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Das Gelingen von Anpassungsprozessen an den Klimawandel: Instrumente, Strategien und mediative Methoden der Prozessbegleitung im öffentlichen Bereich
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Das Gelingen von Anpassungsprozessen an den Klimawandel: Instrumente, Strategien und mediative Methoden der Prozessbegleitung im öffentlichen Bereich
eBook241 Seiten2 Stunden

Das Gelingen von Anpassungsprozessen an den Klimawandel: Instrumente, Strategien und mediative Methoden der Prozessbegleitung im öffentlichen Bereich

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Über dieses E-Book

Dieses Buch gibt Hilfestellungen für Gemeinden, um die mit dem Klimawandel verbundenen Herausforderungen zu meistern und dabei alle Interessensgruppen zu beteiligen. Fast alle Gemeinden stehen vor der Frage, wie die Anpassung an den Klimawandel für die Bürger vonstattengehen soll. Jede Gruppe, jede Institution, jeder Betrieb wird Bedürfnisse artikulieren und die eigenen Interessen verteidigen. Das Buch zeigt auf, wie in den Kommunen Konfliktfähigkeit hergestellt werden kann, wie die Herausforderungen für Gemeinden und Regionen analysiert und maßgeschneiderte Strategien für den Anpassungsprozess entwickelt werden können. Der Anpassungsprozess an den Klimawandel muss so gestaltet werden, dass Bedürfnisse beachtet werden und Interessen nach Möglichkeit ausgeglichen sind. Es braucht Kooperationen, Innovationen und den Blick für Synergien, um diese Aufgabe zu bewältigen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hier auf der Begleitung und Unterstützung durch Mediatoren. Die Autorin gibt den Verantwortlichen zahlreiche Praxisbeispiele, Analyse-Tools und Checklisten an die Hand. Damit wendet sich das Buch vor allem an Bürgermeister, Gemeindeverantwortliche, Klimabeauftragte, Anbieter von „grünen“ Projekten und an alle, die wollen, dass die Anpassung an den Klimawandel gelingt.

SpracheDeutsch
HerausgeberSpringer Gabler
Erscheinungsdatum27. Mai 2021
ISBN9783658335809
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    Buchvorschau

    Das Gelingen von Anpassungsprozessen an den Klimawandel - Christa Fischer-Korp

    Christa Fischer-Korp

    Das Gelingen von Anpassungsprozessen an den Klimawandel

    Instrumente, Strategien und mediative Methoden der Prozessbegleitung im öffentlichen Bereich

    1. Aufl. 2021

    ../images/497586_1_De_BookFrontmatter_Figa_HTML.png

    Logo of the publisher

    Christa Fischer-Korp

    Wolfsbach, Österreich

    ISBN 978-3-658-33579-3e-ISBN 978-3-658-33580-9

    https://doi.org/10.1007/978-3-658-33580-9

    Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://​dnb.​d-nb.​de abrufbar.

    © Der/die Herausgeber bzw. der/die Autor(en), exklusiv lizenziert durch Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2021

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    Planung/Lektorat: Claudia Rosenbaum

    Springer Gabler ist ein Imprint der eingetragenen Gesellschaft Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH und ist ein Teil von Springer Nature.

    Die Anschrift der Gesellschaft ist: Abraham-Lincoln-Str. 46, 65189 Wiesbaden, Germany

    Vorwort

    Die Temperaturanzeige auf meinem Armaturenbrett kletterte auf 38 Grad Celsius und das um 17.00 Uhr. Der Besuch im Schwimmbad hatte auch keine Abkühlung gebracht, aber trotz der ungewohnten Hitze war das alles doch ein ungewohntes, aber schönes südliches Gefühl bei uns nördlich der Alpen.

    Heute könnte man sagen, damals begann es auch für jeden für uns spürbar zu werden, dass sich in einem ersten Schritt an den Temperaturen etwas änderte, sie kletterten auch in unseren Landen in nie gekannte Höhen.

    Als Biologin waren mir schon seit meinen Studienzeiten die Berichte über Veränderungen von Lebensräumen, von sinkender Biodiversität, von Böden ohne Mikroorganismen, von der Müllproblematik, von Kreisläufen und komplexen Systemen bekannt und gaben immer wieder Anlass zu Diskussionen und Überlegungen. War es in dieser Naturwissenschaft das Nachdenken über Möglichkeiten wieder ein ökologisches Gleichgewicht herzustellen, begann für mich als Mediatorin mit Tätigkeitsschwerpunkt Wirtschaft und öffentlicher Bereich das Auseinandersetzen mit der Frage, wie man Veränderungsprozesse so gestalten könne, dass Menschen sie mittragen. Was braucht der Mensch außer Zahlen, Daten und Fakten, damit er die Notwendigkeit der Veränderung zum einen rational aber in der Folge auch emotional erfassen kann, und sie dann akzeptiert? Die dafür entwickelten Strategien, Methoden und Tools erleichterten Veränderungsprozesse in Unternehmen genauso wie im öffentlichen Bereich enorm. Es wurde im Vorfeld Vertrauen aufgebaut, die Interessen und Bedürfnisse aller ernst genommen, Beteiligte und Betroffene von Anfang an mit einbezogen, Fairness gewährleistet und effektive Informations- und Kommunikationswege geschaffen. Das brachte im Ergebnis, dass es statt Widerständen Akzeptanz gab.

    Erste Erfahrungen damit, dieses Handwerkszeug in Veränderungsprozessen durch den Klimawandel einzusetzen zeigten, dass es dafür mehr brauchte. Dieser Veränderungsprozess hat soziale, gesellschaftspolitische und wirtschaftliche Komponenten, die in jedem Bereich eine hohe Sprengkraft entwickeln können. Anpassungsprozesse in diesem Bereich brauchen nicht nur Akzeptanz bei der Durchführung, nein, sie brauchen aktives Zutun von jedem Einzelnen. Wobei dieses aktive Tun sowohl Änderungen von Handlungsoptionen aller bedeutet als auch finanziellen Einsatz von jedem. Viele Diskussionen mit der Familie, Freunden, Kolleginnen und Kollegen und im klimapolitischen Umfeld zeigten und zeigen immer noch, wie konfliktreich die Materie ist. Jung gegen Alt, vermögend gegen weniger vermögend, fortschrittlich gegen konservativ, Stadt gegen Land usw. Überall taten sich Bruchlinien auf und schnell war zu erkennen, dass wir von einer Konfliktfähigkeit der Gesellschaft ein Stück entfernt sind.

    Das war Anlass für mich mein Instrumentarium zu erweitern, weil klargeworden war, dass es eine umfassendere Analyse brauchte. Hier musste der Komplexität des Klimawandels und dementsprechenden Auswirkungen und Anforderungen Rechnung getragen werden durch erschöpfende Analysen, durch Bewusstseinsbildung (und das nicht nur als Schlagwort) und einer externen mediativen (also konfliktbearbeitenden) Prozessbegleitung.

    Die meisten von uns gehören der Generation an, denen alles möglich war. Höher, weiter, schneller, uns standen die Ressourcen jeder Art zur Verfügung oder wir nahmen sie uns. Niemand bremste uns ein, die ersten Mahner wurden nicht wirklich ernst genommen, jetzt sieht es so aus, als präsentierte uns der Planet seine Rechnung. Noch können wir sie in Grenzen halten, das Folgende soll dabei hilfreich sein.

    Dr.Christa Fischer- Korp

    Wolfsbach

    im März 2021

    Inhaltsverzeichnis

    1 Einleitung 1

    Literatur 3

    2 Der Klimawandel und seine gesellschaftspol​itische Bedeutung 5

    2.​1 Voraussetzungen für das Gelingen des Anpassungsprozes​ses 7

    2.​2 Die notwendigen Anpassungsprozes​se an den Klimawandel und die Ursachen für Konflikte 9

    Literatur 11

    3 Die Umsetzung 13

    3.​1 Bewusstsein schaffen 14

    3.​2 Die Analyse 16

    3.​2.​1 Stakeholderanaly​se 17

    3.​2.​2 Auswirkungsanaly​se 25

    3.​2.​3 PESTEL – Analyse, SOFT – Analyse 30

    3.​2.​4 Komplexität – vernetztes Denken – Netzwerkanalyse 35

    3.​2.​5 Erzeugen von neuen Bildern und von Veränderungsbere​itschaft 40

    Literatur 53

    4 Mediative Prozessführung 55

    4.​1 Prozesshoheit 66

    4.​2 Mediative Prozessführung online 68

    4.​3 Konfliktmanageme​nt durch mediative Prozessbegleitun​g – Was mediative Prozessbegleitun​g leisten kann 69

    4.​4 Konfliktfestigke​it erzeugen 76

    Literatur 78

    5 Kommunikation und Information als Teil des strukturellen und emotionalen Konfliktmanageme​nts 79

    5.​1 Fragetechniken als effizientes Werkzeug der Kommunikation 86

    5.​2 Schnittstellenko​mmunikation 91

    5.​3 Krisenkommunikat​ion 94

    Literatur 98

    6 Was gute politische Führung im Anpassungs- und Veränderungsproz​ess an den Klimawandel leisten muss 99

    Literatur 118

    © Der/die Autor(en), exklusiv lizenziert durch Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2021

    C. Fischer-KorpDas Gelingen von Anpassungsprozessen an den Klimawandelhttps://doi.org/10.1007/978-3-658-33580-9_1

    1. Einleitung

    Christa Fischer-Korp¹  

    (1)

    Wolfsbach, Österreich

    Christa Fischer-Korp

    Email: kontakt@cfk-wirtschaftsmediation.eu

    Wer hätte sich vor einiger Zeit noch vorstellen können, plötzlich in einer Krise gefangen zu sein, die für uns gänzlich neu war und von der niemand wusste, wie damit umzugehen sei. Der Feind war mikroskopisch klein, wendig und selbst die besten Experten brauchte einige Zeit, die Mechanismen seines Gefährdungspotentiales so zu entschlüsseln, dass Gegenmaßnahmen eingeleitet werden konnten. Die Auswirkungen des Coronavirus, das uns Covid-19 bescherte, war für alle Menschen ähnlich, strapazierte in allen Ländern die Gesundheitssysteme, in einigen überforderte es sie sogar. Die Wirtschaft ging durch den sogenannten Lockdown, den es in allen betroffenen Ländern zum Teil auch mehrmals gab, in die Knie und Steuergelder flossen zu Milliarden. Die Folge war die immer wieder gestellte Frage, wer das bezahlen sollte und wie das bezahlt werden sollte.

    Am Ende war klar, es würde Opfer geben. Als sich die Situation wieder lichtete und eine Entspannung erkennbar wurden, kam die Beschäftigung mit dem Klimawandel wieder zurück. Plötzlich hatten viele Menschen die Hoffnung, dass der Stillstand durch den Lockdown gezeigt hätte, wie unsere Umwelt aufatmen kann, wenn weniger schädliche Emissionen produziert werden. Der erste Lockdown, flächendeckend Homeoffice, geschlossene Schulen und Geschäfte brachten minimalen Individualverkehr, nur mehr dringend notwendige Reisetätigkeiten und Stärkung der regionalen Produzenten. Wildtiere wie Rehe, Hasen, Igel und viele mehr eroberten sich ihren natürlichen Lebensraum zurück, in den Straßen von Eisenstadt watschelten Enten herum und in Venedigs Kanälen wurden Delfine gesichtet. Ruhe machte sich breit, die Luft war klar und sauber, der blaue Himmel frei von Kondensstreifen. So könnte die Welt auch aussehen, dachten viele.

    Von Lockdown zu Lockdown schwächte sich dann die Wirkung ab, die Menschen, die Wirtschaft und der Tourismus gierten nach Konsum, nach Reisen, nach „Freiheit"

    In diesem Ruf nach Freiheit muss nun der Klimawandel sich Gehör verschaffen.

    Wir wissen, dass wir handeln sollten, wir wissen auch wie dieses Handeln aussehen sollte, wollen aber vorher noch einmal die Welt sehen und alles das tun, was uns durch die Pandemie vermeintlich verloren ging. Wir wollen uns vorher noch die „exotischen" Güter oder Lebensmittel aus fernen Ländern kaufen und schmecken lassen. Wir sind gegen Tierfabriken und für das Tierwohl, freuen uns jedoch, wenn das Kilo Schweinefleisch um € 2,99 angeboten wird. Wir haben gehört, dass der Grundwasserspiegel in manchen Gegenden bedrohlich sinkt, wollen jedoch pünktlich zum Frühjahrsbeginn unsere Schwimmbäder im Garten mit köstlichem Trinkwasser füllen.

    In diesen Widersprüchen lassen sich gesellschaftspolitische Konfliktfelder erkennen, in denen Konflikte aufblühen und gedeihen können. Zwar geben uns Konflikte Auskunft darüber, wo in Beziehungen, Strukturen oder Prozessen Veränderungen bereits im Gange oder notwendig sind (Koppensteiner 2019), angenehmer werden sie für die meisten Menschen jedoch nicht. Auch der oftmals vorherrschende Umgang mit Konflikten, nämlich sie lange unter den Teppich zu kehren, sie zu ignorieren oder sie wegzudiskutieren ist in dieser Situation nicht hilfreich. Das bedeutet, dass wir alle unsere Gesellschaft konfliktfähiger machen müssen, was in der Konsequenz jeden von uns betrifft. Jeder von uns muss lernen, mit Konflikten umzugehen. Der Anpassungsprozess an den Klimawandel, aber auch das Erreichen der Klimaziele werden unsere Gesellschaften vor große Herausforderungen stellen, die nicht alle Bürger, nicht die gesamte Wirtschaft, nicht alle Interessengruppen etc. gleich gut bewältigen werden können – wir kennen das aus der Pandemie. Es wird Gewinner und Verlierer geben. Es wird Änderungen in Beziehungen, Strukturen und Prozessen geben, die verunsichern werden, es werden unterschiedliche Bedürfnisse und Interessen gegeneinander antreten, verschiedene Werte, unterschiedliche ethische Konzepte und Differenzen in den ethischen Standards (Fischer-Korp, 2018, 44 ff.) werden eine Rolle spielen.

    Können wir etwas aus dem Umgang mit der Pandemie mitnehmen? Reicht es in der Krise die Schwachen zu schützen? Reicht es Betroffene zu schützen oder sind wir hier alle betroffen und müssen wir uns deshalb etwas anderes überlegen? Wird es Auseinandersetzungen um Ressourcen geben (siehe Impfstoffe gegen Covid-19) und wie werden wir uns da verhalten? Was werden wir tun, wenn wieder ein Donald Trump die politische Bühne betritt? Werden wir unseren regionalen, nationalen und europäischen politisch Verantwortlichen vertrauen, dass sie die Krise meistern können? Gibt es so etwas wie ein Rezept zur Meisterung einer Krise? Sind alle Krisen gleich? Und was braucht eine Krise, damit sie nicht im Chaos, der Anarchie, im Desaster endet?

    Wird die globale Erderwärmung uns dazu bringen Stadt gegen Land auszuspielen, werden finanziell bessergestellte Menschen wirksamere Anpassungen vornehmen können, weil sie sich neue teure Technologien leisten können? Werden alle involvierten Institutionen Kooperation herstellen können? Werden die Interessen und Bedürfnisse Einzelner den Anpassungsprozess bestimmen oder gar hintertreiben?

    Wer Gesellschaften stabilisieren will, muss wissen, wie sie funktionieren, und sollte wissen, was sie zusammenhält. Welche Kräfte, welche Spieler machen Sozialsysteme aus? Wie kann Veränderung, Innovation bewerkstelligt werden und wie entsteht Konfliktpotential (Kap. 2)? Die Suche nach Antworten für diese Fülle von Fragen schärft das Bewusstsein für die Schwierigkeiten, die auf uns zukommen und welche Formen der Analyse es braucht (Kap. 3) Schnell wird hier deutlich, dass wir alle beteiligt und betroffen sind, dementsprechend wird es auch alle brauchen, um Lösungsoptionen nicht nur zu suchen, sondern diese in der Folge auch umsetzen zu können. Um die Interessen und Bedürfnisse aller mit den angedachten Veränderungen zu koordinieren und implementierbar zu machen, wird es mediative Prozessbegleitung brauchen (Kap. 4). Deren essenzieller Bestandteil ist die Installation von exzellenten Kommunikations- und Informationsstrukturen als Teil eines strukturellen und emotionalen Konfliktmanagementsystems (Kap. 5). Ein wichtiger Teil

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