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Neue Freunde für Kiki
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eBook115 Seiten1 Stunde

Neue Freunde für Kiki

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Über dieses E-Book

Kiki never knew friends existed.
Until he started to explore the universe.
And someone invited him to play tag.
Kiki wusste nicht, dass es Freunde gibt.
Bis er begann, das Weltall zu erforschen,
und jemand ihn einlud, Fangen zu spielen.


A bilingual German and English chapter book for kids!
Kiki ist ein Waisenkind, das von seinem Freund Frank adoptiert wurde und auf dem Raumschiff Herumtreiber lebt. Aber Kiki würde gerne mehr Freunde finden, also beginnt er, das Sonnensystem zu erforschen—er spielt Fangen auf Puck, geht auf Triton im Weltraum spazieren, um Stickstoffgeysire zu beobachten, und verirrt sich auf den Märkten von Pluto. Er erkennt, dass ihm ein ganzes Universum von Außerirdischen und Planeten zur Verfügung steht.
Doch eines Tages tauchen die Choppies, schwebende Kugelroboter, auf. Sie verstehen nicht, wie man nett spielt. Sie werden grob. Und sie zerbrechen das Glas eines Abenteuerfahrzeugs auf dem Mars, wodurch Kikis neuer Freund Grawfur in Gefahr ist.
Neu Freunde für Kiki macht Wissenschaft und Planeten zum Vergnügen und erforscht Freundschaft, Mobbing und soziales Verhalten. Ein Weltraumabenteuer, das man nicht ignorieren kann.

SpracheDeutsch
HerausgeberPublishdrive
Erscheinungsdatum7. Juli 2022
ISBN9783910271012
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    Buchvorschau

    Neue Freunde für Kiki - Amie McCracken

    Img1

    For Daddy

    Kapitel Eins

    Kiki trifft auf den Saturn

    Kiki war ein Außerirdischer. Er war weder grün noch hatte er einen großen Kopf oder riesige Augen. Kiki hatte Hörner auf Kopf und Schultern, mausförmige Ohren und vier Arme mit sechs Fingern an jeder Hand. Sein Körper war kastenförmig, und er war weder zu laut noch zu leise.

    Er lebte auf dem Raumschiff Herumtreiber und reiste mit Lichtgeschwindigkeit durchs Weltall. Soeben hatten sie Jupiter passiert, als sie die Andromeda-Galaxie verließen, die daneben liegt.

    Kiki wusste nicht, welchen Ort das Schiff als nächstes ansteuerte, und es war ihm auch egal. Die meiste Zeit verbrachte er in seiner Kabine, wo er aus Decken und Kissen riesige Höhlen baute. Als ihm das zu langweilig wurde, erschuf er aus Bausteine neue Welten und Kreaturen.

    Nachts verließ Kiki oft seine Kabine, um sich die Dinge zu holen, die er brauchte, wie beispielsweise Essen und noch mehr Decken.

    Img1

    Eines Nachts ging er ins Solarium—einen riesigen Raum mit einer hohen Glaskuppel—und schnappte beim Anblick des Saturns nach Luft. Der Planet wurde von seinen Ringen umkreist, und das gelbe Leuchten der Gase spiegelte sich auf dem Boden des Solariums. Wie strahlend hell es war! Kiki fragte sich, ob er auf den Ringen wohl Fahrrad fahren könnte oder ob er davon schweben würde, noch bevor sich die Räder zu drehen begannen. Er hielt sich schützend die obere linke Hand vor die Stirn und schloss ein Auge, um Saturn auszublenden. Warme Lichtstrahlen zeichneten die Umrisse seiner Hand.

    »Hallo, Kiki«, sagte eine tiefe Stimme bedächtig.

    Kiki drehte sich um und erblickte Frank, der zum Reinigungspersonal auf dem Schiff gehörte. Er bückte sich in einen der Türrahmen. Frank war ein Riese. Er war zwar auch kastenförmig, aber er hatte nur ein Auge. Und sein Kopf konnte sich um 360 Grad drehen—na ja, genauer gesagt um 359 Grad; dann musste er ihn wieder zurückdrehen, denn sein Kopf drehte sich nicht wie ein Windrad auf seinem Hals. Frank hatte das Ei, in dem Kiki geboren wurde, vor sechs Jahren auf einem Planeten im Trappistensystem gefunden und auf das Schiff Herumtreiber mitgenommen.

    »Glaubst du, ich kann auf den Ringen des Saturns Fahrrad fahren?«, fragte Kiki.

    »Ich weiß nicht. Du könntest wegschweben.«

    »Es würde sicher Spaß machen, es auszuprobieren«, sagte Kiki.

    Frank betrat das Solarium und richtete sich auf. Kiki legte den Kopf in den Nacken und blickte in Franks sanfte Auge. Ihre Farbe war leuchtend blau, und Kiki stellte sich vor, es sei die Farbe eines Ozeans. Er hatte noch nie einen richtigen Ozean gesehen. Nur Bilder in Büchern. Aber Frank erzählte oft von den Meeren, weil sein Heimatplanet viel Wasser hatte. Frank erklärte Kiki alles, was er wissen wollte. Er war Kikis bester und einziger Freund.

    »Ich habe noch mehr Bausteine gefunden. Ich habe sie dir vor die Tür gelegt. Hast du alles, was du brauchst?«, fragte Frank und legte seine große Hand auf Kikis Kopf. Sie war schwer, aber warm, und Kiki musste kichern.

    »Ich brauche noch ein großes rechteckiges Kissen. Aber ich werde schon was finden. Danke für die Steine!«

    Frank nickte. Dann schlurfte er davon und zog einen Mopp hinter sich her.

    Kiki betrachtete den Saturn und die Farbstrudel in den Stürmen. Er wollte mit den Bausteinen seine eigene Version vom Saturn entwerfen. Klar würde sie mehr eckig als rund werden, aber er wusste, dass er alles, was er wollte, erschaffen konnte.

    Er ging zurück in seine Kabine, um zu schlafen. Morgen würde er damit anfangen.

    Img1

    Kiki klickte einen weiteren Baustein ein. Er baute schon seit Stunden an seinem Planeten, doch er war erst zur Hälfte fertig. Als er zu seinem Schrank ging, um sich einen Snack zu holen, war der Schrank leer. Sein Magen knurrte. Die Uhr neben der Tür zeigte an, dass es noch Nachmittag war. Über seinem mehrschichtigen Höhlensystem funkelten die Sterne. Er hatte es mit allen Decken, die er hatte finden können, zugehängen, und nun füllte es den Raum bis zum Bullauge aus. Er hatte es gern dunkel, und daher machte er nie das Licht an. Für seine Projekte benutzte er eine Lampe. Vorsichtig ging er um sein Piratenschiff herum, um eine Burg und ein violettes Tintenfisch hin zu seinem halbfertigen Saturn. Er befahl dem Computer, die Lampe auszuschalten, und blieb an der Tür stehen.

    Wieder knurrte sein Magen.

    Er konnte nicht bis zum Einbruch der Nacht warten. Er brauchte jetzt etwas zu essen. Aber wenn er die Tür anwies, sich zu öffnen, würde er auf andere Außerirdische treffen. Und Frank schlief wahrscheinlich noch.

    Sein Magen wimmerte und stöhnte.

    »Also gut«, sagte Kiki und tätschelte seinen Bauch. »Tür auf.«

    Die Tür glitt auf. Das grelle Licht blendete ihn, und er schloss die Augen.

    Als er sie wieder aufmachte, schossen Farbblitze hin und her. Aliens mit grüner Haut und lila Haut, gelb und rot gekleidet, liefen auf dem Flur vorbei. Er hörte ein lautes Summen und verschiedene Geräusche—Stimmen, Schritte, Geschrei und Getrappel.

    »Tür zu!«, wimmerte er. Die Tür glitt wieder zu. Kiki nahm ein paar hastige Atemzüge.

    Als er sich wieder beruhigt hatte, zog sich sein Magen zusammen und knurrte.

    »Ich habe solchen Hunger«, sagte er.

    Er wandte sich zu seiner Festung um und hob ein paar Ecken der bunten Decken hoch. Unter einer geblümten Decke fand er eine Schachtel Namuks.

    »Super!«, sagte er. Aber als er die Schachtel aufmachte, war sie leer.

    Er warf die Schachtel in die Müllklappe in der Wand. Ein kleiner Roboterarm schoss in die Höhe, griff nach der Schachtel und saugte sie hinunter ins Feuer, mit dem das Schiff geheizt wurde.

    Kiki suchte in anderen Ecken seines Zimmers weiter nach Essbarem, doch er fand nichts. Also ging er in Drehbewegungen wieder zur Tür.

    Sein Magen knurrte.

    »Also gut. Tür auf.«

    Er holte tief Luft und trat hinaus.

    Chapter One

    Kiki Meets Saturn

    Kiki was an alien. He wasn’t green, and he didn’t have a big head or enormous eyes. Kiki had horns on his head and shoulders, mouse-shaped ears, and four arms with six fingers on each hand. His body was box-shaped, and he was not too loud or too quiet.

    He lived on a spaceship called Marauder and traveled through space at light speed. They had just passed Jupiter, as they came from the Andromeda Galaxy next door.

    Kiki didn’t know where the ship was going next, and he didn’t really care. He spent most of his time in his cabin, building huge forts with blankets and pillows. When he got bored of that, he created new worlds and creatures with

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