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Jagd auf die Millionenbeute Berlin 1968 Kriminalroman Band 40
Jagd auf die Millionenbeute Berlin 1968 Kriminalroman Band 40
Jagd auf die Millionenbeute Berlin 1968 Kriminalroman Band 40
eBook163 Seiten1 Stunde

Jagd auf die Millionenbeute Berlin 1968 Kriminalroman Band 40

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Über dieses E-Book

Jagd auf die Millionenbeute

Berlin 1968 Kriminalroman Band 40

von Tomos Forrest & A. F. Morland



Der Umfang dieses Buchs entspricht 106 Taschenbuchseiten.



Das KaDeWe hatte eine ausgezeichnete Juwelierabteilung, und wer es wollte, fand dort nicht nur hervorragende Beratung, sondern auch ausgesuchte Stücke, die man sonst in den üblichen Kaufhäusern nicht fand.

Aber die Auswahl lockte auch Menschen an, die Juwelen liebten, aber nicht dafür bezahlen wollten. Ein einfacher, aber sehr effektiver Plan bringt die beiden Verbrecher in den Besitz von Juwelen im Wert von gut 1,5 Millionen D-Mark. Doch eine solche Beute lockt auch andere Verbrecher an, und nun wird es eng für die erfolgreichen Diebe.

Bernd Schuster erhält indessen von der betroffenen Versicherung einen besonderen Auftrag - kein Wunder also, wenn man sich bald gegenseitig ins Gehege kam…
SpracheDeutsch
HerausgeberAlfredbooks
Erscheinungsdatum12. Nov. 2021
ISBN9783745220735
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    Buchvorschau

    Jagd auf die Millionenbeute Berlin 1968 Kriminalroman Band 40 - Tomos Forrest

    Jagd auf die Millionenbeute Berlin 1968 Kriminalroman Band 40

    A. F. Morland and Tomos Forrest

    Published by BEKKERpublishing, 2021.

    Inhaltsverzeichnis

    Title Page

    Jagd auf die Millionenbeute

    Copyright

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    39

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    von Tomos Forrest & A. F. Morland

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 106 Taschenbuchseiten.

    Das KaDeWe hatte eine ausgezeichnete Juwelierabteilung, und wer es wollte, fand dort nicht nur hervorragende Beratung, sondern auch ausgesuchte Stücke, die man sonst in den üblichen Kaufhäusern nicht fand.

    Aber die Auswahl lockte auch Menschen an, die Juwelen liebten, aber nicht dafür bezahlen wollten. Ein einfacher, aber sehr effektiver Plan bringt die beiden Verbrecher in den Besitz von Juwelen im Wert von gut 1,5 Millionen D-Mark. Doch eine solche Beute lockt auch andere Verbrecher an, und nun wird es eng für die erfolgreichen Diebe.

    Bernd Schuster erhält indessen von der betroffenen Versicherung einen besonderen Auftrag – kein Wunder also, wenn man sich bald gegenseitig ins Gehege kam...

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von

    Alfred Bekker

    © Roman by Author

    Nach einem Roman-Motiv von A. F. Morland, 2021

    Cover: Nach Motiven und Grischa Georgiew 123rf – Steve Mayer, 2021

    Titel/Charaktere/Treatment © by Marten Munsonius & Thomas Ostwald, 2021

    Roman – Nach Motiven – by Tomos Forrest, 2021

    © dieser Ausgabe 2021 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

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    Alles rund um Belletristik!

    1

    Die beiden Männer hatten noch einige Zeit in ihrem Wagen gewartet.

    Sie parkten in der Ansbacher Straße und hatten einen guten Blick auf die Glastüren des KaDeWe. In wenigen Minuten würde man schließen.

    Der Coup war clever ausbaldowert. Es passte einfach alles. Schiefgehen konnte nichts. Frank Jordan und Jörn Hansen ließen ihren Wagen stehen und gingen im Strom der Fußgänger über die Straße auf eine der Glastüren zu, die sich bei Annäherung eines Kunden wie von Geisterhand bewegt öffneten und schlossen.

    „Hier kannst du alles kaufen, sagte Jordan. „Vom Schoßhündchen bis zum Diamanten. Die Zoo-Abteilung ist übrigens Klasse, habe mir dort eine Blaustirn-Amazone angesehen. Toller Vogel.

    Hansen grinste und tippte sich auf die Stirn. „Blaustirn-Amazone, ja? Schoßhündchen dazu? Du bist doch nicht ganz dicht hier oben..."

    Eine dicke Frau schob ihren überfüllten Einkaufswagen schnaufend und mit rotem Gesicht vor sich her. Die meisten Menschen bewegten sich bereits in Richtung Ausgang, das KaDeWe würde in wenigen Minuten schließen.

    Hansen wies mit dem Kopf zu der dicken Frau und raunte seinem Komplizen zu: „Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, was?"

    Die beiden Männer waren völlig normal und unauffällig gekleidet. Jordan hatte eine abgetragene braune Lederjacke an. Hansen trug einen petrolfarbenen Pullover. Auf ihren Köpfen saßen graue Wollmützen mit wulstigem Rollrand.

    Ihr Ziel war die große Juwelierabteilung in der Nähe einer Rolltreppe, die zu den oberen Etagen hinaufführte. An zahlreichen Verkaufstresen gab es Sonderangebote an, und die Leute drängten sich wie im Ausverkauf um die Verkäufer.

    Der Gong, der die nahende Schließung ankündigte, erklang als kleine Mahnung für die noch immer kaufwütigen Kunden. Allmählich leerten sich die Verkaufsgänge.

    Jordan und Hansen kannten die Gepflogenheiten des Personals, das in der Juwelierabteilung arbeitete. Sie hatten sich lange genug hier in den verschiedensten Verkleidungen herumgetrieben, ehe sie den Zeitpunkt für den Überfall festsetzten.

    Nun war es so weit. Heute sollte abgesahnt werden. Die Beute würde beträchtlich sein, denn das Kaufhaus mit seiner Juwelierabteilung hielt sehr viel darauf, gut sortiert zu sein. Wenn jemand sich hier etwas ansah, sollte er nicht weggehen, ohne etwas gekauft zu haben.

    Hansen und Jordan wollten in dieser Beziehung eine Ausnahme darstellen. Sie hielten nichts vom Kaufen, aber sehr viel vom Mitnehmen.

    Auf der rechten Seite rückte die elegante Juwelierabteilung in ihr Blickfeld. Sie sahen eine rotblonde Frau, die eine orangefarbene, ärmellose, nett dekolletierte Bluse trug, und wussten, dass das Britta Schiffers war, die Abteilungsleiterin, die selbstverständlich auch den Safecode kannte. Einige ausgewählte Stücke befanden sich nur dort, um den entsprechenden Kunden vorgelegt zu werden. Aber auch die Auslagen in den gesicherten Glasvitrinen waren sehr verlockend.

    Britta Schiffers erhob sich in diesem Augenblick. Ein schlanker, dunkelhaariger Mann trat aus den Personalräumen. Jordan stieß seinen Komplizen mit dem Ellbogen an und sagte leise: „Komm. Es wird Zeit für uns."

    Die Verbrecher eilten an der Juwelierabteilung vorbei und verschwanden in der angrenzenden Toilette im Treppenhaus. Hier gab es für die Angestellten separate Sanitärräume, die mit der öffentlichen Toilette durch eine stets abgeschlossene Tür verbunden waren.

    Hansen stand Schmiere, während sich Jordan an dieser Tür zu schaffen machte. Dies hier war die einzige Schwachstelle der Juwelierabteilung.

    Man hatte die Tür zwar elektronisch abgesichert, aber nicht besonders viel Geld für das System ausgegeben, und deshalb taugte es auch nichts.

    Jordan überlistete es im Handumdrehen. Er nickte seinem Freund zu, als die Tür offenstand.

    Sie rollten den Mützenrand nach unten und waren von diesem Moment an maskiert.

    Nur für Augen und Mund waren Löcher ausgeschnitten.

    Die Räuber zogen ihre Pistolen und huschten in die Sanitärräume der Juwelierabteilung. So reibungslos wie bisher sollte der ganze Coup ablaufen. In wenigen Minuten würde das große Kaufhaus schließen.

    2

    „Werte Kunden, wir danken für Ihren Besuch und schließen in fünf Minuten. Bitte, verlassen Sie die Verkaufsräume. Wir freuen uns, Sie morgen wieder bei uns begrüßen zu dürfen!", erklang die Lautsprecherdurchsage.

    Die Rolltreppen waren bereits abgeschaltet, ein paar säumige Kunden bummelten noch durch die merklich geleerten Verkaufsgassen den Ausgängen zu. Die Verkäufer der Juwelierabteilung hatten die beweglichen Glastüren zusammengeschoben und Britta einen schönen Abend gewünscht. Das Kaufhaus leerte sich.

    Britta Schiffers griff nach den Schlüsseln, um Dieter Machens hinauszulassen und dann die Glastüren ihrer Abteilung zu schließen. Machens war der Don Juan im Haus und zudem einer der Einkaufsleiter. Er war stets adrett gekleidet und seltsamerweise nie aufdringlich. Sein Erfolgsgeheimnis bestand darin, auf den richtigen Moment warten zu können.

    „Darf ich dich zum Abendessen einladen, Britta?", fragte er freundlich lächelnd.

    Sie gab das Lächeln zurück. „Tut mir leid, dir einen Korb geben zu müssen, Dieter. Aber ich habe heute meinen Joghurttag, das solltest du eigentlich schon wissen. Da fällt auch jegliches Abendessen für mich aus."

    „Ach ja, heute ist ja Mittwoch."

    Machens schlug sich mit der flachen Hand auf die Stirn.

    „Und ich muss auf meine Linie achten."

    „Die ist schwer in Ordnung – wenn du mir dieses Kompliment gestattest."

    „Eben, weil ich mir keine Ernährungssünden mehr leiste, und das schon seit mehr als zwei Jahren."

    „Eine beachtliche Leistung. Keine Entgleisung?"

    Britta schüttelte den Kopf. „Keine einzige."

    „Du bist ein standhaftes Mädchen. Das gefällt mir so besonders an dir."

    Sie lächelte. „Geh’ endlich, sonst ist nach vorn bereits alles abgeschlossen. Die Kollegen wollen ihren pünktlichen Feierabend einhalten."

    „Bis Morgen", sagte Machens. Er strebte, zusammen mit den letzten Kunden, zum Ausgang Tauentzienstraße, nickte dem Pförtner freundlich zu und achtete nicht weiter darauf, dass die Tür hinter ihm ordnungsgemäß abgeschlossen wurde. Feierabend – und leider ohne Britta. Aber er konnte warten.

    Britta Schiffers schloss die Glastür zur Juwelierabteilung ab. Sie zog sich in die angrenzenden Personalräume zurück, setzte sich an einen Schreibtisch und stellte ihren Abend-Joghurtbecher darauf. Sie merkte nicht, dass sich hinter ihr eine Tür öffnete. Lautlos betraten zwei maskierte Männer den Raum.

    Und dann ging alles sehr schnell. Britta wollte den Becherverschluss aufreißen, da vernahm sie hinter sich ein Geräusch, das entsteht, wenn sich Stoff an Stoff reibt. Verblüfft wandte sie sich um. Im selben Moment wurde sie gepackt und hochgerissen. Hart umfassten ein paar große Hände ihre Arme. Sie stieß einen heiseren Schrei aus. Die beiden Maskierten drückten sie gegen die Wand und bedrohten sie mit ihren Pistolen.

    „Wenn du noch eine Weile leben möchtest, Mädchen, rate ich dir, keine Zicken zu machen!, zischte Frank Jordan. „Glaube nicht, dass wir bluffen. Wir legen dich eiskalt um, wenn du nicht spurst.

    Britta Schiffers Augen waren schreckgeweitet. Sie starrte die maskierten Männer entgeistert an. „W...was wollen Sie?" Es war eine dumme Frage, denn Britta wusste, was die Verbrecher wollten.

    Jordan grinste unter seiner Maske. Britta sah, wie er das Gesicht verzog und wie sich seine Lippen öffneten. „Dreimal darfst du raten, Schätzchen. Du wirst jetzt, sowie die Lichter verlöschen, alle Vitrinen aufschließen und den Safe unter dem Verkaufstisch."

    Britta überlegte blitzschnell, ob es möglich war, sich zu weigern. Die Kerle hätten sie garantiert brutal zusammengeschlagen. Sie hätten sie so lange gepeinigt, bis sie den Tresor doch geöffnet hätte. Sie konnte sich viel Leid ersparen, wenn sie sich fügte.

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