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Mord für ein Ausnahmetalent Berlin 1968 Kriminalroman Band 45
Mord für ein Ausnahmetalent Berlin 1968 Kriminalroman Band 45
Mord für ein Ausnahmetalent Berlin 1968 Kriminalroman Band 45
eBook172 Seiten1 Stunde

Mord für ein Ausnahmetalent Berlin 1968 Kriminalroman Band 45

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Über dieses E-Book

Mord für ein Ausnahmetalent

Berlin 1968 Kriminalroman Band 45

von Tomos Forrest & A. F. Morland



Der Umfang dieses Buchs entspricht 119 Taschenbuchseiten.



In der großen Anzahl von Künstlern ausgerechnet den Einzigen herauszufinden, der mehr als nur Talent besitzt, dessen Werke geradezu danach schreien, bekannt zu werden - das gelingt nur wenigen Menschen. Aber deshalb ein Mordanschlag während der ersten Vernissage? Nicht nur die anwesenden Prominenten verlangen da schnellste Aufklärung, und Bernd Schuster ist wieder im Geschäft…
SpracheDeutsch
HerausgeberAlfredbooks
Erscheinungsdatum22. Nov. 2021
ISBN9783745221046
Mord für ein Ausnahmetalent Berlin 1968 Kriminalroman Band 45
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Autor

A. F. Morland

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.

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    Mord für ein Ausnahmetalent Berlin 1968 Kriminalroman Band 45 - A. F. Morland

    Mord für ein Ausnahmetalent Berlin 1968 Kriminalroman Band 45

    A. F. Morland and Tomos Forrest

    Published by BEKKERpublishing, 2021.

    Inhaltsverzeichnis

    Title Page

    Mord für ein Ausnahmetalent

    Copyright

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    Mord für ein Ausnahmetalent

    Berlin 1968 Kriminalroman Band 45

    von Tomos Forrest & A. F. Morland 

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 119 Taschenbuchseiten.   

    In der großen Anzahl von Künstlern ausgerechnet den Einzigen herauszufinden, der mehr als nur Talent besitzt, dessen Werke geradezu danach schreien, bekannt zu werden – das gelingt nur wenigen Menschen. Aber deshalb ein Mordanschlag während der ersten Vernissage? Nicht nur die anwesenden Prominenten verlangen da schnellste Aufklärung, und Bernd Schuster ist wieder im Geschäft...

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von

    Alfred Bekker

    © Roman by Author

    Nach einem Roman-Motiv von A. F. Morland, 2021

    Cover: Nach Motiven und Grischa Georgiew 123rf – Steve Mayer, 2021

    Titel/Charaktere/Treatment © by Marten Munsonius & Thomas Ostwald, 2021

    Roman – Nach Motiven – by Tomos Forrest, 2021

    © dieser Ausgabe 2021 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

    Alle Rechte vorbehalten.

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    Alles rund um Belletristik!

    1

    Etwas blinkte grell in der Sonne, und der Lastwagen bremste plötzlich stark ab. Der Fahrer kannte die Ursache für die kurze Blendung nicht, hatte jetzt aber arge Probleme, sein Fahrzeug in der Spur zu halten. Es musste ein Gegenstand auf dem alten Gasometer sein, der da in der Sonne kurz aufgeblitzt hatte.

    Auf der anderen Fahrbahnseite in Richtung Tempelhof beobachtete der Fahrer in seiner Mercedes-Limousine das riskante Manöver und war erleichtert, als er im Rückspiegel sah, dass der LKW wieder normal fuhr.

    Bernd Schuster war eben noch bester Laune. Er hatte einen Blumenstrauß auf dem Beifahrersitz und war auf dem Sachsendamm unterwegs zu der alten Dame in der Geneststraße, um ihr einen Blumenstrauß mit den besten Wünschen zur Genesung zu überbringen. Sie hatte den Überfall der Jugendlichen inzwischen recht gut überwunden.

    Bernd Schuster hatte es auch geschafft, das Honorar für den letzten, erfolgreich abgeschlossenen Fall wieder geschickt zu tarnen. Franziska würde annehmen, dass der verbuchte Betrag die vereinbarte Zahlung war.

    Sie musste nicht erfahren, dass ihr Bernd wieder einmal einem Menschen geholfen hatte, der niemals in der Lage gewesen wäre, seine Kosten auch nur annähernd zu decken. Und sie musste erst recht nichts von seinen wahren Vermögensverhältnissen wissen, die ihm ein sorgenfreies Leben ermöglichten.

    ‚Nicht, bevor wir verheiratet sind!‘, dachte Bernd grinsend. Jetzt lenkte er auf die Abfahrt und bog gleich darauf wieder ab. Die Schnellstraße verschwand aus seinem Blickfeld, und so konnte es geschehen, dass der beste Privatdetektiv Berlins nichts von dem mitbekam, was sich jetzt dort hinter ihm abspielen sollte.

    Der Mörder wartete bereits ungduldig auf sein Opfer. Der unauffällig gekleidete Mann hockte auf der Kuppel des Gasometers von Berlin-Schöneberg. Bereits im Jahre 1871 in Betrieb genommen, war der Gasometer zum jetzigen Zeitpunkt nur noch Aufbewahrungsbehälter, denn inzwischen war die Technik weiter und forderte andere Anlagen.

    Es war früher Nachmittag und es herrschte wenig Verkehr auf der Torgauer Straße vor dem Gasometer.

    Doch der Mörder blickte durch das Zielfernrohr hinüber zum nahen Sachsendamm, der hier einen Teil der B 1 bildete.

    Die Sonne stand so, dass sie den Killer bei seiner Arbeit nicht störte. Sie schien ihm aufs breite Kreuz. Er hatte eine schwarze Diplomatentasche neben sich liegen. Das Gewehr, das sich in mehreren Einzelteilen darin befunden hatte, war längst zusammengebaut.

    Nun setzte der Mann die weittragende Waffe probeweise an. Er spähte erneut durch das Zielfernrohr, verfolgte einen Wagen, zielte auf den Vorderreifen und machte „Peng!". Grinsend ließ der Verbrecher die Waffe sinken. Genauso würde es passieren. Er schaute auf seine Uhr. In längstens fünf Minuten - wenn seine Information richtig war.

    Er schob sich ein Kaugummiplättchen zwischen die gelben Pferdezähne. Sein Gesicht wirkte abstoßend. Es war von Pickeln und Pusteln mit gelben Eitertüpfelchen übersät. Sogar den Huren lief es kalt über den Rücken, wenn er sich bei ihnen eine Umarmung kaufte.

    Die fünf Minuten gingen um.

    Der Schütze setzte das Gewehr an, nachdem er das Kaugummi ausgespuckt hatte. Ganz Konzentration war er nun. Und da tauchte auch schon der hellgelbe Porsche 911 von Benedikt Friedemann auf.

    Der Killer hielt den Atem an.

    Benedikt Friedemann - das war sein Mann! Das auffällige Sportauto gab es noch nicht so häufig, und schon gar nicht in Berlin. Er konnte also sicher sein, dass seine Angaben zuverlässig waren.

    Der Porsche fuhr nicht zu schnell, sondern hielt sich an das Tempolimit.

    Friedemann lehnte entspannt im bequemen Fahrersitz. Die Straße war trocken, von der Sonne gut beleuchtet und so gut wie leer. Da war das Fahren ein reines Vergnügen. Aus dem Autoradio tönte Nostalgie-Musik, und Friedemann dachte an die Zeit, als er jung gewesen war. Wirtschaftswissenschaftler hatte er um jeden Preis werden wollen, und er hatte sogar einige Semester hinter sich gebracht, doch dann waren seine Eltern bei einem Hotelbrand ums Leben gekommen. Auf sich allein gestellt, verlor er alsbald die Lust am Studium. Andere Interessen ergriffen von ihm Besitz: Frauen zum Beispiel. Keine konnte ihm schlecht genug sein. Er merkte kaum, dass er mehr und mehr abglitt. Plötzlich waren da Freunde, die sich dünnmachten, wenn ein Polizist aufkreuzte, und seltsamerweise fühlte sich Friedemann zu ihnen mehr hingezogen als zu den anständigen Burschen, die er nach und nach mied. Die ersten Verbrechen blieben nicht aus.

    Es folgten schwerere, doch da Friedemann klug war, gelang es ihm stets, sich dem Zugriff der Polizei zu entziehen. Er fand Gefallen daran, auf diese leichte Art viel Geld zu verdienen, und er begann sich schon sehr bald Gedanken darüber zu machen, wie er mehr aus seinem Geld machen konnte. Als er fünfunddreißig war, hatte er den Dreh heraus. Er wurde zu einer ganz großen Nummer im Rauschgiftgeschäft. Direktimporteur - ohne Zwischenhändler kam das Heroin von Marseille zu ihm nach Berlin. Deshalb floss auch ein ungemein großer Teil des Gewinns in seine aufnahmefähigen Taschen. Doch eines Tages begann er, an die Mafia Boden zu verlieren. Die Cosa Nostra machte ihm Schwierigkeiten, wo immer sie konnte, und sie hatte verdammt viele Möglichkeiten, ihm das Geschäft zu verderben. Friedemann begriff sehr bald, dass es keinen Sinn hatte, sich mit der Cosa Nostra anzulegen. Er verärgerte noch schnell ein paar Leute und zog sich dann aus dem Rauschgiftgeschäft zurück. Heute war Benedikt Friedemann fünfzig und saß ziemlich fest im seriösen Bankgeschäft. Zwar gab es immer noch ein paar offene Rechnungen von „damals", aber Friedemann hoffte, dass sie mit der Zeit verjähren würden.

    Links neben dem Sachsendamm tauchte das Monstrum eines alten Gasometers auf. Friedemann registrierte ihn kaum. Es fiel ihm nur ein, dass er, wenn er erst mal an dem Gasometer vorbei war, nicht mehr weit zu fahren hatte.

    In diesem Moment krümmte der Killer auf dem Gasometer den Finger. Niemand hörte den Schuss. Friedemann spürte einen gewaltigen Ruck in der Lenkung. Da er den Volant nur mit einer Hand und mit lockerem Griff gehalten hatte, fegte er ungehindert herum. Der Porsche spielte mit einem Mal verrückt. Er wollte von der Straße herunterspringen. Friedemann packte fest zu und versuchte das Lenkrad in die entgegengesetzte Richtung zu reißen, doch der Wagen gehorchte ihm nicht.

    Blitzschnell löste sich der zerschossene Pneu von der Felge. Er flog davon. Das Fahrzeug sackte vorne ein, ratschte über den dunkelgrauen Straßenbelag, pflügte ihn mit einem singenden Laut auf. Der Porsche begann zu schlittern, drehte sich zweimal um die eigene Achse und flog dann wie katapultiert in den Straßengraben.

    Friedemann wurde im Wagen herumgeschleudert. Er presste die Kiefer zusammen und krallte die Finger in größtem Schrecken um das Lenkrad, ehe der furchtbare Aufprall erfolgte, der ihn nach vorn warf, ihn zwang, die Windschutzscheibe mit dem Kopf zu durchstoßen und ihm dann augenblicklich die Besinnung raubte.

    Irgendwo gluckerte Benzin aus dem verformten Wagen. Und dann sprang ein mörderisches Feuer an, das sofort Friedemann und das Wrack umhüllte.

    2

    Der Mörder auf dem Gasometer beobachtete den Brand durch das Zielfernrohr. Ein zweiter Schuss war hier nicht mehr nötig, deshalb zerlegte er sein Gewehr mit wenigen, oft geübten Handgriffen, verstaute es und erhob sich, um zur Treppe zu laufen, die sich um den Gasometer herum nach unten wand. Unter zahlreichen Rohrsystemen hindurch fand der Mann unbemerkt seinen Weg, der zu einem hinter zwei wildwachsenden Rosenhecken abgestellten schwarzen BMW führte.

    Die Diplomatentasche flog in den Fond des Wagens. Der Killer schwang sich auf den Fahrersitz, zündete sich eine Zigarette an, griff sich dann den Hörer des Autotelefons und setzte sich mit seinem Auftraggeber in Verbindung.

    „Wie geht es unserem gemeinsamen Freund?", wollte der Mann am anderen Ende wissen.

    „Er hat soeben seinen großen Urlaub angetreten."

    „Kommt er irgendwann mal wieder?"

    „Nein. Danach sieht es eigentlich nicht aus."

    3

    Capriosio war einer von diesen Mit-Leib-und-Seele-Menschen. Es gibt sie überall und in allen Gesellschaftsschichten  Mit-Leib-und-Seele-Polizisten, Mit-Leib-und-Seele-Rennfahrer - Capriosio war ein Mit-Leib-und-Seele-Maler. Er war sechsundzwanzig Jahre alt - und fast genauso lang wartete er nun schon darauf, dass ihm jemand eines von seinen zahlreichen, gewiss nicht schlechten Gemälden abkaufte. Er fand, dass sein Künstlername allein schon für Qualität bürgen musste.

    Er saß in dem Wagen, der seiner Schwester gehörte. Die beiden hatten eine Ausstellung besucht, die einer von seinen Kollegen auf die Beine gestellt hatte. Der Junge hatte gute Kritiken bekommen, und um ein paar von seinen fantastischen Bildern hatten sich die Kunden sogar gestritten. Capriosio lenkte den Klapperwagen seiner Schwester verträumt über die Straße. Nach dem Besuch einer Ausstellung dachte er immer daran, wie es

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