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Ein Koffer mit brisantem Inhalt Berlin 1968 Kriminalroman Band 52
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eBook138 Seiten1 Stunde

Ein Koffer mit brisantem Inhalt Berlin 1968 Kriminalroman Band 52

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Ein Koffer mit brisantem Inhalt

Berlin 1968 Kriminalroman Band 52

von Tomos Forrest & Wolf G. Rahn



Der Umfang dieses Buchs entspricht 121 Taschenbuchseiten.



Eigentlich war Bernd Schuster auf der Suche nach einem Informanten, und dabei geschieht das Unglaubliche: In einem Lokal drückt ihm jemand einen Koffer in die Hand und verschwindet rasch. Der Privatdetektiv hat nur einen Gedanken - eine Bombe! Er stolpert bei dem Versuch, den Koffer in den Kanal zu werfen. Doch sein tatsächlicher Inhalt ist kaum weniger brisant, und wenig später ist Schuster erneut in einen Fall verwickelt, der ihm eine Menge Ärger bereitet, und bei dem es auch Tote gibt…
SpracheDeutsch
HerausgeberAlfredbooks
Erscheinungsdatum13. Dez. 2021
ISBN9783745221695
Ein Koffer mit brisantem Inhalt Berlin 1968 Kriminalroman Band 52
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    Ein Koffer mit brisantem Inhalt Berlin 1968 Kriminalroman Band 52 - Tomos Forrest

    Ein Koffer mit brisantem Inhalt

    Berlin 1968 Kriminalroman Band 52

    von Tomos Forrest & Wolf G. Rahn

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 121 Taschenbuchseiten.

    Eigentlich war Bernd Schuster auf der Suche nach einem Informanten, und dabei geschieht das Unglaubliche: In einem Lokal drückt ihm jemand einen Koffer in die Hand und verschwindet rasch. Der Privatdetektiv hat nur einen Gedanken – eine Bombe! Er stolpert bei dem Versuch, den Koffer in den Kanal zu werfen. Doch sein tatsächlicher Inhalt ist kaum weniger brisant, und wenig später ist Schuster erneut in einen Fall verwickelt, der ihm eine Menge Ärger bereitet, und bei dem es auch Tote gibt...

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von

    Alfred Bekker

    © Roman by Author

    Nach einem Roman-Motiv von Wolf G. Rahn, 2021

    Cover: Nach Motiven und Grischa Georgiew 123rf – Steve Mayer, 2021

    Titel/Charaktere/Treatment © by Marten Munsonius & Thomas Ostwald, 2021

    Roman – Nach Motiven – by Tomos Forrest, 2021

    © dieser Ausgabe 2021 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

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    Alles rund um Belletristik!

    1

    „Dir ham’se wohl mit nem Klammerbeutel jepudert, wa?"

    Die dicke Frau, die von Bernd Schuster unfreiwillig als gepolsterter Aufprallschutz verwendet wurde, konnte sich im letzten Moment an der Kioskwand abstützen. Er starrte in ein rundes Gesicht, in dem das Make-up wie mit einem Spachtel aufgetragen schien und sich ein dick, rot gemalter Schmollmund empört verzog. Die Duftwolke mit billigem Parfum, das Schuster in die Nase stieg, betäubte ihn fast.

    Als dann noch durch den heftigen Stoß gegen den Kiosk sich eine Reihe von Eiszapfen lösten und hinter ihnen auf das Pflaster prasselten, dachte er sogar ganz kurz an einen Anschlag auf ihn.

    Doch dann rappelte er sich auf und verbeugte sich artig.

    „Danke, danke vielmals, gute Frau! Ich habe wohl die falschen Schuhe angezogen und bin über das Eis hier geschlittert!"

    Aber die Dicke war noch immer nicht beruhigt.

    „Männeken, wenn’de solche Trittchen bei dem Wetter anziehst, selba schuld, war? Muss man aba nich gleich einen umrennen!"

    „Tut mir wirklich sehr leid, gnädige Frau. Darf ich Sie zwecks Wiedergutmachung zu einer Tasse Kaffee einladen?"

    „Och noch enen dumm anquatschen, nich zu glooben, diese Kerle!", schimpfte die Dicke vor sich hin und trottete in ihrem behäbigen Watschelgang auf dem glatten Fußweg weiter.

    Bernd Schuster war nur in seinem Jackett über die Straße gelaufen, um sich vom Kiosk die Tageszeitungen zu holen. Dabei hatte er nicht bemerkt, dass nach dem Niederschlag der vergangenen Nacht eine dünne Eisschicht den Fußweg bedeckte – und gestreut hatte natürlich noch niemand. So kam er unversehens ins Rutschen und prallte mit der dicken Frau zusammen.

    Trotzdem musste er grinsen, ließ sich die Zeitungen durch das kleine Schiebefenster reichen und vernahm noch die guten Wünsche des Kioskbesitzers, bei dem er Stammkunde war. Dann ging es etwas behutsamer zurück ins Büro in der ehemaligen Ladenzeile, wo ihn Franziska lächelnd mit einem Kaffee und einem wärmenden Kuss begrüßte.

    „Morgenstund hat Schoko am Mund!", bemerkte er dazu, denn Franzi hatte einen verräterischen Schokostreifen im Mundwinkel.

    „Oh, das war der letzte Weihnachtsmann. Aber wenn ich die Schlagzeilen sehe, hat dieser Morgen noch ganz andere Sachen zu bieten."

    „Sieht ganz danach aus. Kommt, Franzi, wir starten in diesen kalten Tag mit deinem Kaffee und unserer Zeitungslektüre. Ein kurzer Blick durch die ehemalige Schaufensterscheibe, die seit der Einrichtung der Detektei zu zweidrittel mit einer milchigen Folie beklebt war, zeigte den beiden, dass es nun auch noch zu schneien begonnen hatte.

    Es war ein trüber Februarmorgen. Durch die Häuserschluchten von West-Berlin jaulte ein eisiger Wind, der die noch vereinzelten Schneeflocken vor sich her peitschte. Um diese Zeit waren erst wenige Menschen unterwegs. Die Müllabfuhr, die Lieferanten für die Supermärkte, die Leute, deren Job besonders zeitig begann.

    Und Peter Becker.

    Peter sah nicht aus, als würde er zur Arbeit wollen. Er hatte die ganze Nacht Alkohol in verschiedenen Varianten genossen, und ein paar schnuckelige Frauen waren auch dabei gewesen. Er hätte Grund gehabt, zufrieden zu sein. Aber er war es nicht. Er war es ganz und gar nicht.

    „Dem Schwein drehe ich den Kragen um", murmelte er verbiestert, während er die Straße überquerte. Sein Gesicht sah so finster aus, dass diese Drohung durchaus ernst zu nehmen war. Allerdings spielte wohl der Einfluss des reichlich genossenen Alkohols eine Rolle, denn besonders heldenhaft war Peter Becker normalerweise nicht.

    ‚Der Kerl wird sich wundern‘, dachte er. Mit einem so frühen Besuch rechnete er bestimmt nicht. Und vor allem nicht damit, dass er, Peter Becker, nun über alles Bescheid wusste. Zum Glück hatten sie ihm rechtzeitig die Augen geöffnet. Das hätte böse enden können. Wahrscheinlich sogar vor dem Richter.

    Aber so dämlich war er nicht. So lange man die richtigen Freunde besaß, konnte man sich immer wieder herausdrehen, auch wenn man sich mal gewaltsam zur Wehr setzen musste.

    Peter Becker griff unwillkürlich in seine Manteltasche. Er fühlte etwas Kaltes, Metallenes. Er zuckte nicht zurück. Es musste sein. Der Lump hatte es nicht anders verdient.

    Er würde die Waffe hinterher verschwinden lassen. Ganz cool. Er hatte oft genug im Fernsehen miterlebt, wie so etwas gemacht wurde.

    Die Polizisten würden ihn nicht erwischen. Nie! Die konnten seinetwegen bis ans Ende ihrer Tage herum rätseln, wer Walter Bracke erschossen hatte.

    2

    Der Lift brachte ihn ins elfte Stockwerk. Es roch hier nach einem scharfen Putzmittel, obwohl alles nicht besonders sauber aussah. Aber das täuschte wahrscheinlich, weil Peter Becker wusste, dass hinter der Tür am Ende des Ganges ein besonders dreckiger Typ wohnte.

    Er hatte sich seinen Auftritt genau überlegt. Er wollte ihn genießen. Walter Bracke sollte wissen, warum er starb. Er sollte Todesangst haben. Das hatte der Strolch verdient.

    Peter Becker war nicht besonders groß und auch nicht besonders kräftig. Aber das musste man auch nicht sein, wenn man eine schussbereite SIG in der Tasche trug.

    Ein kleines Stückchen Metall, nur neun Millimeter stark, schien ihm vollwertiger Ersatz für diese fehlenden Eigenschaften.

    Der Mann kannte dieses Haus und die Gegend nicht, doch zum Glück hatte er alle notwendigen Einzelheiten in Erfahrung bringen können.

    Die Weiber waren doch selig, wenn sie reden konnten. Als er vor der Tür stand, stellte er sich die Frage, ob Bracke überhaupt zu Hause war. An diese Möglichkeit hatte er noch nicht gedacht. Es würde die Sache erschweren, denn je später er die Tat ausführte, umso schwieriger würde es für ihn sein, ungesehen von der Bildfläche zu verschwinden.

    Er drückte auf den Klingelknopf und grinste dabei. Er hatte daran gedacht, die Handschuhe anzubehalten. Er wollte seine Fingerabdrücke nicht hinterlassen. So blöd war er nicht, auch wenn er zum ersten Mal einen Menschen tötete. Gerade die Profis begingen nach seiner Überzeugung die schlimmsten Fehler, weil sie sich zu sicher fühlten und leichtsinnig wurden.

    Peter Beckers Grinsen verstärkte sich, als er die schlurfenden Schritte hinter der Tür vernahm. Er hatte also Glück. Alles lief bestens.

    Er setzte sein unschuldiges Gesicht auf, denn er wusste, dass er nun durch den Spion beobachtet wurde.

    Wenig später wurde die Tür geöffnet. Matter Lichtschein fiel auf den Gang.

    Walter Bracke befand sich im Pyjama. Er hatte flüchtig einen seidenen Hausmantel übergeworfen. Er blickte seinen frühen Besucher verschlafen an.

    „Du, Peter? Was, zum Teufel, willst du denn mitten in der Nacht bei mir? Hat dich Else aus dem Bett geworfen? Dann solltest du ihr mal gehörig die Meinung geigen!"

    „Ich muss dich sprechen, Walter", sagte der Kleinere. Seine Stimme klang irgendwie verzweifelt.

    Bracke musterte ihn misstrauisch und ungnädig. „Jetzt? Hat das nicht Zeit bis nach dem dritten Bier?"

    „Es hat keine Zeit. Ich brauche deine Hilfe."

    Der andere seufzte. „Also gut! Komm rein! Aber wenn es nicht wirklich wichtig ist, kannst du was erleben."

    „Du wirst es ja sehen."

    Walter Bracke ging voraus und stieß die Tür zu einem Zimmer auf, das überraschend einfach möbliert war. Peter Becker wusste, dass Bracke stinkreich war. Er war eine große Nummer. Dass er so ärmlich wohnte, konnte er gar nicht glauben.

    „Willst du was zu trinken?", erkundigte sich der Verschlafene.

    „Später, Walter. Hinterher werde ich wahrscheinlich einen brauchen." Er nahm die Hand aus der Manteltasche, und die nagelneue Pistole blitzte gefährlich auf.

    Bracke sah den Besucher verständnislos an.

    „Was ist in dich gefahren? Was willst du denn mit der Pistole?"

    „Weißt du das nicht? Weißt du das wirklich nicht,

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