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Alles geht schief! Berlin 1968 Kriminalroman Band 32
Alles geht schief! Berlin 1968 Kriminalroman Band 32
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eBook154 Seiten1 Stunde

Alles geht schief! Berlin 1968 Kriminalroman Band 32

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Über dieses E-Book

Alles geht schief!

Berlin 1968 Kriminalroman Band 32

von Tomos Forrest & Wolf G. Rahn



Der Umfang dieses Buchs entspricht 118 Taschenbuchseiten.



Was als ein besonders schönes Wochenende geplant war, wurde zu einem Wettlauf mit dem Tod. Zuerst erlebt Doris Keller, wie ihr Bruder Fred direkt vor ihren Augen entführt wird, dann gerät sie an einen Mann, der ihre hilflose Lage brutal ausnutzen will. Alles, was irgendwie schieflaufen kann, läuft schief - selbst die Geldübergabe an den Entführer misslingt gründlich. Endlich kann sich Doris gegen ihren Vater durchsetzen und den Privatdetektiv Bernd Schuster einschalten. Aber auch er ist weder allwissend noch in der Lage, zugleich an zwei Orten zu erscheinen. Während Doris in den Händen von Zuhältern landet, tickt bei Fred die Bombe…
SpracheDeutsch
HerausgeberAlfredbooks
Erscheinungsdatum21. Sept. 2021
ISBN9783745219005
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    Buchvorschau

    Alles geht schief! Berlin 1968 Kriminalroman Band 32 - Tomos Forrest

    Alles geht schief!

    Berlin 1968 Kriminalroman Band 32

    von Tomos Forrest & Wolf G. Rahn

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 118 Taschenbuchseiten.  

    Was als ein besonders schönes Wochenende geplant war, wurde zu einem Wettlauf mit dem Tod. Zuerst erlebt Doris Keller, wie ihr Bruder Fred direkt vor ihren Augen entführt wird, dann gerät sie an einen Mann, der ihre hilflose Lage brutal ausnutzen will. Alles, was irgendwie schieflaufen kann, läuft schief – selbst die Geldübergabe an den Entführer misslingt gründlich. Endlich kann sich Doris gegen ihren Vater durchsetzen und den Privatdetektiv Bernd Schuster einschalten. Aber auch er ist weder allwissend noch in der Lage, zugleich an zwei Orten zu erscheinen. Während Doris in den Händen von Zuhältern landet, tickt bei Fred die Bombe...

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von

    Alfred Bekker

    © Roman by Author

    Nach einem Roman-Motiv von Wolf G. Rahn, 2021

    Cover: Nach Motiven und Grischa Georgiew 123rf – Steve Mayer, 2021

    Titel/Charaktere/Treatment © by Marten Munsonius & Thomas Ostwald, 2021

    Roman – Nach Motiven – by Tomos Forrest, 2021

    © dieser Ausgabe 2021 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

    Alle Rechte vorbehalten.

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    Alles rund um Belletristik!  

    1

    Der Mercedes 450 SEL beschleunigte, bis er die alten Tribünen der Avus erreicht hatte. Jetzt musste der Fahrer auf die Bremse treten, denn rechter Hand tauchte der runde Turm auf, und er musste hier abfahren. Dieser Turm hatte vor gut zehn Jahren einen Mercedes-Stern auf dem Dach erhalten und wurde seitdem auch als „Mercedes-Turm" bezeichnet. Als er 1937 gebaut wurde, gab es hier noch keine Straßen, sondern nur Matsch und Dreck.

    Bernd Schuster konzentrierte sich jetzt darauf, den noch immer dicht vor ihm fahrenden BMW nicht aus den Augen zu verlieren. Der Fahrer fuhr riskant, die Reifen radierten auf dem Asphalt, und dann zog er aus der Kurve auf die Stadtautobahn. Kaum einhundert Meter weiter passierte es.

    Der BMW wollte sich in den fließenden Verkehr drängen und übersah einen sich rasch nähernden LKW. Bernd gelang es, im letzten Moment dem schleudernden Fahrzeug ganz nach rechts auszuweichen. Es hatte zu nieseln begonnen, die nasse Fahrbahn brachte die schnellfahrenden Autos zusätzlich in Gefahr. Jetzt gab es kein Halten mehr.

    Der LKW hatte den BMW seitlich erwischt und ihn wie ein Katapult zurückgeschossen. Die Limousine drehte sich einmal, kippte und rutschte noch eine ganze Strecke auf dem Dach weiter.

    Schuster schaltete seinen Warnblinker an, stoppte unmittelbar hinter dem Wrack, durch dessen zerstörte Rückscheibe eben ein Arm tastete. Blitzschnell griff Bernd Schuster zu, riss auch den zweiten Arm heraus und ließ die Handschellen klicken.

    Ein wütender Blick aus einem blutverschmierten Gesicht traf ihn.

    „Pech gehabt, Dieter. Ich bin der bessere Fahrer. Und außerdem wird jetzt neben deinen anderen Gaunereien auch noch mächtiger Ärger auf dich zukommen."

    Er richtete sich auf, als der LKW-Fahrer herüber kam, gefolgt von anderen Fahrern, die ihre Autos mit viel Mühe an dem Unfallort zum Stehen gebracht haben.

    „Alles in Ordnung!, rief ihnen der Privatdetektiv zu. „Ich habe schon mit der Polizei telefoniert.

    Tatsächlich hatte er beim Passieren der ehemaligen Zuschauertribüne seinen Freund, den Inspektor Südermann, informiert. Dieter König war von Schuster in dem Augenblick überrascht worden, als er versucht hatte, über Dreilinden die Transitstrecke zu erreichen. Er wusste, dass er verfolgt wurde und er wusste, was ihm bevorstand, wenn man ihn mit der Leiche im Kofferraum erwischen würde. Aus diesem Grund riskierte König alles und wendete kurz vor den westdeutschen Grenzbeamten, jagte mit durchdrehenden Reifen und kreischendem Motor auf der Gegenseite zurück, immer dicht gefolgt von dem Mercedes.

    Damit hatte die Jagd ein Ende gefunden, und erleichtert zündete sich Schuster eine Roth Händle an, als er die Blaulichter der heranjagenden Polizeifahrzeuge bemerkte.

    Noch einmal griff er zum Hörer seines Autotelefons und rief sein Büro an.

    Franziska Jahn meldete sich.

    „Ich habe ihn, Franzi. Stell schon mal den Sekt kalt, heute können wir feiern!"

    „Und, bist du auch in Ordnung, Bernd? Ich kann die Sirenen hören!"

    „Mach‘ dir keine unnötigen Sorgen, Liebes. Der Besuch bei Horst ist erforderlich, dann komme ich zurück."

    Während Franziska Jahn ungeduldig auf seine Rückkehr wartete, wartete irgendwo in Berlin eine junge Frau sehnsüchtig auf ihren Bruder.

    Hoffentlich kam Fred bald! Es nieselte, und die Kälte kroch Doris Keller durch den dünnen Stoff. Um diese Jahreszeit wusste man nie genau, wie man sich anziehen sollte.

    Die Männer warfen ihr eindeutige Blicke zu. Einer hatte sie sogar schon angesprochen und wäre um ein Haar handgreiflich geworden, weil er nicht glauben wollte, dass sie hier nur stand, weil sie auf ihren Bruder wartete.

    Zu blöd, dass ihr Wagen in der Werkstatt war. Mit dem Fahrzeug war doch auch immer etwas los. Typisches Montagsauto.

    Die Frau fröstelte. Sie ging ungeduldig auf und ab. Den Kragen des Popelinemantels hatte sie hochgeschlagen.

    Wie der Kerl dort drüben sie anstierte! Ein unangenehmer Mensch. Nur gut, dass diese Gegend ziemlich belebt war. Dem hätte sie nicht allein in der Dunkelheit begegnen wollen. Schon gar nicht um diese Zeit.

    Die Dämmerung brach herein. Dunst senkte sich über die Stadt. Doris freute sich auf zu Hause.

    Der Bursche ließ keinen Blick von ihr. Zum Glück kam er nicht näher und sprach sie an. Der konnte bestimmt ekelhaft werden. In seinen Augen lag etwas Drohendes, Besitzergreifendes.

    Er trug dünne, schwarze Handschuhe. Als wollte er jemand umbringen, fuhr es Doris Keller durch den Kopf. Sie schüttelte sich bei diesem Gedanken.

    Angestrengt starrte sie nach links, obwohl Fred von der anderen Seite kommen musste. Aber da stand der unsympathische Mensch, und sie wollte seinen Blicken nicht begegnen.

    Sie sah auf die Armbanduhr. Sicher war Fred noch durch einen Kunden aufgehalten worden. Im Grundstücksgeschäft gab es keinen Feierabend. Aber wenn man sein Metier verstand, konnte man in kurzer Zeit erstaunliche Erfolge erzielen. Und Fred stellte sich offenbar äußerst geschickt an. Ihr Vater war sehr zufrieden mit ihm.

    Endlich kam er.

    Den dunkelbraunen Borgward Isabella erkannte sie schon am Motorengeräusch. Sie drehte sich um und winkte.

    Fred blinkte und stoppte am Bordstein. Er sah müde aus. Aber auch ein wenig stolz. Er musste ein gutes Geschäft abgeschlossen haben.

    Doris Keller lachte erleichtert. Jetzt spürte sie den Nieselregen nicht mehr. Sie freute sich auf das Wochenende draußen in ihrer Ferienhütte.

    Sie eilte zu dem wartenden Wagen. Fred öffnete gerade den Schlag auf der Beifahrerseite.

    Da wurde sie brutal zur Seite gestoßen. Sie stolperte und stürzte. Mitten in eine Pfütze hinein.

    Sie verletzte sich am Fußgelenk. Aber das war nicht so schlimm. Viel entsetzlicher war das, was sie mit ansehen musste, ohne eingreifen zu können.

    Der Kerl mit den drohenden Augen hatte sich neben Fred auf den Beifahrersitz geworfen und die Wagentür zugeknallt. Er hielt einen Revolver in der Faust. Den Lauf drückte er Fred in die Seite. Sein Gesicht war verzerrt. Freds Augen weiteten sich. Doris rechnete jede Sekunde mit dem Schuss, der ihren Bruder töten würde.

    Hastig kam sie in die Höhe und achtete nicht auf die Schmerzen in ihrem Fuß. Sie wollte die Autotür aufreißen. Vielleicht wurde der Schuft dann abgelenkt, und Fred erhielt eine Chance, ihn aus dem Wagen zu stoßen.

    Doch dazu kam es nicht mehr. Der Borgward fuhr mit aufjaulenden Reifen wieder an und verschwand so schnell, dass kaum einer der zahlreichen Passanten auf das Verbrechen aufmerksam geworden war.

    Eine Hand legte sich auf Doris Kellers Schulter.

    „Alles in Ordnung, Fräulein?", erkundigte sich eine dunkle Stimme.

    Doris blickte auf. In ihre braunen Augen traten Tränen. Sie erkannte den Mann vor ihr nur verschleiert. Ihre Beine zitterten. Sie ließ sich gefallen, dass er sie stützte.

    „Fred!, stammelte sie. „Mein Bruder. Er ist entführt worden.

    „Richtig gekidnappt? Der Mann war perplex. „Wo sind die Schufte? Er sah sich suchend nach allen Seiten um.

    Doris wies mit der ausgestreckten Hand in die Richtung, in der sein Borgward verschwunden war. „Es war nur einer, aber er hatte einen Revolver. Er hat mich umgestoßen und Fred in dessen eigenem Wagen bedroht."

    „Wir müssen hinterher, schlug der Fremde aufgeregt vor. „Vielleicht holen wir sie noch ein. Sie kennen ja den Wagen und die Zulassungsnummer.

    Das Mädchen schöpfte Hoffnung. Sie fühlte sich nicht mehr so entsetzlich hilflos und allein. Vielleicht wurde doch noch alles gut.

    Der Mann schob sie zu einem schon etwas verbeulten BMW. Der konnte es mit dem Borgward bestimmt nicht an Schnelligkeit aufnehmen, aber der Kidnapper musste schließlich auch auf die Höchstgeschwindigkeit achten, um nicht die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich zu lenken.

    Wie in Trance stieg sie ein und merkte kaum, dass die Verfolgungsfahrt begann.

    „Wie heißen Sie?", hörte sie den Fremden fragen. Er reichte ihr eine Zigarettenpackung, und sie bediente sich daraus.

    „Doris Keller, antwortete sie mit belegter Stimme. „Ich kann es noch gar nicht fassen. Es ist zu schrecklich.

    „Ich heiße Jonathan Westenberger. Das Gangsterwesen in dieser Stadt nimmt überhand, und die Polizei ist machtlos. Da muss man sich schon selbst helfen. Bestimmt versucht der Kerl, auf dem Ring zu entkommen. Da schnappen wir ihn."

    „Glauben Sie?"

    „Verlassen Sie sich auf mich, Doris.

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