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Die Gier und der Tod: Kripow & Kripow - Herr Doktor und die Polizei

Die Gier und der Tod: Kripow & Kripow - Herr Doktor und die Polizei

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Die Gier und der Tod: Kripow & Kripow - Herr Doktor und die Polizei

Länge:
179 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
18. Aug. 2021
ISBN:
9783745217834
Format:
Buch

Beschreibung

von

A. F. Morland und Bernd Teuber

Der Umfang dieses Buchs entspricht 145 Taschenbuchseiten.

Der Schnellimbiss von Harald Wedhorn läuft gut, bis ein Gast an einer schweren Lebensmittelvergiftung stirbt. Wedhorn ist überzeugt, dass sein Konkurrent Jörg Faber dahintersteckt. Doch Kriminalhauptkommissarin Kathrin Kripow verfolgt eine ganz andere Spur. Bei ihren Nachforschungen findet sie heraus, dass jemand im Hintergrund ein viel größeres Ziel verfolgt und bereit ist, dafür über Leichen zu gehen.

Auch ihr Mann Doktor Alexander Kripow muss diesmal sein kriminalistisches Gespür unter Beweis stellen. Die neue Chirurgin Stefanie Nolte benimmt sich plötzlich sehr eigenartig und bringt mit ihrem Verhalten die Patienten der Falkenberg-Klinik in Lebensgefahr. Doktor Kripow ist davon überzeugt, dass es dafür eine Erklärung geben muss. Als er schließlich die Wahrheit herausfindet, gerät er selbst in eine äußerst brenzlige Situation.
Herausgeber:
Freigegeben:
18. Aug. 2021
ISBN:
9783745217834
Format:
Buch

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Die Gier und der Tod - Bernd Teuber

Die Gier und der Tod: Kripow & Kripow - Herr Doktor und die Polizei

von

A. F. Morland und Bernd Teuber

Der Umfang dieses Buchs entspricht 145 Taschenbuchseiten.

Der Schnellimbiss von Harald Wedhorn läuft gut, bis ein Gast an einer schweren Lebensmittelvergiftung stirbt. Wedhorn ist überzeugt, dass sein Konkurrent Jörg Faber dahintersteckt. Doch Kriminalhauptkommissarin Kathrin Kripow verfolgt eine ganz andere Spur. Bei ihren Nachforschungen findet sie heraus, dass jemand im Hintergrund ein viel größeres Ziel verfolgt und bereit ist, dafür über Leichen zu gehen.

Auch ihr Mann Doktor Alexander Kripow muss diesmal sein kriminalistisches Gespür unter Beweis stellen. Die neue Chirurgin Stefanie Nolte benimmt sich plötzlich sehr eigenartig und bringt mit ihrem Verhalten die Patienten der Falkenberg-Klinik in Lebensgefahr. Doktor Kripow ist davon überzeugt, dass es dafür eine Erklärung geben muss. Als er schließlich die Wahrheit herausfindet, gerät er selbst in eine äußerst brenzlige Situation.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von

Alfred Bekker

© Roman by Author

Cover: Steve Mayer, nach Motiven, 2021

Serie created by Marten Munsonius, Alle Rechte vorbehalten, 2021

Nach Romanmotiven von A.F. Morland & Bernd Teuber

© dieser Ausgabe 2021 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

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Alles rund um Belletristik!

1

„ Bitte sehr, ein Hamburger mit Pommes."

Harald Wedhorn schob den Teller über den Tresen seinem Gast zu. Der Betrieb in seinem Schnellrestaurant hatte etwas nachgelassen. Der Zeiger der Wanduhr näherte sich der Zwei. Harald stellte gerade einige Teller übereinander, um sie zu spülen, als ein neuer Gast den Raum betrat. Harald kannte ihn gut. Es war einer seiner zahlreichen Stammgäste.

„ Hallo, sagte er. „Was darf es denn heute sein?

Der hochgewachsene, junge Mann zog mit der Hand einen Kreis durch die Luft.

„ Einmal Chicken-Nuggets", bestätigte Harald. Er holte einige der gefrorenen Hähnchenstücke aus dem Gefrierschrank und ließ sie in die Fritteuse fallen.

„ Und mit knusprigen Pommes", sagte der junge Mann.

„ Meine Pommes sind immer knusprig", entrüstete sich Harald im Scherz.

„ Na gut, hoffen wir‘s."

Florian Nowak war schon mehr als ein üblicher Stammgast. Mit seinen täglichen Besuchen gehörte er fast zum Inventar von „Big Goody Burgers". Mit einem Ächzen schüttete Harald bereits frittierte Kartoffelstäbchen ein zweites Mal ins heiße Fett. Anschließend wischte er mit einem Tuch über die sowieso schon blitzblanke Imbissanlage, deren Armaturen hell schimmerten. Ein weiterer Gast betrat das Schnellrestaurant. Es war ein unglaublich hagerer Mann mit bemerkenswert vorstehendem Kehlkopf. Kein Stammgast. Harald hatte ihn noch nie zuvor gesehen.

„ Guten Tag. Was darf‘s sein?"

Der Mann musterte die Tafeln, die Haralds Angebot verkündeten. „Einen Hamburger", sagte er.

„ Dauert nur ein paar Minuten", erwiderte Harald.

Der neue Gast nickte. „Ich habe Zeit. Eine Cola hätte ich auch noch gern."

„ Eine Cola", bestätigte Harald.

Während der neue Gast an einem der Tische Platz nahm, goss er die braune Flüssigkeit in ein Glas und stellte es auf den Tresen. Der Mann erhob sich wieder und holte die Cola zu seinem Tisch. Mit einer routinierten Bewegung hob Harald die Chicken-Nuggets und die Pommes aus dem Fett. Er ließ beides einen Moment abtropfen, dann beförderte er die Nuggets auf einen Teller und gab die gesalzenen Pommes hinzu.

„ Wieder drei Stück zu wenig", bemängelte Florian.

„ Soll ich sie einzeln abzählen?", fragte Harald.

„ Bitte sehr."

Mit einem Ächzen fügte Harald weitere drei Pommes auf den Teller und verpackte ihn in Alufolie. „Sechs Euro fünfzig", sagte er.

„ Preise hast du. Schon wieder teurer geworden?"

Harald zuckte mit den Schultern. „Die Inflation frisst mir meinen geringen Verdienst sowieso schon weg, jammerte er. „Was soll man denn machen? Die Zeiten sind schlecht.

Grinsend zahlte sein Stammgast und wandte sich zu gehen. Zwei Jugendliche hielten ihm die Tür auf. Sie bestellten jeder eine Cola und ließen sich an einem Tisch am Fenster nieder. Harald machte sich an die Zubereitung des Hamburgers. Drei Minuten später brachte er dem Gast das Gewünschte und kassierte. Dann verschwand er wieder hinter dem Tresen und begann damit, das Geschirr abzuspülen. Plötzlich ließ ihn ein Stöhnen mitten in der Bewegung verharren. Er blickte zu dem Gast hinüber, der den Hamburger bestellt hatte. Dem Mann stand ein glänzender Schweißfilm im Gesicht. Hastig öffnete er die beiden obersten Knöpfe seines Hemdes. Harald ging zu ihm.

„ Alles in Ordnung?", fragte er.

„ Ja, danke, erwiderte der Angesprochene. „Mir wurde nur … so komisch.

An meinem Essen kann es nicht liegen , beruhigte sich Harald.

„ Aber jetzt geht es Ihnen schon wieder besser?", fragte er.

Der Mann nickte. Das Letzte, was Harald gebrauchen konnte, war irgendwelcher Ärger. Er wollte wieder in die Küche gehen, da ließ ihn ein neuerliches Aufstöhnen zum zweiten Mal herumfahren. Der Gast hatte das Hemd fast bis zum Bauchnabel geöffnet. Zwei Knöpfe lagen jetzt vor ihm auf dem Tisch, ein weiterer rollte über den Boden.

Mist , dachte Harald. Es sah ganz danach aus, als solle er doch noch Ärger bekommen.

„ Hören Sie, begann er, verstummte aber, als er die glasigen Augen des Mannes sah, die starr ins Leere gerichtet waren. „Soll ich einen Arzt holen?, fragte er vorsichtig.

Der Gast antwortete nicht. Seine Lippen zuckten, als wolle er etwas sagen, vielleicht um Hilfe bitten. Aber kein Ton drang aus seinem Mund. Harald kniff die Augen zusammen. Er musste etwas unternehmen. Ganz offensichtlich stimmte etwas nicht mit dem Mann. Vielleicht hatte er einen Herzinfarkt. Der Fremde schrie gellend auf. Mit beiden Händen griff er nach seiner Brust. Nun zögerte Harald nicht mehr länger. Er lief zum Telefon, das an der Wand hing, und wählte den Notruf. Dann kehrte er zu dem Gast zurück. Der Mann war inzwischen zusammengesunken und rührte sich nicht mehr.

Harald bekam allmählich Panik. Das Allerletzte, was er gebrauchen konnte, war eine Leiche. Im Schnellrestaurant wurde es still. Die wenigen Gäste saßen auf ihren Plätzen und starrten zu Harald und dem Bewusstlosen hinüber. Keiner kam auf die Idee, seine Hilfe anzubieten. Zwei Minuten später traf der Rettungswagen ein. Nun ging alles ganz schnell. Während die Sanitäter den bewusstlosen Mann auf den Boden legten, erschien der Notarzt in einem zweiten Fahrzeug. Die Entscheidung des Mediziners fiel eindeutig aus. Der Bewusstlose musste sofort ins Krankenhaus. Vor dem Schnellimbiss hatte sich inzwischen eine Menschenmenge gebildet.

„ Der Mann zeigt Vergiftungserscheinungen, lautete die Diagnose des Notarztes. „Was glauben Sie, wie das geschehen konnte?

Harald zuckte mit den Schultern. Er war ganz blass und schien das Ausmaß des Schadens noch gar nicht richtig zu begreifen.

„ Ich weiß es nicht, stammelte er. „So etwas ist bei mir noch nie vorgekommen. Ich lege großen Wert darauf, qualitativ hochwertige Waren zu verwenden. Ich kann mir das wirklich nicht erklären.

Der Notarzt nickte. „Darum soll sich die Polizei kümmern."

Er gab den beiden Sanitätern ein Zeichen. Sie legten den Bewusstlosen auf die Bahre, brachten ihn nach draußen und schoben ihn in den Rettungswagen. Der Notarzt folgte ihnen. Sekunden später fuhren die Fahrzeuge mit lautem Sirenengeheul davon.

2

Dunkle Gewitterwolken hingen über Hannover. Die Sonne war verschwunden. Der graue Himmel glühte wie geschmolzenes Metall. Als Tanja Drewitz aus dem Modegeschäft in der Fußgängerzone kam, blieb sie kurz stehen und warf einen Blick nach oben. Das fehlt mir gerade noch , dachte sie. Hoffentlich schaffe ich es noch nach Hause, bevor es anfängt, zu regnen. Gerade als sie sich wieder in Bewegung setzte, zuckte ein Blitzstrahl über den Himmel. Grollender Donner folgte.

Es begann zu regnen. Tanja umklammerte die beiden Einkaufstaschen, die sie in den Händen trug, und beschleunigte ihre Schritte. Sie hatte keinen Regenschirm dabei. Wer denkt bei strahlendem Sonnenschein auch an so etwas? Heute war ihr freier Tag. Sie wollte nur einen kleinen Einkaufsbummel machen und sich ein paar neue Sachen kaufen. Und nun das …

Der Regen wurde heftiger. Tanja war binnen weniger Minuten vollkommen durchnässt. Die Kleidung klebte an ihrem Körper. Ihre Haare hingen ihr wirr in die Stirn. Sie hatte es nicht mehr weit bis nach Hause. Sobald sie dort war, würde sie sofort ein heißes Bad nehmen. Wenn sie Glück hatte, ließ sich dadurch eine drohende Erkältung abwenden. Für einen Moment spielte sie mit dem Gedanken, sich irgendwo unterzustellen, aber das hatte keinen Sinn mehr. Tanja nahm die Abkürzung durch den menschenleeren Park. Der Boden war aufgeweicht. Überall hatten sich Pfützen gebildet, denen sie nur mit Mühe ausweichen konnte.

Die Krankenschwester erreichte eine Abzweigung. Im gleichen Augenblick zerriss der Himmel unter einem Blitzstrahl, als wäre eine gewaltige flammende Fackel zur Erde niedergeschleudert worden. Grelles Licht durchflutete den Park. Der Blitz schlug in einen der Bäume, an dem sie gerade vorbeigelaufen war. Sie hörte das Splittern von Holz und das Schleifen und Klatschen der Blätter des fallenden Astes. Als sie den Kopf hob, sah sie ihn direkt auf sich zurasen. Tanja wollte ausweichen, doch ihre Reaktion kam zu spät. Der Ast traf sie mit voller Wucht.

Jetzt erschlägt er dich , war der letzte Gedanke, den sie hatte, dann wurde ihr schwarz vor Augen. Sie stützte in einen tiefen, dunklen Schacht.

3

Als Tanja Drewitz zu sich kam, blickte sie in das Gesicht von Doktor Volkmer Sander.

„ Wo bin ich?", fragte sie, obwohl sie die Antwort eigentlich kennen musste.

„ Sie sind bei uns, Schwester Tanja, antwortete Doktor Sander lächelnd. „In der Falkenberg-Klinik.

„ Wie komme ich hierher?"

„ Der Rettungswagen hat Sie hierher gebracht, nachdem man in Ihrer Handtasche ein Kärtchen fand, auf dem stand, dass Sie im Falle eines Unfalls in die Falkenberg-Klinik eingeliefert werden möchten."

Tanja blickte ihn verständnislos an. „Was ist passiert?"

„ Sie wissen es nicht?"

„ Ich habe keinen blassen Schimmer."

„ Da war ein Gewitter ..."

„ Ich kann mich nicht erinnern."

„ Ein Blitz schlug in einen Baum. Dadurch wurde ein Ast abgetrennt und der fiel genau auf Sie."

„ Bin ich verletzt?"

„ Ihre Gedächtnislücke lässt auf eine Gehirnerschütterung schließen."

„ Habe ich mir was gebrochen?"

„ Ihr Brustkorb ist geprellt, gab der Doktor Auskunft. „Aber Ihre Knochen sind glücklicherweise heil geblieben.

Tanja lächelte. „Dann hat mein Schutzengel ja ganze Arbeit geleistet."

Doktor Sander nickte. „Das können Sie laut sagen."

„ Ich werd‘ ihn ganz fest knuddeln, wenn ich ihn sehe." Erst jetzt fiel ihr auf, dass sie in einem Krankenbett lag. Sie wollte sich aufsetzen, doch Doktor Sander hinderte sie daran.

„ Schön liegenbleiben", sagte er lächelnd.

„ Aber warum?"

„ Ich schlage vor,

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