Genießen Sie von Millionen von eBooks, Hörbüchern, Zeitschriften und mehr - mit einer kostenlosen Testversion

Nur $11.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

Tödlicher Anschlag in Tegel: Berlin 1968 Kriminalroman Band 57
Tödlicher Anschlag in Tegel: Berlin 1968 Kriminalroman Band 57
Tödlicher Anschlag in Tegel: Berlin 1968 Kriminalroman Band 57
eBook142 Seiten1 Stunde

Tödlicher Anschlag in Tegel: Berlin 1968 Kriminalroman Band 57

Bewertung: 0 von 5 Sternen

()

Vorschau lesen

Über dieses E-Book

Tödlicher Anschlag in Tegel

Berlin 1968 Kriminalroman Band 57

von Tomos Forrest & A. F. Morland



Der Umfang dieses Buchs entspricht 117 Taschenbuchseiten.

Einmal während seiner Dienstzeit war Inspektor Manfred Zimmermann unvorsichtig. Das musste er schwer büßen, als ihn die Verbrecher niederschossen. Die schwere Verwundung überstand er schließlich, aber die frühzeitige Pensionierung ließ ihn verzweifeln. So griff einer der besten Polizisten West-Berlins zu dem Strohhalm, den ihm eine Bande von Verbrechern bot. Der Pensionär sollte die Planung für einen Anschlag ausgerechnet auf den russischen Kulturattaché übernehmen. Bernd Schuster wird vor große Probleme gestellt, als er durch einen V-Mann von dem Attentat erfährt…
SpracheDeutsch
HerausgeberAlfredbooks
Erscheinungsdatum22. Dez. 2021
ISBN9783745221985
Tödlicher Anschlag in Tegel: Berlin 1968 Kriminalroman Band 57
Vorschau lesen

Mehr von Tomos Forrest lesen

Ähnlich wie Tödlicher Anschlag in Tegel

Verwandte Kategorien

Rezensionen für Tödlicher Anschlag in Tegel

Bewertung: 0 von 5 Sternen
0 Bewertungen

0 Bewertungen0 Rezensionen

Wie hat es Ihnen gefallen?

Zum Bewerten, tippen

Die Rezension muss mindestens 10 Wörter umfassen

    Buchvorschau

    Tödlicher Anschlag in Tegel - Tomos Forrest

    Tödlicher Anschlag in Tegel

    Berlin 1968 Kriminalroman Band 57

    von Tomos Forrest & A. F. Morland

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 117 Taschenbuchseiten. 

    Einmal während seiner Dienstzeit war Inspektor Manfred Zimmermann unvorsichtig. Das musste er schwer büßen, als ihn die Verbrecher niederschossen. Die schwere Verwundung überstand er schließlich, aber die frühzeitige Pensionierung ließ ihn verzweifeln. So griff einer der besten Polizisten West-Berlins zu dem Strohhalm, den ihm eine Bande von Verbrechern bot. Der Pensionär sollte die Planung für einen Anschlag ausgerechnet auf den russischen Kulturattaché übernehmen. Bernd Schuster wird vor große Probleme gestellt, als er durch einen V-Mann von dem Attentat erfährt...

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von

    Alfred Bekker

    © Roman by Author

    Nach einem Roman-Motiv von A. F. Morland, 2021

    Cover: Nach Motiven und Grischa Georgiew 123rf – Steve Mayer, 2021

    Titel/Charaktere/Treatment © by Marten Munsonius & Thomas Ostwald, 2021

    Roman – Nach Motiven – by Tomos Forrest, 2021

    © dieser Ausgabe 2021 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Folge auf Twitter:

    https://twitter.com/BekkerAlfred

    Erfahre Neuigkeiten hier:

    https://alfred-bekker-autor.business.site/

    Zum Blog des Verlags!

    Sei informiert über Neuerscheinungen und Hintergründe!

    https://cassiopeia.press

    Alles rund um Belletristik!

    1

    „Und wenn du schon in der Bank bist, lieber Bernd – wolltest du nicht gleich den Änderungsauftrag abgeben?"

    Bernd sah seine Franziska mit großen Augen verwundert an.

    „Änderungsauftrag?", wiederholte er.

    Franziska lächelte und nahm ihn in den Arm.

    „Ich hatte in Erinnerung, dass wir über eine Gehaltserhöhung gesprochen hatten. Die Geschäfte liefen doch hervorragend, und wenn ich mir die monatlichen Abrechnungen so ansehe..."

    „Ach, Franzi!, hatte der Privatdetektiv lachend geantwortet. „Musst du immer gleich jede meiner Bemerkungen auf die Goldwaage legen?

    Bester Stimmung betrat er seine Bankfiliale.

    Er hatte tatsächlich am Schreibtisch einen Änderungsantrag ausgefüllt. Aber der eigentliche Grund des Bankbesuches war seine Kreditkarte, der er verloren hatte.

    Es passierte wie ein Blitz aus heiterem Himmel.

    Plötzlich waren sie da, als wären sie aus dem Marmorboden gewachsen: drei unheimliche Typen, groß, schlank, gefährlich. Sie trugen breitrandige Hüte, Sonnenbrillen, die das halbe Gesicht verdeckten, der Kragen ihrer Jacken war hochgeschlagen. Und in den Fäusten hielten sie Pistolen.

    Das gesamte Bankpersonal war schlagartig gelähmt. Auch die Kunden wagten nicht, den kleinen Finger zu rühren. Bernd dachte an die Waffe, die in seinem Schulterhalfter steckte. Aber im Augenblick wäre es Selbstmord gewesen, nach ihr zu fassen.

    Wie eine Hammelherde wurden sämtliche in der Bank befindliche Personen im Kundenraum zusammengetrieben. Nur der Kassierer musste in seinem Glaskäfig sitzen bleiben. Einer der Gangster stand neben ihm und hielt ihm den Lauf seiner Pistole an den Kopf.

    „Bleib bloß vom Fußschalter weg, mein Freund!, zischte der Verbrecher mit verstellter Stimme. „Sonst hörst du es verdammt laut knallen, und dein Hirn fliegt bis zum nächsten Schalter hinüber!

    Der Kassierer rollte verstört mit den Augen. Schweiß brach aus seinen Poren. Er saß so steif da, als hätte er einen Ladestock verschluckt.

    Bernd Schuster und die anderen mussten sich auf den Bauch legen.

    „Alle lassen die Nase unten!, schrien die beiden Bankräuber. „Wenn einer von euch den Kopf hebt, kriegt er ’ne Kugel. Alles klar?

    Bernd hörte die ängstlichen Leute um sich herum heftig keuchen. Er war wütend, aber er wusste, dass es klüger war, im Augenblick den Befehlen der Gangster zu gehorchen. Der Marmor war kalt. Bernd lag mit der linken Wange darauf. Es kribbelte ihn in den Fingern. Seine Pistole war eine große Verlockung für ihn. Er konnte kaum widerstehen. Es kann manchmal sehr schwer sein, der Vernunft zu gehorchen. Vor allem dann, wenn man zornig ist.

    Der Kassierer bekam Plastiktüten.

    „Einpacken!, fauchte der Kerl, der neben ihm stand. „Und zwar alles!

    Mit zitternden Händen schob der Kassierer die Banknotenbündel in die Tüten. Seine Miene zeigte Wehmut, als müsse er sich von seinem Eigentum trennen. Das war es zwar nicht, aber dieses Geld war ihm anvertraut, und es sträubte sich in ihm alles, weil er gezwungen war, die vielen Scheine an Verbrecher auszuhändigen. Der blanke Selbsterhaltungstrieb zwang ihn, zu gehorchen.

    „Schneller!, bellte der Gangster ungeduldig. Er hob die Waffe und schlug mit ihrem Lauf auf die Schulter des Kassierers. Der Mann verzog schmerzhaft das Gesicht und stöhnte leise auf. „Weiter! Nun mach schon!, stieß der Verbrecher wütend hervor.

    Sobald alles Geld in den Tüten war, stieß der Kerl am Geldschalter einen schrillen Pfiff aus. Die anderen kamen zu ihm. Jeder griff sich eine Tüte. Nun musste auch der Kassierer aus seinem Käfig kommen.

    „Leg dich neben die anderen auf den Boden!", wurde ihm befohlen.

    Er legte sich neben Bernd und zitterte vor Wut.

    „Herhören!, brüllte einer der Gangster. „Ihr rührt euch jetzt fünf Minuten nicht vom Fleck! Fünf Minuten, verstanden?

    Schritte. Die Kerle stürmten zum Bankausgang. Bernd hob den Kopf.

    „Wieviel haben sie erwischt?" fragte er den Kassierer.

    „85. 000 Mark!", stöhnte dieser.

    „Ich will versuchen, das Geld zurückzuholen", zischte Bernd und federte auf die Beine.

    „Sind Sie wahnsinnig?, schrie ein Mann halb links. Vermutlich mit voller Hose. „Die knallen Sie ab, wenn Sie die Nase aus der Bank stecken.

    „Keine Sorge, gab Bernd Schuster zurück. „Ich kann ganz gut auf meine Nase aufpassen. Und auf alles Übrige auch. Seine Hand glitt ins Jackett. Er zog die Pistole, legte den Sicherungsflügel um und stürmte hinter den Bankräubern her.

    „Er ist verrückt!, hörte er den Mann ächzen. „Vollkommen verrückt! Ein Selbstmörder ist er! Kann ihn denn keiner zur Vernunft bringen?

    Bernd warf die Glastür auf. Die Gangster jagten über den Gehsteig auf einen Wagen zu, dessen Motor leise blubberte. Ein fleischiger Kerl saß am Steuer des Wagens. Als seine Komplizen angelaufen kamen, warf er die Türen für sie auf, damit sie sofort in den taubengrauen Mercedes springen konnten.

    Da kamen plötzlich Martinshörner die Straße heran. Einer der Bankräuber stieß einen Fluch aus. Die Gangster warfen die Nylonsäcke in den Fond. Ehe sie jedoch alle einsteigen konnten, waren die beiden Polizeifahrzeuge da.

    „Verdammt!, schrie einer von ihnen. „Jemand muss uns verpfiffen haben.

    Die Kerle richteten ihre Waffen sofort auf die Beamten. Und schon im nächsten Augenblick brach die Hölle los. Ein ohrenbetäubendes Knallen trieb die Passanten in die umliegenden Häuser. Bernd eröffnete ebenfalls das Feuer. Die Gangster zwangen ihn mit einem Kugelhagel in Deckung.

    Auf der gegenüberliegenden Straßenseite sprang ein Mann aus seinem Dienstwagen. Bernd sah den grauen Wollkopf und wusste, wer es war: Inspektor Manfred Zimmermann, ein harter Mann, einer, der mit Gangstern wenig Federlesens machte.

    Diesmal nahm sich Zimmermann allerdings zu viel vor. Bernd standen die Haare zu Berge, als er sah, was gleich geschehen musste. Zimmermann war als Draufgänger bekannt, und er hatte es seinem überaus tüchtigen Schutzengel zu verdanken, dass er trotz seiner 55 Jahre in all den vielen Einsätzen, die er bereits hinter sich gebracht hatte, niemals einen Kratzer abbekommen hatte. Vielleicht war es diese Tatsache, die ihn meinen ließ, er wäre unverwundbar.

    Einmal ist immer das erste Mal.

    Für Zimmermann war es diesmal. Schießend kam er über die Straße gerannt. Sein kantiges Gesicht war zu einer grimmigen Maske erstarrt. Wie ein gnadenloser Racheengel schnaufte er vorwärts. Man konnte es Mut nennen, oder sträflichen Leichtsinn. Zimmermann forderte sein Schicksal regelrecht heraus. Bernds Kopfhaut zog sich schmerzhaft zusammen, als es passierte.

    Manfred Zimmermann wurde mitten im Lauf getroffen. Die Kugel stoppte ihn, rüttelte seinen kräftigen Körper durch. Er riss die wasserhellen Augen auf, war verblüfft, dass ihm nach einer so langen Glückssträhne so etwas geschehen konnte, konnte nicht begreifen, dass sich eine Gangsterkugel in seinen Bauch verirrt hatte.

    Die Waffe entfiel seiner Hand. Er brach ächzend zusammen. Bernd federte aus seiner Deckung, als er das sah und feuerte blindwütig auf die Bankräuber. Die sprangen nun atemlos in ihren Wagen, der sofort mit brüllendem Motor davonraste.

    Bernd und die Polizisten schickten dem Fluchtwagen noch einige Kugeln nach. Ein Projektil zerschlug die Heckscheibe des Verbrecherautos, aber dadurch war das Fahrzeug nicht zu stoppen.

    Zimmermann lag mitten auf der Fahrbahn. Bernd lief zu ihm. Einer der Beamten warf sich in den Streifenwagen und nahm unverzüglich die Verfolgung der Gangster auf. Von drüben kam Zimmermanns Assistent, Jan Bruhns, mit kreidebleichem Gesicht gelaufen. Er war schneller beim Inspektor,

    Gefällt Ihnen die Vorschau?
    Seite 1 von 1