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Schwert und Schild - Sir Morgan, der Löwenritter Band 36: Der Mann am Kreuz
Schwert und Schild - Sir Morgan, der Löwenritter Band 36: Der Mann am Kreuz
Schwert und Schild - Sir Morgan, der Löwenritter Band 36: Der Mann am Kreuz
eBook121 Seiten1 Stunde

Schwert und Schild - Sir Morgan, der Löwenritter Band 36: Der Mann am Kreuz

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Über dieses E-Book

Sir Morgan of Launceston, der Löwenritter ist mit seinem treuen Freund Shawn unterwegs, beide verkleidet als Laienbrüder und begleitet von einem echten Mönch, um ein legendäres Kreuz von Exeter zum Kloster von Abt Geoffrey zu transportieren. Unterwegs werden sie überfallen, und das Kreuz wird gestohlen und zwar von einer Gruppe von Leuten über deren Anführer man sagt, dass er der Teufel in Menschengestalt sei. Bei ihrer Verfolgung der Diebe geraten sie immer wieder in lebensbedrohliche Hinterhalte und entdecken grausame, nahezu unvorstellbare Dinge …
SpracheDeutsch
HerausgeberAlfredbooks
Erscheinungsdatum25. Juni 2018
ISBN9783745205121
Schwert und Schild - Sir Morgan, der Löwenritter Band 36: Der Mann am Kreuz
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    Buchvorschau

    Schwert und Schild - Sir Morgan, der Löwenritter Band 36 - Tomos Forrest

    Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 36: Der Mann am Kreuz

    TOMOS FORREST

    ZYKLUS: DIE REBELLEN von Cornwall, Band 23

    IMPRESSUM

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © Roman by Author

    © Titelbild: Tomos Forrest, 2018

    Mitwirkung: Ines Schweighöfer

    Lektorat: Kerstin Peschel

    Ceated by Thomas Ostwald, Alfred Bekker und Jörg Martin Munsonius

    © dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Klappentext:

    Sir Morgan of Launceston , der Löwenritter ist mit seinem treuen Freund Shawn unterwegs, beide verkleidet als Laienbrüder und begleitet von einem echten Mönch, um ein legendäres Kreuz von Exeter zum Kloster von Abt Geoffrey zu transportieren. Unterwegs werden sie überfallen, und das Kreuz wird gestohlen und zwar von einer Gruppe von Leuten über deren Anführer man sagt, dass er der Teufel in Menschengestalt sei. Bei ihrer Verfolgung der Diebe geraten sie immer wieder in lebensbedrohliche Hinterhalte und entdecken grausame, nahezu unvorstellbare Dinge ...

    1.

    Wie Gestalten aus einer anderen Welt huschten die vier Männer in den weiten, dunklen Kutten durch den regennassen Wald. Es regnete bereits seit Stunden, und der Wollstoff hatte sich vollgesogen. Dadurch war er schwer und unangenehm geworden. Aber noch hatten sie ihr Ziel nicht erreicht, und immer wieder zuckten Blitze am schwarzen Firmament, grollte lang gezogener Donner über Cornwalls Wälder.

    Endlich tat sich vor ihnen eine Lichtung auf, und der erste Mann verhielt abrupt seinen Schritt unter den letzten Bäumen. Er schien den Eselskarren zu wittern, der auf der anderen Seite abgestellt war. Wie ein Tier, das den Geruch seiner Beute trotz des Regens sicher bis hierher geführt hatte, duckte er sich unwillkürlich nieder. Die anderen traten neben ihn und nahmen die gleiche Haltung an.

    Ob die Männer unter dem Karren wirklich schliefen, war von hier aus nicht zu erkennen. In einem Bogen umrundeten die Kuttenträger die Lichtung und pirschten sich behutsam näher. Noch immer keine Reaktion der Männer am Karren, aber jetzt ließen sich drei Körper ausmachen, die sich lang unter dem Eselskarren ausgestreckt hatten.

    Matt schimmerte eine Messerklinge im fahlen Mondlicht, als der erste Mann die Seile zerschnitt, die eine Plane aus grobem Wollstoff über dem Karren hielt. Seine Hände fuhren tastend in das Stroh und gleich darauf hatten sie das Holz ertastet.

    Endlich! Sie waren am Ziel! Alle Mühe hatte sich gelohnt, und nun hatten sie tatsächlich den richtigen Eselskarren mit seiner kostbaren Fracht gefunden!

    Der Mann kletterte vorsichtig auf den Karren und befreite das große Holzkreuz von dem Stroh, sodass er die Umrisse des Kopfes betasten konnte. Als plötzlich ein greller Blitz vom nachtschwarzen Himmel herabzuckte, schrak der Mann zusammen. Er hatte einen Blick auf das Gesicht des Schmerzensmannes werfen können, und das wirkte in dem grellen Licht wie lebendig. Einen Moment lang hatte er tatsächlich angenommen, dass ihn der Heiland direkt angesehen hatte.

    Schließlich hatte er sich wieder in der Gewalt, packte das Holzkreuz mit beiden Armen und zog es zur Kante der hölzernen Ladefläche, während die anderen ihm zu Hilfe kamen. Behutsam, als könne es jeden Moment zerbrechen, hoben die Männer das große Holzkreuz an und nahmen es nahezu geräuschlos herunter, um es ins das nasse Gras zu legen. In diesem Augenblick gab einer der Männer einen dumpfen Laut von sich und sank in die Knie. Sein Nebenmann starrte verwundert auf den plötzlich wie erstarrten Körper und konnte sich das Geschehen nicht erklären, als auch er plötzlich eine Hand an seinem Hals spürte und zurückgerissen wurde.

    Mit einem gurgelnden Laut fiel er auf den Rücken, hatte aber die Geistesgegenwart, zu seinem Messer zu greifen.

    Krachend schlug etwas Schweres auf seine Schulter und ließ ihn laut aufschreien. Das Messer war seiner Hand entfallen, der Arm schien durch den Schlag gelähmt zu sein. Der Mann stützte sich mit dem gesunden Arm auf dem Boden ab und begann damit, so schnell wie möglich aus dem Bereich des Angreifers zu krabbeln.

    Auch seine beiden Gefährten befanden sich plötzlich in einem Kampf. Der Verwundete hörte, wie die Schwerter aufeinanderprallten, dann sank ein weiterer Kuttenträger mit einem Aufschrei auf den aufgeweichten Boden, wälzte sich in konvulsivischen Zuckungen noch eine Weile in der Dunkelheit, während ein lauter Schrei des vierten Mannes davon kündete, dass auch er schwer verwundet zu Boden ging.

    Hastig verkroch sich der Verletzte unter dem nächsten Busch und arbeitete sich hier auf dem Boden weiter voran. Sein getroffener Arm begann jetzt fürchterlich zu schmerzen. Wie glühende Fäden strahlten Schmerzen von der getroffenen Schulter durch den gesamten Körper, krochen in die hintersten Ecken seines Schädels und ließen ihn einen verzweifelten Moment innehalten.

    Weiter, jetzt nicht nachlassen! Du musst ihnen entkommen, zu viel steht auf dem Spiel! Beiß die Zähne zusammen, du schaffst das!, rasten die Gedanken durch seinen Kopf, aber eine erneute Schmerzwelle drohte ihn zu übermannen. Plötzlich vernahm er Stimmen in der Nähe, und das trieb ihn schließlich weiter unter den Büschen voran.

    „Er muss hier irgendwo stecken, Morgan!", vernahm er deutlich eine Stimme.

    „Weit kann er jedenfalls nicht kommen, er ist verwundet!", antwortete eine andere.

    „Unsere Schuld!, sagte auf der anderen Seite eine dritte Stimme, die offenbar die Büsche in der Nachbarschaft gründlich untersuchte. „Wir hätten abwechselnd wachen müssen!

    „Ich habe den Mann erkannt, antwortete die zweite Stimme. „Er nennt sich Alick, ist ein Schotte, der mir schon einmal bei einer anderen Gelegenheit aufgefallen ist. Ein kleiner Gauner und Betrüger, der nicht den Schneid hätte, einen solchen Überfall allein auszuführen. Jemand hat ihn dafür bezahlt, und ich kann mir schon denken, wer das gewesen sein mag ...

    Die Stimmen entfernten sich wieder, und Alick hätte vor Wut und Schmerzen in ein Holzstück beißen können. Wie war das möglich, dass ihn dieser Mensch in der Dunkelheit erkannt hatte? Verflucht war diese Nacht, und verflucht sollte auch sein Auftraggeber sein! Mühsam zog er sich weiter und hatte plötzlich den Eingang zu einer kleinen Höhle vor sich, in die er sich gleich darauf kriechend bewegte und mit Erleichterung feststellte, dass sie schon seit längerer Zeit ohne Bewohner sein musste, denn weder Reste einer verzehrten Beute noch der Geruch nach einem Fuchs oder einem anderen Tier waren zu verspüren.

    Alick rollte sich schwer atmend zusammen und wartete ab.

    Die drei Männer waren zum Karren zurückgekehrt, und Morgan befahl, dass sie das Kreuz wieder aufladen und sofort weiterziehen sollten.

    Shawn deutete auf das Kreuz.

    „Es ist offenbar unbeschädigt geblieben."

    „Lasst uns den Esel einschirren und aufbrechen."

    „Jetzt gleich? Der Esel ist am Ende seiner Kräfte, Herr! Nach diesem Weg schafft er keine weitere Strecke mit der schweren Last!", antwortete ihm der Mönch.

    Morgan schnürte die Riemen an den Ringen des Karrens fest und sorgte so dafür, dass das riesige Kreuz wieder festen Halt hatte.

    „Wir müssen es riskieren. Es tut mir leid um das Tier, aber es geht nicht anders!"

    Ein erneuter Donnerschlag ließ die Männer verstummen.

    Endlich waren die Stricke festgezurrt, die wenigen Gegenstände auf das Stroh gelegt, die Plane darüber gedeckt und der Esel eingespanntt. Da fuhr ein unglaublich greller Blitz in einen Baum, kaum zehn Yards von den Männern entfernt.

    Der Mönch sank auf die Knie und murmelte ein Gebet, ohne auf die Nässe und den Schlamm zu achten, in dem er tief einsank.

    Pater noster, qui es in caelis: sanctificetur nomen tuum. Adveniat regnum tuum.

    Die Worte des Betenden wurden lauter und lauter, übertönten den jetzt heftig herniederprasselnden Regen

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