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Lass dich nicht mit dem Mongolen ein! Berlin 1968 Kriminalroman Band 43
Lass dich nicht mit dem Mongolen ein! Berlin 1968 Kriminalroman Band 43
Lass dich nicht mit dem Mongolen ein! Berlin 1968 Kriminalroman Band 43
eBook160 Seiten1 Stunde

Lass dich nicht mit dem Mongolen ein! Berlin 1968 Kriminalroman Band 43

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Über dieses E-Book

Lass dich nicht mit dem Mongolen ein!

Berlin 1968 Kriminalroman Band 43

von Tomos Forrest & A. F. Morland



Der Umfang dieses Buchs entspricht 101 Taschenbuchseiten.



Für einen Lagereinbruch und den Abtransport mit gestohlenem LKW glaubt der Kleinkriminelle Roland, alles richtig zu machen. Vor allem allein. Er würde mit niemand teilen müssen, aber dass er keinen wirklichen Plan hatte, wird spätestens dann klar, als er einen der Nachtwächter erschießt. Und dann kann ihn nur ein Mann nach seiner Verhaftung aus dem Gefängnis holen - Sachar Gussew, genannt der Mongole. Ein mächtiger Verbrecher, der sich nicht gern hinhalten lässt, als die Beute angeblich verschwunden ist…
SpracheDeutsch
HerausgeberAlfredbooks
Erscheinungsdatum19. Nov. 2021
ISBN9783745220957
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    Buchvorschau

    Lass dich nicht mit dem Mongolen ein! Berlin 1968 Kriminalroman Band 43 - Tomos Forrest

    Lass dich nicht mit dem Mongolen ein! Berlin 1968 Kriminalroman Band 43

    A. F. Morland and Tomos Forrest

    Published by BEKKERpublishing, 2021.

    Inhaltsverzeichnis

    Title Page

    Lass dich nicht mit dem Mongolen ein!

    Copyright

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    27

    Further Reading: 1000 Seiten Krimi-Paket Morde für den Strandurlaub 2019

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    Berlin 1968 Kriminalroman Band 43

    von Tomos Forrest & A. F. Morland 

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 101 Taschenbuchseiten.

    Für einen Lagereinbruch und den Abtransport mit gestohlenem LKW glaubt der Kleinkriminelle Roland, alles richtig zu machen. Vor allem allein. Er würde mit niemand teilen müssen, aber dass er keinen wirklichen Plan hatte, wird spätestens dann klar, als er einen der Nachtwächter erschießt. Und dann kann ihn nur ein Mann nach seiner Verhaftung aus dem Gefängnis holen - Sachar Gussew, genannt der Mongole. Ein mächtiger Verbrecher, der sich nicht gern hinhalten lässt, als die Beute angeblich verschwunden ist...

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von

    Alfred Bekker

    © Roman by Author

    Nach einem Roman-Motiv von A. F. Morland, 2021

    Cover: Nach Motiven und Grischa Georgiew 123rf – Steve Mayer, 2021

    Titel/Charaktere/Treatment © by Marten Munsonius & Thomas Ostwald, 2021

    Roman – Nach Motiven – by Tomos Forrest, 2021

    © dieser Ausgabe 2021 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

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    Alles rund um Belletristik!

    1

    Alles hatte sich vortrefflich entwickelt.

    Es war eine wunderbare Nacht, wenn auch kalte Nacht. Aber sie hatten sich warm getanzt.

    Doch dabei war es viel zu spät geworden.

    Als sie jetzt behutsam den Schlüssel in das Schloss schob und ihn geräuschlos umdrehte, atmete sie erleichtert auf. In der Wohnung brannte kein Licht, und sie sah ihre Chancen steigen, unbemerkt in das Zimmer zu gelangen.

    Rasch war sie durch die dunkle Wohnung gehuscht und legte gerade die Hand auf die Türklinke, als das Deckenlicht aufflammte.

    „Hatten wir nicht zehn Uhr ausgemacht?", erkundigte sich eine besorgte Stimme.

    „Ach Dad, hast du mich jetzt erschreckt!"

    „Lucy, du weißt schon, dass es bereits Mitternacht ist, oder?"

    „Ja, Daddy, aber ... es war so schön, da habe ich die Zeit vergessen. Und die anderen..."

    „Welche anderen, Lucy? Ich denke, du bist mit Tony allein gewesen?"

    Jetzt lachte seine Tochter fröhlich auf.

    „Mit Tony? Das ist nicht nur vorüber, sondern bereits vergessen. Wir waren in der Disco, Dad, und zwar mit der halben Klasse. Keine Sorge – der Schuppen ist sauber, niemand handelt mit Drogen oder schnappt sich junge Mädchen, um sie in den Orient zu verkaufen."

    „So, das beruhigt mich aber!, antwortete Bernd Schuster seiner Tochter. „Dann frage ich mich nur, wie es mit der Ausweiskontrolle steht?

    „Ausweiskontrolle?", echote Lucy.

    „Uhrzeit vergessen? Jugendliche müssen um 22 Uhr die Disco verlassen!"

    „Ach, Dad, nun sei doch nicht so schrecklich altmodisch!", schmollte Lucy.

    „Ich bin froh, dass du zu Hause bist. Gute Nacht, Lucy!"

    „Nacht, Dad!", antwortete sie erleichtert und schlüpfte in ihr Zimmer.

    Bernd Schuster schüttelte den Kopf und kehrte ins Wohnzimmer zurück, wo er mit Franziska gesessen und auf die Rückkehr seiner Tochter gewartet hatte.

    „Dann können wir ja ein zweites Gläschen riskieren!, sagte Franziska lächelnd. „Wenn Lucy nun glücklich zurück ist und ihr besorgter Daddy nicht noch durch die Straßen West-Berlins irren muss...

    „Du hast gut reden!", sagte Bernd, lächelte aber dabei. Dann nahm er die Rotweinflasche und schenkte nach.

    In dieser Nacht war noch jemand spät unterwegs. Aber im Gegensatz zu der 17jährigen Lucy Schuster wartete niemand auf ihn.

    Es war Roland Berkhans Nacht.

    Er wollte das größte Ding in seiner noch jungen Verbrecherlaufbahn drehen.

    Allein.

    Er hatte sich gut darauf vorbereitet, hatte alles gründlich ausgekundschaftet. Er hatte die Firma - die Heizungen und sanitäre Anlagen herstellte und die er bestehlen wollte - wochenlang beobachtet. Er hatte Pläne gezeichnet, sie studiert, jedes Detail auswendig gelernt. Er kannte die Betriebsgepflogenheiten und wusste über die Fabrik so gut Bescheid, wie vielleicht nicht einmal ihr Besitzer. Und nun war die Nacht gekommen, in der Roland Berkhan das große Ding im Alleingang drehen wollte. Er war von der Überlegung ausgegangen, dass man keinen Ärger bekam, wenn man allein arbeitete, und dass man hinterher mit niemandem zu teilen brauchte. Außerdem wollte sich der junge Ganove - er war Mitte zwanzig - beweisen, was für ein toller Kerl er war.

    In der Berliner Unterwelt würde er mit diesem Verbrechen eine Menge Anerkennung erringen. Er war sehr ehrgeizig. Es lag ihm nicht, einer von vielen zu sein. Er wollte aus der Masse hervorstechen. Bei allem, was er tat.

    Die Fabrik befand sich in Tempelhof, nahe dem Flughafen. Berkhan stoppte den gestohlenen Wagen etwa fünfhundert Meter vom Zaun entfernt, der das Firmengelände umgab. Er trug einen grauen Overall, schwarze Handschuhe, um keine Fingerabdrücke zu hinterlassen, und auf dem Beifahrersitz lagen eine Drahtschere mit langen isolierten Schenkeln und eine Bernadelli-Maschinenpistole.

    Bevor der Verbrecher ausstieg, orientierte er sich sorgfältig. Alles war ruhig. Kein Mensch weit und breit. Nicht einmal ein herrenloser Hund verirrte sich in diese Gegend. Berkhan öffnete den Wagenschlag. Er schulterte die MPi und griff nach der Drahtschere. Nachdem er ausgestiegen war, versetzte er der Tür einen sanften Stoß. Sie fiel mit einem schmatzenden Geräusch ins Schloss. Der Mann trabte los.

    Es war eine klare, kühle Februarnacht. Es roch nach Schnee, obwohl es vor ein paar Tagen noch danach ausgesehen hatte, als würde sich der Frühling verfrüht einstellen. Roland Berkhan hatte den Wetterbericht aufmerksam verfolgt und erfahren, dass eine Wolkenfront von Norden her über Berlin ziehen würde. Mit dem sternenklaren Himmel würde es wohl bald vorbei sein, aber das störte den Verbrecher nicht.

    Er erreichte den Zaun, blickte sich prüfend um. Alles war zufriedenstellend. Genau, wie er es vorhergesehen hatte. Eigentlich wäre die MPi nicht nötig gewesen. Berkhan hatte sich nur deshalb für sie entschieden, weil sie mehr Radau machte als ein Revolver. Die Fabrik wurde von zwei Nachtwächtern bewacht. Sollten sie wider Erwarten spitzkriegen, was er hier trieb, dann würde er die MPi rattern lassen, eine Garbe in die Luft jagen und die Wächter damit garantiert verscheuchen. Das Hämmern einer Maschinenpistole jagt fast jedem Menschen einen Mordsschrecken ein. Deshalb hatte Berkhan diese Waffe mitgenommen. Er setzte die Drahtschere an und schnitt den Zaun so weit auf, dass er mühelos durch die Öffnung kriechen konnte. Sobald er sich innerhalb der Umzäunung befand, lief er mit langen Sätzen auf die langgezogene Lagerhalle zu. Mit einem Spezialschlüssel schloss er eine Tür auf. Er gelangte in einen finsteren Gang, eilte ihn entlang und erreichte das Büro des Fuhrparkleiters. Er knackte den Schrank, in dem die Schlüssel der Lastwagen hingen, brach den Schreibtisch auf und nahm auch die Fahrzeugpapiere an sich. Danach verließ er das Büro und begab sich hinter die Lagerhalle, wo auf gelb markierten und nummerierten Feldern die schweren Brummer abgestellt waren. Militärisch ausgerichtet. Eine schnurgerade Linie.

    Berkhan schwang sich in „seinen" LKW. Er startete die Maschine, fuhr bis zur nächsten Laderampe, dort stoppte er das Fahrzeug. Er wusste, dass die Nachtwächter das Motorengeräusch nicht gehört hatten, denn sie befanden sich in einer Hütte am Haupttor und hatten die ganze Nacht das Radio laufen. Ihre nächste Runde würden sie in einer Stunde drehen. Bis dahin wollte Berkhan den LKW vollgeladen haben.

    Er schuftete wie ein Akkordarbeiter. Der Schweiß rann ihm über das Gesicht. Alles musste schnell gehen, und jeder Handgriff musste sitzen. Nachdem er das Rolltor geöffnet hatte, bestieg er einen Gabelstapler und flitzte damit durch die große Lagerhalle. Er wusste genau, was er sich holen wollte: Kupfer und Heizkessel. Alles noch in Holzkisten verpackt. Der Gabelstapler hob die Kisten hoch und transportierte sie in den LKW. Bis zur Decke hinauf belud Roland Berkhan den Brummer. Nach jeder Fahrt mit dem Gabelstapler warf er einen Blick auf seine Digitaluhr.

    Bis jetzt hielt er sich hundertprozentig an den Zeitplan. Er war stolz auf sich. Das sollte ihm erst mal einer nachmachen. Ganz allein drehte er das Ding. Fünfundvierzig Minuten arbeitete er pausenlos. Der LKW war schon zum Bersten voll.

    Berkhan hievte noch eine letzte Kiste in das Fahrzeug. Dann sprang er vom Gabelstapler und schloss den LKW. Das Ladetor ließ er offen. Er wollte keine Minute unnütz verschwenden.

    Bis jetzt war alles gutgegangen.

    Doch nun begann Roland Berkhans Pechsträhne ...

    Sechs Nächte hindurch hatte er die Nachtwächter aufmerksam beobachtet. Sie hatten ihre Runde niemals vorzeitig angetreten.

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