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Wenn die Geisterfalle versagt: Das magische Amulett 63
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eBook114 Seiten1 Stunde

Wenn die Geisterfalle versagt: Das magische Amulett 63

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Über dieses E-Book

Das magische Amulett Band 63

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 97 Taschenbuchseiten.

Die Amulettforscherin Brenda Logan wird von ihrem Kollegen Samuel gebeten, mit ihm zusammen ein Kelten-Amulett zu suchen. Doch als er einen Stein zertrümmert, öffnet sich eine Geisterfalle, aus der ein realer Mensch herauskommt. Als Brenda ihn in sein Dorf in Bulgarien zurückbringen will, schlägt die Macht des Amuletts mit Gewalt zu.
SpracheDeutsch
HerausgeberAlfredbooks
Erscheinungsdatum24. Jan. 2019
ISBN9783745207514
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    Buchvorschau

    Wenn die Geisterfalle versagt - Jan Gardemann

    Wenn die Geisterfalle versagt

    Das magische Amulett Band 63

    Roman von Jan Gardemann

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 97 Taschenbuchseiten.

    Die Amulettforscherin Brenda Logan wird von ihrem Kollegen Samuel gebeten, mit ihm zusammen ein Kelten-Amulett zu suchen. Doch als er einen Stein zertrümmert, öffnet sich eine Geisterfalle, aus der ein realer Mensch herauskommt. Als Brenda ihn in sein Dorf in Bulgarien zurückbringen will, schlägt die Macht des Amuletts mit Gewalt zu.

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

    © by Author

    © Cover by Firuz Askin, 2019

    © dieser Ausgabe 2019 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    © Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2019

    Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Prolog

    Da war der Reiter auch schon heran. Der Mann neigte sich in seinem Sattel vor, packte Vladislaw mit seinen Knochenfingern am Kragen und riss den schreienden und strampelnden jungen Mann zu sich aufs Pferd. Der Reiter stieß ein hohles, triumphierendes Lachen aus, in das die Frau mit einstimmte. Dann waren die beiden Geisterreiter vorbeigeritten. In diesem Moment geschah etwas Unbegreifliches. Die Aura, die sich um Jeni gebildet hatte, zog sich plötzlich zu einem Kugelblitz zusammen und schoss auf die Geisterreiter zu. Ein lauter Knall hallte durch den Wald, und für einen flüchtigen Moment waren sowohl Reiter als auch Wildschweine in ein bläuliches, gespenstisches Licht getaucht. Im nächsten Moment erlosch das Licht wieder – und mit ihm waren auch die grauenhaften Geistergestalten verschwunden …

    1

    »Sieh dir dieses großartige Panorama doch nur einmal an, Brenda! Geht dir bei diesem Anblick nicht das Herz auf?«

    Samuel Lington seufzte überwältigt und legte mir, Brenda Logan, einen Arm um die Schultern.

    Wir standen etwa hundert Meter von einem Steinkreis entfernt, der auf einem seichten Hügel errichtet worden war. Es war früh am Abend, der Himmel zeigte sich in einem klaren, tiefen Blau, und der Vollmond hing wie ein riesiger Lampion über dem Horizont.

    Von unserer Position aus hatte es den Anschein, als stiege der Vollmond direkt aus dem Steinkreis empor, was der uralten Kultstätte einen wildromantischen magischen Flair verlieh.

    »Bei diesem Anblick kann man verstehen, warum die Kelten diesen Ort damals für eine magische Stätte hielten und einen Steinkreis errichteten«, sagte Samuel und zog mich noch dichter an seine Seite. »Ich liebe solche Orte, Brenda. Sie lassen mich die Zeit und all die Mühsal vergessen, die das Leben für uns bereit hält.«

    »Und diese Stätte lässt dich anscheinend auch vergessen, dass du eine verheiratete Frau an deiner Seite hast«, ergänzte ich und schob Samuels Arm von meiner Schulter.

    Samuel grinste enttäuscht und zog eine Grimasse.

    Sein Gesicht war braungebrannt und wirkte, gekrönt von dunklem, wirrem Haar, sehr abenteuerlich und anziehend. In seinen blauen Augen lag ein geheimnisvoller Schimmer, als hätte ein Mondstrahl sich darin verfangen.

    »Ist im Laufe deiner Ehe mit diesem Arzt Daniel Connors etwa deine romantische Ader eingetrocknet, Brenda?«, fragte er verstimmt.

    Ich grinste entwaffnend. »Im Gegenteil. Daniels Gegenwart lässt meine Leidenschaft jedes Mal wieder aufs Neue erblühen – als hätten wir uns gerade erst kennengelernt. Aus diesem Grund bin ich auch weniger anfällig für windige Burschen wie du einer bist, Samuel.«

    Samuel tat beleidigt. Doch das schalkhafte Blitzen in seinen Augen verriet, dass ihn meine harten Worte nicht verletzt hatten. Ich kannte Samuel schon einige Jahre und wusste, wie hartgesotten und ausgebufft er war. Meine ehrliche, unverblümte Art imponierte ihm und machte mich in seinen Augen wahrscheinlich nur noch begehrenswerter.

    »Ein Jammer, dass aus dir keine Abenteurerin, sondern eine sesshafte Archäologin geworden ist, Brenda. Wir beide hätten zusammen die Welt aus den Angeln heben können.«

    »Über einen Mangel an Abenteuern kann ich mich nun wirklich nicht beklagen«, gab ich zurück. »Die Amulettforschung sorgt dafür, dass mir nie langweilig wird. Ich muss nicht in der ganzen Welt umherreisen, wie du, und in den entlegensten Winkeln nach Abenteuern suchen. Die magischen Amulette verstricken mich von ganz von allein in haarsträubende Abenteuer.«

    Ich sah Samuel von der Seite an. »Und sollte ich einmal ein paar Tage oder Wochen unbehelligt bleiben und endlich auch mal Zeit für mein Privatleben haben, kann ich versichert sein, dass ein durchgeknallter Archäologenkollege aufkreuzt, um mich zu einer uralten Kultstätte zu schleifen, damit ich mit ihm zusammen dort nach einem geheimnisvollen Artefakt suche.«

    Samuel verzog den Mund. »Ich habe dich in deiner Zweisamkeit mit Daniel gestört, Brenda?«

    Ich nickte. »Ich hoffe für dich, dass dies nicht wieder in eins deiner hirnrissigen Abenteuer mündet, Samuel. Zu oft schon hast du mich durch deine Sorglosigkeit und mit deiner Sucht nach Abenteuern in Gefahr gebracht!«

    »Du bist eine Archäologin, Brenda«, entgegnete Samuel und grinste breit. »Es liegt dir im Blut, uralte Geheimnisse aufzudecken. Professor Salomon Sloane hätte dich nicht im British Museum eingestellt, wenn er nicht davon überzeugt gewesen wäre, dass du die beste Archäologin und Amulettforscherin auf diesem Planeten bist.«

    »Und du solltest wissen, dass es keinen Sinn hat, zu versuchen, mich mit Schmeicheleien für deine Sache zu gewinnen, Samuel. Du kannst mir nichts vormachen. Du würdest sogar deine Geliebte links liegen lassen, wenn es darum ginge, ein Artefakt zu erbeuten, oder einen Grabschatz zu heben.«

    Ich deutete mit einem Kopfnicken zu dem Steinkreis hinüber. Der Mond sah nun aus wie eine riesige, blasse Seifenblase, die aus dem Ring des Steinkreises in den Abendhimmel empor schwebte.

    »Willst du mir nicht endlich verraten, warum du mich hierher geschleppt hast?«

    »Hat Professor Sloane dich nicht informiert, worum es geht?«, fragte Samuel verblüfft.

    »Natürlich hat er das. Aber du wirst ihn ja wohl kaum die ganze Wahrheit unter die Nase gerieben haben, Samuel. Du hast doch viel zu große Angst, ein anderer Archäologe könnte dir zuvorkommen und dir den Schatz vor der Nase wegschnappen, wenn du überall herumposaunst, welchem sagenhaften Schatz du wieder hinterherjagst.«

    Samuel räusperte sich verlegen. »Es geht in diesem Fall tatsächlich bloß um ein kleines Artefakt, ein Amulett, das die Kelten vermutlich angefertigt haben.«

    »Ein solcher Fund wäre in der Tat sensationell«, räumte ich ein. »Von der keltischen Kultur zeugen nur noch einige wenige Kultstätten. Über ihre Riten und ihr Leben erzählen nur die Überlieferungen. Die Kelten haben keine Schriften oder andere Zeugnisse ihres Wirkens hinterlassen. Ein Amulett dieser lange untergegangenen Kultur würde für die Wissenschaft und die Altertumsforscher von großer Bedeutung sein.«

    Samuel grinste zufrieden. »Und diese Entdeckung wäre dann ganz allein mir zu verdanken«, protzte er.

    Ich verdrehte die Augen. »Allein?«, fragte ich herausfordernd. »Dann benötigst du meine Hilfe also gar nicht.«

    Ich wollte mich abwenden und zu dem Landrover zurückkehren, den das British Museum uns für die kleine Expedition in das Hochland von Schottland zur Verfügung gestellt hatte.

    Doch Samuel hielt mich am Arm zurück. »Wir werden den Ruhm, den

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