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Schwert und Schild - Sir Morgan, der Löwenritter Band 35: Ohne Wenn und Aber …
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Schwert und Schild - Sir Morgan, der Löwenritter Band 35: Ohne Wenn und Aber …
eBook128 Seiten1 Stunde

Schwert und Schild - Sir Morgan, der Löwenritter Band 35: Ohne Wenn und Aber …

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Über dieses E-Book

Schwert und Schild - Sir Morgan, der Löwenritter Band 35: Ohne Wenn und Aber …
Sir Morgan of Launceston und seine Vertrauten, die Ritter der Neuen Tafelrunde, haben in Erfahrung gebracht, dass sich ihr ärgster Feind, Prinz Johann ohne Land, auf dem Weg nach Cadbury Castle befinden soll. Sie planen den Überfall auf das Lager des Prinzen, um endlich die unrechtmäßige Herrschaft dieses Tyrannen zu beenden - Ohne WENN und ABER. Schnell wird ihnen klar, dass sie einen Verräter in ihren eigenen Reihen haben müssen, denn sie werden bereits erwartet, und der Kampf entwickelt sich völlig anders als von ihnen geplant …

Auch plagen Morgan seit einiger Zeit immer wieder dieselben bösen Träume, die ihn schweißgebadet erwachen lassen und in denen er von der alten Moorhexe Edwina aufgefordert wird, zu ihr zu kommen. Was mag das bedeuten?
SpracheDeutsch
HerausgeberAlfredbooks
Erscheinungsdatum12. Juni 2018
ISBN9783745204971
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    Buchvorschau

    Schwert und Schild - Sir Morgan, der Löwenritter Band 35 - Tomos Forrest

    Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 35: Ohne Wenn und Aber ...

    TOMOS FORREST

    ZYKLUS: DIE REBELLEN von Cornwall, Band 22

    IMPRESSUM

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © Roman by Author

    © Titelbild: Edward Frederick Brewtnall

    Mitwirkung: Ines Schweighöfer

    Lektorat: Kerstin Peschel

    Ceated by Thomas Ostwald, Alfred Bekker und Jörg Martin Munsonius

    © dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Klappentext:

    Sir Morgan of Launceston und seine Vertrauten, die Ritter der Neuen Tafelrunde, haben in Erfahrung gebracht, dass sich ihr ärgster Feind, Prinz Johann ohne Land, auf dem Weg nach Cadbury Castle befinden soll. Sie planen den Überfall auf das Lager des Prinzen, um endlich die unrechtmäßige Herrschaft dieses Tyrannen zu beenden – Ohne WENN und ABER. Schnell wird ihnen klar, dass sie einen Verräter in ihren eigenen Reihen haben müssen, denn sie werden bereits erwartet, und der Kampf entwickelt sich völlig anders als von ihnen geplant ...

    Auch plagen Morgan seit einiger Zeit immer wieder dieselben bösen Träume, die ihn schweißgebadet erwachen lassen und in denen er von der alten Moorhexe Edwina aufgefordert wird, zu ihr zu kommen. Was mag das bedeuten?

    1.

    Morgan klopfte sich den Staub vom Waffenrock, warf einen raschen Blick die Straße hinunter und legte die Hand an die dicke Holztüre. Als er sie aufstieß, kam ihm mit dem Lärm der Gäste auch ein Schwall verbrauchter Luft entgegen. Eine Mischung von abgestandenem Bier, schalem Wein und dem sauren Gestank ungewaschener Körper hatte sich zu einer Dunstwolke vermischt und ließ ihn zaudern.

    Das war sein Glück, denn krachend flog ein Steinkrug neben ihm an den Türrahmen und zerplatzte in einem Regen von Splittern, die ihn noch an der Schulter trafen. Gleichzeitig huschte etwas an ihm vorüber, rempelte ihn dabei an und war beinahe hinter ihm, als er mit dem linken Arm rasch zugriff und einen quäkenden Laut hörte.

    „Loslassen, auf der Stelle!", schrie jetzt das Bündel, das Morgan aufgehalten hatte, und versuchte zugleich, sich aus dem eisernen Griff zu winden.

    „Shawn, so bleib doch mal ruhig und sieh mir ins Gesicht!"

    „Was – oh, Sir Morgan, welche Freude!"

    Der Kleinwüchsige hatte sofort die Tonart gewechselt, und als der Ritter ihn jetzt losließ, blickte aus dem braunen, verschmitzten Gesicht lachend der ehemalige Hofnarr derer von Launceston seinen Herrn an. Doch dann war er sofort wieder bei der Sache, denn eben stapfte ein kräftiger Mann auf Morgan zu, hatte beide Hände ausgestreckt und wollte sich Shawn greifen, der aber rasch hinter seinem Ritter Schutz gesucht hatte.

    „Komm her zu mir, du halbe Portion, und kassiere deine Strafe ein!", brüllte der vielleicht gerade Zwanzigjährige. Schon wollte er mit großen Händen, denen man die harte Arbeit ansah, erneut nach Shawn greifen, aber der zog sich einen Schritt weiter zurück und drohte:

    „Sieh dich nur vor, das ist mein Herr und der wird gewiss nicht zulassen, dass du mir etwas antust!", warnte ihn Shawn.

    Der Bursche blieb stehen und musterte Morgan mit einer finsteren Miene, darauf gab er einen Grunzlaut von sich und wollte an ihm vorüber, doch da hatte er sich verrechnet. Plötzlich war die gesamte Türfüllung von einem großen, breitschultrigen Mann mit schwarzem Waffenrock und einem roten aufsteigenden Löwen auf der Brust, brüniertem Helm und einer ebenso finsteren Miene ausgefüllt.

    „Moment, so geht das nicht. Darf ich erfahren, um was es geht?"

    „Das ist eine Sache zwischen mir und dem Zwerg, lass mich vorüber!"

    Dabei hob er eine Faust so, als beabsichtigte er, Morgan notfalls direkt ins Gesicht zu schlagen.

    „Du weißt nicht, was du da tust!", warnte Morgan den Angreifer mit grollender Stimme, aber der Mann wollte sich nicht unnötig aufhalten lassen. Er führte den wohlgemeinten Hieb auf den Kopf seines Gegners aus, aber Morgan blockte seine Hand ab und schlug gleich darauf mit seiner Linken einen harten Schlag auf das Kinn des Angreifers.

    Der blieb wie vom Donner gerührt kurz stehen, endlich schüttelte er seine Benommenheit ab und stürzte sich brüllend auf Morgan. Doch der kampferprobte Ritter hatte jede seiner Bewegungen rechtzeitig vorausgesehen, wich dem nächsten Schlag aus, und als der Mann von seinem Schwung nach vorn gerissen wurde, hieb er ihm beide Fäuste zugleich gegen den Kopf. Der Mann schlug wie ein gefällter Baum nach hinten um und rührte sich nicht mehr.

    „Was hast du eigentlich hier wieder angestellt, Shawn?", rief er zurück, als beim Fall des Mannes plötzlich drei weitere Burschen in der Tür erschienen und mit Knüppeln auf Morgan losgingen.

    Rasch griff er zu und entriss dem Vordersten seiner neuen Gegner den Knüppel, um ihn gleich darauf dem Mann in den Nacken zu schlagen. Der Zweite bekam den Knüppel in den Magen, der dritte dann direkt auf den Kopf. Ehe noch jemand etwas aus der Herberge rufen konnte, lagen die Gegner auf dem Boden und Morgan trat in den Schankraum.

    „Noch jemand, der sich mit mir anlegen möchte?", rief Morgan durch das Stimmengewirr in den Raum. Gegenüber der Tür hatten sich zwei weitere Männer erhoben und hielten ebenfalls Knüppel in der Hand. Aber bei seinen Worten wechselten sie rasch ein paar Blicke, legten die Knüppel auf die Bank neben sich und nahmen wieder Platz.

    „Gut so, Männer, es besteht gar kein Grund, sich heute noch ein paar Beulen zu holen. Ich bin Sir Morgan of Launceston und der rechtmäßige Herr dieser Ländereien. Einige von euch werden mich noch kennen, oder bereits von mir gehört haben. Gemeinsam mit einer Schar Getreuer habe ich den Kampf gegen Sir Struan of Rosenannon, dem sogenannten Sheriff von Cornwall, und Prinz John ohne Land aufgenommen.

    Ich nehme nicht an, dass sich in diesem Raum Männer befinden, die einen Eid auf den schuftigen Mann geleistet haben, der seinen eigenen Bruder und rechtmäßigen König von England hintergeht! Na – wie steht es mit euch?"

    Beifälliges Gemurmel hatte seine kühnen Worte begleitet, ein paar Männer an den anderen Tischen hoben ihre Becher und tranken dem schwarz gewandeten Ritter zu. Danach trat Morgan an die Bank, auf der die beiden mit ihren Knüppeln saßen.

    „Und was ist mit euch? Warum habt ihr euch mit Knüppeln bewaffnet und fallt gleich mit vier Mann über den kleinen Shawn her? Hat er euch etwas angetan oder sich ungebührlich verhalten? Redet mit mir!"

    Einer der beiden hob verschüchtert den Kopf und blickte Morgan rasch an, bevor er seinen Blick wieder auf den Tisch senkte.

    „Es ist nur so, Herr ... der Kleine hat mit uns gewürfelt."

    „So, und da hat er wohl gewonnen, was?"

    Morgan drehte sich halb zu Shawn um, der noch immer hinter ihm stand, jetzt aber eine entschlossene Miene zeigte und laut rief:

    „Ich habe ehrlich gespielt und eine Glückssträhne gehabt!"

    „Wer’s glaubt!", brummte der andere am Tisch.

    Jetzt trat Shawn an den Mann und sagte:

    „Komm, steh auf und geh mit mir vor die Tür – nur wir beide, und dann regeln wir das wie Männer. Nur mit den Fäusten, den Knüppel lässt du hier drin. Na – was ist? Allein traut ihr euch alle nicht an einen Kerl wie mich heran, auch wenn ich nur halb so groß bin wie ihr, ja?"

    „Mit dir werde ich schon noch fertig, Bürschchen!", antwortete der Mann mürrisch, machte aber keinerlei Anstalten, sich zu erheben.

    „Also – ihr habt gewürfelt, und Shawn hat gewonnen. Und deshalb glaubt ihr, er hätte betrogen?"

    „Ja, so ist es, Herr. Der Bursche hat eine ganz außergewöhnliche Fingerfertigkeit. Zuerst lief es ja alles ganz normal, er hat meistens verloren. Aber dann kam eine Runde nach der anderen, und er hat sogar mehrfach hintereinander die höchste Augenzahl geworfen. Das gibt es doch gar nicht!"

    „Ich habe sogar die Würfel vom Wirt kommen lassen!, ereiferte sich Shawn. „Nur weil ihr Bauerntölpel nicht verlieren könnt, muss ich noch lange kein Betrüger sein!

    „Also, was ist jetzt –

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