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Schwert und Schild - Sir Morgan, der Löwenritter Band 28: Brychan, der Bogenschütze
Schwert und Schild - Sir Morgan, der Löwenritter Band 28: Brychan, der Bogenschütze
Schwert und Schild - Sir Morgan, der Löwenritter Band 28: Brychan, der Bogenschütze
eBook116 Seiten1 Stunde

Schwert und Schild - Sir Morgan, der Löwenritter Band 28: Brychan, der Bogenschütze

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Schwert und Schild - Sir Morgan, der Löwenritter Band 28: Brychan, der Bogenschütze
Der junge Brychan versteht es auf ganz besondere Weise, mit allen Tieren gut umzugehen. Dabei hat er nur einen Traum: Er möchte ein Ritter werden. Dies ist jedoch für einen Hütejungen und Fuhrknecht wie ihm, ein geradezu unerfüllbarer Wunsch. Bis sein Leben von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt wird, als er Abt Dhorie in einer geheimen Mission nach Dartmoor bringen soll. - Hierbei begegnet er den Rebellen und erlebt seinen ersten Kampf auf Leben und Tod …
SpracheDeutsch
HerausgeberAlfredbooks
Erscheinungsdatum23. Mai 2018
ISBN9783745204742
Schwert und Schild - Sir Morgan, der Löwenritter Band 28: Brychan, der Bogenschütze
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    Buchvorschau

    Schwert und Schild - Sir Morgan, der Löwenritter Band 28 - Tomos Forrest

    Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter  Band 28: Brychan, der Bogenschütze

    TOMOS FORREST

    ZYKLUS: DIE REBELLEN von Cornwall, Band 15

    IMPRESSUM

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © Roman by Author

    © Titelbild: Nach einem Motiv von N.C. Wyeth mit Steve Mayer, 2018

    Lektorat: Kerstin Peschel

    Ceated by Thomas Ostwald, Alfred Bekker und Jörg Martin Munsonius

    © dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Klappentext:

    Der junge Brychan versteht es auf ganz besondere Weise, mit allen Tieren gut umzugehen. Dabei hat er nur einen Traum: Er möchte ein Ritter werden. Dies ist jedoch für einen Hütejungen und Fuhrknecht wie ihm, ein geradezu unerfüllbarer Wunsch. Bis sein Leben von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt wird, als er Abt Dhorie in einer geheimen Mission nach Dartmoor bringen soll. – Hierbei begegnet er den Rebellen und erlebt seinen ersten Kampf auf Leben und Tod ...

    1.

    Abt Dhorie war sehr dankbar für den Halt. Die bisherige Reise war zwar ohne besondere Zwischenfälle verlaufen, aber doch sehr anstrengend für den alten Mann geworden.

    Nun half ihm der Fuhrknecht, von dem einfachen Ochsenkarren herabzuklettern, und kaum berührten seine Füße festen Boden, als er sich auch schon mehrfach streckte und dehnte. Dass ihm dabei ein deutlich zu vernehmender Wind entfuhr, überhörte der Fuhrknecht geflissentlich.

    Er mochte den alten Geistlichen, der ihm unterwegs so prächtige Geschichten aus der Vergangenheit Cornwalls erzählt hatte. Warum sollte nicht ein so freundlicher, alter Mann auch einmal kräftig furzen dürfen?

    Schließlich war es eine alte Weisheit seiner eigenen Großmutter, die im hohen Alter von ihrem Sohn getadelt wurde, weil sie nach dem Essen immer eine ganze Reihe von tief brummenden Tönen abließ.

    Sie hatte ihrem Sohn mitgeteilt, dass sie ihr hohes Alter vor allem der Tatsache verdanke, stets auf den Gleichklang ihrer Körpersäfte geachtet zu haben. Und es wäre grundverkehrt, solche Winde aufzuhalten. Und was sich nicht den Weg durch den Hals und den Mund suchte, musste eben einen anderen Körperausgang finden.

    Das hatte dem Jungen imponiert, und dankbar erinnerte er sich an die alte Frau, die ihm so manches anvertraut hatte, von dem seine Eltern nichts wissen wollten. Aber Brychan, wie der Junge nach einem Heiligen getauft wurde, hatte in seiner Großmutter immer eine Seelenverwandte zur Seite.

    Seine Träume hatten sich nicht erfüllt, aber auch darauf hatte ihn seine Großmutter stets hingewiesen.

    Der Junge hatte einmal, während er die Ziegen seines kleinen Dorfes auf einer weit abgelegenen Wiese hütete, einen Ritter mit seinem Knappen gesehen. Seit dieser Zeit hatte er nur noch einen Wunsch: Einmal eine solche Rüstung zu tragen, einmal auf einem stolzen Pferd in die Schlacht zu reiten!

    Viele Jahre später vertraute er sich dem Schmied des Nachbardorfes an, einem gutmütigen, kräftigen Mann, der einen alten, zerbeulten Helm mit Nasenspange auf einem Haufen mit altem Eisen liegen hatte.

    Brychan hatte die Ziegen auf der kleinen Straße durch das Dorf getrieben, um zu einer anderen Weide zu gelangen. Der Sommer war sehr heiß gewesen und hatte so manche ausgedörrte Wiese hinterlassen. Aber in diesem sehr hügeligen Teil Cornwalls, der zudem mit zahlreichen Wäldern durchzogen war, fand er noch grüne Wiesen, um die Tiere ausgiebig weiden zu lassen.

    Dazu war es aber erforderlich, mehrere Tage in dem Gebiet zu verbleiben, und bei den Tieren zu schlafen. Das war für den Hütejungen eine harte Zeit, denn er hatte als Verpflegung nur einen harten Laib Brot und etwas eingetrockneten Käse für sich. Wasser und vielleicht ein paar Beeren musste er sich selbst suchen. Doch die Ziegen benötigten ebenfalls Wasser, und so ergab eins das andere.

    Brychan fühlte sich in diesem Leben sehr wohl, wenn auch der Traum, ein Ritter zu werden, in unerreichbare Ferne gerückt war.

    Dann kam dieser Tag, als er beim Schmied Myghal vorbeizog und gerade sah, wie sich der Schmied aus einem großen Tonkrug etwas Wasser über den Kopf kippte, das ihm über das Gesicht lief und Spuren im dort festsitzenden Staub hinterließ, die ihn zum Lachen brachten.

    Der Schmied bemerkte ihn, rief ihn zu sich heran und gab ihm ebenfalls etwas von dem erfrischenden Nass. Dabei fiel der Blick des halbnackten Hütejungen auf den Berg aus unbrauchbar gewordenem Eisen, das der Schmied zu neuem Leben erwecken wollte. Ein zerbrochener Pflug, ein Schaufelblatt, der zerbeulte Helm – und Brychan konnte den Blick kaum abwenden, hörte gar nicht, was der Schmied ihn fragte und schaute wie gebannt auf das Teil, das zu seinem Traum gehörte.

    Myghal bemerkte wohl die Blicke des Jungen und musste schmunzeln. Da stand dieser hoch aufgeschossene Bengel vor ihm, hatte nur eine schmutzige Bruche um die Hüften, sonst nichts. Sein Oberkörper war von der Sonne bereits tief braun gebrannt, an den schmalen Schultern, aus denen die Schulterblätter herausstachen, wie kleine Flügelenden, pellte sich die Haut etwas. Ein Blick in das schmutzige Gesicht des Hütejungen, dessen strahlend blaue Augen auf diesen Helm gerichtet waren, und Myghal erinnerte sich selbst an längst vergangene Tage, in denen auch für ihn der Anblick eines Ritters in seinem glänzenden Hemd aus zahlreichen, ineinander geflochtenen Ringen, dem Helm und einem prächtigen Schwert an der Seite stets etwas Besonderes darstellte.

    „Du hast da ein paar besonders hübsche Tiere in deiner Herde. Wenn du in Erfahrung bringen kannst, ob mir der Besitzer die beiden schwarz-weiß-gefleckten Ziegen verkaufen will – ja, die dort drüben meine ich – dann könnte ich für deine Bemühungen eine Belohnung aussetzen."

    „Eine Belohnung?", rief der Ziegenjunge begeistert, ohne auf die Kaufabsichten des Schmieds überhaupt einzugehen.

    Myghal lachte gutmütig und hieb auf sein Eisenstück, dass die Funken flogen und der Junge erstaunt einen Schritt zurücktrat, um aus ungefährlicher Entfernung den kräftigen Mann besser beobachten zu können.

    „Jeder gute Handel hat seinen Preis, den ich auch bezahlen werde. Und wenn ein tüchtiger Vermittler diesen Handel vermittelt, so bekommt er dafür etwas, das ich mal Belohnung nennen will. Du kennst doch den Besitzer der beiden Ziegen, oder? Meine Frau möchte gern eine kleine Herde anlegen, bislang besitzen wir aber nur einen prächtigen Bock, den ich im letzten Jahr für eine Schmiedearbeit erhalten habe. Da kämen die beiden Ziegen gerade recht, was meinst du?"

    Der Hütejunge starrte den Schmied aus seinen großen, blauen Augen unverwandt an, schluckte mehrmals und antwortete schließlich mit heiserer Stimme:

    „Und was ... was wäre das für eine Belohnung, Schmied?"

    Lachend deutete Myghal auf den alten Helm.

    „Was meinst du zu dem alten Helm? Er ist schon so verbeult und das Innenleder verfault, dass ich ihn wohl nicht mehr herrichten kann. Schau mal hier herein! Damit zog der Schmied den Helm aus dem Haufen, der scheppernd auseinanderfiel, und präsentierte ihn dem Jungen. „Hier hat der ehemalige Besitzer einen furchtbaren Schlag auf den Kopf bekommen, den er bestimmt nicht überlebt hat. Die Beule hat sich so sehr nach innen gewölbt, dass er damit wohl ein Loch in den Kopf bekommen hat, denke ich.

    Brychan legte vorsichtig, fast schon andächtig, seine Hand auf den zerbeulten Helm, als der Schmied ihn herüberreichte. Ein seltsames Gefühl durchfuhr den Jungen, so, als hätte er plötzlich ein Stück seines Traumes leibhaftig in den Händen.

    „Du ... du willst mir den wirklich geben, wenn ich dir den Verkauf der Ziegen ... vermittele? Wirklich wahr, als Belohnung?"

    „Ja, natürlich. Hier ist meine Hand darauf, schlag ein! Wie heißt du überhaupt, Junge?"

    „Brychan!"

    „Wie der Heilige? Na, dann ist ja alles gut und besiegelt zwischen uns. Ich bin Myghal, der Schmied, und wenn du von der Weide mit

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