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In einer Stunde bist du tot: Ein Roberto Tardelli Thriller #54
In einer Stunde bist du tot: Ein Roberto Tardelli Thriller #54
In einer Stunde bist du tot: Ein Roberto Tardelli Thriller #54
eBook125 Seiten1 Stunde

In einer Stunde bist du tot: Ein Roberto Tardelli Thriller #54

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Über dieses E-Book

von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 99 Taschenbuchseiten.

Selbstjustiz gehört nicht zu den Dingen, die von der Obrigkeit toleriert werden. So wird Roberto Tardelli von der geheimen Abteilung des Justizministeriums in Marsch gesetzt, als eine Gruppe von Kapuzenträgern beginnt, Mitglieder der Mafia zu töten. Aber auch die Mafia selbst jagt die unbekannten Mörder, die Angst und Schrecken verbreiten, weil sie vor niemandem Halt machen.
SpracheDeutsch
HerausgeberAlfredbooks
Erscheinungsdatum22. Juli 2020
ISBN9783745212839
In einer Stunde bist du tot: Ein Roberto Tardelli Thriller #54
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Autor

A. F. Morland

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.

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    In einer Stunde bist du tot - A. F. Morland

    In einer Stunde bist du tot: Ein Roberto Tardelli Thriller #54

    von A. F. Morland

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 99 Taschenbuchseiten.

    Selbstjustiz gehört nicht zu den Dingen, die von der Obrigkeit toleriert werden. So wird Roberto Tardelli von der geheimen Abteilung des Justizministeriums in Marsch gesetzt, als eine Gruppe von Kapuzenträgern beginnt, Mitglieder der Mafia zu töten. Aber auch die Mafia selbst jagt die unbekannten Mörder, die Angst und Schrecken verbreiten, weil sie vor niemandem Halt machen.

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von

    Alfred Bekker

    © Roman by Author /COVER STEVE MAYER

    © dieser Ausgabe 2020 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

    Alle Rechte vorbehalten.

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    Die Hauptpersonen des Romans:

    Charlton Zerbe – Er ist ein Mann, der viel durchgemacht hat, und der seine Hilfe Opfern der Mafia angedeihen lässt.

    Lincoln Kilpatrick – Er versucht das Gesetz in seine eigenen Hände zu nehmen, als sein Sohn durch Heroin umkommt.

    Gigi Modugno – Der Mafiaboss schlägt zurück, als einige seiner Männer von den gelben Kutten umgebracht werden.

    Mario Durano – Als Killer ist er ein Profi. Erst als er Roberto Tardelli begegnet, beginnt seine Pechsträhne.

    Roberto Tardelli – Als er die Männer in den gelben Kutten findet, bedeutet das auch für ein paar Mafiagrößen den Weg hinter Gitter.

    1

    Bruno Bono hatte eigentlich die Absicht, noch recht lange auf der Welt zu bleiben, aber …

    Als der junge Mann das Wohnzimmer seines Apartments durchquerte, vernahm er das metallische Klappern des Briefschlitzes an der Tür.

    Bono stutzte. Da hatte jemand etwas eingeworfen. Eine Nachricht? Oder bloß wertlose Reklame, die kaum jemanden interessierte?

    Bruno Bono verließ den Livingroom. Nahe bei der Tür, auf den rehbraunen PVC-Fliesen, lag ein Briefumschlag.

    Bono hob ihn auf. Mit seinem Springmesser öffnete er ihn. Ein zusammengefaltetes Blatt steckte darin.

    Fast leer. Nur wenige Worte standen auf dem blütenweißen Papier:

    DU HAST VOM LEBEN NUR NOCH EINES ZU ERWARTEN: EIN PAAR UNZEN BLEI!

    2

    Bruno Bono überlief es kalt. Er knüllte das Papier zusammen, riss die Wohnungstür auf, trat auf den Gang hinaus und schaute ins Treppenhaus.

    Kein Mensch war zu sehen. Und doch war die besorgniserregende Nachricht bestimmt nicht von einem Geist eingeworfen worden.

    Bono schluckte. Er kehrte um und betrat wieder seine Wohnung. Während er darüber nachgrübelte, von wem der Brief sein konnte, legte er den Umschlag und das Blatt Papier in einen großen rauchgrauen Aschenbecher.

    Mit dem Gasfeuerzeug zündete er das Ganze an. Als die Flammen hochzüngelten, starrte Bruno Bono besorgt auf sie.

    Bald waren Umschlag und Briefpapier nur noch schwarze, unansehnliche Asche. Doch damit war Bruno Bonos Problem nicht aus der Welt geschafft.

    Irgend jemand hatte es auf sein Leben abgesehen, und er hatte keinen blassen Schimmer, um wen

    es sich handelte.

    Bono wischte sich mit dem Handrücken über die feucht gewordene Stirn. Er war ein großer Bursche, ohne schwerfällig zu wirken. Sein Haar war dunkel, und die Wiege seiner Großeltern hatte in Neapel gestanden, was man ihm auf jeden Fall ansah.

    Bruno Bono schielte zum Telefon. Er verspürte plötzlich den unbändigen Wunsch, sich mitzuteilen. Er wollte mit jemandem reden.

    Da ihn niemand besser verstand als seine Freundin Zita Duarte, rief er diese an, doch Zita hob nicht ab.

    Bono ließ es gut ein Dutzendmal läuten. Dann warf er den Hörer in die Gabel und verließ das Apartment. Er hatte im Moment das Gefühl, die Decke würde ihm jeden Augenblick auf den Kopf fallen.

    Bono hatte die Absicht, seine nahe gelegene Stammkneipe aufzusuchen. Dort würde sich gewiss jemand finden, mit dem er reden konnte. Er konnte nicht wissen, dass er die Kneipe nicht mehr erreichen würde …

    Mit dem Fahrstuhl fuhr er von der vierten Etage zum Erdgeschoss hinunter. Gleich darauf verließ er das Haus.

    Mit schnellen Schritten bog er um die Ecke. Er fühlte sich nicht wohl in seiner Haut, hatte Angst, ohne genau zu wissen, wovor, fühlte sich beobachtet und belauert.

    Mehrmals sah er sich um.

    Doch keiner der wenigen Passanten schien sich für ihn zu interessieren.

    Am Ende der Straße passierte es dann.

    Urplötzlich tauchten drei seltsame Gestalten auf. Bruno Bono hatte den Eindruck, die drei wären

    aus dem Nichts gekommen.

    Sie waren auf einmal da.

    In lange, wallende gelbe Kutten gehüllt. Eine Kapuze auf dem Kopf.

    Ihr Aussehen erinnerte Bruno Bono an die Mitglieder des Ku-Klux-Klan, der vorwiegend in den Südstaaten aktiv war.

    Bono stoppte erschrocken.

    Die Kuttenträger umringten ihn.

    Bruno Bono sah plötzlich Pistolen in den Fäusten der Maskierten. Ehe er irgend etwas zu seiner Rettung unternehmen konnte, krachten die Waffen bereits, und Bruno Bono brach tödlich getroffen zusammen …

    3

    Roberto Tardelli hatte vor einer halben Stunde die COUNTER CRIME-Zentrale in Washington betreten und saß nun seinem Chef, Colonel Myer, in dessen spartanisch eingerichtetem Büro gegenüber.

    Myer war groß, hatte kantige Züge, kurz geschnittenes silbergraues Haar und eine metallische Stimme.

    Der Colonel blickte seinen besten Mann ernst an. „Sie machen einen abgekämpften Eindruck, Roberto."

    „In den letzten achtundvierzig Stunden wollte man mich einmal erstechen, zweimal erschießen und sogar im Bottich einer chinesischen Wäscherei ertränken. Ich denke, da ist es nur angebracht, dass ich so aussehe, Sir."

    Roberto hatte in Chicago ein ganzes Nest von Mafiakillern ausgehoben. Der Job hatte ihm das Letzte abverlangt, und Roberto hatte eigentlich gehofft, danach ein paar Tage ausspannen zu können.

    Doch als er seinen telefonischen Bericht an Colonel Myer durchgegeben hatte, hatte dieser ihn gebeten, sich umgehend in die nächste Maschine zu setzen, die nach Washington D.C. startete.

    „Ein paar Stunden Schlaf, und ich bin wieder ganz der alte", versicherte der Mafiajäger seinem Chef.

    „Das hoffe ich. In New York wird nämlich ein ganzer Mann gebraucht."

    „Worum geht es?", wollte der Mafiajäger wissen.

    Colonel Myer öffnete eine Schreibtischlade und entnahm dieser mehrere Zeitungen. Alle waren so zusammengelegt, dass ein bestimmter Artikel obenauf lag.

    Je nachdem, welche marktstrategische Richtung das jeweilige Blatt verfolgte, waren die Schlagzeilen aufgesetzt.

    TOD EINES GANGSTERS

    MAFIOSI STERBEN EINSAM

    DAS ENDE EINES ENTGLEISTEN …

    So und ähnlich lauteten die Überschriften. Roberto Tardelli brauchte sich die Meldungen nicht näher anzusehen.

    Er wusste Bescheid. Er hatte sämtliche Berichte im Flugzeug gelesen. Es ging um einem Mann namens Bruno Bono, der von unbekannten Tätern auf offener Straße erschossen worden war.

    Die Killer waren maskiert gewesen. Augenzeugen sprachen von gelben Kutten mit Kapuzen, die die Mörder getragen hatten.

    „Wenn ich richtig kombiniere, wünschen Sie, dass ich mich dieses Falles annehme, Sir", sagte Roberto.

    „Sie werden denken: Warum überlässt er das nicht der City Police?"

    Roberto schmunzelte. „Ich wusste nicht, dass Sie Gedanken lesen können, Sir. Der Mord an einem Mafioso ist – das mag vielleicht hart klingen – keine Sensation. Verbrecher sind erfahrungsgemäß sehr schnell mit der Waffe bei der Hand. Eine Meinungsverschiedenheit

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