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Der Ripper von Spandau Berlin 1968 Kriminalroman Band 26
Der Ripper von Spandau Berlin 1968 Kriminalroman Band 26
Der Ripper von Spandau Berlin 1968 Kriminalroman Band 26
eBook173 Seiten2 Stunden

Der Ripper von Spandau Berlin 1968 Kriminalroman Band 26

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Über dieses E-Book

Der Ripper von Spandau

Berlin 1968 Kriminalroman Band 26

von Tomos Forrest & A. F. Morland



Der Umfang dieses Buchs entspricht 126 Taschenbuchseiten.



Ein brutaler Mörder treibt sein Unwesen in Berlin, besser gesagt, in Spandau. Auf bestialische Weise werden junge Frauen ermordet, die als Hostessen ganz seriös als Begleiterin bestellt werden können. Bernd Schuster gerät in die Jagd auf den Mörder eigentlich durch einen Auftrag, bei dem es um die Wiederbeschaffung von 50.000 D-Mark geht, die bei einem Büroeinbruch verschwanden. Dass dann auch noch seine Freundin und Gehilfin Franziska in Lebensgefahr gerät, war selbst für den cleveren Privatdetektiv nicht voraussehbar…
SpracheDeutsch
HerausgeberAlfredbooks
Erscheinungsdatum25. Juni 2021
ISBN9783745215892
Der Ripper von Spandau Berlin 1968 Kriminalroman Band 26
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    Buchvorschau

    Der Ripper von Spandau Berlin 1968 Kriminalroman Band 26 - Tomos Forrest

    Der Ripper von Spandau Berlin 1968 Kriminalroman Band 26

    A. F. Morland and Tomos Forrest

    Published by BEKKERpublishing, 2021.

    Inhaltsverzeichnis

    Title Page

    Der Ripper von Spandau

    Copyright

    1

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    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von

    Alfred Bekker

    © Roman by Author

    Nach einem Roman-Motiv von A.F.Morland, 2021

    Cover: Nach Motiven und Grischa Georgiew 123rf – Steve Mayer, 2021

    Titel/Charaktere/Treatment © by Marten Munsonius & Thomas Ostwald, 2021

    Roman – Nach Motiven – by Tomos Forrest, 2021

    © dieser Ausgabe 2021 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

    Alle Rechte vorbehalten.

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    Alles rund um Belletristik!

    1

    „Moin. Einmal Currywurst, aber nicht geschnitten!"

    Der Mann hinter der schmalen Theke im schneeweißen T-Shirt, das Schiffchen keck schräg auf dem Kopf, eine schmale Schürze vor einem ansehnlichen Bauch, sah sich den Gast verwundert an.

    „Currywurst willste, aba nich jeschnitten? Wat bis du denn für eener?", erkundigte er sich.

    „Nun, ich möchte keine Wurst, die schon so aussieht, als würde einer sie gerade essen wollen!", antwortete der andere.

    Der Gast kam einwandfrei von der Küste, soviel stand für den Wurst-Maxe fest. Aber dass er deshalb seine Curry-Wurst nicht schneiden sollte, sah der Mann nicht ein. Er blickte an dem Gast die Straße entlang und nickte den beiden von der Heilsarmee zu, die ein paar Meter weiter standen und ihre frommen Traktätchen verteilten. Jetzt nahm die Frau ihre Gitarre vom Rücken und begann, zu einer grauenvollen Melodie auch noch falsch und laut zu singen.

    „Noch mal von vorne, Männeken. Wat willste?"

    „Eine Currywurst. Nicht geschnitten. Mit der angeblich berühmten Soße dazu. Und einem Stück Weißbrot. Aber kein halbes Brötchen. Ist meine Bestellung so klar bei Ihnen angekommen?"

    Der Gast deutete auf die längliche Tafel neben der Warenausgabe.

    Mit Kreide stand dort geschrieben: ‚Hier die Original Berliner Curry-Wurst, scharf. Frisches Weißbrot, Portion 1,60 Mark.‘

    „Ich bin auf Ihr Angebot gestoßen, weil ich über die Zeile lachen musste, in der Sie echte Hamburger anbieten für das Stück 1,80 Mark, verstehen Sie? Ich komme nämlich aus Hamburg."

    „Dit erklärt nun einiges!, antwortete der Verkäufer in aller Ruhe. „Wat willste denn nu – Curry oder Hamburger?

    „Wie ich schon sagte. Currywurst ungeschnitten!"

    Jetzt bewegte sich der Wurst-Maxe, griff nach der Pappschale, füllte sie mit einer der heißen, fertigen Würste, kippte aus einem Plastikeimer mit einer kleinen Kelle schwungvoll die gewürzte Soße darüber und legte ein Stück Weißbrot an den Rand.

    Das Geld lag abgezählt auf dem Zahlteller, und der Hamburger sah sich verwundert um.

    „Besteck? Wie soll ich die Wurst essen?"

    Der Wurst-Maxe zog die Schultern hoch.

    „Keine Ahnung. Da liegt doch der Holzpieker daneben, oda? Dit is auch der Jrund, weshalb ik die Dinger schneide."

    „Was ist mit Besteck?"

    „Seh ik so aus, als hätte ich ‘nen Laden für Kneipenbedarf?"

    „Unglaublich!"

    Der Hamburger griff die Currywurst mit spitzen Fingern, merkte dabei, wie heiß sie war und ließ sie erschrocken in die Pappschale nebst Soße fallen. Das verursachte ein Aufspritzen, und wutschnaubend rieb er sich die Flecken vom Hemd.

    „Das auch noch! Meine Güte, ist es denn nicht möglich, eine Curry-Wurst so zu servieren, dass man sie auch anständig verzehren kann?"

    „Ik mach mal nen Vorschlag, Orje!, meldete sich der Verkäufer wieder. „Ik schneid’se dir in Stikke, wa?

    Der Hamburger schwieg, griff erneut zu und biss herzhaft in die Wurst.

    Jetzt verbrannte er sich die Zunge, ließ die Wurst erneut zurückfallen und hatte weitere Flecken zu verzeichnen. Den heißen Bissen im Mund schob er rasch hin und her, bevor er schluckte. Grinsend schob ihm der Wurstverkäufer eine Papierserviette zu.

    „Dabei schmeckt das Zeug noch nicht mal! Möchte nur wissen, weshalb man die Berliner Curry-Wurst so lobt, wo doch die Hamburger sie nicht nur erfunden haben, sondern auch wirklich schmackhaft herstellen können!"

    „Wat is?", horchte der Wurst-Maxe auf. Sein Gesicht zeigte deutlich die Verärgerung, aber bevor die Auseinandersetzung eskalierte, waren die beiden Heilsarmee-Leute heran.

    „Tach Justav!, sagte der uniformierte Mann, setzte die Schirmmütze ab und wischte sich mit einem Taschentuch den Schweiß von der Stirn. Seine dunkle Sonnenbrille gab dem rundlichen Gesicht mit dem kleinen Schnauzbart unter der Nase und dem Doppelkinn ein geradezu abschreckendes Etwas. Nur sein freundliches Lächeln passte zu seinem Beruf. „Die Tagessuppe für die Frieda und mich, bitte!

    „Aber gern, Herr Leutnant!", antwortete Gustav und griff zu einem der Plastikteller, um die gewünschte Suppe aus dem großen Pott über einer Gasflamme zu löffeln. In dem Moment sah er, wie der Hamburger den Rest seiner Currywurst in den Abfallbehälter warf und dabei leise vor sich hin schimpfte.

    „Dummheit is ooch 'ne Jabe Jottes, aber man soll ihr nich missbrauchen!", rief er dem Mann hinterher, der sich jedoch nicht mehr zu ihm umdrehte.

    „Justav, lass dir doch nich ärgern!", meinte der Leutnant der Heilsarmee, und als die beiden dampfenden Teller über den Tresen gingen, griffen die beiden behutsam zu und schoben sie an die Ecke des Tresens, wo sie nun gemütlich vor sich hin löffelten.

    „Was ich immer sage, Frieda – bei diese Hitze is was Warmes genau richtich!", bemerkte der Leutnant zwischen zwei Löffeln.

    „Ja, hörte ich auch schon!", antwortete die Frau, die ihre Gitarre an einem bunten, gestrickten Gurt über die Schulter gehängt hatte.

    Beide starrten dem Hamburger nach, der sich in Richtung Schlesisches Tor entfernte, ohne auch nur einmal einen Blick zurückzuwerfen.

    „Was ist dir denn über die Leber gelaufen, Gustav?", ertönte in diesem Moment eine kräftige Männerstimme und ließ den Wurst-Maxe herumfahren.

    „Bernd Schuster! Und allein? Wo ist denn das Fräulein Assistentin?"

    „Macht Diät, Gustav. Und da ich nicht zusehen mag, wie sie sich zu Mittag Gurken und Möhren kleinraspelt, bin ich mal eben schnell zu dir herübergekommen", erwiderte der Privatdetektiv. Ganz gegen seine Gewohnheit, auch bei heißen Temperaturen stets auszusehen, wie aus dem Ei gepellt, trug der bekannte Privatdetektiv heute nur ein schlichtes T-Shirt über der Jeans und an den Füßen

    Jesuslatschen, wie sie derzeit gern von den jungen Leuten getragen wurden.

    „Zur Wurst auch ne Molle, Gustav, du hast ja hoffentlich ein paar Flaschen kaltgestellt?"

    „Aber immer, für dich sowieso, Bernd! So, da, wünsche juten Appetit!"

    Bernd nahm zuerst einen kräftigen Schluck aus der sofort beschlagenen Bierflasche, dann ließ er sich die Curry-Wurst schmecken, während auch die beiden Heilsarmisten ihre Mahlzeit beendet hatten.

    An diesem Abend hatte sich der Himmel ein graues Kleid zugelegt. Um 19 Uhr zuckten die ersten Blitze auf. Dann begann es zu donnern. Jetzt war es zweiundzwanzig Uhr, und der Regen trommelte monoton gegen das Fenster. Dieter Franzen hatte noch zu tun. Auf seinem Schreibtisch brannte die nachgemachte Tiffanylampe, deren gewölbter Deckel aus buntem Glas den Schein auch nach oben, zur Decke abgab. Banknotenbündel um Banknotenbündel legte Franzen in die unterste Schreibtischlade. Einen Safe besaß er nicht. Weder hier in seinem Büro noch bei der Bank. Dort hatte er allerdings ein Konto, das erstaunlich anwuchs.

    „Fünfzigtausend!", sagte Franzen und rieb sich mit einem erfreuten Grinsen die Hände. Welcher Dummkopf hatte den Spruch verzapft: Geld allein macht nicht glücklich? Ihm genügte es. Und es konnte ihm niemals zu viel werden.

    Draußen schlich eine Gestalt durch das Vorzimmer. Franzen hatte davon keine Ahnung. Er hatte das Schloss nicht schnappen gehört und erleichterte dem Eindringling nun seine Arbeit auch noch dadurch, dass er das Radio einschaltete. Beim Zählen hatte es ihn gestört. Doch nun wollte er wieder sanfte Musikberieselung haben.

    Die angelehnte Tür ging auf. Lautlos. Sie war von Franzen selbst gut geölt worden. Er hasste knarrende Türen. Die schwarz gekleidete Gestalt trat ein. Lautlos glitt sie an den Ahnungslosen heran. Franzen brannte sich eine Zigarette an. Der Rauch kringelte sich nach oben, wurde von einem Lufthauch erfasst, begann unruhig zu tanzen, zerfaserte.

    Der Eindringling holte einen faustgroßen Stein aus der Tasche. Franzen spürte mit einem Mal, dass er nicht allein in seinem Büro war.

    Das Rascheln von Stoff war für den Bruchteil einer Sekunde zu vernehmen. Franzen zuckte herum. Da kam der knallharte Schlag. Grunzend kippte Franzen zur Seite und fiel auf den Boden.

    2

    Walter Siebert war ein alter, bedächtiger Mann, den nichts aus der Ruhe bringen konnte. Ob sich nun die Erde um die Sonne drehte oder die Sonne um die Erde, es war ihm egal. Da er nachts kaum mal schlafen konnte, hatte er aus dem Unangenehmen etwas Nützliches gemacht und sich um eine Anstellung als Nachtwächter beworben. Prompt hatte man seine Bewerbung akzeptiert, und so zog er nun schon seit fünf Jahren wie sein eigener Geist durch das stille, leere Bürohaus, um in jeder Etage nach dem Rechten zu sehen.

    Mit schlurfenden Schritten zog Siebert durch den dritten Stock des Bürohauses. Dass Franzen noch da war, wusste er. Sie hatten vor einer halben Stunde miteinander telefoniert.

    Laut rauschte der Regen gegen die Fensterscheiben. Siebert fröstelte. Ein Glück, dass er jetzt nicht hinausmusste. Bis zum Morgengrauen würde es sich ausgeregnet haben. Vielleicht würde ihn sogar die Sonne wieder begrüßen, wenn er seinen Heimweg antrat. Die vergangenen Tage waren wieder außergewöhnlich warm geworden.

    Plötzlich irritierte den Nachtwächter eine Bewegung. Etwas Schwarzes huschte dort um die Ecke, wo der Korridor einen Knick machte. Siebert kniff die Augen zusammen. Hatte er wirklich was gesehen?

    Hatte er sich getäuscht? Er eilte

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