Genießen Sie von Millionen von eBooks, Hörbüchern, Zeitschriften und mehr - mit einer kostenlosen Testversion

Nur $11.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

Zeitparadoxen unumkehrbar (STERNEN COMMANDER 10)
Zeitparadoxen unumkehrbar (STERNEN COMMANDER 10)
Zeitparadoxen unumkehrbar (STERNEN COMMANDER 10)
eBook92 Seiten1 Stunde

Zeitparadoxen unumkehrbar (STERNEN COMMANDER 10)

Bewertung: 0 von 5 Sternen

()

Vorschau lesen

Über dieses E-Book

Connar und Scarlett gelangen auf das Forschungsmodul WISA55. Es kommt zur Konfrontation mit den Heleroen. Zur gleichen Zeit gerät das Zeitexperiment von Rah‘8sek außer Kontrolle. Er löst eine sogenannte Zeit-Säkularisation aus. Vergangenes und Gegenwärtiges überlappen sich.
Die SORROW erscheint übergangslos im Raum. Durch das Experiment von Rah‘8sek wurde das Raumzeitkontinuum zurückgestuft auf das Niveau, bevor Connar durch ein Zeitparadoxon den Planeten Tartmos vor dessen Untergang retten konnte. An Bord der SORROW sind ebenfalls Wayne-Zeno Uelisch und seine Lebensgefährtin Tarja sowie Jet’ha, der junge Zisslies Krieger und Connars ehemalige Kampfgefährte. Sie haben gemeinsam mit der restlichen Besatzung der SORROW Connars Spur aufgenommen, als dieser nach dem Untergang von Tart-prio einfach verschwunden war. Sie wissen nichts von der Zeitreise und der Rettung des Planten Tartmos.
SpracheDeutsch
HerausgeberS. Verlag JG
Erscheinungsdatum14. Okt. 2022
ISBN9783966744935
Zeitparadoxen unumkehrbar (STERNEN COMMANDER 10)
Vorschau lesen
Autor

Jens Fitscher

Jens Fitscher war bereits als kleiner Junge begeisterter Leser von Science-Fiction und Fantasy Büchern. Insbesondere liebte er die gängigen Taschenbücher der 70er und 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Ein starkes Interesse zeigte er dabei für die Protagonisten mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Seine Geschichten handeln immer von starken Persönlichkeiten, die durch ungewöhnliche Umstände über sich selbst hinauswachsen und dafür mit übernatürlichen Fähigkeiten belohnt werden.

Mehr von Jens Fitscher lesen

Ähnlich wie Zeitparadoxen unumkehrbar (STERNEN COMMANDER 10)

Rezensionen für Zeitparadoxen unumkehrbar (STERNEN COMMANDER 10)

Bewertung: 0 von 5 Sternen
0 Bewertungen

0 Bewertungen0 Rezensionen

Wie hat es Ihnen gefallen?

Zum Bewerten, tippen

Die Rezension muss mindestens 10 Wörter umfassen

    Buchvorschau

    Zeitparadoxen unumkehrbar (STERNEN COMMANDER 10) - Jens Fitscher

    Sturm der Hemisphäre

    Der Fahrstuhl zum Sitz der sogenannten Götter wurde gestürmt. Die Männer und Frauen der UGIch drangen bereits in das Gebäude ein.

    Es gab keine Gegenwehr mehr. Sollten der Schutzschirm und die zwei Lasergeschütze die einzigen Hindernisse gewesen sein? Ich konnte es zunächst nicht glauben. Scarlett, Telios und ich befanden uns in der vordersten Linie.

    „Ich kann weder Gedanken noch Emotionen wahrnehmen. Da drinnen befindet sich kein einziges denkende Lebewesen, glaubt mir. Auch wenn ich auf diesem verdammten Planeten immer wieder Aussetzer bezüglich meiner besonderen Fähigkeiten habe, diesmal bin ich mir sehr sicher!"

    Scarlett rannte links von mir, während Telios sich mehr rechts hielt. Sie hatte mehr zu sich selber gesprochen, aber ich hatte sie noch verstehen können.

    Telios hielt als Einziger von uns Dreien ein Lasergewehr in den Händen.

    Noch war überhaupt nicht sicher, ob wir den Fahrstuhl überhaupt in Betrieb nehmen konnten. Telios verfügte zwar über den Code, aber ich rechnete mit weiteren Hindernissen, die sich uns in den Weg legten.

    Einige Männer der Unabhängig Glaubenden Ich’allen, kurz UGIch genannt, schienen bereits in Siegerlaune zu sein. Sie riefen sich scherzhafte Bemerkungen zu und begannen ihre Deckung zu vernachlässigen.

    Auch Oran schien es bemerkt zu haben, denn seine lauten, wütenden Ermahnungen und Befehle schallten ebenfalls durch die dunkle Nacht.

    „Wir machen einen Heidenlärm. Das wird man auch dort oben nicht überhören können. Außerdem denke ich, dass der Ausfall des Schutzfeldes bereits einen stillen Alarm ausgelöst hat. Noch sind wir nicht in der Weltraumstation angekommen, und wenn diese Dilettanten so weitermachen, werden wir die Hemisphäre der Götter auch niemals erreichen!"

    Ich war stehen geblieben, als wir nun den Eingangsbereich erreicht hatten.

    Als nun mehrere Lasergewehre begannen, das Eingangsschott unter Feuer zu nehmen, wurde es mir dann doch zu Bund.

    „Hört sofort damit auf. Wollt ihr unseren kleinen Erfolg jetzt schon wieder gänzlich zunichtemachen?"

    Man hatte mich nicht verstanden, jedenfalls glotzten mich acht Augenpaare an, als wäre ich der Feind.

    „Was soll das? Je schneller wir in dem Gebäude sind, umso eher werden wir die falschen Götter auch vertreiben!"

    „Das geht auch leiser", sagte ich und versuchte mich zu beherrschen. Gleichzeitig konzentrierte ich mich auf den Eingang und riss telekinetisch das Tor heraus.

    Es flog einige Meter über die Köpfe der verblüfften Männer hinweg und zerschellte mit einem ohrenbetäubenden, kreischenden Schlag an einem großen Felsblock. Die sofort danach einsetzende Ruhe war fast schon wieder gewöhnungsbedürftig.

    „Das war jetzt aber sehr leise", bekam ich von irgendjemand die Antwort und eine Lachsalbe der anderen folgte.

    „Lasst das. Tarik hat schon recht. Wir wissen absolut nicht, was uns dort drinnen erwartet. Los jetzt, stürmt den Fahrstuhl, aber mit der notwendigen Vorsicht!"

    Oran drang mit angeschlagenem Lasergewehr als Erster in das Gebäude ein. Scarlett und ich befanden uns direkt hinter ihm, gefolgt von einer wilden Horde Ich’allen, unter denen ich kurz Telios zu sehen glaubte.

    Das Fahrstuhlgebäude schien lediglich aus einem einzelnen, länglich erscheinenden Raum zu bestehen.

    Es gab jedenfalls keine sichtbaren Durchgänge noch sonstige Türen. Ich stand mitten im Raum und blickte etwas ungläubig auf die Fläche vor mir.

    Außer drei kreisförmigen, nebeneinander angeordneten Plattformen war der Raum vollständig leer. Die Decke befand sich in etwa fünf Meter Höhe. Es gab keine sichtbaren Maschinen.

    Ich blickte mich hastig um. Nirgends war auch nur eine Andeutung von fremder Technologie zu erkennen.

    Mittlerweile hatte Orans gesamte Truppe den Raum betreten. Laustarke Flüche und Unmutsbekundungen schallten von den glatten Außenwänden zurück.

    „Was soll das? Wo ist der energetische Fahrstuhl? Ist das eine Falle?"

    Orans Partnerin hatte vor Enttäuschung fast schon geschrien. Jedenfalls wurde sie von den Männern und Frauen der UGIch gehört. Unvermittelt wurde es ruhig im Raum. Oran schaute zuerst mich an, als erwarte er von mir eine diesbezügliche Erklärung. Ich wusste zunächst ebenfalls nicht, was ich dazu sagen sollte.

    Als er langsam auf die mittlere Plattform zuging, kam mir Selfriens Wortwahl in Erinnerung.

    „Die Betonung liegt wohl auf ‚energetisch‘! Unsere Vorstellungen bezogen sich aber mehr auf eine rein mechanische Fortbewegung!"

    Als ich zu sprechen begann, war Oran sofort stehen geblieben.

    „Es gibt doch von hier überhaupt keine sichtbare Verbindung zur Hemisphäre. Wie bitte sollen wir hinauf in diese verdammte Raumstation gelangen?"

    „Oran, glaube mir. Diese drei Plattformen sind der Fahrstuhl. Ganz bestimmt!"

    Ich musste plötzlich an die Erhöhungsmaschine der Ellio’sh denken, unter der ich gelegen hatte und die gewisse Veränderungen meiner Hirnstruktur bewirkt hatte.

    Ich hörte jetzt noch im Geist fast wortgetreu die damalige Erklärung des Maschinengehirns:

    „Mit deinen neuen, geistigen Sinnesorganen wirst du auf die Grundstruktur der Lebensmatrix des Universums bedingt Zugriff haben. Du wirst fortan eine sehr starke Affinität zu hochentwickelten, selbstständig agierenden positronischen Hightech Geräten haben. Sobald du in Interaktion mit einem solchen Hightech Produkt kommst, wird sich dir, unabhängig von seinen Erbauern, die Funktionsweise sofort offenbaren."

    „Wieso bist du dir da so sicher?"

    Jetzt blickte mich auch Scarlett etwas seltsam an. Natürlich wusste sie nichts über meine einstigen, besonderen Fähigkeiten Bescheid.

    Ich hatte bisher nicht darüber gesprochen, weil ich davon überzeugt gewesen war, dass mit dem von mir ausgelösten Zeitparadoxon sie ebenso verschwunden waren, wie Zenos Lebensgefährtin Tarja.

    Erst als ich Scarletts Leben durch den geistigen Eingriff in den subatomaren Bereich gerettet hatte, war mir klar geworden, dass etwas passiert sein musste, was das Zeitparadoxon irgendwie partiell oder temporär außer Kraft setzte.

    Es war eine wirkliche utopische Vorstellung, und solange mir für die Aufstellung solch eine

    Gefällt Ihnen die Vorschau?
    Seite 1 von 1