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RESI Responsible Ethics and Sustainability Index: Der Sprung in die globale ethische Marktwirtschaft
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RESI Responsible Ethics and Sustainability Index: Der Sprung in die globale ethische Marktwirtschaft
eBook122 Seiten59 Minuten

RESI Responsible Ethics and Sustainability Index: Der Sprung in die globale ethische Marktwirtschaft

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Über dieses E-Book

In seinem Essay »RESI - Der Sprung in die globale ethische Marktwirtschaft« entwirft Rudolf Einsiedel die pragmatische Vision eines ethisch geläuterten globalen Kapitalismus.

Das den Interessen von Beschäftigten und Bürgern der Weltgesellschaft verpflichtete Unternehmen RESI definiert darin ethischen Wert als ökonomischen Leistungsparameter und als Wirtschaftsgut.
Das erdachte Unternehmen RESI entwickelt einen Ethikmanagementsystemstandard und bietet Industrie- und Dienstleistungsunternehmen weltweit hierauf basierende Zertifizierungen und Kommunikationsdienstleistungen an.

International verfügbare quantitative RESI-Bewertungen des nachhaltigen Werts von Produkten und Dienstleistungen erweisen sich als wirkmächtig: Globale Lieferketten werden humanisiert, Gerechtigkeitslücken aufgeklärter Gesellschaften geschlossen und Umwelt- wie Klimaschutz erhalten in den Zielkatalogen von Unternehmen die Priorität, die ihnen im Hinblick auf ihre Bedeutung für die Lebensbedingungen kommender Generationen zukommt.

Die Versöhnung von Ethik und Kapitalismus verheißt eine Erneuerung der Strahlkraft der Gedanken der Aufklärung und des freiheitlichen, westlichen Gesellschaftsmodells.
SpracheDeutsch
Herausgebertredition
Erscheinungsdatum18. Feb. 2021
ISBN9783347235793
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    Buchvorschau

    RESI Responsible Ethics and Sustainability Index - Rudolf Einsiedel

    Vorwort

    Der vorliegende Essay wurde, von geringfügigen späteren Ergänzungen und Korrekturen abgesehen, im Februar 2020 fertiggestellt. Beim Lesen mag sich die Wahrnehmung von guten Nachrichten aus einer besseren, zukünftigen Zeit einstellen, gleichsam von good socio-economic fiction. Dabei ist die Arbeit realitäts- und umsetzungsorientiert angelegt und fällt in den Bereich Sachbuch.

    Der Schriftsatz bezieht sich u.a. auf das große „wie" des fünfzigsten Weltwirtschaftsforums von Davos von 2020: wie kann der Wandel zu einer CO2-neutralen Weltwirtschaft gelingen? Das Manuskript liefert einen Diskussionsbeitrag zur Beantwortung dieser, wie der vergleichbar relevanten Frage nach den Möglichkeiten eines Wandels zu einer gerechteren Weltwirtschaft.

    Die Arbeit will zeigen, wie es pragmatisch, konsensual und schnell gelingen kann, den globalen Kapitalismus auf eine ethische Grundlage zu stellen.

    Nach der Fertigstellung im Februar 2020 fand im April 2020 eine Durchsicht der Arbeit statt, in deren Rahmen ein einzelner Bezug auf die gegenwärtig weltweit andauernde Corona-Pandemie Eingang in den Text fand. Dieses Vorwort entsteht unter dem Eindruck der Vorfälle in Washington DC vom 06. Januar 2021.

    Zum Jahreswechsel 2020 / 2021 bin ich zu dem Entschluss gekommen, die Schrift in ihrer deutschsprachigen Originalfassung mit Hilfe eines Eigenverlags-Dienstleisters zu veröffentlichen. Es sei angemerkt, dass ich den vorliegenden Essay in meiner berufsbedingt knappen Freizeit überwiegend in den Jahren 2018 und 2019 verfasst habe und dass es meine beruflichen Pflichten im Jahr 2020 nicht zugelassen haben, mich intensiv um eine reguläre Verlagsveröffentlichung zu kümmern.

    Jetzt soll der vorliegende Diskussionsbeitrag Leser und - offen gesagt - auch Unterstützer finden. Die Inhalte haben in den letzten Monaten weiter an Relevanz gewonnen. Es geht um eine Weiterentwicklung unseres Wirtschaftssystems, um change in the economy we can believe in. Es geht darum, dem liberalen westlichen Modell im globalen Wettbewerb der Gesellschaftssysteme einen fortschrittlichen Impuls zu geben und seine Substanz zu erneuern.

    Die folgenden Seiten zeichnen die Vision eines geläuterten, globalen ethischen Kapitalismus, eines ethically refined global capitalism. Für dessen Herausbildung ist es Zeit, wenn wir das Modell der freiheitlichen Gesellschaft gegenüber Krisen und inneren wie äußeren Herausforderungen robuster machen und sein Fortbestehen sichern wollen.

    Mainz, im Januar 2021

    1.

    Das Gute

    Das Gute ist ein frischer Trunk Wasser bei Durst. Das Gute ist ein Flugzeug, das klimaneutral fliegt und sicher landet. Das Gute ist ein bestelltes Feld und eine eingefahrene Ernte hochwertiger Nahrungsmittel. Das Gute ist ein gutes Haus mit dichtem Dach und guten Fenstern.

    Das Gute ist die gegenseitige Hilfe und Unterstützung unter Familienmitgliedern, wie unter Fremden; die spontane Hilfe, die Menschen einander zuteilwerden lassen, wenn jemand auf der Straße stürzt, oder wenn Freiwillige mit ihren Boten Überschwemmungsopfer aus überfluteten Häusern retten.

    Das Gute ist gutes Brot, gutes kaltes Bier, ein guter Spielzug beim Fußball, ein verwandelter Torschuss, die Freude des Ausdauersportlers an seiner Leistung. Das Gute ist ein Universitätsklinikum mit Zugang zu medizinischer Spitzenversorgung für Jedermann.

    Das Gute ist Rechtsstaatlichkeit und Rechtssicherheit, ein Justizwesen mit mehreren Instanzen und der Fähigkeit zur Durch-setzung von Recht und Gesetz. Das Gute ist die arbeitsteilige Herstellung guter Produkte mit einem fairen Anteil an der Wertschöpfung für alle daran Beteiligten. Das Gute ist das gute Gefühl, stolz darauf zu sein, was man leisten und schaffen kann und zu erfahren, dass dies gesehen und geschätzt wird.

    Das Gute ist nachhaltige Entwicklung, wirkungsvoller Natur- und Klimaschutz und der Erhalt der natürlichen Ressourcen der Erde für kommende Generationen.

    Das Gute ist Bildung und Weiterbildung, der Erwerb von Kompetenz und Selbstbewusstsein, das Üben von Respekt, Verantwortung und Gerechtigkeit. Das Gute ist fairer Wettbewerb und die Abwesenheit von Korruption. Das Gute ist Menschlichkeit und Mitmenschlichkeit. Das Gute ist, die Ärmel aufzukrempeln, sein Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen und zu versuchen, das Beste daraus zu machen und dies auch seinen Mitmenschen zuzutrauen, ohne sich von Angst und Fatalismus lähmen zu lassen.

    Das Gute ist die allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vollversammlung der Vereinten Nationen von 1948. Das Gute ist die Verwirklichung gleicher Rechte für Frauen und Männer. Das Gute ist es, in dem Gefühl zu leben, frei zu sein, eigenständig denken zu können und hierin die Richtschnur für ein selbst-bestimmtes, verantwortungsbewusstes Leben zu finden, ohne Angst vor Bevormundung und Sanktionierung durch Vertreter tradierter Macht.

    Das Gute ist die effiziente Organisation einer Schule, eines Wirtschaftsunternehmens, einer Behörde, oder eines Bauprojekts auf den Zweck der jeweiligen Organisation: gute Ergebnisse zu erzielen, zur Freude der Handelnden, sowie dem Nutzen derer, auf die der Zweck der Organisation gerichtet ist. Das Gute ist es, etwas leisten zu dürfen und daran Freude zu haben, ohne dabei auf Grund von Organisationsmängeln unnötig Zeit und Ressourcen zu verschwenden. Das Gute ist allgegenwärtig und entwicklungsfähig.

    2.

    Die Realisierung des Guten

    Es sei hier die folgende These formuliert: Wir werden im dritten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts einen Aufbruch zur Entstehung einer globalen ethischen Marktwirtschaft erleben. Wir stehen an der Schwelle zur Agorasophiekratie, der Herrschaft des vernünftigen Markts und des klugen Einkaufs.

    Eine gesellschaftliche Entwicklung zum dergestalt Guten ist möglich; lokal und global. Es gibt erfolgversprechende Wege, eine positive globalgesellschaftliche Entwicklung zu fördern und die vorliegende Arbeit will aufzeigen, wie hierbei wirkungsvoll Fortschritte erzielt werden können.

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