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Lost Places - Wittenberg: 20 verlorene oder verborgene Orte, Gebäude und Kunstwerke
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Lost Places - Wittenberg: 20 verlorene oder verborgene Orte, Gebäude und Kunstwerke
eBook160 Seiten23 Minuten

Lost Places - Wittenberg: 20 verlorene oder verborgene Orte, Gebäude und Kunstwerke

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Über dieses E-Book

Selbst wenn wir auf eine relativ kurze Zeitspanne von 100 Jahren zurück schauen, so erstaunt und erschreckt die große Anzahl von Gebäuden, Denkmalen und Kunstwerken, die seitdem verschwunden sind.
Die Gründe für die Verluste sind unterschiedlich. Manches fiel der Witterung zum Opfer, einiges wurde mutwillig zerstört oder politisch motiviert entfernt. Was bleibt, ist die Erinnerung, die aber auch mehr und mehr verblasst.
Angesichts einer gesellschaftlichen Entwicklung, die von Desinteresse gegenüber der eigenen Geschichte geprägt ist und eher auf Tristesse aus Beton setzt anstatt auf Erhalt und Restaurierung, so bleibt die Möglichkeit, die Verluste zu dokumentieren und für die Nachwelt zu bewahren.
Insgesamt werden in diesem Buch zwanzig "lost places" von Wittenberg vorgestellt. Verlorene und verborgene Orte, Gebäude und Kunstwerke in Wort und Bild.
SpracheDeutsch
Herausgebertredition
Erscheinungsdatum3. Juli 2020
ISBN9783746920962
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    Buchvorschau

    Lost Places - Wittenberg - Mathias Tietke

    Vorwort

    Selbst wenn wir auf eine relativ kurze Zeitspanne von 100 Jahren zurückschauen, so erstaunt die große Anzahl von Gebäuden, Denkmalen und Kunstwerken, die mittlerweile verschwunden sind.

    Die Gründe für die Verluste sind unterschiedlich. Manches fiel der Witterung zum Opfer, einiges wurde mutwillig zerstört oder bewusst entfernt bzw. abgerissen. Was bleibt, ist zumeist die Erinnerung, die aber auch mehr und mehr verblasst.

    Angesichts einer gesellschaftlichen Entwicklung, die von Desinteresse gegenüber der eigenen Geschichte geprägt ist und eher auf Tristesse aus Beton setzt anstatt auf Erhalt und Restaurierung, bleibt die Möglichkeit, die Verluste zu dokumentieren und den ursprünglichen Bestand für die Nachwelt zu bewahren.

    Insgesamt werden in diesem Buch zwanzig lost places von Wittenberg vorgestellt. Verlorene und verborgene Orte, Gebäude und Kunstwerke in Wort und Bild.

    In einem zweiten Band, der nächstes Jahr erscheint, werden weitere zwanzig „lost places" der Stadt Wittenberg präsentiert.

    Mit „lost places" (verloren e Orte) sind in diesem Fall nicht nur jene Gebäude gemeint, die nicht mehr existieren, sondern auch solche Räume, die für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind.

    Alter Bahnhof

    In Wittenberg beginnt die Geschichte der Eisenbahn im Jahr 1841. Die Strecke Coswig – Wittenberg wurde am 28. August eröffnet, der Streckenabschnitt Jüterbog – Wittenberg folgte am 11. September und somit war die 153 Kilometer lange Bahnverbindung zwischen Berlin und Köthen vollständig. Sie beruhte auf einem Staatsvertrag zwischen Preußen und Anhalt. Am 15. September 1841 wurde zudem das Bahnhofsgebäude errichtet, das seit vielen Jahren als „Alter Bahnhof" bezeichnet wird und der Straße dort den Namen gab.

    In der DDR war es das älteste Bahnhofsgebäude, in Deutschland gehört es zu den fünf ältesten Bahnhofsbauten.

    Mit dem Bau der Eisenbahnbrücke über die Elbe im Jahr 1859 verlor der westlich der Innenstadt gelegene Bahnhof an Bedeutung und wurde verkauft. Der neue Bahnhof befindet sich seitdem östlich des Stadtzentrums.

    Dem Alten Bahnhof genügte die kurze Phase seiner Nutzung, um ein gewisses Renommee zu erreichen. Dies lag vor allem an dem dort vom Gastronomen Lantzsch angebotenen Wittenberger Apfelkuchen, den auch der König schätzte und zum anderen vom Dichter Theodor Fontane gewürdigt wurde, indem er ihm ein literarisches Denkmal setzte: „Die Kinder sind jetzt mutmaßlich schon über Wittenberg, die große Luther- beziehungsweise Apfelkuchenstation hinaus" („Stechlin") und „In Wittenberg, wie Sirenengesang, ‚Apfelkuchen‘ klingt es den Bahnsteig entlang." („Hubert in Hof")

    Seit Jahrzehnten kenne ich den Alten Bahnhof leerstehend, mit gesicherten Fenstern sowie verwahrlostem Umfeld. Wird er 200 Jahre nach der feierlichen Eröffnung eine Wiedergeburt erleben?

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