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Wieviel Muslim steckt in Dir?: Das Wissen außerhalb dessen, was Sie wissen
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eBook268 Seiten3 Stunden

Wieviel Muslim steckt in Dir?: Das Wissen außerhalb dessen, was Sie wissen

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Über dieses E-Book

Uns allen ist bekannt, dass der Sinn der Religionen über Jahrhunderte nicht ausreichend verstanden wurde; der Islam sogar noch weniger. Weder die Muslime haben ihre Religion gebührend verstanden, noch die Nicht-Muslime. Obwohl der Koran, im Vergleich zu anderen Religionsausübungen, einen sehr logischen Aufbau zur Erklärung der "puren"-Religion hat, wurden die Bedeutungen der Wörter in ihm merkwürdigerweise verfälscht. Daher praktizieren die Muslime ihre Religion total anders als im Koran beschrieben.

Der Nicht-Muslimische Leser meines Buches wird mit einem tiefergreifenden Wissen in die Feinheiten der islamischen Welt eingeführt, so dass er am Ende imstande sein wird, die islamische Religionsausübung viel besser einzuschätzen als die sog. Lippenbekenntnis-Muslime.

Der muslimische Leser meines Buches wird feststellen, wie viele Wörter aus den eigentlichen Bedeutungen (Wurzel) so weit entfernt wurden, so dass wir heute weder den damaligen noch den heutigen Sinn der Verse, einigermaßen verständlich darstellen können. Die falschen Interpretationen gehören dann logischer Weise zur Tagesordnung.
Es ist höchste Zeit zu handeln, um den Schaden der Fehlinterpretationen zu beseitigen.
Ich bin schon dabei. Sie auch?
SpracheDeutsch
Herausgebertredition
Erscheinungsdatum31. Juli 2020
ISBN9783749787029
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    Buchvorschau

    Wieviel Muslim steckt in Dir? - Arif Dilşen

    Zeichen- und Begriffserklärungen

    Danksagung

    Mein Dank gilt vor allem Herrn Hakkı Yılmaz, der mit seinen revolutionären Koraninterpretationen zur eigentlichen Realisation dieses Buches verhalf. Und allen anderen, die das Manuskript ausgebessert haben. Und allen, die ihren Beitrag zur Verbesserung des Buches geleistet haben.

    Vorwort

    Uns allen ist bekannt, dass der Sinn der Religionen über Jahrhunderte nicht ausreichend verstanden wurde; der Islam sogar noch weniger. Weder die Muslime haben ihre Religion gebührend verstanden, noch die Nicht-Muslime. Obwohl der Koran, im Vergleich zu anderen Religionsausübungen, einen sehr logischen Aufbau zur Erklärung der puren-Religion hat, wurden die Bedeutungen der Wörter in ihm merkwürdigerweise dermaßen verfälscht, sodass wir jetzt die unzähligen Dogmen und Aberglauben zu bekämpfen haben.

    Wir, die Muslime beten fünf Mal am Tag.

    Das schreibt der Koran eigentlich nicht vor;

    Wir hungern dreißig Tage während des Ramadan-Monats.

    Das schreibt der Koran so nicht vor;

    Wir schlachten am Opferfest Tiere vor Ort.

    Der Koran schreibt vor, dass diese Tiere, weil sie damals als Nahrungsmittel notwendig waren, als „Geschenk" nach Mekka geschickt werden sollen;

    Jeder praktizierende Muslim brennt nach der Pilgerfahrt nach Mekka, ohne sich über den eigentlichen Sinn der Reise Gedanken zu machen.

    Der Koran versteht unter einer Pilgerfahrt eigentlich etwas ganz Anderes.

    Wer mehr oder weniger diese Regeln praktiziert und über den Islam etwas informiert ist, schätzt sich prozentual so hoch ein, sodass sie mit den namhaften Heiligen der islamischen Welt fast das gleiche Niveau erreichen würden.

    Der Nicht-Muslimische Leser meines Buches wird mit einem tiefergreifenden Wissen in die Feinheiten der islamischen Welt eingeführt, sodass er am Ende imstande sein wird, die islamische Religionsausübung viel besser einzuschätzen als die sog. Lippenbekenntnis-Muslime. Und es ist dem Nicht-Muslimischen Leser auch eine Möglichkeit zur Feststellung des eigenen Grades des muslimisch-Seins gegeben. Denn Allah sagt in seinem Koran, dass die Religion bei ihm der „Islam" ist. Demnach werden alle Menschen nach ihrer Ausübung der islamischen Regeln zur Verantwortung gezogen.

    Der muslimische Leser meines Buches wird feststellen, wie viele Wörter aus den eigentlichen Bedeutungen (Wurzeln) so weit entfernt wurden, so dass wir heute weder den damaligen, noch den heutigen Sinn der Verse einigermaßen verständlich darstellen können. Die falschen Interpretationen gehören dann logischerweise zur Tagesordnung.

    Ein Buch über den Islam zu schreiben war eigentlich nicht mein Ziel. Vielmehr habe ich mich aus persönlichem Interesse an Gott und der Welt informiert. Unsere Religionsprofessoren hatten uns in den letzten Jahrzehnten nämlich so gut belehrt, dass man sich die Frage stellen sollte, wozu man mich hierfür noch gebrauchen kann. Im Augenschein gab es freilich keinen Bedarf. Was hatten uns diese Profs denn gelehrt? Hatten wir tatsächlich etwas Nützliches gelernt? Und wann sollten wir feststellen, ob wir wirklich was Brauchbares gelernt haben? Wann und wie wären wir imstande festzustellen, ob das erlernte Wissen auch nutzbar ist?

    Was machst Du, wenn Du krank bist?

    Bei Deinen Rechtsproblemen, wen konsultierst Du?

    Lässt Du Deine steuerlichen Angelegenheiten von einem Ingenieur erledigen?

    An wen würdest Du Dich wenden, wenn Du Gefühlsleben-Probleme hast?

    Von einigen lustigen Antworten abgesehen, wie „zu meinem Vater, er ist nämlich Arzt oder „von meiner Mutter, sie ist Steuerberaterin, würdest Du entsprechende Fachleute hinzuziehen. Mit Recht! Du willst schließlich Deine Probleme in die Hände der gut ausgebildeten und den langerfahrenen Fachleuten legen wollen.

    Warum eigentlich? Könntest Du alles nicht selbst erledigen?

    Denn Du weißt, sie sind alle Fachleute, die sich in ihrem Metier besser auskennen als Du und Dir bei Deinen Problemen besser helfen können, denn Du hast keine Lust und keine Zeit dich selbst darum zu kümmern.

    Wir können das Wissen, welches in vier bis sechs Jahren durch ein Studium erworben wurde, nicht selbst vollständig erlernen. Wir würden jedoch aus Interesse an unsere Gesundheit über Medizin allgemein etwas lernen, aus Interesse an unserem Geldbeutel würden wir einige Steuergesetzte lernen. Um schneller an unser Recht zu gelangen würden wir einige Arbeitsgesetzte durchforsten. Das würden wir für unser durchschnittlich siebzig bis neunzig jähriges Dasein auf dieser Welt machen. Dass es außerordentliches Wissen ist, wird sich dann erst im Laufe der Zeit erweisen.

    Sind wir aber mit deren Leistungen nicht zufrieden, werden unsere Probleme nicht richtig behandelt, danach wechseln wir diese Fachleute und suchen uns andere.

    Geht es um die Religion bleibt es beim Alten - quasi beim Gewohnten. Wie es die Fußballfanatiker ebenfalls tun: Egal welche Performance ihre Lieblingsmannschaft zeigt, bei einem Sieg oder bei einer Niederlage hängen wir stets an derselben Mannschaft. Ihre Leistung wird selten in Frage gestellt und eine Abkehr kommt meistens noch nicht einmal in Frage. Wir leisten unseren Geistlichen auch blind folge, wir bleiben ein Leben lang bei der gleichen Konfession. Wann sollten wir eigentlich feststellen, ob unser Handeln Erfolg bringend war? Erst wenn wir den Tod schmecken. Der Koran beschreibt in einer bemerkenswerten Form, dass der Tod entweder süß oder bitter sein wird. Kommt der Tod uns holen, ist es zu spät sich mit der folgenden Wortwahl zu wehren: "Das war eigentlich falsch, ich will dies schleunigst ändern!" Warum handeln wir so? Ganz einfach: Wir können in diesem Leben hier auf Erden nicht so einfach feststellen, ob unser Glaube überhaupt Recht hat. Das bekommen wir erst nach dem Ausscheiden aus dem Diesseits.

    Die Bewohner der Stadt Mekka waren auch nicht besser dran als viele andere benachbarten Völker. Allah hatte Erbarmen mit diesen Menschen und ernannte für ein letztes Mal einen, der weder in seinem Hab und Gut, noch in seiner Lebensart und in seiner Person keinerlei Dankbarkeitsschulden auswies; noch dazu von seinen Mitmenschen als zuverlässig genannt wurde. Gerade diese Person hatten die Mekkaner im Monat Ramadan, am Tag des Kadir, bei seinem Sozialengagement bei Kaaba handgreiflich verhindert und abgewiesen. Er war beleidigt und traurig, in diesem Zustand lies Allah ihn von Mekka ins 9 km entfernte „al-masdschid al-aqsa¹ laufen, um ihm dort seine Wunder zu zeigen und ihn in seiner neuen Tätigkeit als Prophet einzuweihen. Dieser ehrenhafte Mann namens Muhammed sa kam als Diener zum „al-masdschid al-aqsa und kehrte als Rasul (Gesandter Allahs) zurück.

    Mohammed as hatte einen Unterricht von drei Suren-Korankapitel-in denen er all seine Fragen und Bedenken beatwortet bekam. Wurde mit einem Anzug und einer Krawatte bekleidet und beauftragt mit den Fatiha-Ayads mit Basmala, die in der Muddaṭṭir-Sure platziert waren, laut zu verkünden, dass er von Allah als Rasul auserwählt und beauftragt wurde die Mitmenschen zu ermahnen. Anzug und Krawatte sind von mir mit Bezug auf die heutige Bekleidung von Führungskräften ausgedacht, um zu betonen, dass er eine sehr wichtige Aufgabe zu erfüllen hatte.

    Mohammad as versammelte die Menschen, die zum größten Teil seine Verwandten waren, um Kaaba² und fragt sie:

    „Wenn ich euch sage, dass hinter diesem Berg unsere Feinde zusammenkommen und uns angreifen werden, würdet Ihr mir glauben?"

    „Ja, oh Mohammed! Wir würden dir glauben, du hast uns nie belogen."

    Die Menschen wurden dann von ihm zur Abkehr am Glauben an Götter und Götzen angemahnt und zum Glauben an den einzigen Allah eingeladen. Die vielen Götter aufgeben und an einen einzigen, unsichtbaren Gott namens „Allah" glauben? Nein, nicht möglich.

    Diese kindische Ablehnung ist wie, wenn Du einem Kind seine zehn Euromünzen nimmst und ihm dafür einen Zehn-Euro-Schein gibst. Das Kind wird das Gefühl haben nicht mehr in Besitz von vielem Geld zu sein!

    Wir tun es uns immer noch so schwer wie die Menschen von damals. Alle Propheten haben dieselben Probleme gehabt. Traditionelles und familiäres wird nicht so einfach aufgegeben. Es wird behauptet, dass die Ahnen ja auch diese vielen Götter hatten und man tritt in die Fußstapfen der Ahnen. Wie heißt es so schön auf Deutsch?

    „Der Mensch ist ein Gewohnheitstier"

    Hätte Mohammed as seine Anrede ohne Basmala angefangen, so hätte er noch massiveren Widerstand bekommen, als er sowieso schon bekam. Mit Basmala am Anfang hat er von vorhinein seine Aussage damit bekräftigt, dass er im Namen von Allah handelt und nicht in eigenem Namen. Ziemlich am Anfang seiner Tätigkeit hat Allah ihm, in dem er gesagt hat Im Namen Allerbarmer und barmherziger Allah! die Möglichkeit zu seiner Verteidigung ermöglicht. Hätte ich mit diesem Buch auch mit Basmala angefangen, so wäre dieses Buch im Namen von Allah geschrieben, zudem wir alle allerdings kein Recht haben. Allah hat durch seinen Rasul Mohammed as alles, was er uns mitteilen wollte, in seinem Koran festgehalten. Wir handeln nicht im Namen Allahs, wir handeln im Namen des Korans.

    Auch Du! Du bist nicht befugt in seinem Namen zu handeln. Es gibt nun Bi Iznillah (mit der Erlaubnis Allahs).

    - Der Standesbeamte sagt: Mit der mir verliehenen Kraft meines Amtes, ernenne ich Sie beiden zu Mann und Frau-

    Schön! Wir haben somit gelernt, wie man Eheschließungen durchführen darf. Jetzt suchen wir uns die Hochzeitskandidaten, um ihnen den Weg zum Standesamt und gewisse Formalitäten zu ersparen und schließen selbst diese Ehe. Wir haben nun gelernt, wie man das macht. Nur den Satz haben wir gelernt, wir haben aber damit noch lange nicht die erforderliche Befugnis bekommen. Ohne Befugnis, kein Handeln! Ob ich mich einigermaßen ausdrücken konnte?

    Der dritte Kalif Othman und sein Konsortium haben eigenhändig gehandelt und die Koran-Suren so sortiert, dass aus der Sure Muddaṭṭir die Fatiha-Ayads mit Basmala nach ganz vorne und die langen Suren nach Fatiha und die kurze Suren nach hinten gestellt wurden. Es ist schwierig zu verstehen, warum sie sowas gemacht haben. Vielleicht weil sie wussten, dass das Alte Testament und das Johannes Evangelium mit B anfangen und dachten, dass der Koran auch mit B anfangen muss. Die Ayads Gruppe, die damals den Namen Fatiha noch nicht hatte, aber Basmala beinhaltete, war ideal für diesen Zweck. Hätte der Kalif Othman mich gefragt, so hätte ich ihn von seinem Vorhaben abgehalten, da Allah mit Absicht den Koran mit dem Buchstaben Alif, in dem er den Befehl Iqra! aussprach, angefangen hatte, da Alif den Zahlenwert 1 hat und B die 2. Somit hat Allah alle anderen Bücher an die zweite Stelle gesetzt und den Koran, obwohl er als letzter kam, nach ganz vorne. Und es war von ihm ein gravierender Fehler die chronologische Offenbarung des Koran nicht beachtet zu haben. Dabei wurde der logische Aufbau ausradiert und der Koran wurde zu einem Sammelbuch degradiert. Allah hatte uns im Koran vorgewarnt, dass die Ungläubigen Veränderungen in ihm vornehmen und die Bedeutungen verfälschen werden. Während diese Handlung von ihnen zu erwarten war, dass es der Kalif sogar selbst getan hat, ist unverzeihlich.

    Es ist sehr schwierig ein Buch mit 6666 Versen zu lesen. Wenn einem seit ‚eintausenddreihundert Jahren‘ noch dazu ständig gesagt wird: Du kannst es nicht verstehen! Schau, ich habe es verstanden und werde es Dir erklären! Dann werden dieselben fehlerhaften Interpretationen hin- und her gedreht, alle Aussagen werden immer vorserviert und Du hast keine Möglichkeit die Angelegenheit selbst in die Hand zu nehmen.

    Wir haben ihnen das Gesagte als wahr abgenommen und was haben wir davon gehabt? Nichts! Und was haben wir jetzt noch davon? Nichts! Wir sind keinen Schritt weitergekommen. Im Koran soll stehen ist ein sehr beliebtes Zitat der Muslime. Glaubst Du mir nicht? Geh raus und frage Deine muslimischen Mitmenschen, wie es zu einem Alkoholverbot kam. Erwarte aber keine Koranverse; dafür wirst du aber jede Menge verschiedene Geschichten hören.

    Der Koran besteht aus 114 Suren (Kapiteln) und 6295 Ayad (Verse). Auch diese Zahl der Suren ist strittig und dadurch, dass die Verse anders geteilt werden, kann diese Zahl nach oben oder nach unten korrigiert werden. Die Ayads sind nummeriert und die Suren haben auch einen Namen. Meine Beispiele werden durch diese Nummern und Namen versehen.

    Wer möchte schon über sechsttausend Verse lesen und sich bemühen sie zu verstehen, noch dazu die richtige Übersetzung zu finden. Das erfordert viel Energie. Ich nehme an, aus diesem Grund haben die meisten Muslime den Koran nicht gelesen. Den Christen ging es sicherlich auch nicht anders.

    Es ist verständlich, dass Du nicht viel Zeit darin investieren wolltest und Du lässt Dir am liebsten vom Hodscha/Priester/Rabbi sagen, was für Dich in Frage kommt. So erging es mir auch eine Zeit lang. Ich habe von meiner Familie vieles über Theologie gelernt. Ich selbst hatte den Koran nicht gelesen. Eines Tages hatte ich jedoch den Drang ihn zu lesen. Also besorgte ich mir daraufhin eine Übersetzung des Korans und begann zu lesen. Bei der Sure 2/Al-baqara und Ayad 30 habe ich eine kurze Pause eingelegt. Dort steht etwas, was mich stutzig machte.

    Die Engel haben nämlich behauptet, dass Adam in der Welt Blut vergießen wird. Woher wussten die Engel das? Mein Onkel, der Angehöriger des Melami-Ordens⁴ war, hatte mir beigebracht, dass nur Allah die Zukunft wüsste, von den Sterblichen jedoch niemand. Die Engel sind, genau wie wir, Diener Gottes und sie wurden, wie wir, erschaffen. Dann habe ich angefangen zu recherchieren, in dem ich meine Mitmenschen befragte. Die Sterblichen wussten sehr wenig, wenn es um solche Fragen ging. Schließlich habe ich bei den Freitagsgebeten angefangen die Unsterblichen ☺(Imams)⁵ zu befragen. Die Antworten waren unterschiedlich und nicht immer logisch.

    Warte, ich gebe die betroffenen Ayad (Koran-Versen) an dieser Stelle weiter, so wirst Du mich doch besser verstehen.

    „Und als der Herr den Engeln sagte, dass er auf der Erde einen Vertreter ernennen werde, erwiderten sie: „ Willst du dort einen Defätisten⁶ und Blutvergießender erschaffen? Wir verherrlichen Dich lobpreisend und betonen Deine Heiligkeit und der Herr sagte: „Ich bin allwissend, was ihr nicht wisset. 2/30

    Und er lehrte/programmierte Adam mit den (göttlichen) Namen (Eigenschaften), dann forderte er die Engel auf, wenn sie immer noch der obigen Meinung sind, die Bedeutung der Namen zu erklären. Sie haben gesagt: Erhaben bist du, wir haben kein Wissen außer, was du uns lehrtest. Ohne Zweifel bist du Allwissend und Allweise. 2/31

    In den Ayad 2/Al-baqara, 30 bis 38 ist die Erschaffung der Menschheit erklärt. Ich finde diese Zeilen sollten besonders unter die Lupe genommen werden. Schließlich geht es um unsere Erschaffung. Die Erschaffung ist eine Tür und der Tod eine andere. Wir leben in einer zweitürigen Welt.

    Bald gibt es in der Welt zwei Milliarden Gewohnheits-Muslime. Wer sind diese Muslime? Was machen sie? Woran glauben sie? Wie leben sie? Wie fühlen sie?

    Wenn Du daran glaubst, im Jenseits nichts verantworten zu müssen, betrachte dieses Buch als Kulturbuch; solltest Du doch an das Jenseits glauben, so nimm dieses Buch ernst und überlege Dir gründlich, ob es noch einiges zu ändern gibt. Allah sagt uns, dass er seine Rasuls und uns durch den Koran zur Verantwortung ziehen wird. Mit diesem Buch versuche ich die wichtigsten Regeln des Islams aufzuzählen, um Dir zu zeigen, wieviel Du eigentlich wissen musst, um ein Mumin (Gläubiger) und um ein Muslim zu sein, bessergesagt, zu werden.

    İzmir-Türkei, Juli 2019

    Wieviel Muslim bist Du im Moment?

    Die fünf Säulen des Islams sind mittlerweile allen bekannt. Glaubensbekenntnis, Gebet, Pflichtabgabe, Fasten und Pilgerfahrt. Wer sie mehr oder weniger praktiziert, hat das islamische Wissen mit Löffeln gegessen. Diese kommt aber erst zum Vorschein, wenn man nach dem Grad des muslimischen Seins gefragt wird:

    30% für das Glaubensbekenntnis;

    20% für das Gebet;

    10% für die Pflichtabgabe (Zakāt);

    10% für den Fasten und

    10% für die Pilgerfahrt nach Mekka.

    So haben wir 70 bis 80 prozentige Muslime, je nach der errichteten Pilgerfahrt oder ohne.

    Das Glaubensbekenntnis ist selbstverständlich das A und O des Islams. Ohne Tauwhid (Bekenntnis) ist man kein Mumin (gläubig), fehlt die Gläubigkeit ist man kein Muslim. Daher die 30%.

    Die Muslime glauben, dass sie im Jenseits nach ihrem errichteten/nicht errichteten Gebet befragt werden. Daher 20%. Obwohl Allah in seinem Koran sehr verständlich signalisiert hat, dass er sie nach dem gesamten Koran befragen wird, werden trotzdem die persönlichen Gebete zu Hause oder kollektiv in der Moschee von den Muslimen sehr hochgeschätzt.

    30% + 20% macht 50% und + 10% für etwas Almosen geben, dann hätten wir die 60% erreicht. Wir, die Muslime wissen, dass im Jenseits unsere positiven und negativen Noten ausgewogen werden. Wer mehr positives vorweisen kann als negatives, kommt automatisch ins Paradies. Mit 60% positivem, bestehend aus Bekenntnis + Gebet + etwas Almosen hat man natürlich ein Eckchen im Paradies sicher. Es gibt acht Ränge im Paradies. Mit 60% könnte man wohl einen sonnigen Platz im vierten Rang bekommen. Die höheren Ränge wollen wir nicht anstreben, denn dies würde bedeuten, dass man alle Ge- und Verbote Allahs beachten müsste. Das ist sicherlich sehr mühsam. Auf das Schweinfleisch kann man verzichten, auf Lügen? Auf Verleumdungen? Auf Hass? Nein! Ohne sie kommen wir nicht weiter. Uns reichen die 60% völlig aus!

    Zum Bedauern aller Beteiligten (Muslime und Nicht-Muslime) muss ich euch mitteilen, dass es so gar nicht stimmt! Ansprüche von Allah sind anders:

    Es gibt bei Allah, sprich im Islam, kein fünf Mal am Tag beten;

    Zekāt ist eine Glaubenssteuer, die man ständig und regelmäßig errichten muss und Salah bedeutet nicht Beten, sondern Helfen/Unterstützen".

    Nun, wenn das Wort Salah nicht beten bedeuten soll, was passiert dann mit unseren 20%? Dezimieren wir auf

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