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Keine Liebe: Tod
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eBook359 Seiten5 Stunden

Keine Liebe: Tod

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Über dieses E-Book

Sei du selbst die Veränderung, die du die wünschst für diese Welt. M. Gandhi
Philipe Jorges, ist Leiter der Abteilung für besondere und schwere Kapitalverbrechen der Brigada de investigacíon criminal in Palma. Seit drei Jahren kämpft er mit seinem Team gegen das organisierte Verbrechen auf der Insel. Immer noch nicht gelangte es ihnen, die Oberen festzunehmen, da Beweise fehlen Im Gegenteil stellen sie fest, dass man seinerzeit Unschuldige einsperrte. Nun heißt es einmal mehr, alles vom Anfang kontrollieren.

SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum17. Nov. 2022
ISBN9781005305185
Keine Liebe: Tod
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Autor

Angelika Friedemann

Die Autorin: Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein. Albert Einstein Ich versuche, die Aufmerksamkeit der Leser zu fesseln, sie zu unterhalten und zu erfreuen, möglicherweise zu erregen oder tief zu bewegen.

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    Buchvorschau

    Keine Liebe - Angelika Friedemann

    leine Liebe - Tod

    Angelika Friedemann

    Keine Liebe - Tod

    Published by Kevin Friedemann at Smashwords.

    Copyright 2022

    Smashwords Edition, License Notes

    This ebook is licensed for your personal enjoyment only. This ebook may not be re-sold or given away to other people. If you would like to share this book with another person, please purchase an additional copy for each recipient. If you’re reading this book and did not purchase it, or it was not purchased for your use only, then please return to Smashwords.com and purchase your own copy. Thank you for respecting the hard work of this author, Angelika Friedemann.

    Picture:Bildnachweis: Quelle: piqs.de, Bildtitel: Blick auf die Stadt Fotograf: AL40

    Bildnachweis: Quelle: piqs.de, Bildtitel: Blick auf die Stadt Fotograf: AL40

    Sei du selbst die Veränderung,

    die du dir wünschst für diese Welt.

    M. Gandhi

    Chapter ~~~~~

    Das Telefon weckte nicht nur ihn, sondern auch Alejandra am Sonntagmorgen. Er meldete sich, blickte auf den Wecker - 4.17 Uhr, verließ das Schlafzimmer.

    Er fragte den Staatsanwalt ungehalten, warum sie das übernehmen sollten. Doctor Perzán meinte nur, weil er es sage, und er würde vor Ort auf ihn warten. Schon legte er auf.

    Capitán Philipe Jorges von der Brigada de Investigacíon criminal fluchte, zog sich rasch an, und fuhr los. Wenigstens musste er nicht weit fahren.

    Dort angekommen, war die gesamte Wiese hell erleuchtet. Er sah den Wagen von Doctor Fernando Cardossa, dem Leiter der Policía Científica - Kriminaltechnik, daneben parkte der Staatsanwalt. Der lief telefonierend hin und her, nickte ihm kurz zu.

    „Buenos días a todos", grüßte er, versuchte dabei, nicht durch die Nase zu atmen. Ein beißender Geruch nach verbranntem Fleisch hing in der Luft. Er begutachtet den Menschen oder was davon noch übrig war, der bereits auf einer Trage lag und nun abtransportiert wurde, da er noch lebte.

    Er sah sich die Brandstelle an.

    „Fernando, warum ist die so klein? War das Opfer gefesselt, betäubt?"

    „Du bist gut. Gefesselt - no! Wir wissen es nicht. Jedenfalls lag sie, eine Señorita, brav auf dem Rücken, bewegte sich nicht. Abnorm, da man sich wälzt, um die Flammen zu ersticken. Sie lebt noch, aber die Verbrennungen vernichteten ungefähr 70 bis 85 Prozent der Haut, so die Sanitäter. Sie sagte wohl den Ersthelfer, dass sie Ramona heiße, dann murmelte sie was von Carro und Niños. Wir suchen nach Spuren. Gefunden wurden bereits nahe dem Opfer zwei leere 20 Liter Benzinkanister und ein Feuerzeug direkt neben ihr."

    „Merkwürdig! Reifenspuren sieht man nirgends. Ist der Täter mit seinem Opfer gelaufen? Er trug zwei Kanister. Konnte sie da nicht abhauen? Ein Fahrzeug stand auch nicht auf der Zufahrt. Kann es sein, dass sie meinte, es sitzen noch ihre Niños bei dem Täter?"

    „Philipe, ich weiß es nicht."

    Der Staatsanwalt kam näher, grüßte. „Es gibt bisher keine Vermisstenmeldung, die zu dem Opfer passt, auch keine betreffs anderer Personen, sagte man mir gerade. Die Streifenwagen suchen die Gegend ab, gucken in jedes Auto, ob darin Niños sind. Wer übernimmt das, Capitán?"

    „Julio Martinez." Er schlenderte nochmals um die Brandstelle. Nichts! Auch nichts von den Füßen. Keine Spuren von den Händen, wo sie krallten. Sie redete, aber bewegte sich nicht, um die Flammen zu löschen? Ungewöhnlich, sehr ungewöhnlich! Es war gegen jeden menschlichen Instinkt. Der versuchte die Flammen zu ersticken, loszuwerden, da die Schmerzen verursachten. Der Lebenswille signalisierte, wehre dich dagegen.

    Er gab Anweisungen, dass man das Gebiet weiträumig absperrte, dazu gehörte auch die Zufahrt zu dem Sandweg, Teile des Feldes auf der anderen Wegseite. Im Hellen musste das alles abgesucht werden. Sie musste irgendwie hergekommen sein. Bis zur Straße waren es gewiss 600 - 700 Meter. Ein Fahrzeug parkte da nicht, wie er sah. Ergo wurde gelaufen! Welcher Mörder macht mit seinem Opfer erst einen Spaziergang, wenn er bis zu der Stelle, wo er die Tat begehen will, fahren kann?

    Erst gegen 7.30 Uhr rief er Julio an, damit er um 9.00 Uhr dort erschien, mit der Spusi suchte. Kurz schilderte er, was sie vorfanden und in welcher Clínica die Señora lag.

    Chapter ~~~~~

    Philipe grüßte. „Setzt euch, da es etwas länger dauert. Der Oberstaatsanwalt gab mir am Freitagabend eine Liste, wo die Termine für die Verhandlungen betreffs unserer erledigten Fälle darauf stehen. Er bittet darum, dass wir nochmals überprüfen, ob alles bei der Staatsanwaltschaft ist, beziehungsweise will der jeweilige Staatsanwalt Bescheid, falls es da noch Handlungsbedarf gibt. Lese ich vor.

    Ruben - Serrazán, Chavez und Ruiz?"

    „Alles erledigt und liegt bereits bei Doctor Vasquez und Marques."

    „Ricardo - de Corpévedo?"

    „Hat Marques."

    „Mateo - Maréz?"

    „Alles bei Doctor Perzán."

    „Julio - Alvarez?"

    „Hat Doctor Vasquez. Bloß schnell weg damit."

    „Raoul - Solcars und Tavráres."

    „Ist bei der Staatsanwältin und bei Doctor Perzán."

    „Alles also erledigt. Julio, was gibt es Neues bei dem Brandopfer?"

    „Sie heißt Ramona Sando, 26 Jahre alt, verheiratet, aber getrennt lebend, keine Niños, Verkäuferin. Gestern Nachmittag ist sie gestorben. Sie kam nicht mehr zu Bewusstsein. Die Ärzte sagten mir, die Haut war zu 80 Prozent verbrannt. Sie konnte kaum noch atmen, da die Lungen stark geschädigt waren, sie beatmet wurde. Der Doctor in der Clínica deutete an, da der Rücken als Einziges nicht verbrannt war, sie übergoss sich selber, legte sich hin, den Kopf auf etwas Höherem und zündete sich an. Aber ich stecke erst am Anfang der Ermittlungen. Zeugen bislang keine, außer dem älteren Paar, welches das Feuer entdeckte und Erste Hilfe leistete. Sie sahen auch kein anderes Auto, keinen Lichtschein."

    „Bleib dran. Ruben, etwas Neues bei dem Kinderhandel?"

    „Ich denke, ich habe die zwei Niños bald so weit, dass sie uns helfen. Sonst können wir ihnen nichts beweisen. Mateo und ich sind mit unserem Latein am Ende. Gegen die vier, Sabo, Zlatko Petrovic und ihre Esposas können wir so nichts unternehmen, da offiziell sauber. Ich bin fast sicher, sie stecken hinter der Ermordung der beiden Niños."

    „Probiert es weiter. Sind die nun Serben oder Albaner?"

    „Kosovo-Albaner laut Geburtsurkunde. Kommen auch daher. Komischer Ortsname. Sie geben sich aber gern auch als Serben aus. Da nennen sie sich Petrov, hörte ich."

    „Enrique, was machen die Kodra-Brüder?"

    „Noar ist derzeit in Tirana. Er wird mit Waren zurückkommen, denke ich. Dann können wir zuschlagen. Die Fähren sind informiert. Anderes Beweismaterial Mangelware, da keiner etwas sagt, weiß."

    „Andrés hilft dir vorerst weiterhin. Lucca und Nevio ihr weiter die Transplantationen. Ricardo, du schließt alle Ermittlungen betreffs der noch fehlenden Señoritas ab. Der Oberstaatsanwalt will das beendet sehen und die letzten Akten, die hier noch liegen. Álvaro del Cervés letzter Prozess wurde dito festgesetzt und er will das alles damit abschließen. Raoul, du machst bei dem Cold Case weiter. Die zwei Señoritas sollen irgendwann Gerechtigkeit bekommen. Gracias, das war es."

    Donna brachte ihm die Verbindungsnachweise und Ortungen von Staatsanwalt Doctor Masita. Allerdings nur für vier Wochen vor und vier Wochen nach dem Tod von Oberstaatsanwalt Doctor Juan Carcían. Endlich, dachte er, wenn auch weniger als erhofft. Auch bei Masita standen noch zu viele offene Fragen im Raum, was die grausame, bestialische Ermordung von Señora Paola Carcían betraf.

    Warum

    - schickte Staatsanwalt Masita die Policía weg?

    - informierte er nicht umgehend die Oberen, Doctor Ramirez und die Spusi?

    - ging er zu del Cervé, gab dem so Gelegenheit, bereits Teile aus der Finca Carcían zu entwenden?

    - kümmerte er