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Was kostet wo wie viel ?

Berliner Bezirke im Kostenvergleich
Haushaltsjahr 2009

Senatsverwaltung für Finanzen
Unternehmen erwaltung

Was kostet wo wie viel ?

Vorwort
„Was kostet wo wie viel?“ – diese Frage stellt sich die Finanzverwaltung täglich. Wir wollen wissen, wohin die Steuermittel fließen und ob sie bei den richtigen Empfängern ankommen. Dass diese Frage auch die Berlinerinnen und Berliner bewegt, wird daran deutlich, dass die vorliegende Broschüre bereits in der 10. Auflage vorliegt. Mehr Transparenz – das ist ein wichtiges Ziel, aber nur ein erster Schritt. Mit einem Schuldenstand von über 60 Milliarden Euro muss sich das Land nicht nur fragen, wofür das Geld ausgegeben wird, sondern auch, ob die Ausgaben sinnvoll sind. Was können und was wollen wir uns künftig noch leisten? Staatliche Aufgaben der Daseinsvorsorge wie Kindergärten und Schulen oder öffentliche Grün- und Sportflächen sind unverzichtbar. Aber auch diese Aufgaben unterliegen einer ständigen kritischen Prüfung, ob Kosten und Leistungen durch den effizienten Einsatz von Personal, durch Leistungsbündelungen oder durch die Anwendung von Informationstechnologie weiter optimiert werden können. Der jährliche Kosten- und Leistungsvergleich ist deshalb ein unverzichtbares Instrument, um nicht nach der Rasenmähermethode zu sparen. Kommunale Aufgaben umfassen auch die Zuwendungen und Zuschüsse an die ca. 900 freien und gemeinnützigen Träger, die im Auftrag des Landes Berlin soziale Dienstleistungen erbringen. In der Broschüre wird die gegenwärtige Angebotsstruktur für die Hilfen zur Erziehung dargestellt, von der eine wachsende Anzahl junger Menschen betroffen sind. Von 1000 Einwohnern dieser Altersgruppe ausgehend wurden in 2007 durchschnittlich 13,6 junge Menschen stationär oder in Pflegefamilien betreut. In 2009 waren es schon 15 Personen. Erstmalig enthält die vorliegende Broschüre im Anhang auch einen Vergleich der Kosten der Personalverwaltungen der Bezirke, der Senatskanzlei und der Senatsverwaltungen. Berlin, im September 2010

Dr. Ulrich Nußbaum Senator für Finanzen

Was kostet wo wie viel ?

Impressum
10. Jahrgang, 1. Auflage 2010 Herausgeber: Redaktion: Layout: Druck: Redaktionsadresse: Senatsverwaltung für Finanzen, Referate II B und II D Karola Scherler, Stefanie Achilles, Bärbel Beyer, Dana Krüger, Karsten Kuschke, Berthold Minthe, Veit Sczygiol Veit Sczygiol DruckVogt GmbH Senatsverwaltung für Finanzen II B, II D Klosterstraße 59, 10179 Berlin

Diese Publikation steht auch im Internet unter www.berlin.de/sen/finanzen/haushalt/bezirke zum Herunterladen bereit.

Was kostet wo wie viel ?

Inhaltsverzeichnis
Seite Vorwort Impressum Inhaltsverzeichnis 1
1.1 1.2 1.3

3 4 5 8
8 10 12

Betrachtung der Gesamtkosten
Kostenartenstruktur in den Berliner Bezirken Gesamtkosten der Verwaltung nach Fachbereichen Kostenanteile der 15 finanzrelevantesten Dienstleistungen

2
2.1

Kosten ausgewählter Dienstleistungen
Bereich: Bürger- und Ordnungsangelegenheiten, Wirtschaft und Verwaltung

14
15

Was kostet... ... ein „Knöllchen“ ? ... die Erteilung einer Park-Vignette ? ... eine Beratung im Bürgeramt ? ... die An-, Ab- oder Ummeldung eines Einwohners ? ... die Ausstellung eines Reisepasses ? ... die Ausstellung eines Personalausweises ? ... die Bearbeitung eines Lohnsteuerkarten-Antrages ? ... eine Beglaubigung ? ... eine Eheschließung ? ... die Beurkundung eines Personenstandsfalls ? ... eine Gewerbebescheinigung ?
2.2 Bereich: Gesundheit, Umwelt- und Verbraucherschutz

16 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27
28

Was kostet... ... eine Erstberatung für Neugeborene ? ... eine zahnmedizinische Vorsorgeuntersuchung ? ... eine therapeutische Versorgungsmaßnahme eines behinderten Menschen pro Stunde ? ... eine Kontrollmaßnahme im Rahmen der Lebensmittelaufsicht ? ... eine umweltrechtliche Überwachung einer Anlage oder eines Betriebes ?
2.3 Bereich: Jugend, Familie und Sport

29 31 32 33 34
35

Was kostet... ... eine Beistandschaft zur Durchsetzung von Unterhaltsansprüchen für Minderjährige pro Jahr ? ... eine Angebotsstunde in der allgemeinen Kinder- und Jugendförderung ? ... stationäre Hilfen zur Erziehung ? ... die stationäre Hilfe zur Erziehung pro Fall und Tag ?

36 37 40 41

Was kostet wo wie viel ?

... ... ... ... ...
2.4

die Unterbringung in einer Pflegefamilie pro Fall und Tag ? teilstationäre und ambulante Hilfen zur Erziehung ? die teilstationäre Hilfe zur Erziehung pro Fall und Tag ? die ambulante Hilfe zur Erziehung pro Fall und Tag ? die Nutzung einer bezirklichen Sportanlage pro Stunde ?

41 43 44 44 47
50

Bereich: Kindertagesbetreuung

Was kostet... ... die Betreuung eines Kindes in einer Kita pro Monat ?
2.5 Bereich: Schule, Bildung und Kultur

52
59

Was kostet... ... die Schulträgerschaft ? ... ein Schulplatz in einer Grundschule pro Schultag ? ... ein Schulplatz in einer Hauptschule pro Schultag ? ... ein Schulplatz in einer Realschule pro Schultag ? ... ein Schulplatz in einer Gesamtschule pro Schultag ? ... ein Schulplatz in einem Gymnasium pro Schultag ? ... ein Schulplatz in einer Sonderschule pro Schultag ? ... ein Essen im Schulhort ? ... eine Stunde Musikunterricht in einer Musikschule ? ... eine Stunde Unterricht in einer Volkshochschule ? ... die Information und Betreuung eines Besuchers in einer Bibliothek ? ... eine Entleihung in einer städtischen Bibliothek ?
2.6 Bereich: Sozialwesen

60 61 62 63 64 65 66 69 71 73 76 77
81

Was kostet... ... die Betreuung eines Grundsicherungs-Empfängers pro Jahr ? ... die Betreuung eines Bürgers zur Regelung seiner persönlichen Lebensumstände ? ... eine Schuldnerberatung ? ... die Sozialpädagogische Beratung zur Erlangung und Sicherung von Wohnraum? ... die Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten ? ... die ambulante Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten? ... die stationäre Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten? ... die ambulante Hilfe zur Pflege ? ... die Ambulante Hilfe der Pflegestufe 0 pro Monat ? ... die Ambulante Hilfe der Pflegestufe 1 pro Monat ? ... die Ambulante Hilfe der Pflegestufe 2 pro Monat ? ... die Ambulante Hilfe der Pflegestufe 3 pro Monat ?
2.7 Bereich: Bauen, Wohnen, Vermessen und Verkehr

82 83 84 85 86 87 87 89 90 90 91 91
93

Was kostet... ... die Bearbeitung eines Wohngeldantrages ? ... die Begehung und Kontrolle eines Straßenkilometers ? ... die Beseitigung einer Gefahrenstelle im öffentlichen Straßenland ? ... die Instandsetzung öffentlicher Straßenfläche pro bearbeitetem m² ?

94 97 98 99

Was kostet wo wie viel ?

... ein bauaufsichtlicher Bescheid (Baugenehmigung u. ä.) ?
2.8 Bereich: Stadt-/Landschaftsplanung, Natur und Grünflächen

100
101

Was kostet... ... die Bereitstellung und Pflege von Spielplätzen und sonstigen Bewegungsflächen pro m² im Jahr ? ... die Pflege eines m² Grünfläche pro Jahr ? ... die Pflege eines Straßenbaumes im Jahr ? ... die Pflege eines m² Friedhofsfläche im Jahr ?

102 104 108 110

Anhang – Kosten der Personalverwaltung im Land Berlin Nachsatz Anlage – Übersicht Produktnummern

111 114 115

Was kostet wo wie viel ?

Kostenartenstruktur

1
1.1

Betrachtung der Gesamtkosten
Kostenartenstruktur in den Berliner Bezirken
Die Kosten- und Leistungsrechnung gibt nicht nur Auskünfte über die Kosten der Dienstleistungen (Kostenträgerrechnung) und die Orte der Kostenentstehung (Kostenstellenrechnung). Sie gibt auch Antworten auf die Frage, welche Arten von Kosten in welcher Höhe im Einzelnen entstanden sind (Kostenartenrechnung) und kann für strategische Planungszwecke von hoher Bedeutung sein. Wie sich die Gesamtkosten der Berliner Bezirke nach der Art ihrer Entstehung verteilen, ist dem nachfolgenden Diagramm in einer Grobstruktur zu entnehmen.

Sachkosten 7,7% kalk. Pensionszuschläge 1,7%

kalkulatorische Kosten Mobilien 0,4%

kalkulatorischer Zins Gebäude 5,7%

AfA Gebäude 2,5%

Personalkosten 15,1%

übrige Transferkosten 30,3% dienstleistungsbezogene Transferkosten 36,6%

Personalkosten: Summe aller Gehälter für die in der Verwaltung beschäftigten Beamten, Angestellten, Arbeiter, ABM-Kräfte, Praktikanten und freien Mitarbeiter. Für die Kostenerfassung werden feste, den Besoldungs-/Gehaltsstufen entsprechende Durchschnittssätze zu Grunde gelegt, die jährlich angepasst werden. Sachkosten: Summe aller laufenden Kosten für Büro, Verwaltung, Gebäude, Material u. a. (konsumtive Kosten). Nicht enthalten sind Investitionen für Wirtschaftsgüter, die über mehrere Jahre im Wege der Abschreibung verteilt werden. Kalkulatorische Kosten Mobilien: Umfasst die Abschreibung für die Abnutzung und die kalkulatorischen Zinsen für bewegliche Wirtschaftsgüter. Abschreibungen stellen den Werteverzehr dar, welcher durch die (Ab-) Nutzung von Gütern des Anlagevermögens entsteht. Die Ausgaben für eine Investition werden verursachungsgerecht auf die Perioden der Nutzung verteilt. Damit werden alle Perioden, in denen eine Anlage genutzt wird, belastet und nicht nur die Periode, in der die Investition getätigt wurde. Bei den kalkulatorischen Zinsen handelt es sich um fiktive Kosten, welche die Kapitalbindung abbilden sollen.

8

Was kostet wo wie viel ?

Kostenartenstruktur

Kalkulatorischer Zins Gebäude: Durch die Kapitalbindung in Immobilien fallen Kosten an, denn dieses Kapital könnte auch alternativ eingesetzt werden, z. B. zur Begleichung von Schulden oder als verzinste Geldanlage am Kapitalmarkt. Die so entgangenen alternativen Zinseinsparungen oder Zinseinnahmen werden dann als kalkulatorische Zinsen (so genannte Opportunitätskosten) ausgewiesen. In den kalkulatorischen Zinsen Gebäude für das Jahr 2009 ist im Vergleich zum Vorjahr eine Zinssteigerung enthalten. Der jährlich dem aktuellen Kreditzinssatz am Kapitalmarkt entnommene festgelegte Zinssatz stieg von 4,36 % (2008) auf 4,52 % (2009). AfA (Abschreibung für Abnutzung) Gebäude: Wie bei den Mobilien werden auch für Gebäude Abschreibungen berechnet, um die Abnutzung, den Verschleiß und die Alterung abzubilden. Kalkulatorische Pensionszuschläge: Um die Bezüge eines Beamten mit denen eines Angestellten vergleichbar zu machen, wird ein kalkulatorischer Anteil für spätere Pensionen ermittelt. Dienstleistungsbezogene Transferkosten: Sind Zahlungen an freie Träger, private und öffentliche Unternehmen oder Einzelpersonen, die im Zusammenhang mit der Erstellung einer öffentlichen Dienstleistung erfolgen. Hierzu zählen z. B. die Kita-Angebote, die „Hilfen zur Erziehung“ oder die „Eingliederungshilfen“, die im Auftrag der Bezirke erbracht und von diesen in Form einer Transferzahlung (Zuwendung) finanziert werden. Die Transferzahlung dient dem Ausgleich von Personal- und Sachkosten beim Leistungserbringer. Übrige Transferkosten: Sind Zahlungen der öffentlichen Hand ohne direkte Gegenleistung des Zahlungsempfängers. Klassische Beispiele für diese Art der Transferleistungen sind die Grundsicherungsleistungen im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) XII sowie die Leistungen für Unterkunft und Heizung (KdU) für Empfänger des Arbeitslosengeldes II nach dem SGB II. Diese Leistungen werden direkt an die Hilfeempfänger gezahlt (im Fall der KdU Auszahlung über die Job-Center der Bundesagentur für Arbeit) und stehen in deren eigenen Verfügungsrahmen. Diese Transferkosten stehen in keinem Zusammenhang zur Erstellung einer öffentlichen Dienstleistung und sind daher in den weiteren Auswertungen nicht enthalten.

9

Was kostet wo wie viel ?

Gesamtkosten nach Fachbereichen

1.2

Gesamtkosten der Verwaltung nach Fachbereichen
In den nachstehenden Abbildungen werden allgemeine Betrachtungen über die Kostenanteile, die auf die Verwaltungsbereiche in den Berliner Bezirken entfallen, angestellt. Die Summe aller Verwaltungskosten (ohne dienstleistungsbezogene Transfers) der bezirklichen Dienstleistungen verteilt sich prozentual wie folgt auf die Fachbereiche der Bezirksverwaltungen:

Verwaltungskosten über alle Bereiche: Verwaltungskostenanteil der Bereiche

2,06 Mrd. €

Schule, Bildung und Kultur 41%

Kindertagesbetreuung 1% Gesundheit, Umwelt- und Verbraucherschutz 6%

Stadt-/ Landschaftsplanung, Natur und Grünflächen 11%

Bürger- und Ordnungsangelegenheiten, Wirtschaft, Verwaltung 9%

Bauen, Wohnen, Vermessen, Verkehr 8%

Sozialwesen 7%

Jugend, Familie, Sport 18%

10

Was kostet wo wie viel ?

Gesamtkosten nach Fachbereichen

Bezieht man die dienstleistungsbezogenen Transferkosten in die Betrachtung mit ein (= Gesamtkosten der bezirklichen Dienstleistungen), verändert sich das Bild: Fachbereiche mit umfangreicher Leistungserstellung durch freie Träger u.ä. (insb. Kindertagesbetreuung und Sozialwesen) weisen nunmehr einen deutlich höheren Kostenanteil auf, während der Anteil der übrigen Fachbereiche entsprechend sinkt. Die nachfolgende Abbildung veranschaulicht dies. Gegenüber dem Vorjahr sind die Kostenanteile weitgehend unverändert geblieben.

Gesamtkosten über alle Bereiche:

4,55 Mrd. €

Gesamtkostenanteil der Bereiche (inkl. dienstleistungsbez. Transfers)

Kindertagesbetreuung 20%

Stadt-/ Landschaftsplanung, Natur und Grünflächen 5% Bürger- und Ordnungsangelegenheiten, Wirtschaft, Verwaltung 4%

Schule, Bildung und Kultur 19%

Gesundheit, Umwelt- und Verbraucherschutz 3% Bauen, Wohnen, Vermessen, Verkehr 3%

Sozialwesen 26%

Jugend, Familie, Sport 19%

11

Was kostet wo wie viel ?

Kostenanteile

1.3

Kostenanteile der 15 finanzrelevantesten Dienstleistungen
Die nachstehenden Abbildungen zeigen, dass allein wenige Angebote der Verwaltung in den Bezirken einen hohen Anteil der berlinweit anfallenden Gesamtkosten auf sich vereinen. Die Dienstleistung mit den mit Abstand höchsten Verwaltunskostenanteilen ist die Bereitstellung von Schulplätzen, die im Wesentlichen alle mit der Bewirtschaftung der Gebäude und Grundstücke im Schulbereich verbundenen Aufgaben umfasst.

Angaben in % der Verwaltungskosten

1

Bereitstellung von Schulplätzen Bereitstellung Grünanlagen Bereitstellung Sportanlagen Kinder- und Jugendförderung Bereitstellung von Hortplätzen inkl. Beköstigung Städtische Bibliotheken Hilfen zur Erziehung Musikunterricht Unterhaltung öffentlicher Straßen Lehrveranstaltungen VHS Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung Kulturelle Angebote Eingliederungshilfe Soziales, Jugend Hilfe zur Pflege Bereitstellung städtische Friedhöfe 4,8 4,6 3,6 3,2 2,8 2,5 2,4 2,2 2,0 1,4 1,3 1,2 1,1 1,0

28,4

1

Auf die Dienstleistungen „Bereitstellung von Schulplätzen“ und „städtische Bibliotheken“ wird in den weiteren Ausführungen noch detailliert eingegangen. In den Kostenanteilen für „Bereitstellung von Schulplätzen“ sind die Personalkosten der Lehrer nicht enthalten.

12

Was kostet wo wie viel ?

Kostenanteile

Betrachtet man die Gesamtkosten – einschließlich der dienstleistungsbezogenen Transfers – zeigt sich, dass die Angebote der Kindertagesbetreuung (Krippe und Kindergarten) in Summe den größten Kostenanteil auf sich vereinigen. Hier werden die Dienstleistungen – genauso wie bei den Eingliederungshilfen, den „Hilfen zur Erziehung“ und den „Hilfen zur Pflege“ – durch externe Träger erbracht und vom Bezirk durch Transferzahlungen finanziert.

Angaben in % der Gesamtkosten (inkl. 1 dienstleistungsbez. Transfers)

Eingliederungshilfe Soziales, Jugend Bereitstellung von Schulplätzen Kindertagesbetreuung Kindergarten Hilfen zur Erziehung Hilfen zur Pflege Kindertagesbetreuung Krippe Bereitstellung Grünanlagen Bereitstellung Sportanlagen Krankenhilfe Kinder- und Jugendförderung Förderung behinderter Kinder / Kita Bereitstellung von Hortplätzen inkl. Beköstigung Städtische Bibliotheken Musikunterricht Unterhaltung öffentlicher Straßen 2,2 2,1 2,1 2,0 1,5 1,4 1,3 1,1 1,0 6,2 7,6 10,5 9,9

13,4 13,2

Allein der Blick auf diese Dienstleistungen wird dem vielfältigen Angebot der Verwaltung an die Berlinerinnen und Berliner nicht gerecht. Etwa 400 verschiedene Dienstleistungen werden von den Bezirken erbracht und mit den nötigen finanziellen Mitteln ausgestattet.

1

Auf die Dienstleistungen der „Hilfen zur Erziehung“ wird in den weiteren Ausführungen noch detailliert eingegangen.

13

Was kostet wo wie viel ?

Kosten ausgewählter Dienstleistungen

2

Kosten ausgewählter Dienstleistungen
Im folgenden Abschnitt werden die Kosten ausgewählter Dienstleistungen näher betrachtet. Sie wurden hierzu den jeweiligen Verwaltungsbereichen der Berliner Bezirke zugeordnet. Um Zeitreihenvergleiche zu ermöglichen, werden auch die Vorjahreswerte mit ausgewiesen. Dargestellt werden – sofern nichts anderes angegeben ist – jeweils die Kosten, die den Bezirken bei der Bereitstellung der betrachteten Dienstleistung entstanden sind. Hierzu zählen auch die dienstleistungsbezogenen Transferzahlungen (an freie Träger u.ä.). Bei dem ausgewiesenen Mittelwert handelt es sich jeweils um den so genannten Median. Der Median ist der mittlere Wert aus der sortierten Reihe der Stückkosten. Bei zwölf Bezirken ist er das Mittel aus dem sechsten und dem siebten Wert. Die Anwendung dieses Verfahrens hat gegenüber anderen Durchschnittswerten den Vorteil, dass so genannte "Ausreißer" oder Extremwerte keinen Einfluss auf das Gesamtergebnis ausüben. Der Median ist darüber hinaus auch Grundlage für die Finanzmittelzuweisung an die Bezirke (Budgetierung). Den Bezirken werden also in der Regel die mittleren Stückkosten je Dienstleistung erstattet. Die Darstellung der Stückkosten wird in geeigneten Fällen um Strukturdaten und Kennzahlen ergänzt.

14

Was kostet wo wie viel ?

Bürger-/ Ordnungsangel., Wirtschaft u. Verwaltung

2.1

Bereich: Bürger- und Ordnungsangelegenheiten, Wirtschaft und Verwaltung
Gesamtkosten des Bereiches:

0,18 Mrd. €
Kindertagesbetreuung 20%

Gesamtkostenanteil des Bereiches (inkl. Dienstleistungsbez. Transfers)

Stadt-/ Landschaftsplanung, Natur und Grünflächen 5% Bürger- und Ordnungsangelegenheiten, Wirtschaft, Verwaltung 4%

Schule, Bildung und Kultur 19%

Gesundheit, Umwelt- und Verbraucherschutz 3% Bauen, Wohnen, Vermessen, Verkehr 3%

Sozialwesen 26%

Jugend, Familie, Sport 19%

Im Bereich Bürger- und Ordnungsangelegenheiten, Wirtschaft und Verwaltung entfällt der größte Teil der Kosten auf Dienstleistungen, die in den Standes-, Bürgerund Ordnungsämtern erbracht werden. Aufgrund der besonderen Bürgernähe soll dieses Serviceangebot möglichst umfassend dargestellt werden. Nachfolgend werden daher folgende Dienstleistungen kostenmäßig betrachtet: ♦ Kontrolle und Verwarnung von Falschparkern („Knöllchen“) ♦ Erteilung einer Anwohnervignette im Rahmen der Parkraumbewirtschaftung ♦ Beratung im Bürgeramt ♦ An-, Ab- oder Ummeldung eines Einwohners ♦ Ausstellung eines Reisepasses ♦ Ausstellung eines Personalausweises ♦ Bearbeitung eines Lohnsteuerkarten-Antrages ♦ Beglaubigung ♦ Eheschließung ♦ Beurkundung eines Personenstandsfalls ♦ Gewerbebescheinigung

15

Was kostet wo wie viel ?

Bürger-/ Ordnungsangel., Wirtschaft u. Verwaltung

Was kostet...

... ein „Knöllchen“ ?
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,20

0- - - %

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

14,80 € -9,19 %

2008

2009

14,13 17,19

15,26 14,95

19,96 15,11

17,65 12,30

17,00 13,23

11,91 13,56

16,86 12,59

15,73 15,00

17,74 14,65

17,47 15,85

14,16 17,17

14,70 11,77

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Die Entgegennahme eines „Knöllchens“ für Falschparken gehört sicher zu den bekannteren – häufig aber weniger beliebten – Kontakten der Bürgerinnen und Bürger mit der Berliner Verwaltung. Die Überwachung des „ruhenden Verkehrs“ erfolgt dabei mit dem Ziel, die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer durch Kontrollen und Ahndung von Verstößen zu erhöhen. Zur betrachteten Leistung gehören zunächst alle Tätigkeiten, die außerhalb der Parkraumbewirtschaftungszonen durch den bezirklichen Verkehrsüberwachungsdienst erledigt werden. Hierzu zählen regelmäßige örtliche Kontrollen – insbesondere an Schwerpunkten mit Verkehrsverstößen –, die Belehrung der Verkehrsteilnehmer über die Verkehrsvorschriften, die Erteilung von Verwarnungen (mit und ohne Verwarnungsgeld) sowie die zügige Aufnahme und Weiterleitung von Verkehrsverstößen an die zentrale Bußgeldstelle beim Polizeipräsidenten. Die oben stehende Abbildung weist die Verwaltungskosten aus, die dabei durchschnittlich im Bezirk für die Bearbeitung einer Anzeige anfallen. Mit der Bearbeitung der festgestellten Ordnungswidrigkeiten sind – zusätzlich zu den bezirklichen Ordnungsämtern – auch andere Teile der Berliner Verwaltung be-

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16,30 14,80

Was kostet wo wie viel ?

Bürger-/ Ordnungsangel., Wirtschaft u. Verwaltung

fasst. Hier ist insbesondere die Zentrale Bußgeldstelle der Senatsverwaltung für Inneres zu nennen, die sämtliche Anzeigen weiter verfolgt, in dem sie die entsprechenden Anhörungsschreiben und Bescheide versendet und die Verfahren zum Abschluss bringt. Allein dadurch fielen 2009 durchschnittlich 6,44 € (Vorjahr: 4,95 €) Verwaltungskosten an, die in der folgenden Abbildung zusätzlich ausgewiesen sind.

... Gesamtkosten eines Knöllchens

Gesamtkosten je „Knöllchen“ in €

Bezirke 2009 SenInn 2009

17,19

14,95

15,11

12,30

13,23

13,56

12,59

15,00

14,65

15,85

17,17

11,77

6,44

6,44

6,44

6,44

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Im Ergebnis liegen die derzeit ermittelbaren durchschnittlichen Kosten eines „Knöllchens“ bei 21,24 € (Vorjahr: 21,25 €). Dem stehen Verwarnungsgelder gegenüber, die – je nach Art und Schwere des Parkvergehens – zwischen 5 und 35 € liegen. Sie liegen damit bei einer Vielzahl von Fällen unterhalb der Kosten, die mit der Bearbeitung einer Anzeige verbunden sind.

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6,44

14,80

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Was kostet wo wie viel ?

Bürger-/ Ordnungsangel., Wirtschaft u. Verwaltung

Was kostet...

... die Erteilung einer Park-Vignette ?
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,02

0- - - %

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

21,93 € +15,45 %

2008

2009

23

21

16

21

17

23

25

26

21

23

14

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Derzeit sind in sechs Bezirken (Charlottenburg-Wilmersdorf, Mitte, TempelhofSchöneberg, Steglitz-Zehlendorf, Spandau und Friedrichshain-Kreuzberg) Parkraumbewirtschaftungszonen eingerichtet, um einer erhöhten Verkehrs- und damit auch Lärm- und Umweltbelastung durch sog. „Parksuch-Verkehr“ entgegen zu wirken. Gleichzeitig soll vorrangig Gewerbetreibenden und Anwohnern Parkraum zur Verfügung gestellt werden. Durch die Erhebung von Gebühren erfolgt eine Steuerung der Nachfrage nach Parkraum in den betroffenen Gebieten. Anwohner erhalten auf Antrag einen Bewohnerparkausweis (Anwohnervignette) für ein zugelassenes oder dauerhaft genutztes Kraftfahrzeug, der zum Parken in diesen Zonen berechtigt. Die Erteilung der Anwohnervignetten erfolgt in vier Bezirken in den Bürgerämtern und wird von zwei Bezirken in den Ordnungsämtern angeboten. Die abgebildete Dienstleistung reicht dabei von der Antragsannahme über die Ausgabe der Vignetten bis hin zur Bearbeitung von Widerspruchsverfahren. Die Gebühr für den zwei Jahre gültigen Bewohnerparkausweis beträgt 20,40 € und orientiert sich damit an den mittleren Verwaltungskosten von 21,93 €.

18

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Was kostet wo wie viel ?

Bürger-/ Ordnungsangel., Wirtschaft u. Verwaltung

Was kostet...

... eine Beratung im Bürgeramt ?
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,10

0- - - %

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

13,68 € -7,72 %

2008

2009

24 13

15 13

16 11

20 15

18 16

13 13

16 16

14 17

13 13

15 14

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Die Einrichtung der insgesamt 46 Bürgerämter erfolgte mit dem Ziel, eine Vielzahl von Dienstleistungen unter einem Dach, in Wohnortnähe und mit bürgerfreundlichen Öffnungszeiten anzubieten. Die Bürgerämter sind damit die erste Anlaufstelle für die Berlinerinnen und Berliner – egal ob man sich hier an- oder abmelden möchte, eine Pass- und Ausweisangelegenheit zu regeln hat, ein Polizeiliches Führungszeugnis, eine Lohnsteuerkarte, eine Parkvignette oder eine amtliche Beglaubigung benötigt, oder sich einfach in allen Lebenslagen beraten lassen möchte. Unter einer Beratung im Bürgeramt wird ein vertiefendes Gespräch verstanden, bei dem Kenntnisse über die Lebenssituation des zu beratenden Bürgers mit einbezogen werden. Das Beratungsgespräch kann dabei persönlich oder telefonisch durchgeführt werden. Ziel des Gesprächs ist es, die aktuelle Lebenslage des Bürgers zu ermitteln und eine umfassende, fachüber- bzw. ineinandergreifende Beratung zu allen dieser Lebenslage entsprechenden Angeboten, Ansprüchen und Handlungsoptionen zu gewährleisten. Hierzu gehört auch die Ausgabe und Entgegennahme von Anträgen, die sich auf weitere Verwaltungsdienstleistungen beziehen (z. B. Wohngeld, Erziehungsgeld, Wohnberechtigungsschein).

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Was kostet wo wie viel ?

Bürger-/ Ordnungsangel., Wirtschaft u. Verwaltung

Was kostet...

... die An-, Ab- oder Ummeldung eines Einwohners ?
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,25

0- - - %

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

20,31 € -4,20 %

2008

2009

20 21

22 22

21 19

25 20

24 21

16 15

21 22

21 22

23 20

19 16

26 20

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Die Veränderung des Wohnsitzes ist gemäß den gesetzlichen Vorgaben meldepflichtig. Die dargestellte Dienstleistung umfasst alle An-, Ab- oder Ummeldungen in Berlin. Zu ihr gehören auch alle sonstigen Aufgaben, die die Bezirke im Zusammenhang mit der Durchführung von Meldeangelegenheiten und der Führung des Melderegisters zu erledigen haben. Seit der Abschichtung vom Landeseinwohneramt werden die genannten Meldeaufgaben ausschließlich von den Bürgerämtern wahrgenommen. Es handelt sich dabei um die kostenmäßig bedeutendste Dienstleistung, die in den Bürgerämtern erbracht wird.

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Was kostet wo wie viel ?

Bürger-/ Ordnungsangel., Wirtschaft u. Verwaltung

Was kostet...

... die Ausstellung eines Reisepasses ?
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,25

0- - - %

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

54,23 € +0,78 %

2008

2009

53 54

54 54

54 51

64 62

60

50 55

53 57

51 56

57 54

52 49

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Die Bearbeitung dieser Leistung umfasst alle Aufgaben, die im Zusammenhang mit der Durchführung von Passangelegenheiten stehen. Dies beinhaltet ein sehr heterogenes Leistungsspektrum, wie z. B. die Einholung von Unbedenklichkeitsbescheinigungen, die Erteilung der Gebührenbescheide, die Bearbeitung von Passverlustanzeigen, die Ausstellung und Aushändigung von vorläufigen Reisepässen oder auch Passversagung, Passentziehung und Passbeschränkung. Diese Dienstleistung wird nach der Auflösung der Meldestellen ausschließlich in den Bürgerämtern angeboten. Die oben stehende Abbildung weist dabei die Kosten aus, die durchschnittlich für die Ausstellung eines Reisepasses angefallen sind. Auf den Ausweis des Vorjahreswertes für den Bezirk Spandau wurde verzichtet, da die Daten in 2008 nicht in der erforderlichen Genauigkeit erhoben wurden. Die Gebühren für die Ausstellung betragen 37,50 € für Personen die das 24. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, danach 59,00 €.

Ch a

M

it te lw

M

Pa n

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54 54

21

Was kostet wo wie viel ?

Bürger-/ Ordnungsangel., Wirtschaft u. Verwaltung

Was kostet...

... die Ausstellung eines Personalausweises ?
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,23

0- - - %

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

22,38 € -4,55 %

2008

2009

23 20

25 23

23 21

26 23

24 23

19 18

22 23

18 23

28 25

22 18

24 22

19 18

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Fr ie d

Diese Dienstleistung beinhaltet alle Aufgaben und Ergebnisse, die im Zusammenhang mit der Durchführung von Personalausweisangelegenheiten und der Führung des Ausweisregisters stehen. Sowohl Pass-, als auch Ausweisangelegenheiten sind zum 01.02.2001 auf die Bezirke übergegangen und werden dort ausschließlich in den Bürgerämtern angeboten. Die Verwaltungsgebühr für die Ausstellung eines Personalausweises beträgt derzeit 8,00 €. Sie liegt damit deutlich unterhalb der oben dargestellten Verwaltungskosten für die Ausstellung eines Personalausweises.
nicht durch Gebühren gedeckte Verwaltungskosten 2008 nicht durch Gebühren gedeckte Verwaltungskosten 2009

15,42

12,21

17,23

14,63

Ch ar

15,48

13,30

17,82

15,36

15,95

14,57

10,57

13,86

14,55

10,47

15,47

20,22

16,96

13,75

15,93

14,22

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11,15
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10,03

9,78

9,67

23 22

Was kostet wo wie viel ?

Bürger-/ Ordnungsangel., Wirtschaft u. Verwaltung

Was kostet...

... die Bearbeitung eines Lohnsteuerkarten-Antrages ?
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,06

0- - - %

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

13,89 € -6,78 %

2008

2009

13 14

15 12

13 11

17 15

16 15

12 11

18 17

20 15

20 17

15 13

14 14

14 13

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Bei dieser Dienstleistung geht es sowohl um die Ausstellung von Lohnsteuerkarten als auch um die nachträgliche Änderung von Besteuerungsmerkmalen. Sie beinhaltet alle Leistungen, die im Zusammenhang mit der Bearbeitung entsprechender Anträge anfallen. Die oben stehende Abbildung weist die Kosten aus, die durchschnittlich in den einzelnen Bezirken angefallen sind. Berücksichtigt wurden dabei alle bearbeiteten Anträge, unabhängig davon, ob ihnen entsprochen wurde oder ob sie abgelehnt werden mussten.

rh

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15 14

23

Was kostet wo wie viel ?
Was kostet...

Bürger-/ Ordnungsangel., Wirtschaft u. Verwaltung

... eine Beglaubigung ?
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,03

%

0- - - -

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

6,51 € -5,17 %

2008

2009

11,61 5,16

8,92 10,54

7,44 6,13

6,88 7,10

5,91 5,71

6,76 6,00

6,82 6,69

6,86 8,74

6,82 6,95

5,97 5,35

8,25 8,35

6,87 6,33

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Zu einer amtlichen Beglaubigung gehört die Feststellung der Übereinstimmung von Schriftstücken mit Abschriften, Ablichtungen und sonstigen Vervielfältigungen. Der Beglaubigungsvermerk beinhaltet u. a. auch die Feststellung, dass eine Unterschrift im Beisein des Beglaubigenden geleistet wurde. Die Verwaltungsgebühr für eine Beglaubigung beträgt derzeit 5,00 €. Sie liegt damit in der Regel unterhalb der mittleren Verwaltungskosten.
nicht durch Gebühren gedeckte Verwaltungskosten 2008 nicht durch Gebühren gedeckte Verwaltungskosten 2009

1,13

Ch ar

1,00

0,91

0,71

0,97

2,44

1,88

6,61

0,16

1,76

1,82

1,69

3,92

1,86

3,74

1,82

1,95

0,35

3,25

3,35

M

2,10

5,54

1,87

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24

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M

an

rf

1,33

6,87 6,51

Was kostet wo wie viel ?

Bürger-/ Ordnungsangel., Wirtschaft u. Verwaltung

Was kostet...

... eine Eheschließung ?
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,03

0- - - %

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

113,53 € -10,36 %

2008

2009

144 143

114 113

128 134

112 125

126 105

148 139

144 111

143 134

155 114

115 101

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Die betrachtete Dienstleistung beinhaltet die Durchführung einer Eheschließung und die Beurkundung von Lebenspartnerschaften – und zwar unabhängig davon, ob diese innerhalb oder außerhalb des Standesamtes erfolgt ist. Dazu gehören auch die Anlegung des Familienbuches im Anschluss an die Eheschließung sowie das Ausstellen von Urkunden aus dem Heirats- bzw. Familienbuch und dem Lebenspartnerschaftsbuch am Tage der Eheschließung bzw. am Tag der Begründung der Lebenspartnerschaft. Es ist zu beachten, dass für bestimmte Teilleistungen im Zusammenhang mit einer Eheschließung – wie z. B. der Prüfung der Ehefähigkeit oder dem Ausstellen von Urkunden – Gebühren erhoben werden. Die Durchführung der eigentlichen Trauung ist für den Bürger dagegen gebührenfrei.

Ch ar

M

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127 114

80 99

89 90

25

Was kostet wo wie viel ?

Bürger-/ Ordnungsangel., Wirtschaft u. Verwaltung

Was kostet...

... die Beurkundung eines Personenstandsfalls ?
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,12

0- - - %

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

69,10 € +0,50 %

2008

2009

102 98

70 83

56 69

77 78

95 95

83 57

61 57

64 54

66 65

68 69

69 66

68 74

. Pa nk ow lb .W i lm d. Sp St an eg da li t u zZe Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N eu ep kö to w lln -K M öp ar en za ic hn k -H el le rs Li d. ch te nb R er ei ni g ck en do rf

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26

Fr ie d

Die betrachtete Dienstleistung beinhaltet alle Beurkundungen durch das Standesamt, die nicht im ursächlichen Zusammenhang mit der Erstellung eines originären Personenstandeintrages stehen. Dies betrifft die Beurkundung von Geburten und Sterbefällen, die Erstellung einer erweiterten Beurkundung der Eheschließung sowie die Erstellung aller weiterer Beurkundungen über die Abstammung und Namensführung von Personen (Vaterschafts- und Mutterschaftsanerkennungen, Namenserklärungen, Zustimmungserklärungen). Dargestellt sind die durchschnittlichen Kosten je Beurkundung.

Ch ar

M

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M

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69 69

Was kostet wo wie viel ?

Bürger-/ Ordnungsangel., Wirtschaft u. Verwaltung

Was kostet...

... eine Gewerbebescheinigung ?
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,07

0- - - %

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

31,93 € -14,22 %

2008

2009

38 31

38 33

39 32

37 34

38 34

25 32

39 24

32 28

36 30

30 32

35 34

38 31

. Pa nk ow rl b. -W i lm d. Sp St an eg da li t u zZe Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N eu ep kö to w lln -K M öp ar en za ic hn k -H el le rs Li d. ch te nb R ei er ni g ck en do rf

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Zu den Gewerbebescheinigungen, die von den bezirklichen Wirtschaftsämtern ausgestellt werden, gehören Gewerbean-, -um- und -abmeldungen. Die betrachtete Dienstleistung umfasst alle Tätigkeiten, die im Zuge der Bearbeitung entsprechender Anzeigen erforderlich sind. Hierzu zählt bspw. auch die Prüfung der persönlichen Zuverlässigkeit des Geschäftsführers oder die "Nichtbestätigung des Empfangs der Gewerbeanzeige" bei so genannter Scheinselbständigkeit. Die oben stehende Abbildung weist die Verwaltungskosten aus, die durchschnittlich bei der Bearbeitung in den Bezirken angefallen sind. Berücksichtigt wurden dabei alle bescheinigten Gewerbeanzeigen. Zum Vergleich: Die Verwaltungsgebühr für die Ausstellung eines Gewerbescheins beträgt derzeit rund 20,00 bis 31,00 € und liegt damit unter den mittleren Verwaltungskosten.

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37 32

27

Was kostet wo wie viel ?

Gesundheit, Umwelt- und Verbraucherschutz

2.2

Bereich: Gesundheit, Umwelt- und Verbraucherschutz
Gesamtkosten des Bereiches:

0,14 Mrd. €

Gesamtkostenanteil des Bereiches (inkl. dienstleistungsbez. Transfers)

Kindertagesbetreuung 20% Gesundheit, Umwelt- und Verbraucherschutz 3%

Stadt-/ Landschaftsplanung, Natur und Grünflächen 5% Bürger- und Ordnungsangelegenheiten, Wirtschaft, Verwaltung 4%

Schule, Bildung und Kultur 19%

Bauen, Wohnen, Vermessen, Verkehr 3%

Sozialwesen 26%

Jugend, Familie, Sport 19%

Der Bereich Gesundheit-, Umwelt-, und Verbraucherschutz umfasst u. a. die Kosten für Gesundheitsuntersuchungen, gesundheitliche und soziale Hilfen, Veterinärund Lebensmittelaufsicht sowie für Umweltordnungsaufgaben. Nachstehend werden exemplarisch für den Bereich folgende Dienstleistungen betrachtet: ♦ Erstberatung für Neugeborene ♦ Zahnmedizinische Vorsorgeuntersuchung ♦ Therapeutische Versorgungsmaßnahme eines behinderten Menschen ♦ Kontrolle im Rahmen der Lebensmittelaufsicht ♦ Umweltrechtliche Überwachung einer Anlage oder eines Betriebes

28

Was kostet wo wie viel ?

Gesundheit, Umwelt- und Verbraucherschutz

Was kostet...

... eine Erstberatung für Neugeborene ?
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,07

0- - - %

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

137,43 € -5,12 %

2008

2009

127 132

148 130

156 121

142 125

153 149

136 134

162 175

184 170

180

136 128

152 158

132 141

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Mit dem Angebot der "Erstberatung für Neugeborene" begrüßt der Bezirk seine jüngsten Einwohner und bietet den Eltern eine persönliche Beratung zu gesundheitlichen, pädagogischen, wirtschaftlichen und familienrechtlichen Fragen an. Die Erstberatung erfolgt in der Regel im Rahmen eines Besuchs bei der Familie. Dargestellt sind die Kosten der Erstberatung in den jeweiligen Bezirken. Die abgebildete Kennzahl auf der folgenden Seite setzt die Geburten des Bezirkes ins Verhältnis zu den durchgeführten Beratungen des Gesundheitsamtes und veranschaulicht, inwieweit Erstberatungen angeboten und nachgefragt werden.

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145 137

29

Was kostet wo wie viel ?

Gesundheit, Umwelt- und Verbraucherschutz

Kennzahl:...
... Beratungen zu Geburten in %

Mitte Friedrh.-Kreuzb. Pankow Charlb.-Wilmd. Spandau Steglitz-Zehlend. Temph.-Schöneb. Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersd. Lichtenberg Reinickendorf Summe/Durchschnitt

3.810 1.687 1.943 1.802 1.495 1.623 2.108 2.080 1.027 1.463 1.946 1.305 22.289

3.743 3.202 4.259 2.390 1.829 2.081 2.767 3.081 2.132 2.225 2.540 1.855 32.104

* Maßgeblich ist der Wohnort der Mutter - Stand 31.12.2009

Beratungen zu Geburten in %

102

82 75

78

76 68 66 48

53 46

98

57

37

72

39

78

68

44

71

82

73

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101,8 52,7 45,6 75,4 81,7 78,0 76,2 67,5 48,2 65,8 76,6 70,4 69,4

G

97,5 56,7 37,1 71,7 39,2 78,3 67,5 44,5 70,8 82,0 72,8 66,7

2008

2009

77

70

69

Was kostet wo wie viel ?

Gesundheit, Umwelt- und Verbraucherschutz

Was kostet...

... eine zahnmedizinische Vorsorgeuntersuchung ?

Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,06

%

0- - - -

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

13,98 € +11,51 %

2008

2009

12,41 12,69

12,00 12,21

11,50 12,14

9,74 10,81

16,45 14,36

13,01 13,59

17,20 16,12

11,56 10,37

12,66 25,94

15,60 15,23

18,17 17,19

12,27 16,60

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Das Gesundheitsamt führt flächendeckend zahnmedizinische Vorsorgeuntersuchungen bei Kindern und Jugendlichen durch. Bei dieser Dienstleistung geht es um die Früherkennung von Zahnschäden und Kieferfehlstellungen. Zum Leistungsspektrum gehören auch Einschulungsuntersuchungen und Kariesrisikobestimmungen sowie die Dokumentation der Befunde und Auswertungen. Ein umfangreiches Informationsangebot für Eltern und Schüler rundet das Angebot ab. Die kontinuierliche Betreuung erfolgt bis zum Ende der Schulpflicht. Dargestellt sind die hierfür anfallenden Kosten pro Untersuchung in den jeweiligen Bezirken. Die Stückkosten des Bezirkes Spandau sind wegen struktureller Veränderungen im Gesundheitsbereich mit dem Vorjahr nicht vergleichbar. Daher wurde auf einen Ausweis verzichtet.

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12,54 13,98

31

Was kostet wo wie viel ?

Gesundheit, Umwelt- und Verbraucherschutz

Was kostet...

... eine therapeutische Versorgungsmaßnahme eines behinderten Menschen pro Stunde ?
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,21

%

0- - - -

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

65,41 € -6,76 %

2008

2009

77 66

62 74

76 78

69 64

59

66 68

63 65

77 67

71 65

72 66

65 64

64 55

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Fr ie d

Diese Dienstleistung richtet sich an behinderte und entwicklungsgefährdete Menschen – insbesondere an Kinder – sowie deren Familienangehörige mit der Zielrichtung der verbesserten sozialen Integration. Das Leistungsspektrum umfasst neben der Diagnostik und Therapieplanung auch die Durchführung fachspezifischer Therapien. Des Weiteren soll durch enge Kooperation des Therapeuten mit den Kontaktpersonen (Ärzte, Erzieher, Lehrer etc.) sowie kontinuierliche Elternarbeit – auch durch Hausbesuche – ein weitgehend selbstbestimmtes Leben ermöglicht werden. Die oben abgebildete Darstellung weist die durchschnittlichen Kosten aus, die für eine (mindestens einstündige) Versorgungsmaßnahme im Rahmen des o.g. Dienstleistungsspektrums pro betreuter Person anfallen. Die Stückkosten des Bezirkes Spandau sind wegen struktureller Veränderungen im Gesundheitsbereich mit dem Vorjahr nicht vergleichbar. Daher wurde auf einen Ausweis verzichtet.

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70 65

Was kostet wo wie viel ?

Gesundheit, Umwelt- und Verbraucherschutz

Was kostet...

... eine Kontrollmaßnahme im Rahmen der Lebensmittelaufsicht ?

Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,12

%

0- - - -

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

86,90 € entfällt

2009

112

105

84

94

80

82

88

86

95

76

90

77

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Die Bedeutung des Verbraucherschutzes ist nicht zuletzt durch die Lebensmittelskandale der jüngeren Vergangenheit verstärkt in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Die Überwachung von Betrieben und Durchführung entsprechender Untersuchungen nimmt dabei eine zentrale Stellung ein. Diese Dienstleistung wird von den Bezirken erbracht und beinhaltet alle Tätigkeiten, die bei der flächendeckenden Überprüfung von Betrieben und Einrichtungen (z. B. Wochenmärkten und Gaststätten) sowie den notwendigen Attestierungen entstehen. Hierzu zählt auch die Vornahme der Schlachttier- und Fleischuntersuchungen. Die Dienstleistung zielt darauf ab, die Produktion und den Verkauf von hygienisch einwandfreien Lebensmitteln, Kosmetika, Tabakerzeugnissen und Bedarfsgegenständen zu gewährleisten. Nach den definierten Qualitätszielen sind die hierfür erforderlichen Kontrollen unter Beachtung aller relevanten Vorschriften und unter Einhaltung vorgegebener Kontrollrhythmen durchzuführen. Zur Sicherstellung dieser Qualität arbeiten alle Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsämter nach einem einheitlichen Qualitätsmanagementsystem (QMS). Dargestellt sind die durchschnittlichen Kosten pro Kontrolle, die den jeweiligen Bezirken entstanden sind. Da die Anzahl der Kontrollmaßnahmen seit 2009 anders erhoben wird, ist ein Vergleich mir den Vorjahreszahlen nicht möglich.

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87

33

Was kostet wo wie viel ?

Gesundheit, Umwelt- und Verbraucherschutz

Was kostet...

... eine umweltrechtliche Überwachung einer Anlage oder eines Betriebes ?
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,09

%

0- - - -

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

372,86 € -11,07 %

2008

2009

406 382

418 371

441 375

422 335

374 320

374 459

450 329

420 429

382 395

479 368

451 415

343 337

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Bei der Überwachung von Anlagen und Betrieben handelt es sich um eine Ordnungsaufgabe, die der Einhaltung des Bundesimmissionsschutzgesetzes sowie des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes dient. Damit soll der Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen auf Menschen, Tiere und Pflanzen durchgesetzt werden. Die betrachtete Dienstleistung beinhaltet neben der eigentlichen Überwachung auch die Beschwerdeverfolgung sowie den daraus folgenden praktischen Vollzug. Dargestellt sind die hierfür anfallenden Kosten pro Fall in den jeweiligen Bezirken.

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419 373

Was kostet wo wie viel ?

Jugend, Familie und Sport

2.3

Bereich: Jugend, Familie und Sport
Gesamtkosten des Bereiches:

0,88 Mrd. €

Gesamtkostenanteil des Bereiches (inkl. dienstleistungsbez. Transfers)

Kindertagesbetreuung 20%

Stadt-/ Landschaftsplanung, Natur und Grünflächen 5% Bürger- und Ordnungsangelegenheiten, Wirtschaft, Verwaltung 4%

Schule, Bildung und Kultur 19%

Gesundheit, Umwelt- und Verbraucherschutz 3% Bauen, Wohnen, Vermessen, Verkehr 3%

Sozialwesen 26%

Jugend, Familie, Sport 19%

Der betrachtete Bereich beinhaltet alle Dienstleistungen, die im Zusammenhang mit der Jugend- und Familienhilfe, der Jugendförderung sowie der Förderung des Sports erbracht werden. Die Angebote der Kindertagesbetreuung sind hierin nicht enthalten. Für den Bereich Jugend, Familie und Sport werden folgende Dienstleistungen exemplarisch betrachtet: ♦ Beistandschaft zur Durchsetzung von Unterhaltsansprüchen für Minderjährige ♦ Allgemeine Kinder- und Jugendförderung ♦ Stationäre Hilfen zur Erziehung ♦ Teilstationäre und ambulante Hilfen zur Erziehung ♦ Nutzung von Sportanlagen

35

Was kostet wo wie viel ?

Jugend, Familie und Sport

Was kostet...

... eine Beistandschaft zur Durchsetzung von Unterhaltsansprüchen für Minderjährige pro Jahr ?
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,42

%

0- - - -

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

353,53 € -3,33 %

2008

2009

341 320

381 390

345 353

334 316

361 346

369 371

372 399

418 380

362 354

348 325

400 390

380 345

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36

Fr ie d

Im Rahmen einer Beistandschaft vertritt der Staat Minderjährige bei der Durchsetzung von Unterhaltsansprüchen gegenüber den Eltern. Hierzu gehört auch die Vaterschaftsfeststellung. Die Beistandschaft umfasst u. a. die Berechnung und Festsetzung der Unterhaltshöhe (inkl. Ermittlung des Aufenthaltsortes und des Einkommens der Eltern), die Vertretung im Klageverfahren sowie die Führung eines Mündelkontos. Im Rahmen dieser Dienstleistung Kann auch die Vaterschaftsfeststellung erfolgen. Dargestellt sind die hierfür anfallenden Verwaltungskosten pro Fall und Jahr in den jeweiligen Bezirken.

Ch ar

M

it te lw

M

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366 354

Was kostet wo wie viel ?

Jugend, Familie und Sport

Was kostet...

... eine Angebotsstunde in der allgemeinen Kinder- und Jugendförderung ?
Unter dem Begriff „allgemeine Kinder- und Jugendförderung“ sind eine Vielzahl von Angeboten zusammengefasst worden, die von den Jugendämtern erbracht oder finanziert werden. Sie dienen der Freizeitgestaltung, Beratung und außerschulischen Bildung für alle Altersgruppen und Interessensbereiche junger Menschen. Neben der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Jugendfreizeitstätten gehören hierzu u. a. Angebote zur kulturellen oder politischen Bildung sowie größere Veranstaltungen (Musik, Sport-, Spiel- und Kinderfeste). Jedes dieser Angebote wird hinsichtlich seines zeitlichen Umfangs erfasst (so genannte Angebotsstunde).

... in bezirklicher Trägerschaft
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers):

1,41 %

0- - - -

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

56,96 € -1,48 %

2008

2009

51 51

60 62

58 55

58 57

60 60

59 55

57 61

57 58

57 64

56 57

60 54

54 54

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Fr ie d

Die obige Betrachtung bezieht sich auf das vom Bezirk selbst bereitgestellte Angebot. Die dargestellten Kosten beinhalten Aufwendungen für das eigene Personal sowie die dazugehörigen Sach-, Infrastruktur- (Gebäude) und Gemeinkosten.

Ch a

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M

er t

58 57

37

Was kostet wo wie viel ?

Jugend, Familie und Sport

... in freier Trägerschaft
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers):

0,58 %

0- - - -

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

27,83 € -4,74 %

2008

2009

32 29

29 28

30 29

33 23

23

28 27

24 25

24 23

29 32

29 28

37 38

32 28

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38

Fr ie d

Die Abbildung stellt die Kosten dar, die dem Bezirk im Schnitt für eine Angebotsstunde eines freien Trägers entstehen. Bei den betrachteten Kosten handelt es sich insbesondere um Zuwendungen sowie die Kosten der darüber hinaus bereitgestellten bezirklichen Infrastruktur (insb. Gebäude/Räume). Eigenmittel, bzw. Mittel, die die freien Träger aus anderen Finanzierungsquellen erhalten, sind dagegen nicht berücksichtigt. Auf den Ausweis des Werts 2008 für Spandau wurde verzichtet, da die Daten nicht in der erforderlichen Genauigkeit erhoben wurden. Beim direkten Vergleich mit den Kosten der bezirklichen Trägerschaft ist zu beachten, dass die dort enthaltenen fixen Gemeinkosten-Anteile (ca. 7,55 € je Angebotsstunde) bei einem möglichen Trägerschaftswechsel nicht entfallen, sondern auf andere Dienstleistungen überwälzt würden. Die nachfolgende Analyse veranschaulicht das unterschiedliche Angebotsprofil der allgemeinen Kinder- und Jugendförderung in den Berliner Bezirken. Hierzu wurden die Angebotsstunden von Einrichtungen in bezirklicher und freier Trägerschaft zusammengefasst und mit der Anzahl der jungen Bevölkerung im Bezirk (6 bis 21 Jahre) ins Verhältnis gesetzt. Je höher die Verhältniszahl, desto größer fällt das jeweilige Angebot aus. Aussagen über die Inanspruchnahme der Angebote durch die Jugendlichen lassen sich hieraus nicht direkt ableiten.

Ch a

M

it te lw

M

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29 28

Was kostet wo wie viel ?

Jugend, Familie und Sport

Kennzahl:...
... Jährliche Angebotsstunden je Einwohner von 6 - 21 Jahren

Mitte Friedrh.-Kreuzb. Pankow Charlb.-Wilmd. Spandau Steglitz-Zehlend. Temph.-Schöneb. Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersd. Lichtenberg Reinickendorf Summe/Durchschnitt

287.670 198.142 229.458 111.345 111.759 121.057 166.805 187.936 152.603 161.798 160.429 135.218 2.024.220

41.227 30.194 38.289 33.862 31.805 38.972 41.541 44.072 26.464 31.713 27.623 34.863 420.625

* 6 Jahre bis Vollendung 21. Lebensjahr; Stand 31.12.2009

Jährliche Angebotsstunden je Einwohner von 6 - 21 Jahren

7,0

6,6 6,0 5,8 5,1 4,0 3,3 3,5 3,1 4,3 3,9 5,8 4,8

6,5

5,9

5,6

3,0

3,7

3,0

3,9

4,2

5,7

4,6

5,4

4,0

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7,0 6,6 6,0 3,3 3,5 3,1 4,0 4,3 5,8 5,1 5,8 3,9 4,8

6,5 5,9 5,6 3,0 3,7 3,0 3,9 4,2 5,7 4,6 5,4 4,0 4,6

2008

2009

39

Was kostet wo wie viel ?

Jugend, Familie und Sport

Was kosten...

... stationäre Hilfen zur Erziehung ?
Erziehungshilfen zählen zu den Kerndienstleistungen bezirklicher Jugendämter. Sie ergeben sich aus bestehenden Erziehungsdefiziten im Elternhaus und dienen dabei dem Schutz der Kinder. Die Hilfe zur Erziehung (HzE) ist dem Grunde nach auf eine Verbesserung der Erziehungsfähigkeit der Sorgeberechtigten – und damit auf eine Beendigung der Fälle – angelegt. Unter Berücksichtigung des individuellen Rechtsanspruches bestehen entsprechende Steuerungsmöglichkeiten in den Jugendämtern, z. B. hinsichtlich der Ausgestaltung und Durchführung der Hilfe. Nachfolgend sollen zunächst die kostenintensiveren stationären Erziehungshilfen dargestellt werden. Auf sie entfallen ca. 46 % der Hilfeempfänger, die zusammen aber 72 % der Kosten des Leistungsbereichs ausmachen. Stationäre Hilfen zur Erziehung Diese Hilfeart beinhaltet die Unterbringung und sozialpädagogische Betreuung junger Menschen in Heimen oder sonstigen betreuten Wohnformen. Die Leistungen werden in der Regel bis zur Rückkehr in die Herkunftsfamilie bzw. bis zur Verselbständigung oder Übergang in eine andere Hilfeart gewährt. Unterbringung in Pflegefamilien Diese Dienstleistung umfasst alle Maßnahmen zur Unterbringung eines Minderjährigen zur Vollzeitbetreuung in einer Pflegefamilie. Mit dieser zeitlich befristeten Erziehungshilfe soll eine Heimunterbringung vermieden werden, um eine individuelle und soziale Entwicklung der Minderjährigen zu fördern. Dies beinhaltet die Kurzund Wochenpflege, die heilpädagogische Pflege sowie die Adoptions- und Bereitschaftspflege.

40

Was kostet wo wie viel ?

Jugend, Familie und Sport

Was kostet...

... die stationäre Hilfe zur Erziehung pro Fall und Tag ?
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 5,95

0- - - %

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

119,42 € +2,00 %

2008

2009

117 123

118 124

118 111

113 120

131 132

118 119

115 119

121 122

111 117

109 112

117 112

117 123

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... die Unterbringung in einer Pflegefamilie pro Fall und Tag ?
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,97

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0- - - %

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

42,75 € -2,05 %

2008

M

39 42

44 42

43 41

41 42

45 46

44 46

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47 47

42 42

44 43

39 36

52 48

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Ch a

M

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M

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44 43

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2009

117 119

41

Was kostet wo wie viel ?

Jugend, Familie und Sport

Kennzahl:...
... Stationär oder in Pflegefamilien betreute junge Menschen je 1000 Einwohner von 0 bis 21 Jahren

Mitte Friedrh.-Kreuzb. Pankow Charlb.-Wilmd. Spandau Steglitz-Zehlend. Temph.-Schöneb. Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersd. Lichtenberg Reinickendorf Summe/Durchschnitt

* bis Vollendung des 21. Lebensjahres; Stand 31.12.2009

Stationär oder in Pflegefamilien betreute junge Menschen je 1000 Einwohner von 0 - 21 Jahren

15,9 14,2 13,9 14,3 13,3 10,1

14,0

13,9

13,5

10,4

14,1

12,7

16,8

16,0

20,4

16,8

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866 643 876 479 682 468 767 1.047 633 1.043 830 701 9.034 61.194 46.152 61.267 47.351 42.852 52.740 57.519 61.331 38.295 44.669 41.100 46.663 601.133 14,2 13,9 14,3 10,1 15,9 8,9 13,3 17,1 16,5 23,3 20,2 15,0 15,0 14,0 13,9 13,5 10,4 14,1 8,7 12,7 16,8 16,0 20,4 16,8 12,9 14,1
23,3 20,2 17,1 16,5 15,0 15,0 2008 2009 8,9

B ez

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Was kostet wo wie viel ?

Jugend, Familie und Sport

Was kosten...

... teilstationäre und ambulante Hilfen zur Erziehung ?
Im Gegensatz zu den stationären Hilfsangeboten verbleiben die betroffenen jungen Menschen bei den ambulanten und teilstationären Hilfen zur Erziehung in ihren Familien. Diese Hilfsformen zielen stattdessen darauf ab, die Erziehungsbedingungen in den Herkunftsfamilien zu verbessern (Hilfe zur Selbsthilfe) und die Entwicklungsprobleme der Jugendlichen durch entsprechende Maßnahmen zu bewältigen: Teilstationäre Hilfen Es handelt sich hierbei um Erziehungshilfen im Rahmen von Tagesgruppen. Ziel ist es, die Entwicklung der betroffenen Minderjährigen durch soziales Lernen in der Gruppe zu fördern. Dadurch soll ihr Verbleib in der Familie gesichert werden. Diese Hilfe kann auch in geeigneten Formen der Familienpflege geleistet werden. Ambulante Hilfe Mit diesen Hilfsangeboten soll zum einen die individuelle und soziale Entwicklung der betroffenen jungen Menschen gefördert und die Verselbstständigung und eigenverantwortliche Lebensführung – unter Erhalt des Lebensbezugs zur Familie – unterstützt werden. Zum anderen dienen sie der Betreuung und Begleitung von Familien in ihren Erziehungsaufgaben bzw. bei der Lösung von Konflikten und Krisen. Zu den entsprechenden Angeboten gehören: • • • • • Pädagogische und therapeutische Leistungen Hilfen durch Erziehungsbeistände/Betreuungshelfer Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuungen Soziale Gruppenarbeiten Sozialpädagogische Familienhilfen.

43

Was kostet wo wie viel ?

Jugend, Familie und Sport

Was kostet...

... die teilstationäre Hilfe zur Erziehung pro Fall und Tag ?
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,43

0- - - %

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

71,18 € +2,53 %

2008

2009

83 64

74 73

79 87

67 71

64 64

69 75

67 68

75 65

69 72

62 64

82 87

68 86

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... die ambulante Hilfe zur Erziehung pro Fall und Tag ?
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 2,42

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0- - - -

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

31,30 € -0,11 %

2008

M

36 33

31 30

37 34

30 31

32 29

27 28

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31 33

29 32

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30 31

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M

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44

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31 31

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2009

69 71

Was kostet wo wie viel ?

Jugend, Familie und Sport

Kennzahl:...
... Ambulant oder teilstationär betreute junge Menschen je 1000 Einwohner von 0 bis 21 Jahren

Mitte Friedrh.-Kreuzb. Pankow Charlb.-Wilmd. Spandau Steglitz-Zehlend. Temph.-Schöneb. Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersd. Lichtenberg Reinickendorf Summe/Durchschnitt

* bis Vollendung des 21. Lebensjahres; Stand 31.12.2009

Ambulant oder teilstationär betreute junge Menschen je 1000 Einwohner von 0 bis 21 Jahren

22,2 17,7 15,9 18,5 16,6 15,6 12,7 10,9 13,7 19,8 18,9 17,4

15,0

20,8

14,0

14,7

12,3

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11,8

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19,6

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Die vorstehende Analyse verdeutlicht die Unterschiede beim Angebot und der Inanspruchnahme von teilstationären und ambulanten Hilfen zur Erziehung. Aus dem Vergleich mit der Kennzahl für stationäre HzE (S. 43) lassen sich zudem Rückschlüsse auf das „Hilfeprofil“ der einzelnen Bezirke – auch im Jahresvergleich – ziehen.

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61.194 46.152 61.267 47.351 42.852 52.740 57.519 61.331 38.295 44.669 41.100 46.663 601.133

15,9 22,2 17,7 18,5 16,6 10,9 15,6 19,8 12,7 18,9 13,7 25,7 17,4

15,0 20,8 14,0 14,7 12,3 9,1 14,2 16,6 11,8 16,9 12,2 19,6 14,8

2008 25,7

2009

45

Was kostet wo wie viel ?

Jugend, Familie und Sport

... Mittlere Bereitstellungskosten der Hilfen zur Erziehung
Das nachfolgende Diagramm gibt einen Überblick über die Kostenhöhe der unterschiedlichen Hilfe-/Unterbringungsformen. Hierzu werden die jeweiligen Mittelwerte gegenübergestellt.
2008 2009

mittlere Kosten einer Hilfe/Unterbringung pro betreuten jungen Menschen und Tag in €

117

119

44

43

69

71

31

31

stationäre HzE

Pflegefamilie

teilstationäre HzE

ambulante HzE

... Zusammensetzung der Fallzahlen
Dargestellt sind die betreuten jungen Menschen (durchschnittliche Monatsfallzahl) über alle Bezirke, aufgeteilt nach den unterschiedlichen Hilfeformen.
2008 2009

Anzahl der betreuten jungen Menschen

686 5.888 6.250 2.720 2.784

760 8.346 9.691

stationäre HzE

Pflegefamilie

teilstationäre HzE

ambulante HzE

46

Was kostet wo wie viel ?

Jugend, Familie und Sport

Was kostet...

... die Nutzung einer bezirklichen Sportanlage pro Stunde ?
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 2,10

0- - - %

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

34,02 € -1,35 %

2008

2009

35 35

32 33

37 34

40 34

33 34

33 33

34 32

34 35

37 42

43 39

37 38

31 32

. Pa nk ow rl b. -W i lm d. Sp St an eg da li t zu Ze Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N eu ep kö to w lln -K M öp ar en za hn ic k -H el le rs Li d. ch te nb R er ei g ni ck en do rf

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Diese Dienstleistung beinhaltet die Bereitstellung von Sportanlagen einschließlich Betriebsorganisation, Gewährleistung der Betriebssicherheit, Reinigung und Pflege der Sportstätten sowie die Betreuung der Nutzer im Rahmen der Sportförderung. Oben dargestellt sind die Kosten, die pro bereitgestellter Stunde – unabhängig von der Zahl der Nutzer – anfallen. Ausgewiesen sind alle Kosten, die in diesem Zusammenhang anfallen, insbesondere die Kosten für Bewirtschaftung und Unterhalt der Anlagen, aber auch kalkulatorische Gebäudekosten (Abschreibungen, Zinsen). Die Darstellung bezieht sich auf die Nutzung aller Sportanlagen der Bezirke (inkl. Schulsportanlagen nach Ende des Unterrichts) durch den Vereins- und Breitensport. Nicht berücksichtigt sind Sportanlagen, die der Bevölkerung nicht unmittelbar von den Bezirken zur Nutzung bereitgestellt werden. Hierzu gehören Sportstätten, die im Rahmen eines Nutzungsvertrages vollständig an Vereine übergeben wurden, aber auch Großsportanlagen und Olympiastützpunkte, die insbesondere dem Leistungssport dienen. Die nachfolgenden Analysen sollen veranschaulichen, in welchem Umfang Sportanlagen insbesondere für den Vereins- und Breitensport in den einzelnen Berliner Bezirken angeboten werden. Hierzu wurden die jährlichen Angebotsstunden sowohl mit der Einwohnerzahl als auch der dominierenden Zielgruppe (Vereinsmitglieder) im Bezirk ins Verhältnis gesetzt. Je höher die Verhältniszahl, desto größer fällt das jeweilige Angebot für den Vereins- und Breitensport aus.

Ch a

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M

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34 34

47

Was kostet wo wie viel ?

Jugend, Familie und Sport

Kennzahl:...
... Jährliche Angebotsstunden je 1000 Einwohner

Ei nw

Mitte Friedrh.-Kreuzb. Pankow Charlb.-Wilmd. Spandau Steglitz-Zehlend. Temph.-Schöneb. Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersd. Lichtenberg Reinickendorf Summe/Durchschnitt
* Stand 31.12.2009

255.106 185.192 251.235 242.964 178.340 249.759 228.687 203.003 234.374 266.697 217.513 194.185 2.707.055

333.437 268.839 365.697 320.087 223.724 293.725 334.993 312.367 241.052 248.026 259.663 241.065 3.442.675

Jährliche Angebotsstunden je 1000 Einwohner

972 797 850 683 650 838 806 786

765 689 687

759

1.067

735

631

666

755

823

870

613

664

954

964

787

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765 689 687 759 797 850 683 650 972 1.075 838 806 786 735 631 666 755 823 870 613 664 954 1067 964 787 781
2008 1.075 2009

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Was kostet wo wie viel ?

Jugend, Familie und Sport

Kennzahl:...
... Jährliche Angebotsstunden je Sportvereinsmitglied

Mitte Friedrh.-Kreuzb. Pankow Charlb.-Wilmd. Spandau Steglitz-Zehlend. Temph.-Schöneb. Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersd. Lichtenberg Reinickendorf Summe/Durchschnitt
* Stand 31.12.2008

255.106 185.192 251.235 242.964 178.340 249.759 228.687 203.003 234.374 266.697 217.513 194.185 2.707.055

Jährliche Angebotsstunden je Sportvereinsmitglied

7,6 5,6 6,2 3,6 4,0 4,5 5,7 6,4 5,6

17,3

5,3

5,7

7,3

3,6

4,1

4,5

5,0

6,4

5,4

9,7

5,2

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5,7

jä h st rl. A un n Tr den geb äg i o er n b tssc e ha zir ft kl. Sp 20 or 09 tv m er itg ei lie ns de jä r* hr l. st An u g ei nd eb ns en o m je tsitg V jä lie er hr d l 20 st . An 09 un g ei d eb ns en o m je tsitg V lie er d 20 08
45.234 29.661 32.981 67.148 45.057 55.689 40.287 31.874 42.196 15.400 25.565 36.612 467.704 5,6 6,2 7,6 3,6 4,0 4,5 5,7 6,4 5,6 17,3 8,5 5,3 5,8 5,3 5,7 7,3 3,6 4,1 4,5 5,0 6,4 5,4 17,3 9,7 5,2 5,7
2008 17,3 2009 8,5 5,8 5,3

B ez

irk e

49

Was kostet wo wie viel ?

Kindertagesbetreuung

2.4

Bereich: Kindertagesbetreuung
Gesamtkosten des Bereiches:

0,90 Mrd. €

Gesamtkostenanteil des Bereiches (inkl. dienstleistungsbez. Transfers)

Kindertagesbetreuung 20%

Stadt-/ Landschaftsplanung, Natur und Grünflächen 5% Bürger- und Ordnungsangelegenheiten, Wirtschaft, Verwaltung 4%

Schule, Bildung und Kultur 19%

Gesundheit, Umwelt- und Verbraucherschutz 3% Bauen, Wohnen, Vermessen, Verkehr 3%

Sozialwesen 26%

Jugend, Familie, Sport 19%

Die Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern ist eine besonders wichtige gesellschaftliche Aufgabe von Ländern und Kommunen. Mit den vom Land Berlin finanzierten Betreuungsangeboten wird das Ziel verfolgt, die Entwicklung eines Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu fördern. Spätestens seit den PISA-Studien sind dabei auch Art und Umfang des Bildungsauftrags von Betreuungseinrichtungen zum Gegenstand intensiver Diskussionen und Beratungen geworden. In den Jahren 2006 bis 2009 sind die Kosten, die dem Land Berlin für die vorschulische Betreuung in Kindertageseinrichtungen entstanden sind, von 637 Mio. € auf 738 Mio. € gestiegen. Aufgrund der beschlossenen Qualitätsverbesserungen ist in den kommenden Jahren mit einem weiteren Anstieg der Kosten auf mehr als 1 Mrd. € zu rechnen. Wesentliche Ursache für diese Entwicklung sind – neben den qualitätsverbessernden Maßnahmen sowie dem sukzessiven Wegfall von Elternbeiträgen – vor allem die stetig wachsenden Fallzahlen. Auf den folgenden Seiten sollen daher insbesondere die Veränderungen im Zeitraum von 2006 bis 2009 näher untersucht werden.

50

Was kostet wo wie viel ?

Kindertagesbetreuung

... Struktur der Betreuung in Kindertagesstätten
In Berlin werden Betreuungsangebote in Kindertagesstätten (Kitas) durch unterschiedliche Träger bereitgestellt. So bieten zum einen die Bezirke die Betreuungsleistung durch ihre 5 kommunalen Eigenbetriebe selbst an. Hinzu kommen Kindertagesstätten der so genannten freien gemeinnützigen Träger (kirchliche Einrichtungen, Einrichtungen der Wohlfahrtsverbände u. a.) sowie Eltern-Initiativ-Kitas und Eltern-Kind-Gruppen. Je nach Lebensalter handelt es sich dabei jeweils um Krippen- (0 bis 3 Jahre) oder um Kindergartengruppen (Kiga, 3 Jahre bis zum Schuleintritt). Die Finanzierung der Betreuungsangebote – sowohl die der Eigenbetriebe, als auch die der freien Träger – durch die Bezirke erfolgt einheitlich in Form von „Gutscheinen“, die an die Eltern ausgereicht und in den jeweiligen Einrichtungen eingelöst werden können. Bei der Ausstellung der Gutscheine wird auch der tägliche Betreuungsumfang von den Bezirken festgelegt, der sich nach dem Bedarf richten soll. Er beginnt bei einer Halbtagsförderung (bis 5 Stunden) und reicht über die Teilzeit- (bis 7 Stunden) und Ganztagsförderung (bis 9 Stunden) bis hin zur erweiterten Ganztagsförderung (mehr als 9 Stunden). Die folgende Abbildung verdeutlicht die Entwicklung der Fallzahlen in der Kindertagesbetreuung im Zeitraum von 2006 bis 2009. Dabei fällt auf, dass im Vergleichszeitraum insbesondere die Anzahl der ganztags betreuten Kinder gestiegen ist, und zwar um 11,4 % im Kindergarten sowie um 30,3 % in der Krippe.

Anzahl der betreuten Kinder in Kindertagesstätten (nach Betreuungsform und -umfang)

2006

2009

5.021

4.672

13.266

17.289

3.554

4.601

24.289

25.924

33.228

37.023

8.543

9.278

6.986

7.279

8.987

Krippe halbtags

Krippe teilzeit

Krippe ganztags

Krippe ganztags erw.

Kiga halbtags

Kiga teilzeit

Kiga ganztags

Kiga ganztags erw.

9.330

51

Was kostet wo wie viel ?

Kindertagesbetreuung

Was kostet...

... die Betreuung eines Kindes in einer Kita pro Monat ?
Das nachfolgende Diagramm gibt einen Überblick über die Kostenhöhe der unterschiedlichen Betreuungsangebote und -umfänge je Kind (ohne Kosten für kindbezogene Zuschläge). Aufgrund der nahezu einheitlichen Kostensätze, die mit den Gutscheinen gewährt werden, bestehen kaum Unterschiede zwischen den einzelnen Bezirken. Daher wurden die jeweiligen Mittel- bzw. Durchschnittswerte gegenübergestellt. In den ausgewiesenen Werten sind auch Verwaltungskosten in Höhe von 7,09 € enthalten, die in den Bezirken für die Ausstellung von Kita-Gutscheinen angefallen sind. Da sich die Kostensätze im betrachteten Zeitraum kaum verändert haben, wurde auf einen Zeitvergleich verzichtet.

mittlere Kosten eines Kita-Platzes pro Monat (inkl. Verwaltungskosten)

2009

526 Krippe halbtags

626 Krippe teilzeit

695 Krippe ganztags

744 Krippe ganztags erw.

412 Kiga halbtags

482 Kiga teilzeit

533 Kiga ganztags

578 Kiga ganztags erw.

Die oben aufgeführten Kosten werden teilweise durch Elternbeiträge gedeckt. Dabei beläuft sich der Kostendeckungsgrad im Krippenbereich durchschnittlich über alle Bezirke auf 13,4 %, im Bereich Kiga auf 12,1 % und für den gesamten KitaBereich auf 12,6 %. Aufgrund unterschiedlicher Einkommensstrukturen kommt es zwischen den Bezirken jedoch zu deutlichen Schwankungen: So liegt der Kostendeckungsgrad von Neukölln bei 9,2 %, der von Steglitz-Zehlendorf hingegen bei 19,5 %. Im Ergebnis werden 87 % der Kosten für die Kinderbetreuung durch das Land Berlin finanziert, wobei zu bedenken ist, dass ab 2007 das letzte Jahr vor der Einschulung beitragsfrei gestellt worden ist.

52

Was kostet wo wie viel ?

Kindertagesbetreuung

... Versorgung im Bereich der Kindertagesstätten
Die nachfolgende Analyse soll das öffentlich finanzierte Angebot in Kindertagesstätten – differenziert nach Wohnbezirken – veranschaulichen. Die erste Darstellung gibt dabei zunächst einen Überblick über die Zahl der jeweils finanzierten Kita-Plätze (Krippe und Kindergarten) nach Betreuungsumfang.

Halbtagsplätze Ganztagsplätze Mitte 690 5.848 4.515 761 826 3.784 5.024 557 979 3.189 9.333 2.520 876 1.893 4.861 424 920 2.582 2.515 677 1.210 2.711 4.488 497 997 2.474 6.061 587 1.353 5.397 2.934 658 866 1.539 4.278 1.726 1.616 1.342 3.482 2.237 1.071 1.457 3.905 2.657 897 2.987 2.918 632

Teilzeitplätze Ganztagsplätze erw.

Friedrh.-Kreuzb.

Pankow

Charlb.-Wilmd.

Spandau

Steglitz-Zehlend.

Temph.-Schöneb.

Neukölln

Treptow-Köpenick

Marzahn-Hellersd.

Lichtenberg

Reinickendorf

53

Was kostet wo wie viel ?

Kindertagesbetreuung

Auffällig sind die Unterschiede in der Zusammensetzung der finanzierten Betreuungsangebote. Dies gilt insbesondere hinsichtlich der Zahl der gewährten Krippenund Kindergarten-Gutscheine, die über die Ganztagsbetreuung hinausgehen (mehr als 9 Stunden täglich). Auf Basis dieser Zahlen lässt sich darüber hinaus der stundenmäßige Versorgungsgrad mit Kita-Angeboten in den einzelnen Bezirken ermitteln. Dazu wurde der gesamte Betreuungsumfang (Plätze * Betreuungsstunden) mit der relevanten Einwohnergruppe (Kinder bis 6 Jahre) ins Verhältnis gesetzt. ... stundenmäßiger Versorgungsgrad bei Angeboten der Kindertagesstätten im Bezirksvergleich
jährliche Betreuungsstunden je EW der Zielgruppe 2009 jährliche Betreuungsstunden je EW der Zielgruppe 2006

Bezirke

Anzahl der Betreuungsstunden

Einwohner (EW) 0 - 6 Jahre*

Mitte Friedrh.-Kreuzb. Pankow Charlb.-Wilmd. Spandau Steglitz-Zehlend. Temph.-Schöneb. Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersd. Lichtenberg Reinickendorf Summe/Durchschnitt

23.534.049 20.654.550 35.010.171 16.641.240 13.294.092 17.862.684 20.990.550 19.702.914 18.290.349 18.501.630 20.141.625 14.769.972 239.393.826

19.967 15.958 22.978 13.489 11.047 13.768 15.978 17.259 11.831 12.956 13.477 11.800 180.508

1.179 1.294 1.524 1.234 1.203 1.297 1.314 1.142 1.546 1.428 1.495 1.252 1.326

1.129 1.277 1.472 1.113 1.181 1.168 1.198 1.112 1.518 1.397 1.473 1.203 1.264

* bis Vollendung des 6. Lebensjahres; Stand 31.12.2009

jährliche Betreuungsstunden je Einwohner von 0 - 6 Jahren

2006

2009

1.524 1.179 1.294 1.234 1.203 1.297 1.314 1.142

1.546 1.428

1.495 1.252 1.326

1.129

1.277

1.472

1.113

1.181

1.168

1.198

1.112

1.518

1.397

1.473

1.203

d. Sp an eg li t da zu Ze Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N ep eu to kö w lln -K M öp ar za en hn ic k -H el le rs Li d. ch te nb R ei er ni g ck en do rf

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54

St

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zb

1.264

Was kostet wo wie viel ?

Kindertagesbetreuung

... Entwicklung der Fallzahlen im Bereich der zusätzlichen Förderung
Zusätzlich zu den dargestellten monatlichen Betreuungskosten (412 €/ Monat bis 744 €/ Monat) gewährt das Land Berlin Zuschläge für ergänzende Förderungsbedarfe. Dadurch soll zusätzliches sozialpädagogisches Fachpersonal finanziert werden. Finanziell bedeutsam sind vor allem die Zuschläge für Kinder, die auf Grund ihrer Behinderung einer speziellen Förderung bedürfen. Diese sollen durch ergänzende pädagogische Angebote in der Tageseinrichtung unterstützt werden. Je nach Behinderungsgrad des Kindes beliefen sich in 2009 die Kosten für einen derartigen Zuschlag auf durchschnittlich 890 €/ Monat (sog. „Integrationstyp A“) bzw. 1.786 €/ Monat (sog. „Integrationstyp B“). Des Weiteren wird ein Zuschlag pro anspruchberechtigtem Kind gewährt, wenn in einer Tageseinrichtung der Anteil an Kindern nichtdeutscher Herkunftssprache (ndH) mindestens 40 % beträgt. Ergänzender Förderungsbedarf wird zudem bei Kindern anerkannt, dessen Eltern weniger als 15.400 €/ Jahr verdienen und in einem von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung festgelegten Quartiersmanagement-Gebiet wohnen. Hier sollen zusätzliche Fachkräfte durch eine gezielte Förderung möglichen Sprachdefiziten (ndH-Zuschlag) bzw. Entwicklungsbeeinträchtigungen der Kinder durch ihr Lebensumfeld (QM-Zuschlag) frühzeitig entgegenwirken. Hierfür wurden in 2009 je Platz durchschnittlich 57 €/ Monat (ndH) bzw. 34 €/ Monat (QM) gezahlt. Eine Detailanalyse der Fallzahlen hat im Bereich der Zuschläge für zusätzliche Förderungen eine auffällige und schwer nachvollziehbare Entwicklung zu Tage gefördert, die durch das nachfolgende Diagramm verdeutlicht wird.

Index betreuter Kinder in % (2006=100 %)

176% 158%

160%

Integrationszuschlag Typ A Integrationszuschlag Typ B Zuschlag für QM Zuschlag ndH betreute Kinder ges. 134%

156%

100% 130% 100%

133% 122% 120% 115% 107% 2008 2009 112%

120% 114%

100% 100% 100% 100% 2006

113% 108% 104% 2007

55

Was kostet wo wie viel ?

Kindertagesbetreuung

Zwar ist im Zeitraum 2006 – 2009 die Anzahl aller in Kindertageseinrichtungen betreuten Kinder von monatlich durchschnittlich 103.500 um 12 % auf 115.700 gestiegen. Dies kann jedoch nicht die Entwicklungsverläufe bei den Zuschlägen erklären, da deren Zuwachs deutlich über dem allgemeinen Anstieg liegt. Auffällig sind zudem die Unterschiede zwischen den der Zuschlägen: Während sich die Zuschläge für „nichtdeutsche Herkunftssprache“ (ndH) oder für „Quartiersmanagement-Gebiete“ (QM), für deren Bedarfsermittlung eher „harte“ Faktoren herangezogen werden können, noch vergleichsweise moderat entwickelt haben (+20 % bzw. +22 %), ist es bei den finanziell bedeutsamen Integrationszuschlägen zu einem sprunghaften Anstieg um +58 % (Typ A) bzw. +76 % (Typ B) gekommen. Voraussetzung für die Gewährung sind hier eher „weiche“ und interpretationsfähige Faktoren, wie die „Bedrohung von seelischer Behinderung“. Im Ergebnis dieser signifikanten Fallzahlensteigerung sind die zusätzlichen Mittel, die den Trägern in diesen Bereichen zur Verfügung gestellt werden, von 31,4 Mio. € auf 50,7 Mio. € (Typ A) bzw. von 8,4 Mio. € auf 14,7 Mio. € (Typ B) angewachsen. Dieser allgemeine Trend kann nur in geringem Umfang auf die gestiegene Zahl der betreuten Kinder zurückgeführt werden. Als weitere Gründe für diese Fallzahlentwicklung kommen Anstiege bei den Behinderungen, höhere Antragszahlen sowie ein verändertes Verhalten bei der Antragsgewährung durch die Bezirke in Betracht. Auffällig ist in diesem Zusammenhang auch der überdurchschnittlich starke Fallzahlanstieg in einzelnen Bezirken. Um diesen Effekt zu verdeutlichen werden in der nachfolgenden Auswertung die prozentualen Zuwachsraten 2006/2009 bei den Integrationszuschlägen Typ A und Typ B den der insgesamt in Krippe und Kindergarten betreuten Kinder gegenüber gestellt.

56

Was kostet wo wie viel ?

Kindertagesbetreuung

Zuwachsraten bei den Integrationszuschlägen im Vergleich zu den betreuten Kindern 2006/2009 in %

betreute Kinder ges. Integrationszuschlag Typ A Integrationszuschlag Typ B

Mitte Friedrh.-Kreuzb. Pankow Charlb.-Wilmd. Spandau Steglitz-Zehlend. Temph.-Schöneb. Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersd. Lichtenberg Reinickendorf

9 52 54 8 21 51 19 108 79 14 48 209 9 26 75 13 37 108 11 53 100 6 96 21 12 82 241 14 33 52 15 52 136 8 85 52

Durchschnitt

12 58 76

Die dargestellten allgemeinen und bezirksspezifischen Zuwachsraten verändern auch die Zusammensetzung der Kindertagesbetreuungsangebote und die Struktur ihrer Finanzierung. Wurden im Jahr 2006 noch 34 von 1000 betreuten Kindern Integrationszuschläge (Typ A und Typ B) gewährt, waren es 2009 bereits 48. Die Situation und Entwicklung in den einzelnen Bezirken kann dabei dem nachfolgenden Diagramm entnommen werden.

57

58
Fr ie d rh .K M it te

32 45 33 37 25 43 19 27 43 52 30 38 39 55 38 66 32 55 49 58 35 49 36 60

Was kostet wo wie viel ?

Entwicklung der Integrationszuschläge Summe Typ A/ Typ B je 1.000 betreute Kinder 2006/2009

. Pa Ch nk ar ow lb .W i lm d. Sp St an eg da li t zu Ze Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N ep eu to kö w lln -K M öp ar en za hn ic k -H el le rs Li d. ch te nb R ei er ni g ck en do rf D ur ch

re uz b

2006

sc

hn it t

34 48

Kindertagesbetreuung

2009

Was kostet wo wie viel ?

Schule, Bildung und Kultur

2.5

Bereich: Schule, Bildung und Kultur
Gesamtkosten des Bereiches:

0,87 Mrd. €

Gesamtkostenanteil des Bereiches (inkl. dienstleistungsbez. Transfers)

Kindertagesbetreuung 20% Schule, Bildung und Kultur 19%

Stadt-/ Landschaftsplanung, Natur und Grünflächen 5% Bürger- und Ordnungsangelegenheiten, Wirtschaft, Verwaltung 4%

Gesundheit, Umwelt- und Verbraucherschutz 3% Bauen, Wohnen, Vermessen, Verkehr 3%

Sozialwesen 26%

Jugend, Familie, Sport 19%

Der Bereich Schule, Bildung und Kultur wird von den Kosten der bezirklichen Schulträgerschaft für allgemeinbildende Schulen dominiert. Dazu gehören insb. die Bereitstellung und Bewirtschaftung von Schulgebäuden, die Bereitstellung von Lehrund Lernmitteln und die Schulplanung. Darüber hinaus werden von den Bezirken aber auch umfangreiche Weiterbildungsangebote für alle Bevölkerungsschichten unterbreitet. Nachstehend werden exemplarisch folgende Dienstleistungen betrachtet: ♦ Kosten der Schulträgerschaft Grundschule Hauptschule Realschule Gesamtschule Gymnasium Sonderschule

♦ Schülerbeköstigung ♦ Musikunterricht in der Musikschule ♦ Unterricht in der Volkshochschule ♦ Sonstige Betreuung und Information in einer Bibliothek ♦ Entleihung in einer städtischen Bibliothek

59

Was kostet wo wie viel ?

Schule, Bildung und Kultur

Was kostet...

... die Schulträgerschaft ?
Die Bereitstellung von Schulplätzen gehört zu den finanziell relevantesten Dienstleistungen Berlins. Sie ist zudem gesellschaftlich und politisch von besonderer Bedeutung. In der bezirklichen Kosten- und Leistungsrechnung erfolgt eine Differenzierung der Kosten und Mengen nach Schularten. Die belegten Schulplätze verteilen sich dabei wie folgt auf die einzelnen Schularten:

durchschnittliche Anzahl der Schulplätze pro Jahr

2008

2009

11.943

18.864

18.399

12.057

149.224

148.142

11.140

36.529

35.320

71.493

Grundschule

Hauptschule

Realschule

Gesamtschule

Gymnasium

70.345

Sonderschule

Zu den bezirklichen Leistungen im Rahmen der Schulträgerschaft gehören insb. die Bereitstellung von Schulgebäuden und deren Einrichtung sowie die Beschaffung und Verteilung von Lehr- und Lernmitteln. Hinzu kommen aber auch Maßnahmen der Schulorganisation, die Festlegung von Schuleinzugsbereichen oder die Überwachung der Schulpflicht. Nachfolgend werden für jede Schulart die damit verbundenen täglichen Bereitstellungskosten eines Schulplatzes veranschaulicht. Soweit in Schulgebäuden auch eine anderweitige bezirkliche Nutzung erfolgt (z. B. Hortbetreuung, Volkshochschule oder Vereinssport), werden die anteiligen Infrastrukturkosten bei den entsprechenden Dienstleistungen ausgewiesen. Die inhaltliche Gestaltung und Durchführung des Unterrichts sind dagegen nicht Bestandteil der bezirklichen Dienstleistung. Für den Einsatz des Lehrpersonals ist die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung verantwortlich. Ergänzend werden deshalb auch die Gesamtkosten pro Schulplatz einschließlich der bei der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung anfallenden Kosten abgebildet.

60

11.740

1

Fr ie d
10,18 10,76

M

Was kostet...

rh

.K

it te

Fr ie d M rh .K re u it te

Was kostet wo wie viel ?

ohne Kosten der Hortbetreuung
10,18 10,76 8,99 9,50 8,87 8,22 10,50 10,72 9,73 9,35 9,03 9,82 9,47 10,26 9,79 10,18 8,53 8,99 8,60 8,84 7,83 7,94 8,72 9,03
M it te lw
8,99 9,50
Gesamtkosten je Schüler und 1 Schultag in € Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 5,97

re uz b

23,18 23,88

.

22,65 23,30

16,75 17,63

8,87 8,22

17,27 18,16

10,50 10,72

19,57 20,94

9,73 9,35

%

16,10 17,89

9,03 9,82

20,02 21,27 9,79 10,18

9,47 10,26

0- - - -

20,43 21,60

15,43 17,13

8,53 8,99

17,01 18,65

8,60 8,84

Veränderung zum Vorjahr:

Mittelwert 2009:

... ein Schulplatz in einer Grundschule pro Schultag ?

SenBildWiss 2008 SenBildWiss 2009

... Gesamtkosten eines Schulplatzes in einer Grundschule

Pa Ch nk ar ow lb .W i lm d. Sp St an eg da li t u zZe Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N ep eu to kö w lln -K M öp ar en za ic hn k -H el le rs Li d. ch te nb R ei er ni g ck en do rf

16,62 18,05

7,83 7,94

18,48 19,89

8,72 9,03

zb . Pa nk Ch ow ar lb .W i lm d. Sp St an eg da li t zu Ze Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N eu ep kö to w lln -K M öp ar en za hn ic k -H el le rs Li d. ch te nb R er ei g ni ck en do rf

2008

M

9,42 € +4,60 %

Bezirke 2008 Bezirke 2009

it te lw

2009

er t

er t

17,88 19,27

9,01 9,42

9,01 9,42

Schule, Bildung und Kultur

61

62
Fr ie d M rh .K re u zb .
21,60 18,95 16,33 18,37 24,16 26,27 17,89 19,07 13,65 14,30 16,68 17,03 15,89 17,61 19,61 19,00 17,45 17,10 18,11 17,71 15,70 16,28 2008 15,53 19,82

Fr ie d
it te

M

Was kostet...

rh

.K

it te

re uz b

47,98 46,92 21,60 18,95
Ch a

15,53 19,82

Was kostet wo wie viel ?

.

45,72 44,02 16,33 18,37

44,29 46,18

Gesamtkosten je Schüler und Schultag in €

38,90 41,27 17,89 19,07 13,65 14,30 16,68 17,03 15,89 17,61

24,16 26,27

Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,89

42,73 41,01

%

43,45 40,18

52,77 51,73

0- - - -

45,12 43,09

30,23 32,33

19,61 19,00

41,00 36,86

17,45 17,10

Veränderung zum Vorjahr:

Mittelwert 2009:

... ein Schulplatz in einer Hauptschule pro Schultag ?

SenBildWiss 2008 SenBildWiss 2008

Pa Ch nk ar ow lb .W i lm d. Sp St an eg da li t u zZe Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N ep eu to kö w lln -K M öp ar en za ic hn k -H el le rs Li d. ch te nb R ei er ni g ck en do rf
M it te lw

33,93 36,34

18,11 17,71

Pa nk ow rl b. -W i lm d. Sp St an eg da li t u zZe Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N eu ep kö to w lln -K M öp ar en za ic hn k -H el le rs Li d. ch te nb R ei er ni g ck en do rf

... Gesamtkosten eines Schulplatzes in einer Hauptschule

43,82 36,58

15,70 16,28

M

18,04 € +5,70 %

Bezirke 2009 Bezirke 2009

it te lw

Schule, Bildung und Kultur

er t

er t

2009

43,63 41,14

17,07 18,04

17,07 18,04

1

Fr ie d

M

it te

Fr ie d M rh .K it te

15,74 16,53 11,23 14,52 12,57 10,62 9,65 9,41 11,19 12,13 11,86 12,18 12,81 15,16 14,08 13,48 13,42 14,10 10,25 9,40 9,70 2008 10,57

Was kostet...

rh .K

Was kostet wo wie viel ?

re uz b

19,77 19,55
re u zb .

15,74 16,53 11,23 14,52 12,57 10,62 9,65 9,41 11,19 12,13

21,76 22,38

20,46 21,03

Gesamtkosten je Schüler und 1 Schultag in €

21,88 22,93

Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 1,00

22,46 24,33

%

16,56 17,41 12,81 15,16 14,08 13,48 13,42 14,10 10,25 9,40 9,70 10,57

11,86 12,18

20,46 21,19

0- - - -

20,67 22,37

22,56 22,42

... ein Schulplatz in einer Realschule pro Schultag ? 1

Veränderung zum Vorjahr:

Mittelwert 2009:

... Gesamtkosten eines Schulplatzes in einer Realschule

. Pa nk ow Sp St an eg da li t u zZe Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. N Tr eu ep kö to lln w -K M öp ar en za ic hn k -H el le rs d. Li ch te nb R er ei g ni ck en do rf
Pa nk ow Sp St an eg da li t u zZe Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N eu ep kö to lln w -K M öp ar en za ic hn k -H el le rs d. Li ch te nb R er ei g ni ck en do rf

SenBildWiss 2008 SenBildWiss 2009

20,90 21,37

19,48 21,69

M

M

12,83 € +5,02 %

it te lw

it te lw

2009

Bezirke 2008 Bezirke 2009

Auf den Ausweis des Bezirkes Charlottenburg-Wilmersdorf wurde verzichtet, da im Jahr 2009 die Kosten nicht in der erforderlichen Genauigkeit zugeordnet wurden.
er t

er t

12,22 12,83

20,79 22,03

12,22 12,83

Schule, Bildung und Kultur

63

64
Fr ie d M rh .K
18,47 20,41 11,27 11,52 11,68 12,18 11,98 11,99 9,36 8,19 10,03 10,37 7,32 7,55 9,89 10,17 9,16 11,47 10,92 12,86 9,45 8,57 8,86 10,62 2008

Fr ie d it te
18,47 20,41 11,27 11,52 11,68 12,18 11,98 11,99 9,36 8,19 10,03 10,37 7,32 7,55 9,89 10,17

M

Was kostet...

rh .K

it te

Was kostet wo wie viel ?

re uz b

38,30 36,76

33,63 35,44

28,89 27,88

Gesamtkosten je Schüler und Schultag in €

37,24 39,24

Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 1,60

28,63 29,30

%

35,58 36,21

28,57 30,92

0- - - -

35,70 37,52

28,09 27,11 10,92 12,86 9,45 8,57 8,86 10,62

9,16 11,47

31,77 27,90

Veränderung zum Vorjahr:

Mittelwert 2009:

SenBildWiss 2008 SenBildWiss 2009

... ein Schulplatz in einer Gesamtschule pro Schultag ?

. Pa Ch nk ar ow lb .W i lm d. Sp St an eg da li t u zZe Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N ep eu to kö w lln -K M öp ar en za ic hn k -H el le rs Li d. ch te nb R ei er ni g ck en do rf M it te lw

43,24 40,67

re uz b. Pa nk Ch ow ar lb .W i lm d. Sp St an eg da li t u zZe Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N eu ep kö to w lln -K M öp ar en za ic hn k -H el le rs Li d. ch te nb R ei er ni g ck en do rf

29,03 29,40

... Gesamtkosten eines Schulplatzes in einer Gesamtschule

M

11,05 € +10,94 %

Bezirke 2008 Bezirke 2009

it te lw
9,96 11,05

Schule, Bildung und Kultur

er t

er t

2009

32,70 33,18

9,96 11,05

Fr ie d
11,09 11,67 7,49 7,76 8,68 9,50
9,51 9,88 7,70 6,69 8,02 7,93 10,26 8,62 8,08 8,56 9,07 9,29 9,34 8,86 8,43 8,91 6,71 7,15 2008 8,68 9,50 7,49 7,76

M
rh .K
11,09 11,67

Was kostet...

rh .K

it te

Fr ie d M it te

25,24 26,01

Was kostet wo wie viel ?

24,13 25,51

29,01 28,42

Gesamtkosten je Schüler und Schultag in €

22,11 23,87

9,51 9,88

Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 2,60

22,29 22,90 8,02 7,93

7,70 6,69

%

23,25 24,59

22,58 23,69

10,26 8,62

0- - - -

22,72 24,16 9,07 9,29

8,08 8,56

28,29 29,15

25,97 22,56 8,43 8,91 6,71 7,15

9,34 8,86

Veränderung zum Vorjahr:

Mittelwert 2009:

... ein Schulplatz in einem Gymnasium pro Schultag ?

SenBildWiss 2008 SenBildWiss 2009

re uz b. Pa nk Ch ow ar lb .W i lm d. Sp St an eg da li t zu Ze Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N eu ep kö to w lln -K M öp ar za en hn ic k -H el le rs Li d. ch te nb R er ei ni g ck en do rf
M it te lw

24,48 23,53

re uz b. Pa Ch nk ar ow lb .W i lm d. Sp St an eg da li t u zZe Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N ep eu to kö w lln -K M öp ar en za ic hn k -H el le rs Li d. ch te nb R ei er ni g ck en do rf

... Gesamtkosten eines Schulplatzes in einem Gymnasium

24,63 25,54

M

8,74 € +2,21 %

Bezirke 2008 Bezirke 2009

it te lw
8,55 8,74

er t

er t

2009

24,31 24,37

8,55 8,74

Schule, Bildung und Kultur

65

66
Was kostet...
11,30 9,95 20,94 24,09 23,19 25,05 29,04 32,77 22,52 18,90 26,29 26,16 33,18 25,73 24,62 23,86 21,53 22,65 21,98 20,99 25,23 26,32 28,54 30,25 2008
Gesamtkosten je Schüler und Schultag in €

Fr ie d

M

rh

.K

it te

Was kostet wo wie viel ?

re uz b

52,92 55,12

11,30 9,95

62,82 70,27

20,94 24,09

72,37 76,73 29,04 32,77 22,52 18,90 26,29 26,16 33,18 25,73

23,19 25,05

99,12 105,36

Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 1,19

96,07 93,76

%

110,61 109,26

103,23 91,19

0- - - -

71,48 66,52

24,62 23,86

61,90 58,98

21,53 22,65

52,93 56,43

21,98 20,99

Veränderung zum Vorjahr:

Mittelwert 2009:

SenBildWiss 2008 SenBildWiss 2009

... ein Schulplatz in einer Sonderschule pro Schultag ?

. Pa Ch nk ar ow lb .W i lm d. Sp St an eg da li t u zZe Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N ep eu to kö w lln -K M öp ar en za ic hn k -H el le rs Li d. ch te nb R ei er ni g ck en do rf
28,54 30,25

64,28 72,49

25,23 26,32

Fr M ie it dr te h. -K re uz b. Pa nk Ch ow ar lb .W i lm d. Sp St an eg da li t u zZe Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N eu ep kö to w lln -K M öp ar en za ic hn k -H el le rs Li d. ch te nb R ei er ni g ck en do rf M

88,11 85,97

... Gesamtkosten eines Schulplatzes in einer Sonderschule

M

24,57 € +2,76 %

Bezirke 2008 Bezirke 2009

it te lw

it te lw

Schule, Bildung und Kultur

er t

er t

2009

71,92 74,61

23,91 24,57

23,91 24,57

Was kostet wo wie viel ?

Schule, Bildung und Kultur

Die nachfolgenden Diagramme geben einen Überblick über die bezirklichen Kosten der unterschiedlichen Schularten. Hierzu werden die jeweiligen Mittelwerte gegenübergestellt.

... Mittlere Bereitstellungskosten eines Schulplatzes je Schulart

mittlere bezirkliche Kosten eines Schulplatzes pro Schüler und Schultag in €

2008

2009

9,01

9,42

17,07 18,04 Hauptschule

12,22 12,83 Realschule

9,96 11,05 Gesamtschule

8,55 8,74 Gymnasium

23,91 24,57 Sonderschule

Grundschule

Dem Diagramm lässt sich entnehmen, dass für die Bereitstellung von Schulplätzen an Haupt- und Sonderschulen höhere Kosten als für die übrigen Schularten anfallen. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass die Schüler dieser beiden Schularten einer besonderen Förderung unterliegen, die sich auf die bezirklichen Stückkosten auswirkt. So werden z. B. in Sonderschulen besondere Unterrichtsmaterialien benötigt und zusätzliche Therapieräume vorgehalten. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Kosten für einen Schulplatz weiterhin erhöht. Dafür sind neben gesunkenen Schülerzahlen auch gestiegene Gebäudekosten mitverantwortlich. Die gestiegenen Gebäudekosten sind u.a. auf die Erhöhung von Baupreisindex und Kreditzinssatz zurückzuführen, so dass auch bei gleich bleibender Gebäudenutzung die Stückkosten gestiegen sind. Werden die Kosten, die bei der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung für die Schulträgerschaft entstehen (insb. Lehrerpersonalkosten), zusätzlich berücksichtigt, ergibt sich folgendes Bild:

67

Was kostet wo wie viel ?

Schule, Bildung und Kultur

... Mittlere Gesamtkosten eines Schulplatzes je Schulart

mittlere Gesamtkosten eines Schulplatzes pro Schüler und Schultag in €

SenBildWiss 2008 SenBildWiss 2009

Bezirke 2008 Bezirke 2009

17,07

18,04

12,22

12,83

9,96

11,05

17,88

9,01

19,27

9,42

43,63

41,14

20,79

22,03

32,70

33,18

24,31

8,55

24,37

8,74

71,92

23,91 Grundschule Hauptschule Realschule Gesamtschule Gymnasium

Sonderschule

Die besondere Förderstruktur der Sonderschulen hat auch unmittelbaren Einfluss auf die Höhe der Personalkosten je Schulplatz, wodurch ein unmittelbarer Vergleich mit den übrigen Gesamtkosten kaum möglich ist. Bei den anderen Schulformen weisen die Hauptschulen, gefolgt von den Gesamtschulen, die höchsten Gesamtkosten pro Schulplatz auf. Ein Faktor, der sich wesentlich auf die Gesamtkosten je Schulplatz auswirkt, ist die mittlere Klassenfrequenz. Je geringer die Zahl der unterrichteten Schüler pro Lehrer ausfällt, desto höher liegen die Lehrerpersonalkosten pro Schüler. Laut Schulstatistik 2009/10 variiert die durchschnittliche Klassenfrequenz je nach Schulart zwischen 17,7 (Hauptschule) und 28,4 (Gymnasium) Schülern je Klasse. Auch die Absenkung von Klassenfrequenzen bei einem hohen Anteil von Schülern nichtdeutscher Herkunftssprache (mehr als 40 %) hat diese kostenmäßige Wirkung. Von diesem Effekt sind insbesondere die Grundschulen, aber auch Real- und Hauptschulen betroffen. Auch in 2009 wurden die Kosten der verbundenen Haupt- und Realschulen vollständig bei den Kosten der Hauptschule abgebildet.

68

74,61

24,57

Was kostet wo wie viel ?

Schule, Bildung und Kultur

Was kostet...

... ein Essen im Schulhort ?
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,46

0- - - %

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

1,89 € -3,11 %

2008

2009

1,98 2,18

1,94 2,09

2,00 1,89

2,01 1,82

2,33 1,88

1,98 2,15

1,69 1,89

1,84 1,98

1,80 1,88

1,86 1,85

1,97 1,97

1,95 1,90

zb . Pa nk Ch ow ar lb .W i lm d. Sp St an eg da li t u zZe Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N eu ep kö to w lln -K M öp ar en za ic hn k -H el le rs Li d. ch te nb R ei er ni g ck en do rf

it te

re u

rh .K

Fr ie d

Die oben stehende Abbildung weist die durchschnittlichen Kosten aus, die für die Bereitstellung eines Essens pro Schüler – entweder durch einen Caterer oder in Eigenerstellung – anfallen. Der damit verbundene Verwaltungsaufwand, wie z. B. Personal-, Sach- und ggf. Infrastrukturkosten für das Betreiben einer Schulküche, ist dabei genauso enthalten wie die Verwaltungskosten für die Auswahl eines Caterers und die Kosteneinziehung. Auf der Grundlage der bundesweit gültigen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung werden bereits seit 2005 die sogenannten „Berliner Qualitätskriterien“ für die Bereitstellung des Schulmittagessens berücksichtigt. Der von den Eltern gemäß Kita- und Tagespflegekostenbeteiligungsgesetz zu zahlende monatliche Verpflegungsanteil beträgt 23 €. Ausgehend von 192 Mahlzeiten pro Jahr macht dies 1,44 € pro Essen, wodurch sich folgende Kostenunterdeckung ergibt:

M

it te lw

M

er t

1,96 1,89

69

70
Fr ie d rh .K re uz b.
0,50 0,65 0,56 0,46 0,74

M it te
0,54

Was kostet wo wie viel ?

Ch a rl b. -W i lm Sp an da u eg li t zd.
0,57 0,38 0,89 0,45 0,54 0,71

Pa n ko w

St Ze Te hl en m ph d. .Sc hö ne b. Tr M N ep t ar z ow eu kö -K öp e ah nH Li ch lln ni ck el le rs

0,25 0,46 0,40 0,54 0,36 0,44

d. te nb er R ei ni ck en d

0,42 0,41

g or

0,53 0,53

nicht durch Einnahmen gedeckte Kosten 2008 nicht durch Einnahmen gedeckte Kosten 2009

f

0,51 0,46

Schule, Bildung und Kultur

Was kostet wo wie viel ?

Schule, Bildung und Kultur

Was kostet...

... eine Stunde Musikunterricht in einer Musikschule ?
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 1,10

0- - - %

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

45,34 € +1,91 %

2008

2009

57 51

43 44

53 51

44 41

53 49

38 38

41 40

41 54

48 49

43 44

50 46

45 42

zb . Pa nk Ch ow ar lb .W i lm d. Sp St an eg da li t zu Ze Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N eu ep kö to w lln -K M öp ar en za hn ic k -H el le rs Li d. ch te nb R er ei g ni ck en do rf

it te

re u

rh .K

Fr ie d

Bei dieser Dienstleistung handelt es sich um ein öffentlich finanziertes Angebot, das – parallel zu privaten Anbietern – insbesondere einkommensschwächeren Bevölkerungsschichten den chancengleichen Zugang zum Musikunterricht ermöglichen soll. Der in Musikschulen angebotene Unterricht umfasst dabei den gesamten Bereich der Musikerziehung. Neben dem klassischen vokalen und instrumentalen Unterricht gehören hierzu bspw. auch die musikalische Früherziehung oder Kurse mit musikgeschichtlichen Inhalten. Die dargestellte Dienstleistung beinhaltet die Planung, Organisation und Durchführung des Unterrichts. Gezählt wurden alle Unterrichtsstunden mit einer Dauer von 45 Minuten. Die jeweiligen Kosten pro Stunde können der oben stehenden Abbildung entnommen werden. Die nachfolgende Analyse soll veranschaulichen, in welchem Umfang öffentlich finanzierter Musikunterricht in den einzelnen Berliner Bezirken angeboten wird. Hierzu wurden die durchgeführten Stunden mit der dominierenden Zielgruppe (Anzahl der Einwohner im Alter von 3 bis 21 Jahren) ins Verhältnis gesetzt. Je höher die Verhältniszahl, desto größer fällt das jeweilige Angebot aus. Auffällig ist, dass die umfangreichsten Angebote in den einkommensstarken Bezirken Steglitz-Zehlendorf und Charlottenburg-Wilmersdorf unterbreitet werden.

M

it te lw

M

er t

44 45

71

Was kostet wo wie viel ?

Schule, Bildung und Kultur

Kennzahl:...
... Anzahl der Unterrichtseinheiten je Einwohner von 3 - 21 Jahren

Mitte Friedrh.-Kreuzb. Pankow Charlb.-Wilmd. Spandau Steglitz-Zehlend. Temph.-Schöneb. Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersd. Lichtenberg Reinickendorf Summe/Durchschnitt

108.321 88.172 108.088 143.527 55.149 172.996 111.904 81.237 65.488 36.445 70.453 68.189 1.109.969

* bis Vollendung des 21. Lebensjahres; Stand 31.12.2009

Anzahl der Unterrichtseinheiten je Einwohner von 3 – 21 Jahren

3,56

2,15

2,36

2,22 1,48

2,12

2,16

2,13

3,40

1,38

3,64

2,11

1,52

2,05

0,88

1,77

1,50

re uz b. Pa nk Ch ow ar lb .W i lm d. Sp St an eg da li t zu Ze Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N eu ep kö to w lln -K M öp ar en za hn ic k -H el le rs Li d. ch te nb R ei er ni g ck en do rf

M

rh .K

72

Fr ie d

D ur c

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it te

2,06

nz nt ahl e he rri de ite ch r n t se a 45 inEi M nw in . oh 3 ne -2 r 1 (E Ja W hr ) U e* nt he err ite ich Zi n j tse el e i gr EW nup pe de U nt 20 r 09 he err ite ich Zi n j tse el e i gr EW nup pe de 20 r 08 U
50.450 37.340 48.707 40.270 37.267 46.053 49.290 52.306 32.015 37.893 33.910 40.747 506.248 2,15 2,36 2,22 3,56 1,48 3,76 2,27 1,55 2,05 0,96 2,08 1,67 2,19 2,12 2,16 2,13 3,40 1,38 3,64 2,11 1,52 2,05 0,88 1,77 1,50 2,06
2008 3,76 2009 2,27 1,55 0,96 2,05 2,08 1,67 2,19

B ez irk e

A

Was kostet wo wie viel ?

Schule, Bildung und Kultur

Was kostet...

... eine Stunde Unterricht in einer Volkshochschule ?
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,91

0- - - %

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

58,91 € -2,20 %

2008

2009

58 57

53 54

73 77

67 68

77 73

57 59

60 59

48 51

80 81

61 63

61 56

57 56

zb . Pa nk Ch ow ar lb .W i lm d. Sp St an eg da li t u zZe Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N eu ep kö to w lln -K M öp ar en za ic hn k -H el le rs Li d. ch te nb R ei er ni g ck en do rf

it te

re u

rh .K

Fr ie d

Das Bildungsangebot in den bezirklichen Volkshochschulen dient der allgemeinen politischen, beruflichen und kulturellen Weiterbildung und richtet sich schwerpunktmäßig an alle erwachsenen Einwohner der Stadt. Insbesondere sollen aber Personen, die durch ihr Geschlecht, ihre kulturelle oder soziale Herkunft benachteiligt sind, dieses Angebot nutzen können. Im Zentrum der betrachteten Dienstleistung steht natürlich die Planung, Organisation und Durchführung von Lehrveranstaltungen. Berücksichtigt werden aber bspw. auch Angebote und Prüfungen im Rahmen des Berliner Bildungsurlaubsgesetzes oder Sprachtests im Rahmen des Einbürgerungsverfahrens. Gezählt wurden alle Unterrichtseinheiten mit einer Dauer von 45 Minuten (entspricht einer Unterrichtsstunde). Die nachfolgende Analyse soll veranschaulichen, in welchem Umfang Lehrveranstaltungen in den einzelnen Berliner Volkshochschulen angeboten werden. Hierzu wurden die durchgeführten Stunden zu der Anzahl der Einwohner ins Verhältnis gesetzt. Je höher die Verhältniszahl, desto größer fällt das jeweilige Angebot aus. Das große Angebot in den Bezirken Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln resultiert dabei u. a. aus dem besonderen Umfang der Sprachintegrationsmaßnahmen sowie der sogenannten „Mütter/Elternkurse“ für Eltern von Schülern/KitaKindern mit nicht-deutscher Herkunftssprache.

M

it te lw

M

er t

60 59

73

Was kostet wo wie viel ?

Schule, Bildung und Kultur

Kennzahl:...
... Anzahl der Unterrichtseinheiten je 1000 Einwohner

Mitte Friedrh.-Kreuzb. Pankow Charlb.-Wilmd. Spandau Steglitz-Zehlend. Temph.-Schöneb. Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersd. Lichtenberg Reinickendorf Summe/Durchschnitt
* Stand 31.12.2009

139.526 58.579 37.233 59.141 31.219 64.933 66.258 90.056 31.766 30.956 37.283 40.187 687.137

Anzahl der Unterrichtseinheiten je 1000 Einwohner

418

218 185 140 102

410

225

102

194

137

223

185

291

134

126

142

149

re uz b. Pa nk Ch ow ar lb .W i lm d. Sp St an eg da li t zu Ze Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N eu ep kö to w lln -K M öp ar en za hn ic k -H el le rs Li d. ch te nb R ei er ni g ck en do rf

M

rh .K

74

Fr ie d

D ur c

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198

nz U ah nt l d er e r ei rich nh t ei ste n Ei nw oh ne r( EW )* U nt e je rri 10 ch 00 tse EW inh 20 . 09 U nt er je ri 10 ch 00 tse EW inh 20 . 08
333.437 268.839 365.697 320.087 223.724 293.725 334.993 312.367 241.052 248.026 259.663 241.065 3.442.675 418 218 102 185 140 221 198 288 132 125 144 167 200 410 225 102 194 137 223 185 291 134 126 142 149 198
2008 2009 288 221 198 132 125 144 167 200

B

ez irk e

A

Was kostet wo wie viel ?

Schule, Bildung und Kultur

Die nachfolgende Zeitreihenanalyse zeigt, wie sich die mittleren Stückkosten und Mengen (Anzahl der Unterrichtseinheiten in Zeiteinheiten von 45 Minuten) seit 2002 verändert haben und gibt damit Auskunft über die Leistungs- und Kostenentwicklung der Bezirke.

... Kosten- und Mengenentwicklung für Unterrichtsstunden in Volkshochschulen

mittlere Kosten je Unterrichtseinheit in €

mittlere Kosten je Unterrichtseinheit Anzahl der Unterrichtseinheiten pro Jahr

601.016 553.808 545.223 549.578 548.256

637.295

675.692

687.137

63,85 2002

61,61 2003

60,42 2004

59,71 2005

59,61 2006

60,72 2007

60,24 2008

58,91 2009

75

Was kostet wo wie viel ?

Schule, Bildung und Kultur

Was kostet...

... die Information und Betreuung eines Besuchers in einer Bibliothek ?
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,36

%

0- - - -

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

2,19 € entfällt

2009

2,08

2,01

2,66

2,40

1,46

1,42

1,90

1,56

3,00

2,98

2,32

2,29

. Pa nk ow rl b. -W i lm d. Sp St an eg da li t u zZe Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N eu ep kö to w lln -K M öp ar en za ic hn k -H el le rs Li d. ch te nb R er ei ni g ck en do rf

it te

re uz b

.K

rh

76

Fr ie d

Städtische Bibliotheken sind ein Ort der Begegnung, der Entspannung, der Information und der Kommunikation. Die Vermittlung von Informationen über die eigenen Bestände sowie die in anderen Standorten (z. B. via Datenbanken) gehört zu den Kernaufgaben einer Bibliothek. Die dargestellte Dienstleistung beinhaltet aber auch jene Leistungen, die im Zusammenhang mit der Pflege von Büchern / Medien sowie der Bereitstellung vor Ort (Informationsbestände, Internet, Multimedia-PC) stehen. Dies schließt die Förderung gesellschaftlicher Kommunikation in Form von Veranstaltungen, Ausstellungen und Öffentlichkeitsarbeit ein. Spezielle Angebote zur Förderung der Lese- und Medienkompetenz (insb. für KitaGruppen und Schulklassen) sind in dieser Dienstleistung und den dargestellten Kosten nicht enthalten. Aufgrund einer veränderten Kostenzuordnung im Leistungsspektrum der Bibliotheken, ist ein Zeitreihenvergleich der Stückkosten mit dem Jahr 2008 nicht möglich.

Ch a

M

it te lw

M

er t

2,19

Was kostet wo wie viel ?

Schule, Bildung und Kultur

Was kostet...

... eine Entleihung in einer städtischen Bibliothek ?
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,84

0- - - %

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

1,90 € entfällt

2009

1,85

1,86

1,67

2,41

2,28

1,67

2,53

2,14

1,86

1,93

1,52

2,21

. Pa nk ow rl b. -W i lm d. Sp St an eg da li t u zZe Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N eu ep kö to w lln -K M öp ar en za ic hn k -H el le rs Li d. ch te nb R er ei ni g ck en do rf

it te

re uz b

.K

rh

Fr ie d

Die klassische Dienstleistung einer Bibliothek ist die Entleihung von Büchern und Medien (CDs, DVDs etc.). Hierzu gehören - neben der Beschaffung von Medien insbesondere alle Tätigkeiten rund um den Ausleihprozess (Ausgabe, Fristverlängerung, Rücknahme, Mahnverfahren, Fernausleihe). Gezählt wurden alle Entleihungen und Verlängerungen. Aufgrund einer veränderten Kostenzuordnung im Leistungsspektrum der Bibliotheken, ist ein Zeitreihenvergleich der Stückkosten mit dem Jahr 2008 nicht möglich. Mit Hilfe der nachfolgenden Darstellungen soll das Entleihverhalten in den Bezirken analysiert werden. Hierzu wurden alle Entleihungen sowohl mit der lesefähigen Einwohnerschaft des Bezirks als auch mit der Besucherzahl der jeweiligen Bibliotheken ins Verhältnis gesetzt. Zusätzlich wird ein Überblick über die Entwicklung der Besucher- und Ausleihzahlen der vergangenen Jahre gegeben.

Ch a

M

it te lw

M

er t

1,90

77

Was kostet wo wie viel ?

Schule, Bildung und Kultur

Kennzahl:...
... Entleihungen je Einwohner

Mitte Friedrh.-Kreuzb. Pankow Charlb.-Wilmd. Spandau Steglitz-Zehlend. Temph.-Schöneb. Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersd. Lichtenberg Reinickendorf Summe/Durchschnitt
* Stand 31.12.2009

Ei nw

333.437 268.839 365.697 320.087 223.724 293.725 334.993 312.367 241.052 248.026 259.663 241.065 3.442.675

En tle ih un g 20 je 09 EW
8,2 5,3 5,2 4,3 5,2 7,5 5,1 4,5 5,0 5,2 6,8 5,3 5,7

En tle ih un g 20 je 08 EW
7,9 5,2 5,2 4,6 5,2 7,0 5,1 4,4 4,6 5,2 6,9 4,8 5,5
2008 2009 6,8 5,3 5,7 4,8
D ur c hs ch ni tt

B ez irk e

Entleihungen je Einwohner

8,2 7,5

5,3

5,2 4,3

5,2

oh n

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(E W

)*

5,1

4,5

5,0

5,2

7,9

5,2

5,2

4,6

5,2

7,0

5,1

4,4

4,6

5,2

6,9

78

zb . Pa nk Ch ow ar lb .W i lm d. Sp St an eg da li t u zZe Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N ep eu to kö w lln -K M öp ar en za ic hn k -H el le rs Li d. ch te nb R er ei ni g ck en do rf

it te

Fr ie d

rh .K

re u

M

5,5

Was kostet wo wie viel ?

Schule, Bildung und Kultur

Kennzahl:...
... Entleihungen je Bibliotheksbesucher

Mitte Friedrh.-Kreuzb. Pankow Charlb.-Wilmd. Spandau Steglitz-Zehlend. Temph.-Schöneb. Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersd. Lichtenberg Reinickendorf Summe/Durchschnitt

2.739.913 1.418.705 1.899.446 1.388.901 1.167.949 2.194.640 1.699.261 1.415.994 1.205.979 1.296.669 1.764.761 1.278.947 19.471.165

Entleihungen je Bibliotheksbesucher

2,9 2,6 2,4 2,2 2,0

2,5

2,7

2,9

2,1

1,9

2,7

2,3

2,6

2,3

2,5

2,8

2,7

. Pa nk ow rl b. -W i lm d. Sp St an eg da li t u zZe Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N ep eu to kö w lln -K M öp ar en za ic hn k -H el le rs Li d. ch te nb R er ei ni g ck en do rf

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Fr ie d

Ch a

D ur c

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ch ni tt

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M

zb

2,5

En Anz tle ah ih l d un er ge n 20 09 A nz B a es hl uc d he er r2 00 Ve 9 En rhä tl ltn B eih is es u uc ng he en r2 / Ve 00 9 En rhä tle ltn B ih is es u uc ng he en r2 / 00 8
1.119.575 538.153 662.068 626.214 584.460 766.838 713.974 527.611 556.168 524.468 624.284 467.419 7.711.232 2,4 2,6 2,9 2,2 2,0 2,9 2,4 2,7 2,2 2,5 2,8 2,7 2,5 2,5 2,7 2,9 2,1 1,9 2,7 2,3 2,6 2,3 2,5 2,8 2,7 2,5
2008 2,9 2,4 2,2 2009 2,7 2,5 2,8 2,7 2,5

B

ez irk e

79

Was kostet wo wie viel ?

Schule, Bildung und Kultur

... Mengenentwicklung für Entleihungen und Besucher in städtischen Bibliotheken

Anzahl der Besucher pro Jahr Anzahl der Entleihungen pro Jahr 19.471.165 18.216.021 15.891.545 15.438.494 16.535.572 16.623.417 17.283.563 18.912.556

7.126.781

7.610.025

8.026.304

7.547.875

7.558.216

7.611.811

7.612.574

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

80

7.711.232

Was kostet wo wie viel ?

Sozialwesen

2.6

Bereich: Sozialwesen
Gesamtkosten des Bereiches:

1,20 Mrd. €
Kindertagesbetreuung 20%

Gesamtkostenanteil des Bereiches (inkl. dienstleistungsbez. Transfers)

Stadt-/ Landschaftsplanung, Natur und Grünflächen 5% Bürger- und Ordnungsangelegenheiten, Wirtschaft, Verwaltung 4%

Schule, Bildung und Kultur 19%

Gesundheit, Umwelt- und Verbraucherschutz 3% Bauen, Wohnen, Vermessen, Verkehr 3%

Jugend, Familie, Sport 19% Sozialwesen 26%

Der Bereich Sozialwesen umfasst insbesondere die Bereitstellung materieller Hilfen für bedürftige Menschen. Seit dem Inkrafttreten des SGB II im Zuge der Hartz IVReformen zum 01.01.2005 bilden die Zahlungen für die „Kosten der Unterkunft“ (KdU) von ALG II-Empfängern den größten Ausgabeblock. An den in 2009 entstandenen Gesamtausgaben von 1.407 Mio € hat das Land Berlin aufgrund gesetzlicher Regelungen 74,6 % (rd. 1.050 Mio €) zu tragen; der Bundesanteil liegt demnach bei rd. 357 Mio €. Die KdU werden allerdings nicht vom Sozialamt bewilligt bzw. ausgezahlt, sondern den zuständigen Job-Centern, die gemeinsam von der Bundesagentur für Arbeit und den Bezirken betrieben werden, im Wege der Erstattung übertragen. Den Arbeitsschwerpunkt der Sozialämter bilden nunmehr die „Hilfen in besonderen Lebenslagen“ und hier vor allem die Eingliederungshilfe (Behindertenhilfe), die Hilfe zur Pflege sowie die Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten. Zum Bereich Sozialwesen gehören aber auch bezirkliche (oder vom Bezirk finanzierte) Angebote auf dem Gebiet der sozialen Dienste und Einrichtungen. Nachstehend werden folgende Hilfs- bzw. Dienstleistungen exemplarisch betrachtet: ♦ Betreuung von Grundsicherungs-Empfängern ♦ Betreuung eines Bürgers zur Regelung seiner persönlichen Lebensumstände ♦ Schuldnerberatung ♦ Sozialpädagogische Wohnraumsicherung ♦ Ambulante und stationäre Hilfe zur Überwindung bes. sozialer Schwierigkeiten ♦ Ambulante Hilfen zur Pflege

81

Was kostet wo wie viel ?

Sozialwesen

Was kostet...

... die Betreuung eines Grundsicherungs-Empfängers pro Jahr ?

Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,49

%

0- - - -

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

428,47 € +5,09 %

2008

2009

372 349

419 440

434 429

415 458

373 357

410 437

407 428

369 349

343 440

390 427

435 397

408 433

ko w rl b. -W i lm d. Sp St an eg da li t u zZe Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N ep eu to kö w lln -K M öp ar en za ic hn k -H el le rs Li d. ch te nb R er ei ni g ck en do rf

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.K

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82

Fr ie d

Ältere Mitbürger, die das 65. Lebensjahr vollendet haben, können zur Sicherung ihres Lebensunterhalts Leistungen der Grundsicherung erhalten. Das Gleiche gilt für Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und dauerhaft erwerbsunfähig sind. Die oben stehende Abbildung weist nur die Verwaltungskosten aus, die im Rahmen dieser Dienstleistung durchschnittlich in den Bezirken pro Leistungsempfänger angefallen sind. Die Beträge, die an die Empfänger von Grundsicherungsleistungen ausgezahlt wurden, sind Transferkosten ohne Dienstleistungsbezug und daher in den oben ausgewiesenen Kosten nicht enthalten. Die entsprechenden Transferkosten sind seit Jahren stark steigend und betrugen in 2009 rd. 314,6 Mio. €. Im Vergleich zu 2008 beträgt die Steigerung rund 12 %. Im Durchschnitt entfallen auf jeden Empfänger Transferkosten von rd. 5.710 € im Jahr.

Ch a

M

it te lw

M

Pa n

er t

408 428

Was kostet wo wie viel ?

Sozialwesen

Was kostet...

... die Betreuung eines Bürgers zur Regelung seiner persönlichen Lebensumstände ?
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,13

%

0- - - -

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

160,25 € -0,89 %

2008

2009

164 157

128 138

150 169

176 185

179 139

159 148

143 153

158 145

180 164

173 211

192 173

148 198

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Fr ie d

Volljährigen, die aufgrund von Krankheit oder Behinderung nicht (mehr) in der Lage sind, ihre persönlichen Angelegenheiten teilweise oder vollständig zu regeln, kann hierfür ein rechtlicher Betreuer zur Seite gestellt werden. Voraussetzung ist, dass die Angelegenheiten nicht durch andere Hilfen ohne gesetzlichen Vertreter besorgt werden können. Ziel ist die Wahrung/Durchsetzung von individuellen Ansprüchen und Rechtspositionen der betreuten Bürgerinnen und Bürger. Die Bestellung des Betreuers erfolgt auf Antrag des Betroffenen oder von Amts wegen durch das Vormundschaftsgericht. Sofern die Betreuung weder durch eine Person noch durch einen Verein wahrgenommen werden kann, bestellt das Gericht die zuständige Behörde zum Betreuer. Die betrachtete Dienstleistung schließt alle Tätigkeiten ein, die im Zusammenhang mit einer Betreuung durch das Bezirksamt (Behördenbetreuung) anfallen. Hierzu zählen die Organisation der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben, des individuellen Wohnens, der gesundheitlichen Für- und Vorsorge, der Vertretung in Rechtsangelegenheiten vor Gerichten und Behörden sowie der Regelung aller Vermögensangelegenheiten. Dargestellt sind die dabei anfallenden monatlichen Kosten pro betreutem Bürger.

Ch a

M

it te lw

M

Pa n

er t

162 160

83

Was kostet wo wie viel ?

Sozialwesen

Was kostet...

... eine Schuldnerberatung ?
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,15

0- - - %

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

68,22 € +1,90 %

2008

2009

70 70

66 69

69 64

74 74

69 69

68 69

66 61

68 71

66 66

61 62

58 68

64 64

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84

Fr ie d

Schuldnerberatung ist eine Dienstleistung, die zwischenzeitlich auch durch „DokuSoaps“ in kommerziellen Medien breitere Beachtung gefunden hat. Mit der Beratung soll überschuldeten bzw. von Überschuldung bedrohten Personen bzw. Haushalten Hilfestellung gegeben werden, ihre Existenz zu sichern und ihre persönliche und wirtschaftliche Situation zu stabilisieren. Im Rahmen der Hartz IV-Reformen hat die Schuldnerberatung für das Land Berlin eine noch höhere Bedeutung erlangt. Danach hat Berlin in kommunaler Eigenschaft die finanziellen Lasten von Arbeitslosigkeit voll zu tragen, solange Vermittlungshemmnisse wie bspw. Überschuldung nicht abgebaut sind. In Berlin kann die Schuldnerberatung direkt von den Bezirksämtern oder durch Insolvenzberatungsstellen freier Träger wahrgenommen werden. Dargestellt sind die Kosten, die den Bezirken in diesem Zusammenhang entstanden sind. Sie umfassen insbesondere die Zuschüsse, die den freien Trägern für ihre Insolvenzberatung aus den Bezirkshaushalten zufließen. In den Bezirken Mitte und Charlottenburg-Wilmersdorf werden noch beide Formen der Aufgabenwahrnehmung angeboten. Die Fallkosten beider Formen sind entsprechend ihrem jeweiligen Anteil an der Gesamtwahrnehmung der Aufgabe in den durchschnittlichen Fallkosten enthalten.

Ch a

M

it te lw

M

er t

67 68

Was kostet wo wie viel ?

Sozialwesen

Was kostet...

... die Sozialpädagogische Beratung zur Erlangung und Sicherung von Wohnraum?
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,16

%

0- - - -

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

67,76 € +2,87 %

2008

2009

83 64

66 71

53 69

54 55

62 68

63 65

68 57

84 0

94 87

68 93

63 59

66 75

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Fr ie d

Mit der Beratungsdienstleistung „sozialpädagogische Wohnraumsicherung“ bieten die Bezirke Hilfen zur Überwindung von Wohnungsnotlagen an. Diese sozialarbeiterische Tätigkeit richtet sich vor allem an Personen, die aufgrund von Mietschulden, Wohnungslosigkeit oder Entlassung aus Haftstrafen Schwierigkeiten haben, eine Wohnung zu behalten bzw. neu zu bekommen. Die Beratung durch Sozialarbeiter soll dabei helfen, die durch die Wohnungsprobleme entstandene Krisensituation durch Hilfe bei der Wohnraumversorgung zu überwinden sowie Perspektiven für die eigene Lebensführung (Hilfe zur Selbsthilfe) zu entwickeln. Mit den o.g. Kosten werden die den Bezirken entstehenden monatlichen Beratungskosten pro Hilfebedürftigen abgebildet. Auffällig ist, dass sich der Bezirk Neukölln im Jahr 2009 aus der Beratungstätigkeit zurückgezogen hat.

Ch a

M

it te lw

M

Pa n

er t

66 68

85

Was kostet wo wie viel ?

Sozialwesen

Was kostet...

... die Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten ?
Anspruch auf „Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten“ innerhalb und außerhalb von Einrichtungen hat jeder, der in besonders schwierige Lebensverhältnisse geraten ist (z.B. obdachlos oder straffällig geworden ist, ohne Angehörige/Familie leben muss oder keine gesicherte Existenz hat) und diese aus eigener Kraft nicht überwinden kann. Dabei können die besonderen sozialen Schwierigkeiten in der Person des Hilfesuchenden, in seinen gegenwärtigen Lebensverhältnissen oder in seinem sozialen Umfeld begründet sein. Die Leistungen dieser Hilfe zielen darauf ab, eine Integration in die Gesellschaft zu ermöglichen. Die Hilfe wird zeitlich begrenzt gewährt und ist nicht dauerhaft ausgerichtet. Sie kann dabei alle notwendigen Maßnahmen umfassen, um die besonderen Schwierigkeiten abzuwenden, zu beseitigen, zu mildern oder ihre Verschlimmerung zu verhüten. Hierzu gehören vor allem: • • • • • Beratung und persönliche Betreuung der Hilfesuchenden und ihrer Angehörigen Hilfen zur Ausbildung (soweit nicht vorrangige Jugendhilfe in Anspruch genommen werden muss) Hilfe bei der Erhaltung bzw. Beschaffung einer Wohnung Maßnahmen zur Erlangung und Sicherung eines Arbeitsplatzes Hilfen zur Bewältigung des Alltagslebens

Die persönlichen Hilfen, die in erster Linie eine Form der Hilfe zur Selbsthilfe darstellen, werden in Berlin ausschließlich von freien Trägern erbracht, die von den Bezirken beauftragt und finanziert werden. Die nachfolgend dargestellten monatlichen Kosten pro Hilfeempfänger beinhalten nur die den Trägern gezahlten Entgelte und stellen damit ausschließlich Transferkosten dar. Eine stationäre Hilfegewährung, die ca. zwei Drittel teurer als eine ambulante Betreuung ist, muss nur für rd. 7 % der Hilfeempfänger in Anspruch genommen werden (Stand 2009).

86

Fr ie d M rh .K re uz b . Pa n it te

M

Was kostet...

rh

.K

it te

1.063 888
Ch a

Fr ie d

587 600 524 598 619 627 670 611 645 548 609 601 481 581 567 579 559 561 590 604 657 610 467 660 2008

Was kostet wo wie viel ?

1.423 1.312

1.143 976

911 1.207

Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,09

Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,75

982 884

985 900

%

%

1.031 1.012

882 914

0- - - -

0- - - -

958 950

1.141 1.594

Veränderung zum Vorjahr:

Veränderung zum Vorjahr:

Mittelwert 2009:

Mittelwert 2009:

re uz b. Pa Ch nk ar ow lb .W i lm d. Sp St an eg da li t u zZe Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N ep eu to kö w lln -K M öp ar en za ic hn k -H el le rs Li d. ch te nb R ei er ni g ck en do rf ko rl w b. -W i lm d. Sp St an eg da li t u zZe Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N ep eu to kö w lln -K M öp ar en za ic hn k -H el le rs Li d. ch te nb R ei er ni g ck en do rf M

1.546 1.118 2008

1.047 1.100

... die stationäre Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten?

... die ambulante Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten?

M

993,85 € -4,37 %

600,35 € +2,06 %

it te lw

2009

2009

er t

it te lw

1.039 994

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588 600

Sozialwesen

87

Was kostet wo wie viel ?

Sozialwesen

... Zusammenhang zwischen den Dienstleistungen „Hilfe zur Überwindung besonderer soz. Schwierigkeiten“ und „Sozialpädagogischer Wohnraumsicherung“
Die Dienstleistungen der sozialpädagogischen Wohnraumsicherung umfassen insbesondere sozialarbeiterische Tätigkeiten für den potenziellen Personenkreis, der auch für eine Inanspruchnahme von Hilfen zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten infrage kommt. Die Beratungsleistungen stellen dabei insbesondere eine Präventionsmaßnahme für Leistung der Hilfen zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten dar. Mit der nachfolgenden Grafik werden die Fallzahlen der jeweiligen Dienst- bzw. Hilfeleistung dargestellt. Die Anzahl der Fälle mit einer sozialpädagogischen Beratungsleistung werden den Fallzahlen der Leistungsbezieher aus der Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten gegenübergestellt.

Sozialpädagogische Wohnraumsicherung Hilfen zur Überwindung bes. soz. Schwierigkeiten Mitte Friedrh.-Kreuzb. Pankow Charlb.-Wilmd. Spandau Steglitz-Zehlend. Temph.-Schöneb. Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersd. Lichtenberg Reinickendorf 1.095 431 992 306 518 396 1.028 247 819 139 305 188 1.178 531 1.703 546 248 789 248 1.064 449 448 236

Besonders auffällig ist der Bezirk Neukölln, da er die Dienstleitung der sozialpädagogischen Wohnraumsicherung als einziger Bezirk nicht mehr wahrnimmt, gleichzeitig aber bei den Hilfen zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten die mit Abstand höchsten Fallzahlen aufweist.

88

Was kostet wo wie viel ?

Sozialwesen

Was kostet...

... die ambulante Hilfe zur Pflege ?
Menschen, die bei den Verrichtungen des täglichen Lebens (Körperpflege, Ernährung, Mobilität) wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit bzw. Behinderung dauerhaft (mindestens sechs Monate) und in erheblichem Maße Unterstützung benötigen, haben Anspruch auf Hilfe zur Pflege. Die genauen Voraussetzungen sind im SGB XII geregelt. Die Hilfen werden von Pflegediensten oder Angehörigen erbracht. Sie werden vorrangig von den sog. „Leistungsträgern“ (insb. der Pflegeversicherung) finanziert, die hierfür feste Leistungssätze entsprechend der festgelegten Pflegestufen gewähren. Die Finanzierungszuständigkeit der Bezirke ist auf Sozialhilfefälle begrenzt und erstreckt sich auch dort nur auf noch nicht anderweitig abgedeckte Kosten (Nachrang der Sozialhilfe). Die Hilfe zur Pflege umfasst häusliche (sog. ambulante), teilstationäre und stationäre Pflege. Im Nachfolgenden wird exemplarisch auf die Leistungsgewährung bei der ambulanten Hilfe zur Pflege eingegangen. Wird eine häusliche Pflege als ausreichend erachtet, ist zu entscheiden, ob die Hilfe durch Pflegedienste erbracht werden soll oder ob sie durch Angehörige (oder sonstige nahe stehende Personen) geleistet werden kann. Erfolgt die Pflege durch Angehörige oder sonstige nahe stehende Personen, erhalten die Pflegebedürftigen ab der Pflegestufe 1 ein Pflegegeld, das der Höhe nach den Bemessungen im Rahmen der Pflegeversicherung entspricht. Der Umfang der häuslichen Betreuung bzw. die Höhe des Pflegegeldes richtet sich nach dem Ausmaß der Pflegebedürftigkeit. Man unterscheidet zwischen: Pflegestufe 3: Pflegebedürftige, die bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität täglich rund um die Uhr , auch nachts, der Hilfe bedürfen und zusätzlich mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigen (Schwerstpflegebedürftige) Pflegestufe 2: Pflegebedürftige, die bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität mindestens dreimal täglich zu verschiedenen Tageszeiten der Hilfe bedürfen und zusätzlich mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigen (Schwerpflegebedürftige) Pflegestufe 1: Pflegebedürftige, die bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität mindestens einmal täglich der Hilfe bedürfen und zusätzlich mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigen (erheblich Pflegebedürftige) Pflegestufe 0: Eine Einstufung in die Pflegestufe 0 erfolgt, wenn keine anerkannte Pflegestufe zugeordnet werden kann, die Voraussetzungen der Hilfegewährung ansonsten jedoch vorliegen.

89

90
Fr ie d M rh .K re u zb . Pa n it te

Fr ie d

M

rh

Was kostet...

.K

it te

re u Ch a

Was kostet wo wie viel ?

Ch a

Pa n

zb .

1.014 890 788 657 685 632 756 653 783 770 578 602 597 604 680 557 779 768 701 603 698 651 698 730 741 645
M it te lw

935 911

974 984

990 1.017

Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 1,01

Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 1,07

866 886

951 1.002

%

%

1.007 934

893 880

0- - - -

0- - - -

705 799

877 946

... die Ambulante Hilfe der Pflegestufe 1 pro Monat ?

... die Ambulante Hilfe der Pflegestufe 0 pro Monat ?

Veränderung zum Vorjahr:

Veränderung zum Vorjahr:

Mittelwert 2009:

Mittelwert 2009:

ko rl w b. -W i lm d. Sp St an eg da li t u zZe Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N ep eu to kö w lln -K M öp ar en za ic hn k -H el le rs Li d. ch te nb R ei er ni g ck en do rf ko w rl b. -W i lm d. Sp St an eg da li t zu Ze Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N eu ep kö to w lln -K M öp ar za en hn ic k -H el le rs Li d. ch te nb R er ei g ni ck en do rf

873 1.002 2008

848 807

2008

M

922,91 € +0,99 %

647,81 € -7,42 %

it te lw

2009

er t

Sozialwesen

914 923

er t

2009

700 648

Fr ie d Fr ie d M rh .K re u zb . Pa n it te

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Was kostet...

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Was kostet wo wie viel ?

Ch a

Pa n

zb .

3.074 3.122 1.586 1.553 1.614 1.613 1.517 1.581 1.481 1.588 1.472 1.571 1.456 1.456 1.621 1.599 1.431 1.428 1.373 1.460 1.385 1.506 1.413 1.609 1.346 1.504
M it te lw

3.927 4.093

2.778 2.905

3.220 3.047

Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,86

Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 1,19

2.742 2.879

2.404 2.472

%

%

2.444 2.684

2.901 3.104

0- - - -

0- - - -

2.838 2.953

3.071 2.742

... die Ambulante Hilfe der Pflegestufe 3 pro Monat ?

... die Ambulante Hilfe der Pflegestufe 2 pro Monat ?

Veränderung zum Vorjahr:

Veränderung zum Vorjahr:

Mittelwert 2009:

Mittelwert 2009:

ko rl w b. -W i lm d. Sp St an eg da li t u zZe Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N ep eu to kö w lln -K M öp ar en za ic hn k -H el le rs Li d. ch te nb R ei er ni g ck en do rf ko rl w b. -W i lm d. Sp St an eg da li t u zZe Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N ep eu to kö w lln -K M öp ar en za ic hn k -H el le rs Li d. ch te nb R ei er ni g ck en do rf

2.378 2.535 2008

2.154 2.568

2008

M

2.892 € +2,99 %

1.562 € +6,70 %

it te lw

2009

er t

2009

2.808 2.892

er t

1.464 1.562

Sozialwesen

91

Was kostet wo wie viel ?

Sozialwesen

Die ambulante Hilfe zur Pflege ist nur eine Form möglicher Pflegeleistungen. Parallel existieren insbesondere stationäre Pflegeangebote (Unterbringung in einem Pflegeheim). Teilstationäre Hilfen haben dagegen aufgrund ihrer vergleichsweise geringen Fallzahl nur nachgeordnete Bedeutung. Die nachfolgende Grafik zeigt die durchschnittlich monatlich anfallenden Kosten des Sozialamtes für Pflegeleistungen eines Hilfebedürftigen unterschieden nach ambulanten und stationären Angeboten.

... mittlere Kosten eines Hilfebedürftigen nach Pflegearten pro Monat

mittlere Kosten in €

stationär

ambulant

1.296

1.562

1.167

Pflegestufe 0

Pflegestufe 1

Pflegestufe 2

Pflegestufe 3

Auffällig ist, dass bei steigendem Pflegebedarf die durchschnittlichen Kosten für ambulante Pflegeleistungen stark ansteigen und auch bei vergleichbarem Pflegebedarf deutlich über den Kosten einer stationären Unterbringung liegen. In der Pflegestufe 3 liegen die durchschnittlichen Kosten der ambulanten Versorgung 2,5 mal über den Kosten einer stationären Unterbringung. Im stationären Bereich entfallen die höchsten durchschnittlichen Kosten auf die Pflegestufe 0. Dies erklärt sich aus der vorrangigen Beteiligung der Pflegeversicherung an den Kosten der Pflegestufen 1 bis 3.

92

2.892

648

794

923

924

Was kostet wo wie viel ?

Bauen, Wohnen, Vermessen und Verkehr

2.7

Bereich: Bauen, Wohnen, Vermessen und Verkehr
Gesamtkosten des Bereiches:

0,16 Mrd. €

Gesamtkostenanteil des Bereiches (inkl. dienstleistungsbez. Transfers)

Kindertagesbetreuung 20%

Stadt-/ Landschaftsplanung, Natur und Grünflächen 5% Bürger- und Ordnungsangelegenheiten, Wirtschaft, Verwaltung 4%

Schule, Bildung und Kultur 18%

Gesundheit, Umwelt- und Verbraucherschutz 3%

Bauen, Wohnen, Vermessen, Verkehr 3%

Sozialwesen 26%

Jugend, Familie, Sport 19%

Der Bereich Bauen, Wohnen, Vermessen und Verkehr wird kostenmäßig von den Dienstleistungen dominiert, die im Zusammenhang mit der Bereitstellung und Unterhaltung von öffentlichen Straßen und den damit verbundenen Einrichtungen stehen. Zum berücksichtigten Leistungsumfang gehören aber auch bezirkliche Aufgaben der Bauaufsicht, der Vermessung sowie der Wohnraumversorgung. Exemplarisch für den Bereich Bauen, Wohnen, Vermessen und Verkehr werden daher folgende Dienstleistungen betrachtet: ♦ Bearbeitung eines Wohngeldantrages ♦ Begehung und Kontrolle eines Kilometers Straßenfläche ♦ Beseitigung einer Gefahrenstelle ♦ Instandsetzung öffentlicher Straßenflächen ♦ Bauaufsichtlicher Bescheid (Baugenehmigung u. ä.)

93

Was kostet wo wie viel ?

Bauen, Wohnen, Vermessen und Verkehr

Was kostet...

... die Bearbeitung eines Wohngeldantrages ?
0- - - Mittelwert 2009:

Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,28

%

Veränderung zum Vorjahr:

114,16 € -32,20 %

2008

2009

180 114

145 115

177 132

237 174

160 106

188 120

192 152

119 114

193 102

149 93

117 86

128 97

re uz b. Pa nk Ch ow ar lb .W i lm d. Sp St an eg da li t zu Ze Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N eu ep kö to w lln -K M öp ar en za hn ic k -H el le rs Li d. ch te nb R er ei g ni ck en do rf

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94

Fr ie d

Zur Sicherung eines angemessenen und familiengerechten Wohnens unterstützt der Staat einkommensschwache Haushalte bei der Mietzahlung. Seit der Hartz IVReform erfolgt die Unterstützung für „ALG II-Empfänger“ direkt durch die JobCenter (Kosten der Unterkunft). Alle übrigen Betroffenen können weiterhin bei den Bezirken einen Antrag auf Wohngeld stellen. Die dargestellte Dienstleistung beinhaltet alle Tätigkeiten, die im Zusammenhang mit der Bearbeitung von Wohngeldanträgen anfallen. Hierzu zählen auch Vorschuss- und Rückforderungsbescheide sowie Zwangs- und Vollstreckungsmaßnahmen. Die oben stehende Abbildung weist die Kosten aus, die dabei je Antrag angefallen sind. Berücksichtigt wurden alle bearbeiteten Anträge, unabhängig davon, ob sie genehmigt oder abgelehnt wurden. Die Beträge für das ausgezahlte Wohngeld sind in den abgebildeten Kosten nicht enthalten. Durch die dargestellte Zuständigkeitsveränderung hat sich die Zahl der WohngeldAnträge bis Ende 2008 drastisch um 79% verringert. Da die Bezirke ihre Personalsowie Gemeinkosten nicht in erforderlichem Umfang angepasst hatten, sind die durchschnittlichen Kosten auf bis zu 176 € je Antrag gestiegen. Mit Wirkung vom 01. Januar 2009 traten umfangreiche Änderungen im Wohngeldgesetz mit einer Ausweitung des Berechtigtenkreises in Kraft, was erstmals seit

rh

M

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M

er t

168 114

Was kostet wo wie viel ?

Bauen, Wohnen, Vermessen und Verkehr

2005 wieder steigende Fallzahlen zur Folge hatte. Durch die daraus folgende bessere Auslastung der Wohnungsämter sind auch die durchschnittlichen Kosten abgesunken.

... mittlere Kosten der Bearbeitung eines Wohngeldantrages

mittlere Kosten pro Antrag in €

mittlere Kosten je Antrag Anzahl der Anträge

334.115

319.729

322.826

156.073 75.154 101.400 67.253

109.237

86 2002

83 2003

82 2004

139 2005

162 2006

176 2007

168 2008

114 2009

Die nachfolgende Grafik veranschaulicht die Entwicklung der beschiedenen Wohngeldanträge je Vollbeschäftigteneinheit zwischen 2004 und 2009.

Beschiedene Wohngeldanträge je Vollbeschäftigteneinheit

Veränderung zum Basisjahr 2004 Bescheide je Vollbeschäftigteneinheit

2004=100 % 78,3 % (-21,8 %) 60,1 % (-39,9 %) 54,3 % (-45,7 %) 53,4 % (-46,6 %) 57,3 % (-42,7 %)

833,9 2004

501,0 2005

452,5 2006

445,3 2007

478,0 2008

651,9 2009

95

Was kostet wo wie viel ?

Bauen, Wohnen, Vermessen und Verkehr

Die nachfolgende Übersicht veranschaulicht die Anzahl der Anzahl Wohngeldanträge je 1.000 Haushalte von 2008 zu 2009. Mit Wirkung vom 01. Januar 2009 traten umfangreiche Änderungen im Wohngeldgesetz in Kraft. Sie betrafen im Wesentlichendie Erhöhung des Wohngeldes und damit verbunden die Ausweitung des Kreises der Anspruchsberechtigten.

Kennzahl:...
... Anzahl der Wohngeldanträge je 1.000 Haushalte

Mitte Friedrh.-Kreuzb. Pankow Charlb.-Wilmd. Spandau Steglitz-Zehlend. Temph.-Schöneb. Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersd. Lichtenberg Reinickendorf Summe/Durchschnitt
* Mikrozensus 2008

10.258 10.056 11.898 6.348 7.474 6.682 9.480 7.635 9.214 10.535 12.627 7.030 109.237

188.944 176.789 221.740 198.554 118.225 160.299 193.497 169.515 133.977 129.542 145.609 134.147 1.970.837

Anzahl der Wohngeldanträge je 1.000 Haushalte

63 54 57 54 42 32 49 52 45 55

35

40

37

20

35

17

36

30

38

49

54

35

re uz b. Pa nk Ch ow ar lb .W i lm d. Sp St an eg da li t zu Ze Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N eu ep kö to w lln -K M öp ar en za hn ic k -H el le rs Li d. ch te nb R ei er ni g ck en do rf

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96

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35

Pr iv at ha us ha lte * A nt r H äge au j sh e 1 al 00 te 0 20 09 A nt r H äge au j sh e 1 al 00 te 0 20 08
54 57 54 32 63 42 49 45 69 81 87 52 55 35 40 37 20 35 17 36 30 38 49 54 35 35
87 81 69 2008 2009

A

nz a am hl tli der c A he nt n rä ge

B ez irk e

Was kostet wo wie viel ?

Bauen, Wohnen, Vermessen und Verkehr

Was kostet...

... die Begehung und Kontrolle eines Straßenkilometers ?

Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,09

%

0- - - -

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

32,89 € +2,14 %

2008

2009

33 32

39 50

37 36

28 31

35 38

41 29

36 38

26 34

29 26

28 29

31 35

29 28

zb . Pa nk Ch ow ar lb .W i lm d. Sp St an eg da li t u zZe Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N eu ep kö to w lln -K M öp ar en za ic hn k -H el le rs Li d. ch te nb R ei er ni g ck en do rf

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Fr ie d

Das Tiefbauamt ist als Träger der Straßenbaulast verpflichtet, alle öffentlichen Straßen und sonstigen Einrichtungen auf Straßenland in einem verkehrssicheren Zustand zu halten. Die Überwachung der Straßen sowie der damit verbundenen Verkehrsanlagen, -zeichen und sonstigen Einrichtungen ist Bestandteil dieser Verkehrssicherungspflicht. Durch regelmäßige Straßenbegehungen (per pedes!) sollen Mängel und Gefahrenstellen erkannt und deren Behebung eingeleitet werden. Die betrachtete Dienstleistung umfasst – neben der Begehung und der Führung entsprechender Bücher und Protokolle – auch die kurzfristige Veranlassung erforderlicher Maßnahmen (so genannte Mängelmeldungen) sowie deren Kontrolle. Ausgewiesen sind die Kosten, die pro begangenem (und kontrolliertem) Kilometer anfallen.

M

it te lw

M

er t

32 33

97

Was kostet wo wie viel ?

Bauen, Wohnen, Vermessen und Verkehr

Was kostet...

... die Beseitigung einer Gefahrenstelle im öffentlichen Straßenland ?
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,43

%

0- - - -

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

50,61 € -2,95 %

2008

2009

53 52

57 45

52 47

42 56

50 52

48 49

61 46

56 53

53

54 54

46 49

51 45

. Pa nk ow lb .W i lm d. Sp St an eg da li t u zZe Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N eu ep kö to w lln -K M öp ar en za ic hn k -H el le rs Li d. ch te nb R ei er ni g ck en do rf

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Fr ie d

Die oben stehende Darstellung weist die Kosten aus, die nach der Erfassung der Mängelmeldungen für deren Beseitigung angefallen sind. Die betrachtete Dienstleistung umfasst dabei insbesondere Maßnahmen zur Sicherung und Beseitigung von Gefahrenstellen (Schlaglochbeseitigung), aber auch die Unterhaltung, Reinigung und Instandsetzung der Verkehrszeichen, Verkehrseinrichtungen und des Straßenzubehörs (z. B. Trinkwassernotbrunnen). Dargestellt sind die Kosten pro abgearbeiteter Mängelmeldung. Auf den Ausweis des Bezirkes Treptow-Köpenick wurde verzichtet, da im Jahr 2009 die Kosten nicht in der erforderlichen Genauigkeit zugeordnet wurden.

Ch ar

M

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M

er t

zb

52 51

Was kostet wo wie viel ?

Bauen, Wohnen, Vermessen und Verkehr

Was kostet...

... die Instandsetzung öffentlicher Straßenfläche pro bearbeitetem m² ?
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,55

%

0- - - -

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

36,81 € +8,83 %

2008

2009

35 35

29 33

33 37

35 58

30 42

31 34

36 42

43 37

33 54

37 42

32 33

35 37

ko w rl b. -W i lm d. Sp St an eg da li t u zZe Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N ep eu to kö w lln -K M öp ar en za ic hn k -H el le rs Li d. ch te nb R er ei ni g ck en do rf

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Fr ie d

Im Gegensatz zur reinen Sicherung und Beseitigung von Gefahrenstellen (z. B. durch Auffüllen von Schlaglöchern) beinhaltet die hier betrachtete Dienstleistung die substanzerhaltende Unterhaltung und Instandsetzung einschl. kleiner Umbauten der Straßenflächen. Hierzu zählen die Straßenbefestigung, die Straßenentwässerungsanlagen und die übrigen Bestandteile des Straßenkörpers. Um beim Kostenvergleich die aufwandsmäßigen Unterschiede zu berücksichtigen, die mit den gängigen Instandhaltungsarbeiten verbunden sind, sind die bearbeiteten Straßenflächen entsprechend gewichtet worden. Die oben stehende Darstellung gibt demnach an, was im Durchschnitt ein m² Asphaltreparatur in jedem Bezirk gekostet hat.

Ch a

M

it te lw

M

Pa n

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34 37

99

Was kostet wo wie viel ?

Bauen, Wohnen, Vermessen und Verkehr

Was kostet...

... ein bauaufsichtlicher Bescheid (Baugenehmigung u. ä.) ?

Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,27

%

0- - - -

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

477,80 € -1,79 %

2008

2009

443 452

431 527

491 478

540 478

588 505

505 475

409 502

448 333

517 521

520 453

482 513

393 407

re uz b. Pa nk Ch ow ar lb .W i lm d. Sp St an eg da li t u zZe Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N eu ep kö to w lln -K M öp ar en za ic hn k -H el le rs Li d. ch te nb R er ei g ni ck en do rf

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100

Fr ie d

Die Bearbeitung einer Baugenehmigung gehört – auch in der öffentlichen und medialen Wahrnehmung – zweifelsohne zum klassischen Repertoire einer öffentlichen Verwaltung. Die hier betrachtete Dienstleistung bezieht sich allerdings nicht allein auf die Erteilung / Versagung einer Baugenehmigung. Sie umfasst bspw. auch Teilbaugenehmigungen, Vorbescheide, die Genehmigung zum Abbruch bzw. zur Beseitigung von baulichen Anlagen oder die Bestätigung von Genehmigungsfreistellungen. Die durchschnittlichen Kosten, die in den Bezirken bei der Erstellung dieser Dienstleistung entstanden sind, können der oben stehenden Abbildung entnommen werden. Berücksichtigt wurden dabei alle beschiedenen Anträge, unabhängig davon, ob ihnen entsprochen wurde oder ob sie abgelehnt wurden.

rh

M

it te lw

M

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487 478

Was kostet wo wie viel ?

Stadt-/Landschaftsplanung, Natur und Grünflächen

2.8

Bereich: Stadt-/Landschaftsplanung, Natur und Grünflächen
Gesamtkosten des Bereiches:

0,22 Mrd. €

Gesamtkostenanteil des Bereiches (inkl. dienstleistungsbez. Transfers)

Kindertagesbetreuung 20%

Stadt-/ Landschaftsplanung, Natur und Grünflächen 5%

Schule, Bildung und Kultur 19%

Gesundheit, Umwelt- und Verbraucherschutz 3% Bauen, Wohnen, Vermessen, Verkehr 3%

Bürger- und Ordnungsangelegenheiten, Wirtschaft, Verwaltung 4%

Sozialwesen 26%

Jugend, Familie, Sport 19%

Der Bereich Stadt-/Landschaftsplanung, Natur und Grünflächen umfasst alle Dienstleistungen, die im Zusammenhang mit der Pflege von Grün- und Freiflächen, aber auch der Bereitstellung von Friedhöfen erbracht werden. Die Dienstleistungen des Grünflächenbereichs – hierzu zählt auch die Bereitstellung von Spielplätzen – sind dabei kostenmäßig besonders relevant. Nachstehend werden exemplarisch für diesen Bereich folgende Dienstleistungen betrachtet: ♦ Bereitstellung und Pflege von Spielplätzen und sonstigen Bewegungsflächen ♦ Pflege von Grünflächen ♦ Pflege von Straßenbäumen ♦ Pflege von Friedhofsflächen

101

Was kostet wo wie viel ?

Stadt-/Landschaftsplanung, Natur und Grünflächen

Was kostet...

... die Bereitstellung und Pflege von Spielplätzen und sonstigen Bewegungsflächen pro m² im Jahr ?
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,40

%

0- - - -

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

5,45 € +2,50 %

2008

2009

10,50 12,15

5,35 5,37

3,81 4,49

5,29 5,94

5,44 5,62

5,62 5,16

4,99 6,07

6,65 6,81

6,57 5,53

4,24 5,04

5,17 5,15

4,60 4,60

. Pa nk ow rl b. -W i lm d. Sp St an eg da li t u zZe Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N eu ep kö to w lln -K M öp ar en za ic hn k -H el le rs Li d. ch te nb R ei er ni g ck en do rf

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102

Fr ie d

Bei dieser Dienstleistung geht es nicht nur um die reine Bereitstellung von Kinderspielplätzen und so genannten "Bewegungsflächen" (also Bolzplätze, StreetballFelder u. ä.). Die Anlagen und Flächen müssen vielmehr der Verkehrssicherungspflicht entsprechen und gebrauchsfähig gehalten werden. In die oben stehende Abbildung sind daher alle gärtnerischen und handwerklichen Leistungen eingeflossen, die für die entsprechende Gestaltung, Pflege und Unterhaltung der bezirklichen Spiel- oder Bewegungsflächen erforderlich sind. (Leistungen für entsprechende Flächen in Schulanlagen gehören dagegen zu den Schulplatz-Kosten und bleiben an dieser Stelle unberücksichtigt.) Die nachfolgende Abbildung verdeutlicht die Unterschiede, die hinsichtlich der flächenmäßigen Ausstattung der Bezirke im Verhältnis zur Haupt-Nutzergruppe (Einwohner bis 18 Jahre) bestehen. Aussagen über die tatsächlichen Inanspruchnahmen lassen sich hieraus allein noch nicht ableiten. Letztere ist beispielsweise auch abhängig von standortnahen Nutzungsalternativen (private Gärten, Forsten, Spielplätze der Wohnungsbaugesellschaften, öffentliche Grünflächen u.ä.).

Ch a

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M

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zb

5,32 5,45

Was kostet wo wie viel ?

Stadt-/Landschaftsplanung, Natur und Grünflächen

Kennzahl:...
... Quadratmeter öffentliche Spiel- und Bewegungsfläche je Einwohner unter 18 Jahre

Mitte Friedrh.-Kreuzb. Pankow Charlb.-Wilmd. Spandau Steglitz-Zehlend. Temph.-Schöneb. Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersd. Lichtenberg Reinickendorf Summe/Durchschnitt

* 0 Jahre bis Vollendung 18. Lebensjahr; Stand 31.12.2009

Quadratmeter öffentliche Spiel- und Bewegungsfläche je Einwohner unter 18 Jahre

7,6 6,8 6,5 5,1 3,9 5,0 4,7 6,7

10,2

6,9

6,5

8,0

5,0

3,8

4,9

8,2

4,6

6,4

7,5

4,6

re uz b. Pa nk Ch ow ar lb .W i lm d. Sp St an eg da li t zu Ze Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N eu ep kö to w lln -K M öp ar en za hn ic k -H el le rs Li d. ch te nb R ei er ni g ck en do rf

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6,3

öf fe n un tli d ch B eS e f lä we p i ch gu elen ng in sEi m nw ² oh 0 ne -1 r 8 (E Ja W hr ) e* m ² Zi je el EW gr up de pe r 20 09 m ²j Zi e el EW gr up de pe r 20 08
342.500 250.880 393.542 201.844 135.762 222.134 398.960 238.955 208.169 271.363 315.671 178.505 3.158.285 50.297 38.688 51.987 39.417 35.257 44.026 47.991 50.839 31.005 34.301 32.627 38.653 495.088 6,8 6,5 7,6 5,1 3,9 5,0 8,3 4,7 6,7 7,9 9,7 4,6 6,4 6,9 6,5 8,0 5,0 3,8 4,9 8,2 4,6 6,4 7,5 10,2 4,6 6,3
2008 9,7 8,3 2009 7,9 6,4 4,6

B

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103

Was kostet wo wie viel ?

Stadt-/Landschaftsplanung, Natur und Grünflächen

Was kostet...

... die Pflege eines m² Grünfläche pro Jahr ?
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 2,19

0- - - %

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

1,78 € +3,18 %

2008

2009

2,68 2,95

3,73 4,25

1,28 1,42

2,15 2,34

1,04 1,20

1,71 1,83

2,18 2,25

2,34 2,44

1,75 1,74

1,02 1,09

1,30 1,37

1,08 1,25

. Pa nk ow lb .W i lm d. Sp St an eg da li t zu Ze Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N eu ep kö to w lln -K M öp ar za en hn ic k -H el le rs Li d. ch te nb R er ei ni g ck en do rf

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104

Fr ie d

Die Bereitstellung und Pflege öffentlicher Grünanlagen gehört zu den öffentlichkeitswirksamsten Dienstleistungen und ist auch finanziell von besonderer Bedeutung. Inhaltlich umfasst sie insbesondere die gärtnerische, handwerkliche und bauliche Unterhaltung der Flächen und Ausstattungen (Bänke, Absperrungen etc.). Darüber hinaus gehören aber auch die Nutzungsplanung, die Unterhaltung von Denkmälern, die Tiergehegepflege, die Leistungen der bezirklichen Gärtnereien und Baumschulen u. ä. zu dieser Dienstleistung. Oben dargestellt sind die hierfür anfallenden Kosten pro Jahr und m² Fläche. Der Berechnung wurden dabei alle im Bezirk vorhandenen öffentlichen Grünflächen – unabhängig von der Art der Pflege – zu Grunde gelegt. Ein Teil der Kosten entfällt dabei auch auf Pflege- und Unterhaltungsmaßnahmen, die nach Auftragsvergabe von Privatfirmen erledigt wurden. Auffällig sind die Stückkostenunterschiede zwischen den Bezirken. So kostet die Pflege eines Quadratmeters im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg 4,25 € im Jahr, im Bezirk Marzahn-Hellersdorf lediglich 1,09 €. Hintergrund sind insbesondere spezifische Pflegeerfordernisse der einzelnen Grünfläche, die sich u. a. aus Unterschieden in der Nutzungsintensität durch die Bevölkerung ergeben.

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M

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1,73 1,78

Was kostet wo wie viel ?

Stadt-/Landschaftsplanung, Natur und Grünflächen

Der Vergleich der mittleren Pflegekosten der vier Aufwandsklassen zeigt deutlich die Kostenwirkung unterschiedlicher Pflegeintensitäten. So liegen die Kosten der Unterhaltung eines Quadratmeters der Aufwandsklasse I, die die intensivste Pflegeform darstellt, nahezu beim Zehnfachen der Kosten der Aufwandsklasse IV.

... mittlere Pflegekosten eines m² Grünfläche

mittlere Kosten zur Pflege eines m² Grünflächenanlage pro Jahr in €

2008

2009

5,69

5,61

3,43

3,51

2,02

1,99

0,57

0,74

1,73

1,78

Aufwandsklasse Aufwandsklasse Aufwandsklasse Aufwandsklasse Aufwandsklasse I II III IV I-IV

Je höher der Anteil pflegeintensiver Flächen am Grünflächenbestand eines Bezirkes, desto höher sind auch dessen Durchschnittskosten pro Quadratmeter über alle Grünflächen. Vor diesem Hintergrund soll im Folgenden die Zuordnung der bezirklichen Grünflächen auf die vier Aufwandsklassen untersucht werden. Es ist festzustellen, dass in den Innenstadtbezirken der Anteil der intensiv gepflegten Flächen relativ hoch liegt. So werden in Friedrichshain-Kreuzberg 87 % der Flächen in den oberen beiden Aufwandsklassen I und II gepflegt, im Bezirk Mitte sind es 51 %. In Bezirken mit Stadtrandlage ist der Pflegeaufwand dagegen geringer. In diesem Zusammenhang ist zu bedenken, dass die Grünanlagen in der Berliner Mitte nicht nur Berlinerinnen und Berlinern, sondern auch den Touristen Erholungsmöglichkeiten bieten bzw. als qualitativ hochwertige Freiflächen die Hauptstadtfunktion Berlins repräsentieren sollen.

105

Was kostet wo wie viel ?

Stadt-/Landschaftsplanung, Natur und Grünflächen

Flächenanteil der Aufwandsklassen in %

Mitte

Friedrh.-Kreuzb.

Pankow

Charlb.-Wilmd.

Spandau

Steglitz-Zehlend.

Temph.-Schöneb.

Neukölln

Treptow-Köpenick

Marzahn-Hellersd.

Lichtenberg

Reinickendorf

Mittelwert

13,4 37,1 38,8 10,7 16,0 71,1 10,1 2,9 1,6 27,0 14,0 57,4 2,4 16,2 44,4 37,1 0,2 6,2 24,7 68,9 0,0 20,4 38,8 40,8 6,8 9,6 57,2 26,4 6,3 20,5 41,6 31,6 0,7 15,0 25,4 59,0 0,4 11,7 12,1 75,7 0,0 14,5 29,3 56,1 1,2 5,4 23,7 69,6 2,9 18,7 27,3 51,1

m² Aufwandsklasse m² Aufwandsklasse m² Aufwandsklasse m² Aufwandsklasse

I II III IV

Des Weiteren ist davon auszugehen, dass bei unterversorgten Bezirken die Flächen stärker frequentiert und damit stärker belastet werden, was mit einer erhöhten Pflegeintensität verbunden ist. Anhand der nachfolgenden Auswertung soll daher der Versorgungsgrad mit Grünanlagen in den einzelnen Bezirken aufgezeigt werden.

106

Was kostet wo wie viel ?

Stadt-/Landschaftsplanung, Natur und Grünflächen

Dazu wird der zu pflegende Grünflächenbestand in Relation zur Einwohnerzahl gestellt. Je niedriger die Verhältniszahl, desto geringer ist die Ausstattung in den betroffenen Bezirken.

Kennzahl:...
... Quadratmeter öffentliche Grünfläche je Einwohner

Mitte Friedrh.-Kreuzb. Pankow Charlb.-Wilmd. Spandau Steglitz-Zehlend. Temph.-Schöneb. Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersd. Lichtenberg Reinickendorf Summe/Durchschnitt
* Stand 31.12.2009

5.609.112 1.579.621 7.696.086 3.394.245 6.031.744 4.544.784 1.749.276 2.542.891 5.321.586 6.713.073 5.842.556 5.344.335 56.369.309

333.437 268.839 365.697 320.087 223.724 293.725 334.993 312.367 241.052 248.026 259.663 241.065 3.442.675

Ei n

Quadratmeter öffentliche Grünfläche je Einwohner

27,0 22,1

21,0 16,8 15,5 10,6 8,1 5,9 17,9 21,8 10,5 27,0 15,5 5,2

21,9

27,7

22,3

22,5

ko rl w b. -W i lm d. Sp St an eg da li t zu Ze Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N ep eu to kö w lln -K M öp ar za en hn ic k -H el le rs Li d. ch te nb R ei er ni g ck en do rf

.

re uz b

M

Pa n

.K

Fr ie d

Ch a

D ur c

rh

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ch

ni tt

it te

16,6

5,8

5,3

8,3

)* m ²G rü n EW fläc h 20 e j 09 e m ²G rü n EW fläc h 20 e j 08 e
16,8 5,9 21,0 10,6 27,0 15,5 5,2 8,1 22,1 27,1 22,5 22,2 16,4 17,9 5,8 21,8 10,5 27,0 15,5 5,3 8,3 21,9 27,7 22,3 22,5 16,6
2008 27,1 22,5 22,2 2009 16,4

e

ez irk e

ch

²G rü n

B

m

w

oh n

er (

flä

EW

107

Was kostet wo wie viel ?

Stadt-/Landschaftsplanung, Natur und Grünflächen

Was kostet...

... die Pflege eines Straßenbaumes im Jahr ?
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,41

0- - - %

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

42,94 € +3,13 %

2008

2009

39 45

31 33

45 40

45 51

53 47

41 37

43 47

57 62

43 60

37 32

40 38

40 34

re uz b. Pa nk Ch ow ar lb .W i lm d. Sp St an eg da li t zu Ze Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N eu ep kö to w lln -K M öp ar za en hn ic k -H el le rs Li d. ch te nb R er ei ni g ck en do rf

it te

.K

108

Fr ie d

Straßenbäume tragen maßgeblich zum grünen Bild der Stadt und damit auch zur Lebensqualität bei. Es ist daher öffentliche Aufgabe, den Baumbestand zu erhalten, zu pflegen und gleichzeitig die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Die hierfür erforderliche Pflege und Unterhaltung von Straßenbäumen verursacht natürlich auch Kosten, deren man sich nicht immer bewusst ist. Die oben stehende Abbildung verdeutlicht, wie viel Kosten im Jahr für die Unterhaltung und Pflege eines Baumes anfallen. Ein Teil der Kosten entfällt dabei auch auf Pflege- und Unterhaltungsmaßnahmen, die nach Auftragsvergabe von Privatfirmen erledigt wurden. Nicht jeder Berliner hat „seinen“ Straßenbaum. Wie viele Bäume im Bezirk für jeweils 100 Einwohner Schatten spenden und die Straßen säumen, ist aus der nachfolgenden Kennzahlengrafik ersichtlich.

rh

M

it te lw

M

er t

42 43

Was kostet wo wie viel ?
Kennzahl:...

Stadt-/Landschaftsplanung, Natur und Grünflächen

... Anzahl der Straßenbäume je 100 Einwohner

A Ei nz nw ah oh l d ne er r( EW B äu )* m e je 1 20 00 09 EW

nz ah B l de äu r m e

ez irk e

B

Mitte Friedrh.-Kreuzb. Pankow Charlb.-Wilmd. Spandau Steglitz-Zehlend. Temph.-Schöneb. Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersd. Lichtenberg Reinickendorf Summe/Durchschnitt
* Stand 31.12.2009

26.762 15.437 43.964 45.027 27.978 61.301 36.891 20.627 40.451 38.736 30.804 44.230 432.208

333.437 268.839 365.697 320.087 223.724 293.725 334.993 312.367 241.052 248.026 259.663 241.065 3.442.675

8,0 5,7 12,0 14,1 12,5 20,9 11,0 6,6 16,8 15,6 11,9 18,3 12,6

B äu m

A

8,0 5,8 11,9 14,4 12,7 20,6 11,1 6,7 17,0 14,7 11,9 18,1 12,5

Anzahl der Straßenbäume je 100 Einwohner

2008 20,9 18,3 16,8 15,6

e
D ur c

14,1 12,0 12,5 11,0 11,9 12,6

8,0 5,7 6,6

11,9

14,4

12,7

20,6

11,1

17,0

14,7

11,9

18,1

Pa nk ow lb .W i lm d. Sp St an eg da li t u zZe Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. Tr N ep eu to kö w lln -K M öp ar en za ic hn k -H el le rs Li d. ch te nb R er ei ni g ck en do rf

zb .

re u

rh .K

Fr ie d

Ch ar

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ch ni tt

M

it te

12,5

8,0

5,8

6,7

je 1 20 00 08 EW
2009

109

Was kostet wo wie viel ?

Stadt-/Landschaftsplanung, Natur und Grünflächen

Was kostet...

... die Pflege eines m² Friedhofsfläche im Jahr ?
Gesamtkostenanteil (inkl. dienstleistungsbez. Transfers): 0,43

0- - - %

Mittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

3,92 € -2,76 %

2008

2009

4,18

4,46

4,24

4,17

4,56

4,36

2,32

2,43

3,53

3,92

4,03

4,49

3,24

3,22

6,49

5,92

4,09

3,86

3,51

3,55

3,57

3,44

4,03
M it te lw er t

Mit der Bereitstellung der öffentlichen Friedhöfe, deren gärtnerischer Pflege sowie der handwerklichen und baulichen Unterhaltung der Flächen bieten die bezirklichen Natur- und Grünflächenämter den Verstorbenen eine friedvolle letzte Ruhestätte und den Hinterbliebenen ein angemessenes Umfeld der Besinnung und Erinnerung.

110

Pa nk Ch ow ar lb .W i lm d. Sp St an eg da li t u zZe Te hl m en ph d. .Sc hö ne b. N Tr eu ep kö to lln w -K M öp ar en za ic hn k -H el le rs d. Li ch te nb R er ei g ni ck en do rf

M

it te

3,92

Was kostet wo wie viel ?

Anhang: Kosten der Personalverwaltung

Anhang – Kosten der Personalverwaltung im Land Berlin
Was kostet...

... die Personalverwaltung eines Beschäftigten in der Berliner Verwaltung pro Jahr ?
0- - - Jahresmittelwert 2009:

Veränderung zum Vorjahr:

1.056 € entfällt

2009 BV

2009 HV

1.093

1.011

1.083

1.056

2.870

1.352

1.244

1.377

1.473

3.265

1.255

2.052

Von den innerbetrieblichen Serviceeinheiten Personal werden alle individuellen Angelegenheiten der Beschäftigten des Landes Berlin bearbeitet, die insbesondere für die Begründung oder Beendigung des Rechtsverhältnisse und der Zahlbarmachen der Vergütungen und Löhne erforderlich sind. Daneben werden die Beschäftigen in den lokalen Büroleitungen betreut und dienst- und arbeitsrechtlich verwaltet. Diese Dienstleistungen für die Beschäftigten des Landes Berlin sind weitestgehend unabhängig von der fachlichen Aufgabe des einzelnen Beschäftigten oder seiner Zugehörigkeit zu einem Verwaltungsbereich, zum Beispiel dem Jugendamt eines Bezirkes oder der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Der Kostenvergleich umfasst deshalb nicht nur die Ergebnisse der Bezirke, sondern auch die der Senatsverwaltungen und der Senatskanzlei (Hauptverwaltung).

rh M .- itt K re e u Ch Pa zb ar nk . lb .- ow W St eg S i lm p Te li tz an d. m -Z da ph eh u .- le Sc n Tr hö d. ep N ne M tow eu b. ar z a - K ö k öl hn pe ln -H ni e c Li l le k ch rs R e i te n d. ni ck ber en g R do B Se m rf n -S In K nS zl p Se ort Se n J n G us Se esU t n Bi mV l Se S dW n en iss W S iT ta ec dt hF ra Se Se u n In n tA Fin M r bS it te oz lw er t

Fr ie d

1.056

682

626

882

698

691

906

646

824

454

111

Was kostet wo wie viel ?

Anhang: Kosten der Personalverwaltung

Das nachfolgende Diagramm stellt die Kostenstruktur der Personalverwaltung eines Beschäftigten in der Berliner Verwaltung dar.

... Kostengliederung für die Personalverwaltung eines Beschäftigten in der Berliner Verwaltung

dir. Personalstückkosten (incl. Pensionszuschl.) Umlagestückkosten (Gemeinkosten) dir. Sach- u. sonstige Stückkosten Abschreibungen auf Mobilien pro Stück* SenIntArbSoz SenFin SenWiTechFrau SenStadt SenBildWiss SenGesUmV SenJust SenInnSport RBm-SKzl Reinickendorf Lichtenberg Marzahn-Hellersd. Treptow-Köpenick Neukölln Temph.-Schöneb. Steglitz-Zehlend. Spandau Charlb.-Wilmd. Pankow Friedrh.-Kreuzb. Mitte 367 393 938 239 140 75 456 201 468 64 128 111 1.211 251 366 240 17 351 252 15 296 10 227 18 408 2 248 1 317 20 6 8 5 0 51 662 956 693 404 1.408 471 63 1.004 159 1.374 482 92

857 915 773 997 755 458 389

727 639 385 453 472 761 768 239 283

Abschreibungen auf Mobilien tendieren gegen 0 € und werden daher nicht sichtbar ausgewiesen.

112

Was kostet wo wie viel ?

Anhang: Kosten der Personalverwaltung

Die nachfolgende Darstellung zeigt die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten pro Jahr und spiegelt die unterschiedliche und spezialisierte Aufgabenwahrnehmung zwischen den Senatsverwaltungen wider. Die Anzahl der Beschäftigten wird bei der Senatsverwaltung für Inneres und Sport durch den Bereich des Polizeipräsidium, bei der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung durch die Lehrerinnen und Lehrer und bei der Senatsverwaltung für Finanzen durch die Finanzämter dominiert.

30.046

38.763

Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten

2009 BV 2009 HV

2.894

2.377

2.395

2.150

2.720

2.056

2.038

1.960

2.189

11.810

11.696 1.170 1.692 385 1.874

1.681

1.930

1.714

rh M .- itt Kr e e Ch P uzb ar an . lb ko .W w St eg S ilm Te lit pan d. m z-Z d ph e au .- hle Sc n Tr hö d. ep n N eb M tow e uk . ar za -Kö öl hn pe ln -H ni c Li elle k ch r s R ei ten d. ni ck ber en g R do Bm r Se f nI -S nn Kz Sp l Se ort Se n n G Ju S e es s t nB Um ild V Se S W nW en iss iT Sta ec d hF t ra Se nI S e u nt nF Ar in bS oz

Fr ie d

418

113

Was kostet wo wie viel ?

Nachsatz

Nachsatz
Dieses Heft richtet sich an eine interessierte Öffentlichkeit innerhalb und außerhalb der Berliner Verwaltung. Auf die Verwendung von Fachbegriffen wurde verzichtet, soweit dieses ohne die Gefahr von Missverständnissen möglich war. Alle hier dargestellten Ergebnisse der Kosten- und Leistungsrechnung und die daraus gebildeten Kennziffern sind nach bestem Wissen zusammengetragen worden. Die vergleichenden Übersichten können und sollen Ausgangspunkt für weiterführende Fragen und Diskussionen sein. Statistische Werte wurden mit dem verfügbaren Stand zum Redaktionsschluss berücksichtigt. Diese Publikation steht auch im Internet unter www.berlin.de/sen/finanzen/haushalt/bezirke zum Herunterladen bereit.

114

Was kostet wo wie viel ?

Anlage

Anlage – Übersicht Produktnummern
Wie die dargestellten Produkte den jeweiligen Dienstleistungen der Berliner Bezirke zugeordnet wurden, veranschaulicht die nachfolgende Übersicht. Dienstleistung Produktnummer

Bereich: Bürger-/ Ordnungsangelegenheiten, Wirtschaft und Verwaltung Verkehrsüberwachung ruhenden Verkehrs („Knöllchen“) Parkvignette Beratung im Bürgeramt An-, Ab- oder Ummeldung eines Einwohners Ausstellung eines Reisepasses Ausstellung eines Personalausweises Bearbeitung eines Lohnsteuerkarten-Antrages Beglaubigung Eheschließung Beurkundung Personenstandsfall Gewerbebescheinigung Bereich: Gesundheit, Umwelt- und Verbraucherschutz Erstberatung für Neugeborene Zahnmedizinische Vorsorgeuntersuchung Therapeutische Versorgungsmaßnahme eines behinderten Menschen Betriebskontrolle im Rahmen der Lebensmittelaufsicht Umweltrechtliche Überwachung einer Anlage oder eines Betriebes Bereich: Jugend, Familie und Sport 78847 78843 79374 79101 78100 78101 77735 60666 77643 79097 76801 78365 60428 78718 79095 72803

Beistandschaft zur Durchsetzung von Unterhalt für Minderjährige 1 62869 Allgemeine Kinder- und Jugendförderung (bezirkliche Träger) 78387 Allgemeine Kinder- und Jugendförderung (freie Träger) 78401 Stationäre Hilfe zur Erziehung 80017-80030 Unterbringung in Pflegefamilien 2 78735 78734 Teilstationäre Hilfe zur Erziehung 2 Ambulante Hilfe zur Erziehung 2 78730, 79901 Bereitstellung von Sportanlagen B0105 Bereich Kindertagesbetreuung Betreuung in einer Krippe 3 79896, 79406 - 79415 Betreuung in einem Kindergarten (Kiga) 79896, 79416 - 79420

1 2 3

Stückkostenberechnung erfolgt mit durchschnittlicher Produktmenge (Ist-Menge/12). Stückkostenberechnung erfolgt auf Basis der durchschnittlichen Produktmenge ((Ist-Menge/12)*365 Tage). Stückkostenberechnung je nach täglichem Betreuungsumfang erfolgt durch Kosten- und Mengenaddition der entsprechenden Produkte (z. B. halbtags: 79406, 79407, 79411, 79412, teilzeit: 79408, 79413)

115

Was kostet wo wie viel ?

Anlage

Dienstleistung Bereich: Schule, Bildung und Kultur Schulplatz in einer Grundschule 4 Schulplatz in einer Hauptschule 4 Schulplatz in einer Realschule 4 Schulplatz in einer Gesamtschule 4 Schulplatz in einem Gymnasium 4 Schulplatz in einer Sonderschule 4 Schülerbeköstigung Stunde Musikunterricht in einer Musikschule Stunde Unterricht in einer Volkshochschule 5 Bibliothek/Infodienste Entleihung in einer städtischen Bibliothek Bereich: Sozialwesen

Produktnummer

B4259 78459 78460 78462 78461 79871 - 79874 79434 79395 79026, 79869, 79870 80008 80007

Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung 6 78407 72687 Betreuung eines Bürgers zur Regelung seiner pers. Lebensumstände 79974, 80001 Schuldnerberatung (bezirkliche und freie Trägerschaft) 5 Sozialpädagogische Wohnraumsicherung 78415 Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten außerhalb von 79077 Einrichtungen Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten innerhalb von 79078 Einrichtungen Ambulante Hilfe zur Pflege (Pflegestufe 0) 78396 Ambulante Hilfe zur Pflege (Pflegestufe 1) 78397 Ambulante Hilfe zur Pflege (Pflegestufe 2) 78398 Ambulante Hilfe zur Pflege (Pflegestufe 3) 78399 Bereich: Bauen, Wohnen, Vermessen und Verkehr 61541 Bearbeitung eines Wohngeldantrages 78816 Begehung und Kontrolle eines Kilometers Straßenfläche 78783 Beseitigung einer Gefahrenstelle im öffentlichen Straßenland 79062 Instandsetzung öffentlicher Straßenfläche Bauaufsichtlicher Bescheid (Baugenehmigung u. ä.) 79733 Bereich: Stadt-/Landschaftsplanung, Natur und Grünflächen Bereitstellung/Pflege eines m² von Spielplätzen/Bewegungsflächen 6 Pflege eines m² Grünfläche 7 Pflege eines Straßenbaumes 6 Pflege eines m² Friedhofsfläche 6 72640 78445 - 78448 64951 77700

4 5 6 7

Stückkostenberechnung erfolgt auf Basis der durchschnittlichen Produktmenge ((Ist-Menge/12)*192 Schultage). Stückkostenberechnung erfolgt durch Kosten- und Mengenaddition der jeweiligen Produkte. Stückkostenberechnung erfolgt mit durchschnittlicher Produktmenge (Ist-Menge/12). Stückkostenberechnung erfolgt durch Kosten- und Mengenaddition der 4 Produkte sowie auf Basis der durchschnittlichen Produktmenge (Ist-Menge/12).

116

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