Sie sind auf Seite 1von 1

Eine Ballade ist ein Gedicht, das eine dramatische

Geschichte erzählt.
Dabei vereinigt sie drei Elemente in sich:
1. Lyrik: Strophen und Reim zeigen äußerlich, dass die
Ballade ein Gedicht ist.
2. Epik: Das Gedicht erzählt eine handlungsreiche
Geschichte, in der mehrere Personen mitwirken.
3. Dramatik: Die Geschichte enthält eine Einführung,
einen spannenden Hauptteil, der sich bis zum
Höhepunkt des Geschehens zuspitzt, und einen
Wendepunkt, der den Schluss der Ballade einleitet.
Man könnte diese spannende Geschichte auch auf der Bühne
darstellen.

Es gibt zwei Arten von Reimen:


Von einem „reinen“ Reim spricht man dann, wenn der
betonte Vokal und die Laute und Silben, die danach folgen,
gleich klingen:

Nacht – wacht singt – winkt flink – Fink


gern – fern Mütze – Witze Baum – Traum
müssen – küssen Menge – Gänge schwer – mehr

Wenn nur der letzte betonte Vokal gleich ist, aber der
darauf folgende Konsonant verschieden ist, spricht man von
einem „unreinen“ Reim:

siegen – lieben legen – reden plagen – laden

In Gedichten können verschiedene Reimformen vorkommen:

Paarreim Kreuzreim umarmender Reim:


a Geist a Geist a Geist
a meist b Tisch b Tisch
b Tisch a meist b Fisch
b Fisch b Fisch a meist