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Dreifach-Nr. 02-04 29. Januar 2013 Zwölfter Jahrgang Hefte Nr. 456-458 Euro 9,60 · SFr 15,00 Herausgegeben im Sabine Hinz Verlag Alleenstraße 85 D-73230 Kirchheim Tel.: (07021) 7379-0 Fax: (07021) 7379-10 info@sabinehinz.de www.sabinehinz.de www.michaelkent.de

Lesen, was nicht in der Zeitung steht

www.michaelkent.de Lesen, was nicht in der Zeitung steht besser leben Michael Kents Depesche für Zustandsverbesserer

besser leben

Michael Kents Depesche für Zustandsverbesserer – alle 10 Tage neu

Lesen, was nicht in der Zeitung steht besser leben Michael Kents Depesche für Zustandsverbesserer – alle
Belgien und Nordafrika Der Abgeordnete des belgischen Par- laments, Laurent Louis, sprach am 17. Januar

Belgien und Nordafrika

Belgien und Nordafrika Der Abgeordnete des belgischen Par- laments, Laurent Louis, sprach am 17. Januar 2013
Belgien und Nordafrika Der Abgeordnete des belgischen Par- laments, Laurent Louis, sprach am 17. Januar 2013

Der Abgeordnete des belgischen Par- laments, Laurent Louis, sprach am 17. Januar 2013 im Parlament über Massenmedien, die nur noch Propa- gandainstrumente sind, über den Irak und Öl, Afghanistan und Drogen, über die „Terroristen in Mali“ bzw. über die tatsächlichen Hintergründe, wie Nordafrika und der Nahe Osten gezielt durch vom Westen unter- stützte radikale „Islamisten“ desta- bilisiert (und daraufhin erobert) wur- den bzw. werden. Hier ein Blog- Artikel dazu sowie die (synchron über- setzte) Rede des Abgeordneten:

marialourdesblog.com/tag/laurent-louis/

des Abgeordneten: marialourdesblog.com/tag/laurent-louis/ Neue Medizin [Wir veranstalten einen Vortrag, zu dem wir

Neue Medizin

marialourdesblog.com/tag/laurent-louis/ Neue Medizin [Wir veranstalten einen Vortrag, zu dem wir alle
marialourdesblog.com/tag/laurent-louis/ Neue Medizin [Wir veranstalten einen Vortrag, zu dem wir alle

[Wir veranstalten einen Vortrag, zu dem wir alle interessierten Depe- schenleser von Herzen einladen:] „Die seelischen Ursachen der Krank- heiten – nach den 5 biologischen Na- turgesetzen“ (Dr. Hamer) Referent:

Heilpraktiker Björn Eybl (Autor des gleichnamigen Buches) am 1. März 2013 von 19:00 - 21:00 Uhr. Ort:

Passau. Eintritt: freiwillige Spende. Bitte um Anmeldung bei Christina:

FamilieHesshaimer@web.de Herzlichen Dank und alles Liebe!

FamilieHesshaimer@web.de Herzlichen Dank und alles Liebe! Glücklicher Stammtisch Einladung zum „Glücklichen Stamm-

Glücklicher Stammtisch

Herzlichen Dank und alles Liebe! Glücklicher Stammtisch Einladung zum „Glücklichen Stamm- tisch“ im
Herzlichen Dank und alles Liebe! Glücklicher Stammtisch Einladung zum „Glücklichen Stamm- tisch“ im

Einladung zum „Glücklichen Stamm- tisch“ im Biorestaurant „Liekedee- ler“ (im Ökozentrum, Artilleriestr. 6, 27283 Verden/Aller). Jeden ersten Samstagmorgen im Monat ab 10:00 Uhr findet ein Stammtisch im „Lieke- deeler“ in Verden statt. Dieser Stammtisch ist für Menschen ge- dacht, die gerne optimistisch im Hier und Jetzt sind; für Menschen, die gerne lachen und Menschen, die gerne nachhaltig und lebensaufbau- end die Welt verändern möchten. Lasst uns zusammen frühstücken, kennen lernen, vernetzen und gucken, was alles möglich ist – oder einfach nur beisammen sein. Herzlich Willkommen!!! Lüder Blume, www.derblume.net PS: Leckeres veganes oder vegetari- sches Bio-Frühstück ist dort unter an- derem mit im Angebot!

Bio-Frühstück ist dort unter an- derem mit im Angebot! Wurde direkt genommen! Hallo liebe Sabine, ich

Wurde direkt genommen!

dort unter an- derem mit im Angebot! Wurde direkt genommen! Hallo liebe Sabine, ich kann es
dort unter an- derem mit im Angebot! Wurde direkt genommen! Hallo liebe Sabine, ich kann es

Hallo liebe Sabine, ich kann es ja gar nicht glauben, die zweite Bewer-

und ich

bungsrunde wurde

wurde direkt abgerufen, dass ich den Job habe :-)) Mit ein Grund: meine Begeisterung und mein Willen, den Job unbedingt zu bekommen. Und warum hab ich denselben so sehr ge- zeigt? Dank eurer Depesche :-) Das ist echt der Wahnsinn! Ich kann nur jedem raten, eure Tipps [der Arbeits- finderserie, siehe Themenhefter] um- zusetzen :-) Danke, Danke, Danke! Herzlichste Grüße, Nicola

abgesagt

Danke, Danke, Danke! Herzlichste Grüße, Nicola abgesagt Zum heutigen Thema Gestern bekam ich wieder einen schlimmen

Zum heutigen Thema

Herzlichste Grüße, Nicola abgesagt Zum heutigen Thema Gestern bekam ich wieder einen schlimmen Anruf. Eine Frau
Herzlichste Grüße, Nicola abgesagt Zum heutigen Thema Gestern bekam ich wieder einen schlimmen Anruf. Eine Frau

Gestern bekam ich wieder einen schlimmen Anruf. Eine Frau berich- tete von ihrer Kindheit und dem orga- nisierten Verbrechen der Satanisten. Sie hat zwei Stunden und 30 Minu- ten lang ausgepackt: über Kindstö- tung unter Zwang, Rituale, Satanis- mus, Hohepriester, Elektroschocker, Drogen: http://www.kriminalstaat.de (-> Fall 84).

Drogen: http://www.kriminalstaat.de (-> Fall 84). Tierkommunikation Hallo Michael und Sabine! Kennt Ihr mein

Tierkommunikation

(-> Fall 84). Tierkommunikation Hallo Michael und Sabine! Kennt Ihr mein Interview mit Maria
(-> Fall 84). Tierkommunikation Hallo Michael und Sabine! Kennt Ihr mein Interview mit Maria

Hallo Michael und Sabine! Kennt Ihr mein Interview mit Maria Hubert „Was Tiere uns zu sagen haben“ auf www.alpenparlament.tv zum Thema Tierkommunikation? Dort hört man u.a. Bewegendes über Schlacht- und Nutztiere. Was man bei Alpenparlament & Co. ansehen

kann, ist aber nur ein Ausschnitt ei- ner über 1½-stündigen DVD, die

man bei

bestellen kann. Da sind noch viele wichtige weitere Informationen und auch Bonustracks drauf. Da diese DVD total privat finanziert worden und keiner der Beteiligten für die gan- ze Arbeit irgendwie bezahlt worden ist, freuen wir uns natürlich über jede Bekanntmachung. Nochmal viele Grüße, Tomas Eckardt PS. Wir verwenden übrigens als

Margarine bevorzugt Alsan-„Bio“- Margarine, siehe www.alsan.de. Den Produktinfos ist zu entnehmen, dass die Vorgehensweise bei der Herstel- lung hier etwas schonender sein könnte als bei 0815-Produkten.

FaktFilm

(www.faktfilm.de)

könnte als bei 0815-Produkten. FaktFilm (www.faktfilm.de) besser leben 02-04/2013 · Sabine Hinz Verlag · Alleenstr.

besser leben 02-04/2013 · Sabine Hinz Verlag · Alleenstr. 85 · 73230 Kirchheim · Tel.: (0 70 21) 7379-0, Fax: -10 · info@sabinehinz.de · www.sabinehinz.de

2

INHALT

 

Zuschriften / Zitate Inhalt / Impressum Michael Kent, Vorwort Termine / Treffs / Vorträge

2

3

3

4

Hans Bschorr Kinderschändernetzwerke und warum es sie offiziell nicht gibt

5

Michael Kent Die politische Dimension der Kindersexskandale

21

PANORAMA-FILM Vertiefendes und Ergänzendes

31

32

Beilage DVD-Dokumentation: „Sexzwang“

IMPRESSUM

 

Michael Kents Depesche

mehr wissen - besser leben

er-

scheint 9 mal pro Quartal (36 x jährlich) und kann als Post- versandausgabe über den Verlag (ggf. plus zusätzlicher PDF-Version per Mail) wie auch als Heft über freie Zeit- schriftenvertriebsstellen bezogen werden.

Redaktion:

Michael Kent (Chefredaktion, E-Mails an:

redaktion@kent-depesche.com,) Sabine Hinz (Zuschrif- ten, E-Mail: mail@kent-depesche.com oder info@sabinehinz.de), Kristina Peter (freie Mitarbeiterin, E- Mail: kristinasurvival@hotmail.com). Autoren: M. Kent sowie Gastautoren. Keine Gewähr für un-

verlangt eingesandte Manuskripte und Bildsendungen. Zu- schriften können ohne ausdrücklichen Vorbehalt veröffent- licht werden. Vom Leser verfasste Beiträge können aus re- daktionellen Gründen abgeändert oder gekürzt werden. Na- mentlich gekennzeichnete Beiträge müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Für unverlangt ein- gesandte Manuskripte übernimmt der Verlag keine Haftung. Bildnachweise Titelfoto: Collage von Michael Kent Seite 2: Gestaltung durch Michael Kent Seite 4, 12, 16: 123RF.com Artikeltitel Seite 5: www.BilderBox.de Seite 6, 13, 18, 26, 28, 29: BilderBox.de Seite 8: Photocase, Foto © AllzweckJack Seite 10: Zeichnung von Ralf Alex Fichtner, © M. Kent Seite 11: Photocase, Foto © suschaa Seite 14: Photocase, Foto © Thomas K. Seite 15: Photocase, Foto © Rina H. Seite 17: Photocase, Foto © Svea Anais Perrine Seite 19: wikipeadie, Foto © user „Mussklprozz“ Artikeltitel Seite 21: www.BilderBox.de Seite 22: wikipedia (gemeinfrei) Seite 24: wikipedia (ohne Copyright) Seite 25: wikipedia, user: Leyo Seite 27: wikipedia (gemeinfrei) Erstveröffentlichung 02-04/2013: 29.1.2013 Adresse : Sabine Hinz Verlag, Alleenstraße 85 73230 Kirchheim, Tel.: 07021/ 7379-0, Fax: -10 Internet : Verlag: www.sabinehinz.de. Depeschen-Download: www.sabinehinz.de Blog: www.michaelkent.de Facebook: www.facebook.com/S.Hinz.Verlag Regelmäßiger Bezug : Monatlich drei Ausgaben: Euro 9,60 (per Lastschriftverfahren). Quartalsbezug 9 Ausgaben für

Euro 28,– (per Rechnung). Druck-

plus

E-mail-Ausgabe: zu-

züglich 20 Ct. pro Heft, 60 Ct. pro Monat bzw. Euro 1,80 pro

Quartal. Der Bezug kann telefonisch, per E-Mail, brieflich

oder per Fax eingestellt werden – bei monatlicher Zahlungs- weise zum Monatsende, bei jährlicher zum Jahresende.

Druck : Eigendruck (Digitaldruck).

Inserate : In der Depe-

sche werden keine bezahlten Fremdanzeigen abgedruckt.

Copyright © 2013 by Sabine Hinz-Verlag, Kirchheim unter

Teck. Alle Rechte vorbehalten. Jedoch sind nicht -

gewerbliche Weitergabe bzw. Vervielfältigungen einzelner

Depeschen

artikel

für Bezieher der regelmäßigen Postver-

sandausgabe gestattet. Eine Haftung für die Richtigkeit der Veröffentlichungen kann trotz sorgfältiger Prüfung durch die Redaktion vom Herausgeber nicht übernommen werden.

DUZEN / SIEZEN

 

Die Depesche entstand aus einem Kreis von Freunden und Bekannten, weshalb in der direkten Ansprache im Editorial bzw. Vorwort geduzt wird, in den Artikeln aber gesiezt, da diese speziell auch zur Weitergabe an Dritte gedacht sind.

Abstoßend! Michael Kent Michael Kent, Vorwort
Abstoßend!
Michael Kent
Michael Kent, Vorwort

Lieber Depeschenbezieher,

wir

zuvor

erstmalig

in

den

lieber Freund!

Raum

geworfen

hatten.

Wie

Der heutigen Depesche liegt ei- ne DVD-Dokumentation der

schweizer

bei (www.panorama-film.ch) mit dem Titel: „Sexzwang“. Kei- ne DVD hätte die Inhalte dieses Hefts besser vertiefen, ergänzen und abrunden können als diese. Ganz herzlichen Dank an Ivo Sasek, seine Familie und sein Team nicht nur für die Produkti- dieser Dokumentation, son- dern auch für die freundliche Er- laubnis, diese DVD heute allen Depeschenbeziehern zugäng- lich machen zu dürfen.

on

PANORAMA-FILM

Zur Erinnerung: Ivo Sasek und seinem Team haben wir auch die AZK zu verdanken (die

Konferenzen der Anti-Zensur- Koalition, anti-zensur.info), die Anti-Zensur-Zeitung, AZZ bzw. „Stimme und Gegenstimme“

zahllose

(www.Sasek.TV) und

weitere aufklärerische und zu- standsverbessernde Projekte (siehe auch Kasten Seite 31).

455 Depeschen hat es bislang ge- geben. Einige davon haben si- cherlich Fragen behandelt, die Dir längst vertraut waren, ande- re handelten Dinge ab, von de- nen Du nie zuvor etwas gehört hattest. Wieder andere hast Du vielleicht angezweifelt und bei manchen Depeschenthemen hat es möglicherweise eine ge- wisse Zeit gedauert, bis Du sie glauben konntest, oder bis auch andere Quellen bestätigten, was

auch immer

Nie jedoch aber gab es eine Depesche wie die heutige. Eine, bei der es absolut hundertpro- zentig verständlich ist, wenn Du sie ablehnst und sagst:

„Nein, heute glaube ich dem Michael ‘mal nicht! Heute er- zählt er etwas, das es gar nicht gibt, was nicht sein kann, ja nicht sein darf!!!“ Oder so. Das ist perfekt in Ordnung!

Wenn es mir selbst einst so ging, wieso sollte es Dir anders ge- hen?! Als ich zum ersten Mal von diesem Thema, seinen un- geahnten Dimensionen, perver- sen Ausprägungen und vor al- lem seinen irrsinnigen, diaboli- schen Hintergründen gehört und gelesen hatte, glaubte ich es auch nicht – obwohl ich ja schon einiges gewohnt war!

Worum geht’s? Es geht um den belgischen Kinderschänder-

um

das Übliche oder um das, was wir eh schon wissen. Sondern um Aussagen einer Zeugin, die damals für verrückt erklärt wur- de und die (vielleicht gerade deswegen) als einzige überle- ben durfte. Dass Zeugen, die ex- treme (aber beweisbare) Aussa- gen abgeben, als geisteskrank abgestempelt werden, kennen wir ja vom Fall Mollath – wo ja glasklar auf der Hand liegt, wa- rum da einst nicht weiter ermit- telt wurde: Weil tiefer gehende

skandal – allerdings

nicht

Vorträge, Seminare, Treffs

 
Vorträge, Seminare, Treffs   Das Leben nach dem Tod Ein Vortrag von Ernst Habile Samstag, 16.

Das Leben nach dem Tod Ein Vortrag von Ernst Habile Samstag, 16. Februar 2013, 13-16 Uhr Kirchheim. Beitrag: Euro 10,– Wie oft haben Sie sich gefragt, was nach dem Tod passiert? Ist die Frage nach Him- mel und der Hölle nur ein Machtinstru- ment? Wie steht es um die Engel, die ei- nen ins Licht führen – und überhaupt: wo- hin führt dieses berühmte „weiße Licht“ eigentlich, von dem so viele Menschen mit Nahtoderlebnissen sprechen? Gibt es eine Chance, selbst zu bestimmen, was auf der „anderen Seite“ mit einem ge- schieht? Ist es möglich (wie man schon gehört hat), dass Leute ihr Wissen aus frü- heren Leben wieder gewinnen? Können wir den Tod in irgendeiner Weise beein- flussen? Wie kann man Sterbenden auf ih- rem Weg am besten helfen? Die Antwor- ten werden in diesem top spannenden und faszinierenden Vortrag enthüllt!

Veranstalter,

Anmeldung,

Information:

Kecht & Partner, Brunnenstr. 29 73230 Kirchheim/Teck (Jesingen) Telefon: (07021) 86 44-95 (Fax: -96) E-Mail: info@kecht-und-partner.de www.kecht-und-partner.de

 

Vortrag von Werner Hanne: „Organ- spende: die Wirklichkeit – Argumente; Gegenargumente; Rechtsfragen“ In diesem Vortrag wird auf die wichtigsten Aussagen der Krankenkassen und ande- rer Institutionen zum Thema Organspende eingegangen. Dabei wird aufgezeigt, dass die Fakten entweder verharmlost oder nicht der Wahrheit entsprechend darge- stellt werden und rechtliche Aspekte gar nicht zur Sprache kommen (siehe Depe- sche 11+12/2012). Die Termine:

72636

Frickenhausen-Linsenhofen (bei Nürtingen)

 

Gasthof Traube, Steinachstr. 12

 

Dienstag, 29.01.2013, 19.30 Uhr, Eintritt auf Spendenbasis

 

70435

Stuttgart-Zuffenhausen

 

AWO-Begegnungsstätte, Lothringer Str. 13a

Freitag, 08.02.2013, 19.30 Uhr, Eintritt auf Spendenbasis

 

74336

Brackenheim-Hausen

 

QuantenHarmonie, Seeweg 1 Montag, 04.03.2013, 19.30 Uhr, Eintritt: 10,- Euro A-6464 Dollinger (bei Imst, Österreich) Fahrtechnikzentrum Driving Village

 

Di, 02.04.2013, 19.30 Uhr, Eintritt auf Spendenbasis

73431

Aalen,

Gasthof Im Hirschbachtal, Hirschbachstr. 70

 

So., 14.04. 2013, 18.30 Uhr, Eintritt auf Spendenbasis

87439

Kempten

Gaststätte Haus Hochland, Prälat-Götz-Straße 2 Freitag, 04.10.2013, 19.30 Uhr, Eintritt auf Spendenbasis

 
04.10.2013, 19.30 Uhr, Eintritt auf Spendenbasis   Ermittlungen logischerweise ge- wisse Verzweigungen, Kontak-

Ermittlungen logischerweise ge- wisse Verzweigungen, Kontak- te, Beziehungsgeflechte, Ver- knüpfungen – etwa in die Poli- tik – ans Licht gebracht hätten und die „Enthüllungsgefährde- ten“ eben so viel Macht bzw. so starke Druckmittel besaßen, dass sie die Ermittlungen unter- binden konnten. Dasselbe in Grün geschah auch in Belgien.

Was die einzige überlebende bel- gische Zeugin hinsichtlich pä- dophiler Netzwerke, Verzwei- gungen in die Politik, Justiz, Ver- waltung und höchste Kreise der Gesellschaft zu sagen hat, liest Du im heutigen Hauptartikel von Hans Bschorr ab Seite 5. Hans hat die Zeugin persönlich besucht/befragt und berichtet Dir sozusagen aus erster Hand.

Wenn Du nach der Lektüre dann wieder mal den neuesten Schmäh über Herrn Brüderle und seinen sog. „Sexismus“ liest, wirst Du vor Lachen vom

Sofa fallen – das garantiere ich Dir! Denn die heutige Welt cha- rakterisiert sich u.a. dadurch, dass man für kleinere Vergehen durchaus lebenslang ins Ge- fängnis wandern, mit Massen- morden hingegen davonkom- men und sogar noch Staatsprä- sident werden kann. Eine Jour- nalistin etwas ungalant auf ih- ren Busen anzusprechen und ih- re Hand zu küssen, nun, das ist

natürlich ein

chen . Im Rahmen satanischer Rituale und unter dem Beisein von Kindern aber Neugeborene

zu töten, ihr Blut zu trinken und ihr Fleisch zu essen – das ist

noch nicht einmal eine

nungswidrigkeit . Du verstehst?

Ord-

Diese Depesche und die beilie- gende DVD offenbaren Geheim- nisse, über die man noch nie zu- vor etwas in den offiziellen Me-

dien gelesen hat. Dies ist eine total abscheuliche Depesche! Die ekelhafteste, die es je gab und je geben wird. Vielleicht ja schon alleine deshalb, weil man „deese förrchterlechen Kent- Pamphlete jetzt werrklech ein- mal onterrbenden mosssss!!!!“ Du verstehst?

Falls ich danach also nicht mehr unter den Lebenden weilen soll- te, weißt Du, was los ist. Falls ich auf mysteriöse Weise „Selbstmord begehen“ sollte, weißt Du ebenfalls, was los ist. Falls ich einer neuerlichen Hetz- kampagne ausgesetzt sein soll- te, weißt Du ebenfalls, warum.

Ich veröffentliche diese Depe- sche, weil jeder aufgeklärte, selbst denkende Bürger diese Zusammenhänge einfach ken-

nen lässt sich nicht verstehen, was auf der Welt los ist und warum heutzutage immer mehr bürger-

. Ohne deren Kenntnis

muss

feindliche Politik durchgesetzt wird, warum immer mehr Ge- setze durchgedrückt werden,

die

niemand

will!

Und diese Depesche erreicht ei- nen netten Nebeneffekt: Nach- dem Du sie gelesen hast, weißt Du, welchen Politikern Du gera- de noch so vertrauen kannst: De- nen nämlich, die wegen nicht mehr angegriffen werden als ei- ner taktlosen Bemerkung, ei-

Schwerverbre- nem Gratisflug, einer getürkten

Doktorarbeit usw. So leid es mir

mehr

tut, aber wenn es nicht

gibt, um damit anzugreifen, als

verstehst Du? Das sind

Jungs (zumin-

dest die besseren)! Was die bösen Jungs so alles tun, nun das erfährst Du auf den folgen- den Seiten. Schaff’s gut

noch die

das

guten

und ich hoffe sehr, dass wir uns bald wiederlesen! Michael

Ein Artikel von Hans Bschorr Redaktion: Michael Kent

Übermenschliche Kräfte (und Bösartigkeit) entfaltet der Mensch dann, wenn seine düs- teren Geheimnisse ans Licht zu kommen drohen. Die Zahl der Verbrechen, die begangen wer- den, nur um ein zuvor begange- nes Verbrechen zu verhüllen, dürfte höher liegen als die Zahl der ursprünglichen Taten. So auch beim belgischen Kinder- schänderskandal.

„Marc Dutroux“ – den Namen kennt jeder! „Michel Nihoul“ hingegen keiner! Letzterer war mit größter Wahrscheinlichkeit Kontaktmann von Dutroux in die „Gesellschaft“. Der große Vermittler, der die vom kleinen Dutroux beschafften Mädchen den „Kunden“ überbrachte. Wäre Nihoul also aufgeflogen, wären mit ihm Hunderte „hohe Persönlichkeiten“ aufgeflogen, Anwälte, Richter, Justizbeamte, Polizisten, Politiker, Promis

So zogen sich die Ermittlungen über Jahre hin, in deren Verlauf mindestens 27 Zeugen, die Hin- weise auf Netzwerke und Hin- termänner geben wollten, auf mysteriöse Weise ums Leben ka- men – bis auf eine! Und diese packte umfassend aus. Sie war glaubwürdig, nannte exakte Namen, Taten, Tatorte. Und sie benannte auch Nihoul als Orga- nisator. Daher wurde ihr kur- zerhand das Stigma der Geis- teskrankheit angehängt.

Hans Bschorr interviewte die Zeugin mehrfach persönlich und gibt ihre Aussagen hier wie- der. Aussagen, die teils nie zu- vor an die Öffentlichkeit ge- langt waren und uns eines in al- ler Deutlichkeit lehren: Kinder- schänderringe fliegen in erster Linie deshalb nicht auf, weil

man sie

braucht

! Wozu? Auch

mk

das sei hier verraten.

Kinderschänder- Netzwerke und warum es sie offiziell nicht gibt!
Kinderschänder-
Netzwerke
und warum es sie
offiziell nicht gibt!

B elgien und der Fall Marc Dutroux gelten als ein Paradebeispiel

dafür, wie sich pädophile* Zir- kel vor dem Zugriff der Justiz abzuschirmen vermögen.

Als der berüchtigte Kinder- schänder Marc Dutroux vor mehr als 16 Jahren, am 13. Au- gust 1996, gefasst wurde, blickte der Rest Europas voller Entsetzen nach Belgien, wo grausamste Verbrechen gegen wehrlose Kinder ans Tages- licht gefördert wurden.

Die darin aufscheinende Ver- rohung einer als zivilisiert gel- tenden Gesellschaft erschüt- terte den ganzen Kontinent. Bis heute fragt man sich, wie derartige Abscheulichkeiten geschehen konnten. Noch mehr wunderte man sich über die stümperhaften Ermittlun- gen. Wie war es möglich, dass seit Jahren polizeibekannte Kri- minelle ungestört ihren „Ge- schäften“ nachgehen konnten? Wir erinnern uns: Der ein- schlägig vorbestrafte Dutroux

hatte sechs Mädchen im Kin- der- und Jugendalter entführt, sie sexuell missbraucht und im Kellerverlies eines seiner Häuser wie Tiere eingesperrt. Vier von ihnen starben qual- voll in der Gefangenschaft**.

Einen ehemaligen Komplizen ermordete Dutroux ebenfalls und verscharrte ihn im Garten. Mehrfache frühzeitige Hin- weise aus dem Kriminellen-

milieu, wonach Dutroux Zel- len einbauen lasse und die Ent- führung von Mädchen plane,

hatte die Polizei

ignoriert

!

Die beiden zuletzt von Du- troux verschleppten 12- und 14-jährigen Mädchen konnten noch lebend befreit werden,

*pädophil ist, wer als Erwachsener sexu- elle Neigungen zu Kindern und vorpuber- tären Jugendlichen (beiderlei Ge- schlechts) verspürt und auslebt (zu. gr. pais bzw. paidos: Knabe/Kind und griech. philia: Zuneigung).

** Die Zahl repräsentiert nur jene Fälle, bei denen Dutroux die Tat nachgewiesen werden konnte. Die Wahrscheinlichkeit dürfte bei 99 Prozent liegen, dass Du- troux über die Jahre hinweg unzählige weitere Mädchen gefangen genommen, gequält, verschleppt, verkauft hat.

nachdem der Kinderschänder kurz nach der Tat verhaftet wor- den war und im Polizeiverhör schließlich

nachdem der Kinderschänder kurz nach der Tat verhaftet wor- den war und im Polizeiverhör schließlich das Versteck preis- gegeben hatte.

Danach dauerte es sage und

schreibe

re, bis endlich im Frühjahr 2004 Anklage erhoben wurde gegen die „Bestie von Charle- roi“*, wie der Schwerverbre- cher seiner Herkunft wegen in den Medien genannt wurde.

Jah-

siebeneinhalb (!)

Wie konnte so unglaublich viel Zeit vergehen? Waren doch schon wenige Tage nach der Verhaftung des Kindermörders und seiner drei Komplizen die Tatorte und die wichtigsten Einzelheiten der Verbrechen aufgedeckt gewesen.

Man hätte die lange Zeitdauer bis zur Prozesseröffnung noch nachvollziehen können, wenn die Strafjustizbehörden den zahllosen Hinweisen auf ein

pädophiles

gangen wären. Denn unzählige Indizien sprachen dafür, dass das Monster Dutroux in erster Linie ein Zuhälter (Beschaffer) war, der zahlungskräftige Krei- se mit Kindern und minderjäh- rigen Mädchen versorgte – zur Befriedigung von deren per- versen Neigungen.

nachge-

Netzwerk

In der Gerichtsverhandlung

hatte Dutroux

einflussreichen Hintermän- nern gesprochen. Der Um- stand, dass er mit erheblichem Aufwand an geheimen Orten Käfige ausgebaut hatte, ergab nur Sinn, wenn man davon ausging, dass er seine Opfer als „Ware“ betrachtete, die er einer gut betuchten Kundschaft an- bieten wollte.

von

mehrfach

All dieser Anzeichen zum Trotz verfolgte die belgische

Kriminalpolizei strikt die The- se, es habe sich um einen ab-

artigen

Einzeltäter

gehandelt.

Der zunächst eingesetzte Ermittlungsrichter, der auch Spuren in Richtung eines Kin-

derschänder-Netzwerks ver- folgte, wurde wegen eines ver- gleichsweise nichtigen Vor- kommnisses durch einen li- nientreuen Beamten ersetzt, der jegliches Ansinnen, einem

Pädophilen-

ren, rigoros abschmetterte.

nachzuspü-

Ring

Zeugen aus dem Weg geräumt!

In den siebeneinhalb Jahren bis zum Prozessauftakt ge- schah reichlich Merkwürdi- ges. So kamen beispielsweise mindestens 27 Zeugen auf mys- teriöse Weise ums Leben .

1

Die meisten von ihnen wollten über Zusammenhänge aussa- gen, die den Verdacht unter- mauerten, dass sich um Marc Dutroux ein Netzwerk von Mit- tätern spannte. Einige der Zeu- gen hatten tödliche „Unfälle“,

Im belgischen Kinderschänderskandal verschwanden mindestens 27 Zeugen auf mysteriöse, ungeklärte Weise.

So erlitten einige seltsame „Unfälle“ oder „Autounfälle“, wurden vom Zug überfahren, brachen Tage vor ihrer Aus- sage aus rätselhaftem Grund zusammen, verschwanden unauffindbar, erstickten (wobei „natürlich“ keine Autop- sie durchgeführt wurde), wurden Zuhause verbrannt aufgefunden, offen ermordet, erschossen, vergiftet, zerstü- ckelt oder sie verübten angeblich „Selbstmord“. Dazu gehörten neben Zeugen aus dem Milieu auch Opferbetreu- er, mehrere Polizisten und sogar Staatsanwälte. Alle hatten eines gemeinsam: Sie wollten auspacken, mit der Presse oder den Eltern der vermissten Kinder sprechen, bei der Polizei aussagen oder auf irgendeine Weise Zeug-

nis abgeben, dass der Hauptangeklagte Marc Dutroux

gen Pädophilen-Netzwerk, das höchste Persönlichkeiten Belgiens und Europas mit Kindersexsklaven versorgte.

kein

Einzeltäter war, sondern nur ein Glied in einem riesi-

kein Einzeltäter war, sondern nur ein Glied in einem riesi- besser leben 02-04/2013 · Sabine Hinz

besser leben 02-04/2013 · Sabine Hinz Verlag · Alleenstr. 85 · 73230 Kirchheim · Tel.: (0 70 21) 7379-0, Fax: -10 · info@sabinehinz.de · www.sabinehinz.de

6

unmittelbar bevor sie verhört werden sollten, andere wur- den ermordet. Ein mit dem Fall befasster

unmittelbar bevor sie verhört werden sollten, andere wur- den ermordet.

Ein mit dem Fall befasster Ober- staatsanwalt wurde – er befand sich auf dem Höhepunkt sei- ner Karriere – erschossen in sei- nem Büro aufgefunden. Ohne nähere Untersuchung wurde befunden, es sei Selbstmord ge- wesen, obwohl er nicht einmal einen Abschiedsbrief für Frau und Kinder hinterlassen hatte (und andere mysteriöse Um- stände damit einher gingen).

Ähnlich lief es mit einem Poli- zisten, in dessen Zuständig- keitsbereich der Entführungs- ort von zwei später ermordeten Mädchen gelegen war. Auch er wollte seine von der offiziellen Linie abweichenden Erkennt- nisse aktenkundig machen. Kurz darauf fand man ihn tot in seiner Wohnung. Angeblich hatte er sich mit seiner Dienst- waffe erschossen.

Versucht man, all diese son- derbaren und mysteriösen Vor- kommnisse zu einem Gesamt- bild zusammenzufügen, be- schleicht einen die Ahnung von einer unsichtbaren mäch- tigen Hand, welche die Ermitt- lungen ebenso heimlich wie zielstrebig in Richtung der Ein- zeltätertheorie steuerte.

*Charleroi

belgische Stadt mit ca. 200.000 Einwoh-

nern etwa 60 km südlich von Brüssel.

*Weißer Marsch ist der Name einer Pro- testbewegung, die nach Bekanntwerden der Verbrechen von Marc Dutroux und anderer Sexualstraftaten an Kindern in Belgien zum Kampf gegen Pädophilie aufrief. Der „Weiße Marsch“ organisierte im Oktober 1996 in Brüssel eine Demon- stration mit mehr als 300.000 Menschen.

:

(deutsch einst Karolingen)

Unmittelbar nach der Festnah- me von Dutroux und seinen Komplizen verlangten die Op- ferfamilien – unterstützt von den Medien und einer lautstar- ken Öffentlichkeit – jegliche Verbindungen zu einem offen- sichtlich vorhandenen Kinder- händler-Ring auszuleuchten.

Verschleppungstaktik

Waren anfangs noch 300.000 Belgier beim so genannten „weißen Marsch“* auf die Stra- ße gegangen, ermüdete die all- gemeine Empörung zusehends mit dem sich in die Länge zie- henden Verfahren. Sogar das Wort von Verschleppungstak- tik der Justiz machte die Run- de. Antipädophile Aktivisten arbeiteten in kleinen Gruppen weiter, aber die Mehrheit im Land schien bei der Urteilsver- kündung nach acht Jahren ein- fach nur froh zu sein, dass we- nigstens der vermeintliche Haupttäter für immer hinter Schloss und Riegel ver- schwand. Die unendliche Se- rie von Ermittlungspannen und Vertuschungsversuchen hatte die Leute zermürbt.

Auffallend milde fiel übrigens das Urteil gegen den Mitange-

klagten

Sein Name fiel stets, wenn es

um Verbindungen zu zah- lungskräftigen „Kunden“ und um die Organisation pädophi- ler Sexorgien ging.

aus.

Michel Nihoul

Wären die Ermittler bereit ge- wesen, das Vorleben dieses zwielichtigen Geschäftsmanns und seine wahre Rolle im Zu- sammenhang mit Dutroux und dessen Verbrechen auszu- leuchten, wäre sichtbar gewor-

den, dass Nihoul das Binde- glied zu den „einflussreichen Kreisen“, von denen Marc Dutroux immer wieder sprach, gewesen sein mag.

Setzt man die über ihn be- kannten Wissensstücke zu- sammen, liegt es nahe, dass Nihoul der Auftraggeber war und Dutroux der „Lieferant“, der die mörderische Drecksar- beit für ihn erledigte. Am Tag der letzten von Dutroux ausge- führten Entführung hatten die beiden mehr als 20 Mal telefo- niert. Das gekidnappte Opfer hatte mitgehört, wie Dutroux seinem Kompagnon Nihoul den Erfolg der „Unterneh- mung“ bestätigt hatte.

Welches Beziehungsgeflecht war da nur am Werk, dass man Nihoul mit der Behauptung da- vonkommen ließ, er habe von nichts gewusst?

Eine Zeugin, die Nihouls Lü- gengebäude hätte zum Ein- sturz bringen können, war kurz nach dem Beginn ihrer

Das ZDF griff im Jahr 2004 die The- matik der toten Zeugen in einer be- eindruckenden Reportage auf: „Marc Dutroux – die Spur der Kinderschän-

der“. Das ZDF schaffte es sogar, den als heimlichen Drahtzieher des Kin- derhändlerrings bzw. als Hintermann von Dutroux verdächtigten Brüsseler

Geschäftsmann

die Kamera zu bekommen. Der Bei-

zu sehen (Stich-

wort: Dutroux und die toten Zeugen).

trag ist auf

vor

Michel Nihoul

YouTube

die toten Zeugen). trag ist auf vor Michel Nihoul YouTube 7 besser leben 02-04/2013 · Sabine
Anhörung für unzurechnungs- fähig und unglaubwürdig er- klärt worden. Die Aussage der Zeugin hätte den

Anhörung für unzurechnungs- fähig und unglaubwürdig er- klärt worden. Die Aussage der Zeugin hätte den hinter Ni- houl vermuteten Kinderschän- derring mit möglicherweise be- kannten Namen aus Wirtschaft und Politik ans Licht der Öf- fentlichkeit gezerrt. Die unter der Bezeichnung „Zeugin X 1“ bekannt gewordene Regina Louf benannte Nihoul als Orga- nisator von Kinder-Sexpartys. Dieser jedoch stellte sich ah- nungslos und wurde wie zur Belohnung mit Samthand- schuhen angefasst. Als einzi- ger der Angeklagten durfte Mi- chel Nihoul die Verhandlung auf freiem Fuß abwarten.

„Zeugin X 1“

„Tiere können nicht lügen“, er- klärt Regina Louf ihrem Besu- cher, den sie gerade durch ihr Anwesen mit dem kleinen Zoo aus Hunden, Schafen, Hüh- nern, Katzen und Pferden führt. Wer sich mit der Ge-

Das ZDF interviewte auch die nach ihrem Aktenzeichen benannte Zeu-

. Die einstige

Kindersexsklavin bezeichnete Mi- chel Nihoul als Organisator von Kin- dersex-Partys. Daraufhin war sie

gin „X 1“,

Regina Louf

kurzerhand für verrückt erklärt wor- den (was ihr möglicherweise sogar das Leben rettete). In diesem Inter-

Zeugin X 1

view jedenfalls macht „

alles andere als einen „unzurech- nungsfähigen“ Eindruck. Die ZDF- Reportage aus 2004 kann auf You-

(Suche:

„Dutroux und die toten Zeugen“).

Tube

angesehen werden

„Dutroux und die toten Zeugen“). Tube angesehen werden schichte dieser Frau befasst hat, hört sogleich die

schichte dieser Frau befasst hat, hört sogleich die Anspie- lung auf wenig vertrauenswür- dige Figuren aus ihrer frühen Kindheit heraus.

Als kleines Mädchen war sie schwer missbraucht und schließlich zu einer Kinder- prostituierten abgerichtet wor- den. Aufgewachsen in einem Klima ständiger Lügen und Ein- schüchterungen, erlebte sie Zu- neigung meist als berechnend.

Wenn es nach den Regeln ihrer damaligen Peiniger gelaufen wäre, wäre sie nicht mehr am Leben. Dass sie nicht aus dem Weg geräumt wurde, verdank- te sie ihrer Einschätzung nach einer Reihe von glücklichen Umständen und ihrem heuti- gen Mann, der sich damals ihrer annahm. An ihm lag es wohl auch, dass sie einen Rest an Vertrauen in ihre Mitmen- schen bewahrt hat.

Regina Louf, mittlerweile Mut- ter von vier Kindern, hat auf ei- nem Gehöft in der Nähe der Stadt Gent im westlichen Belgien zu innerer Ruhe und Stärke gefunden. Hier betreibt sie mit ihrem Mann eine priva- te Hundepension. Ihre Kunden geben ihre Vierbeiner haupt- sächlich zur Urlaubszeit ab.

Wenn sie allerdings betont, dass bei ihr auch etliche ausge- stoßene Tiere Unterschlupf ge- funden haben, hört man wie- der die Anspielung auf früher und begreift ihren Wunsch, je- der Kreatur das Recht auf ein friedliches Dasein und einen würdigen Tod zu gewähren. Unweigerlich schimmert der Horror ihrer Kindertage durch.

Unweigerlich schimmert der Horror ihrer Kindertage durch. Teenager, Kinder und Kleinkinder wur- den laut den Aussagen

Teenager, Kinder und Kleinkinder wur- den laut den Aussagen von Regina Louf und anderer Überlebender nicht „nur“ sexuell missbraucht, sondern auch misshandelt, geschlagen, gefol- tert, gequält, teilweise bis zum Tod. Teilweise unter den Augen anderer Kinder. Teilweise auch im Rahmen sa- tanistischer Rituale und Zermonien, bei denen z.B. auch Neugeborene (meist handelte es sich dabei um un- gewollte Kinder geschlechtsreifer Sexsklavinnen) rituell getötet wurden.

Über all die Jahre hat sie bestenfalls engen Freunden davon erzählt. Zu unglaublich klingen ihre Beschreibungen von wilden Sex-Partys, wo Männer sich an kleinen Mäd- chen vergingen und Kinder – teilweise vor den Augen ande- rer Kinder – zu Tode quälten.

der Taten

ist gleichzeitig auch der Schutzschirm, hinter dem sich perverse Verbrecher perfekt sicher fühlen. Dies wusste auch Regina Louf und zog es vor, das Erlebte zwar mit Un- terstützung einer Therapeutin aufzuarbeiten, aber ansonsten den Mund zu halten.

Die

Unglaublichkeit

Das änderte sich erst, als nach der Verhaftung des Kinder- schänders Dutroux an die bel- gische Öffentlichkeit der Auf- ruf erging, bei der Aufdeckung pädophiler Netzwerke mitzu- helfen. Der Mantel des Schweigens sollte auf diese Weise gelüftet werden.

besser leben 02-04/2013 · Sabine Hinz Verlag · Alleenstr. 85 · 73230 Kirchheim · Tel.: (0 70 21) 7379-0, Fax: -10 · info@sabinehinz.de · www.sabinehinz.de

8

Ermutigt durch den allgemei- nen Aufschrei der Empörung im Land, rang sich Louf dazu durch,

Ermutigt durch den allgemei- nen Aufschrei der Empörung im Land, rang sich Louf dazu durch, vor der Polizei über die traumatischen Erlebnisse in ih- rer Kindheit auszusagen.

Im Rahmen der Berichterstat- tung über den Kindermörder Dutroux hatte sie zudem Ge- sichter wiederentdeckt, die auch in ihrer Erinnerung an perverse Sex-Partys mit Kin- dern eine Rolle spielten. Na- mentlich hatte sie den bereits erwähnten Mitangeklagten Michel Nihoul erkannt.

Vor den Kameras war auch ein

namens

Van E.*

als Aufklärer darstellte, aber,

wie man heute weiß, die Er-

mittlungen über ein pädophi- les Netzwerk mit allerlei Knif-

!

seine wahren Motive. Sie be- hauptet felsenfest, dass Van E.

beim rituellen Mord an einem Baby während einer Pädophi- lenparty zugegen gewesen sei .

fen

kannte

aufgetreten, der sich

Ermittlungsrichter

sabotierte

Louf

2

Zu viel Wahrheit nicht erwünscht

Am Beispiel von Regina Louf, die als „Zeugin X 1“ in die Poli- zeiakten einging, wird deut- lich, dass Staatsanwälte mit- unter nur ermitteln, wenn sie wollen; und dass ihre wahre Macht darin liegt, Verbrechen gar nicht oder nur schleppend zu verfolgen, je nachdem wie es ins politische Kalkül passt.

Die Aussagen von „Zeugin X 1“ ließen die belgischen Justizbe-

*Van E.: Der volle Name dieses Ermitt- lungsrichters ist der Redaktion bekannt.

hörden in keinem guten Licht erscheinen. Der geballte Ge- gendruck der Staatsmacht ließ denn auch nicht lange auf sich warten. Hätte man ihren Be- richten offiziell Glauben ge- schenkt – und mit zusätzli- chen Ermittlungen gar noch er- härtet –, wäre das Land, in dessen Hauptstadt ja immer- hin die europäische Regierung residiert, als hoffnungslos kor- rupt dagestanden.

Regina Louf vermochte Anga- ben zu verschiedenen weit zu- rückliegenden Fällen von ver- schwundenen Kindern zu ma- chen – Fälle, welche die belgi- sche Polizei im Laufe der Jahre als unaufgeklärt zu den Akten gelegt hatte. Loufs detail- genaue Berichte zu den Tat- orten hätten Anlass geboten, die Fälle wieder aufzurollen und die von ihr genannten Tä- ter in die Mangel zu nehmen. Es kam jedoch anders. Hinter den Kulissen wurde alles un- ternommen, um „Zeugin X 1“

als von wahnhaften Vorstel- lungen getriebene Spinnerin ins Abseits zu manövrieren.

Zwei Kripobeamte in Brüssel verhörten „Zeugin X 1“ mehre- re Tage lang. Die Berichte von ausschweifenden Sexorgien, auf denen minderjährige Mäd- chen von perversen Männern benutzt wurden, um an den hilflosen Geschöpfen ihre Machtgelüste auszuleben, nah- men sie erst mal mit großer Skepsis zur Kenntnis.

Natürlich fragten sie sich, ob sie einer Lügnerin gegenüber saßen. Vermutlich hätten sie versucht, die Zeugin behutsam wieder los zu werden, wäre Bel-

gien in jenen Monaten Mitte der 1990er Jahre nicht in Schockstarre verfallen gewe- sen, nachdem grausamste Ver- brechen an Kindern aufge- deckt worden waren. Loufs Er- zählungen fügten sich da nur stimmig ins Gesamtbild.

Die beiden Polizisten began- nen also, Teile ihrer Aussagen zu überprüfen. Bald stellten sie fest, dass die Adressen, an denen Sex-Partys stattgefun- den haben sollten, tatsächlich existierten. Ihre Beschreibun- gen der Örtlichkeiten stimm- ten erstaunlich genau. Es konn- te keinesfalls alles frei erfun- den sein. Also setzten sie we- nigstens die Anhörung fort.

Die Angaben von „Zeugin X 1“ bezogen sich auch auf frühere, nie ganz aufgeklärte Fälle ver- schwundener Mädchen. Ein paar Journalisten kramten die

„Zeugin X 1“ beschrieb detailliert, wie sie die Ermordung ihrer Freun- din Christine Van Hees (Bild) mit an- schauen musste. Sie nannte exak- te Einzelheiten ihrer Folterung und Ermordung, die nie in den Medien erschienen, sondern nur den Er- mittlern bekannt waren. Ebenso ver- fügte sie über spezifische Tatort- kenntnisse, obwohl das Gebäude kurz nach der Tat abgerissen wur- de. Trotz – oder gerade wegen? – solcher akkuraten Angaben wurde „Zeugin X 1“ für unzurechnungsfä- hig und unglaubwürdig erklärt.

1“ für unzurechnungsfä- hig und unglaubwürdig erklärt. 9 besser leben 02-04/2013 · Sabine Hinz Verlag ·
Gemäß der Zeugenaussagen überlebender Kindersexsklaven werden derartige Satansrituale tatsächlich praktiziert. Dabei
Gemäß der Zeugenaussagen überlebender Kindersexsklaven werden derartige Satansrituale tatsächlich praktiziert. Dabei

Gemäß der Zeugenaussagen überlebender Kindersexsklaven werden derartige Satansrituale tatsächlich praktiziert. Dabei kommt es oftmals zu Folter- und Tötungsdelikten an Kindern, wobei andere Kinder assistieren oder zusehen müssen.

wobei andere Kinder assistieren oder zusehen müssen. alte Polizeiprotokolle hervor und stellten erstaunliche

alte Polizeiprotokolle hervor und stellten erstaunliche Über- einstimmungen fest. Louf be- richtete von Einzelheiten, die nie in einer Zeitung gestanden waren und nur einer Person be- kannt sein konnten, die am Tat- ort zugegen gewesen war.

Verblüffend genau vermochte die Zeugin z.B. die Umstände der Ermordung der 1984 aus Brüssel verschleppten Christi- ne Van Hees zu beschreiben. Die verstümmelte und ver- kohlte Leiche der 16-Jährigen war damals – mehr als zehn Jahre vor der Vernehmung Loufs – im Kellergewölbe einer Champignonzüchterei von Feu- erwehrleuten gefunden wor- den. Die Gebäude waren kurz danach abgerissen worden. Der frühere Besitzer bekräftig- te, dass „Zeugin X 1“ den Tat-

ort gekannt haben musste, weil sie anderenfalls nicht über ei- ne so gute Ortskenntnis verfü- gen hätte können.

Während eines persönlichen Treffens des Verfassers dieses Artikels mit Regina Louf im Jahr 2003 erzählte sie, wie ihre Freundin Christine in besagter Champignon-Farm gefoltert und regelrecht hingerichtet worden war. Die Umstände der Schreckenstat erinnern dabei an Berichte von Ritualmorden an Kindern, ausgeführt von ge- heimen Zirkeln, die sich damit zu beweisen versuchen, dass sie uneingeschränkte Macht über andere besitzen.

Regina Louf weiß, dass damals Geschäftsleute, Politiker und Justizbeamte zugegen waren. Deren Namen kannte sie da-

mals nicht, während sie in den Kindersexkreisen als Ware an- geboten wurde. Später jedoch erkannte sie einige im Fernse- hen – allesamt Männer, die in ihrem zivilen Leben die Rolle des ehrbaren Staatsdieners oder biederen Bürgers spielen.

Regina erzählt, dass sie und „Chrissie“ zu dieser Zeit enge Freundinnen waren. Das ge- meinsame Horrorschicksal schweißte zusammen, zudem waren sie im gleichen Alter.

Es war eine winzige Nische an Geborgenheit in einer eiskal- ten, lebensbedrohlichen Umge- bung aus Lügen, Erpressung und Gewalttätigkeit.

Die Nähe zu Christine ließ Regi- na Louf die Tötung ihrer Freundin wie ihre eigene Hin-

richtung erleben. Die Tatsache, dass sie dabei zusehen musste und „es geschehen ließ“, quäl- te

richtung erleben. Die Tatsache, dass sie dabei zusehen musste und „es geschehen ließ“, quäl- te sie anschließend mit Schuldgefühlen. Übrigens ein Phänomen, von dem viele Op- fer sexuellen Missbrauchs be- richten. Ihre Vergewaltiger ver-

Das Imperium

Ihr jetziger Mann suchte da- mals ihre Nähe, und sie er- kannte darin den rettenden An- ker, um sich Stück für Stück aus dem Dunstkreis der Kin- derprostitution herauszuwin- den. Über ihr Leben als Kin- derhure zu reden, wagte sie al-

gessen nie, ihnen einzureden, dass sie es nicht anders ver-

lerdings nicht. Zu oft hatte sie hören und teilweise sehen

dient hätten. Zusammen mit

müssen, dass

auch Polizisten

dem wiederholten Hinweis, dass ihnen sowieso niemand

und Justizbeamte zum Kartell des Schweigens dazu gehörten.

Glauben schenken würde, baut sich genügend psychi- scher Druck auf, um hilflose Kinder auf Jahre hinaus zum Schweigen zu zwingen.

Die Vernehmung der „Zeugin X 1“ zog sich insgesamt über mehrere Wochen hin. Ihr Wis- sen über den Tod von Christine Van Hees verlieh ihren Aussa- gen eine Glaubwürdigkeit, die

schlägt zurück

vor allem für die von ihr na-

Der Schock der grausamen Er- mordung ihrer Freundin Chris- tine machte dem Teenager Regi- na endgültig klar, dass ihr das- selbe Ende blühen würde.

mentlich genannten Mitglie- der des pädophilen Netzwerks bedrohlich wurde. Immerhin behauptet sie, dass auch Mi- chel Nihoul und Marc Dutroux bei der Ermordung ihrer Freundin dabei waren.

Zu diesem Zeitpunkt wurde sie von ihren Zuhältern – das wusste sie – noch gebraucht, weil sie mit ihrer „Erfahrung“ andere Mädchen „trainieren“ sollte. Aber die Betreiber des Pädophilen-Rings würden nie- mals das Risiko eingehen, eine potentielle Zeugin (nach Errei- chen des rechtsfähigen Alters) überleben zu lassen.

Im Unterschied zu allen ande- ren Kindersklaven wurde Regi- na jedoch glücklicherweise nicht gefangen gehalten, son- dern wohnte noch bei ihrer Großmutter, wenn auch nach außen gut abgeschirmt.

sozialen

Kontakte außerhalb des Zuhäl- terrings rettete ihr das Leben.

Einer

der

wenigen

Als die Verhörprotokolle von „Zeugin X 1“ an die Presse ge- rieten und die Zeitung „De Mor- gen“ eine Serie über „Die ge-

heimen Fälle von Neufcha- teau“ druckte, drehte sich den Lesern, ob all der detaillierten Vergewaltigungs-, Folterungs- und Hinrichtungsschilderun- gen nicht nur der Magen um, es brach auch erneut ein Sturm der Entrüstung los.

Die Reporter der Zeitung hat- ten Ermittlungsergebnisse von früher mit den Aussagen von „X 1“ verglichen und waren da- bei zu dem Schluss gekom- men, dass die Übereinstim- mungen kein Zufall sein konn- ten, ihre Aussagen also richtig sein mussten, einschließlich ihrer Nennung der Klarnamen und Adressen von beteiligten Politikern, Geschäftsleuten und hohen Justizbeamten .

3

Aufgewühlt durch die Veröf- fentlichung der Aussagen von Regina Louf, glaubten 82 Pro- zent der Belgier zu dieser Zeit, Dutroux und seine Komplizen seien von Polizei und Justiz planmäßig beschützt worden.

Während die öffentlichen Wo- gen des Entsetzens hoch-

Über die an ihr verübten Verbrechen zu reden oder gar damit zur Polizei zu ge- hen, wagte Regina Louf nicht. Denn viel zu oft, so ihre Erfahrung, gehörten Polizisten, Ermittlungs- und Justizbeamte mit zum „Kartell des Schweigens“.

und Justizbeamte mit zum „Kartell des Schweigens“. 11 besser leben 02-04/2013 · Sabine Hinz Verlag ·
schäumten, muss es hinter den zu triebsamkeit gekommen sein. Kulissen Be- hektischer Staatsanwälten, die bei

schäumten, muss es hinter den

zu triebsamkeit gekommen sein.

Kulissen

Be-

hektischer

Staatsanwälten, die bei der Wahrheitssuche nach dem Ge- schmack der Machtelite zu weit gegangen waren, wurde die Kontrolle über das Verfah- ren entzogen. Die beiden Poli- zisten, die das Verhör geführt hatten, wurden von dem Fall abgezogen, weil sie angeblich die Akten manipuliert hätten.

Zugleich wurde alles Erdenkli- che unternommen, um die Zeu- gin „X 1“ in Verruf zu bringen.

Die Demontage ihrer Glaub- würdigkeit erfolgte scheib- chenweise und nach allen Re- geln bekannter Vernebelungs- strategien. Zur Last gelegt wur- de ihr unter anderem, dass Loufs Aussagen an die Öffent- lichkeit gelangt waren, wofür sie natürlich nichts konnte.

Sehr geschickt war aus der Sicht der Vernebler auch der Schachzug, von Psychiatern ih- re Zurechnungsfähigkeit un- tersuchen zu lassen.

Damit wurden gleichzeitig Zweierlei erreicht: Die öffentli- che Aufmerksamkeit wurde von den eigentlichen Inhalten ihrer Aussage abgelenkt, und die Zeugin selbst stand quasi als Verrückte da.

Psychiatrische Gutachten sind immer geeignet, das Ansehen einer Person schwer zu be- schädigen. Eine Gruppe von Psychiatern kam zwar zu dem Ergebnis, dass Regina Louf keine krankhafte Lügnerin sei. Dennoch nutzte die – offenbar ferngesteuerte – Justiz die Tat- sache an sich, dass man sie „un- tersuchen lassen musste“ als Rechtfertigung dafür, ihre Aus- sage im Gerichtsverfahren ge- gen Marc Dutroux sowie auch

Immer derselbe alte Trick: Bringen die Aussagen eines Zeugen maßgebli- che Kreise in die Bredouille, braucht „man“ nur ein psychiatrisches Gutach- ten, das dem Zeugen „Unzurechnungsfähigkeit“, „Schizophrenie“, ein „pa- ranoides Wahnsystem“ (oder was auch immer) bescheinigt – und schon ist die Zeugenaussage vom Tisch. Bei Regina Louf damals nicht anders als heute im Falle Gustl Mollath (der die HypoVereinsbank anzeigte wegen Geldwäschegeschäften im großen Stil, siehe Depesche 29/2012).

im großen Stil, siehe Depesche 29/2012). gegen Michel Nihoul nicht zu berücksichtigen. Auch hier

gegen Michel Nihoul nicht zu berücksichtigen.

Auch hier hieß der Untersu-

. Er stellt

das Verfahren gegen Michel Nihoul ein. Pikantes Detail am Rande: Van E’s Schwester ist „zufällig“ die Patentante von

chungsrichter

Van E

Nihouls Tochter!

4

Karriere einer „Kinderhure“

Die Zweifel an ihrem geistigen Zustand trafen die junge Frau an ihrer schwächsten Stelle. Seit ihrer frühen Kindheit ge- hörten Herabsetzungen zu ih- rem Alltag. Pädokriminelle re- den ihren Opfern ein, dass sie die sexuelle Gewalt, die ihnen angetan wurde, „verdient“ hät- ten und dass sie selbst schuld seien. So war es auch der klei- nen Regina ergangen.

Das Schicksal brachte es mit sich, dass sie bei ihrer Groß- mutter im flämischen, nieder- ländisch sprechenden Teil Bel- giens aufwuchs. Es kamen re- gelmäßig Männer „zu Besuch“, welche das damals siebenjäh- rige Kind nicht kannte.

Die Oma forderte von ihr zu tun, was die Fremden verlang- ten, und ließ sie dann mit ih- nen allein. Auf diese Weise wurde sie daran gewöhnt, dass die Erwachsenen mit ihr ma- chen konnten, was sie wollten. Dass sie mit niemandem darü- ber reden durfte, wurde ihr auf sehr subtile Weise immer wie- der klar gemacht. Auch in der Schule musste alles normal aussehen, vor allem wegen des Umstandes, dass sie wesent- lich öfter im Unterricht fehlte als andere Kinder.

Man muss sie mehrfach besu- chen, bevor sie ein bisschen Einblick gewährt in das Ge-

Man muss sie mehrfach besu- chen, bevor sie ein bisschen Einblick gewährt in das Ge- fühlsleben ihrer damals so tief verletzten Kinderseele. Sie will wissen, auf welcher Seite man steht. Erst wenn sie Ge- wissheit empfindet, dass man helfen und aufklären will wie sie selbst, wächst Vertrauen.

Zu oft ist sie hintergangen wor- den. In dem Alter, wo andere Kinder Pläne für ihre Zukunft träumen, musste Regina in ei- ner schmierigen Umgebung aus verlogenen Familienan- gehörigen und kriminellen Freunden zurecht kommen.

Nachdem sie mit Hilfe ihres späteren Ehegatten der Hölle entkommen war, schufen sie sich eine kleine Nische der Ge- borgenheit. Doch dann kam die Hölle zurück: Im Glauben, etwas Wichtiges und Gutes zu tun, ging sie nach der Verhaf- tung des Kinderschänders Du- troux mit ihrem Wissen über die pädokriminellen Netzwer- ke an die Öffentlichkeit.

Und abermals wurde ihr Zu- trauen missbraucht. Sie wurde hereingelegt von einem Justiz- system mit ganz ähnlich schmierigen Typen, die schon ihre Kindheit überschatteten, und es wurde ihr erneut klar ge- macht, wer an den Schalthe- beln der Macht sitzt.

Bei meinem zweiten Besuch auf ihrem Anwesen mit dem angeschlossenen Mini-Zoo nimmt sich „Zeugin X 1“ ein wenig mehr Zeit. Wie damals, als sie zum Beweis der Richtig- keit ihrer Aussagen die Polizei- beamten zu diversen Tatorten

führte, steuert sie nun Häuser an, in denen einst Sex-Partys mit kleinen Mädchen stattge- funden haben. Es sind eine handvoll Adressen, an die sie sich genau erinnert. Die Ge- bäude sehen bieder aus, ver- mutlich wissen die jetzigen Ei- gentümer nicht einmal, wel- chen Zwecken ihre Häuser in den 1970er und 1980er Jahren gedient haben.

Die Frau, die sich als frühere Kinderprostitutierte geoutet hat, hat viel zu berichten, bei- spielswiese wie damals die Räume eingeteilt waren, kennt die Namen der Organisatoren und anderer Beteiligter.

Jagd auf Kinder

Von den Abscheulichkeiten, die sich perverse Pädokrimi- nelle ausdenken, mag sich der unbedarfte Außenstehende kei- ne bildliche Vorstellung ma- chen. Man zieht es vor zu glau- ben, dass es sich doch um Phantasiegebilde handeln könnte. Regina Louf ist sich dieser zurückweisenden Reak- tion ihrer Umgebung bewusst.

Sie hat es immer wieder am ei- genen Leib erfahren und er- klärt diese Denkmechanis- men, die gleichzeitig einen Schutzschild für Kinderschän- dernetzwerke darstellen.

Diejenigen, die sich an ihr und anderen Mädchen vergangen haben, haben es ihnen immer wieder eingebläut: Kinder, die verdorbene Gedanken von Sex-Spielen mit Erwachsenen äußern, hält man für böse – und ihre Erzählungen für Lü- gen. Man muss sich ja nur selbst beobachten: Der zweite Gedanke ist immer, dass es ja auch erfunden sein könnte.

Bei manchen Berichten über die teuflischen Rituale in die- ser Szene wünscht man sich in- stinktiv, dass sie nicht wahr sein mögen. Zu unmenschlich, zu grausam ist schon die Vor- stellung davon.

Es geht beispielsweise um Vor- kommnisse auf einem weitläu- figen Landgut mit Jagdschloss, gut versteckt in einer dünn be- siedelten Bergregion in Süd- belgien. Der schmierige Ge-

Kaum zu glauben: Eben so, wie hier Wild zur Strecke gebracht wurde, findet – nachAussage von Zeugin Regina Louf – im Rahmen geheimer Insiderver- anstaltungen Treibjagd auf Kindersklaven statt. Neben der maximal perver- sen Lust am Töten dient dies „ganz nebenbei“ auch noch der Eliminierung von Zeugen, bevor diese volljährig und damit rechtsmündig werden.

bevor diese volljährig und damit rechtsmündig werden. 13 besser leben 02-04/2013 · Sabine Hinz Verlag ·
schäftsmann Michel Nihoul, vielfach zitierter Mitangeklag- ter von Marc Dutroux, räumte öffentlich „vergnügliche

schäftsmann Michel Nihoul, vielfach zitierter Mitangeklag- ter von Marc Dutroux, räumte öffentlich „vergnügliche Auf- enthalte mit allerlei Sex- Spielen“ in einer privaten Park- anlage in dieser Gegend ein, wollte sich aber partout nicht daran erinnern, dass da auch kleine Mädchen mit von der Partie waren.

zu sein, kannte sie sich am be- sten damit aus, was von ihnen erwartet wurde. Sie sei des- halb auch angehalten worden, andere weniger erfahrene Mäd- chen zu „trainieren“. So kann- te sie beispielsweise das subti- le Belohnungs- und Bestra- fungssystem, mit dessen Hilfe der Wille minderjährigen Sex- sklavinnen gebrochen wurde. Die anderen konnten gewiss

derhure zu den grausamsten und daher „unglaublichsten“ Kapiteln. So absurd es klingt, aber dieser Teil ihrer Aussage bzw. Anklage nützte in erster Linie den Kinderschändern.

Denn die schiere Unvorstell- barkeit der „Jagdszenen auf Kinder“ ermöglichte es den An- wälten der pädophil-perversen Kriminellen, die Erzählungen

In

der Darstellung der „Zeugin

von ihr lernen.

der Zeugin als „Märchenerzäh-

X

1“ versammelte sich zu den

lungen aus der paranoiden Ge-

Lustaufenthalten auf dem Gelände eine handverlesene

baren Grund: Die Kinder dien-

Regina Louf vermochte alle Ta- ten, Täter, Orte und Räumlich-

dankenwelt einer Phantastin“ beiseite zu wischen.

Gesellschaft. Wer dazu gehör- te, war zu absoluter Ver-

keiten in konkreten Einzelhei- ten zu beschreiben. Wenn die

Waren gar Justizbeamte

schwiegenheit verpflichtet.

Justiz

tatsächlich

an Aufklä-

Mitglieder des Netzwerks?

Das hatte einen nachvollzieh-

rung interessiert gewesen wä- re, hätte sie sich mit ihr auf die

Die roten Warnlichter müssen

grell aufgeblinkt haben, als

ten demnach als

Trophäen

; qua-

Spurensuche begeben können.

innerhalb der belgischen Jus-

si als Höhepunkt der Aus- schweifungen durfte Jagd auf sie gemacht werden – wort-

Doch es geschah nichts. Über- haupt nichts!

tiz spätestens in dem Moment

„Zeugin X 1“ den Ermittlungs-

wörtlich. Mehrere von ihnen

Zweifellos gehört dieser be-

richter Van E.

als Mittäter in-

wurden laut „Zeugin X 1“ tat-

sondere Komplex ihres Be-

nerhalb des pädophilen Netz-

sächlich ermordet.

richts über ihr Leben als Kin-

werkes identifizierte.

Die Opfer waren offenbar un- ter Drogen gesetzt worden und zeigten in ihrem apathischen Zustand keine großen An- strengungen, ihr Leben zu ret- ten. Von der Verabreichung von Betäubungsmitteln be- richteten im übrigen auch die beiden überlebenden Mäd- chen aus dem Kellerverlies von Marc Dutroux. Dies schien eine Methode zu sein, um die Kinder in einem widerstands- losen Zustand zu halten.

Sie selbst sei bei dieser „Jagd“ geschont worden, erklärt Louf. Aus Sicht ihrer Zuhälter sei sie zu „wertvoll“ gewesen. Weil sie bereits in sehr jungen Jah- ren abgerichtet worden sei, den Pädophilen zu Diensten

Die Kinderprostituierte und Zeugin Regina Louf berichtet, dass sie infolge des fortlaufenden Missbrauchs mehrfach schwanger geworden war. Zum ersten Mal mit 13. Der Säugling war ihr jeweils sofort nach der Geburt entrissen und dann im Rahmen einer satanischen Zeremonie rituell geopfert worden, während Regina dabei zusehen musste, wie ihr eigenes Kind getötet wurde. Besonders unfass-

im Fall Dutroux aussagte, er-

kannte Regina Louf darin einen der Mittäter bei der Ermordung ihres Babys.

bar: Als im Fernsehen ein

Ermittlungsrichter (!)

Babys. bar: Als im Fernsehen ein Ermittlungsrichter (!) besser leben 02-04/2013 · Sabine Hinz Verlag ·
Bis zur Verhaftung von Marc Dutroux hatte Regina Louf nur dessen Gesicht in Erinnerung, nicht

Bis zur Verhaftung von Marc Dutroux hatte Regina Louf nur dessen Gesicht in Erinnerung, nicht aber seinen Namen.

Als Ermittlungsrichter

jedoch im Rahmen der „Auf- klärung“ der Mädchenmorde mit eingeblendetem Namen im Fernsehen zu sehen war, woll- te sie zunächst ihren Augen nicht trauen. Sie erkannte den Beamten als eine jener Perso- nen, die bei der Ermordung ih- res Babys dabei waren!

Van E.

Nach ihrer eigenen Darstel- lung war Regina Louf damals erst 13 Jahre alt. Weil sie schon als kleines Mädchen immer wieder sexuell missbraucht worden war, hatte die Pubertät bei ihr bereits sehr früh einge- setzt. Als Folge des laufenden Missbrauchs wurde sie mehr- fach schwanger. Die Neugebo- renen seien ihr weggenommen worden. Während einer der pä- dophilen Sex-Partys sei eines ihrer Babies in ihrer Gegen- wart in der Art eines Ritual- mordes getötet worden. Uner- schütterlich behauptete sie vor

bei der

der Polizei, dass

teuflischen Tat dabei war.

Van E.

Ermittlungsrichter

brachte die Öffentlichkeit un- ter anderem dadurch gegen sich auf, dass er die Untersu- chungen im Fall Dutroux kon- sequent in Richtung der Ein- zeltätertheorie steuerte. Belgi- sche Zeitungsartikel berichte- ten zudem von einer engen fa- miliären Verbindung zum Ge-

Van E.

*kompromittierend: durch eine Äußerung, ein Verhalten oder eine Tat demAnsehen ei- nes anderen schadend; ihn bloßstellend (frz. compromettre: bloßstellen, jemanden in eine kritische Lage bringen, indem man ihn dem Urteil eines Dritten aussetzt).

schäftsmann Michel Nihoul, der als Organisator, wenn nicht gar als der Hauptorgani- sator innerhalb eines vermute- ten Netzwerks gesehen wurde.

Erpressung als Geschäftsmodell

Der normale Zeitgenosse mit seiner ihm innewohnenden na- türlichen Zuneigung für seine Mitmenschen fragt nach dem „Warum?“ für eine derartige Verrohung. Wie kann jemand ohne jedes Mitgefühl sein? So- gar für die schwächsten Mit- glieder unserer Gesellschaft?

Wie kann jemand die Zeit der Kindheit vergessen haben, als er oder sie selbst dankbar war für die Geborgenheit einer Fa- milie und für eine sichere Um- gebung, in der es möglich war zu lernen und die ersten Schritte in ein selbständiges Le- ben zu tun? Es sind Verbre- chen gegen die Menschlich- keit, welche die Grundfesten je- der Gesellschaft erschüttern.

Die Frage nach dem „Warum?“ drängt sich auch bei einem Ge- spräch mit „Zeugin X 1“ auf.

Die Motive ihrer Großmutter scheinen von einfacher Natur gewesen zu sein. Es war ihre Geldgier, die sie dazu verleite- te, ihre Enkelin zeitweise „Gästen mit besonderen Nei- gungen“ zu überlassen.

Für die später von Reginas Zu- hältern organisierten Sex- Partys hat „X 1“ aber eine ande- re Erklärung: Sie dienten dazu, einzelne, gezielt eingeladene Männer in einflussreichen Po- sitionen in kompromittieren- de* Situationen zu verwi- ckeln, um sie damit später er- pressen zu können. Damals in den 1970er und 80er Jahren ge- nauso wie heute bedeutete se- xueller Missbrauch von Kin- dern, wenn er öffentlich be- kannt wurde, den gesellschaft- lichen Todesstoß.

Um welche politischen Ent- scheidungen oder Geschäfts- anbahnungen es im Einzelnen gegangen war, vermag Regina Louf im Nachhinein nicht mehr zu sagen. Aber auf Zei- tungsfotos und im Fernsehen erkannte sie später etliche Teil- nehmer des pädophilen Or- gien wieder: Politiker, Mana-

Die erfolgreichste Methode, um Entscheidungsträger in Politik, Medien und Wirtschaft (VIPs) zu kontrol- lieren,
Die erfolgreichste Methode,
um Entscheidungsträger in
Politik, Medien und
Wirtschaft (VIPs) zu kontrol-
lieren, besteht darin, diese
VIPs zu Insider-Partys einzu-
laden und ihnen dort – neben
Alkohol, Kokain und syntheti-
schen Drogen – blutjunge
Mädchen (oder Knaben)
leicht zugänglich zu machen.
Sobald ein Opfer anbeißt und
mit ein, zwei, besser drei, vier
Minderjährigen im Separée ver-
schwindet, braucht man nur
noch ein paar Fotos davon zu
schießen – und fertig ist die
willfährige Marionette!
ger, Rechtsanwälte und Beam- te aus dem Justizwesen. Das Muster der Erpressung stellte sich laut

ger, Rechtsanwälte und Beam- te aus dem Justizwesen.

Das Muster der Erpressung stellte sich laut Louf folgender- maßen dar: Wollte man sicher gehen, dass ein wichtiger Ent- scheidungsträger bei einem Geschäft „mitspielte“, wurde er zu einer ganz „speziellen Party“ eingeladen. Es wurde getrunken und, während die Stimmung ausgelassener wur- de, mischten sich einige spär- lich bekleidete Damen unter die Gesellschaft. „Ausgesuch- ten“ Teilnehmern wurde schließlich bedeutet, dass sie sich mit einem der „leichten“ Mädchen in ein Separée* zu- rückziehen könnten.

Gingen die so verführten und vermutlich auch bedrängten Zielpersonen auf das Angebot ein und begaben sich in eines der Zimmer, trafen sie dort nicht auf eine Prostituierte im Erwachsenenalter, sondern auf eine Minderjährige.

Diese Mädchen (Kinder) wa- ren unter schwerster Strafan- drohung darauf abgerichtet, auf jeden Fall sexuelle Hand- lungen an ihren „Freiern“ aus- zuführen. Danach bedurfte es nur noch einer dezenten An- deutung, dass die Szene mit der Minderjährigen möglicher- weise filmisch oder fotogra- phisch aufgezeichnet wurde, um den betroffenen Mann un- ter totaler Kontrolle der „Gast- geber“ der Sex-Party zu halten.

*Separée: Kurzform für (französisch) „Chambre separée“ (= abgeschlosse- nes Nebenzimmer), separater Neben- raum (ursprünglich in Restaurants), aber auch in Nachtclubs etc.

Auf Zeitungsfotos und im Fernsehen erkannte die Zeugin Regina Louf später die Teilnehmer der pädophilen
Auf Zeitungsfotos und im
Fernsehen erkannte die
Zeugin Regina Louf später
die Teilnehmer der
pädophilen Sex-Partys
wieder, bei denen sie
„ihren Kunden“ willfährig
zu Diensten stehen
musste. Es waren
allesamt „höchst
ehrenhafte“ Mitglieder
unserer Gesellschaft:
Politiker, Rechtsanwälte,
Justizbeamte, Manager,
Industrielle usw.

Das Expressungskomplott ging

laut „X 1“ so weit, dass die Mäd- chen, die den betreffenden Mann auf dem „Höhepunkt“ der Party „verwöhnt“ hatten, zu geschäftlichen Verhandlun- gen oder Vertragsunterzeich-

nungen

Sie standen dann scheinbar zu- fällig am Rande eines Meetings und riefen dem Erpressungs- opfer in Erinnerung, was pas- sieren könnte, falls er nicht tat,

was man von ihm erwartete.

mitgebracht

wurden!

Die kleinen Mädchen dienten als Werkzeuge. Sie waren die „Ware“, die ihre Zuhälter bereit hielten, und sich gut dafür be- zahlen ließen. Dass der Orga- nisator der Sex-Partys mit dem Zuhälter in Verbindung stand und bei der Auswahl der „Ware“ mitsprechen wollte, ist nachvollziehbar. Am Tag der Entführung der 14-jährigen Laetitia Delhez, des letzten Op- fers von Marc Dutroux – am 9. August 1996 – hatte der Kin- derschänder etwa 20 Mal mit seinem mutmaßlichen Auf- traggeber Michel Nihoul tele- foniert. Die gespeicherten Ver- bindungsdaten lieferten den

Beweis. Hätte man die Berich- te von „Zeugin X 1“ offiziell für voll genommen, wären die Er- mittler gezwungen gewesen, die Rolle von Nihoul anders zu bewerten – wiederum mit weit- reichenden Folgen für dessen mutmaßliche Auftraggeber aus der „feinen Gesellschaft“ Bel- giens (und darüber hinaus).

Pädophilie – ein Tabuthema in Deutschland

Nach meinen wiederholten Be- suchen bei der „Zeugin X 1“, nach Treffen mit privaten Kin- derschutzvereinigungen rund um Brüssel und nach vielen Ge- sprächen mit belgischen Zei- tungsredakteuren, die weiter für eine umfassende Aus- leuchtung der Hintermänner von Marc Dutroux kämpften, ergab sich eine eher zufällige Begegnung mit einem ehema- ligen Kollegen aus gemeinsa- men Tagen bei einer deutschen Rundfunkanstalt.

Als dieser von den offensicht- lichen Manipulationen rund um den Fall Dutroux hörte, be- gann er von eigenen Recher-

chen in Deutschland im Um- feld von Sexualverbrechern zu berichten. Er arbeitete gerade an einer

chen in Deutschland im Um- feld von Sexualverbrechern zu berichten. Er arbeitete gerade an einer Fernsehdokumentati- on zu diesem Thema.

Mit ernster, bedeutungsvoller Miene meinte er, dass pädo- phile Kriminalität auch in Deutschland weit mehr ver- breitet sei, als man vermuten würde, jedoch nicht öffentlich problematisiert werde.

Im Rahmen seiner Nachfor- schungen seien durchaus auch

etliche bekannte Namen gefal- len, doch solange es keine

dürfe

Gerichtsurteile

man solche Personen auf kei- nen Fall öffentlich erwähnen.

gäbe,

Wir diskutierten in diesem Zu- sammenhang auch über die Forderung, pädophile Kontak- te zu legalisieren, wie sie hier- zulande aktuell in bestimmten Kreisen durchaus erhoben wer- den. Die fadenscheinige Be- gründung, dass es den Kindern doch nicht schade, wenn der Kontakt mit ihrem Einver- ständnis geschehe, kann wirk- lich nur perversen Hirnwin- dungen entstammen.

Schließlich nannte der Kollege einen Dozenten an einer Poli- zeiakademie, der „sich bestens mit diesem Deliktbereich aus- kennt“. Hoffnung keimte auf, wenigstens Hinweise zu erhal- ten, in welche Richtung man in Deutschland nachforschen muss, um Strukturen von orga- nisiertem Missbrauch von Kin- dern auf die Spur zu kommen.

Das Treffen mit dem Professor an besagter Polizeiakademie fand in freundlicher, aber re-

servierter Atmosphäre statt. Der Ausbilder für Sicherheits- kräfte im höheren Dienst war darauf bedacht, ja nichts Fal- sches zu sagen. Jemanden, der nicht rechtskräftig verurteilt ist, einer Straftat zu bezichti- gen, könnte für einen Mann in seiner Position unkalkulierba- re Folgen haben, betonte er.

Dann gab er wenigstens einen knappen Einblick in seine Er- kenntnisse, die er aus den ge- sammelten Berichten der Poli- zeidienststellen zieht.

Es sei ein Irrtum zu glauben, dass es perversen Kinder- schändern immer nur um sexuelle Befriedigung gehe. Vielmehr strebten sie das Ge- fühl von totaler Macht an. Und wo könne man dieses Gefühl wohl intensiver erleben, als bei Gewaltexzessen gegen die Schwächsten der Gesellschaft, den Kindern, fragte er. Um ih- ren Opfern auf legale Weise möglichst nahe zu kommen,

strebten Pädophile häufig Posi- tionen im Sozial- und Bil- dungswesen an. Von gesicher- ten Stellungen aus flechten sie demnach ihre Netzwerke.

Natürlich sei sexueller Miss- brauch von Kindern nicht nur ein belgisches Problem, mein- te der Polizeidozent.

Man merkte ihm an, wie schwer diese Deliktform zu fas- sen ist, solange das allgemeine Bewusstsein dafür fehlt. Die Gesellschaft wacht offenbar erst auf, wenn eine Bestie wie Marc Dutroux gefasst wird.

Moralische Abgründe wie in Belgien waren zu jener Zeit in Deutschland noch nicht sicht- bar. Die Ergebnisse der Nach- forschungen fielen entspre- chend mager aus. Das war rund fünf Jahre bevor die Skan- dale in katholischen Kinder- heimen, kirchlichen Interna- ten und in der Odenwaldschu- le in Hessen hochkochten.

Gemäß der Aussage eines Polizeiexperten geht es perversen Kinderschändern keinesfalls „nur“ um das Ausleben
Gemäß der Aussage eines
Polizeiexperten geht es perversen
Kinderschändern keinesfalls „nur“ um
das Ausleben sexueller Begierden,
sondern vielmehr um das Gefühl, totale
Macht über einen Menschen zu besitzen.
Sexualisierung des Erziehungswesens in Deutschland Man kann nicht behaupten, dass in Deutschland alles un- ternommen

Sexualisierung des Erziehungswesens in Deutschland

Man kann nicht behaupten, dass in Deutschland alles un- ternommen würde, um Pädo- kriminellen das Handwerk zu legen. Es ist dem Mut und der Beharrlichkeit von Einzel- kämpfern zu verdanken, wenn Missbrauchsskandale ans Licht der Öffentlichkeit gelan- gen. Einer von diesen coura- gierten Zeitgenossen erhielt kürzlich den renommierten Geschwister-Scholl-Preis:

Andreas Huckele besuchte in den Achtzigerjahren die be- rüchtigte Odenwaldschule (sie- he Bild rechte Seite), wo er fast täglich , wie er sagt, sexuellen Übergriffen ausgesetzt war. Er hat ein Buch über seine trau- matischen Erlebnisse ge- schrieben (unter dem Pseudo-

nym „Jürgen Dehmers“, Titel:

„Wie laut soll ich denn noch schreien?“, Verlag Rowohlt). Dafür wurde er ausgezeichnet. In seiner Dankesrede betonte er, wie schwer es für „Betroffe- ne sexualisierter Gewalt“ sei, sich zu wehren. Während ih- nen Hohn entgegenschlage, sei- en die Täter durch gesetzlich festgeschriebene Verjährungs- fristen gut geschützt.

Andreas Huckele erinnerte an die „über einhundert miss- brauchten Kinder, die von mehr als einem Dutzend Tä- tern und Täterinnen misshan- delt wurden“. Die Odenwald- schule galt viele Jahre wegen eines neuen Erziehungskon- zepts als pädagogisches Vor- zeigeprojekt. Wer wagte es da, Hinweisen auf sexuellen Miss- brauch nachzugehen? Auch dies passt zur Vorgehensweise von Pädokriminellen.

„Kinderschänderskandal“: Der Begriff galt den Deutschen früher als Synonym für Belgien und einen perversen Einzeltäter. Bis es dann 2009/10 auch zum Skandal in Deutschland kam. Der betraf, schlimmer noch als in Belgien, aus- gerechnet die Kirche – und wurde 2011 nur noch übertroffen vom englischen Kinderschänderskandal, in den höchste Kreise von Politik, Wirtschaft, Medien und Unterhaltungsindustrie verwickelt waren. Zwischendurch noch Kinder- schänderskandale in Irland (siehe Depesche 27/2012) und Portugal (Kasten

rechts) usw. All diese Begebenheiten zeigen eines in aller Klarheit: Es ist kein

belgischer Einzelfall und es sind

perversen Einzeltäter! Es betrifft alle

Länder gleichermaßen und es betrifft weit verzweigte, strukturierte Netzwer- ke, Ringe, Kreise – mit Beschaffern, Fußvolk, Händlern, Vermittlern, Nutznie- ßern, Opfern, Tätern und Steuermännern. Beteiligt sind höchste Kreise der Po- litik, der Wirtschaft, der Unterhaltungsindustrie, der Medien, der Justiz, der Po- lizei, der Institutionen, der Kirche. Kurzum jenen Menschen, denen wir ge- meinhin vertrauen – und denen wir vor allem unsere Kinder anvertrauen.

keine

– und denen wir vor allem unsere Kinder anvertrauen. keine Sie tarnen ihr perverses Ver- halten,

Sie tarnen ihr perverses Ver- halten, indem sie sich eine Son- derstellung zuweisen. Sie be- werben sich für Positionen, auf denen sie mit Kindern zu tun haben. An einer Schule, die an- geblich nach neuesten pädago- gischen Erkenntnissen unter- richtet, konnte das abartige Ver- halten der Lehrer, soweit es sichtbar wurde, leicht als mo- derne Erziehungsmethode ge- rechtfertigt werden. Es war nicht das erste Mal, dass sich die Umgebung von der Autori- tät scheinbarer Wissenschaft- lichkeit blenden ließ.

Huckele nannte die Entschei- dung der Jury mutig, ihm, der gegen sexuellen Missbrauch aufgestanden ist, diesen Preis zu verleihen, „weil das Thema sexualisierte Gewalt bisher in unserer Gesellschaft nicht den Platz hat, der angemessen wä- re, bedenkt man, dass etwa je-

Der portugiesische Kinderschänderskandal

Die Fassungslosigkeit über den Kinderschänderskandal in Bel- gien überschattete seinerzeit die Geschehnisse in Portugal:

Dort wurde im November 2002 aufgedeckt, dass in staatlichen Kinderheimen über Jahrzehnte hinweg Hunderte von Jungen und Mädchen sexuell miss- braucht worden waren. Die Kin- derschänder vergingen sich vor- nehmlich an Taubstummen und Waisen. Auch hier wurden die Täter nicht in Kreisen von Krimi- nellen und Psychopathen ge- sucht, sondern unter Leuten höchsten Ansehens: Botschaf- ter, beliebte Fernsehstars, Mi- nister. Die Ermittler ließen sogar das Telefon des damaligen Par- teichefs der Sozialisten, Eduar- do Ferro Rodrigues, abhören.

Quelle: Berliner Morgenpost vom 18.06.2003

besser leben 02-04/2013 · Sabine Hinz Verlag · Alleenstr. 85 · 73230 Kirchheim · Tel.: (0 70 21) 7379-0, Fax: -10 · info@sabinehinz.de · www.sabinehinz.de

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der fünfte Mensch in Deutsch- land davon in irgendeiner Form betroffen ist.“ Obwohl in den

der fünfte Mensch in Deutsch- land davon in irgendeiner Form betroffen ist.“ Obwohl in den vergangenen Jahren me- dienwirksam Skandale aufge- deckt worden sind, findet An- dreas Huckele, dass die beste- henden Gesetze noch immer tendenziell die Täter schützen.

„Sobald die Diskriminierung der Betroffenen beendet ist, so- bald die Verjährungsfristen ab- geschafft sind, werden mehr von uns sprechen“, appellierte er an seine Zuhörer.

In den vergangenen Jahren ka- men Misshandlungen und se- xuelle Belästigungen von Kin- dern auch in anderen Einrich- tungen zum Vorschein, bei- spielsweise im berühmten ka- tholischen Internat des ober- bayerischen Kloster Ettal. Wel- che Konsequenzen hatte es?

Die oftmals lebenslang trau- matisierten Missbrauchsopfer, die den Mund aufzumachen ge- wagt hatten, mussten in einem

Akt weiterer Erniedrigung um minimale Entschädigungszah- lungen feilschen – sogar in sol- chen Fällen, bei denen die Kir- chenoberen die pädophilen Verbrecher gedeckt hatten.

Bei den bekannt gewordenen Missbrauchsfällen war immer die Angst der verantwortli- chen kirchlichen oder staatli- chen Stellen zu spüren, nicht durch zu viel Wahrheitsfin- dung noch mehr in den Skan- dal hineingezogen zu werden.

Man beließ es lieber dabei, die Täter möglichst ohne großes öf- fentliches Aufsehen zu verset- zen oder irgendwie von der Bildfläche verschwinden zu

lassen.

zuräumen und die Opfer zu re- habilitieren, sieht anders aus.

Echtes

Bemühen, auf-

Dass systematischer sexueller Missbrauch von Schülern wie im Kloster Ettal oder in der Odenwaldschule im hessi- schen Ober-Hambach auch in Deutschland möglich wäre,

Bereits in den 1990er Jahren wurden am bis dahin international angesehenen Landeserziehungsheim „Odenwaldschule“ Missbrauchsfälle berichtet, die bis in die 1970er zurück reichten. Doch erst 2010 wurde eine gründliche Untersu- chung angestrengt. In den Missbrauchsskandal verwickelt waren der ehemalige Rektor, mehrere Lehrer sowie ein Schüler. Der Abschlussbericht der Untersu- chung geht von 132 Übergriffen aus, die zwischen 1965 und 1998 von Lehrern an Schülern begangen wurden. PS. Fast makaber in diesem Zusammenhang:

Eine ehemalige Schülerin der Odenwaldschule war Beate Uhse.

Eine ehemalige Schülerin der Odenwaldschule war Beate Uhse. wurde all die Jahre vor Be- kanntwerden der
Eine ehemalige Schülerin der Odenwaldschule war Beate Uhse. wurde all die Jahre vor Be- kanntwerden der

wurde all die Jahre vor Be- kanntwerden der Fälle einfach ausgeblendet. Kenner der Sze- ne wussten es schon lange bes- ser. Die Odenwaldschule preist sich im Internet weiter- hin als „ein kreativer Ort für gu- te Bildung“ und verspricht „be- ste Vorbereitung auf das Le- ben“. Der Geschwister-Scholl- Preisträger, Andreas Huckele, hat darauf nur eine Antwort:

„Sperrt den Laden zu“.

Netzwerke – ja oder nein?

Wann immer Kinderschänder erwischt und ihre Verbindun- gen zu Gleichgesinnten bloß- gelegt werden, taucht auch die Frage nach Netzwerken auf.

Pädokriminelle, so zeigt sich immer wieder, entwickeln Strukturen, die zwar von Land zu Land verschieden aussehen mögen, aber Ähnlichkeit mit dem organisierten Verbrechen aufweisen. Organisierte Krimi- nalität stützt sich gemäß Defi- nition auch auf Verbindungen in die Politik und die Verwal- tung. Diese Verbindungen auf- zuspüren, ist aufwendig.

Selbst in Belgien, wo ange- sichts von vier ermordeten Mädchen und zahlreichen Hin- weisen auf

Selbst in Belgien, wo ange- sichts von vier ermordeten Mädchen und zahlreichen Hin- weisen auf einen Kinderschän- derring Ermittlungen über Du- trouxs mutmaßliche „Kunden“ gerechtfertigt gewesen wären, wurde die Netzwerkhypothese sehr früh ausgeklammert. Vie- le Indizien deuten darauf hin, dass dies gezielt und mit Ab- sicht geschah!

Anzeichen dafür, dass Marc Dutroux Protektion* genoss, gab es schon Anfang der 1990er Jahre. Wegen der Ent- führung und des Missbrauchs „von fünf jungen Frauen zwi- schen 12 und 19“ Jahren war er 1989 zu 13 Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt, aber schon nach drei Jahren be- gnadigt worden. Es drängt sich die Frage auf, ob seine krimi- nellen „Dienste“ von bestimm- ten einflussreichen Kreisen ge- braucht wurden.

Nach seiner Entlassung muss- te er sich nicht um den Erwerb seines Lebensunterhalts sor- gen. So hatte er ausreichend Zeit, um neue Streifzüge zur Beschaffung von Kindern zu planen und auszuführen.

Der Psychiater Emile Dumont attestierte ihm wegen der an- geblich im Gefängnis erdulde- ten Qualen eine „seelische Schädigung“, die sich laut der „Experten“-Meinung in einer lebenslangen Erwerbsunfähig- keit auswirkte. Deshalb erhielt Dutroux im Alter von erst 36 Jahren eine staatliche Rente.

*Protektion: Schutz und Begünstigung den/die man durch jemanden erfährt, der den entsprechenden Einfluss hat (lat. pro- tectio: Bedeckung, Schutz).

Psychiater Dumont verschrieb ihm auch bereitwillig Schlaf- und andere Beruhigungsmit- tel, welche Dutroux in der Fol- ge zur Betäubung und Ermor- dung seiner Opfer benutzte.

In den folgenden Jahren erhielt Marc Dutroux immer wieder höhere Geldbeträge, mit denen

er insgesamt

Die Summen waren ein

klarer Hinweis, dass er betuch-

te Auftraggeber hatte.

warb.

er-

fünf

Häuser

Die Staatsanwaltschaft nahm unlogischerweise an, das Geld stammte aus dem Vertrieb von kinderpornographischen Fil- men. In einem der Häuser rich- tete er Zellen ein, um seine Ent- führungsopfer einzusperren. Obwohl die Polizei über Zuträ- ger davon Wind bekommen hatte, unternahm sie nichts.

Dass in den siebeneinhalb Jah- ren von der Festnahme des Kin- derschänders bis zum Prozess- auftakt 27 Zeugen auf teilwei- se mysteriöse Weise zu Tode ka- men, sei nur der Vollständig- keit halber nochmals erwähnt.

Die Aussagen der Mehrzahl dieser Zeugen hätten die An- nahme eines Netzwerks von Pädokriminellen gestützt.

Das Gerichtsverfahren gegen Dutroux und seine drei Mitan- geklagten war so gestaltet, dass die Sicht auf einen mutmaßli- chen Ring von Kinderschän- dern versperrt wurde.

George-Henri Beauthier, der Anwalt eines der Entführungs- opfer, beklagte sich in einem In- terview kurz vor Prozessbe- ginn: „Es handelt sich um eine kriminelle Bande, die in Men- schenhandel, Autodiebstahl, Drogenschmuggel, Scheckbe- trug verwickelt ist. Wir haben Leute mit einem schwerkrimi- nellen Profil vor uns. Nun wer- den bestimmte Straftaten, z. B. die Autodiebstähle, aus den Akten genommen, um sie vor einem anderen Gericht zu ver- handeln. Es finden parallele Prozesse statt – mit praktisch denselben Beschuldigten und dazu weiteren Beteiligten. Für uns ist es dann nicht mehr mög- lich, das Netzwerk zu erken- nen, das hinter den schreckli- chen Morden steckte. Wir ge- hen davon aus, dass der Pro- zess nicht das gesamte krimi- nelle Ausmaß erfasst.“ Genau- so geschah es dann, zumindest aus Sicht jener Belgier, deren Vertrauen in den Rechtsstaat im Laufe des Verfahrens

schwer erschüttert wurde.

im Laufe des Verfahrens schwer erschüttert wurde. Quellen und Links: Allgemeine Quellen: Umfangreiche eigene

Quellen und Links: Allgemeine Quellen: Umfangreiche eigene Erkundungen des Verfassers.

• Artikel im „Spiegel“: www.spiegel.de/spiegel/print/d-7809807.html

• Reportage „Dutroux und der Fall N.“: http://www.youtube.com/watch?v=aaX8Hi1nKV0;

• Reportage „Der Fall Dutroux“: www.youtube.com/watch?v=QTwYeWNGKXY

1) Videoreportage des ZDF „Die Spur der Kinderschänder – Dutroux und die toten Zeugen“

“http://www.youtube.com/watch?v=sRfEfN1sPRg

2) Zeugin X 1, Regina Louf, betonte dies mehrfach in ihrem Interview gegenüber dem Autor. Auf dessen Nachfrage hin, ob sie sicher sei, bestätigte sie immer wieder, dass dieser Mann ganz gewiss bei dem Mord dabei war. Im Rahmen der Dutroux-Verhaftung ist Van E. im Fernsehen als Ermittlungsrichter aufgetreten. Bei dieser Gelegenheit hat die Zeugin ihn erkannt und wusste erst ab diesem Moment seinen Namen.

3) Welt vom 04.04.1998, http://www.welt.de/print-welt/article598091/In-den-Folterkammern-der- Kinderschaender-wuchern-Spaltpilze.html

4) Robert-Roger Martin: L’Affaire Dutroux: Eine mögliche Sollbruchstelle für den belgischen Staat

http://www.martin-pub.ch/start/wp-content/uploads/2012/10/120.-Affaire-Dutroux_2004.03.05.pdf

sowie http://www.findefux.de/forum/read.php?84,4469,4528

Die politische Dimension Die politische Dimension Die politische Dimension der Kindersex-Skandale der
Die politische Dimension
Die politische Dimension
Die politische Dimension
der Kindersex-Skandale
der Kindersex-Skandale
der Kindersex-Skandale

Wann immer Kinderschänderskandale ans Licht kommen, sind auch Namen von Spitzen- politikern, Anwälten, Richtern, Justiz- und Ermittlungsbeamten, Polizisten, Journalisten, Medienleuten und Stars im Spiel. Insofern besteht eine entscheidende Problematik in der Verstrickung aufklärender Kräfte selbst in den Skandal. Der Hauptgrund für das Fortbeste- hen jener kriminellen Strukturen, die Kindersexsklaven regelrecht heranzüchten und sie Entscheidungsträgern zugänglich machen, liegt jedoch im Erpressungspotential. Mit Fotos und Filmen derartiger Unzucht wird die Weltpolitik dirigiert, werden Gesetze entgegen den Interessen der Bürger durchgesetzt und demokratische Prozesse knallhart umgangen.

W ie die letzten bei-

den Artikel zum

Psychopolitik

Ich selbst wurde zum ersten Mal mit dem erpresserischen Hintergrund dieser Angele- genheit konfrontiert, als ich vor gut 20 Jahren damit be- gann, ein Pamphlet zu überset- zen, das „durch Zufall“ seinen Weg zu mir gefunden hatte.

Der Name jenes Kopiengebin- des undurchsichtiger Herkunft lautete: „Brain-Washing – A Synthesis of the Russian Text- book on Psychopolitics“. Zu deutsch: „Gehirnwäsche – eine Zusammenfassung des russi- schen Lehrbuchs über Psycho- politik.“ Als „Psychopolitik“ wurde auf dem Titel die „Kunst und Wissenschaft“ definiert, auf subversive Weise „Herr-

schaft über die Gedanken und die Loyalität von Individuen, Beamten, Behörden und der ‘Masse’ zu erlangen und auf- recht zu erhalten und Feindes- nationen mittels ‘Geistiger Heilung’ zu erobern.“

Depesche 27/2012 nennt die Einzel- heiten und Hintergründe hinsichtlich des Kindersexskandals rund um den englischen Moderator Jimmy Saville.

rund um den englischen Moderator Jimmy Saville. Thema gezeigt ha- ben – in Depesche 27/2011 über

Thema gezeigt ha-

ben – in Depesche 27/2011 über Jimmy Saville & Co. so- wie im aktuellen Heft über Marc Dutroux & Co. – sind die sog. „Kinderschänderskanda- le“ nicht einfach „nur“ Skan- dale kinderschändender Ein- zeltäter, sondern ein Problem weit verzweigter krimineller Netzwerke, die bis in die ober- sten Bereiche der Gesellschaft reichen und somit letzten En- des den Mächtigen bzw. Ge- heimdiensten zur Manipulati- on der Entscheidungsträger in Politik, Gesellschaft, Wirt- schaft, Unterhaltung (Kunst, Film, Massenmedien) usw. dienen. Beleuchten wir hierzu einige Hintergründe:

21 besser leben 02-04/2013 · Sabine Hinz Verlag · Alleenstr. 85 · 73230 Kirchheim · Tel.: (0 70 21) 7379-0, Fax: -10 · info@sabinehinz.de · www.sabinehinz.de

Meine Recherchen zur Entste- hungsgeschichte dieses reich- lich skurrilen Werkes ergaben, dass der Begriff der

Meine Recherchen zur Entste- hungsgeschichte dieses reich- lich skurrilen Werkes ergaben, dass der Begriff der „Psycho- Politik“ zum aller ersten Mal auf dem Buch eines Berliner Psychologen namens Paul Feld- keller auftauchte („Psycho- Politik: zur Demokratisierung, politischen Erziehung und Säuberung“, erschienen im Chronos-Verlag, 1947).

In der Folge fand die Psychopo- litik ihren Weg ins stalinisti- sche Russland, wo führende Geheimdienstpsychiater, allen voran Stalins Geheimdienst- chef Laurenti Pawlowitsch Be- ria, die Lehre der Psychopoli- tik als konsequente Weiterent- wicklung der herkömmlichen Kriegsführung betrachteten, diese verfeinerten, ausbauten und nach dem Krieg innerhalb der westlichen Nationen damit herumexperimentierten.

Die 1955 in den USA veröffentlichte Version von „Psychopolitik“ mit einem Begleitbrief von Prof. Charles Stickley (Columbia-Universität, New York), der behauptet, die psychopolitischen Dokumente aus geheimen Lehrmate- rialien der kommunistischen Unter- grundbewegung in Amerika zusam- mengestellt zu haben.

Unter- grundbewegung in Amerika zusam- mengestellt zu haben. Anstatt ein Land also ebenso „altmodisch“ wie

Anstatt ein Land also ebenso „altmodisch“ wie verlustreich mit Gewehren, Kanonen, Pan- zern, Flugzeugen, Bomben – und im heraufdämmernden Atomzeitalter höchst riskant mit Atombomben – anzugrei- fen, setzte die Psychopolitik auf die Schwächung von Fein- desnationen durch die Verein- nahmung der Gedanken ihrer Führer, Politiker, Behörden und der „Massen“.

So empfahlen psychopoliti- sche Strategien etwa die Aus- höhlung moralischer Werte, die Förderung der Pornogra- phie, die Verbreitung des Dro- genkonsums, das Verderben der Jugend u.v.m. Dass derarti- ge Maßnahmen in westlichen Nationen tatsächlich stattge- funden haben, gehört heute zum Allgemeinwissen. Weni- ger bekannt jedoch ist, welche Kräfte diese Bewegungen tat- sächlich eingeleitet hatten.

Maßgeblich für den Erfolg die- ses Feldzugs waren nämlich speziell ausgebildete Agenten verantwortlich, welche die zer- setzenden „Ratschläge“ und Programme der Psychopolitik in die zu erobernde Gesell- schaft einfließen ließen. Dies gelang, indem sie in der zu erobernden Nation nicht als Feind, sondern als Freund und Experte in Erscheinung traten, konkret als Experte der „Geisti- gen Gesundheit“. Wir reden hier also gerade von der ab- sichtlichen und gezielten Schwächung der westlichen In- dustrienationen durch den Ein- satz von psychiatrisch ge- schulten Agenten, so genann- ten „Psychopolitikern“. Eben diese Psychopolitiker wurden

„Psychopolitikern“. Eben diese Psychopolitiker wurden Das Bild zeigt Laurenti Pawlowitsch Beria (1899-1953) ,

Das Bild zeigt Laurenti Pawlowitsch Beria (1899-1953) , sitzend mit Sta- lins Tochter Swetlana auf dem Schoß (Stalin im Hintergrund). Beria war ab 1938 Chef der Geheimdien- ste der Sowjetunion und für Tausen- de undAbertausende Hinrichtungen, „Säuberungen“ und Ermordungen „politischer Gegner“ verantwortlich.

– bewusst – sogar im Westen re- krutiert, speziell unter sozia- listisch oder kommunistisch angehauchten Studenten.

So kam es, dass in den frühen 1950er Jahren Studenten aus dem Westen an der Lenin- Universität in Sankt Peters- burg Kurse in „Psychopolitik“ belegten und dort mit einer Eröffnungsansprache von Ge- heimdienstchef Beria höchst- persönlich begrüßt wurden – Studenten, die dann später in den USA, in Deutschland, Frankreich, Belgien, England und anderen westlichen Na- tionen als Top-Psychiater fun- gierten. Die dann Politiker, Ma- nager und Massenmedien be- rieten und so das zersetzende Gedankengift der Psychopoli- tik als vermeintliche Experten subversiv in die westlichen Ge- sellschaften einsickern ließen.

Von der Existenz dieser psy- chopolitischen Lehrmateria- lien und Programme bzw. die- ser modernen Art der Kriegs- führung erfuhr die Öffentlich- keit erstmals 1955 durch einen Professor an der Columbia Uni- versität in New York.

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Dieser Mann, Charles Stickley, übersandte die brisanten Texte einigen patriotischen Organi- sationen in den USA

Dieser Mann, Charles Stickley, übersandte die brisanten Texte einigen patriotischen Organi- sationen in den USA zur Veröf- fentlichung. In einem Begleit- schreiben behauptet er, die Do- kumente über Jahre hinweg aus Lehrmaterialien der kom- munistischen Untergrundbe- wegung in den USA zusam- mengestellt zu haben.

Aus den USA kam dann ein Exemplar dieses Manuskripts im Jahre 1992 zu mir, wo es zu- rück ins Deutsche übersetzt wurde. Einst also in Berlin er- dacht, in Russland weiterent- wickelt, dann als Dokumen- tensammlung von einem New Yorker Professor zusammenge- stellt, von patriotischen Grup- pen redaktionell bearbeitet, veröffentlich und dann ins Deutsche zurückübersetzt! Ein extrem abenteuerlicher Wer- degang, der jede Menge Raum für Verwässerung lässt. Inso- fern kann sich heute kaum je- mand ernsthaft für die Au- thentizität dieser obskuren Lehrmaterialien verbürgen.

Dennoch sprechen die Inhalte des Psychopolitik-Buches in seiner heute vorliegenden Form immer noch eine eindeu- tige Sprache und sein Wahr- heitsgehalt lässt am besten durch vergleichende Blicke in die Realität ermitteln.

Kapitel 5 des Machwerks bei- spielsweise – und damit schließt sich nun der Kreis zu unserer heutigen Depesche – handelt von der „Sicherung“ der „Loyalität“ von Führungs- persönlichkeiten, Richtern, Ju- gendrichtern, Polizisten usw., indem man ihnen – und ich zi-

tiere wortwörtlich – „junge Mädchen oder Jungen in der Si- cherheit des Gefängnisses oder Untersuchungsgefängnisses zugänglich macht und dort mit Fotoapparaten oder Zeugen er- scheint.“ So erhalte man „ein wirkungsvolles Druckmittel, um die künftigen Entschei- dungen der entsprechenden Person, wenn nötig, zu dirigie- ren.“ Nun frage ich Sie: Kommt uns Derartiges mittlerweile nicht schon irgendwie recht be- kannt vor?

Vergleichbar Ekelhaftes wird in Kapitel 13 des psychopoliti- schen Handbuchs ausgeführt, wo es um die Rekrutierung von Handlangern für den psycho- politischen Feldzug geht: „Die Aussicht auf unbegrenzte sexu- elle Möglichkeiten, das Ver- sprechen der absoluten Macht über Körper und Verstand hilf- loser Patienten , frei von jeder polizeilichen Ermittlung, wird viele dienstbare Rekruten der 'geistigen Heilung' anlocken, die sich aus eigenen Stücken in unsere psychopolitischen Aktivitäten einreihen.“ Ein sol- cher Handlanger beispielswei- se war Jimmy Saville.

Wir erinnern uns in diesem Zu- sammenhang daran, dass Sa- ville in einer Klinik für Kinder- psychiatrie von der Heimlei- tung eigens ein Zimmer reser- viert wurde, in dem er Kinder seiner Wahl „nach Herzens- lust“ missbrauchen konnte, so lange und so oft er wollte.

Tranceformation of America

Doch selbst so unfassbare Schilderungen wie die aus dem Handbuch der Psycho- politik konnten noch übertrof- fen werden. Nämlich von Tho- mas Kirschner, dem Chef des Mosquito-Verlages, der mir im Oktober 2003 seine neueste Veröffentlichung zur Lektüre schickte: Die deutsche Über- setzung des Buches von Cathy O'Brien mit dem Titel „ Trance- formation of America“.

Da es darin um eines meiner

„Lieblingsthemen“ ging, näm- lich Bewusstseinsbeeinflus- sung durch Drogen, Hypnose, Schmerz-Drogen-Hypnose*, Mind-Control*, geheime CIA-

Verstandesbeeinflussungsex-

perimente und dergleichen mehr, erregte der angebliche

Am 3. August 1977 eröffnete der 95. US-Kongress die Anhörungen über dokumentierte Missbrauchsfälle im Rahmen

Am 3. August 1977 eröffnete der 95. US-Kongress die Anhörungen über dokumentierte Missbrauchsfälle im Rahmen eines als „top secret“ klassifizierten Untersu- chungsprogramms der CIA namens „MK Ultra“*. Am 8. Februar 1988 wurde eines der Opfer, Cathy O’Brien, durch den Geheimdienst-Insider Mark Phil- lips aus ihrer Versklavung durch das Mind-Control- Programm befreit. 7 Jahre lang versuchten die beiden, Cathy’s Fall vor Gericht zu bringen; doch das wurde aus Gründen der nationalen Sicherheit unterbunden. „Die TranceFormation Amerikas“ ist die vollkommen unglaubliche Autobiographie einer Amerikanerin, die das MK-Ultra-Projekt der CIA überlebte und bereit ist, über ihre Erfahrungen zu sprechen. In ihrem Buch beschreibt sie die verschiedenen Stationen ihres Lebenswegs, als Opfer von Kinder- pornographie bis zu ihrer Rolle als geheime Top- Agentin und Kinder-Sex-Sklavin im Weißen Haus.

Cathy O’Brien und Mark Philips „Die TranceFormation Amerikas“ Deutsch, Paperback, 465 Seiten Mosquito-Verlag, ISBN 978-3-928963-05-3, € 24,–

23 besser leben 02-04/2013 · Sabine Hinz Verlag · Alleenstr. 85 · 73230 Kirchheim · Tel.: (0 70 21) 7379-0, Fax: -10 · info@sabinehinz.de · www.sabinehinz.de

Enthüllungsschocker mein In- teresse. Aufmerksam begann ich zu le- sen. Die Autorin beschrieb, wie sie

Enthüllungsschocker mein In- teresse.

Aufmerksam begann ich zu le- sen. Die Autorin beschrieb, wie sie von Kindestagen an als Kinderprostituierte gezielt ab- gerichtet worden war, um die abnormen sexuellen Bedürf- nisse pädophiler Erwachsener zu befriedigen. Zur Brechung ihres Willens und zur Fern- steuerung ihrer Persönlichkeit wurden hinterhältigste Mind- Control-Mechanismen ange- wendet. Cathy wurde hypnoti- siert, erpresst, geschlagen, un- ter Drogen gesetzt, mit pseudo- religiösen Ritualen gefügig ge- macht, durch Drohungen, Schmerzen, Essensentzug usw. manipuliert.

(engl. PDH:

Pain-Drug-Hypnosis) eine Manipulations-

methode, um Gehorsam zu erzwingen, die vorwiegend von KGB, CIA (auch im Rah- men des Projekts „MK Ultra“) und einigen anderen Geheimdiensten bzw. ihren Psychiatern erprobt wurde. Ein Opfer wird dabei mit Hilfe starker bewusstseinsbeein- flussender Drogen (z.B. LSD und Meska- lin*) in Trance versetzt. Ihm werden in der Folge mehrere Elektroschocks verabreicht. Unter dem Einfluss von Drogen und Schocks bekommt derjenigen dann Dinge befohlen, wie z.B. sich (später, nach der Hypnose, im wachen Zustand) auf eine be- stimmte Weise zu verhalten oder spezifi- sche Handlungen auszuführen. Es heißt, der Mörder von John Lennon (Mark David Chapman) sei ein Opfer des Projekts MK Ultra gewesen und habe mit der Ermor- dung des Musikers „nur“ eingepflanzten PDH-Befehlen Folge geleistet.

*Schmerz-Drogen-Hypnose

:

*MK Ultra: Ein geheimes CIA-Projekt, das (mindestens) von 1953-1970 durchgeführt wurde (kritische Stimmen behaupten, es sei nach Bekanntwerden der Skandale nur offiziell eingestellt worden und liefe inoffi-

ziell weiter). Das Ziel von „MK Ultra“ war die

ultimative ind- ontrolle, sprich totale Ver-

standeskontrolle. Einerseits also willenlos gehorsame Sklaven zu programmieren und andererseits beliebige Informationen aus jemandes Kopf zu entlocken. An dem Programm nahmen Tausende als mensch-

liche Versuchskaninchen

die danach entweder schwer gestört wa-

teil,

M

K

unfreiwillig

ren, ein verkrüppeltes Leben führten oder unmittelbar starben. Nachweislich waren

KZ-

an dem Projekt mehrere ehemalige

Ärzte beteiligt, die ihre bestialischen Exper- imente nun unter der „fürsorglichen Obhut“ der CIAfortsetzten.

Sie beschrieb, wie sie bei- spielsweise im Rahmen von ge- heimen Insider-Partys hoch- stehende Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Unter- haltung „bedienen“ musste. Oder wie sie im Rahmen von „Cocktail-Partys“ im Weißen Haus gefoltert wurde. Wie sie den damaligen kanadischen Premierminister mit dem Mund befriedigte, während dieser gerade – am Fenster ste- hend – zu einer Menschen- menge sprach. Sie beschrieb, wie sie – selbst noch ein Kind – praktisch mit „ganz Washing- ton“ Geschlechtsverkehr hatte. Wie Babys im Rahmen von Ri- tualen getötet, wie die Pastoren an ihrem katholischen Internat sie mit satanischen Riten ver- gewaltigten und missbrauch- ten, und wie „ausgediente“ Kin- dersexsklaven vor Erreichung

des rechtsmündigen Alters auf eine Insel in Privatbesitz ge- bracht wurden, wo man auf sie eine Treibjagd veranstaltete. Sie beschrieb, wie sie zum Pri- vatbesitz von Senator Robert Byrd wurde, wie sie Sex mit den Präsidenten Gerald Ford und Ronald Reagan hatte und welche Drogen Präsidenten, Prinzen, Könige, Minister so- wie Wirtschaftskapitäne kon-

sumieren usw. Und Cathy be- schrieb, wie Außenminister Dick Cheney sie einst auf ei- nem verlassenen Militärgelän- de in den Bergen Wyomings splitternackt jagte, fing, folter- te und ihr schließlich seinen – angeblich riesigen – Penis in den Hals stopfte, während er sagte: „Ich könnte dich jetzt tö- ten. Ich habe schon etliche vor dir getötet und werde noch an- dere nach dir töten!“

Ja, die Rede ist vom selben Vizepräsident und Außen- minister Dick Chencey, den der amerikanische Ex-Polizist und Enthüllungsautor Micha- el C. Ruppert als einen der stra- tegischen Master-Minds und Hauptdrahtzieher des 11. Sep- tembers enthüllte.

Irgendwann, so etwa in der Mit- te dieser 450 Seiten fetten Schwarte, gelangte ich an ei- nen Punkt, an dem es selbst mir – der ich ja so einiges ge- wohnt und vor allem auch zu glauben geneigt war – zu viel wurde. Ich sagte mir: „Nein, das geht mir jetzt zu weit! Nein, das kann nicht sein. Nein, das glaube ich jetzt aber nicht!“ Und ich nahm schließ- lich Zuflucht zu der beruhi-

Links: Präsident Ronald Reagan und Richard Bruce „Dick“ Cheney – noch in jungen Jahren – beide hätten Cathy O’Brien angeblich sexuell missbraucht. Cheney habe ihr einst seinen Penis mit Gewalt in den Mund gesteckt und sie beinahe erstickt. Cheneys Spitzname “Dick” entspricht dabei pikanterweise dem umgangssprachlichen Ausdruck für das männliche Geschlechtsteil („Schwanz“). Rechts: „Böse Onkels“: Hauptdrahtzieher und Master-Minds des 11. Septembers: Donald Rumsfield, George Bush und Dick Cheney.

Septembers: Donald Rumsfield, George Bush und Dick Cheney. besser leben 02-04/2013 · Sabine Hinz Verlag ·

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genden Annahme, dass die Au- torin des Tranceformation- Schinkens im Laufe der Jahre wohl einfach

genden Annahme, dass die Au- torin des Tranceformation- Schinkens im Laufe der Jahre wohl einfach etwas zu viel Me- skalin* und LSD abbekommen hatte, Opfer von etwas zu viel Mind-Control geworden sei, zu viele Qualen und Manipu- lationen erfahren hätte – und dass ihre Schilderungen wohl eher als Gespinste ihrer ge- quälten Gehirnwindungen zu werten seien.

Wohlgemerkt: Ich entschied dies bewusst! Mir war dabei

klar, dass – hätte Cathy O'Brien tatsächlich Recht – gerade die-

der beste

Schutzschild für jedes der von

ihr geschilderten Verbrechen gewesen wäre. Dessen gewahr

entschied ich

zählungen ins Reich der Fa- beln zu verbannen. Die Un- glaublichkeit ihrer Schilde- rungen war selbst für mich zuuu unglaublich. Wir schrie- ben damals das Jahr 2004.

, ihre Er-

se

Unglaublichkeit

dennoch

Belgien

Etwa ein Jahr lang kam ich mit meiner Ausrede davon.

Dann traf ich Hans Bschorr. Im Rahmen eines Projekts fuhren wir gemeinsam nach Mün- chen und wieder zurück. Vier Stunden Autobahnfahrt bieten jede Menge Raum für Gesprä- che. Irgendwann erzählte mir Hans, dass er kürzlich u.a. auch eine Überlebende des bel- gischen Kinderschänderrings, Regina Louf, interviewt habe –

*Meskalin: illegale Droge, die Halluzinationen aus- löst. Wird aus dem Peyote- Kaktus (Bild) gewonnen, der in Texas und Mexiko wächst. Szenenamen:

Mesk, Peyote, Kaktus.

Texas und Mexiko wächst. Szenenamen: Mesk, Peyote, Kaktus. mehrfach – im Rahmen größe- rer Recherchen, die

mehrfach – im Rahmen größe- rer Recherchen, die belegen oder widerlegen sollten, ob Sex mit Kindern auch die Ent- scheidungen der deutschen Politik beeinflussen.

Während jener Fahrt erzählte mir Hans haarklein all das, was er in seinem heutigen Arti- kel nun auch für Depeschenle- ser zu Papier brachte: Pädophi- lenringe, denen hochstehende Persönlichkeiten aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Medien angehören, abgerich- tete Kindersexsklaven, Filme und Fotos zur Erpressung, sata- nische Rituale, Baby-Morde – ja sogar Treibjagden auf „aus- gediente“ Kindersklaven!

Mir verschlug es buchstäblich die Sprache. Nicht einmal in erster Linie wegen Hansens Schilderungen an sich; natür- lich, diese waren unfassbar!

Viel unfassbarer aber war, dass Cathy O’Brien dann wohl doch keine Spinnereien und Hirnge- spinste von sich gegeben, son- dern höchstwahrscheinlich die Wahrheit gesprochen hat-

Übereinstim-

te. Diese

mung der von beiden unab- hängig voneinander geschil-

derten Begebenheiten konnte einfach kein Zufall sein!

exakte

Deutschland

Das wollte erst einmal verdaut werden! Doch all zu lange währte diese „Verdauungspau- se“ leider nicht, da im Jahre 2010 ein Pädophilenskandal unvorstellbarer Ausmaße ans Tageslicht gelangte. Mitten in Deutschland! Die Täter: vor- wiegend Geistliche der katho- lischen Kirche. Ausgerechnet!

wiegend Geistliche der katho- lischen Kirche. Ausgerechnet! –– Ohne Worte –– Aus allen, wirklich allen 27

–– Ohne Worte ––

Aus allen, wirklich allen 27 Bis- tümern Deutschlands – von Aa- chen, Augsburg, Bamberg, Ber- lin bis Trier und Würzburg – drangen da immer neue Fälle ans Tageslicht: einzeln, im Dut- zend und sogar im Hundert.

1

Eine Chronologie der wichtigs-

ten Ereignisse listete der Sen-

auf seiner Webseite

auf . Kurzfassung: Hunderte Täter, Tausende Opfer, Zehn- tausende Missbrauchsfälle!

der

3sat

2

Zur Rettung ihres schwer lä- dierten Rufes richtete die ka- tholiche Kirche hurtig eine Missbrauchs-Hotline ein, bei der sich die Opfer melden und ihre Anklagen vorbringen konnten. Resultat nach knapp zwei Jahren: 8500 Anrufe, 1824 konkrete Fälle!

Priester und Diakone hätten sich das Vertrauen von Kin- dern erschlichen und diese dann auf schändliche Weise missbraucht – in der Kirche, in Heimen und in Internaten, so der SPIEGEL am 17.01.2013.

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„Beim sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch katholische Geistliche haben die Täter die moralische

„Beim sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch katholische Geistliche haben die Täter die moralische

Autorität ihres Amtes […] plan- voll ausgenutzt. Erstmals gibt es zudem Hinweise auf Täter- netzwerke, die sich potenzielle Opfer nach Art von Pädophi- lenringen zugeführt haben“,

so die

ebenfalls vom 17. Januar 2013.

Auch hier also keine Einzeltä- ter, sondern ein planvolles Vor- gehen im Rahmen von pädo-

philen

Frankfurter Rundschau

,

Netzwerken

!

Dieser Skandal der deutschen katholischen Kirche war dabei nicht der erste seiner Art, ver- gleichbare Schandtaten waren zuvor bereits in den USA und Irland bekannt geworden!

Neben den Missbrauchsfällen an katholischen Einrichtun- gen, kamen im Zuge der allge- meinen Enthüllungen über- dies noch weitere Miss- brauchsfälle an staatlichen Schulen und Internaten, wie et- wa der berüchtigten Oden- waldschule ans Licht (alleine hier 132 Missbrauchsfälle).

Und selbstverständlich liegt auch beim deutschen Skandal die Dunkelziffer (wie überall sonst) weitaus höher als die Zahl der gemeldeten Fälle.

England

Kaum hatte sich die Öffent- lichkeit den Schockschweiß über den katholischen Skandal von der Stirn gewischt, wurde sie bereits von der nächsten Sensation heimgesucht. Die- ses Mal läuteten die Alarmglo- cken auf der britischen Insel.

Der englische Pop-Moderator und beliebte Showstar Jimmy

Saville hatte nach inoffiziellen Schätzungen über Jahrzehnte hinweg ein halbes bis ein gan-

zes

braucht. Doch nicht „nur“ das:

In erster Linie war Saville Mit- telpunkt eines Zuliefererrings, der höchste Kreise der briti- schen Gesellschaft und der Po- litik bis hin zum einstigen Pre- mierminister Edward Heath so- wie Staatssekretäre, Justizbe- amte usw. bediente. Depesche 27/2012 nennt die abscheuli- chen Einzelheiten.

Tausend

Kinder

miss-

nennt die abscheuli- chen Einzelheiten. Tausend Kinder miss- Globales Problem Tatsächlich bilden all diese

Globales Problem

Tatsächlich bilden all diese „Sündenfälle“ zusammen nur die oberste, winzigste Spitze ei- nes gigantischen Eisbergs:

Bereits in den 1980er Jahren kochte in Irland der Skandal

Arbeiterkin-

derheim in Belfast hoch. Auch hier wurden schon Verbindun- gen in die hohe Politik sicht- bar. So stand u.a. der ehrenhaf- te Earl Mountbatton, General- stabschef des Vereinigten Kö- nigreiches, auf der Liste der Verdächtigen, wie auch der „altbekannte“ Premierminister Heath, der während seiner Amtszeit öfters dort gesehen worden sein soll.

um das

Kincora

Auch hier ging es über Jahr- zehnte hinweg um Hunderte von Missbrauchsfällen. Auch hier wurde bereits der Ver- dacht geäußert, dass das Heim höchste Kreise der Gesell- schaft und Wirtschaft beliefer- te. Und auch hier wurden die Ermittlungen nach allen Re- geln der Kunst sabotiert.

Kaum anders in Portugal. Dort wurden mit Kindern aus Kin- derheimen (vorwiegend der „Casa Pia“ in Lissabon) regel- rechte Sexorgien organisiert. Und auch dort reichten die Ver- bindungen in die höchsten Kreise der Gesellschaft. Kon- kret auf der Anklagebank sa- ßen Portugals bekannter TV- Entertainer und Showmode-

rator Carlos Cruz, ein früherer Botschafter, ein Prominenten- arzt, ein Anwalt und der ehe- malige Heimleiter. Und auch dort konnte die große Mehr-

zahl der Täter

nicht

überführt

werden. Auch dort gab es über Generationen hinweg Aber- hunderte Missbrauchsfälle: 630 davon wurden auf

werden. Auch dort gab es über Generationen hinweg Aber- hunderte Missbrauchsfälle:

630 davon wurden auf 60.000 Seiten aktenkundig – der ge- ringe Prozentsatz, der eben be- kannt wurde. Auch in Portugal haben Behörden 40 Jahre lang (!) weggeschaut, obwohl es un- zweifelhafte, eindeutige, kon- krete Hinweise gab.

Auch Italien blieb vom Fluch

eines pädophilen Sexskandals – jenseits der Kirche – nicht ver- schont. So ging den italieni- schen Behörden Ende der 1990er Jahre am Flughafen von Rom ein Kambodschaner ins Netz, der Teil eines interna- tional agierenden Kinderhänd- lerringes war. Die Bande ver- scherbelte südostasiatische Kinder an europäische Pädo- phile, u.a. in Italien, welche

die

Preis für ein 14-jähriges Mäd-

chen betrug damals umgerech- net etwa 7.500 Euro.

Kinder

adoptierten

!

Der

2002 berichtete der SPIEGEL, dass Minderjährige in Flücht- lingslagern jahrelang miss- braucht worden waren. 70 Mit-

arbeiter von 40 (!) verschiede-

Kinderhilfsorganisationen wie etwa „Save the Children“ wurden beschuldigt, sich über Jahrzehnte hinweg an afrikani- schen Kindern in Liberia, Gui- nea, Sierra Leone und der El- fenbeinküste vergangen zu ha- ben. Der Deal war einfach: Sex gegen Lebensmittel.

nen

Auch die „Uno-Blauhelme“ wa- ren daran beteiligt . Sie galten sogar als die zahlungskräftigs- ten Kunden und missbrauch- ten die Kinder auch für Foto- und Filmaufnahmen. Der SPIEGEL titelte damals: „Ein Stück Seife als Belohnung“. Über Unicef wurden Fälle aus dem Sudan bekannt. In Mo- sambik und im Kongo soll es auch zu Massenvergewalti- gungen und sogar zu Morden gekommen sein (FAZ/taz).

4

Die blauen Helme der UN-Truppen sollen eigentlich für Frieden bzw. den Schutz der Zivilbevölkerung stehen. Dennoch wurden schon 2002 etliche Skandale bekannt (u.a. durch Amnesty), wonach die Soldaten der „Friedenstruppen“ nicht nur mit ihren Gewehren scharf geschossen, son- dern im Kongo und in Mosambik auch Kinder missbraucht, Massenverge- waltigungen durchgeführt und sogar Morde begangen hätten.

waltigungen durchgeführt und sogar Morde begangen hätten. Ungeahnte Dimensionen Doch handelt es sich bei all die-

Ungeahnte Dimensionen

Doch handelt es sich bei all die- sen Skandalen nur um einzel- ne Schlaglichter, die eben be- kannt geworden sind.

Beziehen wir nun einmal in die Kalkulation mit ein, dass in keinem der Skandale auch nur

die annähernde Zahl der

sächlichen Täter und Opfer je-

mals ermittelt werden konnte.

tat-

Beziehen wir in die Rechnung weiter mit ein, dass auf jeden

in den Massenmedien bekannt gewordenen Skandal be- stimmt eine Dunkelziffer von hundert weiteren Skandalen kommt, die zwar aufgedeckt, aber niemals massenmedial bekannt geworden sind.

Ziehen wir drittens in Be- tracht, dass wiederum auf je- den dieser unbekannt geblie- benen Fälle mindestens weite- re 100 Fälle kommen, die noch gar nie aufgedeckt wurden.

So führt uns dies in der Sum- me zu der Schlussfolgerung, dass es Zehntausende verbor- gene Skandale organisierten Kindesmissbrauchs weltweit geben mag, mit Millionen Op-

fern und mehreren

Missbrauchsfällen. Die Rede ist von organisierten, global operierenden, vernetzten Pädo- philenringen mit Beschaffern, Zuhältern, Fußvolk, Spuren- beseitigern, Agenten, Opfern, Tätern, Nutznießern, Erpes- und natürlich den

sern Drahtziehern. Drahtziehern, die das perfide System der se- xuellen Ausbeutung von Kin- dern dazu benutzen, Politik in ihrem Sinne durchzusetzen.

Millionen

Sex und die Politik Wenn Sex mit Kinderprostitu- ierten dazu benutzt wird, Ent- scheidungsträger im

Sex und die Politik

Wenn Sex mit Kinderprostitu- ierten dazu benutzt wird, Ent- scheidungsträger im Sinne der Hochfinanz und ihrer Geheim- dienste zu beeinflussen, zu manipulieren, ja zu dirigieren, sind denn dann alle Politiker grundlegend Schweine, Kin- der schändende Pädophile und geborene Perverse? Meine persönliche Meinung lautet:

Nicht unbedingt! Doch man wird zu dem, wogegen man verliert – und das ist das fiese Problem bei der Sache.

Wer heutzutage in die Politik geht, hat anfangs mehrheitlich wohl beste Absichten. Er will etwas verändern, bewegen usw. Das möchte ich unseren Damen und Herren Politikern keinesfalls absprechen.

Doch kaum dabei, wird man mit unzähligen „Miniskandäl- chen“ konfrontiert! Die erste kleine Mauschelei wird ge- deckt, denn ließe man sie auf- fliegen, würde man nicht nur selbst – als vermeintliche „Pet- ze“ – seinen Posten verlieren, sondern es stünde auch das größere Ganze auf dem Spiel, etwa das Ansehen der Partei, die Kandidatur des Bürger- meisters – was auch immer!

Das heißt, es kommt zu Situa- tionen, in denen man glaubt, das große Ziel rechtfertige es, vor der kleinen Mauschelei die Augen zu verschließen. Und schon steckt man mit drin!

Schon kann man nicht mehr zurück. Das erste kleine „Darü- berhinwegsehen“ führt dann zur ersten kleinen Beteiligung,

dann zur nächst größeren Be- teiligung usw. Dann tut man dem regionalen Baulöwen ei- nen kleinen Gefallen, weil man auf dessen großzügige Wahlkampfspenden nicht ver- zichten kann. Hier wird ein Au- ge zugedrückt, dort geschwie- gen, und je höher man auf- steigt, desto gravierender die Dinge, vor denen man seine Au- gen verschließen bzw. bei de- nen man nun mitmachen „muss“. Keine Chance mehr zu entkommen: mitgegangen, mit- gefangen, mitgehangen!

Selbstverständlich gibt es in der Politik wie in jeder anderen Berufsgruppe auch die echten schwarzen Schafe, die alle an- deren anstecken, zu morali- schen Verwerflichkeiten ver- leiten, sie mit sich in den Stru- del der Kriminalität und Ge- heimnistuerei hinab ziehen. Wie sich unter „kleinen Leu- ten“ kleine schwarze Schafe aufhalten, so tummeln sich un-

ter „großen Leuten“ eben große schwarze Schafe.

Ich möchte betonen, dass es da- her niemals eine Lösung sein kann, auf einzelne Bösewich- ter mit dem Finger zu zeigen. Denn wenn der Mensch mit dem Finger auf jemanden

zeigt, zeigt er ausnahmslos (!) auf den Falschen! Die wahren Schurken (und die gibt es) kom- men (unter den Menschen) auf- grund allgemein fehlender In- telligenz und Beobachtungsga-

be immer

kleinen Mitläufer gehängt wer- den. Zu beschuldigen und zu verurteilen macht die Sache al- so nur noch schlimmer.

davon, während die

Die wahrhaft bösartigen Schurken sind jene, welche den anderen erst Gelegenhei- ten eröffnen, welche die Schwächen der Menschen ab- sichtlich und bewusst kontrol- lieren, steuern und für eigene finstere Zwecke ausnutzen.

Nie gab es mehr Gesetze, die von Politikern gegen den ausdrücklich und lautstark erklärten Willen der Bevölkerung durchgesetzt wurden, als im letz- ten Jahrzehnt: EU, Euroeinführung, „Rettungsschirm“, „Griechenlandret- tung“, Computerüberwachung, biometrische Pässe, Videoüberwachung, Vertrag von Lissabon usw. Der wahre Grund, warum unsere Politiker so han- deln, ist einfach – und schnell erklärt: Sie werden erpresst. Punkt.

– und schnell erklärt: Sie werden erpresst. Punkt. besser leben 02-04/2013 · Sabine Hinz Verlag ·

besser leben 02-04/2013 · Sabine Hinz Verlag · Alleenstr. 85 · 73230 Kirchheim · Tel.: (0 70 21) 7379-0, Fax: -10 · info@sabinehinz.de · www.sabinehinz.de

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Der Zweck dieses Artikels ist al- so keinesfalls der Aufruf zur „Jagd auf das Böse“,

Der Zweck dieses Artikels ist al- so keinesfalls der Aufruf zur „Jagd auf das Böse“, auch nicht die Forderung nach härteren Strafen und Gesetzen – was ja (durch die Geschichte belegt) ausnahmslos zur Verschärfung und niemals zur Verbesserung der Situation geführt hat.

Auch die strikte Klassifizie- rung in „böse Täter“ und „un- schuldige Opfer“ wird, wie jeg- liches Schwarz-Weiß-Denken, nicht den tatsächlichen Gege- benheiten gerecht! Es geht hier in Wirklichkeit nicht um Täter und Opfer oder um „böse Men- schen“ und „gute Menschen“. Es geht hier – wie eigentlich im- mer in der Depesche – darum, zuerst einmal die grundlegen- den Prinzipien zu erkennen.

Wir wollen Hintergründe auf- zeigen, die verständlich ma- chen, wie es dazu kommen konnte, dass in der Politik lau- fend fatale Entscheidungen ge- troffen bzw. Gesetze zum Scha- den der Bürger verabschiedet werden, dass bürgerfeindliche Politik betrieben und der Wille der Bevölkerung ignoriert wird (siehe Euroeinführung, Vertrag von Lissabon, Griechenland- Rettungsschirm usw.), dass hilfreiche Gruppen vernichtet und zerstörerische Gruppen aus Steuermitteln subventio- niert werden usw.

Worum es tatsächlich geht!

Aktuell sind Bestrebungen po- litischer und psychiatrischer Kreise im Gange, auch noch die letzten stabilen Säulen der Gesellschaft zu eliminieren. Nachdem den Deutschen (und anderen Nationen) der Natio-

nalstolz gründlich ausgetrie- ben wurde, nachdem man uns unsere geliebte, stabile D-Mark (und anderen Nationen ihre Währungen) genommen hat, nachdem man die National- staaten ihrer Souveränität be- raubt und deren Individualiät EU-weit gleichgeschaltet hat usw., stehen als nächstes die Familie, die Ehe, der Schutz der Kinder, die Erziehung der Kinder durch die Eltern sowie letzte Tugenden und morali- sche Werte auf der Liste der ab- zuschaffenden Dinge. Mein Anliegen ist daher in erster Li- nie, dass Sie derart gefährliche Entwicklungen erkennen kön- nen, wenn Sie Ihnen begeg- nen, so dass Sie Ihr Engage- ment, Ihre Kraft und Ihre Stim- me für das erheben können, was Ihnen am Herzen liegt

Z.B. gegen die zunehmende Frühsexualisierung

Es klingt ja zunächst einmal relativ harmlos, wenn es da heißt: „Wir wollen Ihre Kinder nun schon im Kindergarten

aufklären und sie

spielerisch

an das sensible Thema der Se- xualaufklärung heranführen.“ Doch die Frage ist: Was wird da tatsächlich gespielt?

Man sollte wohl eher einmal

heutzutage

denn auch nur im Entferntes-

ten in die „Gefahr“ kommen

zu

werden. Es lässt sich ja prak- tisch unmöglich vermeiden, dass 7-, 8- oder 9-Jährige aktu- ell besser aufgeklärt sind, als 20-Jährige zu Zeiten meiner Ju- gend. Internet, Fernsehen, Ju-

können,

fragen, ob Kinder

nicht

aufgeklärt

Muss man nicht von Grund auf pervers sein, wenn man fordert, dass solche kleinen Kinder sich per Kindergarten-„Lehrplan“ bereits mit Penissen, Vagi- nen, Doktorspielen, Erkundungen des eigenen Körpers sowie mit Masturbati- on beschäftigen sollen, wie das gewisse politische und psychiatrische Kreise in einigen schweizer Kantonen derzeit testweise tun? Erfolgt auf diese „Tests“ kein lauter, unüberhörbarer Widerspruch aus den Reihen der Bevölkerung, ist damit zu rechnen, dass derartige Bestrebungen bald auch in anderen Kanto- nen, Österreich sowie in Deutschland in Erscheinung treten werden.

sowie in Deutschland in Erscheinung treten werden. 29 besser leben 02-04/2013 · Sabine Hinz Verlag ·
gendzeitschriften ma ist allgegenwärtig. Und wenn die 6-jährige Janina wis- sen möchte, wie „das“ läuft,

gendzeitschriften

ma ist allgegenwärtig. Und wenn die 6-jährige Janina wis- sen möchte, wie „das“ läuft, fragt sie mal eben ihre zwei Jah- re ältere Schwester oder ihre Freundin – fertig! Wir brau- chen da überhaupt keine zu- sätzliche Aufklärung – und schon dreimal nicht im Kin- dergarten! Und schon zehnmal nicht mit „praktischem Aus- probieren“ oder „spieleri- schem Kennenlernen“.

das The-

Nein, wir müssen Kindergar- tenkindern nicht beibringen, wie man onaniert. Man braucht das überhaupt nie- mandem beizubringen. In der gesamten Vergangenheit ha- ben die Menschen das aus- nahmslos ganz von selbst he- rausgefunden. Und falls es je- mand einmal nicht herausfin- det, wird derjenige dadurch wohl keinen schlimmen Scha- den erleiden, oder? :-) Doch sind derlei Bestrebungen ver- mehrt im Gange. Eine baldige Depesche wird das eingehend beleuchten: So sollen Kinder- gartenkinder an ihren Ge- schlechtsteilen herumfum- meln, das Onanieren einüben, ihre Körper in erweiterten Dok- torspielen erforschen – natür- lich im Beisein der Lehrer. Nachtigall, ick hör' dir trapsen! Welche Lehrer und Pädagogen es wohl sind, die Derartiges för- dern und begrüßen?

In Berlin – das ja bekannterma- ßen von einem bekennenden homosexuellen Bürgermeister regiert wird – sollen Kinder nun, geht es nach Klaus Wowe- reit, speziell Homosexuellen gegenüber verstärkt Toleranz erlernen, indem sie in Rollen- spielen selbst Schwule und Lesben mimen müssen .

5

Gender Mainstreaming*

Das nächste Thema ist das sog. „Gender Mainstreaming“*, sprich die Integration von ab- seitigen sexuellen Spielarten und Lebensmodellen in den Mainstream. Das heißt gleich- berechtigte Ehe von Transse- xuellen, selbstverständlich mit dem Recht, Kinder zu adop- tieren. Homo-Ehe mit Kindern (Elton John macht's ja vor), Gleichstellung der Dreier- oder Viererehe, Strafbefreiung pädo- philer Beziehungen (man darf den Kinder ja nicht das Recht auf Sex vorenthalten) usw.

Homosexualität, Transvestis- mus, Transsexualität, Sado-

all diese Dinge kom-

men nun einmal vor, von jeher. Und es ist natürlich weder den Betroffenen selbst noch der Ge- sellschaft geholfen, wenn man diejenigen ausgrenzt, diffa- miert, schikaniert, sie als „ab- artig“ und „krank“ bezeichnet, ihnen feindlich gegenübertritt, ihnen Grundrechte verwehrt

Maso

Quellen und weiterführende Links:

1) de.wikipedia.org/wiki/Sexueller_Missbrauch_in_der_r%C3%B6misch-katholischen_Kirche

2) www.3sat.de/page/?source=/nano/gesellschaft/143882/index.html

3) http://www.spiegel.de/politik/ausland/missbrauch-in-fluechtlingslagern-ein-stueck-seife-als-

belohnung-fuer-kindersex-a-184752.html

4) http://www.spiegel.de/politik/ausland/kindersex-skandal-minderjaehrige-jahrelang-von-uno-helfern-

missbraucht-a-184591.html

5) http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/laura-kuechler/nach-spd-sieg-bahn-frei-fuer- fruehsexualisierung-an-berliner-schulen.html

freiewelt.net/nachricht-9413/fr%FChsexualisierung-manipuliert-und-verf%FChrt-unsere-kinder.html

oder sie „therapieren“ will etc. Eine moderne, freie, heteroge- ne, demokratische Gesell- schaft muss ja gerade dazu in der Lage sein, Randgruppen zu integrieren, zu respektieren, zu tolerieren; denn speziell das macht ja ihre Stärke aus!

Doch diese Sonderformen nun

zu bewerben und ihre Wichtig-

das ist

ganz res als sie zu tolerieren und zu respektieren. Unterschwelli-

ges

ben, sie in den Massenmedien als besonders wünschenswert darzustellen, eine Gleichstel-

lung zu fordern, wo es keine ge-

(Männer können z.B.

nun einmal keine Kinder krie- gen), unvernünftige Gesetze zu schaffen, die Ehe zu verteufeln und das Bewährte (wie etwa die Familie) zu diskreditieren

ben kann

keit überzubetonen, noch einmal etwas

Marketing

ande-

für sie zu betrei-

usw. – all das hat nichts mehr mit Toleranz zu tun!

In jeder TV-Serie muss mittler- weile ein „Quotenschwuler“ mitspielen und derjenige muss ausnahmslos der Gute, Nette, Lustige, Vernünftige und Ver- ständnisvolle sein. Auch das hat nichts mit mehr Toleranz und Respekt zu tun, sondern

ist einfach

Schleichwerbung

!

Wenn es einmal soweit kommt (und dieser Punkt ist fast er- reicht), dass ein junger Mann

(engl.): der Begriff bezeichnete im

Englischen früher ausschließlich das gram- matikalische Geschlecht (der, die, das). Heute

wurde der Begriff erweitert, um ein Wort für all das zu haben, was eben nicht den klassischen Geschlechtern Mann oder Frau entspricht, al- so für Transsexuelle, Geschlechtsumgewan-

delte, Zwitter, Neutren.

tet: Hauptströmung, Hauptrichtung innerhalb einer Gesellschaft. Das sog. * Gender Main- streaming nun beabsichtigt, all diese Außen- seiter-„Geschlechter“ in den Mainstream zu in- tegrieren, also „normal“ zu machen, sprich ih- re „Diskriminierung“ unter Strafe zu stellen.

bedeu-

*Gender

*Mainstream

besser leben 02-04/2013 · Sabine Hinz Verlag · Alleenstr. 85 · 73230 Kirchheim · Tel.: (0 70 21) 7379-0, Fax: -10 · info@sabinehinz.de · www.sabinehinz.de

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sich „abnormal“ fühlt, weil er Verlangen nach keinerlei gleichgeschlechtlichem Sex verspürt, er sich auch nicht

sich „abnormal“ fühlt, weil er

Verlangen nach

keinerlei

gleichgeschlechtlichem Sex verspürt, er sich auch nicht umwandeln lassen will, er nicht ab und zu heimlich Frau- enkleider trägt, er auch nicht laufend an Orgien und flotte Dreier denkt und er keine Vor- liebe für Sado-Maso-Praktiken hegt usw., wenn er sich also ir- gendwie verkehrt und schul- dig fühlt, nur weil er eine lang- fristige, von Treue, Vertrauen und Liebe geprägte heterose- xuelle Partnerschaft anstrebt, dann ist genau in diesem Au- genblick das Ende unserer Ge- sellschaft absehbar.

Toleranz bedingt nicht gleich-

zeitig

nicht Bevorzugung und Ver- ständnis nicht Glorifizierung! Gleiches Recht heißt nicht Un- gerechtigkeit und Freiheit um- fasst nicht das Recht zur Ver- unglimpfung des Bewährten und Althergebrachten. Die Rechte der Frauen zu stärken, ist natürlich absolut richtig, so- fern man die Rechte der Frau als Frau stärkt und nicht etwa

, Respekt

Werbung dafür

die Rechte der Frau als Mann (wer Frauen zu Männern ma- chen will, will offensichtlich die Frauen abschaffen).

Und einen Unternehmer zu verurteilen, weil er in einer An- nonce „Verkäufer“ und nicht et- wa „Verkäufer-/innen“ gesucht hat, hat nichts mehr mit Frau- enrechten zu tun, sondern nur mehr mit blankem Irrsinn. Das ist kein Feminismus, sondern

eine

neue

Diktatur.

Wenn uns die Geschichte ei- nes gelehrt hat, dann doch das Folgende: Eine Gesellschaft lei- tet an exakt jenem Punkt ihren steilsten Niedergang ein, an dem sie die Rolle der Frau (und Mutter) nicht mehr angemes- sen würdigt und parallel dazu sexuelle Sonderformen in den Mainstream erhebt.

Im einst blühenden Babylon wurde Sex mit Tieren, allge- meine Prostitution und Un- zucht in den Mainstream erho- ben und es dauerte nur noch wenige Jahre bis zum Unter- gang. Im einst blühenden Grie-

chenland, der Wiege der Demo- kratie, der Philosophie, der Ma- thematik, der Olympiade, der Dichtkunst und der Musen, wurde die Homosexualität in den Mainstream erhoben – und Griechenland ging dahin. In der einst größten, blühen- den Weltmacht Rom, die da- von träumte, der Welt Zivilisa- tion zu bringen, wurden aus- schweifende Orgien und Un- zucht in den Mainstream erho- ben und es dauerte nur noch Jahrzehnte, bis Rom soweit ge- schwächt war, dass die „Barba- ren“ aus dem Norden es über- rennen konnten.

Egal, wie gut oder harmlos die Argumente für „Gender Main- streaming, Frühsexualisierung & Co.“ also klingen mögen, wis- sen wir nun, was wir begünsti- gen, wenn wir derlei zustim- men! Wir kennen nun die Hin- termänner und Hintergründe. Wir wissen auch, welche Leute es sind, die solcherlei über- haupt erst aufbringen. Und wir wissen nun auch, warum!

Michael Kent

aufbringen. Und wir wissen nun auch, warum! Michael Kent Dieser Depesche liegt die 70-minütige DVD-Dokumentation

Dieser Depesche liegt die 70-minütige DVD-Dokumentation „Sexzwang“ bei. Die schonungslose Reportage ergänzt und vertieft die Inhalte und Aussagen dieser Depesche u.a. mit zahl- reichen schockierenden Interviews von überlebenden, ehema- ligen Kindersexsklaven. Produziert wurde die Enthüllungs-DVD von der schweizerischen PANORAMA-FILM unter der Leitung von Ivo Sasek, dem Begründer der OCG (Organische Chris-

tus-Generation, www.ivo-sasek.ch

), der AZK (Anti-Zensur-

Koalition,

www.anzi-zensur.info

), der „Stimme und Gegen-

stimme“ (

sasek.tv

) sowie der Anti-Genozid-Bewegung,

agb-

antigenozidbewegung.de (AGB) und weiteren Projekten.

Wir bedanken uns bei Ivo Sasek, seiner Familie, der OCG und dem Team der PANORAMA-FILM von Herzen für die Erstel- lung dieser Dokumentation, für die unermüdliche und un- schätzbar wichtige Aufklärungsarbeit sowie insbesondere für die freundliche Genehmigung, allen Depeschenbeziehern die DVD-Dokumentation „Sexzwang“ zugänglich machen zu dür- fen. Die Zusammenarbeit mit der PANORAMA-FILM ist jedes- mal eine neue Freunde und Bereicherung – DANKE!

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Depesche 27/2012 „Jimmy Saville – hinter den Kulissen der Barmherzigkeit“ Sir Jimmy Savile, Moderator der

Depesche 27/2012 „Jimmy Saville – hinter den Kulissen der Barmherzigkeit“ Sir Jimmy Savile, Moderator der BBC, Ritter des Gregorius-Ordens, auf „du und du“ mit Pre- mierministern und dem Königshaus, spendete Millionen für Waisenheime, Kinderkranken- häuser und -psychiatrien, veranstaltete Spendenmarathons und missbrauchte über Jahr- zehnte hinweg Hunderte Minderjährige und behinderte Kinder in psychiatrischen Kliniken – und kam völlig ungeschoren davon. Beteiligt waren zahlreiche weitere Stars, Medienleute, Manager, Polizisten, Richter, Ärzte, Politiker, höchste Kreise der Politik und Gesellschaft. Einzeldepesche, schwarz-weiß, DINA4, 16 Seiten: € 3,20

Menge/Preis

 

S-Depeschen dieserAusgabe 02-04/2013: „Kindersex und die hohe Politik“ Streu-Depeschen („S-Depeschen“) dieserAusgabe 02-04/2013 zum Verteilen bei Vorträgen, Verschenken an Freunde, Bekannte und Verwandte, zur freienAuslage etc.:

   

DINA5, s/w, 5 Stück + 1 DVD „Sexzwang“:DINA4, s/w, 5 Stück + 1 DVD „Sexzwang“: , 2 St. + 2 DVD „Sexzwang“:

DINA4, s/w, 5 Stück + 1 DVD „Sexzwang“:DINA5, s/w, 5 Stück + 1 DVD „Sexzwang“: , 2 St. + 2 DVD „Sexzwang“: DINA4,

, 2 St. + 2 DVD „Sexzwang“:

DINA4,s/w, 5 Stück + 1 DVD „Sexzwang“: , 2 St. + 2 DVD „Sexzwang“: Im Halbformat

Im Halbformat

Im Normalformat

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€ 10,00

 
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VIDEO Buch: „PSYCHOPOLITIK – DAS ORIGINALDOKUMENT“ („Die sowjetische Kunst der Gehirnwäsche: Psychopolitik und

Buch: „PSYCHOPOLITIK – DAS ORIGINALDOKUMENT“ („Die sowjetische Kunst der Gehirnwäsche: Psychopolitik und die Unterdrückung der Menschheit und der Zivilisation“). Das Buch enthält sowohl das englische Originaldoku- ment als auch die deutsche Übersetzung (Michael Kent, 1997) sowie die Vorworte von Prof. Charles Stickley und des Herausgebers von 1978, Kenneth Goff. Inhalt: EineAnsprache Be- rias. Geschichte und Definition der Psychopolitik. Der Mensch als politischer Organismus. Der Mensch als wirtschaftlicher Organismus. Staatliche Ziele für Individuen und Massen. Ei- ne Abhandlung über Loyalität. Über den Gehorsam im Allgemeinen. Der Reiz-Reaktions- Mechanismus beim Menschen. Erniedrigung. Kampagnen für Geistige Gesundheit. Ver- halten bei Angriffen. Gewaltsame Behandlungsmethoden. Das Zerschlagen religiöser Gruppen. DINA4, geb. mit Klemmschiene, Farbcover, s/w, 72 Seiten: € 9,80

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Ich möchte Michael Kents Depesche „mehr wissen - besser leben” gerne unverbindlich kennen lernen.

Ich möchte Michael Kents Depesche „mehr wissen - besser leben” gerne unverbindlich kennen lernen.

 

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