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THE VISION SHIELD

COMPACT 16V

Betriebsanleitung

Jossi Systems AG
Frauenfelderstr. 35, CH-9545 Wängi
Phone +41-52-369 7410,Fax +41-52-369 7411
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Titel THE VISION SHIELD COMPACT 16V_De Version 5.0
Ausgabenlegende

Ausgabe Monat / Jahr


5.0 11 / 2004

Beschreibung gültig für THE VISION SHIELD COMPACT 16V


Software-Version Vision Computer: L3B.X.X.XX
Software Version SPS: L3C XXXX
Status Technische Änderungen vorbehalten

Copyright © 2004 Jossi Systems AG


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Kundendienst Notieren Sie hier die vollständige Adresse mit Telephon, Fax und
E-mail Ihrer ersten Kundendienst-Stelle.
THE VISION SHIELD COMPACT 16V

Kapitel 1:
Beschreibung
Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-2
Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-3
Lieferumfang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-7
Optionale Ausrüstung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-8

Kapitel 2:
Sicherheitsvorschriften
Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-2
Warnhinweise und Symbole . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-3
Verwendung des Produkts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-4
Grundlagen zur Sicherheit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-5

Kapitel 3:
Aufbau und Funktion
Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 - 2
Aufbau der Maschine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 - 4
Optionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 - 8
Funktionsbeschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 - 9
Steuerungskonzept . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 - 12
Steuersignale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 - 13

Kapitel 4:
Bedienung
Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 - 2
Ein- und ausschalten der Maschine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 - 3
Erklärungen zum Bedienpanel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 - 5
Übersicht der Menüstruktur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 - 7
M10 System Information . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 - 11
M20 Statistiken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 - 17
M30 Einstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 - 24
M40 Diagnose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 - 35
M50 Test . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 - 37

Kapitel 5:
JOSSI DataManager
Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 - 2
JOSSI DataManager öffnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 - 3
Statistiken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 - 5
Einstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 - 10

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Diagnose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 - 17
Spezielles. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 - 20

Kapitel 6:
Störungen beheben
Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 - 2
Behebung von Störungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 - 5
Maschine reagiert nicht auf Fremdmaterial . . . . . . . . . . . . . 6 - 7
Flocken ohne Fremdmaterial ausgeschieden . . . . . . . . . . . . 6 - 8
Interner Auffangbehälter voll. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 - 9
Ausscheiderate ist zu hoch. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 - 10
Verstopfung im Transportkanal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 - 11
Vorschaltgeräte der Leuchtstofflampen ersetzen . . . . . . . . 6 - 13
Speisegerät der Beleuchtung ersetzen . . . . . . . . . . . . . . . . 6 - 16
Recovery Prozedur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 - 19

Kapitel 7:
Wartung
Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 - 2
Scheiben im Präsentationsbereich reinigen. . . . . . . . . . . . . . 7 - 4
Scheiben und Spiegel in der Beleuchtungs-
kammer reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 - 6
Lampen ersetzen und Ventilatoren prüfen . . . . . . . . . . . . . . 7 - 9
Maschine reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 - 12
Ersetzen eines Ausscheideventils . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 - 13
Ersatzteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 - 15
Software Unterhalt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 - 16

Kapitel 8:
Installation und Ausserbetriebsetzung
Installation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 - 2
Einstellungen bei Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 - 5
Ausser Betrieb setzen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 - 12

Kapitel 9:
Optionen
Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 - 2
Rückverfolgung von Verunreinigungen . . . . . . . . . . . . . . . . 9 - 3
Abgang-Entsorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 - 5

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Kapitel 10:
Anhang
Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 - 2

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Beschreibung

Einleitung.................................................................... 2
Zielgruppen ................................................................................... 2
Zusammenfassung ......................................................................... 2
Technische Daten ....................................................... 3
Abmessungen und Anschlüsse ....................................................... 3
Datenblatt ..................................................................................... 4
Technische Details ......................................................................... 5
Typenschild.................................................................................... 5
Lieferumfang .............................................................. 7
Grundausrüstung ........................................................................... 7
Dokumentation.............................................................................. 7
Zubehör......................................................................................... 7
Optionale Ausrüstung................................................. 8

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Beschreibung

Einleitung
Dieses Kapitel gibt eine Übersicht über die Eigenschaften von THE
VISION SHIELD C OMPACT .

Zielgruppen
Diese Beschreibung richtet sich sowohl an Bediener als auch an
Personen der nächsthöheren Verantwortungsstufe (Super-User)
sowie an den Betriebs-Elektriker.

Zusammenfassung
THE VISION SHIELD erkennt und entfernt vom Fasermaterial farb-
lich unterscheidbare Verunreinigungen unmittelbar nach den
ersten Öffnungsschritten in der Putzerei. Die Maschine reduziert
das Verteilen von Verunreinigungen über grosse Produktionsmen-
gen und hebt damit die Qualität des Endprodukts.
Selektion durch digitale THE VISION SHIELD ist ein nach völlig neuen Grundsätzen entwi-
Bildverarbeitung kkeltes Gerät. Unter Einsatz fortschrittlichster Sensortechnik
erzielt die digitale Bildverarbeitung C OLOUR BRAIN eine Auflösung
von wenigen Quadratmillimetern, bei einer Breite des Material-
stromes von 0,8 m. 20 Millionen Bildpunkte werden pro Sekunde
in Echtzeit auf kleinste Abweichungen von einem vorprogram-
mierten Soll-Farbprofil analysiert. Diese hohe Auflösung wird
genutzt, um die farbliche Trennschärfe und den Wirkungsgrad des
Geräts gegenüber bisher bekannten Systemen merklich zu stei-
gern, bei gleichzeitig reduziertem Einstellungsaufwand.
Farblich unterscheidbare Verunreinigungen (Stoff- und Folienfet-
zen) in der Grösse von ca. 1 cm2 können identifiziert werden; je
nach Farbkontrast auch kleinere Stücke. Vom Fasermaterial völlig
verdeckte Verunreinigungen werden nicht erkannt.
Keine Beeinflussung des Die Flocken werden im kontinuierlichen, pneumatischen Materi-
Materialstroms alstrom beidseitig auf ihre Farbwerte überwacht und bei Abwei-
chung innerhalb von 20 ms mit minimalem Materialverlust
ausgeschieden.
Produktionsleistung THE VISION SHIELD kann für Produktionsleistungen bis ca. 1000
kg/h. eingesetzt werden; das kompakte Gerät wird direkt in den
Materialstrom eingesetzt. Die Flocken werden im pneumatischen
Transportstrom an der Sensorik vorbeigeführt und somit schonend
behandelt.
Modularer Aufbau Dank des modularen Aufbaus kann THE VISION SHIELD leicht in
jeder Spinnerei eingesetzt werden.
Wenige bewegte Teile THE VISION SHIELD kommt praktisch ohne bewegte Teile aus und
ist dementsprechend wartungsarm.

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Technische Daten
Abmessungen und Anschlüsse

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Beschreibung

Datenblatt
Produktionsdaten

Momentanproduktion bei guter Auf- bis 1000 kg/h


lösung und gleichmässigem Material-
fluss
Arbeitsbreite 800 mm
Transportluft 1400 - 4800 m3/h
Einlass und Auslass Materialstrom auf derselben Seite oder entgegenge-
setzt
Abgangentsorgung mindestens 0.5m3/s permanent oder
intermittierend.
Auslass ausgeschiedenes Material oben oder unten

Steuersignale
Relais-Ausgänge Max. Kontaktleistung
Bereit/Störung 8A/250 VAC
Meldung 8A/250 VAC
Sammelstörung 8A/250 VAC
Materialstop 8A/250 VAC
Power on 8A/250 VAC
Schaltkontakte für Signalein- Minimale Kontaktleistung
gänge
Fernstart 50 mA /24 VDC
Feueralarm 50 mA /24 VDC
Arbeitsseite Ballenöffner 50 mA/24 VDC
Ballenvorlage 50 mA/24 VDC
Ende Sortiment 50 mA/24 VDC

Energiebedarf
Kontrollschrank EA-14 Werte
Anschlussleistung (Steuerschrank) 1200VA / cos Phi = 0.77
Nennspannung 400 VAC ±10%; 3L, PE
Nennfrequenz 50Hz/60Hz ±1%
Weitere elektrische Anforderungen Gemäss EN60204-1
Druckluftbedarf 6 bar, ca. 2Nl pro Ausscheidung
Druckluft-Anschluss Steckverschraubung für Schlauch mit
16 mm Aussendurchmesser

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Abgangentsorgung Werte
Anschlussleistung (Steuerschrank EA- max 2.2KW
31)
Nennspannung 400VAC ±10%
Nennfrequenz 50Hz/60Hz

Masse und Gewicht

Gesamte Höhe inkl. Materialführung 3,6 m


Breite / Länge 1,3/1,6 m (ohne Anschlusskonen)
Gewicht 880 kg

Umweltbedingungen
Transport
Temperatur -20 bis +50 °C
Feuchtigkeit Keine Kondensation
Betrieb (ohne Optionen)
Temperatur +5 bis +35 °C (ohne Kühlmodul)
Feuchtigkeit max. 80% relative Feuchte, keine
Kondensation

Technische Details
Beleuchtung Hochfrequenz-Leuchtstofflampen mit einer Lebensdauer von 5‘000 Betriebs-
stunden (bis 7 Monate).
2 Polytect-module mit UV-LED‘s
Pixel-Grösse / Frequenz ca. 1 x 1.5mm
Verarbeitung der Fuzzy Logic (ermöglicht z.B. automatische Anpassung an langsame Verände-
Bilddaten rungen der Zusammensetzung des Sortiments).

Bewertungsprinzipien Abweichungen in Farbe (Rot, Grün, Blau) und Partikelgrösse.


Klassifikation Ein Klassifikator zur Definition des Soll-Farbprofils kann einige Tausend Farb-
kombinationen umfassen.
Ausscheidung Druckluft bläst aus maximal 60 Düsen.

Typenschild
Die Angaben auf dem Typenschild sind wichtig, wenn Sie den
Kundendienst anfordern. Das Typenschild befindet sich aussen am
Steuerschrank, oberhalb des Hauptschalters:
Hersteller Vollständige Adresse des Herstellers zum Herstellungszeitpunkt
der Maschine.
Typ Typenbezeichnung des Ausscheidemoduls.

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Beschreibung

Datum Produktions-Datum der Maschine.


Fab. Nr. Fabrikations-Nummer der Maschine gültig für das Erkennungs-
und das Ausscheidemodul.
Teile Nr. Teilenummer des Ausscheidemoduls.
Software-Version Die Version der Software ist nicht auf dem Schild vermerkt, son-
dern über ein Menü des Programms zugänglich („M10.2 System-
konfiguration” auf Seite 4 - 16).

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Lieferumfang
Grundausrüstung
THE VISION SHIELD C OMPACT wird in vormontierten Modulen
geliefert, die vor Ort durch den Kundendienst zusammengefügt
und eingerichtet werden.
• Erkennungsmodul
• Ausscheidemodul mit integriertem Kontrollschrank und Bild-
verarbeitung
• Anschlusskonen für Materialausgang und Abgangentsorgung

Dokumentation
Folgende Unterlagen liegen der Lieferung bei:
• Betriebsanleitung TVS COMPACT (dieses Anleitung inklusive der
im Anhang genannten Unterlagen);
• Ersatzteilkatalog TVS C OMPACT

Zubehör
Schrankschlüssel Mit dem Schrankschlüssel können alle Türen an der Maschine und
am Steuerschrank geöffnet werden, die vom Bediener geöffnet
werden dürfen.

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Beschreibung

Optionale Ausrüstung
Reinigungs-Set Das Reinigungs-Set besteht aus:
• Wischer mit Vlies und Gummischaber
• Lösungsmittel

Anschlusskonus für Bei Bedarf sind Übergangskonen in Standardgrössen erhältlich,


Materialeingang um den rechteckigen Querschnitt des Erkennungsmoduls mit den
runden Querschnitten von Transportleitungen zu verbinden.

Automatische Abgang- Die technische Lösung der Ausscheidung von Fremdmaterial erfor-
Entsorgung dert einen gewissen Unterdruck im Absaug-Behälter gegenüber
dem Transportkanal.
Wird nicht das Entsorgungsmodul von Jossi Systems AG verwen-
det, so muss der Betreiber entsprechende Vorkehrungen treffen
(siehe „Interner Auffang-Behälter” auf Seite 8 - 4).

Identifizierung der Mit der Option BALE IDENT können die Verunreinigungen auf die
verunreinigten Ballen Ballenvorlage zurück verfolgt werden. Die Zuordnung kann bis auf
25 cm genau erfolgen und in Statistiken eingehen.
Diese Statistiken werden pro Tag in Dateien festgehalten und kön-
nen auf Disketten oder auf den Drucker ausgegeben werden.
Hinweis Diese Option kann nur eingesetzt werden, wenn die Maschine
vor dem Mischer angeordnet wird.

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Sicherheitsvorschriften

Einleitung.................................................................... 2
Begriffsbestimmungen ................................................................... 2
Definition des Personals ................................................................. 2
Warnhinweise und Symbole........................................ 3
Gefahren- und Verhaltenshinweise in der Betriebsanleitung........... 3
Hinweise und Symbole an der Maschine ........................................ 3
Verwendung des Produkts .......................................... 4
Bestimmungsgemässe Verwendung ............................................... 4
Nicht bestimmungsgemässe Verwendung...................................... 4
Grundlagen zur Sicherheit........................................... 5
Abgrenzung des Sicherheitskonzepts ............................................. 5
Gefahrenzonen .............................................................................. 5
Sicherheitsmassnahmen ................................................................. 5
Allgemeine Sicherheitsregeln.......................................................... 6
Verantwortlichkeiten...................................................................... 7
EU-Konformität ............................................................................. 7

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Sicherheitsvorschriften

Einleitung
Dieses Kapitel beschreibt die allgemeine Sicherheit der Maschine,
der berechtigten Personen und die Sicherheits-Hinweise in dieser
Anleitung.

Begriffsbestimmungen
Maschine Unter Maschine wird das aus Modulen aufgebaute Produkt THE
VISION SHIELD verstanden. Die einzelnen Teile dieser Maschine
sind in Kapitel 3, Aufbau und Funktion beschrieben.
Anlage Eine Anlage ist aus mehreren Maschinen, auch unterschiedlichen
Typs, zusammengesetzt und kann gemeinsam gesteuert werden.
Hersteller Der Hersteller der Maschine ist Jossi Systems AG. Die vollständige
Adresse des Herstellers ist auf der 2. Seite dieser Betriebsanlei-
tung im Impressum angegeben.
Betreiber Der Betreiber der Maschine ist der Eigentümer des Produktes. Dies
ist unabhängig davon, ob er das Produkt
• als eigenständige Maschine betreibt,
• als Teil einer übergeordneten Anlage betreibt oder
• durch Dritte betreiben lässt.
Personal Das Personal sind weibliche und männliche Personen, die entspre-
chende Qualifikationen erfüllen. Nur dieses Personal ist autori-
siert, die in den entsprechenden Kapiteln beschriebenen Arbeiten
auszuführen.

Definition des Personals


Bediener Bediener sind Personen an der Maschine, welche die laufenden
Verrichtungen ausführen, um die Maschine ihrem Zweck entspre-
chend zu betreiben. Bediener sind im allgemeinen an der
Maschine ‚angelernt‘. Ihre Aufgabe erfordert kein besonderes
technisches Verständnis. Es kann nicht erwartet werden, dass sie
die gesamte Betriebsanleitung gelesen und verstanden haben.
Super-User Super-User tragen je nach Betreiber unterschiedliche Bezeichnun-
gen (z.B. Vorarbeiter, Schichtleiter, Spinnereimeister). Sie sind
gemäss Ihrer Verantwortung im Betrieb durch den Hersteller über
die Maschine instruiert worden. Super-User können alle Aufgaben
an der Maschine ausführen, die vom Hersteller dafür freigegeben
sind (z.B. Steuerungsparameter anpassen). Der Zugang zu den
speziellen Funktionen erfordert ein Passwort.
Kundendienst Kundendienst sind Personen des Herstellers oder von Ihm beauf-
tragter Firmen, welche die Maschine aufstellen, in Betrieb setzen
oder Systemeinstellungen ändern. Diese Personen sind technisch
ausgebildet und kennen alle Eigenschaften der Maschine. Der
Zugang zu den speziellen Funktionen erfordert ein Passwort.

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Warnhinweise und Symbole


Gefahren- und Verhaltenshinweise in der Betriebsanleitung
Die in dieser Betreibsanleitung verwendeten Symbole für sicher-
heitsrelevante Hinweise (Gefahrenhinweise) haben folgende
Bedeutung:

Gefahrenhinweise Die Maschine THE VISION SHIELD weist nur eine Gefahrenstufe
auf, die mit dem Gefahrenhinweis Warnung erfasst wird.

Warnung
Warnung vor Gefahren, die zu mittleren und leichten Körper-
verletzungen, psychischen Schäden oder zu Sachbeschädigun-
gen führen können.
Diese Warnungen werden meist mit einer Schutzmassnahme
kombiniert (z.B. „Schutzbrille tragen“).

Verhaltenshinweise Hinweise für sachgerechtes Verhalten sind mit dem folgenden


Format dargestellt:
Hinweis Dies ist ein Hinweis für sachgerechtes, produkteschonendes
Verhalten oder über technische Details.

Hinweise und Symbole an der Maschine


An der Maschine sind folgende Gefahrensymbole angebracht:

Warnung Gefahr von elektrischem Schlag


Maschinen-Komponenten hinter dieser Abdeckung und im
Steuerschrank stehen unter Strom und können körperliche
Schäden verursachen.
Mit dem Hauptschalter die Maschine stromlos schalten, bevor
eine Abdeckung entfernt wird.

Warnung Immer Schutzbrille tragen


Maschinen-Komponenten hinter dieser Abdeckung oder Türe
können die Augen gefährden (z.B. Ausströmende Luft mit
hohem Druck, Luftstrom mit Fremdkörpern).

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Sicherheitsvorschriften

Verwendung des Produkts


Bestimmungsgemässe Verwendung
Die technischen Betriebsbedingungen und die Umgebungsbedin-
gungen sind in „Technische Daten” auf Seite 1 - 3 enthalten und für
den Betrieb der Anlage zwingend einzuhalten. Nur so kann die
Anlage einwandfrei arbeiten und können die aufgeführten Lei-
stungsdaten gewährleistet werden.
Die Maschine darf ausschliesslich in den folgenden Bereichen ein-
gesetzt und verwendet werden. Jede andere Verwendung gilt als
nicht bestimmungsgemäss und ist strikte untersagt.
Der THE VISION SHIELD dient der Erkennung und Ausscheidung von
Fremdstoffen in faserverarbeitenden Produktionslinien.
Zur bestimmungsmässigen Verwendung gehört auch das Beachten
dieser Betriebsanleitung, das Einhalten der Personalqualifikatio-
nen sowie der Inspektions- und Wartungsbedingungen.

Nicht bestimmungsgemässe Verwendung


Die Maschine darf nicht unter folgenden Bedingungen oder für
folgende Zwecke verwendet werden (diese Liste ist nicht vollstän-
dig und nicht abschliessend):
• Verwenden in explosionsgefährdeten Bereichen
• Verarbeiten von feuchten oder nassen Fasern.
• Verarbeiten von Materialien mit einem Flammpunkt unter
300 °C

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Grundlagen zur Sicherheit


Mit dem Einsatz von technischen Produkten sind Gefahren ver-
bunden, die weder durch konstruktive Massnahmen noch durch
Schutzvorrichtungen beseitigt werden können. Diese Gefahren
sind Restgefahren.

Abgrenzung des Sicherheitskonzepts


Der Hersteller hat die von der Maschine und dem Verfahren aus-
gehenden Restgefahren für alle Lebensphasen mit einer Restge-
fahrenanalyse ermittelt. Auf diese Restgefahren wird in dieser
Betriebsanleitung entsprechend hingewiesen. Wo erforderlich,
sind Gefahrenhinweise und Verhaltensregeln zur Vermeidung von
Verletzungen innerhalb von Handlungsanweisungen eingefügt.

Gefahrenzonen
Alle Gefahrenzonen der Maschine sind erst nach dem Öffnen von
Türen mit einem Schrankschlüssel und/oder nach dem Entfernen
von Abdeckungen zugänglich:
• Stromführende Teile im Steuerschrank über dem Bildrechner.
• Stromführende Teile unter den Ausscheide-Ventilen (Maschi-
nen-Rückseite).
• Heisse Leuchtstofflampen in der Beleuchtungskammer.
• Schmutzpartikel können durch Druckluft ausgeblasen werden
(Öffnungen im Präsentationsbereich).
• Schieber der Abgang-Entsorgung.

Sicherheitsmassnahmen
Standort der Die Betriebsanleitung muss dem Personal des Betreibers jederzeit
Betriebsanleitung zugänglich sein. Ein Exemplar sollte daher in der Schublade des
Kontrollschrankes stationiert werden.

Sicherheitselemente An der Maschine sind rechts des integrierten Steuerschrankes in


Greifhöhe folgende Sicherheitselemente angebracht:
A Hauptschalter (abschliessbar)

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Sicherheitsvorschriften

Entfernen von Die an der Maschine angebrachten Schutz- und Sicherheitsvor-


Schutzvorrichtungen richtungen dürfen im Betrieb weder demontiert noch ausser
Betrieb gesetzt werden.
Schutzvorrichtungen dürfen nur von autorisiertem Personal mit
der notwendigen Vorsicht entfernt werden. Da entfernte oder aus-
ser Betrieb gesetzte Schutzvorrichtungen ihre Schutzfunktion
nicht mehr erfüllen, kann diese zu erheblichen Gefährdungen füh-
ren, wenn die Maschine eingeschaltet wird.
Der Betrieb darf erst nach vollständiger Montage und Überprü-
fung aller Schutz- und Sicherheitsvorrichtungen (z.b. Endschalter
an den Türen) wieder aufgenommen werden.

Allgemeine Sicherheitsregeln
Gesetzliche Vorschriften Gesetzliche Vorschriften im Zusammenhang mit der Verwendung
der Maschine sind selbstverständlich zu befolgen.

Generelle Inspektions- und Der Betreiber ist dafür verantwortlich, dass die Maschine nur in
Wartungspflicht einwandfreiem Zustand betrieben wird und die Wartungs- und
Instandsetzungsarbeiten ordnungsgemäss durchgeführt und proto-
kolliert werden. Die Verantwortlichkeiten sind in diesem Kapitel
unter „Verantwortlichkeiten” auf Seite 7 geregelt.
Über sicherheitsrelevante Defekte ist der Hersteller unverzüglich
zu informieren.

Personalqualifikation Die für bestimmte Arbeiten vorgeschriebene Personalqualifikation


ist in den einzelnen Kapiteln unter «Einleitung» aufgeführt und
unter „Definition des Personals” auf Seite 2 zusammengefasst. Nur
dieses Personal ist autorisiert, die in den entsprechenden Kapiteln
beschriebenen Arbeiten auszuführen.

Energie-Verbindungen Die Maschine darf nur an die in den "Technischen Daten" aufge-
führten Versorgungsquellen angeschlossen werden. Sämtliche
Energie-Verbindungen müssen unabhängig von der Maschine
abgeschaltet werden können.

Zu verwendende Ersatzteile Für die Wartung und Instandsetzung dürfen nur die in „Ersatzteile”
auf Seite 7 - 15 aufgeführten Original-Ersatzteile verwendet wer-
den.

Modifikationen Modifikationen (An- und Umbauten) sind nur nach vorheriger


Absprache und mit schriftlicher Genehmigung des Herstellers
zulässig. Dies gilt auch für das Anbringen von Steuer-, Kontroll-,
Zufuhr- und Transfereinrichtungen von Fremdlieferanten.

Sicherheitsvorschriften in Die in der "Einleitung" der einzelnen Kapitel enthaltenen Sicher-


den einzelnen Kapiteln heitsvorschriften sind Bestandteil dieser Sicherheitsvorschriften,

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gelten jedoch nur für das jeweilige Kapitel und sind zwingend zu
befolgen.

Verantwortlichkeiten
Hersteller
Produktsicherheit Der Hersteller stellt während der gesamten Produktionszeit die
Einhaltung sämtlicher sicherheitsrelevanten Massnahmen mit
Hilfe von geeigneten Qualitätssicherungs-Massnahmen sicher.
Produktbeobachtungspflicht Der Hersteller hat sein Produkt über die Lieferung hinaus zu beob-
achten. In diesem Zusammenhang wird der Betreiber zur Mithilfe
aufgefordert und gebeten, eventuell auftretende Sicherheitsmän-
gel sofort dem Hersteller zu melden. Dies auch, wenn es nur eine
Vermutung ist.

Betreiber
Schulung, Training, Der Betreiber ist dafür verantwortlich, dass das von ihm einge-
Kompetenzen setzte Personal die in dieser Beschreibung definierte Personalqua-
lifikation besitzt oder durch entsprechende Schulung und/oder
Training erwirbt.
Instruktion über Gefahren Der Betreiber ist dafür verantwortlich, dass sowohl die Bediener
wie auch das Personal über Gefahren und Gefahrenbereiche –
sowie deren Folgen bei Missachtung – instruiert sind.
Unterhalts- und Sorgfaltspflicht Der Betreiber muss dafür sorgen, dass die in dieser Betriebsanlei-
tung enthaltenen Beschreibungen der Wartungsarbeiten korrekt
und mit der erforderlichen Sorgfalt ausgeführt werden.
Betriebsstörungen sowie Defekte, insbesondere solche, welche die
Sicherheit beeinträchtigen können, sind umgehend zu beseitigen.
Vor deren vollständigen Behebung darf die Maschine nicht mehr
betrieben werden. Über sicherheitsrelevante Mängel, die nicht
oder nur teilweise behoben werden können, ist der Hersteller
ebenfalls umgehend zu informieren.

EU-Konformität
Stand der Technik Die Maschine ist nach dem Stand der Technik und unter Berück-
sichtigung der auf der CE-Konformitätserklärung aufgeführten
Richtlinien und Normen konstruiert und gebaut. Dennoch können
bei ihrer Verwendung Gefahren für Bediener, Sachen und Umwelt
entstehen (Restgefahren).

Durchgeführte Analysen Folgende Analysen wurden durchgeführt und dokumentiert:


• Gefahrenanalyse (Risk assessment)
• Restgefahrenanalyse

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Sicherheitsvorschriften

Sämtliche sicherheitsrelevanten Erkenntnisse aus den Analysen


wurden sowohl bei Konstruktion, Bau und Beschreibung der
Maschine berücksichtigt und in geeignete Massnahmen umge-
setzt. Die Gefahrenhinweise in dieser Anleitung sind das Ergebnis
der Restgefahrenanalyse.

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Aufbau und Funktion

Einleitung.................................................................... 2
Grundlagen des Verfahrens............................................................ 2
Aufbau der Maschine.................................................. 4
Gesamtübersicht ............................................................................ 4
Standard-Module........................................................................... 5
Optionen .................................................................... 8
Rückverfolgung von Verunreinigungen auf die Ballenvorlage......... 8
Entsorgung .................................................................................... 8
Funktionsbeschreibung ............................................... 9
Klassifikator ................................................................................... 9
Erkennungsmodul ........................................................................ 10
Ausscheide-Modul ....................................................................... 10
Steuerschrank .............................................................................. 11
Automatische Sortimentswahl...................................................... 11
Ausgabe von Statistiken und Einstellungen .................................. 11
Steuerungskonzept ................................................... 12
Steuersignale ............................................................ 13

Jossi Systems AG
Frauenfelderstr. 35; CH-9545 Wängi
Phone +41-52-369 7410 Fax +41-52-369 7411
info.sys@jossi.ch
Aufbau und Funktion

Einleitung
In diesem Kapitel erhalten Sie eine Übersicht über die Funktion
und Aufbau der Maschine. Die einzelnen Baugruppen und die
Optionen werden vorgestellt.

Grundlagen des Verfahrens

Material-Eingang

Kamera B
Kamera A
Beleuch-
Umlenkspiegel B tung A

Hintergrund-
streifen B
Hintergrundstreifen A
Beleuchtung B Umlenk-
spiegel A

Interner Auffang-Behälter Ausscheide-Düsen

Abgang-
Entsorgung

Schieber

Material-
Ausgang

Das Erkennen von Verunreinigungen und Fremdkörpern im Faser-


material beruht bei THE VISION SHIELD auf einer sehr schnellen
Analyse eines hochaufgelösten Bildes der Materialflocken.
Zwei Matrixkameras überwachen das Material von beiden Seiten.
Die Beleuchtung ist durch eine Kombination von Auflicht und
Durchlicht optimal auf das Material abgestimmt. Dies führt zu
einer hohen Unterscheidungsfähigkeit von gutem und schlechtem
Material.

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Dank der hohen Auflösung des Bildes können Verunreinungen


und Fremdstoffe ab 1 cm 2 Grösse erkannt werden. Je nach Farb-
kontrast können auch kleinere Stücke erkannt werden. Dadurch
werden insbesondere Schnur- und Garnreste erfasst.
Das Material verbleibt bei der Prüfung und Ausscheidung im nor-
malen Luftstrom, der für den Transport der Flocken sorgt. Die
Fasern kommen also nicht mit Walzen und Transportbändern oder
dergleichen in Berührung und werden nicht beschädigt.

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Aufbau und Funktion

Aufbau der Maschine


Gesamtübersicht
Material-Eingang

Türe zu den Beleuch-


tungskammern
Erkennungs-Modul
Ausscheide-Modul
Abgang-Entsorgung
(alternativ)
Signalsäule
Steuerschrank (inte-
griert)
Bedienpanel
Sperrung Bedientasten

Automatische / manu-
elle Abgangsentsorgung
Hauptschalter

Material-Ausgang
Abgang-Entsorgung

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Standard-Module
Erkennungsmodul Das Erkennungsmodul besteht aus folgenden wesentlichen Teilen,
die spiegelbildlich angeordnet sind:
G D
A Beleuchtungskammer
B Kühlblech mit Ventilator
C Hintergrund-Streifen
D Zeilenkameras (hinter der
Abdeckung)
E Präsentationbereich D
F Deckel des Präsentations-
bereiches
G Vorschaltgerätemodul
H Umlenkspiegel
I Lampentestknopf
J Sicherheitsschalter

B A C E 1304 710-2

I H

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Aufbau und Funktion

Ausscheidemodul Das Ausscheidemodul umfasst den gesamten Unterbau des TVS


C OMPACT .

A Wartungseinheit
B Ventile für die Ausscheide-
Düsen
C Ventilsteuerung B

D Klemmenleisten für die A


externen Signale
E Netzgerät für Beleuchtung C

E
D

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Steuerschrank Beim Typ Compact ist der Steurschrank in die Maschine integriert.

A Bedienpanel
B Bildrechner
C
C Maschinensteuerung SPS)
D Hauptschalter
E USB-Verlängerung
F Abnehmbare Arbeitsfläche E

G Zugang zum internen Auf-


fangbehälter für Fremd-
stoffe
A D B
H Signalleuchte zur Statusan-
zeige

VISION COMPUTER

Typenschild
(Gerätenummer)

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Aufbau und Funktion

Optionen
Bei der Installation und Konfigurierung der Maschine werden die
Optionen in Steuerungsparametern festgehalten. Im Kapitel 8 sind
die Optionen detailliert beschreiben.

Rückverfolgung von Verunreinigungen auf die Ballenvorlage


Mit dem Zusatzmodul BALE IDENT können die erkannten Fremd-
stoffe den verunreinigten Baumwollballen in der Vorlage zugeord-
net werden. Dabei darf in der vorgelagerten Produktionslinie
keine Maschine mit einer Misch- und Speicherfunktion (z.B.
Mischer usw.) eingebaut sein. Zudem sollte der Materialstrom nur
von einem Ballenöffner stammen.
Mit BALE I DENT werden die besten Resultate erzielt, wenn THE
VISION SHIELD direkt nach dem Ballenöffner und nach dem Vor-
Reiniger eingebaut wird.
B ALEI DENT besteht aus der BALE I DENT -Software, einem Positions-
messgerät mit einer universellen Befestigungskonsole, einer spezi-
ellen Reflexionsfolie (für den fahrbaren Teil des Ballenöffners)
und einem Schnittstellenmodul zur Übertragung der Positionsda-
ten.
Für Anwendungen mit 2 alternativ arbeitenden Ballenöffnern
muss ein zweites Positionsmessgerät mit einem Umschalt-Relais
eingesetzt werden.

Entsorgung
Für die Entsorgung der ausgeschiedenen Fremdstoffe stehen meh-
rere Module zur Verfügung. Entsprechend den Bedürfnissen des
Betreibers kann der Lieferumfang angepasst werden.

Abgang-Entsorgung Mit diesem Modul werden die ausgeschiedenen Fremdstoffe in


“Single” einem Behälter gesammelt.

Abgang-Entsorgung “Dual” Dieses Modul kann dazu eingesetzt werden, um:


• die Fremdstoffe aus zwei Sortimenten in getrennte Behälter zu
entsorgen.
• mit einem zweiten Behälter die Kapazität der Ausscheidung
eines Sortiments zu verdoppeln.

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Funktionsbeschreibung
Klassifikator
Ein Klassifikator definiert die Interpretation der Farbnuancen im -
Bild des Fasermaterials. Die Farbnuancen werden in 2 Bereiche
eingeteilt:
Bereich Darstellung am Bedeutung Wertung
Bildschirm
Gut Schwarz Im Fasermaterial häufig vorkom- keine Ausscheidung
mende Farbtöne
Fremd Weiss Farbtöne, die im Fasermaterial Ausscheidung bereits kleiner Verunreinigungen
nicht vorkommen
Tabelle 1: Klasseneinteilung der Farben
Die von den Zeilenkameras gelieferte Bildinformation wird nach
zwei Kriterien beurteilt:
• Farbe (Rot, Grün, Blau)
• Grösse der Partikel

Anwendung des Klassifi- Die Anwendung eines Klassifikators ermöglicht dem System die
kators Unterscheidung zwischen Fremd- und Gutmaterial:
AUTO TEACH Klassifikator Während des Erkennungsbetriebes wird im Hintergrund ein dyna-
mischer Klassifikator laufend mit dem im Sortiment vorkommen-
den Farben neu aufgebaut. Nach Abschluss dieses Vorgangs wird
der neu erstellte Klassifikator als aktueller A UTO -T EACH Klassifika-
tor wirksam.

Verarbeitung verschiedener THE VISION SHIELD kann bis zu 4 verschiedene Arbeitsbereiche


Provenienzen der Ballen-Abtragmaschine mit je einem Klassifikator behandeln.
Pro Arbeitsbereich wird ein eigener AUTO TEACH Klassifikator
nachgeführt.
Dieser Modus garantiert einen weitgehend automatisierten
Betrieb selbst mit leicht unterschiedlichen Farben der Provenien-
zen bei mittleren Qualitätsansprüchen.

Eingefärbte Ware Wenn eingefärbte Ware klassifiziert werden soll, wird in der
Beleuchtungskammer ein Hintergrund-Streifen in der entspre-
chenden Farbe eingesetzt. Diese eingefärbten Streifen müssen von
Jossi Systems AG angefordert werden.

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Aufbau und Funktion

Erkennungsmodul
Das zu untersuchende Material wird durch den Präsentations-
bereich (A) des Erkennungsmoduls transportiert. Das Material
wird durch die Scheiben (B) von beiden Seiten beleuchtet.
Durch Reflektoren wird das Licht gebündelt. Dadurch werden
die Flocken gleichmässig beleuchtet und Schatten werden ver-
mieden. Die UV-Lichtquellen (M) verbessern die Erkennungs-
leistung generell und speziell im Bereich von Plypropylen.
Die Matrix-Kameras (C) nehmen ein Bild des Materials auf, das

A Präsentationsbereich B B
C C
M M
B Glasscheiben
D D
A
C Zeilenkamera
L L
D Hintergrund-Streifen E E
E Spiegel
F Ausscheide-Düsen F K
K Interner Auffang-Behälter
L Beleuchtung
M Modulierte UV-Lichtquelle

vom Bildrechner ca. 7 000 mal in der Sekunde analysiert wird.


Hintergrund-Streifen (D) dienen der Kalibrierung. Die Spiegel
(E) erlauben eine kompakte Anordnung der Kameras ausserhalb
des Materialstromes.
Ergibt die Bildanalyse, dass das vorbeifliegende Material
gemäss der gewählten Klassifikation (siehe „Klassifikator” auf
Seite 9) als Fremdmaterial einzustufen ist, werden die Aus-
scheide-Düsen (F) aktiviert.

Ausscheide-Modul
Die Ausscheide-Düsen (F) blasen das unerwünschte Material in
den internen Auffang-Behälter (K).
Es werden nur jene Düsen aktiviert, wie es die Grösse und Posi-
tion der festgestellten Verunreinigung erfordert.
Aus dem internen Auffang-Behälter wird das unerwünschte
Material periodisch entsorgt.

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Steuerschrank
Der Steuerschrank ist in das Ausscheidemodul integriert. Der ein-
zig sichtbare Teil ist das Bedienpanel für die Interaktion mit dem
Bediener.
Die Bildverarbeitung und Steuerung der Ausscheide-Düsen
geschieht mit einem speziell ausgerüsteten Rechner. Andere Auf-
gaben, wie die Verwaltung von Klassifikatoren, das Führen von
Statistiken etc. werden auch hier behandelt.
Die Maschinensteuerung (SPS) kann durch eingehende Signale
vom Putzerei-Leitstand beeinflusst werden.Vor- oder nachgela-
gerte Maschinen können mit ausgehenden Signalen beeinflusst
werden (siehe „Steuerungskonzept” auf Seite 12).

Automatische Sortimentswahl
Mit der Funktion A UTO S ELECT können bis zu vier verschiedenen
Arbeitsbereichen (A,B,C,D) die jeweils passenden Klassifikatoren
zugeordnet werden, welche dann vollautomatisch beim Wechsel
des Arbeitsbereichs aktiviert werden.
Die Zuordnungsmöglichkeiten entsprechen jenen der Option
BALE IDENT und können auch entsprechend kombiniert werden.
(siehe „Rückverfolgung von Verunreinigungen auf die Ballenvorlage”
auf Seite 8)
Zur Erkennung der verschiedenen Arbeitsbereiche benötigt THE
VISION SHIELD folgende Signale vom Leitstand:
• die aktuelle Arbeitsseite der Ballen-Abtragmaschine(n)
und/oder:
• die aktuelle Ballenvorlage
Die Zuordnung der zu verwendenden Klassifikatoren zu den
Arbeitsbereichen erfolgt automatisch beim Laden des Steuerpro-
gramms gemäss der zu diesem Zeitpunkt anliegenden Signale.
Die Klassifikatoren können auch über das Bedienpanel manuell
zugeordnet werden.

Ausgabe von Statistiken und Einstellungen


Mit dem TVS C OMPACT wird die Software JOSSI DataManager mit-
geliefert, die auf einem standard Desktop-PC oder einem Laptop
installiert werden kann. Anhand eines Memory-Sticks können Ein-
stellungen und Statistiken vom Bildrechner zu diesem unabhängi-
gen Computer transferiert werden. (siehe nähere Details
„Datentransfer Bildrechner - DataManager” auf Seite 4 - 4)

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Aufbau und Funktion

Steuerungskonzept
Am Bedienpanel des Steuerschrankes werden alle Betriebszu-
stände angezeigt. Alle für den Betrieb der Produktionslinie wichti-
gen Zustände werden an der Signalsäule angezeigt und an den
Leitstand bzw. an die vor- oder nachgelagerten Maschinen über-
mittelt.
Das Verhalten der Maschine kann durch Steuerungsparameter
beeinflusst und damit der Betriebsphilosophie (Priorität von Rei-
nigung oder Produktion) des Kunden angepasst werden.
Grafische Benutzer- Kamera

Oberfläche Bild-Rechner
Kamera

Signal-Säule
Speicher- Ausscheidung
prammierte
Stuerung (SPS)

Sensoren

Ext. Schnittstelle
Sammelstörung (Klemmenleiste) Schieber
(interner
Auffangbehälter)

Leitstand / vorgelagerte /
nachgelagerte Maschinen

Bildrechner Der Bildrechner erfüllt folgende Aufgaben:


• Erkennen von Fremdfasern und Veranlassen der Ausscheidung.
• Grafische Benutzeroberfläche für alle Einstellungen und Aus-
wertungen.
• Anzeige aller Betriebszustände.
• Periodische Kommunikation mit der Maschinensteuerung
(SPS).

SPS Die Speicherprogrammierte Steuerung (SPS) erfüllt folgende Auf-


gaben:
• Überwachung aller Betriebszustände des TVS über Sensoren.
• Übertragung der Betriebszustände an die Signalsäule und via
Relaiskontakte zum Leitstand. Das Auftreten der Signale “Sam-
melstörung” und “Materialstop” kann durch Systemparameter
für die meisten Vorkommnisse festgelegt werden.
• Schnittstelle zum Leitstand der Putzerei bzw. zu vor- und nach-
gelagerter Maschinen (siehe „Steuersignale” auf Seite 13).

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Steuersignale
Folgende Signale werden durch die Steuerung von THE VISION
SHIELD an der „Externen Schnittstelle“ (Klemmenleiste) bereit
gestellt:

Signale an den Leitstand Die Maschinensteuerung (SPS) schaltet über Relaiskontakte die
externen Strompfade.
Bereit / Störung Die Maschine ist funktionsbereit. Sobald eine Störung auftritt,
fällt das Relais ab. Eingriff ist sofort erforderlich, um Produktion
und Reinigungsqualität aufrecht zu erhalten.
Meldung Die Funktion der Maschine ist beeinträchtigt. Eingriff nicht unmit-
telbar erforderlich.
Sammelstörung Vom Betreiber definierbares kombiniertes Signal für ausgewählte
Meldungen und Störungen.
Materialstop Ein Betriebszustand der Maschine (z.B. Kalibrierung) erfordert
Materialstop.
Für eine Vielzahl von Betriebszuständen kann der Betreiber durch
Parameter festlegen, ob ein Materialstop verursacht werden soll
oder nicht. (siehe „Störungsparameter” auf Seite 8 - 11).
Power on Die Maschine ist mit Strom versorgt.

Signale vom Leitstand Die von der SPS zur Verfügung gestellten Signaleingänge müssen
auf der Betreiberseite potentialfrei galvanisch geschaltet werden.
Fernstart Starten der Maschine. Dazu muss der Hauptschalter am Steuer-
schrank von THE VISION SHIELD eingeschaltet sein.
Wenn das Signal unterbrochen wird, wird die Bildverarbeitung
beendet, der Rechner herunter gefahren und die Beleuchtung
abgeschaltet.
Feueralarm Mit diesem Signal wird bei Feueralarm der Ventilator der
Abgangsentsorgung ausgeschaltet und in der Folge der Bildrechner
heruntergefahren.
Arbeitsseite Ballenöffner Ausrichtung des Abtragarms der Ballen-Abtragmaschine (für die
Funktion A UTO S ELECT ).
Ballenvorlage Aktuell abgearbeitete Ballenvorlage (für die Funktion A UTO S EL -
ECT ).

Ende Sortiment Beendet die BALE I DENT - und Ausscheidestatistik am Ende des Sor-
timents.

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Aufbau und Funktion

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Bedienung

Einleitung.................................................................... 2
Anzeige von Betriebszuständen...................................................... 2
Sammelstörungssignal.................................................................... 2
Ein- und ausschalten der Maschine ............................. 3
Einschalten..................................................................................... 3
Ausschalten ................................................................................... 3
Erklärungen zum Bedienpanel ..................................... 5
Übersicht der Menüstruktur ........................................ 7
M10 System Information ........................................ 11
M10.1 Hauptmenü ..................................................................... 11
M10.2 Systemkonfiguration........................................................ 16
M20 Statistiken....................................................... 17
M20.1 Ausscheidungen pro Tag .................................................. 17
M20.2 Ventilaktivierungen pro Stunde ....................................... 19
M20.3 Systemprotokoll............................................................... 22
M30 Einstellungen .................................................. 24
M30.1 Partikelgrösse einstellen................................................... 24
M30.2 Farbkontrast einstellen..................................................... 26
M30.3 Uhrzeit / Datum einstellen............................................... 28
M30.4 Parameter einstellen / ändern........................................... 31
M40 Diagnose ........................................................ 35
M40.1 Auswertpegel .................................................................. 35
M50 Test ................................................................ 37
M50.1 Ventiltest.......................................................................... 37
M50.2 Produktionsansicht .......................................................... 40
M50.3 Spezialfunktionen ............................................................ 45

Jossy Systems AG
Frauenfelderstr. 35; CH-9545 Wängi
Phone +41-52-369 7410 Fax +41-52-369 7411
info.sys@jossi.ch
Bedienung

Einleitung
Dieses Kapitel beschreibt die Bedienung der Maschine, die hauptsächlich
am Touch-Panel des Steuerschranks geschieht.
Es werden nur jene Funktionen beschrieben, die vom Bediener (ohne Pass-
wort) und vom Super-User (Passwort erforderlich) ausgeführt werden kön-
nen.

Warnung Nur autorisierte Personen dürfen die Maschine bedienen.


Die Maschine darf nur von den Personen bedient werden, die
dazu autorisiert sind.
Die Personen sind gemäss Kapitel Sicherheit, „Definition des
Personals” auf Seite 2 - 2 definiert. Diese Zuständigkeiten müs-
sen beachtet werden.
Warnung Bei Änderungen am Betriebssystem erlischt die Garantie.
Bei Änderungen am Betriebssystem (z.B. Einspielen zusätzli-
cher Drucker-Treiber oder Microsoft Service Packs) lehnt Jossi
Systems AG jede Haftung für das Funktionieren der Anlage ab.

Anzeige von Betriebszuständen


Die wichtigsten Betriebszustände werden an der Signalsäule auf dem Steu-
erschrank gut sichtbar angezeigt:
weiss
Anzeige Bedeutung Erläuterung
orange weiss, leuch- Materialstopp Für das Kalibrieren oder aufgrund von
tend Einstellungen der Störparameter wird
grün ein Materialstopp gesetzt.
orange, blin- Störung Funktion der Maschine ist nicht mehr
kend gewährleistet (das Material wird nicht
mehr gereinigt).
grün, leuch- Bereitschaft THE VISION SHIELD ist in Betrieb.
tend
Tabelle 2: Anzeige an Signalsäule

Sammelstörungssignal
Gemäss den Einstellungen der Störparameter kann ein Sammelstörungssi-
gnal abgegeben werden, um die Bediener zu rufen.

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Ein- und ausschalten der Maschine


Der Hauptschalter der Maschine befindet sich auf der linken Seite des inte-
grierten Steuerschrankes.

Hinweis
Wird die Maschine unmittelbar nach dem Ausschalten wieder eingeschalten,
sollte sie für mindestens 10sec stromlos sein.

Einschalten
Die Maschine darf unabhängig vom Materialstrom (vorhanden / nicht vor-
handen) eingeschaltet werden.

Hinweis
Die Lampen im Erkennungs-Modul sind erst nach etwa 1/2 h Anwärmzeit
auf voller Helligkeit. Es ist deshalb zweckmässig, die Maschine vor
Schichtbeginn einzuschalten.

Manueller Start
Drehen Sie den Hauptschalter nach rechts, um die Maschine einzuschalten.
Folgende Schritte laufen ab:
- Die Steuerung wird mit Strom versorgt.
- In der Erkennungseinheit werden Beleuchtung und Kameras einge-
schalten.
- Der Bildrechner wird gestartet und geht in den Erkennungsbetrieb.

Ausschalten
Manueller Stop
Die Maschine darf auch bei laufendem Materialstrom ausgeschaltet wer-
den.

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Bedienung

Drehen Sie den Hauptschalter nach links, um die Maschine auszuschalten.


Folgende Schritte laufen ab:
- Die Steuerung wird stromlos geschalten.
- In der Erkennungseinheit werden Beleuchtung und Kameras ausge-
schalten.
- Der Bildrechner wird nach dem Ausschalten über das Puffermodul so
lange gespiesen, bis der Rechner gesichert heruntergefahren ist.

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Erklärungen zum Bedienpanel


Nach dem erfolgreichen Aufstarten des Systems erscheint auf dem ange-
schlossenen Bildschirm die Hauptansichtseite (Home-Screen) des Pro-
gramms. Diese Ansicht beinhaltet bereits eine Vielzahl an Informationen
über den Betriebszustand sowie aktuelle Parametereinstellungen des
Systems.

Symbolbereich zur Dar-


stellung von aktuellen
Parametereinstellungen

Grafikbereich zur Dar-


stellung von Meßdaten

Softkey-Piktogramm für
die darunter befindlichen
Funktionstasten

Tasten mit unterschied-


licher Belegung zur Bedie-
nung von Programm-
funktionen

Navigationstasten zum
sequenziellen Darstellen
verschiedener Menüseiten

Schlüsselschalter zum
Aktivieren und Deaktivie-
ren aller Tastenfunktionen

Abb. 3-1 Ansicht der Bedieneinheit mit Darstellung des Hauptbildschirms

Mit Hilfe der Navigationstasten (Pfeiltasten), die unterhalb des Bildschir-


mes auf der Frontseite der Bedieneinheit angebracht sind, können weitere
Bildschirmseiten aufgerufen und dargestellt werden.
Durch Betätigen der linken Taste (Home-Taste) kehrt das Programm immer
in die Darstellung der Hauptseite (M10.1) zurück. Die rechte Taste (Spra-
che) dient zum sequenziellen Einstellen verschiedener definierter Bediener-
sprachen.
Den nicht beschrifteten 5 Funktionstasten (Softkeys) werden am unteren
Bildschirmrand im jeweils angezeigten Menü entsprechende Funktionen mit
Hilfe von Piktogrammdarstellungen zugewiesen. Das Betätigen einer Taste

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Bedienung

löst in der aktuell dargestellten Menüseite die zugewiesene Programmfunk-


tion aus.

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Übersicht der Menüstruktur


Mit den vordefinierten Pfeiltasten auf der Frontplatte des Bedienterminals
bewegt sich der Benutzer mit jeweiliger Tastenbetätigung durch eine fest
vordefinierte Reihenfolge von Menüfunktionen. Nach dem Durchlaufen
aller Menüs im Einzelschrittmodus, gelangt man wieder an den Ausgangs-
punkt zurück. Dieser Vorgang läßt sich beliebig oft durchführen.
Die folgende Übersicht stellt die Reihenfolge und den Aufbau der Menü-
struktur dar
.

10 System Info
50.x
10.1
50.2

10.2
50.1

50 T ik
e st t atist
20 S

20.1
40.2

20.2
30
se

E
ins
no

40.1
iag

te l

20.x
lun
D
40

ge
n

30.x 30.1
30.2

Abb. 3-2 Navigationsübersicht der Menüstruktur

Die zwei mittleren Einzelpfeiltasten führen den Benutzer bei Betätigung


jeweils einen Schritt vorwärts (Peil nach rechts) zur nächsten Bildschirm-
seite oder einen Schritt zurück (Pfeil nach links) zur davorliegenden Bild-
schirmseite der Menüstruktur.
Die beiden äußeren Doppelpfeiltasten dienen zum schnellen Navigieren
durch die Menüstruktur. Hiermit werden sequenziell aufeinanderfolgende
Menügruppen angewählt. Beim Betätigen einer dieser Tasten wird automa-
tisch die Übersichtsseite (M0.0) dargestellt und zur nächsten Gruppe ver-
zweigt. Die Übersichtsseite bleibt jedoch solange geöffnet, bis mit der
Einzelpfeiltaste die nächst mögliche Menüseite selektiert wird.

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Bedienung

Abb. 3-3 Übersichtseite (M0.0) der Menügruppenstruktur

Bei Betätigung einer der Doppelpfeiltasten bei bereits geöffneter Über-


sichtsseite, wird die nächstmögliche Menügruppe selektiert und dies durch
Verschieben des blauen Zeilenbalkens auf die darauffolgende Position
angezeigt.
Die linke Doppelpfeiltaste selektiert rückwärts die nächste Menügruppe,
während die rechte Doppelpfeiltaste die folgende Menügruppe vorwärts
selektiert.

Die Home-Taste
Die Taste „zurück zum Hauptbildschirm“ (Home-Taste) verzweigt bei Betä-
tigung aus jeder beliebigen Bildschirmseite direkt zurück zum Hauptbild-
schirm (M10.1). Hierbei werden eventuell bereits gestartete
Programmfunktionen in gerade selektierten Menüseiten oder Parameterein-
gaben automatisch abgebrochen. Die Hauptbildschirmseite wird mit den
aktuellen Daten dargestellt. Die weitere Menünavigation kann anschlie-
ßend beliebig fortgesetzt werden.

Die Sprachen - Taste


Die Taste „nächste Sprache“ selektiert aus einer bei Programmstart ange-
legten Liste sequenziell die nächste Benutzersprache und stellt unmittelbar
alle variablen Textelemente auf dem Bildschirm in der gewählten Sprache
dar.
Durch mehrmaliges Betätigen dieser Taste werden nacheinander alle auf
dem System befindlichen vordefinierten Sprachdateien geladen und darge-
stellt. Das Auswählen der neuen Sprache kann solange fortgeführt werden,
bis der Benutzer die Textelemente auf dem Bildschirm in seiner gewohnten
Sprache lesen kann.

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Deutsch

Englisch

usw.

Abb. 3-4 Auswahl der Benutzersprache

Die Reihenfolge der Sprachen wird durch die alphabetische Sortierung der
Dateinamen vom System automatisch festgelegt.

Die Softkey-Tasten
Grundsätzlich befinden sich am unteren Bildschirmrand bis zu fünf Pikto-
grammflächen (Softkeys), die als Tastenfläche optisch voneinander abge-
grenzt sind. Die unmittelbar darunter platzierten unbeschrifteten Tasten der
Folientastatur, lösen bei Betätigung die im jeweiligen Bildschirm zugeord-
neten Funktionen aus. Es gibt drei Arten von Softkey-Funktionen:
1 Durch Drücken der entsprechenden Taste wird die Funktion unmittelbar
ausgeführt. Der Zustand der Piktogrammfläche ändert sich während der
Funktionsausführung nicht. Das Betätigen der entsprechenden Funkti-
onstaste kann beliebig oft wiederholt werden.
2 Durch Drücken der entsprechenden Taste ändert sich die Tastenfläche in
eine inverse Darstellung und signalisiert den Einzustand der gestarteten
Funktion. Durch nochmaliges Drücken der gleichen Taste wird die Funk-
tion beendet und die Tastenfläche wird wieder normal dargestellt. Diese
Funktionsweise kann beliebig oft wiederholt werden.
3 Durch Drücken der entsprechenden Taste ändert sich die gesamte Dar-
stellung der Piktogrammflächen. Das Programm verzweigt hierbei in eine
weitere Ebene des Ablaufes, in der den Funktionen der Softkey-Tasten
eine neue Bedeutung in diesem Bildschirm zugeordnet werden, um
Unterfunktionen ausführen zu können. Nach Ausführung der Unterfunk-
tion kehrt das Programm entweder automatisch in den Grundzustand
zurück oder der Benutzer hat die Unterfunktion mit Hilfe der Taste
<RETURN> oder <CANCEL> interaktiv beendet.

Die Softkey-Taste <RETURN>


Diese Softkey-Taste wird hauptsächlich bei Parametereingaben verwendet.
Sie beendet die aktuelle Eingabe und veranlasst das Programm, die momen-
tan eingestellten Werte zu übernehmen und zu speichern. Die jeweilige

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lokale Bedeutung wird jedoch an entsprechender Stelle der Bildschirmseite


nochmals beschrieben.

Die Softkey-Taste <CANCEL>


Diese Softkey-taste wird hauptsächlich bei Parametereingaben verwendet.
Sie beendet die aktuelle Eingabe und veranlasst das Programm, die momen-
tan eingestellten Werte nicht zu übernehmen. Mögliche Änderungen seit
dem letzten Speichern werden gelöscht. Es werden automatisch die zuletzt
gültigen Werte wieder geladen und angezeigt. Die jeweilige lokale Bedeu-
tung wird jedoch an entsprechender Stelle der Bildschirmseite nochmals
beschrieben.

Der Schlüsselschalter
Der eingebaute Schlüsselschalter hat zwei definierte Schalterstellungen. In
beiden Stellungen kann der Schlüssel jederzeit entfernt werden. Der Schal-
ter dient zum Abschalten sämtlicher Tastenfunktionen, damit nicht authori-
sierte Benutzer keinen Zugriff auf die Tastatur und Menüfunktionen haben.
Zeigt der Schlitz des Schlüsselschalters in Richtung der Markierung „Schloss
ist geöffnet“ auf der rechten Seite, so sind alle Tastenfunktionen freigege-
ben.

Zeigt der Schlitz des Schlüsselschalters in Richtung der Markierung „Schloss


ist verriegelt“ auf der linken Seite, so sind alle Tastenfunktionen gesperrt.

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M10 System Information


M10.1 Hauptmenü
Das Hauptmenü stellt zentrale Informationen des Messsystems dar. Beim
Aufstarten des gesamten Systems verzweigt das Programm automatisch in
diese Darstellung. Wird dieser Bildschirm über die Menüpfeiltasten verlas-
sen, um in andere Darstellungen zu verzweigen, so kann man mit Hilfe der
„Home-Taste“ auf direktem Wege wieder in diese Darstellung zurückkeh-
ren.

Anzeigesymbole

Grafikbereich

Informations-
zeile

Softkeys

Abb. 3-5 Darstellung des „Haupt-Bildschirmes“

Die Anzeigesysmbole des Hauptmenüs


Der Einschaltzustand des Systems wird durch dieses statische Symbol darge-
stellt. Es ändert seinen Zustand während der Laufzeit des Systems nicht.
Die mittlere Position der horizontal ausgerichteten Ampel dient zur War-
nungs- und Störungsmeldung des Systems und kann drei mögliche Zustände
annehmen:
1 Der Grundzustand ist ein graues, nicht beschriftetes Symbol. Es signali-
siert, daß keine Meldungen und keine Störungen momentan anstehen,
angezeigt zu werden.
2 Das Dreiecksymbol auf orangenem Hintergrund signalsiert eine Mel-
dung. Die Meldung wird in der Informationszeile am unteren Bildrand
näher beschrieben. Ihr wird eine Nummer zugeordnet und zudem ein
orangenes Rechteck vorangestellt. Die Meldung in der Informationszeile
ist in jedem Bildschirmaufbau sichtbar.
3 Das Unterbrechungssysmbol auf rotem Hintergrund signalisiert eine Stö-
rung des Systems. Der Störung wird eine Nummer zugeordnet und zudem

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ein rotes Rechteck in der Informationszeile vorangestellt. Die Störung in


der Informationszeile ist in jedem Bildschirmaufbau sichtbar.
Die rechte Position der horizontal ausgerichteten Ampel dient zur Anzeige
des Systemzustandes „Material Stopp“.
Symbol aktiv:kein Material Stopp

Symbol abgeschwächt:Material Stopp gesetzt

Das Flockensymbol für den Materialfluß kann mit seiner Statusanzeige drei
mögliche Zustände annehmen:
1 Flockensymbol sichtbar: Die Auswertung oder der QuickTeach wurden
gestartet. Hierbei muss mindestens eine Kamera Material erkannt und
6169
gelernt haben. Der Zählerstand zeigt die Anzahl der gelernten Kamera-
zeilen an und wird ständig aktualisiert. Wenn der Zählerstand den vorge-
gebenen Wert erreicht hat, werden neue Klassifikatoren für die
Auswertung gebildet und anschließend auf die Kameradaten angewen-
det.

2 Flockensysmbol durchgestrichen: Die Auswertung oder der QuickTeach


wurden gestartet. Es wurde jedoch kein Material von mindestens einer
6169
Kameras erkannt. Der Zählerstand ändert sich nicht und zeigt solange
den letzten gültigen Zustand an, bis wieder Material erkannt wird.

3 Flockensymbol nicht sichtbar: Die Auswertung oder der QuickTeach wur-


den nicht gestartet. Es wird hierbei ebenfalls kein Zählerstand angezeigt.

Der eingestellte Arbeitsbereich wird hier dargestellt. Unter dem Symbol wird
die Kennung ’A’, ’B’, ’C’, ’D’ für einen der vier möglichen Arbeitsbereiche
A
angezeigt.
Ist im System nur ein Arbeitsbereich freigegeben, so wird kein Symbol mit
der Arbeitsbereichskennung angezeigt.

Der Wert der aktuell eingestellten Partikelgröße wird unter diesem kontami-
nierten Flockensysmbol darstellt. Die Partikelgröße kann im Menü M30.1 (
100
siehe Seite 24) in den vorgegebenen Grenzen eingestellt werden. Im Ablauf
mit erhöhter Ausscheideschwelle wird dieser Wert vom System automatisch
angepaßt. Dieser Schwellwert entscheidet, ob eine mögliche Verunreini-
gung nach deren Erkennung eine unmittelbare Ausscheidung einleitet.

Der Wert des aktuell eingestellten Kontrastwertes wird unter diesem


schwach kontaminierten Flockensysmbol dargestellt. Der Wert des Kon-
2
trastwertes kann im Menü M30.2 (siehe Seite 26) in den vorgegebenen
Grenzen eingestellt werden. In den möglichen Bereichen von 0 bis 3 sind
unterschiedliche Parameter für die Auswertung hinterlegt.

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Neben dem Kalendersysmbol wird das aktuelle Systemdatum im Format


TT.MM.JJJJ angezeigt. Das Systemdatum kann im Menü M30.3 ( siehe Seite
28) jederzeit korrigiert und an die lokale Gegebenheiten angepaßt werden.
Neben dem Uhrensysmbol wird die aktuelle Systemzeit im Format
HH:MM:SS angezeigt. Die Systemzeit kann im Menü M30.3 jederzeit korri-
giert und an die lokale Gegebenheiten angepaßt werden.

Der Grafikbereich des Hauptmenüs


Der Grafikbereich zur Anzeige der Ausscheidestatistik wird jede Sekunde
einmal aktualisiert. Die Grafik beinhaltet gleichzeitig zwei Statistiken der
aktuellen Produktion.

Abb. 3-6 Der Grafikbereich zur Anzeige der aktuellen Ausscheidestatistik.

Die linke Y1-Achse zeigt alle Ausscheidungen pro Stunde an. Die grünen
Y1 Balken geben die Gesamtanzahl der Ausscheidungen pro Stunde der laufen-
den Produktion an. Jede Ausscheidung erhöht den entsprechenden Balken.
Der maximale Y-Skalierungswert läßt sich über den Parameter „EjectScaleY
(ID 43370)“ beliebig setzen, um damit eine geeignete Darstellung der
Werte zu erreichen.

X Die X-Achse ist in Stunden von 0:00 bis einschließlich 23:00 fest skaliert
und läßt sich nicht ändern. Die Schrittweite beträgt von Balken zu Balken
eine Stunde.

Die rechte Y2-Achse ist von 0 bis 100 % fest skaliert. Die kleinen lila Bal-
Y2 ken geben den erkannten prozentualen Materialfluß pro Stunde an und
damit die Produktivität der Anlage in der entsprechenden Zeiteinheit. Um
den Materialfluss zu erkennen, muß die Auswertung oder der QuickTeach
gestartet sein.

Die Informationszeile
Zwischen der Grafik zur Darstellung der Statistikdaten und den Pikto-
grammtasten der Softkeys befindet sich die Informationszeile. Hier werden
Informationen, Meldungen und Störungen in Textform dargestellt. Die Zeile
besteht aus insgesamt vier Segmenten.

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Detailinformation vorhanden
Ringpufferzähler der Informationen
Information X von insgesamt Y

406: Erkennungsbetrieb gestoppt 1 / 3 >>

Nummer der Information mit Texterklärung


Statusfeld der Inforamtion
= Information (100 - 399)
= Meldung (400 - 699)
= Störung (700 - 999)

Abb. 3-7 Darstellung und Definitionen in der Informationszeile

Die Inforamtionszeile wird in jedem weiteren Menü und Bildschirmaufbau


identisch angezeigt und jede Sekunde aktualisiert. Befindet sich mehr als
eine Information im Ringpuffer (Information X von insgesamt Y), so werden
die Informationen nacheinander im Sekundentakt angezeigt. Der Ringpuf-
ferzähler gibt die aktuelle Puffernummer an. Die gesamte Ausgabe des Puf-
ferinhalts wird solange wiederholt, bis alle Informationen entsprechend
bestätigt sind, oder das System die Information wieder selbständig gelöscht
hat.
Gibt es zu einer entsprechenden Information Detailinformationen, so wird
dies mit dem Symbol „>>“ am Ende der Inforamtionszeile angezeigt.

Auswahl eines Arbeitsbereiches


Die manuelle Auswahl eines Arbeitsbereiches wird nur dann zur Verfügung
gestellt, wenn diese Sonderfunktion freigegeben ist. Damit wird das Pikto-
gramm auf der ersten Position der Softkey-Taste angezeigt und kann mit der
entsprechenden Taste betätigt werden. Wenn nur ein Arbeitsbereich konfi-
guriert ist, kann kein weiterer Arbeitsbereich ausgewählt werden, und diese
Softkey-Taste bleibt leer.
Bei Betätigung der Arbeitsbereich-Taste werden in einer zweiten Ebene die
fünf Softkey-Tasten mit neuen Funktionen belegt. Je nach Konfiguration
werden nun bis zu vier Tasten mit den Buchstaben ’A’ bis ’D’ für die Selek-
tion des gewünschten Arbeitsbereiches angezeigt. Es kann nur ein Arbeits-
bereich gewählt werden, der auch aktiviert ist.
Durch Betätigen einer der möglichen Tasten wird die Auswahl abgeschlos-
sen und das Programm verzweigt wieder zurück in die Standarddarstellung
der Softkey-Tasten. Im Symbolbereich des Hauptbildschirmes erscheint der
Kennbuchstabe des eingestellten Arbeitsbereiches. Die Auswahl kann
beliebig oft wiederholt werden.

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QuickTeach starten
Mit Hilfe der zweiten Softkey-Taste kann die Funktion „QuickTeach“
manuell gestartet werden. Nach dem Betätigen der Taste wechselt der
Zustand der Piktogrammfläche in eine inverse Darstellung, um anzudeuten,
daß die Funktion gestartet ist.
Eine weitere Betätigung der gleichen, jetzt invers dargestellten Softkey-
Taste, beendet die Funktion „QuickTeach“ augenblicklich und die Darstel-
lung der Piktogrammfläche wechselt zurück in die Normaldarstellung.
Die manuell ausgeführte Funktion „QuickTeach“ stoppt die eventuell laufende
Auswertung. Bei Beendigung der Funktion „QuickTeach“ muss die Erkennung
manuell neu gestartet werden (siehe Seite 45).
Die Funktion „QuickTeach“ wird auch automatisch gestartet, wenn nach
dem Aufstarten des Systems innerhalb von 10 Sekunden keine Taste der
Folientastatur betätigt wird. Nach dem erfolgreich durchgeführten Quick-
Teach wird automatisch in den Erkennungsbetrieb gewechselt.
Im Symbolbereich des Hauptbildschirmes erscheint während der gestarteten
Funktion „QuickTeach“ das Flockensymbol mit dem Zeilenzähler. Wird
noch kein Material an der Kamera vorbeigeführt, bleibt das Flockensysmbol
durchgestrichen und der Zählerstand ändert sich nicht. Erst mit dem Erken-
nen von lernfähigem Material erhöht sich der Zählerwert und das Flocken-
symbol ist nicht mehr durchgestrichen. Die Funktion „QuickTeach“ wird
solange ausgeführt, bis die vorgegebene Anzahl von Kamerazeilen gelernt
werden konnten.

Abgangsbehälter entleeren
Die Anlage überwacht den Füllstand des Abgangsbehälters und generiert
eine Information, wenn ein bestimmter Füllstand erreicht ist. Tritt diese
Information auf, so kann mit der Softkey-Taste oder mit dem Taster neben
dem Steuerschrank die Entleerung bestätigt werden. Wurde die Entleerung
korrekt ausgeführt, erlischt die entsprechende Information. Die Softkey-
Taste ändert während der Ausführung ihren Zustand nicht.

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M10.2 Systemkonfiguration
Dieses Übersichtsmenü gibt verschiedene Benutzerinformationen über Soft-
wareversionen und Hardware-Einstellungen wieder. In diesem Menü sind
keine Softkey-Tasten definiert und lassen sich damit auch keine Einstellun-
gen durchführen.

Abb. 3-8 Informationsbildschirm über Systemkonfigurationen

Der Bildschirm kann jederzeit mit Hilfe der Menü-Navigationstasten verlas-


sen werden (siehe„Übersicht der Menüstruktur” auf Seite 4 - 7).
Mit Hilfe der Sprachen-Taste kann eine neue Benutzersprache ausgewählt
werden (siehe„Die Sprachen - Taste” auf Seite 4 - 8).

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M20 Statistiken
M20.1 Ausscheidungen pro Tag
In diesem Menü wird die Statistik aller Ausscheidungen für den jeweils
gewählten Tag im Stundenraster grafisch dargestellt. Beim Aufruf wird die
Statistik immer mit dem Datum des aktuellen Tages aufgerufen und auto-
matisch angezeigt. Die Daten der Grafik entsprechen den Daten des Haupt-
menüs für den aktuellen Tag. Das aktuelle Datum der Statistik wird
unterhalb der Grafik neben dem Datumssymbol angezeigt.

Sind im System mehrere Arbeitsbereiche definiert, wird neben dem Arbeits-


bereichssymbol unterhalb der Grafik der aktuell gewählte Arbeitsbereich
der Grafik angezeigt. Ist im System nur ein Arbeitsbereich definiert, wird
kein Symbol und kein Arbeitsbereich angezeigt.

Tagestotal

ausgewähltes
Datum

ausgewählter
Arbeitsbereich

Abb. 3-9 Darstellung der Bildschirmseite für M20.1

Die linke Y1-Achse zeigt alle Ausscheidungen pro Stunde an. Die grünen
Y1 Balken geben die Gesamtanzahl der Ausscheidungen pro Stunde der laufen-
den Produktion an. Jede Ausscheidung erhöht den entsprechenden Balken.
Der maximale Y-Skalierungswert läßt sich über den Parameter „EjectScaleY
(ID 43370)“ beliebig setzen, um damit eine geeignete Darstellung der
Werte zu erreichen.

X Die X-Achse ist in Stunden von 0:00 bis einschließlich 23:00 fest skaliert
und läßt sich nicht ändern. Die Schrittweite von Balken zu Balken beträgt
eine Stunde.

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Bedienung

Die rechte Y2-Achse ist in Prozent von 0 bis 100 % fest skaliert. Die klei-
Y2 nen lila Balken geben den erkannten prozentualen Materialfluß pro Stunde
an und damit die Produktivtät der Anlage in der entsprechenden Zeitein-
heit.
Sollen Statistiken eines beliebigen Tages aus der Vergangenheit angezeigt
werden, so kann dieser Tag mit der Softkey-Taste „Datum“ selektiert wer-
den. Beim Betätigen dieser Taste verzweigt das Programm in ein Untermenü
zur schrittweisen Selektion des gewünschten Datums. Hierzu werden die
Softkey-Tasten mit neuen Funktionen dargestellt.
Mit den im Untermenü nun dargestellten Softkey-Pfeiltasten kann schritt-
weise das gewünschte Datum tageweis verändert werden. Das eingestellte
Datum wird hierbei neben dem Datumssymbol unterhalb der Grafik ange-
zeigt. Während dem Auswählen eines neuen Tages ändert sich die grafische
Anzeige nicht.
Mit der Taste „nach rechts“ wird das Datum vorwärts gezählt, während mit
der Taste „nach links“ das Datum rückwärts gezählt wird. Beim Vorwärts-
zählen kann jedoch nicht über das aktuelle Datum hinaus gezählt werden,
da es noch keine Produktionsdaten aus der Zukunft geben kann.
Wurde ein gewünschtes Datum ausgewählt, so wird mit der Taste
<RETURN> der Ladevorgang der entsprechenden Datei eingeleitet. Die
Daten werden dann unmittelbar grafisch angezeigt. Gibt es jedoch zu die-
sem Tag oder zu dem selektierten Arbeitsbereich keine Produktionsdaten,
so bleibt die Grafik leer.

Sind im System mehrere Arbeitsbereiche definiert, so erscheint auch die


Softkey-Taste „Auswahl Arbeitsbereich“.
Da die Produktionsdaten nach Datum und Arbeitsbereich getrennt gespei-
chert werden, muß der gewünschte Arbeitsbereich vor der Auswahl des
gewünschten Datums eingestellt werden.
Durch Betätigen der Arbeitsbereichs-Taste erscheint ein Untermenü zum
Auswählen des gewünschten Bereiches. Je nach Anzahl der freigegebenen
Arbeitsbereiche erscheinen bis zu vier Softkey-Tasten mit den Buchstaben
des Bereiches. Durch Betätigung eines der angezeigten Arbeitsbereichsta-
sten wird die Auswahl unmittelbar abgeschlossen und der selektierte
Bereichsbuchstabe erscheint neben dem Symbol unterhalb der Grafik. Alle
weiteren Datumsaufrufe beziehen sich auf diesen selektierten Arbeitsbe-
reich.
Der Arbeitsbereich ’all’ dagegen bildet bei der Darstellung der Produktions-
daten die Summe über alle Arbeitsbereiche des gesamten ausgewählten
Tages.

Der Bildschirm kann jederzeit mit Hilfe der Menü-Navigationstasten verlas-


sen werden (siehe„Übersicht der Menüstruktur” auf Seite 4 - 7).
Mit Hilfe der Sprachen-Taste kann jederzeit eine neue Benutzersprache aus-
gewählt werden (siehe„Die Sprachen - Taste” auf Seite 4 - 8).

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M20.2 Ventilaktivierungen pro Stunde


In diesem Menü wird die Auswurfstatistik jedes einzelnen Ventils für den
gewählten Zeitraum grafisch dargestellt.
Beim Aufruf wird die Statistik grundsätzlich mit dem Datum des aktuellen
Tages aufgerufen und automatisch angezeigt. Die Daten der Grafik entspre-
chen den Daten des Hauptmenüs für den aktuellen Tag. Das aktuelle Datum
der Statistik wird unterhalb der Grafik neben dem Datumssymbol angezeigt.
Beim Aufruf wird die Statistik grundsätzlich mit dem Zeitbereich der aktuel-
len Produktionsstunde angezeigt. Die Daten können im Stundenraster aus-
gewählt werden.
Sind im System mehrere Arbeitsbereiche definiert, wird neben dem Arbeits-
bereichssymbol unterhalb der Grafik der aktuell gewählte Arbeitsbereich
der Grafik angezeigt. Ist im System nur ein Arbeitsbereich definiert, wird
kein Symbol und kein Bereich angezeigt.

ausgewähltes
Datum

ausgewählter
Zeitbereich

ausgewählter
Arbeitsbereich

Abb. 3-10 Darstellung der Bildschirmseite für M20.2

Die Y1-Achse ist skaliert in Ausscheidungen pro Stunde. Der Zählerstand


Y1 gibt die Gesamtanzahl von Ausscheidungen jedes einzelnen Ventils im
gewählten Zeitraum an. Der maximale Y-Skalierungswert läßt sich über den
Parameter „EjectScaleY (ID 43370)“ beliebig setzen, um damit eine geeig-
nete Darstellung der Werte zu erreichen.
X Die X-Achse ist skaliert für die Darstellung der einzelnen Ventile. Je nach
Systemkonfiguration (Parameter „EjectValves“ ID 46040) können bis zu 48
Ventildaten angezeigt werden.
Sollen Statistiken eines beliebigen Tages aus der Vergangenheit angezeigt
werden, kann dieser Tag mit der Softkey-Taste „Datum“ selektiert werden.
Beim Betätigen dieser Taste verzweigt das Programm in ein Untermenü zur
schrittweisen Selektion des gewünschten Datums. Hierzu werden die Soft-
key-Tasten mit neuen Funktionen dargestellt.

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Mit den im Untermenü nun dargestellten Softkey-Pfeiltasten kann schritt-


weise das gewünschte Datum tageweis verändert werden. Das eingestellte
Datum wird hierbei neben dem Datumssymbol unterhalb der Grafik ange-
zeigt. Während dem Auswählen eines neuen Tages wird die vorher ange-
zeigte Grafik gelöscht.
Mit der Softkey-Taste „nach rechts“ wird das Datum vorwärts gezählt, wäh-
rend mit der Softkey-Taste „nach links“ das Datum rückwärts gezählt wird.
Beim Vorwärtszählen kann jedoch nicht über das aktuelle Datum hinaus
gezählt werden, da es noch keine Produktionsdaten aus der Zukunft geben
kann.
Wurde ein gewünschtes Datum ausgewählt, so wird mit der Taste
<RETURN> der Ladevorgang der entsprechenden Datei eingeleitet. Die
Daten werden dann unmittelbar grafisch angezeigt. Gibt es jedoch zu die-
sem Tag oder zu dem selektierten Arbeitsbereich keine Produktionsdaten,
so bleibt die Grafik leer.
Die Auswahl eines beliebigen Stundenzeitraumes aus dem gewählten Pro-
duktionstag heraus wird mit Hilfe der Softkey-Taste „Stunden“ durchge-
führt. Beim Betätigen dieser Taste verzweigt das Programm in ein
Untermenü zur schrittweisen Selektion des gewünschten Zeitbereiches.
Hierzu werden die Softkey-Tasten mit neuen Funktionen dargestellt.
Mit den im Untermenü nun dargestellten Softkey-Pfeiltasten kann stunden-
weise die Zeit verändert werden. Der eingestellte Zeitbereich wird hierbei
neben dem Uhrzeitsymbol unterhalb der Grafik angezeigt. Während dem
Auswählen eines Zeitbereiches wird die vorher angezeigte Grafik gelöscht.
Mit der Softkey-Taste „nach rechts“ wird der Zeitbereich vorwärts gezählt,
während mit der Softkey-Taste „nach links“ der Zeitbereich rückwärts
gezählt wird. Beim Vorwärtszählen kann jedoch nicht über die aktuelle Uhr-
zeit des aktuellen Tages hinaus gezählt werden, da es noch keine Ventilsta-
tistiken aus der Zukunft geben kann. Innerhalb eines beliebigen Tages aus
der Vergangenheit kann nur ein Zeitbereich innerhalb dieses Tages von
00:00 - 01:00 und 23:00 - 24:00 Uhr selektiert werden.
Wurde ein gewünschter Zeitbereich ausgewählt, so wird mit der Taste
<RETURN> der Ladevorgang der entsprechenden Datei eingeleitet. Die
Daten werden dann unmittelbar grafisch angezeigt. Gibt es jedoch zu die-
sem Tag mit dem gewählten Zeitbereich oder zu dem selektierten Arbeits-
bereich keine Produktionsdaten, so bleibt die Grafik leer und es werden
keine Daten angezeigt.
Sind in der Systemkonfiguration mehrere Arbeitsbereiche zugelassen, so
erscheint die Softkey-Taste „Auswahl Arbeitsbereich“.
Durch Betätigen der Softkey-Taste „Auswahl Arbeitsbereich“ erscheint ein
Untermenü zum Auswählen des gewünschten Bereiches. Je nach Anzahl der
zugelassenen Arbeitsbereiche erscheinen bis zu vier Softkey-Tasten mit den
Buchstaben des Bereiches. Durch Betätigung einer der angezeigten Arbeits-
bereichstasten, wird die Auswahl unmittelbar abgeschlossen und der selek-
tierte Bereichsbuchstabe erscheint neben dem Symbol unterhalb der Grafik.
Alle weiteren Datums- und Zeitbereiche beziehen sich auf diesen selektier-
ten Arbeitsbereich.

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Der Arbeitsbereich „all“ dagegen bildet bei der Darstellung der Produkti-
onsdaten die Summe über alle Arbeitsbereiche des ausgewählten Tages und
Zeitbereichs.
Der Bildschirm kann jederzeit mit Hilfe der Menü-Navigationstasten verlas-
sen werden (siehe „Übersicht der Menüstruktur” auf Seite 4 - 7) .
Mit Hilfe der Sprachen-Taste kann jederzeit eine neue Benutzersprache aus-
gewählt werden (siehe„Die Sprachen - Taste” auf Seite 4 - 8).

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M20.3 Systemprotokoll
In diesem Menü werden alle Systemmeldungen zeitlich sortiert dargestellt.
Alle während eines Produktionstages aufgetretenen Ereignisse werden in
diese Liste eingetragen und in einer Tagesdatei gespeichert. Beim Aufrufen
des Menüs werden alle Ereignisse vom aktuellen Produktionstag automa-
tisch aufgelistet.
Das zeitlich neueste (letzte) Ereignis erscheint an erster Stelle in der
Anzeige.
Das zeitlich älteste (erste) Ereignis erscheint am Ende der Anzeige.

ausgewähltes
Datum
Zeitpunkt des
Ereignises
Nummer der
Information

Informationszeile
mit aktueller
Information

Abb. 3-11 Darstellung der Systemhistorie einer Seite eines Produktionstages.

Sollen die Ereignisse eines beliebigen Tages aus der Vergangenheit ange-
zeigt werden, so kann dieser Tag mit der Softkey-Taste „Datum“ selektiert
werden. Beim Betätigen dieser Taste verzweigt das Programm in ein Unter-
menü zur schrittweisen Selektion des gewünschten Datums. Hierzu werden
die Softkey-Tasten mit neuen Funktionen dargestellt.

Mit den im Untermenü nun dargestellten Softkey-Pfeiltasten kann schritt-


weise das gewünschte Datum tageweis verändert werden. Das eingestellte
Datum wird hierbei neben dem Datumssymbol rechts oben im Bildschirm
angezeigt. Während dem Auswählen eines neuen Tages ändert sich die Mel-
dungsliste in der Anzeige nicht.
Mit der Taste „nach rechts“ wird das Datum vorwärts gezählt, während mit
der Taste „nach links“ das Datum rückwärts gezählt wird. Beim Vorwärts-
zählen kann jedoch nicht über das aktuelle Datum hinaus gezählt werden,
da es noch keine Ereignislisten aus der Zukunft geben kann.

Wurde das gewünschte Datum ausgewählt, so wird mit der Taste


<RETURN> der Ladevorgang der entsprechenden Datei eingeleitet. Die
Daten werden dann unmittelbar angezeigt. Gibt es jedoch zu dem gewähl-

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ten Tag keine Ereignisdatei, so werden keine Ereignis angezeigt.

Da auf einer Bildschirmseite nur eine begrenzte Anzahl von Ereignissen dar-
stellbar sind, können die Ereignisse seitenweise aufgerufen werden. Hierzu
werden den entsprechenden Softkey-Tasten automatisch Seitentasten zuge-
ordnet, wenn sich mehr Ereignisse in der Liste befinden, wie auf einer Seite
zusammen dargestellt werden können. Beliebig viele Seiten können somit
nacheinander aufgerufen werden.
Die Softkey-Taste „Pfeil nach unten“ blättert jeweils eine Seite zeitlich
zurück in der dargestellten Ereignisliste. Die Ereignisse der nächsten Seite
werden sofort am Bildschirm dargestellt. Das Blättern kann solange mit die-
ser Taste durchgeführt werden, bis das Ende der Liste erreicht ist und keine
älteren Ereignisse mehr dargestellt werden.
Die Softkey-Taste „Pfeil nach oben“ blättert jeweils eine Seite zeitlich vor-
wärts in der dargestellten Ereignisliste. Die Ereignisse der vorherigen Seite
werden sofort am Bildschirm dargestellt. Das Blättern kann solange mit die-
ser Taste durchgeführt werden, bis der Anfang der Liste erreicht ist und
keine neuern Ereignisse mehr dargestellt werden.

Der Bildschirm kann jederzeit mit Hilfe der Menü-Navigationstasten verlas-


sen werden (siehe„Übersicht der Menüstruktur” auf Seite 4 - 7) .
Mit Hilfe der Sprachen-Taste kann jederzeit eine neue Benutzersprache aus-
gewählt werden (siehe „Die Sprachen - Taste” auf Seite 4 - 8).

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M30 Einstellungen
M30.1 Partikelgrösse einstellen
In diesem Menü läßt sich die minimale Partikelgrösse des Fremdmaterials
einstellen, die vom System erkannt und ausgeschieden werden soll. Inner-
halb bestimmter Grenzen kann ein neuer Werte eingestellt werden. Die
Systemwerte für die Grenzen können mit den Parametern „ParticleSize-
Min“ (ID 74613) und „ParticleSizeMax“ (ID 74819) verändert werden
(siehe „M30.4 Parameter einstellen / ändern” auf Seite 4 - 31).
Mit dem Verändern der Partikelgrösse wird die Anzahl der möglichen Aus-
scheidungen direkt beeinflußt. Auf der Basis der vergangenen Ausscheidun-
gen pro Produktionsstunde werden die möglichen Ausscheidungen der
aktuell eingestellten Partikelgrösse diagnostiziert.

eingestellter
Farbkontrast
aktuelle Werte von
Ausscheidungen
der Produktion
aktuelle
Partikelgrösse
aktuelle mögliche
Ausscheidungen
bei Partikelgrösse

Schieberegler mit
Position der aktuellen
Partikelgrösse

Abb. 3-12 Darstellung des Parametermenüs zur Einstellung der Partikelgrösse

Zum Verändern des aktuellen Wertes werden die beiden Softkey-Tasten


„Pfeil nach rechts“ und „Pfeil nach links“ benutzt. Bei Betätigung einer
dieser beiden Tasten wird die Partikelgröße mit einer festen Schrittweite in
die entsprechende Richtung verändert und der Schieberegler neu positio-
niert. Der Schieberegler ändert zudem seine Farbe und signalisiert die Ver-
änderung des ursprünglichen Wertes. Jede weitere Betätigung einer der
beiden Pfeiltasten verändert den Wert der Partikelgrösse erneut um die
feste Schrittweite in die entsprechende Richtung und positioniert den
Schieberegler neu.
Erreicht die Position des Schiebereglers den linken oder rechten Grenzwert,
ist eine weitere Veränderung der Partikelgrösse in der entsprechenden Rich-
tung nicht weiter möglich. Der minimal oder maximal einstellbare Wert der
Partikelgrösse ist damit erreicht.

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unterer Grenzwert oberer Grenzwert


Merker der alten
Schiebereglerposition
neuer Wert der
Partikelgröße

Schieberegler während
Änderung des Wertes

neuer Wert der


neue Position des möglichen
Schiebereglers Ausscheidungen

Abb. 3-13 Ansicht des Einstellvorgangs zur Änderung der Partikelgrösse

Mit der Softkey-Taste <RETURN> wird der aktuell neu eingestellte Wert der
Partikelgröße übernommen und gespeichert. Der Schieberegler wird darauf-
hin wieder in seiner Normaldarstellung angezeigt. Die Position des blauen
Merkers wird auf die neue Position des Schiebereglers aktualisiert.

Mit der Softkey-Taste <CANCEL> werden die aktuellen Änderungen zur


Einstellung der Partikelgröße verworfen und der letzte mit der Softkey-Taste
<RETURN> eingestellte Wert wieder hergestellt. Der Schieberegler wird
anschließend in seiner Normaldarstellung angezeigt sowie die Reglerposi-
tion auf die alte Position des Merkers zurückgesetzt.

Der Bildschirm kann jederzeit mit Hilfe der Menü-Navigationstasten verlas-


sen werden (siehe „Übersicht der Menüstruktur” auf Seite 4 - 7). Geschieht
dies während des Einstellvorganges, so wirken diese Tasten wie die Softkey-
Taste <CANCEL>.
Mit Hilfe der Sprachen-Taste kann jederzeit eine neue Benutzersprache aus-
gewählt werden (siehe „Die Sprachen - Taste” auf Seite 4 - 8).

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M30.2 Farbkontrast einstellen


Mit dieser Einstellung wird dem System vorgegeben, wie hoch der Farbkon-
trast des Fremdpartikels gegenüber dem zu verarbeitenden Material sein
muss, damit es zu einer Ausscheidung kommt. Hierbei repräsentiert die
Stufe 0 einen niedrigen (kleiner Unterschied zum verarbeiteten Material)
und die Stufe 3 einen hohen Farbkontrast (grosser Unterschied zum verar-
beiteten Material). Für die Empfindlichkeit heisst dies, je tiefer der Farb-
kontrast desto höher die Empfindlichkeit und dadurch eine höhere Anzahl
Ausscheidungen.
Für jeden der bis zu vier möglichen Arbeitsbereiche steht diese Farbkontra-
steinstellung zur Verfügung.

aktuell eingestellte
Partikelgrösse

aktuelle Werte von


Ausscheidungen
der Produktion

aktuell eingestellter
Kontrastwert

Schieberegler mit
Position des aktuellen
Farbkontrastes

Abb. 3-14 Darstellung des Parametermenüs zur Einstellung des Farbkontrastes

Zum Verändern des aktuellen Wertes werden die beiden Softkey-Tasten


„Pfeil nach rechts“ und „Pfeil nach links“ benutzt. Bei Betätigung einer
dieser beiden Tasten wird der Farbkontrast mit einer festen Schrittweite in
die entsprechende Richtung verändert und der Schieberegler neu positio-
niert. Der Schieberegler ändert zudem seine Farbe und signalisiert die Ver-
änderung des ursprünglichen Wertes. Jede weitere Betätigung einer der
beiden Pfeiltasten verändert den Wert des Farbkontrasts erneut um die
feste Schrittweite in die entsprechende Richtung und positioniert den
Schieberegler neu.
Erreicht die Position des Schiebereglers den linken oder rechten Grenzwert,
ist eine weitere Veränderung des Farbkontrastes in der entsprechenden
Richtung nicht weiter möglich. Der minimale oder maximale einstellbare
Wert ist erreicht.
Mit der Softkey-Taste <RETURN> wird der aktuell neu eingestellte Wert des
Farbkontrastes übernommen und gespeichert. Der Schieberegler wird dar-
aufhin wieder in seiner Normaldarstellung angezeigt. Die Position des
blauen Merkers wird auf die neue Position des Schiebereglers aktualisiert.

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unterer Grenzwert Merker der ursprünglichen oberer Grenzwert


Schiebereglerposition
neuer Wert des
Farbkontrastes

Schieberegler während
Änderung des Wertes

neue Position des


Schiebereglers

Abb. 3-15 Ansicht des Einstellvorgangs zur Änderung des Farbkontrastes

Mit der Softkey-Taste <CANCEL> werden die aktuellen Änderungen zur


Einstellung des Farbkontrastes verworfen und der ursprüngliche oder letzte
mit der Softkey-Taste <RETURN> eingestellte Wert wieder hergestellt. Der
Schieberegler wird anschließend in seiner Normaldarstellung angezeigt
sowie die Reglerposition auf die alte Position des Merkers zurückgesetzt.

Der Bildschirm kann jederzeit mit Hilfe der Menü-Navigationstasten verlas-


sen werden (siehe „Übersicht der Menüstruktur” auf Seite 4 - 7). Geschieht
dies während des Einstellvorganges, so wirken diese Tasten wie die Softkey-
Taste <CANCEL>.
Mit Hilfe der Sprachen-Taste kann jederzeit eine neue Benutzersprache aus-
gewählt werden (siehe „Die Sprachen - Taste” auf Seite 4 - 8).

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M30.3 Uhrzeit / Datum einstellen


In diesem Menü läßt sich das Systemdatum und die Systemuhrzeit getrennt
einstellen. Die Einstellungen gestatten es, die Systemzeit und das System-
datum den lokalen Gegebenheiten anzupassen. Von diesen Einstellungen
hängen wesentliche Speichervorgänge und Systemabläufe ab.

Abb. 3-16 Ansicht des Einstellmenüs für Uhrzeit und Datum

Mit der Softkey-Taste „Uhrzeit“ wird die Einstellung der Systemuhrzeit akti-
viert. Die ständig aktualisiert angezeigte Uhrzeit wird „eingefroren“ und
läßt jetzt Änderungen zu. Das Programm verzweigt in ein Untermenü, das
die getrennte Einstellung von Stunde, Minute und Sekunde gestattet. Die
Uhrzeit wird im folgenden Format angezeigt:
Stunde (HH) : Minute (MM) : Sekunde (SS)

Abb. 3-17 Ansicht der Einstellfunktion für die Systemzeit

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Mit der Softkey-Taste „Pfeil nach rechts“ kann das gewünschte Zeitfeld von
Stunde, Minute oder Sekunde separat gewählt werden. Das jeweils selek-
tierte Feld wird farblich markiert und kann nun geändert werden. Beim Auf-
ruf der Zeitfunktion wird das Stundenfeld automatisch vorselektiert.
Mit den Softkey-Tasten „-“ und „+“ kann das jeweils selektierte Feld
schrittweise geändert werden. Hierbei zählt die Minus-Taste eine entspre-
chende Zeiteinheit zurück und die Plus-Taste zählt eine Zeiteinheit vor-
wärts. Bei Änderung der Minuten wirkt sich ein Übertrag direkt auf die
Stunden aus. Der Sekundenübertrag wirkt sich auf die Minuten aus und
ändert diese entsprechend mit.
Mit der Softkey-Taste <CANCEL> werden die aktuellen Änderungen der
Uhrzeit verworfen. Das Programm verzweigt wieder in die Normaldarstel-
lung des Bildschirms. Die ursprüngliche Systemzeit wird wieder angezeigt.
Die Softkey-Taste <RETURN> beendet das Einstellen der Uhrzeit zu jedem
Zeitpunkt und unabhängig, welches Feld gerade selektiert ist. Das Pro-
gramm verzweigt wieder in die Normaldarstellung des Bildschirms. Die ein-
gestellte Uhrzeit wird vom System übernommen und gilt ab sofort als neue
Zeitbasis.

Mit der Softkey-Taste „Datum“ wird die Einstellung des Systemdatums akti-
viert. Die ständig aktualisiert angezeigte Uhrzeit wird „eingefroren“ und
läßt Änderungen im Datumsbereich zu. Das Programm verzweigt in ein
Untermenü, das die getrennte Einstellung von Tag, Monat und Jahr gestat-
tet. Das Datum wird im folgenden Format angezeigt:
Tag (TT) . Monat (MM) . Jahr (JJJJ)

Abb. 3-18 Ansicht der Einstellfunktion für das Systemdatum

Mit der Softkey-Taste „Pfeil nach rechts“ kann das gewünschte Datumsfeld
von Tag, Monat oder Jahr separat gewählt werden. Das jeweils selektierte
Feld wird farblich markiert und kann nun geändert werden. Beim Aufruf der
Datumsfunktion wird das Tagfeld automatisch vorselektiert.
Mit den Softkey-Tasten „-“ und „+“ kann das jeweils selektierte Feld
schrittweise geändert werden. Hierbei zählt die Minus-Taste eine entspre-
chende Datumseinheit zurück und die Plus-Taste zählt eine Datumseinheit

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vorwärts. Bei Änderung vom Tagfeld wirkt sich ein Übertrag direkt auf den
Monat aus. Der Monatsübertrag wirkt sich auf das Jahr aus und ändert die-
ses entsprechend.
Mit der Softkey-Taste <CANCEL> werden die aktuellen Änderungen des
Datums verworfen. Das Programm verzweigt wieder in die Normaldarstel-
lung des Bildschirms. Das ursprüngliche Systemdatum wird wieder ange-
zeigt.

Die Softkey-Taste <RETURN> beendet das Einstellen des Datums zu jedem


Zeitpunkt und unabhängig, welches Feld gerade selektiert ist. Das Pro-
gramm verzweigt wieder in die Normaldarstellung des Bildschirms. Das
soeben eingestellte Datum wird vom System übernommen und gilt ab
sofort.

Der Bildschirm kann jederzeit mit Hilfe der Menü-Navigationstasten verlas-


sen werden (siehe „Übersicht der Menüstruktur” auf Seite 4 - 7). Geschieht
dies während des Einstellvorganges, so wirken diese Tasten wie die Softkey-
Taste <CANCEL>.
Mit Hilfe der Sprachen-Taste kann jederzeit eine neue Benutzersprache aus-
gewählt werden (siehe „Die Sprachen - Taste” auf Seite 4 - 8).

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M30.4 Parameter einstellen / ändern


In diesem Menü lassen sich alle vom System benutzten und zugänglichen
Parameter einstellen und verändern. Das Ändern von Parametern setzt fun-
dierte Systemkenntnisse voraus und sollte nur von geschultem Personal
durchgeführt werden.
Jedem Parameter ist eine vom System vergebene, eindeutige Parameterken-
nung (ID) zugeordent, über die es möglich ist, den Parameter selbst aufzu-
rufen und dessen Wert zu ändern. An einem Beispiel wird hier gezeigt, wie
eine Parameteränderung durchgeführt wird oder wie der Wert eines Para-
meters angezeigt werden kann.

Angabe zur Zeit nicht


unterstützt

Eingabezeile für
Parameterkennung

Anzeigezeile des
Parameternamens

Eingabezeile für
Parameterwert

Abb. 3-19 Darstellung des Parametermenüs

Der Bildschirm kann jederzeit mit Hilfe der Menü-Navigationstasten verlas-


sen werden (siehe „Übersicht der Menüstruktur” auf Seite 4 - 7). Geschieht
dies während des Eingabevorganges, so wirken diese Tasten wie die Soft-
key-Taste <CANCEL>.
Mit Hilfe der Sprachen-Taste kann jederzeit eine neue Benutzersprache aus-
gewählt werden (siehe„Die Sprachen - Taste” auf Seite 4 - 8).

Eingabe der Parameterkennung (ID)


Beim Aufruf des Parametermenüs wird zuerst die Eingabe einer gültigen
Parmeterkennung (ID) erwartet, um den gewünschten Parameter ändern
oder betrachten zu können. Die Parameterkennung (ID) kann aus einer bis
zu 9-stelligen Zahl bestehen, die mit Hilfe der Softkey-Tasten stellenweise
eingegeben werden muß. Hierbei wird die jeweils gerade aktivierte Stelle
farblich markiert. Die Markierung steht zu Beginn bereits auf der ersten
Stelle, die mit der Zahl ’0’ vorbelegt ist. Die Parameterkennung wird links-
bündig eingegeben und beginnt mit der höchsten Zahlenstelle.

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Mit den Softkey-Tasten „-“ und „+“ kann der Wert der jeweils selektierten
Stelle schrittweise geändert werden. Hierbei zählt die Minus-Taste einen
Zahlenwert zurück und die Plus-Taste zählt einen Zahlenwert vorwärts. Der
Zahlenbereich pro Stelle erstreckt sich von ’0’ bis ’9’. Die Zählweise ist
umlaufend und beginnt bei Überlauf wieder mit dem entgegengesetzten
Wert des Zahlenbereichs.
Mit der Softkey-Taste „Pfeil nach rechts“ wird die nächste Zahlenstelle
selektiert. Hierbei wird jedoch unterschieden, ob die folgende Stelle bereits
mit einer Zahl belegt ist oder ob die folgende Stelle noch leer ist.
Bei einer leeren Stelle wird automatisch eine neue Zahl ’0’ eingetragen und
die Markierung auf diese Stelle gesetzt.
Bei einer bereits vorhandenen Zahl wird nur die Markierung auf diese Stelle
verschoben und der vorhandene Stellenwert nicht verändert.
Anschließend kann der Stellenwert mit den Zähltasten verändert werden.
Auf diese Weise können die bis zu maximal 9 Stellen der Parameterkennung
eingegeben werden. Beispiel:
Korrekte Parameterkennung: „43370“
Falsche Parameterkennung:„043370000“.
Es dürfen nicht mehr Stellen als notwendig für die geforderte Parameterkennung
eingegeben werden. Die verbleibenden Stellen müssen leer bleiben und dürfen
nicht mit der Zahl ’0’ belegt sein.

Abb. 3-20 Eingabe der Parameterkennung

Bei fehlerhafter Eingabe der Parameterkennung oder Eingabe von zu vielen


Stellen, werden mit der Softkey-Taste <CANCEL> alle bisherigen Eingaben
auf einmal gelöscht. Die Markierung wird wieder an den linksbündigen
Anfang gesetzt und der erste Stellenwert ’0’ dort vorgegeben. Die erneute
Eingabe der geforderten Stellenwerte kann jetzt fortgesetzt werden.

Die Softkey-Taste <RETURN> beendet die Eingabe der Parameterkennung


(ID). Anschließend findet eine Verifizierung der eingegebenen Parameter-
kennung auf ihre Gültigkeit statt.

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1 Bei Gültigkeit der Parameterkennung wird der entsprechende Parameter


geladen. Name des Parameters und aktueller Wert werden in den unte-
ren Feldern angezeigt.
2 Bei fehlerhafter Eingabe der Parameterkennung wird die Eingabezeile
gelöscht und es wird auf eine erneute Eingabe erwartet. Die Funktions-
weise ist ähnlich wie bei Betätigung der Taste <CANCEL>.

Änderung des Parameterwertes


Nach erfolgreicher Eingabe und gültiger Überprüfung der Parameterken-
nung (ID), erscheint der gewählte Parameter mit seinem Namen sowie sei-
nem derzeit gültigen Wert in den dafür vorgesehenen Menüzeilen. Der
Parameterwert wird mit 9 Stellen rechtsbündig und führenden Nullen ange-
zeigt. Die Markierung zum Ändern der entsprechenden Zahlenstelle
erscheint an der ersten Position links.
Sollen keine Änderungen des Parameterwertes durchgeführt werden, so
kann der Wert einfach mit der Taste <RETURN> bestätigt werden und die
Eingabe wird abgeschlossen. Andernfalls kann das Menü ohne Änderung
mit einer der Menü-Navigationstasten sofort verlassen werden.

Abb. 3-21 Eingabe oder Änderung des Parameterwertes

Mit der Softkey-Taste „Pfeil nach rechts“ wird zunächst die Zahlenstelle
selektiert, die geändert werden soll. Die Positionierung ist hierbei umlau-
fend und springt von der letzten Zahlenstelle (rechts) wieder zurück an die
erste Stelle (links). Damit ist es möglich, Stellen beliebig oft zu selektieren.
Mit den Softkey-Tasten „-“ und „+“ kann der Wert der jeweils selektierten
Stelle schrittweise geändert werden. Hierbei zählt die Minus-Taste einen
Zahlenwert zurück und die Plus-Taste zählt einen Zahlenwert vorwärts. Der
Zahlenbereich pro Stelle erstreckt sich von ’0’ bis ’9’. Die Zählweise ist
umlaufend und beginnt bei Überlauf immer wieder mit dem entgegenge-
setzten Wert des Zahlenbereichs.
Bei fehlerhafter Eingabe oder ungewünschter Änderung des Parameterwer-
tes können mit der Softkey-Taste <CANCEL> alle bisherigen Änderungen
des Wertes zurückgenommen werden. Der ursprüngliche Parameterwert
wird wieder angezeigt und kann erneut geändert werden. Die Markierung
wird wieder auf die linke Eingabeposition gesetzt.

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Die Softkey-Taste <RETURN> beendet den Änderungsvorgang des Parame-


terwertes zu einem beliebigen Zeitpunkt. Der aktuelle Parameterwert wird
daraufhin gespeichert und steht fortan dem System zur Verfügung.
Das Menü erwartet jetzt eine weitere Eingabe einer Parameterkennung (ID)
zum Ändern eines beliebig nächsten Parameterwertes. Hierzu springt die
Stellenmarkierung zurück in die entsprechende Eingabezeile der Parameter-
kennung, löscht den bisherigen Wert in der Zeile und erwartet eine neue
Eingabe.

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M40 Diagnose
M40.1 Auswertpegel
Dieses Menü stellt die Auswertpegel der einzelnen Erkennungszonen gra-
fisch dar. Dieser Pegel bildet das Kriterium für die Ansteuerung der entspre-
chenden Ausscheideventile zur Sortierung des Fremdmaterials. Für die
Ausscheidung von Fremdmaterial ist unter anderem der Parameter „Parti-
kelgrösse“ (siehe „M30.1 Partikelgrösse einstellen” auf Seite 4 - 24) verant-
wortlich. Entspricht die Größe des Fremdmaterials mindestens der
eingestellten Partikelgrösse, so wird diese Schwelle als Ausscheidekriterium
genutzt.

ausgewählter
Arbeitsbereich

2x Partikelgrösse

1x Partikelgrösse

Ventilnummer

Abb. 3-22 Darstellung der Ventilaktivitäten in Relation zur Partikelgrösse

Das erkannte Fremdmaterial wird aufgrund seiner Grösse und Position im


Kanal der (den) entsprechenden Ventilposition(en) zugeordnet. Die jeweils
größte detektierte Verschmutzung innerhalb der letzten Sekunde vor dem
jeweiligen Ventil wird als aktueller Balken dargestellt. Überschreitet die
Größe des Fremdmaterials die eingestellte Ausscheideschwelle, so findet
ein roter Farbumschlag des dargestellten Balkens statt und eine Ausschei-
dung wird durch das entsprechende Ventil durchgeführt. Je niedriger die
eingestellte Ausscheideschwelle ist, desto höher sind die Ventilaktivitäten.
Die Y-Achse ist skaliert in prozentuale Partikelgrösse. Der maximale Y-Ska-
Y lierungs-wert beträgt 100 % und entspricht der doppelten eingestellten
Partikelgrösse.

X Die X-Achse ist skaliert für die Darstellung der einzelnen Ventile. Je nach
Systemkonfiguration (Parameter „EjectValves“ ID 46040) können bis zu 48
Ventildaten angezeigt werden.

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Der Bildschirm kann jederzeit mit Hilfe der Menü-Navigationstasten verlas-


sen werden (siehe „Übersicht der Menüstruktur” auf Seite 4 - 7).
Mit Hilfe der Sprachen-Taste kann jederzeit eine neue Benutzersprache aus-
gewählt werden (siehe „Die Sprachen - Taste” auf Seite 4 - 8).

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M50 Test
M50.1 Ventiltest
Dieses Menü stellt eine Testmöglichkeit zur Verfügung, um die 24 installier-
ten Ausscheideventile auf ihre Funktion hin zu überprüfen. Hierzu stehen
zwei Funktionen zu Verfügung:
1 automatischer Ventiltest
2 manueller Ventiltest

Abb. 3-23 Darstellung des Menüs zum Testen der Ausscheideventile.

Der Bildschirm kann jederzeit mit Hilfe der Menü-Navigationstasten verlas-


sen werden (siehe „Übersicht der Menüstruktur” auf Seite 4 - 7). Ein laufender
automatischer oder manueller Ventiltest wird automatisch gestoppt.
Mit Hilfe der Sprachen-Taste kann jederzeit eine neue Benutzersprache aus-
gewählt werden (siehe „Die Sprachen - Taste” auf Seite 4 - 8).

Der automatische Der automatische Testablauf steuert der Reihe nach jedes Ventil einzeln mit
Ventiltest einem definierten zeitlichen Ablauf an:
Ventil eingeschaltet 200 ms
Ventil ausgeschaltet400 ms
Pause zwischen 4-er Block600 ms
Pause zwischen 2 Durchläufen5 Sekunden

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automatisch selektiertes
und aktiviertes Ventil
während dem Testlauf

Abb. 3-24 Funktionsdarstellung des automatisch ablaufenden Ventiltests.

Mit der Softkey-Taste „automatischer Zyklus ein“ wird die automatisch


ablaufende Ansteuerung der Ausblasventile gestartet. Beginnend bei Ventil
1 wird nacheinander jedes Ventil bis zum Letzten der 24 installierten Ven-
tile angesteuert. Das jeweils aktivierte Ventil wird grafisch am Bildschirm
markiert, um die Funktion mitverfolgen zu können. Der gesamte Zyklus
läuft solange, bis die Funktion durch Betätigung der gleichen Softkey-Taste
beendet wird, oder das Menü über die Navigationstasten verlassen wird.

Mit der Softkey-Taste „automatischer Zyklus aus“ wird die automatisch


ablaufende Ansteuerung der Ausblasventile gestoppt. Das Programm ver-
zweigt wieder zurück in die Ausgangsdarstellung des Menüs.

Der manuelle Der manuelle Test steuert ein vorher auszuwählendes Ventil mit einem defi-
Ventiltest nierten zeitlichen Ablauf an:
Ventil eingeschaltet 300 ms
Ventil ausgeschaltet1000 ms

Das entsprechend ausgewählte Ventil wird hierbei zyklisch ein- und ausge-
schaltet, um die korrekte Ausblasfunktion testen und überprüfen zu kön-
nen. Der Test des selektierten und aktivierten Ventils läuft solange, bis ein
weiteres Ventil ausgewählt wird oder der manuelle Test abgebrochen wird.
Beim Starten des manuellen Ventieltest verzweigt das Programm in eine
Unterfunktion zum dezidierten Auswählen der Einzelfunktionen.

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ausgewähltes Ventil beim


manuellen Test.
Symbol blinkt bei
Aktivierung der Funktion

Abb. 3-25 Funktionsdarstellung des manuellen Ventiltests

Mit den im Untermenü nun dargestellten Softkey-Pfeiltasten kann jedes


gewünschte Ventil selektiert werden. Mit der Taste „nach rechts“ wird die
nächst höhere Ventilnummer selektiert, während mit der Taste „nach links“
die nächst niedrigere Ventilnummer gewählt wird. Das Auswählen kann
umlaufend durchgeführt werden und beginnt bei Erreichen der höchsten
Ventilnummer wieder bei 1 und umgekehrt.

Mit der Softkey-Taste „Ventiltest start“ wird das eben ausgewählte Ventil
aktiviert. Das zyklische An- und Ausschalten des Ventils wird damit gestar-
tet sowie optisch durch Blinken des Ventilsymbols am Bildschirm angezeigt.
Nach dem Starten des Ventiltests verschwindet das Softkey-Tastensymbol
und erscheint erst wieder, wenn über die Softkey-Pfeiltasten ein weiteres
Ventil manuell ausgewählt wird.

Die Softkey-Taste <RETURN> beendet den manuellen Ventiltest. Das Pro-


gramm beendet automatisch einen bereits aktivierten manuellen Ventiltest
und kehrt in die Standarddarstellung des Ventiltests zurück.

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M50.2 Produktionsansicht
Live Bild
Mit diesem Menü lassen sich verschiedene Kamera-Ansichten während der
Produktion aufrufen und betrachten. Mit diesen Kamera-Testfunktionen
gewinnt der geschulte und eingewiesene Benutzer einen Überblick über die
korrekte Einstellung der Kamera sowie über Ergebnisse der aktuellen Aus-
wertung.
Je nach Zustand des Systems können einige Softkey-Tasten nicht sichtbar
sein. Diese Funktionen sind dann zu diesem Zeitpunkt nicht verfügbar.
Hierbei handelt es sich um die Funktionen:
1 „Klassifiziertes Bild Live“
2 „Kamerabild Einzeln“
3 „Klassifiziertes Bild Einzeln“

aktuelles Datum
und Uhrzeit
aktive Kamara

Livebild der Kamera


mit Material

Kanalrand
Kanalbreite

Abb. 3-26 Darstellung eines Kamerabildes während Ausführung der Funktion


„Kamerabild Live“.

Die Softkey-Taste „Kamerabild Live“ startet die Programmfunktion, die


ständig aktualisierten Bilddaten werden auf dem Bildschirm dargestellt.
Hierdurch läßt sich der Materialstrom mit Hilfe der Kamera visuell betrach-
ten.
Sofern mehr als eine Kamera installiert ist, kann während der Ausführung
dieser Funktion jeweils auf die andere Kamera umgeschalten werden. Es
können aber auch beide Kamerabilder gleichzeitig nebeneinander in etwas
komprimierter Darstellung betrachtet werden. Hierbei wird die Kamera ’A’
links im Bild und Kamera ’B’ rechts im Bild dargestellt. Zusätzlich werden
die jeweiligen Kanalgrenzen der Kameras mit in das aktuelle Bild einge-
zeichnet.

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Durch nochmaliges Betätigen der jetzt invers dargestellten Softkey-Taste


„Kamerabild Live“ wird diese Funktion beendet. Das zuletzt aufgenom-
mene Bild bleibt am Bildschirm „eingefroren“ erhalten.

Die Softkey-Taste „Kamera wählen“ erscheint während der aktivierten


Funktion „Kamerabild Live“ oder „Klassifiziertes Bild Live“. Mit dieser
Taste kann die gewünschte Kamera ausgewählt werden. Diese Tastenfunk-
tion steht nur dann zur Verfügung, wenn mehr als eine Kamera im System
installiert ist. Die Kameras können nacheinander durch mehrmaliges Betäti-
gen der Taste selektiert werden:
„A+B“ => „A“ => „B“ => „A+B“ => ...

Klassifiziertes Bild
Die Softkey-Taste „Klassifiziertes Bild Live“ startet die Programmfunktion,
die ständig aktualisierten Objektdaten von erkannten Verschmutzungen auf
dem Bildschirm darzustellen. Hierdurch läßt sich der Materialstrom im Hin-
blick auf mögliche erkannte Verschmutzungen mit Hilfe der Kamera visuell
betrachten.
Sofern mehr als eine Kamera installiert ist, kann während der Ausführung
dieser Funktion jeweils auf die andere Kamera umgeschalten werden. Es
können aber auch beide klassifiezierten Bilder gleichzeitig nebeneinander
in etwas komprimierter Darstellung betrachtet werden. Hierbei sind die
Objekte der Kamera ’A’ links und die von Kamera ’B’ rechts im Bild zu
sehen. Zusätzlich werden die jeweiligen Kanalgrenzen der Kameras mit in
das aktuelle Bild eingezeichnet.
Durch nochmaliges Betätigen der invers dargestellten Softkey-Taste „Klassi-
fiziertes Bild Live“ wird diese Funktion beendet. Das zuletzt aufgenom-
mene Bild bleibt am Bildschirm „eingefroren“ erhalten.

Wurde zwischen dem Aufstarten des Systems und dem Aufruf dieses Menüs
(M50.2) noch kein Lernvorgang (QuickTeach) mit gültigen Materialproben
durchgeführt, so steht diese Funktion noch nicht zur Verfügung (siehe
„QuickTeach starten” auf Seite 4 - 15). Nur ein nach dem Lernvorgang
berechneter Klassifikator kann die Auswertung des Materials vornehmen,
damit entsprechende Bilder produziert werden können.

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eingezeichnete
Kanalgrenzen

klassifizierte Objekte
entsprechen dem
Fremdmaterial

Abb. 3-27 Darstellung eines Kamerabildes während Ausführung der Funktion


„klassifiziertes Bild Live“.

Die Softkey-Taste „Kamerabild Einzeln“ startet eine Programmfunktion, die


auf die nächste erkannte Verschmutzung wartet und diese dann auf dem
Bildschirm darstellt. Hierdurch läßt sich der fließende Materialstrom im
Hinblick auf die nächste mögliche erkannte Verschmutzung automatisch
überwachen und anschließend anzeigen. Die Bildansicht entspricht dem
„eingefrorenen“ Livebild der Kamera mit der detektierten Verschmutzung.
Die gestartete Triggerfunktion wird durch die entsprechend inverse Softkey-
Taste dargestellt. Wurde diese Programmfunktion gestartet, so bleibt die
weitere Betätigung der Softkey-Taste gesperrt und wird wie folgt wieder
entriegelt:
1 Die Überwachung war erfolgreich und das entsprechende Bild wird dar-
gestellt.
Der Detektierungszeitpunkt der Verschmutzung wird im Uhrzeitfeld
angezeigt. Das Aktualisieren der Uhrzeit wird gestoppt, um die Ver-
schmutzung zeitlich zuordnen zu können. Die Uhrzeitanzeige wird erst
nach Betätigung einer beliebigen Softkey-Tastenfunktion wieder weiter
aktualisiert.
2 Die aktivierte Triggerfunktion wird durch Betätigung einer beliebigen
anderen Softkey-Tastenfunktion automatisch abgebrochen und beendet.
Hierbei erfolgt keine Bilddarstellung einer detektierten Verschmutzung.
3 Bei Betätigung der Menü-Navigationstasten wird die gestartete Bildtrig-
gerung beendet und das Menü entsprechend verlassen (siehe „Übersicht
der Menüstruktur” auf Seite 4 - 7).

Die Softkey-Taste „Klassifiziertes Bild Einzeln“ startet eine Programmfunk-


tion, die auf die nächste detektierte Verschmutzung wartet. Die vom Klassi-
fikator selektierten Objekte des Fremdmaterials werden auf dem
Bildschirm dargestellt. Hierdurch läßt sich der fließende Materialstrom im

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Hinblick auf nächste mögliche Verschmutzungen automatisch überwachen


und anschließend anzeigen. Die Bildansicht entspricht dem „eingefrore-
nen“ Livebild der Objekte der detektierten Verschmutzung.
Die gestartete Triggerfunktion wird durch die entsprechend inverse Softkey-
Taste dargestellt. Wurde diese Programmfunktion gestartet, so bleibt die
weitere Betätigung der Softkey-Taste gesperrt und wird wie folgt wieder
entriegelt:
1 Die Überwachung war erfolgreich und das entsprechende Bild wird dar-
gestellt.
Der Detektierungszeitpunkt der Verschmutzung wird im Uhrzeitfeld
angezeigt. Das Aktualisieren der Uhrzeit wird gestoppt, um die Ver-
schmutzung zeitlich zuordnen zu können. Die Uhrzeitanzeige wird erst
nach Betätigung einer beliebigen Softkey-Tastenfunktion wieder weiter
aktualisiert.
2 Die aktivierte Triggerfunktion wird durch Betätigung einer beliebigen
anderen Softkey-Tastenfunktion automatisch abgebrochen und beendet.
Hierbei erfolgt keine Bilddarstellung einer detektierten Verschmutzung.
3 Bei Betätigung der Menü-Navigationstasten wird die gestartete Bildtrig-
gerung beendet und das Menü entsprechend verlassen (siehe „Übersicht
der Menüstruktur” auf Seite 4 - 7).

Die beiden Programmfunktionen „Kamerabild Einzeln“ sowie „Klassifizier-


tes Bild Einzeln“ stehen nur bei gestarteter Auswertung zur Verfügung.
Außerdem muß ein erfolgreicher Lernvorgang mit gültigen Materialproben
durchgeführt worden sein (siehe „QuickTeach starten” auf Seite 4 - 15).

aktuelles Datum
und Uhrzeit
letzte aktive Kamara

letztes Livebild der


Kamera
mit Material

Softkey-Taste
„Bild speichern“

Abb. 3-28 Darstellung des „eingefrorenen“ Kamerabildes nach Ausführung der


Funktion „Kamerabild Live“.

Nach jeweils erfolgreicher Beendigung der beiden Funktionen „Kamerabild


Verschmutzung Einzeln“ sowie „Objektbild Verschmutzung Einzeln“ steht

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anschließend die Softkey-Tastenfunktion „Bild speichern“ zur Verfügung.


Bei Aktivierung dieser Funktion wird das am Bildschirm dargestellte Bild in
eine Datei auf den angeschlossenen MemoryStick gespeichert. Befindet sich
zu diesem Zeitpunkt kein Speichermedium im dafür vorgesehenen Anschluß
der Bedieneinheit, wird die Funktion automatisch abgebrochen.

Der Bildschirm kann jederzeit mit Hilfe der Menü-Navigationstasten verlas-


sen werden („Übersicht der Menüstruktur” auf Seite 4 - 7). Eine laufende Bild-
aufnahme oder Bildtriggerung wird hierbei automatisch gestoppt.
Während der Aktivierung einer gewählten Produktionsansicht, ist die Spra-
chen-Taste nicht bedienbar. Ansonsten kann jederzeit eine neue Benutzer-
sprache ausgewählt werden (siehe „Die Sprachen - Taste” auf Seite 4 - 8).

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M50.3 Spezialfunktionen
In diesem Zeilenmenü lassen sich verschiedene Systemfunktionen direkt
aktivieren oder deaktivieren. Hierbei wird der wechselnde Funktionsbefehl
in der jeweiligen Menüzeile so dargestellt, dass die angezeigte Anweisung
bei Aktivierung mit Hilfe der Taste <RETURN> direkt ausgeführt wird (z.B.
Erkennungsbetrieb stoppen).

selektierte
Systemfunktion

Abb. 3-29 Darstellung des Zeilenmenüs zum Aktivieren von Spezialfunktionen

Der Bildschirm kann jederzeit mit Hilfe der Menü-Navigationstasten verlas-


sen werden (siehe „Übersicht der Menüstruktur” auf Seite 4 - 7). Das Verlas-
sen des Menüs hat keine Auswirkungen auf bereits ausführenden
Aktivitäten.
Mit Hilfe der Sprachen-Taste kann jederzeit eine neue Benutzersprache aus-
gewählt werden (siehe „Die Sprachen - Taste” auf Seite 4 - 8).
Zur Navigation und Selektierung einer gewünschten Menüzeile innerhalb
dieser Funktionsauswahl dienen die beiden Softkey-Tasten „Pfeil nach
unten“ sowie „Pfeil nach oben“. Hierbei positioniert die Taste „Pfeil nach
unten“ die Zeilenmarkierung auf die nächste Zeile unterhalb und die Taste
„Pfeil nach oben“ entsprechend eine Zeile oberhalb der aktuellen Zeile.
Die Navigation verläuft umlaufend und wechselt die Markierung jeweils auf
die entgegengesetzte Position bei Erreichen von Ende oder Anfang der
Funktionsliste.
Die Softkey-Taste <RETURN> aktiviert bei Betätigung jene Systemfunktion,
auf der die aktuelle Zeilenmarkierung aktuell steht. Die Funktion wird
unmittelbar ausgeführt und wechselt gegebenenfalls die Funktionsbedeu-
tung in dieser Zeile.

Funktion: Erkennungsbetrieb starten / stoppen


Diese Systemfunktion bietet die Möglichkeit, die Programmfunktion zur
Erkennung sowie Ausscheidung des detektierten Fremdmaterials manuell zu
starten oder zu stoppen. Beim Aufstarten des Gesamtsystems wird die Aus-

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wertung nach der Initialisierungsphase des Programmes automatisch gestar-


tet. Das Stoppen dieser Basisfunktion des Programmes dient hauptsächlich
zu Servicezwecken.
Von dem Zustand dieser Systemfunktion hängen auch Menüfunktionen ab,
die bei angehaltener Erkennung gesperrt sind (siehe „M50.2 Produktionsan-
sicht” auf Seite 4 - 40). Der Status der Auswertefunktion wird zudem als
Flockensymbol auf dem Hauptbildschirm angezeigt (siehe „Die Anzeige-
sysmbole des Hauptmenüs” auf Seite 4 - 11).

Funktion: Material starten / stoppen


Diese Systemfunktion bietet die Möglichkeit, über das angeschlossene SPS-
Modul den Materialfluß freizugeben oder zu sperren. Das Auslösen des
Materialstops dient hauptsächlich zu Servicezwecken. Interaktive Reini-
gungsarbeiten am Kanal oder Einstellmaßnahmen an der Kamera könnten
mögliche Anlässe hierfür sein.
Der Status des Materialflusses wird zudem an der rechten Position der hori-
zontal ausgerichteten Ampel auf dem Hauptbildschirm angezeigt (siehe
„Die Anzeigesysmbole des Hauptmenüs” auf Seite 4 - 11).

Funktion: Bildrechner neu starten


Die Aktivierung dieser Funktion beendet unmittelbar alle aktivierten
Systemfunktionen und beendet alle laufenden Programmabläufe. Der Bild-
rechner wird heruntergefahren und anschließend automatisch wieder
gestartet. Das Starten des Systems entspricht dem Vorgang nach dem Ein-
schalten des Bildrechners.

Funktion: Bildrechner Software erneuern


Diese Systemfunktion dient zum Erneuern der aktuell auf dem Auswerte-
rechner befindlichen Programm-Software. Diese Funktion erwartet bei
Betätigung ein USB-Speichermedium im entsprechenden Anschluß der
Bedieneinheit. Von diesem portablen Speichermedium werden die dafür
vorgesehenen Dateien auf das interne Speichermedium (Compact Flash)
übertragen. Die bisherigen Programmdateien werden hierbei überschrieben
und durch neue ersetzt.
Während der Übertragungszeit ist die weitere Bedienung des Menüs
gesperrt. Die Markierung dieser Funktionszeile blinkt hierbei. Eine Meldung
in dieser Zeile informiert über den Bearbeitungszustand. Nach dem erfolg-
reichen Kopieren aller notwendigen Dateien wird das Blinken der Zeilen-
markierung beendet und der vorherige Funktionsname wird wieder
angezeigt. Zum Starten der neuen Programmfunktionen muß der Auswerte-
rechner anschließend neu gestartet werden.

ACHTUNG
Während der Ausführung dieser Funktion darf die Betriebsspannung des Bild-

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rechners nicht unterbrochen werden, da hierdurch das interne Speichermedium


(Compact Flash) einen undefinierten Zustand erhalten kann und die anschlie-
ßende Programmausführung nicht mehr gewährleistet ist. Das externe Speicher-
medium darf während des Kopiervorganges nicht entfernt werden.

Funktion: Diese Systemfunktion bietet die Möglichkeit, alle Parameter-, Protokoll-


Einstellungen und Statistikdateien auf ein portables externes Speichermedium zu übertra-
speichern gen. Die Dateien befinden sich auf dem internen Speichermedium (Com-
pact Flash) und werden bei Aktivierung der Funktion auf das
angeschlossenen portable USB-Speichermedium (Memory-Stick) kopiert.
Diese Funktion erwartet bei Betätigung ein USB-Speichermedium
(Memory-Stick) im entsprechenden Anschluß des Bedienpanels.

Geöffneter
Bildrechnerschrank

Memory-Stick
eingesteckt am
Bedienpanel

Bereits vorhandene Dateien auf dem angeschlossenen portablen externen


Speichermedium werden gegebenenfalls überschrieben und durch den
Kopiervorgang ersetzt.
Während der Übertragungszeit ist die weitere Bedienung des Menüs
gesperrt. Die Markierung dieser Funktionszeile blinkt hierbei. Eine Meldung
in dieser Zeile informiert über den Bearbeitungszustand. Nach dem erfolg-
reichen Kopieren aller entsprechender Dateien wird das Blinken der Zeilen-
markierung beendet und der vorherige Funktionsname wieder angezeigt.
ACHTUNG
Während der Ausführung dieser Funktion darf die Betriebsspannung des Bild-
rechners nicht unterbrochen werden, da hierdurch der Kopiervorgang unkontrol-
liert unterbrochen wird. Die Dateien können auf dem externen Speichermedium
anschließend zerstört sein. Das portable externe Speichermedium darf während
des Kopiervorganges nicht entfernt werden.

Funktion: Diese Systemfunktion bietet die Möglichkeit, alle Parameterdateien vom


Einstellungen laden portablen externen Speichermedium (Memory-Stick) auf das interne Spei-
chermedium (Compact Flash) zu übertragen.
Diese Funktion erwartet bei Betätigung ein USB-Speichermedium (Custo-
mer-Stick oder Service-Stick) im entsprechenden Anschluß der Bedienein-
heit. Bereits vorhandene Parameterdateien auf dem internen
Speichermedium werden gegebenenfalls überschrieben und durch den
Kopiervorgang ersetzt.

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Bedienung

Während der Übertragung ist die weitere Bedienung des Menüs gesperrt.
Die unterlegte Markierung dieser Funktionszeile blinkt hierbei zyklisch.
Eine Meldung in dieser Zeile informiert über den Bearbeitungszustand.
Nach dem erfolgreichen Kopieren aller Parameterdateien wird das Blinken
der Zeilenmarkierung beendet und der vorherige Funktionsname in dieser
Menüzeile wieder angezeigt.
ACHTUNG
Während der Ausführung dieser Funktion darf die Betriebsspannung des Bild-
rechners nicht unterbrochen werden, da hierdurch das interne Speichermedium
(Compact Flash) einen undefinierten Zustand erhalten kann und die anschlie-
ßende Programmausführung nicht mehr gewährleistet ist. Das portable externe
Speichermedium darf während des Kopiervorganges nicht entfernt werden.

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JOSSI DataManager

Einleitung ................................................................... 2
Installation .................................................................................... 2
JOSSI DataManager öffnen ....................................... 3
Datentransfer Bildrechner - DataManager ..................................... 4
Statistiken .................................................................. 5
Ausscheidungen pro Tag ............................................................... 5
Ausscheidungen pro Woche ......................................................... 6
Ventilaktivierungen pro Stunde ..................................................... 7
Partikelgrösse ................................................................................ 8
Systemprotokoll ............................................................................ 9
Einstellungen ........................................................... 10
Empfindlichkeit ........................................................................... 10
Steuerung ................................................................................... 11
Störungen ................................................................................... 12
Kamera ....................................................................................... 14
Ausscheidungen .......................................................................... 15
Konfiguration .............................................................................. 16
Diagnose ................................................................. 17
Bilder Kamera / Verschmutzung .................................................. 17
Kameraprofil ............................................................................... 19
Spezielles ................................................................. 20
Daten ......................................................................................... 20

Jossi Systems AG
Frauenfelderstr. 35; CH-9545 Wängi
Phone +41-52-369 7410 Fax +41-52-369 7411
info.sys@jossi.ch www.jossisystems.ch
JOSSI DataManager

Einleitung
Die zum TVS Compact mitgelieferte Software JOSSI DATAMANAGER dient zur
externen Parametrierung des Systems wie auch der Weiterverarbeitung der
Maschinendaten und Statistiken.
Die Installation erfolgt auf einem maschinenunabhängigen Rechner.

Installation
Die Software befindet sich auf der zum Lieferumfang gehörenden Custo-
mer-CD.
Systemanforderung sind: Windows 98SE, USB 1.1, 5MB Harddisk.
Installation wie folgt:
1 Customer-CD einlegen -> folgendes Fenster wird automatisch geöffnet
und der Inhalt der CD angezeigt:

2 Mit einfachem Click auf Setup “JOSSI DataManager“ kann mit der
Installation begonnen werden. Das Fenster unten links erscheint

3 Mit der Schaltfläche Öffnen wird die Installationshilfe gestartet und die
Software kann menügeführt direkt installiert werden.

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JOSSI DataManager öffnen


Mit dem auf dem Desktop generierten Icon, kann der DataManager geöff-
net werden.
Das Einstiegsfenster präsentiert sich wie folgt:
(Beim erstmaligen Starten in englisch)

momentan
aktivierte
Ansicht

Der Dateipfad auf der linken Hälfte des Fensters korrespondiert mit den
nummerierten Dateikarten auf der rechten Fensterhälfte.

Sprachwechsel
Unter Punkt 4.2 kann die Sprache nach Bedarf auf deutsch umgestellt wer-
den. Der DataManager startet danach immer mit der Sprache, die beim
Schliessen des Programs angewählt war.

Login
Der DataManager ist beim Aufstarten immer in der User-Ebene, welcher zur
allgemeinen Benützung völlig ausreicht.
Eine erweiterte Darstellung steht zur Verfügung, wenn unter 4.3 mit dem
“Super-User“ Passwort “camera“ eingeloggt wird.
In der Folge wird die Super User Ebene beschrieben und daraufhingewiesen,
welche Menu-Punkte in der User Ebene ausgeblendet sind.

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JOSSI DataManager

Datentransfer Bildrechner - DataManager


Die Übertragung der Daten vom Bildrechner zu einem unabhängigen Com-
puter und umgekehrt, erfolgt anhand des mitgelieferten Memory-Sticks.

Computer mit
JOSSI DataManager

Wird bei aufgestartetem DataManager ein gültiger Memory-Stick (siehe


"Funktion: Einstellungen speichern" on page 3 - 46) eingesteckt, wird dieser
erkannt (Meldung: Memory-Stick gefunden) und die Daten zur Anzeige
übernommen

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Statistiken
Ausscheidungen pro Tag
Unter Punkt 1.1 erscheint die Statistik mit den Ausscheidungen während
eines Tages. Das Balkendiagramm zeigt die stündlichen Ausscheidungen,
das Liniendiagramm den prozentualen Materialfluss.

Datenquelle Identifikation Fabrikations- Softwareversion


Archiv oder Stick der Anlage nummer

Mit den Lupen-Knöpfe kann die Skalierung der Darstellung geändert wer-
den.

Das entsprechende Datum kann mit den Pfeilen angewählt werden.

In vereinzelten Fällen kann es vorkommen, dass unterschiedliche Ballenvor-


lagen mit verschiedenen Zuordnungen behandelt werden. Mit den Pfeilta-
sten könnten dann bis zu vier verschiedene Statistiken angezeigt werden.
Im Normalfall ist aber nur eine Vorlage aktiviert.

Unter Beenden kann der DataManager geschlossen werden. Ist Speichern


aktiviert (schwarz), wurde eine Eingabe gemacht, die nach Bedarf gespei-
chert werden kann.

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JOSSI DataManager

Ausscheidungen pro Woche


Punkt 1.2 zeigt die Statistik mit den Ausscheidungen während einer Woche
an. Das Balkendiagramm zeigt die täglichen Ausscheidungen, das Linien-
diagramm den prozentualen Materialfluss

Mit den Lupen-Knöpfe kann die Skalierung der Darstellung geändert wer-
den.

Das entsprechende Datum kann mit den Pfeilen angewählt werden.

In vereinzelten Fällen kann es vorkommen, dass unterschiedliche Ballenvor-


lagen mit verschiedenen Zuordnungen behandelt werden. Mit den Pfeilta-
sten könnten dann bis zu vier verschiedene Statistiken angezeigt werden.
Im Normalfall ist aber nur eine Vorlage aktiviert.

Unter Beenden kann der DataManager geschlossen werden. Ist Speichern


aktiviert (schwarz), wurde eine Eingabe gemacht, die nach Bedarf gespei-
chert werden kann.

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Ventilaktivierungen pro Stunde


Punkt 1.3 zeigt die Statistik mit den Ventilaktivierungen während einer
Stunde an. Auf der X-Achse sind die einzelnen Ventile aufgeführt auf der y-
Achse die Anzahl Ausscheidungen.

Mit den Lupen-Knöpfe kann die Skalierung der Darstellung geändert wer-
den.

Das entsprechende Datum kann mit den Pfeilen angewählt werden.

Unter Zeit, wird die Auswahl der Stunde über Pfeile getätigt.

In vereinzelten Fällen kann es vorkommen, dass unterschiedliche Ballenvor-


lagen mit verschiedenen Zuordnungen behandelt werden. Mit den Pfeilta-
sten könnten dann bis zu vier verschiedene Statisti-
ken (A-D) angezeigt werden. Im Normalfall ist aber nur eine Vorlage akti-
viert.
Unter Beenden kann der DataManager geschlossen werden. Ist Speichern
aktiviert (schwarz), wurde eine Eingabe gemacht, die nach Bedarf gespei-
chert werden kann.

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JOSSI DataManager

Partikelgrösse
Unter Punkt 1.4 erscheint eine Statistik, die die Grössen der detektierten
Partikel nach Häufigkeit graphisch darstellt. Die aufgetretenen Teile rechts
von der eingestellten Partikelgrösse wurden ausgeschieden.

eingestellte Partikelgrösse

Mit den Lupen-Knöpfe kann die Skalierung der Darstellung geändert wer-
den.

Das entsprechende Datum kann mit den Pfeilen angewählt werden.

Unter Zeit wird die Auswahl der Stunde über Pfeile getätigt.

In vereinzelten Fällen kann es vorkommen, dass unterschiedliche Ballenvor-


lagen mit verschiedenen Zuordnungen behandelt werden. Mit den Pfeilta-
sten könnten dann bis zu vier verschiedene Statisti-
ken (A-D) angezeigt werden. Im Normalfall ist aber nur eine Vorlage akti-
viert.

Unter Beenden kann der DataManager geschlossen werden. Ist Speichern


aktiviert (schwarz), wurde eine Eingabe gemacht, die nach Bedarf gespei-
chert werden kann.

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Version 5.0 2004-11-22 1 5 8/22
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Systemprotokoll
Unter Punkt 1.5 erscheint das laufende Protokoll der Maschine. Die zeitlich
aufgeführten Meldungen und Störungen dienen zur Rückverfolgung von
Vorkommnissen und zur Analyse von Störungen.

Selektionsfilter
Mit den Schaltflächen in den Kopfzeilen der Spalten können jeweils die
Daten in auf- und absteigender Reihenfolge (blauer Pfeil) geordnet werden.
Das Protokoll wird in der zeitlichen Reihenfolge der Vorkommnisse für den
gewählten Tag angezeigt.
Wird diese Option aktiviert, werden die Vorkommnisse nach Häufigkeit
geordnet.
Bei dieser Option kann eine Auflistung eines spezifischen Eintrages gemäss
Auswahlliste generiert werden.

Das entsprechende Datum kann mit den Pfeilen angewählt werden.

Unter Beenden kann der DataManager geschlossen werden. Ist Speichern


aktiviert (schwarz), wurde eine Eingabe gemacht, die nach Bedarf gespei-
chert werden kann.

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Einstellungen
Empfindlichkeit
Identisch mit den Einstellmöglichkeiten direkt an der Maschine, kann unter
Punkt 2.1 die Empfindlichkeit angepasst werden. Partikelgrösse und Farb-
kontrast sind mit Schiebereglern für 4 Sortimente einstellbar.

Hilfetext abhängig
von der Cursorposition

Datenquelle Identifikation Fabrikations- Softwareversion


Archiv oder Stick der Anlage nummer

Unter Beenden kann der DataManager geschlossen werden. Ist Speichern


aktiviert (schwarz), wurde eine Eingabe gemacht, die nach Bedarf gespei-
chert werden kann.

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5.0.1 Steuerung
Unter Punkt 2.2 können Steuerparamter angepasst werden.

Abgangsentsorgung

Parameter Beschreibung
z8.1 Die Überwachung ist mit gesetztem Haken aktiviert.
Bei Maschinen ohne mechanischen Reset-Taster, erscheint im
Menu 10.1 nur der Softkey zur Bestätigung der Entleerung.
z8.2 Definiert die Anzahl Ausscheidungen für einen vollen Behälter
z8.3 Prozentualer Anteil der unter z8.2 definierten Ausscheidungen
für den Voralarm “Abgangsentsorgung beinahe voll“.
Tabelle 4-1: Steuerparameter

Unter Beenden kann der DataManager geschlossen werden. Ist Speichern


aktiviert (schwarz), wurde eine Eingabe gemacht, die nach Bedarf gespei-
chert werden kann.

Betriebsanleitung Date Section Part Page


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5.0.2 Störungen
Unter 2.3 können die Störungsparameter gesetzt werden. Jede Störung kann
mit einem Sammelalarm und/oder einem Materialstopp belegt werden.
Diese Oberfläche wird im User-Level nicht angezeigt!

Störungsparameter
Bei den Eintragungen handelt es sich um Grundeinstellungen.

Störung Alarm Materialstopp


Tbl-F2 ja nein
Lampen auswechseln
Tbl-F 3.1 ja nein
Rechner wird heruntergefahren
Tbl-S 3.2 ja ja
Beleuchtungstüre ist geöffnet
Tbl-F 4 ja ja
Druckluft ungenügend
Tbl-F 7 ja ja
Feueralarm
Tbl-F 8.1 nein nein
Abgangsentsorgung nahezu voll
Tabelle 4-2: Störungsparameter

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Störung Alarm Materialstopp


Tbl-F 8.2 ja ja
Abgangsentsorgung voll
Tbl-F 9 ja ja
Fehler Ventilator Abgangsentsorgung
Tabelle 4-2: Störungsparameter

Störungsflags Bildrechner

Störungsflag Alarm Materialstopp


Maximale Partikelgrösse erreicht nein ja
Betrieb mit erhöhter Partikelgrösse nein nein
Fehler SPS-Kommunikation ja nein
Tabelle 4-3: Störungsflags Bildrechner

Unter Beenden kann der DataManager geschlossen werden. Ist Speichern


aktiviert (schwarz), wurde eine Eingabe gemacht, die nach Bedarf gespei-
chert werden kann.

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Kamera
Punkt 2.4 enthält den Parameter für die Aktivierung der Kameras.
Diese Oberfläche wird im User-Level nicht angezeigt!

Mögliche Parameter sind:


1 0: keine Kamera aktiviert; um das System ohne Kameras zu betreiben,
muss der Parameter = 0 sein.
2 1: nur Kamera A aktiviert; nur Kamera A wird ausgewertet.
3 2: nur Kamera B aktiviert; nur Kamera B wird ausgewertet.
4 3: beide Kameras aktiviert.
Der cursor-abhängige Hilfetext gibt auch Auskunft über die Kamera-Para-
meter.

Unter Beenden kann der DataManager geschlossen werden. Ist Speichern


aktiviert (schwarz), wurde eine Eingabe gemacht, die nach Bedarf gespei-
chert werden kann.

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Ausscheidungen
Unter 2.5 können die Ausscheideparameter eingestellt werden.
Diese Oberfläche wird im User-Level nicht angezeigt!

Ausscheideverzögerung
Die Verzögerung zwischen Erkennungs- und Ausscheideebene kann hier für
jedes der 24 Ventile eingestellt werden. Diese Werte werden bei der Inbe-
triebnahme ermittelt und eingestellt. So lange keine Lufttechnische Ände-
rungen vorliegen, darf an diesen Werten nichts geändert werden. Weitere
Angaben siehe unter "Lufttechnische Einstellungen" on page 5 - 19.

Unter Beenden kann der DataManager geschlossen werden. Ist Speichern


aktiviert (schwarz), wurde eine Eingabe gemacht, die nach Bedarf gespei-
chert werden kann.

Betriebsanleitung Date Section Part Page


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Konfiguration
Punkt 2.6 enthält Konfigurationsparameter zum Bedienpanel.

Unter Sprache wird diejenige angezeigt, welche beim Aufstarten des


Systems aktiv ist.
Skalierungsmöglichkeiten gibt es für:
• y-Achse Menü 20.2
• x-Achse Menü 10.1
• y-Achse Menü 10.1

Unter Beenden kann der DataManager geschlossen werden. Ist Speichern


aktiviert (schwarz), wurde eine Eingabe gemacht, die nach Bedarf gespei-
chert werden kann.

Betriebsanleitung Date Section Part Page


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Diagnose
Bilder Kamera / Verschmutzung
Unter 3.1 können Live- und klassifizierte Bilder angeschaut und analysiert
werden, die im Menü 50.2 (siehe "M50.2 Produktionsansicht" on page 3 - 39)
der Bildverarbeitungs-Software abgespeichert wurden. .

Das Aufnahmedatum und die Uhrzeit des angewählten Bildes sind in diesem
Feld jeweils angezeigt.
Unter Bildtyp kommt zur Anzeige, ob es sich um ein Live- oder klassifizier-
tes Bild handelt.
Die Auswahl unter den abgespeicherten Bildern kann unter
Bildnummer mit den Pfeilen gemacht werden.

Lupenfunktion
Wird mit dem Cursor eine Position innerhalb des Bildes angefahren und
dann die linke Maustaste gedrückt, erscheint unten rechts ein vergrösserter
Ausschnitt der Cursorumgebung. Der Massstab der jeweiligen Vergrösse-
rung kann unter Lupe voreingestellt werden.

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Mit der Schaltfläche Löschen, können Bilder auf dem Stick oder im Archiv
gelöscht werden.

Unter Beenden kann der DataManager geschlossen werden. Ist Speichern


aktiviert (schwarz), wurde eine Eingabe gemacht, die nach Bedarf gespei-
chert werden kann.

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Kameraprofil
Das Kameraprofil unter 3.3 dient zur Beurteilung der Erkennungsleistung
der Kameras. Auf der X-Achse ist die Auflösung der beiden Kameras aufge-
tragen, auf der Y-Achse die Helligkeitswert der einzelnen Pixel (min= 0,
max= 255).
Die drei von der Kamera gelieferten Signale rot, grün und blau sollten etwa
den gleichen Verlauf und den gleichen Pegel haben. Spitzen deuten mei-
stens auf Störungen im Strahlengang hin. Dies sind generell verschmutzte
Scheiben oder Material, das sich verfangen hat (Zöpfe). Pegelunterschiede
treten bei Beleuchtungsfehlern (defekte Lampen) aber auch bei verschmutz-
ten Scheiben auf (erhöhter Pegel durch Reflexion).
Diese Oberfläche wird im User-Level nicht angezeigt!

Kamera A Kamera B

Das Aufnahmedatum und die Uhrzeit des angewählten Kameraprofils sind in


diesem Feld jeweils angezeigt.

Die Auswahl unter den abgespeicherten Bildern kann unter


Profilnummer mit den Pfeilen gemacht werden.

Mit der Schaltfläche Löschen, können Bilder auf dem Stick oder im Archiv
gelöscht werden.

Unter Beenden kann der DataManager geschlossen werden. Ist Speichern


aktiviert (schwarz), wurde eine Eingabe gemacht, die nach Bedarf gespei-
chert werden kann.

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JOSSI DataManager

Spezielles
Daten
Die Seite 4.1 beinhaltet die Steuerung des Datenaustausches und der
Datenablage.

Dataquelle
Ist Daten vom Memory-Stick aktiviert, sucht der DataManager nach einem
gültigen Datenfile auf einem eingesteckten Memory-Stick.
Bei Daten aus Archiv sucht der DataManager nach einem gültigen Datenfile,
welches unter dem angegebenen Pfad archiviert wurde.

Memory-Stick Datenarchivierung
Mit einem Klick auf den Verzeichnis-Knopf kann der Ort der Archivierung
bestimmt werden.

Über eine Auswahlliste, kann die Datenauswahl für die Archivierung getrof-
fen werden.

Bei den Optionen stehen die Möglichkeiten “kopieren“ und “verschieben“


zur Verfügung. Im erstern Fall werden die Daten auf dem Stick belassen, im
zweiten Fall nach dem archivieren gelöscht.

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Unter Start Sicherung wird die Archivierung ausgeführt.

Service e-mail
Die Auswahl unter e-mail für JOSSI Service bietet drei Möglichkeiten, ver-
schiedene Datensätze zu komprimieren und in ein vordefiniertes
e-mail an den technischen Service von Jossi Systems AG abzufassen.

Mit dieser Schaltfläche wird der Vorgang ausgeführt.

Unter Beenden kann der DataManager geschlossen werden. Ist


Speichern aktiviert (schwarz), wurde eine Eingabe gemacht, die nach Bedarf
gespeichert werden kann.

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file-path-JOSSI DataManager.fm
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JOSSI DataManager

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file-path-JOSSI DataManager.fm
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Störungen beheben

Einleitung.................................................................... 2
Kundendienst anfordern ................................................................ 2
Anzeige von Störungen.................................................................. 2
Störungsarten ................................................................................ 3
Angezeigte Meldungen.................................................................. 4
Behebung von Störungen ........................................... 5
Nicht angezeigte Störungen........................................................... 5
Angezeigte Störungen ................................................................... 5
Maschine reagiert nicht auf Fremdmaterial ................. 7
Flocken ohne Fremdmaterial ausgeschieden................ 8
Interner Auffangbehälter voll ...................................... 9
Ausscheiderate ist zu hoch ........................................ 10
Verstopfung im Transportkanal................................. 11
Vorgehen zum Entstopfen ........................................................... 11
Vorschaltgeräte der Leuchtstofflampen ersetzen ....... 13
Speisegerät der Beleuchtung ersetzen ....................... 16
Recovery Prozedur.................................................... 19

Jossi Systems AG
Frauenfelderstr. 35; CH-9545 Wängi
Phone +41-52-369 7410 Fax +41-52-369 7411
info.sys@jossi.ch
Störungen beheben

Einleitung
Dieses Kapitel zeigt mögliche Störungen an der Maschine auf und
wie sie behoben werden können.

Warnung Nur autorisierten Personen dürfen Störungen an der Maschine behe-


ben.
In der Übersicht zu den Störungen sind die Personen gemäss
Kapitel Sicherheit, „Definition des Personals” auf Seite 2 - 2 defi-
niert. Diese Zuständigkeiten müssen beachtet werden

Kundendienst anfordern
Bevor Sie den Kundendienst anfordern bzw. benachrichtigen,
notieren Sie sich die auf dem Typenschild festgehaltenen Angaben
über Typ, Datum und Fabrikations-Nummer. Auch die „Geräte-
nummer“ des Vision-Computers ist wichtig, sowie die Angabe der
aktuellen Programm-Version (siehe „M10.2 Systemkonfiguration”
auf Seite 4 - 16).
Das Typenschild befindet sich rechts am integrierten Steuer-
schrank oberhalb des Hauptschalters.

Anzeige von Störungen


Störungen werden angezeigt:
• Als Textzeile auf dem Bedienpanel des internen Steuerschran-
kes (siehe „Die Informationszeile” auf Seite 4 - 13).
• Als Lichtsignal an der Signalsäule auf dem Steuerschrank.
• Als Signal an den Leitstand.

Anzeige an der Signalsäule Die Signalsäule enthält drei Lampen. Wenn diese Lampen leuch-
ten oder blinken, bedeutet dies:
weiss
Anzeige Bedeutung Erläuterung
orange weiss, Materialstopp Für das Kalibrieren oder aufgrund
leuchtend von Einstellungen der Störparame-
grün ter wird ein Materialstopp gesetzt.
orange, Störung Funktion der Maschine ist nicht
blinkend mehr gewährleistet (das Material
wird nicht mehr gereinigt).
grün, Bereitschaft THE VISION SHIELD ist in Betrieb
leuchtend

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THE VISION SHIELD COMPACT 16V

Störungsarten
An der Maschine THE VISION SHIELD werden folgende Störungs-
arten unterschieden:
Meldung Meldungen zeigen Betriebszustände an, die einen Eingriff erfor-
dern können, aber nicht müssen.
Das Erkennen von Fremdmaterial und das Ausscheiden läuft wei-
ter, sofern nicht ein Materialstop programmiert wurde.
Störung Störungen zeigen Betriebszustände an, auf die sofort reagiert wer-
den muss, um die Produktion und die Reinigungs-Qualität nicht
zu beeinträchtigen.
Es wird kein Fremdmaterial mehr erkannt und ausgeschieden,
auch wenn kein Materialstop programmiert wurde.
Sammelstörung Vom Betreiber definierbares kombiniertes Signal für ausgewählte
Meldungen und Störungen.
Gewichtung von Störungen und Meldungen können zu einem Materialstop führen.
Störungen und Die Maschine wird mit Standard-Einstellungen für die Gewich-
Meldungen tung von Störungen und Meldungen ausgeliefert.
Der Super-User kann für jede Meldung oder Störung definieren,
ob sie einen Materialstop auslösen soll oder nicht (siehe „Störun-
gen” auf Seite 5 - 12).

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Störungen beheben

Angezeigte Meldungen

Nr. Meldungstext Wie


401 Lampen auswechseln Siehe „Lampen ersetzen und Ventilatoren prüfen” auf Seite
7-9
402 Abgangsentsorgung nahezu Externer Behälter ist fast voll. Für Entleerung sorgen.
voll
403 Automatische Entsorgung Interne Entsorgung des ausgeschiedenen Materials läuft.
läuft
404 Betrieb mit erhöhter Partikel- AutoAdjust hat die Partikelgrösse angepasst.
grösse siehe auch „AutoAdjust” auf Seite 8 - 5
405 Klassifikator nicht gebildet QuickTeach ausführen. Siehe „QuickTeach starten” auf
Seite 4 - 15
Softkey im Hauptmenu

406 Erkennungsbetrieb gestoppt Material wird nicht erkannt und daher auch nicht ausge-
schieden.Neustart mit „Erkennungsbetrieb starten in
Menu 50.3. Siehe auch „Funktion: Erkennungsbetrieb
starten / stoppen” auf Seite 4 - 45
Tabelle 5: Angezeigte Meldungen

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Behebung von Störungen


Ob eine Störung zu einem Materialstop und damit zu einem Pro-
duktions-Unterbruch führt, kann in den Störungs-Parametern fest-
gelegt werden (siehe „Störungen” auf Seite 5 - 12).
Wenn eine Störung nicht vom Bediener selbst behoben werden
kann (darf), so muss der Super-User oder den Kundendienst aufge-
boten werden.

Nicht angezeigte Störungen

Symptome Wie
Die Maschine reagiert überhaupt Siehe „Maschine reagiert nicht auf Fremdmaterial”
nicht auf Fremdmaterial. auf Seite 7.
Flocken ohne Fremdmaterial werden Siehe „Flocken ohne Fremdmaterial ausgeschieden”
ausgeschieden auf Seite 8.
Tabelle 6: Nicht angezeigte Störungen beheben

Angezeigte Störungen
Für einfache Referenz sind alle Meldungen numeriert.
Nach der Behebung von Störungen erlischt im allgemeinen die
Störungs-Anzeige.

Nr. Meldungstext Wie


701 Rechner wird herunter gefah- Manueller bzw. automatischer Neustart des Bildrechners
ren
702 Beleuchtungstür ist geöffnet 1 Beleuchtungstüre schliessen
2 Tritt die Störung trotz geschlossener Türe auf, muss
die Maschine abgeschaltet und nach der Ursache
gesucht werden.
- Schalter defekt
- Kabel defekt
- Input SPS nicht angeschlossen oder defekt.
703 Druckluft ungenügend 1 Überprüfen der Druckluft-
Versorgung im Betrieb.
2 Prüfen auf Kabelbruch oder
defekten Druckschalter.
3 t4.1 überprüfen (bei schwacher Einspeisung t4.1 = 0
einstellen)
4 Kann der nötige Druck nicht mehr hergestellt wer-
den, muss die Maschine abgestellt werden.
Tabelle 7: Angezeigte Störungen beheben(1 of 2)

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Störungen beheben

Nr. Meldungstext Wie


704 Feueralarm Am externen Eingang wurde ein Feueralarm gemel-
det.(siehe SPS Input 11)
705 Abgangsentsorgung voll 1 Entsorgungssack entleeren
2 Entleerung bestätigen mit

oder mit externem Taster


Weitere Angaben siehe „Interner Auffangbehälter voll”
auf Seite 6 - 9
706 Fehler Ventilator Abgangsent- Ventilator überprüfen; siehe auch „Ausscheiderate ist zu
sorgung hoch” auf Seite 6 - 10
709 Max. Partikelgrösse erreicht 1 Kontrollieren, ob sich ein Zopf gebildet hat (Menü
M50 Test> M50.2 Produktionsansicht> Kamerabild
live).
Gegebenfalls Zopf entfernen und Scheiben reinigen
(siehe„Scheiben im Präsentationsbereich reinigen” auf
Seite 7 - 4).
2 Klassifikator neu einlernen.
3 Wenn die Störung bleibt, muss der Kundendienst
angefordert werden, oder mail to unter JOSSI
DataManager anwenden.
710 Fehler in SPS-Kommunikation 1 Gelbe LED am Bildrechner blinkend
-> Rechnerseite i.o
2 LED COMM an der SPS blinkend
-> Verbindung zum Bildrechner i.o.
3 Wenn 1 + 2 i.o. -> SPS-Version passt nicht zur
Bildrechnersoftware.
712 Fehler kein gültiges Speicher- 1 Prüfen, ob der richtige Memory-Stick verwendet wird
medium (Daten-Stick)
2 Prüfen, ob noch genügend Speicherplatz vorhanden
ist
3 Prüfen, ob der Memory-Stick richtig eingesteckt ist
4 Stick mit JOSSI DataManager überprüfen
713 Fehler beim Laden der Para- Parameter auf dem Stick sind ungültig
meter
714 Signal Fern-Start von SPS Die Anlage wurde über den Eingang „Fernstart“ abgeschal-
tet (siehe SPS Input 10)
715 USV-Betrieb aktiv Erkennungsbetrieb wird gestoppt und alle statistiken/ Proto-
kolle gesichert. Dies verhindert, dass Daten bei Netzstörung
verloren gehen.
Tabelle 7: Angezeigte Störungen beheben(2 of 2)

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Maschine reagiert nicht auf Fremdmaterial


Verschiedene Ursachen können zu diesem Zustand führen. Dem-
entsprechend muss unterschiedlich vorgegangen werden.

Fremdstoffe werden am • Test der Ausscheideventile durchführen (siehe „M50.1 Ventil-


Bildschirm angezeigt test” auf Seite 4 - 37).
• Wurde während dem Test defekte Ausscheideventile gefunden,
müssen diese asugetauscht werden (siehe „Ersetzen eines Aus-
scheideventils” auf Seite 7 - 13.
• Wenn die Düsen in Ordnung sind, muss eventuell die Auslöse-
Schwelle erniedrigt werden (siehe „M30.1 Partikelgrösse einstel-
len” auf Seite 4 - 24).

Am Bildschirm wird kein • Überprüfen der Kamerafunktion mit „M50.2 Produktionsansicht”


Fremdmaterial angezeigt auf Seite 4 - 40.
• Netzteil der Kamera kann ausgefallen sein (Kundendienst
benachrichtigen).

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Störungen beheben

Flocken ohne Fremdmaterial ausgeschieden


Zur Behebung dieser Störung können verschiedene Massnamen
nötig sein.
Hinweis Immer mit der ersten Massnahme beginnen und die nächste
Massnahme erst durchführen, wenn das Ziel noch nicht erreicht
ist.

Vorgehen 1 Q UICK T EACH neu erstellen (siehe „QuickTeach starten” auf Seite
4 - 15.
2 Allenfalls Farbkontrast erhöhen (weniger scharf einstellen)
(siehe „M30.2 Farbkontrast einstellen” auf Seite 4 - 26) und even-
tuell Partikelgrösse erhöhen (siehe „M30.1 Partikelgrösse einstel-
len” auf Seite 4 - 24).
3 Die Scheiben in der Erkennungseinheit von anhaftenden Fasern
reinigen (siehe „Scheiben im Präsentationsbereich reinigen” auf
Seite 7 - 4 und „Scheiben und Spiegel in der Beleuchtungs- kammer
reinigen” auf Seite 7 - 6).
Achtung: 4 Ausscheide-Verzögerung ist falsch eingestellt oder die Luftver-
Die Punkte 4 und 5 hängen hältnisse haben sich geändert. Vergleichen Sie mit den Stan-
von der Luftgeschwindigkeit dardwerten gemäss „Ausscheidungen” auf Seite 5 - 15 und
im Material-Transportkanal ab passen den Wert allenfalls an.
Falls diese Massnahme nicht zum Ziel führt, muss der Kunden-
dienst angefordert werden.
5 Ausscheidedauer mit Standardwert vergleichen und allenfalls
anpassen, wenn die Abweichung nicht plausibel ist (siehe
„Ausscheidungen” auf Seite 5 - 15).
Falls diese Massnahme nicht zum Ziel führt, muss der Kunden-
dienst angefordert werden.
Hinweis Die Punkte 4 und 5 sollten erst nach Rücksprache mit dem Kun-
dendienst ausgeführt werden.

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Interner Auffangbehälter voll


Verschiedene Ursachen können zu dieser Meldung führen. Dem-
entsprechend muss unterschiedlich vorgegangen werde.

Interner Auffang-Behälter 1 Behälter leeren.


voll
2 Abgang-Entsorgung überprüfen.
3 Funktion der Schieber an der Abgang-Entsorgung überprüfen.

Behälter nicht voll und LED 1 Füllstandsensor reinigen.


des Level-Sensors brennt
2 Funktion überprüfen, neu justieren oder gegebenenfalls erset-
zen.

Behälter nicht voll und LED Abgang-Entsorgung aktivieren.


des Level-Sensors brennt
nicht

Wiederholte Meldung mit Steuerungsparameter t30.1 erhöhen (max. 60 sec.). Siehe hierzu
nicht gefülltem „Steuerungsparameter” auf Seite 8 - 5.
Ausscheidebehälter

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Störungen beheben

Ausscheiderate ist zu hoch


Verschiedene Ursachen können zu dieser Meldung führen. Dem-
entsprechend muss unterschiedlich vorgegangen werden.

Material ist kurzfristig 1 Normalbetrieb verlassen und neu starten;


stärker verunreinigt oder
2 Q UICK T EACH aktivieren und kontrollieren, ob dies zu besseren
farblich verschieden
Ergebnissen führt. (siehe „QuickTeach starten” auf Seite 4 - 15).

Material ist stark Diese Ursache zeigt sich durch viele weisse Punkte im klassifizier-
verunreinigt oder Sortiment ten Bild des Präsentationsbereiches (siehe „Klassifiziertes Bild” auf
wurde geändert Seite 4 - 41).
1 Trennschärfe oder Ausscheide-Schwelle erhöhen (siehe „M30
Einstellungen” auf Seite 4 - 24;
2 Neuen Klassifikator erstellen mit Q UICK T EACH (siehe „Quick-
Teach starten” auf Seite 4 - 15).

Vertikaler grüner oder roter Die Scheiben des Präsentationsbereichs sind verunreinigt und
Streifen in Erkennungszone müssen gereinigt werden (siehe „Scheiben im Präsentationsbereich
reinigen” auf Seite 7 - 4 und „Scheiben und Spiegel in der Beleuch-
tungs- kammer reinigen” auf Seite 7 - 6).
Anschliessend empfielt es sich, ein QuickTeach durchzuführen
(siehe „QuickTeach starten” auf Seite 4 - 15).

Leuchtstofflampen flackern Lampen auswechseln gemäss „Lampen ersetzen und Ventilatoren


prüfen” auf Seite 7 - 9.

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Verstopfung im Transportkanal
Wenn diskontinuierlich entsorgt wird, kann sich ausgeschiedenes
Fremdmaterial im Ausscheide-Kanal festsetzen und dann zu einer
Verstopfung führen.
Eine Öffnung zur Entstopfung des Kanals befindet sich im Erken-
nungsmodul bei (A).

Zugang zum Tranportkanal • Durch Präsentationsmodul (A).

Warnung Gefahr von Augenverletzung durch ausgeblasenen Schmutz!


Tragen Sie immer eine Schutzbrille bei der Entstopfung des
Kanals.

Vorgehen zum Entstopfen


1 Sorgen Sie für einen Materialstop (siehe „Funktion: Material
starten / stoppen” auf Seite 4 - 46), da sonst ein Über- oder
Unterdruck im Präsentationsbereich entsteht.
2 Stoppen des Erkennungsbetriebes (siehe „Funktion: Erkennungs-
betrieb starten / stoppen” auf Seite 4 - 45).
3 Errichten Sie eine geeignete Arbeitsbühne (z.B. trittsichere
Bockleiter) auf der einen Seite der Maschine.
4 Entfernen Sie den Deckel zum Präsentationsbereich auf beiden
Seiten der Maschine. Drehen Sie dazu den Drehknopf soweit

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Störungen beheben

nach Links, bis der Deckel entriegelt ist (einige Umdrehungen


sind nötig).
5 Entfernen Sie von Hand das verstopfende Material aus dem
Präsentationsbereich.
6 Reinigen Sie die Scheiben gemäss „Scheiben im Präsentationsbe-
reich reinigen” auf Seite 7 - 4
7 Bringen Sie den Deckel A (Drehknopf im Uhrzeigersinn ) wie-
der an.
Auf richtige Position des Deckel A so positionieren, dass sich die „Nase“ oben befindet!
Deckels (A) achten

Oben Nase Oben

1306 710-3

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Vorschaltgeräte der Leuchtstofflampen


ersetzen

Warnung Nur Fachpersonen dürfen an der elektrischen Anlage


arbeiten!
Arbeiten an elektrischen Anschlüssen, sowie das Austauschen
von elektrischen Komponenten, dürfen nur von Fachpersonen
(Elektriker) gemäss den lokal geltenden Vorschriften ausgeführt
werden.

Von den 4 Lampen im Erkennungsmodul sind jeweils je 2 Lampen


an einem Vorschaltgerät angeschlossen. In der linken Spalte ist die
Zuordnung aufgeführt.

(A) Erkennungsmodul A V2 V1
(B) Erkennungsmodul B
Vm Vorschaltgerätemodul
(V..) Vorschaltgeräte V1...V2 B
A
(L1) 1. Lampe
Vm
(L2) 2. Lampe
(L3) 3. Lampe
(L4) 4. Lampe T
(T) Lampentestschalter T
L1

Zuordnungen:
L3
Lampen L1 => V1 Vorsch.Ger.
Lampen L2 => V1 Vorsch.Ger. L2
L4
Lampen L3 => V2 Vorsch.Ger.
Lampen L4 => V2 Vorsch.Ger.

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Störungen beheben

Hinweis Bei einem Ausfall eines Vorschaltgerätes leuchten jeweils beide


der daran angeschlossenen Lampen nicht. Die Zuordnung der
Lampen zu den Vorschaltgeräten kann der Legende zum vorher-
gehenden Bild entnommen werden.
Die Eingangsspannung der Vorschaltgeräte beträgt 230VDC.
Das Ausgangssignal kann mit einem gewöhnlichen Universal-
messinstrument nicht geprüft werden.
Für das Ersetzen eines Vorschaltgerätes benötigen Sie:
• Schrankschlüssel
• Innen-6-kt-Schlüssel 6mm (Inbusschlüssel 6mm)
• Kleiner Schraubenzieher

Vorgehen Zum Ersetzen eines Vorschaltgerätes gehen Sie so vor:


1 Errichten Sie eine geeignete Arbeitsbühne (z.B. trittsichere
Bockleiter) auf der Seite des Hauptschalters der Maschine.
2 Sorgen Sie für einen Materialstop, da mit ausgeschaltetem
TVS-System das Fasermaterial nicht mehr gereinigt wird.
3 Beenden Sie das Vision Programm und schalten Sie den TVS
Compact ab, gemäss „Ausschalten” auf Seite 4 - 3.
4 Vergewissern Sie sich dass der Hauptschalter am TVS Com-
pact ausgeschaltet ist.
5 Lockern Sie die vier Befestigungsschrauben des Vorschaltge-
rätemoduls. Hängen Sie es am Erkennungsmodul aus und
legen Sie es vor sich hin wie nachfolgend gezeigt ist.
6 Lösen Sie die Kabel vom Vorschaltgerät (V1, V2) indem Sie
mit einem kleinen Schraubenzieher auf die entsprechende
Klemme (siehe Bild) drücken und gleichzeitig das Kabel her-
ausrausziehen.
Kabelklemme Kabelklemme
Schraubverbindung Schraubverbin-
V2 dung

V1

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7 Lösen Sie die Schraubverbindungen des zu ersetzenden Vor-


schaltgerätes.
8 Befestigen Sie das neue Vorschaltgerät.
9 Stecken Sie die Kabel wieder in die entsprechende Klemmen-
position gemäss Schema.
10 Hängen Sie das Vorschaltgerätemodul wieder an den Befesti-
gungsschrauben am Erkennungsmodul ein und ziehen Sie die
schrauben fest.
11 Schalten Sie den TVS Compact am Hauptschalter ein und
warten Sie bis das System den Erkennungsbetrieb erreicht hat.
12 Öffnen Sie je eine Türe zu den Beleuchtungskammern. Drük-
ken Sie auf den Testknopf (T), um abschliessend zu prüfen ob
alle vier Lampen brennen.
Hinweis Halten Sie die Türe so kurz wie möglich offen, damit der Spie-
gel und die Kamera nicht unnötig verstaubt werden.
13 Wenn alles in Ordnung ist, kann der Erkennungsbetrieb
gestartet und die Arbeitsplattform abgebaut werden.

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Störungen beheben

Speisegerät der Beleuchtung ersetzen

Warnung Nur Fachpersonen dürfen an der elektrischen Anlage


arbeiten!
Arbeiten an elektrischen Anschlüssen, sowie das Austauschen
von elektrischen Komponenten, dürfen nur von Fachpersonen
(Elektriker) gemäss den lokal geltenden Vorschriften ausgeführt
werden.

Einbauort des Speisegerätes für die Leuchtstofflampen im Ausscheidemodul


Automatic circuit breaker
FAZ C10 DC

Rectifier

~ -

+ ~

PE 0 400 - + PE

AC-Input DC-Output
400VAC 230VDC

Für das Ersetzen eines Speisegerätes benötigen Sie:


• Schrankschlüssel
• Innen-6-kt-Schlüssel 5 mm (Inbusschlüssel 5mm)
• Schraubenzieher Nr. 2

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Version 5.0 2004-11-22 1 6 16/20
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THE VISION SHIELD COMPACT 16V

Vorgehen Zum Ersetzen eines Speisegerätes gehen Sie so vor:


1 Erkennungsbetrieb stoppen (siehe „Funktion: Erkennungsbetrieb
starten / stoppen” auf Seite 4 - 45)
2 Sorgen Sie für einen Materialstop (siehe „Funktion: Material
starten / stoppen” auf Seite 4 - 46), da mit ausgeschaltetem TVS-
System das Fasermaterial nicht mehr gereinigt wird.
3 Prüfen Sie, ob der Sicherungsautomat am Ausgang des Speise-
gerätes ausgelöst wurde. Wenn ja, fahren Sie weiter mit Punkt
6.
4 Prüfen Sie, ob die Eingangsspannung am Speisegerät (400VAC)
Warnung! vorhanden ist. Wenn nicht liegt das Problem weiter vorne in
der Verdrahtung.
5 Schalten Sie den Sicherungsautomaten aus.
6 Prüfen Sie am Ausgang des Speisegerätes (Messgeräte + vor
Nur Fachpersonen dürfen an dem Sicherungsautomaten) die Spannung (230VDC):
der elektrischen Anlage arbei-
ten! - Ist Spannung vorhanden, liegt der Defekt in der Schaltung
nach dem Speisegerät.
- Ist keine Spannung vorhanden liegt der Defekt am Speisege-
rät, mit nächstem Punkt weiterfahren.

7 Prüfen Sie die AC-Spannung am Gleichrichter (ca. 180VAC):


- Spannung falsch => Speisegerät ersetzen. Mit Punkt 10 wei-
terfahren.
- Spannung richtig => mit Punkt 9 weiterfahren.
8 Prüfen Sie die DC-Spannung am Gleichrichter (230VDC):
- Spannung nicht i.O. => Gleichrichter defekt, oder Kurz-
schluss in einem nachgeschalteten Element. Für den Aus-
tausch des Speisegerätes mit Punkt 10 weiterfahren.
- Spannung i.O. -> Unterbruch in der Verdrahtung bis zum
Ausgang beheben. Zuerst gemäss folgendem Punkt Strom-

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Störungen beheben

versorgung ausschalten und dannach Unterbruch in der Ver-


drahtung beheben.
9 Schalten Sie den Hauptschalter am TVS Compact aus.
10 Zum Austausch des Speisegerätes, oder Komponenten davon,
müssen die Anschlussdrähte und die vier Befestigungsschrau-
ben entfernt werden (Innen-6-kt-Schlüssel 5 mm).
11 Nach der Reparatur sicherstellen, dass der Sicherungsautomat
wieder aktiviert ist.

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Recovery Prozedur
Zusammen mit der Anlage wurde ein Recovery-Stick mitgeliefert.
Dieser ist im Innern des Bildrechnerschrankes (1) befestigt

Bei Störungen an der Anlage, welche auf die Software des Bild-
rechners zurückzuführen sind, kann mit Hilfe der Recovery Proze-
dur eine schnelle und einfache Lösung angewendet werden.
Dabei wird während der Prozedur das Betriebssystem und die
komplette Bildrechner Software frisch auf den internen Speicher
geschrieben. Da dabei alle vorhandenen Maschinenparameter
überschrieben werden, darf dieser Vorgang nur durchgeführt wer-
den, wenn eine Datensicherung (siehe „Funktion: Einstellungen
speichern” auf Seite 4 - 47) vorhanden ist.
Prozess-Ablauf Falls keine Datensicherung vorhanden ist, muss der Kundendienst
von Jossi Systems AG kontaktiert werden.
Um die Recovery durchzuführen gehen Sie wie folgt vor:
1 Schalten Sie die Anlage aus.
2 Recovery-Stick an der USB-Verlängerung des Bildrechners ein-
stecken.

USB-Verlängerung

3 TVS Compact wieder starten.


4 Nach der Bootsequenz erscheint folgende Meldung am Bild-
schirm:

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Störungen beheben

|========================================================|
| Starting the Recovering script |
| 60 seconds until starting the Recovery |
| Attention: All data will be erased!! |
| All data will be rewritten, including the BV3 software |
| Switch the system OFF if unsure!!! |
|========================================================|
========================================================
Wait.....
========================================================

In der Folge haben sie 60 Sekunden Zeit, den Vorgang mit Aus-
schalten des Systems abzubrechen.
5 Nach dem der Rechner neu aufgesetzt wurde, kann das System
ausgeschaltet und der Stick entfernt werden.
6 TVS Compact wieder einschalten, worauf das System hochfährt
und die Bildrechner-Software startet.
7 Zurücklesen der auf dem Daten-Stick gespeicherten Maschi-
nenparameter. (siehe „Funktion: Einstellungen laden” auf Seite 3 -
46)

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Wartung

Einleitung.................................................................... 2
Wartungsplan ................................................................................ 2
Scheiben im Präsentationsbereich reinigen .................. 4
Scheiben und Spiegel in der Beleuchtungs-
kammer reinigen......................................................... 6
Lampen ersetzen und Ventilatoren prüfen .................. 9
Maschine reinigen..................................................... 12
Ersetzen eines Ausscheideventils ............................... 13
Ersatzteile ................................................................. 15
Software Unterhalt ................................................... 16
Software update .......................................................................... 16

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Wartung

Einleitung
Dieses Kapitel beschreibt alle Arbeiten, die vom Bediener ausge-
führt werden dürfen.

Warnung Nur autorisierte Personen dürfen Wartungsarbeiten ausführen.


Die Maschine darf nur von Personen gewartet werden, die dazu
autorisiert sind.
In der Übersicht zu den Wartungsarbeiten sind die Personen
gemäss Kapitel Sicherheit, „Definition des Personals” auf Seite 2 - 2
definiert. Diese Zuständigkeiten müssen beachtet werden.

Wartungsplan
Wöchentlich Wöchentliche Häufigkeit geht von 3-Schicht-Betrieb aus.

Was Wie Wer


Gesamte Maschine Reinigung von anhaftenden Fasern Bediener
Bedienpanel am Steuer- Mit einem leicht angefeuchteten Bediener
schrank fusselfreien Tuch wie einen Bild-
schirm reinigen.
Keine Lösungsmittel oder allge-
meine Putzmittel verwenden!
Scheibe im Erkennungs- Siehe „Scheiben im Präsentations- Bediener
modul bereich reinigen” auf Seite 4.
Test Ausscheider Siehe „M50.1 Ventiltest” auf Seite Bediener
4 - 37.
Tabelle 8: Wöchentliche Wartungsarbeiten

Halb-Jährlich
Was Wie Wer
Leuchtstofflampen und Vorsorgliches Austauschen der Bediener
Kühlventilatoren Lampen und prüfen der Kühlventi-
latoren gemäss „Lampen ersetzen
und Ventilatoren prüfen” auf Seite
9.
Tabelle 9: Halb-Jährliche Wartungsarbeiten

Jährlich
Was Wie Wer
Gesamte Maschine Überprüfung aller Funktionen. Kundendienst
Leuchtstofflampen Vorsorgliches Austauschen der Bediener
Lampen gemäss „Lampen ersetzen
und Ventilatoren prüfen” auf Seite
9.
Tabelle 10: Jährliche Wartungsarbeiten

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Was Wie Wer


Scheiben und Spiegel in Siehe „Scheiben und Spiegel in der Bediener
Beleuchtungskammer Beleuchtungs- kammer reinigen”
reinigen auf Seite 6
Kontrollschrank innen Staubsauger Bediener
reinigen
Tabelle 10: Jährliche Wartungsarbeiten

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Wartung

Scheiben im Präsentationsbereich reinigen


Die Reinigung der Scheiben im Präsentationsbereich wird notwen-
dig, wenn Störungen aufgrund von Verunreinigungen auftreten.
Bei stark verunreinigtem Material (z.B. durch Honigtau) kann täg-
liche Reinigung notwendig sein.
Hinweis Es sollen grundsätzlich immer beide Scheiben des Präsentati-
onsbereichs der Erkennungseinheit gereinigt werden, damit
beide Kameras dieselbe Bildqualität erreichen können. Vermei-
den Sie störende Putzschlieren indem Sie die Scheiben vor der
Reinigung zuerst abkühlen lassen!

Warnung Gefahr des Absturzes


Die Erkennungseinheit mit dem Präsentationsbereich befindet
sich in einer Höhe, welche nur mit Hilfsmitteln erreicht werden
kann. Achten Sie unbedingt darauf, nur sichere Hilfsmittel
(Arbeitsbühne, Trittleiter etc.) zu verwenden.
Eine zweite Person muss verhindern, dass das eingesetzte Mittel
umgestossen werden kann.

Vorbereitung Für das Reinigen der Scheiben benötigen Sie:


• Reinigungsset siehe („Optionale Ausrüstung” auf Seite 1 - 8).
Verwenden Sie keine anderen Reinigungsmittel als die vom
Hersteller empfohlenen.

Vorgehen Zur Reinigung einer Scheibe gehen Sie so vor:


1 Sorgen Sie für einen Materialstop, da sonst ein Über- oder
Unterdruck im Präsentationsbereich besteht.
2 Erkennungsbetrieb stoppen (siehe „Funktion: Erkennungsbetrieb
starten / stoppen” auf Seite 4 - 45).
3 Errichten Sie eine geeignete Arbeitsbühne (z.B. trittsichere
Bockleiter) auf der einen Seite der Maschine.
4 Entfernen Sie den Deckel zum Präsentationsbereich auf beiden
Seiten der Maschine. Drehen Sie dazu den Drehknopf soweit
nach Links, bis der Deckel entriegelt ist (einige Umdrehungen
sind nötig).
5 Prüfen Sie, ob die Dichtungen am Deckelrand noch intakt sind.
Wenn nicht, veranlassen Sie den Ersatz der Dichtungen.
6 Befeuchten Sie den Reinigungs-Schwamm mit dem Reinigungs-
mittel. Achten Sie dabei darauf, dass der Schwamm nicht
tropft.
7 Beginnen sie oben an der Scheibe und bewegen Sie den
Schwamm in Längsrichtung zick-zack nach unten.

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8 Reinigen Sie die zweite Scheibe gemäss den Punkten 4 bis 7


9 Ueberprüfen Sie die vollständige Reinigung der Scheibe.

Vollständig gereinigt Nicht vollständig gereinigt, da


Bereiche unzugänglich
Fahren Sie mit Punkt 12 fort Fahren Sie mit Punkt 10 fort

10 Schliessen Sie den Deckel der Beleuchtungskammer mit dem


Drehknopf (die erste Teildrehung rastet den Riegel ein, der
durch weiteres Drehen verspannt wird).
11 Verfahren Sie gemäss den Punkten 4 bis 9 für die andere Seite
der Beleuchtungskammer.
12 Schliessen Sie den Deckel des Präsentationsbereichs mit dem
Drehknopf (die erste Teildrehung rastet den Riegel ein, der
durch weiteres Drehen verspannt wird)
13 Bauen Sie die Arbeitsplattform ab und entsorgen Sie die Reini-
gungs-Mittel.
14 Schalten Sie den Erkennungsbetrieb wieder ein (siehe „Funk-
tion: Erkennungsbetrieb starten / stoppen” auf Seite 4 - 45).
Auf richtige Position des Deckel A so positionieren, dass sich die „Nase“ oben befindet!
Deckels (A) achten

Oben Nase Oben

1306 710-3

Farbprofil der Kameras Die Güte der Beleuchtung, der Zustand des optischen Pfades, der
überprüfen Kameras und der Bildverarbeitung kann am besten anhand der
Farbprofile der Kameras (Rot-, Grün- Blau-Kurven) beurteilt wer-
den. Diese Kontrolle sollte immer nach Reinigungsarbeiten an den
Scheiben im Präsentationsbereich vorgenommen werden.
Wie die Farbprofilkurven aufgerufen und beurteilt werden ist
beschrieben im Kapitel „Kameraprofil” auf Seite 5 - 19.

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Wartung

Scheiben und Spiegel in der Beleuchtungs-


kammer reinigen
Die Reinigung wird notwendig, wenn Staub in die Beleuchtungs-
kammer eingedrungen ist weil z.B. die Türen bei Lampenwechsel
zu lange offen standen, oder wenn sich an den Scheiben ein Nie-
derschlag gebildet hat.
Hinweis Es sollen grundsätzlich immer beide Scheiben des Präsentati-
onsbereichs der Erkennungseinheit gereinigt werden, damit
beide Kameras dieselbe Bildqualität erreichen können. Vermei-
den Sie störende Putzschlieren indem Sie die Scheiben vor der
Reinigung zuerst abkühlen lassen!

Warnung Gefahr des Absturzes und von Schnittverletzungen


Die Erkennungseinheit mit dem Präsentationsbereich befindet
sich in einer Höhe, welche nur mit Hilfsmitteln erreicht werden
kann. Achten Sie unbedingt darauf, nur sichere Hilfsmittel
(Arbeitsbühne, Trittleiter etc.) zu verwenden.
Eine zweite Person muss verhindern, dass das eingesetzte Mittel
umgestossen werden kann.
Vorsicht vor Schnittwunden bei der Spiegelreinigung! Die Kanten
der Spiegel sind scharf! Unachtsames Vorgehen bei der Reini-
gung kann zu Verletzungen führen.

Vorbereitung Für die Reinigung benötigen Sie:


• Reinigungsset (Siehe „Optionale Ausrüstung” auf Seite 1 - 8).
Verwenden Sie keine anderen Reinigungsmittel als die vom
Hersteller empfohlenen.
• Mikrofasertuch für die Reinigung der Spiegel
• Schrankschlüssel.
Hinweis Halten Sie die Türe so kurz wie möglich offen, damit die Kame-
ras nicht unnötig verstaubt werden.

Vorgehen Zur Reinigung der Scheiben gehen Sie so vor:


1 Sorgen Sie für einen Materialstop, da mit ausgeschaltetem
Erkennungsmodul das Fasermaterial nicht mehr gereinigt wird.
2 Schalten Sie in den Programmiermodus (STOP antippen).
3 Errichten Sie eine geeignete Arbeitsbühne (z.B. trittsichere
Bockleiter) auf der einen Seite der Maschine.
4 Öffnen Sie die Türen der Beleuchtungskammern A und B auf
einer Seite mit dem Schrankschlüssel. Damit wird die Stromzu-
fuhr zu den Lampen unterbrochen.

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5 Prüfen Sie, ob die Dichtungen am Deckelrand noch intakt sind.


Wenn nicht, veranlassen Sie den Ersatz der Dichtungen.
6 Lösen Sie Flügelschrauben (A1) und (A2), und schwenken Sie
den Lampenrost in Horizontalposition.

Beleuchtungskammern A und B

A2
A1

7 Befeuchten Sie den Reinigungs-Schwamm mit dem Reinigungs-


mittel. Achten Sie dabei darauf, dass der Schwamm nicht
tropft.
8 Beginnen sie oben an der Scheibe und bewegen Sie den
Schwamm in Längsrichtung zick-zack nach unten.
9 Ueberprüfen Sie die vollständige Reinigung der Scheibe.

Vollständig gereinigt Nicht vollständig gereinigt, da


Bereiche unzugänglich
Fahren Sie mit Punkt 10 fort Wiederholen Sie Punkte 7-9 an den
Beleuchtungskammern von der
gegenüberliegenden Öffnung her.

10 Schwenken Sie den Lampenrost zurück in Vertikalposition.


11 Fixieren Sie beide Lampenroste A bzw. B wieder an beiden
Enden.
12 Reinigen Sie die Spiegel mit einem sauberen, feuchten Micro-
fasertuch.
Achtung: Nur geringen Druck anwenden um den Spiegel nicht
zu verkratzen! Achten Sie auf die scharfen Kanten der Spiegel
damit Sie sich daran nicht schneiden!

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Wartung

13 Schliessen Sie die Türen der Beleuchtungskammern mit dem


Schrankschlüssel. Achten Sie darauf, dass die Dichtung sauber
schliesst. Reinigen Sie die Dichtung nötigenfalls von anhaften-
den Fasern.
14 Bauen Sie die Arbeitsplattform ab und entsorgen Sie die Reini-
gungs-Mittel.
15 Starten Sie den Erkennungsbetrieb wieder (siehe „Funktion:
Erkennungsbetrieb starten / stoppen” auf Seite 4 - 45).
Farbprofil der Kameras Die Güte der Beleuchtung, der Zustand des optischen Pfades, der
überprüfen Kameras und der Bildverarbeitung kann am besten anhand der
Farbprofile der Kameras (Rot-, Grün- Blau-Kurven) beurteilt wer-
den. Diese Kontrolle sollte immer nach Reinigungsarbeiten an den
Scheiben in den Beleuchtungskammern vorgenommen werden.
Wie die Farbprofilkurven aufgerufen und beurteilt werden ist
beschrieben im Kapitel „Kameraprofil” auf Seite 5 - 19.

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Lampen ersetzen und Ventilatoren prüfen


Die Nutzlebensdauer der Leuchtstofflampen beträgt ca. 5‘ 000 h.
Das baldige Ende der Nutzlebensdauer wird durch eine Meldung
auf dem Touch-Screen des Steuerschrankes angezeigt.
Hinweis Es sollen grundsätzlich immer alle Lampen in der Erkennungs-
einheit ersetzt werden, damit beide Kameras dieselbe Bildqua-
lität erreichen.
Die noch funktionsfähigen Leuchtstofflampen können für normale
Beleuchtungszwecke noch für mehrere 1000 Stunden problemlos
verwendet werden.
Einzelne defekte, aber noch neuere Lampen müssen durch solche
aus dem gleichen Set stammende Lampen ersetzt werden.

Warnung Gefahr des Absturzes


Die Erkennungseinheit mit dem Präsentationsbereich befindet
sich in einer Höhe, welche nur mit Hilfsmitteln erreicht werden
kann. Achten Sie unbedingt darauf, nur sichere Hilfsmittel
(Arbeitsbühne, Trittleiter etc.) zu verwenden.
Eine zweite Person muss verhindern, dass das eingesetzte Mittel
nicht umgestossen werden kann.

Vorbereitung Zum Auswechseln der Lampen benötigen Sie:


• Schrankschlüssel.
• 4 mm Innen-6-kt Schlüssel für den Hintergrund-Streifen.
• Beleuchtungsset mit 10 Leuchtstofflampen und 2 Hintergrund-
Streifen.
Hinweis Halten Sie die Türe so kurz wie möglich offen, damit der Spie-
gel und die Kamera nicht unnötig verstaubt werden.
Achten Sie auf den Spiegel um ihn nicht zu beschmutzen, zu
beschädigen und sich nicht an seinen Kanten zu schneiden!.

Vorgehen Zum Auswechseln der Lampen gehen Sie so vor:


1 Sorgen Sie für einen Materialstop, da mit ausgeschaltetem
Erkennungsmodul das Fasermaterial nicht mehr gereinigt wird.
2 Erkennungsbetrieb stoppen (siehe „Funktion: Erkennungsbetrieb
starten / stoppen” auf Seite 4 - 45)
3 Errichten Sie eine geeignete Arbeitsbühne (z.B. trittsichere
Bockleiter) auf der einen Seite der Maschine.

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4 Öffnen Sie die Türe zur Beleuchtungskammer A mit dem


Schrankschlüssel. Damit wird die Stromzufuhr zu den Lampen
und den Lüftungsventilatoren unterbrochen.

E Beleuchtungskammern A und B

A1 A2
B
D

5 Lösen Sie Flügelschrauben (A1) und (A2), und schwenken Sie


den Lampenrost in Horizontalposition
6 Entfernen Sie beide Lampen, indem Sie die Lampen mit ca. 1/2
Umdrehung aus Ihrem Kontakt lösen.
7 Setzen Sie die neuen Lampen ein.
8 Drücken Sie den Testknopf (G), um die Funktion der Lampen zu
überprüfen.
- Bleibt eine Lampe dunkel, muss sie leicht gedreht werden,
damit der Kontakt einrastet.
- Während des Drehens den Testknopf unbedingt loslassen!
- Nochmals prüfen. Allenfalls neue Lampen beschaffen.
9 Drücken Sie den Reset-Knopf B, um den Wechsel der Lampen
zu quittieren.
10 Ersetzen Sie den Hintergrund-Streifen (C) für die gegenüberlie-
gende Kamera. Dazu die beiden Schrauben (D) lösen.
11 Überprüfung der Kühlventilatoren (F):
- Drücken Sie von Hand auf den Sicherheitsschalter (E) und
prüfen Sie, ob der Ventilator eingeschaltet wird (die Lampen
werden gleichzeitig auch eingeschaltet).
=> Wechseln Sie defekte Ventilatoren sofort aus!

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- Schliessen Sie die Türe der Beleuchtungskammer mit dem


Schrankschlüssel.
12 Verfahren Sie gemäss den Punkten 4 bis 11 für die andere
Beleuchtungskammer.
13 Errichten Sie eine geeignete Arbeitsbühne (z.B. trittsichere
Bockleiter) auf der einen Seite der Maschine.
14 Überprüfung der Kühlventilatoren (F) der gegenüberliegenden
Seite:
- Öffnen Sie die Türe zur Beleuchtungskammer A.
- Drücken Sie von Hand auf den Sicherheitsschalter und prü-
fen Sie, ob der Ventilator eingeschaltet wird (die Lampen
werden gleichzeitig auch eingeschaltet).
=> Wechseln Sie defekte Ventilatoren sofort aus!
- Schliessen Sie die Türe der Beleuchtungskammer mit dem
Schrankschlüssel und öffnen Sie die Türe der Beleuchtungs-
kammer B.
- Führen Sie den Ventilator-Test durch wie zuvor.
=> Wechseln Sie defekte Ventilatoren sofort aus!
Hinweis Nach dem Auswechseln von Lampen sollte die Güte der
Beleuchtung gemäss nachfolgendem Abschnitt überprüft wer-
den.
Farbprofil der Kameras Die Güte der Beleuchtung, der Zustand des optischen Pfades, der
überprüfen Kameras und der Bildverarbeitung kann am besten anhand der
Farbprofile der Kameras (Rot-, Grün- Blau-Kurven) beurteilt wer-
den.
Wie die Farbprofilkurven aufgerufen und beurteilt werden ist
beschrieben im Kapitel „Kameraprofil” auf Seite 5 - 19.

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Maschine reinigen
Die Maschine muss mindestens einmal wöchentlich von anhaften-
den Fasern gereinigt werden.

Warnung Gefahr von Augenverletzung beim Reinigen


Verwenden Sie niemals Druckluft, um Fasern und Schmutz aus
der Maschine zu entfernen.
Entfernen Sie keine Schläuche an den Ausscheide-Ventilen, da
diese unter Druck stehen können.
Tragen Sie beim Reinigen der Maschine eine Schutzbrille, wenn
sie nicht vollständig abgeschaltet ist.
Maschine via Hauptschalter ausschalten (siehe „Ausschalten” auf
Seite 4 - 3).

Vorbereitung Zum Reinigen der Maschine benötigen Sie:


• Schrankschlüssel
• 6 mm Innen-6-kt Schlüssel
• Staubsauger mit enger Düse
• Reinigungsset

Vorgehen Zum Reinigen der Maschine gehen Sie so vor:


1 Öffnen Sie die Türe des Kontrollschrankes um den Innenraum
mittels Staubsauger von anhaftenden Fasern und Flug zu
befreien: Computer (Kühlrippen, Bedienpanel-Rückseite),
sowie Elemente auf der Schalttafel (SPS, Speisegeräte, Relais,
etc,)
2 Öffnen Sie die Türe zu den Ausblasedüsen um den Innenraum
von haftenden Fasern und Flug zu befreien: Anschlussklem-
menblock, Speisegerät für Beleuchtung, etc.
3 Reinigen Sie den Präsentationsbereich gemäss „Scheiben im Prä-
sentationsbereich reinigen” auf Seite 4
4 Reinigen Sie das Bedienpanel mit einem leicht angefeuchteten
fusselfreien Tuch wie einen Bildschirm.Verwenden Sie keine
Lösungsmittel oder allgemeine Putzmittel!

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Ersetzen eines Ausscheideventils


Zum Austauschen eines Ausscheideventils benötigen Sie:
• Schrankschlüssel
• 3mm Innen-6-kt Schlüssel (Inbusschlüssel), mit einer maxima-
len Schaftlänge von 7cm

Vorgehen Zum Ersetzen eines Ventils gehen Sie so vor:


1 Sorgen Sie für einen Materialstop, wenn Sie nicht wollen, dass
das Material ungereinigt weiterverarbeitet wird.
2 Erkennungmodus ausschalten („Ausschalten” auf Seite 4 - 3).

Warnung Gefahr von Augenverletzung beim Entlüften


Tragen Sie beim entlüften eine Schutzbrille.
Führen Sie keine Arbeiten an den Auscheideventilen aus, bevor
die Druckluftzufuhr abgesperrt und ventilseitig entlüftet wurde.
Entfernen Sie ebenfalls keine Ausscheideventile und Schläuche
solange sie unter Druck stehen.

3 Stellen Sie das Handventil in die Position in der die Druckluft-


versorgung zuden Ventilen abgesperrt ist.
Hinweis In der vorgängig beschriebenen Position wird ventilseitig entlüf-
tet. Die Luft tritt „mit Getöse“ über den Schalldämpfer unter dem
Handventil aus.

16 Ausscheideventile

Inbusschrauben M6
lösen mit Inbusschlüssel
3mm, max. 7cm Schaft-

Handventil
mit Schalldämpfer

4 Mit Inbusschlüssel 3mm unterhalb des zu ersetzenden Ventils


Inbusschraube M6 lösen, bis das Ventil entfernt werden kann.
5 Stecker des Kabelbaums vom Ventil abziehen.

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Wartung

6 Alte Gummidichtung entfernen, Befestigungsort säubern.


7 Stecker des Kabelbaums am neues Ventil einstecken, neue
Gummidichtung einlegen und Ventil einsetzen.
8 Inbusschraube M6 unterhalb des Ventils sorgfältig anziehen.

Beschädigung des Ventils


Durch zu starkes Anziehen können Deformationen am Ventilgehäuse ent-
stehen.

9 Druckluftversorgung am Handventil wieder einschalten.


10 Testen Sie die Ausscheidedüsen (siehe „M50.1 Ventiltest” auf
Seite 4 - 37).

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Ersatzteile
Jossi Systems AG empfiehlt, die folgenden Teile in Reserve zu hal-
ten.
Hinweis Bestellen Sie verbrauchte Ersatzteile sofort nach.

Beschreibung Artikel Nr. Austausch


durch
Set (5 Stk.) Leuchtstofflampen + 2 Hintergrund-Streifen (SN ≤726) 310 34 12 Betreiber
Set (5 Stk.) Leuchtstofflampen + 2 Hintergrund-Streifen (SN ≥727) 310 34 13 Betreiber
Vorschaltgerät für 2 Lampen (für TVS mit Fabr.-Nr. 318 und folgende) 090 810 1052 Betreiber
Kühlventilator für Erkennungsmodul (24VDC) 091 805 3001 Betreiber
Druckschalter (Überwachung des Ausblas-Systems) 077 060 1002 Betreiber
Magnetventil zu Düsenkörper 077 036 2010 Betreiber
Magnetventil zu Schieber 077 036 1031 Betreiber
Reflexions-Lichtschranke (Füllstand-Überwachung) 090 880 1096 Betreiber
Taster (Reset, Test etc.) 090 210 1220 Betreiber
Dichtgummi zu Deckel Präsentationsmodul 069 100 1210 Betreiber
Sicherungsautomat 10A (Eingangs-Sicherung Steuerschrank) 090 820 1030 Betreiber
Relais "Finder" (Schnittstelle Extern / Intern) 090 310 1200 Betreiber
Relais "Comat" (Beleuchtung) 090 310 1050 Betreiber
Tabelle 11:Ersatzteile

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Wartung

Software Unterhalt
Software update

Neue Software per e-mail oder CD L3B_X_X_XX.ZIP

Entpacken des Files mit dem installierten Programm WinZip auf


allen herkömmlichen Microsoft Betriebssystemen. In Windows XP
kann das File ohne zusätzliche Software geöffnet werden.
Folgende Datei-Struktur wird erzeugt:

auf Memory-Stick
speichern

Hinweis
Alle kundenspezifischen Daten bleiben bei der Softwareerneuerung
erhalten.

Bildrechnerschrank öffnen
Memory-Stick auf der Rück-
seite des Panels einstecken
Software update durchführen

Bildrechnersoftware wird erneuert und der Rechner in der Folge


wieder hochgefahren.

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Installation und
Ausserbetriebsetzung

Installation .................................................................. 2
Anordnung von THE VISION SHIELD im Materialfluss ................... 2
Vorbereitung zur Installation.......................................................... 3
Einstellungen bei Inbetriebnahme ............................... 5
Steuerungsparameter..................................................................... 5
Details zu Steuerungsparametern................................................... 5
Störungsparameter ...................................................................... 11
Ausser Betrieb setzen ................................................ 12
Demontage.................................................................................. 12
Entsorgung .................................................................................. 13

Jossi Systems AG
Frauenfelderstr. 35; CH-9545 Wängi
Phone +41-52-369 7410 Fax +41-52-369 7411
info.sys@jossi.ch
Installation und Ausserbetriebsetzung

Installation

Warnung Nur autorisierte Personen dürfen die Maschine aufstellen


THE VISION SHIELD darf ausschliesslich durch speziell geschul-
tes Personal von Jossi Systems AG installiert und in Betrieb
genommen werden.

Warnung Nur Fachpersonen dürfen an der elektrischen Anlage


arbeiten!
Arbeiten an den elektrischen Anschlüssen, sowie der Unterbre-
chungsfreien Stromversorgung (USV) dürfen nur von Fachper-
sonen (Elektriker) gemäss den lokal geltenden Vorschriften
ausgeführt werden.

Anordnung von THE VISION SHIELD im Materialfluss


Die optimale Plazierung des Typs C OMPACT ist nach dem Mischer
(vor dem Feinreiniger). Andere Anordnungen sind möglich:
Bedingung Empfehlung für die Anordnung
Produktionslinie wird Zwei TVS COMPACT nach der Verzweigung mit je
aufgeteilt der halben Produktionsmenge anordnen. Dies gilt
besonders bei hoher Produktionsmenge.
Mischer ohne Feinreini- TVS COMPACT nach dem ersten Mischer anord-
gung nen.
Mischer mit Feinreini- TVS COMPACT unmittelbar vor dem ersten Mischer
gung anordnen.
Anordnung vor der Die effektive Produktionsmenge kann durch den
ersten Maschine mit üblichen Stop-and-Go Betrieb des Ballenöffners
Materialspeicher wesentlich höher als die durchschnittliche Menge
sein.
THE VISION SHIELD mit TVS COMPACT muss vor der ersten Maschine mit
Option B ALE I DENT Materialspeicher angeordnet werden.

Diese Varianten sind in den Unterlagen zur Installations-Vorberei-


tung ausführlich erläutert.

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Vorbereitung zur Installation


Nach Vertragsabschluss erhält der Kunde eine detaillierte Anwei-
sung zur Vorbereitung der Installation und Montage (Montagevor-
bereitung). Folgende Punkte werden darin angesprochen:
• Einsatzort der Maschine innerhalb des Produktionsprozesses.
• Layout des Materialflusses.
• Verkabelung und Versorgung mit Druckluft.
• Bereitschaft der Rohre für den Materialtransport.
• Ansprechpartner und Verfügbarkeit von Hilfspersonal und
Werkzeugen.
• Planung der Personalschulung.

Rohrleitungen Anschlüsse für Rohrleitungen müssen durch den Kunden gemäss


Anlagenlayout der Montagevorbereitung bereit gestellt werden.
Die Rohrleitungen werden erst nach der mechanischen Montage
and die Maschine angeschlossen.
Die Rohrleitungen müssen in der Maschinenachse in die Maschine
geleitet werden, damit Verwirbelungen in der Transportluft ver-
mieden werden. Verwirbelungen können zu einer schlechten
Materialverteilung im Erkennungsmodul führen.

Ventilatoren Ventilatoren sollen nach Möglichkeit nach der Maschine angeord-


net werden, um einen möglichst laminaren Luftstrom zu gewähr-
leisten.
Wenn die Ventilatoren nicht nach, sondern nur vor der Maschine
angeordnet werden können, sind mindestens 10 m Abstand not-
wendig.

Energie- und Energie- und Steuerungsanschlüsse am vorgesehen Einsatzort von


Steueranschlüsse THE VISION SHIELD müssen durch den Kunden gemäss den Anga-
ben der Montagevorbereitung bereit gestellt werden, um bei der
Installation einen möglichst kurzen Unterbruch der Produktion zu
erzielen.

Erdungsleitungen Die speziellen Erdungsleitungen von THE VISION SHIELD werden


vom Fachpersonal der Jossi Systems AG verlegt.

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Installation und Ausserbetriebsetzung

Interner Auffang-Behälter Die technische Lösung zum Ausscheiden von Fremdmaterial erfor-
dert einen gewissen Unterdruck im internen Auffangbehälter
gegenüber dem Transportkanal.
Die von Jossi Systems AG gelieferte Abgang-Entsorgungen SINGLE
oder D UAL (Option) enthalten eine Verbindung zwischen dem
Unterdruck-Stutzen (A) in der Seite der Maschine und dem
Anschlusskonus für die Entsorgung (B).
Ohne diese Option muss der Betreiber folgendes vorkehren:
• Entweder sorgt der Betreiber für eine kontinuierliche Absau-
gung des abgeschiedenen Fremdmaterials. Dann kann ein
direkter Anschluss vom Unterdruck-Stutzen zum Anschlussko-
nus der Entsorgung hergestellt werden (Schlauch im Lieferum-
fang).
A B • Oder der Betreiber verwendet eine diskontinuierliche Entsor-
gung. Dann muss der Betreiber eine Quelle konstanten Unter-
drucks an den Unterdruck-Stutzen anschliessen. Die verfügbare
Unterdruck-Quelle muss 100 m 3/h absaugen bei einem Unter-
druck entsprechend den Druckverhältnissen in der Transportlei-
tung.

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Einstellungen bei Inbetriebnahme


Steuerungsparameter
Steuerungsparameter definieren das Verhalten der Maschine. Sie
müssen sowohl den Gegebenheiten eines Faserverarbeitenden
Betriebes als auch den aktuellen Eigenschaften des Fasermaterials
angepasst werden.
Die Maschine wird mit Standard-Werten zu den verschiedenen
Steuerungsparameter geliefert. Bei der Installation können diese
Werte den Wünschen des Betreibers angepasst werden.
Die folgenden Parameter können vom Super-User geändert wer-
den (siehe „Steuerung” auf Seite 5 - 11).

Details zu Steuerungsparametern
AutoAdjust Wenn sich Ausscheidungen häufen, bewirkt diese Funktion eine
automatische Anpassung der Partikelgrösse. Diese gehäuften Aus-
scheidungen können z.B. durch kurzfristige Änderungen der
Baumwollfarbe auftreten.
.

1'000 gross
Schrittanzahl x Schrittgrösse
Fremdstoffpartikel

Schrittgrösse
Schrittanzahl

Möglicher Verlauf der


Partikelgrösse
Partikelgrösse

Korrekturzeit AutoAdjust [min]


(Sollwert)

Überschreiten der Anzahl Ausscheidungen innerhalb Zeitlimite


Überschreiten der Kumulierten Ausblaszeit innerhalb Zeitlimite
klein
0

Arbeitsweise Erhöhte Ausscheidung liegt vor, wenn eine vorgegebene Anzahl


Ausscheidungen pro Zeieinheit überschritten wird oder wenn die
kumulierte Ausblaszeit pro Zeiteinheit zu hoch ist (zu viele kurze
oder eine zu lange Ausscheidung).
Meldung „Betrieb mit In solchen Fällen wird die Partikelgrösse schrittweise erhöht. Dies
erhöhter Partikelgrösse” wird mit der Meldung „Betrieb mit erhöhter Partikelgrösse ange-
zeigt und geschieht so oft, bis das System wieder ruhig läuft oder
das Maximum der Partikelgrösse erreicht ist.

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Meldung „Maximale Werden die maximal vorgegebenen Schritte erreicht, wird der
Partikelgrösse erreicht“ Anwender mit der Störungsmeldung „Maximale Partikelgrösse
erreicht" auf diesen Zustand hingewiesen. Zusätzlich wird je nach
gewählter Einstellung ein Materialstopp- und ein Sammelstö-
rungs-Signal erzeugt (siehe „Störungsparameter” auf Seite 11).
Innerhalb des A UTOA DJUST -Modus versucht THE VISION SHIELD
in gleichmässigen Zeitintervallen (Korrekturzeit) die aktuelle Par-
tikelgrösse der programmierten (Sollwert) anzugleichen. Wird
diese wieder erreicht, so wird die Meldung „Betrieb mit erhöhter
Partikelgrösse" zurückgesetzt.
Kann THE VISION SHIELD den Korrektur-Zyklus (A UTOA DJUST -
Modus) über längere Zeit nicht beenden, so muss entweder die
Partikelgrösse (Sollwert) erhöht oder ein QuickTeach durchgeführt
werden.

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Selektive Ausscheidung

Im nebenstehenden Diagramm des Erkennungsbereichs bedeuten:


D D A Flocke oder Fremdmaterial wird erkannt
Hier sollte
Normalbetrieb B Ausscheidedüsen.
A
angezeigt werden
C Kanalbreite des Erkennungs-Bereichs.
Zur selektiven Ausscheidung (der Flockengrösse angepasste
E Anzahl Düsen) werden folgende Werte herangezogen:
D Ueberdeckung [mm], die Breite der zu aktivierenden Aus-
scheidedüsen. Ein Standardwert von 130 mm bringt gute
B Erfolge.
F
E Verzögerungszeit [ms] zwischen Erkennen und Aktivierung
der Ausscheidung. Dieser Wert muss abhängig von der
Geschwindigkeit der Transportluft gesetzt werden.
C F Dauer der Ausscheidung [ms]. Dieser Wert muss abhängig
von der Geschwindigkeit der Transportluft gesetzt werden

Ausscheide-Verzögerung Vorgehen zur Ermittlung der Zeiten:


und -Dauer der
1 In der Transportleitung mittels Staudruckrohres den zeitlich
Ausscheideventile
gemittelten, maximalen Staudruck messen.
2 Aus der Tabelle „Ermittlung der Transportluftmenge mittels Stau-
druck” auf Seite 8 - 8 für den gemessenen Wert die Luftmenge
ablesen.
3 Aus der Tabelle „Ermittlung der Ausscheide-Verzögerung und -
Dauer” auf Seite 8 - 9 für die ermittelte Luftmenge die entspre-
chende Ausscheide-Verzögerung und -Dauer ablesen und
notieren.
4 Parameter auf die ermittelten Werte einstellen (siehe „Aus-
scheidungen” auf Seite 5 - 15)
5 Ausscheide-Effizienz durch Ausscheidetest in der Praxis über-
prüfen und Parameterwerte korrigieren wenn notwendig.
Ermittlung der Transport- Die Bedingungen in einer Rohrleitung sind starken Schwankun-
Luftmenge gen unterworfen. Beim Messen des Staudruckes ist nach Venti-
latoren ein Sicherheitsabstand von >10m und nach Rohrbogen
ein solcher von >3m einzuhalten.
Die angegebenen Werte sind als Richtwerte zu betrachten, wel-
che ggf. in der Praxis korrigiert werden müssen.

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Maximaler Messwert im Materialtransportrohr Luftmenge in m3/s


P dyn P dyn Geschwindigkeit V Rohrdurchmesser Rohrdurchmesser
300 mm 350 mm
[Pa] [mm Ws] [m/s] Fläche 0.071 m2 Fläche 0.096 m2
10 1 4.0 0.25 0.30
20 2 5.7 0.35 0.45
30 3 6.9 0.40 0.55
40 4 8.0 0.50 0.65
50 5 8.9 0.55 0.70
60 5 9.8 0.60 0.80
70 7 10.6 0.65 0.85
80 8 11.3 0.65 0.90
90 9 12.0 0.70 0.95
100 10 12.6 0.75 1.00
110 11 13.3 0.80 1.05
120 12 13.9 0.80 1.10
130 13 14.4 0.85 1.15
140 14 15.0 0.90 1.20
150 15 15.5 0.90 1.25
160 16 16.0 0.95 1.30
170 17 16.5 1.00 1.35
180 18 17.0 1.00 1.35
190 19 17.4 1.05 1.40
200 20 17.9 1.05 1.45
210 21 18.3 1.10 1.50
220 22 18.8 1.10 1.50
230 23 19.2 1.15 1.55
240 24 19.6 1.15 1.60
250 25 20.0 1.20 1.60
260 26 20.4 1.20 1.65
270 27 20.8 1.25 1.70
280 28 21.2 1.25 1.70
290 29 21.5 1.30 1.75
300 30 21.9 1.30 1.75
310 31 22.3 1.30 1.80
320 32 22.6 1.35 1.85
330 33 23.0 1.35 1.85
340 34 23.3 1.40 1.90
350 35 23.7 1.40 1.90
360 36 24.0 1.45 1.95
Tabelle 12: Ermittlung der Transportluftmenge mittels Staudruck

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Ermittlung der Ausscheide- Luftmengen unter 0.7m3/s sollten vermieden werden. Die Effizi-
Verzögerung und -Dauer enz der Ausscheidung des Systems wird mit Papierschnitzel über-
prüft.

Luftmenge Geschwindigkeit im Ausscheideventile


Erkennungbereich Verzögerung Dauer
in [m 3 /s] in [m 3 /h] v[m/s] [ms] [ms]
0.45 1620 4.7 23 15
0.50 1800 5.2 20 13
0.55 1980 5.7 18 11
0.60 2160 6.3 15 10
0.65 2340 6.8 13 9
0.70 2520 7.3 11 8

Stellung Unten
0.75 2700 7.8 10 7
0.80 2880 8.3 8 6
0.85 3060 8.9 7 5
0.90 3240 9.4 6 5
0.95 3420 9.9 5 4
1.00 3600 10.4 4 4
1.05 3780 10.9 3 3
1.10 3960 11.5 3 3
1.15 4140 12.0 2 2
1.20 4320 12.5 2 2
1.25 4500 13.0 7 5
1.30 4680 13.5 7 5
1.35 4860 14.1 6 4

Stellung oben
1.40 5040 14.6 5 4
1.45 5220 15.1 5 4
1.50 5400 15.6 4 3
1.55 5580 16.1 4 3
1.60 5760 16.7 3 3
1.65 5940 17.2 3 3
1.70 6120 17.7 2 2

Abgang-Entsorgung Die Parameter für die Abgang-Entsorgung haben folgende Bedeu-


tung:
z8.1 (Abgang- 0 Die Option Abgang-Entsorgung ist nicht vorhanden
Entsorgung)
1 Die Abgang-Entsorgung besteht aus einem Behälter
2 Die Abgang-Entsorgung enthält zwei Behälter, die abwech-
selnd angesteuert werden.

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3 Die Abgang-Entsorgung enthält zwei Behälter, die für zwei


verschiedene Sortimente herangezogen werden.
z8.2 (Anzahl Dieser Wert gibt an, wie oft die Ventile aktiviert werden dürfen,
Ausscheidungen) bis ein Auffangsack voll ist.

Automatisch lernen / Um gute Klassifikatoren zu erstellen, sollen vor allem die Farben
Verstopfung des guten Fasermaterials erlernt werden (und nicht etwa nur die
Farbe des Hintergrund-Streifens).
Deshalb wird das Lernen eines Klassifikators unterbrochen, wenn
längere Zeit kein Material durch den Erkennungsbereich kommt.
Die Existenz von Fasermaterial wird via Kameras vom Bildrechner
festgestellt.

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Störungsparameter
Meldungen zeigen Betriebszustände an, die einen Eingriff erfor-
dern können, aber nicht müssen.
Störungen zeigen Betriebszustände an, auf die sofort reagiert wer-
den muss, um die Produktion und Reinigungs-Qualität nicht zu
beeinträchtigen.
Bei den meisten Meldungen und Störungen kann der Super-User
definieren, ob sie zu einem Materialstop führen und/ oder mit
einer Sammelstörung einen Alarm auslösen sollen oder nicht
(siehe „Störungen” auf Seite 5 - 12):
.

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Ausser Betrieb setzen


Soll die Maschine an einen anderem Standort verschoben werden,
so muss die Maschine durch Fachpersonal der Jossi Systems AG
demontiert und wieder aufgestellt werden. Das Wiederaufstellen
entspricht einer Neuinstallation.

Demontage
Demontage allein zum Zwecke der Entsorgung kann jederzeit
durch den Betreiber erfolgen. Der Kundendienst kann Hinweise
geben, welche Teile allenfalls als Ersatzteile für andere noch
bestehende Maschinen geeignet sind.
Die Demontage darf erst begonnen werden, nachdem:
• die Maschine vom elektrischen Netz getrennt wurde;
• die Maschine von der Druckluftquelle getrennt wurde;
• der Druckluftbehälter entlüftet wurde.

Warnung Nur geschultes Werkstatt-Personal darf die Maschine demontieren!


Für die Demontage darf nur geschultes Werkstattpersonal einge-
setzt werden, das sich folgender Gefahren bewusst ist:
• Absturz aus unsicherem Standort.
• Verletzungen durch zu schwere Teile.
• Verletzung durch aus der Hand gleitender Teile.
• Augenverletzung durch absplitternde Teile.

Gefahr des Absturzes! Die Maschine weist eine beträchtliche Höhe auf und kann daher
nur mit entsprechenden Steigmitteln demontiert werden.
Achten Sie unbedingt darauf, nur sichere Hilfsmittel (Arbeits-
bühne, Trittleiter etc.) zu verwenden.
Es muss sicher gestellt werden, dass die Steigmittel (z.B.
Arbeitsühne) nicht umgestossen werden können.

Verletzungen durch schwere Einzelne Teile der Maschine sind schwerer als 10 kg. Sie müssen
Teile daher während der Demontage durch entsprechende Hebemittel
gehalten werden.

Verletzungen durch aus der Einzelne demontierte Teile können aus der Hand gleiten, da sie
Hand gleitender Teile sich als zu schwer zum Halten erweisen.
Es müssen grundsätzlich zwei Personen an der Demontage betei-
ligt sein, damit die Teile genügend gehalten werden können.

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Augenverletzung durch Die Erkennungseinheit enthält Glasscheiben. Wenn diese Einheit


absplitternde Teile mit roher Gewalt zerstört wird oder durch Eigengewicht zu Boden
fällt, können Glassplitter auch unbeteiligte Personen verletzen.
Die Scheiben des Präsentationsbereichs müssen sorgfältig aus der
Verklebung gelöst werden, indem die Dichtmasse aufgeschnitten
wird.

Entsorgung
Die Entsorgung muss strikte entsprechend den ortsüblichen
gesetzlichen Vorschriften durchgeführt werden.
Jossi Systems AG garantiert, dass keine der folgenden Problem-
stoffe in der Maschine enthalten sind:
• Maschinenöl
• Lösungsmittel
Die Maschine THE VISION SHIELD enthält folgende Materialien,
die üblicherweise getrennt entsorgt werden:
• Elektronische Komponenten (Vision Computer, SPS)
• Elektrische Komponenten (Relais, Transformatoren, Leitungen)
• Batterien (SPS, USV)
• Glas-Scheiben
• Eisenmetalle
• Nichteisenmetalle

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Optionen

Einleitung.................................................................... 2
Rückverfolgung von Verunreinigungen....................... 3
Abgang-Entsorgung.................................................... 5
Abgang-Entsorgung SINGLE ............................................................ 5
Abgang-Entsorgung DUAL.............................................................. 6

Jossi Systems AG
Frauenfelderstr. 35; CH-9545 Wängi
Phone +41-52-369 7410 Fax +41-52-369 7411
info.sys@jossi.ch
Optionen

Einleitung
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu den für den TVS
C OMPACT verfügbaren Optionen
Werden Optionen installiert, muss das Steuerprogramm entspre-
chend konfiguriert werden.

B ALEI DENT Rückverfolgen von Verunreinigungen auf die Bal-


lenvorlage.
A BGANG -E NTSOR - Entsorgung der Fremdstoffe
GUNG

Tabelle 13: Optionen

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Rückverfolgung von Verunreinigungen


Mit dem Zusatzmodul B ALE I DENT können die gefundenen Fremd-
stoffe der verunreinigten Baumwollballen in der Vorlage mit einer
maximalen Länge von 50 m zugeordnet werden. Dabei darf in der
vorgelagerten Produktionslinie keine Maschine mit einer Misch-
und Speicherfunktion (z.B. Mischer usw.) eingebaut sein.
Die besten Resultate werden erzielt, wenn THE VISION SHIELD
direkt nach der Ballen-Abtragmaschine oder allenfalls nach dem
Monowalzenreiniger eingebaut wird.
BALE IDENT besteht aus der BALE IDENT -Software, einem Positions-
messgerät mit einer universellen Befestigungskonsole, einer spezi-
ellen Reflexionsfolie (auf dem fahrbaren Teil der Ballen-
Abtragmaschine anzubringen) und einem Schnittstellenmodul zur
Übertragung der Positionsdaten über eine Distanz von bis zu
500 m mit dem dazugehörigen Spezialkabel.
Für Anwendungen mit zwei Ballen-Abtragmaschinen muss noch
ein zweites Positionsmessgerät mit einem Relais eingesetzt wer-
den.

Ansteuerung von Durch die BALE I DENT -Software können bis zu vier verschiedene
Arbeitsbereichen Arbeitsbereiche von einer oder zwei Ballen-Abtragmaschinen
automatisch verwaltet werden. Die Zuordnung der gefundenen
Fremdstoffe erfolgt entsprechend der anliegenden Signale, wobei
in Kombination mit der AUTO S ELECT -Funktion sogar noch unter-
schiedliche Klassifikatoren für verschiedene Sortimente in den
Arbeitsbereichen geladen werden können.
Für die Zuordnungen der Verunreinigungen benötigt BALE IDENT
nebst dem Positionssignal des Lasers auch externe Signale, welche
vom Betreiber zu stellen sind:
• Arbeitsseite der Ballen-Abtragmaschine(n)
und/oder:
• Ballenvorlage
• Ende Sortiment

Anordnungsvarianten Die folgenden Anordnungsvarianten sollen die möglichen Einsatz-


formen des THE VISION SHIELD mit der Zusatzfunktion BALE IDENT
erläutern. Die gezeichneten Varianten stellen den Vollausbau dar.
Vereinfachte Formen wie z.B. nur einseitiges Abarbeiten der Bal-
len-Abtragmaschine sind problemlos programmierbar.

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Optionen

.
Arbeitsbereich A 0 Arbeitsseite

Positions- Ballenvorlage
messgerät
B 1 0

C 0 1 THE VISION
SHIELD

D 1
Ballenvorlage
Arbeitsseite
0 1
A C 0

THE VISION
B D 1 SHIELD

Arbeitsbereich

Aufgrund der vorliegenden Signale ordnet nun die BALE IDENT -Soft-
ware die Ausscheidungen der Statistik des aktuellen Arbeitsbe-
reichs zu. Dabei kann beliebig oft von einem Arbeitsbereich zu
einem anderen gewechselt werden. Die dazu notwendigen Stati-
stik-Dateien werden automatisch aus dem Arbeitsbeginn und -
ende sowie dem entsprechenden Namen des Arbeitsbereichs
gebildet.
Eine Statistik-Datei kann manuell mit dem Menüpunkt BaleIdent
zurücksetzen geschlossen werden. Die aktuelle Statistik-Datei
kann aber auch automatisch mit dem Signal „Ende Sortiment"
geschlossen werden, falls dieses für mehr als 0,5 Sekunden
geschaltet wird. Dieses Signal kann z.B. von der Ballen-Abtragma-
schine gesteuert werden, wenn diese die entsprechende Vorlage
abgearbeitet hat.
Die Statistiken können jederzeit über den Menüpunkt Statistiken
anzeigen grafisch auf dem Bildschirm angezeigt oder ausgedruckt
werden.

Signale für die Option Die folgenden drei Signale sind für diese Option notwendig:
B ALE I DENT
Arbeitsseite Ausrichtung des Abtragarms der Ballen-
Abtragmaschine.
Ballenvorlage Aktuell abgearbeitete Ballenvorlage.
Ende Sortiment Ende des Abarbeitens des aktuellen Sorti-
ments. Dieser Wert kann manuell am
Touch-Screen eingegeben werden (Menü
Arbeitsseite BALE IDENT zurück setzten).

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Abgang-Entsorgung
Die Maschine kann mit zwei verschiedenen Modulen für die
Abgang-Entsorgung ausgerüstet werden.

Abgang-Entsorgung SINGLE

Mit diesem Modul werden die ausgeschiedenen Fremdstoffe in


einen Behälter gesammelt. Folgende Teile gehören zu diesem
Modul:
• Auffangsack kompl. (Sack, Wandhalter usw.)
• Ventilator V-03 (0.5m 3/s)
• 2x Übergangskonus
• Rohrbogen Abgangsentsorgung
• Reset-Taster
• Blitzleuchte

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Optionen

Abgang-Entsorgung DUAL
Rohrverzweigung mit steuerbarer Klappe

Dieses Modul kann dazu eingesetzt werden,


• Die Fremdstoffe von zwei verschiedenen Sortimenten in
getrennte Behälter zu entsorgen.
• Mit einem zweiten Behälter die Kapazität der Abgang-Entsor-
gung zu verdoppeln
Folgende Teile gehören zu diesem Modul:
• 2x Auffangsack kompl. (Sack, Wandhalter usw.)
• Ventilator V-03 (0.5m3/s)
• 2x Übergangskonus
• Rohrbogen Abgangsentsorgung
• Reset-Taster
• Blitzleuchte

Entleerung der Es müssen immer beide Behälter gleichzeitig entleert werden, da


Auffangbehälterwagen die Füllstandsüberwachung auch gleichzeitig für beide Behälter
zurück gesetzt wird.

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Anhang

Jossi Systems AG
Frauenfelderstr. 35; CH-9545 Wängi
Phone +41-52-369 7410 Fax +41-52-369 7411
info.sys@jossi.ch
Anhang

Übersicht
In diesem Anhang sind jene Unterlagen aufgeführt, die mit der
Betriebsanleitung zusammen aufbewahrt werden müssen. Sie sind
für den normalen Betrieb nicht erforderlich, müssen jedoch dem
Kundendienst jederzeit zugänglich sein.
Die folgenden Unterlagen werden im gleichen Ordner wie die
Betriebsanleitung unter den entspechenden Registern eingeord-
net:
• Elektroschema
• Pneumatikschema
• Customer CD (Compact Disk)
• Option BALE IDENT
• Option Abgang-Entsorgung SINGLE
• Option Abgang-Entsorgung DUAL

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