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Die Wahlen in den Bundesländern:

Die Bundesrepublik Deutschland ist ein Bundesstaat, hat also eine föderalistische Struktur

(Artikel 20 Abs. 1). Es gibt insgesamt

einzelnen Bundesländern ist das Grundgesetz (Art. 28) und das jeweilige Landtagswahl- Gesetz. Auch das Land Baden-Württemberg hat ein solches Landtagswahlgesetz.

Land Baden-Württemberg hat ein solches Landtagswahlgesetz. 16 Bundesländer. Grundlage für die Wahlen in den Wegen der

16 Bundesländer. Grundlage für die Wahlen in den

Wegen der föderalistischen Struktur kann es in Deutschland in den einzelnen Bundesländern für die Wahl zu den Landtagen in gewissen Grenzen unterschiedliche Regelungen geben. Grundsätzliche Vorgaben des Grundgesetzes dürfen aber nicht verletzt werden (siehe insbesondere Art. 28 Abs. 1).

In den Ländern kann es auch sonst unterschiedliche unterschiedliche, historisch bedingte Regelungen geben. Auch die Bezeichnungen für bestimmte Verwaltungs- oder Regierungsorgane können unterschiedlich sein, zum Beispiel „Staatsregierung“ in Bayern oder Sachsen, „Landesregierung“ in Baden-Württemberg oder „Senat“ in Berlin oder Hamburg.

Die Abgrenzung der Zuständigkeiten des Bundes und der Länder ergibt sich aus dem Grundgesetz (Art. 70 ff.). In der Zuständigkeit der Länder liegen unter anderem

das Polizeirecht,

der Bereich Bildung und Kultur, insbesondere also das Schulwesen,

die Kommunalaufsicht

und weite Bereiche der so genannten konkurrierenden Gesetzgebung (Art. 72 und 74).

Bezüglich der Wahlen gilt:

Teilweise gibt es keine Fünf-Prozent-Hürde oder aber andere, niedrigere Sperrklauseln. Ausgenommen von der Fünf-Prozent-Hürde sind teilweise die Parteien nationaler Minderheiten

- Südschleswigscher Wählerverband in Schleswig- Holstein

- Wendische Volkspartei der Sorben in Brandenburg und Sachsen

- Die Friesen in ,Niedersachsen

Es kann in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich lange Wahlperioden geben, z. B. eine fünfjährige Wahlperiode in Baden-Württemberg.

Kumulieren und Panaschieren kann möglich sein. Möglich in Hessen, in Hamburg, Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen und den fünf neuen Bundesländern.

Die Altersgrenzen für Aktives Wahlrecht teils niedriger. Mit 16 Jahren kommunal in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern;

Kandidatinnen und Kandidaten müssen in einer Delegierten– oder Mitglieder- bzw. Anhängerversammlung gewählt worden sein.

Ausländer mit EU-Staatsbürgerschaft sind teilweise wahlberechtigt