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Dxx 21BF04, Dxx 31BF03, Dxx 41BF02

Nutzung von Trigger und digitalen I/Os

• Bitte nutzen Sie ein 50 Ohm BNC-Kabel für den Anschluss an den Trigger-Eingang
• Bitte nutzen Sie einen zur I/O Stiftleiste passenden Stecker (16 Pin, Raster 2.00 x 2.00
mm, 2-reihig)

Verbindung Signal I/O Bemerkung Characteristik


Min Typ Max Einh

BNC Trigger_in I Start der Belichtung (Optokoppler) 3.3 12.0 V 1 2

Pin 1 Trigger_in (+) I dito (Signal) 3.3 12.0 V

Pin 2 Trigger_in (-) I dito (Masse) - - - -


15 16
Pin 3 FW_PWR O I/O
Durchgeschleifte Betriebsspannung des FireWire-Bus (unfused). Bitte
beachten Sie, dass diese Spannung zwischen 8 und 30 V betragen kann.
Pin 4 FW_PWR O Trigger_in
FireWire
Pin 5 do not use - Für zukünftige Erweiterungen - - - -

Pin 6 Strobe_out O Blitzsteuerung (open drain) 24.01 V

Pin 7 GP_out O General Purpose output (open drain) 24.01 V


I/O Stiftleiste

General Purpose input 0.6 24.0 VIH


Pin 8 GP_in I VIH = High Level Eingangs-Spannung
VIL = Low Level Eingangs-Spannung -0.3 0 0.2 VIL

Pin 9 GND G Masse - - - -

Pin 10 GND G Masse - - - -

Pin 11 do not use - Für zukünftige Erweiterungen - - - - Bitte fragen Sie uns, sollten Sie
Pin 12 do not use - Für zukünftige Erweiterungen - - - - folgendes Layout vorfinden:

Pin 13 do not use - Für zukünftige Erweiterungen - - - -

Pin 14 do not use - Für zukünftige Erweiterungen - - - -

Pin 15 GND G Masse - - - -

Pin 16 GND G Masse - - - -

Bitte beachten Sie:


1
max. 0.2 A (ID) für open drain MOSFET

I/O Pin Legende:


G Masse
I Eingang
O Ausgang

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Dxx 21BF04, Dxx 31F03, Dxx 41F02 - Nutzung von Trigger und digitalen I/Os 
Nutzung des Trigger-Eingangs (Trigger_in)

3.3 - 12 V
R = 820 Ohm Trigger_in

Das Zeitverhalten von Belichtung und Bildausgabe

Die Familie von The Imaging Source FireWire-Kameras Dxx 21BF04, Dxx 31BF03 und Dxx 41BF02 bietet zwei unterschiedliche
Betriebs-Moden:

Freilaufend: Die Kameras erzeugen einen Strom von 30 oder 15 Bildern/s. Zur Verminderung der nicht unerheblichen Daten-
mengen lassen sich die Bildraten auf 7,5 oder 3,75 Bilder/s senken. Die Länge der Belichtung ist per Software von 100 µs
bis 30 s einstellbar. Bitte beachten Sie aber, dass der Taktgenerator der Kameras den Zeitpunkt der Belichtung bestimmt.
Er ist also nicht von aussen beeinflussbar, mit Hilfe des Strobe-Ausgangs aber messbar. Daher bezeichnet man diesen Be-
triebsmodus als "freilaufend".

Trigger: Zur Bestimmung des Zeitpunkts der Belichtung bieten die Kameras einen Trigger-Eingang. 4,8 µs nach Eintreffen eines
Trigger-Pulses beginnt die Belichtung (Exposure). Die Länge der Belichtung ist per Software von 100 µs bis 30 s einstellbar.
Die Zeitdauer der Bildausgabe (Image readout) bestimmt sich aus dem Kehrwert der jeweils eingestellten Bildrate. Nach dem
Abschluss der Bildusgabe akzeptieren die Kameras einen neuerlichen Trigger-Puls zu einem beliebigen Zeitpunkt.

1 1 1 1
4.8 µs texp = 100 µs to 30 s tro = frame rate = 30 or 15 or 7.5 or 3.75 s

Trigger_in

Exposure

Image readout

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Programmier-Beispiele mit IC Imaging Control

Die unten stehenden kurzen Visual-Basic Beispiele sollen Ihnen einen ersten Überblick über die Arbeit mit IC Imaging Control
geben. Weitere Informationen zu IC Imaging Control sowie weitere Programmier-Beispiele finden Sie unter www.imaging-
control.com. Zusätzlich hält unsere Support-Abteilung (support@imagingcontrol.com) ausführlichere Programmier-Beispiele
für Sie bereit.

Handhabung des Triggers


Das Programm beginnt mit der Zusweisung des Video-Device (in unserem Fall der FireWire-Kamera DMK 21BF04), definiert
das VideoFormat und setzt den Betriebsmodus der Kamera auf DeviceTrigger.

Nach dem Kommando LiveStart ist die Kamera aufnahmebereit - sie wartet jetzt auf einen Trigger-Puls. MemorySnapI-
mage weist IC Imaging Control an, das nächste Bild (das aufgrund eines solchen Trigger-Impulses aufgenommen wird) in
einem Buffer (Memory) abzulegen. Dort kann es weiterverarbeitet werden. Ein Beispiel dafür ist MemorySaveImage, das den
Buffer-Inhalt in der Datei Triggered.bmp. sichert.

Private Sub Form_Load()


ICImagingControl1.Device = "DMK 21BF04"
ICImagingControl1.VideoFormat = "Y800 (640x480)"
ICImagingControl1.DeviceTrigger = True

ICImagingControl1.LiveStart
ICImagingControl1.MemorySnapImage

' Do something with the image - for instance:


ICImagingControl1.MemorySaveImage "Triggered.bmp"
End Sub

Aktivieren des Strobe-Ausgangs


FireWire-Kameras verfügen über eine Satz von Eigenschaften wie z.B. die Belichtungszeit oder die Verstärkung. IC Imaging
Control fasst diese Eigenschaften in der Klasse VCDSimpleProperty zusammen. Das Programm beginnt mit der Definition
der Variablen VCDProp als solch ein Satz von Eigenschaften.

Es folgt die Zuweisung des Video-Device (in unserem Fall der FireWire-Kamera DMK 21BF04) sowie die Definition des Vi-
deoFormat. Die Funkion GetSimplePropertyContainer weist der Variablen VCDProp die Eigenschaften der geöffneten
Kamera zu.

Der Aufruf VCDProp.Switch(VCDID_Strobe) = True aktiviert den Strobe-Ausgang. Nach dem Start der Kamera mit
LiveStart zeigt Ihnen somit Pin 6 (siehe Seite 1), wann das CCD belichtet wird.

Private Sub Form_Load()


Dim VCDProp As VCDSimpleProperty
ICImagingControl1.Device = "DMK 21BF04"
ICImagingControl1.VideoFormat = "Y800 (640x480)"
Set VCDProp = GetSimplePropertyContainer(ICImagingControl1.VCDPropertyItems)

VCDProp.Switch(VCDID_Strobe) = True
ICImagingControl1.LiveStart
End Sub

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Lesen des digitalen Eingangs
Die ersten drei Programm-Zeilen ähneln denen des vorherigen Beispiels (Aktivieren des Strobe-Ausgangs). Der wesentliche
Unterschied findet sich am Ende des Programms: Der Aufruf VCDProp.OnePush VCDElement_GPIORead liest den Status
des digitalen Eingangs, Debug.Print VCDProp.RangeValue(VCDElement_GPIOIn) zeigt diesen Status in Form einer
Debug-Ausgabe.

Private Sub Form_Load()


Dim VCDProp As VCDSimpleProperty
ICImagingControl1.Device = "DMK 21BF04"
Set VCDProp = GetSimplePropertyContainer(ICImagingControl1.VCDPropertyItems)

VCDProp.OnePush VCDElement_GPIORead
Debug.Print VCDProp.RangeValue(VCDElement_GPIOIn)
End Sub

Setzen des digitalen Ausgangs


Die ersten drei Programm-Zeilen entsprechen denen des vorherigen Beispiels (Lesen des digitalen Eingangs). Der wesent-
liche Unterschied findet sich am Ende des Programms: VCDProp.RangeValue setzt die Variable VCDElement_GPIOOut
auf 0, woraufhin VCDProp.OnePush VCDElement_GPIOWrite den Inhalt der Variablen (in diesem Beispiel also 0) auf den
digitalen Ausgang legt.

Private Sub Form_Load()


Dim VCDProp As VCDSimpleProperty
ICImagingControl1.Device = "DMK 21BF04"
Set VCDProp = GetSimplePropertyContainer(ICImagingControl1.VCDPropertyItems)

VCDProp.RangeValue(VCDElement_GPIOOut) = 0
VCDProp.OnePush VCDElement_GPIOWrite
End Sub