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SFT Magazin 02 2013

SFT Magazin 02 2013

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Veröffentlicht vonErno Gabor
Magazin Spiele Filme Technik
Magazin Spiele Filme Technik

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Published by: Erno Gabor on Jun 21, 2013
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01/02/2014

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Fujifilm XE-1, Panasonic Lumix GH3

,
Olympus PEN
Lite E-PL5
und PEN Mini
E-PM2 im
Vergleich
IM TEST: Neue Systemkameras
Seite 59
Kreditkartengroß,
50 Euro günstig
und dennoch ein
leistungsfähiges
Mediacenter: der
Raspberry Pi
IM EIGENBAU: Mediaplayer
Seite 46
IM TEST: All-in-one-PC & Riesen-Tablet
Vollwertige Windows-8-Rechner mit
Touch-Display
– Dell XPS One
27 und Sony
Vaio Tap 20
Seite 44
SPIELE I FILME I TECHNIK
MAGAZIN | COMPUTER | HANDY | TV | FOTO | AUDI O | I NTERNET | WWW. SPI ELEFI LMETECHNI K. DE
02/13
Februar
€ 2,99
Erhältlich auch
mit DVD für
€ 4,99
Deutschland € 2,99;
Österreich € 3,30;
Schweiz sfr 5,-;
Belgien, Holland,
Luxemburg € 3,50;
Frankreich,
Italien, Portugal,
Spanien € 4,-
nur
2
,9
9
Euro
Surround-
Boxen-
Systeme
Im Test: Fünf Sets
für die richtige
Kino-Atmosphäre –
von Einsteigerklasse
bis Luxusliga
Seite 36
Günstige
Gaming-
Notebooks
Gibt es volle Spielepower für unter 1.000 Euro?
Die Spiele-Hits 2013
Mit Sim City, Bioshock Infinite, The Last of Us und
Tomb Raider
Mehr als 50 % günstiger: Aktuelle TV-Geräte im Schlussverkauf
Fernseher jetzt zum
Schnäppchenpreis!
Großer Einkaufsführer mit über 100 Top-Modellen im Überblick
Die Europäische EISA
Fachjury* ist sich einig,
der LG 55LM960V ist
der Smart TV des Jahres
2012/2013. Der Full Nano
LED TV besticht durch seine
Vielzahl an vorinstallierten
Premium-Inhalten wie
Maxdome, YouTube™ oder
Facebook, der brillianten
Bild qualität mit dem
flimmerfreien LG Cinema
3D, dem puristischen Design
und der intui tiven Steuerung
über die Fernbe dienung
Magic Remote. Lassen
auch Sie sich überzeugen.
Schalten Sie um auf die
Zukunft des Fernsehens.
LG. Life’s Good.
AND THE WINNER IS.
* ausgezeichnet durch die EISA (European Imaging and Sound Association): eine Vereinigung von 50 Fachmagazinen 19 europäischer Länder
www.lg.de/LM960V
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SPURLOS
GB 2009 Darsteller: Gemma
Arterton, Martin Compston, Eddie
Marsan Regie: J. Blakeson Lauf-
zeit: ca. 96 Min. Bild: 16:9
(2,40:1) Ton: Dolby Digital
Kann man mit lediglich drei
Darstellern, einem Zimmer
als Dreh- und Angelpunkt
und einem sehr begrenzten
Budget einen spannenden
Psychothriller drehen? Man kann, wie Spurlos eindrucksvoll beweist. Als Alice
Creed (Gemma Arterton) auf offener Straße in einen Lieferwagen gezerrt und
verschleppt wird, scheint das der Auftakt zu einem Entführungsmartyrium zu
werden, wie man es aus den Nachrichten kennt. Doch Alice ist keineswegs so
hilflos, wie ihre Entführer – und die Zuschauer – zunächst glauben mögen ...
TRANSPORTER DIE SERIE
USA, D, F 2012 Darsteller: Chris
Vance, Andrea Osvárt, Charly
Hübner Regie: Brad Turner u. a.
Laufzeit: ca. 60 Min. Bild: 16:9
(1,77:1) Ton: Dolby Digital
Mit Produktionskosten von
rund 3 Millionen Euro pro
Folge ist Transporter – Die
Serie eines der aufwen-
digsten internationalen
Fernsehprojekte. Das Actionspektakel knüpft an die bekannte Kinovorlage an,
statt Jason Statham schwingt sich allerdings Chris Vance hinters Steuer der
Luxuslimou sinen, mit denen er allerhand nervenaufreibende Aufträge abwickelt.
Wir zeigen Ihnen die Pilotfolge zum Auftakt der Serie, die im deutschen Fern-
sehen beim Privatsender RTL läuft.
„Atemberaubende Action und rasante
Verfolgungsjagden.“ (Kino.de)
THE TRANSPORTER
DIE SERIE
SPURLOS
DIE ENTFÜHRUNG
DER ALICE CREED
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© 2012 Universumfilm GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
„Spurlos fesselt als dichter Psychothriller.“
(Filmstarts)
© 2010 Ascot Elite Home Entertainment GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
AUTO CLUB REVOLUTION
System: Dualcore-CPU mit 1,8 GHz, 4 GByte RAM, Grafikkarte mit 256 MByte Speicher, 2,5 GByte HDD, Windows (ab XP)
Mit Achievements, Charakterfortschritten, Level-System und weiteren Rollenspielanleihen bringt Auto Club
Revolution frischen Wind ins Rennspiel-Lager. Statt Heldenfiguren zu trainieren, motzen Sie hochpreisige
Rennwagen auf. Davon gibt es derzeit rund 50. Ob BMW, Volkswagen, Bugatti oder Lotus, 24 namhafte
Hersteller sind in dem Gratis-Online-Spiel mit ihren heißesten Schlitten vertreten.
„Eine derart hübsche Optik findet man im Free2Play-Genre selten.“ (SFT)
© 2012 Eutechnyx Limited. Alle Rechte vorbehalten.
AUTO CLUB
REVOLUTION
DIE ENTFÜHRUNG
DER ALICE CREED
Erlebe die mitreißende Geschichte, wie aus der
jungen, unerfahrenen Lara Croft eine starke
Überlebenskämpferin wird.
5. MÄRZ 2013
STANDARD VERSION, SURVIVAL
EDITION UND COLLECTOR‘S EDITION
ERHÄLTLICH.
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Ein filmreifes Abenteuer Kämpfe, um zu überleben Stell dich der Gefahr
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Tomb Raider © Square Enix Ltd. Square Enix and the Square Enix logo are registered trademarks of Square Enix Holdings Co., Ltd. Lara Croft, Tomb Raider, Crystal
Dynamics, the Crystal Dynamics logo, Eidos, and the Eidos logo are trademarks of Square Enix Ltd. All other trademarks are the property of their respective owners. All
rights reserved. “2”, “Playstation”,“PS3” and “À” are trademarks or registered trademarks of Sony Computer Entertainment Inc. “Ô is a trademark of the
same company. KINECT, Xbox, Xbox 360, Xbox LIVE, and the Xbox logos are trademarks of the Microsoft group of companies and are used under license from Microsoft.
EDITORIAL Impressum
6 www.spielefilmetechnik.de 02/13
Schnäppchen-Saison
D
as Fernseher-Jahr 2013 beginnt nicht
mit dem kalendarischen Neujahr,
sondern folgt wie stets seiner eigenen
Zeitrechnung. Üblicherweise bringen die
großen Hersteller die nächste Modell-Gene-
ration an TV-Geräten in den Monaten April
bis Juni in den Handel. Ein zweiter Schub
folgt im Herbst, rechtzeitig zum Weihnachts-
geschäft. Einen Vorgeschmack darauf, was
das neue TV-Jahr an Innovationen bringt,
gab es aber bereits Anfang Januar auf der
Consumer Electronics Show in Las Vegas.
Welche Weichen dort für das zweite Halbjahr
2013 gestellt wurden, lesen Sie in unserem
großen CES-Special ab Seite 12, zusammen
mit den wichtigsten Neuheiten und Trends
bei Computern, Tablets, Smartphones und
Kameras. Aber zurück zu Fernsehern, die für
preisbewusste Käufer gerade jetzt beson-
ders interessant werden. Die immer noch ak-
tuellen 2012er-Modelle erfahren in dieser
Phase des Jahres – vor dem Erscheinen der
neuen Generation – den größten Preisverfall
in ihrem Angebotszyklus: Die Schnäpp-
chen-Saison ist also eröffnet. Um Ihnen
größtmögliche Transparenz und einen um-
fassenden Marktüberblick zu bieten, haben
wir in unserer Titelgeschichte ab Seite 24
das derzeitige Angebot an Fernsehern der
wichtigsten Hersteller in allen relevanten
Größenklassen nach besonders lohnens-
werten Schnäppchen durchforstet. Dabei
sind wir mehrfach fündig geworden und ha-
ben spannende Tiefpreis-Empfehlungen für
Sie zusammengestellt. Preisfüchse dürfen
sich über bis zu 50% Ersparnis auch bei
topmodernen High-End-Modellen freuen.
Wer ohnehin vor einer Neuanschaffung
steht, hat jetzt also die besten Karten. Aber
auch ein Zweitfernseher lässt sich selten so
günstig erwerben wie in diesen Tagen.
Christian Müller
christian.mueller@sft-magazin.de
Christian Müller – Chefredakteur
SFT – Spiele Filme Technik
Preise vergleichen mit : www.spielefilmetechnik.de
Der Preisvergleich auf www.spielefilmetechnik.de: Hier finden Sie die tagesaktuellen Internet-
verkaufspreise aller getesteten Produkte, mit Preisverlaufskurven und Shopping-Möglichkeit.
Ein Unternehmen der MARQUARD MEDIA INTERNATIONAL AG
Verleger Jürg Marquard
Verlag Computec Media AG
Dr.-Mack-Straße 83, 90762 Fürth
Telefon: +49 911 2872-100
Telefax: +49 911 2872-200
E-Mail: redaktion@sft-magazin.de
www.spielefilmetechnik.de
Vorstand Albrecht Hengstenberg (Vorsitzender),
Rainer Rosenbusch, Ingo Griebl
Chefredakteur (V.i.S.d.P.) Christian Müller
verantwortlich für den redaktionellen Inhalt
Adresse siehe Verlagsanschrift
Stellv. Chefredakteur Florian Weidhase
Redaktion Rüdiger Steidle, Frank Neupert-Paries,
Patrick Schmid, Kadir Güngör
Mitarbeiter dieser Ausgabe Ahmet Iscitürk, Wolfgang Fischer, Thomas Raab,
Tim Sünderhauf, Emanuel Bergmann, Elke Eckert,
Anne Facompré, Eva Keintzel
Lektorat Claudia Brose (Ltg.), Birgit Bauer, Ina Hulm,
Esther Marsch, Natalja Schmidt, Heidi Schmidt
Layout Alexandra Böhm (Ltg.), Judith Mackowski, Frederick Heinz
Bildredaktion Albert Kraus (Ltg.), Tobias Zellerhoff
Fotografie Titel und Heft Thomas Riese – www.thomasriese.com, Oliver Karl,
Joel Apolinario
Digitale Bildbearbeitung: Albert Kraus
DVD Jürgen Melzer (Ltg.), Alexander Wadenstorfer, Thomas
Dziewiszek, Jasmin Sen, Michael Schraut, Daniel Kunoth
COO Hans Ippisch
Vertrieb, Abonnement Werner Spachmüller (Ltg.), Nikolaus Krier
Marketing Jeanette Haag, Iris Manz
Produktion Martin Closmann (Ltg.), Jörg Gleichmar
www.spielefilmetechnik.de
Entwicklung Markus Wollny (Ltg.), René Giering,
Aykut Arik, Tobias Hartlehnert
Webdesign Tony von Biedenfeld, Emanuel Popa
Anzeigen
CMS Media Services GmbH
Dr.-Mack-Straße 83, 90762 Fürth
Anzeigenleiter
Gunnar Obermeier
verantwortlich für den Anzeigenteil. Adresse siehe Verlagsanschrift
Anzeigenberatung Print:
Peter Elstner: Tel.: 0911-2872-252; peter.elstner@computec.de
Bernhard Nusser: Tel.: 0911-2872-254; bernhard.nusser@computec.de
René Behme: Tel.: 0911-2872-152; rene.behme@computec.de
Gregor Hansen: Tel.: 0911-2872-257; gregor.hansen@computec.de
Alto Mair: Tel.: 0911-2872-144; alto.mair@computec.de
Anzeigenberatung Online:
freeXmedia GmbH
Ein Unternehmen der freenet Group
Deelbögenkamp 4c
22297 Hamburg
Tel.: +49 (0) 40-513 06-650
Fax. +49 (0) 40-513 06-960
Mail: werbung@freeXmedia.de
www.freeXmedia.de
Anzeigendisposition: anzeigen@computec.de
Datenübertragung: via E-Mail: anzeigen@computec.de
Es gelten die Mediadaten Nr. 26 vom 01.01.2013
Abonnement
Die Abwicklung (Rechnungsstellung, Zahlungsabwicklung und Versand) erfolgt über unser
Partnerunternehmen DPV Direct GmbH: Post-Adresse: Leserservice Computec, 20080 Hamburg, Deutschland
Ansprechpartner für Reklamationen ist Ihr Computec-Team unter:
Deutschland: E-Mail: computec@dpv.de, Tel.: 01805-7005801*, Fax: 01805-8618002*
Support: Montag 07:00–20:00 Uhr, Dienstag–Freitag 07:30–20:00 Uhr, Samstag 09:00–14:00 Uhr
* (14 Cent/Min. aus dem dt. Festnetz, max. 42 Cent/Min. aus dem dt. Mobilfunk)
Österreich, Schweiz und weitere Länder: E-Mail: computec@dpv.de,
Tel: ++49-1805-8610004, Fax: ++49-1805-8618002
Support: Montag 07:00–20:00 Uhr, Dienstag–Freitag 07:30–20:00 Uhr, Samstag 09:00–14:00 Uhr
Online: http://abo.spielefilmetechnik.de
Abonnementpreis für 12 Ausgaben:
Inland: € 51,- Österreich:
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€ 58,50 Schweiz/Ausland: € 63,-
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Mitglied der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der
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Schreiben Sie unter Angabe des Magazins, in dem die Anzeige erschienen ist, inkl. der Ausgabe und der
Seitennummer an: CMS MEDIA SERVICES GmbH, Annett Heinze, Anschrift siehe oben.
Einsendungen, Manuskripte und Programme:
Mit der Einsendung von Manuskripten jeder Art gibt der Verfasser
die Zustimmung zur Veröffentlichung in den von der Verlagsgruppe herausgegebenen
Publikationen. Urheberrecht: Alle in SFT – Spiele Filme Technik veröffentlichten Beiträge bzw.
Datenträger sind urheberrechtlich geschützt. Jegliche Reproduktion oder Nutzung bedarf der vorherigen,
ausdrücklichen und schriftlichen Genehmigung des Verlags.
MARQUARD MEDIA INTERNATIONAL AG
Deutschsprachige Titel: SFT, WIDESCREEN, PC GAMES, PC GAMES MMORE, PC GAMES HARDWARE,
N-ZONE, GAMES & MORE, BUFFED, GAMES AKTUELL,
PLAY 3, PLAYBLU, XBG GAMES
Internationale Zeitschriften:
Polen: COSMOPOLITAN, JOY, SHAPE, HOT, PLAYBOY, CKM, VOYAGE
Ungarn: JOY, SHAPE, ÉVA, IN STYLE, PLAYBOY, CKM
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Großer Einkaufsführer für Fernseher-Schnäppchen 24
INHALT
Test: Systemkameras 59
Test: Surround-Boxen-Systeme 36
Test: Günstige Gaming-Notebooks Im Eigenbau: Raspberry Pi 40 46
Fernseher jetzt zum
Schnäppchenpreis
TV-Kaufberatung ............................... 24
Modellbezeichnungen ....................... 25
32"- und 37"-Fernseher ................... 26
40"- und 42"-Fernseher ................... 28
46"- und 47"-Fernseher ................... 30
XXL-Fernseher .................................. 32
AKTUELL
12 CES: TV-Highlights
14 CES: Tablet-Neuheiten
16 CES: Neue Smartphones
18 CES: Kamera-News
20 CES: Audio- & PC-Trends
TECHNIK
HOME ENTERTAINMENT
24
Titel
TV-Kaufberatung
Warum Fernseher gerade jetzt günstig sind
25
Titel
Modellbezeichnungen
So entziffern Sie die Fernseher-Namen.
26
Titel
32- und 37-Zoll-TVs
Die „Kleinen“ im Tiefpreis-Check
28
Titel
40- und 42-Zoll-TVs
Schnäppchen-Guide für die 1-Meter-Klasse
30
Titel
46- und 47-Zoll-TVs
Groß und erfreulich günstig
32
Titel
TV-Riesen
Die besten XXL-Fernseher im Preisvergleich
34 Sony KDL-55HX955 im Test
Wie gut schlägt sich Sonys Topmodell?
36
Titel
Surround-Sets im Vergleich
Heimkino-Sound für jeden Geldbeutel
46
Titel
Mediaplayer im Eigenbau
Der Raspberry Pi als Allround-Entertainer
MOBILE
35 WLAN-Kamera Philips Insight
Heim-Überwachung via Smartphone
52 Smartphone-Neuheiten
Drei brandneue Handys im Leistungs-Check
54 Windows Phone 8 im Alltag
Das neue Betriebssystem im 4-Wochen-Test
56 Besser browsen auf dem Tablet
Die besten Websurfer für Android und iOS
58 Smartphone- & Tablet-Apps
Redaktionstipps für Ihr Mobilgerät
02/13 www.spielefilmetechnik.de 9
Vorschau: Spiele-Hits 2013 78 Free-to-Play-Games für Handys 88
Test: All-in-one-PC und Riesen-Tablet 44 Kino: Große Filmvorschau 2013 66
Test: Smartphones 52
PC-HARDWARE
40
Titel
Gaming-Notebooks
Wie viel Spiele-Power gibt’s für 1.000 Euro?
44
Titel
Touch-PCs für Windows 8
Zwei Rechner zum Anfassen
48 Besserer Klang am Rechner
Vier Soundsysteme von günstig bis luxuriös
50 Apple iMac mit Fusion-Drive
Die Neuauflage des All-in-one-PCs im Test
DIGITAL FOTO & VIDEO
59
Titel
Kameras mit System
Vier spiegellose High-End-Knipsen im Test
TECHNIK
62 Kurztests: Technik-Neuheiten
TESTSPIEGEL
94 Die Besten im Tiefpreis-Check
FILME
66 Kinovorschau 2013
Diese Filme sollten Sie nicht verpassen!
72 Test: Savages (BD/DVD)
Mit großem Salma-Hayek-Interview
74 Test: Premium Rush (BD/DVD)
Rasante Action auf zwei Rädern
75 Test: The Transporter (BD/DVD)
Der knallharte Kult-Chauffeur im Serienformat
76 BD- & DVD-Neuheiten im Februar
SPIELE
78
Titel
Die besten Spiele 2013
Große Vorschau der kommenden Gaming-Hits
84 Download-Portale im Vergleich
Spiele legal und günstig herunterladen
86 Test: DmC: Devil May Cry
Furioses Remake mit Bombast-Action
88 Feature: Free-to-Play für Handys
Wie viel Spaß gibt es wirklich umsonst?
90 Spiele-Neuheiten im Februar
92 Test: Spiele-Apps
Redaktions-Geheimtipps jenseits der Hitlisten
RUBRIKEN
7 Editorial und Impressum
10 Termine im Februar
96 Gewinnspiel SFT-Style
98 Die letzte Seite
07.02. Kino-Start | Kokowääh 2 – Zwei Jahre
nachdem Henry (Til Schweiger), seine bessere
Hälfte Katharina (Jasmin Gerat) sowie die bei-
den Kids Tristan und Magdalena eine bunte
Patchwork-Familie gegründet haben, regiert zu
Hause das blanke Chaos. Fortsetzung des
Komödienhits von Til Schweiger. (Seite 67)
21.02. Kino-Start | Les Misérables – Obwohl er
seine langjährige Haftstrafe verbüßt hat, wird Jean
Valjean (Hugh Jackman) vom gnadenlosen Inspektor
Javert (Russell Crowe) verfolgt und in den Untergrund
getrieben. Als er sich in die ärmliche Fantine (Anne
Hathaway) verliebt, ändert sich deren Leben auf dra-
matische Weise. Musical-Verfilmung mit Staraufgebot.
AKTUELL Terminkalender
10 www.spielefilmetechnik.de 02/13
Termine im Februar
Fr 1
Sa 2
So 3
Mo 4
Di 5
Mi 6
Do 7
Fr 8
Sa 9
So 10
Mo 11
Di 12
Mi 13
Do 14
Fr 15
Sa 16
So 17
Mo 18
Di 19
Mi 20
Do 21
Fr 22
23
24
25
26
27
28
07.02. Kino-Start | Parker – Meisterdieb Parker (gespielt von Action-Star Jason
Statham) wurde während eines Coups von seinen Komplizen verraten und nimmt
sich vor, die Bande zur Rechenschaft zu ziehen. Ihre Spur führt ihn nach Florida
ins luxuriöse Palm Beach, wo er gemeinsam mit seiner Partnerin Leslie (Jennifer
Lopez) seinen Racheplan in die Tat umsetzt. (Seite 67)
14.02. DVD- und Blu-ray-Start | Savages – Die beiden
Drogendealer Ben (Aaron Johnson) und Chon (Taylor Kitsch)
führen ein unbeschwertes Leben im sonnigen Kalifornien, bis
Ihre Freundin Ophelia vom mächtigen mexikanischen
Baja-Kartell entführt wird. Die beiden begeben sich daraufhin
auf eine tödliche Befreiungsaktion. (Seite 72)
03/13
27.02. Computer und TVs der Zukunft
Die Tage der klobigen Rechenklötze unterm Schreibtisch sind gezählt: Das
Edge- Gaming-Tablet von Razer oder Valves Steambox trumpfen mit neuen
Formfaktoren und innovativen Bedienkonzep-
ten auf. Wir stellen Ihnen die Gaming-PCs von
morgen vor. Außerdem testen wir für Sie mit
dem 87 Zoll großen LG 84LM960V den ersten
wasch echten Ultra-HD-Fern-
seher! Unterwegs ist die
SFT-Redaktion im Februar
auch für Sie: Wir gehen mit
aktuellen Navi-Apps auf
Testfahrt.
07.02. Spiele-Neuerscheinung | Dead Space 3 –
PS3, Xbox 360, PC. Im neuesten Teil der Horror-Sur-
vival-Reihe von Electronic Arts muss sich Isaac
Clarke auf dem Eisplaneten Tau Volantis durchschla-
gen. Dieser birgt angeblich den Schlüssel, um den
Nekromorphs ein für alle Mal den Garaus zu machen.
14.02. DVD- und Blu-ray-Start | Abraham Lincoln
– Vampirjäger – Als Kind musste Abraham mit ansehen, wie
Vampire seine Mutter töteten. Doch der politisch interessierte
Junge geht seinen Weg und wird schließlich Präsident der USA.
Parallel lässt er sich zum Vampirjäger ausbilden, denn die
Untoten wollen sein Heimatland in ihre Gewalt bringen. (Seite 76)
14.02. DVD- und Blu-ray-Start | Madagascar 3 – Flucht durch
Europa – Der Löwe Alex und seine Freunde wollen wieder zurück
in ihren Zoo nach New York, was sich jedoch schwieriger gestaltet
als gedacht. Gejagt von einer skrupellosen französischen
Tierfängerin verstecken sich die Tiere in einem Wanderzirkus, der
quer durch Europa tingelt. Witziger Animationsspaß. (Seite 77)
Mitte Februar Verkaufsstart | Sony Xperia Z – Sonys
High-End-Smartphone war eines der Highlights auf der CES in
Las Vegas. Das auf Android 4.1 basierende Xperia Z arbeitet
mit einem 5 Zoll großen Full-HD-Display, einem Quad core-
Prozessor und verfügt über eine 13-Megapixel-Kamera sowie
LTE-Unterstützung. Kostenpunkt: 650 Euro.
14.02. Kino-Start | Stirb langsam – Ein guter
Tag zum Sterben – Als ein gefährlicher russi-
scher Terrorist aus seinem Gefängnis ausbricht,
ist John McClane (Bruce Willis) mal ausnahms-
weise nicht zur falschen Zeit am falschen Ort.
Dafür aber leider sein Sohn Jack. Eine gefährli-
che Rettungsaktion beginnt. (Seite 67)
21.02. Spiele-Neuerscheinung | Metal Gear Rising:
Revengeance – PS3, Xbox 360. In dem actionlasti-
gen Ableger der legendären Metal Gear Solid-Reihe
schlüpfen Sie in die Rolle des kybernetisch veränder-
ten Helden Raiden, der mit Hightech-Schwert und
Spezialkräften gegen abtrünnige Soldaten kämpft.
21.02. Spiele-Neuerscheinung |
Crysis 3 – PS3, Xbox 360, PC.
Im dritten Teil des Edel-Shooters
nimmt der Spieler es mit der kor-
rupten C.E.L.L.-Corporation und
fiesen Aliens auf. Freuen Sie sich
auf deutlich verbesserte Grafik
und mehr spielerische Freiheiten
als beim Vorgänger. (Seite 83)
21.02. DVD- und Blu-ray-Start | Paranormal
Activity 4 – Die neuen Nachbarn waren Alice – die
gemeinsam mit ihrer Familie in einer friedlichen
Wohngegend lebt – von Anfang an nicht geheuer. Und
ihr Instinkt täuscht sie nicht: Plötzlich geschehen
unheimliche Dinge. Mit Teil 4 hat sich die Schockwir-
kung der Grusel-Reihe doch schon spürbar abgenutzt.
Sa
So
Mo
Di
Mi
Do
nnovativen Bedienkonzep-
Ihnen die Gaming-PCs von
dem testen wir für Sie mit
n LG 84LM960V den ersten
-HD-Fern-
st die
Februar
ehen mit
s auf
12 www.spielefilmetechnik.de 02/13
AKTUELL Magazin
AKTUELL
Trend-Messe
Aktuell Die schärfsten Neuheiten von der CES in Las Vegas
A
lle Jahre wieder tummelt sich Anfang Ja-
nuar die Elektronik-Branche in der Spie-
lerstadt Las Vegas zur CES – Consumer
Electronics Show. Hier werden die Weichen für
das Produktjahr gestellt und viele Prototypen
erstmals öffentlich gezeigt. Die Hauptrolle spielen
zwar nach wie vor Fernseher, sie bekommen aber
immer mehr Konkurrenz aus dem Smartphone-
und Tablet-Lager. Auch Neuheiten aus den Berei-
chen Digitalfotografie, Sound und Computer sind
auf der CES zu bewundern. Unser Special zeigt
die heißesten Messeneuheiten – den Anfang ma-
chen TV-Geräte. Der einhellige Trend der diesjäh-
rigen CES in diesem Bereich: Mehr Pixel! Nach
HD-ready und Full-HD machen die Fernseher ei-
nen weiteren Auflösungssprung zu Ultra High
Definition. Die Erfahrung zeigt: Die anfänglich
kaum bezahlbare Technik wird in einigen Jahren
zum Standard. Wir waren auf jeden Fall begeistert
von den hochauflösenden Riesen. (fw)
OLED macht die Biege!
Sowohl Samsung als auch LG haben auf der CES Prototy-
pen eines OLED-TVs mit gekrümmtem Bildschirm gezeigt.
Und da beide Hersteller dies gleichzeitig getan haben, las
man hüben wie drüben „World’s First Curved OLED-TV“.
Angeblich soll die leicht konkave Form unserem Sehver-
halten entgegenkommen und die periphere Wahrneh-
mung unterstützen. Weder LG noch Samsung wollen sich
zu einer Aussage hinreißen lassen, ob und wann diese
Fernseher den Schritt vom Labor in die Händlerregale
machen. Eins scheint jedoch sicher: Billig wird der krum-
me Spaß nicht, werden doch schon flache OLED-TVs in
55 Zoll mit Preisen um die 10.000 Euro gehandelt.
Doppel-
Empfang!
Dass wir das noch erleben
dürfen! Als bisher einziger Her-
steller hat Samsung angekün-
digt, in den Topserien (7090,
8090) dieses Jahres Doppel-
tuner für jeden Empfangs-
weg zu verbauen. So kann
der Zuschauer ein Programm
schauen und ein anderes auf
USB-Festplatte aufzeichnen.
Alternativ lassen sich auch
zwei Sendungen gleichzeitig
auf den Massenspeicher ban-
nen. Bisher gab es das sonst
nur bei deutschen Herstellern
wie Loewe oder Metz.
01/13 www.spielefilmetechnik.de 13
Magazin AKTUELL
4-in-1-TV
Das haben wir so noch nie
gesehen! Hinter verschlos-
senen Türen zeigte uns Sam-
sung eine coole Anwendung
für OLED. Dank der enorm
schnellen Schaltzeiten des
Displays können vier (!)
2D-Programme gleichzeitig
bildschirmfüllend angezeigt
werden. Die Betrachter müs-
sen 3D-Brillen tragen und
können dann jeweils ihr ganz
eigenes Programm sehen und
– dank in der Brille integrier-
ter Ohrstöpsel – auch hören.
Alternativ können auch zwei
3D-Filme zeitgleich laufen.
Jetzt fragt sich nur noch, wie
die vielen Signale parallel in
den Fernseher kommen (wer
hat schon zwei Blu-ray-Play-
er?). Uns hat die Demonstra-
tion überzeugt, auch wenn
wir hin und wieder bei starken
Kontrastunterschieden ein
minimales Durchschimmern
des TV-Bildes des Nachbarn
erkennen konnten. Die Vor-
stellung, dass er Fußball und
sie eine Schnulze gleichzeitig
schauen ist ebenso klischee-
haft wie amüsant – er jubelt
übers Siegtor, sie greift zum
Taschentuch, aber beide sind
glücklich. Herrlich!
Ultra HD kommt!
Quad-Full-HD, Ultra High Definition, 4K – diese Begriffe
geisterten bisher umher und meinen alle das gleiche: TVs
und Heimkinoprojektoren, die die vierfache Full-HD-Auflö-
sung von 3.840 x 2.160 Pixel zeigen. Ultra High Definition
oder UHD scheint sich nunmehr als Fachbegriff durchzu-
setzen. Auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas
zeigten alle wichtigen TV-Hersteller entsprechende Geräte.
Aber was will man mit so vielen Pixeln? Vor allem eins: Grö-
ßere Fernseher! Wirklich sinnvoll ist ein Display mit über
acht Millionen Bildpunkten erst bei Bilddiagonalen jenseits
von 55 Zoll. Durch die höhere Pixeldichte kann der Be-
trachter im Vergleich zu Full-HD den Sichtabstand halbie-
ren, ohne Einbußen bei der wahrgenommenen Bildqualität
in Kauf nehmen zu müssen. Alternativ – und darauf zielen
die Hersteller ab – kann dort, wo jetzt ein Full-HD-Gerät
steht, in Zukunft ein sehr viel größerer UHD-TV
zum Einsatz kommen. Beispiel gefällig? In der
kommenden SFT-Ausgabe werden wir den
84LM960V von LG mit einer Bilddiagonale von
2,13 Metern und UHD-Auflösung testen.
Color like no other?
Triluminos heißt die von Sony angekündigte neue
Displaytechnologie, die für eine sichtbar bessere
Farbdarstellung bei LED-LCD-Fernsehern sorgen
soll. Der leichte Blaustich von den zur Beleuch-
tung verwendeten LEDs soll eliminiert werden. Tri-
luminos wird es in den Serien W905 (40, 46 und 55
Zoll, ab April 2013 erhältlich) sowie X9 (Ultra-HD,
55 und 65 Zoll, ab Juli 2013 erhältlich) geben.
Ebenfalls neu bei Sony: Etliche Modelle kommen
mit NFC-Konnektivität. So reicht es, sein Sony-
Tablet mit der Fernbedienung zu berühren, um
anschließend den Bildschirminhalt auf den großen
Schirm zu übertragen (Screen Mirroring). Diese
Funktion wird ohne NFC auch für Nicht- Sony-
Androiden und iOS-Geräte bereitgestellt.
Bei Sony wächst zusammen, was zusammengehört: Dank NFC reicht es,
das Tablet oder Smartphone mit der TV-Fernbedienung zu berühren, um
den Displayinhalt des Mobilgeräts auf den großen Schirm zu beamen. So
einfach funktioniert das jedoch nur mit Handys und Tablets von Sony.
Dieses Monstrum mit 110 Zoll Bilddiagonale (ca.
280 cm) und Ultra High Definition hat Samsung
vorgestellt. Am Rahmen im Staffelei-Look schei-
den sich die Geister. Mutig ist das Design allemal.
Organisch und ultra!
Panasonic und Sony haben schon im vergangenen Jahr be-
kannt gegeben, gemeinsam an OLED zu forschen. Da wun-
dert es nicht weiter, dass beide Hersteller auf der CES paral-
lel den weltweit größten OLED-TV mit Ultra-HD-Auflösung
zeigten. Wie bei allen anderen OLED-Neuheiten handelt es
sich auch bei diesen 56-Zöllern nur um Prototypen – Preise
und Verfügbarkeit unbekannt.
AKTUELL Magazin
14 www.spielefilmetechnik.de 02/13
BRAD PITT Seit Langem plant War-
ner ein Großprojekt über den römischen
Statthalter Pontius Pilatus, der laut Bibel
für die Hinrichtung Jesu verantwortlich
war. Wie nun bekannt wurde, soll sich
niemand Geringeres als Hollywood-Star
Brad Pitt in Verhandlungen mit dem
Studio befinden.
SIN CITY: A DAME TO KILL
FOR Obwohl mit den Dreharbeiten
zu Sin City 2 bereits begonnen wurde,
gesellen sich weitere bekannte Namen
zum illustren Cast von Robert Rodriguez’
Comicverfilmung: Joseph Gordon- Levitt
(The Dark Knight Rises) und Josh Brolin
(Gangster Squad), der Clive Owen als
Dwight ersetzen soll.
JAMES BOND 007: SKYFALL
Nach einer dramatischen Verfolgungs-
jagd wird der beste Mann des britischen
Geheimdienstes für tot erklärt. Doch als die
Zentrale des MI6 Opfer eines Bombenan-
schlags wird, kehrt James Bond von den
Toten zurück und nimmt es mit einem ge-
rissenen Gegner auf. Am 1. März erscheint
das neueste Abenteuer des berühmten Ge-
heimagenten auf DVD und Blu-ray.
FILME
INFOBITS
Handlich und günstig
WEBSEITE: www.acer.de PREIS (UVP): € 120
Als erster Premium-Tablet-Hersteller veröffentlicht
Acer einen Flachmann zum Einstiegspreis. Das 7
Zoll große Iconia B1 bringt handliche 320 Gramm auf
die Waage. Zudem steht für eine komfortablere Nut-
zung mit einer Hand an der linken unteren Ecke ein
spezieller Griffpunkt bereit. Der Touchscreen arbei-
tet mit einer Auflösung von 1.024 x 600,
die Rechenpower liefert ein
auf 1,2 Gigahertz getakteter
ARM-Zweikern-Prozessor.
Acer bestückt das Iconia
B1 mit 8 Gigabyte inter- rr
nem Flash-Speicher. Ein
SD-Kartenplatz zur Spei-
chererweiterung auf bis
zu 32 Gigabyte ist vor- rr
handen. Auf UMTS-Un-
terstützung müssen Sie
wie üblich bei Geräten
in dieser Preisklasse
verzichten.
Berührbuch
WEBSEITE: www.lg.de PREIS (UVP): € 1.000
LG präsentiert mit dem Tab-Book Ultra Z160
einen auf Windows 8 basierenden 11,6-Zoll-Ta-
blet-PC mit eingebauter Tastatur. Ähnlich wie
wir es bereits von anderen Geräten wie dem
Sony Vaio Duo 11 kennen, gleitet das Display
auf Knopfdruck über die Tastatur, wahlweise
in den Tablet- oder in den Notebook-Modus.
Die Auflösung des berührungsempfindlichen
Schirms beträgt 1.366 x 768 Pixel. Angetrie-
ben wird der Mobilrechner von einer aktuellen
Core-i5-CPU, dazu gesellen sich zwei Giga-
byte RAM Arbeitsspeicher. Ein Solid-State-Dri-
ve bietet Platz für insgesamt 64 Gigabyte Da-
ten. Der mitgelieferte Akku soll laut Hersteller
trotz der kompakten Ausmaße von 28,6 (B) x
19,2 (L) x 1,6 (H) Zentimetern besonders leis-
tungsfähig sein und eine kabellose Laufzeit
von bis zu zwölf Stunden ermöglichen.
Blitz- Blitz TV TV
WEBSEITE: www.elgato.com
PREIS (UVP): noch nicht bekannt
Die neueste, noch in diesem Quartal
erscheinende Version des TV-Tun-
ers Eye TV Mobile von Elgato wird
kompatibel mit den schlanken Light-
ning-Anschlüssen der neuesten i-Ge-
räte-Generation sein. Mittels einge-
bauter Teleskopantenne bringt das
unscheinbare schwarze Kästchen
Digitalfernsehen (DVB-T) schnell und
einfach auf Ihr iPhone, iPad oder
iPod. Zur Wiedergabe der TV-Inhal-
te benötigen Sie lediglich die App
Eye-TV-Mobile, die kostenlos in Ap-
ples App Store erhältlich ist.
12/12 www.spielefilmetechnik.de
Magazin AKTUELL
4K-Riesentablet
WEBSEITE: www.panasonic.de PREIS (UVP): noch nicht bekannt
Panasonic stellte auf der CES das Tablet mit der höchsten Auflösung vor: Das 20-Zoll-Panel
des Prototyps trumpft dank 3.840 × 2.560 Pixeln mit mehr als der vierfachen Full-HD-Auf-
lösung auf. In Sachen Pixeldichte kommt der Riesentablet-PC zwar immer noch nicht an
die Spitzenreiter von Apple (iPad mit Retina-Display: 264 ppi) oder Google (Nexus 10:
300 ppi) heran, ein Wert von 230 ppi ist aber auch nicht von schlechten Eltern und
sollte eine messerscharfe Bildqualität ermöglichen. Derzeit läuft das Tablet mit
einem Core-i5-Prozessor der Ivy-Bridge-Generation (1,8 Gigahertz), vier
Gigabyte Arbeitsspeicher und einer dedizierten Grafikeinheit von
Nvidia. Diese recht kräftige Hardware geht zulasten der Mo-
bilität: Panasonic gibt als Akkulaufzeit maximal zwei
Stunden an, das Gewicht beträgt satte
2,4 Kilogramm.
Über eine Dockingstation
kann das Edge Verbin-
dung zum heimischen
Fernseher aufnehmen.
Steuerimpulse
WEBSEITE: http://steelseries.com PREIS (UVP): € 20
Mit den Free Touchscreen Gaming Con-
trols will Steelseries das Spielerlebnis
auf Android-, iOS- und Windows-ba-
sierten Tablet-PCs und Smartphones
verbessern. Im Paket enthalten sind
drei Tasten und ein Daumen-Joystick,
die über Gummisaugnäpfe auf dem
Bildschirm haften. Die Bewegungen
der Finger werden durch das leitfähige
Gummi direkt auf das Display übertra-
gen und sollen optimale Richtungsbe-
wegungen ermöglichen.
Zur Teilnahme genügt eine E-Mail oder Postkarte mit dem Stichwort „ATIV“ an
die Redaktion unter redaktion@sft-magazin.de respektive an die COMPUTEC
MEDIA AG, Redaktion SFT, Dr.-Mack-Straße 83, 90762 Fürth.
Sind Sie auf der Suche nach einem Computer, der die beispiellose Mobilität eines
Tablets mit der Funktionalität eines Notebooks kombiniert? Dann sollten Sie an un-
serem Gewinnspiel teilnehmen! Mit etwas Glück sind Sie dann schon bald Besitzer
eines ATIV smart PC aus dem Hause Samsung. Der Intel-Atom-Prozessor Z2760
der neuesten Generation bietet Ihnen nicht nur zeitgemäße Rechenpower, sondern
ermöglicht auch eine kabellose Laufzeit von bis zu zehn Stunden (beruhend auf
den Testergebnissen von BatteryMark). Als Datenarchiv kommt auch ein schneller
64-Gigabyte-Flashspeicher zum Einsatz. Dank der abnehmbaren Tastatur verwan-
deln Sie den ATIV smart PC im Handumdrehen vom Notebook in einen Tablet-PC,
der mit Multitouchscreen und Windows 8 optimal für die Fingerbedienung gerüstet
ist. Viel Glück!
GEWINNSPIEL GEWINNSPIEL /// GEWINNSPIEL /// GEW
Zur Teiln
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Tab Tab ab ab Tab Tab Tab Tab Tab Tab Tab Tab Ta Ta Ta TT let le le le le ll s
se seeer rrr sereeeeeeeeem mmmmmm em e
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ddddde de de deeeeer er er er r de deerr d neu
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64-Gig
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Mit Multi-
touchscreen,
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Tastatur und
Windows 8!
Wert: € 700,-
Samsung ATIV smart PC
Erstes PC-Gaming-Tablet
WEBSEITE: www.razerzone.com PREIS (UVP): noch nicht bekannt
Noch in diesem Quartal will Gaming-Peripherie-Spezialist Razer ein Tablet auf den Markt brin-
gen, das sich speziell an PC-Spieler richtet. In der Basis-Konfiguration steht dem Edge Ga-
ming-Tablet ein Core-i5-Prozessor und eine 64-Gigabyte-SSD zur Verfügung (Pro-Variante: Core
i7, 128-Gigabyte-SSD). Beide Versionen setzten bei der Grafikberechnung auf eine Geforce GT
640M, deren Leistungsniveau eher im unteren Mittelklassebereich anzusiedeln ist – High-End-
Gaming wird damit also nicht möglich sein. Als Anzeigegerät kommt ein 10,1-Zoll-Display mit
einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln zum Einsatz. Ein optional erhältliches Controller-Set
(großes Bild) soll beim Zocken echtes Konsolen-Feeling vermitteln, weiterhin bietet der Hersteller
eine Docking-Tastatur sowie eine Dockingstation mit zusätzlichen Anschlüssen als Zubehör an.
AKTUELL Magazin
16 www.spielefilmetechnik.de 02/13
Style
Dell XPS 12
Leserwahl „Bestdesigntes Produkt 01/13“
SFT-Style-Award
In der Ausgabe 01/13 haben unsere Leser das
Tablet-Notebok Dell XPS 12 mit dem SFT- Style-Award
als das schickste Produkt ausgezeichnet. Die aktuelle
Wahl finden Sie auf Seite 96.
HHuawei uawei zieht nach zieht nach
WEB: www.huawei.com PREIS (UVP): Noch nicht bekannt
Der chinesische Hersteller Huawei prä-
sentierte ein neues High-End-Handy auf
der CES. Das Ascend D2 kommt mit dem
hauseigenen K3V2-Quadcore-Chip und hat
ein Full-HD-Display, eine 13-Megapixel-Ka-
mera sowie ein staub- und wasserfestes
Gehäuse. Letzteres besteht aber nicht wie
bei Sony aus Glas, sondern aus Aluminium.
In einem Punkt unterliegen die Chinesen
den Japanern allerdings: Während Sonys
Xperia Z nämlich schon im Februar erhält-
lich ist, gibt es zum Ascend D2 bislang
noch keinen Veröffentlichungstermin für
den deutschen Markt.
Sony legt vor
WEBSEITE: www.sony.de PREIS (UVP): € 650
Bisher schaffte es Sony mit keinem seiner Smart-
phones in die Eliteklasse. Das lag auch daran,
dass man bisher selbst bei den Topmodellen
nur auf Zweikern-Prozessoren setzte statt wie
die Konkurrenz auf leistungsstärkere Quad core-
CPUs. Damit ist nun Schluss, denn auf der CES
(Consumer Electronics Show) präsentierten die
Japaner mit dem Xperia Z nicht nur ihr erstes
Vierkern-Handy, sondern noch dazu das erste
Smartphone überhaupt, das mit einem Full-HD-
Display auf den Markt kommen wird. Damit die
sehr hohe Auflösung auch zur Geltung kommt,
erstreckt sich der Bildschirm über fünf Zoll und
bringt es auf eine rekordverdächtige Pixeldichte von 440 ppi. Doch
auch abseits des Displays ist das Xperia Z voll auf High-End ge-
trimmt: Die Kamera arbeitet wie schon beim Vorgänger Xperia T mit einem 13-Megapixel-Sensor,
die Taktrate der vier Kerne des Snapdragon-S4-pro-Prozessors liegt bei 1,5 Gigahertz. NFC und
LTE sind ebenso an Bord wie die zweite Ausgabe der Mobile Bravia Engine, die für ein helles
und gut lesbares Display auch bei direkter Sonneneinstrahlung sorgen soll. Abgerundet wird das
Smartphone-Paket durch ein hochwertiges Mineralglas-Gehäuse, das noch dazu IP55-/IP57-zer-
tifiziert ist und somit sowohl gegen Staub und Schmutz geschützt ist als auch kurzzeitige Tauch-
gänge bis zu einem Meter Wassertiefe verträgt. Das Xperia Z wird bereits ab Mitte Februar und
somit noch vor dem Mobile World Congress im Handel sein, die UVP liegt bei stattlichen 650 Euro.

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Fensterphone
WEB: www.huawei.com PREIS (UVP): € 220
Neben seinen beiden Android-Han-
dys hat Huawei auch ein neues
Windows-Eisen im Feuer. Das Ascend
W1 wird das erste WP8-Telefon der
Chinesen und kommt im April für rund
220 Euro in den Handel. Die Aus-
stattung bewegt sich auf Einsteiger- rr
niveau: Das IPS-LC-Display löst nur
mit 480 x 800 Pixeln auf, als Prozes-
sor kommt immerhin eine Snapdra-
gon-S4-Zweikern-CPU zum Einsatz.
Das Glanzstück soll laut Huawei der
Akku werden, der bis zu 470 Stunden
Stand-by-Zeit bieten soll.
Fensterpho
Magazin AKTUELL
China-Riese
WEBSEITE: www.huawei.com PREIS (UVP): Noch nicht bekannt
Das Ascend Mate komplettiert Huaweis neues Smartphone-Trio, wobei bei einer
Größe von 6,1 Zoll die Frage erlaubt sein muss, ob man hier überhaupt noch von
einem Handy sprechen kann. Ein Gerät in dieser Größe gab es bisher schlichtweg
nicht. Huawei selbst nennt das Mate jedoch „das Smartphone mit dem weltgrößten
Bildschirm“. Die Ausstattung liegt überraschenderweise unter der des Ascend D2,
denn der Bildschirm löst „nur“ mit 720 x 1.280 auf, der Kamerasensor hat lediglich
acht Megapixel. Gerade die niedrigere Display-Auflösung ist nur schwer nachvoll-
ziehbar, da die Pixeldichte aufgrund des riesigen Bildschirms so nur bei mittel-
mäßigen 212 ppi liegt. Wie beim Schwestermodell D2 ist auch für das Riesenhandy
bisher weder ein Verkaufsstart noch ein Preis für den deutschen Markt bekannt.
+++ NEUE PERLE I nt er net - Ver sandhändl er Pear l hat mi t dem Si m-
v al l ey SPX- 12 ei n neues Dual - SI M- Smar t phone mi t Zwei ker n- CPU
und I PS- Di spl ay vor gest el l t +++ HEI SS I N WEI SS Mot or ol as Raz r i
i st sei t Januar auch i n ei ner wei ßen Ver si on er häl t l i ch, an der l ei s-
t ungsst ar ken Har dwar e hat si ch ni cht s geänder t
12/12 www.spielefilmetechnik.de
GEWINNSPIEL
Die Expendables wittern das schnelle Geld: Mr.
Church (B. Willis) engagiert Barney Ross (S.
Stallone) und sein Team, um einen Gegen-
stand aus einem abgestürzten Flugzeug zu
bergen. Als die Expendables
das Wrack entdecken,
läuft die Mission jedoch
aus dem Ruder. Sie machen
Bekanntschaft mit dem Söldner Vilain (J. C. Van
Damme), der Barneys Kampftrupp um ein Mit-
glied dezimiert und mit dem Objekt der Begierde
entkommen kann. Getrieben vom Drang nach
Vergeltung brechen die Expendables in feindliche
Gefilde auf, um ihren Kollegen zu rächen. Auch
Teil 2 entpuppt sich als grandioses Actionspek-
takel mit coolen Sprüchen und Kampfeinlagen.
Teilnahme am Gewinnspiel
Teilnahmeberechtigt sind alle SFT-Leser mit Ausnahme der Mitarbei-
ter der Sponsoren und der COMPUTEC MEDIA AG. Der Rechtsweg ist
ausgeschlossen. Preise können nicht bar ausgezahlt werden. Der
Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass im Gewinnfall sein
Name abgedruckt wird.
Teilnehmen ist ganz einfach – schicken Sie eine E-Mail mit dem Betreff
„Expendables 2“ an die Adresse: redaktion@sft-magazin.de. Viel Erfolg!
Teilnahmeschluss: 26. Februar 2013
Neue Mission für echte Helden: Gewinnen Sie mit den Expendables!
Die alten Haudegen der Achtzigerjahre haben einen neuen Einsatz. Zum Heimkino-Start von The Expendables 2 –
Back for War verlosen wir in Zusammenarbeit mit Splendid fünf Blu-rays und einen Pavilion-dv7-Laptop von HP.
Die Expendables wittern
Church (B. Willis) eng
Stallone) und sein Te
stand aus einem ab
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AKTUELL Magazin
18 www.spielefilmetechnik.de 02/13
Schicke
Knipskästen
WEBSEITE: www.fujifilm.de
PREIS (UVP): € 1.200 (X100S), € 550 (X20), € 500 (HS50EXR)
Fujifilm hat rechtzeitig zur CES gleich eine
ganze Reihe neuer Kameras präsentiert,
die interessantesten Modelle darunter
sind die X100S (1), die X20 (2) sowie die
HS50EXR (3). Die X100S ist eine überar-
beitete Version der sehr beliebten Premi-
um-Kompakten X100 und hat genau wie
das Vorgängermodell den fantastischen
Hybrid-Sucher an Bord. Der 16-Mega-
pixel APS-C-CMOS-II-Sensor soll in
Kombination mit einem extrem schnellen
Autofokus für höchste Bildqualität sorgen.
Die X20 hat ebenfalls einen optischen Su-
cher mit digitalen Einblendungen, der von
einem 12-Megapixel-Sensor sowie einem
4-fach-Zoomobjektiv mit 2,0er Lichtstärke
unterstützt wird. Zu guter Letzt soll auch
die Super-Zoom-Knipse HS50EXR nicht
unerwähnt bleiben, die vor allem mit ih-
rem riesigen 42-fach-Zoom überzeugen
will und ebenfalls einen 16-Megapi-
xel-Sensor sowie einen elektronischen
Sucher mitbringt.
+++ OBJEKTI V BETRACHTET Kamer a- Ri ese Ni kon
pr äsent i er t e auch noch z wei neue Ni kkor- Obj ekt i -
ve mi t Ul t r a- Wei t wi nkel und 10- f ach- Zoom +++
KLUGE KNI PSEN Sams ung wi l l s ei ne Smar t - Ca-
mer a- Feat ur es i n di esem Jahr massi v ausbauen
THQ Der Spielehersteller THQ ist bank-
rott. Nachdem ursprünglich im Gespräch
war, dass THQ komplett von einer anderen
Firma geschluckt werden sollte, kommt es
nun zu einem Ausverkauf der wichtigsten
Marken und Lizenzen. Unter anderem
sollen Tim Schafers Firma Double Fine
und Electronic Arts daran interessiert sein.
MAKE THE GAME 2013 Die Re-
gistrierung für den internationalen Com-
putec-Games-Development-Wettbewerb
„Make the Game“ läuft ab sofort. Bis zum
15. Mai 2013 haben Entwickler die Chan-
ce, ihre Spiele einem Millionenpublikum zu
präsentieren und sich dadurch einen hoch
dotierten Publishing-Vertrag zu sichern.
Mehr unter www.makethegame.de
STEAMBOX Mit dem Modus Big Pic-
ture hat Steam bereits den ersten Schritt
gemacht: Die neue Oberfläche kann am TV
ganz einfach mit einem Gamepad bedient
werden – wie eine Spielekonsole. Mit der
Steambox will Valve noch weitergehen und
2014 eine eigene Spielekonsole anbieten.
Ob das fertige Gerät dann wie der vom
Hersteller Xi3 entwickelte Prototyp im Bild
oben aussehen wird, ist noch unklar.
SPIELE
INFOBITS
Nikon-Dreierpack
WEBSEITE: www.nikon.de PREIS (UVP): € 650 (1 J3), € 520 (1 S1), € 220 (S6500)
Nur wenige Wochen nach der Veröffentlichung der Systemkame-
ras 1 J2 und 1 V2 erweitert Nikon sein Lineup um zwei weitere
Modelle. Die 1 J3 hat einen 14,2-Megapixel-Sensor und soll wie
alle Nikon-1-Modelle vor allem mit ihrer großen Geschwindigkeit
für Aufsehen sorgen. Tatsächlich schafft die kleine spiegellose
Knipse stolze 15 Bilder in der Sekunde, ein absoluter Top-Wert.
Dazu kommt die große Flexibilität durch das mittlerweile ordent-
lich große Objektivangebot für das 1-Bajonett. Letzteres kommt
auch bei der 1 S1 zum Einsatz, ansonsten richtet sich die klei-
ne Ausgabe der Nikon-Systemkameras vor allem an Ein- und
Umsteiger. Die Sensor-Auflösung beim günstigsten Modell liegt
nämlich bei nur 10 Megapixeln, trotzdem schafft die Mini-Knip-
se ebenfalls 15 Aufnahmen pro Sekunde. Etwas überraschend
präsentierte Nikon auch neue Einsteiger-Kompaktkameras. Die
rechts abgebildete S6500 ist nur 20 Millimeter dünn und hat ein
6-faches Zoomobjektiv sowie einen 16-Megapixel-CMOS-Sen-
sor. Verfügbar sind alle neuen Modelle bereits ab Februar 2013.
2 3
1
Nikon 1 J3
Nikon 1 S1
Nikon S6500
Magazin AKTUELL
Edel und stark
WEB: www.olympus.de PREIS (UVP): € 300 (SH-50 und SZ-16), € 230 (SZ-15), € 400 (TG-2), € 350 (TG-830), € 230 (TG-630)
Der japanische Kamerahersteller Olympus setzt weniger auf Neuheiten und Innovation,
sondern erweitert seine bisherigen Modellreihen um weitere Knipsen. Da wären zunächst
die Kompaktserien SH und SZ, die mit den Versionen Stylus SH-50 sowie SZ-15 und
SZ-16 ordentlich Zuwachs erhalten. Die Stylus SH-50 ist eine mittelpreisige Edelkom-
paktkamera mit großem 24-fach-Zoom und 25-Millimeter-Weitwinkelobjektiv. Außer-
dem ist die Kamera als erstes kompaktes Olympus-Modell überhaupt mit dem 5-Ach-
sen-Movie-Bildstabilisator ausgestattet, der auch in der High-End-Systemkamera OM-D
E-M5 zum Einsatz kommt. Der Verwackelungsschutz soll selbst bei großen Zoomstu-
fen für ein ruhiges und scharfes Bild sorgen. Die SZ-15 und SZ-16 haben ebenfalls ein
24-fach-Zoomobjektiv sowie einen 16-Megapixel-CMOS-Sensor. Zusätzlich sind beide
Bridgekameras mit einem digitalen Super-Resolution-Zoom ausgestattet, der eine bis zu
96-fache (!) Vergrößerung erlaubt, die allerdings zulasten der Bildqualität geht. Auch die
beliebte TG-Tough-Kamera-Serie wird mit der TG-2, der TG-630 sowie der TG-830 gleich
um drei Modelle erweitert. Wie für Rugged-Kameras üblich, haben alle drei Knipsen große
Nehmerqualitäten und halten beispielsweise Stürze aus bis zu zwei Metern Höhe sowie
Temperaturen von zehn Grad unter null aus. Auch für Schnorchler dürften die Kameras
durchaus interessant sein, denn die TG-2 und die TG-830 vertragen bis zu zehn Metern
Wassertiefe, die TG-630 immerhin bis zu fünf Metern. Ansonsten unterscheiden sich die
Olympus-Kameras hauptsächlich in puncto Ausstattung: Während die TG-2 und die TG-
630 einen 12-Megapixel-Sensor an Bord haben, bietet die TG-830 stolze 16 Megapixel.
Im Handel sind die drei harten Kameras bereits ab Ende Januar verfügbar, die Preise
liegen zwischen 230 Euro (TG-630) und 400 Euro (TG-2).
Die neuen Olympus-Modelle SZ-16
(links) und Stylus SH-50 (unten) erwei-
tern die bisherigen Modellreihen des
japanischen Herstellers um zwei Kom-
paktkameras für Fortgeschrittene.
Die TG-2 (Bild) ist eines von drei neuen
Modellen in Olympus’ Tough-Serie.
D
(
t
j
p
Cleveres
System
WEBSEITE: www.samsung.de PREIS (UVP): € 800
Technik-Riese Samsung setzt weiter auf Systemka-
meras und erweitert sein schon recht großes Lineup
um die NX300. Wie alle neueren Samsung-Cams hat
auch die NX300 ein WLAN-Modul an Bord, mit dem Sie
Ihre Fotos drahtlos auf PC, Smartphone oder TV über- rr
tragen können. Nach Installation der Samsung-View-
finder-App können Sie die Kamera sogar mit dem Han-
dy fernsteuern. Auch die sonstige Ausstattung kann
überzeugen: Der große Sensor löst mit 20 Megapixeln
auf, auch der bereits von den Vorgängermodellen be-
kannte und pfeilschnelle Hybrid-Autofokus ist vorhan-
den. Ein weiteres Highlight der voraussichtlich ab März
erhältlichen NX300 ist das 3,3 Zoll große, berührungs-
empfindliche und helle Super-AMOLED-Display, das
auch bei Sonnenlicht noch sehr gut ablesbar sein soll.
Retro ist in
WEBSEITE: www.pentax.de PREIS (UVP): € 500
Nachdem nahezu alle anderen Hersteller ihre Pre-
mium-Kompaktkameras bereits im letzten Jahr zur
Photokina präsentiert haben, legt Pentax nun zur
CES nach. Die MX-1 ist Pentax’ erste Edel-Kompakte
und orientiert sich sowohl technisch als auch preis-
lich an der Konkurrenz. Die Sensorauflösung liegt bei
12 Megapixeln, das Objektiv hat eine Lichtstärke von
1,8 sowie einen 4-fach-Zoom. Die Rückseite ziert
das drei Zoll große Display, das mit sehr ordentlichen
960.000 Bildpunkten auflöst. Die Kamera wird zum
Verkaufsstart im Februar in den Farben Schwarz und
Silber erhältlich sein, der Preis liegt bei klassentypi-
schen 500 Euro.
02/13 www.spielefilmetechnik.de 19
Touch-Zylinder
WEBSEITE: www.olivehd.com PREIS (UVP): € 310
Mit dem One stellt die US-Firma Olive ein
handgefertigtes Hi-Fi-System vor, das sich
durch Touch-Bedienung und audiophile
Klangqualität auszeichnen soll. Die Finan-
zierung konnten sich die Macher binnen we-
niger Tage über die Crowd funding-Plattform
Indiegogo sichern. Für umgerechnet 310
Euro bekommt man eine moderne Netz-
werk-Anlage, die sich auf alle wichtigen
Digitalformate versteht. Gesteuert wird das
Gerät über einen 7-Zoll-Touchscreen oder
mittels App, wobei es sich vollautomatisch
ins WLAN einbindet oder Musik von einer
optionalen internen Festplatte wiedergibt.
Wir haben auf der Messe einem Protoypen
gelauscht und sind begeistert! Das System
soll noch in diesem Jahr erscheinen. Derzeit
sucht Olive noch nach Investoren, um die
Fertigung in San Francisco aufzubauen. Die
ersten 500, die über die Crowdfunding-Platt-
form Indiegogo 380 Dollar anlegen, bekom-
men ihren Olive One vergünstigt, danach ist
das Gerät regulär für 399 Dollar erhältlich.
AKTUELL Magazin
20 www.spielefilmetechnik.de 02/13
Wassermusik
WEBSEITE: www.sony.de PREIS (UVP): € 80
Sony hat sich was einfallen lassen, um die bedrohte
Art der MP3-Player vor den Smartphones zu schützen:
Der ab sofort erhältliche jüngste Spross der Walkman-
Familie, der NWZ-W273, ist nicht nur Abspielgerät und
Ohrhörer in einem, sondern auch noch wasserdicht.
Das Feature ist eigentlich eher zum Joggen oder fürs
Work-out gedacht, wo sich der NWZ-W273 unempfind-
lich gegenüber Schweiß zeigt. Selbst beim Duschen
hinterher muss man das Gerät nicht abnehmen. Da es
bis zwei Metern Tiefe standhält, kann man es tatsäch-
lich auch beim Schwimmen verwenden.
Da Elektronenröhren im Betrieb sehr heiß
werden, müssen sie abgeschirmt werden.
Immerhin kann man sich durch das einge-
baute Guckfenster an dem heimeligen
Glühen erfreuen.
Samsung röhrt
WEBSEITE: www.samsung.de PREIS (UVP): noch nicht bekannt
Der High-Tech-Konzern Samsung entdeckt sein
Herz für Retro-Technik: Nach einem iPod-Dock
stellen die Koreaner nun auch eine Soundbar
mit Röhrenverstärker vor, die sich durch den
typischen natürlich-warmen Sound auszeichnen
soll, den man den aus der Mode gekommenen
Bauteilen zuschreibt. Ansonsten steckt modernste
Elektronik in der HW-F750. Da runter ein Sensor,
der automatisch die Ausrichtung der Klangleiste
(flach oder hochkant) erkennt, und ein Funkmo-
dul, das drahtlos Sound von Samsung-Fernsehern
empfängt. Aktuell steht weder der Erscheinungs-
termin noch der Preis der Retro-Soundbar fest.
Flexibel dank Yoga
WEBSEITE: www.lenovo.de PREIS (UVP): noch nicht bekannt
Für seine Convertible-Reihe Idea Pad hat Lenovo ein neues Ultrabook
mit Windows 8 und berührungsempfindlichem Bildschirm vorgestellt.
Das 11S können Sie wie alle Yoga-Modelle mit einem Handgriff vom
Notebook in einen Tablet-PC verwandeln. Hierzu klappen Sie das
11,6-Zoll-Display komplett nach hinten. Lassen Sie das 11S leicht
geöffnet (Zelt-Modus, siehe Bild), haben Sie die Möglichkeit, das
Gerät hinzustellen, um beispielsweise bequem einen Film anzuse-
hen. Im 17,2 Millimeter dünnen
Gehäuse steckt wahl-
weise ein Core-i5- oder
Core-i7-Prozessor.
Transportfreundl i -
che 1,7 Kilogramm
bri ngt das Yoga
11S auf die Waa-
ge, die Akkulauf-
zeit soll bis zu
sechs Stunden
betragen.
Magazin AKTUELL
Touch-Brett
WEBSEITE: www.lenovo.de PREIS (UVP): noch nicht bekannt
Beim Idea Centre Horizon von Lenovo handelt es sich um einen auf
Windows 8 basierenden, ultraflachen All-in-one-PC mit 27-Zoll-Touch-
screen, der sich komplett von seinem Standfuß abkoppeln lässt.
Dank eingebautem Akku kann das Idea Centre anschließend wie ein
herkömmlicher Tablet-PC verwendet werden, zum Beispiel für ein
Brettspiel aus dem App-Store. Eine Partie sollte aber nicht länger als
zwei Stunden dauern, dann nämlich macht laut Hersteller bereits die
Batterie schlapp. Die Rechenkomponenten setzen sich je nach Kon-
figuration aus einem aktuellen Intel-Prozessor (bis Core i7) und einer
Geforce-GT-620-Grafikeinheit zusammen.
AUTO CLUB REVOLUTION
Ihr persönliches Extra zum Rennspiel auf der Heft-DVD: So holen Sie sich
ein BMW Z4 M Coupé im exklusiven SFT-Design.
Neben der ACR-Gamesoftware auf der SFT-DVD haben wir ein weiteres tolles
Extra für Sie: einen im Spiel freischaltbaren BMW Z4 M Coupé im SFT-Design.
Und so funktioniert’s:
1. Gehen Sie auf die ACR-Webseite (http://autoclubrevolution.com/SFT). Neue
Spieler erstellen dort einen Account, bereits registrierte Spieler loggen sich ein.
2. Klicken Sie auf den Menüpunkt „Profil“ und wählen Sie dort „Gutschein einlösen“
aus. Geben Sie Ihren persönlichen Gutscheincode ein. Die Codekarte befindet sich
beigeklebt auf dieser Seite im Heft.
3. Nach Eingabe des Codes erhalten Sie zwei Gegenstände: ein handelsübliches
BMW Z4 M Coupé und die SFT-Beklebung. Wählen Sie im Spiel nun einfach die
Werkstatt aus, wechseln Sie ins Untermenü „Bekleben“ und aktivieren Sie dort unter
„Beklebungen“ das SFT-Design. Fertig! Und jetzt: ab auf die Strecke damit!
Bitte beachten: Der diesem Heft beiliegende Code funktioniert nur bis 28.02.2013!
Controller mit Schirm
WEBSEITE: www.nvidia.de PREIS (UVP): noch nicht bekannt
Unter dem Namen Project Shield hat Nvidia eine tragbare Ga-
ming-Konsole vorgestellt. Sie sieht aus wie ein Xbox-Controller
mit aufklappbarem Display und ist sowohl für Android-Titel als
auch für Cloud-Gaming gerüstet. So können Sie Spiele aus den
Android-Stores direkt auf das Gerät laden oder Sie streamen
PC-Titel von Ihrem Computer über WLAN auf das eingebaute
5-Zoll-Mutitouch-LCD (Auflösung 1.280 x 720 Pixel). Die Konso-
le verfügt über eingebaute Lautsprecher sowie einen HDMI-Aus-
gang und arbeitet mit einer Tegra-4-Quadcore-CPU. Der einge-
baute Akku soll zwischen fünf und zehn Stunden Strom liefern.
AKTUELL Magazin
„Politik und Filme haben viel gemeinsam“
22 www.spieeelefilmetechnik.de 02/13
Herr SSchwarzenegger, Ihr Charakter sagt im Film, er
fühle sich alt. War das für Sie ähnlich?
ARNOLD SSCHWARZENEGGER: Der Satz war absichtlich im Dreh-
buch, damit t man was zu lachen hat. Aber wir mussten auch anerken-
nen, dass icch älter geworden bin. Seit Terminator 3 sind zehn Jahre
vergangen! Wir wollten das mit Humor ansprechen, ich wollte mich
über mich sselbst ein wenig lustig machen. Toll war aber auch, dass
meine Figurr im Drehbuch ein sehr ehrenhafter Charakter ist. Wegen
seines Alterrs hat er zudem eine gewisse Verwundbarkeit. So
spiele ich daas auch, es tut ihm manchmal weh aufzuste-
hen. Das alles führt zu einem Showdown mit einem
jungen Mannn, der Mixed-Martial-Arts-Experte ist,
und das Publikum fragt sich hoffentlich: Was wird
jetzt passierren? Es sollte für den Charakter wirk-
lich gefährlich sein. Er ist verletzlich. Dadurch
wird es einee interessante Achterbahnfahrt und
der Film ist lustig. Es ist wichtig, dass man im
Kino auch la achen kann. Das gehört zur Unter- rr
haltung dazzu. Die Zuschauer wollen nicht nur
Verfolgungs sjagden und Kampfszenen sehen,
es muss auuch Gags geben. Deswegen ist
Johnny Knooxville im Film. Wissen Sie: Wenn
ich Stunts mmache, dann sollen sie funktionie-
ren. Wenn JJohnny Knoxville Stunts macht,
dann sollenn sie schiefgehen. Es gibt in dem
Film einige vverrückte Sachen zu sehen.
Fühlteen Sie sich selbst auch verletz-
licher als frrüher? Es war sicher nicht leicht,
nach so vieel Zeit zum Film zurückzukehren?
A. S.: Ja. Ichh fragte mich: Wird das funktionieren?
Früher hattee ich solche Zweifel nicht. Glücklicher- rr
weise bot SSly Stallone mir The Expendables an, so
hatte ich Zeit, ein paar Dinge auszuprobieren. Am ersten
Film arbeiteete ich nur vier Stunden. An Expendables 2
waren es scchon vier Tage. Und so konnte ich die Reak-
tion des Pubblikums sehen und sie war sehr positiv.
Sie warren Filmstar, dannGouverneur, jetzt keh-
ren Sie zumm Actionfilm zurück. Was treibt Sie an?
Was bleibt noch zu erobern?
A. S.: Mein Leben macht mehr Spaß als das Leben
eines normaalen Menschen auf der Straße. Die Leu-
te fragen mmich, ob ich in den Ruhestand will. Ich
sage immerr: Ruhestand? Soll ich eines Tages auf-
hören, Spaßß zu haben und in Filmen mitzuspielen?
Ich träumtee mein ganzes Leben davon, in Filmen
zu sein, warrum sollte ich das aufgeben? Ich habe
eine tolle Ze eit. Also werde ich es weiterhin tun, bis
es nicht meehr geht. Wer weiß, wann das ist.
Hat Sie die Politik etwas gelehrt, was in
Hollywood für Sie nun nützlich ist?
Interview Nach zwei Expendables-Filmen kehrt Arnold Schwarzenegger mit The Last Stand in seiner
ersten Hauptrolle seit zehn Jahren auf die Leinwand zurück. SFT traf die steirische Eiche in Los Angeles.
A. S.: eispiel: Ist Politik und Filme haben viel gemeinsam. Ein Be
wenn man man ganz oben, hat man eine Menge Freunde; aber w
ie Haupt plötzlich unten ist, kennt einen keiner mehr. Aber d -
dung auf sache ist, dass man mit den Menschen eine Verbind -
schen auf bauen muss. Als Schauspieler muss man den Mens
ürdig sein. Augenhöhe begegnen. Die Szenen müssen glaubwü
ng ist sehr Und es ist das Gleiche in der Politik. Und das Timin
wichtig, im Showbusiness und in der Politik.
D wood mit er Film vermischt den Stil des alten Hollyw
neuen E ns etwas inflüssen aus Korea. Können Sie un
über R ? egisseur Jee-woon Kim erzählen?
A. S.: Der tura hatte Produzent Lorenzo di Bonavent
r noch nie den Mut, mit jemandem zu arbeiten, der
bedeutete in Amerika einen Film gedreht hat. Das b
woon Kim ein hohes Risiko. Gleichzeitig war Jee-w
e Dinge in bereit, sich darauf einzulassen, wie die
er gut zu. Hollywood funktionieren. Er hörte imm
Stil durch Manchmal wollte er seinen eigenen S -
en „Ame setzen und manchmal probierte er de -
erfolgreich rican Way“ aus. Ich denke, er wird e
seure, die sein. Es gibt ausländische Regiss
en auslän gewinnen einen Oscar für den beste -
sie einen dischen Film, aber dann machen
völlig ab. amerikanischen Film und er kackt
mag oder Amerika ist anders, ob man es m
ch ein we nicht. Es ist wichtig, dass man sic -
zu verlie nig anpasst, ohne seine Identität -
chen aus ren. Ich arbeite gerne mit Mensc
allen Teilen der Welt.
Sie sind beide E er. Schafft inwandere
enheit? das eine besondere Verbunde
A. S.: Frage. Ich Das ist eine interessante F
ihn zuzu denke, ich war immer bereit, auf -
mich, dass gehen. Am Anfang warnte man m
mich bit er kein Englisch kann und dass ich -
e. Ich war te nicht über ihn lustig machen sollte
. Mir ist es dadurch auf Anhieb auf seiner Seite.
ach Ame früher genauso gegangen. Als ich na -
nden. Mir rika kam, habe ich nicht alles versta
h sagte zu fiel es schwer, die Zeitung zu lesen. Ich
Er schien ihm, die Sprache ist das geringste Problem.
mit einem erleichtert. Als wir am Set waren, musste er m
er genau, Übersetzer arbeiten. Aber ich wusste imme
was er wollte.
Von einigen ihrer Filme, so von al Recall Tota ,
gibt es schon R das? emakes. Wie finden Sie d
A. S.: eichzeitig Es ist ein schönes Kompliment. Aber gl
r nicht so haben die wohl auch erkannt, dass es gar
machen! einfach ist, einen Schwarzenegger-Film zu m
INTERVIEW: EMANUEL B L RGMA ER NN
The
Last
Stand
heißt der
neueste
Action-Film A
on Arnold vo
hwarzen- Sc
ger, der am eg
März 2013 31.
uns in den bei
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r zum Film Mehr
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der: Leserservice Computec, 20080 Hamburg, Deutschland; E-Mail: computec@dpv.de; Tel.: ++49-1805-8610004, Fax: ++49-1805-8618002
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Wenn Gans und Stollen
verputzt sind, startet die TV-
Schnäppchen-Saison!
Wir zeigen Ihnen, welche
Fernseher Sie kaufen können
und von welchen Modellen
Sie unbedingt die Finger
lassen sollten.
W
ie unverbindlich unverbindliche
Preisempfehlungen sind, zeigt sich
im TV-Markt am deutlichsten. Wer
tatsächlich den vom Hersteller empfohlenen
Betrag zahlt, ist selber schuld! Immerhin liegen
im Mittel gut 30 Prozent zwischen UVP und
günstigstem Internetpreis. Aber auch Letzterer
ist mit Vorsicht zu genießen. Zum einen geben
Händler im Web nur Tagespreise an, zum ande-
ren kommen je nach Verkäufer noch mehr oder
weniger hohe Versandkosten hinzu. Der tat-
sächliche Preis liegt also wie so oft zwischen
den beiden Extremen.
Anfang 2013 ist 2012 noch aktuell
Wenn Sie diesen Artikel lesen, haben wir den
ersten Monat des Jahres 2013 schon hinter
uns. Für Fernseher gilt jedoch eine andere Zeit-
rechnung. Das TV-Jahr startet erfahrungsge-
mäß frühestens im April, meist sogar erst im
Mai. Daher sind Fernseher von 2012 auch im
angebrochenen neuen Jahr noch die aktuells-
ten verfügbaren Modelle. Das ist auch der
Grund, warum die Wintermonate nach Weih-
nachten die beste Schnäppchenzeit sind. Die
Formel ist simpel: Je länger ein TV-Modell auf
dem Markt ist, desto weiter sinkt der Preis. Das
geht jedoch nicht unendlich so weiter – mit
Erscheinen der neuen Fernseher ab April ver-
schwinden viele 2012er-Modelle vom Markt.
Preise aktuell vergleichen
Wenn Sie Ihren Wunsch-TV auserkoren haben,
sollten Sie neben der aktuellen Preisrecherche
im Internet auch noch die Angebote im nieder-
gelassenen Handel überprüfen. Wer im Elek-
tronikmarkt oder beim TV-Händler um die Ecke
kauft, muss nicht auf die Lieferung warten und
TECHNIK
24 www.spielefilmetechnik.de 02/13
TITELTHEMA: TV-Schnäppchen-Führer TECHNIK
02/13 www.spielefilmetechnik.de 25
hat im Falle eines Falles auch einen direkten
Ansprechpartner vor Ort. Unsere Erfahrung hat
obendrein gezeigt, dass die Preise im Handel
nicht in Stein gemeißelt sind. Sie dürfen von
einem Geschäft zwar nicht erwarten, dass der
Preis eines Fernsehers auf Billig-Online-An-
bieter-Niveau gesenkt wird, einen attraktiven
Rabatt oder eine Dreingabe – wie eine Festplat-
te für TV-Mitschnitte oder zusätzliche 3D-Bril-
len – kann man dennoch oft heraushandeln.
Gerade bei Verhandlungen ist es wichtig, das
Preisgefüge im Markt zu kennen.
Kuriose Modelle
In Geschäften werden Ihnen Geräte mit
Bezeichnungen begegnen, die Sie in diesem
Artikel nicht wiederfinden. Hierbei handelt es
sich um spezielle Modelle, die exklusiv bei
Handelsketten wie EP angeboten werden. Die
Produktbezeichnungen unterscheiden sich
nur im Detail, wie zum Beispiel ein Philips
42PFL6877K, ein Sony KDL-46HX758 oder ein
Samsung UE46ES6580. Mal sind es nur
Design-Details, die diese Fachhandelsmodelle
vom normalen Sortiment abheben, mal aber
auch technische Ausstattung wie beim Philips-
Beispiel. Die „normalen“ Geräte der 6000er-
Serie verfügen über zweiseitiges Ambilight und
bringen vier HDMI-Anschlüsse mit, das Son-
dermodell für den Fachhändler kommt mit
dreiseitigem Ambilight und fünf HDMI-Buch-
sen – zwei Eigenschaften, die es sonst erst ab
der Serie 8000 gibt. Im Fall von Samsung ent-
spricht der UE46ES6580 technisch dem
UE46ES6710 und ist laut Hersteller-Homepage
sogar 50 Euro günstiger. In Wahrheit ist es
andersherum, da der frei gehandelte Fernseher
im Preis deutlich gefallen und inzwischen circa
300 Euro günstiger zu haben ist. Lassen Sie
sich von den Bezeichnungen jedoch nicht ver-
wirren! Die Hersteller bleiben nämlich immer-
hin ihrem Bezeichnungsschema treu. Im Kas-
ten unten erklären wir Ihnen, wie Sie die Pro-
duktbezeichnungen der sechs wichtigsten
Hersteller richtig lesen.
EU-Importe
Vor allem im Internet gilt: Lesen Sie das Klein-
gedruckte! Einige Modelle, die Sie in jedem
x-beliebigen Preisvergleich finden, sind näm-
lich nicht aus Deutschland, sondern aus einem
anderen EU-Land importiert. So handelt es
sich bei Samsungs und LGs Top-Serien
(Samsung ES7090, ES8090 und LG LM860V
und LM960V) beispielsweise um Modelle, die
nur im Fachhandel und bei ausgesuchten Ver-
sendern zu finden sind. Klickt man auf das
Schnäppchen-Angebot im Preisvergleich, fin-
det man beim Gerät den Hinweis, dass es sich
um ein EU-Modell handelt. Aber was heißt
das? Im Prinzip ist der importierte Fernseher
identisch mit dem hierzulande (teurer) angebo-
tenen Gerät: Menüs und Handbücher sind in
deutscher Sprache, TV-Empfang und Strom-
versorgung entsprechen ebenfalls den hiesi-
gen Normen. Sie müssen jedoch darauf ach-
ten, dass der Fernseher das nicht in allen
Ländern verfügbare HbbTV unterstützt. Unklar
ist das immer wichtiger werdende Thema Soft-
ware: Ob ein EU-Import-Gerät ein verfügbares
Firmware-Update zum gleichen Zeitpunkt
erhält wie ein deutsches Gerät, ist ebenso
unsicher wie das Funktionieren von Smart-TV-
Apps. Die gesetzliche Gewährleistung ist aber
auch bei EU-Geräten garantiert. (fw)
PANASONIC PHILIPS TOSHIBA
LG SAMSUNG SONY
SERIE: Je höher die ersten beiden Ziffern, desto
besser die Serie. Die letzte Ziffer ist ein Farbcode:
0=Schwarz, 1=Champagner, 9=Weiß
BILDSCHIRM-
GRÖSSE IN ZOLL
55 LM960V
TUNER: V/S=Triple-
Tuner, 0=Doppel-Tuner
TYP: LM=3D-LED-LCD, LS=LED-LCD, PM/PS: Plasma
TX - L 42 ETW5 E
T Kommt ein „T“ in der Serienbezeichnung vor, handelt es
sich um ein 3D-Modell (T steht für Third Dimension).
SERIE: In der Buchstaben-Zahlen-Kombination ist vor
allem die erste Ziffer wichtig! Eine 5 bezeichnet ein Gerät
von 2012, bei 2011er-Modellen steht hier eine 3.
BILDSCHIRM-GRÖSSE IN ZOLL
40 PFL 5507K
SERIE: Je höher die vierstellige Serien-
nummer, desto besser das Gerät.
Wichtig: DIE LETZTE ZIFFER ist der
Jahresindikator, 7 = 2012, 6 = 2011,
5 = 2010, 4 = 2009.
BILDSCHIRM GRÖSSE IN ZOLL
PFL steht für Philips Flat LCD
PDL steht für Philips Design Line
40 TL 933 G
Das nachgestellte G zeigt an, dass es
ein Gerät für den deutschen Markt ist.
G
SERIE: Je weiter hinten im
Alphabet der erste Buch stabe
steht, desto hochwertiger das
Gerät. Das L als zweiter Buch-
stabe weist auf ein LED-
beleuchtetes Gerät hin, bei
CCFL-Fernsehern ist es ein V.
MODELLBEZEICHNUNG:
In der dreistelligen
Modellbezeichnung ist
vor allem die erste Zahl
relevant, diese zeigt das
Modelljahr (9 = 2012,
8 = 2011, 7 = 2010).
Modellbezeichnungen richtig lesen und verstehen
„Schönen guten Tag – haben Sie diesen Samsung-Fernseher ... UE46-irgendwas?“ Damit Ihnen eine ähnlich ungenaue Frage beim Händler erspart bleibt (mit UE46
fangen alle 46-Zöller von Samsung an) erklären wir Ihnen, was Sie alles aus den kryptisch erscheinenden Modellbezeichnungen von Fernsehern ablesen können.
SERIE: Je weiter hinten im Alphabet der erste Buchstabe
steht und je höher die Zahl, desto besser das Gerät.
BILDSCHIRM-
GRÖSSE IN ZOLL
BAUJAHR: 5 = 2012,
2 = 2011, 1/0 = 2010
KDL: Bei allen
Sony-TVs gleich
TUNER: Ab der Mittelklasse bietet Sony nur noch Geräte mit Triple-Tuner
(5) an. Eine 0 würde auf einen Fernseher mit Doppel-Tuner hinweisen.
KDL - 46HX855
SERIE: Je höher die vierstellige Zahl,
desto besser das Gerät.
BILDSCHIRM-
GRÖSSE IN ZOLL
UE 55 ES8090
BAUJAHR: E = 2012, D = 2011
BAUFORM: S = Slim
BILDSCHIRMTYP: UE: LED-LCD, PS: Plasma
TUNER
Ein nachgestell-
tes K oder S
zeigt an, dass
ein digitaler
Triple-Tuner an
Bord ist (DVB-
T/-C/-S), ein H
weist auf einen
Doppeltuner
(DVB-T/-C) hin.
BILDSCHIRMGRÖSSE IN ZOLL
BILDSCHIRMTYP: P = Plasma, L = LCD
TX: Steht vor allen Panasonic-Fernsehern
TECHNIK TITELTHEMA: TV-Schnäppchen-Führer
26 www.spielefilmetechnik.de 02/13
32 und
37 Zoll
E
inst waren 32-Zöller große Fernseher
– heute gehören sie schon zu den
kleinsten Vertretern ihrer Gattung und
kommen nur in kleinen Wohnzimmern oder
als Zweitgerät zum Einsatz. In vielen Fällen
ist der Preisunterschied zum nächstgrößeren
Modell so gering, dass die Entscheidung für
„mehr Bild“ ausfällt. Dieses Schicksal hat die
37-Zoll-Gattung noch härter getroffen. Wie
unsere Liste unten zeigt, sind 37-Zoll-Fern-
seher oft nur wenige Euro günstiger als ihre
größeren Brüder der 40/42-Zoll-Liga und
daher unattraktiv. Das dürfte auch der Grund
sein, dass viele Hersteller diese Größe gar
nicht mehr anbieten. Sofern nicht anders ver-
merkt, handelt es sich bei den aufgelisteten
Modellen um 3D-Fernseher mit WLAN und
digitalem Triple-Tuner.
Größe Hersteller Gerät UVP Internet Gespart Bemerkung Note
32 Toshiba 32TL933G € 649 € 373 42,53 %
kein WLAN, Dual-Tuner
32 Samsung UE32ES5700 € 519 € 389 25,02 %
kein 3D, kein WLAN
32 Panasonic TX-L32EW5* € 599 € 409 31,72 %
kein WLAN
32 Philips 32PFL5007K € 700 € 418 40,29 %
kein 3D
32 Samsung UE32ES6100 € 549 € 419 23,68 %
Dual-Tuner

37 Samsung UE37ES5700 € 549 € 434 20,95 %
kein 3D, kein WLAN
32 Philips 32PFL5507K € 750 € 434 42,13 %
32 LG 32LM620S € 649 € 444 31,59 %
kein WLAN

32 Samsung UE32ES5800 € 619 € 447 27,79 %
kein 3D, WLAN-Dongle

32 Toshiba 32TL963G € 699 € 448 35,91 %
Dual-Tuner

32 Sony KDL-32EX655 € 649 € 449 30,82 % –
32 Samsung UE32ES6200 € 589 € 459 22,07 % –
32 Samsung UE32ES6300 € 599 € 459 23,37 % –
32 Sony KDL-32HX755 € 749 € 499 33,38 %
37 Panasonic TX-L37EW5* € 699 € 499 28,61 %
kein WLAN
32 LG 32LM660S** € 649 € 499 23,11 %
32 Samsung UE32ES6710 € 649 € 509 21,57 % –
37 Samsung UE37ES6300 € 749 € 537 28,30 % –
32 Philips 32PFL6007K € 900 € 549 39,00 %
Ambilight (2-seitig)
32 Panasonic TX-L32ETW5*** € 699 € 555 20,60 %
37 Samsung UE37ES6710 € 899 € 587 34,71 % –
37 Philips 37PFL6007K € 1.000 € 628 37,20 %
Ambilight (2-seitig)
37 Panasonic TX-L37ETW5*** € 799 € 659 17,52 %
GUT | 1,8
GUT | 2,0
GUT | 1,7
BEFRIEDIGEND | 2,6
GUT | 2,0
GUT | 1,7
GUT | 1,6
GUT | 1,8
BEFRIEDIGEND | 2,6
BEFRIEDIGEND | 2,5
GUT | 1,9
GUT | 1,6
GUT | 1,9
Mit insgesamt vier Tabellen geben wir Ihnen einen umfassenden Überblick von über
100 derzeit verfügbaren Fernsehern der sechs wichtigsten Hersteller. Alle Tabellen
sind nach dem günstigsten Internetpreis aufsteigend sortiert (Stand: 14. Januar 2013).
Wichtig: Der Internetpreis versteht sich exklusive Lieferung. Zusätzlich weisen wir die
aktuelle unverbindliche Preisempfehlung (UVP) des Herstellers aus. Die Prozentan-
gabe in der Spalte „Gespart“ spiegelt den Unterschied zwischen UVP und dem güns-
tigsten Internetangebot wider. Bei der Note handelt es sich um das SFT-Testurteil des
genannten Fernsehers oder eines Modells der identischen Serie, jedoch in einer
anderen Bildschirmgröße. Abweichungen von der typischen Ausstattung finden Sie
in der Spalte „Bemerkung“. Für einen besseren Überblick haben wir besondere Fern-
seher farblich markiert (Rot: nicht kaufen, Grün: kaufen, Grau: Alternativ-Modelle).
Genaueres zu unseren Empfehlungen finden Sie in den Texten neben den Tabellen.
Toshiba:
75 Euro ist uns der
einzige Unterschied
– integriertes WLAN
beim 32TL963G –
nun wirklich nicht
wert!
Philips:
32PFL5007K und
32PFL5507K sind bis
auf die 3D-Funktion
im 32PFL5507K iden-
tisch. Wer auf 3D
verzichten kann,
greift zum günsti-
geren Modell.
Ansonsten ist der
32PFL6007K die
bessere Alternative:
besseres Gerät, 3D
inklusive Brillen.
Samsung:
Der ansonsten bau-
gleiche 40-Zöller
40ES5700 (bitte
umblättern) kostet
nur 40 Euro mehr!
Philips:
Vorsicht! Das
gleiche Modell in 42
Zoll ist billiger (für
42PFL6007K bitte
umblättern)!
Kaufen! Nicht kaufen!
* auch als EW5S (Silber) erhätlich
** auch als LM669S (Weiß), LM670S (Silber), LM671S (Riesling-Gold) erhältlich
*** auch als ETW5W (Weiß) erhältlich
Leseanleitung für die SFT-Schnäppchen-Tabellen
Samsung:
Dem UE32ES6300
liegen zwei 3D-Bril-
len bei – ansonsten
sind die Geräte voll-
kommen gleich.
Dieses und viele weitere Games: JJettztt doownlooaddeen unter gameess.saaturnn.dde
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TECHNIK TITELTHEMA: TV-Schnäppchen-Führer
28 www.spielefilmetechnik.de 02/13
40 und
42 Zoll
Größe Hersteller Gerät UVP
40 Toshiba 40TL933G € 999
40 Toshiba 40TL938G € 849
40 Samsung UE40ES5700 € 599
40 Philips 40PFL5507K € 900
40 Samsung UE40ES5800 € 849
42 Panasonic TX-L42EW5* € 799
40 Samsung UE40ES6100 € 769
40 Philips 40PFL5007K € 850
40 Samsung UE40ES6200 € 809
42 LG 42LM620S € 899
40 Toshiba 40TL963G € 1.049
40 Samsung UE40ES6300 € 829
40 Toshiba 40TL968G € 899
42 LG 42LM640S**** € 999
40 Sony KDL-40EX655 € 799
42 Philips 42PFL6007K € 1.100
40 Samsung UE40ES6710 € 929
42 LG 42LM660S** € 1.099
42 Panasonic TX-L42ETW5*** € 899
40 Sony KDL-40HX755 € 999
40 Samsung UE40ES6890 € 1.099
42 Panasonic TX-P42STW50 € 899
40 Samsung UE40ES6990 € 1.199
42 LG 42LM760S € 1.299
42 Panasonic TX-L42DT50E € 1.199
42 Philips 42PFL6907K € 1.300
40 Samsung UE40ES7090 € 1.249
40 Philips 40PFL7007K € 1.400
42 Panasonic TX-P42GT50E € 1.199
42 Panasonic TX-L42ETW50 € 1.099
40 Sony KDL-40HX855 € 1.099
42 Philips 42PDL6907K € 1.400
40 Samsung UE40ES8090 € 1.449
42 Panasonic TX-L42WT50E € 1.599
40 Philips 40PFL8007K € 1.600
D
ie 40/42-Zoll-Klasse ist das derzeitige Gardemaß
in deutschen Wohnzimmern und hat die 32-Zöller
als populärste Größe abgelöst. Mit einer sichtba-
ren Bilddiagonale von 101 beziehungsweis 107 Zentime-
tern sollte der Sichtabstand mindestens zwei Meter
betragen. Wenn Sie über drei Meter von der Bildfläche
entfernt sitzen, lohnt sich ein Blick in die 46/47-Zoll-
Kategorie auf der kommenden Doppelseite. Sofern wir
nichts Gegenteiliges anmerken, handelt es sich um
3D-Geräte mit Triple-Tuner und Smart-TV-Funktion.
Toshiba:
Über das Jahr hat
Tosh iba die TL-Serie
erweitert. Mittler-
weile gibt es vier
Varianten, die sich
nur in der Ausstat-
tung unterscheiden.
Nur der 40TL968G
kommt sowohl mit
Triple-Tuner als auch
integriertem WLAN.
Wer auf eine oder
gar beide Funktio-
nen verzichten kann,
spart sich ein nettes
Sümmchen.
Samsung:
Diese drei Geräte
heißen fast gleich
und unterscheiden
sich nur in Nuancen.
Beim UE40ES6100
und 6300 werden
jeweils zwei 3D-Bril-
len mitgeliefert.
Wenn Sie auf 3D
pfeifen, ist der
UE40ES6200 die
günstigste Wahl.
Freunde der räumli-
chen Darstellung
entscheiden nach
dem Sat-Tuner (6100
ohne, 6300 mit).
Samsung:
Im Premium-Seg-
ment von Samsung
ist der UE40ES7090
der Star: Technisch
nahezu identisch mit
seinem teureren
Bruder (ES8090) und
günstiger zu haben.
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1
Philips 40PFL8007K
Im Test in SFT 10/2012 bewerteten wir den größeren
Bruder (46PFL8007K) mit sehr gut (1,4), weil er sowohl
in der Kerndisziplin Bildqualität als auch in der Praxis
überzeugte. Auf der Rückseite der Fernbedienung fin-
det sich eine vollwertige Tastatur, die sowohl die Suche
nach Sendern als auch Texteingaben für Youtube, Web-
adressen oder Facebook-Updates deutlich erleichtert.
Mussten wir im Test noch die ruckeligen Menüs monie-
ren, hat Philips mittlerweile mit einem Software-Update
nachgebessert. Für 3D-Fans liegen zwei Brillen (Active-
Shutter) im Karton – im 3D-Check reichte es jedoch nur
für ein Gut, da das Bild in der dritten Dimension
Farbbrillanz einbüßt. Mit 1.350 Euro ist der
40PFL8007K der mit Abstand teuerste Fernseher in
dieser Tabelle – aber mit seinem dreiseitigen Ambilight
auch einer der schönsten! Wer nur ein tolles Bild will,
greift zum günstigeren Samsung UE40ES7090.
3
2
1
Kaufen! Nicht kaufen!
TITELTHEMA: TV-Schnäppchen-Führer TECHNIK
02/13 www.spielefilmetechnik.de 29
Internet Gespart Bemerkung Note
€ 429 57,06 %
kein WLAN, Dual-Tuner
€ 449 47,11 %
Dual-Tuner

€ 476 20,53 %
kein 3D, kein WLAN
€ 505 43,89 %
€ 517 39,10 %
kein 3D, WLAN-Dongle

€ 519 35,04 %
kein WLAN
€ 529 31,21 %
Dual-Tuner

€ 529 37,76 %
kein 3D
€ 549 32,14 % –
€ 569 36,71 %
kein WLAN

€ 570 45,66 %
kein WLAN

€ 574 30,76 % –
€ 589 34,48 %
€ 589 41,04 % –
€ 599 25,03 % –
€ 621 43,55 %
Ambilight (2-seitig)
€ 659 29,06 % –
€ 699 36,40 %
€ 707 21,36 %
€ 725 27,43 %
€ 735 33,12 %
€ 777 13,57 %
€ 799 33,36 % –
€ 799 38,49 %
€ 845 29,52 %
€ 897 31,00 %
Ambilight (2-seitig)
€ 929 25,62 %
€ 975 30,36 %
Ambilight (2-seitig)

€ 979 18,35 % –
€ 998 9,19 % –
€ 1.000 9,01 %
€ 1.059 24,36 %
Ambilight (2-seitig)

€ 1.115 23,05 %
€ 1.169 26,89 % –
€ 1.299 18,81 %
Ambilight (3-seitig)
Samsung:
Einziger Unterschied
zwischen diesen
beiden Geräten: Das
rund 40 Euro teurere
Modell kommt mit
einem USB-WLAN-
Adapter. Wer eine
Netzwerkstrippe
nutzt, kann sich den
Aufpreis sparen.
GUT | 2,0
BEFRIEDIGEND | 2,6
GUT | 1,7
GUT | 1,6
GUT | 1,7
BEFRIEDIGEND | 2,5
GUT | 1,9
GUT | 1,8
GUT | 2,0
GUT | 1,6
GUT | 1,7
SEHR GUT | 1,4
Philips:
Der 40PFL5507K hat
seinem ansonsten
identischen Bruder
40PFL5007K die
3D-Funktion voraus
und kostet auch
noch weniger.
Philips:
Guter Geschmack
war schon immer
etwas teurer.: Die
Modelle 42PFL6907K
und 42PDL6907K
sehen äußerlich
besser aus, beim
Bild ergibt sich
jedoch kein sichtba-
rer Unterschied zum
42PFL6007K. Der
happige Aufpreis für
ein schickes Gehäu-
se wäre uns zu viel!
Panasonic:
Der TX-L42DT50E
ist besser als der
teurer gehandelte
TX-L42ETW50.
Mehr Fernseher für
weniger Geld!
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3
Samsung UE40ES7090
Trotz deutlicher Praxisschwächen – umständliche
Sendersortierung, allgegenwärtige Abkürzungen in
Menüs und nur drei HDMI-Eingänge – sicherte sich
das Schwestermodell 46ES7090 in Ausgabe
06/2012 dank hervorragender Bildqualität den
Testsieg vor drei Konkurrenten. Nettes Extra: Die
Kamera (Ausbuchtung am oberen Rand) erlaubt
Videotelefonate via Skype. Ebenfalls sehr gut ist
der Test für die 3D-Darstellung ausgefallen. Zwei
Ac tive-Shutter-Brillen liefert Samsung mit. Die mit
viel Tamtam angekündigten Steueralternativen per
Geste (via Kamera) und Sprache funktionieren zwar
recht gut, sind aber nicht wirklich praxistauglich
und daher eher eine Spielerei.
2
Samsung UE40ES5700
In Ausgabe 07/2012 musste sich dieser 40-Zöller
von Samsung zwar dem 40PFL5007K von Philips
geschlagen geben, ist aber circa 50 Euro günstiger
zu haben. Wer auf WLAN verzichten kann (einen
USB-Adapter gibt es für ca. 50 Euro) und sich mit
einem „einfach guten Bild“ zufrieden gibt, wird mit
diesem Gerät durchaus glücklich – nicht zuletzt,
weil er dafür schon fast unverschämt wenig Geld
ausgeben muss. Da lassen sich die Samsung-typi-
schen kryptischen Abkürzungen in den Bildschirm-
menüs, die fummelige Sendersortierung und das
mit drei HDMI- und zwei USB-Buchsen etwas dürf-
tig ausfallende Anschlussangebot ertragen. Klar:
Teurere Geräte zeichnen ein sichtbar besseres Bild,
aber die Darstellungsqualität geht auch bei diesem
günstigen Modell absolut in Ordnung.
* auch als EW5S (Silber) erhätlich
** auch als LM669S (Weiß), LM670S (Silber), LM671S (Riesling-Gold) erhältlich
*** auch als ETW5W (Weiß) erhältlich; **** auch als LM649S (Weiß) erhältlich
GUT | 1,8
GUT | 1,5
SEHR GUT | 1,4
GUT | 1,5
GUT | 1,6
SEHR GUT | 1,3
GUT | 1,7
TECHNIK TITELTHEMA: TV-Schnäppchen-Führer
30 www.spielefilmetechnik.de 02/13
Größe Hersteller Gerät UVP
46 Toshiba 46TL933G € 1.349
46 Toshiba 46TL963G € 1.349
46 Samsung UE46ES5700 € 829
46 Toshiba 46TL938G € 1.049
46 Samsung UE46ES6200 € 999
47 LG 47LM620S € 1.149
46 Samsung UE46ES6100 € 969
46 Philips 46PFL5007K € 1.050
46 Philips 46PFL5507K € 1.100
46 Samsung UE46ES5800 € 1.039
46 Samsung UE46ES6300 € 1.029
47 Panasonic TX-L47EW5 € 1.099
47 LG 47LM640S** € 1.249
46 Toshiba 46TL968G € 1.099
46 Samsung UE46ES6990 € 1.499
46 Samsung UE46ES6710 € 1.229
47 Philips 47PFL6007K € 1.300
47 LG 47LM660S* € 1.449
47 Panasonic TX-L47ETW5 € 1.149
46 Sony KDL-46HX755 € 1.799
47 Panasonic TX-L47DT50E € 1.499
47 LG 47LM760S € 1.699
47 Panasonic TX-L47ETW50 € 1.349
47 Philips 47PFL6907K € 1.500
47 LG 47LM860V € 1.999
47 Philips 47PDL6907K € 1.600
46 Samsung UE46ES7090 € 1.699
46 Samsung UE46ES6890 € 1.399
46 Philips 46PFL7007K € 1.700
46 Samsung UE46ES8090 € 1.899
47 Panasonic TX-L47WT50E € 1.899
46 Sony KDL-46HX855 € 2.099
46 Philips 46PFL8007K € 1.900
47 LG 47LM960V € 2.699
46 Philips 46PFL9707S € 3.000
Toshiba:
Auch in 46-Zoll gibt es
vier TL-Modelle von
To shiba, die sich nur in
der Ausstattung (WLAN,
Tuner) unterscheiden.
Während TL933 und
TL963 echte Schnäpp-
chen sind, fallen die
Modelle TL938 und TL968
recht teuer aus.
46 und
47 Zoll
G
rößer ist besser! Niedrige Preise und ein besseres
HDTV-Angebot haben die 46/47-Zoll-Klasse
wachsen lassen. Messen Sie mal nach: Beträgt
die Distanz zwischen Ihren Augen und dem Bildschirm
mehr als drei Meter, sind 46 oder 47 Zoll eine angemes-
sene Größe (ab vier Metern sollten Sie noch eine Seite
weiterblättern). Wie bei allen Fernsehern in unserem
Preis-Check gehören auch hier 3D-Darstellung, Apps,
WLAN und digitaler Triple-Tuner zur Standardausstattung
– die wenigen Ausnahmen haben wir für Sie markiert.
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Toshiba 46TL933G
Schäppchen-Alarm! Der 46-Zöller von Toshiba kostet
nicht mehr als die meisten Fernseher mit nur 40 Zoll.
Wo ist der Haken? Abgesehen von der Tatsache,
dass sowohl WLAN als auch Sat-Empfang beim
günstigsten TL-Modell nicht an Bord sind, gibt es
keinen! Ein durchweg anständiges Bild und eine er-
freulich fehlerfrei arbeitende Bewegungskompensa-
tion haben dem kleinen Bruder 40TL933G in Ausga-
be 05/2012 das Testurteil Gut (1,8) beschert. Und
dabei sieht man dem Fernseher seinen günstigen
Preis gar nicht an: Der Rahmen in Alu-Optik und der
Glas-Standfuß wirken alles andere als billig! 3D-Bril-
len liefert Toshiba bei diesem Gerät nicht mit. Wer in
die dritte Dimension eintauchen will, muss pro Brille
gut 45 Euro investieren. Der 933G war das Erste von
vier TL-Modellen, die Toshiba 2012 auf den Markt
gebracht hat und dürfte auch als Erstes ausverkauft
sein. Also schnell zuschlagen!
Kaufen! Nicht kaufen!
Samsung:
Einziger Unterschied
zwischen den beiden
günstigen Samsung-
TVs: Das teurere Modell
bringt einen WLAN-
Adapter mit. Der kostet
aber im Handel nur
rund 50 Euro, rechtfer-
tigt also den 110-Euro-
Aufpreis nicht.
Philips:
Bei vergleichbarer
Bildqualität zeichnen
sich die deutlich teure-
ren Geräte nur durch
ein schickeres Design
aus. Wollen Sie dafür
40 Prozent mehr zah-
len? Wir auch nicht!
1
2
3
TITELTHEMA: TV-Schnäppchen-Führer TECHNIK
02/13 www.spielefilmetechnik.de 31
Internet Gespart Bemerkung Note
€ 550 59,23 %
kein WLAN, Dual-Tuner
€ 568 57,89 %
kein WLAN

€ 589 28,95 %
kein 3D, kein WLAN
€ 649 38,13 %
Dual-Tuner

€ 676 32,23 % –
€ 678 40,99 %
kein WLAN

€ 679 29,93 %
Dual-Tuner

€ 679 35,33 %
kein 3D
€ 699 36,45 %
€ 699 32,72 %
kein 3D, WLAN-Dongle

€ 719 30,13 % –
€ 733 33,30 %
kein WLAN
€ 739 40,83 % –
€ 749 31,85 %
€ 795 46,96 % –
€ 799 34,99 % –
€ 858 34,00 %
Ambilight (2-seitig)
€ 869 40,03 %
€ 938 18,36 %
€ 939 47,80 %
€ 1.089 27,35 %
€ 1.129 33,55 %
€ 1.139 15,57 % –
€ 1.189 20,73 %
Ambilight (2-seitig)
€ 1.209 39,52 %
€ 1.230 23,13 %
Ambilight (2-seitig)

€ 1.249 26,49 %
€ 1.299 7,15 %
€ 1.299 23,59 %
Ambilight (2-seitig)

€ 1.370 27,86 %
€ 1.389 26,86 % –
€ 1.399 33,35 %
€ 1.498 21,16 %
Ambilight (3-seitig)
€ 1.659 38,53 %
€ 2.598 13,40 %
Ambilight (3-seitig)
GUT | 1,8
GUT | 1,7
GUT | 1,8
GUT | 1,5
GUT | 1,5
SEHR GUT | 1,4
SEHR GUT | 1,3
GUT | 1,6
SEHR GUT | 1,1
Philips:
Der 46PFL5507K hat
seinem fast namens-
gleichen Bruder die
3D-Funktion voraus
und kostet nur 20
Euro mehr.
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3
Philips 46PFL9707S
Die Spitzenmodelle von Philips gab es 2012 aus-
schließlich in 46 und 60 Zoll (60PFL9607K). Letzte-
re Variante war bei uns in Ausgabe 11/2012 zum
Test und hat in jeder Hinsicht überzeugt. Das
46-Zoll-Modell verfügt im Gegensatz zu unserem
Testgerät über einen sogenannten Mottenaugen-
Filter, der störende Lichtreflexionen auf ein absolu-
tes Minimum reduziert. Beiden 9000er-Modellen
gemein ist die vollfächige LED-Hintergrundbeleuch-
tung. Diese erlaubt eine sehr präzise Helligkeits-
steuerung und sorgt somit für nahezu perfekte
Schwarzwerte und einen sehr hohen Kontrast. Die-
ses letzte – aber durchaus sichtbare – Quäntchen
Bildqualität hat leider einen stolzen Preis!
2
Panasonic TX-L47DT50E
Obwohl Panasonic den Vergleichstest in SFT-Aus-
gabe 06/2012 nicht gewonnen hat, macht ihn der
um 160 Euro günstigere Preis zu einer interessan-
ten Alternative zum damaligen Testsieger Samsung
UE46ES7090. Das gilt jedoch nur, wenn Sie kei-
nen gesteigerten Wert auf 3D-Bilder legen, ent-
sprechende Brillen müssen beim TX-L47DT50E
nämlich separat zum Stückpreis von happigen 70
Euro erworben werden. Wir waren im Test von der
durchweg guten Bildqualität, der einfachen Bedie-
nung, der umfassenden Ausstattung und dem flot-
ten Internetportal angetan. Einzig die von der Be-
wegungskompensation erzeugten Flimmerkonturen
haben uns gestört und ein „sehr“ vor dem „gut“ in
der Endnote verhindert.
* auch als LM669S (Weiß), LM670S (Silber), LM671S (Riesling-Gold) erhältlich
** auch als LM649S (Weiß) erhältlich
Samsung:
Selbst wenn Sie
aktuell keinen Sat-
Tuner brauchen,
empfehlen wir den
40-Euro-Aufpreis für
den UE46ES6300.
Wenn Sie in eine
Wohnung mit Sat-
Empfang umziehen,
ärgern Sie sich spä-
ter über die ver-
meintliche
Ersparnis. Der
UE46ES6200
be inhaltet im Gegen-
satz zu seinen zwei
Brüdern keine
3D-Brillen, bietet
dafür aber keinen
echten Preisvorteil.
Panasonic:
Der TX-L47DT50E ist
eine Klasse besser
als der 50 Euro teu-
rere TX-L47ETW50.
Beim noch weiter
unten im Sortiment
angesiedelten TX-
L47ETW5 würden
Sie 150 Euro an der
völlig falschen Stelle
sparen.
Samsung:
Für Sie ist sehr gut
gerade gut genug?
Wenn Sie obendrein
wenig ausgeben
wollen, zeigt die
Nadel des Einkaufs-
kompasses eindeutig
auf den UE46ES7090
von Samsung, der
eine vergleichbare
Bildqualität wie der
teurere 8090 bietet
und dem ebenfalls
kostspieligeren
UE46ES6890 über-
legen ist.
GUT | 2,0
GUT | 1,7
GUT | 1,7
BEFRIEDIGEND | 2,6
GUT | 1,6
BEFRIEDIGEND | 2,5
GUT | 1,9
SEHR GUT | 1,3
GUT | 1,7
GUT | 1,6
SEHR GUT | 1,4
SEHR GUT | 1,3
LG:
Das günstigere
Modell kommt ohne,
das teurere mit
WLAN – ansonsten
sind die TVs iden-
tisch.
TECHNIK TITELTHEMA: TV-Schnäppchen-Führer
32 www.spielefilmetechnik.de 02/13
XXL-
TVs
D
er bislang größte TV in unserem Testlabor
passte nur mit Ach und Krach in den Fahr-
stuhl und brachte es auf eine Bilddiagonale
von 2,03 Meter (80 Zoll). Echte Schnäppchen fin-
den sich bei diesen Giganten noch nicht – dafür
werden sie in zu geringen Stückzahlen gehandelt.
Aber 55 Zoll sind ja auch kein Pappenstiel und hier
lässt sich richtig Geld sparen. Unsere Tests der TV-
Riesen haben gezeigt: Selbst beim 80-Zöller reicht
ein Betrachtungsabstand zwischen vier und fünf
Metern. Einen guten 55-Zöller, den man haupt-
sächlich mit HD-Sendungen füttert, kann man in
jedem normal großen Wohnzimmer halten – 3,5
Meter zwischen Mattscheibe und Auge reichen als
minimale Distanz aus. In diesem Jahr wird der TV-
Größenwahn weitergehen und wir dürfen uns
schon jetzt darauf freuen, dass Fernseher jenseits
der 55 Zoll bald erschwinglich werden.
Größe Hersteller Gerät UVP Internet Gespart Note
55 Panasonic TX-P55VT50E € 2.300 € 1.700 26,09 %
55 LG 55LM860V € 2.800 € 1.799 35,75 %
55 Samsung UE55ES8090 € 2.800 € 2.039 27,18 %
55 LG 55LM960V € 3.500 € 2.330 33,43 %
60 Philips 60PFL9607 € 4.200 € 3.563 15,17 %
80 Sharp LC-80LE645E* € 5.500 € 4.099 25,47 %
72 LG 72LM950V € 7.000 € 5.628 19,60 %
75 Samsung UE65ES9090 € 8.000 € 8.000 0,00 %
SEHR GUT | 1,3
SEHR GUT | 1,3
SEHR GUT | 1,3
SEHR GUT | 1,3
SEHR GUT | 1,1
GUT | 2,2
SEHR GUT | 1,4
SEHR GUT | 1,2
1
Panasonic TX-P55VT50E
Plasma-Fernseher sind in der heutigen TV-Landschaft eine Ausnahmeerschei-
nung. Das sagt aber rein gar nichts über die Bildqualität aus – die ist im Fall
vom Panasonic TX-P55VT50E nämlich in allen Belangen hervorragend, wie
unser Test in SFT 08/2012 gezeigt hat. Lobend erwähnt haben wir neben der
nahezu perfekten Schwarzdarstellung auch die hohe Farbtreue und die sehr
gute Bewegungskompensation. Auch in der dritten Dimension überzeugt der
55-Zoll-Plasma mit fehlerfreien Bildern. Zwei nur 30 Gramm schwere Active-
Shutter-Brillen gehören zum Lieferumfang. Ein technologiebedingter Mangel
haftet diesem Schnäppchen jedoch an: Mit einem typischen Verbrauch von
230 Watt kommt man bei vier Stunden Betrieb pro Tag auf einen Jahresstrom-
konsum von gut 330 kWh, was die Stromrechnung mit über 80 Euro im Jahr
belastet. Das gleiche Modell ist übrigens auch in 50 (Internetpreis 1.360 Euro)
und 65 Zoll (Internetpreis 2.670 Euro) erhältlich.
1
Das richtige Zube-
hör zum neuen TV
2
Flachbildfernseher sind wie
gemacht für eine Wandmontage. Ent-
sprechende Schraublöcher sind bei
allen TVs vorhanden und sogar
genormt (VESA). Neben recht günstigen
starren Wandhalterungen gibt es auch
besonders flexible Modelle mit
Schwenk- und Neigfunktion, wie den
abgebildeten Schwenkarm SLWS250/
BK Slimline (www.monitorhalterung.
de, ca. € 215).
3

Die Aufnahme von TV-Sendungen
auf eine USB-Festplatte gehört mittler-
weile zum Standard-Funktionsumfang.
Ein Blick ins Handbuch oder auf die
Hersteller-Seite verrät, wie die Festplat-
te dimensioniert sein muss, damit sie
reibungslos mit dem Fernseher zusam-
menarbeitet. Um sich eine zusätzliche
Stromversorgung zu sparen, empfehlen
wir ein 2,5-Zoll-Modell. Die abgebildete
Mobile Drive SQ TV von Freecom (500
Gigabyte, ca. € 100) wird gar mit einer
praktischen Halterung geliefert.
2
3
* kein 3D, WLAN-USB-Adapter im Lieferumfang
¡
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der bei seiner Rückkehr nach New York
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geschaffen. Mit ihrem unglaub-
lichen Gespür für Timing erzählen
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TECHNIK TEST: 3D-LED-LCD-TV Sony KDL-55HX955
34 www.spielefilmetechnik.de 02/13
SONY KDL-55HX955
Sehr hoher Kontrast
Natürliche Farben
Hohe Schärfe
Teils verwirrende
Bedienung
SEHR GUT
NOTE 1,4
Luxus-Riese
LCD-TV Dank direkter LED-Beleuchtung zeigt Sonys Edel-
Fernseher ein nahezu perfektes Schwarz.
F
ernseher mit Leuchtdioden sind heut-
zutage allgegenwärtig – aber LED ist
nicht gleich LED. Sonys KDL-55HX955
ist einer der wenigen Fernseher, der auf eine
vollflächig hinter dem Display angeordnete
LED-Beleuchtung setzt. Im Gegensatz zur
populäreren seitlichen Anordnung der
Leuchtdioden ergibt sich der immense Vor-
teil der gezielten Lichtsteuerung unter-
schiedlicher Bildbereiche. Das Ergeb-
nis sind sehr kräftige Kontraste, die
das Bild fast räumlich erscheinen
lassen, ein ausgezeichneter Schwarz-
wert und eine hohe Helligkeit – selbst
die besten seitlich beleuchteten LED-
LCDs können hier nicht mithalten.
Auch in den Disziplinen Farbdarstel-
lung und Schärfe überzeugt der
55-Zöller. Bei der Bewegungsschärfe
fällt das Urteil nicht ganz so überra-
gend aus: Zwar werden Blu-ray-
Ruckler weitgehend beseitigt, ganz
so sanft und scharf wie bei den Top-
Zwei Active-Shutter-Brillen vom
Typ TDG-BR250 liefert Sony beim
KDL-55HX955 mit. Mit 59 Gramm
Gewicht gehören sie zu den
schwereren Modellen, tragen sich
aber dennoch bequem. Der inte-
grierte Akku lässt sich über die mit-
gelieferten Kabel per USB direkt
am Fernseher (oder jedem anderen
USB-Port) aufladen. Das sehr kon-
trastreiche und helle Bild glänzt
auch im 3D-Modus und liefert
räumliche Bilder mit hervorragender
Schärfe. Für den 3D-Filmgenuss
müssen Sie das Zimmer nicht
zwangsläufig verdunkeln, die Panel-
Helligkeit reicht auch in beleuchte-
ten Räumen für ein tolles Bild aus –
je nach Position der Lichtquelle
kann es jedoch zu störenden Refle-
xionen auf dem Display kommen.
3D-LEISTUNG SEHR GUT
3D-CHECK
Produktinfo Sony KDL-55HX955
Webseite www.sony.de
Preis (UVP, Online) € 3.000, ab € 3.000
Technische Daten
Display 55 Zoll (ca. 139 cm), LCD mit Full-
LED-Backlight und Local Dimming, 3D
(Active Shutter, 2 Brillen mitgeliefert),
1.920 x 1.080 Pixel (Full-HD), 800 Hz
Videoanschlüsse 4x HDMI, Komponente/Composite,
VGA, Scart
Audioanschlüsse Digital-Audio-Out (opt.), Audio-In
(Miniklinke), Kopfhörer
Weitere Anschlüsse 2x USB (Medien, Kamera, Aufnahme),
Ethernet und WLAN (DLNA, HbbTV,
Internet)
Empfangsteil Analog, DVB-T/-C/-S, CI+
Energieeffizienz Klasse: A
Maße/Gewicht
(inklusive Fuß)
128,0 x 82,9 x 36,9 cm/29,6 kg
Bildschirmtiefe: 4,9 cm
Besonderheiten Bildschirmneigung (0/6°) am Tischfuß
einstellbar
Modellen der Konkurrenz fallen Bewegungen
jedoch nicht aus. Im Gegenzug muss man
Sony zugutehalten, dass bei der Bewe-
gungskompensation nur sehr leichte, kaum
wahrnehmbare Bildfehler entstehen.
Abzüge in der B-Note
Ruft man das Menü auf, wird das TV-Bild nur
um einige Zentimeter verkleinert, um darun-
ter und rechts die Optionen einzu-
blenden. Das ist eigentlich ziemlich
cool, weil man so auch „nebenbei“
mal schnell eine Funktion suchen
kann. Sobald man jedoch einen
Punkt auswählt, überlagert das
Menü das Bild und der Vorteil ist
hinüber. Ärgerlich ist die Tatsache,
dass Sender sich nur nach Nummer,
nicht aber alphabetisch sortieren
lassen – das lässt die Bearbeitung
von über 1.000 Satellitensendern
zum Geduldsspiel verkommen.
Neben allen gängigen AV-Anschlüs-
sen (darunter vier HDMI-Buchsen) finden
sich auf der Rückseite leider nur zwei USB-
Eingänge. Zu wenig, wenn man bedenkt,
dass die beiden mitgelieferten 3D-Brillen
Strom tanken und vielleicht noch eine Fest-
platte für TV-Mitschnitte angeschlossen wer-
den soll. Auch die funktionell einwandfreie,
aber nicht sonderlich hochwertig wirkende
Plastik-Fernbedienung will nicht so recht ins
ansonsten sehr edle Gesamtbild des Sony-
Riesen passen. Für sich genommen wiegt
keiner der Kritikpunkte schwer, in Summe
drücken sie jedoch die Gesamtnote von
einem eindeutigen zu einem nur noch knap-
pen „sehr gut“. (fw)
Auf seinem runden Standfuß lässt
sich der 55-Zöller nicht nur dre-
hen, sondern auch um 6 Grad
nach hinten neigen.
Aufgeräumt und funktionell ist sie ja, aber wirklich keine Schönheit. Zu einem 3.000-Euro-TV hätte Sony
gerne eine edler anmutende Fernbedienung beilegen dürfen. Vielleicht aus Alu statt Plastik?
TEST: Netzwerk-Kamera Philips Insight M100 TECHNIK
02/13 www.spielefilmetechnik.de 35
Alles im Blick
Netzwerk-Kamera Dieser Aufpasser behält Ihr Zuhause im
Blick und schlägt bei Bewegung oder Krach zuverlässig Alarm.
V
ergangene Ausgabe haben wir
Ihnen die Netzwerk-Kamera DLAN
Live Cam von Devolo vorgestellt –
jetzt kommt ein Alternativ-Angebot von
Philips names Insight, das komplett auf
WLAN setzt. Das Prinzip ist gleich: Aus der
Ferne wirft man per Smartphone oder Tab-
let einen Blick in die eigenen vier Wände,
um nach dem Rechten zu sehen. Philips
geht aber deutlich weiter und unterstützt
neben der Video- auch die Tonübertra-
gung und – noch viel wichtiger – kann sei-
nen Besitzer alarmieren, wenn sich vor der
Linse etwas tut. Auch hat Philips seinem
Konkurrenten eine Web-App voraus, mit
der sich die Kamera von jedem Browser
aus ansteuern lässt. Somit ist die Insight
eine brauchbare Überwachungskamera.
Eingeschränkt wird der Nutzen durch die
mit 320 x 240 Pixeln maue Auflösung und
die Nachtblindheit der Linse. Wenn sich
also jemand im Schutze der Dunkelheit in
Ihr Domizil schleicht, bekommen Sie das
nur mit, wenn der Eindringling dabei auch
genug Lärm macht, um die Geräuschalar-
mierung auszulösen. Apropos Alarme: Um
bei Bewegung oder Geräuschen benach-
richtigt zu werden, müssen Sie ein (kos-
tenloses) Dropbox-Konto anlegen. Die
Insight-Kamera nutzt diesen Cloud-Ser-
vice, um Bilder und Videos abzulegen. Die
Alarm-Empfindlichkeit lässt sich sowohl
für Bewegungen als auch für Geräusche
separat einstellen.
Kinderleichte Einrichtung
Für die Installation der Kamera im eigenen
WLAN hat sich Philips eine genial einfache
Methode überlegt: Die App generiert einen
QR-Code, den man der Kamera „zeigt“,
indem man sein Smartphone circa 30 Zen-
timeter vor die Linse hält. Der Rest passiert
vollkommen automatisch und funktionierte
in mehreren Versuchen absolut reibungs-
los. Einfacher geht es wirklich nicht. An der
App darf Philips gerne noch etwas arbei-
ten. Sie funktioniert zwar sowohl auf
An droid als auch iOS gut, etliche Abkür-
zungen und teilweise nicht übersetzte
Texte stören jedoch. Die inte ressante
Funktion, seine Kamera für andere Nutzer
freizugeben, wurde zudem ausgesprochen
unglücklich umgesetzt. Derjenige muss
nämlich zunächst die App herunterladen
und sich anmelden, bevor man ihn einla-
den kann. Eine E-Mail mit Link zur App
wäre hier deutlich praktischer gewesen.
Will man einen Live-Blick in die eigenen
vier Wände werfen, kann man das aus der
Ferne (also außerhalb des heimischen
WLANs) nur fünf Minuten am Stück tun, für
mehr ist ein kostenpflichtiges Abo notwen-
dig (25 US-Dollar/Jahr). Sie wollen mehre-
re Räume einsehen? Die App verwaltet bis
zu 16 Kameras und Philips bietet die Hard-
ware im Doppelpack für 230 Euro an. Die
Idee hinter Insight ist gut, für ein besseres
Testurteil fehlt es jedoch an Auflösung.
Nachtsicht wäre auch toll! (fw)
Produktinfo Philips Insight M100
Webseite www.philips.de
Preis (UVP, Online) € 130, ab € 115
Technische Daten
Auflösung 320 x 240 Pixel
Verbindung WLAN (802.11a/b/g/n)
Kompatible Geräte iOS, Android, Webbrowser
Funktionen Einstellbarer Bewegungs- und
Geräuschalarm, Dropbox-Anbindung,
manuelle Video- und Fotoaufnahmen,
Live-Stream (auch über Mobilfunk,
max. 5 Min. pro Sitzung), App verwal-
tet bis zu 16 Kameras
Abmessungen/
Gewicht
95 x 45 x 45 mm/
ca. 50 g
Lieferumfang USB-Netzteil, 2,5-m-USB-
Kabel, Wandhalterung, magnetischer
Standfuß
PHILIPS
INSIGHT M100
Einfache Einrichtung
Zuverlässige Alarme
Aufstellmöglichkeiten
Niedrige Auflösung
Keine Nachtsicht
GUT
NOTE 2,0
TECHNIK TEST: Heimkino-Lautsprecher-Sets
36 www.spielefilmetechnik.de 02/13
Rundum
Wohlklang

Surround-Boxen Nichts erzeugt Kinoatmo-
sphäre wie eine richtige Raumklang-Anlage.
A
ller guten Dinge sind sechs
– zumindest im Heimkino.
Ein 5.1-Set, bestehend aus
fünf Satellitenlautsprechern und
einem Subwoofer, kommt der
Akustik im Kinosaal überzeugend
nahe. So genießt man Ton aus
allen Richtungen und wird erst so
richtig in das Geschehen auf der
Leinwand oder dem Fernseher
hineingezogen. Wenn in Trans-
formers Düsenjäger von rechts
hinter der Couch herandonnern
oder in The Fast and the Furious
Autos auf das Publikum zurasen,
dann ist man mittendrin statt nur
dabei. Von der gehobenen Einstei-
gerklasse bis hin zur Luxusliga
haben wir fünf Komplettpakete
getestet, welche für die passende
Kinoatmosphäre sorgen. Genauer
gesagt handelt es sich um passive
Lautsprecher, die von einem
zusätzlich zu erwerbenden AV-
Receiver angetrieben werden, der
auch die Bildverteilung und die
Steuerung anderer Komponenten
übernimmt. (rs)
Nubert Nubox 101 Set
WEB: www.nubert.de PREIS (UVP, ONLINE): € 950, ab € 950
Ein Hingucker ist die Raumklanggruppe aus Schwäbisch Gmünd
nicht, aber ein Hinhörer! Vor allem der Subwoofer AW-331 hat es uns
angetan. Trotz kompakter Abmessungen entwickelt das kleine Kraft-
paket mächtig Druck und trifft jeden Tiefton punktgenau. Dank der
zahlreichen Einstellmöglichkeiten lässt sich die Bassbox dabei optimal
auf die Umgebung abstimmen. Mit den fünf Satelliten vom Typ Nubox
101 – Nuberts Kleinste – arbeitet der Subwoofer bestens zusammen.
Sie errichten eine sehr plastische Klangbühne, was sich nicht nur bei
Film effekten, sondern insbesondere auch beim Soundtrack oder beim
Musikgenuss im Stereobetrieb bemerkbar macht. Dabei fühlen sich die
Lautsprecher auf Ständern oder im Regal richtig wohl, für die Wand-
montage eignen sie sich nicht nur aufgrund der beachtlichen Bautiefe
kaum. Auf der Rückseite der Boxen findet sich neben einem vollwerti-
gen Anschlussfeld ein Klangschalter, der dem Hochtonbereich mehr
Brillanz verleihen soll, wobei uns die neutrale Einstellung insbesondere
bei gehobener Lautstärke – und das Nubox 101 Set beschallt auch grö-
ßere Räume – besser gefallen hat. So unspektakulär das Design mit der
klassischen Kastenform, der Holzdekorfolie und der Stoffabdeckung
auch ausfällt, gibt es an der soliden Konstruktion nichts auszusetzen.
Das macht das Nubert-Paket unterm Strich zu unserem Favoriten.
Ausgewogener, neutraler Klangcharakter Präziser Bass
Uninspiriertes Design Für Wandmontage kaum geeignet
SEHR GUT
NOTE 1,4
TESTSIEGER
02/2013
xx/12 www.spielefilmetechnik.de 37
TEST: Heimkino-Lautsprecher-Sets TECHNIK
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Teufel Theater 100 Mk3
WEB: www.teufel.de PREIS (UVP, ONLINE): € 700, ab € 700
Teufel legt seinen Klassiker aus der Theater-Reihe zum dritten Mal auf.
Ungewöhnlich, besonders in dieser Preisklasse, ist die Dipol-Bauweise
der hinteren Effektlautsprecher: Die Boxen strahlen Schall zu den
Seiten ab. Das soll für ein diffuseres, entspannteres Klang panorama
sorgen. Wer wie wir Direktstrahler bevorzugt, kann die Lautsprecher
zum Glück mit einem einfachen Handgriff entsprechend umstellen.
Obwohl sich der Center mit dem aufgesetzten Hochtöner und dem
„Henkel“ optisch von den Satelliten abhebt, sticht er akustisch nicht
heraus; bei Bedarf muss der Receiver nachhelfen. Sehr wohl be-
merkbar macht sich hingegen der Subwoofer, der besonders tief
greift und einige Kraft entwickelt, dabei allerdings nicht die Präzision
des kleinen Rivalen von Nubert erreicht. Trotzdem kommt das Thea-
ter 100 Mk3 in puncto Klangqualität erstaunlich nahe an die kost-
spieligeren Konkurrenten heran und gibt sich auch bei der Ausstat-
tung und Verarbeitung keine Blöße. Wertige Anschlüsse, solide Ge-
häuse und vorbereitete Wandhalterungen sind für knapp 700 Euro
nicht überall Standard. So müssen wir zwar feststellen, dass das
Teufel-Ensemble klanglich minimale Schwächen zeigt und auch op-
tisch nicht allzu viel hermacht, für den Preis ist das Set dennoch ein
absolut empfehlenswertes Schnäppchen.
Dipol-Boxen (Geschmacksfrage) Umfangreiche Ausstattung
Subwoofer zwar kräftig, aber nicht ganz exakt Etwas billige Optik
KEF T205
WEB: www.kef.com PREIS (UVP, ONLINE): € 1.600, ab € 1.500
Die Satelliten von KEFs Kombination T205 präsentieren sich besonders
schlank: Die Boxen sind gerade einmal dreieinhalb Zentimeter tief,
heben sich also beispielsweise bei Wandmontage kaum neben einem
Flachbildfernseher ab. Das Schönheitsideal bringt allerdings auch
Nachteile mit sich: Weil auf der Rückseite kein Platz für ein vollwerti-
ges Anschlussterminal ist, müssen die Kabel genauso wie die Ständer
mithilfe eines beiliegenden Inbusschlüssels fixiert werden – eine recht
fitzelige und zeitraubende Prozedur. Die Surround-Effekte überneh-
men im Set zwei kleinere Flachlautsprecher, die wahlweise auf rund 90
Zentimeter langen Säulen thronen. Vorne arbeiten drei gleichwertige
Zwei-Wege-Boxen, darunter ein Center-Speaker, der sich optisch wie
akustisch nicht von seinen Geschwistern abhebt und auch ebenso
makellos verarbeitet ist. Im Hörtest gefiel uns das KEF-Paket nach
dem von Nubert am besten. Das Sextett entwickelt eine enorme
Räumlichkeit und Bühnentiefe, egal ob bei Surround-Effekten oder
Stereo-Soundtrack. Besonders die Höhen haben es uns angetan: fein,
brillant und selbst bei hoher Lautstärke weder aufdringlich noch
scharf. Auch der auf besonders geringe Bautiefe getrimmte Subwoofer
verrichtet seine Arbeit tadellos. Einzig eine kleine Senke im Übergang
vom Bassbereich zu den Mitten verhindert eine bessere Note.
Besonders geringe Bautiefe Überzeugender Raumklang
Kleine Schwäche im oberen Bassbereich Umständliche Montage
GUT
NOTE 1,5
SEHR GUT
NOTE 1,4
TECHNIK TEST: Heimkino-Lautsprecher-Sets
38 www.spielefilmetechnik.de 02/13
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Focal Sib & Cub 3
WEB: www.focal.com PREIS (UVP, ONLINE): € 900, ab € 750
Als 6.1-Konfiguration mit fünf Satelliten, Center und Subwoofer fallen
die Kandidaten von Focal etwas aus der Reihe. Für den Test haben wir
das 5.1-Paket Sib & Cub 3 mit einem einzeln erhältlichen Sib XL als
Center kombiniert. Eine vertretbare Wahl, macht dieser doch anders als
seine kompakteren Geschwister auch horizontal unter dem Fernseher
eine gute Figur. Dank seines größeren Volumens bietet er außerdem
Platz für richtige Boxenstecker, wo die anderen nur blanke Kabel auf-
nehmen, und entwickelt vor allem in der Frequenzmitte mehr Druck. Die
Minis spielen im Vergleich etwas höhenbetont, wobei sie kraftvoller
auftreten als die vergleichbar dimensionierten Würfel von Magnat – das
verwundert allerdings angesichts des fast vierfachen Straßenpreises
auch nicht. In der Aufstellung zeigen sich beide Sets ähnlich flexibel,
wobei sich die Focal Sibs mit ihren höhenverstellbaren Füßen auf Stän-
dern oder im Regal eher zu Hause fühlen als an der Wand. Im Hörtest
fällt neben dem bereits erwähnten kleinen Hang zu hohen Tönen der
zwar tiefgehende, aber etwas zu weich abgestimmte Subwoofer auf.
Ansonsten haben wir an der Vorstellung nichts auszusetzen – schön
ausgewogen. Wer ein kleines bis mittelgroßes Heimkino beschallen will
und wenig Platz für die Boxen hat, trifft mit dem übrigens auch in
Schwarz erhältlichen Set Sib & Cub 3 eine gute Wahl.
Modernes, extravagantes Design Starker Center Speaker
Bass fehlt etwas der Kick Kleine Anschlussklemmen (Sib)
Magnat Interior 5000 X1
WEB: www.magnat.de PREIS (UVP, ONLINE): € 500, ab € 200
Winziges Format, kleiner Preis: Magnats Interior 5000 X1 wirbt nicht
nur mit dem günstigsten Angebot im Vergleich, sondern auch mit
besonders kompakten Maßen. Die nur etwa faustgroßen Satelliten
sollten selbst im kleinsten Regal Platz finden. Alternativ lassen sie sich
an der Wand befestigen. Entsprechende Halterungen finden sich im
Lieferumfang – bei manchem teureren Set zahlt man dafür extra. Weil
die kompakten Gehäuse nicht genug Raum für ein vollwertiges
Anschlussterminal bieten, werden die vier vorderen und hinteren
Boxen über Drahtklemmen verbunden, nur der Center nimmt auch
Stecker auf. Verarbeitung und Materialien hinterlassen einen guten
Eindruck. Wenn sich der Kampfpreis (in Kombination mit der Größe)
negativ auswirkt, dann beim Sound. Nicht falsch verstehen: Das Inte-
rior 5000 X1 klingt in seiner Klasse gut. Wir würden es zwar wegen der
engen Klangbühne nicht zum Musikhören empfehlen, aber Dialoge
und Effekte in Filmen werden sauber reproduziert, was auch dem gu-
ten Center Speaker zu ver danken ist. Auch wenn die Höhen etwas
dünn wirken und Bass und Mitten nicht ganz nahtlos ineinander über-
gehen, reicht es für kleine Räume oder als typisches TV-Upgrade alle-
mal. Zusammen mit einem passenden Receiver aus der Einsteiger-
klasse bekommt man also für rund 200 Euro tauglichen Kino-Sound.
Fast unschlagbar günstig Besonders kompakte Maße
Etwas dünner, wenig plastischer Sound Klemmverbindungen
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NOTE 1,8
GUT
NOTE 2,1
TEST: Heimkino-Lautsprecher-Sets TECHNIK
02/13 www.spielefilmetechnik.de 39
LG NB4530A
Web: www.lg.de Preis (UVP, Online): € 500, ab € 450
LGs Soundbar NB4530A tritt außer Konkurrenz an, als Alternative für
Filmfans, die ebenfalls Raumklang im Heimkino genießen wollen, aber
wenig Platz haben oder sich vor der Verkabelung sechs separater
Boxen scheuen. Den ersten Anspruch kann die NB4530A allerdings wie
die meisten ihrer Gattung nur bedingt erfüllen. Der Sound gewinnt zwar
im Vergleich zu einem Stereopaar an Tiefe, allerdings hat man nicht den
Eindruck, auch Effekte von den Seiten zu hören. Dafür ist das Setup
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Produktinfo Nubox 101 Set T205 Theater 100 Mk3 Sib & Cub 3 Magnat Interior 5000 X1
Hersteller Nubert KEF Teufel Focal Magnat
Webseite www.nubert.de www.kef.com www.teufel.de www.focal.com www.magnat.de
Preis (UVP, Online) € 950, ab € 950 € 1.600, ab € 1.500 € 700, ab € 700 € 900, ab € 750 € 500, ab € 200
Technische Daten
Satelliten
(vordere)
Zwei-Wege-Bassreflex
78 bis 22.000 Hz, 4 Ohm
230 x 140 x 211 mm/4,0 kg
Zwei Wege
80 bis 30.000 Hz, 8 Ohm
600 x 140 x 35 mm/1,5 kg
Zwei Wege
100 bis 22.000 Hz, 4 Ohm
188 x 163 x 260 mm/3,6 kg
Zwei-Wege-Bassreflex
75 bis 20.000 Hz, 8 Ohm
247 x 142 x 164 mm/2,1 kg
Zwei Wege
90 bis 32.000 Hz, 8 Ohm
90 x 110 x 110 mm/0,9 kg
Center Zwei-Wege-Bassreflex
78 bis 22.000 Hz, 4 Ohm
230 x 140 x 211 mm/4,0 kg
Zwei Wege
80 bis 30.000 Hz, 8 Ohm
140 x 600 x 35 mm/1,5 kg
Zwei-Wege
95 bis 21.000 Hz, 4 Ohm
188 x 305 x 220 mm/4,0 kg
(Sib XL) Zwei-Wege-Bassreflex
67 bis 35.000 Hz, 8 Ohm
505 x 142 x 108 mm/4,0 kg
Zwei Wege
90 bis 32.000 Hz, 8 Ohm
210 x 90 x 110 mm/1,6 kg
Subwoofer Frontfire, Bassreflex
36 bis 150 Hz
342 x 210 x 340 mm/10,7 kg
Frontfire
30Hz bis 250Hz
380 x 370 x 177 mm/13,0 kg
Frontfire, Bassreflex
40 bis 240 Hz
445 x 320 x 500 mm/19,7 kg
Downfire, Bassreflex
40 bis 150 Hz
333 x 300 x 300 mm/11,0 kg
Downfire, Bassreflex
28 bis 200 Hz
235 x 400 x 380 mm/10,5 kg
Lieferumfang Handbuch Handbuch, Tischfüße, Wandhalte-
rungen
Handbuch, Wandhalterungen Handbuch, Tischfüße, Wandhalte-
rungen
Handbuch, Tischfüße, Wandhalte-
rungen
TESTURTEIL SEHR GUT 1,4 SEHR GUT 1,4 GUT 1,5 GUT 1,8 GUT 2,1
Fazit
Unser Geheimtipp im Vergleich ist eindeutig Magnats unscheinbares
Interior 5000 X1. Für gerade mal 200 Euro ist das Gebotene schlicht
phänomenal. Bei diesem Preis gibt es einfach keinen Grund mehr, warum der Ton im
Wohnzimmer noch von den schwachbrüstigen TV-Lautsprechern kommen sollte. Auch
am anderen Ende der Preisskala gewinnt im Duell von Nubert und KEF erstaunlicher-
weise das günstigere Set – zumindest, wenn man den Klang voranstellt. Zählen dage-
gen vor allem Platzbedarf und Design, geht der Zweikampf genau andersherum aus.
In der goldenen Mitte finden sich die Combos von Teufel und Focal. Während Letzteres
auf kompakte Maße und Design setzt, punktet das pragmatische Teufel-Paket vor
allem beim Sound.
GUT
NOTE 2,3
umso simpler: Sobald
man die Soundbar und den
Subwoofer eingesteckt hat, nehmen die
beiden automatisch drahtlos Kontakt auf. Fehlt nur noch
die Verbindung zum Player – wahlweise per HDMI oder optisch –
fertig. Auch wenn man den Surround-Effekt außer Acht lässt, hinkt die NB4530A
klanglich allerdings den 5.1-Sets hinterher – auch dem günstigeren Magnat Interior 5000 X1.
Die Soundbar tönt deutlich dünner, schwachbrüstiger. Für Effekte reicht das Gebotene noch, als
Musikspieler scheidet die Klangleiste jedoch aus. Wem die Platzersparnis und die einfache Instal-
lation wichtiger sind als die akustische Qualität, der kann den Kompromiss ruhig eingehen. Unsere
Note ist im Vergleich mit anderen Bars zu sehen, nicht in Konkurrenz zu den „echten“ Surround-Sets.
Mehr Klangriegel finden Sie in der Übersicht in der vergangenen Ausgabe.,
TESTSIEGER
02/2013
TECHNIK TEST: Günstige Entertainment-Notebooks
40 www.spielefilmetechnik.de 02/13
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Dell Inspiron 17R Special Edition
WEB: www.dell.de PREIS (UVP, ONLINE): € 1.000, ab € 1.000
Wer bei Dell Gaming-Notebooks sucht, stößt unweigerlich auf
die leistungsstarke, aber auch kostspielige Alienware-Reihe.
Günstiger kommen Sie bei den als Allrounder platzierten Ins-
piron-Geräten weg, die aber ebenfalls in der Lage sind, ein
recht hohes Maß an Spielspaß zu gewährleisten – vorausge-
setzt, Sie entscheiden sich wie wir für die Top-Konfiguration.
Dann arbeitet das Inspiron 17R mit einem schnellen Core-i7-
Prozessor, acht Gigabyte Arbeitsspeicher sowie einer Ge-
force-GT-650M-Grafikkarte. Letztere ist in Sachen Perfor-
mance im gehobenen Mittelfeld anzusiedeln. Dank Blu-ray-
Laufwerk und Full-HD-Schirm ist das Inspiron 17R zusätzlich
bestens ausgestattet, wenn Sie mal Lust auf einen Film ha-
ben. Das Design des schwarzen Notebooks wird durch silbri-
ge Rahmenelemente aufgewertet, die Verarbeitung macht
einen wertigen Eindruck. Aufgrund der matten Beschichtung
und der hohen Leuchtkraft von 300 cd/m² garantiert das
Display auch bei Tageslicht nahezu spiegelungsfreie Sicht.
Kontrast und Farbwiedergabe gefallen auf ganzer Linie.
Das potente CPU-/GPU-Team sorgt bei den meisten aktu-
ellen Spielen für flüssige Bildraten. Lediglich sehr auf-
wendige Spiele wie Crysis Warhead sollten Sie nicht in
der nativen Bildschirmauflösung spielen, sonst
kommt das System ins Stottern. Einziger Kritik-
punkt: Unter Last fallen die Betriebsgeräu-
sche mit 1,8 Sone recht hoch aus.
Gaming-Quartett
Notebooks Wie viel Spielspaß dürfen Sie von einem 1.000-Euro-Notebook erwarten? Wir haben
vier aktuelle Modelle gegen ein preislich gleich gelagertes Desktop-System antreten lassen.
DELL INSPIRON 17R
Gute Entertainment-
Ausstattung
Gelungenes, helles
Display
Gute Spieleperfor-
mance
Unter Last zu laut
GUT
NOTE 1,6
TEST: Günstige Entertainment-Notebooks TECHNIK
02/13 www.spielefilmetechnik.de 41
Acer Aspire V3-771G
WEB: www.acer.de PREIS (UVP, ONLINE): € 1.000, ab € 950
Hinsichtlich ihrer Ausstattung können sich der Dell-Kandidat
und das Acer V3 die Hand geben: Die Systemhardware setzt
sich aus denselben Prozessor- und Grafikkarten-Komponen-
ten zusammen. Hinzu kommen wie beim Konkurrenten ein
Full-HD-Panel sowie ein Blu-ray-Laufwerk. In einem Punkt
hat der Rivale aber die Nase vorn: Das Inspiron bietet Ih-
nen zwei, das V3 nur ein Terabyte Festplattenplatz. Beim
Gehäusedesign setzte der Hersteller auf eine Kombination
aus gebürstetem Aluminium (Rechner/Tastatur-Einheit)
und grauen beziehungsweise schwarz glänzenden Kunst-
stoffelementen (Display-Deckel/-Rahmen, Handballenab-
lage). Als harmonisch empfinden wir diesen Look nicht
gerade, immerhin stimmt die Verarbeitungsqualität. Über
der Tastatur befindet sich ein auffallender Lautsprecher-
balken, der für Notebook-Verhältnisse einen recht an-
nehmbaren Klang produziert. Das Display kann mit ta-
geslichttauglicher Helligkeit und guten Farbwerten auf-
warten, für den nicht optimalen Kontrast und die
wahrnehmbare Körnung gibt es Abzüge. Wie zu erwar-
ten war, liegt das Aspire V3 in der Disziplin Gaming-Per-
formance mit dem Inspiron 17R nahezu gleichauf. Der
Großteil aktueller Titel bereitet dem System keine
Probleme, bei sehr grafikintensiven Spielen müs-
sen Sie für ein flüssiges Spielerlebnis die Auflö-
sung reduzieren.
ACER ASPIRE V3-771G
Gelungene Multimedia-
Ausstattung
Größtenteils flüssiges
Spielerlebnis
Ordentlicher Klang
Kein Design-Highlight
Bildqualität mit Macken
GUT
NOTE 1,8
G
eht es um Mobile-Gaming, haben
Notebooks angesichts der massiven
Tablet-Konkurrenz keinen leichten
Stand. iPad und Co. bieten mittlerweile
Spielspaß in Konsolen-Qualität, sind dabei
aber gleichzeitig viel portabler und schlagen
in der Disziplin Akkulaufzeit locker jedes
Notebook. Seine Vorzüge kann ein Laptop
derzeit eigentlich nur gegenüber einem
Desktop-PC ausspielen. Denn im Vergleich
zu den sperrigen Rechenklötzen ist so ein
schicker und platzsparender Klapprechner
nicht nur deutlich attraktiver, Sie sind damit
dank kompakter Bauweise und eingebautem
Akku auch flexibler. Aber wie sieht es mit den
Entertainment-Qualitäten aus? Da ein preis-
lich vergleichbarer stationärer Computer
immer besser ausgestattet ist, haben wir uns
die Frage gestellt, wie hoch das Leistungs-
Plus ausfällt beziehungsweise welche
Abstriche man fürs gleiche Geld beim Note-
book machen muss. Genau dieser Frage
wollen wir hier auf den Grund gehen. Zu die-
sem Zweck müssen sich unsere vier Laptop-
Testkandidaten mit einem gleich teuren
Desktop-System inklusive 22-Zoll-Monitor
messen. (fn)
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Asus N56VZ
WEB: www.asus.de PREIS (UVP, ONLINE): € 1.050, ab € 1.020
Als 15,6-Zoll-Laptop bringt das N56VZ mit 2,3 Kilogramm spürbar weniger
auf die Waage als die 17-Zoll-Konkurrenz. Das relativ schnittige Gehäuse
wäre eigentlich eine gute Basis für ein attraktives Design gewesen, aber die
silbrige Rechner/Tastatur-Einheit und die komplett schwarze Bildschirmum-
mantelung wollen leider so gar nicht zueinander passen. Die Haptik, ange-
fangen vom Schließmechanismus bis hin zu Tastatur und Touchpad, wirkt
absolut hochwertig. Asus wählt wie Dell und Acer für sein 1.000-Euro-Note-
book als Rechenkomponenten einen aktuellen Core-i7-Prozessor nebst
GT-650M-Grafik. Auf ein Blu-ray-Laufwerk müssen Sie trotz des sogar
leicht höheren Preises verzichten, nicht aber auf die native Wiedergabe von
Full-HD-Material, da auch das Panel des N56VZ mit 1.920 x 1.080 Pixeln
auflöst. Aufgrund der 15,6-Zoll-Diagonale besitzt das Display mit 141 ppi
die höchste Pixeldichte im Testfeld und glänzt daher mit den schärfsten
und plastischsten Bildern. Die tageslichttaugliche Helligkeit von 300 cd/
m² sowie die lebendigen Farben runden die tolle Anzeigequalität ab.
Sowohl in den Benchmarktests als auch in der Spielepraxis verzeich-
nen wir in puncto Performance keine
nennenswerten Unterschiede zu den
Konkurrenten von Dell und Acer.
Durch seine sehr leise Arbeitsweise
und die recht lange Akkulaufzeit
von bis zu sechs Stunden hebt
sich das N56VZ von der gesam-
ten Konkurrenz ab.
TECHNIK TEST: Günstige Entertainment-Notebooks
42 www.spielefilmetechnik.de 02/13
System: Intel Core i5-3450 (3,1 GHz),8 GByte RAM Arbeitsspeicher,Festplatte: 1 TByte HDD
Grafik: AMD Radeon HD 7850
Display: 22 Zoll (z.B. LG 2242T)
*3DMARK 11 (Performance)
** Cinebench R 11.5 (CPU-Test)
PCGH-Performance-PC Ivy-Bridge-Edition
Preis (UVP, Internet): € 890 (€ 1.000 inkl. 22-Zoll-Monitor)
Leistung im Vergleich
Unser ebenfalls im 1.000-Euro-Segment angesiedeltes PCGH-
Desktop-System arbeitet mit einem aktuellen vierkernigen
Core-i5-Prozessor. Im CPU-Test mit Cinebench R11.5 erreicht
der Desktop-PCs beinahe doppelt so viele Punkte wie das mit
einem Core-i5-Dualcore ausgestattete Notebook von Schen-
ker. Selbst gegen die Core-i7-Laptops schlägt sich das statio-
näre System wacker und platzierte sich mit einem nicht allzu
großen Abstand hinter ihnen. Beim in Sachen Spieleleistung
aussagekräftigeren, grafikintensiven 3D Mark 11 lässt der
PCGH-Computer (HD-7850-Grafik von AMD) mit 5.417 Punk-
ten die komplette portable Konkurrenz alt aussehen. Das
schnellste Gerät in dieser Kategorie schafft gerade mal 2.603
Punkte. Für die Spiele-Praxis bedeutet dies: Grafisch sehr
aufwendige Titel flüssig in Full-HD zu spielen, ermöglicht
Ihnen in dieser Preisklasse nur ein Desktop-PC. Und dazu
bekommen Sie auch deutlich mehr Sichtfläche (ein 22-Zoll-
Full-HD-Display ist in unserer Beispielkonfiguration inklusive).
Dass Sie für den Preis eines Notebooks immer einen besseren
beziehungsweise leistungsfähiger ausgestatteten Desktop-
Computer bekommen, liegt am aufwendigeren und somit kos-
tenintensiveren Fertigungsprozess der Klapprechner. Auch die
kostspieligen mobilen Varianten von Prozessor und Grafikein-
heit sowie der Akku treiben die Kosten in die Höhe.
ASUS N56VZ
Exzellentes, hochauflö-
sendes Display
Gute Spieleleistung
Leise Arbeitsweise
Recht lange
Akkulaufzeit
Unstimmige Optik
SEHR GUT
NOTE 1,4
TESTSIEGER
02/2013
Schenker XMG A522
Preis (UVP, Internet): € 1.000, ab € 1.000
2.603 Punkte*
2,49 Punkte**
Asus N56VZ
Preis (UVP, Internet): € 1.050, ab € 1.020
2.349 Punkte*
, 6,25 Punkte**
Acer Aspire V3-771G
Preis (UVP, Internet): € 1.000, ab € 950
2.366 Punkte*
, 6,39 Punkte**
Dell Inspiron 17R Specia Edition
Preis (UVP, Internet): € 1.000, ab € 1.000
2.304 Punkte*
, 6,41 Punkte**
5.417 Punkte*
5,47 Punkte**
TEST: Günstige Entertainment-Notebooks TECHNIK
02/13 www.spielefilmetechnik.de 43
* Gemessen **0,1 - 1,0 = kaum hörbar, 1,1 - 2,5 = hörbar, ab 2,6 = deutlich hörbar (störend)
Fazit
Wer bei der Leistung keine
Kompromisse eingehen will
und zusätzlich einen großen
Schirm möchte, kommt um
einen Desktop-PC (noch)
nicht herum. Nachteil: Die
Rechenklötze sind unflexibel
und beanspruchen mehr
Platz. Können Sie auf Full-HD-
Gaming verzichten, bieten
Ihnen preislich ähnlich gela-
gerte Notebooks immer noch
eine Menge Spielspaß. In
dieser Hinsicht liegt das
Schenker-Modell leicht vor
der Konkurrenz. Die Geräte
von Dell, Asus und Acer arbei-
ten dank schnellerer CPU bei
anderen PC-Aufgaben wie
Office, Bildbearbeitung und
Videoschnitt flotter und geben
daher bessere Allrounder ab.
TESTSIEGER
02/2013
TEST:
Schenker XMG A522
WEB: www.mysn.de PREIS (UVP, ONLINE): € 1.000, ab € 1.000
In seinem bräunlichem Plastikgewand kommt das XMG A522 recht un-
scheinbar daher. Die leicht aufgeraute Oberfläche bietet den positiven Ef-
fekt, dass Ihre Handballen nahezu rutschfest aufliegen. Rechts über der
Tastatur befinden sich zwei praktische Sondertasten. Eine zum An- und
Abschalten des WLAN-Moduls, die andere zwingt das System, auf Knopf-
druck von der dedizierten Grafikeinheit auf die stromsparende interne Va-
riante von Intel zu wechseln – das ist dann sinnvoll, wenn Sie lediglich ar-
beiten oder surfen möchten. Mit einer Gehäusedicke von 4,4 Zentimetern
macht das XMG A522 einen unzeitgemäß klobigen Eindruck. Als einziger
Testkandidat arbeitet das Schenker-Notebook nicht mit einem Full-HD-
Schirm. Stattdessen beträgt die Auflösung des 15,6-Zoll-Displays 1.600
x 900 Pixel. Im direkten Vergleich mit dem gleich großen 1.080p-Kon-
kurrenten von Asus werden Schriften und Grafiken nicht ganz so fein
dargestellt, insgesamt ist die Bildqualität dennoch sehr gut. Trotz
schwächerem Core-i5-Prozessor kann das XMG A522 mit
der besten Spiele-Leistung im Testfeld aufwarten. Dies liegt
einerseits an der schnelleren GTX-660M-Grafik und anderer-
seits an dem Vorteil, dass auf-
grund der niedrigeren Bild-
schirmauflösung weniger
Pixel bewegt werden
müssen. Selbst aufwen-
dige Titel können Sie hier
in nativer Auflösung spielen.
SCHENKER XMG A522
Hohe Spieleleistung
Geringe Lautstärke-
Entwicklung
Gute Akkulaufzeit
Sehr gutes Display
Klobige Optik
GUT
NOTE 1,7
Produktinfo Asus N56VZ Dell Insipron 17R Special E. Schenker XMG A522 Acer Aspire V3-771G PCGH-P.-PC Ivy-Bridge-E.
Webseite www.asus.de www.dell.de www.mysn.de www.acer.de www.pcgh.de/alternate
Preis (UVP, Online) € 1.050, ab € € 1.020 € € 1.000, ab € € 1.000 € € 1.000, ab € € 1.000 € € 1.000, ab € € 950 € € 890 € (€ 1.000 inkl. 22-Zoll- € LCD)
Technische Daten
System Intel Core i7-3630QM (2,3
GHz), 8 GByte RAM Arbeits-
speicher, Festplatte:
750 GByte HDD
Intel Core i7-3630QM (2,4
GHz), 8 GByte RAM Arbeits-
speicher, Festplatte: 2 TByte
Intel Core-i5-3210M (2,5 GHz),
8 GByte RAM Arbeitsspeicher,
Festplatte: 500 GByte HDD
Intel Core i7-3630QM (2,3
GHz), 8 GByte RAM Arbeits-
speicher, Festplatte: 1 TByte
Intel Core i5-3450 (3,1 GHz),
8 GByte RAM Arbeitsspeicher,
Festplatte: 1 TByte HDD
Grafik Nvidia Geforce GT 650M Nvidia Geforce GT 650M Nvidia Geforce GTX 660M Nvidia Geforce GT 650M AMD Radeon HD 7850
Optisches Laufwerk DVD-Brenner Blu-ray-Kombo DVD-Brenner Blu-ray-Kombo Blu-ray-Kombo
Display* 15,6 Zoll, 1.920 x 1.080 Pixel
(141ppi), LED, matt,
Helligkeit: 300 cd/m²
17,3 Zoll, 1.920 x 1.080 Pixel,
(127 ppi), LED, matt,
Helligkeit: 300 cd/m²
15,6 Zoll, 1.600 x 900 Pixel
(117 ppi), LED, matt,
Helligkeit: 270 cd/m²
17,3 Zoll, 1.920 x 1.080 Pixel,
(127 ppi), LED, matt,
Helligkeit: 250 cd/m²
22 Zoll, 1.920 x 1.080 Pixel
(100 ppi), LED, matt,
Helligkeit: 250 cd/m²
Akkulaufzeit
Normal/Last
5 Std. 58 Min./2 Std. 02 Min. 4 Std. 36 Min./58 Min. 4 Std. 51 Min./1 Std. 58 Min. 3 Std. 44 Min./1 Std. 12 Min. –
Geräuschpegel*
Normal/Last
0,2/1,0 Sone 0,4/1,8 Sone 0,3/1,2 Sone 0,5/1,5 Sone 0,8/1,2 Sone
Systemleistung 3D Mark 11 (Performance):
2.349 Punkte, Cinebench R 11.5
(CPU-Test): 6,25 Punkte
3D Mark 11 (Performance):
2.304 Punkte, Cinebench R 11.5
(CPU-Test): 6,41 Pkt.
3D Mark 11 (Performance):
2.603 Punkte, Cinebench R 11.5:
(CPU-Test): 2,49 Punkte
3D Mark 11 (Performance):
2.366 Punkte,: Cinebench R 11.5
(CPU-Test): 6,39 Punkte
3D Mark 11 (Performance):
5.417 Punkte, Cinebench R 11.5:
(CPU-Test): 5,47 Punkte
Schnittstellen 4x USB 3.0, HDMI, VGA, Line-
In/Out, Multikartenleser, LAN,
WLAN, Bluetooth, Webcam
4x USB 3.0, HDMI, VGA, Line-
In/Out, Multikartenleser, LAN,
WLAN, Bluetooth, Webcam
3x USB 3.0, USB 2.0, HDMI,
VGA, Line-In/Out, S/PDIF
Multikartenleser, LAN, WLAN,
Bluetooth, Webcam
2x USB 3.0, 2x USB 4.0 HDMI,
VGA, Line-In/Out, Multikarten-
leser, LAN, WLAN, Bluetooth,
Webcam
2x USB 3.0, 6x USB 2.0, HDMI,
VGA, Surround-Audio-Out,
Digital-Audio-Out, LAN,
Betriebssystem Windows 8 Windows 8 Windows 8 Windows 8 Windows 7 Home Premium
Maße/Gewicht 38 x 25,5 x 3,1 cm/2,3 kg 41,7 x 27,6 x 3,2 cm/3,4 kg 37,4 x 25 x 4,4 cm/2,8 kg 41,5 x 27,5 x 3,5 cm/3,2 kg
TESTURTEIL SEHR GUT 1,4 GUT 1,6 GUT 1,7 GUT 1,8
TECHNIK TEST: All-in-one-PCs mit Touchscreen
44 www.spielefilmetechnik.de 02/13
All-in-one-PCs Mit dem touchoptimierten Windows 8 und
berührungsempfindlichen Schirm an Bord wandeln die neuesten
Komplettsysteme auf Tablet-Pfaden.
nsere beiden Testgeräte repräsentieren
den derzeitigen Entwicklungsstand bei
All-in-one-PCs. Da gibt es zum einen die
klassischen Desktop-Systeme mit Touchfunktion kk
wie den Dell XPS One 27: Er trumpft mit einem
großen Display und einer Hardware-Ausstattung
auf, die kaum Wünsche offenlässt. Zusätzlich
lässt er sich über den Touchscreen bedienen wie
ein Tablet-PC – das ist allerdings auch schon
alles, was der Dell-Rechner mit den Flachmän-
nern gemein hat. Viel näher an einem echten
Tablet-Erlebnis befinden sich Modelle wie der
Vaio Tap 20 von Sony. Er versteht sich selbstver- rr
ständlich ebenfalls auf Gestensteuerung, kann
aber zusätzlich wie iPad und Co. über einen Akku
betrieben werden. Somit besitzt er auch dank
der kompakten Bauform sowie des ver- rr
gleichsweise niedrigen Gewichts
Sony Vaio Tap 20 y
WEB: www.sony.de PREIS (UVP, ONLINE): € 1.200, ab € 1.160
Der Vaio Tap 20 verfügt über einen verstellbaren
Standfuß, der es Ihnen ermöglicht, den All-in-one-
PC in jede beliebige Blickwinkelposition zu brin-
gen. Besonders komfortabel bedienen Sie den
Multitouchscreen, wenn Sie den All-in-one-PC
leicht anwinkeln. Möchten Sie zu zweit beispiels-
weise etwas spielen empfiehlt es sich, das Vaio
Tab flach hinzulegen. Sie drücken einfach den
Ständer in die Aussparung am Gehäuse und
schon kann das Gerät beispielsweise auf einem
Tisch plan aufliegen. Ein Puffer aus Gummi
schützt dabei vor Kratzern und beugt Verrutschen
vor. Der Metallständer lässt sich ohne Kraftauf D M t ll tä d lä t i h h K ft f-
wand bewegen, macht aber dennoch einen sehr
robusten Eindruck. Im Auslieferungszustand liegt
ein Lithium-Ionen-Akku separat im Karton. Glück-
licherweise gestaltet sich die Einbauprozedur
kinderleicht, Werkzeug wird nicht benötigt: Sie
entfernen mit einem einfachen Handgriff die hin-
tere Klappe, setzen die Batterie ein, fertig. Dass
der Akku nicht fest verbaut wurde, ist in zweierlei
Hinsicht sinnvoll: Zum einen lässt er sich so, falls
nötig, leicht austauschen, zum anderen kann er
herausgenommen werden, wenn der Rechner
längere Zeit am Stromnetz betrieben wird. Auf
diese Weise verhindern Sie, dass sich die Lebens-
dauer der Energiezellen durch permanentes La-
den verkürzt. Bei normaler Nutzung hält der Akku
etwa vier Stunden. In der Praxis arbeitet das
Core-i5-System mit interner Grafik spürbar lang-
samer als der Dell-Kandidat, beispielsweise star- rr
ten Apps mit einer Verzögerung von bis zu fünf
Sekunden. Mit aktuellen Grafikschwergewichten
ist das Vaio Tab außerdem überfordert. Games
aus dem Windows Store und das eine oder an d Wi d St d d i d -
dere etwas aufwendigere Spiel stellen aber kein
Problem dar. Auch als Videounterhalter schlägt
sich das System tadellos. Nichts auszusetzen
gibt es auch bei der Touchbedienung: Sämtliche
Eingaben werden direkt und präzise umgesetzt,
durch Menüs und Webseiten bewegen Sie sich
geschmeidig. Kritik müssen wir am Display üben:
Bei einem Schirm dieser Größe erwarten wir
heutzutage auf jeden Fall die Full-HD-Auflösung,
der Vaio Tab arbeitet aber nur mit 1.600 x 900
Pixeln. Die Bildqualität ist im Grunde gut, aller- rr
dings stört der relativ kleine Blickwinkel beson-
ders im Tablet-Einsatz das Sichtvergnügen.
Unabhängig von jeglichen Kabeln
Echtes Tablet-Feeling
Display nicht optimal
Nur mäßige Performance
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NOTE 2,3
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)
Technische Daten
System Intel Core i5-3317U, 1,7 GHz, 6 GByte Arbeits-
speicher, Festplatte: 1 TByte
Grafik Intel HD Graphics 4000
CD-/DVD-Laufwerk Keines
Display* 20 Zoll, 1.600 x 900 Pixel (91 ppi), LED, Multi-
touch, spiegelnd, Helligkeit: 300 cd/m²
Geräuschpegel** 0,2 (normal)/1,2 Sone (Last)
Systemleistung 3D Mark 06 (Standard): 5.490 Pkt.
Cinebench R 11.5 (CPU-Test): 2,39 Pkt.
Kommunikation LAN, WLAN, Bluetooth
Schnittstellen 2x USB 3.0, Kopfhörer, Mikrofon Kartenleser,
Webcam
Ausmaße/Gewicht 50,4 x 31,2 x 18,7 cm/5,4 kg
Zubehör Kabellose Tastatur und Maus, Akku
Betriebssystem Windows 8
Der Vaio Tap 20 eignet sich
für Sie, wenn Sie …
… auf hohe Rechenpower verzichten können und
den Computer hauptsächlich als portables Riesen-
Tablet für zu Hause einsetzen möchten, um zum Beispiel
zusammen mit Ihrer Familie touchoptimierte Anwendungen
aus dem Windows Store zu benutzen, Fotos anzusehen etc.
TEST: All-in-one-PCs mit Touchscreen TECHNIK
02/13 www.spielefilmetechnik.de 45
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SEHR GUT
NOTE 1,4
Dell S One 27 XPS
Web: www.dell.de Preis (UVP, Online): € 2.000, ab € 2.000
stem aus dem Hause Dell wird Das Komplettsys
auch ohne brührungsempfindli sowohl mit als a -
geboten. Wer sich für die Touch chen Schirm ang -
idet, erhält seinen XPS One 27 variante entsche
flexiblen Gelenks, mit dem Sie inklusive eines fl
tion des Gerätes an eine für Sie Winkel und Posit
ehme Fingerbedienung anpas möglichst angen -
-/Rechnereinheit kann dabei so sen. Die Display-
werden, bis sie den Tisch be weit abgesenkt w -
lässt sich das Gerät um bis zu rührt. Außerdem
nten neigen. Flach hinlegen wie 45 Grad nach hin
nden Sony-Konkurrenten kön den nebenstehe -
nen Sie den Dell-Rechner nicht, Ihre Arme haben Si d D ll
somit oftmals keine Abstützmöglichkeit. Hier
bekommen Sie also deutlich weniger Tablet-
Feeling als beim Sony Vaio Tab, zumal der XPS
One aufgrund des fehlenden Akkus auch immer
mit dem Stromnetz verbunden sein muss. Das
Gelenk arbeitet leichtgängig, wirkt stabil verar- rr
beitet und sitzt auf einem massiven Metallstand-
fuß. Dank abgerundeter Kanten und geringer
Gehäusedicke macht der XPS One 27 trotz sei-
ner stattlichen Größe einen eleganten Eindruck.
Das 27-Zoll-Display löst – übrigens genau wie
Apples aktueller iMac – mit 2.560 x 1.440 Pixeln
auf: Durch die hohe Pixeldichte beeindruckt das
Panel mit sehr feinen Details. Darüber hinaus
sind die Farben brillant, Kontrast und Schärfe
außerdem über jeden Zweifel erhaben. Genervt
haben uns die recht starken Spiegelungen der
Hochglanzbeschichtung. Wirft man einen Blick
ins Innere unseres Testsystems, offenbart sich
Hardware, die der des Sony-Rivalen haushoch
überlegen ist: starker Core-i7-Prozessor, dedi-
zierte Nvidia-Grafik (GT 640M) und eine schnel-
le Festplatte mit 7.200 U/min. Entsprechend
souverän meistert das System selbst anspruchs-
volle Aufgaben wie HD-Videoschnitt oder auch
aktuelle Spiele (lediglich bei Grafikschwerge-
wichten der Marke Crysis Warhead müssen Sie d
Abstriche machen). Die Arbeitsgeschwindigkeit
bei typischen PC-Aufgaben ist dank sehr kurzer
Programmstarts und absolut flüssiger Bedie-
nung exzellent. Fingereingaben werden ohne
Verzögerung zuverlässig umgesetzt. Bevorzugen
Sie die Eingabe mit Maus und Tastatur, gehören
entsprechende – übrigens sehr gelungene – Ge-
räte zum Lieferumfang.
Ansprechendes Design
Hohe Rechenleistung
Hochauflösendes, brillantes Display …
… das aber stark spiegelt
ewisses Maß an Mobilität. Für zumindest ein g
Spielesession können Sie das eine Surf- oder S
s auf den Schoß nehmen, es mit Gerät problemlos
n und mit der anderen bedienen einer Hand halten
ürlich ausgeschlossen. Ebenso ist allerdings natü
h einen 20-Zoll-Computer wohl werden Sie solch
Arm klemmen und damit zum kaum unter den A
spazieren. Aber schnell und nächsten Café s
stress mal vom Wohnzimmer ganz ohne Kabels
chseln, um nach einem Inter in die Küche wec - rr
ochen – gar kein Problem. In net-Rezept zu ko
tung und Leistung müssen Sachen Ausstatt
che machen. Eines haben Sie dafür Abstric
-in-one-PCs gemein: Maus alle aktuellen All-
hören zum Lieferumfang, und Tastatur ge
dbedienkonzept von Win was dem Hybrid -
ptimierter Startbildschirm, dows 8 – touchop
Desktop – sehr entgegen mausoptimierter -
kommt. (fn)
Technische Daten
System Intel Core i7-3770S, 3,1 GHz, 8 GByte Arbeits-
speicher, Festplatte: 2 TByte
Grafik Nvidia Geforce GT 640M
CD-/DVD-Laufwerk Blu-ray-ROM/DVD-Brenner
Display* 27 Zoll, 2.560 x 1.440 Pixel (104 ppi), LED,
Multitouch, spiegelnd, Helligkeit: 300 cd/m²
Geräuschpegel** 0,6 (normal)/0,8 Sone (Last)
Systemleistung 3D Mark 06 (Standard): 12.873 Pkt.
Cinebench R 11.5 (CPU-Test): 4,56 Pkt.
Kommunikation LAN, WLAN, Bluetooth
Schnittstellen 5 x USB 3.0, HDMI-In/Out, Line-In/Out, S/PDIF,
Kartenleser, Webcam
Ausmaße/Gewicht 66,4 x 49,1 x 20 cm/15,83 kg
Zubehör Kabellose Tastatur und Maus
Betriebssystem Windows 8
*
G
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r
b
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(
s
t
ö
r
e
n
d
)
27 eignet sich für Der XPS One 2
… Sie, wenn Sie
en platzsparenden Desktop- … in erster Linie eine
Sie auch für rechenintensi PC suchen, mit dem -
deoschnitt oder Spiele bes ve Aufgaben wie Vid -
nd bei dem die Touch-Funk tens gerüstet sind un -
eordnete Rolle für Sie spielt. tion eher eine unterg
E
igentlich sollte der Kleinstcomputer
Raspberry Pi der Bildung dienen und
die Jugend für Informatik begeistern.
Doch inzwischen ist der „Himbeerkuchen“,
wie ihn seine britischen Väter augenzwin-
kernd getauft haben, aufgrund seines niedri-
gen Preises und seiner vielseitigen Einsatz-
möglichkeiten vor allem eines:
Das Lieblingsspielzeug von
Bastlern und Hobbypro-
grammierern aus aller Welt,
die mit dem Universalrechner
Radios bauen, Kameras steu-
ern, Elchköpfen das Sprechen
beibringen und viele weitere
abgedrehte Projekte ver-
wirklichen – mehr dazu im
Kasten unten. Glücklicher-
weise fällt dabei auch für
Otto Normalnutzer so einiges
ab. Der Raspberry Pi lässt sich
nämlich mit wenigen Handgriffen
und ganz ohne Programmierkenntnisse in
einen Mediaplayer verwandeln, der allen
momentan erhältlichen kommerziellen Lösun-
gen das Wasser abgräbt, einschließlich den
Branchengrößen von Samsung, Sony & Co.
Dafür benötigt man neben dem Raspberry nur
ein Netzteil, eine Fernbedienung, ein Gehäu-
se und eine Speicherkarte mit der passenden
Software sowie unsere Anleitung auf der
rechten Seite. He raus kommt ein Entertainer,
der selbst im kleinsten Regal Platz findet,
aber dennoch die heimische Musik-, Foto-
und Videosammlung komfortabel verwaltet,
auf Online-Apps zugreift sowie Netzwerkme-
dien abspielt. Und das alles für 50 bis 70 Euro
Materialkosten plus eine halbe Stunde Zeit-
aufwand. Wem das noch zu viel
Arbeit ist, der findet beispiels-
weise bei Ebay diverse Händ-
ler, die bereits fertig konfigurierte Rasp berry-
Sets anbieten. Wer hingegen über etwas
mehr technisches Verständnis und die nötige
Freizeit verfügt, der kann dem Winzling noch
zahlreiche weitere Kunststückchen beibrin-
gen. Eine erste Anlaufstelle für Interessenten
ist das offizielle Nutzerforum der Raspberry
Pi Foundation, die unter www.raspberrypi.org
beheimatet ist. (rs)
r
u-
n
s
ch
griffen
A
w
TECHNIK PRAXIS: Mediaplayer im Eigenbau
46 www.spielefilmetechnik.de 02/13
Heimkino in der Hosentasche
Praxis Er ist kaum größer als eine Kreditkarte, kostet nur ein paar Euro und macht als Mediacenter
dennoch eine bessere Figur als alle aktuellen Smart TVs und Netzwerkplayer: der Raspberry Pi.
Der kleine Computer mit den tausend Talenten
Im Prinzip ist der Raspberry Pi nur ein
schwachbrüstiger Computer. Weil aber das
komplette System auf eine kompakte Pla-
tine passt und sich einfach programmieren
und erweitern lässt, nutzen Bastler in aller
Welt den kleinen Tausendsassa für alle
möglichen und unmöglichen Anwendun-
gen. So liest Manuel, der schottische Ren-
tierkopf, dank eingebautem Pi Twitter-
Nachrichten vor (oberes Bild rechts), der
Fotograf Rick Adam nutzt den Mini-PC zur
Steuerung von Zeitrafferaufnahmen
(rechts unten) und beim Luxemburger
Alain Mauer treibt der vielseitige Linux-
Die Größe der
USB- und Ethernet-
Buchsen in der schemati-
schen Zeichnung macht deutlich,
wie klein der Rasp berry Pi tatsächlich
ist. Für Bastler von Interesse ist vor allem
die GPIO (links), eine frei programmierbare
Schnittstelle, die mit externen Geräten wie Lampen,
Sensoren und Displays kommunizieren kann. Mithilfe dieses
Ports werden viele der aufwendigen Einsätze des Pi realisiert.
Rechner ein Internetradio an (links), das
im Gehäuse eines alten Langwellenemp-
fängers steckt. Da bei diesen Projekten
größtenteils Freie Software zum Einsatz
kommt und die Fortschritte ausführlich
dokumentiert werden, können auch weni-
ger erfahrene Bastler mit etwas techni-
schem Verständnis und kleinem Budget
diese Gadgets ohne große Schwierigkeiten
nachbauen. Für die Zukunft erwarten die
Macher eine ganze Reihe von kommerzi-
ellen Erweiterungen, insbesondere für den
Home-Entertainment-Bereich und für
Hobby-Fotografen.
FEATURE: Mediaplayer im Eigenbau TECHNIK
02/13 www.spielefilmetechnik.de 47
Netzwerkspeicher
QNAP TS-269L
WEB: www.qnap.de PREIS (UVP, ONLINE): € 500, ab € 410
Der ideale Begleiter für einen Raspberry Pi als Multimediaplayer ist ein Netzwerkspeicher wie der QNAP TS-
269L. Der verwahrt alle Filme, Bilder und Musikstücke auf eingebauten Festplatten, von denen maximal zwei
im Format 2,5 oder 3,5 Zoll im stabilen Metallgehäuse Platz finden. Dabei können vorhandene Daten über USB
mit einem einzigen Tastendruck abgelegt werden, ganz ohne den Rechner zu bemühen. Das Linux-System
findet über zwei Ethernet-Ports Anschluss ans Netzwerk (WLAN über optionalen Adapter) und lässt sich per
Browser kinderleicht konfigurieren. Der QNAP TS-269L beherrscht alle wichtigen Standards und Protokolle,
fungiert beispielsweise als iTunes-Server, verwaltet Überwachungskameras und arbeitet auch mit der Abspiel-
Software XBMC auf dem Raspberry Pi reibungslos zusammen. An der Hardware gibt es bis auf die vernehm-
bare Lautstärke nichts auszusetzen, die Software (insbesondere die App) war im Test mitunter instabil.
Einfacher Festplatteneinsatz Schnell konfiguriert und einsatzbereit
Recht hohe Lautstärke bei Festplattenzugriff Noch unausgereifte App
SEHR GUT NOTE 1,4
RASPBERRY RR PI ALS MEDIAPLAYER: SO GEHT’S!
1. Einkaufsliste
Sie benötigen: den Raspberry Pi (rund 35 Euro), ein Mini-
USB-Netzteil (rund 5 Euro), eine SD-Karte (möglichst
Geschwindigkeitsklasse 10, rund 10 Euro für 4 GByte),
irgendein USB-Eingabegerät mit Mausfunktion (etwa
Logitech Cube, rund 60 Euro) und ein Gehäuse (ab 5 Euro
oder selbstgebaut aus Lego), außerdem einen PC mit
Kartenleser zur Erstinstallation sowie ein HDMI-Display
(zum Beispiel Ihren Fernseher).
2. Software
Bevor Sie den Raspberry Pi anschließen, sollten Sie die
notwendige Software auf die SD-Karte aufspielen. Es
gibt mehrere Betriebssysteme zur Auswahl, der Einfach-
heit halber haben wir uns für Raspbmc entschieden, das
aus dem Raspberry Pi im Handumdrehen einen Media-
player macht. Die notwendigen Installationsdateien für
Windows und OS X finden Sie unter www.raspbmc.com p .
Zu empfehlen ist das „Network Image“. Die Software ist
gratis, der Programmierer freut sich aber über Spenden.
3. Setupp
Zur Installation legen Sie zunächst die SD-Karte in den
Kartenleser Ihres Rechners und starten dann das Setup,
das die notwendigen Dateien auf die Speicherkarte
kopiert. Achtung: Bereits vorhandene Files werden
gelöscht. Sollte Ihr Rechner (insbesondere unter Win-
dows) Probleme mit der Erkennung der Speicherkarte
haben, partitionieren Sie sie mit einem Tool wie Easus
Partition Master neu.
4. Anschluss
Nun wird es Zeit, den Raspberry Pi anzuschließen. Da
das Einführen der SD-Karte etwas fummelig sein kann,
wenn der Rechner im Gehäuse untergebracht ist, emp-
fehlen wir, diese vorher einzustecken. Dann fehlen noch
Ethernet-Strippe, HDMI-Kabel und das Eingabegerät.
Die Stromversorgung sollten Sie zum Schluss herstellen;
da der Pi keinen Netzschalter hat, fährt er bei Strom-
kontakt sofort hoch.
5. Start
Die abschließende Installation dauert ein Weilchen. Es
ist ganz normal, dass der Rechner währenddessen
mehrmals neu startet. Abgeschlossen ist das Setup
dann, wenn statt der Klötzchengrafik das schicke Inter-
face der Abspielsoftware XBMC zu sehen ist. Sollte der
Pi irgendwann mal hängen bleiben – einfach das Strom-
kabel ziehen und neu beginnen.
6. Fertigg
Gratulation, Ihr Raspberry Pi ist nun betriebsbereit! Mit
XBMC können Sie Medien wahlweise aus dem Netzwerk,
von SD-Karte oder einem USB-Stick wiedergeben. Die
Bedienung des Players ist weitgehend selbsterklärend,
obwohl der Funktionsumfang deutlich größer ausfällt als
bei kommerziellen Lösungen. Insbesondere für die Netz-
werkwiedergabe müssen Sie aber evtl. noch Detaileinstel-
lungen vornehmen; dabei hilft Ihnen www.xbmc.org g weiter.
TECHNIK TEST: PC-Lautsprecher
48 www.spielefilmetechnik.de 02/13
Computermusik
PC-Lautsprecher Mit den passenden Boxen wird
Ihr Computer zur waschechten Hi-Fi-Zentrale.
D
en meisten Anwendern dient der
heimische Rechner längst nicht
nur als Arbeitsgerät, sondern oft
auch als Filmvorführer, Spielautomat,
und Jukebox – vielleicht sogar als Musik-
studio. Für solche Aufgaben reichen die
internen Lautsprecher am Laptop oder
Monitor kaum aus, da helfen dedizierte
separate Boxen. Zum Glück hält der
Markt eine schier erdrückende Fülle an
Modellen aller Qualitäts- und Preisstufen
bereit. Wir haben uns für Sie vier aktuelle
Sound-Sets angehört, von der preisgüns-
tigen 2.1-Kombi für 50 Euro bis hin zu
ausgewachsenen Monitorboxen für den
fünffachen Preis, die auch im Heimstudio
eine gute Figur machen würden. (rs)
Audioengine 5+
WEB: www.audioengineusa.com PREIS (UVP, ONLINE): € 250, ab € 350
Bei einer Preisempfehlung von 250 Euro ist das 5+
das mit Abstand teuerste Set im Test – aber jeden
Cent wert, wenn das Beste gerade gut genug ist.
Das fängt bei der hervorragenden Verarbeitung der
handgefertigten Gehäuse an (wahlweise in Bambus-
Optik, Schwarz oder Weiß), setzt sich bei der durch-
dachten Ausstattung fort (zum Beispiel die Gewinde
für Wandhalterungen) und gipfelt im phänomenalen
Sound. Die Stereolautsprecher würden sich auch als
professionelle Monitorboxen im Musikstudio wacker
schlagen, auch weil sie sich mit ihren Standard-
anschlüssen problemlos überall einbinden lassen.
Der interne 100-Watt-Verstärker treibt das Duo bis
auf partytaugliche Pegel, die sie fast verzerrungsfrei
erreichen. Dabei treten sie vorbildlich neutral auf
einer plastischen Stereobühne auf und erzeugen
selbst ohne Sub-Support ordentlichen Bassdruck.
Mit Abstand bester Sound im Vergleich
Netzschalter auf der Rückseite
SEHR GUT
NOTE 1,2
Produktinfo 5+ Inspire T3300 Moody Musicman Hurricane
Hersteller Audioengine Creative Wavemaster Technaxx
Webseite www.audioengineusa.com www.creative.com www.wavemaster.eu www.technaxx.de
Preis (UVP, Online) € 250, ab € 350 € 50, ab € 50 € 100, ab € 80 € 60, ab € 45
Technische Daten
Eingänge 3,5-mm-Klinke, Stereo-Cinch 3,5-mm-Klinke 3x 3,5-mm-Klinke 3,5-mm-Klinke, USB
Frequenzbereich 50 bis 22.000 Hertz 40 bis 20.000 Hertz 30 bis 20.000 Hertz 30 bis 20.000 Hertz
Ausführung 2.0 2.1 2.1 2.1
Leistung 2x 50 Watt 2x 5,5 Watt, 1x 16 Watt 2x 15 Watt, 1x 35 Watt 2x 10 Watt, 1x 25 Watt
Bedienung Regler, Fernbedienung Regler, Kabelfernbedienung Regler, Kabelfernbedienung Regler
Besonderheiten USB-Ausgang zur Stromver-
sorgung
Vergleichsweise kurze
Anschlusskabel
Kabelfernbedienung mit
eigenen Anschlüssen
Spielt MP3s von USB-Medien
ab
Lieferumfang Handbuch, Klinkenkabel,
Cinchkabel, Boxenkabel
Klinkenkabel (nicht ab-
nehmbar)
Klinkenkabel, Cinchadapter Klinkenkabel
TESTURTEIL SEHR GUT 1,4 GUT 2,4 BEFRIEDIGEND 2,5 BEFRIEDIGEND 2,7
KAUFTIPP
02/2013
KAUFTIPP
02/2013
TEST: PC-Lautsprecher TECHNIK
02/13 www.spielefilmetechnik.de 49
Creative Inspire T3300
WEB: www.creative.com PREIS (UVP, ONLINE): € 50, ab € 50
Dafür, dass Creative mit dem Inspire T3300 die laut Preisempfehlung güns-
tigste Combo im Test stellt, fallen Verarbeitung und Design überraschend
hochwertig aus. Gespart wurde aber an den Kabeln: Sowohl die Verbin-
dungen des Subwoofers zu den Satelliten als auch die Klinkenstrippe zum
Computer messen jeweils nur etwa 1,30 Meter und lassen sich nicht ohne
Weiteres wechseln. Da der Klinkenstecker obendrein der einzige Anschluss
ist, dürfte das Inspire T3300 für manche Einsatzgebiete von vornherein
ausscheiden. Das ist schade, denn für den günstigen Preis klingt es recht
anständig. Zwar betont das Trio hörbar die Bässe und Höhen und über die
75-Prozent-Marke sollte man den Volumenregler tunlichst nicht bewegen,
für die kompakten Abmessungen fällt die Lautstärke aber beachtlich aus.
Gefälliges, wenn auch „verfärbtes“ Klangbild Kompakte Maße
Kurze Verbindungen Kabelfernbedienung nicht standsicher
Technaxx Musicman Hurricane x
WEB: www.technaxx.de PREIS (UVP, ONLINE): € 60, ab € 45
Positiv ausgedrückt lässt sich das Design der Musicman Hurricane von
Technaxx vielleicht schnörkellos nennen – aber uns fallen auch weniger
nette Ausdrücke ein. Unschön ist obendrein die Platzierung der Regler für
die Lautstärke, Höhen und Bässe auf der rechten Seite des Subwoofers
sowie die des Netzschalters hinten. Weil die Kontrollen obendrein keine
erkennbare Mittelstellung aufweisen, dauert es eine Weile, bis man die rich-
tige Balance gefunden hat. Dann aber tönen die Musicman Hurricane gar
nicht schlecht. Etwas dumpf vielleicht und nicht ganz pegelfest, aber für
Actionspiele und den einen oder anderen Film-Trailer reicht die Klangquali-
tät. Eine nette Dreingabe: Über den USB-Anschluss lassen sich auch ohne
PC MP3s abspielen, allerdings fällt die Steuerung etwas umständlich aus.
Selbstständige MP3-Wiedergabe über USB-Port
Dumpfer, bei hoher Lautstärke klirrender Klang Klobige Gehäuse
Wavemaster Moody r
WEB: www.wavemaster.eu PREIS (UVP, ONLINE): € 100, ab € 80
Das 2.1-Ensemble Wavemaster Moody setzt sich von seinen günstigeren
Rivalen von Creative und Technaxx vor allem in puncto Ausstattung ab. Man
bekommt eine vernünftige Tischfernbedienung mit eigenen Klinkenbuchsen,
Eingänge für mehrere Klangquellen, Adapterkabel und Aufhängungen für die
Wandmontage. Der klangliche Star des Trios ist eindeutig der kräftige Sub-
woofer, der ein solides, wenn auch nicht ganz präzises Bassfundament legt.
Die beiden Satelliten fallen im Vergleich etwas ab, vor allem weil sie schon bei
leicht erhöhter Lautstärke anfangen zu poltern und es ihnen im Hochtonbe-
reich hörbar an Brillanz fehlt – daran lässt sich auch mithilfe der separaten
Regler für Bässe und Höhen wenig ändern. Durch die solide Verarbeitung und
die Anschlussmöglichkeiten ist das Set dennoch eine Überlegung wert.
Solide Tischfernbedienung mit separaten Ein- und Ausgängen
Etwas dumpfer, bei erhöhter Lautstärke schnarrender Sound
GUT
NOTE 2,4
BEFRIEDIGEND
NOTE 2,5
BEFRIEDIGEND
NOTE 2,7
TECHNIK TEST: All-in-one-PC Apple iMac 21,5"
50 50 www.spielefilmetechnik.de 02/13
APPLE IMAC 21,5 , ”
Sehr attraktives, fla-
ches Design
Insgesamt erstklassige
Performance
Flüsterleise
Anschlüsse ungünstig
positioniert
Display spiegelt
SEHR GUT
NOTE 1,2
Schlank, schön, schnell
All-in-one-PC Der neue iMac besticht durch zeitloses Design und topmoderne Leistung.
A
pples neuer Kom mplettrechner
kommt derart flach u und leicht daher,
dass man das Gerät t auf den ersten
Blick auch für ein reines Displ lay halten könn-
te. Lediglich fünf Millimeter isst das hochwer- rr
tig verarbeitete Aluminiumgehäuse an den
äußeren Rändern dick. Zur Mitte hin wölbt
sich das Metallgewand zuunehmend, um
Platz für die Recheneinheit zu schaffen – die
Optik bleibt aber äußerst dezent. Möglich
wurde die schlanke Bauform durch den kon-
sequenten Einsatz platzspar render Mobilva-
rianten von Prozessor, Grafikkchip und Fest-
platte (2,5 statt 3,5 Zoll). Mit dder neuen iMac-
Generation verzichtet Apple e außerdem auf
ein optisches Laufwerk. Sämtliche
Anschlüsse finden sich auf der Rück-
seite (darunter vier USB- und zwei
Thunderbolt-Ports), das gilt jeetzt leider
auch für den SD-Kartenles auch für den SD Kartenleser Beim er. Beim
Vorgänger hatte er noch eineen kom-
fortabler zugänglichen Platz auf der
rechten Seite. Die eingebautee Face-
time-HD-Kamera und das ebbenfalls
integrierte und recht gut klinggende
Stereo-Lautsprecherpaar ru unden
das Ausstattungspaket abb. Bei
unserem Testgerät handelt es
sich um das 21,5-Zoll-Modeell in
der High-End-Ausführung.
Sprich: Die Rechenleistu ung
stellt ein starker vierkernigger
Core-i7-Prozessor (3,1 GHHz)
bereit, der Arbeitsspeiche er
beträgt satte 16 Gigabytee.
Hinzu kommt eine flotte GT- T-
650M-Grafikkarte. Einee
Besonderheit unserer Test-
konfiguration ist das Fusion
Drive. Das Hybridlaufwerk
kombiniert eine herkömm-
liche 1-TByte-Festplatte mit einer
128-GByte-SSD und sorgt für kürzere
Boot-Zeiten und eine insgesamt
höhere Arbeitsgeschwindigkeit.
Eine ähnliche Technik ken-
nen wir bereits von
ebenfalls auf Intel
basierenden Win-
dows- Rech-
nern, Apple
geht mit
Fu on Drive aber einen nutzerfreund sio -
ren Weg: Beide Speicher-Kompo liche -
en werden als ein Laufwerk ange nente -
Das heißt, Sie müssen nicht stän zeigt. -
ntscheiden, auf welchem Medium dig en
ne Datei ablegen. Installiert und Sie ein
chert wird grundsätzlich auf der gespeic
st der Datenträger voll, lagert die SSD. Is
Drive-Software die am wenigsten Fusion-D
en Daten und Anwendungen auf benutzte
aus und schafft damit Platz. In der die HDD
uft das System gefühlt so flink wie Praxis läu
SSD-Computer. Mit 16 Sekunden ein reiner S
er Fusion-Drive-iMac doppelt so bootet de
ie die HDD-Variante. Programme schnell wi
ahezu augenblicklich. Apropos starten n
ndigkeit: Aufwendige Bildbearbei Geschwin -
der HD-Videoschnitt-Aufgaben tungs- od
der neue iMac mit Bravour. Als meistert d
Maschine überzeugt er ebenfalls: Maschine überzeugt er ebenfalls: Gaming-M Gaming M
OSX-Titel wie Aktuelle O CoD 4 oder Diablo 3
ie problemlos mit höchsten Quali können Si -
ellungen spielen. Beeindruckend: tätseinste
i rechenintensiven Anwendungen Selbst be
die Lüfter praktisch geräuschlos. arbeiten d
üssen wir weiterhin die feine Detail Loben mü -
g, den exzellenten Kontrast sowie zeichnung
tenden Farben des Full-HD-Bild die leucht -
Kleine Abzüge gibt es für den schirms.
dass in hellen Räumen deutliche Umstand,
ngen auftreten. Spiegelun (fn)
* 0,1-1,0 = kaum hörbar, 1,1-2,5 = hörbar, Gemessen ** 0
ab 2,6 = deutlich hörbar (störend) ab 2 6 = deutli
Produktinfo iMac 21,5”
Webseite www.apple.de
Preis (UVP, Online) € 2.000, ab € € 2.000 (Testsystem) €
ab € 1.349 (Core i5, 2,7 GHz, 8 GByte €
RAM, Geforce GT 640M, HDD)
Technische Daten
System Intel Core i7-3770S, 3,1 GHz,
16 GByte Arbeitsspeicher,
Festplatte: 1,1 TByte (Fusion Drive)
Grafik Nvidia Geforce GT 650M
CD-/DVD-Laufwerk Keines
Display* 21,5 Zoll (ca. 55 cm), 1.950 x 1.080
Pixel (102 ppi), LED, spiegelnd,
Helligkeit: 350 cd/m²
Geräuschpegel** 0,1 (Normal)/0,3 Sone (Last)
Systemleistung Cinebench R11.5: 44,1 FPS (Open
GL-Test), 7.08 Punkte (CPU-Test)
Kommunikation LAN, WLAN, Bluetooth
Schnittstellen 4x USB 3.0, 2x Thunderbolt, Kopfhörer,
Kartenleser, Facetime-HD-Webcam
Zubehör Kabellose Tastatur und Maus
Betriebssystem OS X Mountain Lion
Wie üblich gehören das kompakte und dennoch ergono-
mische Wireless Keyboard und die mit einer Multitouch-
Oberfläche arbeitende Magic Mouse zum Lieferumfang des iMacs.
02/13 www.spielefilmetechnik.de 51
Z
war positioniert Philips den Gioco 278G4
als Entertainment-Monitor, dank seines
schlanken Designs gibt der hochwertig
verarbeitete Bildschirm aber auch in jeder Büro-
situation eine prima Figur ab. Besonders der ex-
trem schmale Display-Rahmen trägt zum dezen-
ten Look bei. Trotz des dünnen Gehäuses müs-
sen Sie hinsichtlich der Ausstattung keine
Kompromisse eingehen. Im Gegenteil: Auf der
Rückseite finden wir neben dem Standard-VGA-
Anschluss (analog) gleich drei HDMI-Eingänge
nebst eines HDMI-Ausgangs. Eine USB-Hub-
Funktion stellen viele Monitore bereit, selten fällt
diese mit insgesamt vier USB-3.0-Buchsen aller- rr
dings so großzügig aus wie hier. Der 27-Zoll-
Schirm arbeitet mit einer Auflösung von 1.920 x
1.080 Pixeln und beherrscht dank des eingebau-
ten Polfilters die Wiedergabe dreidimensionaler
Bilder. Das eigentliche Highlight ist die Beleuch-
tungstechnologie Ambiglow. Ähnlich wie bei der
von Philips-Fernsehern bekannten Ambilight-
Technologie wird an den beiden Bildschirmseiten
ein zum Bildinhalt passendes, farbiges Licht auf
die Wand hinter dem Display geworfen.
Sauberes 3D-Vergnügen ohne Stress
Der Gioco 278G4 verfügt über einen großen
Blickwinkel von fast 180 Grad. Sehen lassen kann
sich auch die Helligkeit von 300 cd/m², die nicht
nur für leuchtende Bilder sorgt, sondern auch den
Spiegelungen der Hochglanzoberfläche zuver- rr
lässig entgegenwirkt. Bei der Schaltgeschwin-
digkeit präsentiert sich der Philips-Monitor mit
gemessenen 10 Millisekunden nicht gerade als
Sprinter, worunter die Optik leidet: Bei schnellen
Bewegungen, wie sie in actionreichen Games
und Filmen immer wieder vorkommen, zeigt das
Panel unschöne Schlieren. Ansonsten gibt es
dank des ausgezeichneten Kontrastwertes und
der ordentlichen Farbdarstellung nichts an der
Bildqualität auszusetzen. Richtig gut hat uns der
tadellose Raumeffekt des Polarisationssystems
(zwei angenehm zu tragenden Brillen liegen im
Karton) gefallen sowie die einfache Handhabung
der 3D-Funktion: Bei der Wiedergabe von Filmen rr
und Spielen mit nativer 3D-Unterstützung schal-
tet das Display automatisch in den entsprechen-
den Modus. Soll 2D-Material in die dritte Dimen-
sion konvertiert werden, aktivieren Sie einfach im
Menü die passende Option. So benötigen Sie
anders als bei den meisten 3D-Monitoren keine
zusätzliche Software. (fn)
Produktinfo Philips Gioco 278G4
Webseite www.philips.de
Preis (UVP, Online) € 400, ab € € 390 €
Technische Daten
Display 27 Zoll (ca. 69 cm), 1.920 x 1.080 Pixel (81
ppi), LED, IPS, leicht spiegelnd, Helligkeit:
300 cd/m²*
Schnittstellen 3x HDMI-In, HDMI-Out, D-Sub (analog),
4x USB-3.0
Ausmaße/Gewicht 62 x 47 x 20 cm/5,4 kg
Zubehör Netzteil (extern), 2x 3D-Brillen
Besonderheiten Ambiglow
* Gemessen
TEST: 78G4 Monitor Philips Gioco 27 TECHNIK
PHILIPS GIOCO 278G4
Dezentes, schlankes
Design
Sehr gute Ausstattung
Gelungene Ambiglow-
Technologie
Gute Bildqualität
Schlierenbildung
GUT
NOTE 1,7
auf der linken und rechten Sei Die jeweils fünf LEDs a -
Farben des Bildschirminhalts te leuchten in den
Änderungen sehr schnell an. und passen sich Ä
ogenannten Ambiglow-Effekt Durch diesen so
ur ein gefühlt größeres Bild, ein entsteht nicht nu
il besteht darin, dass Sie auf weiterer Vortei
auch in völlig abgedunkelten diese Weise a
nschonend spielen oder Filme Räumen augen
n. Wer arbeiten möchte, hat die schauen können
Ds permanent in Weiß erstrah Möglichkeit, die LE -
anz abzuschalten. len zu lassen oder ga
Monitor Mit Licht- und Tiefeneffekt will das neue 27-Zoll-LCD
von Philips das Spielerlebnis intensivieren.
Smartphones Zweimal Android, einmal Windows. Wir haben
Huaweis und Nokias aktuelle Smartphone-Neuheiten zum Test
gebeten und verraten, ob sich die Anschaffung lohnt.
er Mobile World Congress 2013
(vom 25. bis zum 28.02 in Barcelona)
steht kurz bevor und dementspre-
chend wenige Neuheiten tummeln sich in die-
sem Monat auf dem Smartphone-Markt. Wäh-
rend viele große Hersteller wie Samsung,
HTC, LG und Co. ihre neuen Handys noch bis
zur Messe unter Verschluss halten, ist es aus-
gerechnet der chinesische Günstig-Hersteller
Huawei, der die Smartphone-Elite mit gleich
zwei Quadcore-Geräten bereichert. Eines
davon ist das Ascend D1 Quad XL, das bereits
vor rund einem Jahr auf dem letzten Mobile
World Congress vorgestellt wurde. Die Veröf-
fentlichung wurde allerdings immer wieder
verschoben, sodass der High-End-Bolide erst
jetzt, mit großer Verspätung, in den Verkauf
geht. Die zweite Neuheit der Chinesen ist das
Ascend G 615, das uns überraschend noch
kurz vor dem Redaktionsschluss erreichte.
Technisch ist das Quadcore-Telefon nahezu
identisch zum Schwestermodell Quad XL,
lediglich die äußere Form ist etwas kompakter.
Komplettiert wird das Smartphone-Trio durch
HTCs zweites Windows-8-Einsteiger-Handy
8S, das bereits für rund 260 Euro im Laden
steht. Ob sich der Kauf trotz mittelmäßiger
Ausstattung lohnt und inwieweit Huawei die
Android-Elite das Fürchten lehren kann, lesen
Sie auf dieser Doppelseite. (ps)
„Huaweis Kampfansage
an Googles Nexus 4.“
HTC 8S
WEB: www.htc.de PREIS (UVP, ONLINE): € 300, ab € 260
n der letzten Ausgabe hatten wir HTCs Windows Phone 8X im Test, nun folgt mit dem 8S das Bereits i
WP8-Handy der Taiwaner. Die Hardware-Ausstattung wurde im Veergleich zum Schwester zweite W - rr
deutlich abgeschwächt, dafür geht das 8S aber auch für 200 Euro weniger über die Ladenthe modell d -
etrieben wird das Windows-Handy nur von einer 1-Gighahertz-Dualcore-CPU, die Kamera ke. Ange
glich 5 Megapixel. Am negativsten fällt allerdings das Display ins Gewicht, das nur in nicht hat ledig
eitgemäßen 480 x 800 Pixeln auflöst. Wenn man bedenkt, dass man im Android-Segment für mehr ze
h 40 Euro mehr ein HD-Display nebst Quadcore-CPU bekommt, dann hätte HTC seinem lediglich
er-Smartphone schon eine etwas bessere Hardware spendieren dürfen. Trotz der Austattungs- Einsteige
lt es aber schwer, dem Handy wirkliche Schwächen zu unterstellen, denn im Praxiseinsatz Kritik fäl
flott, ruckelfrei und erfüllt alle wichtigen Aufgaben absolut problemlos. Einzig die Fotos sind läuft es fl
Tageslicht-Schnappschüssen brauchbar, Aufnahmen in Dunkelheit rauschen stark. Wenn Sie nur bei T
Windows-Handy zulegen möchten und nicht zu den High-End-Modellen greifen wollen, ist sich ein
eine gute, wenn auch momentan noch etwas zu teure Option. das 8S e
e Arbeitsgeschwindigkeit Flotte Erweiterbarer Speicher
lmäßige Hardware-Ausstattung Mitte Bildqualität der 5-Megapixel-Kamera
GUT
NOTE 1,5
TECHNIK TEST: Smartphones
52 www.spielefilmetechnik.de 02/13
GUT
NOTE 2,0
Produktinfo Ascend G 615 Ascend D1 Quad XL 8S
Hersteller Huawei Huawei HTC
Webseite www.huaweidevice.com www.huaweidevice.com www.htc.de
Preis (UVP, Online) € 300, ab € € 300 € € 450, ab € € 380 € € 300, ab € € 260 €
Technische Daten
Display 4,5 Zoll (ca. 11,4 cm),
720 x 1.280 Pixel (326 ppi),
IPS+ TFT
4,5 Zoll (ca. 11,4 cm),
720 x 1.280 Pixel (326 ppi),
Super-IPS+
4,0 Zoll (ca. 10,2 cm),
480 x 800 Pixel (233 ppi),
Super-LCD
Mobilfunk GSM (Edge), UMTS (HSDPA, HSUPA) GSM (Edge), UMTS (HSDPA, HSUPA) GSM (Edge), UMTS (HSDPA, H
Prozessor/Taktung Huawei K3V2,
Quadcore, 4x 1,4 GHz
Huawei K3V2,
Quadcore, 4x 1,4 GHz
Qualcomm Snapdragon S4,
Dualcore, 2x 1,0 GHz
Interner Speicher 8 Gigabyte (erweiterbar) 8 Gigabyte (erweiterbar) 8 Gigabyte (erweiterbar)
Foto/Video 8-Megapixel-Kamera/HD-Videoauf-
nahme (1.080p), Frontkamera für
Videotelefonie
8-Megapixel-Kamera/HD-Videoauf-
nahme (1.080p), Frontkamera für
Videotelefonie
5-Megapixel-Kamera/HD-Vid
nahme (720p)
Ausmaße/Gewicht 134 x 67,5 x 10,5 mm/145 g 129 x 64 x 10,9 mm/150 g 120,5 x 63 x 10,3 mm/113 g
Betriebssytem Android 4.0.4 (Ice Cream Sandwich) Android 4.0.4 (Ice Cream Sandwich) Windows Phone 8
Akkulaufzeit/
Kapazität
bis zu 360 Stunden (Standby)/
2.150 mAh
bis zu 500 Stunden (Standby)/
2.600 mAh
Keine Herstellerangabe/
1.700 mAh
Verbindungen und
Schnittstellen
SIM, Klinke (3,5 mm), Micro-USB,
WLAN, GPS, DLNA, MHL, Bluetooth
SIM, Klinke (3,5 mm), Micro-USB,
WLAN, GPS, DLNA, MHL, Bluetooth,
Micro-SIM, Klinke (3,5 mm),
USB, WLAN, GPS, DLNA, Blue
Lieferumfang Netzteil, USB-Kabel, Ohrhörer Netzteil, USB-Kabel, Ohrhörer Netzteil, USB-Kabel, Ohrhöre
Benchmark-
Ergebnisse*
14.144 Punkte (Antutu)
5.062 Punkte (Quadrant)
15.145 Punkte (Antutu)
5.074 Punkte (Quadrant)
- Punkte (Antutu)
- Punkte (Quadrant)
TESTURTEIL GUT 1,5 GUT 1,6 GUT 2,0
HSUPA)
deoauf-
g
Micro-
etooth
er
2,0
Fazit
China macht Ernst! Während wir in diesem Monat die
beiden neuen Quadcore-Modelle von Huawei getestet
hat der Hersteller auf der CES (Bericht ab Seite haben, h
eits seine nächsten beiden High-End-Handys 16) bere
ellt. Sollten Sie aber nicht bis zu deren Veröffent vorgeste -
warten wollen, sind sowohl das Ascend G 615 lichung w
das Ascend D1 Quad XL gute Smartphones, die als auch
weis hauseigenem Quadcore-Prozessor sehr mit Huaw
sfähig sind, auch wenn es nicht ganz für das leistungs
eau eines Samsung Galaxy S3 oder HTC One X+ Top-Nive
HTCs zweites Windows Phone ist dagegen nur reicht. H
teiger zu empfehlen, denn Hardware, Kamera für Einst
play dürften Handyexperten kaum begeistern und Disp
Auch der Preis von 260 Euro ist für die gebote können. -
tattung zu hoch angesetzt, da gibt es gerade im ne Ausst
-Bereich deutlich attraktivere Angebote mit ähn Android- -
istungsfähigkeit. Abschließend noch ein kleiner licher Le
lten Sie aktuell mit einem Handykauf liebäugeln, Tipp: Sol
arten Sie lieber bis nach demMobile World Con dann wa -
a die Hersteller dort ihre neuen Lineups vorstel gress. Da -
ten die Preise für ältere Geräte im Anschluss an len, dürft
se ordentlich purzeln. die Mess
Huawei Ascend G 615
Web: www.huaweidevice.com Preis (UVP, Online): € 300, ab € 300
Mit dem G 615 hat uns Huawei wirklich überrascht,
denn das Quadcore-Handy war bislang nicht für den
deutschen Markt angekündigt. Nun kommt es aber
sogar noch vor dem MWC in den Handel, zu einem
sehr attraktiven Preis von 300 Euro (UVP) – eine kla-
re Kampfansage an Googles Nexus 4. Neben dem
Preis gibt es aber auch eine unschöne Parallele zum
Google-Handy, denn genau wie das Nexus 4 leidet
auch das Ascend G 615 bei rechenintensiven Aufga-
ben unter einer sehr starken Hitzeentwicklung, die
sich negativ auf die Prozessorleistung auswirkt. Trotz
der Wärme erzielte das Ascend aber sehr gute Er- rr
gebnisse in unseren Benchmark-Tests, auch die HD-
Testvideos liefen einwandfrei. Dazu kommt, dass sich
beim Huawei der knappe interne 8-GByte-Speicher
per Micro-SD erweitern lässt. Äußerlich weiß das G
615 ebenfalls zu gefallen, auch wenn die griffige,
gummierte Hülle nicht an die edle Glas-Rückseite
des Nexus 4 herankommt. Beim Display unterliegt
das Ascend dem Google-Boliden, denn leider spie-
gelt der Bildschirm des G 615 bei direktem Lichtein-
fall sehr stark. Wenn Sie mit diesen Kritikpunkten
leben können, erhalten Sie mit dem G 615 jedoch ein
hervorragendes Handy zu einem sehr fairen Preis.
Gute Hardware-Ausstattung
Günstiger Verkaufspreis
Ordentliche App-Ausstattung
Starke Hitzeenwicklung unter Last
azzziiittt FFFaaa
Huawei Huaw Ascend D1 Quad XL
Web: www.huaweidevice.com Preis (UVP, Online): € 450, ab € 380
en es ja nicht mehr für möglich gehalten, Wir hatte
sächlich fand sich Huaweis Ascend D1 aber tats
L rund ein Jahr nach seiner ursprünglichen Quad XL
gung doch noch zum Test bei uns ein. Wa Ankündig -
Quadcore-Handy so lange auf sich warten rum das
lte uns der Hersteller nicht verraten, es ist ließ, woll
von auszugehen, dass es Probleme mit aber dav
bst entwickelten Vierkern-Chipsatz K3V2 dem selb
nau wie das Schwestermodell Ascend G gab. Gen
mmt dieser nämlich auch beim D1 Quad XL 615 kom
satz und sorgt auch hier für sehr ordentliche zum Eins
g. Trotz identischer Prozessor-Taktung lag Leistung
ad XL in unseren Benchmark-Tests sogar das Qua
nen Tick vor dem G 615, leidet aber unter noch ein
ichen Hitzeproblem. Dazu kommt, dass dem gle
Verarbeitung des Quad XL nicht wirklich uns die V
gen konnte, denn die Plastikschale verur überzeug - rr
im Drücken ein hörbares Knarzen und fühlt sacht be
z rauer Oberfläche nicht so griffig an wie sich trotz
e des Schwestermodells. Ansonsten sind die Hülle
andys aber nahezu identisch, mit der Aus beide Ha -
dass das Ascend D1 Quad XL 80 Euro nahme,
ostet, dafür aber einen deutlich größeren mehr ko
600 mAh) hat. Akku (2.6
Arbeitsgeschwindigkeit Gute A
Hardware Tolle H
er 2 600-mAh-Akku er 2.600 mAh Akku Große Große
e Hitzeentwicklung unter Last Starke
TEST: Smartphones TECHNIK
02/13 www.spielefilmetechnik.de 53 53
*Be enchmarks nur für Android verfügbar. Referenz Antutu: Samsung Galaxy S3 mit 15.748 Punkten; Referenz Quadrant: HTC One X+ mit 7.076 Punktenn
GUT
NOTE 1,6
TECHNIK EA ATURE: FE hrungsbericht Windows Phon Erfah e 8 Windows Pho rungsbericht W
www.spielefilmetechnik.de 02/13
Unterwegs terw Unt gs weg mit Windows Wi mit s ows ndo
54 www.sp metecch ik nik d .de www.spiel fil efilmete 02/ 02/13 13
Smartphone-Reda Smartphone-Red ür mich als akteur ist
Windows Phone selbstverständlich kein ne selbstverstän Windows Ph dlich kein
Neuland mehr, doc euland mehr, do komplettes N ch privat
habe ich die Plattform bisher lediglich m bisher lediglic abe ich die Plattfo h für diver- rr
se Tests benutzt und auch selten lä nd auch selten Tests benutzt s änger als
einige Tage. Meine beiden letzten Priva beiden letzten Pri nige Tage. Meine e athandys
waren Android-Geräte, davor hatte ich ein räte davor hatt aren Android-G w e ich ein
Phone 3G. Dementsprechend ging ntsprechend gin hone 3G. Deme iP g ich mit
ge ischten Gefühlen in diesen Test en in diesen Te emischten Gefüh g t, als ich
mich ausgerechnet kurz vor den Wei kurz vor den We ch ausgerechne m hnachts-
eiertagen entschied, meine gewohnt d, meine gewohn ertagen entschie f e Andro-
d-Umgebung gegen Microsofts gen Microsofts -Umgebung ge id mobiles
Betriebssystem einzutauschen. Einerseits freu zutauschen. Eine etriebssystem ein B seits freu-
e ich mich darauf, die Windows-Plattf ie Windows-Plat ich mich darauf, t orm bes-
ser kennenzulernen und im Alltag zu b und im Alltag zu r kennenzulerne s benutzen,
andererseits ist ja gerade der Urlaub e erade der Urlaub ndererseits ist ja a eine Zeit,
n der man häufiger zum Handy greift zum Handy greif der man häufige in – und da
soll natürlich alles reibungslos funktionieren. eibungslos funkt oll natürlich alles s onieren.
Aller Anfang ist … leicht?
Wir schreiben den 21. Dezembe n 21. Dezemb ir schreiben d W er 2012.
Soeben habe ich die SIM-Karte aus ie SIM-Karte au oeben habe ich S meinem
privaten Smartphone entfernt und ste ne entfernt und s ivaten Smartpho p ecke die-
se in Nokias Lumia 920, meinen neuen Beglei 920 meinen neu in Nokias Lumia s n Beglei-
er en Na nden Wochen. N r für die komme t ach dem
Einschalten werde ich freundlich auf ch freundlich au nschalten werde E Englisch
begrüßt und es folgt der auf Smar lgt der auf Sma egrüßt und es f b rtphones
übliche Einrichtungsprozess: Sprache sprozess: Sprach bliche Einrichtung ü e wählen,
Nutzun edi ng n akzeptieren, gen akzeptieren utzungsbedingun N Zeitzone
bestimmen und das Microsoft-Konto anmel s Microsoft Kon estimmen und d b o anmel-
den. Beim letzten Schritt unterlä n Schritt unterl en. Beim letzte d uft dem
Betriebssystem tatsächlich der erste F sächlich der erste etriebssystem tat B Fauxpas,
denn meine mobile Datenverbindung Datenverbindun enn meine mobile d g ist noch
nicht aktiv und nach einer WLAN-Ein h einer WLAN-E cht aktiv und na n nrichtung
wurde ich bisher nicht gefragt. Deshalb erfolgt cht gefragt. Desh urde ich bisher n w lb erfolgt
auf den Anmeldeversuch eine „Ver ersuch eine „Ve uf den Anmelde a rbindung
nicht möglich“-Fehlermeldung. Mir bl ermeldung. Mir cht möglich“-Feh n leibt also
nichts anderes übrig, als die Konto rig, als die Kon chts anderes üb n o-Anmel-
dun orerst zu überspri n. Im An erspringen. Im A ung vorerst zu ü d nschluss
st die Einrichtung auch schon abgesc uch schon abge die Einrichtung is chlossen
und ich lande auf dem Windows-Phone- f d Wi d d i h l d Ph
Homescreen – das war ja einfach! A war ja einfach! omescreen – da H Allerdings
war das nur der erste Teil, denn nu rste Teil, denn n ar das nur der e w un gilt es
noch, WLAN, Microsoft-Konto, Ma osoft-Konto, M och, WLAN, Mic n il, Face-
book sowie Kontakte auf das Window e auf das Windo ook sowie Kontak b ws-Handy
zu bringen und die Homescreen-Kach Homescreen-Kac bringen und die z heln opti-
mal anzupassen. WLAN und Konten sind über LAN und Konten al anzupassen. W m sind über
das Einstellungsmenü schnell kon enü schnell ko as Einstellungsm d figuriert,
sonders gefällt mir, dass ich für jeden n Mail- dass ich für jede nders gefällt mir bes
Account ein eigenes Symbol angezeigt ezeigt es Symbol ang ount ein eigen Acc
komme und daher den Arbeitsmail-Poostein en Arbeitsmail-P mme und daher bek -
ng gezielt ignorieren kann – schließlic ch bin n kann – schließ gezielt ignoriere gan
im Urlaub! Auch die Facebook-Einbinndung e Facebook-Einb m Urlaub! Auch d ich
ht schnell und unkompliziert vonstatten, kompliziert vons schnell und un geh
denn sobald man einmalig sein Konto ange ange malig sein Konto sobald man ein den -
ldet hat, ist das soziale Netzwerk sowwohl in iale Netzwerk so et hat, ist das so mel
ontakten als auch bei Fotos und Nac den Ko ch bei Fotos und N ntakten als auch -
richten integriert und man kann dort jederzeit richten zeit n kann dort jede integriert und m
en Bilder hochladen sowie Statu chatte us den sowie Sta n, Bilder hochl -
es posten. Für mich als Gelegenhe update its- ch als Gelegenh s posten. Für m
ooker ist das nicht so wichtig, für Ha Faceb ard so wichtig, für H oker ist das nich -
Social-Networker kann diese tiefe Inte core-S eg ann diese tiefe In ocial-Networker -
ration ins System aber durchaus ein Kauf- oder ration der rchaus ein Kauf- s Systemaber d
Wechselgrund sein, denn weder Goo sogar og n, denn weder G Wechselgrund se -
Den Windows-Phone-
Homescreen zieren
die mittlerweile
Microsoft-typischen
Kacheln. Diese lassen
sich in drei Größen
darstellen, wobei ich
die größte Variante,
die sich einmal quer
über den Bildschirm
erstreckt, bei meinem
Testgerät nicht ver-
wendet habe. Ich
mag es lieber über-
sichtlich und funktio-
nell, weswegen ich
für die meisten
Anwendungen die
kleinstmögliche Aus-
gabe gewählt habe.
Vergrößert man die
Kacheln wie etwa die
hier zu sehende Foto-
Galerie 1
, dann wer-
den je nach App
permanent Zusatzin-
fos eingeblendet. Die
Foto-App zeigt bei-
spielsweise eine
Albenvorschau, wobei
das jeweils darge-
stellte Bild quasi
sekündlich wechselt.
Als besonders prak-
tisch empfand ich die
Möglichkeit, für mei-
nen privaten
2
und
den Arbeits-Postein-
gang
3
jeweils ein
eigenes Icon zu plat-
zieren, so habe ich
jederzeit im Blick, wo
gerade neue virtuelle
Post eingetroffen ist.
2
1
Erfahrungsbericht Sie liebäugeln mit einem Umstieg auf Windows Phone 8? Smartphone-Redakteur
Patrick Schmid hat den Selbsttest gewagt und verrät, wie sich Microsofts Mobile-OS im Alltag schlägt.
3
TECHNIK
02/13 www.spielefilmetechnik.de 5 55
RE FEATURE: sb sb sb sb ssb sb oooooowwwwwwws ws ws ws ws ws PPPPPPho ho ho ho ho hone ne ne ne ne ne 888888 bbbbbber er erriiic ic ic icchht ht ht ht ht WWWWWWin in in in in indo do do do do do Erf rfah a ru runng ng ngggggssssss TECHNIK
le noch Apple bieten derart leicht erreichbare e bieten derart le le noch App cht erreichbare
reiche Funktionen. eiche Funktionen und umfang
Ab in den Alltag!
zt richte ich den om richte ich den H Zu guter Letz mescreen nach
meinen Vorlieben ein (Bild und Erklärung auf der ben ein (Bild und meinen Vorlie rklärung auf der
und dann ist mein ne nd dann ist mein linken Seite) eues Windows-
schon startbereit. Da chon startbereit. D Handy auch s as erste Ärgernis
ts in der Nacht, als s in der Nacht, al gibt es bereit ich unsanft um
ch die Gruppen- MS die Gruppen-SM drei Uhr durc S eines Bekann-
werde, der offensic werde, der offens ten geweckt chtlich das vor- rr
weihnachtliche Wochenende in vollen Zügen e Wochenende weihnachtlic n vollen Zügen
hrend mich bei me rend mich bei m genießt. Wä einem Android-
e das „Schlafen -S das „Schlafen“- Smartphone Soundprofil vor
lichen Ruhestörung chen Ruhestörun dieser nächt bewahrt hätte,
leider keine derarti eider keine derar bietet WP8 ge Option, mir
bleibt also nichts anderes übrig, als das Handy hts anderes übrig bleibt also ni als das Handy
la zu afen stets lautlos z vor dem Sch u stellen. Das ist
ar nicht so einfach, d r nicht so einfach tatsächlich g da man über die
ellung im Dropdown ung im Dropdow Schnelleinste n-Menü nur den
Ton deaktivieren kann; um die Vibration ebenfalls ion ebenfalls kann; umdie Vibra Ton deaktivieren
uss man stets das EEinstellungs s man stets das abzustellen, mu -
en. Die Alltagserfahrrung verläuft . Die Alltagserfah menü aufsuche
unspektakulär, dennn das Surfen, nspektakulär, den dagegen völlig u
efonieren funktionieert auch mit fonieren funktion Mailen und Tel
e tadellos. Besonders begeistert tadellos. Besond Windows Phone
hat mich die Skydrive-Anbindung, mit der ich , it d i h y g d i A bi d h t i h di S
ente und Fotos aaus meiner nte und Fotos Office-Dokume
d j derzeit und überall verfügbar jederzeit und übe Microsoft-Cloud
- oder Excel-Dateien n – dank vor oder Excel-Dateie habe und Word- - rr
installiertem Microsoft Office Mo obile crosoft Office M M – auch
arbeiten kann. Klar gibt es für beiten kann. Kla unterwegs bea
An Android und iOS ähnliche Cloud-Optionen, diese tionen, diese ähnliche Cloud-O droid und iOS
sich aber meist auf Fotos, für ch aber meist a beschränken s
benötigt man in derr Regel kos enötigt man in d Office-Dateien -
nwendungen. Auch ddie vorinstal wendungen. Auch tenpflichtige An -
weisen sich als äußerrst praktisch: eisen sich als äuße lierten Apps erw
Mit der tollen integrierten Turn-by-Turn-Naviga Turn-Naviga egrierten Turn-by Mit der tollen in -
roblemlos durch diee Innenstadt, oblemlos durch d tion finde ich pr
ented-Reality-App nted-Reality-App mit der Augme Nokia City-
Kompass usiv auf Nokia-Smart tphones) fin iv auf Nokia-Sma (exklu -
nschließend Restaaurants und schließend Res de ich dort a
einer direkten Umgeebung. Apro ner direkten Umg Geschäfte in me -
pos Apps: Der Windows-Phone-Marketplace Marketplace Windows Phone pos Apps: Der
och lange nicht die Auswahl an h lange nicht die bietet leider no
ngen wie Apples Ap ppstore oder gen wie Apples A Mini-Anwendun
at aber zumindest imm Bereich der aber zumindest i Google Play, ha
“ deutlich aufgeholt. Zu Letzteren deutlich aufgehol „Essential Apps
zählt für mich auch der Messengerr uch der Messeng zählt für mich a pp Whatsapp,,
der leider eines der größten Ärgernisse in meiner sse in meiner er größten Ärgern der leider eines
ne-Zeit darstellte. DDie App ist e-Zeit darstellte. Windows-Phon
nur sehr bed t beenutzbar und ur sehr bedingt b nämlich bisher
ßig ab. Das ist jedooch weniger g ab. Das ist jed stürzt regelmäß
stem als den dem Betriebssys saapp Whats -Entwick-
lern anzulasten. Der größte Vorteil des Market des Market Der größte Vorte lern anzulasten -
dass man nahezu je ede Anwen ass man nahezu place ist aber, d -
s testen kann – ein F Feature, das esten kann – ein dung kostenlos
und iOS schmerzlicch vermisse. und iOS schmerz ich bei Android
es mit Ausnahme deer Soundpro s mit Ausnahme d Ansonsten gibt -
ößeren App-Auswahhl eigentlich ßeren App-Ausw file und der grö
kaum etwas, an dem es mir bei Windows Phone dows Phone dem es mir bei Wi kaum etwas, an
Zeit bis zum Verfassen dieses Zeit bis zum Verf fehlte, und die
ohne weitere nennennswerte Zwi hne weitere nenn Artikels verläuft -
ter dem Strich lässst sich fest r dem Strich läs schenfälle. Unt -
crosofts Betriebssysstem mittler rosofts Betriebss halten, dass Mi - rr
weile ordentlich aufgeholt hat und gerade in d gerade in aufgeholt hat u weile ordentlich
-Networking und CCloud-Anbin etworking und puncto Social- -
orteile im Vergleich zu iOS und eile im Vergleich dung sogar Vo
Android bietet. (ps) (
Das Testhandy: Nokia Lumia 920
Nokias Lumia 920 fungierte für vier Wochen als mein Testhandy und ließ mich zu keiner Zeit im Stich.
Lediglich am ersten Tag startete das Handy aus mir unbekannten Gründen einmal neu, danach lief es
jedoch zuverlässig und stabil. Die Akkuleistung war etwas schlechter als ich sie von meinem HTC One X+
gewohnt bin und auch an Tagen, an denen ich das Lumia nur wenig nutzte, musste es abends an die
Steckdose beziehungsweise auf das induktive Ladekissen. Abgesehen von der Batterie gab es keinerlei
größere Negativpunkte, besonders angetan haben es mir die Nokia-exklusiven
Apps wie Nokia City-Kompass und Nokia Music, die
Windows Phone 8 noch einmal um einige sehr inter-
essante und hilfreiche Features erweitern. Besonders
das Mix-Radio, bei dem ich aus zig verschiedenen
Musikrichtungen einen Sender wähle, bei diesem
aber nach Belieben Lieder überspringen kann, werde
ich vermissen. Auch die hervorragende Kamera,
deren Schnappschüsse dank der Pure-View-Techno-
logie locker auf Kom-
paktkamera-Niveau
liegen, ist in Verbin-
dung mit dem
automatischen
Skydrive-Cloud-
Sync ein tolles
Feature des
Nokia Lumia
920.
Der Windows-Phone-Marketplace bietet mittlerweile
eine deutlich größere Anzahl an wichtigen Apps und
Spielen, hinkt den großen Konkurrenten iOS und Andro-
id aber nach wie vor hinterher. Hier gibt es noch Nach-
besserungsbdarf.
Kommentar
Tatsächlich hat mich Windows Phone 8 positiv überrascht, denn während ich
mit Microsofts Betriebssystem unterwegs war, habe ich nur selten an mein
Android-Handy gedacht. Doch kann ich tatsächlich zu einem Umstieg raten? Smartphone-Gamer sollten aktuell
nicht mit dem Gedanken spielen, denn das Angebot an Top-Titeln ist im Windows-Phone-Marketplace noch sehr nicht mit dem Gedanken spielen denn das Angebot an Top-Titeln ist imWindows-Phone-Marketplace noch sehr
klein. Social Networker hingegen müssen sich das Microsoft-OS tatsächlich näher anschauen, denn Facebook
und Co. sind an allen Ecken vertreten und das in einer Feature-Vielfalt, wie sie aktuell keine andere Mobilplattform
bietet. Ich selbst werde den Umstieg trotz der positiven Erfahrungen (noch?) nicht wagen – sobald das Market-
place-Angebot weiter gewachsen ist und Microsoft noch einige schmerzlich vermisste Features (Soundprofile!)
nachliefert, statte ich dem Windows-Kosmos aber gerne wieder einen Besuch ab.
TECHNIK FEATURE: Alternative Browser für Android- und Apple-Tablets
56 www.spielefilmetechnik.de 02/13
Besser browsen
Produktinfo Dolphin Chrome Opera Standard Firefox
Einstellungsmöglichkeiten Sehr gut Befriedigend Gut Gut Befriedigend
Bedienung Gut Gut Befriedigend Gut Nein
Desktop-Modus Ja Ja Ja Ja Nein
Vollbild-Modus Ja Nein Ja Nein Nein
Schnellwahl-Startseite Ja Nein Ja Ja Ja
Synchronisierung möglich Ja Ja Ja Nein Ja
Add-ons verfügbar Ja Nein Nein Nein Ja
Ladezeit: Webseiten 13 Sek. 11 Sek. 10 Sek. 15 Sek. 13 Sek.
Browsermark 865 Pkt. 1.236 Pkt. 1.638 Pkt. 744 Pkt. 1.099 Pkt.
FAZIT
Perfekt auf die Touchbedie-
nung abgestimmter Browser
mit vielen Features und Ein-
stellmöglichkeiten
Schneller Browser mit über- rr
sichtlicher Bedienoberfläche,
aber reduzierten Einstel-
lungsmöglichkeiten
Webseitenladezeiten und
Funktionsumfang überzeu-
gen, die umständliche Bedie-
nung weniger
Etwas lahmer Browser mit
soliden Personalisierungs-
möglichkeiten, aber ohne
Funktions-Highlights
Viele Erweiterungsmöglich-
keiten durch großes Add-on-
Angebot. Bedienung und
Leistung eher Durchschnitt.
Dolphin
Der Dolphin-Browser kommt mit etlichen Komfortfunktionen, die die
Touchfähigkeiten Ihres Tablets voll ausnutzen: Wischen Sie
beispielsweise vom linken Rand aus nach rechts, fährt ein Menü-
Balken ins Bild, der Ihnen unter anderem Zugriff auf Ihren Browser-
verlauf und die Lesezeichen gewährt. Weiterhin ist es möglich,
Webseiten mittels Gesten aufzurufen. Malen Sie etwa ein „Y“, wird
Youtube aufgerufen – das klappt in der Praxis hervorragend. Loben
müssen wir auch die zahlreichen Individualisierungsmöglichkeiten,
angefangen von der Bestimmung der Schriftgröße über die freie
Wahl der Standard-Suchmaschine bis hin zur Art, wie der Browser
beendet werden soll (z. B. Verlauf löschen etc.). Außerdem können
Sie ein Backup aller Einstellungen und Lesezeichen erstellen und
auf SD-Karte ablegen. Nutzen Sie Dolphin auch auf anderen Geräten
wie Ihrem Smartphone, lassen sich Lesezeichen und Verlauf syn-
chronisieren. Reichen Ihnen die vielen Funktionen noch nicht, stehen
zahlreiche Add-ons bereit. Im Browsermark-Test liegt Dolphin hinter
den meisten Konkurrenten, auch die Ladezeiten von Webseiten sind
eher durchschnittlich. Aufgrund seiner Vielseitigkeit und der klasse
Touchunterstützung erhält er dennoch unsere Empfehlung.
Chrome
Chrome gehört zusammen mit Opera zu den schnellsten Browsern im Testfeld. Die durch-
schnittliche Webseitenladezeit beträgt elf Sekunden. Verwenden Sie den Google-Browser
standardmäßig auch auf Ihrem Desktop-PC oder Notebook, werden Lesezeichen, Favoriten
und der Verlauf synchronisiert, sobald Sie sich mit dem Tablet über Ihren Google-Account
anmelden. Chrome punktet weiterhin mit einer äußerst gelungenen Bedienung: Alle Schalt-
flächen sind gut mit dem Finger zu treffen und sinnvoll angeordnet. Statt per Fingereingabe
können Sie auch mittels Sprache eine Suche starten oder eine Webseite aufrufen. Inkogni-
to-Surfen ist außerdem möglich. Die Einstellungsmöglichkeiten fallen eher dürftig aus.
Opera
Die Mobilversion von Opera ist der Sprinter unter den Android-
Browsern. Die durchschnittliche Ladezeit einer Webseite beträgt
lich zehn Sekunden. Wer Opera auch auf einem PC oder Note-
nutzt, kann Lesezeichen und Favoriten mit der Android-Vari-
synchronisieren. Aufgrund der mickrigen Schaltflächen und der
n Untermenüs empfinden wir die Steuerung etwas fummelig.
Durchschalten von Tabs sind außerdem zwei Fingertipps nötig.
haben uns die Einstellmöglichkeiten gefallen, die nahezu auf
Niveau unserer Android-Browser-Empfehlung Dolphin liegen.
Standard-Android-Browser
Android-Standard-Browser verfügt über recht gute Einstellmög-
eiten. So dürfen Sie beispielsweise die Textgröße bestimmen und
egen, dass keine Bilder und Flash-Inhalte angezeigt werden sollen
urch erhöht sich die Seitenladegeschwindigkeit). Wir vermissen
unktion zur Synchronisierung mit anderen Android-Geräten. Dank
eräumter Oberfläche geht das Surfen leicht von der Hand, Seiten
der Browser allerdings langsamer als die gesamte Konkurrenz.
Firefox
Über den Firefox-Sync-Account sind Sie in der Lage, Lesezeichen mit anderen Geräten,
auf denen Sie Firefox verwenden, zu synchronisieren. Die Einstellungsmöglichkeiten des
Browsers beschränken sich auf das Wesentliche, die Bedienung gestaltet sich etwas
umständlich: Um beispielsweise einen Tab zu öffnen, müssen Sie zweimal tippen, bei der
Konkurrenz reicht meist einmal. Im Unterschied zu den Mitbewerbern steht kein Desktop-
Modus bereit, der automatisch die mobilen Versionen von Webseiten umgeht. Größtes
Plus: Das riesige Angebot an Add-ons wie Werbeblocker, Video-Downloader etc.
ledigl
book
ante s
vielen
Beim
Gut h
dem
Der A
lichke
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ein Fu
aufge
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Redaktionstipp
Redaktionstipp
FEATURE: Alternative Browser für Android- und Apple-Tablets TECHNIK
02/13 www.spielefilmetechnik.de 57
Feature Der Standard-Browser Ihres Tablets ist Ihnen zu langsam oder lässt sich zu wenig an
Ihre Bedürfnisse anpassen? Dann wird’s Zeit für einen Umstieg! Wir stellen den mitgelieferten
Browsern von iOS und Android jeweils vier kostenlose Alternativen gegenüber.
Produktinfo Dolphin Chrome Apollo Safari Mercury
Einstellungsmöglichkeiten Sehr gut Befriedigend Befriedigend Ausreichend Sehr gut
Bedienung Gut Gut Gut Gut Noch gut
Desktop-Modus Ja Ja Nein Ja Ja
Vollbild-Modus Ja Nein Nein Nein Ja
Schnellwahl-Startseite Ja Ja Ja Nein Ja
Synchronisierung möglich Ja Ja Ja Ja Ja
Add-ons verfügbar Nein Nein Nein Nein Nein
Ladezeit: Webseiten 8 Sek. 8 Sek. 8 Sek. 8 Sek. 6 Sek.
Browsermark 2.130 Pkt. 2.032 Pkt. 2.085 Pkt. 2.478 Pkt. 2.025 Pkt.
FAZIT
Unter iOS glänzt Dolphin
sowohl mit großem Funkti-
onsumfang als auch mit
schneller Performance.
Gute Webseitenladege-
schwindigkeit, Bedienung und
Funktionsumfang mit Andro-
id-Version fast identisch
Reduzierte und damit sehr
übersichtliche Bedienung,
gelungene Anbindung an
soziale Netzwerke
Safari ist schnell, komfortabel
zu bedienen, bietet aber nur
wenige Einstellungsmöglich-
keiten.
Ein sehr flotter Browser mit
ausgefeilten Anpassungs-
möglichkeiten und vielen
praktischen Features
Dolphin
Der Dolphin-Browser begeistert auch auf dem iPad mit exzel-
lenter Bedienung und ähnlich umfangreichen Einstellungs-
optionen. Auch die Synchronisierung mit anderen Geräten,
auf denen Sie Dolphin verwenden, klappt hervorragend.
Zusammen mit dem iOS-Standard-Browser Safari liefert der
Netz-Delfin das beste Ergebnis im Browsermark-Test.
Apollo
Apollo verfügt zwar nur über eine überschaubare Anzahl an
Features, diese wurden aber äußerst einsteigerfreundlich
umgesetzt: Sämtliche Funktionen wie das Synchronisieren mit Ihrem
Google- oder Firefox-Konto oder den installierten RSS-Reader erreichen
Sie direkt über ein übersichtliches Button-Menü. Auch die wenigen
Anpassungsmöglichkeiten wie den Reader-Modus (Grafiken werden
ausgeblendet) oder die Textgröße sind mit nur einem Fingertipp erreich-
bar. Ebenfalls gelungen ist die Anbindung an die wichtigsten sozialen
Netzwerke und Onlineshops. In Sachen Performance liegt Apollo nahe-
zu gleichauf mit Safari, Chrome und Co.
Chrome
Unter iOS macht Chrome in der Praxis ebenfalls eine gute
Figur: Die Touchbedienung funktioniert intuitiv und reibungs-
los. Der Seitenaufbau geht zügig vonstatten. Die Anbindung
an ein Google-Konto sowie der Import von Browserdaten wie
Lesezeichen gehört auch hier zum Funktionsumfang. Genau
wie bei der Android-Version halten sich die Individualisie-
rungsmöglichkeiten in Grenzen.
Safari (Standard-iOS-Browser)
Mit einer durchschnittlichen Webseitenladegeschwindigkeit von
acht Sekunden gehört Safari zu den schnellsten iPad-Browsern.
Browsermark-Test lässt er sogar die gesammelte Konkurrenz
ter sich. An der intuitiven Bedienung und dem übersichtlichen
tzer-Interface gibt es nichts zu meckern. Lesezeichen lassen
h mittels iCloud zwischen mehreren i-Geräten synchronisie-
. Geht es um Anpassungsmöglichkeiten, muss der Anwender
hr Abstriche machen als bei den Rivalen: Zwar finden Sie einen r
ader-Modus, der Textgrößenänderungen erlaubt, eine Option
m Abschalten der Bilderanzeige auf Webseiten existiert jedoch
ht. Einen Vollbild-Modus suchen Sie außerdem vergebens.
Mercury
rcury ist ein ansprechend gestalteter Browser, dessen
nktionsumfang über die Standards hinausgeht. Es
warten Sie Synchronisierung mit Google- und Firefox-
nten, Dropbox-Integration sowie ein RSS-Reader und
sehr gut funktionierender Werbeblocker. Wer Mercury
ch seinen Bedürfnissen gestalten möchte, bekommt
hier ebenfalls einiges geboten. So können Sie unter ande-
rem zahlreiche Suchmaschinen einrichten und die Optik des Browsers mittels unterschiedli-
cher Themes verändern. Mercury punktet darüber hinaus mit einer ausgefeilten Gestensteu-
erung. Genau wie bei Dolphin führen Sie alternativ zur herkömmlichen Steuerung Aktionen
aus, indem Sie einfache Symbole auf den Screen zeichnen. Webseiten baut Mercury mit
durchschnittlich sechs Sekunden von allen hier vorgestellten Browsern am schnellsten auf.
Ein Manko gibt es dann aber doch: Aufgrund der vielschichtigen Menüs verläuft die Bedienung
bisweilen etwas umständlich. Dank des großen Feature-Angebots, der schnellen Arbeitsweise
und der zahlreichen Anpassungsmöglichkeiten ist Mercury trotzdem unser iOS-Favorit.
Im B
hint
Nut
sich
ren
me
Rea
zum
nich
Me
Fun
erw
Kon
ein
nac
hie
Redaktionstipp
Redaktionstipp
TECHNIK TEST: Smartphone-Apps
58 www.spielefilmetechnik.de 02/13
Gabi
Soziales Netzwerk Gabi macht Facebook nicht nur erträglich, sondern geradezu schön!
V
or allem auf mobilen Geräten ist der
VV
Umgang mit Facebook alles andere k
als unbeschwert. Schließlich wollen VV
tonnenweise Informationen auf einem klei-
nen Display untergebracht werden. Ob-
wohl die offizielle Facebook-App im Laufe
der Zeit immer besser wurde, wirkt sie
weder übersichtlich noch hübsch. Vielmehr
scheinen die Enwickler das Ziel vor Augen
zu haben, so schnell wie möglich so viele
Informationen wie möglich an den Mann zu
bringen. Wo bleibt da der Spaß? Genau
hier kommt Gabi ins Spiel und verfolgt i
einen völlig anderen Ansatz: Anstatt wie
gehabt alle Beiträge in der Timeline auf-
zulisten, filtert und sortiert Gabi die Nach i -
richtenflut. Sie möchten lediglich Vi-
deo-Beiträge angezeigt bekommen? Kein
Problem. Sie würden lieber alle Meldungen
nach Beziehungsstatus ordnen? Auch das
ist mit nur einem Fingerzeig möglich. Zu-
dem unterhält Sie Gabi mit Listen à la „Die i
beliebtesten Musikbeiträge“ oder „Die be-
liebtesten Bilder“. Das Tolle ist, dass jeder
Beitrag passende Weiterleitungen bietet.
Beinahe so, als würde Sie Gabi an der i
Hand führen. Besonders interessant sind
die Statistiken, die Gabi über die eigenen i
Facebook-Freunde ausspuckt. Wer erstellt
die meisten Beiträge? Wer klickt am häu-
figsten auf Ihre Postings? Wer ist noch
SYSTEM (PREIS)
iOS (€ 0,89)
VERGLEICHBAR MIT
Flipboard, Facebook
ANBIETER
Loui Apps
SPRACHE
Englisch
WEBSEITE
www.gogogabi.com
Single? Wer mag Ihre Fotos besonders
gerne? Gabi verwandelt die Informations i -
flut in schmackhafte kleine Häppchen.
Selbst wenn Sie zu den Menschen gehö-
ren, die Facebook nicht ertragen, sollten k
Sie dieser App eine Chance geben. Sie
erleben das soziale Netzwerk dadurch von
einer völlig anderen Seite. Schade, dass
die Berliner Programmierer von Loui Apps
keine deutschen Texte anbieten. (ai)
PRODUKTNAME
Erfrischend anders
Verwandelt Info-Flut in
schöne Häppchen
Durchdachtes Design
Smarte Filter
Keine deutschen
Bildschirmtexte
SEHR GUT
NOTE 1,4
Cycloramic
VIDEOGRAFIE
SYSTEM iPhone 5 • ANBIETER Egos Ventures Inc • PREIS € 0,89
Panoramabilder sind angesagt wie nie zuvor. Die meisten
Apps verdonnern Sie aber dazu, das Smartphone während
der Aufnahme zu bewegen, um die Umgebung auf einem
Foto einzufangen. Cycloramic
richtet sich an bequemere Naturen
und macht sogar 360°-Videos! Die
App nutzt die Vibrationsfunktion
des iPhone 5, um das Handy um
die eigene Achse zu drehen, wäh-
rend die Kamera die Umgebung
einfängt. Mit anderen Modellen
funktioniert der Trick leider nicht.
Zudem muss das Handy auf einer
sehr glatten Oberfläche stehen.
Prädikat: witzig und kurios. (ai)
BEFRIEDIGEND
NOTE 3,2
Kik Messenger
KOMMUNIKATION
SYSTEM iOS, Android, WP, Blackberry • ANBIETER Kik Inc. • PREIS Gratis
Im Vergleich zum Whatsapp Messenger bietet r Kik Messen-
ger gleich mehrere Vorteile. 1. Die App funktioniert nicht r
nur mit dem Smartphone, sondern auch per Tablet oder
iPod Touch. 2. Sie können nicht
nur Texte, Bilder und Videos ver- rr
schicken, sondern auch Selbstge-
kritzeltes. Bereits 30 Millionen
Menschen weltweit nutzen Kik
Messenger, doch in Deutschland
ist die App noch nicht sehr ver-
breitet. Wir hoffen, dass sich das
ändert, denn der smarte, zuverläs-
sige und kostenlose Messenger
stellt wirklich eine Bereicherung
für jedes Mobilgerät dar. (ai)
SEHR GUT
NOTE 1,4
Mixlr
AUDIO
SYSTEM iOS • ANBIETER Mixlr • PREIS Gratis
Die Macher bezeichnen ihre Online-Plattform als Social
Live Audio und treffen den Nagel damit auf den Kopf. Je-
der kann mit Mixlr eigene Radiosendungen aufzeichnen, r
ausstrahlen und dabei mit seinen
Zuhörern chatten. Ab sofort brau-
chen Sie dafür nicht mal mehr ei-
nen Computer, denn die App ver- rr
wandelt das iOS-Gerät in einen
mobilen Radiosender. Es ist wirk-
lich verblüffend, wie einfach das
Ganze funktionert. Im Endeffekt
sind Sie nach drei Klicks bereits
live auf Sendung und können von
Millionen von Menschen gehört
werden. Wir sind verblüfft. (ai)
SEHR GUT
NOTE 1,3
Sie würden gerne wissen, welcher Ihrer Kontakte
die meisten Facebook-Freunde hat? Voilà!
Gabi ermöglicht es Ihnen, sämtliche Facebook-Bei-
träge nach Kategorien zu filtern. Das ist Gold wert!
TEST: Systemkameras TECHNIK
02/13 www.spielefilmetechnik.de 59
Kolossale Kameras
Systemkameras Spiegellose Knipsen sind klein und kompakt? Weit gefehlt! Fujifilms und
Panasonics Kamera-Boliden fordern die Top-DSLRs nicht nur in puncto Größe heraus.
E
rinnern Sie sich vielleicht noch an den
Systemkamera-Test der letzten Ausga-
be? Dort haben wir berichtet, dass dem
Wachstumstrend im Bereich der spiegellosen
Digicams Einhalt geboten wurde und Ihnen vier
Modelle vorgestellt, die durch die Bank hosen-
taschentauglich waren. Nur einen Monat später
müssen wir diese Aussage zumindest teilweise
revidieren, denn sowohl Panasonic als auch
Fujifilm liefern mit ihren Modellen Lumix GH3
und X-E1 zwei echte Kamera-Dickmänner, die
weder mit noch ohne Objektiv auch nur annä-
hernd in eine Hosentasche passen. Auch beim
Preis siedeln sich beide Modelle mit über 1.000
Euro weit jenseits dessen an, was man übli-
cherweise für eine Systemkamera auf den
Tisch legen muss. Dafür versprechen beide
Hersteller aber auch allerbeste Bildqualität, die
auch den letzten DSLR-Fanatiker dazu bringen
soll, die Klasse der Systemkameras endlich
ernst zu nehmen.
Olympus mag’s klassisch
Im Gegensatz zu Fujifilm und Panasonic
bleibt Olympus seiner bisherigen Linie treu
und spendiert den beiden neuesten PEN-
Modellen E-PL5 und E-PM2 jeweils eine sehr
kompakte Hülle. Zwar müssen Sie aufgrund
der Größe auf Extras wie einen elektroni-
schen Sucher oder integrierten Blitz verzich-
ten, die Bildqualität soll laut dem japanischen
Hersteller aber trotzdem höchsten Ansprü-
chen genügen. Dazu kommt, dass die Klein-
knipsen deutlich platzsparender transportiert
werden können und mit einem flachen Pan-
cake-Objektiv ausgestattet sogar in einer
Hosentasche Platz finden. Außerdem sind
beide Olympus-Kameras deutlich günstiger
als die High-End-Boliden der Konkurrenz.
Inwieweit die E-PL5 und die E-PM2 das
Bildqualitäts-Versprechen einlösen können
und ob Fujifilms X-E1 und Panasonics Lumix
GH3 die Spiegelreflex-Kolleginnen wirklich
das Fürchten lehren können, verraten wir
Ihnen in unserer Teststrecke. (ps)
SEHR GUT
NOTE 1,4
16-Megapixel-Sensor, Full-HD-Videoaufnahme, acht Serienbilder in der
Sekunde und Touch-Display – obwohl die E-PL5 den Zusatz „Lite“ im Na-
men trägt, kann sich ihre Ausstattung durchaus sehen lassen. Zwar löst
der ausklappbare 3-Zoll-Bildschirm leider nur mit mittelmäßigen 460.000
Bildpunkten auf, dank des guten Blickwinkels und der farbenfrohen Dar-
stellung ist das aber zu verschmerzen. Überhaupt werden Sie das berüh-
rungsempfindliche Display sehr häufig bemühen müssen, denn einige Ein-
stellungen lassen sich nur im sehr vollen, aber gut strukturierten Menü der
PEN erreichen. Die wichtigsten Aufnahmeparameter wie Blende, Belich-
tungszeit, Fokus und ISO-Empfindlichkeit können Sie aber über die gut
erreichbaren Schnelltasten in Verbindung mit dem praktischen Einstellrad
anpassen. Die Qualität der Fotos kann ebenfalls überzeugen, wenn auch
nicht ganz mit den Top-Kameras im Testfeld mithalten. Während die Schär-
fe selbst zum Rand hin sehr gut ist, macht sich bereits ab ISO 1.600 leich-
tes Bildrauschen bemerkbar, Details gehen ab ISO 3.200 verloren. Farben,
Dynamikumfang und Feinzeichnung sind dagegen auf Top-Niveau.
Kompaktes, hochwertiges Gehäuse Tolle Bildqualität Ordentliche Ausstattung Niedrige Display-Auflösung
Olympus PEN Lite E-PL5
WEB: www.olympus.de PREIS (UVP, ONLINE): € 700, ab € 680 (Kit 14-52 mm)
Das Touch-Display der PEN
E-Pl5 lässt sich um beinahe 180
Grad nach oben klappen.
TECHNIK TEST: Systemkameras
60 www.spielefilmetechnik.de 02/13
SEHR GUT
NOTE 1,2
SEHR GUT
NOTE 1,2
Die erste Reaktion beim Anblick der neuen Lumix lautet meist: „Das ist doch
keine Systemkamera!“. Ist sie aber doch, zumindest per Definition, denn ein
Spiegelsystem wie bei ähnlich großen DSLR-Kolleginnen findet man bei der
Panasonic nicht. Die Lumix ist aber nicht nur üppig dimensioniert, sondern
mit einem Gewicht von rund einem Kilogramm (mit Kit-Objektiv) auch noch
sehr schwer. Dafür merkt man ihr schon beim ersten Anfassen die Hochwer-
tigkeit an, denn das Gehäuse ist aus Magnesium gefertigt und noch dazu
spritzwassergeschützt, weshalb auch Foto-Touren im Regen kein Problem
für die GH3 darstellen. Wie bei einer DSLR sind über das komplette Gehäu-
se Tasten verteilt, mit denen wirklich jede Aufnahmeeinstellung in Windesei-
le angepasst werden kann. Ein großes Lob verdient sich außerdem der elek-
tronische Sucher, der mit guten 1,7 Millionen Bildpunkten auflöst und eine
tolle Bildvorschau liefert. Auch bei der Aufnahmequalität kann die Lumix
überzeugen: Der 16-Megapixel-Sensor sorgt für extrem scharfe Foto- und
Videoaufnahmen, mit sehr vielen Details und toller, natürlicher Farbgebung.
Lediglich in höheren ISO-Bereichen kommt die Rauschunterdrückung et-
was ins Schleudern, sodass leichtes Grießeln erkennbar wird. Sollten Sie
das nötige Kleingeld haben und eine flexible High-End-Kamera suchen,
dann ist die Lumix – auch dank der großen Micro-Four-Thirds-Objektivaus-
wahl – aber eine sehr empfehlenswerte Option.
Überzeugende Bildqualität Top-Ausstattung Sehr hochwertige Verarbeitung Groß, schwer und klobig
Panasonic Lumix GH3
WEB: www.panasonic.de PREIS (UVP, ONLINE): € 1.200, ab € 1.170 (Body)
Wie die bisher erhältlichen Modelle aus Fujifilms X-Serie kommt auch
die X-E1 in einem schicken Retro-Gehäuse, das nicht nur optisch, son-
dern auch haptisch vollends überzeugen kann. Im Inneren der X-E1
arbeitet ein 16-Megapixel-Sensor, der selbstverständlich auch Full-
HD-Videos aufnimmt. Das große Ausstattungshighlight ist allerdings
der elektronische Sucher, der mit überragenden 2,3 Millionen Pixeln
auflöst und damit das untypisch kleine und grob auflösende (460.000
Bildpunkte) 2,8-Zoll-Display nahezu überflüssig macht. Die Bedienung
erfolgt komplett über die rückseitigen Tasten und oberen Einstellräder,
da die Fuji als einzige Kamera im Vergleichstest kein berührungsemp-
findliches Display hat. Dank der vielen Knöpfe und der gut sortierten
Menüstruktur ist das aber zu verschmerzen. Die Fotos der X-E1 sind
sehr dynamisch und selbst zum Rand hin noch extrem scharf, außer-
dem leistet die Rauschunterdrückung hervorragende Arbeit. Erst ab
einer ISO-Empfindlichkeit von 6.400 beginnen die Aufnahmen leicht zu
rauschen, selbst bei ISO 12.800 (!) sind die Fotos noch für die Weiter-
bearbeitung verwendbar. Alles in allem bietet die Fuji – abgesehen von
ihren auch nicht gerade kompakten Ausmaßen – ein nahezu perfektes
Systemkamera-Paket. Lediglich der stolze Body-Preis von 900 Euro
dürfte eventuelle Systemkamera-Ein- und -Umsteiger abschrecken.
Überragende Bildqualität Extrem hoch auflösender Sucher Schickes Retro-Gehäuse Niedrige Display-Auflösung, keine Touch-Funktion
Fujifilm X-E1
WEB: www.fujifilm.de PREIS (UVP, ONLINE): € 900, ab € 900 (Body)
Vergessen Sie das 2,8-Zoll-Dis-
play und nutzen Sie stattdessen
lieber den überragenden Sucher.
Der elektronische Sucher wird
unterstützt von einem dreh- und
schwenkbaren Touch-Display.
TESTSIEGER
02/2013
Im Vergleich zum Schwestermo-
dell kommt die Mini-PEN mit
weniger rückseitigen Tasten aus.
GUT
NOTE 1,5
Mit einem Internetpreis von rund 600 Euro ist die E-PM2 circa 80
Euro günstiger als ihre etwas größere Schwester E-PL5, in puncto
Ausstattung sind beide aber beinahe identisch. Die Sensor-Auflö-
sung liegt ebenfalls bei 16 Megapixeln, auch das Display bietet nur
mittelmäßige 460.000 Bildpunkte. Der Hauptunterschied findet sich
bei der Bedienung, denn im Gegensatz zum Schwestermodell lässt
sich der Bildschirm der E-PM2 nicht ausklappen, außerdem bietet
die Mini-PEN kein Modus-Wahlrad auf der Oberseite und weniger
rückseitige Einstelltasten. Das bedeutet gleichzeitig, dass man sich
häufiger per Touch-Bedienung durch die Menüs arbeiten muss, für
unseren Geschmack etwas zu oft, denn trotz guter Strukturierung ist
die Optionsauswahl hin und wieder sehr fummelig. Bei der Bildquali-
tät gibt es dagegen kaum Unterschiede zum Schwestermodell, nur
die Lowlight-Aufnahmen fielen einen Tick unschärfer aus. Ansonsten
glänzen auch die Fotos der E-PM2 mit vielen Details und hohem Dy-
namikumfang. Farbsäume an Kontrastkanten oder Verzeichnung am
Kit-Objektiv konnten wir nicht feststellen. Genau wie die E-PL5 und
Panasonics Lumix GH3 setzt auch die Mini-PEN auf das Micro-Four-
Thirds-Format und bietet potenziellen Käufern damit eine große Fle-
xibilität – und das zu einem sehr fairen Preis.
Tolle Bildqualität Handliches Gehäuse Gutes Kit-Objektiv Bedienung hin und wieder etwas umständlich
Olympus PEN Mini E-PM2
WEB: www.olympus.de PREIS (UVP, ONLINE): € 600, ab € 600 (Kit 14-52 mm)
Produktinfo Fujifilm X-E1 Panasonic Lumix GH3 Olympus PEN Lite E-PL5 Olympus PEN Mini E-PM2
Webseite www.fujifilm.de www.panasonic.de www.olympus.de www.olympus.de
Preis (UVP, Online) € 900, ab € 900 (Body) € 1.200, ab € 1.170 (Body) € 700, ab € 680 (Kit 14-52 mm) € 600, ab € 600 (Kit 14-52 mm)
Technische Daten
Foto-/
Videoauflösung
16 Megapixel/
1.920 x 1.080 Pixel (24 FPS)
16 Megapixel/
1.920 x 1.080 Pixel (50 FPS)
16 Megapixel/
1.920 x 1.080 Pixel (30 FPS)
16 Megapixel/
1.920 x 1.080 Pixel (30 FPS)
Objektiv-Bajonett Fujifilm X-Mount Micro-Four-Thirds Micro-Four-Thirds Micro-Four-Thirds
Display 7,2 cm (2,8 Zoll), ca. 320 x 480 Pixel
(460.000 Bildpunkte*)
7,6 cm (3 Zoll), ca. 390 x 520 Pixel (614.000
Bildpunkte*)
7,6 cm (3 Zoll), ca. 320 x 480 Pixel (460.000
Bildpunkte*)
7,6 cm (3 Zoll), ca. 320 x 480 Pixel (460.000
Bildpunkte*)
Belichtung Programm-, Zeit-,
Blendenautomatik, manuell
Programm-, Zeit-,
Blendenautomatik, manuell
Programm-, Zeit-,
Blendenautomatik, manuell
Programm-, Zeit-,
Blendenautomatik, manuell
Schnittstellen Mini-USB, A/V-Out, Mini-HDMI, Mikrofon, Micro-USB, A/V-Out, Mini-HDMI,
Fernbedienung, Mikrofon, Kopfhörer, WLAN
Micro-USB, A/V-Out, Micro-HDMI Micro-USB, A/V-Out, Micro-HDMI
Speicher/intern SDXC/- SDXC/- SDXC/- SDXC/-
Maße/Gewicht 129 x 75 x 38 mm/670 g (inkl. Kitobjektiv) 133 x 93 x 82 mm/1.024 g (inkl. Kitobjektiv) 110 x 64 x 38 mm/448 g (inkl. Kitobjektiv) 110 x 64 x 34 mm/382 g (inkl. Kitobjektiv)
TESTURTEIL SEHR GUT 1,2 SEHR GUT 1,2 SEHR GUT 1,4 GUT 1,5
* Herstellerangabe 1Pixel = 3 Bildpunkte
Fazit
Dreimal „sehr gut“, einmal „gut“ – was für ein Monat für die Systemka-
meras. Unterm Strich kann man wirklich jeder der vier spiegellosen
Knipsen eine Top-Bildqualität attestieren und das obwohl sich die Kameras im Preis doch
deutlich voneinander unterscheiden. Die beiden Olympus-Kameras sind nahezu iden-
tisch, lediglich in puncto Optik und Ausstattung gibt es minimale Unterschiede. Ob das
bewegliche Display und einige zusätzliche Tasten der E-PL5 die 80 Euro Mehrpreis im
Vergleich zur E-PM2 rechtfertigen können, halten wir allerdings für fraglich. Fujifilm und
Panasonic bewegen sich mit ihren Kamera-Kolossen auf einem noch höheren Niveau,
hier liegt die Präferenz für eines der beiden Modelle letztendlich im Auge des Betrachters.
Beide machen tolle Fotos, wobei die X-E1 aufgrund ihres hervorragenden Rauschver-
haltens hier minimal die Nase vorn hat. Daher sichert sich die Fuji letztendlich trotz
gleicher Note den Testsieg, denn unterm Strich ist bei einer Kamera stets die Bildqualität
das entscheidende Kriterium. Letztendlich sind aber beide Kameras absolut empfehlens-
werte High-End-Knipsen, sofern Sie über das nötige Kleingeld verfügen.
TEST: Systemkameras TECHNIK
02/13 www.spielefilmetechnik.de 61
TESTSIEGER
02/2013
TECHNIK Kurztests
62 www.spielefilmetechnik.de 02/13
Kurztests
Vermischtes An dieser Stelle nehmen wir für Sie regelmäßig die
interessantesten Produktneuheiten des Monats unter die Lupe.
Gaming-Headset (Xbox 360, PS3, Wii, PC)
Sharkoon X-Tatic Air
WEBSEITE: www.sharkoon.de
PREIS (UVP, ONLINE): € 100, ab € 90
Die Basis vom X-Tatic Air dient sowohl als Ver-
bindungszentrale, Funksender, Halterung für
den Kopfhörer und Ladestation. Diese versorgt
nicht das drahtlose Headset direkt, sondern
Akkus (gleichzeitig zwei AAA und zwei AA) mit
Strom. Das klingt zunächst unpraktisch, ist
aber clever: Der Kopfhörer benötigt zwei
AAA-Batterien, vier werden aber mitgeliefert.
So stehen immer frische Batterien parat und
es gibt keine Zwangspausen beim Zocken.
Ebenfalls im Lieferumfang enthalten sind vier
AA-Akkus – praktisch für die drahtlosen
Xbox-Controller. Leider verströmt das gesam-
te Ensemble Plastik-Charme und sowohl
Headset als auch abnehmbares Mikro sitzen
zu locker. Sprache wird verständlich übertra-
gen, aber wie der eigentlich anständige Klang
stets von einem hörbaren und somit notenmin-
dernden Rauschen begleitet.
Zwei Audioquellen parallel anschließbar
Tolle Ausstattung
Rauschen bei Aufnahme und Wiedergabe
Plastik-Charme
BEFRIEDIGEND NOTE 2,5
iPhone-5-Lautsprecher
JBL On Beat Micro
WEB: www.jbl.com PREIS (UVP, ONLINE): € 100, ab € 100
Gut drei Monate sind seit dem iPhone-5-Debüt ins Land gegangen,
bevor das erste Lautsprecher-Dock mit dem neuen Light-
ning-Anschluss den Weg in unser Testlabor gefunden
hat. Mit dem On Beat Micro spielen Sie Ihre Musik di-
rekt vom iPhone 5 ab und frischen gleichzeitig den
Akku auf. Bedingt durch die Mulde können die eben-
falls mit Lightning ausgestatteten iPads (4. Generati-
on und Mini) leider nicht andocken. Ansonsten zeigt
sich der kleine Krachmacher durchaus vielseitig: Per
Klinkenanschluss werden beliebige Quellen verstärkt,
ältere iOS-Geräte können, via USB angeschlossen,
Strom tanken und musizieren. Im Sockel versteckt sich
obendrein ein Fach für vier AAA-Batterien, die Saft für
bis zu fünf Stunden Spielzeit abseits vom Stromnetz liefern.
Für seine geringe Größe klingt das On Beat Micro sehr anständig, wenn auch etwas bass arm,
und kann auch große Räume etwas über Zimmerlautstärke beschallen.
Vielseitig einsetzbar Guter Klang Optionaler Batteriebetrieb
iPad (4. Gen., Mini) können nicht andocken
GUT NOTE 1,8
Tastatur
Leopold FC500R
WEB: www.getdigital.de PREIS (UVP, ONLINE): € 120, ab € 120
Mechanische Tastaturen sind leider aus der Mode gekommen. Wer aber die klassische Eingabe-
methode bevorzugt, findet in der Leopold FC500R ein Vorzeigeexemplar ihrer Gattung. Ihre Tasten
weisen einen langen Hub mit knackigem Druckpunkt und hartem Anschlag auf, den man sowohl
fühlen als auch hören kann. Zehn-Finger-Könner erreichen auf der Leopold ungeahnte Geschwin -
digkeiten, auch weil die Tastatur via USB bis zu sechs gleichzeitige Anschläge separat registriert.
Dabei bleibt sie aufgrund ihres hohen Gewichts stets standsicher. Für Vollprofis ist die FC500R
übri gens auch in einer unbeschrifteten, also völlig schwarzen Ausführung erhältlich.
Präziser, deutlich fühlbarer Druckpunkt Besonders robuste Mechanik (Cherry MX)
Sehr lautes Tippgeräusch Hohe, unergonomische Kante an der Unterseite
GUT NOTE 1,5
Kurztests TECHNIK
Mobiler Bluetooth-Lautsprecher
Equinux Tizi Beat Bag
WEB: www.equinux.de PREIS (UVP, ONLINE): € 80, ab € 80
Für die Hosentasche ist der Lautsprecher mit
seinen 635 Gramm nichts, mit dem praktischen
Tragegriff nimmt man ihn aber gerne von Zim-
mer zu Zimmer, in den Garten oder auf den Bal-
kon mit. Der Akku mit 1.000 mAh reicht für be-
achtliche zehn Stunden Spielzeit, bevor er an
einem USB-Port frischen Saft tanken muss. Der
Beat Bag spielt erfreulich ausgewogen und so-
gar recht laut auf – der Pegel genügt für kleine
bis mittlere Räume. Eine Aufstellung in Wandnä-
he verbessert den zunächst etwas dünnen Bass
hörbar. Zusätzlich ist eine recht anständige Frei-
sprechfunktion an Bord. Erwachsener Klang,
praktische Form, fairer Preis – eine sehr gute
Vorstellung!
Guter Klang Lange Akkuausdauer
Kein Netzteil im Lieferumfang
SEHR GUT NOTE 1,4
Mini-Stereoanlage
Samsung MM-E330D
WEB: www.samsung.de PREIS (UVP, ONLINE): € 150, ab € 110
Ihren Kampfpreis von aktuell kaum über 100 Euro im Online-Handel sieht man Samsungs
MM-E330D nicht an. Die Mini-Stereoanlage präsentiert sich im modernen Design. Die
lackglänzenden Fronten der Lautsprecher und der würfelförmigen Zentrale hinterlassen ei-
nen wertigen Eindruck. Erst ein Blick auf die spärlich bestückte Anschlussbank offenbart
Sparmaßnahmen: Mit externen Quellen kommuniziert die Samsung-Anlage nur via Ste-
reo-Cinch, außerdem gibt sie MP3s von USB-Medien wieder. Im Sound-Check zeigt die
MM-E330D Schwächen im Bassbereich und bei der Maximallautstärke – weiter als zwei
Drittel sollte man besser nicht aufdrehen,
sonst kracht’s. Eingedenk des Preises geht
der Sound aber absolut in Ordnung.
Modernes Design
Übersichtliche Fernbedienung
Nicht pegelfest
Praktisch kein Tiefbass
SEHR GUT NOTE 1,4
Sound-Gadget
Beatbots My Keepon
WEB: www.getdigital.de PREIS (UVP, ONLINE): € 60, ab € 60
Der putzige Tanzvogel My Keepon wurde ursprünglich als
Lernspielzeug für autistische Kinder entwickelt und ist auf-
grund seiner Popularität jetzt auch in einer technisch ab-
gespeckten Variante für jedermann erhältlich. Der gelbe
Piepmatz hat zwei verschiedene Modi, die über Tasten
auf der Unterseite seines Sockels aktiviert werden.
Im Berührungsmodus reagiert er über integrierte
Sensoren auf Piksen oder Streicheleinheiten und
wendet sich Ihnen zu oder hüpft freudig, wenn er ge-
tätschelt wird. Viel lustiger ist aber der Musikmodus,
bei dem der Keepon erstaunlich taktsicher zu Lie-
dern, Klatschen oder Gesang tanzt. Hierzulande ist
der Mini-Vogel exklusiv bei Getdigital erhältlich, für
60 Euro bietet er viel Spaß für Groß und Klein.
Putziger kleiner Tanzvogel
Erstaunliche Taktsicherheit
Integrierte Berührungssensoren
Benötigt acht AAA-Batterien (oder Netzteil)
KAUFTIPP
02/2013
BEFRIEDIGEND NOTE 2,9
GGGGG
eeeesscchhhhheeeeennnnkkkk ddddeeeessss JJJJaaaahhhhrrrreeesss
2222
0000
11
222222
111
.. PPPPlllllaaattttzz HHHHTTTTCCC OOOnnnneeee XXXX++++ &&&& OOOOnnneeee
VVVVVV
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64 www.spielefilmetechnik.de 02/13
Geschenk des Jahres
SFT-Leserwahl Im vergangenen
Jahr wollten wir von Ihnen wissen,
über welches Präsent Sie oder Ihre
Lieben sich am meisten freuen
würden. In unserer Leserwahl such-
ten wir das Geschenk des Jahres
2012. Das sind die Sieger.
E
in Fernseher? Eine Stereoanlage?
Oder lieber doch ein voll aus-
gestatteter Spiele-PC? Kurz vor
Weihnachten wollten wir von Ihnen wis-
sen, welches Produkt Sie am liebsten bei
sich unterm Tannenbaum finden oder
gerne selbst verschenken würden. Zur
Wahl stellten sich zehn Neuheiten aus
dem Jahr 2012, darunter Ohrhörer, Satel-
litenempfänger und intelligente Fern-
bedienungen. Dann waren Sie gefragt:
Unter www.spielefilmetechnik.de stimm-
ten rund 5.000 Teilnehmer ab, welches
der vorgestellten Hightech-Spielzeuge
das beste Präsent abgeben würde. Nun
liegen die Ergebnisse vor: Die begehrtes-
ten Gadgets 2012 sind die beiden Top-
Smartphones One X+ und One V von
HTC. Dichtauf folgen der praktische
Fernsehempfänger Elgato EyeTV für
Apples iPad sowie Canons universelles
Druck-Genie Pixma MG6350. Zu gewin-
nen gab es übrigens auch etwas: Jeder
der vorgestellten Anbieter stiftete Gerä-
te, die unter allen Teilnehmern verlost
wurden. Die glücklichen Gewinner wer-
den in den kommenden Tagen benach-
richtigt und dürfen sich über ein ver-
spätetes Weihnachtspräsent freuen. Wir
bedanken uns bei allen Lesern, die
mitgemacht haben, sowie bei den teil-
nehmenden Firmen!
1
. Platz HTC One X+ & One
V
G
eschenk des Jahres
2
0
1
2
CANON PIXMA MG6350
HTC ONE X+ & ONE V
ELGAT AA O EYETV
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02/13 www.spielefilmetechnik.de 65
Smart telefonieren
WEBSEITE: www.htc.de PREIS: ca. € 299 (One V), ca. € 649 (One X+)
HTC liefert zwei Smart-
phone-Kracher für An-
spruchsvolle. Das One X+
zählt mit seinem HD-Dis-
play, dem Quadcore-Pro-
zessor von NVIDIA
®
AA und der
extrem hohen Leistungsfä-
higkeit zu den besten An-
droid-Handys überhaupt
und lässt die Herzen vieler
Technik-Fans höherschla-
gen. Als zweites Modell gab
es das Mittelklasse-Smart-
phone HTC One V zu ge-
winnen, das vor allem mit
seinem edlen Design und
der überragenden Kamera
überzeugt. Beide Smart-
phones bieten außerdem
Beats-Audi o-Unterstüt-
zung, die für ein spektaku-
läres Klangerlebnis beim
Musikhören sorgt.
2. PLATZ: 14,6 % DER STIMMEN
3. PLATZ: 11,8 % DER STIMMEN
1. PLATZ: 51,4 % DER STIMMEN
Live-Fernsehen fürs Tablet
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Anstecken, App starten, fernsehen – so einfach funktioniert
Elgatos EyeTV für Tablets (EyeTV Micro für Android, EyeTV
Mobile für iOS). Der kleine Adapter verfügt über eine auszieh-
bare Teleskopantenne und bringt digitales Funkfernsehen
(DVB-T) in bester Qualität auf Ihr Mobilgerät. Zum Empfang
wird keine Internetverbindung benötigt und somit auch das
Datenvolumen nicht belastet. Per Fingertipp lässt sich das
laufende Programm sogar anhalten (Time g g ( -Shift). Mit seinem )
Fliegengewicht von nur vier Gramm kann man den winzigen
Empfänger wirklich überall mit hinnehmen.
Druck mal wieder k
WEBSEITE: www.canon.de PREIS: ca. € 200
Canons Pixma MG6350 ist ein echtes Druckwunder. Der äußerst
hübsche und kompakte Alleskönner bringt im Handumdrehen Ihre
schönsten Fotos und wichtigsten Dokumente zu Papier – und das
auf Wunsch auch kabellos. Neben Standard-Druck per USB-Ver- rr
bindung versteht sich der Pixma MG6350 nämlich auch auf WLAN
und unterstützt dafür die beiden weitverbreiteten Formate Apple
AirPrint und Google Cloud Print. Zusätzlich kann der Drucker per
App mit Smartphone oder Tablet kommunizieren und beispiels-
weise Fotos direkt aus sozialen Netzwerken wie Facebook und Co. w
drucken oder auch Dokumente scannen und diese direkt auf Ihr d
Mobilgerät schicken. Sie sehen schon, der Canon M -Drucker ist ein
echtes Multitalent und würde sich – auch dank seiner edlen Optik e
– bestimmt toll auf Ihrem Schreibtisch machen. –
66 www.spielefilmetechnik.de 02/13
FILME
Ausblick Action, Abenteuer, Komödie: Das neue Jahr bringt
uns jede Menge Highlights! SFT sagt Ihnen, welche kom-
menden Filme sich Kino-Fans nicht entgehen lassen sollten.
Ausbblliickk AAAction AAbbbenttteuer Komödie: Das neue JJJahhhr bringt
Kinovorschau
2013
FEATURE: Kino-Vorschau 2013 FILME
Kinostart: 31. Januar 2013
nd The Last Stan
iner US-Kleinstadt nahe der Grenze zu Mexiko, Ray, gealterter Sheriff e
brutalen Mafioso auf der Flucht durch sein ver bekommt es mit einem - rr
Um den Gangster aufzuhalten, sammelt er eine schlafenes Nest zu tun.
er um sich. Arnold Schwarzeneggers Leinwand- bunte Truppe Helfe
einer Hauptrolle – nach acht Jahren Auszeit für Rückkehr in e
k. Regie führte bei dieser modernen Variante von die Politik
Bravo Rio der Südkoreaner Kim Jee-woon (The
ood, the Bad, the Weird Go ). Lesen Sie dazu auch dd
unser Interview mit Arnie auf Seite 22. u
Temporeicher Neo-Western
Kinostart: 14. Februar 2013
Stirb langsam – Ein guter
Tag zum Sterben
Bruce Willis is back in action: Als in die Jahre
gekommener, aber noch immer körperlich
fitter Cop John McLane reist er nach Moskau,
auf der Suche nach seinem ihm entfremdeten
Sohn Jack. Zu seiner Überraschung entpuppt
sich der Junior als CIA-Agent, der in Russland
einen Atomwaffen-Deal von Terroristen ver-
hindern soll. Der fünfte Teil der Die Hard-
Reihe verspricht wieder jede Menge tougher
Action und guter Sprüche alter Schule.
Fulminanter Oldschool-Actionkracher
Kinostart: 7. Februar 2013
Hitchcock
Schrullige Mischung aus Dramödie und Biopic über die
Umstände des Drehs von Alfred Hitchcocks Film Psy-
cho 1959 und die Aufs und Abs in der Beziehung des
Masters of Suspense (Anthony Hopkins) zu seiner Frau
Alma Reville (Helen Mirren). Exzellent besetztes (u . a.
Scarlett Johansson, Jessica Biel) Lustspiel.
Filmgeschichte auf unterhaltsame Art
Kinostart: 7. Februar 2013
Parker
Ein Profidieb, den seine Partner übers Ohr gehauen
und fast umgebracht haben, sinnt nach Rache: Er
folgt den Tätern ins schöne Palm Beach und macht
dort seinen Ex-Kumpanen das Leben schwer. Jason
Statham als rauer Rächer und Jennifer Lopez als
attraktiver Hingucker – beide mit viel Körpereinsatz.
Geradliniger Racheactionerit Fazit
Kinostart: 7. Februar 2013
Kokowääh 2
Fortsetzung des Komödien-Hits von und mit Til
Schweiger. Die Handlung soll eineinhalb Jahre nach
dem ersten Film anknüpfen und viele bekannte
Gesichter aufweisen: Neben Schweigers Tochter Luna
und Jasmin Gerat sind auch Karoline Herfurth und
Matthias Schweighöfer dabei.
Erfolg versprechende Familienunterhaltung zit
Kinostart: 14. Februar 2013
Findet Nemo 3D
Die Rückkehr des Clownfisch-Abenteuers auf die große
Leinwand – nicht als Fortsetzung, sondern als Wie der-
aufführung in 3D. Der kleine Fisch Nemo landet in einem
Aquarium. Während er die Flucht plant, begibt sich sein
ängstlicher Papa im Meer auf die Suche nach ihm.
Pixars Megahit als 3D-Spaß
Kinostart: 28. Februar 2013
Get the Gringo
Mel Gibson kehrt in das Fach zurück,
das ihn berühmt gemacht hat: kernige
Action mit lässigem Humor. In der ihm
auf den Leib geschriebenen Rolle des
zynisch-toughen Berufskriminellen
landet er in einem üblen, wie ein
Gangsterdorf organisierten mexikani-
schen Gefängnis. Mithilfe eines Zehn-
jährigen, mit dem er sich anfreundet,
trickst er in der Folgezeit die den Knast
beherrschenden Mafiosi aus.
Gaunerfilm mit Pep und Power
Kinostart: 28. Februar 2013
Hänsel und Gretel: Hexenjäger 3D
Überaus frei auf den Gebrüdern Grimm basierende Action-
Verfilmung, die quasi nach der Handlung des bekannten Mär-
chens ansetzt: Aufgrund ihrer leidvollen Erfahrung in der
Kindheit ziehen die Geschwister Hänsel (Jeremy Renner) und
Gretel (Gemma Arterton) als Erwachsene durch die Lande,
um Jagd auf Hexen zu machen. Blutiger Grusel-Actioner
irgendwo zwischen Brothers Grimm und Van Helsing.
Krachbum-Grusel im Märchenwald
FILME FEATURE: Kino-Vorschau 2013
Kinostart: 21. März 2013
Jack and the Giants 3D
Spektakuläres CGI-Fantasy-Abenteuer von X-Men-Regisseur
Bryan Singer. Ein junger Bauer (Nicholas Hoult) gelangt mit-
tels einer monströsen Bohnenranke in das jenseits der Wol-
ken gelegene Land der Riesen, um eine dorthin entführte
Prinzessin zu befreien. Doch sein Tun lässt einen Krieg zwi-
schen den Giganten und den Menschen heraufziehen. Mit
Ewan McGregor, Stanley Tucci, Bill Nighy und Ian McShane.
Aufwendig inszeniertes CGI-Abenteuer
Kinostart: 11. April 2013
Oblivion
Joseph Kosinskis (Tron: Legacy) Sci-Fi-Verfilmung
seines eigenen Comic-Buchs: Tom Cruise als Kriegs-
veteran, der auf der von Aliens zerstörten Erde der
Zukunft die Reste der Zivilisation zusammenräumt –
bis er auf dem Planeten lebende Menschen und Mons-
ter trifft. Mit Morgan Freeman und Olga Kurylenko.
Groß angelegtes Sci-Fi-Action-Abenteuer
Kinostart: 25. April 2013
Evil Dead
Neuverfilmung von Sam Raimis Horrorklassiker
Tanz der Teufel von 1981. Eine Gruppe junger Leute
findet im Urlaub im Keller einer abgelegenen Wald-
hütte ein mysteriöses Buch. Als sie in diesem lesen,
wecken sie die Dämonen der Hölle. Koproduziert
von Sam Raimi und Bruce Campbell.
Effektreicher Grusel-Schocker
Kinostart: 30. Mai 2013
Hangover 3
Keine Hochzeit, keine Junggesellenparty – im zwei-
ten Sequel der beliebten Buddy-Komödie wird das
Wolfsrudel (in bekannter Besetzung) mal auf andere
Art und Weise ins Desaster schlittern (erste Gerüch-
te sprechen von einer Flucht aus einem Sanatorium).
Todd Philipps (Hangover 1 & 2) führt erneut Regie.
Aberwitzige Buddykomödie im bewährten Stil
Kinostart: 6. Juni 2013
Carrie
Und noch ein Remake eines Horrorklassikers, dies-
mal nach Stephen Kings Vorlage: Eine pubertierende
Außenseiterin entwickelt telekinetische Fähigkeiten,
mit denen sie sich an ihren fiesen Mitschülerinnen
fürchterlich rächt. In der Titelrolle: die angesagte
Newcomerin Chloë Grace Moretz (Boys Don’t Cry).
Blutig-schauriges Horror-Drama
Kinostart: 7. März 2013
Die fantastische Welt von Oz 3D
Buntes Fantasy-Abenteuer im Stil von Alice im Wun-
derland, von Spider-Man-Regisseur Sam Raimi. Ein
Jahrmarktszauberer (James Franco) wird durch einen
Tornado in ein wundersames Land gesogen, wo er
sich in den mächtigen Magier von Oz verwandelt.
Eine Art Prequel zum Klassiker Der Zauberer von Oz,
mit Rachel Weisz, Michelle Williams und Mila Kunis.
Fantasiereiches Abenteuermärchen
Kinostart: 1. Mai 2013
Iron Man 3 3D
Teil 3 der Marvel-Reihe lässt Iron
Man (Robert Downey Jr.) nach The
Avengers wieder allein kämpfen –
sehr allein. Denn als der üble Man-
darin (Ben Kingsley) Tony Starks
gesamten Besitz vernichtet, steht
dieser mit dem Rücken zur Wand.
Erneut mit Gwyneth Paltrow sowie
Rebecca Hall und Guy Pearce.
Bewährte Superhelden-Action
Kinostart: 11. April 2013
Machete Kills
Sequel zum kultigen Grindhouse-Actio-
ner, erneut von Robert Rodriguez:
Machete (Danny Trejo) wird von der US-
Regierung beauftragt, einen irren Waffen-
händler in Mexiko auszuschalten. Dies-
mal auch mit dabei: Mel Gibson, Jessica
Alba, Lady Gaga, Cuba Gooding Jr.,
Amber Heard und Michelle Rodriguez.
Gewollt überzogener Actiontrash
FEATURE: Kino-Vorschau 2013 FILME
Kinostart: 13. Juni 2013
After Earth
Nach dem Absturz ihres Raumschiffes müssen ein
Vater und sein Sohn auf einem vor tausend Jahren
von den Menschen verlassenen Planeten ums Über-
leben kämpfen. Ein Sci-Fi-Thriller-Abenteuer von
Regisseur M. Night Shyamalan (Signs) mit Will Smith
und seinem Sohn Jaden in den Hauptrollen.
Vielversprechender Überlebensthriller
Kinostart: 20. Juni 2013
Die Monster Uni 3D
Fortsetzung der drolligen Pixar-Animationskomödie
Die Monster AG aus dem Jahr 2001, diesmal in Form
eines Prequels. Erzählt wird von der Ausbildung der
späteren Kinderschrecks Sullivan und Glotzkowski an
der Monster-Universität, an der die beiden und ihre
Freunde reichlich Schabernack treiben.
Der nächste Pixar-Hit ist vorprogrammiert!
Kinostart: 4. Juli 2013
Ich – Einfach unverbesserlich 2 3D
Und noch eine Trickfilm-Fortsetzung, diesmal des
Animationserfolgs Ich – Einfach unverbesserlich von
2010: Der ehrgeizige, wenn auch geläuterte Top-
Bösewicht Gru, seine drei putzigen Ziehtöchter und
die knuddelige Legion kleiner gelber Minions geraten
in ein neues witziges Abenteuer, diesmal in 3D.
Das verspricht wieder Gags am laufenden Band!
Kinostart: 11. Juli 2013
Now You See Me
Das FBI jagt eine Gruppe mysteriöser Illusionisten, die
während ihrer Bühnenshows Raubzüge in weit ent-
fernte Banken zu unternehmen scheint und das Geld
dann ans Publikum verschenkt. Louis Leterrier (Trans-
porter) inszeniert den Mysterythriller mit u. a. Morgan
Freeman, Woody Harrelson und Michael Caine.
Spannende Magiershow mit vielen Twists
Kinostart: 16. Mai 2013
Star Trek:
Into Darkness 3D
Rückkehr des Teams aus Star
Trek (2009) um Regisseur J.J.
Abrams und die Hauptdarstel-
ler Chris Pine, Zoe Saldana
und Zachary Quinto: Im zwölf-
ten Leinwand-Abenteuer der
Sci-Fi-Reihe, das an seinen
Vorgänger direkt anknüpft,
wird die Crew der Enterprise
bei ihrer Rückkehr zur Erde mit
fürchterlichen Terrorakten aus
ihrer eigenen Organisation
heraus konfrontiert.
Opulentes Sci-Fi-Abenteuer
Kinostart: 27. Juni 2013
World War Z
Endzeit-Thriller-Drama nach der gleich-
namigen Buchvorlage von Max Brooks:
Ein UN-Mitarbeiter und Familienvater
(Brad Pitt) erlebt den Ausbruch einer
Zombie-Epidemie, die in einen zehnjäh-
rigen Krieg der Untoten gegen die
Menschheit mündet. Regie führt Marc
Forster (Ein Quantum Trost), neben Pitt
sind Matthew Fox (Lost) und David
Morse (16 Blocks) zu sehen.
Grusel-Action mit Endzeitatmosphäre
Kinostart: 16. März 2013
The Great Gatsby
Baz Luhrmans (Moulin Rouge, Australia (( ) Neuver- rr
filmung nach F. Scott Fitzgeralds Roman: Der
Lebemann Jay Gatsby (Leonardo DiCaprio)
schmeist regelmäßig pompöse Tanzpartys,
scheint aber selbst nur davon beseelt, seine gro-
ße Liebe (Carey Mulligan) zurückzugewinnen.
Pompöse Optik & augenzwinkernder Humor
Kinostart: 20. Juni 2013
Man of Steel 3D
Stilistisch deutlich an Batman Begins angelehnter
Reboot der Superman-Saga: Tudors-Darsteller
Henry Cavill (Krieg der Götter) schlüpft als Mann aus
Stahl in Anzug und Cape – in einem von Zack Sny-
der (300) inszenierten Film, der die Vorgeschichte
und die Entwicklung des Superhelden erzählen soll.
Superhelden-Abenteuerdrama mit Tiefgang
FILME FEATURE: Kino-Vorschau 2013
Kinostart: 18. Juli 2013
Pacific Rim 3D
Als eine fremdartige Rasse riesiger Monster die Erde
in einen apokalyptischen Krieg hineinzieht, entwickeln
die Menschen mächtige Kampfmaschinen, um gegen
den Feind zu bestehen. Zwei Piloten eines solchen
Roboters werden dabei zum Zünglein an der Waage.
Regie führt Guillermo Del Toro (Hellboy).
Krachiger Sci-Fi-Actioner à la Transformers
Kinostart: 25. Juli 2013
The Wolverine 3D
Cop Land- und Walk the Line-Regisseur James Man-
gold inszeniert das zweite X-Men-Spin-off um die
wilde Kampfmaschine Logan alias Wolverine (Hugh
Jackman), der diesmal nach Japan reist und dort mit
dem Ehrenkodex der Samurai sowie der Yakuza und
einem alten Feind konfrontiert wird.
Krallen treffen auf Schwerter: Das wird fetzig!
Kinostart: 25. Juli 2013
Jurassic Park 3D
Nachdem James Cameron und George Lucas 2012
mit den Wiederaufführungen ihrer in 3D gewandelten
Filme Titanic und Star Wars: Epsiode I erfolgreich
waren, zieht nun auch Steven Spielberg nach.
Stereo skopische Dinos kamen schon im IMAX-Kino
gut an, daher dürfte dieses Abenteuer in 3D auch
seine Fans in die Kinos locken.
Die Rückkehr des T-Rex noch plastischer
Kinostart: 12. September 2013
R. E. D. 2
Nach dem Erfolg der Buddy-Action-Komödie von
2010 müssen die von Bruce Willis, John Malkovich
und Helen Mirren gespielten Ex-Geheimagenten
erneut ihren Ruhestand unterbrechen. Diesmal
außerdem mit von der Partie: Catherine Zeta-Jones,
David Thewlis und wieder Mary-Louise Parker.
Agenten-Spaß mit Power und Ironie
Kinostart: 8. August 2013
The Lone Ranger 3D
Das Team von Fluch der Karibik für ein neues Pop-
corn-Abenteuer wiedervereint: Regisseur Gore
Verbinski, Produzent Jerry Bruckheimer, die Dreh-
buchautoren Ted Elliott und Terry Rossio sowie
Darsteller Johnny Depp bringen mit The Lone Ran-
ger den Helden einer 50er-Jahre-Wildwest-Serie
auf die Leinwände. Der Texasranger John Reid
(Armie Hammer) und sein indianischer Sidekick
Tonto (Depp) müssen korrupte weiße Männer beim
Eisenbahnbau im Mittleren Westen bekämpfen.
Witzig-fulminantes Wild-West-Abenteuer
o-Vorschau 2013
Kinostart: 12. September 2013
The World’s End
Als sich fünf Freunde 20 Jahre nach einer legendären Kneipentour wieder
in einem Pub treffen, werden sie plötzlich mit dem drohenden Ende der Welt
konfrontiert – und avancieren überraschend zur einzigen Hoffnung der
Menschheit aufs Überleben. Schwarzhumorige Brit-Comedy vom Regis-
seur von Shaun of the Dead und Hot Fuzz, erneut mit den Spezies Simon
Pegg und Nick Frost sowie Rosamund Pike und „Hobbit“ Martin Freeman.
Frecher Brit-Humor eines eingespielten Comedy-Teams
Kinostart: 29. August 2013
Elysium
Visionäres Sci-Fi-Action-Drama mit Matt Damon,
Jodie Foster und Sharlto Copley (District 9), von
District 9-Regisseur Neill Blomkamp. In einer
geteilten Gesellschaft des 22. Jahrhunderts, in der
Reiche auf einer sicheren Raumstation leben und
Arme auf der sterbenden Erde dahin vegetieren,
macht sich ein Mann (Damon) auf, die Welt daran
zu erinnern, dass alle Menschen gleich sind.
Sci-Fi-Opus mit Tiefgang Kin n Ki ost ostart art: 8 : 8. A . Augu ugust st 201 20133
The Lone Ranger 3D
Kinostart: 10. Oktober 2013
The Tomb
Arnie und Sly nach The Expendables erneut vor
der Kamera vereint: Als ein Sicherheitsspezia-
list (Sylvester Stallone) in dem Hochsicher-
heitsgefängnis landet, das er einst selbst
erbaut hat, muss er all sein Können aufbieten,
um wieder zu entkommen. An seiner Seite: ein
undurchsichtiger Kraftprotz (Arnold Schwar-
zenegger). Mit Jim Caviezel, Sam Neill, Vinnie
Jones und 50 Cent; Mikael Håfström (Entgleist, ((
The Rite) führt bei dem Action-Thriller Regie.
Muskeln, Schweiß und markige Sprüche
FEATURE: Kino-Vorschau 2013 FILME
Kinostart: 19. September & 10. Oktober 2013
Star Wars: Episode II & III 3D
Nach Episode I 3D folgen im Herbst 2013 kurz hinter-
einander Episode II: Angriff der Klonkrieger und Episo-
de III: Die Rache der Sith ebenfalls in 3D. Eine erneute
Gelegenheit für alte und junge Fans der Space-Opera-
Reihe, Ewan McGregor als Obi-Wan, Natalie Portman
als Amidala und Hayden Christensen als Anakin Sky-
walker auf der großen Leinwand zu bewundern.
Kinostart: 31. Oktober 2013
Thor – The Dark World
Game of Thrones-Regisseur Alan Taylor übernahm das
Zepter im zweiten Superhelden-Film mit Chris Hemsworth
als Göttersohn Thor. Diesmal muss sich der Mann mit dem
mystischen Hammer gegen eine uralte, die Welt bedro-
hende Rasse dunkler Elfen behaupten. Erneut dabei:
Natalie Portman als Jane und Tom Hiddleston als Loki.
Gewohnt wuchtige Marvel-Superhelden-Action
Kinostart: 28. November 2013
Die Tribute von Panem – Catching Fire
Die Verfilmung des zweiten Bandes von Suzanne Col-
lins’ Romanreihe führt Katniss und Peeta erneut in die
Arena, während sich außerhalb eine Revolution gegen
das Kapitol ankündigt. Erneut dabei: Jennifer Law-
rence, Josh Hutcherson und Liam Hemsworth.
Das nächste fantastische Teen-Abenteuer
Kinostart: 28. November 2013
Frozen 3D
Disneys traditioneller Vorweihnachtsfilm, erneut von
einem klassischen Märchen inspiriert: Ein junges, von
der Schneekönigin verfluchtes Mädchen begibt sich
auf die gefahrvolle Reise durch eine Eislandschaft.
Bewährte Familienunterhaltung à la Rapunzel
Kinostart: 31. Oktober 2013
Ender’s Game
Nach einer Alieninvasion lebt die Menschheit in einer
zerstörten Welt. Ein junger Bursche mit übersinnli-
chen Fähigkeiten wird mit anderen vom Militär in
einer Eliteschule auf den Kampf gegen den Feind
vorbereitet. Space Opera von Regisseur Gavin Hood
(X-Men Origins: Wolverine (( ), basierend auf einer
Romanreihe von Sci-Fi-Autor Orson Scott Card. In
Nebenrollen: Harrison Ford und Ben Kingsley.
Abenteuer à la Die Tribute von Panem
Kinostart: 12. Dezember 2013
Der Hobbit:
Die Einöde von Smaug 3D
Teil 2 der Hobbit-Saga: Nachdem die Gefährten die Nebel-
berge hinter sich gelassen haben, müssen Bilbo, Thorin und
die restlichen zwölf Zwerge ohne Gandalf den Düsterwald
durchqueren und nähern sich dem Berg Erebor, wo der Dra-
che Smaug noch immer haust. Teil 3 folgt im Sommer 2014.
Die fantastische Reise durch Mittelerde geht weiter
Kinostart: 25. Dezember 2013
47 Ronin 3D
Ein Gruppe von 47 Schwertkämp-
fern, die seit dem hinterhältigen
Mord an ihrem Herrn als Ausgesto-
ßene gelten, beschließt, ihren Meis-
ter zu rächen und damit ihre Ehre
wiederherzustellen. Aufwendiger
Samurai-Actioner mit Keanu Reeves
und Ken Watanabe (Last Samurai (( ) ii
vor dem Hintergrund des feudalen
Japans des 18. Jahrhunderts.
Knallhartes Rache-Abenteuer
Kinostart: Ende 2013
Der Medicus
ers von Historien-Verfilmung des Beststelle
n Philipp Noah Gordon unter der Regie von
Stölzl (Goethe! interna ) und mit einem !! -
Kingsley, tionalen Cast (u. a. Ben K
er Marti Stellan Skarsgård, Olivie -
Waisen nez). Ein englischer -
yne) reist junge (Tom Pay
ndert ins im 11. Jahrhun
Isfahan, persische I
eim „Arzt um dort be
e“ Medi aller Ärzte -
dieren. zin zu stud
niertes Ambition
ien- Histori
nteuer aben
FILME BLU-RAY-/DVD-TEST: Savages
72 www.spielefilmetechnik.de 02/13
ACTION
●●●
HUMOR
●●●
SPANNUNG
●●●
EROTIK
●●●
ANSPRUCH
●●●
Starke Schurken
Unterhaltsamer Thriller
Monströs, bedrohlich,
realistisch, brutal
Blasse Hauptakteure
Das Ende enttäuscht
im Vergleich zum Rest.
GUT
NOTE 1,8
ORIGINALTITEL
Savages
VERGLEICHBAR MIT
Natural Born Killers, Traffic
DARSTELLER
Taylor Kitsch, Aaron Johnson,
Blake Lively, Benicio del Toro,
Salma Hayek, John Travolta
REGIE
Oliver Stone
PRODUKTION
USA 2012
BILDFORMAT
2,40:1 (16:9)
TONFORMAT
BD: DTS 5.1 (D u. a.); DTS 5.1 HD (E)
DVD: DD 5.1 (D, E)
LAUFZEIT FSK
BD: 141 Min. Ab 18
DVD: 135 Min. Ab 18
WEBSEITE
www.savages-film.de
PREIS
BD: € 18 (1 Disc)
DVD: € 17 (1 Disc)
IM HANDEL
14. Februar
W
o wächst das beste Gras der
Welt? In Afghanistan. Das wissen
auch die beiden Sonnyboys Ben
und Chon. Als Afghanistan-Veteran hat
Letzterer auch die Kontakte, sich feinsten
Weed-Samen in die USA liefern zu lassen.
Zusammen mit dem zartbesaiteten Buddha-
Anhänger Ben zieht er den Anbau und Ver-
kauf von bestem Marihuana auf. Das
Geschäft boomt. Ben und Chon verdienen
Millionen und ziehen zusammen mit ihrer
gemeinsamen Freundin Ophelia in eine
schicke Villa im Süden Kaliforniens.
Doch der Erfolg der Independent-Dealer
bleibt den großen Kartellen nicht verborgen.
Aus Mexiko bekommen die beiden ein Ange-
bot zur Zusammenarbeit. Die beiden lehnen
ab, was Kartell-Chefin Elena überhaupt nicht
in den Kram passt. Sie lässt ihren brutalen
Handlanger Lado von der Leine, der Ophelia
entführt. Ab sofort hat das Geschäft nach
den Wünschen der Mexikaner zu laufen. Ins-
besondere Chon, der seit seinem Kriegs-
einsatz psychisch äußerst instabil ist, lässt
sich das nicht lange bieten. Er trommelt sei-
ne alten Navy-Seals-Kollegen zusammen
und gemeinsam mit einem korrupten Dro-
genfahnder erklären Chon und Ben dem
Kartell von Elena den Krieg.
Oliver Stone – selbst bekennender Canna-
bis-Fan – erzählt mit Savages einen beklem-
menden und brutalen Entführungsthriller. Für
Recherchezwecke wagte sich Stone ins
Herz der mexikanischen Kartell-Szene – sein
Streifen wirkt auch deshalb so schonungslos
realistisch. Selma Hayek und Benicio del
Toro, das Schurkengespann von Savages,
waren noch nie besser. Leider bleiben Taylor
Kitsch (Chon), Aaron Johnson (Ben) und ins-
besondere Blake Lively (Ophelia), um die
sich die gesamte Geschichte entwickelt,
recht blass. Savages macht aber dennoch
eine brachiale Freude, auch wenn das (end-
gültige) Ende zu rosig ausfällt.
Auf Blu-ray erscheint das Stone-Werk in
einer um rund zehn Minuten erweiterten Fas-
sung. Die zusätzlichen Szenen werfen alle-
samt einen noch genaueren Blick auf einzel-
ne Charaktere. Insbesondere del Toros Figur
Lado wirkt dadurch noch bedrohlicher. Aber
auch über Ben, Chon und Ophelia lernt man
mehr. Außerdem hat die Scheibe noch wei-
tere unveröffentlichte Szenen und ein fünf-
teiliges Making-of zu bieten. (tr)
Ex-Soldat Chon (T. Kitsch) ist ein Mann der Tat.
Agent Dennis (J. Travolta) wird in den Drogenkrieg hineingezogen.
Die ruchlose Elena (S. Hayek) regiert das Baja-Kartell mit harter Hand.
Chon, Ophelia und Ben (A. Johnson) sind ein eingespieltes (Liebes-)Trio.
Versteckt hinter mexikanischen Totenmasken ziehen Ben und Chon in den Krieg.
Kartell-Gangster Lado (B. del Toro) entführt die schöne Ophelia (B. Lively).
Savages
Thriller Drogen, Kartelle, gnadenlose Gangster und mittendrin zwei Sonnyboys auf Weed.
BLU-RAY-/DVD-TEST: Savages FILME
02/13 www.spielefilmetechnik.de 73
Was interessierte Sie an Savages?
SALMA HAYEK: Für mich war Oliver Stone aus-
schlaggebend. Mit ihm hätte ich unbedingt arbei-
ten wollen, selbst wenn es keine so gute Rolle
gewesen wäre. Aber der Part in Savages war
fantastisch, eine unglaubliche Rolle. Und der Film
hat eine so tolle Besetzung. Es war einfach ein
sehr großes Privileg, ein Teil davon zu sein.
Wie erschafft man so denkwürdige und
nuancierte Schurken? Ich frage mich, ob Sie
sich von der echten „Reina del Pacifico“ – der
Königin des Pazifiks – inspirieren ließen …
Sandra Ávila Beltrán, die ehemalige Chefin
des Tijuana-Kartells ...?
S. H.: Ich hatte nicht das Vergnügen, die andere
Königin kennenzulernen. Ich erschuf meinen
eigenen Charakter. Ich ließ mich dabei von ver-
schiedenen Frauen inspirieren, die Machtpositi-
onen innehaben. Nicht unbedingt im Drogenge-
schäft, sondern allgemein. Mein Charakter ist
eine Frau, die eine wirklich gute Geschäftsfrau ist,
bereit, alles für ihr Überleben und für das Überle-
ben ihrer Kinder zu tun.
Es macht mehr Spaß, der Bösewicht zu
sein. Ist das wahr?
S. H.: Ich denke, wenn es eine gute Rolle ist,
wenn sie gut geschrieben ist, dann ist es egal, ob
es der Bösewicht oder der Gute ist. Ich suche
nach Figuren mit interessanten Eigenschaften.
So etwas gibt es nicht oft. Ich denke, Oliver hat
erstaunliche Arbeit mit dem Drehbuch geleistet.
Es gibt eine Menge Filme, die sich mit der
Drogenthematik in Mexiko und Südamerika
auseinandersetzen. Fürchten Sie, dass dabei
Klischees propagiert werden, dass Latinos in
Hollywood in erster Linie nur Drogendealer
spielen dürfen?
S. H.: Ich denke, dass es eine Menge Filme gibt,
die das wirklich verzerrt darstellen. Aber das hier
ist ein guter Film, und er stellt die Realität dar.
Stone ist ein Regisseur, der das Thema ernst
nimmt. Es ist mehr als nur ein Actionfilm. Oliver
geht sehr verantwortungsvoll damit um, er brennt
vor Leidenschaft dafür und nähert sich der Pro-
blematik wie ein Journalist. Und er spricht wich-
tige Themen an, Korruption gibt es nicht nur in
Mexiko, sondern auch in den Vereinigten Staaten.
Auch das Drogenproblem ist nicht nur auf Mexiko
beschränkt.
Gibt es einen Unterschied zwischen
männlicher und weiblicher Gewalt?
S. H.: Ich glaube schon. Ich glaube, dass Männer
auf jeden Fall heftiger drauf sind als Frauen … Es
gab da eine Studie über Frauen, die im Gefängnis
waren, und ich war schockiert … nein, eigentlich
war ich nicht sonderlich schockiert … 94 Prozent
der Frauen waren im Gefängnis, weil Sie für einen
Mann ein Verbrechen begangen hatten. Sie taten
es aus Liebe oder aus Eifersucht. Oder sie töte-
ten einen Mann, der sie angegriffen hatte. Es war
fast immer wegen eines Mannes. Wir sind wirk-
lich grundlegend anders in Bezug auf Gewalt.
Sie werden auf der ganzen Welt in schö-
nen Kleidern gezeigt und auf dem roten Tep-
pich fotografiert, Sie gelten als Sex-Symbol,
finden Sie das nicht einengend?
S. H.: Ich werde mich bestimmt nicht darüber
beschweren. [lacht]
INTERVIEW: EMANUEL BERGMANN
„Es ist egal, ob du der Bösewicht oder der Gute bist“
In Oliver Stones Savages zeigt sich Selma Hayek von ihrer ganz finsteren Seite. Wir trafen den Latino-Superstar in Los Angeles und
sprachen mit ihr über ihre Rolle, Oliver Stone und das Drogenproblem in Mexiko und den USA.
FILME BLU-RAY-/DVD-TEST: Premium Rush
74 www.spielefilmetechnik.de 02/13
ACTION
●●●
HUMOR
●●●
SPANNUNG
●●●
EROTIK
●●●
ANSPRUCH
●●●
Hammer-Actionszenen
Shannon und Gordon-
Levitt brillieren.
Coole Kameraführung
Hippe Optik
Hin und wieder geht der
Story die Puste aus.
GUT
NOTE 1,9
Premium Rush
Action Er fährt wie der Teufel, um seine Lieferung abzugeben.
Doch jetzt muss er um sein Leben durch New York heizen.
W
er bremst, verliert! So lautet das
Motto des waghalsigen Fahr-
radkuriers Wilee (Joseph Gor-
don-Levitt), der mit einem Fahrrad ohne
Bremsen durch New Yorks Häuser-
schluchten brettert. Der Transport eines
unscheinbaren Umschlags nach China-
town entwickelt sich allerdings zu einer
rasanten Verfolgungsjagd auf Leben und
Tod quer durch die Stadt. Denn ein durch-
geknallter Cop hat Interesse an der Kurier-
sendung, hinter der mehr steckt, als er
oder Wilee nur im Entferntesten ahnen.
Action auf zwei Rädern
Obwohl mit David Koepp der Erfolgs-
Drehbuchautor von Mission: Impossible
Regie geführt und am Skript mitgeschrie-
ben hat, liefert Premium Rush keine tief
ORIGINALTITEL
Premium Rush
VERGLEICHBAR MIT
Transporter TT
DARSTELLER
Joseph Gordon-Levitt, Michael
Shannon, Dania Ramirez,
Jamie Chung
REGIE
David Koepp KK
PRODUKTION
USA 2012
BILDFORMAT
2,40:1 (16:9)
TONFORMAT
BD: DTS 5.1 HD (D, E)
DVD: DD 5.1 (D, E)
LAUFZEIT FSK
BD: 91 Min Ab 12
DVD: 87 Min Ab 12
WEBSEITE
www.premium-rush.de
PREIS
BD: € 18 (1 Disc)
DVD: € 15 (1 Disc)
IM HANDEL
28. Februar
gehende Geschichte oder ausgeklügelte
Figuren. Im Vordergrund des kurzweiligen
Actionthrillers stehen vielmehr die vielen
halsbrecherischen Stunts und Verfol-
gungsszenen im New Yorker Straßenver- rr
kehr, die eine rastlose Kamera einfängt.
Zwischendurch schaltet der Film aber
immer mal wieder einen Gang nach unten,
um Hintergründe der Geschichte in Rück-
blenden aufzuarbeiten. Die Tour de Force
wird so zwar ausgebremst, liefert in den
ruhigeren Momenten aber die entschei-
denden Story-Elemente, die gegen Ende
für einen durchaus überraschenden Twist
sorgen. Mit Joseph Gordon-Levitt und ins-
besondere Michael Shannon als mani-
schem Polizisten kann Premium Rush
auch auf darstellerischer Seite punkten.
Der heiße Ritt auf zwei Reifen durch die
Straßen New Yorks erscheint als DVD und
Blu-ray, die sich im Grunde nur preislich
unterscheiden. Bild und Sound spielen in
Anbetracht des jeweiligen Mediums auf
sehr hohem Niveau und die Boni der bei-
den Scheiben fielen identisch aus. Insge-
samt vier Featurettes, unter anderem zu
den Darstellern, aber auch zur Action und
den Stunts finden sich sowohl auf der Blu-
ray als auch auf der DVD. (tr)
Die neueste Tour hinterlässt Spuren bei den Radkurieren.
Manny (W. Parks) ist Wilees größter Job-Konkurrent.
Cop Monday (M. Shannon; 2. v. li.) ist seinem Ziel nahe.
Vanessa (D. Ramirez) kämpft sich durch die Straßen.
Ja, er is’ mit’m Radl da!
Für Wilee (Joseph Gor-
don-Levitt) ist Zeit Geld.
Einmal im Rollen, hält
ihn nichts mehr auf.
DVD-TEST: Transporter – Die Serie, Staffel 1 FILME
02/13 www.spielefilmetechnik.de 75
ACTION
●●●
HUMOR
●●●
SPANNUNG
●●●
EROTIK
●●●
ANSPRUCH
●●●
Coole Hauptfigur
Spektakuläre Stunts
und Action-Szenen
Spannende Story
Einige Logiklöcher
Teilweise klischeehafte
Figurenzeichnung
GUT
NOTE 2,0
Transporter
F
ür den Kurierfahrer Frank Martin gibt
es nur drei Regeln in einem oft dubio-
sen Geschäft: 1. An einer getroffenen
Vereinbarung wird nichts verändert. 2. Es
werden keine Namen genannt. 3. Es wird
niemals das Paket geöffnet. Im Jahr 2002
schlüpfte Jason Statham zum ersten Mal in
die Rolle des taffen Transporters und nahm
es auch in den beiden Fortsetzungen mit
Gangstern, Menschenhändlern und Dro-
genschmugglern auf. In der unter Beteili-
gung von RTL international koproduzierten
TV-Serie tritt nun Chris Vance (Prison
Break) in Stathams Fußstapfen und liefert
sich ebenfalls wilde Verfolgungsjagden,
spektakuläre Fights und ausufernde Schie-
ßereien mit allerlei kriminellem Gesindel.
Der ehemalige Elite-Soldat Frank lebt
zurückgezogen an der französischen Mit-
telmeerküste, verdient seinen Lebensunter-
halt jedoch in Wahrheit als Fahrer für oft-
mals zwielichtige Kundschaft. Seine Auf-
gabe ist es, brisante Gegenstände oder
Personen zu transportieren, was in den
seltensten Fällen reibungslos funktioniert. In
der ersten Folge muss Frank eine hübsche
Generalstochter beschützen, die von fins-
teren Typen verfolgt wird. Auch wenn die
ORIGINALTITEL
Transporter: The Series
VERGLEICHBAR MIT
Alarm für Cobra 11
DARSTELLER
Chris Vance, Andrea Osvárt,
François Berléand, Marco
Bonini, Charly Hübner
REGIE
Andy Mikita
PRODUKTION
USA, GB, D, F 2012
BILDFORMAT
1,78:1 (16:9)
TONFORMAT
DVD: DD 5.1 (D, E)
LAUFZEIT FSK
540 Min. Ab 16
WEBSEITE

PREIS
DVD: € 23 (3 Disc)
IM HANDEL
Erhältlich
Die Serie – Staffel 1
Action Auch im Serienformat gibt der Transporter
mächtig Vollgas und lässt die Reifen qualmen.
Uwe Ochsenknecht gibt in der Pilotfolge den Schurken. Der Transporter zeigt regelmäßig vollen Körpereinsatz.
Dame sämtliche Klischees des naiven
Blondchens erfüllt und die Story etwas
holprig daherkommt, entpuppt sich Chris
Vance als würdiger Nachfolger seines
Action-Kollegen Statham. Sein Transporter
besitzt jede Menge Charme, eine gute Por-
tion Humor und – wie sich in der zweiten
Episode herausstellt – moralische Prinzi-
pien. Denn in Folge 2 ist er für den Transport
eines menschlichen Herzens verantwort-
lich, das aus einem Krankenhaus gestohlen
wurde. Nun muss er sich entscheiden, ob
er den Job zu Ende bringen oder gegen
seine Regeln verstoßen soll. Die aufwendig
produzierte TV-Serie besticht vor allem
durch ihre abgefahrenen Actionszenen, die
teilweise so herrlich überzogen sind, dass
man das eine oder andere Logikloch gerne
verzeiht. Nach der inhaltlich nicht vollstän-
dig überzeugenden, aber dennoch rasanten
Pilotfolge trumpft die Serie mit spannenden
Storys auf, sodass für reichlich Abwechs-
lung gesorgt ist. Neben Chris Vance als
charismatischem Anti-Held ist es vor allem
der deutsche Schauspieler Charly Hübner,
der als Mechaniker Dieter für einige amü-
sante Momente sorgt. In Verbindung mit
großartigen Stunts, coolen Schlitten und
hübschen Frauen ist somit alles geboten,
was das Fan-Herz begehrt. (ek)
FILME TESTÜBERSICHT: Februar 2013
76 www.spielefilmetechnik.de 02/13
Blu-rays und DVDs im Februar s
Alex Cross
THRILLER/ACTION
Detective Alex Cross ist einem Serienkiller auf der
Spur, der reiche Geschäftsleute ermordet, die alle
mit dem Waffenhändler Mercier in Verbindung zu
stehen scheinen. Cross vermutet, dass Mercier
selbst das nächste Opfer des Killers sein könnte,
doch dann wird einer jener Menschen erschossen,
die Cross am nächsten stehen. Nach Morgan Free-
man (Im Netz der Spinne (( ) schlüpft nun Tyler Perry
in die Rolle des cleveren Polizeipsychologen, der
einer Romanreihe von James Patterson entstammt.
Der mit Jean Reno sowie Matthew Fox als furcht-
einflößendem Killer recht prominent besetzte Acti-
on-Thriller erscheint in Deutschland direkt für den
Heimkinomarkt mit einer Handvoll Boni. (tr)
ANBIETER Ascott • IM HANDEL 26. Februar r • PREIS Blu-ray ca. € 18 (1 BD), DVD ca. € 16 (1 DVD)
LÄNGE 90 Min. (Blu-ray), 86 Min. (DVD) • FSK Blu-ray ab 16, DVD ab 16
TESTURTEIL N L OTE
GUT 2,2
ACTION
●●●
HUMOR
●●●
SPANNUNG
●●●
EROTIK
●●●
ANSPRUCH
●●●
Abraham Lincoln Vampirjäger – 3D
ACTION/HORROR
Als Junge wird Abraham Lincoln Zeuge des Mordes
an seiner Mutter. Abraham wächst heran – und mit ihm
sein Hass auf den Täter. Als er herausfindet, dass
übermenschliche Kräfte in ihm lauern und der Mörder
ein Vampir war, beginnt er, die Blutsauger zu töten.
Doch sie sind übermächtig. So beschließt er, in die
Politik zu gehen, um den überwiegend in den Südstaa-
ten lebenden Vampiren ihre Nahrungsquelle zu entzie-
hen: die Sklaven. Die irrwitzig und dennoch originell
klingende Idee bleibt weitgehend im guten Ansatz
stecken: Nach einer Spannung versprechenden Ein-
führung gleitet der Film rasch in einen CGI-überlade-
nen Fantasy-Actioner ab. Immerhin: Die 3D-Effekte
sind super und die Extras recht umfangreich. (tr, ts)
ANBIETER Fox x • IM HANDEL 14. Februarr • PREIS 3D-Blu-ray ca. € 30 (2 BD), Blu-ray ca. € 18 (1 BD), DVD
ca. € 15 (1 DVD) LÄNGE 105 Min. (Blu-ray), 101 Min. (DVD) • FSK Blu-ray ab 16, DVD ab 16
TESTURTEIL N L OTE
BEFRIEDIGEND 3,0
ACTION
●●●
HUMOR
●●●
SPANNUNG
●●●
EROTIK
●●●
ANSPRUCH
●●●
HORROR
Typisch für einen Horrorstreifen: Fünf Jugendliche
freuen sich auf ein Wochenende in einer Waldhütte.
Zunächst scheint die Hütte alle Erwartungen – auch
die des Zuschauers – zu erfüllen, doch dann finden
die Jugendlichen eine Treppe, die hinunter in den
finsteren Keller führt. The Cabin in the Woods ist eine
Hommage an sämtliche Horror-Klassiker und gleich-
zeitig eine Dekonstruktion des Genres, das seit Jahr- rr
zehnten die immer gleichen Klischees aufwärmt. Der
überbordende Ideenreichtum, die zahllosen Anspie-
lungen auf andere Genrebeiträge und deren Reflexion
sowie das absurd-bombastische Finale suchen ihres-
gleichen. Die Extras werfen einen ausführlichen Blick
auf die Entstehung des Films. (ek, tr)
ANBIETER Universum • IM HANDEL 1. Februar r • PREIS Blu-ray ca. € 17 (1 BD), DVD ca. € 14 (1 DVD)
LÄNGE 95 Min. (Blu-ray), 91 Min. (DVD) • FSK Blu-ray ab 16, DVD ab 16
TESTURTEIL N L OTE
SEHR GUT 1,4
ACTION
●●●
HUMOR
●●●
SPANNUNG
●●●
EROTIK
●●●
ANSPRUCH
●●●
Schreck lass nach! Wer hat denn Oma hinter dem Küchenschrank vergessen? In der ein-
samen Waldhütte lauern dunkle Geheimnisse und Gefahren ... und noch viel mehr.
The Cabin in the Woods
„Ich glaube an Vampire!“
Am Set von Abraham Lincoln Vampirjäger trafen wir den kasachischen
Regisseur Timur Bekmambetow.
Wie würden Sie Abraham Lincoln Vampirjäger beschreiben?
TIMUR BEKMAMBETOW: Im Grunde haben wir einen sehr smarten und
sehr emotionalen Mix zweier Genres geschaffen. Wie in der
gleichnamigen Romanvorlage von Seth Graha-
me-Smith vermischten wir das traditionelle Biopic
mit sehr viel Fantasy.
Was hat Sie an dem Film gereizt?
T. B.: In der Sowjetunion gab es keine Vampirfil-
me. Mir fällt spontan nur der Gruselfilm Viy ein,
der thematisch in diese Richtung ging. Ich hätte
mir nie träumen lassen, dass ausgerechnet ich
eines Tages einen Vampir-
film drehen darf. Daher
nahm ich das Thema
und den Film sehr ernst.
Für mich ist das nicht nur
ein Genre. Ich glaube
wirklich an Vampire!
Sie wagten sich an
einen der bedeu-
tendsten US-Präsi-
denten ...
T.B.: Lincoln ist
nicht nur eine ameri-
kanische Ikone, er ist
international. Er hat
viel verändert in der
Welt, die Art wie wir den-
ken. Er hat moralische Fra-
gen in den Vordergrund gestellt.
gleichnamigen Romanvorlage
me-Smith vermischten wir das
mit sehr viel Fantasy.
Was hat Sie an dem Film
T. B.: In der Sowjetunion ga
me. Mir fällt spontan nur d
der thematisch in diese Ric
mir nie träumen lassen, da
eines
film
nah
und
Für
ein
wirk
e
i
vie
Welt
ken. Er
gen in den V
TESTÜBERSICHT: Februar 2013 FILME
02/13 www.spielefilmetechnik.de 77
Testübersicht SFT präsentiert die Highlights unter den Blu-ray- und DVD-Veröffentlichungen.
Die Qual der Wahl – Extended Cut
KOMÖDIE
Comedy-Regisseur Jay Roach (Austin Powers (( ) ist
ein Polit-Junkie. Mit Die Qual der Wahl vereint er nun l
die US-Politik mit schrägem Slapstick. Will Ferrell
spielt Cam Brady, einen faulen, korrupten und
dümmlichen Kongressabgeordneten aus einem win-
zigen Wahlkreis, wo ihm keiner ernsthaft Konkurrenz
macht. Bis es dann eines Tages doch einer tut: der
dusselige, aber dennoch liebenswerte Marty Hug-
gins. Während die DVD lediglich die Kinofassung
enthalten wird, kommt die Blu-ray auch mit einem
Extended Cut daher. Rund 10 Minuten mehr Spaß
und Gags hat diese Filmfassung zu bieten, die im
Vergleich zur Kinoversion das Vergnügen nicht nur
verlängern, sondern auch verbessern. (tr)
ANBIETER Warner r • IM HANDEL 8. Februarr • PREIS Blu-ray ca. € 18 (1 BD), DVD ca. € 15 (1 DVD)
LÄNGE 95 Min. (Blu-ray), 85 Min. (DVD) • FSK Blu-ray ab 12, DVD ab 12
TESTURT RR EIL N L OTE
BEFRIEDIGEND 2,6
ACTION
●●●
HUMOR
●●●
SPANNUNG
●●●
EROTIK
●●●
ANSPRUCH
●●●
Was gibt es da zu lachen? Wenn Stitches seine „Vorstellung“ beginnt, fließen sicher kei-
ne Freudentränen, dafür aber jede Menge Blut. Böser Clown!
Man sollte sich gut überlegen, welchen Clown man sich zum Kindergeburtstag ins Haus
holt. Die Folgen könnten tödlich, auf jeden Fall aber blutig sein.
Ein Traumjob ist es nicht, aber Richard
Grindle braucht die Kohle. Angeödet
und genervt witzelt er sich als Party-
clown durch diverse Kindergeburtstage.
Die Bezahlung ist schlecht, die Kunden
eine Plage. Als ein Streich einer ganz
besonders mies gelaunten Gruppe Bäl-
ger schief geht, gibt Grindle im wahrsten
Sinne des Wortes den Löffel ab. Doch
ungestraft sollen ihm die Kids nicht da-
vonkommen. Jahre später kehrt Grindle
als Stitches der Killer-Clown an den Ort
seines Ablebens zurück. Die Schuldigen
für seinen Tod sind inzwischen Teenager
und lassen es auf einer Party ordentlich
krachen. Genau der richtige Zeitpunkt
für einen übel gelaunten Clown, die Fete
aufzumischen.
Seit Stephen King’s Es gab es wohl kei-
nen so fiesen Spaßmacher mit roter Knol-
lennase und durchgeknallten Verhaltens-
mustern mehr wie in Conor McMahons
neuster Horror-Komödie. Der wieder-
auferstandene Richard Grindle schnetzelt
sich genüsslich durch die Partyschar und
sorgt mit seinen derben Zoten für jede
Menge Spaß bei Horror-Fans. Der Hit
vom letztjährigen Fantasy-Filmfest wirkt
dermaßen überzogen und krude, dass es
eine Freude ist. Zartbesaitete Gemüter
sollten allerdings einen großen Bogen um
eine Vorstellung von Stitches machen.
Blu-ray und DVD erscheinen beide nicht
sehr üppig ausgestattet, beinhalten aber
ein Making-of. (tr)
Stitches
HORROR/KOMÖDIE
ANBIETER Universal • IM HANDEL 21. Februarr • PREIS Blu-ray ca. € 17 (1 BD), DVD ca. € 12 (1 DVD)
LÄNGE 85 Min. (Blu-ray), 85 Min. (DVD) • FSK Blu-ray ab 18, DVD ab 18
TESTURT RR EIL N L OTE
GUT 1,9
ACTION
●●●
HUMOR
●●●
SPANNUNG
●●●
EROTIK
●●●
ANSPRUCH
●●●
KOMÖDIE/ANIMATION
Noch immer sitzen Alex, Marty, Melman und Gloria in
Afrika fest. Doch um nach Hause zu kommen, hecken
die ausgebüxten Zoo-Tiere einen furiosen Plan aus
und schließen sich dafür sogar einem Wanderzirkus
an. In den dritten Teil des Animations-Hits wurde
scheinbar jede Idee gepackt, die noch übrig war. He-
raus kam ein buntes, überdrehtes Slapstick-Abenteu-
er, dem es etwas an Kohärenz fehlt. Neues fiel den
Machern nicht ein, dafür verpackten sie Altbekanntes
einfach noch einmal. Der Lemurenkönig darf wieder
singen und tanzen, Löwe und Co. ihre Phobien aus-
leben. Für den Heimkinoauftritt wurde das tierische
Animations-Abenteuer zudem mit umfangreichen
Extras aufgepeppt. (tr, ck)
ANBIETER Paramountt • IM HANDEL 14. Februarr • PREIS Blu-ray ca. € 18 (1 BD), DVD ca. € 13 (1 DVD)
LÄNGE 94 Min. (Blu-ray), 90 Min. (DVD) • FSK Blu-ray ab 6, DVD ab 6
TESTURT RR EIL N L OTE
GUT 2,3
ACTION
●●●
HUMOR
●●●
SPANNUNG
●●●
EROTIK
●●●
ANSPRUCH
●●●
Es fährt ein Zug ... ja, wohin denn eigentlich? Löwe Alex und seine Freunde Nilpferd Glo-
ria, Giraffe Melman und Zebra Marty wollen eigentlich nur nach Hause nach New York.
Madagascar – Flucht durch Europa
SPIELE FEATURE: Die besten Spiele 2013
78 www.spielefilmetechnik.de 02/13
Die besten
Games 2013
Feature Für 2013 sind zahlreiche Topspiele angekündigt
und auf diese hier freuen wir uns ganz besonders.
D
as neue Jahr ist für die Spiele-
hersteller ein besonderes. So
gilt es als sicher, dass Sony
und Microsoft die Nachfolger von PS 3
sowie Xbox 360 vorstellen und viel-
leicht bereits veröffentlichen werden.
Gleichzeitig drängen mit Ouya, Game-
stick und Project Shield die ersten
Android-Spielekonsolen auf den
Markt. Wie sich diese exotischen Neu-
einsteiger aus dem Hardwarelager
schlagen werden, können wir Ihnen
leider noch nicht verraten, wohl aber
die wichtigsten Spielen des neuen
Jahres. Von den vielen Remakes und
Fortsetzungen sollten Sie sich dabei
nicht abschrecken lassen. Haupt-
sache, der Spaß stimmt! (ai)
SPIELE
02/13 www.spielefilmetechnik.de
FEATURE: Die besten Spiele 2013 SPIELE
Sega setzt auf die klassische Alien-Formel:
Dunkelheit + Monster-Übermacht = Spannung pur.
Aliens: Colonial Marines
ANBIETER: Sega VERÖFFENTLICHUNG: 12. Februar 2013
Ein Marines-Suchtrupp landet auf dem Planeten LV-426, um das
abgestürzte Raumschiff U.S.S. Sulaco zu untersuchen. Sind El-
len Ripley, Korporal Dwayne Hicks und die anderen Besatzungs-
mitglieder noch am Leben? Was genau hat sich an Bord zuge-
tragen? Die Story von Aliens: Colonial Marines setzt nach den
Geschehnissen von David Finchers Alien 3 ein und wurde von 3
den Battlestar Galactica-Autoren Bradley Thompson und David aa
Weddle verfasst. Auf der Suche nach den Vermissten ballern
sich die Spieler durch die U.S.S. Sulaco, besuchen aber auch
andere Schauplätze aus den Filmen. Damit diese auch wirklich
authentisch wirken, hat man den Concept Artist Syd Mead ver- rr
pflichtet. Dessen Kreationen durfte man bereits in Kultfilmen wie
Blade Runner und Aliens: Die Rückkehr bewundern. Die wich r -
tigsten Gameplay-Zutaten: das unverkennbare Geräusch des
Bewegungsmelders, dicke Ballermänner und jede Menge blut-
rünstiger Xenomorph-Aliens. Dass der Ego-Shooter mit Call of
Duty und Co. wenig gemein hat, zeigt die Tatsache, dass sich die y
Gesundheit der Spieler nicht automatisch regeneriert. Lediglich
rar gesäte Medipacks und Rüstungen verschaffen Linderung.
Auch das Level-Design ist etwas anspruchsvoller und verwinkel-
ter, als man es von aktuellen Genre-Kollegen kennt.
PROGNOSE Den Machern ist vor allem Authenti-
zität wichtig. Waffen, Schauplätze, Xenomorphe,
Soundtrack – alles wirkt schrecklich vertraut. Wir
freuen uns besonders darauf, im Mehrspieler-
Modus in die Haut der Aliens zu schlüpfen!im
SPIELE FEATURE: Die besten Spiele 2013
80 www.spielefilmetechnik.de 02/13
Sim City
ANBIETER: Electronic Arts VERÖFFENTLICHUNG: 7. März 2013
Alte Kultspiele neu aufzulegen, liegt aktuell voll im Trend.
Giana Sisters: Twisted Dreams und Xcom: Enemy Un-
known sind nur zwei Beispiele besonders gelungener Re n -
boots und auch Sim City dürfte darbende Fans des Origi y -
nals sehr glücklich machen. Nach zehn Jahren Pause
zeigt sich die Wirtschaftssimulation in einem grafisch
zeitgemäßen Gewand und auch spielerisch beschreitet
man neue Pfade. Erstmals kommt die Single-Player-Kam-
pagne mit einer richtigen Geschichte und entsprechen-
den Story-Missionen daher. Quasi als roter Faden für
Neueinsteiger, die sich sonst von all den Möglichkeiten
überfordert fühlen könnten. Im Kern bleibt Sim City aber y
Sim City: Sie sind oberster Städtebauer und versuchen, yy
Ihre Stadt in eine blühende Metropole mit zufriedenen
Einwohnern zu verwandeln. Wie Sie das tun, ist Ihnen
zwar völlig freigestellt, allerdings sollten Sie nicht verges-
sen, dass jede Handlung Konsequenzen hat. Faszinie-
rend klingt auch der Mehrspielermodus. Hier können Sie
gemeinsam mit Freunden komplette Metropolregionen
aufbauen, aber auch gegeneinander antreten und das
Wachstum der lieben Nachbarn behindern.
GTA V
ANBIETER: Rockstar Games VERÖFFENTLICHUNG: Voraussichtlich Mai 2013
Die GTA-Reihe gehört zu den erfolgreichsten Spiele-Serien überhaupt, AA
und das spiegelt sich auch in der Erwartungshaltung der Spieler wider.
Rockstar Games ist sich dessen bewusst und führt mit GTA 5 nicht nur 5
die bis dato größte GTA-Spielewelt ein, sondern zusätzlich drei Prota AA -
gonisten mit eigenen Storylines: Michael ist ein ehemaliger Bankräu-
ber, der dank Zeugenschutzprogramm ein (noch) ödes Leben führt,
Trevor ein kaputter Junkie, der für seine Wutausbrüche berüchtigt ist,
und dann wäre da noch der Geldeintreiber Franklin. Das ungleiche Trio
soll vor allem für mehr Abwechslung als bisher sorgen.
Natürlich sind auch wieder Natur-
katastrophen am Start, die beeindruckend
in Szene gesetzt werden.
Dass Maxis und EA viel Zeit und Arbeit investiert ha-
ben, sieht man dem Titel auf den ersten Blick an und die Neuerungen
klingen sinnvoll. Die Multiplayer-Option hat uns besonders beein-
druckt, da hier nicht einfach nur zwei Spieler am Werk sind, sondern
bis zu 16 virtuelle Bürgermeister eine Region besiedeln dürfen.
Rockstar verspricht, dass man nahezu an jedem Punkt des Spiels zwi-
schen den drei Hauptdarstellern wechseln kann. Jeder Protagonist soll eine eigene
Story, einen eigenen Tagesablauf, eigene Missionen und ein eigenes soziales Umfeld
bieten. Obligatorisch: jede Menge Boden-, Luft- und Wasser-Fahrzeuge!
Wie Sie sehen, finden sich
neue Fahrzeuge in Rockstars
neuem Open-World-Spektakel.
PROGNOSE
PROGNOSE
FEATURE: Die besten Spiele 2013 SPIELE
02/13 www.spielefilmetechnik.de 81
Bioshock: Infinite
ANBIETER: 2K Games VERÖFFENTLICHUNG: 26. März 2013
Schon die ersten beiden Bioshock-Episoden faszi kk -
nierten mit ihrem unverbrauchten Setting, das die
Spieler in eine rätselhafte Unterwasser-Welt eintau-
chen ließ. Bioshock 3 entführt Sie in eine ebenso 3
mysteriöse Stadt über den Wolken und kombiniert
erneut Shooter-Kost mit motivierenden Rollenspiel-
Elementen. Sie schlüpfen in die Rolle von Booker De-
Witt, der die Wolkenstadt Columbia zum ersten Mal
betritt und dort ein übersinnlich begabtes Mädchen
retten soll. Problem: Ein Bürgerkrieg hat die einstige
Vorzeigemetropole in ein Irrenhaus verwandelt und
die beteiligten Fraktionen sind ebenfalls hinter Eli-
zabeth her. Mit Waffengewalt und dem Einsatz magi-
scher Fähigkeiten beschützen Sie das Mädchen,
während Sie fieberhaft nach einer Fluchtmöglichkeit
suchen. Genau wie in den Vorgängern entwickeln Sie
im Laufe des Spiels die eigenen Fähigkeiten weiter,
welche die Spielmechanik laufend um neue Kompo-
nenten erweitern. Erneut haben die Entwickler eine
Spielwelt erschaffen, die atmosphärisch und völlig
abgedreht, aber dennoch glaubhaft wirkt. Chapeau!
Statt einen dritten Ableger zu basteln, der die er-
folgreichen Elemente der Vorgänger recycelt, setzt Irrational
Games auf radikale Neuerungen. Ein mutiger Schritt, zu dem wir
den Machern nur gratulieren können, denn die vorab gezeigten
Szenen haben unsere Erwartungen bereits übertroffen!
PROGNOSE Bereits letztes Jahr verrieten uns die Entwickler
viele Details und erste Gameplay-Videos unterstreichen
den positiven Eindruck. The Last of Us hat definitiv das
Zeug, das Action-Genre neu zu definieren.
The Last of Us demonstriert ein-
drucksvoll, was technisch noch auf
der Playstation 3 möglich ist.
Wir konnten bereits einen Blick auf
die ersten beiden Spielstunden werfen
und sind absolut begeistert.
The Last of Us
ANBIETER: Sony Computer Entertainment VERÖFFENTLICHUNG: 7. Mai 2013
Eine globale Infektion rottet die Menschheit aus, verwandelt Überlebende in
blutrünstige Mutanten und die letzten Siedlungen werden von marodierenden
Banden kontrolliert. Joel (40) und Ellie (14) geben die Hoffnung nicht auf, auch
wenn keine Chance auf Besserung existiert. Die beiden kämpfen täglich um das
nackte Überleben, müssen sich auf der Suche nach Nahrung gegen die kaltblü-
tigen Gang-Mitglieder und Infizierte zur Wehr setzen. Waffen sind knapp, Muni-
tion noch knapper, Schleicheinlagen und nervenaufreibende Nahkämpfe die
Folge. Obwohl die beiden nicht verwandt sind, besteht zwischen ihnen eine Art
Vater-Tochter-Verhältnis, das die Entwickler als das zentrales Element des Spiels
bezeichnen. Viele Aufgaben lassen sich nur durch direkte Zusammenarbeit lö-
sen, auch im Kampf halten die beiden zusammen wie Pech und Schwefel.
PROGNOSE
SPIELE FEATURE: Die besten Spiele 2013
www.spielefilmetechnik.de 03/12
Das erste Elder Scrolls-MMO-Spiel will
die altbewährten Tugenden der Serie
mit dem Online-Medium verknüpfen.
Geballer soll nur einen kleinen Teil
der Mechanik ausmachen. Unauffäl-
liges Vorgehen steht im Vordergrund.
Watch Dogs
ANBIETER: Ubisoft VERÖFFENTLICHUNG: Voraussichtlich Ende 2013
Auf der Spielemesse E3 2012 gehörte Ubisofts Watch Dogs zu den s
großen Überraschungen, allerdings hüllt man seitdem den Mantel
des Schweigens um den Open-World-Thriller. In der nahen Zukunft
angesiedelt, versetzt Sie der Titel in die Rolle von Aiden Pearce. Die-
ser arbeitet für eine Vereinigung, die sämtliche Computer von Chica-
go überwacht. Aiden ist einer Verschwörung auf der Spur, kann mit
seinem Handy in elektronische Systeme eindringen und diese für sei-
ne Zwecke manipulieren. Den Spieler soll eine Mischung aus GTA,
Deus Ex und Assassin’s Creed erwarten – klingt vielversprechend. d
PROGNOSE Die Kombination aus offener Spielwelt, spielerischer Freiheit und einem
Fokus auf unauffälliges Vorgehen lässt auf intelligente Unterhaltung hoffen. Auch
wenn sich Ubisoft bisher kaum in die Karten blicken ließ, sorgte die letztjährige Prä-
sentation inklusive erster Spielszenen für uneingeschränkte Begeisterung.
The Elder Scrolls Online
ANBIETER: Zenimax Online VERÖFFENTLICHUNG: 4. Quartal 2013
Als der Online-Ableger der wahnsinnig erfolgreichen
Elder Scrolls-Reihe enthüllt wurde, war die eigentliche
Überraschung, dass Zenimax Online schon seit 2007
an The Elder Scrolls Online werkelt. Während Bethes e -
da TES: Oblivion und TES: Skyrim entwickelte und
auch weitere Offline-Abenteuer inhouse entstanden,
kümmerte sich Zenimax Online um den MMO-Ableger.
Damit man sich storytechnisch nicht in die Quere
kommt, wurde die Hintergrundgeschichte tausend
Jahre vor den Geschehnissen in Skyrim angesiedelt:
Tamriel steht ohne Herrscher da und drei Fraktionen
kämpfen um die Regentschaft. Sie müssen sich zu Be-
ginn für eine der drei Gruppen entscheiden, folgen
aber einem eigenen Schicksal. Es beginnt damit, dass
Sie Ihre Seele an den Daedra-Fürsten Molag-Bal ver- rr
lieren. Bis Sie diese wiedererlangen können, sollten
laut Zenimax über 120 Stunden Spielzeit verstreichen
– und damit ist nur der Story-Teil gemeint. Mit Ihrem
Helden durchstreifen Sie ganz Tamriel, das mit Quests
und Nebenaufgaben geradezu übersät ist. Man orien-
tiert sich also grundlegend an den Offline-Vorgängern,
doch Kämpfe laufen beispielsweise komplett an-
ders ab. MMO-typisch wählen Sie Fertigkeiten, die
am unteren Bildschirmrand aufgelistet sind und an-
schließend von Ihrem Helden ausgeführt werden.
Dass Sie nicht nur Seite an Seite mit Freunden
kämpfen, sondern in PvP-Gebieten (Player vs
Player) auch gegeneinander um die Herrschaft strei-
ten, macht das Ganze noch spannender.
Zwar halten sich die Macher nicht mit allgemeinen
Infos zum ambitionierten MMO-Titel zurück, doch gerade in diesem
Genre sind vor allem die kleinen Details entscheidend. Wie ausge-
feilt ist die Spielbalance? Gelingt es Zenimax wirklich, die Genialität
des Originals in eine Online-Welt zu transferieren? Wir hoffen es!
PROGNOSE
FEATURE: Die besten Spiele 2013 SPIELE
02/13 www.spielefilmetechnik.de 83
Tomb Raider
ANBIETER: Square Enix VERÖFFENTLICHUNG: 5.März 2013
Auch Square Enix wagt mit Tomb Raider einen Neuanfang. Darin r
erleben Sie, wie sich die junge Lara Croft in die allseits bekannte
Amazone mit Faible für gefährliche Archäologie-Trips verwandelt.
Sie begleiten das junge Ding auf ihre allererste Expedition, die
allerdings schon bei der Anreise – im wahrsten Sinne des Wortes
– den Bach runtergeht. Lara erleidet Schiffbruch und erwacht
kopfüber an einer Höhlenecke hängend. Es folgt eine gruselige
und mühsame Flucht unter widrigen Umständen. Um zu überle-
ben, muss die junge Archäologin über ihren eigenen Schatten
springen. Die Entwicklung der Heldin wird durch ein
rollenspielähnliches Erfahrungssystem zum Spielelement. Die ge-
wonnene Erfahrung verwandeln Sie so in neue Fähigkeiten. Wäh-
rend Lara anfangs noch unbeholfen und ängstlich durch die Ge-
gend stakst, wird die Gejagte im Laufe des Spiels zur Jägerin. Mit
Feuerkraft, aber auch schleichend mit dem Bogen im Anschlag
kämpft sich Lara in Richtung Freiheit.
Ausgedehnte Erkundung, kleine Rätsel und
viel Action erwarten den Spieler. Auch wenn es sich um ei-
nem Neustart der Serie handelt, fühlt sich das Ganze sehr
vertraut an, sieht aber besser aus denn je! Go, Lara!
Crysis 3
ANBIETER: Electronic Arts VERÖFFENTLICHUNG: 21. Februar 2013
Der dritte Teil spielt ganze 20 Jahre nach Crysis 2. Sie schlüpfen 2
also erst wieder im Jahr 2047 in Prophets futuristischen Nano-
suit, kämpfen gegen C.E.L.L.-Soldaten, Ceph-Aliens und eine
noch geheime dritte Gruppierung. Was hat der Held Prophet die
letzten zwei Jahrzehnte getrieben und welches Geheimnis ver- rr
birgt sich in den Ruinen New Yorks? Die Antwort darauf wollen
die Entwickler im Vorfeld nicht verraten. Was wir aber jetzt schon
wissen: Kein aktuelles Spiel kann hier grafisch mithalten!
Dass die Crysis-Schöpfer ihr Handwerk verstehen, haben sie
bereits mit den Vorgängern bewiesen. Auch Teil 3 sollte uns nicht enttäuschen.
Die neue Lara wirkt wie die realisti-
schere Version ihres früheren Ichs. Das
trifft auch auf das Spiel zu.
Dank Nanosuit können Sie schneller
rennen, höher springen und sich
sogar kurzzeitig unsichtbar machen.
SPIELE-HARDWARE
2013
Spätestens zur E3 2013 wer-
den Sony und Microsoft ihre
neuen Spielekonsolen präsen-
tieren und damit nach rund
sieben Jahren den Lebens-
abend von Xbox 360 und Play-
station 3 einläuten. Gleichzei-
tig sollen die Android-Konsolen
Ouya, Gamestick sowie Project
Shield auf die Spieler losge-
lassen werden und Valve plant
mit seiner Steam Box ebenfalls
den Angriff auf die Wohnzim-
mer. 2013 wird also in Sachen
Spielehardware ein besonders
spannendes Jahr …
PROGNOSE
PROGNOSE
SPIELE FEATURE: Games-Download-Plattformen
84 www.spielefilmetechnik.de 02/13
Spiele für Sauger
Vergleich Adieu, Warteschlange! Spieler von heute kaufen ihre Software nicht mehr im
Laden, sondern online per Download. Wir haben die neun wichtigsten Shops verglichen.
E
s sind harte Zeiten für Einzelhändler
der alten Schule: Statt CDs im
Laden zu kaufen, laden sich die
Kunden online MP3s herunter, statt in
Büchern blättern sie in E-Books und
Spiele- Fans beziehen ihre Software per
Download. Das verwundert wenig, wenn
man die Vorteile des digitalen Vertriebs
über das Internet betrachtet. Da wäre
zunächst die Geschwindigkeit: Kein War-
ten auf den Postboten mit der bestellten
Ware, keine Parkplatzsuche in der Innen-
stadt; mit einer flotten Leitung sind die
meisten Games binnen weniger Minuten,
schlimmstenfalls einiger Stunden auf der
Festplatte. Die Preise sind ein weiterer
Amazon Gamersgate Gametap Gamestop Good Old Games (gog.com)
Website www.amazon.de www.gamersgate.com www.gametap.com www.gamestop.de www.gog.com
DLC (Add-ons) Ja (aber sehr begrenztes Angebot) Ja Ja Ja Nein
Kostenlose Inhalte Vereinzelt Ja Nein Nein Ja
DRM Überwiegend Vereinzelt Überwiegend Ja Nein
Software Downloader Downloader Downloader (optional) Downloader (optional) Downloader
Anzahl Inhalte 564 4.430 1.183 1.372 501
Besonderheiten Läuft schon seit geraumer Zeit im
Betatest. Eine der Eigenheiten des
Download-Service von Amazon ist,
dass der Internethändler die Spiele
oft inklusive Steam-Code anbietet.
Das heißt, dass man die Games nicht
unbedingt bei Amazon herunterladen
muss, sondern sie auch über sein
Steam-Konto aktivieren und dort
downloaden kann.
Umfangreiches Rabattsystem, das
Kredit für den Kauf von Inhalten, für
Bewertungen und Reviews und für
Aktionen auf der Website gewährt.
Weitgehend DRM-frei. Die vergleichs-
weise große Zahl an Downloads setzt
sich vor allem aus DLCs zusammen.
Gametap bietet alternativ zu den Ein-
zelkäufen Flatrates an (ab 5 Euro), mit
denen man Teile des Katalogs oder
das komplette Angebot nutzen kann.
Heruntergeladene Spiele lassen sich
bis zu fünf Mal aktivieren.
Wie der Name schon sagt, bietet
Good Old Games hauptsächlich
Klassiker der (PC-)Spielegeschichte
und Indy-Games an. Die Oldies
wurden so überarbeitet, dass sie auf
modernen Versionen von Windows
laufen, allerdings mitunter nur mit
(mitgelieferten) Hilfsprogrammen wie
DOS-Box. Inhaltlich und technisch
werden die Programme aber
meistens nicht verändert. Das heißt
zum Beispiel, dass man mit geringer
Auflösung leben muss.
Bezahlung Kreditkarte, Lastschrift, Rechnung Kreditkarte, Lastschrift, Paypal,
Moneybookers, Giropay, Sofortüber-
weisung, Skrill
Kreditkarte Kreditkarte, Paypal, Giropay, Sofort-
überweisung, Hipay
Kreditkarte Paypal
Pluspunkt. Zwar sind Games zum Runter-
laden nicht generell billiger als verpackte
Versionen, oft reagieren die Download-
Dealer aber schneller auf Preisschwan-
kungen oder locken Kunden mit umfang-
reichen Schlussverkäufen. Dann wäre da
das Angebot: Welcher niedergelassene
Händler hat schon Hunderte Titel in den
Regalen? Viele Nischenspiele erscheinen
inzwischen exklusiv als Download-Aus-
gabe. Freilich hat die neue Shopping-
Welt auch ihre Schattenseiten. Manche
teuer gekauften Titel gehören dem Kun-
den gar nicht, denn der Anbieter über-
lässt ihm lediglich temporäre Nutzungs-
rechte. Man muss nicht gleich das Sze-
nario einer Firmenpleite und das damit
verbundene Erlöschen aller Lizenzen an
die Wand malen, um in diesem Geschäfts-
modell ein Problem zu sehen. Es reicht
oft schon, wenn zwischendurch die Inter-
netverbindung ausfällt, damit man das
begehrte Spiel auf einmal nicht mehr
starten kann. Auch Handbücher zum
Ausdrucken, Passworthickhack, Länder-
sperren und die Gefahr von Kontodiebstäh-
len sind nicht jedermanns Sache. Dazu
kommt die Vielzahl der Anbieter. Mehrere
Dutzend Portale werben international um
die Kunden. Alleine in Deutschland haben
wir neun wichtige Shops für PC- und Mac-
Spieler ausgemacht, dazu kommen die
FEATURE: Games-Download-Plattformen SPIELE
02/13 www.spielefilmetechnik.de 85
Greenman Gaming McGame Steam Xbox Live (PC-Version)
www.greenmangaming.com www.mcgame.com www.steampowered.com www.xbox.com
Ja Ja Ja Ja
Ja Ja Ja Ja
Überwiegend Ja Ja Ja
Verwaltungssoftware Downloader Verwaltungssoftware Teilweise in Windows eingebunden
1.129 1.600 1.790 143
Greenman Gaming versteht sich
sowohl als Discounter als auch als
Anbhieter von Indy-Games.
Heruntergeladene Spiele lassen sich
bis zu fünf Mal aktivieren. McGame
macht immer wieder mit besonders
günstigen Angeboten von allerdings
mitunter zweifelhafter Qualiät von
sich reden.
Einer der ältesten Anbieter und Markt-
führer für Download-Spiele. Für die
Nutzung von Steam ist eine eigene
Verwaltungssoftware Voraussetzung,
über die Downloads und Programme
gestartet werden und die als Portal
für die Community und andere Berei-
che des Netzwerks fungiert.
Eigentlich das Netzwerk für die
firmeneigene Konsole, bietet Xbox.
com inzwischen auch PC-Spiele
zum Download an. Wer bereits eine
Xbox 360 besitzt und über einen
Account verfügt, muss sich nicht neu
anmelden. Das Angebot ist derzeit
noch sehr überschaubar.
Kreditkarte, Paypal, Rixty Kreditkarte, Paypal, Giropay, Sofort-
überweisung, Amazon Payments,
Click and Buy
Kreditkarte, Paypal, Sofortüberwei-
sung, Click and Buy, Webmoney,
iDeal, Paysafecard, Mopay, Money-
bookers
Kreditkarte, Lastschrift, Paypal; teil-
weise wird im Microsoft-Netzwerk mit
der Sonderwährung Microsoft Points
bezahlt, für die es bei verschiedenen
Anbietern Guthaben gibt
Services der Konsolenhersteller, also
Microsoft (Xbox Live), Nintendo (Nintendo
Network) und Sony (Playstation Network).
Um die Entscheidung für den richtigen
Anbieter zu erleichtern, haben wir diese
neun Download-Portale verglichen. Außen
vor bleiben mangels Alternativen die Kon-
solennetzwerke, der Sonderfall Metaboli.de
(siehe Bild) sowie die Läden der Publisher
wie Origin und Battle.net (Kasten), die nur
eigene Software führen. Achtung: Die
Daten wurden im Januar 2013 ermittelt und
können sich bis zum Erscheinen dieser
Ausgabe geändert haben, insbesondere
die Anzahl der Inhalte und die Bezahl-
möglichkeiten. (rs)
Eigene Suppe
Statt den Umweg über Drittanbie-
ter zu gehen, bieten viele Spiele-
hersteller ihre Games inzwischen
selbst zum Download an.
Große Publisher wie Electronic Arts,
Ubisoft oder Activision Blizzard, aber
auch viele kleine, unabhängige Ent-
wicklerstudios wie Slitherine oder
Stardock vertreiben ihre Software
inzwischen selbst online. Teilweise
ergänzen diese Services herkömmli-
che Distributionskanäle wie das
Ladengeschäft und Download-Platt-
formen à la Steam. Teilweise gibt es
die Titel aber auch exklusiv beim
Hersteller. So ist der Rollenspiel-Hit
Mass Effect 3 in der Download-Vari-
ante für PC-Spieler ausschließlich bei
Origin zu bekommen. Auch wer das
Programm im Laden erwirbt, benötigt
zum Start zwingend einen Account
beim Shop von Electronic Arts. Das
erhöht zwar die Gewinnspanne für die
Hersteller, ist für Spieler aber lästig.
Wer möchte sich schon zum Zocken
ein Dutzend Accounts anlegen und
sich für jedes dritte Spiel wieder
irgendwo neu anmelden? So hoffen
manche – auch wenn Konkurrenz das
Geschäft belebt – auf eine baldige
Marktkonzentration, bei der nur noch
die größten Anbieter übrigbleiben.
Battle.net von Activision Blizzard
Origin von Electronic Arts
Statt individueller
Downloads bietet
Metaboli.de ein
Abomodell, in
dem man pau-
schal für den
Zugriff auf Hun-
derte Titel bezahlt.
Wer den Umweg
über Saturn.de
und andere
Kooperationspart-
ner nimmt, kann
auch einzelne
Spiele kaufen.
SPIELE TEST: Devil May Cry
86 www.spielefilmetechnik.de 02/13
DmC
Devil May Cry
Action Capcom spendiert
seiner renommierten Serie
einen Facelift und trifft
dabei voll ins Schwarze!
ieses Spiel ist nicht nur der erste
große Action-Kracher des Jahres,
sondern auch das Paradebeispiel
dafür, wie man eine in die Jahre gekomme-
ne Serie fachgerecht aufmöbelt. Entwickler
Ninja Theory (Enslaved, Heavenly Sword (( ) dd
führt Devil May Cry in die Moderne, ohne y
dabei alte Stärken wegzurationalisieren.
Das beginnt schon beim Helden Dante, der
kein pseudocooler Blondschopf mit Fremd-
schämpotenzial mehr ist. Er hat eine Art
Punkrock-Verjüngungskur verpasst
bekommen, die zwar Geschmackssache
ist, aber besser zum neuen Ton der Serie
passt. Die Story bleibt banal wie immer und
thematisiert fiese Dämonen, die es nach
der Weltherrschaft dürstet. Die zahlreichen
Anspielungen auf das reale Weltgeschehen
machen die Geschichte aber trotzdem
unterhaltsam. Das grundlegende Spielprin-
zip wurde ebenfalls beibehalten, aber deut-
lich aufgemotzt. Es gilt, tonnenweise Mons-
ter möglichst effektvoll und elegant zu
vertrimmen. Das Kampfsystem wirkt auf
den ersten Blick simpel: Eine Taste zum
Schießen, eine für leichte Schläge, eine für
stärkere Schläge und eine zum Springen.
Der kombinierte Einsatz dieser Tasten ent-
lockt Dante allerdings derart brachiale Akti-
onen und Kombos, wie wir sie schon lange
1
2
Dante macht mobil
Capcom bietet zeitlich passend eine Smart-
phone-App namens The Eye of Dante an. Das e
Augmented-Reality-Spiel ist kostenlos und
sowohl im iOS-Appstore als auch via Google
Play erhältlich. Darum geht’s: Sie richten die
Smartphone-Kamera auf ihre Umgebung und
suchen nach Dämonen-Erscheinungen, die
von der App ins Realbild gepflanzt werden.
Gesammelte Punkte werden nicht nur mit
Bonus-Artworks belohnt, sondern auch mit
Codes. Diese lassen sich wiederum im
Hauptspiel eintippen und gegen wertvolle
Orbs eintauschen. Netter Service!
TEST: Devil May Cry SPIELE
ACTION
●●●
HUMOR
●●●
SPANNUNG
●●●
GEWALT LL
●●
ANSPRUCH
●●●
Genial designte Levels
Intuitives Kampfsys-
tem mit enormer Tiefe
Großartige Bosskämpfe
Unterhaltsame Story
Ein paar mehr Rätsel
hätten nicht geschadet.
SEHR GUT
NOTE 1,3
GENRE
Action
SYSTEM (PREIS)
PC (€ 39), PS3 (€ 54),
Xbox 360 (€ 54)
SPIELER
1
VERGLEICHBAR MIT
God of War, Bayonetta
STUDIO
Ninja Theory
ANBIETER
Capcom
SPRACHE USK
Deutsch Ab 16
WEBSEITE
www.devilmaycry.com
IM HANDEL
Erhältlich
nicht mehr erleben durften. Dantes gespal-
tene Persönlichkeit verleiht dem fulminan-
ten Gekloppe zusätzlich Abwechslung. Auf
Knopfdruck wechseln Sie entweder in den
Teufelsmodus und verteilen mit einer fetten
Axt verschärfte Backpfeifen oder aber Sie
aktivieren Engels-Dante, um gesegnete
Sicheln zu schwingen. Im späteren Verlauf
kommen weitere Waffen wie Fäustlinge,
Sensen oder Schrotflinten dazu. Beim
Spielen sammeln Sie glühende Kugeln
(Orbs), die in bester Serientradition als
Währung fungieren und in zahlreiche
Upgrades investiert werden können. Wir
möchten aber nicht den Eindruck erwe-
cken, DMC bestünde nur aus Prügelsze-
nen. Schließlich wurde das Spiel mit wirk nen. Schließlich wurde das Spiel mit wirk-
lich unterhaltsamen Akrobatikpassagen
und intelligenten Boss-Herausforderungen
gespickt. Dazu kommt ein wahrlich meis-
terhaftes Level-Design. Unser Favorit: Ein
Stadtteil, der auf dem Kopf steht, samt
nach oben tropfendem Regen. Fazit: Der
erste Anwärter auf den Titel „Bestes
Actionspiel 2013“ ist da! (ai)
Fan-Service oder DLC-Abzo ocke?
In DmC tritt auch Dantes zwielichtiger Zwillingsbruder Virgil in Aktion. C
Was der weißhaarige Kerl im Schilde führt und was er während Dantes
Abenteuer wirklich so treibt, bleibt dabei schleierhaft. E Eine merkwür-
dige Design-Entscheidung? Wie es der Zufall so will, erscheint
bereits wenige Tage nach dem Originalspiel eine kosteenpflichtige
Erweiterung, die sich näher mit Brüderchen Virgil beschäftigt. Das
Add-on kostet rund 9 Euro und soll den Spielern ein pa aar zusätzliche
Stunden Spielspaß und vier Schwierigkkeitsgrade
bescheren. Da fragt man sich natürlich, warum das
Ganze nicht gleich in das Hauptspiel inttegriert wurde.
Muss man die Käufer wirklich so offens sichtlich abzo-
cken? Ob sich die Investition lohnt, kön nnen wir Ihnen
leider noch nicht verraten, da uns der D DLC bis zum
Redaktionsschluss noch nicht vorlag.
1
Nein, unserem Layout ist
kein Fehler unterlaufen.
Dieser Level steht tatsäch-
lich auf dem Kopf. Nur eine
von vielen tollen Ideen der
talentierten Entwickler.
2
Hin und wieder bekom-
men Sie es auch mit bild-
schirmfüllenden Gegnern zu
tun. Das Monster-Design ist
ausnahmslos gelungen.
3
Die Zwischensequenzen
sind allesamt mit einem
Augenzwinkern inszeniert
und brachten uns des Öfte-
ren zum Schmunzeln.
4
Es ist auf den ersten
Blick nicht ersichtlich, aber
bei diesem Gebäude handelt
es sich um eine Diskothek
mit coolen Lichteffekten
und hohem Grufti-Anteil.
5
Der Kombozähler oben
rechts kommentiert Ihre
Leistungen mit markigen
Worten. Das motiviert erst
recht zu einem anspruchs-
vollen Kampfstil.
3
4
5
SPIELE FEATURE: Free-to-Play-Spiele für Android und iOS
88 www.spielefilmetechnik.de 02/13
Apps Viele Games in den Stores von Google und Apple können Sie kostenlos spielen, bei Bedarf zahlen Sie
für bestimmte Features. SFT testet, wie viel Spaß aktuelle Free-to-play-Titel ohne Echtgeldeinsatz machen.
1
2
3
4
Spielen für lau
Star Legends
www.spacetimestudios.com
Rollenspiel In einem
stimmungsvollen Sci-
Fi-Setting machen Sie
gemeinsam mit anderen
Spielern und jeder Menge tödlicher Waffen
blutrünstige Aliens und gefährliche Welt-
raum-Piraten platt. Nach Abschluss einer
der zahlreichen Missionen erhalten Sie zur
Belohnung Rüstungen, Waffen und Erfah-
rungspunkte, mit denen Sie Spe-
zialkräfte ausbilden können.
Spielerlebnis ohne In-App-Käufe:
Wer kostenlos spielt, verzichtet lediglich auf
ausgefallene Rüstungs-Designs. Gegenstän-
de, die Ihren Charakter für die Missionen fit
machen, sammeln Sie einfach in der Spiel-
welt auf. Der Unterhaltungswert ist also auch
ganz ohne Echtgeldeinsatz stets hoch.
FAZIT: Alle Waffen, alle Spielinhalte – auch
Kostenlos-Spieler haben richtig Spaß!
R
s
F
g
Spielern und jede
11
Six-Guns
www.gameloft.de
Action Nach dem Vorbild
von Red Dead Redemp-
tion macht der Spieler
in diesem Open-World-
Western-Shooter Karriere als Revolver-
held: Sie jagen Banditen (auch zu Pferd),
kämpfen gegen Zombies, plündern
Schätze etc. Es erwarten Sie actiongela-
denes Gameplay, abwechslungsreiche
Missionen und ein riesiges frei
erkundbares Land.
Spielerlebnis ohne In-App-Käufe:
Sie benötigen In-Game-Währung, um zum
Beispiel bessere Waffen und Munition zu
kaufen. Das „Geld“, das Sie durch Aufträge
verdienen, reicht aber kaum aus, um Ihre
Spielfigur gut ausrüsten zu können. Mit
In-App-Käufen bringt Six-Guns mehr Spaß.
FAZIT: Ohne Echtgeldeinsatz kommt der
Spielfortschritt schnell ins Stocken.
A
v
t
i
Western Shoote
22
Dead Trigger
www.madfingergames.com
Action Die Zombie-Balle-
rei folgt dem üblichen
Schema: Sie suchen auf
einer Karte bestimmte
Orte auf und säubern diese von Untoten.
Dabei verdienen Sie In-Game-Geld, das
Sie in Ausrüstungsgegenstände und
Waffen investieren können. Nicht gerade
innovativ, aber dank extrem detaillierter
Grafik und temporeichem
Spielablauf ein Genre-Highlight.
Spielerlebnis ohne In-App-Käufe:
Nur hohe Feuerkraft garantiert hier echtes
Spielvergnügen. Die starken Waffen im
In-Game-Shop können aber nur mit lang-
wierig erkämpfter „Gold“-Währung freige-
schaltet werden. Schneller werden Sie mit
In-App-Käufen zum Zombie-Schreck.
FAZIT: Nehmen Sie ein paar Euro in die
Hand, fetzt die Ballerorgie noch mehr.
A
r
S
e
Orte auf und säu
33
GT Racing Academy
www.gameloft.de
Rennspiel Jeder Wagen
in Racing Academy ist
eine Nachbildung eines
r eal exi st i er enden
Modells. Insgesamt 111 Autos von Audi
bis Toyota sind vertreten. Sie absolvieren
verschiedene Fahrprüfungen, Zeitrennen
und treten in großen Multiplayer-
Grands-Prix gegen andere Spieler an.
Vom Preisgeld kaufen Sie neue Flitzer
und Tuning-Teile.
Spielerlebnis ohne In-App-Käufe:
Wer direkt mehrere Autos zur Auswahl haben
möchte, muss in die Tasche greifen. Alternativ
erweitern Sie Ihren zunächst aus einem Modell
bestehenden Fuhrpark mittels verdientem
Preisgeld. Dazu müssen Sie viele Rennen fah-
ren – nicht tragisch, denn die machen Laune.
FAZIT: Wer einfach nur Rennen fahren will,
kann seinen Geldbeutel stecken lassen.
R
i
e
r
Modells Insges
44
FAZIT: Alle Waffen, alle Spielinhalte – auch
Kostenlos-Spieler haben richtig Spaß!
FAZIT: Ohne Echtgeldeinsatz kommt der
Spielfortschritt schnell ins Stocken.
FAZIT: Nehmen Sie ein paar Euro in die
Hand, fetzt die Ballerorgie noch mehr.
FAZIT: Wer einfach nur Rennen fahren will,
kann seinen Geldbeutel stecken lassen.
FEATURE: Free-to-Play-Spiele für Android und iOS SPIELE
02/13 www.spielefilmetechnik.de 89
U
m einen Free-to-Play-Titel erfolgreich durch-
spielen zu können, müssen Sie sich
bestimmte Gegenstände wie zum Beispiel
Waffen und Rüstungen erspielen. Das läuft bis auf
wenige Ausnahmen immer nach dem gleichen
Strickmuster: Sie erledigen Missionen und erhalten
dafür sogenannte In-Game-Währung. Dieses
„Geld“ setzen Sie ein, um sich für die immer
anspruchsvoller werdenden Aufgaben zu rüsten.
Die Entwickler haben aber darauf geachtet, dass
Sie permanent knapp bei Kasse sind und spielent-
scheidende Gegenstände schier unerschwinglich
scheinen. Die Lösung: Statt mühsam die nötige
Kohle während des Zockens zu verdienen, stocken
Sie Ihr Spiel-Konto über In-App-Käufe gegen Bares
auf. Die Preise liegen in der Regel zwischen 76 Cent
und satten 89 Euro. Bei Six-Guns beispielsweise
bekommen Sie für den Höchstbetrag eine „Scheu-
ne voller Gold“. Derart gut situiert können Sie Ihren
Charakter sofort in einen unbezwingbaren Super-
kämpfer verwandeln, das Spiel meistern Sie so mit
links. Erfahrungsgemäß genügt die Investition von
ein paar Euro für ein unbeschwertes, aber nicht zu
anspruchsloses Spielvergnügen. (fn)
ch anspr chs oller erdenden A fgaben rüst
5
6
7
8
Dark Legends
www.spacetimestudios.com
Rollenspiel Als Vampir
metzeln Sie sich in bester
Hack-’n’-Sl ay-Mani er
alleine oder mit anderen
Spielern durch Horden von Dämonen und
Zombies. Ihnen stehen dabei Nah- und
Fernangriffe sowie cool animierte Spezial-
attacken zur Verfügung. Jede erfolgreich
abgeschlossene Mission wird mit neuen
Waffen und anderen nützlichen
Gegenständen vergütet.
Spielerlebnis ohne In-App-Käufe:
Ähnlich wie bei Star Legends sammeln bzw.
verdienen Sie sämtliche Waffen und Verbes-
serungsmöglichkeiten für Ihren Charakter in
der Spielwelt. Echtes Geld müssen Sie nur
für abgefahrene Outfits und einige Zauber-
tränke hinblättern.
FAZIT: Genau wie bei Star Legends: Hoher
Multiplayer-Spielspaß für lau.
R
m
H
a
Spielern durch H
66
Brothers in Arms 2
www.gameloft.de
Action Aus der Ego-Per-
spektive kämpfen Sie als
furchtloser Soldat an ver-
schiedenen Kriegsschau-
plätzen – entweder alleine im Story- oder
mit bis zu fünf Spielern im Multiplayer-
Modus. In den 50 Missionen dürfen Sie
auch Panzer und andere Fahrzeuge steu-
ern. Jede gewonnene Schlacht bringt
In-Game-Währung, die Sie für
Ausrüstung ausgeben können.
Spielerlebnis ohne In-App-Käufe:
Normale Waffen und Munition kaufen Sie mit
erspielten Erkennungsmarken, die durch-
schlagskräftigen Ballermänner gibt’s aber nur
gegen Medaillen – und die sind schwer zu ver-
dienen. Wer direkt mit Top-Gerät in den Kampf
ziehen will, muss Bares in die Hand nehmen.
FAZIT: Ein paar Euro ausgeben bedeutet
weniger oft sterben und damit weniger Frust.
A
s
f
s
plätzen entwed
77
Dungeon Hunter 3
www.gameloft.de
Rollenspiel Der dritte Teil
von Gamelofts Action-
RPG-Serie ist im Unter-
schied zu den Vorgän-
gern kostenlos. Allerdings gibt es keine
Kampagne, stattdessen kämpfen Sie sich
durch 16 Arenen, indem Sie Wellen von
Gegnern mit Nah- und Fernkampfatta-
cken sowie Zaubersprüchen den Garaus
machen. Siegreiche Spieler
erhalten In-Game-Kohle.
Spielerlebnis ohne In-App-Käufe:
Genau wie bei den anderen Gratis-Gameloft-
Titeln brauchen Sie viel Geduld, wenn Sie sich
die nötigen Mittel (hier Gold und Edelsteine) für
sämtliche Charakterverbesserungen erspielen
wollen. Casual-Gamer haben mehr Spaß, wenn
sie gleich ein paar Euro investieren.
FAZIT: In-App-Käufe bewirken buchstäb-
lich Wunder beim Spielvergnügen.
R
v
R
s
gern kostenlos
88
Galaxy Empire
www.tap4fun.com
Aufbaustrategie Ihr Auf-
rag ist es, unbewohnte
Planeten zu kolonialisie-
ren: Hierzu errichten Sie
Fabriken, Gebäude und bauen Rohstoffe
ab. Außerdem können Sie Ihre eigene
Raumflotte auf die Beine stellen und
gegen andere Spieler in den Krieg ziehen.
Wer es lieber friedlich mag, betreibt
Handel mit Gütern und knüpft
diplomatische Beziehungen.

Spielerlebnis ohne In-App-Käufe:
Beim Aufbau Ihres Imperiums leiden Sie immer
wieder unter Ressourcen-Knappheit und müs-
sen Rohstoffe abbauen. Wer dafür keine Geduld
hat, stattet lieber hin und wieder dem In-Ga-
me-Shop einen Besuch ab. Spaß bereitet der
Titel aber auch ohne Euro-Einsatz.
FAZIT: Sie haben Geduld und Zeit? Das
reicht, um Ihr Space-Imperium aufzubauen.
A
r
P
r
Fabriken Gebäu
55
FAZIT: Sie haben Geduld und Zeit? Das
reicht, um Ihr Space-Imperium aufzubauen.
FAZIT: Genau wie bei Star Legends: Hoher
Multiplayer-Spielspaß für lau.
FAZIT: Ein paar Euro ausgeben bedeutet
weniger oft sterben und damit weniger Frust.
FAZIT: In-App-Käufe bewirken buchstäb-
lich Wunder beim Spielvergnügen.
SPIELE TESTÜBERSICHT: Februar 2013
90 www.spielefilmetechnik.de 02/13
Spiele-Highlights im Februar s
Cognition: An Erica Reed Thriller – Episode 1
ADVENTURE
Das klassische 2D-Adventure versetzt Sie in die
Rolle der FBI-Agentin Erica Reed. Diese wird von
Visionen geplagt, seit vor drei Jahren ihr Bruder
ermordet wurde. Zudem kann Erica in die Vergan-
genheit blicken, wenn sie bestimmte Gegenstände
berührt. Im Spielverlauf besuchen Sie klassische
Thriller-Schauplätze wie Friedhof, Leichenschau-
haus und diverse Orte des Verbrechens. Dort un-
terhalten Sie sich mit mehr oder weniger stereoty-
pen Charakteren, sammeln Gegenstände und
Beweisstücke. Dabei setzen Sie natürlich auch
Ericas übernatürliche Fähigkeiten ein, um einen
kaltblütigen Killer zur Strecke zu bringen. Spiele-
risch durchaus reizvoll, aber stellenweise etwas zu
einfach. Zudem entpuppt sich die unkomfortable
Steuerung immer wieder als Spaßbremse. (ai)
SYSTEM PC • ANBIETER Reverb Publishing • IM HANDEL Erhältlich • PREIS € 8 • USK Nicht geprüft
TESTURTEIL N L OTE
BEFRIEDIGEND 2,6
ACTION
●●●
HUMOR
●●●
SPANNUNG
●●●
GEWALT
●●●
ANSPRUCH
●●●
Selbst ein iPhone-Spiel könnte mit dieser Optik keinen Blumentopf mehr gewinnen. Das
ganze Ausmaß des Schreckens wird jedoch erst auf dem großen PC-Screen ersichtlich.
Ärgerlich: Die Übersetzung der Texte ist in Ordnung, doch enthält die deutsche Fassung
weder die Original-Sprachausgabe noch die neu vertonten englischen Dialoge.
1998 reanimierte Baldur’s Gate das da-
hinsiechende Rollenspiel-Genre quasi
im Alleingang. Mit einer sechsköpfigen
Abenteurergruppe pflügte man in der
Iso-Perspektive durch Monsterhorden
und erfreute sich an einer spannenden
Geschichte um den Tod des Magiers
Gorion und dessen blutrünstigen Kon-
trahenten Sarevok. Ein paar der Ent-
wickler haben sich nun zusammengetan
und mit der Enhanced Edition ein Rema-
ke aus dem Boden gestampft. Ein eh-
renvolles Anliegen, welches an der dilet-
tantischen Umsetzung scheitert. Zwar
wurde an der genialen Grundmechanik
und den pausierbaren Echtzeit-Kämpfen
glücklicherweise nicht zu viel herumge-
doktert, doch die meisten Neuerungen
sind eher störend. So wirken die neuen
Helden zwar cool, doch ihre Fähigkeiten
sind zum Teil so schlecht ausbalanciert,
dass es sich negativ auf das Gesamter- rr
lebnis auswirkt. Zudem kommt die Gra-
fikengine des zwölf Jahre alten Baldur’s
Gate 2 zum Einsatz. Ergebnis: matschi-
ge Umgebungsdetails und verpixelte
Spielfiguren, die heute selbst Re-
tro-Freunde nicht mehr sehen möchten.
Auch die Benutzeroberfläche leidet un-
ter der miesen Technik. Fazit: Wir emp-
fehlen, das mittelmäßige Remake zu
ignorieren und stattdessen erneut
Baldurs Gate 1 & 2 durchzuspielen. (ai)
Baldur’s Gate: Enhanced Edition
ROLLENSPIEL
SYSTEM PC • ANBIETER Overhaul Games • IM HANDEL Erhältlich • PREIS € 15 • USK Nicht geprüft
TESTURTEIL N L OTE
BEFRIEDIGEND 3,4
ACTION
●●●
HUMOR
●●●
SPANNUNG
●●●
GEWALT
●●●
ANSPRUCH
●●●
Family Guy: Zurück ins Multiversum
ACTION
Im Vorfeld wurde versprochen, dass es sich bei
diesem Titel nicht bloß um ein dahingeschludertes
Minimal-Spiel handelt, das mit einer beliebten Mar- rr
ke wirbt. Das fertige Produkt beweist aber wieder
mal, dass man vollmundigen Versprechen der
Spielemacher lieber nicht vertrauen sollte. Das
Spielprinzip beschränkt sich größtenteils auf drö-
ges Geballer in der Verfolgerperspektive. Hin und
wieder gilt es, irgendwelche Objekte einzusammeln
oder die Spielfigur zu wechseln, da sich deren Be-
waffnung unterscheidet. Anspruch oder Abwechs-
lung sucht man hier vergeblich. Warum sich das
Spiel trotzdem noch ein „Ausreichend“ sichern
kann? Das liegt am authentischen Family
Guy-Drumherum. Charaktere, Sprecher und Humor
entsprechen also 1:1 der Vorlage. (ai)
SYSTEM PS3, XBOX 360 X • ANBIETER Activision • IM HANDEL Erhältlich • PREIS € 50 • USK ab 16
TESTURTEIL N L OTE
AUSREICHEND 3,6
ACTION
●●●
HUMOR
●●●
SPANNUNG
●●●
GEWALT
●●●
ANSPRUCH
●●●
Es dauert etwas, bis man zu der unbefriedigenden Erkenntnis gelangt: „Wahnsinn, das
langweilige Spielprinzip wird wirklich von Anfang bis Ende durchgezogen? Konsequent!“
Testübersicht informiert Sie über die wichtigsten Neu erscheinungen für alle Systeme.
TESTS
TIPPS
NEWS
WISSEN
PRAXIS
Das Magazin
rund um Smartphones
& Tablets
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SPIELE TEST: Spiele-Apps
92 www.spielefilmetechnik.de 02/13
Extreme Road Trip 2
Rennspiel Dieser Gratis-Racer sieht simpel aus, hat es aber faustdick hinter den Ohren.
W
ir geben es zu: Auf den ersten
Blick hat uns Extreme Road Trip
2 eher abgeschreckt, auch wenn
das Spiel durchaus zu unterhalten wusste.
Diese durch Ingame-Käufe finanzierte Gra-
tis-App wirkt spielerisch und grafisch
schrecklich simpel. Im Endeffekt sehen Sie
einem Auto beim Beschleunigen zu und
lassen es Salti schlagen, indem Sie auf die
linke oder rechte Bildschirmhälfte tippen.
In Kombination mit luftigen Sprüngen sorgt
das für einen steigenden Stunt-Zähler und
Boni wie Turbos oder Magneten, mit denen
Sie noch mehr Münzen einsammeln kön-
nen. Landen Sie nach einem Sprung auf
dem Dach, ist das Spiel beendet. Klingt
SYSTEM
iOS, Android
SPIELER
1
VERGLEICHBAR MIT
Hill Climb Racing
STUDIO
Roofdog Games
ANBIETER
Roofdog Games
SPRACHE
Englisch
ALTERSEMPFEHLUNG
Ab 4
WEBSEITE
www.roofdog.ca
Vor jedem Durchgang dürfen Sie Extras wie Turbos, Münzen-Multiplikatoren oder
Magneten aktivieren. Diese erhöhen die Chancen auf den Highscore.
Je länger Sie spielen, desto mehr Geld und Münzen verdienen Sie. Der Zaster lässt
sich in Autos und Upgrades investieren, was wiederum der Motivation dienlich ist.
eigentlich nicht nach einem Titel, der ein
„Sehr gut“ verdient hätte. Doch wie so oft
im Leben ist es Liebe auf den zweiten
Blick. Erste Erkenntnis: Jede perfekte Lan-
dung, die Sie nach einem Sprung hinlegen,
wird mit Turbos belohnt. Ein beschleunig-
tes Fahrzeug springt natürlich höher und
weiter, was wiederum mehr Salti ermög-
licht und die Herausforderung steigert. Mit
der Zeit spült Ihnen dieser spektakuläre
Hüpfzirkus immer mehr Geld in die Kasse,
sodass neue und bessere Autos gekauft
werden können. Diese unterscheiden sich
nicht nur in Sachen Geschwindigkeit und
Handling, sondern sind auch mit neuen
Aufgaben verknüpft. Zum Beispiel müssen
Sie mit Minen kollidieren oder eine Zeit-
lang kopfüber in der Luft verbringen. Jeder
Erfolg oder Highscore wird Ihren Freunden
im Gamecenter (iOS) oder via Facebook
unter die Nase gerieben, wodurch eine
sehr motivierende Rivalität entsteht. Besit-
zer mehrerer iOS-Geräte profitieren zudem
von der Cloud, welche Spielstände auf
iPhone, iPad und iPod Touch immer auf
dem gleichen Stand hält. Abschließend sei
noch erwähnt, dass Autos und Upgrades
mit auch echtem Geld bezahlt werden
können. Allerdings haben wir keinen einzi-
gen Cent ausgegeben und trotzdem nach
und nach alle Extras bekommen, die wir
haben wollten. (ai)
Guns 4 Hire
ACTION-STRATEGIE
SYSTEM
iOS, Windows Phone 8
ANBIETER
Rebellion
IM HANDEL
Erhältlich
PREIS
Gratis
ALTERSEMPFEHLUNG
Ab 12
Guns 4 Hire kombiniert Shooter mit Echtzeitstrategie und
verpackt das Ganze in ein eindrucksvolles Grafik-Gewand.
Ihre vierköpfige Baller-Truppe befehligen Sie durch Antip-
pen des Bildschirms. Tippen Sie auf die Umgebung, setzen
sich die Männlein dorthin in Bewegung, berühren Sie Fein-
de, werden diese bevorzugt aufs Korn genommen. Grana-
ten, Geschütze und Luftangriffe lassen sich ebenso einfach
einsetzen. Spaßdämpfend:
Ohne Ingame-Käufe wird’s
schnell zu schwer. (ai)
SPIELSPASS NOTE
GUT 2,2
Rocket Island
PUZZLE
SYSTEM
Android
ANBIETER
HandyGames
IM HANDEL
Erhältlich
PREIS
Gratis
ALTERSEMPFEHLUNG
Ab 4
Die Erde wird von Naturkatastrophen heimgesucht, also gilt
es, möglichst viele Menschen in Raketen zu setzen und auf
den Mond zu verfrachten. Wie dieses Ziel erreicht werden
soll? Indem Sie Hexfelder mit dem Finger verbinden und so
Schritt für Schritt in Raketenstartbahnen verwandeln. Die
etwas andere Puzzle-Mechanik von Rocket Island ist leicht d
verständlich, aber dennoch fordernd. Etwas mehr optische
und spielerische Abwechs-
lung hätte dem Titel aber
dennoch gutgetan. (ai)
SPIELSPASS NOTE
GUT 2,3
EXTREME ROAD TRIP 2
Supersimpel, aber
gleichzeitig fordernd
Viele Fahrzeuge und
Herausforderungen
Ingame-Käufe möglich,
aber nicht nötig
Grafisch sehr simpel
SEHR GUT
NOTE 1,2
Middle Manager of Justice
STRATEGIE
SYSTEM
iOS
ANBIETER
Double Fine
IM HANDEL
Erhältlich
PREIS
Gratis
ALTERSEMPFEHLUNG
Ab 9
Entwickler-Legende Tim Schafer versetzt Sie in die Rolle
eines Superhelden-Managers. Wie in einem Aufbaustrate-
giespiel müssen Sie Ihr Hauptquartier ausbauen, Personal
rekrutieren und ausbilden. So verwandeln Sie halbe Hem-
den in wahre Supermänner, die im Kampf gegen Bösewich-
ter nicht gleich zusammenklappen. Die motivierende Spiel-
mechanik ist witzig und intelligent zugleich. Den liebevollen
Comic-Stil und die humori-
gen Dialoge muss man
einfach mögen. (ai)
SPIELSPASS NOTE
SEHR GUT 1,4
F0 6ßNl$ ll1l1 ß008
8
0
f
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9
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✔ 0l0 F0 6ßNl$ l0f8 180l0l · (000ß N0ß8l ß00I
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TESTSPIEGEL Februar 2013
94 www.spielefilmetechnik.de 02/13
Die beste Technik
Bestenliste Die beste Technik aus Home Entertainment, Mobile,
Digital Foto & Video und PC-Hardware: Hier finden Sie die aktuellen
Internet-Tiefstpreise zu den von SFT getesteten Top-Geräten aus
allen wichtigen Produktkategorien, jeden Monat neu recherchiert.¹
FLACHBILDFERNSEHER HOME ENTERTAINMENT
BIS 42 ZOLL
PRODUKT ART PREIS (INTERNET) TEST IN NOTE
Metz Sir, 42 3D MTR LED-LCD € 4.000 (UVP)² 09/11 1,2
Sony Bravia 40EX725 LED-LCD € 700 05/11 1,4
Philips 42PFL6007K LED-LCD € 620 12/12 1,6
Samsung UE40ES6890 LED-LCD € 740 12/12 1,7
Toshiba 40TL968G LED-LCD € 590 12/12 1,7
Philips 40PFL5007K LED-LCD € 530 07/12 1,7
Philips 42PFL7606K LED-LCD € 900 07/11 1,7
Philips 40PFL5507K LED-LCD € 510 05/12 1,7
Toshiba 40TL933G LED-LCD € 430 05/12 1,8
Panasonic TX-L42ETW5 LED-LCD € 710 05/12 1,9
Samsung 40ES5700 LED-LCD € 480 07/12 2,0
Panasonic TX-P42STW50 LED-LCD € 780 12/12 2,0
Toshiba 40RL933G LED-LCD € 470 07/12 2,3
LG 42LM660S LED-LCD € 700 12/12 2,5
AB 46 ZOLL
PRODUKT ART PREIS (INTERNET) TEST IN NOTE
Philips 60PFL9607S LED-LCD € 3.600 11/12 1,1
Philips 46PFL9706K LED-LCD € 1.800 12/11 1,1
Panasonic TX-P55VT50E Plasma € 1.700 08/12 1,3
LG 55LM860V LED-LCD € 1.800 07/12 1,3
LG 55LM960V LED-LCD € 2.330 05/12 1,3
Samsung UE55ES8090 LED-LCD € 2.040 05/12 1,3
LG 72LM950V LED-LCD € 5.600 09/12 1,4
Neu: Sony KDL-55HX955 LED-LCD € 3.000 02/13 1,4
Philips 46PFL8007K LED-LCD € 1.500 10/12 1,4
HEIMKINO-PROJEKTOREN HOME ENT.
BIS € 1.000
PRODUKT PREIS (INTERNET) TEST IN NOTE
Optoma HD200X € 900 07/11 2,0
Benq W1060 € 670 11/11 2,1
Optoma HD6720 € 510 01/13 2,4
Benq W703D € 540 01/13 2,4

ÜBER € 1.000
PRODUKT PREIS (INTERNET) TEST IN NOTE
JVC DLA-X55R € 5.000 01/13 1,2
Epson EH-TW9100 € 2.900 01/13 1,4
SIM2 Crystal 45 € 5.000 (UVP)² 01/12 1,4
BLU-RAY-PLAYER HOME ENTERTAINMENT
PRODUKT PREIS (INTERNET) TEST IN NOTE
LG BP620 € 115 06/12 1,3
Philips BDP7700 € 130 07/12 1,3
Sony BDP-S490 € 90 06/12 1,4
Panasonic DMP-BD77 € 80 06/12 1,5
Samsung BD-E5500 € 80 06/12 2,0
DSLR-KAMERAS DIGITAL FOTO & VIDEO
UNTER € 1.000
PRODUKT PREIS (INTERNET) TEST IN NOTE
Canon EOS 60D € 715 12/10 1,1
Sony Alpha 77V € 960 01/12 1,2
Nikon D7000 € 730 04/11 1,3
Sony Alpha 57 € 590 07/12 1,3
Canon EOS 600D € 470 04/11 1,5
Nikon D3200 € 380 08/12 1,6
ÜBER € 1.000
PRODUKT PREIS (INTERNET) TEST IN NOTE
Canon EOS-5D Mark II € 1.670 04/11 1,1
Canon EOS-1D Mark IV € 3.950 02/10 1,2
Canon EOS 7D € 1.180 03/10 1,3
DIGITALE CAMCORDER DIGITAL FOTO & VIDEO

PRODUKT PREIS (INTERNET) TEST IN NOTE
Sony HDR-TD10 € 1.240 09/11 1,1
JVC TD1 € 900 06/11 1,1
MP3-PLAYER MOBILE
PRODUKT SPEICHER PREIS (INTERNET) TEST IN NOTE
Apple iPod Touch 32/64 GB ab € 290 12/12 1,4
Philips Gogear Ariaz 4 GB € 70 05/11 1,4
Samsung Galaxy S Wifi 8 GB ab € 180 07/12 1,6
Apple iPod Nano (6. Gen.) 16 GB ab € 155 05/11 1,6
Apple iPod Nano (7. Gen.) 16 GB € 140 12/12 1,6
Sony NWZ-N1050 16/32 GB € 220 07/12 1,7
Sony NWZ-F805 16/32 GB € 200 12/12 1,7
INTERNET-MEDIAPLAYER HOME ENT.
PRODUKT PREIS (INTERNET) TEST IN NOTE
A.C. Ryan Veolo € 110 02/12 1,7
D-Link Boxee € 130 02/11 1,8
Fantec 3DFHDL € 200 12/12 1,8
Fantec 3DS4600 € 170 04/12 1,9
Videoweb Videoweb TV € 120 03/12 1,9
Philips HMP7001 € 110 12/12 2,1
Sony NSZ-GS7 € 160 12/12 2,2
Asus Oplay TV Pro € 150 05/12 2,2
DIGITALKAMERAS DIGITAL FOTO & VIDEO
KOMPAKTKLASSE BIS € 150
PRODUKT PREIS (INTERNET) TEST IN NOTE
Canon Powershot SX230 € 150 05/11 1,4
Olympus SH-21 € 130 03/12 1,5
Samsung ST77 € 70 04/12 1,7
Samsung MV800 € 120 01/12 1,7
Pentax Optio RZ10 € 130 04/11 1,8
Nikon Coolpix S6300 € 120 06/12 1,8
Fujifilm Finepix T400 € 80 06/12 1,9
Canon Powershot A3400 IS € 90 06/12 2,0
Panasonic Lumix FS22 € 90 09/11 2,0
KOMPAKTKLASSE BIS € 300
PRODUKT PREIS (INTERNET) TEST IN NOTE
Canon Powershot S95 € 260 04/11 1,2
Nikon Coolpix S100 € 250 11/11 1,3
Canon Ixus 230 HS € 200 11/11 1,4
Sony Cyber-shot TX55 € 280 11/11 1,4
Panasonic Lumix TZ31 € 270 06/12 1,4
Canon Ixus 310 HS € 170 07/11 1,5
Panasonic Lumix FX80 € 220 04/12 1,6
Canon Ixus 1100 HS € 290 01/12 1,6
Olympus SZ-31MR € 230 06/12 1,6
Nikon Coolpix S6400 € 160 11/12 1,8
Canon Ixus 220HS € 180 09/11 1,8
BenQ G1 € 230 11/12 2,0
KOMPAKTKLASSE ÜBER € 300
PRODUKT PREIS (INTERNET) TEST IN NOTE
Sony Cyber-shot RX100 € 540 09/12 1,1
Fujifilm Finepix X100 € 810 06/11 1,1
Fujifilm Finepix X10 € 380 02/12 1,2
Olympus Stylus XZ-2 € 550 12/12 1,3
Fujifilm XF1 € 400 12/12 1,3
Samsung EX2F € 370 12/12 1,3
Fujifilm X-S1 € 520 06/12 1,3
Canon Powershot G1 X € 580 05/12 1,3
Canon Powershot SX50 HS € 420 01/13 1,4
SYSTEMKAMERAS
PRODUKT PREIS (INTERNET) TEST IN NOTE
Fujifilm X-Pro1 € 1.500 06/12 1,1
Neu: Fujifilm X-E1 € 900 02/13 1,2
Neu: Panasonic Lumix GH3 € 1.070 02/13 1,2
Olympus OM-D E-M5 € 1.080 06/12 1,2
Sony NEX-7 € 880 04/12 1,2
Pentax K-01 € 370 06/12 1,3
Samsung NX20 € 690 09/12 1,3
Neu: Olympus PEN Lite E-PL5 € 680 02/13 1,4
Sony NEX-5R € 620 01/13 1,4
Neu: Olympus PEN Mini E-PM2 € 600 02/13 1,5
¹ Stand: 14.01.2013; ² Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers, kein Onlinevertrieb
TV-Schau
In unserer großen Fernseher-Kauf-
beratung (ab Seite 24) präsentieren
wir Ihnen auf acht Seiten die besten
TV-Schnäppchen. Egal ob 32 oder 72
Zoll, hier sollte für jeden Größenge-
schmack das passende Gerät dabei
sein. An dieser Stelle wollen wir aber ei-
nen Riesenfernseher gesondert heraus-
heben, da der Preis des LG 72LM950V
im Vergleich zum letzten Monat um
unglaubliche 1.300 Euro gefallen ist.
Mit jetzt 5.600 Euro ist der flache Riese
zwar immer noch nicht günstig, dafür
bekommen Sie aber einen absoluten
High-End-Fernseher mit Top-Ausstat-
tung und einer riesigen Bilddiagonale
von 183 Zentimetern.
SMARTPHONES MOBILE
ANDROID
PRODUKT PREIS (INTERNET) TEST IN NOTE
Samsung Galaxy S3 € 415 07/12 1,1
HTC One X+ € 550 12/12 1,1
Samsung Galaxy Note 2 € 490 12/12 1,1
Asus Padfone 2 € 800 12/12 1,2
Google Nexus 4 € 300 12/12 1,3
LG Optimus 4X HD € 340 08/12 1,3
HTC One XL € 550 09/12 1,3
Motorola Razr i € 350 12/12 1,4
LG Optimus Vu € 450 11/12 1,4
HTC One S € 330 05/12 1,4
Neu: Huawei Ascend G 615 € 300 02/13 1,5
Sony Xperia T € 400 12/12 1,5
Sony Xperia Ion € 350 10/12 1,5
Neu: Huawei Ascend D1 Quad XL € 380 02/13 1,6
Motorola Razr HD € 530 12/12 1,6
Huawei Ascend P1 € 300 09/12 1,6
Asus Padfone € 540 09/12 1,6
Sony Xperia S € 300 04/12 1,6
Sony Xperia P € 240 07/12 1,7
Samsung Galaxy S2 € 330 06/11 1,7
LG Optimus L9 € 260 12/12 1,9
Samsung Galaxy S3 Mini € 270 01/13 1,9
LG Optimus 3D Max € 240 08/12 2,0
LG Prada Phone 3.0 € 270 04/12 2,0
HTC Desire X € 200 11/12 2,2
WINDOWS PHONE 8
PRODUKT PREIS (INTERNET) TEST IN NOTE
Nokia Lumia 920 € 610 12/12 1,4
HTC 8X € 450 12/12 1,6
Nokia Lumia 820 € 420 12/12 2,0
WINDOWS PHONE 7
PRODUKT PREIS (INTERNET) TEST IN NOTE
Nokia Lumia 800 € 200 12/11 1,4
HTC Titan € 300 12/11 1,5
Nokia Lumia 900 € 280 08/12 1,6
BLACKBERRY
PRODUKT PREIS (INTERNET) TEST IN NOTE
Blackberry Porsche Design P9981 € 1.480 03/12 1,8
Blackberry Bold 9900 € 360 12/11 2,1
IOS
PRODUKT PREIS (INTERNET) TEST IN NOTE
Apple iPhone 5 € 630 11/12 1,1
Apple iPhone 4S € 560 11/11 1,2
Apple iPhone 4 € 400 02/11 1,5
Apple iPhone 3GS € 280 02/11 2,5
Februar 2013 TESTSPIEGEL
02/13 www.spielefilmetechnik.de 95
HI-FI-KOPFHÖRER HOME ENTERTAINMENT
PRODUKT PREIS (INTERNET) TEST IN NOTE
Ultrasone Edition 10 € 1.900 12/10 1,0
Ultrasone Signature Pro € 850 12/11 1,3
Philips Fidelio X1 € 300 12/12 1,3
Ultrasone Signature DJ € 800 12/12 1,4
Focal Spirit One € 200 11/12 1,4
Beyerdynamic Custom One Pro € 200 11/12 1,4
AKG K701 € 200 06/11 1,4
Philips Fidelio M1 € 130 11/12 1,8
Asus Vulcan Pro € 110 11/12 2,2
OHRHÖRER HOME ENTERTAINMENT
PRODUKT PREIS (INTERNET) TEST IN NOTE
Fischer Amps FA-3E € 330 06/12 1,1
Sony XBA 4 € 230 06/12 1,2
Monster Turbine Pro Copper € 250 06/10 1,2
Harman-Kardon AE € 150 01/13 1,6
Günstiger iPad-Rivale
Das Asus-Tablet Transformer TF300T ist
zwar schon ein paar Monate auf dem
Markt, hält sich aber nach wie vor tapfer
sehr weit oben in unserer Tablet-Hitlis-
te. Für alle, die bereits länger mit einem
Kauf des 10-Zoll-Android-Flachmanns
liebäugeln, gibt es jetzt gute Nachrich-
ten: Der Preis des ursprünglich für über
500 Euro verkauften Flach-PCs liegt
mittlerweile nur noch bei 300 Euro (ohne
Tastaturdock) – ein faires Angebot für ein
Quadcore-Tablet mit HD-Display.
PC-LAUTSPRECHERSYSTEME HOME ENT.
PRODUKT PREIS (INTERNET) TEST IN NOTE
Bose Companion 5 € 340 10/10 1,1
Audyssey Media Speakers € 190 04/12 1,3
Neu: Audioengine 5+ € 350 02/13 1,4
Edifier Spinnaker € 350 12/12 1,9
LC-MONITORE PC-HARDWARE
PRODUKT PREIS (INTERNET) TEST IN NOTE
LG M2550D € 230 06/11 1,4
Samsung T27A950 € 470 06/12 1,5
Samsung T27A550 € 260 06/12 1,6
Acer M242HML € 200 06/12 1,7
Neu: Philips Gioco 278G4 € 390 02/13 1,7
IOS-DOCKS HOME ENTERTAINMENT
PRODUKT PREIS (INTERNET) TEST IN NOTE
Edifier On the Go if350 € 40 04/10 1,3
Altec Lansing Inmotion 630 € 50 12/11 1,4
JBL On Time Micro € 90 05/10 1,6
Pioneer X-SMC3 € 190 12/11 1,7
DRAHTLOS-SOUNDSYSTEME HOME ENT.
PRODUKT PREIS (INTERNET) TEST IN NOTE
Monster Clarity HD Model One € 560 10/11 1,1
Teufel iTeufel Air € 500 05/12 1,2
Philips Fidelio Soundsphere DS9800W € 560 10/11 1,2
Bowers & Wilkins Zeppelin Air € 590 06/11 1,2
Philips Fidelio AW 5000 € 330 10/12 1,3
Pure Sensia 200D Connect € 290 10/12 1,4
Sony RDP XA-900 iP € 440 10/12 1,5
Sony SA-NS510 € 270 12/12 1,5
Creative Soundblaster AXX SBX 20 € 170 10/12 2,2
JBL On Beat Air € 150 12/11 2,4
E-BOOK-READER MOBILE
PRODUKT PREIS (INTERNET) TEST IN NOTE
Pocketbook Touch € 130 08/12 1,3
Amazon Kindle Paperwhite € 130 01/13 1,4
Kobo Glo € 130 12/12 1,4
Sony Reader PRS-T2 € 120 12/12 1,5
Amazon Kindle € 80 12/12 1,8
Pocketbook Basic € 80 12/12 1,9
TABLET-COMPUTER MOBILE
7 ZOLL
PRODUKT PREIS (INTERNET) TEST IN NOTE
Apple iPad Mini € 330 12/12 1,3
Google Nexus 7 € 230 12/12 1,5
Samsung Galaxy Tab 2 7.0 € 190 07/12 1,6
Amazon Kindle Fire HD € 200 12/12 2,3
10 ZOLL
PRODUKT PREIS (INTERNET) TEST IN NOTE
Apple iPad (4. Generation) € 470 12/12 1,1
Asus Transformer Pad Infinity € 500 09/12 1,4
Google Nexus 10 € 400 01/13 1,4
Fujitsu Stylistic M532 € 460 09/12 1,4
Asus Transformer Pad TF300T € 300 07/12 1,5
Apple iPad 2 € 370 04/12 1,5
Samsung Galaxy Note 10.1 € 440 09/12 1,5
Sony Xperia Tablet S € 380 11/12 1,6
Acer Iconia Tab A700 € 370 11/12 1,6
Acer Iconia Tab A510 € 390 07/12 1,7
Samsung Galaxy Tab 2 10.1 € 300 07/12 1,9
Samsung Galaxy Tab 10.1N € 300 04/12 2,1
Archos 101 G9 16 GB Turbo € 310 05/12 2,1
Acer Iconia Tab A501 € 320 04/12 2,1
Microsoft Surface € 480 12/12 2,2
Medion Lifetab S9512 € 300 07/12 2,3
GAMING-MÄUSE PC-HARDWARE
PRODUKT PREIS (INTERNET) TEST IN NOTE
Roccat Kone + € 70 09/11 1,2
Roccat Pyra € 30 06/10 1,2
Raptor-Gaming M3 Platinum € 40 09/10 1,3
Razer Naga € 70 12/12 2,3
NOTEBOOKS PC-HARDWARE
ULTRABOOKS
PRODUKT PREIS (INTERNET) TEST IN NOTE
Apple Macbook Air 13" € 1.100 08/12 1,2
Toshiba Satellite Z930-119 € 1.130 08/12 1,4
Asus Zenbook UX31E € 700 12/11 1,4
Dell XPS 12 € 1.500 01/13 1,5
Asus Zenbook UX32VD € 900 08/12 1,5
Acer Aspire S3-391 € 600 08/12 1,6
Dell XPS 13 € 840 05/12 1,6
Dell XPS 14 € 650 09/12 1,6
Hewlett-Packard Spectre XT € 1.030 09/12 1,7
Lenovo Idea Pad U310 € 480 08/12 1,7
Samsung Ativ Smart PC € 630 01/13 1,8
Asus Taichi 21 € 1.300 01/13 1,9
Sony Vaio Duo 11 € 1.120 01/13 1,9
Toshiba U920t € 1.000 01/13 2,1
ÜBER 15 ZOLL
PRODUKT PREIS (INTERNET) TEST IN NOTE
Apple Macbook Pro Retina € 1.190 08/12 1,2
Acer Timeline U M5-581TG € 700 09/12 1,5
GAMING-NOTEBOOKS
PRODUKT PREIS (INTERNET) TEST IN NOTE
Alienware M17x € 1.500 06/12 1,2
Neu: Asus N56VZ € 1.020 02/13 1,4
Asus G55VW € 1.380 06/12 1,4
Neu: Dell Inspirion 17R Special E. € 1.000 02/13 1,6
Neu: Schenker XMG A522 € 1.000 02/13 1,7
Nexus-Probleme
Googles Nexus 4 überzeugte im Test
der vorletzten Ausgabe auf ganzer
Linie und ist vor allem in Kombina-
tion mit dem Verkaufspreis von 300
Euro ein schier unschlagbares An-
gebot. Allerdings gibt es gegenwär-
tig starke Verfügbarkeitsprobleme,
sodass das Edel-Handy bei Google
selbst permanent ausverkauft ist.
Auch im freien Handel ist das Nexus so gut wie nicht er-
hältlich – und wenn doch, dann zu einem deutlich höheren
Preis. Schnäppchenjägern bleibt also aktuell nichts an-
deres übrig, als auf die nächste Verfügbarkeit zu warten.
Hoffentlich hält Google dann mehr Geräte bereit.
LESERWAHL SFT-Style
96 www.spielefilmetechnik.de 02/13
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Teac und SFT verlosen zwei
extraschlanke DVD-Rekorder
Mit einer Bauhöhe von nur 19 Millimetern ist Teacs externer DVD-
Rekorder DV-W28PUK-Y3 der ideale Begleiter für moderne Notebooks.
Das stylishe schwarze Laufwerk wird einfach per USB an den Rechner
gestöpselt und beschreibt DVDs und CDs mit bis zu 24-facher Geschwin-
digkeit. Teac und SFT verlosen zwei Exemplare des ultraflachen Archi-
vars. Zur Teilnahme senden Sie bis zum 27. Februar eine Postkarte oder
E-Mail an die Redaktionsadresse (siehe unten).
Mitmachen
und gewinnen!
Style-Wahl Was ist gutes Design? Hier scheiden sich die
Geister, denn über Geschmack lässt sich streiten. Kreuzen
Sie das Ihrer Meinung nach bestdesignte Produkt an,
schicken Sie uns die Style-Wahl und gewinnen Sie!
Teilnahme am Gewinnspiel:
Ja, ich möchte am Gewinnspiel teilnehmen. Nein, ich möchte nicht am Gewinnspiel teilnehmen.
Teilnahme berechtigt sind alle SFT-Leser mit Ausnahme der Mitarbeiter der Sponsoren und der
COMPUTEC MEDIA AG. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Preise können nicht bar ausgezahlt werden.
Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass im Gewinnfall sein Name abgedruckt wird.
1. Per Post: Senden Sie die Style-Umfrage an:
COMPUTEC MEDIA AG, Redaktion SFT, Stichwort: SFT-Style, Dr.-Mack-Straße 83, 90762 Fürth.
2. Per Fax: Senden Sie die Umfrage an 0911-2872-4401 oder eine Fax- oder Bilddatei an
redaktion@sft-magazin.de g .
3. Per E-Mail: Senden Sie uns die Bezeichnung des von Ihnen gewählten Produkts mit Angabe der
SFT-Ausgabe an redaktion@sft-magazin.de g .
Einsendeschluss: 27.02.2013 (Datum des Poststempels)
Dell Inspiron 17R SE, Seite 42 Fujifilm X-E1, Seite 60
Apple iMac 21,5'' , Seite 50
Sharkoon X-Tatic Air, Seite 62
Teufel Theater 100 Mk3, Seite 37 Dell XPS One 27, Seite 45
Panasonic Lumix GH3, Seite 60
Philips Insight M100, Seite 35
Huawei Ascend G 615, Seite 53
Audioengine 5+, Seite 48
Sony Vaio Tap 20, Seite 44
JBL On Beat Micro, Seite 62
Huawei Ascend D1 Quad XL, Seite 53 Magnat Interior 5000 X1, Seite 38
Sony KDL-55HX955, Seite 34
Samsung MM-E330D, Seite 63
HTC 8S, Seite 52
Philips Gioco 278G4, Seite 51
Olympus PEN Lite E-PL5, Seite 59
Olympus PEN Mini E-PM2, Seite 61 Focal Sib & Cub 3, Seite 38
Beatbots My Keepon, Seite 63
KEF T205, Seite 37
Equinux Tizi Beat Bag, Seite 63
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ZULETZT Februar 2013
98 www.spielefilmetechnik.de 02/13
Scheibenkleister!
Gagagadget Sie möchten Ihre Lieblingsmusik vorführen, sind aber zu
rücksichtsvoll für 100 Dezibel im Auto? Diese Folie ist die Lösung!
E
inst prangte auf jeder Heckscheibe, die et-
was hermachen sollte, der Schriftzug PIO-
NEER. Vielleicht auch KENWOOD. Jeden-
falls ein Abzeichen, das seinen Besitzer als
Förderer fetter Beats und eines niedrigen Strö-
mungswiderstandskoeffizienten (auch bekannt als
CW-Wert) auswies. Inzwischen sind diese Güte-
siegel für Auto-Musikausrüstung leider fast völlig
aus dem Straßenbild verschwunden. Als moderne
Alternative bietet sich der Car Equalizer Sticker
der Gadget-Freakshow Chinavasion (www.china-
vasion.com) an. Für umgerechnet gerade mal
20 Euro entfacht die selbstklebende Leuchtfolie
ein Farbenfeuerwerk, das die wummernden Bässe
über LEDs visualisiert. So kann man auch ohne
trommelfellgefährdende Pegel dem Hintermann
Ihre Lieblingssongs vorführen. Dazu analysiert ein
Mikrofon die gespielten Frequenzen und setzt sie
in Lichtimpulse auf 16 Bändern um. Ein Adapter
für den Zigarettenanzünder sorgt für Strom. So
bombastisch, wie das Produktfoto glauben lässt,
wird die Lightshow in der Praxis allerdings kaum
wirken. Der Aufkleber füllt nämlich keineswegs die
ganze Heckscheibe, sondern fällt mit knapp 80 x
20 Zentimetern Größe eher bescheiden aus.
Hilfe, mein Hemd flackert!
Abseits des Autos müssen Sie die Lichterkette
nicht missen: Mit dem Equalizer- rr Shirt von Getdi-
gital (www.getdigital.de, knapp 30 Euro) beleuch-
ten Sie auch den öffentlichen Personennahverkehr
oder den Fahrradweg. Auf dem T- TT Shirt prangt eine
Lichtfolie, die hier allerdings nicht wirklich Fre-
quenzen abbildet, sondern nur im Takt flackert.
Zum Waschen des Hemds nach schweißtreiben-
den Disco-Nächten können die per Klettver-
schluss befestigte Elektronik und die vier Batterien
abgenommen werden. Und sollten Sie eher Nerd
als Musikfan sein, dann nehmen Sie eben das
Shirt mit dem an
TECHNIK INFOBITS
SFT VOR FÜNF JAHREN
Es war als Frage formuliert, aber eigentlich
war allen Beobachtern nach der CES 2008
klar: Der Formatkrieg zwischen Blu-ray und
HD-DVD war entschieden, die Blu-ray sollte
das Rennen machen. Das Zünglein an der
Waage spielte das Filmstudio Warner, das
von HD-DVD ins BD-Lager wechselte.
DIE ZAHL DES MONATS AA
Mit acht Kernen soll der Exynos 5 Octa rech-
nen, Samsungs noch 2013 erscheinender
High-End-Prozessor für Mobiltelefone. Wo-
bei die Koreaner ein bisschen schummeln:
Der Exynos ist kein echter Octacore, sondern
kombiniert zwei Quadcore-Eineiten.
NEULICH IM TESTLABOR …
Wenn die Boxen auch nach dem x-ten
Kabelcheck keinen Mucks machen, dann
sollte auch ein erfahrener Audio-Redakteur
vielleicht mal die Lautstärke überprüfen.
E ZAHL DES MONATS AA
8
DVD: Thriller & Drama
Filmfreunde dürften sich auf den Knast -
Thriller Hunger mit Michael Fassbender und
das Crime-Drama 44 Inch Chest freuen.
Quo vadis, PC?
Firmen wie Valve, Nvidia oder Razer wollen
den heimischen Computer radikal verän-
dern. Wir stellen die Konzepte vor.
Navi-Apps
Lohnen sich extra Routenfinder noch, wo
doch fast jedes Smartphone schon ab Werk
mit Navigationssoftware ausgestattet ist?
Ultra High Definition
LGs 84LM960V misst in der Diagonale
satte 2,13 Meter und löst mit UHD (2.160
x 3.840 Pixel) auf. Wir testen den Riesen.
Die nächste erscheint am 27.Februar 2013
ein, dann nehmen Sie eben das
nimierten Ladebalken. (rs) p
Dieses und viele weitere Games: JJettztt doownlooaddeen unter gameess.saaturnn.dde
GAMES.SATURN.DE
Erhältlich ab 21.02.2013
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© Crytek GmbH. All Rights Reserved. Crysis, Crytek and CryENGINE are trademarks of Crytek GmbH.
EA and the EA logo are trademarks of Electronic Arts Inc. All other trademarks are the property of their respective owners.
Night and Day,
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Real Sound. Die neuen Kopfhörer Aureol Real von Teufel.
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Der neue, extrem leichte Teufel Kopfhörer Aureol Real (185 g) beeindruckt durch seinen fantastischen
Tragekomfort und durch seinen neutralen, detailreichen Klang. Dafür sorgen die 44 Millimeter großen
Linear-HD-Treiber mit Neodym-Magneten. Die meisten wollen ihn aber in Wirklichkeit, weil er so gut aussieht.
In weiß wie in schwarz. Aber das verraten wir nicht unseren Akustik-Entwicklern, die wären sonst beleidigt. Denn
die wollen vor allem besser klingen und nicht schöner aussehen. Kann man verstehen. Muss man aber nicht.
www.teufel.de
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Service-Direktverkauf 030 300 9 300

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