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Anwendung mathematischer Verfahren in der Chemie

J. Behler/C. Drechsel-Grau Sommersemester 2012

Ubungsblatt 9
[Bitte werfen Sie Ihre L osungen mit dem Namen des Ubungsgruppenleiters versehen in den Briefkasten neben dem Raum NC 03/54 bis Mittwoch, den 4. Juli, 10:00 Uhr]

1. Aufgabe Gegeben sei die relle, nicht-symmetrische Matrix A: 2 1 A= 1 3 a) Bestimmen Sie mit Hilfe des rechtsseitigen Eigenwertproblems (Ax = x) die Eigenwerte und zugeh origen Eigenvektoren der Matrix A. b) Fassen sie die Eigenvektoren als Spalten einer Transformationsmatrix S auf, und berechnen Sie die Inverse S 1 , um zu zeigen, dass die Matrix S 1 AS eine Diagonalmatrix ist, deren Diagonalelemente die Eigenwerte sind.

Hinweis: Die Eigenvektoren zu jedem Eigenwert erh alt man, indem man jeden Eigenwert in die urspr ungliche Eigenwertgleichung einsetzt und das sich ergebende lineare Gleichungssystem l ost. Die Transformationsmatrix S enth alt in ihren Spalten die Eigenvektoren (als neue Basisvektoren) in Abh angigkeit der alten Basisvektoren. Die Matrix T = S 1 ist diejenige Matrix, welche die Koordinaten eines beliebigen Vektors so transformiert, dass man die Koordinaten v(n) in der neuen Basis erh alt, wenn die Koordinaten v(a) im alten Basissystem bekannt sind: v(n) = T v(a) = S 1 v(a) . Entsprechendes gilt f ur die Darstellung einer Matrix M : M(n) = T M(a) T 1 = S 1 M(a) S .

2. Aufgabe Diagonalisieren Sie nun die reelle und symmetrische Matrix B mittels einer analogen Vorgehensweise: 3 B= 2 2 2

3. Aufgabe Vergleichen Sie die L osungen der Aufgaben 1 und 2 miteinander. Worin unterscheiden sich die Eigenwerte von A und B ? Was kann man bez uglich der zugeh orgien Eigenvektoren feststellen? Welche Eigenschaften besitzen die jeweiligen Transformationsmatrizen?