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Technischer Fortschritt

Me P.1102

Im Sommer 1944 entwarfen die


Messerschmidt Ingenieure parallel zum
Projekt P.1101 einen schnellen Schweren
Bomber mit Verstellflügel. Von den drei
Triebwerken wurden hiervon zwei im Rumpf
und ein im Schwanz eingebaut. Bei Start
und Landung konnten die Flügel zwischen
20 Grad und 50 Grad verstellt werden.
XB-51
Die Martin XB-51 war ein US-
amerikanischer mittlerer Bomber mit
Strahltriebwerken, von dem nur zwei
Exemplare im Jahr 1949 gebaut wurden.
Die XB-51 flog erstmals am 28. Oktober
1949 und besaß drei Strahltriebwerke
vom Typ General Electric J47, welche
sehr ungewöhnlich angebracht waren.
Zwei der Triebwerke saßen dicht unter
dem Vorderrumpf, das dritte war als
Hecktriebwerk installiert. Die Maschine
besaß um 35° gepfeilte Tragflächen mit
einer negativen V-Stellung von 6°. Die
Anstellung der Tragflächen konnte
verändert werden.
XB-51
XB-51/Me P.1102

Direkter Vergleich zwischen XB-51 und Me P.1102. Beide


Flugzeuge besaßen drei Strahltriebwerke (zwei unter der
Kabine, eins im Heck
Weiterentwicklung XB-51/Me P.1102

Grumman A-6 Intruder


Blohm & Voss BV P.203
Die BV P.203 war revolutionär. Der
Antrieb der P.203 sollte aus 2x 1600
PS BMW 801 D- Doppelsternmotoren
mit VDM- Verstellschrauben und zwei
Heinkel He S 011-Strahlturbinen von
je 1300 kp bestehen.

Die Strahlturbinen befanden sich


im hinteren Ende der Triebwerks-
gondel unter den Kolbenmotoren.
P4M-1 Mercator

Die Martin P4M Mercator war ein amerikanisches Patrouillenflugzeug der US-
Navy. Um die geforderten Flugleistungen zu erhalten kam ein ungewöhnliches
Konzept zum Einsatz. Zusätzlich im hinteren Teil des Propeller-
Motorengondel war auch noch je ein Strahltriebwerk Allison J33
untergebracht, wobei alle Triebwerke den gleichen Kraftstoff (kein Kerosin)
verwendeten.Die Strahltriebwerke wurden nur bei Bedarf (z.B. beim Start)
zugeschaltet und besaßen einen separaten Lufteinlauf an der Unterseite der
Motorengehäuse, welcher bei abgeschaltetem Strahltriebwerk verschlossen
werden konnte.
P4M-1/BV P.203