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Jahrestag

Machenschaften

Terrorismus

     
 
     
 
     
 

Heute jährt sich das Erdbeben von Haiti. Der Verein Pwojè men kontre hat seine Hilfe verstärkt und setzt neue Ideen um.

Gegen kriminelle Ener- gie richten bestehende Gesetze nichts aus, fin- det Bernhard Stoll vom Kraftfutterwerk Kehl zum Dioxin-Skandal. S. 3

Frauen weniger anfäl- lig: Der Hirnforscher Prof. Dr. Bernd Fischer über Terroris- mus und Wege aus der Todesspirale.

S. 3

S. 2

   

Wege aus der Todesspirale. S. 3 S. 2     37. Jahrgang D i e W

37. Jahrgang

Die Wochenzeitung der Ortenau

Gesamtauflage 181.217

stadtanzeiger-ortenau.de

Haben Sie etwas geändert?

Eier, brauchen wir neue Eier? Mitten im Dioxin-Skandal – auch Schweine sind betroffen – will Ministerin Ilse Aigner strengere Kontrollen. Futter- mittelhersteller hatten ihre Ware unredlich gepanscht. Der Stadtanzeiger fragt seine Leser:

 
 

Haben Sie Ihr Kaufverhalten bereits geändert?

Ja, ab sofort kaufe ich nur

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noch Bio aus der Region.

Nein, bei mir gilt: Haupt-

sache frisch und billig. Abstimmen unter www.stadtan- zeiger-ortenau.de. Sie können dort auch gerne einen Kom-

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Kritik: Bewertung nach einer willkürlichen Zahl

Ortenau-Klinikum: Versorgung extrem leichter Frühchen in Gefahr?

Ortenau (ku). Darf das Or- tenau-Klinikum künftig keine Frühchen unter 1250 Gramm Geburtsgewicht mehr behan- deln? Ginge es nach dem Ge- meinsamen Bundesausschuss (GBA), wäre bereits am 1. Janu- ar Schluss damit gewesen. Denn in der Ortenauer Inten- sivklinik für Neu- und Frühge- borene wurden im vergange-

nen Jahr 25 Frühchen dieser Gewichtsklasse versorgt. Die strenge Vorgabe des Ausschus- ses, der sich aus Vertretern der

Ärzte, Kliniken und Kassen zusammensetzt, sieht minimum 30 vor. Zusammen mit 15 weite- ren betroffenen Kliniken hat Of- fenburg Klage am zuständigen Landessozialgericht in Potsdam eingereicht. Ob die Umsetzung der sogenannten Mindestmen- genvereinbarung bis zu einem Urteil ausgesetzt wird, entschei- det sich am 26. Januar. „Wir haben darüber hinaus beim Sozialministerium des Landes einen Antrag auf regionale Son- derregelung gestellt“, erklärt Chefarzt Dr. Jens-Uwe Folkens. Entsprechend hart geht er mit der Vorgabe ins Gericht:

„Wir würden uns wünschen, nach der Qualität unserer Be-

würden uns wünschen, nach der Qualität unserer Be- Fund menschlicher Kno- chenreste in der Elz. Sie

Fund menschlicher Kno- chenreste in der Elz. Sie

stammten, so der Stand der Ermittlungen, von Hermann

Hilß.

Foto: st

handlung bewertet zu werden, nicht nach einer willkürlich festgelegten Zahl. Die Qualität unserer Behandlung bewegt sich auf Weltniveau. Wir scheuen keinen Vergleich.“ 2009 habe man keinen einzigen Sterbefall zu be- klagen. Im vergan- genen Jahr konnte man ein Frühchen mit 480 Gramm Ge- burtsgewicht nicht retten. 2006 wurde das Mutter-Kind- Zentrum errichtet. Folkens: „Wir be- finden uns sowohl technisch, als auch personell auf aller-

höchstem Niveau.“ Konsequent werde die Idee einer Wand-an-Wand-Lösung umgesetzt. Tatsächlich trennt nur eine Wand den Kreißsaal von der Kinderklinik inklusive Intensivstation. Als „eine Grat- wanderung zwischen flächende- ckender Versorgung und Qua- lität der Behandlung“, recht- fertigt Kristine Reis-Steinert,

der Behandlung“, recht- fertigt Kristine Reis-Steinert, Auch dieser kleine Kerl kam im Mut- ter-Kind-Zentrum

Auch dieser kleine Kerl kam im Mut- ter-Kind-Zentrum Offenburg zur Welt.

Pressesprecherin beim GBA, den Beschluss. Willkürlich festgelegt sei die Mindestmen- ge keineswegs. Man beziehe sich in der Regel auf die Welt- gesundheitsorganisation. Pati- entenvertreter hätten gar mehr gefordert. „In relativ kurzer Zeit geht fachliche Kompetenz ver- loren“, umschreibt der Chefarzt

das Worst-Case-Szenario, wenn Offenburg die extrem früh ge- borenen und extrem leichten Säuglinge nicht mehr behandeln dürfte. Auch die weiteren rund 300 Säuglinge, die dort jährlich zur Welt kommen, wären be- troffen. Aktuell könne man sich einen Drei-Schicht-Betrieb mit fünf bis sechs Pflegekräften an sieben Tagen inklusive mindes- tens eines Facharztes für Neo- natologie leisten: „Wir bieten auch seit 20 Jahren die Ausbil- dung zur Intensivschwester an.“ Jeder, so Folkens weiter, könne sich ausmalen, was es bedeute, fortan nach Karlsruhe oder Freiburg gehen zu müs- sen. Nicht selten verbringen Schwangere mehrere Wochen vor der Entbindung stationär. Selbst die Entfernung nach Of- fenburg stelle eine erhebliche Belastung auch für die Angehö- rigen dar. Das Ministerium will laut Auskunft die Entscheidung Ende Januar abwarten. Dann werde man über den Antrag des Klinikums entscheiden. Bis 28. Februar hat der GBA seinen Beschluss ausgesetzt. Nicht nur das Gericht sieht den Eilantrag der Kliniken wohl „nicht offen- sichtlich ohne Erfolgsaussicht.“

Fall Hermann Hilß: Die Ehefrau schweigt weiter

Keine Angaben zu den näheren Umständen seines Todes

Ortenau (rö). Weiter Rätsel- raten, wie der damals 70-jäh- rige Kappeler Rheinfischer, Fischzüchter und Bootsfahrer Hermann Hilß zu Tode kam. Wie der Anwalt seiner 16 Jahre jüngeren Frau Waltraud G. ges- tern auf Anfrage betonte, wird seine Mandantin weiter von ih- rem Schweigerecht Gebrauch machen. Der Anwalt hat am Montag dieser Woche die Ak- ten nach Einsichtnahme an die Freiburger Staatsanwaltschaft zurückgegeben. Der zuständi- ge Oberstaatsanwalt Michael Mächtel rechnet mit einer Stel- lungnahme bis Ende dieses Mo- nats. Dann wird er entscheiden, in welchen Punkten Anklage er- hoben wird. Derzeit, so Mächtel

O_9559

gestern, bleibe es dabei, wes- halb Waltraud nach einem am 11. März vergangenen Jahres vom Freiburger Amtsgericht er- lassenen, dann von der Schwur- gerichtskammer des Landge- richts Freiburg am 9. April wieder aufgehobenen Haft- befehl hinter Gittern musste:

Demnach müsste sie sich wegen Totschlags durch Unterlassen, Betrug und mittelbarer Falsch- beurkundung verantworten. Während ihres Gefängnisauf- enthalts hatte Waltraud G. nach Knochenfunden durch die Poli- zei in einer kurzen schriftlichen Erklärung bestätigt, dass sie die Leiche ihres Mannes zunächst mit Beton übergossen, später wieder herausgeholt und ver-

brannt und, nachdem dies nicht vollständig gelungen sei, Asche und Knochenreste vor dem Haus auf die Elz verstreut habe. Da- mit habe sie einem Wunsch des Verstorbenen entsprochen. Bei früheren Recherchen nach dem Verschwinden von Hermann Hilß im Frühsommer 2009 hat- te sie immer behauptet, dass ihr Mann verreist sei. Haftbefehl wegen mittelba- rer Falschbeurkundung war erlassen worden, weil Waltraud G. bei einem Notar mit einem von einer Maskenbildnerin als „Double“ von Hermann Hilß hergerichteten Mann erschie- nen war und sich mit einer Voll- macht auf dessen Namen aus- statten ließ.

Kurz notiert

Vom Stapler angefahren

Einen offenen Beinbruch hat sich ein 17-Jähriger bei ei- nem Unfall am Montagmittag auf einem Betriebsgelände in der Freiburger Straße in Offenburg zugezogen. Ein Gabelstaplerfahrer hatte an einem Warenanlieferungstor zurückgesetzt und dabei den hinter dem Fahrzeug queren- den Mann übersehen. Trotz Bremsung erfasste der Ga- belstapler den Arbeiter und schleuderte ihn zu Boden.

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