Sie sind auf Seite 1von 2

Die Bestimmung der Zugfestigkeiten des Betons – Rt

1. Biegeversuch – Rt

Es werden Probeprismen mit den Abmessungen von 100x100x550 mm


Seitenlängen geprüft. Im Abb. 1 wird die Belastungsform dieses Versuches
gezeigt.

Abb. 1

Die Belastungsgeschwindigkeit der Prismen ist 0,5±0,2 daN/cm2∙sec.


In vielen Ländern bestimmt man die Biege-Zugfestigkeit noch immer mit
Hilfe des Navier - Verhältnisses (Hypothese der elastischen Körper) (Abb. 2).

Abb. 2

In Wirklichkeit hat ein Betonelement beim Bruch elastisch-plastische


Verformungen, so dass das Spannungsdiagramm stark gebogen ist. Zur
Bemessung kann man dieses Diagramm mit ein rechteckigen ersetzen.
In diesem Falle, berechnet man Rt folgenderweise:

3,5 ⋅ M P ⋅l
Rt = = 0,875 ⋅ [N/mm2]
b⋅h 2
b ⋅ h2

Die Zugfestigkeit ist Rt ein Mittelwert von wenigstens 2 Versuche an


100x100x550 mm Prismen (also von 4 Ergebnisse), oder an wenigstens 3
Prismen mit 100x100x700 mm Seitenlängen (laut Normen).
Die Versuchsergebnisse werden in folgender Tabelle eingesetzt.

Prismenprobe Nr. I II III Mittelwert

Allgemeine Daten

Zeichen der Prüfprobe

Versuchsdatum

a
Mittelwerte der
Seitenlängen der Prismen b
[mm2]
c

Prismenmasse [kg]

Volumengewicht (Raumgewicht)
[kg/m3]

Biege-Zugversuch

Bruchkraft [N]

Zugfestigkeit nach … Tage


[N/mm2]

Druckversuch

Bruchlast [N]

Druckfestigkeit nach … Tage


[N/mm2]