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Der Weg raus!

Lassen Sie die Rezession links liegen und steuern Sie Richtung Erfolg und Wohlstand

„Ihr GPS Geführter Pfad zum Sieg“

Bill Bartmann Boyd Matheson Brian Tracy Don Hutson Hyrum Smith Ivan Misner Jim Cathcart Marsha Petrie
Bill Bartmann
Boyd Matheson
Brian Tracy
Don Hutson
Hyrum Smith
Ivan Misner
Jim Cathcart
Marsha Petrie Sue
Steve Siebold
Tom Feltenstein
Terry Murphy
Tom Murphy
Verfasst von:

Lizenziert für: Josephine Witt witt_j@web.de Kostenloses Webinar jetzt hier klicken:

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Inhaltsangabe

Vorwort ……………………………………………………………………….……………………………………….………………………………………………………4

Mentale Stärke das Geheimnis der Weltklasse………………

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Die Dienende Führungskraft…………………………………………………………………………………… ……………………….…………………….…12

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Das profitabelste Medium: Ihre vier Wände…………………………….…………………………….…………………………… ……….………….18

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Wie man HEISS begehrt wird in einem KALTEN Markt….…………………………….…………………………………………………………… 22

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Bequemlichkeit im Vergleich zu Wohlstand…………………………………………………….…… ……………………………………………….….30

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Das Abenteuer…………………………………………………………………………………………………………………………………………….…………… 34

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Wer ist froh, Sie zu kennen?

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Wie man in einer Wirtschaftskrise verkauft!

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Netzwerk Mixer: Brechen Sie das Eis, knüpfen Sie Kontakte und erweitern Ihr Geschäft ………………………………… …….51

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Entschluss zur Entscheidung: So wachsen Sie im Chaos…………………………………………………………………………

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Die Macht des menschlichen Geistes………………………………………………

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Autobahn des Lebens …………………………………………………………………

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Das eBook ist eine absolute Neuerscheinung und wurde soeben erst ins Deutsche übersetzt. Eigentlich ist das eBook noch in der Überarbeitung beim Lektorat. Jedoch wollten wir Ihnen die Möglichkeit geben, als einer der ERSTEN dieses eBook zu lesen. Sehen Sie uns daher bitte eventuelle Rechtschreibfehler nach. Selbstverständlich haben wir Ihnen eine "offizielle" Ausgabe bereits reserviert - diese erhalten Sie sofort nach Fertigstellung, kostenlos an Ihre Email- Adresse zugesandt.

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Vorwort

In einer turbulenten Wirtschaft, einem herausfordernden Wirtschaftsklima und unzähligen Kritikern und Politikern ragt eine trostlose, ungewisse Zukunft hervor. Es ist klar, das man sich durch den Sturm geworfen, umhergewirbelt und verloren fühlt. Manch einer fühlt sich wie in der Mitte eines gewalttätigen und unberechenbaren Finanz-Dschungel geworfen mit bedrohlichen Raubtieren, dichtem Unterholz und keinen klaren Weg raus. Manch anderer fühlt sich verloren - wie in einer abgelegenen Wüste aus Verzweiflung und Frustration, verlorener Hoffnung, gebrochenen Versprechen und zerrütteten Träumen - Sie folgen einer Illusion, einer Fata Morgana des Erfolgs und der persönlichen Zufriedenheit in der Ferne, kommen aber niemals an.

Bei so vielen Gefühlen, so verloren, geraten viele ins schleudern, und scheitern bei dem Versuch eines Aufbaus ohne klarer Richtung, indem Sie noch schneller laufen und noch härter arbeiten. Bedauerlicherweise führt dies dazu, dass sie sich doppelt so schnell verlieren. Andere wiederum hocken nur da, tun nichts und hoffen nur dass sich ein Pfad aufzeigt.

Fühlen Sie sich ein wenig verloren? Haben Sie den Kompass verloren, Ihre Zielführende Richtung nach dem Leben das Sie sich wünschen? Wissen Si e eigentlich worauf Sie zusteuern - persönlich, beruflich und finanziell? Wenn Sie sich nicht sicher sind wo Sie gerade stehen oder wohin sie gehen - dann sind Sie nicht allein!

Von allen erstaunlichen Erfindungen des digitalen Zeitalters, ist das mit Abstand meist inspirierenste und beeindruckenste Geräte das Navigationssystem (GPS=Global Positioning System, auch Navigationsgerät - Navi). Mit einem kleinen GPS-System navigieren Sie Ihren Weg aus allen städtischen Dschungeln und allen noch so abgelegenen Landstrassen. Ein GPS bringt Sie von überall her nach überall hin, wo immer Sie auch hin möchten - Meter für Meter, Strasse für Strasse und Kurve für Kurve. Es gibt kein Grund mehr die Zeit zu verschwenden mit umherirren und für die meisten, zählt noch der zusätzliche Vorteil, dass man nie nach dem Weg fragen muss.

Was wäre, wenn Sie Zugang zu einem ganz eigenen GPS hätten - Ihr ganz persönliches GPS , das Ihnen IHRE Richtung aufzeigt in Ihrem persönlichen, beruflichen und finanziellen Leben? Würde es Ihnen nicht ein hohes Maß an Vertrauen geben, ein Schritt-für-Schritt-Richtungs-System das Ihnen beim navigieren hilft? Weg von den Schwierigkeiten des Lebens und hin zum Zielhafen Ihrer sehnlichsten Wünsche und Träume.

Heute können Sie das! Dieses revolutionäre eBook ist Ihr GPS - Ihr Geführter Pfad zum Sieg! Sie sind dabei sich wieder einzuschiffen auf die Reise IHRES Lebens. Eine Reise die Sie mitnimmt auf neue Höhen und Gipfel des Erfolgs und der Errungenschaften.

Diese eBook bietet Ihnen das ultimative GPS, gestaltet von einigen der brillantesten Köpfen für persönliche und berufliche Weiterentwicklung. Dieses GPS führt Sie aus dem Finanz-Dschungel der heutigen brutalen Wirtschaft, aus den Gassen der Unsicherheit und raus aus der Wüste der Illusionen des oberflächlichen Erfolgs.

Sich einen Weg aus dem heutigen Finanzklima zu navigieren ist eine Form wirtschaftliches Wahrheitsserum. Es wird die energischen Heuchler von den wirklichen Unternehmern trennen.

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Seien wir ehrlich - fast jeder kann erfolgreich sein in einer guten wirtschaftlichen Lage, aber es bedarf echten Fähigkeiten und Talenten zum Erfolg in einer schlechten Wirtschaftslage. Also sind Sie ein wettbewerbsfähiger Unternehmer oder nur ein „Möchtegern“? Und wie planen Sie die Steuerung, Ihres Weges, raus aus dem Chaos in dem wir uns befinden?

Ein GPS arbeitet auf der Basis der massiven Wissensdatenbank und den daraus erstellten Navigationskarten. Erfolgreiche Menschen und Unternehmer tun nichts zufällig - auch Sie greifen auf das Wissen und Karten von Experten zurück. Albert Einstein sagte einmal: " Ein Problem kann nicht gelöst werden, auf der Bewusstseinsebene auf der es entstanden ist." Wir alle haben Unternehmen und Menschen die Prinzipien des Erfolgs gelehrt, die wir während unseres gesamten Lebens studieren konnten. Unternehmen investieren deshalb häufig viel Geld in unsere Dienste, weil sie mit diesen eine beachtliche Steigerung in ihrer Profitabilität erreichen konnten.

Von den Autoren: Wir hoffen, dass wir Sie mit diesem Buch inspirieren, instruieren und zu mehr Hoffnung und Wohlstand verhelfen. Dieses Werk ist unser ernsthaftes Bemühen, der Welt einen echten "Rettungsplan" und "Impuls-Paket" anzubieten, das Einzelpersonen und Organisationen helfen wird, in der heutigen Zeit sicher zu überleben und nachhaltig erfolgreich zu werden und zu bleiben. Wir rufen alle Menschen auf, die Zukunft so zu gestalten, wie Sie sich diese wünschen - wir wissen, dass Sie alle mit Anleitung, Fachkenntnissen und Training aufsteigen können, sich aus der Verschuldung befreien, Sicherheit schaffen, große Dinge erreichen, Beziehungen verbessern, erblühen, Gemeinschaften gründen und so dazu beitragen können die Welt so zu einen besseren Ort machen. Wir laden Sie deshalb ein, sich jetzt unserer Gemeinschaft anzuschließen und sich mit uns auf den auf einzigartige Weise geführten Weg zum Erfolg zu begeben!

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Mentale Stärke – das Geheimnis der Weltklasse

Die Denkprozesse, Gewohnheiten und Philosophien der Großen

Von Steve Siebold

6 Mentale Stärke – das Geheimnis der Weltklasse Die Denkprozesse, Gewohnheiten und Philosophien der Großen VonKostenloses Webinar jetzt hier klicken: www.ilearningglobal24.biz/de/webinar?code=carlosgrande " id="pdf-obj-5-11" src="pdf-obj-5-11.jpg">

iLearningGlobal Fakultät Mitglied

Weltweit führender Mentaltrainer

Auftritt im Film „Beyond the Secret“

Fortune 500 Mentaltrainer

National Speakers Association Award in 2005

Weltklasse-Wohlstand beginnt mit Weltklasse-Denkgewohnheiten

Wenn Sie heute Morgen aufgestanden sind und zur Arbeit gingen, weil Sie das wollten, dann haben Sie das Geld unter Kontrolle. Wenn Sie heute Morgen aufgestanden sind, weil Sie mussten, hat dagegen das Geld Sie im Griff.

Sogar in der reichsten Nation der Welt werden 99% der Gesamtbevölkerung vom Geld kontrolliert. Das Ergebnis ist ein ständiger allgemeiner Mangel an Geld. Der Grund dafür sind die verbreiteten Denkgewohnheiten. Albert Einstein sagte einmal: „Ein Problem kann nicht auf der Bewusstseinsebene gelöst werden, auf der es entstanden ist.“ Mit dem Wissen, erhöhen Champions ihre Bewusstseinsebene dadurch, dass sie die Weltklasse studieren, wie sie ihren Wohlstand geschaffen hat.

Die Angehörigen der Mittelklasse glauben, dass höhere Ausbildung das Mittel ist, Wohlstand und Reichtum zu erreichen, aber nur wenig Akademiker haben Wohlstand erreicht. Sie streben nach höheren Ausbildungsgraden, Zeugnissen und Auszeichnungen und sind dann verwundert, wenn diese Dinge ihnen keinen Reichtum bringen. Während die großen Erfolgreichen durchaus starke Verfechter von höherer Ausbildung sind, so glauben sie dennoch nicht, dass dies allein viel mit dem Erwerb von Reichtum zu tun hat. Die Mittelklasse verkauft ihre Arbeitszeit für Geld. Die Weltklasse dagegen verkauft Ideen, die Probleme lösen, für Geld. Das Geld fließt dann wie frisches Wasser aus ihrer Ideenquelle.

Die Mittelklasse verachtet oder gering schätzt oft die Weltklasse aus Frustration über ihren eigenen Geldmangel, aber das Geheimnis mehr Geld zu verdienen als man ausgeben kann, schlummert ein Leben lang in ihnen selbst. Ideen! – das ist ein so simples Konzept, dass die große Mehrheit es einfach missachtet.

Die Armenklasse redet und rekapituliert immer wieder Vergangenes; die Mittelklasse redet über andere Leute – und die Weltklasse spricht über Ideen. Professionelle Leistungsträger wissen, dass sich das Geld nicht darum schert in welche Richtung es fließt. Sie wissen aber, dass die Welt ihnen entgegenkommt und sie reich macht, wenn ihre Ideen helfen ihre Probleme zu lösen. Vor etwa 150 Jahren war sich Karl Marx sicher, dass die arbeitende Klasse aufsteigen und die Unterdrückung überwinden würde, wenn sie nur eine Chance hätte. Was er in seiner Einschätzung

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und Rechnung vergaß, war das gedankliche Streben nach Eigentum, das jedem Menschen innewohnt.

Wenn Sie Leuten mit Mittelklasse-Bewusstsein eine Millionen-Dollar-Chance geben, werden diese einen Weg einschlagen, der auch eine solche Chance wieder auf die Mittelklasse hinunterführt. Warum? Weil ihr begrenztes Selbstbild ihnen unterschwellig mitteilt „wohin sie gehören“. Der Unterschied hat nichts mit der Realität zu tun – es ist die begrenzte Wahrnehmung im Kopf des „Klassenangehörigen“.

„Wohlstand ist das Produkt der menschlichen Denkkapazität“

( Ayn Rand, 1905 -1982, Autor und Philosoph)

Ihr Handlungsschritt für heute:

Beantworten Sie sich die kritische „Denk-Frage“: „Auf welchem finanziellen Erfolgsniveau würde ich mich am wohlsten fühlen? a) Armutsklasse? b) Mittelklasse? c) Weltklasse?

Die Klasse, in der Sie sich am wohlsten fühlen, reflektiert Ihr derzeitiges Selbstbild und wahrscheinlich auch Ihren momentanen finanziellen Status. Wenn Sie reicher werden wollen, müssen Sie erst einmal anfangen, Ihr inneres Selbstverständnis auszuweiten - und Sie müssen Ihre inneren Selbstgespräche über Geld und Finanzdinge „upgraden“. Wenn alles was Sie tun, aber nur wieder die verstärkte Jagd nach dem Geld wird, werden Sie den positiven Effekt torpedieren. Die Ursache ist immer Ihr Denken – und wenn Sie die Ursache verbessern, wird auch die Wirkung automatisch verbessert.

Champions verstehen die Grenzen des Geldes

Um glücklich zu werden, streben Amateure nach Reichtümern, Profis dagegen suchen Erfüllung. Die Ironie liegt darin, dass Erfolgreiche in ihrem Trachten nach Erfüllung meist so viel an Werten erschaffen, dass sie sich in der Folge damit substanzielle Reichtümer erwerben. Amateure schauen aber in der Regel nur nach dem schnellen Geld. Sie glauben, reich zu sein würde die innere Leere füllen, die sie in sich fühlen, obwohl nur sehr wenige von ihnen sagen können, wie viel Geld dafür nötig ist. In Wirklichkeit ist kein Betrag dafür jemals ausreichend, weil die Leere in ihnen einzig und allein durch das Gefühl der ERFÜLLUNG gefüllt werden kann. Die großen Erfolgreichen finden die Erfüllung in ihrer tagtäglichen Arbeit und ihrem Wirken. Sie jagen aber niemals der Erfüllung nach – sie erfahren sie ganz einfach beim Tun ihrer täglich geliebten Arbeit.

Amateure meinen, dass Geld und die Dinge, die man mit Geld kaufen kann, die Schlüssel zu Glück, Erfüllung und Zufriedenheit sind. Professionell Erfolgreiche neigen dagegen mehr zu Dingen und Tätigkeiten, die in ihnen ein Gefühl der Befriedigung erzeugen. Erfüllung ist ein mentaler Zustand, den Erfolgreiche als Resultat ihrer erhöhten Wachheit und Achtsamkeit erleben. Erfolgreiche investieren in die notwendige Zeit und die Ressourcen, um herauszufinden, was sie wirklich am liebsten tun und konzentrieren sich dann darauf, das Beste aus ihren ureigenen Stärken, Fähigkeiten und Talenten zu machen.

Ihre Erfüllung kommt nicht aus den Ergebnissen ihres Tuns, sondern von ihrem Tun selbst. Die Erfolgreichen konzentrieren sich vor allem auf die Ursache und weniger auf die Wirkung.

Letztendlich ist immer die Ursache für die sich daraus ergebende Wirkung verantwortlich.

Am anderen Ende des Spektrums sind die Massen stets nur auf die Effekte, die Resultate fokussiert und sie ignorieren meist die Ursachen. Selbst wenn sie durch günstige Umstände trotzdem einmal zu Geld und Besitz kommen, bleibt ihnen die Erfüllung verwehrt, bis sie dann bald die Arme heben und sich fragen: „War das alles?“ Die Antwort heißt: Ja, weil Geld und materielle Besitztümer Resultate sind und Resultate keine entsprechenden Ursachen kreieren. Ursachen schaffen Resultate. Das ist der Grund, warum Profis zuerst Erfüllung über die Liebe zu dem suchen, was sie ihr Leben lang gerne tun. Es ist eine „Ich kann nicht mehr darauf verzichten“ Strategie. Ihre Arbeit verschafft ihnen eine ungeheure Menge an Erfüllung – selbst wenn die als

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Ziel angestrebten Resultate nicht ganz erreicht werden. Der Weg ist dann das Ziel. Meister spielen nicht für Geld – sie spielen, weil sie das Spiel selbst lieben. Das Geld – das Resultat – ist dann die Sahnehaube auf dem Kuchen.

„Wenn Sie etwas tun, was Sie gerne tun – dann ist die einzige Belohnung die Sie brauchen, das Erleben Ihres Tuns.“

(Bill Gove, 1912-2001, Der Vater der professionellen Rhetorik)

Ihre heutige Aufgabe:

Machen Sie eine Ursache-Wirkungs-Analyse. Stellen Sie sich die kritische Frage: „Bin ich auf die Ursache für meine Erfüllung fokussiert oder auf die Wirkung meiner Erfüllung?“

Zum Beispiel: Trainieren Sie für die gesundheitlichen Vorteile, die Sie mit Fitnesstraining erzielen – oder mehr weil Sie Sport und körperliches Training lieben?

Die wirklich Erfolgreichen haben einen Sinn für Dringlichkeit

Mittelklasse-Vertreter gehen an die Dinge heran, als hätten sie endlos Zeit am Tage, in der Woche, im Monat, im Jahr und im Leben. Die Weltklasse dagegen ist extrem empfindlich darin, was die Zeit angeht. Sie haben einen stark entwickelten Sinn für Dringlichkeit, weil sie auf einem ständigen Wachheits-Niveau aktiv sind, das ihnen kontinuierlich bewusst macht, dass der gegenwärtige Moment stets für jeden von uns der einzige Moment ist, den wir wirklich zur Verfügung haben.

Die Weltklasse fühlt die Mission, einen Traum zu verwirklichen – und sie weiß, dass die Uhr ständig tickt. Die einzige Zeit, in der Erfolgs-Amateure eine gewisse Dringlichkeit entwickeln, kommt am Ende des Tages, am Ende der Woche oder bevor sie in Urlaub gehen – sozusagen „auf den letzten Drücker“. Stellen Sie sich vor, wenn sie dieselbe Energie, denselben Enthusiasmus und Fokus in ihr alltägliches Schaffen stecken würden: Die weltweite Aktivität würde sich pro Tag mindestens verdreifachen!

Professionell Erfolgreiche erinnern sich ständig selbst daran, dass das Leben kurz ist und wenn sie Fortschritte erreichen wollen, nur das Jetzt zählt um anzufangen oder weiterzumachen. Dieser Denkprozess hat für die Mittelklasse etwas Unbequemes an sich. Sie zieht es lieber vor, sich bei ihren Tätigkeiten einer leichten Selbsttäuschung hinzugeben. Das Denken darüber, dass die Uhr unaufhaltsam tickt und niemand von uns weiß wie lange er noch zu leben hat, das ist einfach zu unbequem für sie. Für die Weltklasse, die ständig in der momentanen Realität zu denken und zu operieren gewohnt ist, ist die Zeit ein primärer Antrieb. Das ist einer der Gründe, warum Profis eher zu langfristig verfolgbaren, großartigen Visionen neigen. Sie wissen, ihre Zeit auf der Erde ist begrenzt und sie wollen der Nachwelt ein Vermächtnis hinterlassen. Ihr Sinn für Dringlichkeit basiert auf dem Anfang des mentalen Stärke- und Zähigkeitsprozesses – auf der klaren Definition dessen, was sie wirklich wollen.

Warum haben Sie einen Sinn für Dringlichkeit für das Anfangen? Wenn Sie die Antwort wissen, können Sie auch diese Weltklasse-Philosophie sofort in Ihr Denken implementieren. Wenn nicht, dann machen Sie es zu Ihrer Mission die glühenden Wunschträume, die in Ihrem Inneren brennen, zu entdecken und Ihre Leidenschaft auf das zu konzentrieren, was Sie sich wirklich wünschen. Hören Sie nicht auf, bevor Sie diese nicht gefunden haben! Haben Sie sie dann gefunden, entwickeln Sie in Ihrem Inneren einen Sinn für Dringlichkeit, sofort damit anzufangen, sie schrittweise zu verwirklichen. Zögern Sie nicht! Verfolgen Sie Ihren Traum kühn und furchtlos – keiner kann Sie dann aufhalten. Der Erfolg ist dann näher als Sie gedacht haben.

„Man erkennt die volle Wichtigkeit des Zeitfaktors erst, wenn nur noch wenig davon übrig ist. Jedermanns größtes Kapital sind deshalb seine ununterbrochen produktiven

Lebensjahre.“

(P. W. Litchfield)

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Ihre Aktionsschritte für heute:

Um Ihren Sinn für Dringlichkeit zu erhöhen, sollten Sie eine kleine mathematische Berechnung aufmachen. Statistisch gesehen liegt die durchschnittliche Lebenserwartung des amerikanischen Mannes im 21. Jahrhundert bei 73 Jahren. Das der Frau beträgt 79 Jahre. Basierend auf Ihrem jetzigen Alter und dieser Statistik können Sie sich ausrechnen, wie viele Tage Ihnen durchschnittlich noch übrig bleiben. Platzieren Sie diese Zahl in Ihrem Gedächtnis oder auf einer Karte auf Ihrem Schreibtisch – als eine ständige Erinnerung daran, dass die Uhr tickt und Sie deshalb keine Zeit zu verlieren haben.

Die Weltklasse konzentriert sich auf das WARUM

„Weltklasse-Denker“ wissen, dass sie sich vor der Manifestierung ihrer Hauptzielvision weniger die Frage nach dem Wie als vor allem die Frage nach dem Warum beantworten müssen. Mit anderen Worten: Es ist wahrscheinlicher, dass irgendjemand irgendwo bereits weiß, wie das was jemand mit Ehrgeiz anstrebt am besten zu schaffen ist – als dass jemand anderes wissen kann als nur der Betreffende selbst, warum er wirklich möchte, dass seine Vision Wirklichkeit wird. Die Intensität der Emotion, mit der er sich diese Frage beantwortet, ist ausschlaggebend dafür, ob sich sein Traum erfüllen wird oder nicht.

Wenn Ihr Haus brennen würde, würden Sie dann Ihr Leben riskieren, um die Möbel zu retten? Wahrscheinlich nicht, aber wenn Ihre Kinder noch darin wären, würden Sie sie selbstverständlich retten. Das heißt, wenn das Motiv nur stark genug ist, sind wir fähig auch große Hürden und Gefahren zu überwinden. Weltklasse-Denker wissen das und schlagen daraus Kapital. Während Mittelklasse-Denker ihre Ziele und Träume zurückschrauben, wenn Schwierigkeiten auftauchen und sie nicht mehr wissen wie sie diese dennoch erreichen können, suchen sich Weltklasse- Denker in ihrer Vorstellung leuchtende Vorbilder, die sie in ihrer Motivation und Vision neu bestärken – z.B. den Verkäufer, der als Prämie die Traumreise mit seiner Familie nach Hawaii gewonnen hat – oder die Managerin, die ihr Team zu Rekordumsätzen geführt hat, um sich selbst zu beweisen wozu sie fähig ist, obwohl ihr Stiefvater ihr immer vorgehalten hatte, sie würde es nie zu etwas bringen.

Diese alle wissen, dass das Geheimnis der Weltklasse-Motivation die besonders starke Emotion

ist. Die wirklich Großen entscheiden WAS sie wollen, aber noch mehr WARUM sie das wollen. Sie malen sich im Geiste konkret alle Vorzüge der Resultate aus, die sie durch die konsequente Verfolgung ihrer Ziele und Träume erreicht haben. Somit investieren sie eine große mentale Energie, um herauszufinden, welche Emotion sie im tiefsten Inneren am meisten bewegt und

antreibt – d.h. welches WARUM!

Und plötzlich entdecken sie erleichtert , dass der Kampf um die

Realisierung ihrer Vision schon halb vorbei ist, bevor er überhaupt begonnen hat. Eben weil sie

damit die erste große Hürde bereits genommen haben, die alle weitere Orientierung leichter macht.

Hindernisse und Rückschläge halten einen von starker Emotion angetriebenen Visionär nun nicht mehr auf. Ganz einfache Leute werden so zu außergewöhnlichen „Pärformern“, für die Misserfolg nicht länger als Möglichkeit in Frage kommt. Die Kraft der emotionalen Motivation ist unfehlbar, wenn der „Champion“ nur genügend Zeit, Geduld und Durchhaltevermögen mit ihr kombiniert.

„Sende die Harmonie eines stark vibrierenden Wunsches durch alle deine Körperfasern. Finde eine Aufgabe die deine Treue fördert und fordert, deine Kraft, deine Ausdauer und deinen aufopfernden Geist. Bleibe in deinen Handlungen und deiner Seele sauber und deine siegreicher Eroberungsgang wird ungehindert in Fluss kommen“.

(Thomas Dreier, Amerikanischer Autor)

Aktionsschritt für heute: Verpflichten sie sich ganz klar zu bestimmen, was Sie dazu antreibt Ihre Lebensvision zu erreichen. Die fünf beliebtesten emotionalen Motivatorn in unserem geistigen Zähigkeit Universität Programm sind: 1) Religiöse /spirituelle Überzeugungen. 2) Kinder / Familie 3) Das Verlangen sich selbst zu beweisen jemand zu sein. 4) Das Verlangen anderen zu beweisen, jemand zu sein. 5) Allgemeine Annerkennung / Validierung.

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Die wirklich Großen nutzen Mentoren

Die große Masse ist damit zufrieden, Wissen, Kenntnisse und Informationen auf die gewohnte konventionelle Weise aufzunehmen – durch Erfahrung. Weltklasse-Leute machen es anders. Sie setzen aufs „smarte“, geschickter gehandhabte Arbeiten, nicht einfach aufs härtere Arbeiten. Das heißt, sie lernen lieber von Mentoren und Coaches, die die Fähigkeiten aufweisen, ihren Lern- und Entwicklungsprozess außerordentlich zu beschleunigen. Mein früherer Freund und Klient Walter Hailey, der berühmte Unternehmer aus Texas, pflegte zu sagen, dass das Geheimnis seines Erfolgs seine Fähigkeit war, fremden Genius zu kopieren, indem er sich mit Gleichgesinnten Visionären umgab.

Anstatt viele Jahre in die harte „Paukerschule“ und konventionelle Hochschule zu investieren, erreichten die Weltklasse-Leute ihre Spitzenpositionen meist dadurch, dass sie „auf den Schultern von Riesen“ standen und so von Beginn an mehr Weitblick bekamen.

„Champions“ sind bekannt dafür, dass sie sich starke Mentoren -Teams aufbauen, aus Vorbild- Leuten, die schon längst dort sind wo sie erst hin wollen. Unternehmen halten sich solche Gruppen, die in Amerika „Board of Directors“ genannt werden – Präsidenten haben ihren Beraterstab. Privatpersonen nennen sie Mentoren-Team oder Mastermind-Gruppe.

Diese führt, lehrt, berät und ermutigt sie zum höher und weiter Denken und damit zum Erreichen von höheren Zielen als jemals zuvor. Oft bieten sie besondere Spezialkenntnisse und wertvolle Kontakte zu Bereichen, in denen der „Pärformer“ Unterstützung benötigt. Die generelle Aufgabe von Mentoren ist es, Leistungsträgern zu helfen ihre mentale Wachheit zu und ihr geistiges Potenzial auf ein hohes Niveau zu steigern.

Mentoren sind ständig aktiv, um ihre Champions anzustacheln und aus ihrer Komfortzone herauszubringen. Der Hauptvorteil einer Mentorengruppe ist die hohe Geschwindigkeit, mit der sie das Wachstum ihres Pärformers vorantreibt. Wenn Durchschnittsleute ihr Bewusstsein höchstens mit einer ständig geringen Steigerungsrate erweitern, verlangt ein Mentorenteam eine raketengleiche Beschleunigung aufgrund ihrer gewährten Unterstützung. Ein gutes Mentorenteam ist ein Trumpf in petto für jeden Leistungsträger.

„Die ultimative Informationsquelle und das gesamte aktuelle Wissen der Welt findest du in den Gehirnen von anderen – alles was du zu tun hast um es zu nutzen: Frage!“

(Walter Hailey, 1928 – 2003, US-Unternehmer und Top-Sprecher)

Aktionsschritt für heute:

Stellen Sie eine Liste auf mit fünf der erfolgreichsten Menschen, die Sie persönlich kennen und treffen Sie die Entscheidung, mit diesen in Kontakt zu treten, um mit ihnen Ihre „Genius-Kopier- Philosophie“ umzusetzen.

Für die Großen ist die Schule nie zu Ende

Vor zwanzig Jahren war es noch ein Rätsel für mich, warum manche Leute so viel erfolgreicher und reicher wurden als andere. Waren sie geschickter? Gerissener? Besser ausgebildet? Talentierter? – Die Antwort ist NEIN. Oh, ich bin schon tatsächlich ein oder zwei Genies in meinem Leben begegnet, aber bei 99% der Großen ist die Erklärung viel simpler: Die Großen wurden so groß, weil sie mental zäher waren! Durch lang anhaltende Anstrengung haben sie gelernt, ihre Gedanken, Gefühle, Einstellungen und ihr Verhalten im Wechselspiel des Lebens stets unter Kontrolle zu halten – und das Leben hatte sie dafür reichlich belohnt.

Sie können dasselbe tun, indem Sie sich selbst zu niemals endendem persönlichem Wachstum und zu permanenter Weiterentwicklung verpflichten. Ich habe das in diesem Buch schon mehrmals gesagt, aber es ist unheimlich wichtig, dies immer wieder zu tun: Champions investieren viel Zeit ins Besserwerden. Die Schule ist für die Großen nie zu Ende. Haben Sie sich schon einmal in einem Buchladen gewundert, wie viel Business- und Persönlichkeitsentwicklungs-Fachliteratur heute angeboten und demnach auch gekauft und gelesen wird? Das liest weder die Armuts- noch die Arbeiterklasse und auch nicht einmal die Mittelklasse. Es ist die Weltklasse! Die Leute, die es

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am nötigsten bräuchten, denken nicht an Weiterbildung – und diejenigen die es am wenigsten nötig hätten, denken gar nicht daran, darauf zu verzichten.

Eine niemals endende Spirale an Selbsterziehung und Selbstentwicklung bildet das Kernstück des Weltklasse-Bewusstseins. Alles was nötig ist um diese zu starten ist die Entscheidung, es wirklich ernsthaft zu tun. Durchweg zeigt sich auch hier in diesem Buch, dass an dem alten Klischee „Die Reichen werden immer reicher und die Armen werden immer ärmer“ durchaus etwas dran ist. Als ich zunächst begann die mentale Kraft zu studieren, begriff ich noch nicht, warum das so ist. Nach dem Lesen des gesamten Buches glaube ich es inzwischen zu wissen: Es ist nicht zuletzt die erwähnte „selbsttätige“ Spirale ständiger persönlicher Weiterentwicklung der aktiven Seite, die zu dem Auseinanderklaffen der Schere führt.

Ihr Handlungsschritt für heute:

Stellen Sie sich diese 3 kritischen Denk-Fragen:

1)

Bin ich wirklich entschieden genug um voranzukommen?

2)

Bin ich wirklich gewillt, für die Erfüllung meiner Vision alles zu tun?

3)

Habe ich den festen Willen, mir einen Plan für die Umsetzung der Empfehlungen aus diesem Buch zu erarbeiten?

Über Steve Siebold: Steve Siebold war früher ein Profisportler-Coach. Er hat sich in den letzten 24 Jahren

intensiv mit dem Studium von Denkprozessen, Einstellungen und Philosophien von Weltklasse-Profis

befasst. Heute hilft er den Management- und Verkaufsteams von Fortune 500 Spitzenunternehmen, durch

„mentales Krafttraining“ ihre Verkäufe und Umsätze zu steigern. Sein Buch „177 Mental Power Geheimnisse

der Weltklasse“ wurde über 1000.000-mal verkauft. Steve Siebold´s nationale Fernsehshow „Mental Power

mit Steve Siebold“ gewann 2007 den Telly Award für die herausragenste Motivations-Talk-Show. 1996

schloss sich Siebold dem weltberühmten Bill Gove Sprecher Workshop an, wurde später Geschäftspartner

von Bill Gove, dem Rhetorik-Papst der USA, und formte mit ihm zusammen die Gove-Siebold Group. In den

5 Folgejahren traten die beiden Top-Sprecher überall in der Welt auf, bis Bill Gove im Dezember 2001 die

Gruppe verließ. 2005 erhielt Steve Siebold die Auszeichnung der National Speakers Association für seine

exzellente Business Success Arbeit. Steve gehört heute zu den 1 % Bestverdienern unter den weltweit

agierenden Top-Referenten.

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Die dienende Führungskraft

Von Hyrum W. Smith

12 Die dienende Führungskraft Von Hyrum W. Smith iLearningGlobal Fakultätsmitglied Mitbegründer & Vize Pres. of theKostenloses Webinar jetzt hier klicken: www.ilearningglobal24.biz/de/webinar?code=carlosgrande " id="pdf-obj-11-9" src="pdf-obj-11-9.jpg">

iLearningGlobal Fakultätsmitglied

Mitbegründer & Vize Pres. of the Board der Franklin Covey Co. für Zeit- & Finanzmanagement

Gründer und Chairman of the Board der Galileo Initiative für Training- & Consulting

Mitglied der Gallup Hall of Fame & Man of the Year

“Internationaler Unternehmer des Jahres” Auszeichnung der BYU Marriott School of Management

Zwischen der Aufgabe eines Lehrers und der Aufgabe einer Führungskraft gibt es einen großen Teil an übergreifenden Gemeinsamkeiten. Auch schon so mancher Prominente hat gesagt, alle großen Führungspersönlichkeiten seien im Grunde hervorragende Lehrer. Warum? Weil große Führungspersönlichkeiten andere Menschen motivieren, ihr Leben zu ändern und höhere Leistungsniveaus zu erreichen. Das ist es, was Lehren und Führen gemeinsam haben. Inwieweit ein „Führer“ – oder nennen wir ihn besser „Leader“ - beides in sich vereinigt, insoweit vermittelt er seinen „Schülern“ zugleich eine Art Überflussmentalität, aus der sie schöpfen lernen.

Die logische Schlussfolgerung daraus ist die Frage, was das nun eigentlich ist, aus dem heraus ein echter Leader einen Überfluss entwickelt? Ein Leader mag zwar einen Überfluss an Wissen, Kenntnissen und Ausdauer besitzen, aber ich behaupte, dass der herausragendste Aktivposten, der einen wirklichen Leader auszeichnet, ganz einfach seine Kraftausstrahlung ist – seine POWER! Wahre Leader haben Power. Damit ist nicht die Kraft seiner Position, seines Titels oder seiner Fitness gemeint. Damit ist mehr die Kraft seines Einflusses und seiner Ausstrahlung, die von denen anerkannt wird, die sich zu seinen Anhängern, seiner Gefolgschaft erklären. Und weil ein – männlicher oder weiblicher - Leader diese Power besitzt, ist es seine verantwortliche Aufgabe, diese mit seinen Anhängern oder Mitarbeitern zu teilen und sie zu ermutigen, ihm oder ihr zu folgen. Denn ironischerweise kann man keine Leute ermutigen, solange sie einem diese Power nicht zugestehen. Aber dann passieren wunderbare Dinge! Und das ist das Geheimnis der wirksamen Motivation.

Sie geben Ihren Anhängern zurück was diese Ihnen gegeben haben – nämlich Vertrauen in Ihre Power – und das Ergebnis ist Synergie: Das ist das, was ich „Dienende Führerschaft“ nenne. Es ist ganz einfach das Teilen des Power-Überflusses, den Sie sich mehr durch Ihr Dienen als durch Ihre Direktive verdient haben.

Ich entdeckte dieses Prinzip als ich beim Militär diente. Sie mögen jetzt denken, dass dies ein eigenartiger Platz ist um dienende Führerschaft zu erlernen, aber ich habe es tatsächlich dort gelernt. Ich fand schon bald heraus, dass ich niemand zu irgendetwas motivieren konnte, wenn ich nicht physisch unmittelbar anwesend war. Wenn ich anwesend war, taten die Leute das was ICH von ihnen wollte, aber wenn ich abwesend war, taten sie lieber das was SIE wollten. Das warf die Frage bei mir auf: „Was ist eigentlich meine Rolle als Leader?“ Und plötzlich ging mir ein Licht auf. Die Antwort war einfach: Meine Rolle als Leader war es, eine Atmosphäre zu schaffen, in der meine Leute das tun WOLLTEN was ich von ihnen wollte – auch wenn ich nicht anwesend war – eben weil sie das gerne tun WOLLTEN. Also hatte ich sie dazu zu bringen, dass meine Wünsche zu IHREN Wünschen wurden.

Als ich zum Militär ging, entschied ich mich für die Offiziersschule und wurde dann Offizier. Der Grund warum ich das tat war, dass ich bald heiraten wollte und mein künftiger Schwiegervater

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nicht begeistert gewesen wäre, wenn seine Tochter einen einfachen Soldaten heiraten würde. Ich schaffte die Ausbildung mit Auszeichnung und hatte somit die Wahl, wo ich in der Army dienen wollte. Ich wählte eine Raketeneinheit und wurde als Pershing Raketenoffizier nach Deutschland geschickt. Ich übernahm das Kommando über eine Raketenbatterie mit vier Nuklearwaffen, jede

davon 32mal stärker als die

Hiroshima-Bombe..

Wir verbrachten 30 von 60 Tagen jeweils in den

deutschen Gebieten, in denen die Pershings auf Ziele im Ostblock ausgerichtet waren. Wir mussten ständig für den Ernstfall eine Feuerbereitschaft innerhalb von zwölf Minuten aufrechterhalten.

Als ich diese Einheit übernahm, war die Gruppenmoral ausgesprochen schlecht. Der Kommandeur, den ich ablöste, war ein in sog. West Pointer und in dieser harten Militärakademie war er sein ganzes bisheriges Militärleben gewesen. So hatte er von jedem erwartet, ohne Fragen und Widerreden strikt das zu tun, was er von ihm wollte. Ein Problem bei dieser Art von Führung war die Tatsache, dass man es bei der Pershing mit einer ausgesprochen anspruchsvollen Waffengattung zu tun hatte und viele der Untergebenen in der Pershing-Einheit Studienkollegen waren. Es war eine ziemlich intelligente Gruppe, die viele offene Fragen selbstverständlich beantwortet haben wollten. Deshalb war die Moral in hier ziemlich am Boden als ich die Einheit übernahm. Und bei einer baldigen Gelegenheit, als wir draußen auf dem offenen Übungsfeld mit unseren Raketen waren, waren Russen mit ihren Autos in der Nähe, um Fotos von unseren Übungen aufzunehmen. Natürlich hatten wir unsere Wachtposten, die an ihren Einsatzstellen bei Temperaturen weit unter Null ausharren mussten.

Ich war Zugführer und hatte drei Offiziere, die mir zu berichten hatten. Dann hatten wir eine Sergeants-Gruppe und schließlich die hierarchisch gestaffelte Truppe. Und in dieser Kommandostruktur wurde Offizieren nicht geraten sich mit den Truppenangehörigen zu verbrüdern. Aber ich hielt mich nicht daran. Als wir draußen in klirrender Kälte waren, sagte ich zu meinen Sergeants: „Ich meine, wir sollten einige Schutzhütten für unsere Leute bauen.“ Doch weil wir so viel zu tun hatten, waren keine Männer der Truppe für den Schutzhüttenbau verfügbar. Wir hatten aber überzählige Telefonpfähle, genug Sperrholzplatten und Transporter zur Verfügung. Als ich anregte, für die frierenden Soldaten einige Schutzhütten zu bauen, schaute mich einer der Sergeants an und fragte: „Wen meinen Sie mit WIR?“

Ich erwiderte: „Ja, wir! Lassen Sie uns darangehen und sie bauen!“ „Es ist zehn Grad unter Null!“ „“Es ist mir egal wie kalt es ist – gerade deswegen!. Bauen wir ihnen die Hütten!“ So holte ich diese Offiziere Sergeants nach draußen und wir bauten mit dem Material die erste Hütte auf. Um zwei Uhr morgens postierten wir den ersten Wachsoldaten in dieser Schutzhütte und die Wachmänner waren absolut verblüfft, dass diese Offiziere bereit waren eigenhändig für sie Schutzhütten zu bauen. Wir stellten noch einen kleinen Heizofen in diese Hütte und verkleideten die Wände mit Isoliermaterial, um die Kälte fernzuhalten. Die erste Hütte war noch ziemlich schlecht geraten, aber für die Wachmannschaften waren sie das Taj Mahal. Mit der Erfahrung wurden wir besser und schneller im Bauen und bis sechs Uhr abends des nächsten Tages hatten wir weitere fünf Hütten fertig und alle Wachleute konnten warm und geschützt ihren Dienst tun.

Nun, die Botschaft machte in der gesamten Einheit schnell die Runde und die Truppenmoral begann sofort und spürbar sich zu verbessern. Dann passierte eine interessante Sache. Die Wachmannschaft fingen an zu schauen, was SIE an nützlichen Dingen tun konnten und wir konnten unsere Übungszeiten im Freien durch schneller werden bald abkürzen. Einige Tage später hatten wir dann eine Latrine zu bauen. So beauftragte ein Sergeant in typischer Militärtradition zu nächst eine private Person mit dem Ausheben der Grube dafür. Dieser junge Mann hatte aber scheinbar noch nie eine Picke oder Schaufel in der Hand gehabt, so dilettantisch stellte dieser sich an.

„Lassen Sie mich Ihnen mal zeigen, wie Sie Picke und Schaufel handhaben müssen.“

So nahm ich ihm Picke und Schippe ab und hob die halbe Grube für ihn aus. Inzwischen versammelten sich etwa fünfzehn Soldaten am Rande der Grube und beobachteten uns dabei. Sie waren absolut perplex. Ich hatte mein Hemd ausgezogen und im T-Shirt weitergearbeitet und ich

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fühlte mich großartig, dass ich dem jungen Mann zeigen konnte wie man mit Picke und Schaufel umgeht. Nach dieser kleinen Lektion hatte er es auch tatsächlich begriffen.

An diesem besonderen Tag waren auch einige Offiziere einer anderen Einheit zugegen und einer von ihnen war Captain. „Sie haben Ihr Hemd ausgezogen. Warum haben Sie das getan?“

„Warum? Weil man mit einem dicken Hemd an nicht schwer arbeiten kann.“

„Und wie soll einer, der vorbeikommt, ohne Ihr Hemd wissen dass Sie Offizier sind?“

Ich schaute ihn an und sagte: „Wissen Sie, wenn ich das Emblem auf meinem Revers bräuchte, damit die Leute erkennen dass ich ein Offizier bin, erst dann hätte ich ein Problem.“

Dieser Mann missverstand das, worauf es ankommt. In seinem Verständnis war das Offiziersenblem das einzige Mittel um Autorität zu zeigen. Meiner Meinung nach hätte ich längst verloren, wenn das für mich der einzige erkennbare Weg zur Autorität wäre. Dann würde mir keiner der anderen irgendwohin folgen wollen. Was ein Leader tut, ist Leute dazu zu bringen, etwas zu tun weil sie es WOLLEN und nicht weil sie es zu tun haben.

Die Latrinengrube zu graben und diese Schutzhütten zu bauen bewirkte den Unterschied, der die Moral der Untergebenen unmittelbar anstieg – aufgrund der Botschaft, die dieses „Tun für andere“ auslöst. Sie erhielten die klare und eindeutige Botschaft, dass die Leute an der Spitze sich um ihre Leute an der Basis sorgten und sich um sie kümmerten. Wir waren gewillt, sogar in physischer Anstrengung etwas Wichtiges für sie zu tun – und sie entschieden sich für diese Gunst zu revanchieren. Die Lektion, die ich aus dieser Erfahrung lernte, ist: Wenn Sie ernsthaft für die Leute unter Ihnen sorgen, dann sorgen diese auch für Sie. Eine wichtige Erkenntnis, weil Ihr Erfolg wesentlich von dem Erfolg der Leute unter Ihnen abhängt!

In der 56. Artillerie in Deutschland, die für alle Pershing-Raketen hier zuständig war, gab es vier Bataillone. Und diese Gesamteinheit brauchte einen Hauptquartier-Commander. Normalerweise musste man zumindest ein Major sein, um diese Position auszufüllen. Aber der scheidende Kommandeur, der davon gehört hatte, welchen Erfolg wir mit der Inspiration der Leute unserer Truppe hatten, schlug mich für die Nachfolge auf diesen Posten vor.

Da war ich also – als der erste Lieutenant im Majorsrang – und ich war positiv erregt. Aber dann stellte ich fest: Die Gruppenmoral war hier denkbar mies. Zum Teil waren die schlechten Lebensbedingungen für die Reih-und-Glied-Mannschaften Schuld an dem Problem. Sie wohnten in einem Gebäude, das im Zweiten Weltkrieg Feldmarschall Rommel als Hauptquartier gedient hatte. Das war ein sechsstöckiger Bau und anscheinend nichts in dem Gebäude war seit Rommels Tod 1944 mehr renoviert worden. Innen fiel der Putz von den Wänden und es war durchweg ein unangenehmer und hässlicher Aufenthaltsort.

Gleich nach meiner Amtsübernahme sagte ich deshalb zu meinen Leuten: „Das ist ja hier ein fürchterlicher Platz. Wir sollten darangehen, ihn etwas aufzumöbeln.“ Ich fragte einen meiner Männer, was wir gemeinsam dafür tun können. Er antwortete: „Nun, wir könnten einen offiziellen Anforderungsantrag an das Ingenieurscorps stellen und wir könnten dann alles Notwendige bei ihnen durchsetzen, was zu tun wäre, aber es wird mindestens vier Jahre dauern, bis die Sache realisiert ist.“ Ich fragte ihn, ob es nicht andere Alternativen gäbe. „Vielleicht können wir die deutschen Behörden dazu bringen, die Renovierung vorzunehmen. Aber dann müssten wir sie bezahlen und Geld haben wir keines.“

„Würden sie statt Geld etwas anderes akzeptieren?“ „Ja, wahrscheinlich würden sie auch Material akzeptieren.“

„Was für Material meinen Sie?“

„Sie würden sicher Sperr- und Bauholz annehmen und auch Kaffee.“

„Okay,“ sagte ich. „Lassen Sie uns das Material beschaffen!“

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„Nein,“ entgegnete er. „Nichts von diesen Materialien ist für uns zu bekommen. Sie kriegen es nicht.“ Und er brachte alle möglichen Gründe vor, warum wir angeblich nicht an derartiges Material herankommen konnten.

Dieses geschah etwa um die Zeit, als die Franzosen den Amerikanern verweigerten, von französischen Militärbasen aus zu operieren. Sie gaben uns Amerikanern drei Wochen Zeit, ihre gesamte Ausrüstung aus den Basen zu holen und aus Frankreich zu entfernen. Weil das Ganze sehr schnell über die Bühne gehen musste, wurde eine Menge nicht mehr benötigtes Baumaterial einfach weggeworfen. Ich hörte davon von meinem vorgesetzten Offizier Chief Hewlett. „Ich weiß, dass wir unser Quartier renovieren müssen. Aber ich weiß auch, dass wir dazu die Franzosen angehen müssten, es an uns herauszugeben.“

„Wissen Sie, wo das in Frankreich überhaupt ist?“

„Ja, und ich bräuchte zum Transport fünf Fünftonnen-LKWs.“

Wir hatten solche extra langen Fünftonnen, die aber schon mit anderem Material beladen waren. So entluden wir einfach das Zeug von den LKWs und wenn wir erwischt worden wären, hätten wir in der Tinte gesessen. Ich wählte zehn Mann aus, zwei für jeden Truck, und sagte: „Jungs, seid in drei Tagen wieder zurück. Ich kann euch nur drei Tage den Rücken frei halten. So machten sie sich auf den Weg nach Frankreich zu den verschiedenen Militärbasen und drei Tage später bis nachts um 2.00 Uhr kehrten alle fünf Trucks bis obenhin beladen zurück. Es war unglaublich, was sie alles mitbrachten. Zwei LKWs waren voll mit Dreiviertelzoll-Sperrholzplatten, Kaffeekannen und alle möglichen Schreibmaschinen. Ein anderer LKW hatte zwölf große, lederbezogene Offizierssessel geladen. Ich wagte gar nicht zu fragen, wo sie diese gefunden hatten. Und alles Material verstauten wir erst einmal im Keller des Gebäudes.

Dann gingen wir zu den deutschen Verwaltungsstellen und zeigten ihnen, was an dem Gebäude gemacht werden musste. Und die Deutschen sagten: „Klar, wir können die Arbeiten veranlassen. Was werden Sie uns dafür als Gegenleistung geben?“ Wir zeigten ihnen dann die gesamte Sperrholzmenge. Daraufhin kamen sie und begannen zuerst mit den Renovierarbeiten im Keller, dann sandstrahlten sie unsere Wände, besserten den Stuck aus, bauten indirekte Beleuchtung ein, gingen an die Malerarbeiten im Flur und den Räumen – und als alles fertig war, sah das Gebäude wie ein Landhaus aus.

Schon als die Truppe sah, was sich alles in dem Gebäude veränderte, veränderte sich ebenso ihre Moral – sie stieg sofort an. Dann gingen wir zu deren Wohnbereichen und stellten die deutschen Arbeiter für sie frei. Sie sandstrahlten die Eichenholzflure, besserten den Stuck aus, statteten die Wände mit gebeiztem Sperrholz aus – und die Bewohner glaubten bald, sie würden in einem Palast wohnen. Wir beschafften neue Betten für sie – und zwar nagelneue. Es kam dazu, dass manche Soldaten sich kaum mehr trauten, mit Schuhen die Flure zu betreten. Einige betraten das Gebäude mit den Schuhen in der Hand, aus Angst davor, sie könnten den Fußboden beschädigen.

Und Sie hätten mein Büro sehen sollen. Haben Sie jemals von einem First Leutnant mit einem Generalsessel gehört? Es war unglaublich. Aber die letzte Sache die wir aufmöbelten, war die Offiziersmesse-Halle. Ich sagte zu meinen Leuten: „Ich möchte, dass diese Halle aussehen wird wie ein Restaurant.“ So renovierten wir sämtliche Fußböden, den Stuck an den Wänden, besorgten ein riesiges 4,00m x 2,50m Germanen-Bild und hängten es an prominenter Stelle auf. Wir bekamen neue Tische, neue Stühle und statteten die Tische mit Tischtüchern und Kerzenständern aus. Das Ganze dauerte nur ungefähr eine Woche. Und die Mundpropaganda verbreitete diese Tatsache schnell über alle europäischen US-Basen. Es kamen sogar Generäle extra mit dem Hubschrauber zu uns, um in unserem Restaurant zu essen. Ihr „Geheimtipp“ machte die weitere Runde und während wir das Restaurant weiter verschönerten, kamen weitere Offiziere vorbei und auch sie waren überrascht und erstaunt.

Und wissen Sie, was das Resultat von dem Ganzen war? Ich bekam jede Nacht, wenn ich draußen im Übungsfeld Dienst tat, ein Steak serviert. Ich weiß nicht, woher die das ständig

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besorgten, aber der Sergeant aus der Messe sagte zu mir:“ Sie haben für mich gesorgt, jetzt sorge ich für Sie.“ Aber noch erstaunlicher war die Tatsache, wie unsere Einheit ihre Leistung verbesserte. Es wurde von unserer Einheit erwartet, dass sie im Ernstfall innerhalb von zwei Stunden Einsatz- und gefechtsbereit war. Als ich den „lustlosen Haufen“ übernahm, brauchte er fast drei Tage dafür. Aber nach der Renovierung der gesamten Gebäude waren die Männer so stolz auf sich und ihre Unterkünfte, dass sie motiviert waren und es schafften, fünfundvierzig Minuten nach Einsatzbefehl zur Abfahrt bereit zu stehen. Und es war unglaublich, wie schnell sich die ganze verbesserte Situation unserer Einheit in der Truppe herum sprach. Einfach nur deshalb, weil wir uns dazu entschlossen hatten, als Offiziere und Führungskräfte unseren Untergebenen zu dienen.

Unser Einheits-Kommandeur Colonel Powers hatte zwei Jahre lang vergeblich versucht, einen metallenen Feldkommando-Container zu bekommen. Wir fanden schließlich zwei solche Fertig- Behausungen in Frankreich und fügten diese zu einer Einheit zusammen, so dass sie einen großzügig bemessenen Kommandoraum ergaben. Wir postierten dann diesen Kommandoposten im Übungsfeld und als Colonel Powers ihn das erste Mal sah, bekam er Tränen in den Augen.

„Woher in aller Welt haben Sie den?“ fragte er. „Ich weiß nicht,“ antwortete ich. Und von diesem Moment an konnte ich auch nichts mehr falsch machen mit meinem Kommando-Offizier. Er kam in mein Büro und sah den Generalsessel und fragte: “Hey, woher haben Sie diesen Sessel?“

„Fragen Sie nicht. Aber möchten Sie einen?“ „Ich würde morden für einen Sessel wie diesen.“

In zwanzig Minuten stand so ein Sessel in seinem Büro. Er war absolut verblüfft. Der springende Punkt ist ja der: Wenn mir ein bisschen Autorität gegeben wurde, könnte ich versuchen, damit andere zu dominieren. Aber das funktioniert nicht. Durch Dominiergehabe erreichen Sie bei Untergebenen keine guten Ergebnisse. Das Geheimnis der dienenden Führung ist, wenn Sie anderen Befehle erteilen, diese das Gefühl haben, man hätte sie höflich gefragt, ob sie das tun wollen.

Colonel Powers griff diese Idee für sich selbst auf. Eines Tages kamen mehrere höhere Offiziere zu Besuch und einer von ihnen betrat am Schluss das Büro von Sergeant Mayor „Rip“ Van Winkle. Van Winkle war schon lange in der Army und er verstand was der Colonel und ich unter Führungsqualität verstanden. Ja, und als einer der anderen Besucher, ein General, hereinkam und sich auf Van Winkle´s Schreibtisch setzte, sagte dieser: „Sir, würden Sie bitte Ihren Hintern von meinem Schreibtisch nehmen.“

Der General sah ihn an und entgegnete: „Sind Sie sich sicher?“ Van Winkle wiederholte: „Sir, ich bat Sie, Ihren Hintern von meinem Schreibtisch zu nehmen.“

Darauf hin ging der General in Colonel Powers Büro und beschwerte sich: „Colonel, Ihr Sergeant Mayor hat mich angesprochen, ich sollte meinen Hintern von seinem Schreibtisch entfernen. Was gedenken Sie dagegen zu tun?“

Colonel Powers sah zu Sergeant Mayor Van Winkle hinüber und fragte:“Haben Sie das so zu dem General gesagt?“

„Ja, Sir, das habe ich gesagt.“

Darauf hin wandte sich Col. Powers wieder an den General und sagte: “Halten Sie Ihren Hintern von seinem Schreibtisch fern.“

Sie können sich vorstellen, wie sich Van Winkle durch Col. Powers Parteinahme fühlte. Es gibt ja einen direkten Zusammenhang zwischen dem Selbstwertgefühl von Untergebenen, deren Vorgesetzte sich für sie aus dem Fenster lehnen, um sie zu verteidigen, und ihrer Leistungsbereitschaft und persönlichen Produktivität. Mit anderen Worten: Wenn Sie die Produktivität Ihrer Leute steigern wollen, kehren Sie keine Dominanz und Überlegenheit hervor, sondern tun Sie etwas für sie – seien Sie ihnen ein „dienender Leader“.

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Alle Manager verfügen schon durch ihre Position eine gewisse Autorität. Aber diese Autorität ist ineffektiv, wenn sie zum Manipulieren und Druckausüben missbraucht wird. Niemand der seine Autorität in dieser Art einsetzt, gewinnt einen Überfluss an Macht. Dienende Führungskräfte verfügen dagegen weniger über Autorität aufgrund ihrer Position, ihr Überfluss an Macht und Autorität gründet sich allein darauf, dass sie ihre Macht teilen und damit ihre Untergebenen ermutigen und stärken.

Wenn unsere Leute uns Macht gerne zugestehen, weil wir die Fähigkeit der wirksamen Führung entwickelt haben, kann Leadership allerdings auch eine zweischneidige Sache werden. Ein Ausspruch, den ich einmal irgendwo gehört habe und der mich beeindruckt hat, ist folgender: „Die Macht zum Führen kann auch die Macht zum Irreführen sein.“ Und die Macht zur Irreführung ist eine zerstörerische Macht.

Wo man Leadership-Fähigkeiten entwickelt, muss man deshalb auch immer bedenken, dass diese auch für üble Zwecke missbraucht werden können. Hitler war so ein machtvoller (Ver)Führer und er hat seine Führungsstärke extrem zerstörerisch eingesetzt. George Washington war ebenfalls ein hervorragender Führer. Aber er nutzte seine Führungsstärke konstruktiv, aufbauend und kreativ. Führungsstärke verpflichtet zu großer Verantwortung – die Verantwortung, andere zu fördern und sie zu ermutigen, mehr aus ihrem Leben zu machen als sie es sonst – ohne diese Ermutigung – schaffen würden. Erst das ist das Merkmal eines wahren Führers, eines Leaders, der das Entfachen von Überflussmentalität begriffen hat.

Über Hyrum Smith: Als Gründer und „Chairman of the Board“ der berühmten Galileo Initiative für Training

und Consulting ist Hyrum W. Smith ein gefragter Keynote Speaker und Autor. Zwei Jahrzehnte lang hat er

Leute motiviert, die Realität klarer zu erkennen und eine bessere Kontrolle über ihr persönliches und

berufliches Leben zu gewinnen. Hyrum´s Vorträge und Präsentationen fanden national und international

großen Beifall. Nach seinem Dienst in der US Army als Einsatzkommandeur einer Pershing-Raketen-Einheit

in Deutschland promovierte er 1971 an der Brigham Young University. Er arbeitete bei der führenden Data

Processing Firma ADP und wurde dort Senior Vice President für den Verkaufsbereich. 1981 gründete er

seine eigene Verkaufstrainingsfirma Golden Eagle Motivation. Später arbeitete er als Berater für eine

Zeitmanagement-Firma. 1984 half er bei der Entwicklung des in den USA weithin benutzten Franklin

Tagesplaners und gründete die Franklin Quest Co. Er produzierte dort den Tagesplaner und trainierte

Einzelpersonen und Unternehmen nach den Zeitmanagement-Prinzipien, auf denen der Planer basierte.

Hyrum Smith setzte seine Karriere fort mit der Position als Vice Chairman of the Board bei der Franklin

Covey Co., der Nachfolgegesellschaft der Franklin Quest. 2001war er Mitbegründer der Galileo Initiative, die

sich auf das Lehren und Trainieren einiger Kernkonzepte, mit denen er in seinen Jahren des

Motivationstrainings die besten Erfahrungen gemacht hatte. Über die Jahre erhielt Hyrum Smith zahlreiche

Ehrungen und Community Service Auszeichnungen - so z.B. den Silver Beaver Award der Boy Scouts of

America und 1992 den SRI Gallup Hall of Fame and Man of the Year Award. 1993 wurde er als International

Entrepreneur of the Year von der Marriot School of Management der Brigham Young University

ausgezeichnet. Er wirkte auf mehreren Boards of Dire ctors und nationalen Beraterstäben mit und erhielt drei

verschiedene Ehrendoktortitel. Hyrum Smith ist Autor von mehreren national veröffentlichten und

anerkannten Fachbüchern. Dazu gehören z.B. Die 10 Naturgesetze des erfolgreichen Zeit- und

Lebensmanagements, Was am meisten zählt, das Handbuch für den Tagesplaner für Fortgeschrittene, Der

moderne Gladiator. Außerdem ist er Co-Autor von Exzellenz durch Zeitmanagement. Privat erfreuen sich

Hyrum und seine Frau Gail dem Leben auf ihrer Ranch in Gunlock, Utah, in der Nähe ihrer Kinder und

Enkelkinder. Mehr erfahren Sie über Hyrum W. Smith unter: www.HyrumWSmith.com

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Das profitabelste Medium: Ihre vier Wände

Von Tom Feltenstein

18 Das profitabelste Medium: Ihre vier Wände Von Tom Feltenstein iLearningGlobal Fakultätsmitglied Gründer und CEO derKostenloses Webinar jetzt hier klicken: www.ilearningglobal24.biz/de/webinar?code=carlosgrande " id="pdf-obj-17-9" src="pdf-obj-17-9.jpg">

iLearningGlobal Fakultätsmitglied Gründer und CEO der Power Marketing Academy Früherer Senior-Level Marketing Executive bei McDonald´s Fortune 500 Unternehmensberater Bestseller-Autor

Sandra bekam ihr brandneues Auto an einem herrlichen Sommertag mit klarem, blauem Himmel und einer angenehm kühlenden Brise, die vom Meer her wehte. Ron, der Autoverkäufer der ihren Kauf zwei Tage vorher perfekt gemacht hatte, begrüßte sie in der Tür zum Ausstellungs- und Verkaufsraum mit warmem, breitem Lächeln und festem Händedruck. Sein wartender Assistent nahm ihr die Schlüssel zu ihrem staubigen, klapprigen Altwagen ab und fuhr ihn außer Sicht um die Ecke.

Ron hatte alle Kaufdokumente fertig und legte sie Sandra in geordneter Reihe zur Unterschrift vor. Als sie die Übergabe- und Finanzierungspapiere durchgesehen und unterzeichnet hatte, freute sie sich über die servierte Tasse Kaffee und das freundliche Small Talk mit Ron. In kürzester Zeit stand ihr funkelnagelneuer silberner Lexus schnurrend an der Showroom-Ausfahrt bereit – ihr neuer Partner für eine gemeinsame Reise von vielen tausend Meilen.

Sandra setzte sich in den Fahrersitz, atmete bewusst den belebenden Duft nach neuem Leder ein und lenkte ihr neues Fahrzeug aus der Einfahrt hinaus in den Nachmittagsverkehr. Sie drehte das Radio an und drückte auf den ersten Auto-Select-Wählschalter, um ihre bevorzugten Radiosender einzuspeichern. Als sie den ersten voreingestellten Sender eingeschaltete und ein anschwellender Sound von Violinen sie behaglich um floss, fuhr sie mit der Radiomusik mit trällernd durch den Verkehr nach Hause.

Erstaunlich, dachte sie, das ist schon mal einer meiner Lieblingsstationen. Sie wählte den nächsten Schaltbutton und zu hören war ihr ausgesprochener Lieblingssender. Und der vierte Button schließlich war der bevorzugte Sportkanal ihres Ehemannes. Das kam ihr etwas gespenstisch vor. Hatte die Technik bereits einen Stand erreicht, der es einem Auto ermöglichte, ihre Gedanken zu lesen?

Sie kam zu Hause an, fuhr auf ihre Einfahrt und rief dann spontan den Autoverkäufer Ron an, um ihm sofort über diesen erstaunlichen Zufall an Übereinstimmung zu berichten.

„Sie werden es nicht glauben,“ sprudelte sie heraus. „Ich musste Sie einfach anrufen und es Ihnen gleich erzählen. Ich muss irgendwie etwas ganz automatisch richtig gemacht haben. In dem Radio in meinem neuen Wagen war jeder meiner Lieblingssender bereits vor gespeichert! Was für ein erstaunlicher Zufall!“

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Ron gluckste: “Das war kein Zufall. Wenn bei uns ein Kunde ein neues Auto kauft und wir seinen alten Wagen in Zahlung nehmen, checken wir sofort das alte Radio, welche Sender es gespeichert hat, und dann speichern wir sie ihm sogleich in seinem neuen Autoradio ein.“

Seit diesem Moment wurde Sandra zur absolut dankbaren und loyalen Kundin ihres Autohändlers und seines Verkäufers Ron. Und dann, während der nächsten zwei Wochen, in denen sie wie in den Flitterwochen mit ihrem neuen Auto herum fuhr, erzählte sie jedem den sie kannte, bei welchem tollen Händler mit welch einem unglaublichen Service sie ihr Auto gekauft hatte.

Das ist, was ich als „Vier Wände Marketing“ bezeichne! Keine teuren Zeitungsanzeigen, keine nervenden Radio-Spots, keine raffinierten TV-Spots. Es kostet lediglich15 Minuten Mechanikerarbeit. Wie viele Autos hat Sandra wohl inzwischen für ihren Händler mit ihren begeisterten Empfehlungen indirekt verkauft, was meinen Sie?

Tun Sie etwas Bemerkenswertes

Mein Zahnarzt Dr. Mitchell Josephs in Palm Beach / Florida fragte mich eines Tages, ob ich mit ihm im Brainstorming einige Ideen für das Wachstum seiner Praxis entwickeln würde.

In dieser Krise leidet das Geschäft von fast jedem, das von Zahnärzten besonders, weil wissenschaftliche und technologische Fortschritte dafür gesorgt haben, dass Zahnverfall durch Karies und Parodontose stark zurückgegangen ist. Die kosmetische Zahnbehandlung dagegen, die sonst die stärksten Gewinnmargen aufweist, ist privat und diskret und wird von Krankenversicherungsleistungen nicht abgedeckt. Und in einer schlechten Wirtschaftslage sparen die Leute an der kosmetischen Verschönerung ihrer Zähne.

„Sie müssen schon etwas wirklich Bemerkenswertes tun,“ sagte ich zu ihm. Im Moment sind Ihre Sprechstundenzeiten von Montag bis Donnerstag 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Ich möchte gerne, dass Sie Ihre Praxis an sieben Tagen in der Woche von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr offen halten. Ich möchte, dass Sie bereitstehen, wenn Ihre Konkurrenz geschlossen hat und wann immer Ihre Patienten Sie brauchen oder konsultieren möchten. Ich möchte nicht, dass ihre Patienten – egal wann sie bei Ihnen anrufen – nur die Stimme eines Anrufbeantworters oder gar einer „Auskunftsmaschine“ zu hören bekommen. Eine Anrufweiterleitung auf Ihr Handy oder zumindest Ihre Mailbox, die oft abgehört und per Rückruf beantwortet wird, ist persönlicher.

Sie haben vielleicht erwartet, dass er über solche Störungen seiner Privatsphäre oder beim auswärtigen Essen gar nicht erbaut war. Ärzte und Zahnärzte benehmen sich in dieser Hinsicht meist wie kleine Götter. Aber Dr. Josephs schaute mich daraufhin mit breitem Lächeln an.

„Wissen Sie, was ich bisher so am Wochenende zu tun pflege? Ich sitze zu Hause auf meinem Hintern herum und lese Zeitung oder sehe zu viel fern. Sie haben recht. Ich liebe meine Arbeit – und ich sollte lieber etwas mehr dafür tun, dass mein Geschäft wächst als dass mein Taillenumfang wächst.“

Es war für ihn eine einfache, aber revolutionäre Idee. Danach unterhielten wir uns darüber, wer wohl in der derzeitigen schlechten Wirtschaftslage sich noch kosmetische Zahnbehandlungen leisten konnte. Mir fiel dazu folgendes ein: Ärzte bleiben rührig in schlechten wie in guten Zeiten und verdienen daher im allgemeinen immer gut. Und mir war aufgefallen, dass Ärzte die einmal selbst zum Zahnarzt gehen wollen, meist keine für sie günstigen Sprechstundenzeiten vorfinden konnten, weil deren Sprechstunden sich mit ihren eigenen weitgehend deckten. Wenn Ärzte außer Dienst waren, dann waren es die Zahnärzte ebenfalls.

So kontaktierten wir das örtliche Hospital und kauften dessen Mailingadressen von rund 1.000 ortsnahen, überwiegend praktischen Ärzten.

Ich schlug ihm vor, einen Graphik Designer zu beauftragen, ihm eine Werbepostkarte zu entwickeln, die den Ärzten die neue Kunststoffbeschichtungs-Technologie für weißere Zähne schmackhaft macht. „Finden Sie eine attraktiv aussehende Person unter Ihren Patienten, die mit entsprechenden „Vorher/Nachher“-Werbefotos einverstanden ist. Die Aussagekraft der Fotos wird jeden Postkarten-Empfänger überzeugen.“

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Dann gab ich ihm den Tipp, folgenden Text auf die Karte zu drucken:

„Ich bin ebenfalls ein Mediziner. Daher weiß ich, wie schwierig es für Sie als Arzt ist, wenn Sie einen Zahnarzt konsultieren möchten, wochentags einen zu finden, der zu Ihren Freizeiten Sprechstunden hat. Darum biete ich Ihnen ab sofort Sprechzeiten auch am Wochenende an. Rufen Sie mich jederzeit auf der unten stehenden Telefonnummer an – und ich freue mich, Ihnen dann zur Verfügung stehen zu können, wenn Sie Zeit haben.“

Ich wies ihn zugleich ernsthaft darauf hin, dass er eine ganze Serie von Mailings aussenden müsse, denn mit einmal wäre es nicht getan. Statistiken bewiesen, dass die Empfänger erst nach 4 bis 7 Aussendungen überhaupt reagierten. Und – nach dem 5. Mailing rief er mich an und erzählte mir, dass er den ersten Patienten aus der Aktion gewonnen hätte – einen Neurologen, der ihm gleich mit einer Zahnbehandlung im Wert von 22.000,- $ beauftragte.

Die wichtigste Zutat für ein erfolgreiches Geschäft ist nun einmal der Kunde. Kunden kaufen etwas, damit sie sich besser fühlen oder um ein Problem zu lösen. Kunden möchten, dass Sie für sie dann Zeit haben, wenn sie selbst Zeit haben. Warum haben z.B. Großmärkte bis 10 Uhr abends geöffnet? Warum haben sie an 7 Tagen der Woche offen? Weil die Kunden es so wünschen. Weil sie dann immer ein ihnen passendes Zeitfenster finden, den Großmarkt aufzusuchen.

Ich gab meinem Zahnarzt eine Reihe weiterer revolutionärer Anregungen: Stehen Sie niemals vor Ihrem sitzenden Patienten! Immer auf gleicher Augenhöhe mit ihm sitzen oder stehen ist wichtig, damit er sich nicht von Ihnen dominiert und klein fühlt. Ihre Warte- und Behandlungszimmer sollten in angenehmen, beruhigenden Farbtönen ausgestattet sein. Das Angebot an Lese-Zeitschriften im Wartezimmer sollte regelmäßig „up-to-date“ gehalten werden – mindestens einmal monatlich. Zeitschriften, die älter als zwei Monate sind, gehören aussortiert. Vier-Wände-Marketing umfasst das gesamte Patienten-Umfeld, die Raumgestaltung, die Ausstattung mit Pflanzen, die Atmosphäre, die Hintergrundmusik - eben alles, was das „Feeling“ des Patienten anhebt. Geben Sie Ihrem Patienten das Gefühl, er betrete einen behaglichen Wohnraum. Eine unpersönliche, nervende Gegensprechanlage im Empfangsbereich oder eine Patienten-Rufanlage im Wartezimmer gehört entfernt. Ihre Sprechstundenhilfe am Empfang sollte so platziert werden, dass sie jeder im Wartezimmer sehen und zu ihr sprechen kann. Ihre Praxisräume sind nicht Fort Knox.

Rufen Sie Ihre Patienten nach einer größeren Behandlung immer innerhalb von 24 Stunden zu Hause an, um sich nach ihrem Befinden zu erkundigen. Sie werden es sehr schätzen zu wissen, dass sich ihr Zahnarzt um sie kümmert. Die wenigen Cents, die so ein kurzer Anruf kostet, machen sich mehr als bezahlt – durch hohe Patiententreue. Außerdem können dabei auch noch nachträgliche Fragen geklärt werden, die manchmal erst nach dem Arztbesuch beim Patienten aufkommen.

Ich empfahl meinem Zahnarzt auch, einige Untersuchungen hinsichtlich seiner Patienten vorzusehen. „Hat Ihre Dame an der Rezeption Ihre Patienten schon gefragt, welche Zeitungen und Zeitschriften sie am liebsten lesen (würden)? Dann sollten Sie das per kleinem Fragebogen nachholen und danach Kontakt mit den Verlagen dieser Medien aufnehmen und deren Mailingliste kaufen. Wählen Sie daraus die Leute aus, die in Ihrem Postleitgebiet wohnen und kommunizieren Sie mit denen. Schicken Sie ihnen mindestens 7 Monate lang eine Direct Mail Serie mit ihrer Lieblingszeitschrift und jeweils einem besonders interessanten Monats-Angebot.“

Ich höre immer wieder von Geschäftsleuten: „Ich habe eine Direct Mail- Aussendung gemacht und sie hat nichts gebracht.“ Wenn Sie eine Radio- oder TV-Kampagne buchen, planen Sie dann nur einen einzigen Spot zu schalten? Natürlich nicht. Warum erwarten Sie dann ein positives Ergebnis von einem einzigen Mailing? Doch die meisten machen immer wieder diesen Fehler. Denn Werbung wirkt nur durch Kontinuität und ausreichende Wiederholung.

Schließlich empfahl ich meinem Zahnarzt noch, den Patienten bei denen er größere Behandlungen vornahm, nach deren Abschluss jeden Monat - 6 Monate lang – zum Dank ein nettes Geschenk zukommen zu lassen. Ein durch die Zahnarzthelferin überbrachter „Früchtekorb des Monats“ z.B. ist relativ preiswert und erfreut den Patienten über die Maßen. „Erinnern Sie ihn

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auf diese Weise daran, dass Sie ihn sehr schätzen – und Sie machen ihn zu Ihrem Marketing- Botschafter durch positive Mundpropaganda!“

Denken Sie lokal!

Das Marketing-Schlachtfeld hat sich gewandelt. Heute ist es ein Risiko, seine Marketingaktivitäten im Premium-Markt herunter zu schrauben. Damit sind nicht unbedingt die Kosten gemeint. Ihr persönliches und Ihr Vier-Wände-Marketing bringt hier wesentlich mehr als unpersönliches Massenmarketing wie Zeitungsanzeigen, Radio- , TV- oder Plakatwerbung und kostet außerdem weniger.

Den meisten von uns wurde noch gelehrt, dass nur die Massenmedien-Werbung wirkt – im Sinne „Think big – denke im Großen!“ Aber Gewinne erwirtschaften heute diejenigen, die kleiner und lokaler, aber gezielter, d.h. persönlicher denken. Und je gezielter, desto besser. Selbst für die größten Ketten ist es immer der einzelne lokale Laden direkt vor Ort des Verbrauchers, der – angepasst an den örtlichen Bedarf – den besten Gewinn bringt.

Haben Sie jemals eine Massenmedien-Kampagne z.B. für Starbucks gesehen? Gab es nicht. Oder für Harley Davidson? Nein. Diese werben stets nur lokal vor Ort und direkt am Ort des Verkaufs – deshalb gehören sie zu den erfolgreichsten Marketern der Welt.

Massenmedien-Werbung für fast alle Produkte und Dienstleistungen stammt aus einer anderen Wirtschaftsepoche mit überwiegenden Massenmärkten. Heute steht die Differenzierung nach Zielgruppen mit lokalen und individuelleren Bedürfnissen im Vordergrund.

Darum sage ich ganz klar: Individuelle Kundenorientierung, also das Eingehen auf persönliche und zeitliche Bedürfnisse des Kunden innerhalb und nahe der vier Wände Ihres Geschäftes, ist heute jeder Form von Anzeigen- oder anderer Massenwerbung jederzeit haushoch überlegen!

Über Tom Feltenstein: Tom Feltenstein ist CEO und Gründer der Power Marketing Academy, einer

führenden Consulting-Firma, die Unternehmen und Führungskräfte im Einzelhandel, Gastgewerbe und

anderen Dienstleistungsbranchen berät und schult. PMA führt Untersuchungen, Seminare, Strategie-

Meetings,Trainings und Vortragsveranstaltungen durch. Als Visionär und Berater von „Fortune 500“- und

Franchise-Unternehmen gilt Tom Feltenstein als renommierter Keynote Speaker, Trainer und Strategie-

Experte. Zudem ist er ein weithin bekannter Buchautor mit zwölf Bestseller-Veröffentlichungen. Vor seiner

25jährigen außergewöhnlichen Karriere als Berater von „Fortune 500“-Unternehmen begann Tom

Feltenstein seine Laufbahn bei McDonald´s, wo er bis zum Senior-Level Marketing Executive unter Ray

Kroc´s Leitung aufstieg. Später wurde er Senior Vice-President bei Bozell, einer bekannten international

tätigen Werbeagentur. Sein Interesse galt vor allem der Förderung der „internen Kunden“ – den Mitarbeitern,

damit diese zugleich zu den besten Marketing-Botschaftern des Unternehmens werden. Er sagte schon früh

das baldige Ende des Massen-Marketings voraus – zehn Jahre bevor es offenkundig wurde. Tom

Feltenstein ist ein Verfechter des „Personal Marketing“ bzw. des „Four-Walls-Marketing“, der diese

menschlich nahe Vorgehensweise als einzige Marketingform propagiert, die einem den höchsten Einfluss

und größten Gewinn zu den geringsten Kosten garantiert: und damit ein unbeschwertes Leben mit

außergewöhnlichem Erfolg. Für mehr Informationen besuchen Sie www.tomfeltenstein.com

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Wie man HEISS begehrt wird in einem kalten Markt

Stärken Sie Ihre Produktivität & Gewinne im E-Business von Terri Murphy

22 Wie man HEISS begehrt wird in einem kalten Markt Stärken Sie Ihre Produktivität & GewinneKostenloses Webinar jetzt hier klicken: www.ilearningglobal24.biz/de/webinar?code=carlosgrande " id="pdf-obj-21-9" src="pdf-obj-21-9.jpg">

iLearningGlobal Fakultätsmitglied Gründerin & Präsidentin des WomensWisdomNetwork.com CIO (Chief Information Officer/Leiterin Informationstechnologie) der U.S. Learning, Inc. Autorin, Referentin, Kommunikationsberaterin Co-Autorin des Bestsellers „TRUMP: Der bisher BESTE Immobilienberater“

Sicher haben Sie schon bemerkt, dass in der heutigen Zeit erfolgreich zu sein eine echte Herausforderung ist. Während sich die Geschäfts- und Betriebskosten fast täglich verändern, sind große wie kleine Unternehmen ständig überlastet, gestresst und fast überfordert, immer wieder neue Wege zu finden, um Kosten und Zeit einzusparen und die Effektivität zu verbessern … und damit beschäftigt, die „schlechte Marktsituation“ dafür verantwortlich zu machen.

Hierzu eine Feststellung: Der Markt ist nun einmal der MARKT und er ist wie er ist. Sie können ihn nicht einfach ändern. Da gibt es zugegebenermaßen jeden Tag Veränderungen, ja, nun und? Wenn Sie genau darüber nachdenken, kaufen oder verkaufen die Leute jeden Tag „irgendetwas“. Die Art der Lieferung oder der Abwicklungsprozess mag sich ändern – und natürlich auch die evolutionäre Entwicklung des Bedarfs ist ein sich ändernder Faktor für jedes Produkt und jede Dienstleistung. Zum Beispiel gibt es heute eine wesentlich geringere Nachfrage nach Vinyl- Schallplatten als vor 50 Jahren, aber dafür gibt es den CD-Markt der ihn ersetzt hat. Wenn sich der Markt oder die Technologie wandelt, wandelt sich auch die Smartness, der geschickte Umgang mit der Anpassung an neu entstehende Bedürfnisse.

Erkennen Sie die positive Seite jedes sich wandelnden Marktes

Produkte und Dienstleistungen werden immer gebraucht. Für Lebensmittel, Wohnen und Kleidung gibt es z.B. grundsätzlich keinen Ersatz. In Ihrem Auto zu wohnen ist unbequem und schmutzig, Nahrung brauchen Sie jeden Tag und Kleidung als Schutz vor den Unbilden des Klimas und Wetters benötigen Sie ebenfalls. Transporte verschiedenster Art werden auch täglich gebraucht , obwohl die Wahl des Transportmittels von den Kraftstoffpreisen, den gesellschaftlichen Verpflichtungen und unserer Flexibilität zum Erreichen unseres Geschäfts oder Arbeitsplatzes abhängig ist. Als Ergebnis jedes Marktwandels und jeder Herausforderung entstehen immer wieder neue, kreative Problemlösungen, wenn wir durch den Wandel gezwungen werden, Alternativen zu finden oder zu entwickeln.

Wenn wir zu einer Einstellung finden, darin eine Chance zu sehen und nicht eine Bedrohung, öffnen wir in uns die Schleusen zur Kreativität, zu neuen Möglichkeiten und letztendlich zu neuen Mitteln und Wegen, die aus der Herausforderung sich entwickeln.

Kühle Marktsituationen provozieren andererseits ein Schlupfloch für die schwach Engagierten, die Angst vor härterem Arbeiten-Müssen haben, unmotiviert und vor allem unflexibel sind. Es ist eine großartige Zeit für diejenigen, die Markthindernisse als Herausforderungen ansehen, nach neuen Wegen für den geschäftlichen Erfolg zu suchen.

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Niemand behauptet, es ginge leicht oder schnell, aber eine schwierige Marktsituation öffnet Türen zu neuen und vor allem besseren Gelegenheiten für die Schaffung neuer, oft lebenslanger Geschäftsbeziehungen und neuer Absatzmöglichkeiten und Absatzkanäle.

Es ist eine Tatsache: Eine Wirtschaftskrise erzeugt jeweils mehr Millionäre als eine boomende Phase. Wenn Märkte schwierig werden, besinnen sich die taffen Leute auf ihre jeweiligen Kernkompetenzen und Stärken. Sie werden kreativ und konzentrieren sich in jeder geschäftlichen Hinsicht auf die Entdeckung und Entwicklung neuer Absatzwege und Servicequalitäten. Wenn die Verkäufe ins Stocken geraten, gibt es immer ein Fenster der Gelegenheiten für neue Ideen, neue Designs, neue Produkte, neue Arbeitsweisen, neue Prozessabläufe, neue Serviceideen, neue Absatz- und Lieferwege. Alles Dinge, die in normalen Zeiten niemals entstanden wären. Auch alles Ideen und Wege, die die meisten Durchschnittsleute nie finden und gehen würden. Wenn die alte Wirtschaft am Boden liegt wie zur Zeit, dann kommt die große Zeit, die den nötigen Druck erzeugt, der neue Lösungen hervorbringt. „Nur durch hohen Druck entstehen echte Diamanten“, sagt auch ein Sprichwort.

Sind Sie bereit zum Starten? Es gibt viel mehr erfolgsversprechende Wege in viel mehr Geschäftssparten als man gemeinhin denkt, um richtig heiß und rot glühend zu werden, diese selbst anzupacken und zu neuen Erfolgen zu führen! Denn in jedem Fall und in jedem Business gibt es Entwicklungsstufen, die Ihre Absatzerfolge abrupt steigern können, wenn Sie nur bereit sind, etwas in Ihrem täglichen Leben wirklich zu ändern.

Hier einige davon, um Sie in Gang zu bringen:

Starten Sie mit äußerster Schubkraft!

Studien haben bewiesen, dass Vorhaben, auf deren Umsetzung sich die jeweilige Person lange genug voll konzentriert hat, in der Regel auch verwirklicht werden – und ganz besonders dann, wenn es sich um Positiv-Denker handelt, denn diese erzielen positive Ergebnisse. Abrupte Veränderungen öffnen abrupt die Türen zur Suche nach kreativeren Lösungen, deshalb entpuppen sich scheinbare Hindernisse oft als wahre Schlüssel zu neuen innovativen Wegen. Beginnen Sie darum bei auftauchenden Problemen stets mit der Suche nach den in ihnen schlummernden latenten Chancen für neue Alternativen.

„Wer weiß, wozu es gut ist!“ ist ein dazu passendes wahres Sprichwort. Kreativität braucht oft Probleme als Ausgangspunkte zu ihrer Entfaltung. Jeder einschneidende Wechsel enthüllt neue Möglichkeiten, die ohne ihn niemals zum Vorschein gekommen wären, weil sie durch die bequeme Alltagsroutine im Verborgenen bleiben.

Erhalten Sie Ihre Anpassungsfähigkeit.

Studien zeigen auch immer wieder, dass Flexibilität – wie überall in der Natur – der zentrale Schlüssel zum Überleben, Wachsen und Gedeihen ist. Die Dinosaurier unter uns, die sich neuen Wegen, Ressourcen , Systemen und Methoden gegenüber verschließen, finden sich alsbald durch den Wettbewerb und Fortschritt abgedrängt im Abseits wieder. Dies kann ganz plötzlich über Nacht geschehen – ohne Rücksicht auf ihre Jahre- oder jahrzehntelange Erfahrung und Reputation. Plötzlich zählt all das nicht mehr! Erfahrung ist in der heutigen kompetitiven und schnelllebigen Welt nicht mehr unbedingt ein „Plus“. Deshalb sollte man lernen, sich von alten Zöpfen zu verabschieden und lieber zukunftsorientiert an neue Wege heranzugehen und es anders und besser zu machen.

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Markieren Sie zunächst Ihren jetzigen Standort

Setzen Sie sich ernsthaft einmal hin und zeichnen Sie Ihren Zukunftsmodellplan auf einem Stück Papier auf – ausgehend vom jetzigen Startpunkt bis zum Ende seiner Realisierung, mit jedem einzelnen Zwischenschritt vom ersten notwendigen Kontakt bis zur endgültigen Umsetzung Ihres neuen Produkts oder Ihrer neuen Dienstleistung. Notieren Sie auch Ihre momentan angewandten Systeme und Prozesse, um zu sehen, wie Sie diese verbessern oder ersetzen können, um etwas schneller, besser und preiswerter anbieten und liefern zu können.

Sichern Sie sich Hilfe

Suchen Sie sich strategische Partner und Provider für Ihre Servicepalette und organisieren Sie Netzwerk-Brainstormings mit ihnen außerhalb Ihrer Alltagsumgebung, um neue Wege für neue Lösungsansätze und Prozessalternativen herauszufinden, die Ihr Produkt und Ihre Services aus deren Sicht verbessern oder erneuern. Sie werden überrascht sein, wie oft ganz offensichtliche Möglichkeiten und Chancen aufgrund von Betriebsblindheit oder bisherigen Kommunikationslücken einfach übersehen wurden, die in einem solchen interdisziplinären Brainstorming endlich zutage treten. Wenn Sie z.B. ein bestimmtes Liefersystem haben, könnten Sie auf diesem Wege eine neue, verbesserte oder kostengünstigere Liefermethode herausfinden. Oder während Sie vielleicht seit längerem über einen außen stehenden Vertriebspartner verkaufen, kann sich in der Zwischenzeit ein effektiveres Vertriebskonzept als Inhouse-Lösung auf dem Markt entwickelt haben, das Sie noch gar nicht kannten. So ein Kommunikations-Netzwerk deckt innerhalb seines Informationsaustausches oft Schwachstellen viel früher auf, um diese noch rechtzeitig auszugleichen, bevor sie in einer Krise offensichtlich werden. Denn weit drin in einer Krise bleibt meist zu wenig Zeit und Geld, um noch wirksam gegensteuern zu können.

Hören Sie auf Ihre Kunden

Als Nächstes sollten Sie einige Ihrer wichtigsten Kunden und Klienten zu einem Gedankenaustausch während eines gemütlichen Frühstücks oder Essens in einer angenehmen Lokalität – am besten außerhalb im Grünen – einladen, damit Sie in ungezwungener Atmosphäre deren Zufriedenheit, Probleme, Wünsche und Erwartungen hinsichtlich Ihrer weiteren Zusammenarbeit erfahren. Veranstalten Sie darüber hinaus auch Telefon- oder Videokonferenzen bzw. Webinare mit ihnen, denn nicht immer haben Ihre Kunden die Zeit, zu Zusammenkünften zu kommen – seien Sie also kreativ!

Veranstalten Sie z.B. eine Videokonferenz und arrangieren Sie dazu ein „Videofrühstück“ (wenn alle Teilnehmer in einer Region sitzen), indem Sie z.B. einen Pizza-Lieferdienst beauftragen, jedem Teilnehmer vor dem verabredeten Zeitpunkt rechtzeitig seine Pizza plus Getränk auszuliefern o.ä. Das erhöht auf jeden Fall die Teilnahmebereitschaft.

Der Schlüssel zur Erkenntnis über ggf. wichtige Änderungen oder Verbesserungen liegt dann in Ihrem richtigen Zuhören bei der Teilnehmerdiskussion über die verschiedenen Belange Ihrer Firma. Reden Sie selbst möglichst wenig, stellen Sie aber Fragen und lenken Sie damit die Diskussion zu den wichtigen Tagesthemen. Wenn Sie wenig reden, aber aufmerksam zuhören und fragen, honorieren das Ihre Kunden zudem mit Anerkennung.

Prüfen Sie Ihre Servicemöglichkeiten

Bemühen Sie sich auch, Ihre Dienstleistungen und Services stärker zu differenzieren. Entwickeln Sie in Brainstormings mehr engagierte und einzigartige Servicelösungen, die sich klar und positiv vom Wettbewerb unterscheiden. Listen Sie die Unterscheidungsoptionen nach Kategorien wie Einkauf, Verkauf, Lieferung und After-Sales-Service auf. Überprüfen Sie dann was Ihre Hauptkonkurrenten tun, um sich von Ihrem eigenen Angebot zu unterscheiden. Halten Sie Ausschau nach neuen und verbesserten Online- u.a. Technologiesystemen, die Ihnen ein

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breiteres Spektrum an 24Std./7 Tage-Bestell- und Liefermöglichkeiten eröffnen. Arbeiten Sie Ihre einzigartigen Wettbewerbsvorteile heraus und setzen Sie damit neue Maßstäbe im Markt.

Kurbeln Sie Ihre Kommunikation an

Wenn wir in neuen, verbesserten Service und in neue Kommunikationsaktivitäten investieren, ist zu beachten, auf welche Zielgruppen wir uns zu konzentrieren haben. Im heutigen (US- )Konsumentenmarkt müssen wir z.B. die 4 u.g. Generations-Zielgruppen unterscheiden, aus denen sich dieser Markt zusammensetzt.

*GENERATIONS DYNAMIC:

Die 4 Generations- Quadranten:

legen Wert auf: Respekt / Ehre

Senioren Boomer Ab 61 Jahre 43-60 Jahre Generation X Generation Y 22 – 42 Jahre 13
Senioren
Boomer
Ab 61 Jahre
43-60 Jahre
Generation X
Generation Y
22 – 42 Jahre
13 – 21 Jahre

legen Wert auf: Gewinner / Teamwork

legt Wert auf: Do It Yourself / und Helfen

legen Wert auf: Was ist für mich drin? Geselligk.

*http://www/appleassociates.com

Die Jüngere Generation X wächst heute in den USA am stärksten und dominiert im gesamten Endverbrauchermarkt. Ihre Hauptpräferenzen und Werte unterscheiden sich stark von denen der Boomer und Senioren. Wer die Generation X heute über die von ihnen bevorzugten Medien und Serviceprovider anspricht, hat im Wettbewerb und in den Absatzzahlen die Nase vorn.

Haben Sie Ihre derzeitigen Marketingkampagnen und Werbebotschaften überprüft, ob sie mit den Kernwerten und Präferenzen Ihrer Zielgruppe übereinstimmen? Wenn Sie z.B. Ihre langjährige Erfahrung herausstellen, werden Sie bei den Generationen X und Y wenig Interesse finden, denn diese scheren sich wenig um Erfahrung, aber gute Ideen und guten Service suchen sie.

Wenn Sie in Ihrer Werbung von Teamwork und Engagement reden, könnte es sein, dass Sie sich in Ihrer Botschaft zielgruppenmäßig selbst beschränken, weil diese Werte hauptsächlich nur die Boomer anspricht. Der Schlüssel zur Verbesserung ist hier eine entsprechende Analyse Ihrer Werbeaussagen unter den Aspekten, was Sie wo und in welchem Medium aussagen.

Mit einer Stellenangebotsanzeige in der Tageszeitung haben Sie heute auch keinen großen Erfolg mehr bei den Generationen X und Y, weil die jungen Leute Ihre Jobs vor allem in Internet- Jobbörsen suchen. Bei den Senioren werden Sie feststellen, dass diese an neuen technischen Entwicklungen und Finessen weniger interessiert sind und demnach auch nicht an entsprechend ausgerichteten Zeitschriften. Deshalb machen Sie Ihre Mediaplanung noch zielgruppenadäquater.

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Boomer lesen z.B. nicht gerne lange Abhandlungen und Texte. Studien haben ergeben, dass sie aber viele E-Mails schreiben und sich in Social Networks wie FaceBook und Twitter betätigen. Die X- und Y-Generationen engagieren sich in diesen Feldern sogar noch intensiver, um ihre Meinung kundzutun und an Informationen heranzukommen.

Werbeaussagen und klassische Medien, die in der Vergangenheit wirkten, reichen heute nicht mehr aus, um seine spezifischen Zielgruppen zu erreichen. Lernen Sie also, die Sprache Ihrer Zielgruppe zu sprechen und auch deren Medien kennenzulernen und zu gebrauchen und Sie werden mehr Response, mehr Reaktion spüren.

Marketing- & Kommunikationssystem-Überarbeitung

Wenn Sie die feinen Unterschiede der Generationszielgruppen verstanden und Ihre Marketing- Botschaften und Mediaplanung entsprechend neu ausgerichtet haben, besitzen Sie eine wichtige Schlüsselkomponente für effektive und erfolgreiche Marketingstrategien.

Vor allem sollten Sie alle selbstherrlich klingenden Aussagen über großes Know-How und eindrucksvolle Verkaufszahlen vergessen, wenn Sie an X- und Y-Generations-Zielgruppen interessiert sind. Die heutigen jüngeren Generationen sind nicht an einem besonders erfahrenen Anbieter interessiert, aber an einem, bei dem sie gute Einkaufserfahrungen machen. Benutzen Sie also die Sprache, die sie sprechen und Tools und Medien, die sie benutzen, damit Ihre Marketingkampagne zu einem guten „Return of Investment“ (ROI) wird.

Das können Sie z.B. durch die Kombination von Medien erreichen, die differenzierte Optionen für die Zielgruppen ergeben. Starten oder upgraden Sie Ihre Online-Werbung für die X- & Y- Generationen, die etwas „grüner denken“ – und vergessen Sie alle Print-Botschaften. Bevorzugen Sie für die Nachfassarbeit Online-Newsletter und Autoresponder-Systeme.

Ältere Generationen reagieren in erster Linie eher auf traditionelles Marketing. Deshalb konzentrieren Sie sich hier auf die gezielte Printmedien-Werbung und fügen lediglich auf Ihren Werbemitteln einen Link zu Ihrer Website hinzu, um mehr Information auf der Homepage zu erfahren oder sich einen kostenfreien Report herunterzuladen und auszudrucken. Außerdem sollten Sie ihnen direkte Response-Möglichkeiten per Telefon-Hotline für Rückfragen anbieten - mit Ansprechpartnern, die „deren Sprache sprechen“. Automatisierte Antwortsysteme lieben diese Gruppen weniger, aber außerhalb der Geschäftszeiten sollten Sie solche Möglichkeiten schon vorsehen, damit ein (wenn auch eingeschränkter) 24Std./ 7 Tage Service geboten werden kann.

Wenn Ihr Angebot es erlaubt, installieren Sie auch ein Onlineshop-Einkaufssystem, um Ihre Produkte weltweit rund um die Uhr und 7 Tage pro Woche beziehbar zu machen. Beachten Sie in diesem Fall alle Datenschutzbestimmungen, die für das Sammeln von Kundendaten gelten.

Greifen Sie zum Telefon

Vergessen Sie nicht dieses bewährte Kommunikationsgerät, bevor Sie E-Mails verschicken! Nichts überbietet den Klang der realen menschlichen Stimme beim Kontakt aufnehmen. Setzen Sie sich ans Telefon und rufen Sie jeden Tag drei Ihrer ehemaligen oder inaktiven Kunden an, um sich wieder einmal nach Ihrem Befinden und ihren Belangen zu erkundigen, alte Verbindungen nicht einschlafen zu lassen, neue Kontaktdaten oder andere Neuerungen mitzuteilen und sie zu fragen, inwieweit Sie sie in ihrem jeweiligen Geschäft unterstützen können. Vielleicht gründen Sie ja auch gerade ein Kooperationsnetzwerk, von dem der Altkunde auch profitieren kann. Und machen Sie sich während des Gespräches Notizen. Von zufriedenen Kunden kann man auch einmal eine Referenz erbitten, die man Ihnen per E-Mail zusenden sollte. Ein 3-Minuten-Gespräch sollte im Schnitt hierfür ausreichen, um den Kunden nicht zu lange aufzuhalten.

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3 Anrufe pro Tag, an 5 Tagen pro Woche über 4 Wochen – und Sie haben 60 Erinnerungsanrufe in 1 Monat erledigt! Multiplizieren Sie das mit 10 Monaten pro Jahr und schon sind es 600 Monate – und davon schlägt sich garantiert etwas positiv nieder innerhalb eines Jahres!

Hier ist ein simpler Gesprächsleitfaden:

„Hallo, guten Tag, Herr/Frau …

..

hier

ist ………. Wir haben uns schon eine Weile nicht gesprochen

und ich wollte mich mal wieder kurz melden und hören, wie es Ihnen geht und was Sie so tun? Wie geht´s auch der Familie? Hat mich gefreut, einfach mal wieder von Ihnen zu hören. Melden Sie

sich einfach, wenn ich Ihnen demnächst in der einen oder anderen Sache helfen kann, OK?“ - Das genügt schon, mehr brauchen Sie gar nicht zu reden, aber zuhören. Vielleicht erfahren Sie dabei wertvolle Infos, die Sie für Ihr weiteres Vorgehen verwerten können! Dann können Sie nach haken.

Mit 3 Anrufen von jeweils 3 Minuten Dauer investieren Sie pro Tag ganze 10 Minuten, um mit Ihren ehemaligen oder inaktiven Kunden wieder in Kontakt zu kommen und eventuell frühere Geschäftsverbindungen zu reaktivieren und wieder aufleben zu lassen. Und Sie bleiben im Kopf Ihrer Kunden weiter präsent! Wiederholen Sie deshalb diese „Come back“- Telefonaktionen regelmäßig alle Vierteljahre.

Verwenden Sie eine professionelle E-Mail-Adresse

Viel zu viele Geschäftsleute benutzen für die verschiedensten Nachfragen unterschiedliche und für Aktionen oft sogar „vorübergehende“ E-Mail-Adressen – dadurch geht ihnen in der Zukunft viel Geld verloren. EINE einzige, PERMANENTE E-Mail-Adresse mag Ihrem Internet-Provider zwar nicht gefallen, aber Sie haben diese gekauft und Ihre Kunden und Interessenten haben sie oft schon gelernt und im Kopf parat. Auch wenn Sie den Provider wechseln, können Sie diese Adresse in der Regel mitnehmen. Es ist eine Investition, deren Wert mit dem wachsendem Bekanntheitsgrad allmählich mit wächst, - und diese wirft man nicht so schnell über Bord. Und alle Aktions- und Sonderseiten, Unterportale, Foren, Blogs platziert man als Deeplinks, die man über die Startseite frei oder per Log-in anklicken kann.

Als Beispiel meine Adresse: Terri@TerriMurphy.com ist das was die Öffentlichkeit sieht, wenn ich eine E-Mail versende. Egal ob und wie oft ich meinen Internet-Provider wechsle, niemand muss deshalb meine E-Mail-Adresse in seinem Adressenverzeichnis ändern. Sie wird immer die gleiche bleiben und so kann mir keine Verbindung zu Kunden und Geschäftspartnern abreißen, nur weil meine alte Adresse nicht mehr gilt und er die neue nicht kennt.

Eine vorübergehend gültige E-Mail-Adresse ist dagegen so etwas Ähnliches wie Ihre Kontonummer bei einem Online-Shop. Sie trägt sichtbar die Domain-Identifikation Ihres Providers und mit jedem Providerwechsel wechselt sie mit.

Terri@earthlink.net oder Terri@aol.com zeigt deutlich, dass es sich nicht um eine permanente E-Mail-Adresse handelt. Nach einem Providerwechsel funktioniert diese nicht mehr und an sie gesandte E-Mails gehen verloren oder kommen zurück. Es gibt zwar Programme zur zeitlich begrenzten Weiterleitung an die neue Adresse, aber als Geschäftsmann oder Unternehmer sollten Sie in eine eigene professionelle Domain investieren, die Ihren Firmennamen beinhaltet oder aussagt, was Sie tun.

Reservieren Sie Ihre persönlichen E-Mail-Adressen für die Verwendung durch Freunde und Verwandte und geben Sie diese nur entsprechend restriktiv weiter. Um hier den Geschäftscharakter herauszuhalten, sollten Sie dafür nicht unbedingt Ihren Firmennamen als Domain-Bestandteil verwenden, sondern vielleicht lieber einen entsprechenden Providernamen, bei dem Sie aber dann möglichst längere Zeit bleiben. Wenn Sie dann einmal den Provider wechseln sollten, brauchen Sie die neue E-Mail-Adresse nur Ihren wenigen privaten Kontakten mitzuteilen.

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Renovieren Sie Ihre Website

Erfolgreiche Homepages haben sich längst von einer rein informativen zu einer interaktiven Website weiterentwickelt. Fügen Sie deshalb – wenn Sie es nicht bereits getan haben – Tools für ein Forum oder einen Blog, d.h. eine Social Platform hinzu, die es Ihnen erlaubt, mit Ihren Kunden zu interagieren oder sogar auch direkt zu sprechen. Viele Websites bieten automatisierte 24 Std./ 7 Tage Ansageservices oder Kunden-Supports. Beginnen Sie mit Eintrag-Tools (Log-in) wie Blogs und Podcasts, um eine Teilnahme Ihrer Kunden an einer an Sie gebundenen Community zu ermöglichen. Damit erreichen Sie zugleich mehr Kunden-Traffic auf Ihrer Website, was Ihre Rankingposition bei Google verbessert und außerdem mehr Kundenbindung bringt.

Betätigen Sie sich sozial

Falls Sie denken, Social Communities wären nur etwas für Kinder und Jugendliche, haben Sie eine rasante Entwicklung nicht mitbekommen. Social Communities sind inzwischen die aktuellsten Kommunikationsmedien, die Interessenten und Kunden einen jederzeit zugänglichen Kanal zur Beurteilung Ihrer Firma mit ihren Angeboten und Services im Wechselspiel mit anderen offen halten. Es ist offensichtlich wie stark diese die Verkaufszahlen beeinflussen, und ebenso deutlich zeigt sich, dass Communities das bevorzugte Medium der jüngeren X- und Y-Generationen geworden ist und damit zu einer wichtigen Marketingkomponente im Marketing-Mix avanciert ist.

Erstmals können hier Privat- und Geschäftsleute sofort und ernsthaft in den Erfahrungs- und Meinungsaustausch anderer Kunden über Ihre Produkte und Leistungen „hinein hören“, Fragen beantwortet bekommen und an der Konversation direkt teilnehmen. Klar, dass das Auswirkungen auf die Verkäufe hat.

Und Ihnen selbst als Unternehmer hilft die Community, frühzeitig Kritik über Schwachstellen zu erfahren und diese schnell abstellen zu können, Ihre Produkte und Services zu verbessern, um den Erwartungen Ihrer Kunden immer mehr entgegen zukommen.

Es gibt auch mehrere unabhängige Social Media Netzwerke im Web 2.0, die man zusätzlich in seine Online-Marketingaktivitäten einbeziehen kann und sollte - und zu den aktivsten und meist benutzten gehören FaceBook, Twitter, MySpace, Xing, Mister Wong, ciao, Del.icio.us sowie YouTube für den Videobereich.

FaceBook hat z.B. weltweit bereits über 175 Millionen private und geschäftliche User pro Tag. Das Web 2.0 erlaubt also auch im weltweiten Geschäft die interaktive Einbeziehung von Kunden und Freunden.

Twitter ist mehr ein Blogging-Abkömmling, oft bezeichnet als „Mikro-Blog“, der nur Kurzkommentare und Texte bis max. 140 Anschläge zulässt. Dieses Medium ist weniger etwas für die ausgiebige Unterhaltung unter Freunden, aber geeignet für Leute mit gleichen Interessen und die Rekrutierung von Mitgliedern aus bestimmten Interessengruppen.

Sie wundern sich vielleicht darüber, wie solche neuen Social Media Networks helfen sollen, Ihr Geschäft anzukurbeln. Wenn Sie diese nicht für versteckte PR missbrauchen (das wird dort übrigens bemerkt und ausgeschlossen), können Sie aber dort z.B. unter einer privaten E-Mail- Adresse oder über einen Freund eine Frage zu der Erfahrung mit einem oder mehreren der Produkte und Services Ihrer Firma in den Chat-Room stellen und dann die Antworten und Kommentare abwarten. So bekommen Sie noch unabhängigere und objektivere Beurteilungen als allein über das eigene Kunden-Forum.

Lernen Sie, Werte zu verkaufen!

Im derzeitigen harten Wettbewerbsumfeld ist es wichtig zu wissen, was heute für den Endverbraucher wertvoll ist. Das nämlich ist der Schlüssel zu wiederholten Käufen und kontinuierlicher Kundenbindung unter dem Aspekt einer sich dauernd verändernden Marktsituation. Während sich der Markt ständig wandelt, ist es unerlässlich für Sie dauernd nach neuen Wegen zu suchen, z.B. Ihre Produkte und Dienstleistungen effizienter anzubieten und

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verfügbar zu machen – und zwar möglichst in einer Weise, die Ihre potenziellen Kunden als interessant, aufregend und attraktiv finden.

Wenn der Wert unserer Produkte und Services eng mit einer starken Kundenbeziehung, hoher Integrität und glaubwürdigem Bemühen um den Kunden verbunden ist, spielen die Preise nicht mehr die ausschlaggebende Rolle. Konzentrieren Sie sich lieber auf die Qualität Ihrer Produkte und Dienstleistungen und Ihre Kunden werden Ihnen treu bleiben.

Veränderung ist unvermeidbar und wie wir die sich daraus ergebenden Herausforderungen meistern, ist entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg. Versuchen Sie aber nicht, alles auf einmal anzugehen. Kleine schrittweise Veränderungen sind leichter zu bewerkstelligen und durchzusetzen. Aber was immer Sie tun werden – hören Sie auf zu klagen, werden Sie nachhaltig aktiv und starten Sie Ihre Gewinnstrategie!

Über Terri Murphy: Als Top-Verkaufstrainerin im Raum Chicago mit 24jähriger Erfahrung

kennt Terri Murphy die unschlagbare Macht von Strategischen Allianzen, die zu einer starken

Differenzierung der heutigen Märkte geführt hat. Terri ist Gründerin und Präsidentin des

www.WomensWisdomNetwork.com, ein Online-Ressourcen-Netzwerk für Frauen im Business.

Sie ist zudem Chief Information Officer von U.S. Learning in Memphis und Präsidentin der

eigenen Firma Terri Murphy Communications, Inc. Mit ihrer großen Fachkenntnis berät sie

Unternehmen, Führungskräfte und Verbände in deren Aufbau von neuen Geschäftsbeziehungen

durch Response-Marketing- und andere Kommunikationsstrategien. Dies umfasst auch die

Erschließung neuer Wege zur Mehrwertschaffung und neuer Supportsysteme, die die

Networking-Aktivitäten zwischen Firmen, zwischen Firmen und ihren Kunden, zwischen Firmen

und ihnen untergeordneten Servicebereichen enger koppeln und so zur langfristigen

Kundenbindung beitragen. Aufgrund ihrer Medienerfahrung bietet Terri Murphy auch

Personaltrainings an, um die Kommunikations- und Präsentationfähigkeiten von Mitarbeitern zu

verbessern. Terri ist außerdem Fakultätsmitglied von www.iLearningGlobal.tv und hat 5 Bücher

geschrieben, produziert und über Radio- und TV-Shop-Programme vertrieben. Außerdem

wurde sie von ABC, NBC und CNBC als Top-Verkaufs-Expertin vorgestellt und interviewt. Als

Beraterin der National Associations und Chief Information Officer von U.S. Learning, Inc. in

Memphis / Tennessee weiß sie um die hohe Notwendigkeit, neue technologische Lösungen eng

mit persönlicher Kundenbetreuung zu verbinden, damit sich wirklich außergewöhnliche

Kundenbeziehungen entwickeln können. Sie ist eine bekannte Autorin von 5 Fachbüchern und

ihr letztes Buch „Die bisher beste Immobilienberatung, die ich jemals erhielt“ hat sie

gemeinsam mit Donald Trump herausgegeben. Sie gehört zudem zum festen Stab von

Redakteuren bei mehreren nationalen Fachzeitschriften und führt laufend verschiedene Online-

Trainingsprogramme durch. In letzter Zeit produziert sie Podcasts und Webinare für nationale

Vertriebsorganisationen sowie das wöchentliche Internet-Radio-Programm

WomensWisdomNetworkRadio.com Terri Murphy entwickelt ständig auch neue Mehrwert- und

Support-Konzepte zur Verbesserung der Netzwerkarbeit zwischen Unternehmen und ihren

Kunden. Neuerdings schreibt sie auch Beiträge für Broker Agent News, Mortgage Originator

Magazine, Realty Times, Frog Pond Publishing und Memphis Woman´s Magazine. Terri Murphy

hat im Zusammenhang mit ihren Aktivitäten USA-weit über 1.900 Veranstaltungen

durchgeführt oder geleitet. Mehr Info siehe: www.terrimurphy.com

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Bequemlichkeit im Vergleich zu Wohlstand

Von Tom Murphy

30 Bequemlichkeit im Verg leich zu Wohlstand Von Tom Murphy iLearningGlobal Beirats-Vorsitzender Autor Wären Sie gernKostenloses Webinar jetzt hier klicken: www.ilearningglobal24.biz/de/webinar?code=carlosgrande " id="pdf-obj-29-10" src="pdf-obj-29-10.jpg">

iLearningGlobal Beirats-Vorsitzender Autor

Wären Sie gern wohlhabender? Überall auf der Welt, wird diese Frage mit einem überwältigenden "ja" beantwortet. Warum? Weil Wohlstand auch Bequemlichkeit bedeutet und Bequemlichkeit das höchste Ziel aller Menschen ist. Dies ist jedoch ein zweischneidiges Schwert. Die Suche nach Bequemlichkeit erfordert, in den meisten Fällen, Anstrengung und harte Arbeit. Jedoch kann es zu einer selbst zufriedenen und entspannten Einstellung und einem Zerfall der Anstrengung führen, wenn man in Bequemlichkeit lebt.

In einem Zustand der Bequemlichkeit, scheint der Durchschnittsmensch mehr Bequemlichkeit in der Form von Unterhaltung zu suchen. Es ist Tatsache, dass in vielen entwickelten Ländern, die Bevölkerung "rund um die Uhr" völlig von Unterhaltung umgeben ist. Das Ziel der Arbeit ist es tatsächlich, sich das große Ziel zu erfüllen, nicht mehr arbeiten zu müssen. In den modernen Ländern wollen die Leute ein höheres Niveau des Wohlstands erlangen, scheitern jedoch elend, wenn man ihre Wünsche mit ihren Handlungen vergleicht. Sie scheitern, wenn man ihren EVE Quotient (Enterntainment vs. Education) als Maßstab nimmt.

Unterhaltungsverhältnis

Wie ist ihr Verhältnis von Geld, das Sie in Ihre Bildung und Ihr persönliches Wachstum investieren, im Gegensatz zu Geld, das Sie für Unterhaltung aufbringen? Dieses Verhältnis kann ein Hinweis auf jemandes Mangel an persönlichem und finanziellen Erfolg sein. Das Geld, das man für die Unterhaltungen, die unten in der Liste aufgeführt sind, verwendet, bringen Ihnen keinen Wohlstand; Sie sind das Endergebnis dessen, was zu viel Wohlstand sein kann oder sie sind eine Folge dessen, wie Leute sich verhalten als hätten sie Wohlstand, aber in Wirklichkeit nicht haben. Was bekommen Sie denn von Ihrer, in Unterhaltung investierten Zeit und Geld wieder zurück?

Diese Frage ist nur wichtig, wenn Sie durch den allgemeinen Mangel an Wohlstand in Ihrem Leben frustriert sind und nach Antworten suchen. Die Liste unten kann jemanden, der wirklich nach Antworten sucht, die Augen öffnen. Wie viel Zeit und Geld geben Sie für beide Spalten aus? Viele Menschen behaupten, dass sie es sich gerade nicht leisten können, Geld für ihre Bildung auszugeben. Füllen Sie die Liste aus und versuchen Sie dies, ganz ehrlich zu sich selbst zu beantworten.

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Unterhaltung- versus WeiterbildungVergeichs Tabelle

Unterhaltungsbudget

Zeit

Betrag

Weiterbildung

Zeit

Betrag

Kabelfernsehn

         

Filme

         

Sport Veranstaltungen

         

Urlaub

         

Restaurants

         

Ausgehen

         

Clubs

         

Video Spiele

         

Sport

         

Kaffee

         

Internet

         

Musik

         

Die meisten Menschen haben ein Verhältnis von mehr als 100:1, an Geld, das sie für ihre Unterhaltung verwenden, verglichen mit dem, das in Bildung investiert wird. In den Vereinigten Staaten beträgt der komplette Nettowert des Durchschnittsmenschen mit 65, nach einem Leben voller Arbeit, weniger als 60.000 Dollar. Kann irgendetwas von diesen Tatsachen gelernt werden? Es ist möglich, dass wir zu solch einer von Unterhaltung getriebenen Gesellschaft geworden sind, so dass wir aus dem Gleichgewicht gekommen sind oder die Ziele im Leben verloren haben. Wenn Sie mehr Wohlstand wollen, wäre es klug etwas Zeit und Geld in Lehrer und Mentoren dieser Thematik zu investieren? Wäre es sinnvoll, etwas Geld aus unserem Unterhaltungsbudget für die eigene Weiterbildung zu verwenden?

Wir sind in die Falle unserer eigenen Wahl gefallen; eine Wahl, sich Unterhaltung und Bequemlichkeit als unser Ziel Nummer eins zu setzen. Dann machten wir einen noch größeren Fehler. Es war die Wahl, unsere Bequemlichkeit auf Raten zu kaufen. Sie kennen die 4 Zauberwörter: Jetzt kaufen, später zahlen. Das Später ist nun angekommen, und wirkt bedrohlich. Es wird auch „massive persönliche Schuld“ genannt.

Die einzige Antwort ist es, zum Anfang zurückzukehren und vom Erfolg anderer zu lernen. Der stärkste Charakterzug, an dem sich erfolgreiche Menschen identifizieren lassen, ist die sich ständige Weiterbildung, nicht die dauernde Unterhaltung, wie Sie es vielleicht annehmen. Die sehr erfolgreichen Menschen sagen, dass sie es sich nicht leisten können, nicht in ihre Weiterbildung zu investieren. Leben bedeutet Wahl. Wir machen entweder die richtige Wahl oder sie werden uns auferlegt. Wenn Sie sich für Wohlstand entscheiden, ist es an der Zeit zu erfahren, wie man sich selbst wertvoller macht.

Die Folge der Vernachlässigung, in jedem Gebiet unseres Lebens, bringt uns dazu, zu verfallen. Das trifft besonders auf unseren finanziellen Wert auf dem Markt zu. Was sind Ihre Sachkenntnisse heute auf dem Markt wert? Im Jahre 2009 ist die Erhöhung des persönlichen Wertes nicht länger eine Wahl, sie ist mittlerweile eine Notwendigkeit. Ihr Job oder Ihre Firma ist jeden Tag da. Das Vernachlässigen des persönlichen Wachstums zugunsten der Unterhaltung ist keine Auswahlmöglichkeit mehr. Wenn Sie überleben und in einem Wirtschaftsabschwung gedeihen wollen, müssen Sie einen neuen, geführten Pfad in Ihrem innerer Leitungssystem gehen, um die neuen Ergebnisse, die Sie wollen, zu erreichen.

Stellen Sie sich eine Frage … Warum hörten Sie auf zu lernen, nachdem Sie die Schule beendeten? Wenn sich unsere Welt ständig ändert, und sich in einer unglaublichen Geschwindigkeit vergrößert, warum lehnen wir es häufig ab, neue Wege des Denkens zu erlernen und danach zu handeln, um ganz vorne im Spiel mitzumischen? Es gibt einige Ähnlichkeiten

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zwischen den erfolgreichsten Leuten der Geschichte. Sie umgeben sich mit den Besten und klügsten Mentoren, die sie finden können und sie suchen hungrig nach dem größten Wissen, Bildung und Training, das sie finden können.

Sie begreifen, dass wenn sie mit ihren gegenwärtigen Sachkenntnissen oder Wissen selbstzufrieden oder bequem werden, sie den Blick für das Gesamte verlieren werden. Neue Arten des Denkens zu erwerben und danach zu handeln, ist es was diese Unternehmer antreibt, um Neuerungen einzuführen und das Beste für das, was sie tun, zu bekommen. Diese Leute sehen sich selbst als eine Art Baustelle an, an der es immer etwas zu verbessern gibt. Sie wissen, dass Erfolg ein Prozess des Lernens und ständigen Weiterentwickelns ist; ein Prozess oder ein System, das sich ständig wiederholen muss, um ganz vorne an der Spitze zu bleiben.

Sich zu verbessern und sich selbst immer wieder aufzufrischen, schließt ein paar sehr wichtige Faktoren mit ein. Diese sind Zeit, Geld und der Wille oder der Wunsch, sich zu ändern. Von diesen drei, ist der Wille sich zu ändern, das größte Hindernis für die meisten Menschen, weil es sie aus ihrer Bequemlichkeitszone zwingt. Nunsind wir wieder bei der Bequemlichkeit angekommen. Lassen Sie mich einen Weg vorschlagen, den Wille nach Änderung leichter zu erreichen. Denken Sie, dass Sie nur 1% ändern können? Dies sieht erst mal nach sehr wenig aus, kann aber große Ergebnisse liefern. So geht’s! Der Tag hat 24 Stunden. Das sind exakt 1440 Minuten pro Tag. Wenn man dies noch weiter herunter bricht, kommt man auf 100 Segmente von ungefähr 15 Minuten pro Tag. Was denken Sie, wie viele dieser 100 Segmente Sie für Ihr persönliches Wachstum verwenden sollten? Wären nur 1 oder 2 von diesen 100 Segmenten zu viel? Diese 1 bis 2 Segmente pro Tag, können Ihnen, auf lange Sicht, riesige Erfolge bringen. Denken Sie darüber nach, was 15 bis 30 Minuten pro Tag, die Sie sich für Ihre persönliche Weiterentwicklung nehmen, für Ihre Zukunft bedeuten könnte.

Das ist aber nur ein Teil der Antwort. Der andere Teil ist der Schlüssel. Von wem wollen Sie lernen, sich zu verbessern? Die Antwort ist offensichtlich die Beste und erfolgreichste Person, die Sie finden können, unabhängig davon wie hoch die Kosten sind. Ihr Lehrer muss natürlich auch in Ihren Zeitplan passen. Jede erfolgreiche Person, in jedem Gebiet des Lebens, hatte ohne Ausnahmen Mentoren und Berater gehabt, um sie auf dem Pfad zum Erfolg zu führen.

Dieser geführte Weg zum Erfolg wird Ihr GPS Navigationssystem werden, um die Person oder den Lebensstil zu schaffen, von dem Sie träumen. Denken Sie daran, wie ein GPS System Sie mit leicht verständlichen Richtungen führt, um Ihren Bestimmungsort zu erreichen. Große Lehrer und Mentoren machen dasselbe. Die 100.000 Dollar Frage ist: „Wenn Sie sich diese leisten könnten und nur 1-2% Ihrer täglichen Zeit widmen könnten, würden Sie das Geld aus Ihrem Unterhaltungsbudget dafür verwenden?“ Ich kann Ihnen absolut versichern, dass mit dem Internet, ein wenig Zeit, Geld und einem großartigen Mentor, jeder erfolgreich sein kann, der seinen persönlichen Wert steigern will.

Jeder Mensch muss für sich selbst entscheiden, ob es an der Zeit ist Opfer des Wirtschaftsumstands zu sein, oder danach zu streben, zu gedeihen. Wenn Sie sich dafür entscheiden, in Amerika oder dem Land in dem Sie leben, erfolgreich zu sein, werden Sie gezwungen, zu einigen sehr seltsamen Beschlüssen zu kommen. Wenn ich den durchschnittlichen Amerikaner, der keine Ersparnisse hat und schwer verschuldet ist, danach frage, was glauben Sie was seine Antwort sein wird? Sind Sie ein Opfer des Wirtschaftsumstands, oder sind Sie verschuldet und zerbrachen an Ihrer eigenen Wahl? Sie könnten sich vielleicht angegriffen fühlen und nicht einmal eine Antwort darauf geben, oder?

Wollen wir mal ganz ehrlich sein, wir alle wissen, dass die meisten von uns nicht kraftlose Opfer des Umstands sind, oder? Also bedeutet das, dass wir entweder durch unsere Wahl verschuldet und zerbrochen sind, oder dadurch, dass wir die Wahl nicht selbst treffen, was uns wieder darauf zurückwirft, Opfer der Umstände zu sein. Sie denken vielleicht, wie das? Wenn Sie die Macht Ihrer eigenen Wahl nicht verwenden, um dorthin zu gelangen wo sie es wollen, dann verlassen Sie sich auf Umstände, die Sie dorthin bringen sollen. Wie der Name schon sagt sind Umstände nicht

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zuverlässig. Ohne von unserem Recht auf freie Wahl Gebrauch zu machen, werden wir, in allen Lebenslagen zu potenziellen Opfern der Umstände. Ohne Richtung gibt es keinen Weg.

Wollen wir zu Ihrem Gebrauch der Zeit zurückkommen. Ich bitte Sie darum, eine kurze, geistige Prüfung dessen zu tun, wie Sie Ihren Tag verbringen. Sie haben 100 fünfzehn Minuten Segmente jeden Tag. Wenn Sie jeden Tag Ihre 8 Stunden Schlaf haben, brauchen Sie 1/3 von Ihren 100 Segmenten, also haben Sie noch 66 übrig. Wie viele verwenden Sie davon für Dinge, die Sie wirklich leidenschaftlich tun? Wie viel verwenden Sie für kopflose Unterhaltungen wie Radio, Musik oder Spiele? Fangen Sie an Ihre Lebenszeit anders zu betrachten. Vergeuden oder nutzen Sie die Zeit? Jedes Mal, wenn Sie auf die Uhr sehen und vier 15 Minuten Segmente sehen, fragen Sie sich dabei, was Sie tun, um dorthin zu gelangen, wohin Sie wollen? Herzlichen Glückwunsch, dass Sie sich dieses eBook heruntergeladen haben. Wenn Sie es bis hierhin in diesem eBook geschafft haben, sind Sie ganz vorne im Spiel und auf der Suche nach Erfolg. Vielen Dank für die wertvollen Minuten, die Sie in sich selbst investieren. Erfolgreiche Menschen bemerken, dass wenn man sich selbst ändert, auch die Welt ändern kann.

Wenn Sie nicht wissen, wo Sie hin wollen, ist hier ein guter Ort zu beginnen, da man im klassischen Sinn ohne Richtung verloren geht. Denken Sie daran, wenn Sie nicht wissen wo Sie im Leben hingehen und im klassischen Sinne versuchen daran vorbei zu gehen, sind Sie verloren. Wenn Sie sich einmal dazu entschlossen haben, wohin Sie wirklich im Leben kommen wollen, finden Sie auch einen großartigen Lehrer und Mentor, der Sie auf Ihrer Reise begleitet. Sie haben Millionen von Menschen Geholfen, den Weg zur Ausschöpfung Ihres vollen Potentials zu gehen. Wie alle großen Lehrer leben sie für den Erfolg ihrer Studenten.

Über Tom Murphy: Er startete vor mehr als 4 Jahren seine Geschäftskarriere mit Immobilien im südlichen

Kalifornien. Er brachte ein Büro mit 20 Angestellten Verkäufern zu nationaler Anerkennung. Tom zog dann

mit seiner Familie nach Arizona um seinen Traum der Immobilien Entwicklung zu verfolgen. 1975 gründeten

er und sein Topverkäufer aus Kalifornien—Tom Hopk ins – eine Verkaufstrainingsfirma, „Tom Hopkins

International“. Tom Hopkins war der Sprecher und Trainer und Tom Murphy führte die Teilhaberschaft, das

Marketing und Schreiben. Im Laufe der nächsten 20 Jahre wuchs die Organisation von Tom Hopkins und

wurde eine der größten Verkaufstrainingsgesellschaften weltweit. Herr Murphy und sein Team verfassten

Bücher, Videos und Audioprogramme, die Herrn Hopkins in der Hauptrolle zeigten, der Millionen von

Menschen dabei half, ein höheres Einkommen zu erlangen. Herr Hopkins verkaufte 1996 seine Anteile an

der Firma um Geschäftsinteressen mit seiner Familie zu verfolgen. Heute geht er seiner Leidenschaft nach,

Projekte bei denen er seine Sachkenntnisse einsetzen kann, um anderen zu helfen, erfolgreicher im Leben

zu werden. Herr Murphy und seine Frau leben vor der Hauptküste Kaliforniens und in Scottsdale, Arizona. Er

und seine Frau Connie haben einen Sohn, zwei Töchter und fünf großartige Enkelkinder.

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Das Abenteuer

von Larry Wilson

34 Das Abenteuer von Larry Wilson iLearningGlobal Fakultätsmitglied Gründer der Wilson Learning Corporation Gründer von PecosKostenloses Webinar jetzt hier klicken: www.ilearningglobal24.biz/de/webinar?code=carlosgrande " id="pdf-obj-33-9" src="pdf-obj-33-9.jpg">

iLearningGlobal Fakultätsmitglied Gründer der Wilson Learning Corporation Gründer von Pecos River Learning Co Author des Bestsellers „The One-Minute Sales Person“

Westlich des Pecos Flusses,

Durch und durch gefüllt mit Ranchen von New Mexicos und des Westlichen Texas, reihenweise Viehstreifen, die so groß sind, dass es nicht wirtschaftlich ist, Tore an jedem Ort zu machen, an dem Die Straße einen Zaun durchkreuzt. So erfanden Rancher den Viehwächter - ein Abzugsgraben mit Metallstücken der alle paar Zentimeter über die Straße geht, um ihn an das Straßenniveau anzupassen.

Viehwächter waren eine große Erfindung. Autos und Lastwagen konnten direkt über sie drüber fahren, aber Kühe konnten nicht durch sie durch spazieren. Das Vieh wurde effektiv eingezäunt. Natürlich gab es auch ein Problem mit Viehwächtern. Wenn ein Pritschenwagen (Das Lieblingsfahrzeug im Westen) mit fünfzig oder sechzig Meilen pro Stunde, über einen Viehwächter fährt, der Ruck für den Fahrer, Beifahrer und die Ladung höllisch groß ist.

Vor langer Zeit haben sich ein paar geschäftstüchtige Cowboys zusammen getan um dieses Problem zu beheben. Sie fanden schnell heraus, dass Kühe nicht besonders intelligent waren und entschlossen sich dazu, die Gräben zu füllen und an den Stellen, an denen die Schienen das Vieh davon abhalten sollten umher zu wandern, Streifen quer über die Straße zu malen. Es klappte. Die Kühe wanderten nur noch bis zu den aufgemalten Viehwächtern und sagten zu sich: „Halt! Das ist ein Viehwächter, hier kann ich nicht weiter gehen.“

Aufgemalte Viehwächter wurden der letzte Schrei. Die Kühe akzeptierten die aufgemalten Viehwächter, zogen es vor ihr Schicksal nicht in Frage zu stellen und verbrachten ihre Tage damit, auf den ihnen vorgeschriebenen Weiden zu grasen.

Natürlich ist aber keine Lösung perfekt. Ein paar Jahre vergingen und es kam der Tag, an dem ein paar Cowboys bemerkten, dass eine Herde von Kühen die aufgemalten Viehwächter überschritten hatten und nun von dem reichhaltigen, saftigen Gras in der Nähe des Pecos Flusses grasten.

Die Cowboys zogen folgenden Schluss: Eine Kuh ging bis zu dem aufgemalten Viehwächter und begutachtete diesen zum ersten Mal. Sie schielte mit den Augen und betrachtete den Viehwächter. Behutsam stellte die Kuh einen Huf darauf und entdeckte, das das nur Farbe war. „Farbe!“ dachte die Kuh. „Das ist gar kein echter Viehwächter! Ich wurde die ganzen Jahre durch einen scheinbaren Viehwächter eingezäunt!“ Dies ging über das Wissen der Herde hinaus. Es war allgemein gültig, dass Viehwächter eine nicht zu passierende Barriere sind. So waren die Dinge damals!

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Doch jetzt dachte die Kuh lang und sorgfältig über die Konsequenzen nach, die es mit sich bringt von Farbe eingezäunt zu werden. Obwohl die Kuh Angst hatte, stellte sie dennoch eine weitere Hufe auf die Farbe und es passierte wieder nichts! Sie atmete tief durch und lief darüber. Dann führte sie die gesamte Herde über den aufgemalten Viehwächter.

Das nennen wir eine kluge Kuh.

Was diese Kuh klüger machte, war nicht notwendigerweise außergewöhnlich großer Mut. Sie war erfolgreich, weil sie sich die Zeit nahm, die aufgemalten Streifen auf der Straße auszukundschaften und sich über diese Gedanken zu machen. Sie beschloss sich echte Beweise zu suchen, anstatt sich auf die Weisheit der Herde zu verlassen. Erst so hat sie gemerkt, dass der Viehwächter – der sie all die Jahre einzäunte – nur aufgemalt war!

Die Moral dieser, zugegeben langen Geschichte ist: Bei erster Betrachtung scheinen die meisten Abenteuer gefährlich und voll von Hürden zu sein – wie die Viehwächter, von denen die Weisheit der Herde und lehrte, diese nicht zu überqueren. Wenn wir jedoch anhalten und untersuchen, was uns einzäunt und uns dann darüber Gedanken machen, entdecken wir oft das die Grenzen oft einfach nur Farbe sind. Wenn wir klar unterscheiden können was Wirklichkeit ist und was nur Farbe ist, können wir Abenteuer bestreiten, die wir uns nie im Leben vorgestellt hätten.

Sie sind gerade dabei einen Wegweiser, zu dem wichtigsten Abenteuer für uns alle, zu lesen – Das Abenteuer des Lebens. Die Voraussetzung ist einfach: Wir haben die Wahl. Wir können in unserem Leben, durch das Wissen der Herde und aufgemalten Viehwächtern, eingezäunt bleiben, oder wir können uns dazu entscheiden die Viehwächter genauer zu untersuchen, durch sie durchzubrechen und unseren eigenen Weg zu gehen.

Um unseren eigenen Weg zu gehen müssen wir klar und tiefgründig nachdenken. Um damit zu beginnen, stellen Sie sich vor Sie wären ein Leser der New York Times im Jahre 1907. Sie sitzen in Ihrer komfortablen Bude. Sie nehmen die Zeitung und eine seltsame Schlagzeile weckt Ihre Aufmerksamkeit:

„Gesucht: Menschen, die eine gefährliche Reise wagen wollen – schlechter Verdienst, eisige Kälte, viele Monate der kompletten Dunkelheit, konstante Gefahr, sichere Rückkehr fragwürdig, Ruhm und Ehre, im Fall des Erfolges.“

Diese Anzeige wurde von dem Entdecker Sir Ernest Shackleton, der nach Menschen suchte, die ihn auf seiner Expedition am Südpol begleiten, veröffentlicht. Er beschrieb das Abenteuer so ehrlich wie nur möglich, eine anstrengende Unternehmung, bei der die Rückkehr zweifelhaft ist, bei der eine große Belohnung winken kann, jedoch nur auf Kosten von Risiko, harter Arbeit und Gefahr.

Ob er es damals schon wusste oder nicht, Shackleton's Worte waren zugleich eine angemessene Beschreibung für das Leben der meisten Menschen.

Unsere Leben sind Abenteuer. Bei der Arbeit, zu Hause, in unserer Gesellschaft, oft unternehmen wir schwierige Bemühungen, bei denen das Ergebnis ungewiss ist, bei denen Erfolg und Erfüllung möglich sind – aber nicht garantiert – alles auf Kosten von harter Arbeit, eingegangenen Risiken und manchmal auch damit, der Gefahr ins Auge zu blicken.

Bei jedem Abenteuer haben wir eine Wahl. Wir können versuchen einfach zu überleben – unversehrt ans Ziel zu kommen, indem wir uns an unsere Hoffnung klammern – oder wir können versuchen zu gedeihen, von den Abenteuern, in einer Art und Weise zu lernen, die wir uns nie erdenken konnten, als wir am Anfang standen. Das Ziel des Abenteuers unseres Lebens ist es offensichtlich nicht, einfach nur zu überleben („Wow, ich bin sicher bis zum Tod gekommen!“), sondern zu gedeihen und damit zu wachsen.

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Ich zeige Ihnen was ich meine.

Gedeihen

In den späten 70ern wurde an der Wilson Learning Corporation das Programm „Wellness“ entwickelt, das es zum Ziel hatte, einzelnen Personen zu helfen, ihre physikalischen, emotionalen, mentalen und spirituellen Eigenschaften zu entwickeln. Das beabsichtigte Ziel von „Wellness“ half den Menschen nicht nur erfolgreicher, sondern auch erfüllter, zu werden. (Erfolg und Erfüllung sind der Leitfaden, der durch das ganze Buch geht. Der sich selbst verwirklichte Abraham Maslow schrieb darüber, dass wir auf der Jagd nach beiden sind.)

Wir betrachteten die Frage nach Wohlbefinden auf diese Weise: Wenn wir krank werden, gehen wir zu einem Arzt. Ein guter Arzt bringt uns – so hoffen wir – aus dem Zustand krank zu dem Zustand „nicht krank“. Wir gehen oft durch das Leben und denken, dass weil wir nicht krank sind – keinen Schmerz haben oder disfunktionale Störungen – es uns auch gut geht. In Wahrheit sind wir aber öfter einfach „nicht krank“.

Krank

.............

nicht

krank

............

gedeihen

Diese Unterschiede kann man leicht bei körperlicher Gesundheit sehen. Wir haben Grippe, gehen

zum Arzt, er erzählt uns wir brauchen Ruhe und sollten viel Flüssigkeit trinken und wir werden eventuell wieder gesund. Wir sind nicht mehr krank – aber oftmals sind wir weit entfernt von unserem optimalen Gesundheitszustand. Wir sind nicht krank, könnten aber trotzdem übergewichtig sein, zu wenig Schlaf bekommen haben, nicht im entferntesten in guter

Verfassung

...

wir

sind körperlich nicht am gedeihen.

Überleben vs. Gedeihen

Es gibt eine Menge Menschen die während des Abenteuers ihres Lebens einfach „nicht krank“ sind: Sie sind unglücklich bei der Arbeit, sie sind in der Mitte ihres Lebens aber haben ihren Weg und Bestimmung verloren. Andere fühlen sich wiederum beständig so, wie sie sich nicht fühlen wollen. Einige finden sich vor einer großen Gelegenheit – einem Abenteuer – aber sind nicht gewillt, das Risiko dafür in Kauf zu nehmen.

Viele von uns sind solche, die das Leben einfach nur überleben und denken, dass wir tun, was uns auferlegt wurde. Wir denken uns geht es gut – aber wir blühen nicht wirklich auf, in unserem einen und einzigen großen Abenteuer.

Was wir entdecken wollen ist, wie man in dem großen Abenteuer des Lebens aufblüht. Wir nehmen auch an, dass das was ausschlaggebend für ihre Bemühungen ist, emotionales, mentales und spirituelles Wachstum ist.

Emotional wachsen

Hier kommt das Paradoxon. Zu lernen, wie man gedeiht benötigt viel Nachdenken und Besinnung, also kann die Antwort nicht durch pure Intelligenz gefunden werden. Um es poetisch auszudrücken, um zu gedeihen, bedarf es nicht nur des Geistes, sondern auch des Herzens. Die Frage ob wir entweder wachsen, oder und mit weniger zufrieden geben, wird primär an unsere emotionale Intelligenz gerichtet. Diejenigen, die im Abenteuer ihres Lebens, die größten Fähigkeiten haben zu wachsen, sind diejenigen, die emotional reif sind.

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Der Schriftsteller Daniel Goleman, der für die New York Times schreibt, fasst emotionale Reife in seinem Bestseller Emotionale Intelligenz folgendermassen zusammen:

  • 1. Ich-Bewusst sein ---- Unsere Emotionen kennen, ein Gefühl wahrnehmen, wenn es auftritt.

  • 2. Emotionen verwalten--- Unsere Emotionen angemessen handhaben und verwalten.

  • 3. Uns selbst motivieren--- Emotionen bilden, um aufmerksam zu sein, Befriedigung verzögern und

impulsiv ersticken.

  • 4. Einfühlvermögen --- Andere verstehen und deren Gefühle erkennen; und

  • 5. Beziehungen führen--- Beziehungen aufbauen und aufrecht erhalten.

Wenn wir emotional gereift sind, sind wir viel besser in der Lage, die zwei Kategorien von Problemen zu handhaben, die viel Schmerz bereiten, Dysfunktion und Frustration (sei es persönlich oder geschäftlich). Persönliche Probleme (in uns selbst) zeigen sich als Mangel von Selbstbewusstsein, Selbstzweifel, Unklarheit, Ängstlichkeit und Furcht. Zwischenmenschliche Probleme (zwischen uns und anderen Menschen) resultieren in Konkfikten, Mangel an Vertrauen, ineffektive Kommunikation und ebenfalls Unklarheit.

Spirituell wachsen

Die Dienerin des emotionalen Wachstums ist spirituelles Wachstum. Lassen Sie uns zu der Idee des Abenteuers zurückkommen. Ein Abenteuer ist eine Bemühung, bei der das Ende ungewiss ist und von vielen Faktoren abhängt, wobei wir manche Faktoren selbst beeinflussen können und andere nicht. Dennoch ist unser Abenteuer von dieser Tatsache umrandet: Es ist zeitlich begrenzt. Unser Abenteuer endet mit dem Tod. Es ist der ständig lauernde Tod, der Schmerzlichkeit und Dringlichkeit in unser Leben bringt.

Ich war 63 Jahre alt und sehr erfolgreich. Ich verdiente viel Geld, was in meinem Umfeld bekannt war. Ich ging zu meiner jährlichen Untersuchung zum Arzt und er sagte mir, auf seine analytische, ärztliche Weise, „Wir müssen noch mehr Untersuchungen machen, aber wir vermuten, dass sie Harnblasenkrebs haben“ Weitere Tests folgten und die Diagnose wurde bestätigt.

Es gibt nichts was wir tun können, um uns von den Launen des Lebens zu schützen. Jetzt bin ich hier. Ich bemerkte meinen Krebs noch früh genug, um ihn einzudämmen. Die Lektion war aber unauslöschlich. Es gab eine Zeit, in der wir nicht existieren. Diese Wahrheiten passen zu jedem von uns.

Warum bin ich hier?

Wenn man die „Jetzt siehst du mich, jetzt wieder nicht“ Beschaffenheit unserer Leben betrachtet, sind die wichtigen Fragen die spirituellen – Wer bin ich? Warum bin ich hier? Was würde es für einen Unterschied machen? Das spirituelle Abenteuer ist es die Antworten zu finden und zu leben.

Dieser Tod, der all dies umrahmt, ist nicht grauenvoll zu denen, die emotional und spirituell gereift sind. Dies ist einfach die Wahrheit. Sie könnte schmerzlich sein. Wir könnten uns dazu entscheiden, dies abzulehnen, jedoch benötigt ein „wachsen“, dass wir diese Wahrheit eventuell akzeptierten müssen.

Das große Bild dreht sich nicht um „mich“

Spirituelles Wachstum setzt ebenfalls voraus, dass man die Ansichtsweise „Das Leben dreht sich um mich“ dementsprechend ändert, dass man sich selbst als einen Teil des Ganzen sieht, als einen Faden im Wandteppich. Fritz Kunkel, ein deutscher Psychotherapeut nennt dies, das „Ich zum Wir“ verlagern.

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Diese Änderung des Blickwinkels bringen viele Geschenke mit sich. Wenn wir mit anderen zusammen sind, sind wir weniger ängstlich. Wenn wir uns um andere kümmern, bekommen wir Gefühle der Erfüllung und Freude, die schwer zu bekommen sind, wenn man den harten Boden von „Das Leben dreht sich um mich“ betritt.

LERNEN WAS WIR BEREITS WISSEN

Wachsen ist ein wichtiges Leitmotiv von spielen und gewinnen! und der Schlüssel zum Gedeihen in dem Abenteuer unseres Lebens. Als Plato schrieb, dass lernen die Neuentdeckung dessen, was wir bereits wissen ist, sprach er vermutlich nicht über Quantenphysik. Es ist wahrscheinlicher, dass es die Leitmotive und die Ideen, die hier präsentiert werden, meinte. Dies scheint vernünftig zu sein. Wir wissen, dass emotionale Reifung und spirituelles Wachstum grundlegend sind, für alle Hoffnungen, die wir haben, um wirklich erfüllt und erfolgreich zu sein. Man kann allerdings nicht sagen, dass dies die übliche Vorgehensweise ist.

Es bedarf Disziplin und Arbeit, um unsere Gefühle zu verstehen und zu kontrollieren, um emotional zu wachsen. Es verlangt Mut, um die Wahrheit, dass wir sterben, zu akzeptieren; und diese Wahrheit dazu zu verwenden, um uns in Richtung der Gründe, warum wir hier sind, zu geleiten. Es bedarf oft einer Krise, die uns zum aufwachen bringt und uns erkennen lässt, dass wir nicht der Mittelpunkt des Universums sind, sondern dass wir hier sind um anderen zu helfen und zu betreuen. Unglücklicherweise verstehen wir das oftmals nicht, bis es fast schon zu spät ist, bis wir

zurück auf unser Leben blicken und uns wundern „Was wäre gewesen wenn

...

?“

WENN SIE ALLES NOCHEINMAL MACHEN KÖNNTEN…

Die Mission im Leben unseres Freundes und Kollegen Dick Leider ist es, Menschen zu helfen, sich eine Karriere zu planen und zu leben, die erfolgreich und bedeutungsvoll sind. Für sein bemerkenswertes Buch „The Power of Purpose“ befragte Dick hunderte von Menschen zwischen 70 und 80 Jahren. (Ursprünglich befragte er 200 Paare gegen Ende der 70er Jahre und machte danach jedes Jahr ungefähr 30 weitere Befragungen) Er fragte diese einfachen Fragen: Wenn Sie Ihr Leben nochmal Leben könnten, was würden Sie ändern? Auf welchen wissen würden Sie aufbauen? Obwohl er viele unterschiedliche Antworten bekam, fielen die meisten in eine von drei Kategorien.

Ich würde das große Bild betrachten

In Dick's Arbeit wurde oft gesagt, dass die Leute Tag für Tag so beschäftigt mit ihrem Leben waren, dass sie es verpasst haben, ihr Leben auszukosten und auf einen Schlag waren sie 65. Der einzige Zeitpunkt an dem ihnen klar wurde, wer sie waren und warum die hier waren, war in einer Zeit der Krise. Sie wünschten, sie hätten nicht auf die Krise gewartet, um Ihre Entscheidungen und ihre Lebensrichtung, zu formen. Sie wünschten, sie hätten mehr Zeit damit verbracht, das gesamte Bild, inklusive des spirituellen Aspekts, des Lebens zu betrachten.

Ich würde mutiger sein

Die zweite Aussage, die Dick oft hörte, war der Wunsch mutiger gewesen zu sein, mehr Risiken eingegangen zu sein, gerade bei der Arbeit und bei Beziehungen. Zum Thema Arbeit wurde gesagt, dass die Leute es gerne riskiert hätten, kreativer zu sein und Arbeit zu finden, die bedeutender für sie gewesen wäre. Bei Beziehungen hätten sie sich darauf konzentriert, bessere Freunde, Eltern, Söhne oder Töchter zu sein.

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Ich würde etwas ändern

Sie hätten sich auch gewünscht, früher zu verstehen, dass die Hauptsache im Leben ist, einen positiven Gegensatz zu schaffen. Egal wie erfolgreich oder auch nicht die Menschen waren, sie drückten das Verlangen aus, ein Vermächtnis zu hinterlassen. Sie wünschten sich, mehr verändert zu haben.

IHRE WAHL

Sehen Sie das große Bild, leben Sie mutiger und machen Sie Veränderungen. Es ist an der Zeit, sich jetzt in der Gegenwart zu fragen; Wecken diese Motive meine Interessen, berühren sie mein

Herz, meine Seele? Ist es das, wofür ich arbeiten und leben will – mein großes Abenteuer – Geht es darum? Oder wiill ich abwarten, nichts ändern, das Abenteuer meines Lebens nur „überleben“

und zurückblicken, um mich selbst zu fragen, „was wenn

...

?“

Die Wahl liegt natürlich an Ihnen.

Die Reise

Sie können in Ihrem Leben nicht dadurch gedeihen, indem Sie nur ein Buch lesen, genau so wenig, wie Sie Ihren Hunger nicht durch das Lesen eines Kochbuchs stillen können. Das Leben ist ein Abenteuer, das voll ausgekundschaftet, gelebt, damit experimentiert werden muss, und sich verpflichtet werden muss. Ein Buch ist ein armseliger Ersatz, um zu erfahren, was das leben zu bieten hat. Ein gutes wegweisendes Buch kann aber helfen. Es kann Werkzeuge anbieten, die helfen, das Abenteuer einfacher zu gestalten und die Einsichten anderer zu erleuchten.

Dieses Buch ist solch ein Wegweiser. Es ist gefüllt mit Werkzeugen und Blickwinkeln, die wir – und viele unserer Kunden – als nützlich bei den Abenteuern empfunden haben. Die ersten Blickwinkel, über die wir reden und die wir auch meistern wollen, sind die Überzeugungen, die wir fast schon mit religiöser Leidenschaft in uns halten, über Gewinnen und Verlieren, Erfolg und Misserfolg.

Über Larry Wilson: Larry Wilson gilt als einer der ersten Denker, Sprecher und Macher der

heutigen Geschäftswelt. Er gründete die ersten zwei Firmen: Wilson Learning Corporation

(1965), eine Trainings und Forschungsfirma, die mehr als 50 Millionen erwirtschaftete und

Pecos River Learning (1985), eine Organisation, die sich mit der Entwicklung von

Führungspersönlichkeiten und dem damit verbundenen Wechsel befasst. Diese Firmen, die

Larry gründete haben neue Gebiete, wie wir über das Geschäftliche, Kunden und uns selbst

denken, geformt. Larry's neueste gewagte Unternehmung nennt sich Wilson Collaborative, ein

neues Geschäftsmodel für Anführer mit neuem Denken.

Larry ist nicht nur ein Theoretiker; er ist ein Macher und Lernender. Im Altern von 29 Jahren

wurde er zum jüngsten Mitglied des angesehenen, millionenschweren runden Tafel der

Versicherungsindustrie. Seine Leidenschaft war es, zu verstehen, wie Menschen lernen und

was es ihnen erlaubt Erfolg und Erfüllung zu schaffen. Mit der Wilson Learning Corporation

bahnte er den Weg für Verkaufseffektivität, Kundentreue, Geschäftsbeziehungen und

strategisches Denken. 1982 verkaufte er seine Firma an Wiley publishing. Seine ständige

Erforschung von individueller und gemeinschaftlichem Mut und Kreativität führte 1985 direkt

zur Gründung von Pecos River Learning. Er holte sich führende Denker und Förderer im

Bereich von Motivation, Kreativität und dem Wechsel von kulturellem Denken. Er schaffte

einzigartige Wege, um einzelnen Personen und Gruppen zu helfen, sich der ungewissen

Zukunft zu stellen indem sie ihr volles Potenzial entdecken und bestmöglich ausschöpfen. 1995

kaufte die Aon Company Pecos River auf. Im Jahr 2000 ließ sich Larry von seinem früheren

Kunden Charlie Eitel dazu überreden, zum dritten mal ein neues Geschäft aufzubauen. Diesmal

um dem frischen CEO Charlie zu helfen, seine 500 Millionen schwere Organisation, innerhalb

von 4 Jahren zu einem Kapital von 1.300.000 Millionen zu verhelfen. Wenn Sie Charly danach

fragen, wird er Ihnen antworten, dass er dies nur durch die Menschen erreicht hat.

Er antwortet auch, das er dies durch das Great Game of Life, was der ehemalige Name eines

Prozesses, des kulturellen Wechsels bei Wilson Collaborative war. Heute, nachdem er zweimal

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ausgestiegen war, ist Larry zurück und gehört zu den Führern, die den festen Willen haben und

auch fähig sind ihr „Spiel zu ändern“. Indem er mit Larry und seinen guten und erfahrenen

Mitarbeitern zusammenarbeitete, machten sie ihre guten Unternehmen zu gewaltigen

Unternehmen. Dies nur, weil sie beide zu großartigen Geschäftsführern wurden.

Seine Werke als Schriftsteller sind weltberühmt. Im Jahre 1985 war er Co Autor des Bestsellers

„One-Minute Sales Person “ der sich millionenfach verkauft hat. Andere Bestseller waren:

„Changing the Game: The New Way to Sell and Stop Selling“ und „Start Partnering“. Sein

letztes Buch, „Play to Win! Choosing Growth Over Fear in Work and Life“ wurde 1999 vom

ForeWord magazine zum besten Geschäftsbuch gewählt. Er gewann mit diesem Buch auch den

angesehenen Benjamin Franklin Award, in der Kategorie „Bestes Geschäftsbuch 1999“.Er ist

ein Veteran bei dem College of Education & Human Development, University of Minnesota. Im

Mai 2005 bewilligte das Northland College ein ehrenamtliches PhD für Firmen. Er wurde in die

nationale „Hall of Fame“ der nationalen Sprecher aufgenommen. Larry ist nicht einfach nur ein

Sprecher, er ist an sich schon ein Ereignis von dem man lernen kann und das einem lange in

Erinnerung bleibt. Seien Sie vorbereitet darauf, aufzuwachen, bewusst zu sein, lebendiger zu

sein und Euch dem Abenteuer eures Lebens besser zu begegnen. Bringen Sie Ihren offenen

Geist, Ihr wahres Ich und lassen Sie Ihr Ego vor der Tür. Machen Sie sich bereit, eine neue

Reise in eine bessere Zukunft für beide, Sie als Führer und denen die Sie als Führer wählen,

weil Sie es so wollen, zu machen. Um mehr zu erfahren besuchen Sie www.larrywilson.com.

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Relationship Intelligence ®

Wer ist froh Sie zu kennen?

von Jim Cathcart

41 Relationship Intelligence ® Wer ist froh Sie zu kennen? von Jim Cathcart Mitglied von iLearningGlobalKostenloses Webinar jetzt hier klicken: www.ilearningglobal24.biz/de/webinar?code=carlosgrande " id="pdf-obj-40-11" src="pdf-obj-40-11.jpg">

Mitglied von iLearningGlobal Faculty CSP, CPAE Golden Gavel Award The Cavett Award Sprecher der Hall of Fame Legends of Speaking ehemaliger Vorsitzender der National Speakers Association

Ihr Leben besteht aus einer Reihe von Beziehungen und je geplanter und bewusster Sie an deren Entstehungen und Entwicklungen herangehen, desto wahrscheinlicher wird es, dass Sie Ihr Ziel erreichen.

Lassen Sie uns jetzt die Grundlagen dieses Konzepts gemeinsam erkunden. Ich werde Ihre Fragen so gut wie es geht erstellen und Ihnen die Antworten liefern, von denen ich herausgefunden haben, dass diese von den meisten Menschen gesucht werden.

Was ist Relationship Intelligence® (Intelligente Beziehungen)?

Es bedarf eines intelligenten Ansatzes die Beziehungen zwischen sich und anderen auszuwählen, zu kultivieren und zu pflegen. Das bedeutet, man sollte die Beziehungen, die keinen positiven Einfluss haben aussortieren und sich auf diejenigen, die wichtig sind, konzentrieren. Eine andere Art der Betrachtung ist; Beziehungen als Besitz handhaben. Sie betrachten ihr soziales Umfeld, ihr geschäftliches Umfeld und andere Beziehungen mit einem Augenmerk auf die gewünschten Ziele. Wenn Sie durch eine Beziehung weiterkommen, oder diese Ihr Leben bereichert, halten Sie sich an ihr fest. Wenn nicht, ändern sie diese oder beenden sie. Man sollte sich seiner Beziehungen mit anderen stets bewusst sein und diese auch beabsichtigen. (Diesen Satz werde ich oft wiederholen)

Ist dies nicht etwas festgefahren und gefühllos?

Auf keinen Fall. Sie tun dies jeden Tag. Wenn Sie jemandem begegnen, der wütend, gefährlich oder unheimlich wirkt, vermeiden sie diese Person. Wenn Sie mit solchen Personen in Kontakt treten müssen, um das zu bekommen, was Sie wollen, gehen Sie die Interaktion behutsam an und gehen dann wieder zu Menschen, mit denen Sie gerne zusammen sind. Ich will Ihnen einfach nur

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vorschlagen, dieses Bewusstsein und diese Absichten auf eine höhere Ebene zu bringen und dies auf all ihre Beziehungen anzuwenden.

Was ist eine hochwertige Beziehung (HWB)?

Eine hochwertige Beziehung ist eine Beziehung, bei der beide Beteiligten solide Vorteile davon haben. Dies könnten z.B. gegenseitige Unterstützung, Freundschaft, geschäftliche Empfehlungen, Einkommen, Verkäufe, intellektueller Antrieb, geistige Kraft oder viele andere Gründe sein. Der Schlüssel dabei ist, dass SIE entscheiden was für Sie persönlich am wertvollsten ist. Dasselbe gilt auch für den anderen. Jeder legt für sich fest, was ihm wichtig ist.

Muss es eine Geschäftsbeziehung sein?

Gewiss nicht. Eine Ehe ist eine hochwertige Beziehung oder auch eine Lehrer-Schüler Beziehung. Solange beide Beteiligten davon profitieren.

Warum brauche ich hochwertige Beziehungen (HWB´s)?

Weil Beziehungen das Wesentliche im Leben sind und je mehr davon hochwertige Beziehungen sind, desto mehr werden Sie von dem bekommen, was Sie vom Leben wünschen. Wenn Sie sich nur mit Menschen abgeben, die Ihnen egal sind und die keine Freude am Leben haben, wird Ihr Leben unerfüllt sein. Verlassen Sie sich darauf. Planen Sie sorgfältig, in wen Sie ihre Energie und Zeit investieren.

Wodurch zeichnen sich hochwertige Beziehungen aus?

Es gibt 3 wesentliche Eigenschaften in jeder hochwertigen Beziehung:

  • 1. Beide Partien verpflichten sich zu dem Erfolg in der Beziehung (nicht nur einer),

  • 2. Es muss genügend Vertrauen da sein um ehrlich miteinander zu sein und

  • 3. Beide müssen verstehen, was sie von dem anderen erwarten können. Sie brauchen klare

Übereinstimmungen.

Sind Beziehungen zeitlich beschränkt?

Eine interessante Frage. Ja, Beziehungen können, je nach Bestimmung einen längeren oder kürzeren Lebenszyklus haben. Viele Beziehungen entwickeln sich jedoch oftmals weiter, als man es anfänglich vermutete und werden dadurch noch wichtiger als zuvor. Andersherum gibt es Beziehungen, die man anfänglich als wichtig einstufte, die sich auseinander leben.

Woher weiß ich, an welche Beziehungen ich mich stützen soll?

Das weiß man normalerweise nicht. Es ist also das beste allen Kontakten mit Optimismus zu begegnen. Man weiß ja nie, der Angestellte, der Sie noch heute bedient, kann sich morgen als Sohn eines Geschäftsmannes entpuppen, der Ihnen die Chance Ihres Lebens bringt. Emerson sagte, „Jeder, ist in irgendeiner Art und Weise jemand von dem ich lernen kann“. Eine gute Einstellung.

Was gibt Beziehungen ihren Wert?

Das was Sie sich wünschen ist der Wert einer Beziehung. Wenn Sie es sich zum Ziel setzen Bürgermeister in Ihrer Stadt zu werden, werden plötzlich viele Beziehungen wichtig für Sie. Wenn Sie etwas verkaufen wollen, wird der potentielle Käufer wichtig für Sie. Der Grad, zu dem Sie auch dem Käufer als wertvoll erscheinen gibt Aufschluss darüber, ob es sich um eine wirkliche Beziehung oder nur eine Transaktion zwischen Ihnen und dem Käufer handelt.

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Wie kann ich alle meine Beziehungen als hochwertige Beziehungen handhaben?

Das ist unmöglich. Am Anfang steht Ihr „engerer Kreis“. Das sind die 5 bis 12 Menschen, die Ihnen am nächsten stehen. Denken Sie darüber nach mit wem Sie den engsten Kontakt haben und auf den Sie sich am meisten verlassen können. Diese wenigen Menschen repräsentieren ihr „Team“. Wenn diese Menschen auf Meisterniveau sind, haben Sie große Chancen auf Erfolg. Wenn sie nicht viel Talent besitzen, wird ihr Erfolg dadurch gehindert. Schauen Sie sich Ihren engeren Kreis genau an und schätzen Sie das, wodurch die einzelnen Teil davon geworden sind. Wenn Sie bedeutende Fähigkeiten vermissen, gehen Sie weiter auf die Suche. Finden Sie Menschen, die Sie aktiv an Ihrem Leben teilhaben lassen können und arbeiten Sie an den Beziehungen mit ihnen.

Was ist eine Beziehung?

Eine weitere sehr gute Frage! Sie hören eine Menge darüber, Beziehungen zu bilden, also ist es wichtig erst einmal festzulegen, was eine Beziehung überhaupt ist. Ich glaube eine Beziehung ist eine direkte Verbindung zwischen Menschen, bei denen Werte übertragen werden. Je mehr Werte ausgetauscht werden, desto stärker ist die Beziehung. Werte können Ansporn, Bildung, der Kauf von Gütern und Dienstleistungen, Unterstützung, Liebe oder Zusammenarbeit sein. Die Beteiligten bestimmen die Werte.

Jede Beziehung ist die Saat großen Potentials

Aus einer Eichel wird eine Eiche, die Millionen weiterer Eicheln produzieren kann. Dasselbe gilt für Beziehungen. Eine Beziehung kann eine reichhaltige Erfahrung für Sie sein. Eine Beziehung kann Ihr Leben wirklich verändern.

Die Bildung hochwertiger Beziehungen ist eine Wissenschaft und eine Kunst, die Sie erlernen können. “Relationship Intelligence ®” ist ein Weg, Beziehungen hinsichtlich des gewünschten Ergebnisses, zu betrachten. Jede Beziehung, die direkte Ergebnisse mit sich bringt, bietet Ihnen einen Impuls. Jede Beziehung, die nicht mit Ihren Zielen harmoniert, benötigt Energie, die Sie anderweitig sinnvoller hätten einsetzen können.

Das bedeutet nicht, das alle Ihre Beziehungen ein festes Ziel haben müssen. Das bedeutet mehr, dass je höher die Zahl an beabsichtigten Beziehungen in Ihrem Leben ist, desto größer ist Ihre Chance erfolgreich zu sein.

Um mehr über Beziehungen zu erfahren, lassen Sie sich von mir geleiten und wir finden heraus wo die Eicheln Ihrer Zukunft heute sind.

Alle Beziehungen sind ein Besitz

In den 80er Jahren lebte ich in Oklahoma, Tulsa um genau zu sein. Mein Rede- und Trainingsgeschäft war noch relativ neu und einer meiner Stammkunden war die Oklahoma Bankers Association. Sie stellten mich für 27 verschiedene Präsentationen über die Jahre an und ich schrieb jeden Monat einen Artikel in ihrem Magazin. Schließlich wurde ich von der American Bankers Association angeheuert, auf ihrer Fakultät der Executive Development School für neue Bankpräsidenten, zu arbeiten. Der Grund, weshalb ich diesen Kunden bekam, war Mary Nixon. Sie hatte eine Position auf einem Treffen der OBA Women’s Division im Shangri-La Kurort. Sie heuerte mich an die Schlüsselrede zu halten.

Die Rede hinterließ einen sehr guten Eindruck und Mary empfahl mich ihren Kollegen, die mich für weitere Reden und Seminare an heuerten. Dadurch wurde ich von vielen Banken angeheuert, um Reden bei Firmentreffen zu halten und Trainingseinheiten mit ihren Angestellten abzuhalten. In anderen Worten, lief mein Geschäft sehr gut und ich habe die Zeit genossen. Mary kannte mich über Joe Willard, einem General Agent der Massachusetts Mutual’s Tulsa Agency, mein anderer

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Stammkunde (für 6 Jahre). Joe stellte mich ein, mit seinen Vertretern zu reden und es sprach sich herum, dass ich gute Arbeit mit meinem Motivationstraining geleistet habe.

Der Grund, warum Joe mich einstellte, ergab sich im Tulsa Junior College. Ich gab nachts bei Ihnen Unterricht über Zeitmanagement und Zielsetzung. Joe wollte seine Vertreter daraufhin trainieren, bessere Ziele zu setzen. Der Grund, warum ich bei TJC unterrichtete war, das US Junior Chamber of Commerce, bei denen ich ein Senior Program Manager für das Training von Entwicklung und Führung war. Ich war Sprecher und Ausbilder für die, die durch das ganze Land gereist sind und Führungstrainingsprogramme anboten. Ich bekam diesen Job, weil Harold Gash, ein aus Arkansas stammender Verteiler des Earl Nightingale's Motivationstrainings, mitbekam, dass ich in Arkansas zwei Reden hielt. Harold glaubte an mich als Redner. Er sagte, „Jim, du hast mehr Potenzial als jeder andere junge Mann, den ich kenne! Du solltest ein Sprecher werden.“

Wow! Er glaubte um einiges mehr an mich als ich es zu der Zeit selbst tat. Ohne seinen Ansporn hätte ich mich nicht für die Jaycee Stelle beworben.

Der Mann, der mich eingeladen hat beizutreten, war ein Bekannter von Harold. So geht es

weiter

....

und

weiter. Ich will Sie jetzt nicht langweilen, indem ich die Handlung weiter erzähle. Ich

hoffe aber, dass Sie wissen, worauf ich hinaus will: Beziehungen sind ein wertvoller Besitz! Alle

Beziehungen sind ein Besitz.

Man kennt Menschen, die andere kennen oder es in Zukunft werden, die womöglich die Tür öffnen, die Ihr Leben verändert. Es gibt gute und furchtbar schlechte Menschen. Dennoch sind alle Ihre Beziehungen in irgendeiner Weise ein Besitz. Es ist hilfreich, sich dies zu merken, wenn Sie mit anderen täglich kommunizieren. Jede kleine Handlung, die Sie tun oder nicht tun, hinterlässt eine Prägung in Ihrer Ehre. Ihre Ehre sollte sorgfältig gehandhabt werden! Je bewusster und gnadenloser Sie Beziehungen pflegen und mit ihnen Werte oder Freude verbinden, desto mehr werden Sie für die Zukunft davon haben.

Machen wir einen großen Sprung zurück, in die Tulsa Zeit (1975 – 1982) in das Jahr 1984 als ich in La Jolla, Kalifornien lebte und arbeitete. Eines Tages klingelte mein Telefon und es war Michael Redwine, der mich aus Brüssel in Belgien anrief. Sein Chef wollte nach Amerika kommen und Firmen über mögliche Verkaufsmanagement Trainings, für seine Firma in Europa, zu befragen. Ich traf mich mit seinem Chef, Peter Kutemanm in meinem Büro und wir kamen gut miteinander aus. Das führte dazu, dass ich 6 Reisen nach Schottland, England, Brüssel und Monte Carlo machte, um für Peters Firma zu unterrichten.

Eines Tages fragte ich ihn in seinem Büro in Brüssel, wie er denn auf mich gekommen sei. Er sagte, dass Redwines Stiefvater, der für die Pressevereinigung in Oklahoma arbeitete, mich einmal als Ersatz für einen anderen Sprecher anheuerte und ich ihn schwer beeindruckt hatte. So machten sie mich in Kalifornien irgendwie ausfindig und riefen mich an, um mich zu treffen. Ich war über die Kette der Ereignisse verblüfft. Dann erinnerte ich mich daran, dass Michaels Stiefvater über Mary Nixon von mir gehört hat. Sie empfahl mich der Vereinigung der Bankiere in Oklahoma.

Als ich später mit Peter auf dem Motorrad durch die Straßen von Monte Carlo gefahren bin, um mit seinem Management Team in einem Restaurant, das entlang der Rennstrecke von Monaco lag

und eine schöne Aussicht auf das Meer hatte, zu essen, fiel es mir wieder ein sind ein Besitz. Und man weiß nie, wohin sie einen bringen.

...

Alle Beziehungen

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Die Basis von Relationship Intelligence ®

Beziehungen sind ein Besitz

Beziehungen sind immer ein Besitz, egal ob geschäftlich oder privat. Deshalb können und sollten sie geschaffen, gepflegt, geschätzt und sogar beendet werden, bewusst und beabsichtigt.

Es geht immer darum, wer sich dafür interessiert

Geschäfte können ohne Beziehungen nicht existieren. Je stärker die Beziehungen, desto größer die Aussicht auf Erfolg. Es zählt nicht wen Sie kennen; es zählt mehr, wer froh darüber ist Sie zu kennen. Je interessierter sie an Ihnen sind – seinen es Kollegen, Kunden oder Verkäufer – desto größer ist die Chance auf Erfolg.

Das Geschäft wird von Beziehungen umfasst

Nicht das Geschäft zählt, sondern die Beziehungen zwischen den Menschen: Ebenso wichtig ist, dass ein Geschäft dann existiert, wann oder wo auch immer zwei oder mehrere Menschen miteinander kommunizieren, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Das gilt auch für virtuelle Geschäfte. Ein „virtuelles“ Geschäft, ist zwar nichts greifbares, aber kann dennoch erfolgreich sein. Es muss aber aus einem Netzwerk aus Beziehungen bestehen, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Konzentrieren Sie sich also auf die Beziehungen, wenn Sie Ihr Geschäft vergrößern wollen.

Die Regeln der Verpflichtung hängen von dem gewünschten Ergebnis ab

Wenn sich das Ziel einer Beziehung ändert, ändern sich auch die Erwartungen und die „Regeln“. In diesem Sinne wird eine Beziehung durch den Zweck definiert. Dies gilt solange, bis das gewünschte Ziel erreicht ist. Diese bestimmte Beziehung endet dann, oder wechselt zu einer neuen Beziehung, die durch neue Ziele bestimmt wird. Deshalb gibt der Zweck oder das gewünschte Ergebnis Beziehungen eine Bedeutung.

Das gewünschte Ergebnis bestimmt das Geschäft

Alle Beziehungen können bezüglich dem gewünschten Ergebnis ausgewertet werden. Dies kann etwas einfaches und scheinbar Regel freies sein, wie eine gelegentliche Freundschaft oder so komplexes und bindendes wie die Organisation einer Institution. Eine Ehevertrag ist eine Beziehung die sowohl privater, als auch rechtlicher Natur entsteht. Der Erfolg einer Geschäftsbeziehung hängt immer von dem gewünschten Ergebnis ab, das sich von Zeit zu Zeit ändern kann. Dies erfordert eine ständige Neubewertung der Beziehung.

Der Schlüssel zum Erfolg ist der innere Kreis

Jedes Geschäft, auch wenn es noch so klein ist, wird von einer kleinen Auswahl, die wir inneren Kreis nennen, geführt. Die inneren Kreise, die dazu verpflichtet sind das gewünschte Ergebnis zu liefern, sind bei jedem Geschäft der Schlüssel des Erfolgs. Das Verständnis von der Bedeutung von Beziehungen ist für den inneren Kreis von größter Bedeutung. Ohne einen effektiven inneren Kreis, wird das Geschäft keine Erfolge erzielen. Das Potential des Erfolgs kann, auf der Basis von Relationship Intelligence ® für den inneren Kreis präzise vorausgesagt werden.

Über Jim: Jim ist der Gründer und CEO des Cathcart Institutes, einem Team von Motivations-Beratern und

Geschäftsführern in Südkalifornien. Seine Fernsehsendungen werden jede Woche auf iLearningGlobal.tv ausgestrahlt und sein Relationship Intelligence Blog wird von tausenden gelesen. Er leistet auch Hilfe auf den Beraterboards der Schools of Business der Pepperdine Universität und California Lutheran Universität. Er ist der Autor von 14 Büchern, unter denen sich 2 Bestseller, Relationship Selling™, und The Acorn Principle™ befinden. Im Jahr 2000 wurde die

ebook Version von The Acorn Principle der nationale Bestseller Nummer zwei, von 2000 Titeln Nummer eins. Für weitere Informationen besuchen Sie www.cathcart.com

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Stephen King war die

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Wie man in einer Wirtschaftskrise verkauft!

Von Don Hutson

46 Wie man in einer Wirtschaftskrise verkauft! Von Don Hutson Mitglied der LearningGlobal Faculty Nummer 1Kostenloses Webinar jetzt hier klicken: www.ilearningglobal24.biz/de/webinar?code=carlosgrande " id="pdf-obj-45-9" src="pdf-obj-45-9.jpg">

Mitglied der LearningGlobal Faculty Nummer 1 Bestseller Autor der NY Times (The One Minute Entrepreneur, zusammen mit Ken Blanchard verfasst) Sprecher der Hall of Fame, 5000 Präsentationen durch ihn CEO von U. S. Learning in Memphis. CSP, CPAE

Eine gefürchtete Aussage eines potentiellen Kunden kann einen Verkäufer blass werden lassen:

„Ist dies Ihr bestes Angebot?“ …

„Ich habe mit ein paar Ihrer Konkurrenten gesprochen und sie würden für weniger verkaufen“

„Danke, aber wir schauen uns noch ein wenig um, bevor wir uns entschließen bei Ihnen zu unterschreiben “

Vor kurzem habe ich einen Anruf von einem eventuellen neuen Kunden erhalten. Er sagte „Unser Geschäft lief die letzten 5 Jahre sehr gut. Wir hatten es nie nötig Verkaufsseminare zu besuchen, jedoch haben sich die Zeiten geändert und wir brauchen jetzt Hilfe!“ Dieses Szenario wiederholt sich auf dem heutigen Markt mit hartem Wettbewerb und kontinuierlichem Preisfall.

Ein schlechter Verkäufer, der auf die Preisänderungen in der starken Wirtschaft nicht vorbereitet ist, stottert meist eine unüberlegte Antwort wie, „Lassen Sie mich sehen was ich tun kann.“ Geht es wirklich nur um den Preis oder über den Wert? Lassen Sie uns ein paar Lösungen überlegen.

Was ist Wert auf jeden Fall?

Webster’s Wörterbuch definiert Wert als die Menge an Ware, Dienstleistung oder Gegenstandes, das relativen Wert repräsentiert. Haben Sie das Wort „relativ“ bemerkt? Wir können uns sicher sein, dass es Dinge gibt die für jeden einen gewissen Wert haben, jedoch sind andere Dinge, wie z.B. Schönheit eher subjektiv zu betrachten. Es liegt sozusagen im Auge des Betrachters. Es liegt an jedem Verkäufer, selbst genau herauszufinden, wie die Aussicht auf den Wert eines Produkts aussieht. Achten Sie darauf, immer ein offenes Ohr zu haben und sich zu informieren, was für den möglichen Kunden einen Wert hat.

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Lernen Sie Werte zu verkaufen, indem Sie Ihre Dienstleistungen differenzieren:

Für diejenigen, die die Entscheidungen treffen, sieht es oft so aus als würden wir immer dieselben Produkte und Dienstleistungen verkaufen. Es ist ein leichtes, etwas Mengen bestimmtes, wie einen Liter Milch zu kaufen. Wir bekommen fast überall Milch und der Preisunterschied zwischen den einzelnen Läden ist nicht sehr groß. Bei U.S. Learning definieren wir Ware folgendermaßen:

„Ein Produkt oder eine Dienstleistung, die man von verschiedenen Quellen beziehen kann und man keinen Unterschied erkennen kann“

Ihre eventuellen Kunden könnten sich damit beschäftigen, Ihre Lösungen in Erwägung zu ziehen,

weshalb Sie diese differenzieren müssen. Der Punkt ist: Bis wir es nicht geschafft haben, einen starken und erkennbaren Unterschied für dem Kunden zu schaffen, scheint es für den Kunden als

hätten wir alle dasselbe Produkt (Dienstleistung)

...

Die Frage ist also:

Wie unterscheide ich mich und mein Angebot von den anderen Wettbewerbern?

Sie müssen nur anders sein

...

ganz

anders.

Es dreht sich nicht immer nur um den Preis!

Sieben Wege sich von der Konkurrenz zu differenzieren

  • 1. Produkt Differenzierung

Inwiefern ist Ihr Produkt anders oder besser als das Ihrer Konkurrenz? Wenn Sie keine einzigartigen Produkte haben, laufen Sie Gefahr, dass diese als nur ein weiteres Produkt wahrgenommen werden. Hier ist eine Strategie:

Vielleicht können Sie und andere in Ihrer Firma Verbesserungen an den Produkten als Hauptinitiative schaffen. Durch das gemeinsame Denken kann man etwas einzigartiges schaffen; Werten Sie dann jeden Aspekts des Unterschieds aus und verbinden es mit dem, was für den Kunden Wert bedeutet. Dies gibt Ihnen eine erstaunlich gute Position im Markt und imponiert den eventuellen Kunden. Tun Sie was Sie nur können, um dafür zu sorgen, dass Ihre eventuellen Kunden Ihr Angebot als verlockend betrachten und Ihr Produkt den Kunden genau das gibt, was diese unter WERT verstehen.

  • 2. Preis Differenzierung

Unausgeklügelte Vertreiber und Verkäufer denken oft, dass es am besten ist zu versuchen alle anderen Marktteilnehmer, preislich zu unterbieten. Sie verlieren ihr ganzes Geld, kaufen sich eine Firma und wachen irgendwann auf und bemerken, dass sie so kein Geld verdienen können. Zu wenig Spielraum wegen Geld zu haben, hat schon mehr Firmen ruiniert als jeder andere Faktor. Wenn Ihr Chef sich dazu entschließt als billigster Anbieter auf dem Markt zu agieren, sollte Ihre Firma besser alle Kosten, unter anderem, Kommissionen, minimieren oder die Firma wird in kurzer Zeit zugrunde gehen! Meiner Meinung nach ist das die falscheste Vorgehensweise, um ein langzeitiges Unternehmen zu führen.

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  • 3. Beziehungs-Differenzierung

Wenn es eine feste Beziehung zwischen Ihnen und ihren Kunden gibt, die auf großem Vertrauen beruht, haben Sie etwas von großem Wert. Ihre Mitstreiter werden Sie um diesen Kunden beneiden und der Kunde wird nicht mal daran denken, jemals zu Ihrer Konkurrenz zu gehen, wenn die Beziehung stark genug ist. Schaffen Sie Vertrauen, indem Sie eine Gewinn Situation für beide Parteien schaffen und über die Erwartungen der Kunden gehen, um in jeder Hinsicht wertvoll für ihn zu sein. Machen Sie sich bereit ihr Vertrauen zu VERDIENEN, was seine Zeit dauert und Planung und Ausdauer erfordert. Die meisten der großen Fische im Markt wissen wie wichtig es ist in Beziehungen zu „investieren“ um lange im Geschäft zu bleiben. Wenn Sie sich der Kraft von Beziehungen zu nutze machen, schalten Sie oft die Konkurrenz ungeachtet eventueller Wechsel der Wirtschaftslage aus. Wählen Sie Ihre Gespräche gut aus, lösen Sie sich von der typischen kaufen-gehen Haltung gegenüber Kunden und schaffen Sie einen Kommunikationsprozess, der Sie und Ihren Kunden auf Dauer miteinander verbindet.

  • 4. Prozess Differenzierung

Viele Firmen nehmen die Wichtigkeit der Prozesse, die das Image Ihres Geschäftsmodells repräsentieren, nicht so ernst. Die meisten persönlichen und geschäftlichen Verhaltensweisen basieren auf Gewohnheiten und oft überalteten Methoden. Das „So haben wir das aber noch nie gemacht“ Syndrom schlägt uns in den Rücken, wenn wir unsere Geschäftspolitik nicht erneuern. Schnappen Sie sich Ihre klügsten Leute und suchen Sie nach Verbesserungsvorschlägen, Ihr Geschäft „Out of the Box“ zu verbessern. Ihre Kunden werden von Ihrer Innovation beeindruckt sein und Ihre Kollegen gehen Ihre Arbeit mit mehr Energie an. Denken Sie immer daran, dass die Art und Weise, wie das Geschäft geführt werden sollte sich täglich ändert, durch die Globalisierung, E-Commerce, das Internet und neue Softwareprogramme. Kapitalisieren Sie lieber von Innovation anstatt ihr zum Opfer zu fallen!

  • 5. Technologie Differenzierung

In diesem modernen Zeitalter des technologischen Fortschritts bringt viele Möglichkeiten um die Wege wie wir tätig sind und kommunizieren zu verbessern. Diese neuen Wege der Kommunikation viele Wege, von Podcasts um Kunden auf dem laufenden zu halten oder kundenspezifische Probleme zu vermitteln bis zu Blogs, um Kunden über Änderungen und Sonderangebote zu informieren. Technologie ist auch ein Schlüsselfaktor um sich am heutigen Markt zu etablieren, wenn man z.B. die Vorlieben der Generationen X und Y erforschen will. Dies macht es nötig technologisch ausgereifte Wege zu implementieren, um die Kommunikation, den Bestellvorgang, Versand und Liefervorgänge zu beschleunigen. Schnappen Sie sich die hellsten Köpfe aus Ihrem Unternehmen und erarbeiten Sie mit ihnen technische Systeme, die Ihre Kunden und die eventuellen Kunden, rund um die Uhr zu beeindrucken. Wichtigste Regel: Machen Sie es dem Kunden EINFACH mit Ihnen in Kontakt zu treten und zu bestellen.

  • 6. Erfahrungs-Differenzierung

Viele Menschen glauben, dass wir in einer „teuren Wirtschaft“ leben. Können wir unsere Kunden mit so dermaßen guten Angeboten bedienen, dass diese sich immer daran erinnern und es ihren Freunden und Kollegen weitererzählen? Wunder bezüglich Kundenservice sind alles, was Ihren Kunden dazu bringt, zu sagen „Wow!“. Wenn wir es schaffen unsere Dienste so hervorragend zu gestalten, dass die Kunden davon reden, wie außerordentlich wir sind, werden große Dinge passieren! Fragen Sie sich selbst, „Wie kann ich in meinem Geschäft unwiderstehliche Erfahrung einbringen?“

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7. Markt Differenzierung

Geben Sie acht darauf wie Sie am Markt auftreten. Sie können einen Teil des Marktes für sich gewinnen, wenn Sie es schaffen, sich besser zu verkaufen als Ihre Wettbewerber.

Finden Sie Wege, bezüglich der Verkäufe und der Vermarktung einzigartig zu sein um sich von den anderen auf dem Markt abzuheben. Wenn Ihre Angebote so überzeugend auf den Kunden wirken, dass sie diese als unwiderstehlich ansehen, werden die Konkurrenten dadurch „irrelevant“!

Denken Sie daran, dass Menschen immer für Fachkenntnisse bezahlen und ihr Geschäft mit denen abschließen, die sie kennen, mögen und denen sie vertrauen! Wenn das Vertrauen hoch ist, geht der Druck weg und genau deshalb funktionieren diese Taktiken, die viel „Druck“ machen, in der heutigen Zeit nicht mehr so.

Die heutigen Einkäufer schauen nach soliden Firmen, die exzellente Ware und außerordentlich guten Service liefern. Wenn Sie einem eventuellen Kunden ein umfassendes und gefestigtes System mit Lösungen darlegen, die das Ziel haben eine profitable, angenehme Kommunikation zu erstellen, sind Sie den Konkurrenten einen Schritt voraus!

Über Don Hutson: Don Hutsons Karriere als Sprecher, Manager und Verkäufer hat ihm viel Ehre

eingebracht. Er studierte erfolgreich an der Universität in Memphis und schloss mit einem akademischen

Grad ab. Als er in einer nationalen Trainingsorganisation zum Top Verkäufer wurde, gründete er seine

eigene Trainingsfirma und war kurz danach als professioneller Sprecher sehr gefragt. Heute umfasst Don's

Kundenliste zwei Drittel der Top 500 Firmen und er macht in über 100 Trainingsfilmen mit. Er ist

Vorsitzender und CEO von U.S. Learning und tritt ca. 75 mal im Jahr als Sprecher auf. Vielleicht haben Sie

ihm schon mal im Fernsehen gesehen. Er ist regelmäßig auf PBS und TSTN (Sender aus USA) zu sehen.

Don ist der Autor von 9 Büchern, unter anderem seinem Verkaufshit und Bestseller auf Amazon.com, „The

One Minute Entrepreneur “, den er zusammen mit Ken Blanchard verfasst hat. Er ist Mitglied des

angesehenen „Speakers Roundtable“.Er wurde von seinen Kollegen zum Präsident der „National Speakers

Association“ gewählt und hat dort den begehrten “Cavett Award“, als Mitglied des Jahres erhalten. Er wurde

auch in die NSA „Speakers „Hall of Fame“ aufgenommen. Wenn Sie mehr über Don erfahren wollen,

besuchen Sie www.donhutson.com

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Netzwerk Mixer:

Brechen Sie das Eis, knüpfen Sie Kontakte und erweitern Ihr Geschäft

von Dr. Ivan Misner

50 Netzwerk Mixer: Brechen Sie das Ei s, knüpfen Sie Kontakte und erweitern Ihr Geschäft vonKostenloses Webinar jetzt hier klicken: www.ilearningglobal24.biz/de/webinar?code=carlosgrande " id="pdf-obj-49-13" src="pdf-obj-49-13.jpg">

Mitglied der iLearningGlobal Faculty Gründer und Vorsitzender von BNI, die weltgrößte Business Networking Organisation Partner des Referral Institute Bestseller Autor der New York Times von CNN als „Vater des modernen Networkings“ benannt

Haben Sie auch „Schmetterlinge im Bauch“ wenn Networking Business Funktionen angesprochen werden? Wenn Sie mit Ja antworteten, sind Sie nicht allein! Viele Menschen und Unternehmer finden es ein wenig unangenehm, zu jemandem hin zu laufen und ein Gespräch anzuzetteln. Viele andere machen sich Sorgen, ob Sie von der Zeit, die sie in das Schließen von Bekanntschaften investieren, auch gute Ergebnisse erzielen. Dieser Vorgang muss nicht traumatisch, angsterregend oder als Zeitverschwendung angesehen werden. Wenn man es richtig anpackt, kann es einen großen Unterschied in der Menge an Geschäften Ihrer Firma machen. Wenn Sie es richtig angehen, können Sie viele Ressourcen und Kontakte aufbauen, die Ihnen helfen Ihr Geschäft erfolgreich zu machen.

Kontakte zu knüpfen, die zu Beziehungen werden, sind die Grundlage eines erfolgreichen Geschäftes. Anfänger des Networking fragen mich oft, „Was kann ich tun, um mehr Leute kennen zu lernen und bessere Kontakte zu knüpfen?“ Um diese wichtige Frage zu beantworten,

Ich habe eine Liste zusammengestellt, die ich die „10 Gebote des Networking“ nenne, um Ihnen zu helfen. Diese Gebote gelten in mehreren Lebenslagen.

Die 10 Gebote des gemischten Networking

  • 1. Haben Sie Ihre Networking Werkzeuge immer bei sich.

  • 2. Setzten Sie sich ein Ziel, wie viele Menschen Sie kennen lernen wollen.

  • 3. Verhalten Sie sich wie ein Gastgeber, nicht wie ein Gast.

  • 4. Hören Sie zu und fragen die 5 „W“ fragen: Wer,was,wo,wann und warum.

  • 5. Geben Sie, wann immer möglich Beispiele und Empfehlungen.

  • 6. Beschreiben Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung in weniger als 60 Sekunden.

  • 7. Tauchen Sie Visitenkarten mit den Menschen, die Sie treffen aus.

  • 8. Verbringen Sie 10 Minuten oder weniger mit jeder Person, die Sie treffen.

  • 9. Schreiben Sie Kommentare auf die Rückseiten der Visitenkarten, die Sie bekommen.

10. Bleiben Sie mit den Menschen, die Sie kennen lernen in Kontakt

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Alle diese Gebote basieren auf dem Gedanken, dass Sie Menschen treffen und mit ihnen in Kontakt treten, wenn Sie auf einem Ereignis sind.

Jedes Mal, wenn sich Unternehmer an dem populären Networking versuchen, haben sie es schwer, die Menge zu lesen und zu wissen, wann und wo sie beginnen sollten. Manchmal scheint dies die größte Herausforderung für Unternehmer des Networking zu sein. Sie sagen sich vielleicht selbst; „Ich will eben alles richtig machen. Wo soll ich anfangen? Mit wem soll ich reden?“

Den Platz richtig einschätzen zu können ist ein wichtiger Punkt. Betrachten Sie Abbildung 1 weiter unten. Hier ist eine Vogelperspektive des Raums während eines Business Mixer. Für die Person, die gerade den Raum betritt (mit einem „?“ markiert, rechts unten) – ist es schwer festzustellen, wo er am besten anfängt Bekanntschaften zu schließen.

51 Alle diese Gebote basieren auf dem Gedanken, dass Sie Menschen treffen und mit ihnen inKostenloses Webinar jetzt hier klicken: www.ilearningglobal24.biz/de/webinar?code=carlosgrande " id="pdf-obj-50-16" src="pdf-obj-50-16.jpg">

Merken Sie sich dies. Wenn Sie das nächste mal auf einem Networking Mixer sind, achten Sie darauf, wie die Leute in kleine Gruppen unterteilt sind. Sie werden bemerken, dass die Haltung der Körper klare Anzeichen darauf gibt, ob Sie wollen, dass man sich der Gruppe anschließt. Anders gesagt, halten Sie Ausschau nach „offenen“ und „geschlossenen“ Gruppen.

Was meine ich mit offenen und geschlossenen Gruppen? Vergleichen Sie die 2 unteren Abbildungen. Sie werden bemerken, dass in Abbildung B die zwei Menschen so positioniert sind, dass es schwer ist an der Konversation teilzunehmen. Es ist eine geschlossene Gruppe. In Abbildung C werden Sie jedoch bemerken, dass die zwei Menschen leicht versetzt dastehen, was es leichter macht, sich an der Konversation teilzunehmen. Dies ist ein Beispiel einer offenen Gruppe.

51 Alle diese Gebote basieren auf dem Gedanken, dass Sie Menschen treffen und mit ihnen inKostenloses Webinar jetzt hier klicken: www.ilearningglobal24.biz/de/webinar?code=carlosgrande " id="pdf-obj-50-29" src="pdf-obj-50-29.jpg">
51 Alle diese Gebote basieren auf dem Gedanken, dass Sie Menschen treffen und mit ihnen inKostenloses Webinar jetzt hier klicken: www.ilearningglobal24.biz/de/webinar?code=carlosgrande " id="pdf-obj-50-31" src="pdf-obj-50-31.jpg">

(Abbildungen B. C. )

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In Abbildung D weiter unten, sehen Sie ein Beispiel einer geschlossenen Dreiergruppe. Sie sehen auf diesem Bild, dass die Beteiligten den Kreis geschlossen halten, verdeutlichen also, dass sie in ein privates Gespräch verwickelt sind oder gerade nicht daran interessiert sind, mit jemand anderem in Kontakt zu treten. Sie sollten NICHT versuchen der Gruppe beizutreten und sich vorstellen.

Manchmal öffnen sich die geschlossenen Dreiergruppen eine Zeit lang und schließen sich dann wieder. Beobachten Sie die Gruppe und nehmen Sie die Gelegenheit wahrnehmen und der Gruppe dann beitreten, wenn diese geöffnet ist. Dies zeigt die Ebbe und Flut des Gesprächsflusses und zeigt Ihnen ob es eine Pause in der Gesprächsintensität gibt oder zumindest in der Privatsphäre gibt.

Schauen Sie sich Diagramm E an. Hier sehen Sie deutlich, dass Platz für eine weitere Person ist, die sich der Gruppe anschließen will. Auf diese Formationen sollte man stets achten, bevor man sich zu einer Gruppe gesellt, von denen die meisten Geschäftsleute sind, die Sie nicht kennen.

Die geöffnete Dreiergruppe hat immer einen kleinen Zwischenraum zwischen zwei der beteiligten.

52 In Abbildung D weiter unten, sehen Sie ein Beispiel einer geschlossenen Dreiergruppe. Sie sehen aufKostenloses Webinar jetzt hier klicken: www.ilearningglobal24.biz/de/webinar?code=carlosgrande " id="pdf-obj-51-23" src="pdf-obj-51-23.jpg">
52 In Abbildung D weiter unten, sehen Sie ein Beispiel einer geschlossenen Dreiergruppe. Sie sehen aufKostenloses Webinar jetzt hier klicken: www.ilearningglobal24.biz/de/webinar?code=carlosgrande " id="pdf-obj-51-25" src="pdf-obj-51-25.jpg">

(Abbildungen D E )

Dasselbe Prinzip gilt für Gruppen mit 4 oder mehreren Beteiligten. Wenn alle Beteiligten eng zueinander stehen und es keinen Platz für eine weitere Person gibt, können Sie dies als geschlossene Gruppe auffassen. Dennoch gibt es bei vielen Gruppen mit 4 oder mehreren Beteiligten einen Platz für eine weitere Person. Dies ist dann eine geöffnete Gruppe.

Man sollte die Fähigkeit erlernen, eine Gruppe, egal welcher Größe, lesen zu können. Wenn Sie diese Fähigkeit nicht erlernen, könnten Sie auf den Gedanken kommen, dass diese Events keine gute Art für Sie sind, Kontakte zu knüpfen oder neue Geschäftspartner kennen zu lernen.

Dies ist die ganze Wahrheit. Sie müssen sich der Situation stellen. Wie ich zu sagen pflege, „Networking ist ein Kontakt Sport“. Um solche Kontakte zu knüpfen, müssen Sie erfolgreich beginnen, kleinerer Gruppen beizutreten.

Unten ist nochmals Abbildung A. Schauen Sie es sich nochmal an. Können Sie die offenen und geschlossenen Gruppen erkennen? Es ist erstaunlich wie viel Sinn die Abbildung macht, wenn man Sie von der Perspektive von geschlossenen und offenen Gruppen betrachtet.

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53 (Abbildung A ) Oft bleiben Gruppen, die zusammen zu dem Event gekommen sind die ganzeKostenloses Webinar jetzt hier klicken: www.ilearningglobal24.biz/de/webinar?code=carlosgrande " id="pdf-obj-52-5" src="pdf-obj-52-5.jpg">

(Abbildung A )

Oft bleiben Gruppen, die zusammen zu dem Event gekommen sind die ganze Zeit zusammen. Wenn sich das Event entwickelt öffnen sie meist ihre Gruppierung. Ich habe dieses Verhalten schon oft beobachtet. Gerade Networker, die sich mit diesem Konzept auseinandergesetzt haben, treten einer Gruppe bei, wenn diese geöffnet ist und reden mit den Teilnehmern und gehen dann weiter, um andere kennen zu lernen. Auf diesem Weg sammeln sie sich Visitenkarten für zukünftige Kontakte durch ihre erfolgreichen Bemühungen im Networking. Da Sie jetzt die Analogie der geöffneten und geschlossenen Dreiergruppe verstanden haben, gehen wir wieder zu meinen 10 Geboten des Mixer Networking. Wenn Sie diese beherrschen sind Sie bereit dazu, an erfolgreichen und profitable Treffen teilzunehmen!

Gebot # 1: Haben Sie Ihre Networking Werkzeuge immer bei sich

Das erste Gebot ist, dass Sie immer Ihre Networking Werkzeuge bei sich haben. Dies ist die Grundlage für alles das folgt. Alle erfolgreichen Geschäftsleute (oder wie ich sie nenne „bemerkenswerte Networker“) haben ihr Handelswerkzeug. Diese Werkzeuge sind ein informatives Namensschild, viele Visitenkarten, Broschüren über ihr Geschäft und eine kleine Tasche, in der sie die Visitenkarten der anderen Geschäftsleuten aufbewahren.

Als effektiver Networker müssen Sie ein kommerzielles Namensschild kaufen. Dies sieht viel professioneller aus als die Standard „Mein Name ist“ Papierschilder aus. Auf dem Namensschild sollten zum einen Ihr eigener Name und zum anderen der Name der Firma oder Ihr Beruf ersichtlich sein. Als Faustregel gilt, dass Sie ihren Firmennamen verwenden sollten, wenn dieser etwas über Ihren Beruf aussagt.

Zum Beispiel:

John Anderson “SCHNELL-FERTIG“ DRUCKEREI & KOPIERGESCHÄFT

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Wenn Ihr Firmenname keine Aussage über Ihren Beruf oder Ihre Position macht (wie bei Beratungsfirmen wie Carlton, Donner, & Fitch), schreiben Sie diesen auf das Schild:

Mary S. Carlton WERBE & MARKETING CONSULTANT

Es gibt heute schon Namensschilder, in die Sie nur Ihre Visitenkarte rein stecken müssen und – voilà! – schon sind Sie fertig! Diese Namensschilder sind einzigartig, da Sie buchstäblich Ihre Visitenkarte, das Logo und alles andere, bei sich tragen.

Versichern Sie sich, dass man die Schrift auch aus ein paar Metern Entfernung lesen kann. Viele schlagen es vor, dass man sein Namensschild auf der rechten Seite tragen soll, da man sich mit der rechten Hand die Hände schüttelt und das Schild so leichter zu erkennen kann. Dies scheint zwar Sinn zu machen, jedoch macht das, wenn man schon so nah bei einer Person steht, auch keinen großen Unterschied. Schauen Sie auf dem Schild immer auf den Beruf. Wenn man den Beruf oder zumindest seinen Firmennamen kennt, fällt es leichter ein Gespräch zu beginnen, da man darüber gut Fragen stellen kann. Sie sollten auch immer genügend Visitenkarten bei sich haben. Ich lege immer welche in meine Brieftasche, Aktentasche, Kalender und mein Auto, sodass ich immer welche parat habe. Ich habe auch immer einen kleinen Kartenhalter aus Metall in den Taschen all meiner Anzüge.

Gebot #2 : Setzten Sie sich ein Ziel, wie viele Menschen Sie kennen lernen wollen.

Manche Menschen gehen mit nur einem Ziel zu einem Treffen: Die Zeit, wann Sie wieder gehen wollen! Um das meiste aus solchen Events herauszuholen, setzten Sie sich bezüglich der Anzahl Kontakte, die Sie knüpfen wollen oder der Anzahl Visitenkarten, die Sie sammeln wollen, ein Ziel. Gehen Sie nicht, bevor Sie Ihr Ziel erreicht haben.

Wenn Sie gut drauf sind, setzen Sie sich ein Ziel 15 oder 20 Leute kennen zu lernen und ihre Visitenkarten einzusammeln. Wenn Sie sich nicht so gut fühlen, setzten Sie sich ein kleineres Ziel. Setzen Sie sich auf jeden Fall ein angemessenes Ziel, je nach anwesenden Leuten und Gruppen.

Gebot #3: Verhalten Sie sich wie ein Gastgeber, nicht wie ein Gast.

In ihrem Buch „Skills for Success“ erzählt Dr. Adele Scheele über eine Cocktail Party, auf der sie jemanden traf, der sich scheute, sich völlig fremden vorzustellen. Dr. Scheele schlug vor, dass er sich ein anderes Szenario für diesen Abend vorstellen sollte. Er sollte sich vorstellen, er sei der Gastgeber und nicht der Gast. Sie fragte ihn danach, ob wenn er der Gastgeber wäre, ob er sich nicht anderen, völlig fremden, vorstellen würde und Bekanntschaft mit anderen machen würde?

Würde er nicht sichergehen, dass die Gäste wissen, wo es etwas zu trinken und zu essen gibt? Würde er nicht beobachten, wenn Gespräche langsam am abklingen sind oder neue Leute zu bereits geformten, kleinen Gruppen bringen?

Scheele's neue Bekanntschaft bestätigte ihr den offensichtlichen Unterschied zwischen der aktiven Rolle des Gastgebers und der passiven Rolle des Gastes. Von einem Gastgeber erwartet man, dass er Dinge für andere tut, während sich ein Gast zurück lehnen und entspannen kann. Scheele beendete Ihre Story mit, „Es gab nichts mehr, dass diesen Mann davon abhalten konnte, die Rolle des Gastgebers einzunehmen, obwohl er eigentlich gar keiner war.“ Es kann Sie auch nichts daran hindern, aktiver zu sein, wenn Sie bei einer großen Gruppe sind.

Eine kennzeichnende Charaktereigenschaft von Millionären, die durch eigene Kraft zu solchen geworden sind, ist laut Thomas Stanley, Marketingprofessor an der Georgia State Universität, dass

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diese Menschen kommunizieren. Das wichtigste dabei ist, das sie das immer tun – bei Geschäftskonferenzen, im Krankenhaus, beim Golfkurs, mit der Person neben der sie im Flugzeug sitzen – immer. Diese Tatsache allein sollte Sie dazu motivieren, sich in Situationen zu versetzen, in der Sie neue Menschen kennen lernen können. Sitzen Sie bei Geschäftstreffen neben fremden oder sprechen Sie mit Menschen im Freibad. Machen Sie sich Freunde, auch wenn Sie nicht müssen.

Gebot # 4: Hören Sie zu und fragen die 5 „W“ fragen: Wer,was,wo,wann und warum.

Dale Carnegie riet dazu, dass man anderen glaubhaftes Interesse zeigen sollte. Wenn ich einen Drucker treffe, frage ich, „Auf welche Art von Druck haben Sie sich spezialisiert? Standard? 4- Druck? Kopieren? Wo ist Ihre Firma? Wie lange sind Sie schon im Geschäft?“ Die Antworten auf all diese Fragen geben mir ein besseres Verständnis über die Person und was sie tut. Also bin ich in einer besseren Lage, diese Person anderen vorzustellen oder sie in bestimmte Gruppen einzuladen.

Gebot # 5: Geben Sie, wann immer möglich Beispiele und Empfehlungen.

Berühmte Networker glauben an eine Philosophie von „Erfolg durch geben“. Wenn Sie nicht versuchen, den Menschen, die Sie treffen zu helfen, sind Sie nicht dabei Bekanntschaften zu schließen. Sie müssen auf diesem Gebiet kreativ sein.

Wenige der Menschen, die Sie auf einem Business Mixer Event treffen, zeigen einen Bedarf an Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung. Das heißt aber nicht, dass Sie ihnen nichts geben können.

Wenn Sie den Leuten keine für gut befundenen Empfehlungen geben können, bieten Sie ihnen Informationen, die interessant für sie sein könnten. Erzählen Sie ihnen von einem Rednerbüro in ihrer Nähe, das ihnen helfen kann ihre Gespräche besser zu führen, erzählen Sie ihnen von einer anderen Veranstaltung, die bald sein wird oder geben Sie ihnen Informationen über eine Organisation, der Sie angehören. Seinen Sie kein „Langweiler“. Bleiben Sie wach und nehmen Sie eine aktive Rolle in den Gruppen ein, denen Sie angehören.

Wenn Sie hart daran arbeiten, Ihre Fähigkeiten zu verbessern, werden die Leute sich positiv an Sie erinnern. Zusätzlich werden Sie Ihr Kontaktumfeld deutlich ausbreiten, da, wie wir bereits vorhin angesprochen haben, viele eventuellen Kontakte zu starken Kontakten werden können.

Je mehr Bekanntschaften Sie haben, desto größer sind die Chancen, dass Ihnen die Hand gereicht wird und man Sie wegen Waren anruft, zu denen Sie sonst niemals gekommen wären. Das wichtigste dabei ist, dass mit diesem Wachstum eine bessere Sichtweite, Enthüllung, Möglichkeiten und Erfolg kommen.

Gebot # 6: Beschreiben Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung in weniger als 60 Sekunden.

Nachdem Sie wissen, was andere Leute tun, erzählen Sie ihnen auch was Sie tun. Seien Sie genau aber zusammenfassend; verwenden Sie „Gedankenstützen“ oder einfache Erklärungen, an die sie sich erinnern können. Viel zu oft versuchen Leute, schon bei der ersten Vorstellung alles über sich zu erzählen. Wenn Sie die Möglichkeit haben eine bestimmte Gruppe von Menschen regelmäßig zu sehen, machen Sie nicht den Fehler den die meisten machen indem Sie den Pinsel zu tief in Farbe tränken. Man sollte spezifisch und detailliert über eine Sache reden und nicht mehrere Themen gleichzeitig bearbeiten.

Manchmal höre ich Geschäftsleute sagen, dass sie ein „Allround“ Geschäft führen. Ich glaube, nur dies zu sagen ist ein Fehler; „Allround“ sagt den Leuten, die nicht wissen was Sie tun, gar nichts über Ihre Dienstleistungen aus. Erzählen Sie deshalb auf was Sie sich spezialisiert haben und für

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was man Sie am besten kennt. Es gibt etwas, das Sie von den anderen andere über diese Aspekte Ihres Geschäftes wissen.

abhebt.

...

lassen

Sie

Egal was Sie tun, gehen Sie niemals davon aus, dass Menschen, die Sie zum ersten Mal treffen, auch wirklich wissen, was Sie und Ihre Firma macht. Wenn sich die Leute interessiert zeigen, erzählen Sie ihnen detaillierter, was genau Sie machen.

Gebot # 7: Tauchen Sie Visitenkarten mit den Menschen, die Sie treffen aus.

Fragen Sie die Person, mit der Sie gerade in Kontakt getreten sind nach zwei Visitenkarten. Eine zum weiterreichen und eine für sich selbst. So lernen Sie Menschen kennen. Behalten Sie Ihre Karten in einer Tasche und die, die Sie weiterreichen wollen, in der anderen Tasche. So müssen Sie nie herum suchen und kann nicht so schnell passieren, dass Sie eventuell noch die falsche Karte weitergeben.

Was tun Sie mit Visitenkarten, die Sie von Geschäftsleuten auf Veranstaltungen wie Geschäftstreffen, Frühstück oder anderen erhalten? Diese Karten können nützlich sein, sich an Leute zu erinnern, weitere Treffen zu vereinbaren und sind eine wertvolle Information.

Überprüfen Sie die Karten immer nach wichtigen Informationen. Es ist nicht immer offensichtlich zu erkennen, was Leute genau tun, wenn Sie nur den Titel oder Firmennamen kennen. Achten Sie darauf ob die Produkte oder Dienstleistungen, die die Firma anbietet, darauf aufgelistet oder zusammengefasst sind. Wenn Sie die Visitenkarte eines Anwalts bekommen haben, überprüfen Sie das Spezialgebiet des Anwalts. Um Ihr Interesse zu zeigen, schreiben Sie vor Ihrem Gesprächspartner die Information, die Sie vermissen, auf die Karte.

Gebot # 8: Verbringen Sie 10 Minuten oder weniger mit jeder Person, die Sie treffen und verweilen Sie nicht mit Freunden und Bekannten.

Erinnern Sie sich an Gebot # 2, wenn Ihr Ziel ist eine bestimmte Anzahl an Leuten zu treffen, können Sie nicht so viel Zeit mit einer Person verbringen, egal wie interessant das Gespräch auch ist. Konzentrieren Sie sich darauf, so viele Kontakte wie möglich zu schaffen. Wenn Sie Leute treffen, die sehr interessant erscheinen und mit denen Sie mehr Zeit verbringen möchten, machen Sie Verabredungen mit ihnen. Sie können sich immer später treffen, um die Unterhaltung fortzusetzen.

Versuchen Sie keine Geschäfte zu machen, während Sie Kontakte knüpfen; es ist unpraktisch. Machen Sie eine Zeit aus, um sich mit dem Gesprächspartner zu treffen und um über die Produkte an einem passenderen Ort zu reden. Sie könnten Ihr Geschäft durch gute Prospekte ankurbeln, wenn Sie sich die Zeit nehmen, deren Bedarf zu verstehen.

Lernen Sie Gespräche mit einer gewissen Eleganz zu beenden. Ehrlichkeit ist meistens die beste Taktik. Sagen Sie einfach, dass Sie andere Leute auch noch kennen lernen wollen, die Vorspeisen probieren wollen oder ein neues Getränk holen wollen. Wenn Ihnen das schwer fällt, verlassen Sie den Gesprächspartner wie ein Gastgeber, indem Sie Bekannte einander vorstellen. Noch besser, wenn es angemessen ist, fragen Sie den Gesprächspartner, ob er Sie anderen vorstellen kann.

Wichtiger als alles andere ist jedoch, dass Sie nicht die ganze Zeit mit Ihren Freunden und Bekannten verbringen! Das sind Leute, die Sie schon kennen und Sie sind dort um Leute kennen zu lernen, die Sie noch nicht kennen. Ich war mal auf einer Veranstaltung, bei der mehrere Geschäftsfreunde stundenlang miteinander reden sah. Als sie wieder gingen, beschwerte sich einer, „Das war Zeitverschwendung. Ich hab kein einziges Geschäft gemacht, du? “ Kein Scherz.

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Gebot # 9: Schreiben Sie Kommentare auf die Rückseiten der Visitenkarten, die Sie bekommen.

Dies hilft Ihnen dabei, sich am nächsten Tag an mehrere Details zu der Person zu erinnern. Ich versuche viele Leute auf Veranstaltung zu treffen. Nach 2 Stunden und 20 anderen Kontakten, kann ich mich nicht mehr genau an jeden erinnern. Deshalb habe ich immer einen Stift bei mir und notiere mir nach einer Konversation wichtige Einzelheiten wie z.B. dem Datum. Diese Informationen sind für weitere Treffen wichtig und werden umso wichtiger, wenn Sie viel beschäftigt sind. Ich notiere mir ebenfalls, nach was die Person Ausschau hält, z.B:

„ ..

sucht einen guten Drucker“

„hat einen Freund der wegen eines Umzugs einen Immobilienhändler sucht“ oder (am wichtigsten)

„will sich mit mir verabreden; am Dienstag anrufen!“

Wenn derjenige kein besonderes Interesse an etwas hat, notiere ich mir etwas über ihn oder darüber, was ich bei dem Gespräch gelernt habe – Dinge die in Verbindung mit seiner oder ihrer Verantwortung, Kontakte, Interessen oder Hobbys steht.

Zum Beispiel:

„mag Rucksack Wanderungen“

„kennt Joe Smith aus L.A.“ oder

„beaufsichtigt 10 Angestellte“

Schreiben Sie alles auf, von dem Sie denken, dass es Ihnen nützlich ist, sich besser an die Person zu erinnern. Wie Sie in Gebot # 10 sehen werden ist, je mehr Information Sie über die Leute, die Sie treffen haben, desto größer sind auch die Chancen für ein erfolgreiches, nächstes Treffen. Ein wichtiger Hinweis noch: Manche Kulturen (vor allem asiatische Länder) finden es unhöflich, wenn man auf ihre Visitenkarten schreibt. Geben Sie also auf Ihr Umfeld acht, bevor Sie diesem Rat folgen.

Gebot # 10: Bleiben Sie mit den Menschen, die Sie kennen lernen in Kontakt

Ich habe Leute gesehen, die unzählige Stunden damit verbrachten andere auf Kennenlern Runden zu treffen und letztendlich alles nichts brachte, weil das Folgetreffen schrecklich war. Denken Sie daran, dass ein gelungenes zweites Treffen das Herzblut des Networking ist. Sie können den ersten 9 Geboten gut folgen, doch wenn Sie hier versagen, verschwenden Sie Ihre Zeit! Wenn Sie versprechen auf die Leute zurück zu kommen, tun Sie dies auch! Auch wenn Sie es nicht versprochen haben, rufen Sie an oder schreiben Sie ihnen einen Brief. Wenn Ihr zweites Treffen gut verläuft kann dies sehr bemächtigend sein.

Ich rate Ihnen dringendst, dass Sie die Liste der Gebote, am Anfang dieses Artikel, kopieren und in Ihrem Kalender, Geldbörse oder Aktentasche aufbewahren. Wenn Sie das nächste mal auf eine Veranstaltung gehen, schauen Sie sich die Liste nochmal an, bevor Sie reingehen.

Diese Gebote sind ein Teil des Kerns, positiv und effektiv zu wirken. Sein Geschäft durch Mund zu Mund Propaganda aufzubauen, erfordert von Ihnen, dass Sie aus Ihrer Höhle raus kommen und mit anderen Geschäftsleuten in Kontakt treten.

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Wenn Sie das nächste mal die Gelegenheit haben, auf eine Versammlung dieser Art zu gehen, verwenden Sie was Sie hier gelernt haben, um das Eis zu brechen und Ihr Geschäft aufzubauen.

Besonderen Dank an Martin & Gillian Lawson für ihren Beitrag zu diesem Artikel.

Über Ivan Misner: Dr. Ivan Misner ist der Gründer und Vorsitzender von BNI, der weltweit größten Business

Networking Organisation. BNI wurde 1985 gegründet. Die Organisation hat über 5000 Geschäftsstellen in

jedem besiedelten Kontinent weltweit. BNI machte letztes Jahr über 5.5 Millionen Empfehlungen, die 2.2$

Milliarden Wert für die Kunden einbrachten. Dr. Misner's Ph.D. Ist von der Universität von Südkalifornien. Er

schrieb 10 Bücher, unter anderem auch seine New York Times Bestseller: „Masters of Sales, Truth or

Delusion?“ und „Masters of Networking. „ Er schreibt jeden Monat als Kolumnist für Entrepeteur.com und ist

Senior Partner für das Referral Institut – einer Referral Trainings Firma, die Trainier um die ganze Welt hat.

Er hat auch Geschäftsmanagement und Social Capital Kurse in den ganzen USA gehalten und sitzt im

Aufsichtsgremium der Universität der Rocky Mountains. Er wird von CNN „Vater des modernen Networking“

und „Networking Guru“ vom Entrepreneur Magazin genannt. Dr Misner gilt als einer der führenden Experten

des Networking und war schon Sprecher bei einer Menge Firmen und Vereinen weltweit. Er steht oft in der

L.A. Times, dem Wall Street Journal und den New York Times und ist in zahlreichen Fernsehsendungen auf

CNN, CNBC und BBC in London zu sehen. Dr. Misner ist der Gründer der BNI-Misner, einer Non Profit

Organisation und wurde vor kurzem zum „Menschenlieber des Jahres“, von einer Südkalifornischen Zeitung

gewählt. Er ist verheiratet und lebt mit seiner Frau Elisabeth und seinen 3 Kindern in Claremont, CA. In

seiner Freizeit!!! ist er außerdem Musiker und hat den schwarzen Gürtel in Karate. Für weitere Informationen

besuchen Sie www.bni.com

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Entschluss zur Entscheidung: So wachsen Sie im Chaos

von Marsha Petrie Sue

59 Entschluss zur Entscheidung: So wachsen Sie im Chaos von Marsha Petrie Sue Mitglied von iLearningGlobalKostenloses Webinar jetzt hier klicken: www.ilearningglobal24.biz/de/webinar?code=carlosgrande " id="pdf-obj-58-10" src="pdf-obj-58-10.jpg">

Mitglied von iLearningGlobal Faculty MBA CSP (Certified Speaking Professional) Vorstand Autorin von “Toxic People: decontaminating difficult people at work without using weapons or duct tape.”

„Heutige Entscheidungen sind die Realitäten von Morgen“ – anonym

Wann war das letzte mal, als Sie eine Entscheidung trafen und nicht das gewünschte Ergebnis erreichten? Ich glaube es gibt immer 3 Möglichkeiten. Sie können es hinnehmen, es vergessen oder es ändern. Das nenne ich das „TLC“ (Take, Leave, Change) des Entscheidungen Treffens. Wenn Sie mal nicht weiterkommen, machen Sie eine Pause, entscheiden Sie sich dazu eine Entscheidung zu treffen und denken Sie an das TLC. Zu weinen erlaubt es Ihnen nicht, das was Sie kontrollieren können, aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. TLC schon. Es geht über persönliche Verantwortung und Verantwortung Ihrer Handlungen.

Ja ich weiß, das Leben ist hart und ungerecht. Sehen Sie es aus dieser Sicht. Sie können entweder über all dem negativen Geplapper, dass man seinen Chef, die Firma, die Kunden, den Job nie kontrollieren kann, stehen oder Sie lassen sich das Leben davon aussaugen. Die Wahl liegt wirklich an Ihnen.

Jede Situation gibt Ihnen die Chance zur Wahl und das Resultat zu kontrollieren. Ich bin erstaunt, dass so viele Profis sich nicht dazu entscheiden Verantwortung für ihre Resultate zu übernehmen. Für viele ist es leichter mit dem Finger zu zeigen. Dann wundern sie sich noch, warum sie sich so unkontrolliert fühlen. Dieses Buch wird Ihnen nicht nur dabei helfen, bessere Entscheidungen zu treffen, sondern auch das unkontrollierbare zu kontrollieren.

BEISPIEL: Sie sind in einer erfolgreichen Industrie und unterzeichnen einen Gehaltscheck. Die Firma wächst nur langsam, aber schaut immer nach Wegen Abkürzungen zu nehmen und Geld zu sparen. Ihr Erfolg war OK und wenn Sie zurückblicken, wissen Sie, dass Sie schwere Zeiten überlebt haben. Sie können lernen, das unkontrollierbare zu kontrollieren, indem Sie sich auf die folgenden Fragen konzentrieren.

Entscheiden Sie sich dazu Ihren Horizont zu erweitern und neues zu lernen oder hängen

Sie in intellektueller Arroganz? Kennen Sie Ihren echten Wert in der Industrie oder nur innerhalb Ihrer Firma?

Sind Sie darauf vorbereitet, dass sich Märkte positiv oder negativ ändern können?

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Versuchen Sie nicht Dinge im Geschäftsleben zu kontrollieren, die Sie nicht kontrollieren können. Denken Sie über die Situationen nach. Zu was entschließen Sie sich? Versuchen Sie das unkontrollierbare zu kontrollieren? Hier sind die Fakten:

Wenn Sie einen giftigen Chef haben, werden Sie ihn nie ändern können.

Wenn ein Kollege ein Blödmann ist, wird er wegen Ihnen die Firma nie verlassen.

Wenn Sie Ihren Job hassen, macht nichts tun es auch nicht besser.

Wenn die Neueinsteigen Ihre Arbeit anders angehen, kriegen Sie sie auch nicht dazu auf

Ihre Art zu arbeiten. Wenn Sie vor etwas Angst haben, versuchen Sie heraus zu finden woher das kommt.

Nehmen Sie es hin:

Nehmen Sie die Dinge, wie sie sind und lassen Sie sich nicht aus dem Gleichgewicht bringen oder in Stress geraten. Es ist wie es ist und von dem Moment an, an dem Sie wissen, dass Sie etwas ändern müssen, dauert es eben seine Zeit. Sie könnten sich dazu entscheiden Ihre Gedanken in die Tat umzusetzen indem Sie einen Plan entwickeln, die Zukunft zum besseren zu ändern. Jetzt entschließen Sie sich erst mal dazu, es zu nehmen wie es ist und sich nicht über die Umstände zu beschweren. Denn in Wirklichkeit interessiert es niemanden.

Wahl: Sie haben sich dazu entschieden, dass Sie Ihren Job nicht mögen. Es nervt Sie, Sie
Wahl: Sie haben sich dazu entschieden, dass Sie Ihren Job nicht mögen. Es nervt Sie, Sie
sind schlecht gelaunt und könnten auf der Stelle aufhören. Sie wissen, dass eine sofortige
Kündigung nicht die beste Idee ist, aber Sie dennoch letztendlich kündigen werden. Sie
entschließen sich dazu, das beste daraus zu machen und nicht Teil des Weinstockes zu
sein. Sie werden Ihren Job so gut es geht machen und auch Fragen stellen, um Dinge
klarzustellen. Sie beginnen einen Plan zu machen, damit das Morgen besser als das heute
wird. Das Morgen kann entweder in einer Woche, einem Monat, einem Jahr oder mehreren
Jahren sein!

Da Sie sich dazu entschieden haben, es anzunehmen ist Ihre Entschlossenheit stärker als je zuvor und Sie kontrollieren Ihre interne und externe Kommunikation. Sie kommen mit dem Stress zurecht und lassen sich nicht verrückt machen. Vielleicht haben Sie jetzt gerade keine Lust, sich die Zeit zu nehmen dies in Angriff zu nehmen, also sollten Sie sicher gehen, dass Sie dies in den nächsten 3 Monaten tun werden.

Verlassen Sie es:

Sie laufen von der Situation weg und lehnen sie total ab. Sie wissen, dass Sie dies tun müssen, um bei klarem Verstand zu bleiben. Wenn Sie z.B. eine Beziehung beendet haben oder einen Freund oder Partner gefeuert haben, wissen Sie, dass es Stress und emotionalen Schmerz zubereiten kann. Letztendlich verlassen Sie diese Situation jedoch. Dies ist die schwierigste aller Situationen, da Sie sich in das Unbekannte begeben und sich aus Ihrer Komfortzone begeben.

Wahl: Sie sind nicht in der Lage mit der Situation klar zu werden und gehen weiter.
Wahl: Sie sind nicht in der Lage mit der Situation klar zu werden und gehen weiter. Obwohl es
ein hohes Risiko ist, Sie haben alles geplant und eine Bestätigung eines anderen Mitarbeiters
eingeholt. Die Lage sieht jetzt besser aus, jedoch immer noch nicht perfekt. Ihr inneres sagt
Ihnen zu springen, das Risiko hinzunehmen und es zu machen. Sie entfernen sich kurz von der
Situation und fragen sich selbst, „Was ist das schlimmste das passieren kann?“ Die Antwort ist
einfach. Wenn Sie diese neue Situation nicht mögen, können Sie immer noch in den Talent Pool
springen und eine neue Lösung suchen. Sie fühlen sich gut bei Ihrer Entscheidung und sind
zuversichtlich, das Schiff zu verlassen.

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Sie erkennen, dass es riskant ist über Ihren Schatten zu springen, sind jedoch bereit der Angst Entscheidungen zu treffen, ins Gesicht zu sehen und sich einer völlig neuen Situation hinzugeben.

Ändern Sie es:

Ihr Job und Boss stressen Sie machen Sie Ruhelos. Die Firma ist genau so wie Sie es sich vorgestellt haben Karriere zu machen, aber arbeiten mit Idioten zusammen. Sie entschließen sich dazu, zu bleiben und Verständnis dafür aufzubringen. Sie bilden sich weiter und lernen wie man mit giftigen Menschen und Situationen klarkommt und entwickeln durch diese neue Fähigkeiten neue Vorgehensweisen. Sie suchen sich zudem einen Mentor aus derselben Firma um Ihnen zu helfen erfolgreich zu werden, Sie lesen sorgfältig die Zeitungen und schauen, ob sich neue Gelegenheiten für sich ergeben, in der Firma erfolgreich zu werden. Sie entschließen sich dazu, Unterricht zu nehmen, um das zu lernen, dass Sie für ein Weiterkommen in der Firma brauchen. Des weiteren peppeln Sie Ihren Lebenslauf ein wenig auf und haben ihn sofort bereit, wenn Sie Ihre Traumposition gefunden haben.

Wahl: Der Immobilienhandel läuft für Jessie sehr gut. Der Aufschwung im Markt brachte ihm viele Jahre,
Wahl: Der Immobilienhandel läuft für Jessie sehr gut. Der Aufschwung im Markt brachte ihm viele
Jahre, in denen er viele Schecks bekam, da die Hypotheken alle Immobilienverkäufe
unterstützten. Da sie den Markt kannte, wusste sie, dass es eventuell auch wieder Tiefphasen
geben könnte und auch geben wird. Das Geld stimmte aber und so entschloss Jessie sich dazu,
so lange wie möglich noch davon zu profitieren. Sie konnte einfach nicht aufhören, da die
Bezahlung so gut war!
Das Unglück des Immobilienhandels traf Jessie schwer in der Geldbörse. Die plötzliche
Verminderung der Nachfrage kam unerwartet und kam ohne Warnung. Ihre Flexibilität hat sie
aber gerettet. Sie kannte ihre Talente und hat ihren Lebenslauf überarbeitet. Sie bewarb sich
sofort bei anderen Firmen, die auch im Immobilienhandel involviert waren. Die Liste der
Bewerbungen war lang und beinhaltete Franchise Firmen, Rechtsfirmen, Gesundheitsanlagen
und viele mehr.

Indem Sie die Menschen, mit denen Sie immer essen gehen, auswerten, entschließen Sie sich dazu, dass diese negativen Einfluss auf Sie machen und einen Teil Ihres Stresses verursachen. Sie entschließen sich dazu, ihnen zu erzählen, dass Sie Ihre Pausen zum Lernen verwenden. Allmählich lernen Sie neue Pausenkollegen kennen und bauen sich eine positivere Umgebung bei der Arbeit auf. Sie fühlen sich gut in Ihrer Haut und es ist Ihnen egal, was andere über Sie denken.

Wie geht es Ihrem Gewerbe? Seit 2007 haben mehr als 40.000 Arbeiter Ihre Jobs, laut derzeitigen Entlassungsbenachrichtigungen und Daten, die vom globalen Arbeitsvermittler Challenger, Gray & Christmas, Inc veröffentlicht wurden, an Hypotheken Verleiher verloren. Was denken Sie, wie viele Menschen, die in diesem Gewerbe arbeiten, den Wirtschaftskreislauf verstanden und ihn voraus geplant haben? Nicht viele.

In der Zwischenzeit haben Baufirmen angekündigt, dass sie jährlich 20.000 Stellen abbauen. Der nationale Verbund der Baumakler (in den USA) erwartet dieses Jahr zum ersten mal seit Jahrzehnten, dass die Mitglieder drastisch nachlassen. Wenn die Wirtschaft periodisch verläuft, warum waren dann so viele Menschen geschockt?

Wenn dies alles schon im Januar 2007 bekannt war, wieso haben sich da nicht mehrere Menschen darauf vorbereitet arbeitslos zu werden? Es liegt in Ihrer eigenen Verantwortung, sich auf den besten und den schlechtesten Fall vorzubereiten.

Viele (eigentlich fast alle) Angestellte der Maklerfirmen haben sich nie Gedanken darüber gemacht, dass die Wirtschaft schlechter werden könnte. Sie dachten sie könnten ewig große Gewinne erwirtschafteten. Wie werden oder würden Sie die Situation handhaben?

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Mein Ziel ist es, dass Sie darüber nachdenken, was es zu beachten gibt und dies auch anwenden. Ihre Karriere muss nicht für immer währen. Sie müssen sich nicht gefangen und unerfüllt fühlen. Der Reactor Factor gibt Ihnen eine neue Sichtweise und Stärke, um sich das Leben und Karriere, die Sie sich wünschen aufzubauen. Schreiben Sie nach jeder Frage Ihre Antwort auf. Wenn Sie dieses Dokument als email zugesandt bekommen wollen, schreiben Sie mir bitte an mps@MarshaPetrieSue.com

  • 1. Wie geht es Ihrem Gewerbe? Gut oder schlecht? ________________________________________________________________________

  • 2. Wann haben Sie zuletzt die Homepage besucht und Neuigkeiten über die Firma gelesen? ________________________________________________________________________

  • 3. Wenn Sie für eine Firma des öffentlichen Dienstes arbeiten, haben Sie dann den Jahresbericht gelesen? ________________________________________________________________________

  • 4. Treffen Sie sich regelmäßig mit Ihren Vorgesetzten und reden über Ihre Perspektiven und die Perspektiven der Firma? ________________________________________________________________________

  • 5. Kennen Sie Ihre Fähigkeiten, die Sie haben müssen, um unentbehrlich für die Firma zu sein? ________________________________________________________________________

  • 6. Verbessern Sie Ihre Fähigkeiten regelmäßig, um ein besserer Mensch und Mitarbeiter zu werden? ________________________________________________________________________

  • 7. Sind Sie jeder Entscheidung, jedes Ergebnisses, jedes Erfolgs oder Misserfolges bewusst? ________________________________________________________________________

Ein wesentlicher Punkt um Entscheidungen zu treffen ist der, Informationen zu sammeln. Das bedeutet, dass es Ihre Wahl ist, eine Stelle zu akzeptieren und zu behalten. Niemand hält Ihnen eine Waffe an den Kopf, außer vielleicht wenn Sie im Gefängnis sitzen.Die Entscheidung, in welchem Gewerbe Sie arbeiten wollen oder was Sie studieren wollen, liegt 100% an Ihnen. Wenn Sie sich also für einen bestimmten Job entscheiden, entscheiden Sie sich auch dazu, das beste daraus zu machen. Ihr Boss hat Sie eingestellt um erfolgreich zu sein, nicht um zu versagen.

Viele Gewerbe, wie der Immobilienmarkt, das Bankgewerbe und der Aktienmarkt, verlaufen zyklisch und haben alle 7 bis 10 Jahre eine Marktschwäche. Warum planen dies die meisten Menschen nicht mit ein? Wegen des Geldes? Ist es Faulheit oder Gier? Sitzen Sie auch in dieser Falle?

Einige Menschen bleiben in ihren Jobs, die sie eigentlich hassen und machen weiter damit, für Idioten zu arbeiten. Warum? Es ist leichter keine Verantwortung für seine Entscheidungen zu tragen und zu weinen. Diese Menschen wissen nicht, dass sie ihr eigener Herr sind. Sie entscheiden sich dazu nicht zu entscheiden! Wie ist es mit Ihnen? Viele Menschen haben gewaltige Angst vor Veränderung. Ich glaube, dass dies daher kommt, da mit mit Angst auch Schuld kommt und sie Angst haben Schuld zu sein, wenn sie schwere oder schlechte Entscheidungen fällen. Der einfachste Weg ist es, sich vor der Verantwortung zu drücken.

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Wahl: Ihr Chef Jim ist ein schlechter Chef und war es auch schon immer. Als die
Wahl: Ihr Chef Jim ist ein schlechter Chef und war es auch schon immer. Als die Firma aufgrund der
schlechten Wirtschaft immer schlechter läuft, befindet sich die Kommunikation zwischen dem Chef und
den Mitarbeitern auf einem totalen Tiefpunkt. Sie fühlen sich, als würden Sie bei schlechtem Gewitter auf
hoher See fahren und es gibt weit und breit keine Aussicht auf Rettung. Aufträge werden zu spät
abgeliefert und sind typischerweise zu teuer, da es an Wissen mangelt und Ihnen zu wenig Information
gegeben wird. Sie sind frustriert und hassen jeden neuen Tag, an dem Sie das Firmengelände betreten
müssen.

Nehmen Sie es hin: Die Situation ist unerträglich und wird immer schlimmer. Die guten Mitarbeiter verlassen die Firma wegen Jims schlechter Führerschaft und nicht mal der Chef weiß, was er mit Jim tun soll. Sie planen, ein Ohr offen zu halten und einen anderen Arbeitsplatz innerhalb der Firma zu ergattern. Sie haben sich selbst versprochen, dass Sie sich auf Ihren Job konzentrieren und sich nicht von dem Gerede aus der Ruhe bringen lassen. Sie entschließen sich ,es so zu nehmen wie es ist und Ihre Arbeit zu machen.

Verlassen Sie es: Sie sind dazu bereit zu kündigen und Sie haben Ihren Lebenslauf aktualisiert. Sie haben eine aktuelle Vorlage aus dem Internet verwendet, Seiten wie Jobbing.com und Monster.com besucht und herausgefunden wie Ihre Fähigkeiten auf dem Markt stehen. Dieses Gewerbe zu verlassen ist OK und Sie haben sich entschlossen ihre Komfortzone zu verlassen. Sie entschließen sich Ihre Kündigung abzugeben.

Ändern Sie es: Sie werden flexibler um mit der Situation klar zu kommen. Der Markt ist hart und sie haben eine schwere Zeit, sich davon zu überzeugen, dass Verlassen das beste ist. Suchen Sie bei Google nach einer Audiodatei, die davon handelt, wie man mit unumgänglichen Menschen klarkommt, um besseren Zugang zu Jim zu bekommen. Sie entschließen sich dazu, etwas an der Situation zu ändern und lernen, wie man mit schwierigen Menschen besser klarkommt. Sie wissen, dass Sie alles tun müssen, um die Situation zu verbessern. Sie versprechen sich selbst, sich nicht unterkriegen zu lassen und eine andere Haltung einzunehmen. Sie verbessern Ihre Fähigkeiten besser zuzuhören und passen genau auf und lassen sich nicht von Emotionen davon abbringen.

Das Leben ist großartig. Ohne schlechte Zeiten würden wir aber den Unterschied nicht kennen.

Kermit der Frosch – Bevor Du springst

Nachdem Sie sich entschieden haben, welche Wahl Sie treffen, treten Sie einen Schritt zurück und fragen sich folgende Frage: „Was ist mein Plan?“ Hier fängt die eigentliche Handlung an. Die Strategie bei allen 3 Möglichkeiten des TLC ist es, zu entscheiden wie es weiter geht. Sich zu entscheiden es hinzunehmen kann Stress verursachen und sich schlecht auf den Geist auswirken. Die Situation zu verlassen bedeutet, dass Sie sich in einem kurzfristigen Arbeitsverhältnis befinden und etwas zu ändern ist wohl die beste Wahl, die Sie treffen können. Meine Meinung.

Sich zur Entscheidung zu Entscheidung ist kein Sport zum Zuschauen. Es ist wie sich ein Ziel zu setzen, einen Schritt zurückzutreten und abzuwarten bis es passiert. Ich habe es so gemacht und Sie haben es so gemacht. Am Ende des Jahres schauen Sie zurück und es hat sich nichts geändert. Es mag verrückt sein dies zu sagen, aber ich sag es dennoch: Wenn Sie sich dazu entscheiden Entscheidungen zu fällen, müssen Sie sich immer dazu entscheiden auch zu handeln.

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Über Marsha Petrie Sue:Als professionelle Sprecherin und Bestseller Autorin ist Marsha Petrie der

Mohammed Ali der Kommunikation. Sie kann tanzen, gut aussehen und Sie verwendet den ganzen Ring,

weiss jedoch immer wie und wann man zum Knockout ansetzt. Nimm dies! Ihre Präsentationen sind

fesselnd und wie Munition. Ihr Nummer 1 Bestseller „Toxic People: dealing with difficult people in the

workplace without using weapons or duct tape “ wurde in den New York Times, Cosmo, Investors Business

Digest, Christian Science Monitor, Legal Management, WorkWise, Reuters und vielen weiteren,

veröffentlicht. Ob Sie gerade festsitzen, Motivation brauchen oder entlassen wurden, Marsha Petrie Sue hat

Strategien und Techniken für Sie, die aus dem wahren Leben sind und die Ihnen dabei helfen erfolgreicher

zu werden. Wollen Sie Ihre Haltung ändern? Als ehemalige Chefin weiß Marsha von den Problemen und

Sorgen, die Sie haben und sie weiß, dass feste Haltung und Humor magische Bestandteile sind.

Professionelle Entwicklung, Führung, persönliche Verantwortung, Änderungen handhaben und Fähigkeiten

zur Kommunikation sind alles Teile ihrer Message. Marsha ist auch als „Meister der Verantwortung“ bekannt,

da sie schnelle und einfache Techniken hat, die jedem, egal ob professionell oder privat, dabei helfen sofort

zu ändern. Haben Sie Probleme? Sie wurde auch als „Mohammed Ali der giftigen Menschen“ weil sie tanzen

kann, dabei gut aussieht und den ganzen Ring verw endet und dennoch weiß, wann sie zum Knockout

Schlag ansetzten muss. Sind Sie es Leid mit eingebildeten Menschen zu arbeiten? IMarshas Information hilft

Ihnen dabei, durch den Irrgarten der modernen Entwicklung, der Generationen X und Y, den richtigen Weg

zu finden. Sehen Sie ihre Informationen als bezaubernde Schule mit geballter Ladung an. Marsha fordert

jeden Teil Ihrer Überzeugung heraus und ist dennoch unterhaltsam und erleuchtend.Sie arbeitet mit

Menschen auf der ganzen Welt zusammen, indem Sie Live Präsentationen, Newsletter, Webinars ,

Hilfsquellen und Coaching an Menschen wie Sie, anbietet, an Menschen die ihre Ziele verwirklichen wollen.

Ihr neuestes Buch „Toxic People:

decontaminating difficult people at work without using weapons or duct tape“ ist ein Bestseller. Sie wurde in

den New York Times, dem Wall Street Journal, Newsweek-Online, Reuters, Investors Business Digest,

Cosmo, Legal Management, Well Fargo Business Advisor, The Business Journal und weiteren,

veröffentlicht. Sie ist auch Autorin einiger weiterer Werke, wie dem Preisträger „CEO of YOU: Leading

YOURSELF to Success“. Marsha hat den Titel „Certified Speaking Professional“ von der International

Federation for Professional Speakers erhalten. Diesen Titel haben weniger als 10% der professionellen

Sprecher.

Website: www.MarshaPetrieSue.com

Blog: www.DecontaminateToxicPeople.com

Email: Marsha@MarshaPetrieSue.com

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Die Macht des menschlichen Geistes

von Bill Bartmann

65 Die Macht des menschlichen Geistes von Bill Bartmann Mitglied von iLearningGlobal Faculty “Milliardär Business Coach”Kostenloses Webinar jetzt hier klicken: www.ilearningglobal24.biz/de/webinar?code=carlosgrande " id="pdf-obj-64-9" src="pdf-obj-64-9.jpg">

Mitglied von iLearningGlobal Faculty “Milliardär Business Coach” nationaler Unternehmer des Jahres von NASDAQ, USA Today Wurde ein fester Platz im „Smithsonian Institutes Museum of American History“ verliehen Gewann den „American Academy of Achievement’s Golden Plate“ Preis

Ich will mich ja nicht selbst loben, aber ich bin wirklich das Vorzeigebeispiel dessen, wie man Misserfolg in Erfolg wandelt. Ich habe das tatsächlich schon viele Male getan. Manchmal wünsche ich mir, dass ich nicht erst Versagen muss, um erfolgreich zu sein, aber wir lernen alle aus unseren Fehlern.

Durch einen meiner Fehler kam ich ins Krankenhaus und war ab der Taille bis unten gelähmt, jedoch habe ich in diesem Umstand gelernt, dass ein Versprechen, das man sich selbst macht, mächtiger sein kann als ein Ziel. Wir Menschen neigen dazu unsere Versprechen zu halten, da wir sie für wichtig empfinden; wir haben unser Wort gegeben. Oft macht es uns aber nichts aus, ein gesetztes Ziel aufzugeben.

Ich war 17 und in betrunkenem Zustand und fiel eine Treppe hinunter. Ich brach mir dabei 2 Rippen und habe mir ernsthaft die Wirbelsäule verletzt. Ich verbrachte die nächsten 6 Monate im Krankenhaus.

Eines Tages besuchten mich meine Eltern, Dr. Moberly – unser Hausarzt und unser Gemeindepfarrer Monsignore Sigwarth im Krankenhaus. Die reine Tatsache, dass alle gleichzeitig kamen, sagte mir, dass irgendetwas bedeutendes passieren würde. Dr Moberly sagte mir, einem ängstlichen 17jähringem, dass die Röntgenstrahlen den Schaden an meiner Wirbelsäule bestätigten. Er sagte mir auch, dass die Lähmung dauerhaft sei und ich nie wieder laufen konnte. Darauf sagte Monsignore Sigwarth, dass wenn dies Gottes Wille gewesen ist, ich es auch akzeptieren sollte.

Ich konnte mir an diesem Tag den Grund – oder die Ursache – meiner Reaktion darauf nicht erklären. Ich denke eine normale Reaktion auf solche Neuigkeiten ist irgendetwas zwischen einem schluchzenden „Nein“ bis zu einem traurigen „Wieso ich?“. Meine Reaktion war aber eine Ablehnung des Gedankens, nie wieder laufen zu können. Obwohl das Wort „Ablehnung“ bis 1960 noch keine medizinische Bedeutung hatte, war ich dabei dem Wort eine Bedeutung zu geben.

Ich schrie sie aus voller Lunge an, dass sie falsch lagen, dass ich kein Krüppel werden würde und dass ich wieder laufen werde. Ich lehnte es ab ihnen zuzuhören als sie sagten ich sei zu laut und würde andere Patienten stören. Ich fuhr fort weinend zu schreien, „Ich werde es Euch zeigen!“. Ich hab so eine Szene gemacht, dass sie mir Beruhigungsmittel geben mussten, um mich ruhig zu stellen.

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Als ich einige Stunden später aufwachte, war mein Raum dunkel und ich war allein. Es geschah in diesem dunklen Krankenhauszimmer, als ich, zum ersten mal in meinem Leben, mir selbst ein Versprechen machte. Ungeachtet dessen, dass mir Dr. Moberly von meinem körperlichen Zustand und meinen Verletzungen erzählte, versprach ich mir, dass ich durch eigene Kraft aus diesem Krankenhaus laufen werde.

Am nächsten Morgen ging ich mit voller Entschlossenheit und neuer Kraft zur therapeutischen Gymnastik. Die therapeutische Gymnastik wurde von einer Krankenschwester geleitet, die mir half Spannung an einem Gerät aufzubauen und meine Beine und Knöchel so auszurichten, dass die Blutzirkulation verbessert wird.

Meine neue, selbst erstellte Therapie bestand darin, zu versuchen meine Zehen durch pure Willenskraft hin und her zu bewegen. Ich nahm die Decke von meinen Füßen, setzt mich aufrecht hin und während ich auf meine Zehen starrte, versuchte ich meine ganze Energie auf das Bewegen meiner Zehen zu konzentrieren. Ich konzentrierte mich so fest darauf, dass mein Gesicht rot wurde, Venen an den Seiten meines Kopfes zu sehen waren und ich ins Schwitzen kam. Ich machte diese Übung so lang ich mich konzentrieren und atmen konnte und machte das den ganzen Tag.

Als die Krankenschwester bemerkte was ich tat, versuchte sie mich dazu zu ermutigen, damit aufzuhören. Als ich dies nicht tat, erzählte Sie Dr. Moberly davon und er gab mir den Befehl damit aufzuhören, mir Hoffnung zu machen, obwohl mein Fall hoffnungslos sei. Er hatte Angst, dass ich mir falsche Erwartungen machte und ich die Situation lieber so akzeptieren soll, wie sie ist. Er erzählte mir, dass ich meine Zeit verschwendete, diese Übungen mir meine Kraft rauben würden und wenn ich damit weitermachen würde, dies den Heilungsprozess verlängern würde.

Ich versicherte Dr. Moberly, dass ich damit aufhören würde und wusste genau, dass ich damit weitermachen würde, sobald Dr. Moberly nicht zusah. Ich fing damit an, mit den Übungen nachts weiterzumachen, da die Schwestern dachten ich würde schlafen. Ich schlief dann aber tagsüber.

Zwei Wochen, nachdem ich mit diesen Übungen angefangen hatte, bewegten sich schließlich meine Zehen! Ich konnte es nicht fassen und bewegte sie nochmal. Sofort drückte ich den Knopf, um die Krankenschwester zu rufen; Ich war so aufgeregt, dass ich jemanden anderen brauchte, der mir bestätigte, was ich sah. Die erste Krankenschwester, die in mein Zimmer kam, war genau so aufgeregt wie ich und rief Dr. Moberly an, um ihm davon zu berichten.

Ein paar Stunden und einige hundert Zehen Bewegungen später, kam er endlich. Wie ein kleines Kind, das gerade gelernt hat sich die Schuhe zu binden oder Fahrrad zu fahren, wollte ich ihm zeigen, was ich konnte. Dr. Moberlys Reaktion war unerwartet. Er war sehr vorsichtig und zurückhaltend. Er sagte, dass es keine medizinische Erklärung für die kontrollierten Bewegungen meiner Zehen gab. Er sagte auch, dass obwohl ich die Zehen bewegen konnte, ich nie wieder laufen könnte. Er nahm dann ein kleines Gerät und legte es an meinen Fuß. Obwohl ich meine Zehen bewegen konnte, hatte ich immer noch kein Gefühl in meinen Schenkeln.

Das zweite Mal seitdem ich im Krankenhaus war, weinte ich. In einigen kurzen Minuten pendelten meine Emotionen von einem Extrem der Ekstase zum anderen Extrem der Depression hin und her. Ich dachte, dass ich irgendeine wunderbare Großtat vollbracht hatte. Aber ich war ein siebzehn Jahre alter Gymnasialsabgänger. Dr. Moberly war ein fünfzig Jahre alter Mann mit fünfundzwanzig Jahren formeller Ausbildung und zwanzig Jahren medizinischer Erfahrung. Wer war ich, um seine Meinung anzuzweifeln?

Ich lag da in Selbstmitleid, nahe dran das Leben als ein Paraplegiker zu akzeptieren, und dann erinnerte ich mich an das Versprechen, das ich zwei Wochen früher mir selber gegenüber machte. Jeder Tropfen medizinischer Wissenschaft, jede Meinung des medizinischen Personales, und jede Untersuchung bewies, dass der Schaden an meinem Rückenmark unwiderruflich war. Rückenmark heilt sich nicht einfach nach einem bedeutungsvollen Trauma.

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Ich fing an, mir eine Waage vorzustellen, wie die Dame der Gerechtigkeit sie in ihrer Hand hält. Auf der einen Seite sah ich alle Beweise und jedes zwingende Argument warum ich gelähmt sein sollte. Auf der anderen Seite war mein Versprechen an mich selber, ohne Hilfe sitzen zu können. Als ich mir diese Waage vorstellte, sah ich, dass die beiden Seiten perfekt ausgeglichen waren.

In diesem Augenblick hatte ich eine Erleuchtung. Ich erkannte, dass mein Versprechen an mich selber, genauso wichtig war wie ein Berg medizinischer Beweise. In diesem Augenblick erkannte ich, dass Ergebnisse nicht immer abhängig sind von Wissen und Bildung oder die Kapazität, logische Analyse aufzuführen. Stattdessen, werden manchmal Ergebnisse von der Stärke des Glaubenssystems einer Person bestimmt. In dieser Nacht, erinnerte ich mich, mit einer neu gefunden Leidenschaft, an die Übungen, die es meinen Zehen erlaubt hatten zu wackeln. Nur dieses Mal habe ich statt mich nur auf meine Zehen zu konzentrieren, mit meinen Beinen gearbeitet.

Ich reichte so weit es ging am Bettseitengeländer und zog mit meiner ganzen Armstärke, bis ich meinen Körper dazu brachte, zum Fußende meines Bettes zu rutschen. Als sich meine Füße, gegen das Geländer, am Fuße meines Bettes ausruhten, zog ich weiter und zwang meine Knie, sich aufwärts zu biegen. Ich konzentrierte mich dann darauf, mich zu meiner Ausgangsposition in meinem Bett zurück zu schieben und dabei meine Beine auszustrecken. So wie ich es mit meinen Zehen gemacht hatte, konzentrierte ich mich auf die Muskeln, von denen ich dachte, dass sie dafür sorgten, meine Beine gerade zu ziehen. Ich konzentrierte mich so intensiv und lange wie ich konnte bis ich erschöpft war. Ich würde eine Pause machen und dann wieder mit meinem Heilprogramm beginnen.

In der Mitte der dritten Woche konnte ich tatsächlich meine Füße spüren, wie sie sich gegen die Fußschiene drückten. Ich konnte meine Muskeln nicht dazu bringen meine Beine genügend auszustrecken, um meinen Körper wieder zum Kopf des Bettes zurück zu schieben, aber