Sie sind auf Seite 1von 4

1 Zu meiner Person

Mein Name ist Martin Kruk, ich bin 20 Jahre alt und
beende zur Zeit mein Abitur am Lise-Meitner-Gymnasium
in Falkensee. Ich bin sehr interessiert an Technik und
sozial engagiert. Aus diesem Grund werde ich auch in
dieser Richtung studieren und medizinische Geräte
entwickeln um das Leben kranker oder behinderter
Menschen zu verbessern. Da ich schon immer kulturell
sehr aufgeschlossen war, habe ich mehrere
Austauschprogramme nach Polen, Frankreich und 2006
auch ein Jahr nach Amerika unternommen. Um noch
einen Schritt weiter zu gehen, wollte ich nach dem Abitur
ein weiteres Auslandsjahr machen, diesmal jedoch um
gezielt mit meinen Fähigkeiten Menschen helfen zu können. Ich fand nach langem
suchen eine Organisation, die großartige Arbeit in einem Land leistet, von dem ich
vorher noch nie gehört hatte – Burkina Faso. Bereits
nach kurzer Zeit sah ich, dass die Projekte von Sahel
e.V. (www.sahel.de) den einheimischen Menschen
wirksam zu Gute kommen und meinen Vorstellungen
entsprechen. Ich bewarb mich und war sehr froh nach
dem Vorstellungsgesräch eine Zusage bekommen zu
haben. Konkret werde ich nun ab Ende Juli diesen
Jahres für 13 Monate einen “Anderen Dienst im
Ausland” (ADiA) machen.

2 Das AMPO Projekt:


1987 knüpfte Katrin Rohde, die jetzige Leiterin des Projektes, in
ihrem Heimatort Plön Kontakte zu einer Gruppe Burkinabé,
durch die sie das erste Mal nach Burkina Faso kam. Dort
bereiste sie alleine das Land und erkrankte schwer. Ein Zöllner
nahm sie mit zu seiner Familie, die sie gesund pflegte. Zum
Dank versprach sie, in Deutschland Geld zu sammeln, um eine
Schule zu bauen.
Nachdem sie das Geld beisammen hatte, reiste sie ein zweites
Mal nach Burkina Faso, um den Bau der Schule zu organisieren
und die Fertigstellung zu überwachen. Auf der einen Seite
fasziniert von Land und Leuten, auf der anderen Seite
schockiert von der dort herrschenden Armut, unter der vor allem die Kinder und
Jugendlichen zu leiden haben, kehrte sie nach Deutschland zurück. Ermutigt durch
den erfolgreichen Schulbau, engagiert sie sich weiterhin, indem sie Vorträge hielt, um
Spenden für Folgeprojekte zu sammeln.
Anfang 1995 verkaufte sie ihr Eigentum und ihre Buchhandlung in Deutschland, um
mit diesem Kapital ein eigenes Projekt in Burkina Faso aufzubauen. In Ouagadougou
angekommen, mietete sie ein kleines, typisch afrikanisches Haus. Ihr Interesse galt
vor allem den Straßenkindern, für die sie ein eigenes Heim plante. Mit dem
mitgebrachten Ford Transit fuhr sie gezielt zu deren vermeintlichen Aufenthaltsorten,
um so langsam das Vertrauen der Jugendlichen zu gewinnen. Sie versorgte sie mit
Medikamenten und einer warmen Mahlzeit pro Woche. Nach und nach versuchte sie,
einige der Jugendlichen in Familien unterzubringen, die durch Spenden finanziell
unterstützt wurden.
Da es in den Familien häufig zu Konflikten kam, und die Situation damit für beide
Positionen unbefriedigend war, nahm sie die Straßenjungen schließlich kurzerhand
mit in ihr eigenes Haus. Dort lebten sie fast 2 Jahre zusammen. Am Ende waren 18
Kinder und Jugendliche in 3 Zimmern untergebracht.
Während sie zusätzlich damit beschäftigt war, die
Genehmigungen der Ministerien für den geplanten Bau eines
Waisenhauses einzuholen, lief in Deutschland sowohl der Antrag,
dieses Projekt als eingetragenen Verein registrieren zu lassen, als
auch ein Antrag auf Beihilfe des BMZ (Bundesministerium für
wirtschaftliche Zusammenarbeit).
Anfang 1996 wurde der Bau fertig gestellt, und Katrin Rohde zog
mit "ihren" Kindern dort ein. Am 29.3.1996 wurde das Heim
offiziell eröffnet. Neben den 29 dort lebenden Kindern und
Jugendlichen fanden 12 externe Burkinabé einen Arbeitsplatz.
Der Verein A.M.P.O. in Burkina Faso kümmert sich um die Kinder und deren
Ausbildung, um Kleidung, Ernährung und medizinische Versorgung sowie um das
Personal und Folgeprojekte.Hier arbeiten Vorstand und Mitglieder ehrenamtlich. 40
Leute sind angestellt. Für die beiden Waisenhäuser sind dies Lehrer, Erzieher,
Ausbilder in den verschiedenen Berufen, die die Kinder erlernen können,
Küchenpersonal und Tag- und Nachtwächter. Die Behindertenwerkstätten werden von
qualifizierten Handwerkern geleitet. In den Krankenstationen arbeiten ein Arzt und
eine Ärztin, sowie Helfer und Pflegepersonal. In den Beratungsstellen sind
Sozialarbeiter tätig.Der gemeinnützige Verein Sahel e.V. unterstützt die Projekte von
A.M.P.O. in Deutschland. Er sorgt für
Spenden, erteilt Auskünfte, schickt
Spendenbescheinigungen und rechnet
monatlich mit A.M.P.O. in Burkina Faso
ab. Der Förderkreis Sahel e.V. hat
einen Vorstand, sowie 5 weitere
ehrenamtliche Mitglieder. Seine
institutionellen Ziele sind die
Unterstützung von Projekten in Burkina
Faso, die Kindern und Jugendlichen in
Not helfen: Waisenhäuser mit
Ausbildungsstätten, Selbsthilfeprojekte,
Beratungsstellen, Krankenstationen.
Straßenjungen von 1999
3 Meine Tätigkeiten bei AMPO
Ich selbst werde vor allem in den Waisenhäusern tätig sein, wo sich auch die Zentrale
von AMPO befindet. Meine Hauptaufgaben sind in erster Linie die Betreuung der
Kinder und diverse Hausmeistertätigkeiten. Darunter fallen unter anderen:
 Reparaturen tätigen
Ordnung schaffen
Besorgungen machen
In der Krankenstation aushelfen
Computerraum warten etc.

Meist sind die Kinder tagsüber in der Schule, somit wird sich die Arbeit mit ihnen eher
abends, am Wochenende und in den Ferien abspielen. Die Arbeit wird sehr vielseitig
und abwechslungsreich sein. Einige Beispiele:
Nachhilfe geben
Kurse anbieten (z.B. Computerkurse)
Sportaktivitäten anbieten
Ein Feriencamp für die Kinder planen und leiten
Für die Kinder da sein, zuhören, spielen etc.

Darüber hinaus werde ich ein langfristiges Projekt anbieten, dass über das gesamte
Jahr verlaufen wird, und an dem alle Kinder teilnehmen können. (Wahrscheinlich der
Bau einer Windkraftanlage oder portabler Boxen, je nach Alter und Interesse der
Kinder)
Ansonsten werden noch viele andere Tätigkeiten auf mich zu kommen, auf die ich
mich jetzt noch gar nicht vorbereiten kann.
Waisenhaus für Jungs Krankenstation & Werkstatt Schule
4 Warum ich mich an Euch/Sie wende?
Das AMPO- Projekt ist ein Projekt, das auf Spenden basiert. Jeder gesammelte
Euro soll so effektiv wie möglich für die Kinder genutzt werden und eben vor
allem hilfsbedürftigen Menschen zu Gute kommen. Daher ist es dem Verein nicht
möglich mich als freiwilligen Helfer zu bezahlen. Ich kann im Waisenhaus 3
Mahlzeiten einnehmen, habe eine Versicherung erhalten und die nötigen Impfungen
bezahlt bekommen. Den Rest allerdings muss ich selbst finanzieren bzw. einen
Spenderkreis aufbauen, der mich dabei unterstützt. Dieser Spendenkreis besteht aus
Bekannten, Verwandten und anderen Personen, die sich für dieses Projekt
interessieren und mir entweder mit einer einmaligen Spende (z.B. für den Flug) oder
mit monatlichen Spenden unter die Arme greifen. Jeder Spender erhält dafür eine
Spendenquittung vom Sahel e.V., die steuerlich absetzbar ist.
Folgende Kosten kommen in dem Jahr auf mich zu:
Hin- und Rückflug ca. 1000 - 1500€
Ein Moped kaufen (ist essentiell für meine Arbeit dort) ca. 700€
Miete bezahlen + Strom, Wasser, Telefon ca. 150 € (mtl.)
Sonstige Lebenskosten ca. 50 - 100€ (mtl.)
Mit einer Spende unterstützen Sie nicht nur mich und meine Arbeit, sondern auch die
Kinder des AMPO- Projekts, sowie die Menschen des Landes.
Ein Beispiel: Mit einer monatlichen Spende von 10 € kann ich eine Waschfrau
(Waschmaschinen sind so gut wie nicht vorhanden in Burkina Faso) für einen Monat
bezahlen, die dadurch eine zusätzliche Einnahmequelle erhält und ihre Familie
ernähren und ihre Kinder in die Schule schicken kann (10 € ist viel Geld für eine
Familie in Burkina Faso). Ich selbst habe mehr Zeit gewonnen und kann diese Zeit für
die Kinder nutzen und zum Beispiel einen wöchentlichen Englisch-Kurs anbieten,
wodurch die Kinder wieder von dem Geld profitieren.

Spenden können Sie an:


Sahel e.V.
Sparkasse Kreis Plön
Kontonummer: 5785
Bankleitzahl: 210 515 80
Verwendungszweck: ADiA Martin Kruk

Weitere Informationen können Sie ebenfalls auf der Internetseite www.sahel.de


erhalten. Sollten Sie dennoch Fragen haben oder sich genauer informieren möchten,
stehe ich gerne bereit diese Fragen unter MartinKruk@gmx.de oder
01577 4531225 zu beantworten.
Für Ihr Interesse und eine eventuelle Spende bedanke ich mich auch im Namen von
AMPO ganz herzlich.
Liebe Grüße

Martin Kruk