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BRITISH NEWSFLASH MAGAZINE

Special Edition :: 29. November 2007

Autoren- und Künstler-Information:

Michael Heise

Foto: Monika Riemer

Michael Heise, Autor und Maler


geboren am 31. August 1941 in Darmstadt (Hessen), Deutschland

:: Autor, PR-Fachmann, Journalist, freischaffender Maler, Dichter, Künstler, Schriftsteller,


Studium Jura, Abitur, Bachelor of Arts in Amerikanischer Literatur der Romantik und
Sozialpädagogik an der Standford University, California, United States of America (USA),
Gründer des internationalen Schreibdienstes für die Menschenwürde PER ASPERA
(1968), Ehemann, mehrfacher Familien-Vater, Querdenker.

:: Gründer der Gefangenen-Zeitung "Das Megaphon", ehemaliger Herausgeber und


Verleger.

:: Herausgeber und Verleger des NEWSLETTER PER ASPERA.

:: Adoptierter Indianer bei den HOPI-Indianern, wird dort "Mah ah Te", das bedeutet so viel
wie "...der mit dem Adler fliegt..." genannt.

:: Wird von der Autorin und Sozialpädagogin Andrea Llyod-Jones als "Inbegriff des
versöhnten Widerspruchs" beschrieben.

Impressum / Editorial © 1986, 2000, 2007 by Editor: Andreas Klamm, Journalist,


British Newsflash Magazine est. 1986 (Leeds, West Yorkshire, England)
Germany/ Deutschland: Schillerstr. 31, D 67141 Neuhofen, Tel. 0049 6236 416 802
United Kingdom: c/o 160 Greenford Road, Sudbury Hill, London, England, United
Kingdom
email: andreasklamm@hotmail.com, editors@britishnewsflash.net
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Special Edition :: 29. November 2007

:: Geschäftsmann, Unternehmensgründer, Menschenwürde-Aktivist, Director einer Firma


in London (England), Groß Britannnien.

:: Künstler-Namen: Francois Villion Abälard und weitere Alias-Namen in den Vereinigten


Staaten von Amerika

:: Mit 20 Jahren Betriebsleiter einer Wäscherei in Ludwigsburg.


Später Direktverkäufer

:: 1964 Aufkauf eines Wachmaschinen-Herstellers in Unterfranken.

:: Studium in Deutschland und in den Vereinigten Staaten von Amerika.

:: Lebte, wirkte und arbeitete 20 Jahre in Amerika.

:: Verbrachte einen Teil seiner Kindheit in Ernsthofen.

:: Besuchte das "Heidelberg-College".

:: Studium Fern-Universität Hagen, Fachrichtung Jura.

:: 1996 Rückkehr nach Deutschland.

:: Seit 2003 verheiratet mit Anke Heise.

Auslands-Aufenthalte und Reisen

Aufenthalte in Italien, Finnland, Österreich, Spanien, Griechenland, Türkei, Lichtenstein,


Schweiz, Frankreich, Luxemburg, New York, Vereinigte Staaten von Amerika

In Amerika:

:: Überwiegende Aufenthaltsorte in den USA: Kalifornien, New Mexico, Arizona, Pitsburg


und andere Orte.

:: Aufenthalte auch in Phoenix, Chicago, Orlando, Texas, Arlington Heights und andere
Orte.

:: Abitur
:: Abschlussprüfung zur College-Zulassung

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:: Abschlussarbeit zum BA in Literatur über Cooper


:: Abschlussarbeit zum BA in der Sozialpädagogik über "Das Modell des Lehrens und
seine Bedeutung im Strafvollzug"
:: Beteilung an Programmen im Gesamtprojekt des "Living free "-Modells, "Domestic
profile" mit Arbeiten über Kindesmisshanldung und im Umgang mit Aggressionen
:: Erstellung einer Festschrift zur Graduations-Feier, Arizona, Florence, USA, Thema in
Anlehung des Lieblingssatzes des Lieblings-Latein-Lehrer von Michael Heise "Per aspera
ad astra"
:: Ausarbeitung der Rede zum Graudations-Fest, Forence, Arizona, Vereinigte Staaten von
Amerika
:: Studium in Amerikanischer Literatur der Romantik, Sozialpädagogik, Stanford University,
California, United States of America

Ausstellungen und Werke des Malers

:: Ende 1993, Kunstprojekt, Ausstellung von Bildern in Zusammenarbeit mit Justiz-


Behörden
:: Ende 1993, Stadt Zwingenberg
:: Arbeiten des freischaffenden Malers befinden sich in den Händen von deutschen und
amerikanischen Museen und Stiftungen unter anderem im Museum of Modern Art in New
York, USA.

Arbeiten als Journalist

Veröffentlichungen in Deutschland, unter anderem bei

:: Rheinischer Merkur
:: Die Welt
:: Frankfurter Rundschau
:: Die Zeit
:: Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt
:: Die Fackel
:: Pardon
:: Konkret
:: TAZ, Berlin
:: ID, Frankfurt

:: Veröffentlichungen In den Vereinigten Staaten von Amerika und in Deutschland.

:: Große Erfolge mit Kolumnen in Amerika.

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Arbeit als Seminarleiter in Amerika

:: Vorträge für Neueinsteiger im Service-Business in Amerika

Sprachen

:: Deutsch
:: English, fließend in Wort und Schrift
:: Türkisch

Begegnungen mit Persönlichkeiten der Zeitgeschichte:

:: Shirley MacLaine, (* 24. April 1934 in Richmond, Virginia)Schauspielerin, Tänzerin,


Schriftstellerin,
:: Samuel Walton, (* 29. März 1918; † 5. April 1992), US-amerikanischer Unternehmer.
Er gründete und leitete die größte, weltweit tätige US-amerikanische Supermarktkette Wal-
Mart
:: Helen Robson Walton, (* 3. Dezember 1919 in Claremore, Oklahoma, USA; † 19. April
2007 in Bentonville, Arkansas)
:: Govenor Bill Clinton, (* 19. August 1946 in Hope, Arkansas als William Jefferson
Blythe III.) wurde drei Jahre später der 42. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika,
1993 bis 2001
:: 1975, Brief-Korrespondenz mit Nelson Mandela, (* 18. Juli 1918 in Mvezo, Transkei,
Südafrika; vollständiger Name: Rolihlahla Dalibhunga Mandela), Anti-Apartheid-Kämpfer
und erster "schwarzer" Staatspräsident von Südafrika
:: Gerhard Zwerenz, (* 3. Juni 1925), Schriftsteller, Stern
:: Jean-Pau Satre, (* 21. Juni 1905 in Paris; † 15. April 1980 in Paris), Philosoph
:: Schriftwechsel mit Ernst Bloch, (* 8. Juli 1885 in Ludwigshafen am Rhein; † 4. August
1977 in Tübingen), Philosoph
:: Prof. Dr. jur. Christoph Nix, Rechtsanwalt, Fachbereich Rechtswissenschaft
:: Uwe Kirsch, (* 1960), Rechtsanwalt

- Auszug -

Fernsehen / Radio / Medien

:: 18. November 1996, Aufzeichnung einer Fernseh-Sendung in München


:: Sonder-Sendungen im Hessischen Rundfunk (HR), 70er Jahre
:: ARD, Erstes Deutsches Fernsehen, Darmstadt
:: Frankfurter Rundschau
:: Berichte in unter anderem in Quick, Neue Revue, ZEIT, Deutsches Allgemeines
Sonntagsblatt

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:: Berichte bei dpa Deutsche Presseagentur


:: Regional- und Lokalzeitungen: Darmstädter Echo

Berichte von Journalisten und Journalistinnen über Michael Heise und Per Aspera

:: Beitrag: "Unmenschliche Haft angeprangert", Gefangenen-Hilfsorganisation Per


Aspera machte mit Erfolg Druck auf die bayerische Justiz
Autorin: Ulla Jelpke, Journalistin
Erschienen: am 22. Juni 2004, Junge Welt, weitere Berichte vom 15. Mai 2004, Junge
Welt

Beteiligungen an sozialen Arbeiten und sozialen Projekten

- Auszug -

:: Darmstädter Forderungen, 70er Jahre


:: 1973 "Dieburger Papier"
:: Kunstprojekte im Rahmen von Lehrprojekten der Universitäten in Marburg und Gießen
:: Vorlesungen an der Justus-Liebig-Universität in Gießen mit bis zum Teil 800 Studenten
:: wurde in den 70er Jahren Mitglied bei Amnesty international in London (England),
Vereinigtes Königreich, Groß Britannien.
:: Amnesty international, Gruppe Gießen
:: 1975, Hungerstreik, obgleich gesundheitliche Bedenken bestanden
:: Frankfurter Rundschau druckte eine Strafanzeige einer Rechtsanwältin "wegen
fahrlässiger Tötung" gegen den damaligen Justizminister im Wortlaut
:: 1978, Podium über die Situation von gefangenen Arbeitnehmern und deren Aufnahme in
die Gewerkschaft mit Beteiligung des Justizministeriums
:: Luchterhands Kommentar zum Strafvollzugsgesetz (StVollzG), vierte Auflage, 1994
:: "Center for Living", Jacksonville, Florida
:: Belobigung vom Govenor von Florida, "Katalog kleiner Belohnungen", Eintragung von
Konzepten von Michael Heise in das "Florida State Law for Mental III" unter einem Alias-
Namen publiziert
:: 1. Mai 1983, Hauseltern mit früherer Ehefrau mit Künstlernamen in einem Kinderheim in
Whiteface, Texas, USA,
:: "Positive-Verstärkungs-Konzept", Amerika, USA

Mitgliedschaft bei Organisationen

:: Amnesty international (London)


:: Amnesty international, Gruppe Gießen
:: P.E.N., internationale Vereinigung von Schriftstellern (im Jahr 2003)

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Bücher und Medien

:: "Alles unter Verschluss", 1975, erstes Buch von Michael Heise in Zusammenarbeit mit
dem AStA Allgemeinen Studierender-Ausschuss der Johann Wolfgang Goethe-Universität
in Frankfurt am Main

:: "Megaphon", Gefangenen-Magazin, Auflage 5.000 Exemplare, bundesweit,


Herausgeber und Verleger: Michael Heise

:: "Die Aussortierten Kinder", 1976, Michael Heise, Briefe von Kindern an Michael Heise.
Die Kinder von Gießen.

:: "Wege nach Georgia" Eine Biographie ist erschienen im TRIGA-Verlag, Gelnhausen,


Deutsche Bibliothek - CIP Einheitsaufnahme

Heise, Michael / Lloyd-Jones, Andrea:


Wege nach Georgia: Michael Heise / Andrea Lloyd-Jones . -
Gelnhausen: TRIGA\Verlag, 1999
ISBN 3-89774-034-6 (Hardcover)
ISBN 3-89774-033-8 (Pb)
1. Auflage 1999
TRIGA\Verlag
Herzbachweg2, D 63571 Gelnhausen

Co-Autorin ist Andrea Llyod-Jones, geboren 1953, die auch als Sozialpädagogin arbeitet.

Quelle: www.trigaverlag.de/Infos_Erinnerungen/Heise/heise.html
Informationen zum TRIGA\Verlag: www.triga-der-verlag.de

Präsentationen im Internet:

www.peraspera-international.de

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Special Edition :: 29. November 2007

Reprographie eines Werkes des Malers

Reprographie: and, mit freundlicher Genehmigung des Triga Verlag, Gelnhausen,


Gerlinde Hess, Teil-Ausschnitt des Titel-Bildes der Biographie von Michael Heise "Wege
nach Georgia", erschienen 1999 im Triga-Verlag, Gelnhausen

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Special Edition :: 29. November 2007

Berührungen mit einem "Bluebird"

Berührungen hatte Michael Heise in Amerika mit einem "Bluebird". Diese besondere
Begegnung beschreibt der Autor Michael Heise in seiner Biografie "Wege nach Georgia".
Beim "Bluebird" handelt es sich um eine der relativ wenigen Drossel-Gattungen, die nur
auf dem amerikanischen Kontinent zu finden sind.

Die attraktiven Vögel tragen ein blaues oder blau-rotes Gefieder. Die weiblichen
"Bluebirds" sind weniger bunt als die männlichen Vogeltiere. In der Größe zwischen
männlichen und weiblichen Bluebirds gibt es keine nennenswerte Unterschiede. Aus
dieser besonderen Erfahrung entstand das Buch mit Lyrik „Berührungen“.

Familie des Autors und Malers

Ehepaar Anke und Michael Heise mit einer der Töchter der Familie, Denise. Fotos:
rm/and

Quellen:

1) Who is Who in der Bundesrepublik Deutschland (Schweiz),


2) Triga-Verlag, Gelnhausen, Gerlinde Heß

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3) Andrea Llyod-Jones, Sozialpädagogin und Autorin


4) Luchterhands Kommentare
5) Angaben und Informationen von Zeugen und Freunden
6) Internet-Magazin "alg2-hartz4.de"
7) British Newsflash Magazine est. 1986, England

Diese auszugsweise Zusammenstellung im Überblick über Leben, Arbeit und Wirken


des Schriftstellers, Journalisten, Maler, Dichter, Unternehmer, Herausgeber und
Menschenwürde-Aktivisten Michael Heise erhebt KEINEN Anspruch auf
Vollständigkeit.

Vielmehr handelt es sich um einen kleinen Teil-Auszug des Wirkens und Arbeitens
des Künstlers, Malers und Autors.

DANKSAGUNG

Der Autor und Gestalter dieser Medien-Dokumentation sagt seinen herzlichsten Dank an
den TRIGA\Verlag in Gelnhausen, Geschäftsführerin und Verlegerin Gerlinde Heß für die
freundliche Genehmigung der Nutzung von Bildmaterial, Michael Heise, Anke Heise, Petra
Karl, Dirk Grund, Monika Riemer (Nürnberg), Ute-Maria Graupner, Hans-Jürgen Graf
(Nürnberg), Rosemarie Staudacher, dem Verein Hand-in-Hand e. V, Horst Beck (Speyer),
dem Verlag JungeWelt, der Journalistin Ulla Jelpke, dem Journalisten Jürgen Hass, allen
Freunden und Helfern des Medien-Projektes "Die Menschenrechts-Reporter",
Rechtsanwalt Uwe Kirsch von der Kanzlei Ferner & Kollegen, in Karlsruhe, Hedwig
Klamm, MS THOKO MAVUSO, Nelson Mandela Foundation, Houghton, South Africa,
Franziska Kurze (Ludwigshafen), dem internationalen Schreibdienst für die
Menschenwürde PER ASPERA (Speyer am Rhein, Deutschland) und allen Helfern und
Helferinnen, die hier noch nicht genannt sind und ohne deren wohlwollende Unterstützung
die Erstellung dieser Medien-Dokumentation nicht gelungen wäre.

Andreas Klamm, Journalist, Herausgeber


von British Newsflash Magazine est. 1986, 3mnewswire.org,
IBS Independent Broadcasting Service Leeds, West Yorkshire, England, United Kingdom,
Medienprojekt "Die Menschenrechts-Reporter", "Regionalhilfe.de"

28. November 2007,


Autoren- und Künstler-Info, British Newsflash Magazine est. 1986 (Leeds, London,
England, United Kingdom), Redaktion: Andreas Klamm, Journalist

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Der Menschenwürde-Aktivist Michael Heise:

"Die Wahlfreiheit Widerstand zu unterlassen, habe ich nicht !"


Ein couragierter Mann in Worten kaum zu beschreiben

Original-Worte des Menschenwürde-Aktivisten und Autors Michael Heise: "Schöner

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wird er nicht der Alte." Autor, Schriftsteller, freischaffender Maler, Menschenwürde-


Aktivist, liebender Vater und Ehemann. Fotos:Monika Riemer/and

von Andreas Klamm

Karlsruhe / Speyer. 24. November 2007. Der Menschenwürde-Aktivist Michael Heise


(66) ist ein wahrlich couragierter Mann, in Worten kaum richtig zu beschreiben.
Gleich welche Liste seiner Tätigkeiten und Aktionsfelder dargestellt werden würde,
es könnte immer nur eine Liste der Teile der Aktionsbereiche von Michael Heise aus
Speyer am Rhein, eine Momentaufnahme sein, die einen kleinen Teilbereich des
außergewöhnlichen Wirkens und Leben eines Mannes darstellt.

Seine bewegende Biographie schrieb er in "Wege nach Georgia" nieder. Das Buch
erschien 1999 im Triga Verlag Gelnhausen. Seit 14. September 2007 befindet sich
der Menschenwürde-Aktivist Michael Heise aus bislang offiziell nicht bekannten
Gründen in Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt in Karlsruhe. Im
kommmenden Jahr wird der von Michael Heise 1968 gegründete Schreibdienst für
die Menschenwürde, PER ASPERA, 40 Jahre.

Michael Heise ist ein Allround-Talent in neu-deutscher Sprache und Lebenskünstler


zumindest teilweise zusammengefasst: Geschäftsmann, PR-Fachmann, Autor von neun
Büchern, Künstler, freischaffender Maler, Gründer und alleinverantwortlicher Leiter des
internationalen Schreibdienstes für die Menschenwürde PER ASPERA mit Sitz in Speyer
und einer Zweigniederlassung in Indien, welcher zudem weltweit für die Wahrung der
Menschenwürde und Einhaltung der Menschenrechte tätig ist.

Werke des Künstlers Michael Heise sind in verschiedenen deutschen und amerikanischen
Museen und Stiftungen zu finden, unter anderem im Museum of Modern Art in New York
(USA) . Die Autorin Andrea Llyod-Jones beschreibt ihn als "Der Inbegriff des versöhnten
Widerspruchs."

Michael Heise gilt in der Rechtsliteratur "als der höchstverurteilte Bagatelltäter der
Bundesrepublik Deutschland. Sein Fall wird ein Beispiel dafür, wie Justiz nicht arbeiten
sollte." Mit einer leitenden Justiz-Vollzugsbeamtin, Barbara, flüchtete er in der
Vergangenheit durch die halbe Welt nach Amerika. Damit nicht genug: Michael Heise und
die Justizbeamtin auf der Flucht geben sich das "Ja-Wort", heiraten und werden ein
Ehepaar.

In den Vereinigten Staaten von Amerika war Michael Heise auch auf der Flucht unter
anderem als erfolgreicher Geschäftsmann, Mitarbeiter einer Gaststätte, Künstler,

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Unternehmer, Erzieher und Autor tätig. Obgleich er von den deutschen Behörden und
Interpol gesucht wurde, arbeitete er mit einem Künstlernamen für rund vier Monate auch
als Polizist und Assistent eines amerikanischen Sheriffs.

Wenn wundert es da noch, dass auch ein Eintrag über den gleichen Michael Heise bei
"Who is Who in der Bundesrepublik Deutschland", einer biographischen Sammlung und
Enzyklopädie, welche Lebensläufe von Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik,
Wissenschaft, Kultur und Kunst beinhaltet, zu finden ist (mehr dazu bei
http://www.whoiswho-verlag.ch ).

Doch damit immer noch nicht genug: Michael Heise ist auch mit seinen Freunden in
Amerika und Nürnberg, ein Helfer für gefangene, arme und behinderte Menschen in
schwerster Not.

Die Kunstwerke des Malers Michael Heise kennen einige Menschen wohl besser als die
Werke des Francois Villion Abälard. Der Künstlername leitet sich ab von Francois Villon
und Peter Abälard, beide sind literarisch-inhaltliche Vorbilder von Michael Heise. Im Land,
das für seine "unbegrenzten Möglichkeiten" bekannt ist, Amerika, studierte Michael Heise
und absolvierte unter schwierigsten Lebensumständen seine Abschlüsse an angesehenen
amerikanischen Universitäten mit Erfolg. Insgesamt rund 20 Jahre verbrachte Michael
Heise überwiegend in den amerikanischen Bundesstaaten Kalifornien, New Mexiko und
Arizona.

Im Jahr 1982 wird er als Hopi-Indianer adoptiert und wird in der Welt der friedliebenden
Indianer "Mah ah Te" genannt, was soviel bedeutet, wie "der mit dem Adler" fliegt.

An den Gerüchten in diversen Internetforen, die im Zusammenhang mit der Verhaftung


von Michael Heise über angebliche "Nebenfrauen" erschienen sind, ist nichts dran. Das
bestätigte Anke Heise, seit 2003, neue Ehefrau von Michael Heise und ein Freund der
Familie bei einer Fernseh-Produktion von Petra Karl und Dirk Grund sowie des
internationalen Medienprojektes IBS Independent Broadcasting Service Leeds (IBS
Television Leeds), das der internationalen Völkerverständigung und der Förderung
behinderter Journalisten, Medien-Produzenten und Menschen seit 1986 dient.

Horst Beck, ein guter Freund der Familie seit 1995, bestätigte in den Fernseh-Interviews:
"Die Gerüchte um angebliche Nebenfrauen sind absurd. Es gibt keine Nebenfrauen." Anke
und Tochter Denise Heise lieben ihren Ehemann und Vater und hoffen, dass dieser noch
vor dem Weihnachtsfest als freier Mann zurück in die Dom- und Kaiserstadt Speyer am
Rhein in den Kreis seiner Familie kommen darf. Der Privatmann Michael Heise ist
mehrfach liebender Familienvater. Anke Heise bestätigte: "Ich bin die einzige Ehefrau,

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neben mir gibt es keine andere Ehefrau."

Berührungen hatte er mit einem "Bluebird". Diese besondere Begegnung beschreibt der
Autor Michael Heise in seiner Biografie "Wege nach Georgia". Beim "Bluebird" handelt es
sich um eine der relativ wenigen Drossel-Gattungen, die nur auf dem amerikanischen
Kontinent zu finden sind. Die attraktiven Vögel tragen ein blaues oder blau-rotes Gefieder.
Die weiblichen "Bluebirds" sind weniger bunt als die männlichen Vogeltiere. In der Größe
zwischen männlichen und weiblichen Bluebirds gibt es keine nennenswerte Unterschiede.
Aus dieser besonderen Erfahrung entstand das Buch mit Lyrik „Berührungen“.

Vor wenigen Jahren, 1996, kehrte Michael Heise aus Amerika zurück nach Deutschland,
"obgleich er sich in Amerika im "Cradle of the gods" beheimatet und verbunden fühlt.", so
schreibt eine Helferin und sehr gute Bekannte des Menschenwürde-Aktivisten, Monika
Riemer aus Nürnberg.

Über sich selbst schreibt Michael Heise: "Ich handle, ohne Ängste und Abwägungen,
Rücksichten auf Kinder und Verwandte. Meine Eltern zogen nach Österreich um meinen
"Wirkungen" auszuweichen, mit meinen Schwestern habe ich seit Jahrzehnten nicht mehr
gesprochen, mit manchen von meinen Kindern habe ich schmerzlich wenig Kontakt und
meine frühere Ehefrauen und jetzige Ehefrau haben alle ein Stück vom Himmel und ein
Stück der Hölle gesehen. Ich bin wie ich bin. Ich tue was ich muss. Die Wahlfreiheit
Widerstand zu unterlassen, habe ich nicht."

Wenn der Menschenwürde-Aktivist Michael Heise eine Rede spricht oder Briefe schreibt,
nimmt er kein Blatt vor dem Mund. Große Aufmerksamkeit fanden seine deutlichen und
kritische Worte zum traurigen Anlass des Todes des 20jährigen André Kirsch aus Speyer
am Rhein, der im April 2007 verhungerte. Michael Heise kritisierte sehr scharf das
Geschehen, das Versagen der Gesellschaft und warnte bei einer gewaltfreien und
friedlichen Demonstration, Politiker und Menschen in Deutschland: "Nicht jeder Mensch
wird sich brav in die Ecke legen und verhungern."

Mir schrieb der Autor und Schriftsteller noch im Sommer des Jahres 2007 aus der Freiheit
in Speyer: "Manchmal sind Sie noch - nicht bös gemeint - blauäugig (aber nicht mehr
unschuldig) wie ein Kind. Ich kann Ihnen (obwohl es mich nichts angeht) nur raten, Ihr
Mäntelchen nicht nach dem (Honorar)Wind zu hängen. Man muss eine Identität erkennen,
ein Markenzeichen. Klamm = steht für ...... Mit Ihrem G8-Bericht, den Hartz IV-
Einschätzungen sitzen sie zwischen allen Stühlen. Sie sollten sich über Ihr Weltbild (mit
der Offenheit des Wandels durch Wissenswachstum und Erfahrung selbstverständlich) im
Klaren sein und das zur Grundlage Ihrer Berichterstattung machen. Bleiben Sie stehen.
Beziehen Sie Position. Wehren Sie sich. Wehren Sie sich gegen Ausgrenzung aus

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staatlicher Hilfe, der Krankenklasse, der Gesellschaft. Wehren Sie sich gegen die
Krankheit und gegen Leute, die sie als journalistische Hure missbrauchen wollen.
Beziehen sie Position und Sie werden aus dieser Position heraus Freunde und ein
Netzwerk finden, dass sie trägt und in dem Sie eine Bereicherung sind."

"Mah ah Te", der Mann, der "mit dem Adler fliegt", mein Freund? Naja -, die Worte, die mir
der couragierte Mann und alte Herr schrieb sind wahrlich nicht Worte, die wie
"Liebkosungen" klingen, doch eben sehr offen und direkt. In all den Jahren, in denen ich
seit 1984 als Journalist und zudem seit 1986 als Verleger und Herausgeber von British
Newsflash Magazine tätig bin, hat mir kein einziger Mensch bislang geraten: "Wehren Sie
sich gegen Leute, die sie als "journalistische Hure" missbrauchen wollen". Nur ein Mensch
schrieb mir bisher solche Zeilen: Michael Heise, ein Mann, den ich beim Versuch, ein
kleines Portrait zu schreiben kaum in die richtigen Worte fassen kann, denn irgendwo fehlt
immer ein oder mehrere wichtige Teile, die diesen Mann umfassend und gut beschreiben
könnten.

Auf den ersten Blick hätten die direkten Worte von Michael Heise wohl jeden Reporter und
Journalisten "rasend", ausnahmsweise in einem anderen Sinne als den bekannten Begriff
eines "rasenden Reporters" gemacht. Bei näherer und genauerer Betrachtung, sind die
Worte, die wie Pfeile in das Mark treffen, eine Ermahnung, Erbauung und Hilfe für mich.

Im Leben des Speyerer Menschenwürde-Aktivisten gibt es nicht nur Sonnenseiten,


sondern auch dunkle Schattenseiten. Für Bagatellen wurde er unverhältnismässig hoch
verurteilt. Sein Fall wurde ein Beispiel dessen wie die Justiz nicht arbeiten sollte. Im
Gefängnis von Butzbach kam es zur Eskalation. Michael Heise trat in den Hungerstreik
und wurde unter Menschen-verachtenden Umständen auf einem "Folter"-Stuhl gefesselt
zwangsernährt. Den Strafvollzug bezeichnet er als "vom System her falschen
Strafvollzug". Auch im Jahr 2007 will sich Michael Heise nicht in Deutschland "hinrichten"
lassen, sondern notfalls auch noch mit 66 Jahren in den Hungerstreik treten. Aus der
Justizvollzugsanstalt Karlsruhe schrieb er vor wenigen Tagen: "Es geht nicht um mich,
sondern schlicht um die Darstellung des Problems, mit welchen Lügen man hinter Gittern
verschwinden kann, und dass auf der Basis von Lügen durch Behörden das eine latente
Gefahr für ALLE MENSCHEN ist. Darum geht es."

Der Schriftsteller, Autor und Menschenwürde-Aktivist mag viele Rollen wahrnehmen, nur
eine Rolle gewiss nicht: Die Rolle eines gewöhnlichen Gefangenen in der
Justizvollzugsanstalt in Karlsruhe. Bereits vor Jahren pflegte Michael Heise schriftliche
Korrespondenz mit dem Anti-Apartheid-Kämpfer und ersten "schwarzen" Staats-
Präsidenten von Südafrika, Nelson Mandela (90). In Amerika begegnete der Autor, Bill
Clinton, der wenige Jahre später Präsident der Vereinigten von Amerika wurde. In Amerika
hatte der Schriftsteller eine persönliche Begegnung mit der Schauspielerin, Tänzerin und
Schriftstellerin Shirley MacLaine, die ihm, so beschreibt er in seiner Biographie, besonders

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wichtig ist.

Als Autor erarbeitete sich Michael Heise einen guten Namen mit Sachbüchern, Belletristik-
und Lyrik-Werken. Als Maler wird er mit Themenmalerei, Acryl-Werken und Aktionskunst
bekannt. Zudem war der Mann, der vor wenigen Jahren, die Domstadt Speyer am Rhein
zu seiner Wahlheimat machte, Mitglied der internationalen Schriftstellervereinigung P.E.N.
(London) – dort hofft er auf eine baldige Wiederaufnahme - und ist Begründer der
Gefangenenzeitung "Das Megaphon".

In der Justizvollzugsanstalt Butzbach initiierte Michael Heise in Zusammenarbeit mit


Mitarbeitern der Justizbehörden bereits vor Jahren ein Kunstprojekt von gefangenen
Menschen.

Seine Biographie, "Wege nach Georgia", die er in gemeinsam mit der Autorin und
Sozialpädagogin Andrea Llyod-Jones im Jahr 1999 publizierte, erschien im TRIGA-Verlag,
Gelnhausen, (ISBN 3-89774-034-6 (Hardcover), ISBN 3-89774-033-8 (Pb),1. Auflage
1999).

Die letzten Worte dieses Beitrages kommen von zwei Frauen, die Michael Heise lieben.
Ehefrau Anke und Tochter Denise: "Michael, bitte verzichte auf den Hungerstreik, viele
Menschen in Not brauchen Deine Hilfe, wir wünschen uns und hoffen sehr, dass Du noch
vor dem Weihnachtsfest bei uns zuhause in Speyer sein wirst. Wir lieben Dich."

Haben wir ein Zweiklassenrecht?

Zur Rechtsprechung in Deutschland und den


Fall Michael Heise von Per Aspera
Von Peter Christian Nowak, Journalist

Berlin / Karlsruhe. (15. November 2007). Wie Rechtsprechung in Deutschland - und


nicht nur in Deutschland - funktionieren kann, sei nochmals an folgenden Fall
erinnert. Der Leser möge für sich selbst die Frage beantworten, ob Recht auch
immer zu Recht gesprochen wird und ob es nicht Konstellationen gibt, in denen die
Rechtsprechung sich Zweifel gefallen lassen muß. Zweifel an der Rechtskultur in
Deutschland - Haben wir ein Zweiklassenrecht?

Der Vodafone-Skandal.

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Die herrschende Wirtschaftselite und die Justiz demonstrieren offen ihre Verachtung
gegenüber der Gesellschaft. Wen wundert da der Zorn der Mehrheitsgesellschaft, die sich
in der Sehnsucht nach Recht und Gerechtigkeit verzehrt?

Gegen die Zahlung von 3,2 Millionen Euro, was gerade zwei Monatsgehältern des
angeklagten Deutschen-Bank-Chefs Josef Ackermann entspricht, konnte dieser als freier
und unbescholtener Bürger den Gerichtssaal verlassen. Der Mitangeklagte ehemalige
Mannesmann-Chef Klaus Esser kommt mit 1,5 Millionen Euro davon, der Ex-
Aufsichtsratsvorsitzende Joachim Funk mit einer Million, und der Ex-IG-Metall-Chef Klaus
Zwickel wird eine Geldauflage von 60.000 Euro verschmerzen müssen.

Das Düsseldorfer Landgericht hatte im Vorfeld mit den Rechtsanwälten der Angeklagten
einen Deal ausgehandelt, der gegen eine Zahlung von insgesamt 5,8 Millionen Euro den
Freispruch der sechs Angeklagten bewirkte. Man muss nur die Summe der
Millionenprämien und Abfindungen in Höhe von 60 Millionen Euro, die sich die
Angeklagten Anfang 2000 im Aufsichtsrat von Mannesmann bewilligt hatten, mit der jetzt
verordneten Geldauflage vergleichen, um einen Eindruck davon zu bekommen, für
welchen Spottpreis sich Mitglieder der Wirtschafts- und Finanzelite vor Gericht freikaufen
können. Konfrontiert mit dem Vorwurf des "Freikaufens" verwies der Vorsitzende Richter
Stefan Drees auf die Strafprozessordnung und machte dabei einige, sehr aufschlussreiche
Bemerkungen:

Jedes Jahr würden vor deutschen Gerichten Tausende Verfahren gegen Auflagen
eingestellt, sagte Drees und fügte hinzu: "Es bedarf keiner näheren Darlegung, dass die in
diesen Fällen Angeklagten ganz überwiegend nicht über besonders hohe Einkünfte oder
Vermögen verfügen." Daraus leitete eine Begründung ab, die zynischer nicht sein könnte:

Aufgrund des Gleichheitsgebots im Grundgesetz müsse diese Chance aber auch


"begüterten Angeklagten" zur Verfügung stehen. Ferner gab Drees zugunsten der
Angeklagten zu bedenken, diese seien durch den Prozess "und das überragende
öffentliche Interesse" über eine lange Zeit hinweg "einer überdurchschnittlichen Belastung
ausgesetzt gewesen". Der Ausgang des Verfahrens sei genau so offen gewesen, wie die
Frage, ob die Angeklagten überhaupt Untreue begangen oder vorsätzlich gehandelt
hätten. Zur Höhe der Geldauflage sagte Drees: "Es mag angesichts der heute erzielten
Spitzenverdienste unverständlich sein, sie ist aber geltendes Recht." Das Landgericht
Düsseldorf stützte sich bei seinem Urteil auf den Paragraphen 153a der
Strafprozessordnung, in dem es unter anderem heißt, Geldauflagen sollten dazu geeignet
sein, "das öffentliche Interesse an der Strafverfolgung zu beseitigen", und sie dürften der
"Schwere der Schuld" nicht entgegenstehen.

Ackermanns Verteidiger, Eberhard Kempf, einer der teuersten Wirtschaftsanwälte und


bezeichnenderweise ehemaliger Maoist, begründete seinen Antrag zur Einstellung des

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Verfahrens mit der dreisten Behauptung: "Das öffentliche Interesse an der Aufklärung des
Geschehens ist weitgehend befriedigt".

In Wirklichkeit ist die Einstellung des Mannesmann-Prozesses in der breiten Öffentlichkeit


auf keinerlei Verständnis gestoßen. Die Tageszeitungen und Onlineforen waren voll von
empörten Leserbriefen. Vielfach wurde das bekannte Sprichwort zitiert: "Die Kleinen hängt
man, die Großen lässt man laufen". Meist waren die Kommentare jedoch weitaus schärfer
und nahmen direkten Bezug auf die tiefe soziale Spaltung in Deutschland. Ein Leserbrief
in der Berliner Zeitung gab z.B. folgenden, durchaus einleuchtenden Ratschlag: "Es ist
sehr erfreulich zu lesen, dass Herr Ackermann und die anderen Beschuldigten gegen eine
Geldzahlung frei sind. Das bedeutet ja auch, dass künftig ein Mensch mit normalem
Einkommen oder gar ein Hartz-IV-Empfänger gegen Zahlung von einem Cent jederzeit
von unseren Gerichten frei zu sprechen ist. Ich empfehle allen, die vor Gericht stehen,
einen entsprechenden Antrag zu stellen, unter Hinweis auf die in Düsseldorf getroffene
Entscheidung.

Gleiches Recht und damit gleiche finanzielle Belastung für alle! Gerecht und verständlich
wäre im Fall Ackermann eine Zahlung aus seiner eigenen Tasche in Höhe von 140
Millionen Euro gewesen." Die ziemlich plötzliche Wende und Einstellung des Prozesses ist
Umständen geschuldet, die bisher wenig in Medien behandelt wurden. Zum einen ging es
um das Ansehen der Deutschen Bank und ihres Chefs im Besonderen. Für beide stand
einiges auf dem Spiel. Bei einer rechtskräftigen Verurteilung hätte Ackermann abtreten
müssen, dies hätte einige gewichtige Folgen für die Deutsche Bank gehabt. Ulrich Hocker,
der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapiere (DSW),
begrüßte die Entscheidung mit den Worten: "Es musste ein Ende gefunden werden, das
Schaden von der Deutschen Bank abwendet - dies ist jetzt geschehen" (Tagesspiegel).
Damit bleibe Ackermanns Position unangefochten.

Viele Insider sind gar der Auffassung, der durchgestandene Prozess habe Ackermanns
Position in der Bank sogar noch weiter gestärkt. Wie zu erwarten war, wurde der
"Freispruch zweiter Klasse" von der Finanzelite einhellig begrüßt.

Fest steht auch, dass der Kuhhandel sorgfältig hinter den Kulissen eingefädelt wurde.
Staatsanwälte und Angeklagte hatten wochenlang im Geheimen über die Höhe der
Ablasszahlungen gefeilscht. Alle Beteiligten wollten weitere Untersuchungen und mögliche
Anklagen verhindern. Ackermann, Esser, Zwickel und Co, weil sie durchaus mit
Haftstrafen hätten rechnen müssen.

Die Staatsanwaltschaft und das Gericht, weil sie den gesamten Sachverhalt samt
Zeugenaussagen usw. neu hätten aufrollen müssen und dafür, wie sie behaupteten, Jahre
gebraucht hätten. Nunmehr dauerte der zweite Mannesmann-Prozess zur Überraschung
aller nicht Eingeweihten ganze sechs Tage. Der Vorsitzende Richter hatte ursprünglich

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immerhin 26 Verhandlungstage vorgesehen. Welche Bedeutung hatte nun dieser


Prozess? Sicherlich muss man ihn als eine Farce betrachten. Aber er war mehr als das, er
hat dem Publikum in anschaulicher Weise das Ausmaß der sozialen und rechtlichen
Ungleichheit in diesem Land vor Augen geführt.

Die angeblich neutrale bürgerliche Gerichtsbarkeit hat sich selbst als das vorgeführt, was
sie immer war - als eine Klassenjustiz. Bereits bei den vorgezogenen Neuwahlen 2005, als
die Schröder-Regierung den Bettel hinwarf und damit dem Drängen der Wirtschaft folgte,
eine noch rechtere Regierung zu installieren, hatten sich das Bundesverfassungsgericht
und der Bundespräsident für diese undemokratische Lösung ausgesprochen.

Nach über drei Jahren geht nun ein Prozess zu Ende, der oftmals als spektakulärster
Wirtschaftsstrafprozess der Nachkriegszeit bezeichnet wurde. In der juristischen
Auseinandersetzung ging es um die Bewertung von Zahlungen an Manager in
Millionenhöhe. Während der Übernahmeschlacht um Mannesmann durch den britischen
Mobilfunkkonzern Vodafone im Jahr 2000 waren durch umstrittene Entscheidungen des
Aufsichtsratspräsidiums der Mannesmann AG Bonuszahlungen von knapp 60 Millionen
Euro an den damaligen Vorstandsvorsitzenden Klaus Esser, der allein gut 30 Millionen
kassierte, den Aufsichtsratsvorsitzenden Joachim Funk (4,6 Millionen Euro) und 18
weitere ehemalige Vorstandsmitglieder und deren Angehörige beschlossen worden.

Auch der damalige IG-Metall-Vorsitzende Klaus Zwickel sowie der Betriebsratsvorsitzende


Jürgen Ladberg hatten diesem Aufsichtsratpräsidium angehört und das Ganze abgenickt.
Das Landgericht Düsseldorf musste Ende Oktober den Mannesmann-Prozess wieder
aufnehmen, nachdem es 2004 alle Angeklagten freigesprochen hatte. 2005 hatte der
Bundesgerichtshof diese skandalösen Freisprüche aufgehoben und eine Neuauflage des
Prozesses angeordnet. Die Begründung der Karlsruher Bundesrichter war
unmissverständlich: Die Freisprüche seien fehlerhaft, die Beweiswürdigung voller Lücken.
Im Gegensatz zum Landgericht sahen die BGH-Richter bei den Angeklagten Ackermann,
Esser und Zwickel "den Tatbestand der Untreue verwirklicht". Aufsichtsräte seien "nicht
Gutsherren, sondern Gutsverwalter", hieß es in der Begründung. Nachdem der Prozess
nun endgültig eingestellt worden ist, stellte die Süddeutsche Zeitung die verblüffte Frage:

"Was ist denn nun erlaubt und was nicht in den höchsten Gremien der Wirtschaft? Was ist
den jetzt mit der konkreten Umsetzung der Aussage des Dritten Strafsenats in Karlsruhe,
es sei ‚schlechterdings nicht vorstellbar’, dass sich die in führenden Positionen der
deutschen Wirtschaft tätigen Angeklagten ‚für berechtigt gehalten haben könnten, in
Millionenhöhe willkürlich über das ihnen anvertraute Gesellschaftsvermögen verfügen zu
dürfen’?" Das Düsseldorfer Gericht und seine Angeklagten haben diese Frage eindeutig in
ihrem Sinne entschieden.

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Dagegen nimmt sich "der Fall Michael Heise"geradezu als ein Bagatellfall aus. Warum
aber bei Herrn Heise die Haftgründe ausreichen und bei Herrn Ackermann und Herrn
Esser und Co. beispielsweise nicht, ist mir vorläufig noch ein Rätsel. Da hat die Justiz
noch eine Bringschuld zu erfüllen. Oder doch eine Zweiklassenjustiz?

Weitere Informationen zu diesem Thema und weiteren Themen:

Peter Christian Nowak, Redaktion: !Tacheles - Im Namen des Volkes?!

www.gfa-ludwigshafen.de

Im Einsatz für die Menschenwürde

Sprecherin der Nelson Mandela Foundation:

"Michael Heise Kampagne ist wichtig"


Houghton (Südafrika) / Berlin / Karlsruhe. 15. November 2007. Eine Sprecherin der
Nelson Mandela Stiftung (Foundation) in Südafrika bedauerte in einem an die
Nachrichtenagentur 3mnewswire.org übermittelten Schreiben, an den seit 14.
September 2007 aus bislang nicht offiziell bekannten Gründen inhaftierten
Menschenwürde-Aktivisten, Michael Heise (66) aus Speyer am Rhein, die
"Kampagne von Michael Heise" nicht unterstützen zu können, "was jedoch nichts
an der Wichtigkeit" seiner Kampagne nehme.

Nelson Mandela (90), der frühere Anti-Apartheid-Kämpfer Südafrikas und erste


schwarze Präsident des Landes, hat bereits im Juni 2007 seinen Rückzug aus den
Aktivitäten des öffentlichen Lebens angekündigt. Dem früheren Staatspräsidenten
gehe es gut. Er verbringe seinen wohl verdienten Ruhestand mit großer Freude im
Kreise seiner Familie.

Er plane jetzt seinen kompletten Rückzug in den Ruhestand. "Doch dies nimmt nichts von
der Wichtigkeit der Kampagne von Michael Heise. Wir bedauern, dass Nelson Mandela
die Aktion nicht unterstützen kann.", teilte eine Sprecherin der Nelson Mandela Foundation
in Südafrika mit. Der Menschenwürde-Aktivist Michael Heise befindet sich zur Zeit in
Untersuchungshaft in der Justiz-Vollzugsanstalt Karlsruhe.

Bereits vor mehreren Jahrzehnten hatten der frühere Staatspräsident Südafrikas, Nelson
Mandela und der Menschenwürde-Aktivist Michael Heise schriftliche Korrespondenz. Von
der damaligen Anstaltsleitung wurde der Briefkontakt zu Nelson Mandela allerdings

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untersagt mit der Begründung: "Der Inhalt der Briefe verstößt gegen Sicherheit und
Ordnung. Die Briefpartner tauschen Theorien aus, wie man totalitäre und faschistische
Regime stürzen kann und vergleichen herbei die demokratische Regierung der
Bundesrepublik Deutschland und die von Südafrika mit solchen Regimen."

Gegen das Briefkontakt-Verbot erhob der heute 66jährige Menschenwürde-Aktivist aus


Speyer am Rhein damals Klage beim Oberlandesgericht. Das Oberlandesgericht verfügte
"Die Anhaltung der Korrespondenz ist zu recht erfolgt." Daraufhin legte Michael Heise
Verfassungsbeschwerde wegen der "Verletzung des Rechtes auf Briefverkehr" ein. Das
Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe nahm diese Beschwerde jedoch nicht an. Rund
zwei Jahrzehnte später wurde Nelson Mandela als Staatsgast in Bonn mit allen Würden
und Ehren empfangen.

Heise schrieb in seinem autobiographischen Buch "Wege nach Georgia", erschienen 1999
im Triga-Verlag Gelnhausen, dass er vermute, "der einzige Straftäter der Erde zu sein,
dessen Resozialisierung durch einen Nobelpreisträger und Staatspräsidenten "erheblich
gefährdet" werde."

Unterdessen teilte eine Freundin von Michael Heise mit, dass sich Michael Heise über
jeden Brief, den er erhalte sehr freue. Die vorläufige Postanschrift von Michael Heise
lautet: Michael Heise, JVA Karlsruhe, Riefstahlstr. 9, 76133 Karlsruhe

Mehr Informationen zum Thema:

www.regionalhilfe.de/freemichaelheise
www.regionalhilfe.de/michaelheise

http://118242.homepagemodules.de/t929f72-Wir-bitten-um-Hilfe-Michael-Heise-von-
Per-Aspera-in-U-Haft.html

http://www.britishnewsflash.de/f36-Sonder-Dokumentation-Menschenwuerde-
Aktivist-Michael-Heise.html

3mnewswire.org

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