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Hochschule fr Agrar- und Umweltpdagogik, schulrechtliche Grundlagen

Am Anfang eines jeden Unterrichtsjahres hat die Schulleitung einiges zu tun: Zuerst einmal mssen die Schlerinnen in Klassen eingeteilt werden. (Klassenbildung). Der Schulleiter hat hierbei natrlich die einschlgigen Vorschriften, insbesondere jene ber die Klassenschlerhchstzahlen, dies ist z.B. bei den hlfs maximal 30 (sh 15 luf BSchG: Die Klassenschlerzahl darf 30 nicht bersteigen und soll 20 nicht unterschreiten. Sie kann jedoch um 20vH berschritten werden, wenn der BMLFUW und der BMUKK zustimmen) aber auch z.B. Beachtung eines allf sonderpdagogischer Frderbedarfs, zu beachten. Er hat aber auch auf die sozialen und betrieblichen Aspekte Rcksicht zu nehmen. An den hlfs wird unter Klassenbildung oft die Einteilung der Jahrgnge verstanden. Der zweite Schritt ist die Zuweisung der Unterrichtsgegenstnde in den einzelnen Klassen an die Fachlehrerinnen (Lehrfcherverteilung). Dabei hat die Schulkonferenz ein Beratungsrecht. Schlielich hat er die im Lehrplan vorgesehene Stundenanzahl mglichst gleichmig auf die einzelnen Unterrichtstage zu verteilen (Stundenplan) und den Stundenplan samt der Lehrfcherverteilung der Schulbehrde zur Kenntnis zu bringen. Der Stundenplan muss innerhalb der ersten beiden Tage (in den LFS tlws innerhalb einer Woche) eines jeden Unterrichtsjahres feststehen (Sh 10 Abs. 1 SchUG). Dh am dritten Tag muss der vollstndige Unterricht stattfinden. Jede nderung des Stundenplanes (auch geringfgige nderungen) ist an die Schulbehrde zu melden. Bei Verhinderung eines Lehrers ist vom Schulleiter fr Supplierung (mglichst Fachsupplierung) zu sorgen, bei Entfall von Unterrichtsstunden fr Aufsicht, soweit der Unterricht nicht ohne Erhhung der Gefahr vorzeitig beendet werden kann. Aus wichtigen Grnden kann der Schulleiter auch einen Stundentausch bewilligen, von dem die Schler rechtzeitig zu verstndigen sind.

Mag. Herbert Mantler 18.08.2013