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ESNtrain

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www.esntrain.org

Rotes Kreuz/Sanitäter: Deutschland ist ein sehr bürokratisches Land und es ist Pflicht, dass bei grö-
ßeren Events immer Rettungssanitäter anwesend sein müssen. Die muss man allerdings bezahlen
und verpflegen. Können wir für für diese Zwecke auf die Sanitäter im Zug zurückgreifen oder brau-
chen wir eigene?
Ad Sanitäter: Es befinden sich am Zug Securities mit Erste-Hilfe Ausbildung. Diese sind aber rein für
den Zug vorgesehen. Das heißt, die Sektionen müssten für die Einzelveranstaltungen im Bedarfsfall
eigene Sanitäter organisieren (damit hat die Platform GmbH nichts zu tun). Einer sollte doch immer
vor Ort sein, je nach Gefahrenpotential der Veranstaltung mehr.

Polizei: Müssen wir die Polizei verständigen, dass ein Zug mit rund 700 Personen in unserer Stadt
eintrifft und das diese Personen mit einmal in die Stadt strömen? Die Frage kam auf, weil so eine
große Menschenmenge vielleicht als Demonstration wahrgenommen werden könnte und die muss
man anmelden.
Ad Polizei: Keine Sorge, um eine "Demonstration" handelt es sich bei den ESNtrain Gästen ganz be-
stimmt nicht, weil sie keine Meinung öffentlich kundtun wollen. Nach österreichischem (Verfassungs-)
Recht zählt als eine Versammlung, die unter bestimmten Voraussetzungen meldepflichtig wäre, nur
eine "Zusammenkunft mehrerer Menschen, wenn sie in der Absicht veranstatltet wird, die
Anwesenden zu einem gemeinsamen Wirken (im Sinne einer Debatte, Diskussion, Manifestation usw)
zu bringen, so dass eine gewisse Assoziation der Zusammengekommenen entsteht". Die zu-
sammengekommenen Menschen müssten daher den Zweck verfolgen, eine Meinung zu erörtern oder
anderen Menschen kundzugeben - das ist bei den ESNtrain Teilnehmern nicht der Fall, wenn sie sich
die Stadt anschauen oder zu einem Event pilgern. [Da das österreichische Recht dem deutschen sehr,
sehr ähnlich ist, kann man davon ausgehen, dass die Rechtslage in Deutschland in diesem Punkt
gleich ist.] Der Polizei zu sagen, dass ein Zug kommt, ist aber sicher kein Fehler. [Auch Bernhard hat
aber gemeint, dass wir als "normale Reisende" in den Städten ankommen, so als ob ein ganz
normaler Zug ankommen würde... - Pflicht gibt es, wie gesagt, keine]

Versicherungen: Wie sind die Passagiere des ESNtrain versichert und wie verhält sich das bei der
Ankunft in der Stadt? D.h. tragen wir die Verantwortung wenn jemanden etwas in unserer Stadt bzw.
einem unserer Events etwas zustösst?
Ad Versicherung: Die Teilnehmer müssen selbst (mit-)versichert sein. Eine eigene Versicherung wird
bei der Anmeldung nicht abgeschlossen. Für die Helfer auf dem Zug ist eine Haftpflichtversicherung
vorgesehen. Macht auf jeden Fall einen Haftungsausschluss in die Ausschreibung Eurer Activities,
dann seid Ihr auf der sicheren Seite. Im Prinzip funktioniert es ja nicht anders, als wenn Ihr einen
Event für Eure Austauschstudenten anbietet, die Risiken und Haftungsverhältnisse sind identisch.

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