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DRCKENDES LICHT

OPPRESSIVE LIGHT

Zwei Bume stehen im Schnee, der Himmel, mde des Lichts, zieht heim, und sonst ist nichts als Schwermut in der Nh. Und hinter den Bumen ragen dunkle Huser hinauf. Jetzt hrt man etwas sagen, jetzt bellen Hunde auf. Nun erscheint der liebe, runde Lampenmond im Haus. Nun geht das Licht wieder aus, als klaffte eine Wunde. Wie klein ist hier das Leben und wie gro das Nichts. Der Himmel, mde des Lichts, hat alles dem Schnee gegeben. Die zwei Bume neigen ihre Kpfe sich zu. Wolken durchziehn die Ruh der Welt im Reigen.

Two trees stand in the snow, tired of the light, the sky heads home nothing nearby where the gloom makes its abode. And behind those trees, houses tower in the dark. Now you hear someone speak, now the dogs begin to bark The round, beloved moonlight lamp appears in the house. When again the light goes out A gaping wound remains in sight. What a small life to know and so much nothingness nearby. Tired of the light, the sky has given everything to the snow. The two trees dance with grace, bend their heads and nod. Clouds race across the sod of the worlds silent face.
(trans. Daniele Pantano + lumpy pudding)