Aktion: Wa s

ist

m i t ; d eri Heria tsv e r k i a r i d l u r i g e r i ?

Wie

schätzt; ihr d ie Zukunf t ein?

P os i t i on en Hafen: E i n e E i n s c h ä t z u n g i s t s hwi er i g , d a e s unte r s c h i e d l i c h e " i ht; w oh l s o aus, daß a i bt. K : ; i nnerhal b d e s H ~ r r ~ ~ h e i « 3 en . H s t e m , ­ a ustick en , b z w . wann wann wir u m zu s e h e r i , z unächst h i n a u s z ö g e r n , sie alles a uf zuhärigen, da ß w i r eben u m dann d a r a r i wi ed er w ir Aktionen b r i rigen mü s s e n ,

u ris vo r g e l e g t ha ben „ d a z u nicht vertragsfähig wären. Der Vertrag, den sie einiges Drei­ n och ein p a a r W o r t e . E n t s t and e n i s t d a s Di n g a uf d er Gr und l ag e ' l2 Stu n ­ w urde d a n n , Daraus seiterivertrages, dem wir a uch zuges t i m mt ; h a b e n . d en vor de r S e n a t s s i t zu ng , auf der eigentlich über den Dreiseitenvertrag ab­ a g , d e r u n s d ann p l öt z l i c h z u ­ g est;immt wer d er i s o l l t e , e in 2+- S e i t e n v e r t r wahrschein­ sodaß er u nd abers , und wenns f log. M i t ; e tlic he n Einschränkungen mit dem l ich s c h n e l l e r g ek ü n d i g t a l s abgeschlossen ist. Wir haben gesagt, n i c h t . Da r a uf h i n h a b en w i r ü be r l eg t , V ertrag b e s c h ä f t i g e n w i r u ris erst ma l jeder Vertrag ist; Ausdruck eiries politischeri Kräf teverhpltnisses, d. h., u m auch gl e i c h z e i t i g b e s " e r e Ver ­ w e i t ; e r v erstär k e n , wir m üssen den D r u c k t ragsbe d i n g u i i g e r i r a u s zu k r i e p e r i . Da s s o eir i er i Vert ra g k l a r lichkeit ohne war eiri Kampf um le y a l i " f uhrt; h a b e r i , eirie p ur a ridere Z i e l s e t z u r i g als gaiiz

e rstmal keirie Mög­ Di ri g i s t , w ir s e h e n z u kommeri. D e r g an z e K a mp f , d e ri wi r g e ­ ne ierurig der Häu s er . Da s i s t ; irisofern e B e se t z u ri g . u m den D r u c k

w ir haben ü b e r l e g t , was m achen wir , D ie Situation i s t , e inen Sende r i n stärken. W i r s ind dabei da r au f g e k o m m e n ,

s tall i e r e n . E i n e n R a d i o s e n d e r , d er gariz Hambiirg z u b e s c h a l l e n . k r e qu en z : $6 , 8 MH z . La n ge o b er i n d e n H ä u s e r n w i c h­ sondern n icht; ob de r S e n d e r n ötig w ä r e ­ kut;ier t­ e irie wi c h t i g e H o l l e ge sp i e l t ha t , war, ti g ist. Eines der Argumerite, das daß der de>der aus de@ Häusern gestaltet werde+ müßte, daß er eben unsere S~imr e sein soll, ie auch vom allen verteidigt werdea soll. sind zie mlich groß, anderer se it s a ririehmen k a n n , Also, d ie k&S<qugnzcod ie da s a nhand ei n e r warum sie i st s e i t e n s d e r H er r s c h en d e n s c h w e r zu vermitteln, solchen einer warum aus erst;mal n i c h t m i l i t an t en Ak t i on i m en ge r en Si n ne , s ein wi r d , wie ein Sender, der danri eigentlich recht; populär A ktion h e r a u s , a ngegrif f e n u n d d a n n a u c h g er äu m t ; w e r d e n w ü r d e n . die Häuser
.

z u ver­ d e n H ä u s e r n zu in­ zität h a t , urigefähr d i e entsprech e nd e K a p aw~irde de r P~inkt d i s ­

di e S t i m ­ unsere Stimme, s ondern auc h u m nicht n u r a uch wicht i g , des me der L i n k e n i n H a m b u r g w e i t er zu verbreiten. Dies ist auch eine Chance w eiterr e i ­ s ondern auc h u b e r a m Hafen f e s t z u m a c h e n , nur n icht a l l e s Senders, chen D a s i s t gen a u d a s , w orauf d i e M e n s schnel chende polit ische Kämpf e z u ber ich t e n . eine a l.so daß de r S e n d e r sehr schnell Popularität; kriegt, auch +art;en, le Verbreitung. Das geht soweit, bevor der Sender überhaupt angefangen hat «s e ~ d em, d i e » e p u e a z s c h a n m e h r m als in den Organen der bürgerlichen Presse genannt worden ist und daß sogar die Send ~ / , i n de r mj.r gesagt habe+, daS wir worden ist. erst mal n i c h t s en de n , von Radio 107 und Radio Hamburg übertragen ( 200 ?i 00 L e u t e auf auf von uns durchßeführten öffentlichen Plena So wurde , d.ß. ) klar, d a ß d a s ein breites Bündnis a n der H a f e n s t r a ß e d er Bald u i n t r e p p e zu installiere>. ist, innerhalb der Solidaritätsbewegung einen gro3en Sender

D as Ding is t '

17

AKTION 5/87

Aktion: Ihr habt im Juli die

off izielle Wiederbeset zung gemacht. Vorher ein Ding

wohn­

auch sc:ho n w i e d e r L e u t e i n e i n i g e u. Wo h ri u n g e n . War d a o t;en ja n icht m e h r z usammenhing, di e V e r h a n d l u n g e n das m it der Auf kündigung R e e m t s m a s w e iter zuf ü h r e n ?

an der als weiteres Druckmittel gedacht;. Das Wesentliche H afen: Das w a r R eemtsmageschic ht e i s t ; , d a ß e r k l ar g ema c h t h a t , da ß. e s L ös un g s m ö g ­ lichke i t ;e n geben k ö n nte • A ktion: K a n n s t
Hafen:Wi r

> u D a s m a l e t w a s er l ä ut er n '?
i i vor d e r l

E i n g ä n g e n g e b a u t ;. V on I n n e n s e n a t o r Wi r h a ben aufrief ordert;, die Poller a bzure i s s e n . P awelc:zyk wur d en. w i r n icht . A n d e r e r s e i t s h a b e n w i r g e sa t; , m acheri wi r n ein, d a s z unäc:hst g e s a g t , e ine m Ze it p u n k t z u i n s t a l l i r en , e in takti s c he r F c'. hier , d i e P o l l e r z u ga s war etest igt s i n d . U n s e r Z i e l i s t eben v on. inne n komple t t b o hne Qa Q Q j e H ä u s e r ' ne Au s e i n a n d e r s e t zu n g w oder d ie Wi e d e r b e s e t z u n p u n d n i ch t d i e E s k a l a t i on h a t t e n d a Pa n z e r s p e r r e

zu. f ühren. Mir haben uns gesagt, taktischer Fehler, gu4, ®reis von drei Kilometern nichtauf tauchen, nehmen wir wenn die Bullen um Ua es hin, daß die Poller von einem kleinen Bauarbeitertrupp abgebaut werden. ein­ Die Bullen haben daraufhin den Streifendienst in St. Pauli- Süd zeitweise P u n k t k e i n e n W er tdiesem auf an gestellt. ' ~Yir haben eben gezeigt, daß wir an di ~ e m sich der Senat ziemlich schwer getan, Eskalation legen und. da hätte okay, er tritt von Punkt zu eskalieren. Am selben Tag hat Reemtsma gesagt, e inlichen A u s l e g u n gen w i e seinem enge bot z u r ü c k , w e i l d i e St ad t m i t al l en k l er ris~ z.B. wegen der Paar Betonklötze an der Straße einen Kampf um die Häus kiert, daß sie imgrunde gar kein Interesse an einer „friedliche Lösung hätten. zunächst einmal doof da und mußten natürlich gleich behaupten s o standen d i e o bwohl si e "friedlichen Lösung" interessiert, sie wären weiterhin an einer vorher keimen Schritt in diese Ruchtung getan haben. Aber sie wollten es wei terhin hinauszögern, wollten weiterhin ihre Verzögerungsschiene f ahren, die = s ie immerhi n s e i t W in t e r l e t z t en J ah r e s d ur c h z i eh en . Sie haben versucht, durch massive Polizeieinsätze und u.a. Zerstörung sämt l ichen p e r s ö n l i c h e n E i ge n t u m s v o n e i n i g e n Le ut e n u ns k l e i n z u. k r i egen . Na c h­ dem dies nicht gelungen ist, haben sie die langfristige Zermürbungsstrat egie aagesetzt, die bisher lediglich ganz am Rande gefruc..htet hat; eben bei. nur s ehr weni ge n E i n z e l n e n . eeeee 4 w egen der Be t o n k l o t z e
' . • ~ .

ihe Deaen Qhd

Herren ! Von der Kuba-Krise zur

.-„-Poller-Kr ise — ei>e Doaokretie ia Kaayf «ider das Gespenst des Wel tkoaauni saus.
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es Jüngste Objekt de iroaa+hisans ist die Hefenstr. — Hipp ~

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Aha­ - -, Herr Professor-- - f Eine Frage — bitte!

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Schön. da i.st di ® Hafenstr • ~ eber m is t arm Ps~elschlks Sch~einebucht Lieber tc<'SP

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% Lieb«~

AKTION: Nie stehst >u dazu, daß Dohaaayi die Verhandlungen mit Euch nur des­ daß die SPD nicht; hinter ihm steht wedel er wuS4e, w egen geführt h a t , sprich, daß der Seaat diese ganzen Verhandlungen entwerten wirdV daß es HAFEN: Also, ich E~ehme aa, daß er das wußste und ich nehme weit;er an ziemlich viel taktisches Kalkül bei dem Tyy ist. Er saß 19'77 immerhin Kr3.sens t'ab wegen Siogadi sehu als S t aat sse kre tär de s Auswärt igen Amtes . Dohnaayi ist bekannt als crisismanager. Hier sieht er wohl auch die Chance wie Nille Brandt dies auf zu profilieren­ — ähnlich sich auf der lokalen Ebeae i ist dieser Vergleich etwas höherer Ebene mit den Ost verträgen tat;. Sicherlicl überszogen, aber, imaerhin steuert Dohaanyi ja wohl auf ein Bundesamt zu,. Das weil ist gleichzeitig das Ding, weswegen er solche Knebelverträge v orschlä g t , er seinen polit;ischen ®erdegang nicht auf Jahre an uns koppeln will. Nenn wir u ns nich t i h r e n I n t er es s e n g en e h m ä u ß e r n , und der Typ sitzt in 2 — $ Jahren z.B. als Außenminister in Bonn, dann wird ihm das alles links und recht;s um die Ohren geklatscht; • Klar ist auch, daß er jeden seiner Schritte mit Innen s pielt j a senator Pawelczyk ( 2. Bürgermeister, d.R.) abgesprochen hat;. Der v on Dohaanyi ; d e r a l l er ­ den duhmaaa bei dem Ganzea, den bösen Nidersacher auch im neuen Senat nicht mehr vertreten sein wird und w ie man wei ß , dings, dann wohl nach Bonn oder Brüssel abdüst - und. deswegen locker die Veraatwor­ zumal er dann hier vor Ort tuag für diese Buhmaaafunktion übernehmen kann, nicht mehr greifbar sein wird. Zur Entwicklung nach Reemtsma: Die Xiederbbset zuag war total wichtig, einmal, weil wir dem Senat wir nehmen uns die Häuser - so oder so. Neben den von uns besetzten zeigten, Häusern haben wir auch Schmaals Hotel mitbesetzt, das mit unseren Häusern ia baulichem Zusammenhang steht. Die Stadt sah sich außerstande, dagegen vorzu­ gehen. Die Niederbestzung ~urde eben durch das breite Bündnis von sehr vielen (das ist eigent;lieh von der Pat;riotischen Gesellschaft M enschen ge t r a g e n , a lso von d e r ein Verein, in dem das Großkapital der Stadt organisiert ist;, w eil d e ren Interessen A EG über SAGA, H a sp a u s w . ) Es ist schon sehr merkwürdig, sind als unsere. Die denken sich, sie müssen für ihre Geschäfte ganz andere die notwendige Ruhe schaffen und. können keine Radikalisierung des gespannten sol­ p olit i s c h e n K l i m a s i n d er St adt durch eine Räumung gebrauchen. Aus einer chen Motivation heraus ist es erklärlich, daß da plötzlich der Kapitalismus und d.ie Ant;iimpis so e ine Front machen gegen dea Se~t . Es war wohl auch eia Stück Verarschuag. Deaa die haben da so eine komische Erklärung gebracht, <ie auf ein Bismarkzitat zurückgeht. Da s taht so ziemlich e i s e r e a K a ~ z e l e r h a t z u gewi ss e n A us e i na n d e r opfern. setzun­ wortlich drina, s elbst de r er keine preußischen Greaadiere gen auf dem Balkan gesagt, dafür ~ürde der Hafenstraße -f'ür diese

Das heißt auf uasbezogea überset;zt: Eine Räumung

Untermeasehen würden sie keinen deu.tsehwn Bullen opfera. Die hatten das wohl von der Patrio­ i rgendwie a n d e r s g e m e i n t , aber trotzdem, das war nicht nur ehern. Bürgerschaf ts­ sondern auch von Mi c h ae l H e r m an n ( tisehen Gesellsehaf t, z wischen Sena t und abgeordneter der GAI und Mitglied der Vermit tlergruppe Hafenstraße, d..R.)Reemtsma, dem Probst von Hamburg und den Präsidenten der Fachhochschule, der Hochschule f'ür Wirt schaf t und Politik und der Hochschule f ür bi l d e n d e K ü n s t e unterschrieben. Die haben sich dann nachträglich für Biese E ntglei s un g entschul d igt . AKlIOE: Nie verhält es sich mit der Be~leiehung de c St;romsehuldea'? Der Senat hat gesagt, die Ge ctfLe.'-~te müßte im Zuge der Verhandlung mit auf den

Tisch.
wir haben gesagt, daß wir mindestens 2 1/2 Millionen Mark Repara­ H AFEN: Nun , u ns durch d i e Auseiander­ tioaskosten für Kriegsschäden fordern, die setzungen mit den Schergen eat;standen sind. Dies wird dann höchstwahrschein­ lich von denen dann rr itverrechaet. Doch dies ist im IKomeat echt kein Thema. uns eh ge h ö r t , nur d i e Also, die Ãiederbesetzuag: +or haben uns genommen, was scharfe Stadt sah sich nicht ia der Lage, darauf zu reagieren, bis aauf 'be ber er s t r na l m a c h e n Enzyklika, in der sie sagen, das dürfen die ja garnicht, unter gewissen Druck gest ezt, sondern wir nichts • Aber nicht nur das hat sie a uf den D ä c h e r n auch der weitere Ausbau der Sicherung gegen Angriffe wie z.B. der stacheldraht und die Abst;andhalt'er gegen Hubschrauber — die Antennen ~ ie wie aüßte n sehen, aussehen — die Häuser eben voa allen Seit;en geschützt sind.
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schleunigst unter Dach und Fach kommen. d aß die V e r t r ä g e Dann ging es so weiter, daß Dohnanyi uns unbedingt zum Gespräch laden s chon wieder n awollte. ch Syl t Wir sind dann auch prompt hingefahren. Doch da war er wenn wir uns mit dem nochmal überlegt, in den >rlaub abgedüst. Mir haoen d ans abgibt, an einen Tisch setzen, dann wollen wir zumindest, daß er eine Garantie aller r order ung, nämlich Rücknahme aller Häumungstitel, Herausgabe daß unsere Häuser für uns als Bewohner und ein Wiedegenschluß an das öffentliche Versor­ - Zunächst h a t e r so rumgedruckst und wolltedann irgendwelche Äu­ gungsnetz. ßerungen in der Presseerklärung dieses Tref rens machen, das noch stattfinden sein sollte; etwa in Richtung: Zieksetzunge der Verhandlung ~it uns sollte daß auf unsere Forderungen eingegangen wird. Wir jedoch wollten nix mit Zielen w i r u n s n i ch t mi t d em a n e i n en wir wollten jetzt Garantien, s onst s e t z e n Tisch. s ich pe r s ö n 4 als einzige Garantie gehen, daß er er könne D arauf hat , e r gesagt, lieh dafür einsetzen wolle. Also, nur auf ganz massiven Druck hin ist er dazu gebracht worden. Der Druck war nämlich der, daß er die sonst Ge­ er sein eigentlich er "f zugleich riedlichen Lösung", s icht v e r l o r e n h ä t t e ; w eg e n e b e n d gar nicht will. ziemliche Belastungs­ Also einerseits ist klar, daß das gleichzeitig auch ne situation bedeutet - d.h.z.B., daß Leute in ihren Zfiümruern kein Licht haben; daß sie durch d.ie Verbarrikadierung Tag und Nacht nicht mehr unterscheiden können; daß ständig Nachtwachen gef ahren werden müs--en; daß jederzeit mit einem Blit;züberfall durch die Schergen gerechnet werden muß • Es km.n einen auch An­ heißen, je länger die das hinauszögern, daß sie nur darauf warten, auf den hi sie angreif en konnen. l aß zu f i n d e n , r den Ha fe n b e z e i c h n e t , d i e sen es ist Also i)ohnanyi hat das ja als Bewährung.sprobe fü Bock auf Ver träge haben, aber g artez o s t a n d . E s sit nicht so, daß wir anliegt. i e inzige prakt;ische F orm d.ie e ben die d.ie aus Wir haben natürlich d anach die Wiederbesetzung und durch s ich j a GenossenInnen a u c h ü b e r l an ­ und wir Holland, Kopenhagen und auch aus Städten der BRD, die mit ei n g e k l i n k t h a be n , den Entwicklungsprozeß, die Kämpfe g e Zeit i n zusammen große Schritte in Richtung Kollektivitat und Vereinheitlichung an e ine ganz w e s e n tlich e Phase. Standpunkten gemacht haben. Das ist; von hohen Bullen die besagen, daß ihre ~TION: Es gibt öffentliche Brief e stichwort: Bullenputsch l — Wie Grenzen der Loyalität erreicht sind.. ait Wissen Dohnanyis - der dann den sei es also schätzt; ihr das ein, fj ells es, sei es, daß er geliMt w ird — die In n en behörde oder überraschten spielt; v orn der B u l l e n s e i t e h er vor einem Vertragsab-cr.luß Fakten schaff t'? ist sogar recht unwahrscheinlich, daß sie das versuchen wollen. sie das werden Das werden sie nicht pur vor dem iauner durchz<8hen wollen. Wir glauben also nicht, durch eine Vertrag hätten sie jede Moglichkeit wir politisch Ruhe. Das G genteil wird angenommen, das um wieder Razzien o.ä. durchzuführen, um uns auf diese Weise n utzen wer d e n , s ich di e zu zermürben. Schon im jetzt vorliegenden Vertrag si.ehern sie weiter zu >Üglichkeit, die Schergen und den gesamt;en Behördentroß durch die Häuser jagen.

Vertragsabschluß,

h Th­ Unsere Perspektiven liegen auf einer anderen Ebene. Es gibt bei uns a f d men, die weiterentwickelt werden härmten. Sagen wir die Zusammenlegun rung. Hier müssen wir genauer hinsehen und. eine e ntsprech e nde K a m p a gne e n t ­ wickeln, d . h . , d i e Ar bei t i n den Stadtteilen hierzu intensivieren. Ein R' h­ teres Ding ist, viele >afens<raßen in der Stadt zu schaffen, in diese tung weiter voranzutreiben. Dies sind nur ein paar Stichworte. AKTION: Ihr wollt aleo die Forderung nach Zusammenlegung d.er Gefangenen ver­ s t;ärkt i n d i e S t ad t t;ei l e t r a gen '? K a m p f e , d i e i s ol i er t v on ei n an d er z ~ betra c h ­ HAPEN: Ri c h t i g , da s s ind ke in e ten sind, die jedoch verschiedene Gewichtungen haben. Es gibt jeden­ f alls e t ; l i e h e A n s ä t z e , d i e l o i s c h er we i se i n un s e r em Ko l l ek t i v l e ben e i ne arüber hinaus Verbreitung finden. Dazu ist Rolle spielen, die aber auch zu weil so die vers chic denen Be zuge der Kämpfe eben dieser Sender wichtig, einander deutlich gemacht werden k

onen.

AKTION: Was ist mit dem Lautsprecherwagen'? Wir haben durchgesetzt, was sonst in. der Stadt eigentlich verboten isi HAFEN Abgesehen von d.en zwei Tagen vor der Wahl - mit Lautsprechervragen durch die Stadt zu fahren. Sie haben sich beeilt, das schnell zu genehmigen, zu kriegen. Diese Aktion w eil si e S c h i ß h a t t e n , an d i es em Pun k t wi ed e r Bamb u l e zur aktuellen Situation hat 'ne ganze Menge gebracht. Wir haben Ourchsagen auch in ent'legenen Stadt tei.len zu Diskussionee.zu g emacht, h a be n versucht , komaen. Das hat z.B. bewirkt, daß viele Schüler an uns herangetreten sind; mit ob wir nicht oder, das s L e u t e g e s a g t h a be n , sie machen e in Stadt t;eilf est o der im B e t r i e b e k Y ihnen zusammen.was rüberbringen können. Oder in der Schu~+ ne Veranstaltung durchzuziehen. Das ist natürlich toll, das s onstwo mal ' bringt einfach was. zum Sender. Das Problem i,st Der Lautsprecherwagen ist auch so ne Vorstufe e inf ach, da ß e s b e i m N a g e n e i n e n f e s t e n V er an t wo r t l i ch en gi b@, d er d en T ep c t wohlmöglich den Bullen vo riegen muß, sonst bist Du die Anlage schnell los.

Der Nagen kann ja nicht' jedesmal mit v ierhundert Leuten geschützt w e r d en, da s
muß schon mit einer kleinen Gruppe gehen. w enn es l ä u f t ?

AKTION: Wollt ihr das weitermachen — unaohängig vom Radio,

HAFEN: Ich denke, daß überschreitet erstmal unsere. Kräf t'e • Bekl im u m Sachen ä r Lautsprecher­ en, das

wagen kannst Du persönlich Gespräche führen

kannst Du beim Wagen nicht; die Leute müssen zum Sender in den Hafen kommen, um die Rede b e i t r ä g e v o r z u l e g e n . A b e r w i r h a ben a l s d i r ek t e s Kon t ak t mi t t e l nicht nur den Wagen. Wir haben in der Vergangenheit. x- mal die Hafenstraßen­ f ilme g e z e i g t , i n k l ei ner en Kr e i sen , wo an sc h l i eß e n d m i t d en L e.ut e n g eq u a t s c h t wurde. Es ist klar, daß die Lautsprecherwagengeschieehtein ihrer wirkung re­ so<am-wie Lebens­

lativ begreasN ist. Über das Radio ist es hingegen möglich, g e f ühl rüber zubri n g e n .
HAFEN: Ja genau, wir kommen ihnen da entschieden entgegen.

AKTION: Dohnanyis Lieblingskin@ ist; doch die

"Redienstadt Hamburg"..

.

.

AKTION:Einerseits ja — andererseits gibt es da ganz unterschiedliche Vor­ d i e s e s M e d i e m v e r b r e i t e t wer d en s ol l e@ stellungen, welche I nhalte ü b e r A l s o z u I n h a l t : Ne nn z . B . ein Beitrag zu El Salvador komat, da hatten wir das so diskutiert, daß der Beitrag nicht; losgelöst sein soll. sondern, Also nicht; so ein Beitrag über exotische Kämpfe am Rande der Welt;, d aß die Me n s c h en , d i e s i ch h i er f ür e i ns e t zen a uf z ei gen , wo . s Ho i e können Par al l B ee l en züge sich in den Kampf um den Haf en einklj«~ ­ sehen, w eshalb s i e aufgebaut werden. Es sit ja nicht so, daß wir in dieser Gesllschaft nicht Inf ormationen herankommen könnt;en. Du kommst zweg an Inf ormationen ran aber kriegst z.B • in Radionnachricht'en nur noch schlagwortart;ige Übersehrif ten ge­ liefert und keine Zusammenhänge. Das Informationsbedürfnis über den Hafen ist ja sehr groS • Unsere zu Flugblätter 50.000 z.B. — oder die der Unterstützer haben mittlerweile Auflagen bis Stück erreicht. Die sind, innerhalb weniger Tage einfach weg. um den Erhalt der Hafenstraßenhäuser In der Zeit, in der hier, in Hamburg, gekämpf t wi r d. , h a b e n s i e k ü r z l i c h zwe i m aohne l ger daß äum t , k ön n e Hamburg n z ur s e ein l ben nenneb­ Zei t bier in Häuser in Freiburg geräumt werden usw., ~E Ã :
> l AK T IO N 5 j 8 7

a ls Faus t p f a n d werter @iderstand läuf t, wie die Herrschenden die Hafenstraße s acken wir den H i f e n w enn wegen de r R ä u m un g B a m b u l e abgeM, b enutzen; d . h . , ein. Es i s t d o c h k l ar , i mmer , wenn in der Stadt was abgeht, ist; der Hafen da­ für verantwortlich. Das wurde ja Deutlich an den Vorgängen um das Hockkon­ zu dem der Veranst'alt;er mehrere hundert Ein­ a uf dem Ki e z , z ert am Wochen e n d e t xit ts k a r t e n z u v i e l v er k a u f t M CCe . Di e L eut e k am e n n i c h t me h r i n d i e Hal l e rein. Daraufhin gab s Zoff und die Halle wurde beschädigt. Die Bullen kamen, und vert r i e b e n S i e L e u t e m i t ; K ~ ü p p e l n , J en e , di e um ihr Geld geprellt wurden. Daraufhin wurden die Bullen vier Stunden mit Flaschen beworfen, Reifen haben zufällig mitgekriegt, weil dies alles gefackelt usw. +ir vom Hafen haben das unserer unmittelbarer Nähe ablief. In der Bildzeitung stand am nächsten Tag zu l e s e n , d a ß w a r e n a l l e s P un k e r , und Punker s ind in Hamburg gleichbe­ deutend mit der Hafenstraße • Demnach ist doch klar, daß nur der Hafen d er Aus­ auf dem o bwohl kei n E i n z ü g e r von uns auf diesem Scheißkonzert war, l öser wa r , auch so üble Sadovtdios gelaufen sind. Wir würden uns gegen einen solchen La­ den oder für so ein verwichstes Konzert nicht gerade machen. Trotzdem wurde zusammenge­ d araus noch e i n e V o l k s r a n d a 1 g , wei.l die Bullen auch noch Touris n ietet h a b e n .
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lkit dem Faustpfand Hafenstraße in der Hand versuchen d.ie Herrschenden auch was sich an +iderstand bzw. Solidarität - auch außerhalb Hamburgs alles, regt, nieder z u h a l t e n • D i e s zeigte sich oei vielen Gelegenheiten: Z.B. bei der Demo am 20 •12 • '86 zur Hafenstraße, bei der der BGS an der Anschlußkund­ gebung das Geriet um die Haferistraße weiträumig regelrecht dicht gemacht hat. sirß Damit wel l t e n s i e , d e m o n s t r i er e n , d a s sind nicht mehr eure Häuser, das unsere Häuser — ihr habt da nichts mehr zu suchen. Diese Faustpfandstrate~ie wurde von den Bullen ganz massiv und offen demonstriert; so nach dem Kotto : wrenr ihr euch nicht ruhig verhaltet, dann stehen wir in den Häusern. AKTION: Eben dies ist ja fester Bestandteil der Zermürbungstakt;ik seitens der Schwe ine . s-.ichs Knebelverträge, solche HAFEN: Ja , d a s i s t a uc h d er P un k t , w eshalb s i e e ben jederzeit bei unge­ Disziplinierungsverträge rausbringen, die „-'edes solidarische Verhalten nehmem Verhalten kündbar sind. So wird versucht, zu vernichten, Das ist reine Erpressung, Knebelung. u nsererse i t s H ä u m u n g , nach AKTION: Gib t e s e i n K on ze p t od e r V or s t e l l un gen , w as nach e i n e r e inem sof o r t i g e n A b r i ß p as s i er e n k ann V H AFE5: Al s K o n z e p t s t e ht er s t m a L d i e alte Berliner Linie: Eine Million pro
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Was uns angeht, die Bewahrung des gollektivs, kann ich nicht so leicht beantworten. Das hängt erstmal vom Stand unserer Entwicklung ab und weiter ist z u rechnen h a b e n . uns klar, daß wir bei einer Hämyung mit ca. fünf Jahren Allee eben vor dem Hintergrund, wie und auf welcher Ebene das abgehen wird. Im Knast können wir höchstens fü r die Zusaaunenlegung kämpfen.

ein ganzes ~tü cke der Entschlossenheit und der Militanz be­ also, A KTION: D.h . daß mit dem Hücken zur gründet sich auf der psychologi,sehen Haltung, Rand gekämpf t wird~ her­ A lso di e E n t s c h l o s s e n h e i t begründet sich klar aus dem Kollektiv i n der L a g e , uns ist abguß deut lieh g e s a g t w e r d e n . K e i n e r v on aus, das als Ind i e ine s olche En t s c h i o s s e nh e i t viduum auf zubringen~ Die Hückenstärkun erfährst Du nur aus dem Kollektiv her­ M e n s c h s i c h g ege n ­ aus — dadurch, da ß se i t ig immer wieder anpowern kann, wenn mal Jemand die Ohren hängen läßt. Das kannst >u auch nur durch die gemeinsa­ m e Diskuss i on , d u r . c h k o l l e k t i v e s Hand e l n erreichen. Nenn mal Jemand von uns in s chon ei n i g e den Knast einfährt, was z.B . >ale vorgekommen ist, s o ist e s klar, daß dann von uns als Kollektiv eine Unterstützung läuft. Dann ist es wichtig z u w i s s e n , D u s t e h t den S chwei - ~ n en nich t a l l e i n e g eg e n ü b e r .
AKTION: Nach so einer Räumung brauchen d ie Her r s c h e n d e n eine Rei h e was gelaut en um das, S chauprozess e n , ist, im Naehherein zu legitimieren. Da­ z u werden a uc h be s t i m r ate L e ut e b e n ö t ; i g t , eben solche, die bereits jet zt durch Pressekampagnen an die Öffentlichkeit 4 oder Leu te , d i e s ch o n g ezerrt w e r d e n ; so viele Verfahren haben, daß sie eh wir mit ei ne m B e i n i m K n a s t s t e h e n . D i e > r a ge f ür un s vri r d s e i n , f ür u ns, di e und wichtige Aufgabe nicht i m H a f e n w o h n e n , d a s i n s o e i n em Pa l l ei n e gr oße oder auf uns zukommt: Nämlich die Betreuung der jenigen, die im Knast sitzen, eine Solidaritätsarbeit zu d.en Gefangenen zu machen; uns au.ch darum küm­ z u sorgen h a b e n , daß d~ mer, wie wir das politisch ani>acken, indem wir dafür Thema Hafenstraße polit isch nicht vom Tisch ist. von sie wü>den jetzt ~egen des Senders räumen, der D.h., a n g e n o mmen, V ielen al s n o t w e n d i g e r und richtiger Schritt angesehen wird, muß 2 w enn sie de n e i n e n S e n d e r u n d u n s a br äum e n , w erden so f o r t auch klar sein, was technisch kein Problem ist und schon jet zt als n eue Sender b e r e i t s t ehen, Möglichk ei t s t e h t . A ber an d iesem Punkt soll nicht allzuviel festgemacht werden n i c h t p as ­ Das ist wohl sicher ein Stück Antwort darauf, weswegen das b i s h e r siert ist. Viele haben eben begriffen, daß das Projekt; des Senders fortgesetzt werden muß. Davon ist auszugehen. Vom Prinzip her ist das Prblem des Senders d urch ein e R ä u m un g n i c h t g el ös t . A l s o mi t dem An l a uf en ei n e s z weiten S e n d e r s n ach eine r A b r ä a i m un g i s t u nb e d i n g t z , u r ec hn e n r D a s m u . ß b e k a n n t s e i n r D e n n dies bedeutet gleichzeitig einen Schutz für den bestehenden Sender. Dahinter steht eine polit ische Kontinuität, die fortgesetzt und von einer relativ>:gro­ a ndere Bede u t u n g , ßen Breite getragen wird. Der ~ender hat auch noch eine denn sobald die Vercragsscheiße wieder konkreter wird, werden die Springer­ presse und. die Mopo und die anderen Medien extrem gegen den Sender ichießen. starten Sicher werden sie mal wied.er so 'ne HAF- Kampagme o d.er so Äh n l i c h e s e twas ent g e g e n ­ — RIit Hilfe des Senders müssen wirder Hetze ( "RkF on ra d i o " ) . setzen. Ein anderer Aspekt ist der, bisher sahen wir uns immer genötigt, in zurückzugreifen - in Form gewissen Situationen auf die bürgerliche Presse von Presseerklärungen unsererseits. Den bürgerlichen Medien gegenüber ist d ies ein e i n k o n s e q u e n t e H a l t un g , d a w i r e i n e r s ei t s s a gen , wi r ar bei t en ni c ht mit ihnen zusammen; andererseits tun wir es punktuell doch in der Annahme, die Medien für uns nutzen zu können. So ausschließlich darf dies auch nicht; weil es i n n e r h a l b d e r bür ger l i c h en ~ ed i en i mm e r n o c h v e r e i n ­ g esehen werd e n , noch versuchen, z u , a r b ei t e n ­ -ogar zelt Leute gibt, d.ie v ersuchen, k o r r e k t irgendwas von dem durchzusetzen. Klar ist, daß Mensch sich denen gegenüber verhält • korrek t

traße, wenn d j e AKT IQE: Eine we itere 'rage wäre, was pas iert reit der Haf ens also zieht, senates tPeilen d e s Befriedungsstrategie v on 3ohnanyi ' u n d u m die Haf e n ­ und es nachdem ein neuer Vertrag akzeptiert worden ist; wieder r u h i g e r wi r d~ straße KhZEN: Einerseits wird es dann tatsächlich etwas ruhiger werden,6'A fach des­ abwandern können, wegen, weil die ~eute langsam ins Genesungswerk " skalat i o n s s t u f e i s t woh ]. eine w eiter g e h t ; . D e n n d i e s e w enn das n oc h s o lange auf 3auer nicht so durchgeführt werden kann. eitlich begrenzte Sache, die als ~; ~ für drei Jahre Mietverträge hatten ir waren ja schon mal legalisiert, k ai zum V e r g l e i c h d . e n v o n D o h n a n y i ö f t ; e r s g e n n t e n S ch r ö d e r s t i f t he r + @ zi ehend: Die waren ja auch legalisiert; und. haben sich befrieden lassen. Die haben eben z.B. Theater usw. Sir sind e ben eine ganz axidere Ausdruckf ormen gehabt', wie ein anderes Selbstverst ändnis er­ a ndere Szene , d i e sich im Verlauf der Jahre arbeitet hat. So wur.ien oei uns innerhalb einer durch bestehende Verträge ('I9P4 — 1986) relativ gesicherten Zeit immer wieder Themen behandelt, die über e lbst h i n a u s g e h e n u n d h a o e n unsere eigene politische Identität nicht aus uns d.en ~-~gen verloren. Solche Theman waren u.a. Günther Sare, die Stammheimf ilm­ was Pemie "e in H~burg, der Tod von Hans Kock in Amsterdam und etliches ­ z .B. be i mehr, Bull enü­ von verschj.edenen Leuten aus de~ Hafen mit getragen wurde berfällen in anderen Städten wurden Barrikaden geba~t usw - also bei Anlässen, ne Reaktion von Hafen gekommen. Das s ind i s t

wo so Schweinereie n g

elaufen

zieht si~ih nicht nur auf der militanten Ebene hin, das geht weiter bei unserem an denen a uc h v i e l e G e n o s s I n n e n a u s d e m A u s l a n d t e i l ge ­ b undesweiten T r e f f e n , wo nicht nur s o e i n k ul t ur e l l e r Rahm e n ge bi l ­ z .B. Sy l v e s t e r , nommenh haben ­ > anches kon k r e t i s i e r t wur d e . s ondern i n d e n i)iskus s i o nen i n hal t l i ch det, Als breiteres geht es auch um das Syabol Hafeustraße • Dieser Anspruch ve rloren. Viele Le ute verpflich­ hie r te t und de r wird nicht s o e inf ach aus dem Auge - n äml i c h d a s Bew~ s t s e i n » T e i l d er k äm­ haben so i h r e p o l i t i s (;he Iden t i t ä t pfenden Linken zu sein - erst; durch ihren Einsat z im Kampf um die Häuser ge­ wonnen und begreifen dies als Teil ihrer persönltichen Geschieht. Das ist nicht • mehr wegzuden.;en. Da s h a b e n s i e < ü r s i c h g esponnen Es gibt da innexhalb der Herrschenden einige Typen, die damit i ann in d edaß r zweite Vrechnen, dies zu einem späteren Zeitpunkt anders wird: Z.B. der Koalitionsvexhandlungsrunde der F>P, ein gewisser Imotßlienmakler namens Vogel, vertretener Typ namens Kirch­ owie sein e benfalls i n d i e s er e r l a uc h t e n Rund e e in Künst ­ ner (Architekt). Diese Beiden wollten direkt neben der Hafenstral3e wie weil, ~ie habe@ dieses Baurorhaben jed och zurückge zogen, l erhaus b a u e n . stehen sie einer friedlichen Lösung des Problems nicht im Wege V ogel sa g t e , wollten . S t i c h w o r t : 'hfeiße Weste. nie­ Der Imobilienmakler Vogel hat z.B. noch mehrere Imbilien in St. Pauli- Süd. Der rechnet nu f'olgendermaßen: Erst;mal halten wir die Grundstückspreise graue Haare ha ben und di e drig. Aber in 'lO Jahren, wenn die B e w o h n e r I n n e n a ngezogen wer d e n . ausgezogen sind., dann können die Preise wieder j etzt a k t i v e n Dann ist alles nur nur noch ein bunt'er Fleck in der Landschaft und zudem sei noch Klar, diese Gefahr besteht. Am Rande was ne t tes fü r das Touriste~auge. zugleich S>nierungsbeauf tragter des Kirchder erwähnt, daß dieser Architekt — d a kommen ein em s c h o n d i e w ü s t es t en Senates für das >chanzenviertel ist. Ge d an~e n. zwischen Ho­ Was nun das Hafenrandgeoiet betrif f t: Die denken erstmal daran, am Fischmarkt tel "Hambuger Hafen" und dem noch zu bauenden Hotel "Sheraton" wo ihre Touris rumschawenzeln können, damit s o einen b u n t e n F l e c k z u h a be n , noch genug sie nicht nur die neubebauten Hotelflächen sehen. Für dis weiteren Bauvorhaben u sw haben sie ie Boutwiguen, Galerien, Goldschmieden, Ateliers Platz in ~t. Pauli. Hier machen sich schon jet;zt Boutiquen und. dergleidhen breit. Dieser ganze Kack kriecht schon langsam vom Kiez aus die Seitenstraßen hoch. Abgesehen davon sind wir schon jetzt 'ne Atraktion für um die Insel. Touris. A.lle Denn die fahren in Bussen um m s er e H ä u ser herum wie die Haie ( Aber bi t ; t e n i c h t f üt t er n . ) — dann werden die Exoten angestarrt. e ngen l i n k s s ein wer d en , l a s s e n w i r uns unse n ur wei l d a m a l d i e V er t r uge Tja, w ie gesa g t , u n @ere E b ene . U n s e r e nehmen) Ver träge s ind ni c h t maß es immer re politische Ident;ität nicht Ebene ist die Kol.1ektivität f Damit dies kein Schlagwort bleibt, ~ieder mit Inhalten gefüllt werden. aus, z iehen La u t e <KTI<>: manchmal sind von Außen Veranderungen erkennbar,.da ver t;raute Gss&bter f ehlen dann.
.. •

J a s s ind Le ut e i n unseremgyter >as ist nicht weiter v erwunderl i c h . mo bil, die da aus personlichen Gründen mal rausgehen. Das müssen nicht sogar ~ bedingt ~ d i f f e r e n ze n mi t d e m H ~ e n s ei n. Viele der Ehemaligen ko~ e n ' ne Frage a u c h der ziemlich häuf ig wieder zum >e 'uch zuruck. Außerdem ist dies t
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und wer da einmal raus ist, daß der für den R
hat.

e st se i n e s

L e o e n s v ersch i s

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gibt; s o a n K ä mpfen im H a f e n A KTI~5: Du h a s t v o r h i n an ges p r o c h e n , was es n o c h z um <8,10. 7P , d i e d a a n e i n e A u ßen w a n d z B. das 3ing mit der Parole ~ emalt wa r .

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>ur Erläuterung: Dies ist de. Tag, an ~]em Gudrun -ns~yin, ~aader und Jan Karl Raspe in Stammheim ermordet worgen s in@. gu. g' e ­ a n die A u ß e n w a n d =emalt. sem wichtigen historischen Datum wurde diese Parole D er Text der Parole laute te: Solidarität H ierzu ga b e s verschi edene heißt kämpfen — Solidarität mit der RRF — Von den faschistischen Vördersäuen ermordet • Hi e r s e t z t e i ru ie r h al o d e r a u t on ome n L i n k e n i n Hambu r g ei n gr oße s <ufheulen ein. Doch dies Thema kann hier nicht; mit der erf orderlicher~ Gründ­ l ichkei t b e h a n d e l t w e rd e n . G e w i s s g a b e s h i er z u ß i s k u . s s i on e n . E s i s t a be r e ine ander e F r a g e , ob ich mich von der RAF distanziere. Erstmal <ietanziere ich mich von keinem kämpfenden Genossen und keiner kämpfenden Genossin. Dach z u führe ~ s i n d . und das sind interne Diskussionen, die innerhalb der Linken "raße v orgeworfen w e r d e n dürfen. die in keinster ®eise bürgerlichen L.edien zum eine ein <as >u wohl ansprechen wolltest ist, daß es im Hafen nun nicht gerade heitliche Position zu den jeweiligen Thespen gibt - jedenfalls nicht imaer. Viel an Vereinheitlichung ist eben gelaufen über die Diskussionen über den ge­ meinsamen Feinü. Hieran hat sich im Verlauf von sechs Jahren eine gemeinsame Identität entwickelt', die sich durch eihen Vertrag nicht verwischen läßt;. Es ~ruppendynamischen Dinger ablaufen, w äre fa l s c h z u h o p f e n , daß i r g e n d w e l c h e "grün" w äre a~ch d a s s ind. D i e s <'nde sich plötzlich alle nicht mehr an deren e hr, da ß s o M a n c h e s an unge­ . Überdie s . i s t k w as passi e r e n könnt;e Schlimmste , weil wir es nicht gesc~f f t haben, klärten differenzen liegengeblieben ist, e s in d e r d =rzeitigen Situation auszudisku tierhren. a n den Di s k u s s i ­ AETIQH: Nie hoch ist denn die Beteili ung der rund <00 Leute

meinungen.

onen und am pelitisahen Leben. H <>E>: Hierzu muß ich sagen, Jeder/Jede, der/die hier im Hafen wohnen, ist D a s wis "en ein Politikum — einfach dadurch, daß er / sie da w o h n t . sich , die auch alle BewohnerInnen. Es gibt natürlich auch Leute mit tlerwe i e

't selber weniger als yblitisch definieren (subjektiv gesehen ). Es fällt schwer, d i e s e >e in h e i t e n i n Pr oz en t e n a u s z ud r ü c k e n . E s g i bt d a i mmer ma l Pha ja denen -Jemand keine Lust, an bestimmten Diskussionen teilzunehe t, So geht es manchmal auch mit, weil ich manchmal tot drauf bin; so wie jede jr von uns, im polit ischen Kampf stehend, mal Phasen braucht, um die persönlichen Sachen auf die -<eihe zu kriegen. Klar ist natürlich auch, daß bestimmte Sachenunter allen selbstverständlich sind, egal, ob sie s i c h n u n a l s "politisch" def inie­ r en oder n i c h t . D a s s i n d z . B . so die Dinge wie, daß die Bullen nicht in die z u erwarte n h a t ; d i e auf Häuser reinkommen; daß Mensch vom Staat nichts Gutes uns angesetzten Psychologen, Pädagogen und Soziologen können uns mal den w orin ab ­ B uckel r u n t e r r u t s c h e n . D a s sind z.B, ein paar grundlegende Punkte, steht. solute Ei nhake i t be aus der H a f e n s t r a ß e , d e r d a wohn t , sag te, das hier ist AKTION: Ein Genosse er Hein . Klassenkampf. Ob das denn Konsens sei — meinte m i t d e m B e g r i f f Kl a s s e n ­ HAP ~+iN D as ist a u c h k e i n K o n s e n s , z umal die L e u t e unterschiedli­ kampf unterschiedlich umjehen. Sie haben ja auch eine che Geschichte für sich, bevor sie in den Hafen zogen. Darum mal ein paar was sich i n d e n J a h r e n s o zum Konsene herausgebildet hat;: Es fin­ k forte da z u , det sich im Hafen kein Mensc;h, der gegen Zusaauaenlegungsforderungen wäre, oder keine Silidarität zu den kämpfenden Gefangenen üben würde. Klar ist auch, wenn von uns Jemand in den Knast geht und wenig Geld hat'. Das oenötigte Geld . Es ~urden für Leute, die in Straf verfah­ kommt imuer zusamaen. Das ist klar weil si e n i c h t z ah l en k on n t en , ren zu Geldstrafen verurteilt wurden und die, ersatzweise in den Knast gehen, innerhalb von 24 Stunden <000 — 2000 Mark zu­ s ammemgesammelt. Da s i s t p r ak t i s e he und politische Solidarität. I d e e n z u v er s t e hen , son­ P olit i s c h s i c h v er s t eh e n h e i ßt n i c h t , sich nur ü b e r wie Mann/Frau lebt. d ern heiß t a u c h , sich politisch darüber z u verst e h e n , als kolektiv lebende als politisch bezeichnen, In diesem Sinne a öehte ich alle z.B. die Faschisten angeht, gibt es keine geteilte Meinung in menschen. Was z u suchen. A l l e der Hafens traße. Die haben auf St. Pauli., - nir g e n dw o w a s zum Thema, was kon­ s ind ei n z e l e n P u n k t e s tehen f es t z u d i e s e r Pr ax i s . Di e s b a u e h m ä ß i g , andere mehr kopfmäßig zu lösen. sens ist . E i n i ge v ers~ehen Di ng e wollen hier in erster Li­ >och andere be teiligen sich nicht an den Plena, die zl e wohnen. Da s j s t auch l e gj tim • @elche ~"inschätzung der politischen Situation dieses Kampfes in Ham­ bur„- und darüber hinaus in der BRD habt ihr? der Solidaritätsbewegung zum Hafen. .Ich denke, daß viele Leute, die v ormals h e r a u s g e g e b e n e P a r o l e , d a ß M e n s c h v o n s e i n e m e i gen e n G e b ie t , a u s d i e B ez ü g e zum Hafen auf dem mensch a r b e i t e t a us ge h e n s o l l t e , u m von dor t z u. spannen — se i e s n u n , d a ß M e n s c h z u T he m a " N e u A r ­ z u er'tvrick e l n , den Bo gen um eben von dort her eine Solidarität; zum Hafen r~t" oder zur Antifa arbeitet, zu entwickeln. natürlich dürfen über den Kampf um den Hafen andere, genauso sind, nicht liegenbleiben. Durch die Vielf alt w iei.tige T h e m en , d i e zu beackern der Th,wen vo n I n n e n u n d A u ß e n e n t s t eh e n j e den f al l s n e ue p ol i t i s c he I mp ul s e , Anregungen im gegenseitigen Austausch. Und genau dieser Ansatz ist auf frucht­ e ine Pol i t ; i k zum Hafen bare6 Boden gefallen. Die 8rauen Pant;her z .B. be t r e i b e n P o s i t i on un d i h r ea Ver s t än dn i s a uf der G r u n d l a g e d e r von ihaem en t ;wic k e l t e n z.B. berichten uns über ihre Kampfe in der Tür­ von'olle.ktivität. Die Türken kei, über dortige Hungerst reiks und deren Hint ergründe. Hierüber kann wieder um ein Bezug zu unseren Kämpfen in Hambur'g weiter konkretisiert werden. In als diesem Sinne kann die Hafenstraße jn Hamburg und in der BRD als Beispiel,

T eil von v i e l e n

K ämpfen gesehen werden.

und zugleich best ändigst e Beispiel s iehtbar s t e AKTION: Das ist wohl auch das an dem aufgezeigt wird., daß da polit isch und praktisch solidarisch Einiges geschieht • Der Hafen als Anlaufstelle — ganz dreidimensional und in ~arbe. Es gibt aber auch mögliche Kritikpunkte, da vielleicht die Idee kommt, n eu str u k t u r i e r e n ­ warum soll sich alles nur über den Hafen definieren bzw. s ich auf d e r G r u n d ­ we."um nicht anders herum. Gemeint sind jene Gruppen, die manchmal lage ihrer jeweiligen Einsicht en solidarisieren. Die haben abeg aus zeitlichen und/ ~en Eindruck, daß wenig zurückkommt, daß die Hafenstraße ..~0er persönlichen oder anderen Gründen nichts mit' solchen Gruppen macht.

H APEE: Ja, das ist eine große Gefahr. Obwohl es ziemlich überheblich klingt, i st da s w o h l v p n d a h e r z u erkl ä r e n , d a ß u n s p l öt z l i c h s o ne Starpo ­ sition zugespielt wird, die wir nicht; wollen. Das kann dazu führen, daß and.ere Kämpfe vop uns nicht ausreichend beacht et werden, wir uns also auch nicht; ge­ wi r e s D o c h w e n n d i e K r äf t;e r eichen un d nügend für d.iese Kämpfe e insetzen . w ie z.B . z u m V olks­ k önnen, dan n m a c h e n w i r schon was mit anderen Gruppen, "Zählt nicht z ählungsboyk o t t . D a s st'eht dann an unserer Außenwand die Parole: Oder es w u r d e n T r a n s p a r e n t e z u an der e n k onk r e t en Tage". uns, s ondern eur e eventuelle Nichtbeachtung von Gruppen Kämpf en rausgehängt. Klar ist, daß eine gewoll t i st . und entgegengebrachter Solidaritätvon uns, v on Keinem/K e i n e r uns entgegen gebracht wird, ist riesig und Dj.e Vielfalt der Solidarität, die von daher von uns manchmal kaum zu bewalt;igen. Da wird einem schon weich in a uch nich t wenn. mensch das alles mitkriegt. Solidarität ist aber d en Beinen , daß sie wie Narentausch funktioniert. In unserer Situation s o zu ve r s t e h e n , z u a l l e n ­ sicher wäre es ohne Frage eine glat te Uberf orderung, w enn wir un s auch wicht igen — Kämpfen mobilisieren sollten. Das ist einfach ~icht zu schaf­ d aß das, wa s wir f en. i)em g e g e n ü be r h a b e n viele Leuteund Gruppen begriffen, d ur~s e t z e n w o l l e n , zu bedeutenden Teileklen auch ihr eigener Kampf ist;. Trotz sich in einer ähnlich besehissen dem ist völlig klar, daß wir jene Leute, die unterst ü t z e n w o l l e n — a l s o au c h i n i hr en Kamp f en . n en Lage b e f i n d e n , H inzu kommen noc h n o c h S a c h e n , wodurch manchmal ein Ghettofeeling aufkommt, zum Einkau­ d.h., daß Mensch einfach. nicht aus dem Hafen herauskommt,— außer o v ormals ge p f l e g t e n s o z i a l e n Bi n d un g e n der sons t i g e fen. Es fällt' s chwer, d i e Beziehungen nach. ~~ßen aufrechtzu erhalten. Es ist einfach so, im Verlauf der m it denen 3 ~ Jahre hast Du. hier viele Menschen kennen und schätzen gelernt, auch was anfangen kannst, die Dich besuchen kommen. Zum anderen kommen viele ist , GenossIanen, berichten, was bei ihnen Stand ist, fragen, was bei u ns S t a n d Das wirkt manchmal wie eine Uberflutung mit kenschen. So besteht auch hier die Gefahr, daß Beziehungen ins Ob e rflächliche a b g l e i t e n . AKTION: In wieweit unterstützt die Hafenstraße den Karupf um die Häuser im Sehanzenviertel, in der Schanzenstraße 41a'? 'fair v ers u c h en a u c h , den v on dort, g u t . HAFEN K ~stmal k e n ne n w i r v iele L e u t e soweit uns das eben möglich ist;. Die dortigen Kampf zu unterstüzen ­ s ollte , letzte >emo war z.B. gemeinsam organisiert. Nenn Pawelczyk versuchen die Häuser dort abzureißen, ist klar, daß wir mit ihnen zusammen Nachtwachen tändli c hke it; f ahren un d v e r s u c h e n , d e n A b r i ß z u v e r h i nd er n . Das s ind pe l b s t v e r , selber dort den Grad der Auseinandersetzungen ten. aber letztlich müssen sie bestimmen. Di e S e l b s t b e s t i m m u n g i s t e h ei n er d er wi c h t i gs t en Gr un d s ä t z e i nn er ­ a us den v e r s c h i e d e n s t e n z .B., d i e halb der Solidaritätsbewegung. Die Le~te m üssen sel b e r sich ier an d en Kämpfen im Hafen beteiligen, E cken kommen, d i e sie einstei­ auf welche Ebene der Kämpfe s ich en t s c h e i d e n , völlig autonom für ' .Vir können a uc h nicC gen wollen. Das können und wollen wir nicht vorschreiben. zu den Grünen sagen, ihr müßt mal einen militmtm A n g rif f auf die Baubehörde tragen a u c h v o r h e r baissen, o b sie da s ' Nenn die da s m a c h e n , m üs"en di e fahren. konnen • AKTION: Die Schanzenstraße ist doch ein Schrie t in Pichtung "Viele Hafenstra­ Eea." z,u. ach.a.f Cen.. vielen Haf enstraßen nicht alle so aus­ HAFEN: Selbstverständlich, wobei di e er hier wie d ie s e eine Haf enstraße. Denn der Kampf — wie s ehen dürf en , wie wir den Kampf in der läuft — kann nicht kopiert werden. Genauso wenig, es im Zuge dieser Kämpfe Para­ Schanzenstraße kopieren konnen. Natürlich gibt; llelen untereinander. Es werden trotzdem unterschiedliche Ergebnisse dabei

herauskommen.

Was allerdings wichtig ist — auch bei uns - was öfter punktuell Organisationsf ormen e ntwickeln sol l t e andiskutiert' wurde, daß wir i s olche, d i e d i e F o r m v o n a ut on o m e n Z e l l e n od e r s o äh u X h h h a b e n s ol l t en , d i e über den Dunstkreis der Hafenstraße hinausreichen. Thema Symbolik: Die Haf enstraße ist f ür viele e in Symbol g e w o r d e n . Z.B für die/den vielzitiert e/n kleine/n Frau/Mann. a as es w i l l . A nd e r e r ­ Dafür, daß das System nicht immer mit Dir machen kann, seits glauben, vi@ >e, 3u hast ja eh keine >acht was durchzusetzen. Das wird h ier du r c h b r o c h e n .

rgendwelche

AKTION: Denkst Du, daß in den Häusern eine Art Gegenmacht entstanden ist? HAFEN: Gegenmacht;, d e n k e i c h , i s t ü be r t r i e ben . Aber e s i s t e i n Sy mbol en t ­ st'anden mit ganz verschiedenen Aspekten. Die positiven sind, daß sich s c h o n e i n ge ­ viele Leute dafür einsetzen und. darauf gucken, was als s o l c h e s wisser Schutz ist, den ein "normaler Kampfschauplatz" in der BRD nicht hat. Ein Symbol zu verteidigen, daß heißt fü r viele, ihre persönliche Identität s ie an a n d e r e n Punkten s amt ihre m Wü n s c he n b z w . i h r e p o l i t i s c he I d en t i t a t , d i e u m sie dan n daran entwickelt haben, in das Symbol hineinzutransferrieren, orientiert — auch durchsetzen zu wollen. Das bedeutet;, daß an einem solchen Symbol sic h eine Menge Ener gi e f r ei set zt .

AKTION: Ein Symbol also der Emanzipation? sind­ eben des widerstandes. Nachteile eines solchen Symboles ~ HAFEN: Ja , " rfolg e d e s eigenen wie wir häufig festgestellt haben - daß u.a. die eine ) Kampfes, den i)u woanders führst;, gegenüber dem riesigen Symbol, das wie B lase über dem Ganzen schwe bt, verschwindend kle in aussehen. Das demoralis ier t, v om Hafen wegwohnen . Das wa r a n Das ist eine große Gefahr, je weiter die Leute um andere H~user gekämpf t mehreren an d e r e n G r u p p e n a u s d e r B R D z u s eh e n , d i e weil sie immer nur die ~ haben. Die haben ihrer Kämpfe ganz klein eingeschätzt, u n d a u f r e i be n d e n P r o ­ d i e s chwieri ge n ' Endergebni ss e a m H a f e n s e h e n , a ber ni ch t was s ehen auch n i c h t , zesse, die bisdahin oei uns stattgef unden haben. Sie ' nicht stattgefunden hat, also was gestorben ist im Verlauf langwieriger Dis­ was bei un s ü b e r s e h e n w u r d e . E i n p os i t i v er A sp ek t d es Sy m­ , kussionen u n d . d a s , boles ist die h>ystifikat.' on, die von den Herrschenden gefürchtet wird. Im 'käumungsfall wäre der My hae perfekt. Etwas übertrieben und schmalzig ausge.­ ,.': drückt hieße das, daß die Geschichte der Räumung in die Volksmythen eingeht. auch Nie Klaus Störtebeker o der ander e V o l k s h e l d e n ' Immerhin haben L e u t e als wenn sie i n d e r R eal i t ä t n i e so gelebt haben — sich ~e r J a h r h u n d erte so bescheuer eben, S c h i ß , w eil da s V o l k h 'ythos geh a l t e n . V o r s oeas haben si e Herrschenden - das auch kli~gt, metaphysisch auf solche Bei.reier hof r" • t Die zu kön­ u ns domesti z i e r e n h off en, i n d e m s i e d a s alles bef rieden, bzw. meinen, nen, so eine Entwicklung zu verhindern. abendland" . " Freien R e p u b l i k an der A KTION: Ähnl i c h e s e n t ; w i c k e l t e s ich z . B . an aber vom Projekt her ist es Natürlich gibt es da Unterschiede, w ir baues, h i e r bestimmten Punkten zu vergleichen: Wo Leute gesagt haben,
. ;'

wach a bgeräumt wur d en . E s sit doch so, daß bei vielen Menschen die Erinnerung am Widerstand ist, daß da mal was war, das gelebt hat, daß sich ein Mythos gegen die Baustelle Gorleben entwickelt hat.

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H AFEN:Ich denke, daran haben sie Erfahrung gesammelt und versuchen diese s ich auch bei zeigte bei den Vertragsverhandlungen einzuset zen. Das sie schließlich aber gebroe Brokdorf, das ein Symbol des iViderstandes war, das ehen haben. Mit dem Brechen des Symbols Hafenstraße t;un sich sich hingegen w eil si e dann abzuräumen, wedel das Kapital einfach Bedenken hat, das schwer, (und von einer Radikalisierung des gesamten politischen Klimas der tadt e ben nic ht ; in geb r a u cH he n; si ehe anderswo, d . R . ) a u s g e hen müssen. Das k ö n nen d i e "Pat;riotische Gesellschaf t". AKTION: Kannst Du f a ir vorste l l e n , Inhal te be hande l t'?

d a ß d e r I n i t xat i vkr e i s a u c h w e i t e r g e h e n d e

HAFEN: Der Initiativkreis ist ein wes' ntlicher Schritt nach vorne. Zr ist ein Bündnis, daß in seiner Breite in Hamburg einmalig ist: Von den Judos, auto­ Josos, Voboinis, DKP, Healo-GAL, Fundi-GAL, MK , FA,U, FAU/R, Antiimps, nomen und unorganisierten Gruppen, Individuen, Initiativen, Graue Panther, allen möglichen .'~chülergruppen, Prof essoren 'usw. u nseren Nach b a r n , E ltern i n i s , ektrum, das sich sonst nur punktuell/kurzzeitig zur

Wirklich ein breitem Sp

z usammenarbeit e n t ; s c h l i e ß e n k a n n , D a h a t s i c h was en t wi c k e ]. t , j e d oc h n i c h t sondern angesichts der $<etzkampagne ®us dem» i t i a t i v k r eis selbst heraus, uns auf eine Ebene mit der Guerilla ges el].t d ®n >edien, d i e der nicht FWt ist. ~och hier heraus hat sich schließlich die Forderung nach Zusammenlegung bei ihnen entwickelt. Diese Forderung wird vom Initiativkreis einheit;lieh formuliert, der sich da~it klar hinter die Forde­ ~us.®mmenlegung und gegen die Isolationsf olter st;eilt. Das j.st l i g aut o no m un d ist; ein großer Schritt • Dieser Initiativkreis arbeitet völ m acht ei g ene ntscheidun;-en selbst, nicht von Hafen gesteuert; triff t seine E ins chät zungen. Die Solidaritätsbewegung hat in der Gestalt des Initiativkreises eine bei­ spielhaf te Ausdrucksf orm zur Unterstützung der Kämpfe gefunden •

Unterstützung

AKTION: Als Dank für dieses Interview hier ein Solidaritätsblümchen.

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