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Wer war Abaa-Bulloo?

Abaa-Bulloo ist der Spitzname von Herrn Fakkaanssaa oder Gebre Tsadik Tolassaa. Weil er als junger Mann ein bekannter Pferdereiter war und ein braunes (bulloo) Pferd hatte sowie damit im phantasievollen Spiel seine schöpferischen Kräfte entwickelte und wie fast alle Oromojugendlichen seine Stärke beweisen konnte, erhielt er bei einer wichtig Zeremonie der Jugend (Ritual) diesen Namen. („Abbaa-Bulloo in Afaan Oromo bedeutet „Herr bzw. Eigentümer von Bulloo“).

Herr Fakkaanssaa Tolassaa lebte von 1908 –1988 in Oromia (Walisoo, Arooressaa, Aarrenfamaa und Adoola). Von den vier Kindern seiner Eltern (Frau Duurreeti Bookaa und Herrn Tolassaa Beenyaa) war er der älteste und beliebteste Sohn.

Abaa-Bulloo’s Geburtsort Walisoo:

Zurzeit hat Walisoo ca. 20.000 Einwohner und ist Hauptstadt von West-Shoa (eine Verwaltungszone Oromias). Die Stadt Walisoo hat seit mehreren Jahrhunderten besonders wegen ihrer Heißquellen für die Bevölkerung und ihre Tiere als ein wichtiger Treffpunkt gedient und ist es heute noch. Walisoo und seine Umgebung hat aufgrund des fruchtbaren Bodens sowie des Vorhandseins mehrerer Flüsse (z. B. Waalgaa, Ejjeerssaa, Reebbuu usw.) sehr gute Bedingungen für landwirtschaftliche Tätigkeiten. Man kann dort im Jahr drei bis vier Mal sein Feld bestellen und ernten. Die Stadt Walisoo ist einer der wichtigsten Lieferanten von Produkten wie Teff, Chat, Zwiebeln, Gemüse, Ölsamen, Nutztiere, Holz usw. für die Hauptstadt der Oromos - Finfinne (Addis Ababas).

In Walisoo bekam Abbaa-Bulloo gemäß der Oromotradition die notwendige mündliche Bildung durch seine Eltern und die Oromogemeinde. Als er Mitte 20 war, hatte er bereits drei Kinder (aus einem außerehelichen Verhältnis einen Sohn und zwei Mädchen).

Stärkung der Kräfte Zu seiner Zeit mussten junge Männer im Alter von 24 bis 32 Jahren mit ihren Altersgenossen zu fernen unbekannten Orten gehen, um starke Wildtiere wie Löwen, Elefanten, Leoparden usw. zu jagen. Seine Jagdaufenthaltsorte waren in Boorana/im südlichen Oromia (Hiddii Lollaa, Meegaa, Liban, Mooyyaalee usw.). Obwohl er beim Jagen sehr erfolgreich war, kehrte er nicht mit Triumph und Stolz nach Hause zurück.

Befreiungskampagne/Widerstand Als im Jahre 1936 die italienischen Faschisten Äthiopien überfielen, nahm Abaa-Bulloo

mit einigen Freunden an der Befreiungskampagne teil und leistete erbitterten Widerstand. Die Oromo-Führer der Widerstandsbewegung waren Garasuu Dhukii, Abbabaa Aragaayi,

Gabra Mariam Gaarrii usw

Truppen, die sich den Italienern im südlichen Oromia und Sidamo entgegenstellten. Als Erinnerung wurde für Gaarrii eine bekannte Schule (Lice Gabra Mariam) in Finfinnee gebaut und nach ihm benannt.

Sein Kriegskommandeur, Gabra Marriam Gaarrii, organisierte

Obwohl Abaa-Bulloo und seine Kameraden mit einfachen Gewehren gegen den europäischen Feind vorgingen, der sich der modernen Waffentechnologie bediente, konnten sie lange Zeit ohne Rückendeckung bzw. irgendeine Materialzufuhr von äthiopischer Seite das Land verteidigen. Leider fielen viele von seinen Kameraden im Kampf, während er und seine Brüder im Jahr 1937 gefangengenommen wurden. Sie saßen unter harten und unmenschlichen Bedingungen bis Ende 1941 in Moqadisho (Somalia) in Haft.

Das Lernen des Lesens und Schreibens in Haft Trotz dieser harten Bedingungen nutzte Abaa-Bulloo die Haftzeit für einen guten Zweck und zwar für seine Bildung. Abaa-Bulloo lernte dort das Alphabet und das Lesen und Schreiben der amharischen Sprache. Er war der einzige Sohn von obbo Tolassaa, der schreiben und lesen konnte. Zahlreiche bekannte Oromo-Helden betätigten sich dort als Lehrer, darunter befand sich B/Janaral Taddassaa Biiru. Diese Tatsache motivierte Abaa-Bulloo später, seine Kinder unbedingt in die Schule zu schicken. Ende 1941 griffen drei Armeen der Alliierten fast gleichzeitig das ostafrikanische Imperium der Italiener aus verschiedenen Richtungen an. Eine britische Einheit, die in Kenia stationiert war, marschierte Richtung Somalia und verjagte die Faschisten. Abaa-Bulloo und seine Kameraden waren vom Erfolg diesem Offensive sehr überrascht und erfreut und konnten ein paar Monate später als freie Menschen nach Hause zurückkehren.

Das Leben nach dem Krieg Da nach der Befreiung schwere Zeiten folgten, lebte Abaa-Bulloo ein paar Jahre lang in Walisoo und unterstützte seine Eltern bis sie ihre letzte Ruhe fanden. Entsprechend der Oromotradition heiratete er in dieser Zeit seine Frau Xajjiituu Gammachu.

Als er 40 Jahre alt wurde, wurde gemäß der Gadaa- Ordnung „Buttaa qalaa“ rituell durchgefüh Das ist ein wichtiges Fest im Gada-System (siehe Bücher in unserer Bibliothek), um den Aufstieg in die höhere Gada-Stufe (Gadoomuu) zu bejubelen .

Seine Frau Xajjiituu Gammachu feierte das Ateete-Fest (Kraft für die Frau). Ateete ist eine Fruchtbarkeitsgöttin und eine weibliche religiöse Macht. Sie segnet und schützt die Frauen (mehr darüber siehe Bücher von unserer Bibliothek).

Abaa-Bulloo plante nach Süden auszuwandern. Zur dieser Zeit hatten er und Xajjiituu bereits vier Söhne.

Auswanderung aus Walisoo in das südliche Oromoland Da Abaa-Bulloo während seiner Jagdzeiten das südliche Oromia sehr gut kennen gelernt hattw und er eine Kusine namens Abaa-Dalachaa (Jabeessaa Gulummaa) und auch frühere Freunde, die schon lange dort lebten, hatte, wanderte er erst nach Arooressaa und dann nach Arranfamaa und später nach Adoolaa aus.

Standort Arooressaa:

Dieses Dorf liegt an einem Berg (ca. 3500m Höhe). Für die Familie war es dort zu kalt zum Leben. Daher musste z. B. der erste Sohn der Familie die Schule verlassen und nach Walisoo zurückkehren. Nach einem Jahr Aufenthalt in Arooressa wanderte die Familie weiter in den Süden.

Standort Arranfamaa:

Klima und Infrastruktur vom Arranfamaa:

Das Dorf Aranfamaa hat im Gegensatz zu Arooressaa trockenere und wärmere Klimabedingungen. Da Arranfamaa zwischen zwei großen Flüssen, nämlich Ganaalee und Deeyyee, liegt, hat es eine sehr schlechte Infrastruktur. Außerdem befinden sich auf dem Weg Richtung Adoola, vor und nach dem größten Fluss des Oromolands im Süden (Ganaalee), zahlreiche Berge und Täler, die die Verkehrsbedingungen sehr erschweren. Viele Tiere aus Karawanen starben an diesen Stellen durch Unfälle.

Deswegen nennt man diesen Ort „Täler des Todes“. Da die Flüsse sehr einfache Brücken haben, starben auch viele Menschen besonders in den Regenmonaten durch Wassermassen und Krokodilattacken.

Damalige Lebensbedingungen in Arranfamaa:

Um von Aranfamaa aus die größeren Städte wie Adoola (in westlicher Richtung) und Oobborrssoo (in östlicher Richtung) zu erreichen, muss man die Waren lediglich mit Tieren, wie Eseln, Maultieren und Pferden dorthin transportieren. Da die Landschaft um Arranfamaa sehr fruchtbar ist, waren damals eigene Produkte wie Tiere (Rinder, Ziegen, Hühner, Fische und Schafe usw.), Getreide (Teff und Mais), Zuckerrohr, Leder, Baumwolle, Süßkartoffeln usw. sehr billig. um Beispiel haben dort in den späteren 1950 er Jahren 100 kg Mais weniger als 3 birr (0,30 €) gekostet, diese kosten heute über 500 birr (50 €). Arranfamaa war damals bezüglich seines Reichtums ein typisches Oromoo-Dorf (wie ein Paradies), wovon die Oromos heute träumen. Das Leben war pure Natur, einfach schön und wohlhabend. Abaa-Bulloos Kinder freuten sich sehr, dass sie dort ihre Grundschulzeit verbringen konnten. Xajjiituu und Abaa-Bulloo bekamen in Arranfamaa 3 Söhne und endlich auch eine Tochter, die sie Birqee (was Besonderes) nannten.

Wichtige Ereignisse in Arranfamaa:

Das Vorhandensein der Flüsse hat Abaa-Bulloos Kindern die Möglichkeit gegeben, früh schwimmen zu lernen. Ohne diese Fähigkeit wäre ein Sohn der Familie (nämlich, Abaa-Bullos drittältester Sohn Terefe und gleichzeitig der Verfasser dieses Textes) jetzt nicht am Leben. Als Terefe 12 Jahre alt war, versuchte er in einem Wintermonat in Adoola Wasser mit einem Eimer aus einem engen Brunnen zu holen. Dabei brach ein veraltetes Holz durch und er fiel in den Brunnen hinunter, welcher ca. 10m tief war. Da die Unfallzeit sehr früh am Morgen war, gab es keinen Menschen in der Nähe, um ihm zu helfen. Er konnte nur durch seine Schwimmfähigkeit sich selbst retten, ein riesiges Glück!

In Aranfamaa wurden damals die Häuser im Kreis rund um einen riesigen Baum namens Qilxxuu (in Afaan Oromo) so eng wie in einer großen Stadt gebaut. Eines Tages mitten im Sommer als die Kinder unter dem riesigen Baum Unterricht hatten, brach ein Feuer aus und vernichtete in kurzer Zeit 33 Häuser, ca. 80 % des gesamten Dorfes. Abaa-Bulloos Haus war auch darunter. Es konnte aber glücklicherweise einige Gegenstände gerettet werden, da das Haus nicht unmittelbar in der Nähe der Ausbruchsstelle des Feuers lag.

Funktionen des riesigen Baumes:

Man nutzte ihn als Platz für den Markt, die Schule, Versammlungen, und als Obdach für Menschen und Tiere. Die Sport- und Tanzveranstaltungen, die in Sommermonaten dort veranstaltet wurden, sind besondere unvergessliche Erinnerungen an den Baum.

Spannende tägliche Nachrichten in Arranfamaa:

- über die Unfälle, die sich während des Passierens der Täler des Todes ereigneten

-0

über die Tiere und Menschen, die beim Überqueren der Flüsse Ganaalee und Deeyyee

durch Krokodile gefressen worden

- über verschiedene Sportveranstaltungen und die Marktsituation unter dem riesigen Baum

Erinnerungen von Abaa-Bulloo in Arranfamaa:

Da die Gemeinde kein Schulgebäude hatte, organisierte Abaa-Bullood den Aufbau einer

Schule. Er holte einen Lehrer aus Adoola und konnte als erster den Unterricht unter dem großen Baum (Qilxxuu) anfangen lassen. Da viele Kinder aus den Umgebungsdörfern dazu kamen, baute die Bevölkerung nach Abaa-Bulloos Vorschlag gemeinsam eine Schule. Die Kinder konnten in kurzer Zeit alle vorhandenen Unterrichtsstufen erfolgreich abschließen. Der Lehrer konnte leider nur traditionellen Grundunterricht (Barrusa mana qeesi) anbieten. Dies war überwiegend mündlicher kirchlicher Unterricht, den es noch immer in Äthiopien gibt und der sehr primitiv ist.

Standort Adoola:

Die Stadt liegt ca. 1700 m Höhe und hat günstige klimatische Bedingungen zum Leben. Da es genügend Wiesen und Weiden gibt, findet man dort zahlreiche Nutztiere, wie Rinde

Ziege usw

Adoolas und der Umgebung (Gujii/Oromo) deshalb mehr tierische Produkte wie Milch u

Butter.

Im Gegensatz zu anderen Völkern konsumieren die Einwohnern

Die Region ist außerdem auch an Bodenschätzen (besonders Gold, Tantalum, Platin usw. sehr reich. Es waren in der Vergangenheit umfangreiche echte Urwälder mit riesigen Bäume und vielen Wildtiere darin wie Löwen, Leoparden, Strauß, Giraffen, Elefanten, Antilopen usw. zu finden. Diese sind heute kaum zu finden, weil die Machthaber Äthiopiens die Wälder in der letzten 50 Jahren missbrauchten.

Obwohl das Leben in Arranfamaa sehr leicht und auch gut war, musste die Familie nach Adoola wandern, weil Abaa-Bulloo mit dem Schulniveau für seine Kinder nicht zufrieden war. Zuerst hat er einen seiner Söhne (Terefe) nach Adoola zu seiner Schwester, addee Daanssoo Tolassaa, geschickt.

Terefe’s Heimweh und Abaa-Bulloo’s Reaktion:

In Adoola fühlte Terefe sich nicht so wohl. Eines Tages kehrte er ohne Erlaubnis seines Vaters nach Hause zurück, da er Heimweh hatte. Eine Nacht verbrachte er mit der Hilfe seiner Mutter im Versteck. Als er am zweiten Tag unter dem riesigen Baum sehr vorsichtig mit seinen Freunden Fußball spielte, sah ihn Abaa-Bulloo von Weitem und konnte seinen Augen nicht trauen. Nachdem er etwas näher kam und sicher war, dass es sich um seinen Sohn handelte, verschaffte er sich einen Holzstock und ging los, um Terefe zu fangen und zu bestrafen. Weil Terefe durch seine Freunde bereits alarmiert worden war, rannte er schnell davon, aber Abaa-Bullo folgte ihm. Sie rannten drei Mal rund um den riesigen Baum. Da Abaa-Bulloo nicht locker ließ, flüchtete Terefe am Ende zu einem älteren Mann. Das Entkommen war sehr knapp. Am zweiten Tag ermöglichte der ältere Mann die Versöhnung und Terefe musste sofort nach Adoola zurückkehren und die Schule fortsetzen. Das war eine unvergessliche und große Lehre für Terefe.

Wirtschaftliche Probleme beim Fußfassen in Adoola Der Umzug mit einer so großen Familie war nicht einfach. Wirtschaftlich spürte die Familie erst einmal Probleme. Zum Fußfassen brauchte Abaa-Bulloo lange Zeit. Irgendwann konnte er einigermaßen mit den Arbeiten des Ackerbaus und der Rindergeschäfte anfangen. In dieser schwierigen Zeit musste Frau Xajjiituu ihn bei der Familienversorgung unterstützen. Um ihre Kinder zu ernähren, musste sie verschiedene kleine Geschäfte durchführen, diese bestanden darin, vor allem selbst gemachtes lokales Bier und Schnaps (Farssoo fi Arraqee) zu verkaufen. Abaa-Bulloo erlangte am Ende Erfolg, indem er Geschäfte mit Rindern und Ackerbau (Anbau von Mais, Teff und Kaffee) kombinierte. Xejjiituu und Abaa-Bulloo haben in Adoola auch noch einen Sohn (das neunte

Kind) bekommen. Alle seine Kinder konnten mehr oder weniger eine gute Schulausbildung erhalten. Die meisten beschäftigen sich seit mehreren Jahren insbesondere mit Fotogeschäften. Inzwischen hat sich aus Abaa-Bulloos Nachkommen eine sehr große und weitverzweigte Familie entwickelt, die sich über mehrere Kontinente (neben Afrika auch Europa und Amerika) erstreckt.

Abaa-Bulloos letzte Momente und Terefes Rückkehr aus Europa:

1981 flog Terefe zum Studium nach Deutschland. Die Trennung von seiner Familie fiel ihm schwer. Als Terefe seinen Vater nach 6 Jahren wieder traf, war dieser krank und es fehlte ihm die Kraft, so dass er nur im Bett lag. Er war jedoch nicht lange ein Pflegefall. Das war für Terefe ein Schock. Er war so traurig, dass er ihm die vielen Geschenke, die er für seinen Vater mitgebracht hatte, nicht überreichen konnte. Als er Terefes Stimme hörte, hieb Abaa-Bulloo plötzlich seinen Kopf. Unglaublicherweise bekam er Kraft und konnte seinen Sohn viele Male küssen. Er fing zu sprechen an. Seine Freude war grenzenlos. Er glaubte nicht, dass es wahr sein konnte, dass er seinen Sohn noch ein Mal sehen durfte. Ein paar Stunden später verlangte er, dass sich alle seine Kinder, Enkel und Urenkel um ihn versammeln.

Dann hat er gemäß der Oromotradition für seine Angehörigen die folgende wichtige Botschaft übermittelt. Acht Stunden später schlief er für immer ein. Er litt an einer Magenkrankheit. Dass er nach so langer Zeit gerade noch rechtzeitig nach Äthiopien zurückkehrte, um seinen Vater ein letztes Mal sehen zu können, war besonders für Terefe eine große Überraschung und ist ihm als ein unerklärliches Geschenk des Himmels im Gedächtnis geblieben! Viele empfanden es als Wunder, dass Terefe in der Todesstunde seines Vaters dabei sein konnte.

Die Übersetzung seines letzen kurzen Gespräches:

- Zuerst danken wir Gott (Waaqaa), der uns geschaffen hat!

- Ich bitte diejenigen, die sich gestritten haben oder sich in Zukunft streiten werden, sich zu versöhnen!

- Die Bruderliebe, die es zwischen euch gibt, lasst sie uns mit Gotteswillen noch verstärken!

- Sorge dafür, dass deine Geschwister dich respektieren und schätzen!

- Lasst uns mit Gottes Hilfe bei Fremden geschätzt und beliebt sein!

- Unterstützt euch in der schwierigen Zeiten gegenseitig, möge auch Gott euch helfen!

- Seid Erfolgreich und glücklich!

- Mögen euer Haus und Hof erfüllt sein! Es soll euch an nichts mangeln!

- Überall, wohin ihr geht, Gott sei mit euch und beschütze euch vor dem Bösen!

- Ich habe für euch alle gebetet, dass unser Gott euch segne! Gott segne euch!

- Lebt wohl!

Abaa-Bulloos kurzes Gespräch in Afaan Oromo:

- Waan hundaa duran waaqa nu uummee galatniin hagahuu!

-1981

muufatan rabii jedhaa waliti arraarramaa!

- Jaalalaa obbolumaa walii qabdan rabi isinii haajabbeesuu!

- Kabajaa walii keenaa, kabaja arrgadhaa!

- Jaalala ormaas rabi isinii haakennu!

- Gaafa rakko wal gargaara, rabis isin haagargaaru! Rakkoon isin hin argin!

- Waanti hojjatan ykn. kan yaadan isinii haa milkaahuu, Carraa arrgadhaa!

- Maniif qeyyeen keesan guutuu haa ta’u! Omaa hin dhabiinaa!

- Bakka deemtan hundati waaqayyoon isin waliin haa ta’u, waan hamaa irra isin haa eegu,

- Isiin hundaafuu waaqa kadhadheera, eebii koos isiin haagahuu, hoofkalaa, rabi isin haa eebiisuu!

- Jiraadha!

Unvergessliche Eindrücke, die uns an Abaa- Bulloo erinnern:

- Er war ein Optimist und gab niemals auf!

- Er war viel unterwegs und nahm freiwillig an gemeinnütziger Ehrenarbeit teil (dadurch hat er auch teilweise seine Familie vernachlässigt):

- Förderung der Ausbildung der Menschen

- seine Fähigkeit, schwierige Konflikte zu lösen (Maangudoo / Jaarssabiiyyaa)

- diplomatischer Umgang mit den Menschen (erst zuhören, dann sprechen)

- sehr guter Ratgeber

- Hilfsbereitschaft für andere, besonders für Frauen, die durch ihre Männer unterdrückt wurden, er vertrat oft Frauen und arme Leute sogar bis zur Gerichtsverhandlung kostenlos (als Anwalt, er hatte auch Gesetzeskenntnisse)

- Er gab viel Geld aus, auch oft für fremde Menschen (zum Teil auch auf Kosten seiner Familie)

- Er bot sehr gute Gastfreundschaft an, Gäste waren bei ihm immer willkommen

Seine Kinder sind ihm sehr dankbar, da er sich sehr um ihre schulische Bildung bemüht hat. Abaa- Bulloo bleibt ihnen für immer in liebender und bewundernder Erinnerung!

um ihre schulische Bildung bemüht hat. Abaa- Bulloo bleibt ihnen für immer in liebender und bewundernder

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