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Spielzeit Neue 2013/2014 gehen Wege
Spielzeit Neue 2013/2014
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Neue
2013/2014
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Spielzeit Neue 2013/2014 gehen
Wege
Wege

Flensburg Rendsburg Schleswig Friedrichstadt Heide Husum Itzehoe Meldorf Neumünster Niebüll St. Peter-Ording

Inhalt
Inhalt

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Spielplanübersicht

8

Vorworte

12

Auftakt-Veranstaltungen

14

Musiktheater

29

Ballett

38

Schauspiel

62

Kinder- und Jugendtheater

68

Puppentheater

76

Theaterpädagogik

84

Konzerte

98

Das Orchester

103

Das Ensemble

109

Abonnements

126

Theaterbürgerstiftung

127

Theaterfreunde

128

Service

Kontakt
Kontakt

FLENSBURG Theaterkasse / Abo: Telefon 0461 / 2 33 88 E-Mail: kasse.flensburg@sh-landestheater.de ZENTRALE: Telefon 0461 / 14 10 00

RENDSBURG Theaterkasse / Abo: Telefon 0 43 31 / 2 34 47 E-Mail: kasse.rendsburg@sh-landestheater.de ZENTRALE: Telefon 0 43 31 / 1 40 00

SCHLESWIG Theaterkasse / Abo: Telefon 0 46 21 / 2 59 89 E-Mail: kasse.schleswig@sh-landestheater.de ZENTRALVERWALTUNG: Telefon 0 46 21 / 9 67 00

Anfragen und Ticketbuchungen auch über:

www.sh-landestheater.de

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Inhalt

Der   Spielplan  

2013/2014

Musiktheater

Oper: Madame Butterfly Giacomo Puccini ab 28. September 2013

Musical: Dracula Frank Wildhorn / Don Black Christopher Hampton ab 30. November 2013

Oper:

Ein Sommernachtstraum Benjamin Britten ab 22. Februar 2014

Operette:

Das Land des Lächelns Franz Lehár ab 12. April 2014

Oper: Eugen Onegin Peter I. Tschaikowsky ab 14. Juni 2014

Wiederaufnahme Oper: Don Quichotte Jules Massenet ab 26. Oktober 2013

Übersicht

Ballett

Ballett: Cinderella (Aschenputtel) Sergej Prokofjew ab 19. Oktober 2013

Tanztheater:

M – Eine Stadt sucht einen Mörder Katharina Torwesten ab 29. März 2014

Wiederaufnahme

Tanztheater:

Mythos Carmen Katharina Torwesten ab 9. November 2013

Schauspiel 

Schauspiel: Tod eines Handlungsreisenden Arthur Miller ab 15. September 2013

Schauspiel: Peer Gynt Henrik Ibsen ab 21. September 2013

Schauspiel: Reigen Arthur Schnitzler ab 28. September 2013

Komödie:

Arsen und Spitzenhäubchen Joseph Kesselring ab 3. November 2013

Musikalische Revue:

Der Untergang der Titanic Hans Magnus Enzensberger ab 21. Dezember 2013

Komödie: Der Vorname Matthieu Delaporte Alexandre de la Patellière ab 29. Dezember 2013

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Delaporte Alexandre de la Patellière ab 29. Dezember 2013 4 Schauspiel: Tschick Wolfgang Herrndorf ab 5.

Schauspiel: Tschick Wolfgang Herrndorf ab 5. Februar 2014

Schauspiel: Geschichten aus dem Wiener Wald Ödön von Horváth ab 8. Februar 2014

Schauspiel: Die Gerechten Albert Camus ab 5. April 2014

Schauspiel: Der gute Mensch von Sezuan Bertolt Brecht ab 6. April 2014

Schauspiel:

Der Kaufmann von Venedig William Shakespeare ab 24. Mai 2014

Wiederaufnahme Musikalisches Kammerspiel:

Land unter – Männer ohne Frau ab 12. Oktober 2013

Kinder -  und Jugendtheater

Kinderoper:

Sigurd, der Drachentöter Andy Pape ab 15. September 2013

Weihnachtsmärchen:

Mio, mein Mio Astrid Lindgren ab 5. November 2013

Jugendstück: Tschick Wolfgang Herrndorf ab 5. Februar 2014

Jugendstück:

Sophie und ich Ursula Kohlert ab 1. November 2013

Mobil: Coming out! Jutta Schubert (Klassenzimmerstück)

Gastspiele:

Theater für Youngsters In Kooperation mit der LAG Soziokultur e.V.

für Youngsters In Kooperation mit der LAG Soziokultur e.V. Wiederaufnahmen Kinderballett: Die Bremer Stadtmusikanten

Wiederaufnahmen

Kinderballett:

Die Bremer Stadtmusikanten nach den Brüdern Grimm ab 26. Januar 2014

Mobil: Escape! Rainer Lewandowski (Klassenzimmerstück)

Kinderstück:

Der kleine Herr der Zeit Raphael Júdice ab Herbst 2013

Puppen-

theater

Ente, Tod und Tulpe Wolf Erlbruch

Sterntaler

Brüder Grimm

Der Fuchs und das Pferd Brüder Grimm

Brüder Grimm Der Fuchs und das Pferd Brüder Grimm Wiederaufnahmen Der Sandmann Hans Christian Andersen Die

Wiederaufnahmen

Der Sandmann Hans Christian Andersen

Die Gänsemagd

Brüder Grimm

Sommer-

festspiele

Der Hauptmann

von Köpenick

Carl Zuckmayer

Konzerte

Sinfoniekonzerte

Sonderkonzerte

Kammerkonzerte

Kinderkonzerte

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Spielplan

BEATE U. – Ein Frauenleben in SH

Spielzeit 2012/2013

Zur Uraufführung der musikalischen Revue von Peter Schanz schrieb die sh:z: „Beate Uhse im Theater: Jubel, Pfiffe, Applaus… Ein Stück, das man mehrmals sehen kann.“

Musiktheater

Musiktheater

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Musiktheater

Musiktheater

Vorwort 8 Liebe Theaterfreunde, die Suche nach neuen Wegen bedeutet für jeden Kulturschaffenden das Fundament

Vorwort

8

Liebe Theaterfreunde,

die Suche nach neuen Wegen bedeutet für jeden Kulturschaffenden das Fundament seines Wirkens – kein Verharren auf ausgetretnen Pfaden, kein Festhalten an Erfolgen der Ver- gangenheit, unter keinen Umständen Zufrie- denheit mit dem Erreichten, stattdessen immer wieder Altes zu hinterfragen, Neues zu denken, Grenzen zu überprüfen.

Der Künstler als Unruheherd in einer

Gesellschaft, die sich nach Sicherheit und Stabilität sehnt, hat eine Jahrtausende alte Geschichte, genauso wie das Bestreben, Kunst nach wirtschaftlichen Kriterien zu beurtei- len. Die Erkenntnis, dass es ohne Inspiration durch die Künste auch keinen wirtschaftli- chen Erfolg geben kann, setzt sich dagegen erst allmählich durch.

Unsicherheit und Existenzkampf bestim-

men nach wie vor den Alltag an der Schleswig- Holsteinischen Landestheater und Sinfonie- orchester GmbH, aber deutliche Signale weisen darauf hin, dass die Erfolge der letzten Jahre die Zukunftsfähigkeit der größten deutschen Landesbühne unter Beweis gestellt haben.

Der Rückhalt bei Publikum, Gesellschaf-

tern und Landesregierung, dieser Zukunft mit einer Investition in einen Theaterneubau in Schleswig Rechnung zu tragen, ist für meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die schönste Anerkennung, gleichzeitig aber auch Ansporn, die vor uns liegenden Herausforderungen mit aller Kraft zu bewältigen!

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Mit dem vorliegenden Spielplanangebot

aus Musiktheater, Schauspiel, Ballett, Puppen- theater und Konzerten, mit einer Vielzahl von zusätzlichen Veranstaltungsformaten, um auch weiterhin neue Zuschauer anzusprechen, und darüber hinaus mit neuen Serviceangeboten für unsere Spielorte vor allem an der Westküste, begeben wir uns auf neue Wege.

Begleiten Sie uns dabei, lassen Sie sich von

dem Enthusiasmus unserer Sänger, Schau- spieler und Tänzer, der Orchestermusiker, sowie

der Kollegen aus den Werkstätten, der Technik oder der Verwaltung begeistern, diskutieren Sie mit uns, wenn etwas nicht Ihren Erwar- tungen entsprochen hat und erleben Sie, wie die unterschiedlichsten Facetten von Theater und Konzert Ihr Leben bereichern können!

Willkommen   zur  Spielzeit 2 013/2014!

Peter   Grisebach Generalintendant   und G eschäftsführer

Vorwort

Festivalstimmung das ganze Jahr !

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Musikfreunde,

besondere Freude macht unserem Sinfonie- orchester bei der Erarbeitung der Konzertpro- gramme die Zusammenarbeit mit dem jewei- ligen Solisten. Mal ist es ein Kollege, der solistisch hervortritt, mal ein Gast, der neue Impulse gibt. Dabei ist uns wichtig, neben internationalen Stars der Musikszene wie dem Solobratscher der Berliner Philharmoniker, Amihai Grosz, dem Geiger Benjamin Schmid, der Sängerin Genia Kühmeier, dem Barock- Spezialisten Michael Schneider oder dem Diri- genten Christof Prick auch junge, begabte Nachwuchskünstler zu präsentieren, wie den oder die Gewinner/in des Publikumspreises des ARD-Wettbewerbs 2013 im Fach Fagott.

Was letzte Spielzeit als Pilotprojekt begon-

nen hat, kann nun in all unseren Spielstätten weitergeführt werden: das besondere Angebot an Schülerinnen und Schüler, ein Konzert zum einheitlich reduzierten Kartenpreis von 5,- zu besuchen. Unterstützen Sie uns dabei, indem Sie Ihre Kinder, Nichten, Neffen, Enkel oder Nachbarskinder mitbringen.

Aber nicht nur dieses Angebot hat zu einer

größeren Nachfrage geführt, sondern auch die intensivierte Zusammenarbeit mit den Lehrer- innen und Lehrern, wofür ich mich herzlich bedanken möchte. Vielversprechende, weiter- führende Kooperationen beginnen auch in dieser Spielzeit. Das Programm enthält neben beliebten Werken des Kernrepertoires „Novitäten“, die manchmal „frisch aus der Komponistenfeder“ geflossen sind, wie das Cellokonzert von Gerald Resch, das wir im März 2014 zur Urauf- führung bringen, manchmal für Schleswig- Holstein neu sind wie Richard Wagners große

Vorwort

Chorkantate „Das Liebesmahl der Apostel“. Sie erklingt – zur Ehrung der beiden Jubilare – zusammen mit Giuseppe Verdis „Quattro Pezzi Sacri“. Auch die „Alpensinfonie“ von Richard Strauss (das Gemeinschaftskonzert mit dem Sønderjyllands Symfoniorkester) ist in der Geschichte des Schleswig-Holstei- nischen Sinfonieorchesters noch nicht ver-

zeichnet. Dass 2013 auch der 100. Geburts- tag von Benjamin Britten zu feiern ist, lässt seine jugendfrische Musik kaum vermuten:

außer seiner „Suite über englische Volks- lieder“ steht die Shakespeare-Oper „Ein Sommernachtstraum“ auf unserem Spielplan.

I m Musiktheater schauen wir – außer

nach Großbritannien – nach Italien-Japan („Madame Butterfly“), Rumänien (Frank Wildhorns Musical „Dracula“), Österreich- China („Das Land des Lächelns“) und Russ- land („Eugen Onegin“).

Ein neues Format „Klassik im Frühjahr

und im Herbst“ bietet 2 Sonderkonzerte am Sonntagvormittag und in der 20. Saison der Kammerkonzerte haben die Kollegen sich ein humorvolles Augenzwinkern erlaubt, die „Badehose eingepackt“ und „Musikalische Saitensprünge“ aufs Programm gesetzt.

A uf viel f achen Wunsch gibt es wieder ein

Neujahrskonzert und zwei Kinderkonzerte – aber blättern Sie selbst in unserem vielfäl-

tigen Programm und seien Sie herzlich will- kommen in Ihrem Schleswig-Holsteinischen Landestheater!

Peter  S ommerer Generalmusikdirektor

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will- kommen in Ihrem Schleswig-Holsteinischen Landestheater! Peter  S ommerer Generalmusikdirektor 10 11 Vorwort

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Vorwort

Auf geht's

Summer in the City 17. August 2013, 20.30 Uhr Werfthalle Robbe & Berking Classics
Summer
in the City
17. August 2013, 20.30 Uhr
Werfthalle
Robbe & Berking
Classics

Das Programm zum Spielzeit-Auftakt

& Berking Classics Das Programm zum Spielzeit-Auftakt Die Spielzeit 2013/2014 beginnt für das
& Berking Classics Das Programm zum Spielzeit-Auftakt Die Spielzeit 2013/2014 beginnt für das
& Berking Classics Das Programm zum Spielzeit-Auftakt Die Spielzeit 2013/2014 beginnt für das

Die Spielzeit 2013/2014 beginnt für das Schleswig-Holsteinische Sinfonieorchester mit einem Auftritt an ungewöhnlichem Ort:

Robbe & Berking-Werfthalle Am Industriehafen 5 / Ecke Harniskai. Wo sonst klassische Motor- und Segelyachten gebaut oder restauriert werden, dirigiert und moderiert Generalmusikdirektor Peter Sommerer ein beschwingtes Konzert mit bekannten Werken von Edvard Grieg, Felix Mendelssohn Bartholdy, Wolfgang Amadeus Mozart, Peter Tschaikowsky, Richard Wagner und, und, und…

Als Besonderheit mit einem „Popular-Live-Act“ dabei:

DJ Normandie (Norman Radke).

Saisonstart

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Auftakt

Einladung zur neuen Spielzeit

30. August 2013, 19.30 Uhr, Großes Haus Flensburg

31. August 2013, 19.30 Uhr,

Großes Haus Rendsburg

Flensburg 31. August 2013, 19.30 Uhr, Großes Haus Rendsburg 1 3 Das „Auftakt“-Konzert zu Beginn der

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Das „Auftakt“-Konzert zu Beginn der neuen Spielzeit bietet traditionell den Künstlern des Landestheaters die Gelegenheit, mit beliebten, aber auch mit selten zu hörenden Arien und Ensembles aus Oper und Operette zu glänzen, und den neu engagierten Ensemblemitgliedern ein Forum, sich vorzustellen. Generalintendant Peter Grisebach moderiert ein abwechslungsreiches Programm mit Werken von George Gershwin, Franz Lehár, Wolfgang Amadeus Mozart, Jacques Offenbach, Giacomo Puccini, Friedrich Smetana, Peter I. Tschaikowsky, Giuseppe Verdi u.a. Unter der musikalischen Leitung von GMD Peter Sommerer und Anna Skryleva stimmt das gesamte Musiktheaterensemble zusammen mit dem Opernchor das Publikum auf die neue Saison ein.

mit dem Opernchor das Publikum auf die neue Saison ein. Eingestimmt Einladung zur Schauspielsaison 8. September
mit dem Opernchor das Publikum auf die neue Saison ein. Eingestimmt Einladung zur Schauspielsaison 8. September
Eingestimmt Einladung zur Schauspielsaison 8. September 2013, 11.00 Uhr, Großes Haus Rendsburg 8. September 2013,
Eingestimmt
Einladung zur Schauspielsaison
8.
September 2013, 11.00 Uhr,
Großes Haus Rendsburg
8.
September 2013, 19.00 Uhr,
Slesvighus Schleswig

Zu Beginn der neuen Spielzeit lädt in diesem Jahr auch das Schauspielensemble zu einer Kostprobe ein. Die Regieteams der Eröffnungspremieren „Tod eines Handlungsreisenden“, „Peer Gynt“ und „Reigen“ erläu- tern mit ihren Schauspieler- Innen ihre Konzeption und geben mit einigen Szenen Einblicke in die Probenarbeit. Schauspieldirektor Wolfram Apprich und Chefdramaturg Andreas Strähnz stellen diese „Drei Blicke auf drei Stücke“ den Zuschauern vor.

und Chefdramaturg Andreas Strähnz stellen diese „Drei Blicke auf drei Stücke“ den Zuschauern vor. Saisonstart
und Chefdramaturg Andreas Strähnz stellen diese „Drei Blicke auf drei Stücke“ den Zuschauern vor. Saisonstart

Saisonstart

M Musiktheater   14
M
Musiktheater 
 14
M Musiktheater   14 Premiere: 28. September 2013 Großes Haus Flensburg Madame Butterfly e Oper von Giacomo

Premiere: 28. September 2013 Großes Haus Flensburg

Madame

Premiere: 28. September 2013 Großes Haus Flensburg Madame Butterfly e Oper von Giacomo Puccini E Der
Premiere: 28. September 2013 Großes Haus Flensburg Madame Butterfly e Oper von Giacomo Puccini E Der
Premiere: 28. September 2013 Großes Haus Flensburg Madame Butterfly e Oper von Giacomo Puccini E Der
Premiere: 28. September 2013 Großes Haus Flensburg Madame Butterfly e Oper von Giacomo Puccini E Der

Butterfly

28. September 2013 Großes Haus Flensburg Madame Butterfly e Oper von Giacomo Puccini E Der amerikanische

e Oper von Giacomo Puccini E

Flensburg Madame Butterfly e Oper von Giacomo Puccini E Der amerikanische Leutnant Pinkerton ist mit seinem
Flensburg Madame Butterfly e Oper von Giacomo Puccini E Der amerikanische Leutnant Pinkerton ist mit seinem

Der amerikanische Leutnant Pinkerton ist mit seinem Schiff im Hafen von Nagasaki vor Anker gegangen. Um sich die Zeit zu vertreiben, schließt er mit der erst 15-jährigen Geisha Cio- Cio-San, genannt Butterfly, eine „Ehe auf Zeit“ – damals zwischen europäischen Männern und Geishas nicht unüblich. Die Warnungen des amerikanischen Konsuls Sharpless wischt er beiseite und freut sich schon auf seinen „ech- ten“ Hochzeitstag mit einer Amerikanerin. Cio- Cio-San, die die Beziehung sehr ernst nimmt und zum Glauben ihres Geliebten übergetreten ist, wird nach der Trauung von ihrer Familie verstoßen. Nach seiner Abreise lebt sie, abge- schieden und ganz auf sich gestellt, mit ihrem Kind aus dieser Verbindung und ihrer Dienerin Suzuki in unbeirrbarer Hoffnung auf die Rück- kehr Pinkertons. Dieser kommt tatsächlich mit seiner amerikanischen Ehefrau zurück, um

sein Kind mitzunehmen. Sie überlässt es ihm und setzt ihrem Leben ein Ende. Jenseits aller Japan-Folklore nimmt die Darstellung einer intimen Liebesbeziehung von zwei Menschen aus verschiedenen Kultur- kreisen und mit völlig unterschiedlichen Erwartungen auch im 21. Jahrhundert gefan- gen. „Weil sie so ein klares, weibliches Ding ist, das aber zu lieben versteht bis zum Tode“, war „Madame Butterfly“ zeitlebens Giacomo Puccinis liebste Opernheldin. Seine meisterhafte, klangfarbenreiche Par- titur steckt voller feinziselierter musikali- scher Details und unaufdringlich eingefügter exotischer Elemente. Eine Hochzeitsnacht auf der Bühne zu zeigen und den herzzerreißen- den Selbstmord Butterflys, war 1904 mutig und ungewohnt für ein Opernpublikum und gefiel erst in der stark veränderten Zweitfassung.

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Musikalische Leitung: Peter Sommerer Inszenierung: Matthias Schönfeldt Ausstattung: Birgit Angele

Musiktheater

Wiederaufnahme: 26. Oktober 2013 Großes Haus Flensburg

Don Quichotte

Heroische Komödie von Jules Massenet

sErstaunlich, wiE viElE lEutE mich hiEr kEnnEn“, sagt Ein altEr, spindEldürrEr mann

auf EinEm klapprigEn gaul zu sEinEm fröhlichEn, kugElrundEn gEfährtEn, dEr ihn auf

EinEm störrischEn EsEl auf diE fEria, das spanischE volksfEst, bEglEitEt und dort

almosEn vErtEilt. dEr altE trägt EinE zErbEultE rittErrüstung – da ist Es kEin wundEr,

dass Er von dEr fEiErndEn mEngE für EinE publikumsattraktion gEhaltEn und kräftig

vErspottEt wird.

sUnd der Alte selbst? Er hält sich für den edlen Ritter Don Quichotte, den liebenswerten Tagträumer, der vor mehr als 400 Jahren dem Roman von Spaniens Nationaldichter Miguel de Cervantes Saavedra entsprungen ist und seitdem auf seinem Pferd Rosinante durch die spanische Mancha reitet, Sancho Pansa an

seiner Seite. Der gegen Windmühlen kämpft und gegen eine Räuberbande, um seiner ange- beteten Dulcinea ein geraubtes Schmuckstück zurück zu bringen. Die ist in dieser französischen Opernrarität keine derbe Bauernmagd, sondern eine verführerische, stets von vier Verehrern umgebene Kurtisane.

Jules Massenet betont in seiner Version weniger die skurrilen als die anrührend tragischen Momente der Geschichte wie in dem beseelten Duett, in dem Dulcinea des Ritters Werbung zurückweist, oder Quichottes visionärem Abschied vom Leben.

Musikalische Leitung: Peter Sommerer Inszenierung: Markus Hertel Bühne: Sibylle Meyer Kostüme: Martina Lüpke

Musiktheater

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Don Quichotte, Spielzeit 2012/2013

Joa Helgesson

Jorge Martinez Mendoza

19

Anna Schoeck
Anna Schoeck

Musiktheater

Premiere: 30. November 2013 Großes Haus Flensburg Dracula Musical von Frank Wildhorn (Musik) sowie Don

Premiere: 30. November 2013

Großes Haus Flensburg

Dracula

Musical von Frank Wildhorn (Musik)

sowie Don Black und Christopher Hampton (Buch/Songtexte)

sowie Don Black und Christopher Hampton (Buch/Songtexte) Ein einsamer Mann mit einer unwiderstehlichen Anzie-
Ein einsamer Mann mit einer unwiderstehlichen Anzie- hungskraft auf junge Frauen – seit 1897 treibt
Ein einsamer Mann mit einer unwiderstehlichen Anzie-
hungskraft auf junge Frauen – seit 1897 treibt Graf Dracula, der
„Urvater aller Untoten“, sein Unwesen. Damals veröffentlichte der
irische Schriftsteller Abraham („Bram“) Stoker seinen gleichnamigen Roman, der
auf der Legende des rumänischen Fürsten Vlad III. Draculea (1431-1476) fußt, der seine
Gegner am liebsten durch Pfählung hinrichtete. Q Das Musical des amerikanischen Kom-
ponisten Frank Wildhorn hält sich relativ eng an Stokers Briefroman: Der englische
Anwalt Jonathan Harker besucht Graf Dracula auf seinem abgelegenen Schloss, um mit
ihm den Verkauf eines Anwesens in London abzuschließen. Als sich der Graf in ein
Bild von Mina Murray, der Verlobten Jonathans, verliebt, muss der junge Mann –
von seinem Gastgeber gebissen und sehr geschwächt – nach Budapest fliehen. Mina
gibt ihm dort das Jawort, während in London Minas Freundin Lucy und Arthur
vor den Traualtar treten. Lucy wird Draculas erstes Opfer. Selbst der zu Hilfe
gerufene, erfahrene Vampirjäger Abraham Van Helsing kann nichts mehr
für sie tun. Q Mina fühlt sich von Dracula magisch angezogen. Hin und her
gerissen zwischen Furcht und Liebe, lädt sie ihn schließlich zu sich ein.
Dracula tauscht mit ihr Blut aus und bereitet ihr so den Weg, die Seine
zu
werden
Q Frank Wildhorn, der durch sein Erstlings-
werk „Jekyll & Hyde“ (einem der großen Erfolge der Spiel-
zeit 2010/2011 am Landestheater) auch in Europa zu den ganz
großen Musicalkomponisten zählt, zeigte sich 2001 verwundert,
dass sich noch niemand dieser faszinierenden Figur Dracula ange-
nommen hatte und schuf dieses weitere Meisterwerk. Besonders die
romantischen Balladen – Wildhorns Stärke – wie Minas „Lass mich
dich nicht lieben“ oder Van Helsings Song „Nosferatu“ und das
emotional dichte, mystisch-erotische, viktorianische Ambiente,
ziehen das Publikum wiederum in den Bann.
Musikalische Leitung: Stefan Diederich
Inszenierung: Markus Hertel
Ausstattung: Erwin Bode

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Musiktheater

Svitlana Slyvia

Kai-Moritz von Blanckenburg

Jin-Hak Mok

Premiere: 22. Februar 2014 A Großes Haus Flensburg

Ein

Sommer

nachts

Ein

Sommer

nachts

traum

traum

Oper von Benjamin Britten

o m m e r nachts traum traum Oper von Benjamin Britten „Willkommen, Wanderer“ im verzauberten
o m m e r nachts traum traum Oper von Benjamin Britten „Willkommen, Wanderer“ im verzauberten
o m m e r nachts traum traum Oper von Benjamin Britten „Willkommen, Wanderer“ im verzauberten
o m m e r nachts traum traum Oper von Benjamin Britten „Willkommen, Wanderer“ im verzauberten

„Willkommen, Wanderer“ im verzauberten Feenwald, wo Menschen und überna- türliche Wesen gleichermaßen von Gefühlsverwirrungen heimgesucht werden: Titania liebt einen Edelknaben (meint Elfenkönig Oberon und wird sich übel an ihr rächen), Hermia liebt Lysander, soll aber Demetrius heiraten, der sie – zum Kummer von Helena – begehrt. E ine der erfolgreichsten Opernadaptionen von Shakespeares romantischer Komödie „Ein Mittsommernachtstraum“ ist die von Benjamin Britten, mit der das Landestheater des 100. Geburtstages des englischen Komponis- ten gedenkt. Die 1960 uraufgeführte Oper steht in einer langen Tradition der musikalischen Aus- einandersetzungen mit diesem vielschichtigen Werk vom Barock (Purcells „Fairy Queen“) über die Romantik (Mendelssohn Bartholdy, Carl Maria von Webers „Oberon“) bis ins 20. Jahrhundert. Wie kein

von Webers „Oberon“) bis ins 20. Jahrhundert. Wie kein Anderer hat sich Britten genau an die

Anderer hat sich Britten genau an die Shakespeare’sche Vorlage gehalten, lediglich den über 2000 Verse umfassenden Text aus musikdramatischen Gründen halbiert. Shakespeare zeigt die Macht des Eros auch in ihren Grenzüberschreitungen und Deformationen. Brittens betörende Musik gibt ein Kompendium durchaus abgründiger erotischer Möglichkeiten in meisterhafter Instrumentierungskunst: die unheimlich-fremde Welt des Geisterreichs mit ätherischen Klängen von Harfe, Celesta, Xylophon und besonders „künstlichen“ Stim- men (Countertenor für Oberon, Koloratursopran für Titania, Kindersoprane für die Feen), kontrastiert durch Trompetenmotive, Trommelschläge und eine bewusst nüchterne Sprech- stimme für Puck, den Drahtzieher allen Unheils. Die Welt der jungen Menschen ist geprägt von warmem Streicherklang, während die Handwerker krachend-komödiantisch daher kom- men, begleitet vom tiefen Blech. Das Spiel der Irrungen kann beginnen

Musikalische Leitung: Anna Skryleva Inszenierung: Markus Hertel Ausstattung: Martin Fischer

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Musiktheater

Markus Wessiack Brigitte Bayer Premiere: 12. April 2014, Großes Haus Flensburg Das Land des Lächelns

Markus Wessiack

Brigitte Bayer

Premiere: 12. April 2014, Großes Haus Flensburg

Das Land des Lächelns

Operette von Franz Lehár

Flensburg Das Land des Lächelns Operette von Franz Lehár Als ihr Sou-Chong seine Liebe gesteht, fühlt

Als ihr Sou-Chong seine Liebe gesteht, fühlt sich Comtesse Lisa so bezaubert, dass sie, ohne zu zögern, ihre Familie und ihre Heimat- stadt Wien verlässt, um dem faszinierend-exotischen Kronprinzen von China in das „Land des Lächelns“ zu folgen. Doch das Hofleben und die Landessitte zu akzeptieren, die vom Herrscher verlangt, vier Frauen zu heiraten, erscheint ihr unmöglich. Die Kluft zwischen den Eheleuten wird unüberbrückbar, zumal Lisas alter Verehrer auftaucht, Husarenoberstleutnant Gustl. Er schürt Lisas Heimweh und bricht nebenbei noch das Herz von Sou-Chongs Schwester Mi… Zwei Liebesgeschichten ohne Happy End und daraus das Fazit „Immer nur lächeln und immer vergnügt, denn wie’s darinnen aussieht, geht Niemand was an“ – wie konnte daraus die belieb- teste aller Operetten werden? Durch eine maßgeschneiderte Neu- bearbeitung für den ersten Weltstar der Operette, den Tenor Richard Tauber, und schwelgerische Hits wie „Dein ist mein gan- zes Herz“, „Von Apfelblüten einen Kranz“ oder „Wer hat die Liebe uns ins Herz gesenkt“. Mit Tauber entstand 1930, nur ein Jahr nach der Erfolgs-Premiere, auch die erste Verfilmung. Sie wurde zum ersten internationalen Erfolg des deutschen Tonfilms.

Musikalische Leitung:

Junghwan Choi

Anna Skryleva

Inszenierung:

Peter Grisebach

Bühne:

Sibylle Meyer

Kostüme:

Martina Lüpke

Musiktheater

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Premiere: 14. Juni 2014 Großes Haus Flensburg

Eugen Eugen

Onegin Onegin

Oper von Peter I. Tschaikowsky

Eugen Eugen Onegin Onegin Oper von Peter I. Tschaikowsky Vier junge Menschen auf der Suche nach

Vier junge Menschen auf der Suche nach ihrem Platz im Leben begleitet Tschaikowskys berühmteste Oper: die leidenschaftliche Tatjana, ihre unbe- kümmerte Schwester Olga, deren Verlobten Lensky und seinen Freund Onegin. Dieser, ein rastlos-unzufriedener Skeptiker, kann die schwärmerischen Gefühle Tatjanas nicht erwidern, bis er sie – nun unerreichbar für ihn – als Ehefrau seines Freundes Gremin wiedertrifft. Es kommt zu einer letzten Aussprache…

S ein „großer Reichtum an Poesie und Lebenswahrheit“ animierte Tschaikowsky, aus Alexander Puschkins Versroman eine ganz eigene Form von Oper zu entwickeln – vergleichbar einer Langzeitreportage –, der er den Namen „Lyrische Szenen“ gab. Sie beleuchten schlaglichtartig die entscheidenden Momente im Leben der Protagonisten und geben tiefe Einblicke in deren Seelenleben: wenn Tatjana sich schwärmerisch- ekstatisch zu ihrem Liebesgeständnis durchringt, Lensky ergreifend vor dem Duell Abschied vom Leben nimmt, Onegin verzweifelt die zuvor Verschmähte um Liebe anbettelt. „Ich brauche keine ägyptischen Prin- zessinnen, Zaren, Volksaufstände… ich suche ein intimes, aber starkes Drama, das auf Konflikten beruht, die ich selber gesehen oder erfahren habe, die mich im Innersten berühren können“, verteidigte der Kompo- nist sein außergewöhnliches Konzept und verpflichtete für die Urauf- führung Konservatoriumsschüler, denen er eher ein „schlichtes und natürliches Spiel“ zutraute als den Sängern der Großen Hoftheater.

Musikalische Leitung: Peter Sommerer Inszenierung: Markus Hertel Bühne: Martin Fischer Kostüme: Martina Lüpke

Musiktheater

26

EXTRAS

Fischer Kostüme: Martina Lüpke Musiktheater 26 EXTRAS MuS ik T hE ATER EINGESTIMMT: Vor der Premiere

MuS ik T hE ATER

EINGESTIMMT: Vor der Premiere mehr erfahren… über die Neuproduktionen der Spielzeit bei einer Ein- führungsmatinee
EINGESTIMMT: Vor der Premiere mehr erfahren…
über die Neuproduktionen der Spielzeit bei einer Ein-
führungsmatinee oder einer öffentlichen Probe: Hinter-
gründe, Geschichten aus der Autorenwerkstatt, Werk
und Wirkung, Kostproben…
ZuGabE:
Musikalisch-literarische beiprogramme
… zu ausgewählten Inszenierungen: Zum Musical
„Dracula“ wird Operndirektor Markus Hertel ein
„Nacht der Vampire“-Pasticcio inszenieren. Carpe
jugulum – achte auf deinen Hals, wenn du in einem
Gespensterschloß wohnst! Vampire betreten es zwar
nie ohne Einladung, aber wie schnell erliegt eine
unbescholtene Braut dem dämonischen Charme eines
bleichen Unbekannten…
Was hauptsächlich durch Bram Stokers Roman
„Dracula“ und den transsylvanischen Fürsten des
15. Jahrhunderts bekannt wurde, war ein beliebtes
Sujet auch im Zeitalter der Romantik, die bekanntlich
von allem Übernatürlichen fasziniert war: Heinrich
Marschners „Vampyr“-Oper präsentiert einen direk-
ten Vorfahren des „Fliegenden Holländers“, während
in Goethes Gedicht „Die Braut von Korinth“ ein ver-
lassenes Mädchen zur Blutsaugerin wird. Kerzen-
licht und Knoblauch, rauschende Feste und rasende
Rache sind unverzichtbare Zutaten für einen musika-
lischem Spaß für Neugierige.
ÜbErraSchT: Einmal im Monat
eine Stunde Zeit nehmen…
…für das Montagsfoyer in gemüt-
licher Lounge-Atmosphäre. Sie sind
herzlich eingeladen in die Kleine
Bühne in Flensburg, wo es immer
wieder etwas Neues zu entdecken
gibt: Musikalische Kostbarkeiten,
neuengagierte Künstler, aktuelle
Inszenierungen, ungewöhnliche
Theaterberufe und, und, und…

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Musiktheater-Extras

Musiktheater

Der Nussknacker

Spielzeit 2012/2013

„Mit stehenden Ovationen bedankte sich ein verzaubertes Publikum… für eine verspielte Choreografie als großes Kino für die Kleinen und ästhetischer Jungbrunnen für die Großen.“ (KN)

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B Ballett  
B
Ballett  

29

29

Musiktheater

Yuri Tamura

Ballett

Timo-Felix Bartels

Adriana Rodrigues de Souza

Tamirys Candido

30

Premiere: 19. Oktober 2013 Großes Haus Flensburg

Cinderella

(Aschenputtel)

Ballett von Katharina Torwesten Musik von Sergej Prokofjew

Ballett von Katharina Torwesten Musik von Sergej Prokofjew Aschenputtel, Cinderella, Soluschka, Ceneren- tola – in

Aschenputtel, Cinderella, Soluschka, Ceneren- tola – in vielen Ländern dieser Welt kennt man den Traum vom gutherzigen Mädchen, das aus der Asche auf den Königsthron steigt und mit dem Prinzen glücklich wird. Aus diesem Mär- chenstoff entstanden Opern (Rossini, Massenet u.a.), Musicals, Filme aller Genres und Ballette.

Sergej Prokofjew, Nachfolger Tschaikowskys als Komponist klassischer, russischer Handlungs- ballette, erhielt den Auftrag zu „Cinderella“

nach seinem großen Erfolg mit „Romeo und Julia“ 1936. 1941 entstanden die ersten bei- den Akte ('Im Haus von Cinderellas Vater', 'Der Ball im Schloss des Prinzen'), 1943 – nach einer kriegsbedingten Unterbrechung – der dritte. Nach der Moskauer Uraufführung wurde „Cin- derella“ schon 1948 in London einstudiert und hat seither weltweit Choreografen von Rudolf Nurejew bis John Neumeier zu eigenen – durch- aus auch eigenständigen – Inszenierungen angeregt.

Katharina Torwesten beschäftigt sich in ihrer Interpretation vor allem mit den tiefenpsychologi- schen Aspekten der Figuren: Warum ist die Stiefmutter so verbittert, aus welchem Zwang heraus die Stiefschwestern so böse und welche Rolle spielt der Prinz für das unbeachtete Familienmit- glied? Er befreit Cinderella aus den eingefahrenen Verhaltensmustern ihres Alltags und gibt ihr die Kraft, aus dem Schatten herauszutreten, selbstbewusst zu werden.

aus dem Schatten herauszutreten, selbstbewusst zu werden. 3 1 Musikalische Leitung: Anna Skryleva Choreografie:

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Musikalische Leitung: Anna Skryleva Choreografie: Katharina Torwesten Bühne: Erwin Bode Kostüme: Martina Lüpke

AB

Ballett

Premiere: 29. März 2014 Großes Haus Flensburg

M – Eine Stadt sucht einen Mörder

Tanztheater von Katharina Torwesten Musik vom Band

Mörder Tanztheater von Katharina Torwesten Musik vom Band Ein unbekannter Kindermörder versetzt die Bewohner von

Ein unbekannter Kindermörder versetzt die Bewohner von Berlin in Angst und Schrecken, so dass sowohl die Polizei als auch die Unter- welt seine Verfolgung aufnehmen… Einer der ersten und bedeutendsten deutschen Tonfilme, Fritz Langs „M“ aus dem Jahr 1931 mit Peter Lorre in der Hauptrolle, inspirierte Katharina Torwesten zu ihrem diesjährigen Tanz- theaterabend. Das Klima sich steigernder Verunsicherung mit anonymen Verdächti- gungen und wachsender Massenhysterie kulminiert in einer Hexenjagd, bei der Kriminelle die Arbeit der Polizei über- nehmen. Ein spannendes Puzzlespiel, bei dem es aber nicht so sehr um das Mit- gefühl des Zuschauers mit den unschul- digen Opfern geht, sondern das Psycho- gramm eines verzweifelten, innerlich gespaltenen und sich selbst entfremde- ten Täters entwickelt wird: „Immer muss ich durch Straßen gehen, und immer spür ich, es ist einer hinter mir her. Das bin ich selber! (…) Manchmal ist mir, als ob ich selbst hinter mir herliefe! Ich will davon, vor mir selber davonlaufen, aber ich kann nicht! Kann mir nicht entkom- men! (…) Wenn ich’s tue, dann weiß ich von nichts mehr… Dann stehe ich vor einem Plakat und lese, was ich getan habe, und lese. Das habe ich getan?“

Choreografie: Katharina Torwesten Ausstattung: Erwin Bode

Ballett

Katharina Torwesten Ausstattung: Erwin Bode Ballett Nikolay Boyanov Iliev 32 Svetoslav Velinov 3 3 Tanja Probst

Nikolay Boyanov Iliev

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Svetoslav Velinov

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Tanja Probst

Ballett

Arsen Chraghyan

Musiktheater

Anja Herm

Arsen Chraghyan Musiktheater Anja Herm Evgeny Gorbachev 34 3 5 Li Tan Vinicius Menezes da Silva

Evgeny Gorbachev

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Li Tan

Vinicius Menezes da Silva

Tanja Djuric´

Ballett

Wiederaufnahme: 9. November 2013 Großes Haus Flensburg

Mythos

Carmen

Tanztheater von Katharina Torwesten

Flensburg Mythos Carmen Tanztheater von Katharina Torwesten Hier prallen zwei Welten aufeinander, und das mit voller

Hier prallen zwei Welten aufeinander, und das mit voller Wucht:

Die Zigeunerin Carmen, Urbild der „Femme fatale“ (der unheilbringenden Frau) mit dem unbe- dingten Drang, frei und selbstbestimmt zu leben, trifft auf den obsessiven Kontrollwahn des Muttersöhnchens José. Nicht von ungefähr hat dieser den Beruf des Soldaten gewählt und fühlt sich wohl in einer Welt des gehorsamen Funktionierens – bis ihn dieses „Natur- ereignis“ Liebe völlig aus der Bahn wirft und er desertiert, um ständig bei seiner Geliebten zu sein. Und weil zu Beginn auf beiden Seiten Leidenschaft und erotische Anziehungs- kraft im Spiel ist, wird die Machtfrage „Wer setzt seinen Willen durch und wer muss nach- geben“ unnachgiebig bis zum bitteren Ende ausgefochten. Da ist der Nebenbuhler, der stolze Torero Escamillo, höchstens Auslöser, nicht aber Ursache einer Katastrophe von archaischer Unbedingtheit.

Wie in Bizets Oper ist Carmen das „Gravitationszentrum“ in der Choreografie von Katharina Torwesten. Ist sie tatsächlich Mérimées als fatalistisch denkend geschil- derte Person und ihr Tod unabwendbar oder hätte sie durchaus Möglichkeiten gehabt, den Verlauf ihres Schicksals zu ändern? Die Beliebtheit dieses Mythos löste in den 1980er Jahre einen außergewöhnlichen Boom von Variationen aus, darunter Carlos Sauras Tanzfilm, der ein wahres Flamenco-Fieber entfachte. Anklänge an diesen Tanzstil sind auch in der Flensburger Produktion zu finden.

Choreografie: Katharina Torwesten Bühne: Anabel Fröhlich Kostüme: Martina Lüpke

Ballett

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Mythos Carmen, Spielzeit 2012/2013

S Schauspiel 
S
Schauspiel 

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Musiktheater

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Musiktheater

Premiere: 15. September 2013 Slesvighus Schleswig

Arthur Miller

TOD EINES HANDlUNGS REISENDEN

„Ein Handlungsreisender muss träumen, das gehört zu seinem Beruf!“

Miller ist einer der bedeutendsten amerikanischen Autoren des 20. Jahr- hunderts. Als Sohn einer relativ wohlhabenden jüdischen Familie wuchs er in New York auf. Zu einer prägenden Erfahrung wurde für den jungen Miller die Weltwirtschaftskrise in den Jahren nach 1929. Die Themen soziale Not, wirtschaftliche Unsicherheit und verschärfter Existenzkampf bestimmen sein literarisches Schaffen und machen ihn zu einem Anwalt des sozialen Dramas.

Mit seinem „Tod eines Handlungsreisenden“ erzielt Arthur Miller einen Welt- erfolg. Einen Popularitätsschub erhält das Stück Ende der 80er Jahre durch Dustin Hoffmanns Darstellung des Willy Loman in Volker Schlöndorffs kon- genialer Filmadaption. Durch die derzeitigen wirtschaftlichen und gesell- schaftlichen Entwicklungen in Europa wächst dem Stoff wieder eine frappie- rende Aktualität zu.

Seit über 30 Jahren schuftet Willy Loman als Vertreter für dieselbe Firma. Doch trotz aller Anstrengungen gelingt es ihm mit zunehmendem Alter nicht mehr, die steigenden Erwartungen seines Chefs zu erfüllen. Die Firma streicht ihm, dem Erfolglosen, deshalb das Gehalt, so dass er mit seiner Frau und seinen beiden arbeitslosen Söhnen allein von der Provision leben muss. Doch selbst im Angesicht seines finanziellen und familiären Ruins will Willy Loman nicht erkennen, dass der amerikanische Traum von Glück und Erfolg sich nicht für jeden erfüllt…

Inszenierung: Angelika Zacek Ausstattung: Ines Alda

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Schauspiel

Katrin ScHlomm

Schauspiel

tobiaS bode

Stefan HufScHmidt

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Premiere: 21. September 2013 Großes Haus Rendsburg

pEEr

gynt

schauspiEl von hEnrik ibsEn

T

„du nEnnst Es glaubEn, wir hEissEn's angst.“

„Peer, du lügst!“ Mit diesem Ausruf beginnt die abenteuerliche Lebensreise des norwegischen Bauernlümmels, dem Fantasie alles, Wirklich- keit nichts bedeutet. Der norwegische Drama- tiker Henrik Ibsen verfasste sein Versdrama – auch der „nordische Faust“ genannt – um 1867. Es ist Märchen, Familientragödie und Gesellschaftssatire zugleich, Ibsen rechnete mit dieser, durch Egoismus und Selbstbe- trug verfehlten Selbstverwirklichung, mit der eigenen Ruhmsucht und seiner norwegischen Heimat ab. Seine besten Dramen schreibt er, vermeintlich von seinen Landsleuten verkannt, im „europäischen Exil“.

Sein Held verliert sich lieber in Visionen und Phantastereien, als zu arbeiten, Verantwor- tung zu übernehmen und sich der Realität zu stellen. In den Augen der Dorfgemeinschaft ist Peer ein Aufschneider und Versager. Nach- dem er die Braut eines Anderen verführt hat, flüchtet er in die Berge. Dort beginnt seine große Reise durch die Weltgeschichte: Zwi- schen Traum und Wirklichkeit macht sich Peer

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Gynt auf die Suche nach sich selbst. Nur knapp entkommt er der Vermählung mit der Troll- prinzessin, doch den Grundsatz der Troll-Welt – „Sei dir selbst genug“ – befolgt er weiterhin so unbewusst wie konsequent. Das Gebot der Menschen allerdings – „Sei du selber“ – wird er weder verstehen noch erfüllen können.

Solveig, seine große Liebe, verlässt er, um an Marokkos Küste mit dubiosen Geschäften reich zu werden. Er träumt davon, Kaiser der Welt zu werden, lässt sich als Prophet vereh- ren und in einem Irrenhaus schließlich zum Kaiser der Selbstsucht krönen. So läuft er, wäh- rend er glaubt, sich selbst zu verwirklichen, sein ganzes Leben lang vor sich selbst davon. Als alter Mann kehrt er zurück, hört Solveigs Stimme und erkennt, dass sein Kaiserreich hier gewesen wäre…

Inszenierung: Wolfram Apprich Ausstattung: Mirjam Benkner Musik: Christoph Coburger

Schauspiel

Premiere: 28. September 2013 Kammerspiele Rendsburg

Reigen

ZeHn DIAlOGe vOn ARTHuR ScHnITZleR

Aqa

„W I R WISSen n IcH TS vOn A n DeR en, n IcH TS vOn u nS. WIR SPIelen ImmeR – WeR eS WeISS, IST KluG.“

Das ewig faszinierende Spiel geschieht: zwei Menschen treffen in ihrem Bedürfnis nach Nähe aufeinander. Nächtliche Begegnungen, die der Flüchtigkeit verschrieben sind – das sind Schnitzlers zehn Paarminiaturen. Es begegnen sich Dirne und Soldat, Soldat und Stubenmädchen, das Stubenmädchen dem jun- gen Herren, der darauf der jungen Frau, die bald ihrem Ehemann, der dem „süßen Jungen” und dieser wiederum der Dichterin, die Dichterin der Schauspielerin, diese dem Grafen bis jener auf die Dirne vom Beginn trifft. Die Begehren- den gehören den unterschiedlichsten Milieus an, doch vereint sie unbewusst eines: ihre Lust.

Die Lust an der kurzen Rebellion gegen ein System der romantischen Liebe bei gleichzei- tiger Sehnsucht nach dem andauernden Glück. Einsamkeit, Sehnsucht und Vereinigung folgen – einem ungeschriebenen Gesetz gleich – fort- während aufeinander. Für diese Durchmischung steht das Tanzprinzip des Reigens: zwischen zwei Tänzern stehend, wird die eine Hand bereits dem nächsten gereicht. Doch die Liebe hat bei Schnitzler nichts Verklärtes. Nicht die Romantik, sondern die Gesellschaft mit ihren Sehnsüchten und daraus resultierenden Mechanismen der Macht stehen im Zentrum seines „Liebesreigens“.

Jürgen Böhm

Yasmina Djaballah

Simon Keel

Die psychologisch scharfen Beobachtungen des schriftstellerisch wirkenden Mediziners Arthur Schnitzler aus dem Wien zu Beginn des 20. Jahrhunderts könnten heutiger kaum sein: soziale Klassen, Geschlechterbilder und Rollenverhalten werden weiterhin brisant diskutiert. Gesell- schaftliches Miteinander als „Insel der Seligen“ oder als durchkalkulierter Machtparcours – welche Funktion kommt der Liebe und der Liebessehnsucht heute zu?

ABITURSTOFF AN SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN GYMNASIEN

Schauspiel

Inszenierung: Max Claessen Ausstattung: Mirjam Benkner

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Kriminalkomödie von Joseph Kesselring

Arsen

und Spitzen häubchen

Auf zwei Liter Holunderbeerwein nehmen wir einen Teelöffel Arsen, einen halben Teelöffel Strychnin und eine klitzekleine Prise Zyankali dazu.

i Premiere: 3. November 2013 Slesvighus Schleswig

Schauspiel

Premiere: 3. November 2013 Slesvighus Schleswig Schauspiel 44 Zwei äußerst liebenswerte Damen leben zusammen mit

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Zwei äußerst liebenswerte Damen leben zusammen mit Teddy, ihrem harmlos verrückten neffen, der sich für den amerikanischen Präsiden- ten hält, harmonisch in einer alten villa. Aufgrund ihrer hervorragen- den Kekse und des selbstgemachten Holunderbeerweins werden sie des Öfteren in ihrer „Oase des fried- lichen Glücks“ von Pastor und Dorf- polizist besucht. Doch ihr zweiter neffe, der Theaterkritiker mortimer Brewster, macht kurz nach seiner Heirat eine grausige entdeckung:

Seine liebenswerten alten Tanten Abby und martha sind in Wahrheit mörderinnen – aus purer nächsten-

liebe. mit ihrem vergifteten Holun- derbeerwein erlösten sie zahllose ältere Herren endgültig von ihrer einsamkeit und ließen sie im Keller ihrer villa in dem von Teddy gebau- ten „Panama-Kanal“ verschwinden. Während mortimer verzweifelt ver- sucht, die beiden Tanten von ihrem nächsten mord abzuhalten, taucht auch noch der lange verschwundene dritte Bruder auf – ein gesuchter verbrecher. Im Gepäck: noch ein Toter! In der zauberhaft-friedlichen villa, in der täglich Polizisten zum Tee kommen, gibt es nunmehr zwei leichen! mindestens

„Arsen und Spitzenhäubchen“ erzählt mit den bewährten Mitteln des Schwarzen Humors von realen Lebenslügen und gilt doch als eine der erfolgreichsten Kriminalkomödien aller Zeiten. Joseph Kesselrings schaurig-fideles Stück feierte 1941 am New Yorker Broadway Premiere. Der Beginn eines Welterfolgs, der durch die gleichnamige Verfilmung mit Cary Grant in der Rolle des Mortimer seinen Höhepunkt findet.

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Inszenierung: Markus Röhling Ausstattung: Kerstin Laube

Schauspiel

dEr untErgang dEr titanic

musikalische revue von hans magnus Enzensberger

premiere: 21. dezember 2013

großes haus rendsburg

12. april 1912, 23:41 uhr …

das unfassbare geschieht. die große maschine, das technische wunder- werk, sinkt, der mensch verliert gegen einen bruchteil natur. die illusion von göttlicher unfehlbarkeit, von unfehl- barer schöpfung zerplatzt langsam, zerplatzt grausam.

Schauspiel

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Johannes Fast
Johannes Fast
Michael Kientzle
Michael Kientzle
Sonja Langmack
Sonja Langmack

Der Schriftsteller und politische Denker Hans Magnus Enzensberger erzählt lyrisch-einfühlsam und doch unerbittlich von dieser Katastrophe. Sein Versepos dokumentiert und bezweifelt, hallu- ziniert und untersucht – mit allen Einzelheiten, mit der Mannschaft und den Passagieren, den Toten und den Überlebenden, der gesellschaftlichen Hierarchie des Schiffs, seiner Architektur, seinen Salongemälden, dem First-Class-Dinner, den Drahtnachrichten, Zeitangaben, Temperaturen und Geräuschen. Auch dann noch, wenn die Feinde gegangen, die Freunde verloren sind, wenn sich Hoffnung und Geld verbraucht haben, während die Einen ertrinken und die Anderen weiterleben.

2012 hat sich das große Unglück zum 100. Mal gejährt – in Krisenzeiten wie der heutigen wird das Bild des sinkenden Schiffes gerne zitiert. Doch bereits 1980, als Enzensbergers Versepos in der Inszenierung von George Tabori am Werkraumtheater München zur Uraufführung gelangte, diente die Geschichte des Luxusdampfers Titanic als Sinnbild für eine große Idee und ihr Scheitern zugleich, als Metapher für den Untergang damaliger gesellschaftlicher Überzeugungen: politische Utopien wie der DDR-Realsozialismus entpuppten sich als unhaltbar. Welche Dramen bringt die „Titanic der Gegenwart“ mit sich? Was erzählen sich die Menschen heute auf ihr? Enzensbergers Stück ist ein episches Gedicht über die Geschichte, die nichts an Spannung verloren hat.

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Inszenierung: Wolfram Apprich Musikalische Leitung: Dietrich Bartsch Ausstattung: Martin Fischer

Schauspiel

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Vorname Der

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Eine Komödie von Matthieu Delaporte

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und Alexandre de la Patellière

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und Alexandre de la Patellière dffggfghbdfghj dffggfghbdfghj Das ist ein faschistischer Akt, Diskussion

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Das ist ein faschistischer Akt,

Diskussion beendet.“

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Ein gemütlicher Abend mit ausladendem marokkanischem Buffet bei den Garauds – Pierre

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mit seiner schwangeren Frau Anna sowie der Posaunist Claude, ein Freund seit Elisabeths Kinder-

tagen. Bereits kurz nach Beginn des beschaulich geplanten Dinners bringt der dominant veranlagte

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anderen – allen voran seinen Schwager Pierre – zur Weißglut. Da hilft auch nicht die Beteuerung,

dass der Name selbstverständlich nach einem Romanhelden der französischen Romantik gewählt

ist. Die aufgeladene Diskussion, ob der Vorname eines Kindes an Hitler erinnern darf, ist dabei erst

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die Eröffnung eines „gepflegten” Abends, der bald gänzlich aus dem Ruder läuft. Alte Geschichten

werden ausgegraben, endlich scheint der Zeitpunkt gekommen, sich all das zu sagen, was jahre-

lang bewusst unter den Teppich gekehrt wurde – und ausnahmslos jeder in der Runde bietet

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Angriffsfläche und bekommt dabei „sein Fett weg”, selbst der stille Claude wird als vermeintlich

schwul geoutet

Bruder Elisabeths mit der Ankündigung, sein noch ungeborener Sohn solle Adolphe heißen, die

und seiner Frau Elisabeth. Eingeladen sind Vincent, Pierres Jugendfreund und Elisabeths Bruder

„Adolphe?

Premiere: 29. Dezember 2013 • Slesvighus Schleswig

Winziger Anlass, große Wirkung: Mit ihrem ersten Schauspiel ist dem Autorenduo Matthieu

Delaporte

und Alexandre de la Patellière ein kluges, pointiertes Konversationsstück in bester

französischer Tradition geglückt – eine bissige Gesellschaftskomödie, witzig, rasant und ziemlich

böse. Hintergründig werden gesellschaftliche Konventionen und zur Schau getragene Toleranz als

Fassade entlarvt und der Finger in die Wunde „aufgeklärter Bürgerlichkeit” gelegt.

 
Inszenierung: Angelika Zacek
Inszenierung: Angelika Zacek

Inszenierung: Angelika Zacek

Inszenierung: Angelika Zacek Ausstattung: Ines Alda

Ausstattung: Ines Alda

Inszenierung: Angelika Zacek Ausstattung: Ines Alda

Schauspiel

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Nina Mohr

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Ansgar Hüning

Musiktheater

Uwe Kramer

reiner Schleberger

FriederiKe bUtzengeiger

Ein RoadmoviE im ThEaTER Tschick Schauspiel nach dem Roman von Wolfgang herrndorf
Ein RoadmoviE
im ThEaTER
Tschick
Schauspiel nach dem Roman
von Wolfgang herrndorf

Sommer, Sonne, Erlebnishunger – und vierzehn Jahre alt. Es sind Schulferien und Maik ist allein zuhause. Seine Eltern entspannen vom stressigen Sein – der Vater zusammen mit seiner Assistentin, die Mutter mit sich auf der „Schönheitsfarm“, genannt Entzugsklinik. Maik hingegen möchte nicht entspannen, er will eigentlich eher etwas erleben und wäre auch eigentlich lieber auf Tatjanas Geburtstagsparty. Dort will man ihn jedoch nicht haben. Mit 200,– € Feriengeld in der Tasche wartet er darauf, dass endlich etwas passiert. Da tritt Andrej Tschichatschow, genannt „Tschick“, in sein leben, oder besser gesagt: er kommt in einem hellblauen lada angefahren. Geklaut. Und weil Maik nichts Besseres vorhat, und auch, weil Tschick ihn mag, steigt er ein – und die Reise quer durch Deutschland Richtung Walachei beginnt…

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Die Jugend scheint ewig zu dauern, pubertäres Gebaren wird weise. Wolfgang Herrndorf (*1965) hat mit „Tschick” einen modernen Abenteuerroman mit Witz, viel Charme und großer Empfindsamkeit geschrieben, der bald nach Erscheinen bereits für die Bühne dramatisiert wurde. Große Klassiker der Jugendliteratur, wie „Huckleberry Finn”, „Herr der Fliegen” oder „Der Fänger im Roggen”, klingen darin genauso an wie die Gegenwart und die immer gleiche Sehnsucht nach dem Wachsen.

Schauspiel

Musiktheater

Premiere: 5. Februar 2014, Slesvighus Schleswig Inszenierung: Henning Bock Bühnenbild: Martin Fischer Kostüme: Swana Gutke

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Premiere: 8. Februar 2014 — Großes Haus Rendsburg

Geschichten aus dem

Wiener

Wald

Volksstück von ÖDÖn Von HoRVátH

s d e m Wiener Wald Volksstück von ÖDÖn Von HoRVátH „Nichts gibt so sehr das

„Nichts gibt so sehr das Gefühl der Unendlichkeit als wie die Dummheit.”

Marianne, das liebe Mädel aus der Puppenklinik, läuft ihrer Verlobung mit dem grobschlächtigen Fleischhauer Oskar davon. Sie bekommt ein Kind von Alfred, dem dandyhaften Schuft, und sie werden todunglücklich im 18. Wiener Bezirk. Alfred gibt das Kind zu seiner Groß- mutter in die schöne Wachau und diese sorgt dafür, dass das Kind stirbt. Der Zauberkönig, Mariannes hartherziger Vater, muss sein ver- stoßenes Kind, das nicht auf ihn hören wollte, sehr leicht bekleidet im einschlägigen „Maxim“ wieder erkennen und der „Mister“, ein reicher

„amerikanischer Wiener“, sorgt dafür, dass sie ins Gefängnis kommt. Die ältliche Tabakhänd- lerin Valerie hat Alfred an Marianne verloren und findet Trost bei dem zackigen Studenten Erich, mit dem sich das Deutschland Adolf Hitlers so energisch wie grotesk ankündigt. Wenn Marianne, nachdem sie von Alfred sitzen gelassen wurde, nun doch noch von Oskar genommen werden kann, weil das störende Kind nicht mehr existiert, dann nur deshalb, weil von Marianne auch nicht mehr viel übrig ist: „Ich kann nicht mehr…“

In der scheinbar gemütlichen Wiener-Walzer-Wald-Welt spielen sich Tragödien ab, die ihre Ursachen in der Krise und der Spießigkeit haben: Zuneigung wird zu kitschiger Sentimentalität – Abneigung kippt sofort in Hass um. Horváths Volksstück ist ein Spiegelbild der Gesellschaft, Gleichgültigkeit und gegenseitiges Ausnützen bestimmen den Alltag. Opfer ist eine „in die zer- malmende Mühle des Spiels um Geld, Sex und Macht“ geratene junge Frau, die auf der Suche nach ihrer individuellen Freiheit auf der Strecke bleibt – das alles klingt nicht nach einem Schicksal aus dem Jahr 1931 …

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Inszenierung: Christian Wittmann Ausstattung: Sabine Mader

Schauspiel

Premiere: 5. April 2014 p Kammerspiele Rendsburg

Das Absurde hat nur insofern einen Sinn, als man sich nicht mit ihm abfindet.

Die GeRecHten

ScHAuSPiel Von AlBeRt cAmuS

In einer Moskauer Wohnung treffen sie mit einem tödlichen Plan zusammen: die jun- gen Revolutionäre Annenkov, Woinow, Stepan, Dora und Kaljajev wollen den russischen Groß- fürsten – als Akt der Gerechtigkeit – umbrin- gen. Kaljajev soll die Bombe schmeißen, doch mit einer Sache hat die Gruppe nicht gerechnet:

dass dessen junge Neffen mit ihm reisen und bei einem Anschlag auf die Kutsche ebenfalls umkämen. Doch Kinder zu töten, widerspräche der Moral der Terroristen – nach Diskussionen über Kaljajevs Verweigerung entscheidet die Gruppe über einen zweiten Anschlag, wel-

cher gelingt. Der Großfürst stirbt, Kaljajev wird verhaftet. Doch weder gesteht er einen Mord

– es bleibt für Kaljajev ein Akt der Gerechtig-

keit –, noch lässt er sich von der Regierung kau-

fen. Er wird gehängt, ohne die Gruppe verraten zu haben. Der Rest der „Terrorzelle“ bleibt aktiv:

um Kaljajevs Tod zu rächen und Gerechtigkeit ins Land zu bringen, wird Dora die nächste Bombe werfen…

Albert Camus' Drama von 1949 basiert auf einer wahren Begebenheit aus dem Jahr 1905, als ein terroristischer Anschlag auf den russischen Großfürsten Sergei verübt wurde. Camus nutzte in dieser seiner Schaffensperiode russische Stoffe als Modelle für Moralkonflikte, zu denen des Weiteren „Die Besessenen“ sowie „Die Dämo- nen“ nach Dostojewskj zählen. Der Existentia- list Camus stellt in „Die Gerechten“ die Frage nach der moralischen Rechtfertigung eines radi- kalen, politischen Aktes.

In seinen Stücken verfolgt er zudem den Gedanken, dass der Mensch innerhalb des absurden Gefüges „Welt“ um moralische Werte und Selbstverwirklichung kämpfen muss – der engagierte Mensch verfolgt seine guten Ziele unnachgiebig, trotz Aussichtslosigkeit, trotz einkalkuliertem Scheitern. Das Jahr 2013 ist das 100. Jubiläumsjahr des großen Existentialisten, der am 7. November 1913 geboren wurde.

Schauspiel

Inszenierung: Reinhard Göber Ausstattung: Xenia Hufschmidt

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René Rollin

Ingeborg Losch

Wiebke Wackermann

Musiktheater

Premiere: 6. April 2014 p Slesvighus Schleswig

Der gute Mensch von Sezuan

Parabelstück von Bertolt Brecht

p Gute Taten, das bedeutet Ruin p

Einen guten Menschen auf Erden finden, einen, der aufrichtig, der anständig ist – wenigstens einen! Mit dieser Suche verbringen die Götter ihre Ewigkeit. Und es scheint ihnen geglückt:

in der Stadt Sezuan werden sie fündig. Dort bietet ihnen die Prostituierte Shen Te trotz ihrer eigenen Not ein Nachtlager an. Die Göt- ter zeigen sich ihr mit einem Geldgeschenk erkenntlich. Der soziale Aufstieg beginnt:

Shen Te erwirbt einen Tabakladen und hilft, wo sie nur kann – auch über die eigenen Kräfte und materiellen Möglichkeiten hinaus. Als ihre fast grenzenlose Güte – welche die Götter als Gebot für „den guten Menschen“ ansehen – sie selbst in existentielle Schwierigkeiten bringt, droht Shen Te an der moralischen und ethisch- sozialen Prüfung des Lebens – und der Götter – zu zerbrechen. Wird sie „gut bleiben“ können?

Trotz der tragischen Note ist das Parabelstück von 1940 mit seinem Grundelement des „Spiels im Spiel“ als Komödie angelegt. Brecht benennt die Kluft zwischen Wollen und Tun, zwischen Reden und Handeln, zwischen Ansprüchen und Wirklichkeit. Den „einzig guten Menschen mit einzig gutem Wesen“ scheint es nicht zu geben. Weder die Menschen, noch die Götter können das durchgängig Gute schaffen und leben – beide Seiten scheinen in gleichem Maße machtlos.

„Vorhang zu und alle Fragen offen“ – so heißt es im letzten Bild des brechtschen Stücks, das den Zuschauer zur eigenen Weltbetrachtung und -befragung einlädt.

Schauspiel

Inszenierung: Paul-Georg Dittrich Ausstattung: Pia Dederichs

Inszenierung: Paul-Georg Dittrich Ausstattung: Pia Dederichs 56 Da ihr teuer gekauft seid, will ich euch teuer

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Da ihr teuer gekauft seid, will ich euch teuer lieben.

Der Kaufmann von Venedig

Tragödie von William Shakespeare

Was tut der Mensch nicht alles aus Liebe! Und erst aus Hass! Und dann und wann auch aus Geldgier: Der schöne, junge Bassanio will um die reiche Porzia werben. Dafür braucht er Geld. Denn wer Porzias Hand will, muss mit einer nicht unbedeutenden Summe an einem Spiel teil- nehmen: Wer das Spiel gewinnt, gewinnt Braut und Mitgift. Bassanio bittet seinen Freund Antonio, ihm die Summe – bei vollem Risiko – zu borgen. Antonio sagt zu, obwohl er selbst augenblicklich keinen Zugriff auf sein Geld hat. Stattdessen erkauft er sich bei seinem Erz- feind, dem Juden Shylock, einen „tödlichen Kredit“: er wird ihm mit der menschenunwürdigen Auflage gewährt, dass Shylock ihm – sollte Antonio seine Schuld nicht rechtzeitig begleichen können – ein Pfund Fleisch aus dem Leib schneiden dürfe…

Die Verquickung von Herz und Geld, von intimem Gefühl und Kapitalismus lässt Meister Shakespeare in einem großen menschlichen Drama einen gleichsam grausamen wie grotesken

Ausgang nehmen

Mit diesem höchst polarisierenden Stoff der Neuzeit, welcher Religion

und Moral, das Eigene wie das Fremde, Idealismus wie Materialismus umfasst, geht unser Shakespeare-Zyklus in seine dritte Spielzeit.

Premiere: 24. Mai 2014 0 Großes Haus Rendsburg Inszenierung: Wolfram Apprich Ausstattung: Mirjam Benkner

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Schauspiel

Wiederaufnahme: 12. Oktober 2013 l Kammerspiele Rendsburg

Hopfen und Malz – Ab in ’n Hals

Land unter – Männer ohne Frau

Musikalisches Kammerspiel mit Liedern um Sehnsucht, Meer und Einsamkeit

Es gibt kein Bier auf Hawaii, deshalb bleiben sie auch hier – die Männer in ihrem einsamen „Verlies“ (nicht Kerker ist gemeint, sondern ein „Hort des Verlassenseins“!). Es gibt doch nichts Schöneres, als sich selbst-verliebt-mitleidig zu grämen – verlassen von allen Frauen dieser Welt, es sei denn, dem Kumpel von nebenan geht es mindestens noch schlechter! Das schweißt zusammen, hält die Männersolidarität hoch und ist doch kein probates Mittel gegen die Einsam- keit. Was vielleicht hilft, sind Sehnsuchts- und Erinnerungslieder, Gedanken an die Ferne und die großen Ziele in der weiten Welt, obwohl sie –

aus der Nähe betrachtet – auch nicht wirklich weiterhelfen. Das Ewigweibliche zieht nun mal die Männer an und … vielleicht auch hinab …

Ein musikalischer Männerabend, der mit- fühlende Songs von der Ferne mit maritimen Gassenhauern mischt, und auch vor keinem Klischee zurückschreckt, um die Ärmlichkeit der vor Selbstmitleid zerfließenden Macho-Män- ner-Welt zu dekouvrieren – höchst satirisch und vergnüglich und immer mit dem nötigen Augen- zwinkern der hoffentlich amüsierten Damen- welt gegenüber!

Schauspiel

hoffentlich amüsierten Damen- welt gegenüber! Schauspiel Inszenierung: Peter Grisebach Bühnenbild: Swana Gutke

Inszenierung:

Peter Grisebach

Bühnenbild:

Swana Gutke

Kostüme:

Simone Fröhlich

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EXTRAS

Swana Gutke Kostüme: Simone Fröhlich 58 EXTRAS SchAuSp iEl EINGESTIMMT: Vor der Premiere mehr erfahren…

SchAuSp iEl

EINGESTIMMT: Vor der Premiere mehr erfahren… über die Neuproduktionen der Spielzeit bei einer Einführungsmatinee oder
EINGESTIMMT: Vor der Premiere mehr erfahren…
über die Neuproduktionen der Spielzeit bei einer Einführungsmatinee oder einer öffentlichen
Probe: Hintergründe, Geschichten aus der Autorenwerkstatt, Werk und Wirkung, Kostproben…
heimathaFEN: Willkommen hier bei uns im Norden!
Die Foyer-Reihe „Heimathafen“ widmet sich dem Leben hier vor Ort ebenso wie der Kultur der
„Nordlichter“. Ein wahres Geschichten-Kontor aus literarischen Bekannten und Neufunden aus
unserem Heimatland tut sich auf. Schauen Sie vorbei, schiffen Sie sich ein in unseren heimatlichen
Theaterhafen! „Illusionen.Alexandra.“, ist ein Beispiel dafür: René Rollin hat sich mit dem
kurzen, aber bewegten Leben der „kultigen“ Sängerin aus Kiel auseinandergesetzt. Dabei ist ein
höchst lebendiges Porträt mit vielen live-gesungenen Liedern entstanden: Ein Abend, der an die
faszinierende Person Doris „Alexandra” Nefedov erinnert – und der in Erinnerung bleibt.
filmab: bühne trifft Film
Gemeinsam mit dem Kommunalen Kino Rendsburg gestaltet das Landestheater ein ergänzendes
Film-Programm im Theaterfoyer-Ambiente: ob Biografien, die filmische Umsetzung eines Klassi-
kers oder Werkreihen – sich gegenseitig bereichernde Bilderwelten treffen aufeinander, wenn es
heißt: Bühne trifft Film trifft Bühne!
wunschbOX: Musikalisch-literarische unerhörtheiten
Dieses Format ist Kult! Gesungene Biografien und gespielte Lieder, literarische Tongeflechte und
musikalische Pretiosen, die „wunschBOX“ erfüllt Gelüste, die Sie noch gar nicht hatten, denen
nachzugehen sich aber unbedingt lohnt – ungehört und manchmal auch unerhört.

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Schauspiel-Extras

SommerfeStSpiele SchleSwig

Uwe Kramer als Hauptmann

SommerfeStSpiele SchleSwig Uwe Kramer als Hauptmann Der von Wiederaufnahme: im Juni 2014, Schloss Gottorf Hauptmann
Der von
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Wiederaufnahme: im Juni 2014, Schloss Gottorf

Hauptmann

Köpenick

im Juni 2014, Schloss Gottorf Hauptmann Köpenick von Carl Zuckmayer Preußen 1906. Die siegreichen Kriege der

von Carl Zuckmayer

Preußen 1906. Die siegreichen Kriege der Ver- gangenheit werden glorifiziert, der Staat stramm organisiert, Militär ist schick und dass die Friedenszeiten bleiben, gilt als sicher. Mit- ten hinein in diese „uniformierte Welt “ platzt Wilhelm Voigt – geläuterter Ex-Knacki. Mit herzerweichendem Humor, Tatendrang und festem Glauben an die Mitmenschlichkeit ver- sucht er, wieder Teil der „normalen“ Gesell- schaft zu werden – seine persönliche Sehn- sucht. Doch die Realität sieht anders aus. Eherne Vorurteile und knebelnde Bürokratie nehmen ihm den Wind aus den Segeln: im Vor- stellungsgespräch sind dem Schuhfabrikan- ten seine Antworten zu wortreich und eigen- ständig, dem Oberwachtmeister verdirbt sein

Inszenierung:

Ingo Putz

Ausstattung:

Cornelia Kraske

Anna Sörensen

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Gesuch die Mittagspause – und für die Liebe ist die Armut zu groß. Glücklich, wer Familie hat! Seine Schwester nimmt ihn bei sich auf – ohne Aufenthaltserlaubnis und ohne Pass. Nicht rein ins System, nicht raus darf er. Da wird die zündende Idee geboren: „Als Hauptmann ver- kleidet auf’s Passamt“! Nur so kann es gehen…

Carl Zuckmayer verstand es, die Obrigkeits- gläubigkeit seiner Zeitgenossen mit der „ehrli- chen Haut” Wilhelm Voigt aktionsreich in eine lustvolle Realsatire zu übersetzen – mit Charme und dem Schmiss des Berlinerischen! Rathaus- stürmung im Schlossinnenhof: Menschenmas- sen und Manöver, Militärkapelle, Märsche, Mut – ein sattes Spektakel Zeitgeschichte!

1906

Sommerfestspiele 2014

Musiktheater

J Kinder-   u nd  Jugend- theater 62
J
Kinder-  
u nd  Jugend-
theater
62

Premiere: 15. SePtember 2013 GroSSeS HauS FlenSburG

SiGurd, der dr acHentöter

Kinderoper von andy Pape

M uss man, um erwachsen zu wer- den, zuerst mit einem Drachen kämp- fen? Sigurd muss, denn ihm ist es vor-

bestimmt, ein starker Held zu werden, den Drachen Fafner zu besiegen, herauszufinden, wer seine Eltern waren und – noch viel wichti- ger – wer er selbst ist und wie er sein Leben in die eigenen Hände nehmen kann …

Was in Richard Wagners „Ring des Nibelun- gen“ vier Opernabende braucht, haben Andy Pape (Musik) und Bent Nørgaard (Libretto), ausgehend von der nordischen Sage, zu einem einstündigen, „actionreichen“, kindgerechten Abenteuerspiel mit einfühlsamer, leicht fass- licher und humorvoller Musik geformt.

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Musikalische Leitung: Peter Geilich Inszenierung: Markus Hertel Bühnenbild: Swana Gutke Kostüme: Martina Lüpke

Geilich Inszenierung: Markus Hertel Bühnenbild: Swana Gutke Kostüme: Martina Lüpke Kinder- und Jugendtheater

Kinder- und Jugendtheater

Premiere: 5. november 2013 GroSSeS HauS rendSburG

W eiHnacHtSm ärcHen

Mio, Mein Mio

Von aStriD LinDgren

a n einem ganz gewöhnlichen Tag, als Bosse auf einer Bank im Tegnér- park saß, geschah etwas Merkwürdiges. Er fand eine Flasche, die sich etwas seltsam benahm. Die Flasche enthielt einen Geist und der Geist

hat Bosse mitgenommen ins Land der Ferne. Es war eine Insel, die im Meer schwamm. Und in der Luft war ein Duft wie von tausend Rosen und Lilien und eine seltsame Musik, die schöner war als irgendeine andere Musik auf der Welt. Unten am Meeresufer lag ein großes, weißes Schloss, und dort landeten sie. Jemand kam am Strand entlang. Es war sein Vater, der König. „Mio, mein Mio“, sagte er, und das klang so weich und warm. Eigentlich hieß er gar nicht Bosse. „Neun lange Jahre habe ich dich gesucht“, sagte sein Vater, der König. „Nachts habe ich wach gelegen und gedacht: Mio, mein Mio. Dann muss ich doch wohl wissen, dass du so heißt.“ Da sieht man es. Das mit dem Bosse war so falsch wie alles andere falsch war, als er in der Upplands- gatan wohnte, dachte er. Und jetzt war alles richtig geworden. Im Rosengarten trifft er Jum-Jum. Er hat genauso dunkelbraune Haare und genauso braune Augen wie Mios Freund Benka zu Hause in Vasastan. Alles war so wunderbar und schön im Land der Ferne, aber der Gesang des Trauervogels war so traurig, dass es weh tat. Alles ging doch nicht mit rechten Dingen zu im Land der Ferne. Auf Mios weißem Pferd Miramis machen sie sich zusammen auf den Weg, um Ritter Kato zu besiegen. Ihn, der Tag und Nacht in seiner Burg saß und sich Böses ausdachte …

Kinder- und Jugendtheater

Inszenierung: Rebecca Seiler Ausstattung: Indra Nauck Musik: Dietrich Bartsch

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WiederauFnaHme: 26. Januar 2014 GroSSeS HauS FlenSburG

Die BreMer StaDtMuSikanten

Kinderballett von KatHarina torWeSten nacH dem Grimm-märcHen

i m Dienst bei der Herrschaft abgearbeitet, alt und durch den Verlust an Leistungskraft nutz- los geworden, sind Esel, Hund, Katze und Hahn. Mit Ideenreichtum, Zusammenhalt, Mut zum Wagnis und ihrem Aufbruch ins ungewisse Abenteuer schaffen sie das fast Unmögliche: Sie

überlisten Räuber, erkennen, dass nicht das Ziel wichtig ist, sondern der Weg dahin, und schaffen

sich im Wald ein Heim und somit ein neues Leben.

„Gemeinsam sind wir stark“, oder wie sagt es doch der esel so treffend? „lasst uns
„Gemeinsam sind wir
stark“, oder wie sagt es
doch der esel so treffend?
„lasst uns gemeinsam nach
bremen wandern – etwas
besseres als den tod
findet ihr allemal!“

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Kinder- und Jugendtheater

Premiere: im oKtober 2013 { Mobil }

cominG out!

KlaSSenZimmerStücK von Jutta ScHubert

e in Schultag wie jeder andere. Denkt man.

Und dann ist doch nichts, wie es scheint.

Denn auf der Schulmauer prangt unüber-

sehbar ein neues Graffito. „Konrad ist

Behauptung, die es dem Mathelehrer unmöglich macht, einfach mit dem Stoff fortzufahren – „ne schwule Sau”. Und so werden die Schüler Zeugen seiner eigenen Lebensgeschichte, sie erfahren von seinen verwirrenden Jugend- erlebnissen. Zum Beispiel von Danny, einem echten „Macker”, der die Mädchen reihenweise „aufriss” und die Signale nicht verstand. Von der Vulgärsprache seiner Mitschüler, die, genau wie heute immer noch, das Wort „schwul” als

” – eine

Schimpfwort benutzten, und von den kleinen Lebenslügen, die der tägliche Kampf um Akzep- tanz und Respekt mit sich bringt.

Jutta Schubert zeigt den schwierigen Weg Jugendlicher, zu sich selbst zu finden und zu ihren Gefühlen zu stehen, und entlarvt dabei schonungslos die Vorurteile, die in unserer vermeintlich toleranten Gesellschaft immer noch zum Alltag gehören. Erste sinnliche Erfahrungen, Verletzlichkeit, Verwirrung, Angst und Anderssein werden in „Coming Out” poin- tiert zum Ausdruck gebracht.

Inszenierung: Konrad Schulze

Premiere: 1. november 2013, KammerSPiele rendSburG

SoPHie und icH

ein JugenDtheaterStück üBer Sophie SchoLL unD tr auDL Junge Von urSuLa kohLert

Sie waren jung, als sie sich entscheiden mußten: für oder gegen die Nationalsozialis- ten, Widerstand oder Mitläufertum? Sie sind praktisch ein Jahrgang und doch haben sich ihre Wege in Wirklichkeit nie gekreuzt: als die junge Widerstandskämpferin Sophie Scholl – geboren 1921 – zusammen mit ihrem Bruder Hans für ihre Aufklärungsaktionen hinge- richtet wurde, begann Traudl Junge – gebo-

ren 1920 –, ihre Berufslaufbahn als Sekretärin und engste Vertraute von Diktator Adolf Hit- ler. In „Sophie und ich˝ tauschen sich die bei- den nun in einer imaginären Begegnung aus:

über Menschenbilder, gesellschaftliches Enga- gement, die nationalsozialistischen Gräuelta- ten zwischen 1933 und 1945 und über die per- sönliche Verantwortung, die jeder Mensch für die Gesellschaft, in der er lebt, trägt.

Inszenierung: Sebastian Schachtschneider

Kinder- und Jugendtheater

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WiederauFnaHmen { Mobil E}–ProduKtionen

h

der

Kleine Herr der Zeit

KinderStücK von raPHael Júdice

Der kleine Berimodo will Jäger werden. Und weil er so ungeduldig ist, bekommt er eine Pflanze an die Seite gestellt. Die müsse wach- sen und wenn er sie gut pflege, dann würden sie gemeinsam wachsen und wenn beide groß sind wie ein Baum, dann darf Berimodo jagen gehen. Wenn! Doch seine Pflanze ist plötzlich verschwunden und damit auch sein Zeitgefühl. Sie muss gefunden werden! Zusammen mit sei- ner Freundin, der sprechenden Krähe Guacira, begeben sie sich auf die Suche. Zeit, hilf ihnen! Wind, hilf ihnen! Und beschützt sie vor dem Panther Uaiuara!

Inszenierung: Bernhard Henning Ausstattung: Swana Gutke

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Bernhard Henning Ausstattung: Swana Gutke 6 7 eScaPe! KlaSSenZimmerStücK von rainer leWandoWSKi Jan kommt

eScaPe!

KlaSSenZimmerStücK von rainer leWandoWSKi

Jan kommt mit dem Leben nicht mehr zurecht. Er geht zur Schule wie die Anderen, doch das Dazugehören will ihm nicht gelingen. Immer mehr Kontakte zu Anderen schlagen fehl. Mit Olaf, seinem Freund, verliert er sich in Computer- spielen, zieht sich aber immer weiter zurück – in seine eigene Welt. Die Auseinandersetzungen mit seinen Mitschülern, seinen Lehrern – der Schule insgesamt – spitzen sich zu, bis die Lage eskaliert. Nach der Katastrophe macht sich Olaf an den Versuch einer Rekonstruktion ihrer Freund- schaft. Gemeinsam mit den Zuschauern im Klassenzimmer werden die Bestandteile eines Lebens gesichtet. Im Rückblick muss sich Olaf auch sein eigenes Scheitern eingestehen…

Inszenierung: Mareike Block

Kinder- und Jugendtheater

SleSviGHuS ScHleSWiG KammerSPiele rendSburG

tHeater Für YounGSterS

Das Theater für Youngstersrichtet sich an junge Menschen ab 7 Jahren. Eingeladen werden freie professionelle Theater mit besonderen Produktionen, die von den örtlichen Veranstaltern und der LAG Soziokultur e.V. ausgewählt werden. Youngsters, Kids, Teens? Keine Bezeichnung will so recht passen für die Altersgruppe der 7- bis 13- Jährigen. Auf dem Weg zum Teenager, im Auf- und Umbruch, wild, neugierig und abenteuerlustig, so sind sie, die jungen Theaterzuschauer, die wir begeistern wollen. Und so sind auch die Theater- stücke, die für diese Spielzeit ausgewählt wurden. Erstmals beteiligt sich das Landestheater an dieser Reihe und wird in Rendsburg und Schleswig jeweils die folgenden Aufführungen anbieten:

Zheng He – Als die Drachenschiffe kamen

KARIN SCHÄFER FIGUREN THEATER

KINDERKONZERTE

Der kleine Wassermann und die Musik

Dirigent: Peter Sommerer

Wasser macht Musik: es fließt, es tropft, es rauscht… Wie gut hat es doch der kleine Wasser- mann: er lebt im Teich bei der Mühle mit seinem Freund, dem Karpfen. Und findet heraus, was das Wasser sonst noch alles kann. Mit dieser musikalischen Geschichte, basierend auf Otfried Preußlers Buch „Der kleine Wassermann“ möchte Generalmusikdirektor Peter Som- merer dem jüngst verstorbenen Kinderbuchautor ein klingendes Denkmal setzen

Termine: 05. März 2014, Theater Flensburg

06. März 2014, Theater Rendsburg

Mit dem Fußball um die Welt Das Konzert zur WM 2014

17.09.2013

Slesvighus Schleswig

Von und mit Ralf Schlingmann und Jens Wischmeyer Dirigent: Felix Pätzold

19.09.2013

Kammerspiele Rendsburg

Michi – oder die Kunst sich zu verlieben

Die Welt ist rund – der Fußball auch, so einfach ist das. Zwei Fans (Ralf Schlingmann und Jens Wischmeyer) wollen musikalisch die ganze Welt umrunden, bevor der Ball in Brasilien – nach einem großen Samba-Fest – „ins Eckige“ fliegt. Denn dort treffen sich im Juni/Juli 2014 die besten Kicker aus der ganzen Welt, um die Endrunde der 20. Fußball-Weltmeisterschaft auszutragen.

ARTISANEN

06.11.2013

Slesvighus Schleswig

07.11.2013

Kammerspiele Rendsburg

Jo im roten Kleid

THEATER TRIEBWERK

19.02.2014

Slesvighus Schleswig

20.02.2014

Kammerspiele Rendsburg

Such dir was aus, aber beeil dich!

THEATER FEUER UND FLAMME & mehrsicht

19.03.2014

Slesvighus Schleswig

20.03.2014

Kammerspiele Rendsburg

Kinder- und Jugendtheater

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Termine: 20. Mai 2014, Theater Flensburg

21. Mai 2014, Theater Rendsburg

Das

besondere

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Angebot!

Was letzte Spielzeit als Pilotprojekt begonnen und zu deutlich größerer Nachfrage geführt hat, kann nun in all unseren Spielstätten weitergeführt werden: das besondere Angebot an Schülerinnen und Schüler, ein Konzert zum einheitlich reduzierten Kartenpreis von 5,– € zu besuchen und so Musik live und in Gemein- schaft zu erleben.

Musiktheater

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P uppentheater
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premiere: 13. oktober 2013 t trauminsel schleswig

Ente, Tod und Tulpe

Puppenspiel nach dem Kinderbuch von Wolf Erlbruch

} Wolf Erlbruchs Kinderbuch ist bereits jetzt ein Klassiker, denn irgendwann stellen alle Kinder die Frage nach dem Tod. Obwohl alle Eltern mit dieser Frage rechnen, wissen sie sel- ten eine unbefangene Antwort auf diese unbe- fangene Frage. „Ente, Tod und Tulpe“ setzt sich auf einfühlsame Art mit dem Thema Tod aus- einander.

} Schon länger hatte die Ente so ein komisches Gefühl, so als ob sie beobachtet wird. „Wer bist du und was schleichst du hinter mir her?“, fragt

sie. „Schön, dass du mich endlich bemerkst. Ich bin der Tod“, bekam sie zur Antwort. Die Ente erschrak. Das konnte man ihr nicht übel neh- men. „Und jetzt kommst du mich holen?“ „Ich bin schon in deiner Nähe, so lange du lebst – nur für den Fall.“ „Für den Fall?“ fragte die

Ente. „Na, falls dir etwas zustößt

ja nie.“ In leisen, poetischen Szenen freunden sich Ente und Tod an. Zusammen verbringen sie einen Sommer lang ihre Zeit, schwimmen im See, sitzen auf einem Baum oder im Gras, erzählen und schweigen und lernen voneinander, denn in dieser Zeit erfährt auch der Tod so einiges, was selbst er noch gar nicht wusste

Man weiß

denn in dieser Zeit erfährt auch der Tod so einiges, was selbst er noch gar nicht

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Puppentheater

premiere: 17. november 2013 ßtrauminsel schleswig

Sterntaler

Puppenspiel

nach dem Märchen der

Brüder Grimm

Sterntaler Puppenspiel nach dem Märchen der Brüder Grimm E s war einmal ein kleines Mädchen, dem

E s war einmal ein kleines Mädchen, dem waren Vater und Mutter gestorben, und es war so arm, dass es keine Kammer

mehr hatte, darin zu wohnen, und kein Bett mehr hatte, darin zu schlafen, und endlich gar nichts mehr als die Kleider auf dem Leib und ein Stückchen Brot in der Hand, das ihm jemand geschenkt hatte. Es war aber gut und fromm. Und weil es so von aller Welt verlassen war, ging es im Vertrauen auf den lieben Gott hinaus in die Welt.

Da begegnete ihm ein Mann, der sprach: „Ach, gib mir etwas zu essen, ich bin so hungrig.” Es reichte ihm das ganze Stückchen Brot und sagte: „Gott segne dir's,” und ging weiter. Da kam ein Kind, das jammerte und sprach: „Es

Puppentheater

friert mich so am Kopf, schenk mir etwas, womit ich ihn bedecken kann.” Da nahm es seine Mütze ab und gab sie ihm. Und als es noch eine Weile gegangen war, kam wieder ein Kind und fror: da gab es ihm seine Jacke, einem anderen Kind seinen Rock. In einem Wald – es war schon dunkel geworden – da kam noch ein Kind und bat um das letzte Hemd, und das kleine Mädchen dachte: „Es ist dunkle Nacht, da sieht dich niemand, du kannst wohl dein Hemd weggeben,” und zog das Hemd aus und gab es auch noch weg.

Und wie es so stand und gar nichts mehr hatte, fielen auf einmal die Sterne vom Himmel, und waren lauter blanke Taler und das arme Mädchen war reich für sein Lebtag.

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premiere: 16. märz 2014 u trauminsel schleswig

Der Fuchs und das Pf erd

Puppenspiel nach dem märchen der Brüder Grimm

E in Bauer hatte ein treues Pferd, das war alt geworden und konnte keine Dienste mehr tun, da wollte ihm sein Herr nichts mehr zu fressen geben und sprach „Brauchen kann ich dich freilich nicht mehr, indess mein' ich es gut mit dir, zeigst du dich noch so stark, dass du mir

einen Löwen hierher bringst, so will ich dich behalten" und jagte es damit ins weite Feld. Das Pferd war traurig und ging in den Wald, um dort ein wenig Schutz vor dem Wetter zu suchen. Da begegnete ihm der Fuchs und sprach „was hängst du so den Kopf und gehst so einsam herum?” „Ach,” antwortete das Pferd, „Mein Herr hat vergessen, was ich ihm für Dienste in so vielen Jahren geleistet habe, und weil ich nicht recht mehr ackern kann, hat er mich fortgejagt. Er hat gesagt, wenn ich noch so stark wäre, dass ich ihm einen Löwen brächte, wolle er mich behalten, aber er weiß wohl, dass ich das nicht vermag ”

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aber er weiß wohl, dass ich das nicht vermag ” 7 3 A ber der schlaue

A ber der schlaue Fuchs will ihm helfen und lässt

das Pferd sich wie tot hinlegen und lockt einen Löwen herbei. Unter dem Vor- wand, den Schweif an ihm fest- zubinden, damit er das Pferd in seine Höhle ziehen kann, bin- det er dem Löwen die Beine zusammen. Nun kann das „auf- erstandene” Pferd den brüllen- den Löwen zu seinem Herrn schleppen, der es nun denkbar gut mit ihm meint, bis in den Tod.

Puppentheater

wiederaufnahmen

wiederaufnahmen puppentheater Die Gänsemagd Puppenspiel nach dem Märchen der Brüder Grimm L ena findet es ungerecht,

puppentheater

Die Gänsemagd

Puppenspiel nach

dem Märchen der Brüder Grimm

L ena findet es ungerecht, dass sie selbst arm geboren wurde und Margarete als Prinzessin. Auf dem Weg zum unbekannten Prinzen, den Margarete hei-

raten soll, lässt Lena ihrer angestauten Enttäuschung freien Lauf und zahlt es Margarete einmal ordentlich heim, indem sie sie zu einem Kleidertausch zwingt:

Als die beiden beim Prinzen ankommen, ist nun Lena die Prinzessin! Aber: ist Prinzessin sein wirklich der Schlüssel zu Lenas Glück?

ist Prinzessin sein wirklich der Schlüssel zu Lenas Glück? Puppenspiel nach dem Märchen von Hans Christian
ist Prinzessin sein wirklich der Schlüssel zu Lenas Glück? Puppenspiel nach dem Märchen von Hans Christian

Puppenspiel nach dem Märchen von Hans Christian Andersen

N ur im Traum allein ist jeder, was er wünscht zu sein. – Es gibt nieman- den in der gesamten weiten Welt, der so viele Geschichten weiß wie der

Sandmann. Außer seiner Frau vielleicht. Die übernimmt in den Silvesternächten Sandmanns Traumnotfälle: mit dem Schirm unter dem Arm reist sie von Ost nach Süd, von West nach Nord und spannt ihren Schirm über den Kindern auf, damit sie die herrlichsten Sachen träumen. Eine solche Fertigkeit muss natürlich durch tägliches Üben in Hochform gehalten werden!

durch tägliches Üben in Hochform gehalten werden! Puppentheater 74 7 5 Die Gänsemagd,

Puppentheater

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Die Gänsemagd, SpielzeitMusiktheater2012/2013

KunST IST eIne AnSTecKenDe TäTIGKeIT. Je AnSTecKenDeR, DeSTO BeSSeR.“

leo Tolstoi hat vor mehr als 150 Jahren zu Papier gebracht, was ich auch im Jahr 2013 immer wieder feststellen kann. Und da sie in keiner Weise gesund- heitsgefährdend, sondern eher förderlich ist, ist es mein Anliegen, die Ansteckungsgefahr hoch zu halten und jede Menge leute zu infizieren. Ich garantiere:

wer sich anstecken lässt, wird den Virus nicht mehr los – und findet das gut.

Theater muss sein. Ihre Janina Wolf

Theaterpädagogik

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Kleiner Leitfaden für PädagogInnen

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Theaterpädagogik

Newsletter theater wMit Beginn des neuen Schul- jahres erhalten Sie den ersten News- letter der
Newsletter
theater
wMit Beginn des neuen Schul-
jahres erhalten Sie den ersten News-
letter der Saison. Mit den circa sechs
Ausgaben dieses Newsletters sind Sie
immer informiert über unser Programm,
Premieren, Sichtungsprobentermine
für LehrerInnen und extra Ange-
bote des Theaters bzw. der
Theaterpädagogik.
mobil
materialien
rDer Monats-leporello und das
Internet helfen Ihnen bei der Suche nach einem
geeigneten Termin. Haben Sie sich für eine Vor-
stellung entschieden, zögern Sie bitte nicht, in der
Theaterpädagogik nach der dazugehörigen Material-
mappe zu fragen. Individuell können wir natürlich
gern einen Termin für Ihre Schulklasse/Ihren Kurs
an der Schule vereinbaren, um in einem Vorge-
spräch auf den Theaterbesuch vorzubereiten.
Oder aber Sie entscheiden sich für ein Nach-
gespräch, zu dem wir auch gern zu Ihnen
in die Klasse kommen.
lAls zusätzliches Angebot kommen wir
auch gern spielplanunabhängig zu Ihnen an die
Schule und geben mit Ihnen thematisch abge-
sprochene Workshops. Unsere Orchester-
musiker machen Instrumentenkunde im Unter-
richt lebendig und bringen die Sinne zum
Erklingen. Eine weitere Möglichkeit bieten
unsere mobilen Produktionen, die entweder
von einer Schulklasse oder von bis zu
100 Schülern besucht werden
können.
Schultheater-
tage
Spielzeitheft
s Mit dem vorliegenden Spiel-
zeitheft können Sie überprüfen, ob unser
Repertoire direkte oder indirekte Ver-
knüpfungspunkte mit Ihrem Unterricht
hat und welche Themen bei Ihren
Schülern auf Interesse stoßen
könnten.
pGegen Ende des Schuljahres
finden wie gewohnt die Schultheatertage
statt, an denen Sie mit ihrer
Theater-AG oder Ihrem Kurs „Darstellen-
des Spiel“ oder „Gestalten“ gern
teilnehmen können.
Pädagogen-
treffen
xAuf den Pädagogen-
treffen erhalten Sie Hintergrund-
informationen zum Spielplan
und den jeweiligen Stücken:
Wenn Ihnen die
Zusammenarbeit zwischen
Schule und Theater am Herzen
liegt und Sie den Alltag Ihrer Schüler
mit Theatererlebnissen bereichern
wollen, dann schließen Sie doch eine
Kooperationsvereinbarung zwischen Ihrer
Schule und dem Landestheater ab.
9. September, Schleswig,
12.
September, Flensburg,
Bei Fragen kontaktieren Sie mich gern
unter 0 46 21 / 96 70 34 oder
janina.wolf@sh-landestheater.de
18.
September Rendsburg
jeweils 16.30 Uhr

Theaterpädagogik

I

Theaterjugendclub Rendsburg

Kleiner Leitfaden

SchülerInnen

für

Das neue Schuljahr beginnt und ihr wollt informiert werden über alles, was am landestheater so passiert? Dann meldet euch an für euren Newsletter

THEATERLEBEN.

Mit diesem Newsletter wisst ihr Bescheid über unser Programm, Theateraktionen, ihr bekommt exklusive Informationen zu unseren SchauspielerInnen, TänzerInnen etc. Wir pos- ten auch täglich auf facebook. Wenn ihr nicht nur einmal ins Theater kommen wollt, emp-

Theaterpädagogik

fehlen wir unser Jugendabo. Da gibt es 10 Vor- stellungen für 40 . Wenn ihr selbst aktiv auf die Bühne wollt, empfehlen wir den Jugend- club in Rendsburg und Schleswig, der sich ein- mal wöchentlich trifft, um gemeinsam ein Stück zu erarbeiten und vorzuführen. Außer- dem könnt ihr euch mit eurem Kurs/eurer Klasse für die Schultheatertage anmelden und dort zeigen, womit ihr euch an eurer Schule in der Theater-AG oder im Darstellenden Spiel beschäftigt.

Bei Fragen aller Art bin ich erreichbar unter janina.wolf@sh-landestheater.de oder telefo- nisch unter 0 46 21 / 96 70 34. Wir sehen uns!

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Türkisch Gold, Spielzeit 2012/2013

Beate U.

Aufstieg und Fall

der Stadt Mahagonny

Angestachtelt von der macht-

gierenden Lady Macbeth gibt

er sich dem Wunsch nach höhe-

Spielzeit 2012/2013

„Dieser Überlebenskampf scheint nur Verlierer zu

rer Berufung hin und ermor-

det König Duncan im Schlaf. Die

kennen - und genau dieser Aspekt wird vom

Regisseur und seiner virtuos agierenden Sängerschar

bis zur Schmerzgrenze ausgereizt.” (KN)

Flucht der usw h höherer Beru-

fung hin und ermordet König Duncan im Schlaf. Die Flu (Kri- tik)

Musiktheater

Musiktheater

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Musiktheater

Musiktheater

K Konzerte  
K
Konzerte  

Orchestermitglieder

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KlASSIK Im HeRBST

Anselm Hüttenbrenner (1794-1868) Ouvertüre zur Oper „Lenore“

Franz Schubert (1797-1828) Auszüge aus der Schauspielmusik zu „Rosamunde“, D 797

Ludwig van Beethoven (1770-1827) Chorfantasie c-Moll, op. 80

Opernchor des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters Solist: Peter Geilich, Klavier Dirigent: Peter Sommerer

06.10.2013 11.15 Uhr F lensburg, Stadttheater

neuJAHRSKOnZeRT

Beschwingtes von Leonard Bernstein, Johannes Brahms, Antonín Dvorˇák und der „Strauß-Familie“

Dirigent: N.N.

01.01.2014

19.00 Uhr Flensburg, Stadttheater

05.01.2014

19.00 Uhr Rendsburg, Stadttheater

KlASSIK Im FRÜHJAHR

Christoph Willibald Gluck (1714-1787) Ouvertüre zur Oper „Ezio“

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Konzert für Oboe und Orchester C-Dur, KV 314

Franz Schubert (1797-1828) Sinfonie Nr. 8 h-Moll, D 759 „Unvollendete“

Solist: N.N. Dirigent: Peter Sommerer

06.04.2014 11.15 Uhr F lensburg, Stadttheater

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Konzerte

1. SINFONIEKONZERT Johannes Brahms (1833-1897) Haydn-Variationen, op. 56a ✻ Béla Bartók (1891-1945) Konzert für

1. SINFONIEKONZERT

Johannes Brahms (1833-1897) Haydn-Variationen, op. 56a

Béla Bartók (1891-1945)

Konzert für Viola und Orchester, Sz 120

Ludwig van Beethoven (1770-1827) Sinfonie Nr. 6 F-Dur, op. 68 „Pastorale“

Solist: Amihai Grosz Dirigent: Christof Prick

Solist: Amihai Grosz Dirigent: Christof Prick 2. SINFONIEKONZERT N.N. Konzert für Fagott und Orchester

2. SINFONIEKONZERT

N.N. Konzert für Fagott und Orchester

Anton Bruckner (1824-1896) Sinfonie Nr. 5 B-Dur

Solist: Gewinner des Publikumspreises beim ARD-Wettbewerb Fagott 2013 Dirigent: Peter Sommerer

10.09.2013

19.30 Uhr

Schleswig, A.P. Møller Skolen

05.11.2013

19.30 Uhr

Schleswig, A.P. Møller Skolen

11.09.2013

19.30 Uhr

Flensburg, Deutsches Haus

06.11.2013

19.30 Uhr

Flensburg, Deutsches Haus

12.09.2013

20.00 Uhr

Husum, NordseeCongressCentrum

08.11.2013

19.30 Uhr

Rendsburg, Stadttheater

13.09.2013

19.30 Uhr

Rendsburg, Stadttheater

14.11.2013

20.00 Uhr

Husum, NordseeCongressCentrum

15.09.2013

19.30 Uhr

Itzehoe, theater itzehoe

Konzerte

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Konzerte

Musiktheater

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3. SINFONIEKONZERT

Arcangelo Corelli (1653-1713)

Concerto grosso g-moll, op. 6 Nr. 8 „Weihnachtskonzert“

Georg Philipp Telemann (1681-1767) Ouvertüren-Suite a-moll für Blockflöte, Streicher und Basso continuo, TWV 55: a2

Carl Philipp Emanuel Bach (1653-1713)

Sinfonie Es -Dur für 2 Flöten, 2 Oboen, 2 Hörner, Fagott, Streicher und Basso continuo, Wotquenne-Verzeichnis 183, 2

Franz Ignaz Beck (1732-1809) Sinfonie g-Moll für Streicher, 2 Hörner und Basso continuo, op. III, 3

Dirigent und Solist: Michael Schneider

10.12.2013

19.30 Uhr

Schleswig, A.P. Møller Skolen

11.12.2013

19.30 Uhr

Flensburg, Deutsches Haus

12.12.2013

20.00 Uhr

Husum, NordseeCongressCentrum

13.12.2013

19.30 Uhr

Rendsburg, Stadttheater

4. SINFONIEKONZERT

Richard Wagner (1813-1883) Das Liebesmahl der Apostel

Eine biblische Szene für Männerchor und Orchester, WWV 69

Giuseppe Verdi (1813-1901) Quattro Pezzi Sacri

Opern- und Extrachor des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters Dirigent: Peter Sommerer

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28.01.2014

19.30 Uhr

Schleswig, A.P. Møller Skolen

29.01.2014

19.30 Uhr

Flensburg, Deutsches Haus

30.01.2014

20.00 Uhr

Meldorf, Dom

31.01.2014

19.30 Uhr

Rendsburg, Stadttheater

06.02.2014

19.30 Uhr

Itzehoe, theater itzehoe

Konzerte

5. SINFONIEKONZERT Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Sinfonie Nr. 29 A-Dur, KV 201 ❁ Gerald Resch
5. SINFONIEKONZERT Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Sinfonie Nr. 29 A-Dur, KV 201 ❁ Gerald Resch

5. SINFONIEKONZERT

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Sinfonie Nr. 29 A-Dur, KV 201

Gerald Resch (*1975)

Konzertstück für Cello und Orchester (Uraufführung)

Modest Mussorgsky (1839-1881) Bilder einer Ausstellung (Instrumentierung: Maurice Ravel)

Solist: Alexej Stadler Dirigent: Peter Sommerer

6. SINFONIEKONZERT

Benjamin Britten (1913-1976) „A Time There Was“ – Suite über englische Volkslieder für Kammerorchester, op. 90

Niccolò Paganini (1782-1840)

Violinkonzert Nr. 1 D-Dur, op. 6

Johannes Brahms (1833-1897) Sinfonie Nr. 1 c-Moll, op. 68

Solist: Benjamin Schmid Dirigent: Peter Sommerer

18.03.2014

19.30 Uhr

Schleswig, A.P. Møller Skolen

19.03.2014

19.30 Uhr

Flensburg, Deutsches Haus

23.04.2014

19.30 Uhr

Flensburg, Deutsches Haus

21.03.2014

20.00 Uhr

Rendsburg, Stadttheater

24.04.2014

20.00 Uhr

Husum, NordseeCongressCentrum

 

25.04.2014

19.30 Uhr

Rendsburg, Stadttheater

29.04.2014

19.30 Uhr

Schleswig, A.P. Møller Skolen

Konzerte

90

91

Konzerte

7. SINFONIEKONZERT

In Zusammenarbeit mit dem Sønderjyllands Symfoniorkester

Richard Strauss (1864-1949) Vier letzte Lieder Eine Alpensinfonie, op. 64

Solistin: Genia Kühmeier Dirigent: Peter Sommerer

14.05.2014 19.30 Uhr Flensburg, Deutsches Haus 15.05.2014 19.30 Uhr Sønderborg, Alsion

8. SINFONIEKONZERT

Ludwig van Beethoven (1770-1827) Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester, op. 56 „Tripelkonzert“

Sergej Rachmaninov (1873-1943) Sinfonie Nr. 2 e-Moll, op. 27

Solisten: Trio Ernest Chausson Dirigentin: Anna Skryleva

24.06.2014

19.30 Uhr

Schleswig, A.P. Møller Skolen

25.06.2014

19.30 Uhr

Flensburg, Deutsches Haus

26.06.2014

20.00 Uhr

Husum, NordseeCongressCentrum

27.06.2014

19.30 Uhr

Rendsburg, Stadttheater

Konzerte

92

Anna Skryleva

93

Musiktheater

Peter Geilich

Theo Saye
Theo Saye

Felix Pätzold

Peter Sommerer

93

Konzerte

SInFOnIeKOnZeRTe FÜR HEIDE / MELDORF 1. SINFONIEKONZERT Klassik im Herbst Anselm Hüttenbrenner (1794-1868) Ouvertüre

SInFOnIeKOnZeRTe

FÜR HEIDE / MELDORF

1. SINFONIEKONZERT

Klassik im Herbst

Anselm Hüttenbrenner (1794-1868) Ouvertüre zur Oper „Lenore“

Franz Schubert (1797-1828) Auszüge aus der Schauspielmusik zu „Rosamunde“, D 797

Ludwig van Beethoven (1770-1827) Chorfantasie c-Moll, op. 80

Opernchor des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters Solist: Peter Geilich, Klavier Dirigent: Peter Sommerer

24.10.2013 20.00 Uhr Heide, Stadttheater

2. SINFONIEKONZERT

Neujahrskonzert

Beschwingtes von Leonard Bernstein, Johannes Brahms, Antonín Dvorˇák und der „Strauß-Familie“ Dirigent: Peter Sommerer

02.01.2014 20.00 Uhr Heide, Stadttheater

3. SINFONIEKONZERT

Wagner.Verdi.

Richard Wagner (1813-1883) Das Liebesmahl der Apostel Eine biblische Szene für Männerchor und Orchester, WWV 69

Giuseppe Verdi (1813-1901) Quattro Pezzi Sacri

Opern- und Extrachor des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters Dirigent: Peter Sommerer

30.01.2014 20.00 Uhr Meldorf, Dom

95

4. SINFONIEKONZERT

Klassik im Frühjahr

Christoph Willibald Gluck (1714-1787) Ouvertüre zur Oper „Ezio“

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Konzert für Oboe und Orchester C-Dur, KV 314

Franz Schubert (1797-1828) Sinfonie Nr. 8 h-Moll, D759 „Unvollendete“

Solist: N.N. Dirigent: Peter Sommerer

27.02.2014 20.00 Uhr Heide, Stadttheater

5. SINFONIEKONZERT

Maienluft

Benjamin Britten (1913-1976) „A Time There Was“ – Suite über englische Volkslieder für Kammerorchester op. 90

N.N. Konzert für Fagott und Orchester

Johannes Brahms (1833-1897) Sinfonie Nr. 1 c-Moll, op. 68

Solist: Gewinner des Publikumspreises beim ARD-Wettbewerb Fagott 2013 Dirigent: Peter Sommerer

22.05.2014 20.00 Uhr Heide, Stadttheater

Konzerte

Kammerkonzerte JuBIläumSSAISOn (1993-2013) 3. KAMMERKONZERT Igor Strawinsky (1882-1971) Suite italienne für Violine und

Kammerkonzerte

JuBIläumSSAISOn

(1993-2013)

3. KAMMERKONZERT

Igor Strawinsky (1882-1971) Suite italienne für Violine und Klavier

Maurice Ravel (1875-1937) Tzigane für Violine und Klavier

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) Streichquartett f-Moll, op. 80

5. KAMMERKONZERT

PACK' DIE BADEHOSE EIN! Ab in den Sommer mit dem Blechbläser- ensemble des Schleswig-Holsteinischen Sinfonieorchesters

Mitwirkende: Ralf Schlingmann, Volker Pohlen, Christian Strätz, Jens Wischmeyer

 

25.05.2014

11.15 Uhr F lensburg, Museumsberg

Mitwirkende: Akiko Haneishi, Peter Geilich,

30.05.2014

19.30 Uhr Schleswig, Slesvighus

Asli Dogan, Nora Felsch, Gabriella Józsa, Joo-Young Kang-Schönecker

01.06.2014

11.15 Uhr Rendsburg, Theaterfoyer

1. KAMMERKONZERT

2. KAMMERKONZERT

 

05.01.2014

11.15 Uhr F lensburg, Museumsberg

MUSIKALISCHE SAITENSPRüNGE

Robert Schumann (1810-1856)

Albert Roussel (1869-1937)

Frank Martin (1890-1974)

10.01.2014

19.30 Uhr Schleswig, Slesvighus

Ein amüsanter Streifzug durch die Musik- geschichte, dargeboten von den Cellistinnen und Cellisten des Schleswig-Holsteinischen Sinfonieorchesters

Märchenerzählungen. 4 Stücke für Klavier, Klarinette und Viola, op. 132

12.01.2014

11.15 Uhr Rendsburg, Theaterfoyer

„Joueurs de flûte“, 4 Stücke für Flöte

4.

KAMMERKONZERT

Mitwirkende: Yao Feng, Andreas Deindörfer, Hans-Joachim Böhm, Alfons Niklaus, Almut Hendess, Joo-Young Kang-Schönecker Moderation: Peter Sommerer

und Klavier, op. 27

Ballade für Flöte und Klavier

Sergei Rachmaninow (1873-1943) Sonate für Violoncello und Klavier, g-Moll, op. 19

11.10.2013

19.30 Uhr Schleswig, Slesvighus

César Franck (1822-1890)

13.10.2013

11.15 Uhr Rendsburg, Theaterfoyer

Sonate A-Dur für Flöte und Klavier

27.10.2013

11.15 Uhr F lensburg, Museumsberg

Mitwirkende: Peter Geilich, Amina Schlingmann, Beate Pflüger, Stefanie Schrödl, Alexander Mikhailuk

Ludwig van Beethoven (1770-1827) Streichquartett, e-Moll, op. 59 Nr. 2

Mitwirkende: Yao Feng, Peter Geilich Flensburger Streichquartett (Marcus Honegger, Thorsten Mahnkopf, Beate Pflüger, Andreas Deindörfer)

24.11.2013

11.15 Uhr Flensburg, Museumsberg

16.03.2014

11.15 Uhr F lensburg, Museumsberg

29.11.2013

19.30 Uhr Schleswig, Slesvighus

23.03.2014

11.15 Uhr Rendsburg, Theaterfoyer

01.12.2013

11.15 Uhr Rendsburg, Theaterfoyer

28.03.2014

19.30 Uhr Schleswig, Slesvighus

Kammermusik

96

97

Kammermusik

Schleswig-Holsteinisches

Sinfonieorchester

meISTeRKOnZeRTe

In Zusammenarbeit mit dem verein der musikfreunde e.v. Flensburg

1. meisterkonzert

3. meisterkonzert

Peter Sommerer Generalmusikdirektor

Violoncello Yao Feng Andreas Deindörfer

Trompete

03.11.2013, 11.15 uhr, Großes Haus

02.03. 2014, 11.15 uhr, Großes Haus

 

Matthias Winning

 

Rolf Müller

Bohuslav Martinu Sonate für Flöte und Klavier, H.306 Francis Poulenc Sonate für Flöte und Klavier Henri Dutilleux Sonatine für Flöte und Klavier Sergej Prokofjew Sonate D-Dur, op. 94 für Flöte und Klavier

César Franck Sonate für Violine und Klavier A-Dur, op. 120 Claude Debussy Sonate für Violine und Klavier in g-Moll, L140 La plus que lente (arr. von S. Heifetz) Beau Soir (arr. von S. Heifetz) Clair de lune (arr. von F. Kreisler) Maurice Ravel Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 in G-Dur Tzigane, Rhapsodie für Violine und Klavier

 

1.

Violine

Hans-Joachim Böhm Alfons Niklaus Almut Hendess/ Joo Young Kang-Schönecker

Ralf Schlingmann

Marcus Honegger (1. Konzertmeister) Arkady Gutnikov (2. Konzertmeister) Camelia Lessmann (2. koordinierte Konzertmeisterin) N.N. Birgit Koch / Annette Constien Susanne Hagedorn Anja Kosanke Akiko Haneishi Uta Herfurth Asli Dogan

Posaune

Volker Pohlen

 

Ulrich Bölke

Kontrabass N.N. Veaceslav Rotaru Rebekka Marder / Andreas Marder

Christian Strätz

Tuba

Jens Wischmeyer

Emmanuel Pahud, Querflöte, Eric le Sage, Klavier

Flöte Stefanie Schrödl / Berit Schmutzler Brigitte Carstensen Thomas Bubmann

Pauke Ernst-Peter Offelder

Erik Schumann, Violine, Diana Ketler, Klavier

     

Schlagzeug

2. meisterkonzert

4.

meisterkonzert

 

Herbert Menze

02.02.2014, 11.15 uhr, Großes Haus

23.03.2014, 11.15 uhr, Großes Haus

 

Harfe

2.

Violine

Oboe

Magdalena Schiela

Ludwig van Beethoven Streichquartett G-Dur op. 18 Nr. 2 J. B. Jones New Piece for String Quartet Franz Schubert Streichquartett G-Dur, D 887

Johann Sebastian Bach Chromatische Fantasie und Fuge d-Moll, Chaconne d-Moll Georg Friedrich Händel Suite d-Moll, Chaconne G-Dur Joseph Haydn Variationen f-Moll, Hob. XVII:6 Antonín Dvorˇák Suite A-Dur op. 98 „Amerikanische” Franz Liszt Tarantella

Thorsten Mahnkopf Elke Seynsche N.N. Nora Felsch Christian Boock / Suleika Bauer Heinz-Georg Pfützenreuter Margit Dörfler N.N.

Dorothea Rotaru

Birgit Grätz

Orchesterinspektor Alexander Barkowsky

Enrico Raphaelis

Klarinette Thomas Bilitz Stefan Heinz Amina Schlingmann

Orchesterbüro

Juilliard String Quartet

Kathrin Hertel

Orchesterwarte

 

Dirk Hoffmeister

Ragna Schirmer, Klavier

 
 

Fagott

Sascha Knoop

Cem Aktalay Jutta Lindloh / Cristiana Most Sylvia Gozdzik

Rainer Knoop

 
 

Viola Hasmik Karapetyan Jonathan Larson Kristina Engel Beate Pflüger Konstantin Neumann

Orchestervorstand

 

Alfons Niklaus

1. classic after Work

2.

classic after Work

 

Susanne Hagedorn

27.09.2013, 18.00 uhr, Flensborghus, norderstr. 76, Flensburg

13.01.2014, 18.00 uhr, Haus Pniel, Diako Flensburg

 

Horn Norbert Walter Christoph Voß Thibauld Le Pogam David Ritsch Yukako Usui-Golebiowska

Herbert Menze

 

Stefanie Schrödl

Gabriella Józsa Roman Zuber

Andreas Marder

Moderiertes Konzert mit Werken von Sergej Rachmaninow, Dmitri Schostakowitsch und Friedrich Smetana mit dem Klaviertrio Trio con Brio, Copenhagen

Moderiertes Konzert mit den von Edmund Nick vertonten Kästner-Gedichten „Die 13 Monate“ mit dem Bariton Ulrich Schütte

 

Das Orchester

98

98

99

Meisterkonzerte

Musiktheater

100

101

Opernchor

Musiktheater

Tartuffe, Spielzeit 2012 / 2013

Tartuffe, Spielzeit 2012 / 2013 LEITUNG Janina Wolf Ines Alda Theaterpädagogin Birgit Angele Peter
Tartuffe, Spielzeit 2012 / 2013 LEITUNG Janina Wolf Ines Alda Theaterpädagogin Birgit Angele Peter
Tartuffe, Spielzeit 2012 / 2013 LEITUNG Janina Wolf Ines Alda Theaterpädagogin Birgit Angele Peter

LEITUNG

Janina Wolf

Ines Alda

Theaterpädagogin

Birgit Angele

Peter Grisebach

Angela Möller

Mirjam Benkner

Generalintendant

Leitende Mitarbeiterin

Pia Dederichs

und Geschäftsführer

für Öffentlichkeitsarbeit,

Anabel Fröhlich

Jana Urhammer

Werbung und Grafik

Xenia Hufschmidt

Verwaltungsdirektorin

Michael Westphal

Cornelia Kraske

Peter Sommerer

Mitarbeiter für

Kerstin Laube

Generalmusikdirektor

Öffentlichkeitsarbeit

Sabine Mader

Wolfram Apprich

und Abstecherbetreuung

Sibylle Meyer

Schauspieldirektor

Christiane Heiliger

Indra Nauck

Markus Hertel

Verwaltungsangestellte

Anna Sörensen

Operndirektor

Walter Kröber

Erwin Bode

Katharina Torwesten Ballettdirektorin

Außendienstmitarbeiter

Ausstatter

Disposition

MUSIKTHEATER

Sekretariate

Dramaturgie und

Dietmar Goergen

Imke Männel

Chefdisponent

Peter Sommerer

Mitarbeiterin des Generalintendanten Elke Peters Sekretärin der Verwaltungsdirektorin

Öffentlichkeitsarbeit Andreas Strähnz Chefdramaturg und Leiter Öffentlichkeitsarbeit / Werbung Karin Heckermann Musikdramaturgin Bettina Schuster Schauspieldramaturgin

Leiterinnen der Künstlerischen Betriebsbüros Heike Adler Rendsburg Erika Krüger Schleswig Veronika Röser Flensburg

Ausstattung Martin Fischer Ausstattungsleiter Martina Lüpke Bühnen- und Kostümbildnerin Swana Gutke Ausstattungsassistentin

Generalmusikdirektor Anna Skryleva 1. Kapellmeisterin und stellv. GMD Theo Saye Studienleiter und stellv. 1. Kapellmeister Peter Geilich Solorepetitor und Kapellmeister Felix Pätzold Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung Stefan Diederich Gastdirigent

102

103

Ensemble des Landestheaters

Regie Markus Hertel Operndirektor Peter Grisebach Matthias Schönfeldt

Ensemble Tamirys Candido Tanja Djuri´c Anja Herm Tanja Probst

Bass Lucian-Nicolaie Cristiniuc Gerald Geiling In-Tack Liem Karol Malinowski

Schleswig Friederike Butzengeiger Yasmina Djaballah* Nina Mohr Jürgen Böhm

Finanzbuchhaltung Gerd-Peter Schönbeck Bilanzbuchhalter Ilse Paulig Sachbearbeiterin

Dieter Linowski Technischer Leiter Schauspiel Ingo Matzen Assistent des TL Schauspiel

Ensemble Brigitte Bayer

Adriana Rodrigues de Souza Yuri Tamura Li Tan

Dmitri Metkin Krzysztof Wakarezi

Simon Keel Uwe Kramer René Rollin

ZENTRALE

Nicole Eiben Leiterin des technischen Betriebsbüros Schauspiel

Elisabeth Köstner* Camilla Lehmeier Anna Schoeck

Timo-Felix Bartels Arsen Chraghyan Evgeny Gorbachev

SCHAUSPIEL

Regie

Reiner Schleberger Stefan Wunder

Jutta Jepsen Verwaltungsangestellte

Beleuchtung Flensburg

Svitlana Slyvia Jungnan Yoon* Kai-Moritz von Blanckenburg

Nikolay Boyanov Iliev Vinicius Menezes da Silva Svetoslav Velinov

Wolfram Apprich Schauspieldirektor Mareike Block Rebecca Seiler

Schauspielmusik Dietrich Bartsch Leiter der Schauspielmusik Christoph Coburger*

Allgemeine Verwaltung Klaudia Heppner Verwaltungsangestellte

Lutz Moritz Beleuchtungsmeister Manfred Wintschel Stellwerkbeleuchter

Junghwan Choi

OPERNCHOR

Angelika Zacek

Kasse/Abonnementbüro

Rendsburg

Stefan Breitel

Joa Helgesson Ansgar Hüning*

Bernd Stepputtis

Henning Bock Max Claessen

Regieassistenz/ Inspizienz/ Soufflage

Flensburg Birte Starke

Sönke Clausen Beleuchter

Jorge Martinez Mendoza

Chordirektor

Paul-Georg Dittrich

Stephanie Taubert

Heike Friedrichsen

Stephan Brandt

Jin-Hak Mok

und Kapellmeister

Reinhard Göber

Nadim Hussain

Meike Mielke

Beleuchter/VfV

Nicholas Shannon Predrag Stojanovi´c* Marco Vassalli*

Sopran Polina Ivanova

Bernhard Henning Ingo Putz Markus Röhling

Nils Neumann Konrad Schulze Julian Struck

Wiebke Wagner

Rendsburg Michael Krüger

Steve Wächter*

Lizzi Krogh

Sebastian Schachtschneider

Gesine Böhm

Beleuchtungsmeister

Markus Wessiack

Rhonda Lynn Lehmann

Konrad Schulze

Puppentheater

Karin Thur

Stephan Drews

Regieassistenz/

Viktoria Loutskaja Sünne Ohlen

Christian Wittmann

Sonja Langmack Puppenspielerin

Schleswig

Stellwerkbeleuchter/ VfV Stefan Otto

Inspizienz / Soufflage

Emma Victoria Stern

Ensemble

Gabriele Thormann

Jutta Funk

Beleuchter/Tontechniker/ VfV

Venita Gliesche

Rendsburg

Technische Unterstützung

Monika Lehmann

Erika Gomolzig

Alt

Tenor

Heike Eulitz*

Andrea Schulz

Schleswig

Ralf Paul Knäpper

Eva Eiter

Anna Hopperdietz*

VERWALTUNG

Jürgen Dormann

Larsen Partzsch Christian Raschke

Uschi Menzel Gudrun Nielsen

Nicole Janze* Ingeborg Losch

Jana Urhammer

TECHNIK

Beleuchtungsmeister Ingo Hermann

BALLETT

Katharina Torwesten

Oxana Sevostianova

Ionel Arghire

Katrin Schlomm Wiebke Wackermann Heidi Züger* Lorenz Baumgarten

Verwaltungsdirektorin Harro Adler Werner Steinmeier Produktionsstättenleitung

Technische Leitung Heinz-Dieter Riekhoff Technischer Leiter/ Musiktheater

Stellwerkbeleuchter Jürgen Borth Beleuchter/ Tontechniker

Ballettdirektorin Miguel Cartagena Trainingsmeister und Assistent der Ballettdirektorin Tatiana Mokhova Ballettrepetitorin

Octavian Georgescu Alexej Lykov Il-Du Na Kazimierz Osowski Wojciech Zyffert Rouben Sevostianov

Tobias Bode Johannes Fast Winfried Gropper* Kolja Heiß* Stefan Hufschmidt Michael Kientzle Daniel Ratthei*

Personal- und Lohnbüro Inken Dunker Leiterin Birgit Ulrich Sven Ewers Personalsachbearbeiter

Joachim Sprung Assistent des TL Musiktheater Lily Schlesinger Mitarbeiterin des TL Musiktheater

Tontechnik Jörg Linke Leitung/ Tonmeister Rainer Dettmer Tontechniker/ VfV Frank König Tontechniker/ Beleuchter Thorsten Löschenkohl Tontechniker/ Beleuchter/ VfV

Ensemble des Landestheaters

104

105

Ensemble des Landestheaters

Bühnentechnik

Requisite

SCHNEIDEREI

MASKENBILDNEREI

Schleswig

Pforte

Flensburg

Flensburg

Birgit Schnoor

Flensburg

Helge Busch

Michael Goldammer

Flensburg

Flensburg

Elisabeth Voget

Doris Herfort

Bühnentechniker/VfV

Andreas Plonski

Corinna Hewert*

Noreen Becker

Hausinspektorinnen

Viola Preuss

Dirk Köpke

Rendsburg

Tina Hempel

Chefmaskenbildnerin

Karin Hansen-Kruse

Dieter Hennig

Bühnentechniker/VfV

Christa Lauenroth

Leitung Herrenschneiderei

Karen Wollmann

Eva Pohlmann

Rendsburg

Volker Pachnicke

Rainer Hasenbein

Heike Reimers

Kathleen Urban

Margit Zimmer

Bianca Gill

Bühnentechniker/Beleuchter

Schleswig

Leitung Damenschneiderei

N.N.

Ines Hanke

Karl Heinz Carmanns

Desirée Schubert

Finja Bade

N.N.

Raumpflege

Katja Zedler

Fuat Celik Torger Gellert

Zbigniew Czerniak

Birgit Bartholomé Marion Büchert

Rendsburg

Flensburg Ayten Celik

Betriebsrat

Heino Hansen

ZENTRALWERKSTATT