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Spielzeit 2012/2013

Zukunft

bauen!

volles Programm für

Flensburg Rendsburg Schleswig Friedrichstadt Heide Husum Itzehoe Meldorf Neumünster Niebüll St. Peter-Ording

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Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grund für etwas Zukünftiges legen – denn Zukunft kann man bauen.

Antoine de Saint-Exupéry

– denn Zukunft kann man bauen. Antoine de Saint-Exupéry Verliert Schleswig sein Theater, verliert Schleswig-Holstein

Verliert Schleswig sein Theater, verliert Schleswig-Holstein eine Stimme!

Ingeborg Losch

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Ohne Theater hätten wir nie erfahren, dass nicht nur Glastierchen äußerst zerbrechlich sind. Die Glasmenagerie

Nina Mohr

Liebe Theaterfreunde

sind. Die Glasmenagerie Nina Mohr Liebe Theaterfreunde niemand von uns kann in die Zukunft schauen –

niemand von uns kann in die Zukunft schauen – glücklicher- weise! Denn das versetzt uns in die Lage, an eine Zukunft zu glauben und diese möglich zu machen! Wer hätte denn vor zwei Jahren voraussagen wollen, dass die Schleswig-Holsteinische Landestheater und Sinfonieorchester GmbH eine wirtschaftliche Stabilisierung erfahren würde, die ihr das verlorengeglaubte Prädikat „Erfolgsmodell“ zurückgeben würde?

Und wer hätte geglaubt, dass selbst der Verlust unserer Stammbühne in Schleswig vor einem Jahr daran nichts ändern würde? Sondern im Gegenteil das Bewusstsein schärfen sollte, was für einen Identitätsverlust die Kulturstadt Schleswig ohne ein Theater er- fahren würde! Darüber hinaus, welche Bedeutung eine ausbalancierte Angebotsstruktur mit drei Produktionsstätten für fünf Theatersparten in der Theaterversorgung Schleswig-Holsteins besitzt? Ein einstimmiger Beschluss der Stadt Schleswig, Theaterstandort bleiben zu wollen und für die kommenden Jahre mit dem „Slesvighus“ in ein provisorisches Schauspielhaus zu inves- tieren, um gleichzeitig die Bauzeit für ein neues, vielseitig nutzbares Theater zu über- brücken, das mit einem hohen Eigenbeitrag finanziert werden soll – wer hätte das prophe- zeien wollen? Oder die Bereitschaft von Landkreis, kommunalen Spitzenverbänden und privaten Geldgebern, einen bedeutenden Anteil an den Neubaukosten beizusteuern? Ich hätte mir gewünscht, dass die Dynamik dieser Entwicklung auch die Landesregierung erfasst hätte, die mit einem klaren Bekenntnis zur Kulturvielfalt in unserem Flächenland ein Zeichen hätte setzen können. Dies scheint nun neuen politischen Akteuren in der Landeshaupt- stadt vorbehalten zu sein. Ihr Landestheater aber wird auch weiterhin mit ungebremstem Optimismus und voller Kraft den begonnenen Weg fortsetzen, mit einem breitgefächerten Spielplanangebot, vielfältigen Publikumserwartungen zu entsprechen. Erfolgreiche Veranstaltungsformate werden wir fortführen, andererseits haben wir dort, wo Erwartungen nicht erfüllt wurden, Korrekturen vorgenommen. Somit ist jeder neue Spielplan auch das Ergebnis aus den zuvor gemachten Erfahrungen, wobei es eine Garantie für den Erfolg nie geben wird, aber das macht Theaterarbeit ja so besonders lebendig und spannend!

Im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter heiße ich Sie herzlich willkommen zur Spielzeit 2012/2013!

Ihr Peter Grisebach Generalintendant und Geschäftsführer

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Ohne Theater hätte niemand die eiskalten Händchen von Mimi bemerkt! La Bohème

Junghwan Choi

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Musikfreunde

Choi Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Musikfreunde es freut mich sehr, Sie nun als Generalmusikdirektor,

es freut mich sehr, Sie nun als Generalmusikdirektor, gemeinsam mit dem Schleswig-Holsteinischen Sinfonieorchester, zu einer spannenden Opern- und Konzertsaison begrüßen zu dürfen! Besonders bedanken möchte ich mich bei unserem Konzertpubli- kum in Schleswig, denn erst durch Ihren äußerst zahlreichen Besuch haben Sie dazu beigetragen, eine moderne Schule in einen außergewöhnlichen Konzertsaal zu verwandeln!

Gerade in unsicheren Zeiten ist es notwendig, nicht nur die erfolgreichen Wege der letzten Jahre weiterzugehen, sondern auch neue Akzente zu setzen. Als Auftakt dazu wurde erst- mals in der Geschichte des Landestheaters eine Opern-Premiere („Preußisches Märchen“) von Deutschlandradio Kultur bundesweit ausgestrahlt und die Zusammenarbeit wird in dieser Spielzeit mit der Aufnahme von Jules Massenets Oper „Don Quichotte“ fortgesetzt. Ein weiteres überregionales Projekt ist die Kooperation des Schleswig-Holsteinischen Sinfonieorchesters mit dem international renommierten ARD-Musikwettbewerb. Der Gewinner des Publikumspreises 2012 im Fach Klarinette wird im 3. Sinfoniekonzert als Solist auf dem Konzertpodium stehen. Neben diesem jungen Talent werden auch wieder internationale Solisten bei uns zu Gast sein: der Geiger Ingolf Turban, der Pianist Dejan Lazi´c und einer der weltbesten Harfenis- ten, Xavier de Maistre. Bevor wir jedoch in den Orchestergraben oder auf die Konzertbühne gehen, möchten wir im August mit einem „Sommernachtskonzert“ auf dem Museumsberg in Flensburg eine hoffentlich lange Tradition von Open-Air-Konzerten begründen und laden Sie ein, mit uns diese unnachahmliche Atmosphäre zu erleben!

Für eine beständige Zukunft des Landestheaters ist es mir sehr wichtig, auf unsere jungen Besucher speziell einzugehen. So habe ich ein Programm ins Leben gerufen, das es Schülern ermöglicht, Sinfoniekonzerte nicht nur zu hören, sondern durch zusätzliche Aktivitäten (z.B. Treffen mit den Künstlern) zum außergewöhnlichen Erlebnis werden zu lassen! Daneben engagiere ich mich selbstverständlich auch in den bewährten Angeboten Kinder- oper und -ballett sowie den Kinder-, Jugend- und Familienkonzerten und den mobilen Produktionen für Schulen und Kindergärten. Als Auftakt und Exposition meiner ersten Konzertsaison als Generalmusikdirektor habe ich die Beschäftigung mit Mozart und der Wiener Klassik gestellt – Urgrund und Nähr- boden der klassischen Musik bis heute und eine tiefe Freude für Musiker und Hörer.

Freuen Sie sich mit uns!

Ihr Peter Sommerer Generalmusikdirektor

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kontaktFLENSBURG: THEATERKASSE / ABO: Telefon 0461 / 2 33 88 E-Mail: kasse.flensburg@sh-landestheater.de ZENTRALE / VERWALTUNG: FLENSBURG: THEATERKASSE / ABO: Telefon 0461 / 2 33 88 E-Mail: kasse.flensburg@sh-landestheater.de ZENTRALE / VERWALTUNG:

FLENSBURG:

THEATERKASSE / ABO: Telefon 0461 / 2 33 88 E-Mail: kasse.flensburg@sh-landestheater.de ZENTRALE / VERWALTUNG: Telefon 0461 / 141 000

RENDSBURG:

THEATERKASSE / ABO: Telefon 0 43 31 / 2 34 47 E-Mail: kasse.rendsburg@sh-landestheater.de ZENTRALE / VERWALTUNG: Telefon 0 43 31 / 14 000

SCHLESWIG:

THEATERKASSE / ABO: Telefon 0 46 21 / 2 59 89 E-Mail: kasse.schleswig@sh-landestheater.de ZENTRALVERWALTUNG: Telefon 0 46 21 / 96 700

Anfragen und Ticketbuchungen auch über: www.sh-landestheater.de

Was ihr wollt

inhaltauch über: www.sh-landestheater.de Was ihr wollt 10 Übersicht 12 Musiktheater 26 Ballett auch über: www.sh-landestheater.de Was ihr wollt 10 Übersicht 12 Musiktheater 26 Ballett

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Übersicht

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Musiktheater

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Ballett

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Schauspiel

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Konzert

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Orchester

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Junges Theater

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Puppentheater

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Ensemble

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Abo-Flensburg

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Abo-Rendsburg

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Abo-Schleswig

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Theater-Förderer

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Impressum

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Kartenvorverkauf

: musiktheater

My Fair Lady

Musikalisches Lustspiel von Frederick Loewe und Alan Jay Lerner

La Bohème

Oper von Giacomo Puccini

Anything Goes

Musical von Cole Porter

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Oper von Kurt Weill und Bertolt Brecht

Don Quichotte

Heroische Komödie von Jules Massenet

: wiederaufnahmen

Evita

Der Barbier von Sevilla

: ballett

Der Nussknacker

Ballett von Peter I. Tschaikowsky

Mythos Carmen

Tanztheater von Katharina Torwesten

: wiederaufnahme

Al son del Tango

: schauspiel

Die Glasmenagerie

Schauspiel von Tennessee Williams

Bauern, Bonzen und Bomben

Schauspiel nach Hans Fallada

Der Prozess

Schauspiel nach Franz Kafka

Biedermann und die Brandstifter

Ein Lehrstück ohne Lehre von Max Frisch

Tartuffe

Komödie von Molière

Uraufführung

Beate U. – Aus einem Frauenleben in SH

Eine musikalische Revue von Peter Schanz

Stella

Schauspiel für Liebende von Johann Wolfgang von Goethe

Macbeth

Tragödie von William Shakespeare

Die acht Frauen

Kriminalkomödie von Robert Thomas

Land unter – Männer ohne Frau

Seemansgarn zwischen Eider und Förde

Die 39 Stufen

Kriminalkomödie nach Alfred Hitchcock

: wiederaufnahmen

Was ihr wollt

Das andalusische Mirakel

spielzeit 2012/2013: wiederaufnahmen Was ihr wollt Das andalusische Mirakel : junges theater Die Schneekönigin Märchen nach Hans : wiederaufnahmen Was ihr wollt Das andalusische Mirakel : junges theater Die Schneekönigin Märchen nach Hans

: junges theater

Die Schneekönigin

Märchen nach Hans Christian Andersen

Die Bremer Stadtmusikanten

Kinderballett von Katharina Torwesten

Der kleine Herr der Zeit

Kinderstück von Raphael Júdice

Escape!

Klassenzimmerstück von Rainer Lewandowski

: wiederaufnahmen

Der kleine Häwelmann

Mozarts magische Flöte

Türkisch Gold

Traumjobs

: sommertheater

Der Hauptmann von Köpenick

Ein deutsches Märchen von Carl Zuckmayer

Sommerkonzerte

: puppentheater

Der glückliche Schmetterling

Frau Holle

Zar Wasserwirbel

Das schöne Biest und die biestige Schöne

Die Gänsemagd

: wiederaufnahmen

Alle Mäuse mögen Käse

Dornröschen

Rumpelstilzchen

Zwerg Nase

Vom Fischer und seiner Frau

Kurt im Schrank

: konzerte

Sinfoniekonzerte

Kammerkonzerte

Meisterkonzerte

Familienkonzerte

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Premiere :

Samstag, 8. September 2012 Großes Haus Flensburg

My Fair Lady

Musikalisches Lustspiel von Frederick Loewe und Alan Jay Lerner

Urbritischer, sarkastischer Humor sollte einer neuen, amerikanischen Musik- richtung, dem Musical, den Erfolg sichern: George Bernard Shaws Komödie „Pygmalion“ über die Londoner „Snobiety“ im viktorianischen Zeitalter.

Der Erfolg kam – besonders durch die deutsche Erstaufführung 1961 im Berliner Theater des Westens. Daher ist aus Eliza Doolittle, die 1912 vor dem Opernhaus in Covent Garden Blumen verkauft, eine waschechte „Berliner Göre“ geworden. Auch wenn ihr Phonetik-Professor Higgins noch so fest davon überzeugt ist, er sei ja nur „ein Mann wie jedermann“ – „mit ’nem kleen Stückchen Glück“, viel tief empfun- denem Gefühl („Ich hätt‘ getanzt heut Nacht“), einer Prise Kratzbürstigkeit und ganz viel „Et jrient so jrien“-Sprech-Übungen kann Eliza ihren Professor von einem dauerhaften Zusammenleben überzeugen. „Ich bin gewöhnt an ihr Gesicht“, muss sich der eingefleischte Junggeselle schlussendlich eingestehen.

Das Nachsehen hat der junge Freddy Eynsford-Hill, auch wenn er noch so schön schmachtet „In der Straße, mein Schatz, wo Du lebst“. Aber noch jemand traut sich endlich, sich zu trauen: Elizas Vater bittet seine Freunde nach durchzechter Nacht, „nun bringt mich pünktlich zum Altar“!

Musikalische Leitung: Anna Skryleva Inszenierung: Peter Grisebach Bühne: Sibylle Meyer Kostüme: Martina Lüpke

Ohne Theater hätte sich Prof. Higgins nie gewöhnt an ihr Gesicht! My Fair Lady

Ansgar Hüning

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Premiere :

Samstag, 24. November 2012 Großes Haus Flensburg

La Bohème

Oper von Giacomo Puccini

Kalt ist es am Weihnachtsabend 1830 in Paris, doch davon lassen sich der Maler Mar- cello, Philosoph Colline und der Musiker Schaunard nicht verdrießen. Arm, aber in Fei- erlaune, brechen sie auf in ihr Stammcafé Momus, während der Dichter Rodolfo zuerst noch das „eiskalte Händchen“ seiner Zufallsbekanntschaft, der Näherin Mimi, wärmen will. Liebesglück und eifersüchtiges Streiten wechseln sich ab – ganz wie im richtigen Bohème-Leben, das Puccini aus eigenen Studentenjahren kannte.

Nichts weniger als eine Revolution auf der Opernbühne war Puccini 1896 durch die Verwendung von Henri Murgers Zeitungs-Fortsetzungsroman gelungen: nicht mehr von Göttern, Rittern oder vorbildlichen Helden erzählt er, sondern von Menschen „wie Du und Ich“ und ihrem Alltag. Sein liebevoller Blick macht „Kleinigkeiten“ zu etwas Besonderem: den kaputten Ofen im Künstleratelier, den alten Mantel, den Colline besingt, die gestickten Blumen, von denen Mimi erzählt, das Flanieren auf den Boule- vards auf der Suche nach einem Abenteuer, mit dem sich Musetta in Szene setzt.

Puccinis Einfall war es auch, die Grausamkeit des Schicksals, Mimis Sterben, unver- klärt auf offener Bühne zu zeigen – und dafür liebt ihn das Publikum auf der ganzen Welt bis heute heiß und innig.

Musikalische Leitung: Peter Sommerer Inszenierung: Markus Hertel Bühne und Kostüme: Martin Fischer

Premiere :

Samstag, 2. Februar 2013 Großes Haus Flensburg

Anything Goes

Musical von Cole Porter

„Anything Goes – Alles ist möglich” auf dieser Kreuzfahrt der Extraklasse auf dem Luxusdampfer „S.S. American“ 1934 von New York nach „good old Europe“. Dort wollen sie alle ihren Traum verwirklichen: der erfolgreiche Börsenmakler, der in London eine Ruder-Regatta gewinnen will, und seine Jugendliebe Evangeline, die ihre schöne Tochter mit einem skurrilen, nicht mehr taufrischen, aber reichen britischen Aristokraten verheiraten möchte. Der junge Angestellte Billy, der eben diese Tochter aus gutem Hause, Hope, für sich gewinnen will und dafür Reno, die „sinnlichste Predigerin der Welt“ abblitzen lässt.

Für das nötige Verwechslungs-Chaos sorgen ein „unglücklicher“ Gangster, der sich als Priester verkleidet hat, ein „unglücklicher“ Priester , der für den Gangster gehalten wird, Erma, eine „verführerische Gangsterbraut“ sowie Luke und John, zwei „bekehrte Chinesen“. Aber auch das Schiffspersonal kann sich sehen lassen:

von den steppenden Matrosen über Fred, den Barmann, der für jedes Wehwehchen den richtigen Drink mixt, die vier Showgirls mit viel Pfeffer und Swing – aber allesamt „Engel der Unschuld“ –, bis hin zum Kapitän, der eine Menge zu tun hat, bis er zu guter Letzt vier Paare unter die richtige Haube gebracht hat.

Alles klar? Dann kann das Schiff ja in See stechen. „Glückliche Reise“ mit einigen der schönsten Cole-Porter-Schlagern wie „I Get a Kick Out of You“, „Let’s Misbehave“, „Night and Day“, „It’s De-Lovely“, „Blow, Gabriel, Blow“.

Musikalische Leitung: Stefan Diederich Inszenierung: Markus Hertel Choreografie: Lisa Remmers Bühne und Kostüme: Eckhard Reschat

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Premiere :

Samstag, 30. März 2013 Großes Haus Flensburg

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Oper von Kurt Weill und Bertolt Brecht

Was kann es Aktuelleres geben in der heutigen Zeit als eine Oper, die mit viel Humor und einer Portion Brechtscher Bissigkeit die Vorkommnisse in einer „Paradiesstadt“ schildert: Mahagonny, auf Sand gebaut irgendwo in der Wüste von drei Gestrandeten, der Kupplerin Leokadja Begbick, dem Prokuristen Fatty und dem Gelegenheitsgauner Dreieinigkeitsmoses. Hier ist alles erlaubt, nur eines nicht: kein Geld zu haben. Wir erleben eine Gesellschaft der großen Abzocker, kleinen Ganoven, edlen Huren, gutmü- tigen Holzfäller und Goldgräber. Sie alle wollen sich amüsieren. „Doch wie man sich bettet, so liegt man“, und wer pleite ist, braucht auf Mitleid nicht zu hoffen. Eine zeit- lose Parabel der Spaßgesellschaft, die nichts auslässt, weder Bordell noch Boxkampf oder Fressgelage, und die nicht einmal ein Hurrikan aus der Fassung bringen kann…

Den Einzigen, den Kurt Weill tatsächlich „aus der Fassung brachte“, war sein Ko-Autor Brecht: die beiden hatten mit der „Dreigroschenoper“ erfolgreich nach neuen Aus- drucksformen für die altehrwürdige Kunstform Oper gesucht, nun zerstritten sie sich ernsthaft über Weills Versuch, das Rad zurückzudrehen, indem er das Werk zur Oper erklärte: „Der Stoff ermöglichte eine Gestaltung nach rein musikalischen Gesetzen. Denn die Form der Chronik, die hier gewählt wurde, ist nichts als eine Aneinander- reihung von Zuständen… Bei der Inszenierung der Oper muss stets berücksichtigt werden, dass hier abgeschlossene musikalische Formen vorliegen. Es besteht also eine wesentliche Aufgabe darin, den rein musikalischen Ablauf zu sichern.“

Musikalische Leitung: Anna Skryleva Inszenierung: Reinhard Göber Bühne und Kostüme: Ariane Salzbrunn

Svitlana Slyvia

Göber Bühne und Kostüme: Ariane Salzbrunn Svitlana Slyvia Ohne Theater würde man nie erfahren, dass man

Ohne Theater würde man nie erfahren, dass man in der Stadt Mahagonny alles dürfen darf!

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Ohne Theater könnte man nicht zusehen, wie Don Quichotte gegen Windmühlen kämpft!

zusehen, wie Don Quichotte gegen Windmühlen kämpft! 18 Kai-Moritz von Blanckenburg Premiere : Samstag, 25. Mai
zusehen, wie Don Quichotte gegen Windmühlen kämpft! 18 Kai-Moritz von Blanckenburg Premiere : Samstag, 25. Mai
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zusehen, wie Don Quichotte gegen Windmühlen kämpft! 18 Kai-Moritz von Blanckenburg Premiere : Samstag, 25. Mai

Kai-Moritz von Blanckenburg

Premiere :

Samstag, 25. Mai 2013 Großes Haus Flensburg

Don Quichotte

Heroische Komödie von Jules Massenet

„Erstaunlich, wie viele Leute mich hier kennen“, sagt ein alter, spindeldürrer Mann auf einem klapprigen Gaul zu seinem fröhlichen, kugelrunden Gefährten, der ihn auf einem störrischen Esel auf die Feria, das spanische Volksfest, begleitet und dort Almosen verteilt. Der Alte trägt eine zerbeulte Ritterrüstung – da ist es kein Wunder, dass er von der feiernden Menge für eine Publikumsattraktion gehalten und kräftig verspottet wird. Und der Alte selbst? Er hält sich für den edlen Ritter Don Quichotte, den liebens- werten Tagträumer, der vor mehr als 400 Jahren dem Roman von Spaniens National- dichter Miguel de Cervantes Saavedra entsprungen ist und seitdem auf seinem Pferd Rosinante durch die spanische Mancha reitet, Sancho Pansa an seiner Seite. Der gegen Windmühlen kämpft und gegen eine Räuberbande, um seiner angebeteten Dulcinea ein geraubtes Schmuckstück zurück zu bringen. Die ist in dieser französischen Opern- rarität keine derbe Bauernmagd, sondern eine verführerische, stets von vier Verehrern umgebene Kurtisane. Und nicht die erste, zu der Massenet eine äußerst sinnliche Musik eingefallen ist: Manon, Herodias, Thaïs und Esclarmonde heißen ihre älteren „Schwestern“ in seinen anderen Opern.

1910 als Auftragswerk der Grand-Opéra in Monte Carlo für den Starbassisten Fjodor Schaljapin entstanden, betont Jules Massenet in seiner Version weniger die skurrilen als die anrührend tragischen Momente der Geschichte wie in dem beseelten Duett, in dem Dulcinea des Ritters Werbung zurückweist, oder Quichottes visionärem Abschied vom Leben.

Musikalische Leitung: Peter Sommerer Inszenierung: Markus Hertel Bühne und Kostüme: Sibylle Meyer

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: wiederaufnahme Freitag, 14. September 2012 Großes Haus Flensburg

Evita

Rock-Musical von Andrew Lloyd Webber (Musik) und Tim Rice (Libretto)

„Evita“ ist neben „Cats“ und „Jesus Christ Superstar“ Lloyd Webbers wohl größter Erfolg. Geschickt versteht er es, den Glamourfaktor von Evitas schillernder Per- sönlichkeit zu kontrastieren und den Blick zu schärfen für Korruption, Repression und Tyrannei des Peronismus. Dafür fügt er die Rolle des „Che“ ein (in Anlehnung an den großen kubanischen Revolutionär Che Guevara), eine fiktive Figur, die das Geschehen durchaus bissig kommentiert – doch er findet kein Gehör…

Musikalische Leitung: Rebecca Anne Hicks / Inszenierung: Peter Grisebach Choreografie: Katharina Torwesten / Bühne: Udo Hesse / Kostüme: Martina Lüpke

: wiederaufnahme Freitag, 28. September 2012 Großes Haus Flensburg

Der Barbier von Sevilla

Komische Oper von Gioacchino Rossini

Schon der Autor der Vorlage, der berühmte französische Dramatiker Pierre Beau- marchais, versicherte, dass er mit dieser Komödie vor allem „seinem fröhlichen Temperament freien Lauf lassen und dem Theater seine ursprüngliche freudige Stimmung zurückgeben“ wollte. Rossinis Vertonung ist eine unmittelbare Weiter- führung dieses Vorhabens.

Musikalische Leitung: Peter Sommerer / Inszenierung: Markus Hertel Bühne und Kostüme: Udo Hesse

Ohne Theater könnte man nicht zusammen mit dem ganzen Volk Argentiniens weinen. Evita

Sarah Schütz

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: EXTRAS – musiktheater

Eingestimmt: Vor der Premiere mehr erfahren…

über die Neuproduktionen des Musiktheaters. Bei einer öffentlichen Probe vor ausgewählten Inszenierungen erfahren Sie mehr über Konzeption und Regieansätzen, werden mit Hintergründen und Kostproben versorgt…

Zugabe: Musikalisch-literarische Beiprogramme…

in „kleiner Form“ in der Kleinen Bühne Flensburgs oder den Theaterfoyers in Schleswig und Rendsburg zu bestimmten Neuinszenierungen und besonderen Ereignissen. „Flieg, Gedanke…“, ist ein Beispiel dafür: Ein besonderer Abend, der anlässlich des 200. Geburtstags von Giuseppe Verdi mit Arien, Liedern und Briefzeug- nissen dessen, in seinem Werk immer wieder präsentes, politisches Engagement würdigt. Premiere: 21. September 2012, Kleine Bühne Flensburg

Überrascht: Das Montagsfoyer…

in regelmäßigen Abständen laden wir ein, in gemütlicher Lounge-Atmosphäre in der Kleinen Bühne Flensburgs auf Entdeckungsreise durch das Theater zu gehen. Lernen Sie unsere Sänger und ihre Lieblingslieder kennen, erhalten Sie Einblicke in die Abläufe hinter den Kulissen, diskutieren Sie mit uns über unsere Neuproduktionen – kommen Sie mit uns ins Gespräch. Immer dabei:

Kleine Pretiosen, Ausgrabungen, Garantiert-noch-nie-Gehörtes oder Popu- läres aus der unerschöpflichen Schatzkiste der Musik.

Durchgeblickt: Einen Blick hinter die Kulissen werfen…

bei einer Theaterführung – einmal „Garderobenluft schnuppern und auf den Brettern stehen, die die Welt bedeuten“.

Ohne Theater wäre Verdi nur noch eine falsch geschriebene Abkürzung für eine Dienstleistungsgewerkschaft. Flieg, Gedanke…

Brigitte Bayer

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Maria Steurich

Maria Steurich Ohne Theater hätte man nie erfahren, dass einem in San Miguel vieles, wenn nicht

Ohne Theater hätte man nie erfahren, dass einem in San Miguel vieles, wenn nicht alles spanisch vorkommt. Das andalusische Mirakel

Markus Wessiack

Ohne Theater wäre eine Schmugglerin nie zum Mythos geworden. Mythos Carmen

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Premiere :

Samstag, 20. Oktober 2012 Großes Haus Flensburg

Der Nussknacker

Ballettabend von Katharina Torwesten nach Marius Petipa und Lew Iwanow Musik von Peter I. Tschaikowsky

Pünktlich zu Weihnachten steht ein – bei Ballettfreunden – besonders beliebtes Geschenk auf dem Gabentisch: ein Nussknacker, von Onkel Drosselmeyer seinem Patenkind Klara überreicht. Als um Mitternacht alle Puppen lebendig werden und Klara ihren Nussknacker vor dem Mäusekönig gerettet hat, zaubert ihre blühende Phantasie aus dem hölzernen Männchen den schönsten Märchenprinzen. Es beginnt eine poetische Reise in das Reich der Zuckerfee… Tschaikowsky und Petipa wollten mit diesem skurrilen Feenmärchen von E.T.A. Hoffmann an den Erfolg ihres „Dornröschens“ anknüpfen. In die Handlung wurde deshalb ein Divertissement integriert – das Fest bei der Zuckerfee, das vielen ihrer internationalen Gäste die Möglichkeit bot, Tänze ihrer jeweiligen Heimat zu präsentieren, wie z. B. einen spanischen Tanz (Bolero), Russischen Tanz (Trepak), Arabischen oder Chinesischen Tanz. Weitere Höhepunkte der abwechslungsreichen, melodisch eingängigen Partitur sind der Schneeflocken- und der Blumen-Walzer, der Marsch der Zinnsoldaten und der Tanz der Rohrflöten. Walt Disney machte sie auch durch seinen 1940 erschiene- nen Musikfilm „Fantasia“ unsterblich.

Musikalische Leitung: Anna Skryleva Choreografie und Inszenierung: Katharina Torwesten Bühne und Kostüme: Erwin Bode

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Premiere :

Samstag, 20. April 2013 Großes Haus Flensburg

Mythos Carmen

Tanztheater von Katharina Torwesten

Hier prallen zwei Welten aufeinander, und das mit voller Wucht: Die Zigeunerin Carmen, Urbild der „Femme fatale“ (der unheilbringenden Frau) mit dem un- bedingten Drang, frei und selbstbestimmt zu leben, trifft auf den obsessiven Kontrollwahn des Muttersöhnchens José. Nicht von ungefähr hat dieser den Beruf des Soldaten gewählt und fühlt sich wohl in einer Welt des gehorsamen Funk- tionierens – bis ihn dieses „Naturereignis“ Liebe völlig aus der Bahn wirft und er desertiert, um ständig bei seiner Geliebten zu sein. Und weil zu Beginn auf beiden Seiten Leidenschaft und erotische Anziehungskraft im Spiel sind, wird die Machtfrage „Wer setzt seinen Willen durch und wer muss nachgeben“ unnach- giebig bis zum bitteren Ende ausgefochten. Da ist der Nebenbuhler, der stolze Torero Escamillo, höchstens Auslöser, nicht aber Ursache einer Katastrophe von archaischer Unbedingtheit. Nach der Novelle von Prosper Mérimée schuf der französische Komponist Georges Bizet mit „Carmen“ einen der größten Welterfolge der Operngeschichte. Diese Beliebtheit wurde schnell auch im neuen Genre Film genutzt: 1918 gab es schon drei Verfilmungen, darunter eine Charlie-Chaplin-Parodie. Otto Preminger verlegt seine Geschichte (nach dem Broadway-Musical „Carmen Jones“) in die amerikani- schen Südstaaten, der Film „U-Carmen“ spielt in Südafrika, das Musical „Carmen Cubana“ in Havanna. Ein außergewöhnlicher Boom von Carmen-Variationen war dabei Anfang der 1980er Jahre zu registrieren. In denselben Monaten, in denen 1983 Peter Brook eine eigenständige theatralische Variante, „Die Tragödie der Carmen“, vorlegte und Francesco Rosi in Südandalusien einen Film mit Julia Migenes und Plácido Domingo drehte, begann Carlos Sauras Tanzfilm ein wahres Flamenco-Fieber auszulösen. Ballettfreunde hatten bisher die Wahl zwischen Choreografien von Roland Petit, John Cranko und Mats Ek, seit 1990 tanzt Carmen (in Gestalt von Katharina Witt) auch auf dem Eis.

Choreografie und Inszenierung: Katharina Torwesten Bühne und Kostüme: N.N.

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: wiederaufnahme Samstag, 10. November 2012 Großes Haus Rendsburg

Al son del Tango

Tanztheater von Katharina Torwesten und Miguel Cartagena

Premiere :

Sonntag, 9. September 2012 Slesvighus Schleswig

Die Glas- menagerie

Schauspiel von Tennessee Williams

Emotionen im Übermaß, verpackt in präzise Dialoge mit klaren Konflikten, sind das Erfolgsrezept von Tennessee Williams' Melodram „Die Glasmenagerie".

Amanda Wingfield, die verlassene und in die Jahre gekommene Schönheit, lebt mit ihren inzwischen erwachsenen Kindern in ärmlichen Verhältnissen. Sie und Tochter Laura träumen zu Hause vor sich hin: Laura in ihrer Welt aus zerbrech- lichen Glastierchen, Amanda von einer „besseren“ Welt, vor allem mit einer guten Partie für ihre Tochter. Tom wiederum, der pragmatische Sohn, flüchtet sich in seine Kinowelt und plant den Neuanfang – als Schriftsteller. Doch die dominant- mütterliche Fürsorge hält ihn zu Hause fest: ohne Verheiratung Lauras erhält er keine „Freigabe“. Also lädt er eines Tages seinen Arbeitskollegen Jim zum Essen ein und löst damit krampfhafte Hoffnungen seiner Mutter auf einen potenziellen Schwiegersohn aus. Doch der harmlose Besuch von Jim endet für alle in einem absoluten Desaster.

Inszenierung: Andreas Kloos Bühne und Kostüme: Eckhard Reschat

Eröffnung der Interims- spielstätte Slesvighus in Schleswig
Eröffnung
der Interims-
spielstätte
Slesvighus in
Schleswig
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Premiere :

Samstag, 15. September 2012 Großes Haus Rendsburg

Bauern, Bonzen und Bomben

Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Hans Fallada

Mit dieser Bühnenadaption Hans Falladas politisch-kriminalistischer Gesell- schaftsstudie über Grabenkämpfe in einer schleswig-holsteinischen Kleinstadt von 1931, beginnt die Spielzeit in Rendsburg mit einem bewusst lokal angebundenen Motiv. Mit „Bauern, Bonzen und Bomben“ greift der stets engagierte Autor Fallada die Landvolkbewegung der 1920er Jahre in der hiesigen Region Dithmarschen auf. Unter zunehmender wirtschaftlicher Not leidend, wagen einige Bauern der Gegend den Protest gegen die hohen Steuern und boykottieren die Zwangsversteigerung zweier Ochsen. Doch der Staat verwehrt ihnen ihre Klage über die herrschenden Zustände. Er schlägt die Bauerndemonstration blutig nieder. Plötzlich geht es um die Suche nach Schuldigen des Aufstands wie der Eskalation. Das altbewährte Mittel der Wahrheitslenkung setzt ein: Bestechung. Im Zuge der Zunahme korrumpierter Bürger lassen sich die Lager „Gute Bauern“ gegen „oppressive Machthaber“ nicht mehr halten. Denn bald mehren sich auch unter den Bauern, dem Bürgermeister samt Anhängerschaft, dem Polizeipräsidenten und den Journalisten und Medien die niederen Interessen – ein Netz aus Vorteilsdenken strickt sich, das das ursprünglich friedliche Anliegen des gerechtfertigten Aufbegehrens verrät.

Falladas Gesinnungskollege Kurt Tucholsky schätzte an diesem Werk die „Atmo- sphäre der ungewaschenen Füße“, dass „der Mief der Kleinstadt, jener Brodem aus Klatsch, Geldgier, Ehrgeiz und politischen Interessen“ darin Protagonist ist. Diese Kleinstadt steht, laut Fallada, exemplarisch „für tausend andere und für jede gro- ße auch“ – und erzählt uns durch eine Krise unsere heutige: als Krise des Humanen.

Inszenierung: Marie Bues Bühne und Kostüme: Indra Nauck

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Premiere :

Samstag, 22. September 2012 Kammerspiele Rendsburg

Der Prozess

Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Franz Kafka

Die Situation kann nur als albtraumhaft angesehen werden: der Prokurist Josef K. wird am Morgen seines 30. Geburtstags in seinen eigenen vier Wänden festge- setzt. Männer sind gekommen, ihn grundlos – Grund genug! – zu beschuldigen. Eine unausgesprochene Schuldzuweisung ist es, die Josef K. zu beunruhigen beginnt. Warum können diese Männer plötzlich in seine Wohnung eindringen, warum ist er verhaftet und dennoch auf freiem Fuße, warum verharmlost seine Vermieterin Frau Grubach die Verhaftung, warum trifft er den Advokaten dauer- haft im Bett statt am Gericht an und warum drängt es ihn plötzlich, Fräulein Bürstner zu küssen? Doch aus Aberwitz wird Ernst: Josef K. kommt vor Gericht und wird angeklagt: von Kirche, Bank, Familie, Geliebten – bis auch er selbst ein Schuldgefühl verspürt.

Franz Kafka verarbeitet in diesem seinem, bekanntesten Roman sein Hauptmotiv in aller Konsequenz: die fatale Suche des Menschen nach Schuld zum Zwecke der Ausübung von Macht – über andere, über sich selbst. Kafka macht einen absurden und lebensfeindlichen, bürokratischen Apparat sichtbar, der als diffuse Über- macht massiv in das Leben des Einzelnen eingreift und das Individuum entmün- digt: entmündigt durch Schuldzuweisungen. Das Packende an diesem Werk ist Kafkas Erzählperspektive, die den Leser im gleichen, undurchsichtigen Wissen hält, wie Josef K. selbst, und den Zuschauer unweigerlich kriminalistisch nach dem Kern und Hergang der Verurteilung forschen läßt.

Inszenierung: Max Claessen Bühne und Kostüme: Mirjam Benkner

Ohne Theater wüssten wir nicht, warum Herrn K. ungerechtfertigterweise der Prozess gemacht wird.

Michael Kientzle

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Premiere :

Sonntag, 23. September 2012 Slesvighus Schleswig

Biedermann und die Brandstifter

Ein Lehrstück ohne Lehre von Max Frisch

Gottlieb Biedermann fürchtet sich: Brandstifter sind in der Stadt und verbreiten mit immer neuen Anschlägen unter der Bevölkerung Angst und Schrecken. Gott- lieb Biedermann schützt sich: Sein Haus, sein Hab und Gut weiß er gegen Fremde zu sichern! Aber als dann doch zwei undurchsichtige Gestalten in seiner Wohnung auftauchen, verschließt er die Augen vor der drohenden Gefahr, da er annimmt, dass man wohl kaum das Dach anzündet, unter dem einem Obdach gewährt wird. Ganz offen- kundig treffen die Eindringlinge Anstalten für einen neuerlichen Brandanschlag, aber Herr Biedermann versucht, mit Güte und Freundlichkeit das Schlimmste zu verhüten. Doch die außerordentliche Gastfreundschaft wird auf eine harte Probe gestellt, als er um Streichhölzer gebeten wird

Auf der Suche nach Bildern für den Zustand unserer Gesellschaft angesichts der Angriffe und Vorurteile gegen Migranten und anderen Minderheiten stößt man unweigerlich auf Max Frischs schneidende Attacke gegen Trägheit, Denkfaulheit, Ängstlichkeit und der geflissentlichen Sorge, „ja keine Fehler zu begehen“. Das Stück entlarvt präzise eine Geisteshaltung allzu vieler „Biedermänner“, die der Technik des Totalitären zum Erfolg verhilft. „Biedermann und die Brandstifter˝ – eine politische Parabel, die ihre kritische Kraft nicht aus der Entlarvung der Lüge bezieht, sondern aus der Inszenierung der „biedermännischen“ Wehrlosigkeit gegenüber Verbrechern, die von Anfang an keinen Hehl daraus machen, was sie wirklich vorhaben.

Inszenierung: Angelika Zacek Bühne und Kostüme: Heike Mirbach

Premiere :

Samstag, 3. November 2012 Großes Haus Rendsburg

Tartuffe

Komödie von Molière

Im Haus des wohlhabenden Pariser Bürgers Orgon macht sich ein Betrüger und Schurke in der Maske eines frommen Menschen breit. Beste Absichten und einen uneigennützigen Charakter vortäuschend, setzt sich Tartuffe zur Freude von Herrn Orgon und seiner bigotten Mutter, Madame Pernelle, ins „gemachte Nest“ , um die Familie um Ruhe, Geld und moralische Grundsätze zu bringen. Während sich der Hausherr von Tartuffe immer mehr um den Finger wickeln lässt, schwant der Familie schnell, dass es dem Gast weniger um das Seelenheil des Familienvaters, sondern um sein Vermögen geht. Von allen Warnungen unbeeindruckt, will Orgon seine bereits verlobte Tochter mit Tartuffe verheiraten. Damit nicht genug, jagt Orgon auch noch seinen Sohn aus dem Haus, enterbt ihn und überschreibt Tartuffe sein Vermögen. Erst als er Zeuge wird, wie der „gottesfürchtige Mann“ sich an seine eigene Frau heranmacht und über ihn spottet, dämmert Orgon, was gespielt wird. Doch der Wahnsinn hat Methode: mit einer unvorstellbaren kriminellen Energie erfrecht sich der in die Enge getriebene Betrüger, den gesamten Familien- clan per Gerichtsvollzieher aus dem eigenen Haus zu vertreiben. Bleibt nur die Hoffnung auf Rettung aus dieser letztlich selbstverschuldeten Misere durch den königlichen Gesandten

Das rasante Lustspiel mit seinen ständigen, überraschenden Wendungen gehört zu den besten und meistgespielten französischen Komödien. Die Gier nach Geld und die Frage nach der Wahrhaftigkeit in menschlichen Beziehungen machen das Stück zu einem damals wie heute aktuellen „Leckerbissen“ für Freunde hintergründigen Komödientheaters.

Inszenierung: Wolfram Apprich Bühne und Kostüme: Mirjam Benkner

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Uraufführung :

Samstag, 15. Dezember 2012 Großes Haus Rendsburg

Beate U.

Aus einem Frauenleben in Schleswig-Holstein

Eine musikalische Revue von Peter Schanz

Im Alter von 18 Jahren begann sie zu fliegen. 1937 wollte die Tochter eines Land- wirts und einer Ärztin nicht mehr nur Hauswirtschaft lernen. Sie wurde Testpilo- tin, überführte im zweiten Weltkrieg – im Range eines Hauptmannes – reparierte Flugzeuge, wurde dabei auch „im Kampf“ beschossen und floh in den letzten Kriegstagen per Flugzeug nach Schleswig-Holstein. Dann war Fliegen verboten und sie begann, auf dem Schwarzmarkt Handel zu treiben. Sie erlebte selbstbe- wusste Trümmerfrauen, die nicht aus Angst vor ungewollter Schwangerschaft auf ihre Sexualität verzichten wollten. Sie veröffentlichte eine Broschüre über die Verhütungsmethode Knaus-Ogino, mit deren Verkauf sie sich das Startkapital für einen Versandhandel zur „Ehehygiene“ beschaffte. 1962 schließlich gründete sie den ersten Sexshop der Welt. Im Lauf der Jahre wurde sie über 2000mal angezeigt. 1999 ging die Beate Uhse AG an die Börse, und die Chefin war Ehrenbürgerin der Stadt Flensburg geworden. Die große Geschäftsfrau steht mit ihrem Leben und ihrer beispiellosen Karriere für Segen und Fluch der so genannten sexuellen Revolution. Autor Peter Schanz blättert das Leben der charismatischen Unternehmerin wie in jenen mittlerweile Kult gewordenen Aufklärungs-Filmen und -Schriften auf: herr- lich halbseidene Moderatoren erklären und demonstrieren verschiedenste intime wie öffentliche Erregungszustände unserer zunehmend sexualisierten Welt. Dabei wird mit der deutschen Nachkriegs-Sittengeschichte gleichzeitig die Geschichte der Massenmedien und der Popkultur erzählt, an deren Wendepunkten Beate Uhse stets ganz vorne mit dabei war!

Inszenierung: Peter Dorsch Musikalische Leitung: Dietrich Bartsch Bühne: Kai Cassuben / Kostüme: Anja Wendler

Ohne Theater würde uns das aufregende Leben der faszinierenden Beate U. allmählich verloren gehen!

Reiner Schleberger

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Felix Ströbel

Felix Ströbel Ohne Theater hätte die Kraft des Bösen niemals von einem biederen, schottischen Edel- mann
Felix Ströbel Ohne Theater hätte die Kraft des Bösen niemals von einem biederen, schottischen Edel- mann

Ohne Theater hätte die Kraft des Bösen niemals von einem biederen, schottischen Edel- mann Besitz ergreifen können. Macbeth

Wiebke Wackermann

mann Besitz ergreifen können. Macbeth Wiebke Wackermann Ohne Theater hätte man nicht erfahren, dass die
mann Besitz ergreifen können. Macbeth Wiebke Wackermann Ohne Theater hätte man nicht erfahren, dass die

Ohne Theater hätte man nicht erfahren, dass die Urlaubsliebe nicht an der türkischen Riviera, sondern auf dem Schulhof wartet. Türkisch Gold

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Premiere :

Sonntag, 10. Februar 2013 Slesvighus Schleswig

Stella

Ein Schauspiel für Liebende von Johann Wolfgang von Goethe

Ein Objekt der Begierde, drei begehrende Herzen – dies ist die konfliktträchtige Konstellation, in der sich Cäcilie, Stella und Fernando befinden. Denn Cäcilie liebt Fernando und hat mit ihm ein Kind. Auch Stella liebt Fernando und auch sie hatten ein gemeinsames Kind. Fernando liebt sie beide. Und muss sich seinen Gefühlen wie den Liebesansprüchen der Frauen stellen. In einem Gasthof treffen nun die Lebenswege der drei zusammen: Cäcilies Tochter Lucie ist mittlerweile alt genug, um zu arbeiten und soll bei der Baronesse Stella in den Dienst treten. Als just in Anwesenheit aller Frauen Stellas „Geliebter nach langer Abwesenheit zurück- kehrt“, erkennt Cäcilie in Fernando ihren Ehemann, Lucie ihren Vater. Wie lösen die Liebenden diesen Konflikt der Leidenschaften auf?

Goethe schuf mit diesem „Schauspiel für Liebende“ 1775 eine außergewöhnliche Geschichte einer „Ménage à trois“: er zeigt drei Menschen, die das Leben mitein- ander teilen möchten und sich vorstellen können, gemeinsam glücklich zu sein. Die Unbedingtheit ihrer Leidenschaft treibt sie dazu, dem mehrfachen Bruch des Treueversprechens gegenüber tolerant zu reagieren. Auf Anraten Friedrich Schillers entstand 1806 eine zweite Fassung mit tragischem Ausgang: Stella und Fernando verüben beide, jedoch getrennt voneinander, Selbstmord. Dennoch war Sittenstrenge nie das eigentliche Kernthema des Schöpfers eines Werther oder Clavigo: vielmehr versammelt Goethe in seinen frühen Dramen die innerhalb der Gesellschaftsordnung unglücklich Liebenden, die nach einer Möglichkeit suchen, leidenschaftlich zu leben.

Inszenierung: Reinhard Göber Bühne und Kostüme: Ariane Salzbrunn

Ohne Theater könnte Goethe seine berühmte Ménage à trois nur in einer Zeitung mit 4 Großbuchstaben veröffentlichen. Stella

Yevgenia Korolov

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Premiere :

Samstag, 16. Februar 2013 Großes Haus Rendsburg

Macbeth

Tragödie von William Shakespeare

Machtgelüste, maßloser Ehrgeiz und sinnliche Abhängigkeit sind die treibenden Kräfte dieses shakespeare’schen Charakterdramas um den ergebenen und doch macht-empfänglichen Feldherrn Macbeth. Die Prophezeiungen dreier Hexen rufen in ihm einen bisher ungekannten Drang nach Herrschaft wach: er würde zukünftig sowohl Than von Cawdor, wie auch König von Schottland werden. Angestachelt von der machtgierigeren Lady Macbeth gibt er sich dem Wunsch nach höherer Berufung hin und ermordet König Duncan im Schlaf. Die Flucht der beiden Duncan-Söhne nutzend, bezichtigt er diese des Vatermords und lässt sich selbst zum König krönen. Doch dies soll nicht ungesühnt bleiben. Gewissensbisse und Geistererscheinungen verfolgen ihn Erinnyen-gleich und auch Duncans Söhne Malcolm und Donalbain rüsten sich, um Macbeth zu stürzen. Je blutiger die Maßnahmen zum Machterhalt werden, je unbeirrter sich „die Kraft des Bösen“ in Macbeth manifestiert, desto wahnsinniger wird die einst eiserne Lady. Ihrer beider Größenwahn sprengt jedes menschliche Kalkül – zuletzt auch ihr eigenes.

Shakespeare zeichnet in Macbeth das Portrait des Menschen – eines Durchschnitts- menschen mit seinem angeborenen Hang zu Berechnung, Vorteilsschacherei und Alleinherrschaft, der ihm zum Verhängnis wird. In dieser unbarmherzigen Geschichte spiegelt sich unser 21. Jahrhundert erstaunlich klar.

Inszenierung: Wolfram Apprich Bühne und Kostüme: Mirjam Benkner

Premiere :

Sonntag, 7. April 2013 Slesvighus Schleswig

Die acht Frauen

Musikalische Kriminalkomödie von Robert Thomas

„Morden im Norden“ heißt es anlässlich Robert Thomas‘ französischer Kriminal- komödie mit Tiefgang. Man stelle sich ein einsam gelegenes Haus voller Frauen vor, geschart um den alten Patriarchen Marcel. Als die jüngste Tochter Suzanne an Weihnachten nach Hause kommt, ereignet sich ein Mord: Marcel wird tot aufge- funden. Klar ist: der Mörder kann nur aus der Frauenrunde kommen. Klar auch:

keine hat ein Alibi und jede – Ehefrau, Töchter, Hausmädchen, Schwiegermutter, Schwägerin und Schwester des Toten – ein Motiv. Der Frauenzirkel versucht nun, die Nerven zu bewahren und den Fall zu lösen. Mysteriöserweise werden sie suk- zessive von der Außenwelt abgeschnitten – kein Telefon, kein elektrisches Hoftor funktioniert mehr – und so erzwingen die Umstände die Entlarvung einer schein- bar heilen Familienidylle.

All die Neurosen, die Wunden und Charakterzüge, die nur Familienbande einem Menschen zufügen und entlocken können, werden in Robert Thomas‘ Stück von 1958, nach dem der gleichnamige Film entstand, in eine satte Situationskomik übersetzt, gespickt mit scharfzüngigen Dialogen, schwarzem Humor und über- zeichneten Persönlichkeiten. Der weit verbreitete Familienwahnsinn zeigt sich darin gleichermaßen grotesk wie abgründig.

Inszenierung: Wolfram Apprich Bühne und Kostüme: Martin Fischer

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Premiere :

Samstag, 13. April 2013 Kammerspiele Rendsburg

Land unter – Männer ohne Frau

Musikalisches Seemannsgarn zwischen Eider und Förde

Von Land und Menschen (vor allem natürlich Männern – Seemännern) rund um die kleinen Häfen in unserem Schleswig-Holstein soll dieser Abend handeln. Heimat- und Seemannslieder, die nicht von „großer Fahrt“, sondern von kleinen Segeln, Abenteuern und Liebeleien künden, werden von einer „Mann“-Schaft vorgetragen, die – wie im „richtigen“ Seefahrerleben – ganz ohne Frau auskommen muss. Wiederentdecktes, erfundenes, umgedichtetes Liedgut paart sich mit alltäglichen, skurrilen, komischen Geschichten zu einem „Heimatabend“ der ganz eigenen Art.

Inszenierung: N.N.

Die EXTRA-Komödie für „Ein Theater für Schleswig“ Premiere: Sonntag, 30. Dezember 2012 Slesvighus Schleswig

Die 39 Stufen

Kriminalkomödie nach John Buchan & Alfred Hitchcock Bühnenbearbeitung von Patrick Barlow

Alfred Hitchcocks früher, noch in England gedrehter, schwarz-weißer Filmklassiker wird mit viel Improvisationskunst, Witz und „action“ in eine rasante Bühnenshow umgewandelt. Auf der einen Seite Spionage-Thriller, auf der anderen Seite eine Hommage an den „Meister des Suspense“ und dessen unvergessene Filme – vor allem aber ein unglaublich fulminantes Theatervergnügen! Erleben Sie vier Schau- spieler in über hundert Rollen und unzähligen Verkleidungen – live und in Farbe!

Inszenierung: Henning Bock

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Premiere :

Donnerstag, 13. Juni 2013 Schlosshof Gottorf Schleswig

Der Hauptmann von Köpenick

Ein deutsches Märchen von Carl Zuckmayer

Vor etwa einhundert Jahren kommandierte der arbeitslose Schuster Wilhelm Voigt in einer beim Trödler erstandenen Hauptmanns-Uniform zehn ihm zufällig begeg- nende Soldaten von Berlin nach Köpenick ab. Dort ließ er den Bürgermeister und den Kassendirektor verhaften, beschlagnahmte die Stadtkasse und verschwand. Die Geschichte verbreitete sich wie ein Lauffeuer und ganz Berlin lachte über diese Posse. Selbst Seine Majestät, Kaiser Wilhelm II., war beeindruckt. Aus Wilhelm Voigt wurde ein bekannter Mann und aus dem Stoff Weltliteratur.

Carl Zuckmayers Realsatire spielt zwar in Berlin vor dem ersten Weltkrieg, aber sie bietet sich geradezu für das Open-Air-Ambiente von Schloss Gottorf an. Vor historischer Kulisse historisch-uniformierte Soldaten vor der liebens- wert-tragischen Figur des Wilhelm Voigt in „historischer“ Hauptmanns- Uniform aufmarschieren und salutieren zu lassen, könnte das Sommer- vergnügen schlechthin werden.

Inszenierung: Ingo Putz Bühne und Kostüme: Cornelia Kraske

sommer- festspiele 2013 schloss gottorf
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Uwe Kramer

Friederike Butzengeiger

Uwe Kramer Friederike Butzengeiger Ohne Theater wüsste man nicht, dass Kleider machen Leute nicht nur ein
Uwe Kramer Friederike Butzengeiger Ohne Theater wüsste man nicht, dass Kleider machen Leute nicht nur ein

Ohne Theater wüsste man nicht, dass Kleider machen Leute nicht nur ein Sprichwort ist – besonders, wenn es sich um Uniformen handelt. Der Hauptmann von Köpenick

Ohne Theater hätte sich nie ein frömmelnder Betrüger bei der Familie Orgon ins gemachte Nest setzen können! Tartuffe

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: wiederaufnahme

Freitag, 5. Oktober 2012

Slesvighus Schleswig

Das andalusische Mirakel

Komödie von Lars Albaum und Dietmar Jacobs

Die Scheidung muss her und zwar sofort! Dumm nur, dass Hubertus Heppelmanns Anwalt gerade Urlaub in Spanien macht. Aber das kann einen wie ihn nicht bremsen, also nichts wie rein ins Auto und ab in den Süden – bis ihn eine Autopanne im Nirgendwo der andalusischen Tiefebene, ausgerechnet in dem Kaff San Miguel auf- hält. Dort gibt es zwar kein funktionierendes Mobilfunknetz, dafür aber das schä- bigste Hotel der Welt. Hubertus bleibt nichts anderes übrig, als sich im letzten freien Zimmer einzumieten, denn das Örtchen platzt aus allen Nähten: man feiert den 100. Jahrestag des „Wunders von San Miguel“…

Inszenierung: Markus Röhling / Bühne: Sven Hansen / Kostüme: Simone Fröhlich

: wiederaufnahme

Sonntag, 11. November 2012

Slesvighus Schleswig

Was ihr wollt

Komödie von William Shakespeare

Meister Shakespeare versteht es, Intellekt, Zwerchfell und Libido eng miteinander zu verbinden, wie kompliziert sich sein Spiel gesellschaftlicher Verwirrungen und erotischer Verfremdungen auch entfalten mag – und am Ende liebt sich, wer sich lieben mag.

Inszenierung: Wolfram Apprich / Musik: Dietrich Bartsch Bühne und Kostüme: Mirjam Benkner

: EXTRAS – schauspiel

Eingestimmt: Vor der Premiere mehr erfahren…

über die Neuproduktionen der Spielzeit bei einer Einführungsmatinee oder einer öffentlichen Probe: Hintergründe, Geschichten aus der Autorenwerkstatt, Werk und Wirkung, Kostproben…

HEIMAThafen:

Willkommen hier bei uns im Norden!

Die Foyer-Reihe „HEIMAThafen“ widmet sich dem Leben hier vor Ort ebenso wie der Kultur der „Nordlichter“. Ein wahres Geschichten-Kontor aus litera- rischen Bekannten und Neufunden aus unserem Heimatland tut sich auf, aber auch Autoren, Themen, Theaterstücke und Romane Skandinaviens – ob alt, ob neu – sollen vorgestellt werden. Schauen Sie vorbei, schiffen Sie sich ein in unserem nordischen Theaterhafen!

filmAb: Bühne trifft Film

Gemeinsam mit dem Kommunalen Kino Rendsburg gestaltet das Landestheater ein ergänzendes Film-Programm im Theaterfoyer oder in der SCHAUBURG: ob Biografien, die filmische Umsetzung eines Klassikers oder Werkreihen – sich gegenseitig bereichernde Bilderwelten treffen aufeinander, wenn es heißt:

Bühne trifft Film trifft Bühne!

wunschBOX:

Musikalisch-literarische Unerhörtheiten

Dieses Format ist Kult! Gesungene Biografien und gespielte Lieder, literarische Tongeflechte und musikalische Pretiosen, die „wunschBOX“ erfüllt Gelüste, die Sie noch gar nicht hatten, denen nachzugehen sich aber unbedingt lohnt – ungehört und manchmal auch unerhört. Demnächst: „Manche mögen’s wilder“, ein lustvoll-vergnüglicher Billy-Wilder-Abend mit Musik und Szenen aus den Filmen des berühmten Regisseurs und pikanten Details aus seinem bewegten Leben. Premiere: 20. September 2012 im Theaterfoyer Rendsburg.

Durchgeblickt: Einen Blick hinter die Kulissen werfen…

bei einer Theaterführung – einmal „Garderobenluft schnuppern und auf den Brettern stehen, die die Welt bedeuten“.

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Ohne Theater würde man nicht annehmen, dass man eine große Reise bis zum Himmel auch in einem kleinen Kinderbett machen kann. Der kleine Häwelmann

Nicolas Menze

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Ohne Theater würden Kinder nie erfahren, wer wem den mächtigen Sonnenkreis geraubt hat. Mozarts magische Flöte

Jin-Hak Mok

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Chor und Extrachor des Landestheaters

Schleswig-Holsteinisches Sinfonieorchester

SONDERKONZERT 1. SOMMERNACHTSKONZERT

Open-Air-Konzert zur Spielzeiteröffnung auf dem Flensburger Museumsberg

Dirigent: Peter Sommerer

25.08.2012 20.30 Uhr Flensburg

1. SINFONIEKONZERT

AMADEUS

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Ouvertüre zur Oper „Lucio Silla“, KV 135 Klavierkonzert Nr. 21, C-Dur, KV 467 Sinfonie Nr. 41, C-Dur, KV 551 („Jupiter“)

Solist: Dejan Lazic´ Dirigent: Peter Sommerer

3. SINFONIEKONZERT

5. SINFONIEKONZERT

7. SINFONIEKONZERT

FESTLICHKEIT

 

BEKEHRUNG

POESIE

Joseph Haydn (1732-1809) Sinfonie „In nomine Domini“, Es-Dur, Hob 1:84 („Pariser Sinfonie“) N.N. Konzert für Klarinette und Orchester Peter I. Tschaikowsky (1840-1908) Sinfonie Nr. 2, c-Moll, op. 17 („Kleinrussische“)

Georg Friedrich Händel (1685-1759) Saul – Oratorium

Camille Saint-Saëns (1835-1921) La muse et le poète, op. 132 Reinhold Glière (1874-1956) Konzert für Harfe und Orchester, op. 74 Robert Schumann (1810-1856) Sinfonie Nr. 4, d-Moll, op. 120

Solisten: N.N. Flensburger Bach-Chor Dirigent: Matthias Janz

 

19.02.2013

19.30 Uhr

Schleswig

 

20.02.2013

19.30 Uhr

Flensburg

 
 

Solisten: Xavier de Maistre (Harfe), N.N. (Violine), Yao Feng (Violoncello) Dirigent: Clemens Schuldt

21.02.2013

20.00 Uhr Meldorf

22.02.2013

19.30 Uhr

Rendsburg

 

Solist: Preisträger des ARD-Musikwettbewerbs Klarinette 2012 Dirigent: Peter Sommerer

 

02.03.2013

19.00 Uhr

Hamburg

07.05.2013

19.30 Uhr

Schleswig

 

08.05.2013

19.30 Uhr

Flensburg

 

11.12.2012

19.30 Uhr

Schleswig

09.05.2013

20.00 Uhr Husum

12.12.2012

19.30 Uhr

Flensburg

6.

SINFONIEKONZERT

 

10.05.2013

19.30 Uhr

Rendsburg

13.12.2012

20.00 Uhr Husum

VERSÖHNUNG In Zusammenarbeit mit dem Sønderjyllands Symfoniorkester

 

14.12.2012

19.30 Uhr

Rendsburg

 

20.12.2012

20.00 Uhr Heide

8.

SINFONIEKONZERT

 

19.09.2012

19.30 Uhr

Flensburg

VERSUCHUNG

20.09.2012

20.00 Uhr Heide

 

Dmitri Schostakowitsch (1906-1975) Sinfonie Nr. 7, C-Dur, op. 60 („Leningrader“)

 

21.09.2012

19.30 Uhr

Rendsburg

4.

SINFONIEKONZERT

 

Richard Wagner (1813-1883) Vorspiel und Liebestod aus der Oper „Tristan und Isolde“ Richard Strauss (1864-1949) „Tanz der sieben Schleier“ aus der Oper „Salome“ Olivier Messiaen (1908-1992) Un sourire Paul Hindemith (1895-1963) Sinfonie „Mathis der Maler“

25.09.2012

19.30 Uhr

Schleswig

MASKERADE

 

2.

SINFONIEKONZERT

 

Musik zum Karneval mit Werken von Aram Khachaturian, Carl Nielsen Antonín Dvorˇák, Benjamin Britten u.a.

Dirigent: David Porcelijn

 
 

SEHNSUCHT

10.04.2013

19.30 Uhr

Flensburg

 

11.04.2013

20.00 Uhr Sønderborg

Karol Szymanowski (1882-1937) Konzert für Violine und Orchester

Dirigentin: Anna Skryleva

08.01.2013

19.30 Uhr

Schleswig

09.01.2013

19.30 Uhr

Flensburg

 

Nr. 1, op. 35 Anton Bruckner (1824-1896) Sinfonie Nr. 3, d-Moll

10.01.2013

20.00 Uhr Husum

 

Solistin: Lydia Easley Dirigent: Peter Sommerer

 

11.01.2013

19.30 Uhr

Rendsburg

 

Solist: Ingolf Turban Dirigent: Peter Sommerer

WERKEINFÜHRUNGEN finden in Flensburg ¾ Stunde vor Konzertbeginn statt – in anderen Spielstätten ½ Stunde vor Beginn.

04.06.2013

19.30 Uhr

Schleswig

 

05.06.2013

19.30 Uhr

Flensburg

 

30.10.2012

19.30 Uhr

Schleswig

06.06.2013

20.00 Uhr Husum

31.10.2012

19.30 Uhr

Flensburg

07.06.2013

19.30 Uhr

Rendsburg

01.11.2012

20.00 Uhr Husum

 

02.11.2012

19.30 Uhr

Rendsburg

07.11.2012

19.30 Uhr

Itzehoe

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SONDERPROGRAMME

SONDERPROGRAMME kammerkonzerte

kammerkonzerte

1. SINFONIEKONZERT in I TZEHOE

Sonntag, 09. September 2012

1. KAMMERKONZERT

3. KAMMERKONZERT

5. KAMMERKONZERT

 

Louise Farrenc (1804-1875) Trio für Klavier, Klarinette und Violoncello, op. 44 Charles Koechlin (1867-1950) Quatre Petites Pièces für Klavier, Violine und Horn Jean Francaix (1912-1997) Quintett für Klarinette und Streichquartett

Johann Sebastian Bach (1685-1750) Chaconne für Violine solo aus der Partita Nr. 2, d-Moll, BWV 1004 Ludwig van Beethoven (1770-1827) Sonate op. 30 Nr. 2, c-Moll, für Violine und Klavier Johannes Brahms (1833-1897) Sonate für Viola und Klavier Nr. 2, Es-Dur, op. 120

 

E. T. A. Hoffmann (1776-1822) Quintett für Harfe und Streichquartett, c- Moll, AV 24 Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Quintett für 2 Violinen, 2 Violen und Violoncello, g-Moll, KV 516

 

3.

SINFONIEKONZERT in HEIDE

Donnerstag, 24. Januar 2013

SOMMERFREUDEN Carl Maria von Weber (1786-1826) Ouvertüre zur Oper „Euryanthe“ Ralph Vaughan Williams (1872-1958) Ouvertüre zu „The Wasps” Antonín Dvorˇák (1841-1904) Sinfonie Nr. 8, G-Dur, op. 88

Magdalena Schiela (Harfe), Flensburger Streichquartett:

Susanne Hagedorn, Irene Husmann (Violine), Andreas Deindörfer (Violon- cello), Amina Schlingmann (Klarinette), Yukako Usui-Golebiowska (Horn), Peter Geilich, Seoung-Hee Cho (Klavier) u.a.

Suleika Bauer (Violine), Hasmik Karapetyan (Viola), Rico Gatzke, Peter Geilich (Klavier)

Marcus Honegger, Thorsten Mahnkopf, Beate Pflüger, Andreas Deindörfer Dragomir Zahariev (Viola)

Dirigent: Peter Sommerer

 

03.02.2013

11.00 Uhr

Flensburg,

19.05.2013

11.00 Uhr

Flensburg,

5.

SINFONIEKONZERT in HEIDE

 

Museumsberg

 

Museumsberg

 
 

Donnerstag, 21. März 2013

21.10.2012

11.00 Uhr

Flensburg,

08.02.2013

19.30 Uhr

Rendsburg, Foyer

24.05.2013

19.30 Uhr

Rendsburg, Foyer

 

Museumsberg

10.02.2013

11.00 Uhr

Schleswig, Foyer

 

26.05.2013

11.00 Uhr

Schleswig, Foyer

 

AMERICA Aaron Copland (1900-1990) Fanfare for the Common Man Appalachian Spring, Suite für großes Orchester Samuel Barber (1910-1981) The school for scandal, Ouvertüre op. 5 William Schuman (1910-1992) New England Triptych John Philip Sousa (1856-1932) „The Stars and Stripes forever“, Marsch

26.10.2012

19.30 Uhr

Rendsburg, Foyer

27.10.2012

11.00 Uhr

Schleswig, Foyer

 

4.

KAMMERKONZERT

 
 

Musik-Entdeckungen der Romantik

 

2.

KAMMERKONZERT

 

Johann Sebastian Bach (1685-1750) Goldberg-Variationen BWV 988, 2. Teil (Fassung für Streichtrio von D. Sitkovetsky) Franz Schubert (1797-1828) Sonate für Violine und Klavier, A-Dur, D 574

Hedwige Chrétien (1859-1944) Esquisse Romantique für Horn, Violoncello und Klavier Johannes Brahms Lieder und Kammermusik

 
 

Dirigent: Theo Saye

Christian Boock (Violine), Beate Pflüger (Viola), Alfons Niklaus (Violoncello), Peter Geilich (Klavier)

Viktoria Loutskaja (Sopran), Yao Feng (Violoncello), Thibauld Le Pogam (Horn), Peter Geilich (Klavier) u.a.

 

14.04.2013

11.00 Uhr

Flensburg,

02.12.2012

11.00 Uhr

Flensburg,

Museumsberg

 

Museumsberg

19.04.2013

19.30 Uhr

Rendsburg, Foyer

07.12.2012

19.30 Uhr

Rendsburg, Foyer

21.04.2013

11.00 Uhr

Schleswig, Foyer

09.12.2012

11.00 Uhr

Schleswig, Foyer

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1. MEISTERKONZERT

04.11.2012, 11.15 Uhr, Großes Haus

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) Streichquartett, op. 44/1 Emmanuel Séjourné (*1961) Konzert für Marimba und Streicher Claude Debussy (1862-1918) Streichquartett g-Moll, op. 10 Ney Rosauro (*1952) Konzert für Marimba und Streicher

Mandelring Quartett mit Katarzyna Mycka, Marimba

2. MEISTERKONZERT

13.01.2013, 11.15 Uhr, Großes Haus

Lieder von Franz Liszt, Hugo Wolf und Richard Strauss

Dorothea Röschmann, Sopran, Malcolm Martineau, Klavier

3. MEISTERKONZERT

10.02.2013, 11.15 Uhr, Großes Haus

Leoš Janácek (1854-1928) Mladi, Bläsersextett Benjamin Britten (1913-1967) Simple Symphony, Streichquintett Johannes Brahms (1833-1897) Serenade, op. 11, Fassung für Nonett

Mitglieder des Schleswig-Holsteinischen Sinfonieorchesters

4. MEISTERKONZERT

03.03.2013, 11.15 Uhr, Großes Haus

Joseph Haydn (1732-1809) Streichquartett Es-Dur, op. 33 Nr. 2 („Der Scherz“) Alban Berg (1885-1935) Streichquartett op. 3 Ludwig van Beethoven (1770-1827) Streichquartett Nr. 12, Es-Dur, op. 127

Daedalus Quartet

1. CLASSIC AFTER WORK

24. 09. 2012, 18.30 Uhr Im Flensborghus Norderstr. 76

Moderiertes Konzert mit Werken von Ludwig van Beethoven, Carl Frühling und Johannes Brahms

Shirley Brill, Klarinette, Ira Givol, Violoncello, Jonathan Aner, Klavier

2. CLASSIC AFTER WORK

31.01.2013, 18.30 Uhr Bei Hoeck, Schlüter, Vaagt, Lise-Meitner-Str. 15

Moderiertes Konzert mit Werken von Alfred Schnittke und Wolfgang Amadeus Mozart sowie Improvisationen

Ensemble MidtVest, Dänemark

Schleswig-HolsteinischesMozart sowie Improvisationen Ensemble MidtVest, Dänemark Sinfonieorchester Peter Sommerer Violoncello Trompete

SinfonieorchesterEnsemble MidtVest, Dänemark Schleswig-Holsteinisches Peter Sommerer Violoncello Trompete

Peter Sommerer

Violoncello

Trompete

Generalmusikdirektor

Yao Feng

Matthias Winning

Andreas Deindörfer

Rolf Müller

I. Violine

Hans-Joachim Böhm

Ralf Schlingmann

Marcus Honegger

Alfons Niklaus

1.

Konzertmeister

Almut Hendess / Joo Young

Posaune

N.N.

Kang-Schönecker

Volker Pohlen

2.

Konzertmeister/in

Ulrich Bölke

Camelia Lessmann

Kontrabass

Christian Strätz

2.

koordinierte

Balázs Orbán

Konzertmeisterin

Seoung-Hee Cho

Tuba

N.N.

Andreas Marder /

Jens Wischmeyer

Vorspieler Birgit Koch /

Rebekka Marder

Pauke

Annette Constien

Flöte

Ernst-Peter Offelder

Susanne Hagedorn

Stefanie Schrödl

Anja Kosanke

Brigitte Carstensen

Schlagzeug

Akiko Haneishi Uta Herfurth

Thomas Bubmann

Herbert Menze

Asli Dogan

Oboe

Harfe

Dorothea Rotaru

Magdalena Schiela

II. Violine

Birgit Grätz

Thorsten Mahnkopf Guanlin Li

Enrico Raphaelis

Orchesterinspektor Alexander Barkowsky

Suleika Bauer

Klarinette

Nora Felsch

Thomas Bilitz

Orchesterbüro

Christian Boock /

Stefan Heinz

Stephanie Schmitz-Hansen

Elke Seynsche

Amina Schlingmann

N.N.

 

Orchesterlogistik

Heinz-Georg Pfützenreuter

Fagott

Dirk Hoffmeister

Margit Dörfler

Cem Aktalay

Sascha Knoop

Jutta Lindloh /

N.N.

Viola Hasmik Karapetyan

Cristiana Most Sylvia Gozdzik

Orchestervorstand

Kristina Engel

Alfons Niklaus

Beate Pflüger

Horn

Susanne Hagedorn

Konstantin Neumann

Norbert Walter

Herbert Menze

Roman Zuber

Christoph Voß

Stefanie Schrödl

Gabriella Józsa

Thibauld Le Pogam David Ritsch Yukako Usui-Golebiowska

Andreas Marder

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junges theater
junges theater

Der kleine Häwelmann

Premiere : Sonntag, 4. November 2012, Slesvighus Schleswig

Die Schneekönigin

6+
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Weihnachtsmärchen nach Hans Christian Andersen in der Fassung von Hannelore und Elmar Gehlen

Gerda und Kay sind unzertrennlich. Doch als Kay von einem Splitter vom „Spiegel des Teufels“ in Auge und Herz getroffen wird, beginnt er, sich auf merkwürdige Weise zu verändern. Er wird streitsüchtig und kann für nichts mehr Freude empfin- den. Als er der Schneekönigin begegnet, folgt er ihr bereitwillig in ihren Eispalast. Doch Gerda kann ihren Freund nicht vergessen. Sie liebt ihn so sehr, dass sie sich mit verzweifelter Entschlossenheit ganz allein auf die Suche nach ihm macht. Auf ihrer weiten Reise wird sie in zahlreiche bedrohliche Situationen geraten und vielen sonderbaren Figuren begegnen.

Inszenierung: Markus Röhling Musik: Dietrich Bartsch / Bühne und Kostüme: Esther Criado

Premiere : Sonntag, 24. Februar 2013, Großes Haus Flensburg

Die Bremer Stadtmusikanten

4+
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Kinderballett von Katharina Torwesten – Musik vom Band

Auf ihrer Abenteuerreise sind sie gewiss auch durch das „schönste Bundesland Deutschlands“ gekommen: die Bremer Stadtmusikanten Esel, Hund, Katze und Hahn. Und wer sich an die entzückenden Tiere der Witwe Bolte in „Max und Moritz“ erinnern kann, weiß, dass die Tänzer wieder mit viel Spaß, Tanzfreude und Detail- verliebtheit die skurrilen Typen aus dem Märchen der Brüder Grimm zu prallem Bühnenleben erwecken werden. Also, traut Euch, Kinder, ins Theater, denn wie sagt es doch der Esel so treffend? „Lasst uns gemeinsam nach Bremen wandern – etwas Besseres als den Tod findet ihr allemal!“

Choreografie und Inszenierung: Katharina Torwesten Bühne: Erwin Bode / Kostüme: Martina Lüpke

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Der kleine Herr der Zeit

Als mobile Produktion buchbar!
Als
mobile
Produktion
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Kinderstück von Raphael Júdice

Der kleine Berimodo will Jäger werden. Und weil er so ungeduldig ist, bekommt er eine Pflanze an die Seite gestellt. Die müsse wachsen und wenn er sie gut pflege, dann würden sie gemeinsam wachsen und wenn beide groß sind wie ein Baum, dann darf Berimodo jagen gehen. Wenn. Doch seine Pflanze ist plötzlich verschwunden und damit auch sein Zeitgefühl. Sie muss gefunden werden! Zusam- men mit seiner Freundin, der sprechenden Krähe Guacira, begeben sie sich auf die Suche. Zeit, hilf ihnen! Wind, hilf ihnen! Großmutter, sing‘ ihm mit Liedern Geduld und Kraft zu! Denn sie werden dem gefährlichen Panther Uaiuarah begegnen – na, ob der die Pflanze so ohne Weiteres herausrücken wird? Mit dieser modernen brasilianischen Sage wird die uralte Geschichte vom Erwach- senwerden auf poetische Weise erzählt: dabei geht es um die Ungeduld, endlich „groß“ sein zu wollen, um den Mut, den das Wachsen erfordert, um Freundschaft, aber auch um Verlust.

Als mobile Produktion buchbar!
Als mobile
Produktion
buchbar!

ESCAPE!

Klassenzimmerstück von Rainer Lewandowski

Ein Schüler erzählt vor einer Klasse von seinem Freund Jan, der bei vielen als schwierig, verschlossen und verträumt galt. Über Briefe, Gedichte und Erzäh- lungen entsteht ein mosaikartiges Bild des Jungen, das unvollständig und widersprüchlich bleibt. Jan hat kurz vor dem Schulabschluss den Notendruck nicht mehr aushalten können: Er wusste nicht, was das Leben ihm noch bieten könnte. Unbemerkt von Eltern und Freunden spitzt sich seine emotionale Situation zu. Nach Jans Selbstmord kann die Medien-Maschinerie wie gewohnt anlaufen, Erklä- rungsmuster werden sich, wie immer, schnell finden. ESCAPE! nimmt sich des Themas Gewalt in der Schule ganz anders als erwartet an. Hier werden keine psychologischen Weisheiten im Frontalunterricht ausgeteilt. An der Inszenierung im Klassenzimmer nehmen Schüler und Lehrer teil, indem sie Texte von Jans Freunden und Lehrern vorlesen. Zunächst scheint alles klar, die Psyche des Jungen verständnisgerecht seziert. Doch je mehr man sich gemein- sam vertieft, desto stärker tritt hervor, dass alles ganz anders ist und sich einer massenwirksamen und leicht zu konsumierenden Deutung entzieht.

: wiederaufnahmen

Der kleine Häwelmann

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Kinderstück nach Theodor Storm in der Fassung von Cornelia Naumann

„Wenn ich und du nicht gekommen wären“, schreibt Theodor Storm, „und den klei- nen Häwelmann in unser Boot genommen hätten, so hätte er doch leicht ertrinken können!“ Storms märchenhafte Gleichung von dem kleinen Jungen, der die Welt erobern will, sich mit Hilfe des Mondes auf Reisen begibt und doch an seine eige- nen Grenzen stößt, hat bis heute Generationen von Kindern fasziniert.

Mozarts magische Flöte

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Mitmach-Kinderoper nach Wolfgang Amadeus Mozarts „Die Zauberflöte“

Markus Hertel und Karin Heckermann haben aus Mozarts unerschöpflicher Oper „Die Zauberflöte“ ein fantastisches, etwa einstündiges Spiel mit vielen Identi- täts- und Rollenwechseln gemacht. Da kann sich der gute Prinz Tamino schon mal in ein Monster verwandeln, nur eins bleibt wie es immer war: Mozarts magische Zauberflöte(nmusik) wird Jeden verzaubern!

 Als mobile Produktion buchbar!
Als mobile
Produktion
buchbar!
wird Jeden verzaubern!  Als mobile Produktion buchbar! Türkisch Gold 14+ Jugendstück von Tina Müller Ein

Türkisch Gold 14+

Jugendstück von Tina Müller

Ein beeindruckendes Stück über die Liebe zwischen zwei jungen Menschen aus zwei unterschiedlichen Kulturen. Was sagen die Freunde? Die Familien? Wiebke Wacker- mann und Michael Kientzle meistern souverän die Rollenwechsel im Minutentakt. Überzeugend, rasant, beeindruckend locker und gleichzeitig mit viel Tiefe. Beide Daumen hoch für „Türkisch Gold“. NDR

 Als mobile Produktion buchbar!
Als mobile
Produktion
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Gold“. NDR  Als mobile Produktion buchbar! Traumjobs 14+ Schauspiel von John von Düffel

Traumjobs 14+

Schauspiel von John von Düffel

Berufsberatung im Klassenzimmer – aber der Berater vom Arbeitsamt stellt einen fragwürdigen Arbeitgeber vor: „Die Camorra tut was für ihre Leute. Bei uns fällt keiner durchs Netz.“ Arbeitslosigkeit, Armut und das Gefühl, von der Politik im Stich gelassen zu werden, bereiten den Nährboden für Strukturen organisierten Verbre- chens. Ob Italien oder Deutschland – die Ausgangslagen für gleich welche extremisti- schen Gruppen sind ähnlich… Geschrieben ohne moralische Überlegenheit, ist „Traumjobs“ ein Stück über ver- meintlich leichte Wege und Verantwortung.

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Ohne Theater wüssten wir nicht, dass man in Bremen mit Hahn, Hund, Katze und Esel Quartett spielt. Die Bremer Stadtmusikanten

Johannes Fast

Ohne Theater wäre Herr Biedermann nicht bieder und die Brandstifter nicht stiften gegangen! Biedermann und die Brandstifter

René Rollin

: kinder-

familien

und

konzerte

KINDERKONZERTE: Unsere Theater verwandeln sich bei den Konzerten für die kleinen Musikfans in eine Spielstätte, die jede Ehrwürdigkeit abstreift, um so ein attraktiver Ort für unterhaltsamen Umgang mit klassischer Musik zu werden. Das Schleswig-Holsteinische Sinfonieorchester stellt sich seinem jungen Publikum hautnah vor: in einer witzigen und gar nicht „klassischen“ Moderation werden Instrumente vorgestellt, verschiedene musikalische Wendungen erklärt und natürlich das „Zuhören“ geübt.

04.03.2013

9.00 Uhr

Flensburg, Stadttheater

05.03.2013

9.00 Uhr

Rendsburg, Stadttheater

06.03.2013

9.00 Uhr

Schleswig

EIN PODIUM FÜR DIE ZUKUNFT: In einer Kooperation mit den Musikschulen aus Rendsburg und Flensburg sowie der Kreise Schleswig-Flensburg, Nordfriesland, Dithmarschen und sogar mit dänischen Gästen werden die Theaterfoyers in Schleswig und Rendsburg bzw. die Kleine Bühne in Flensburg für erste Auftritts- möglichkeiten junger Talente genutzt. Auch „die Musik-Elite von Morgen“ aus den Musikschulen kann die etwa alle zwei Monate, sonntags 11.00 Uhr, stattfindenden Matineen nutzen, um auf sich aufmerksam zu machen.

DIE MObIlEN PRODUKTIONEN : Mit phantasievollen Geschichten und zauber- hafter Musik kommen Musiker des Schleswig-Holsteinischen Sinfonieorchesters zusammen mit einem „Geschichten-Erzähler“ auf Anfrage auch gern in Ihre Institution. Neue Produktionen sind in Vorbereitung und werden zu Beginn der Spielzeit veröffentlicht.

DIE MUsIKalIschEN EINblIcKE : Auf Anfrage besuchen OrchestermusikerInnen gern Schulen und andere Institutionen, um ihre Instrumente vorzustellen und Fragen zu beantworten. Termine (in begrenztem Umfang) können mit dem Orchester- büro vereinbart werden. Ebenso kann man sich mit einer Schulklasse zum Besuch einer Konzert-Generalprobe des Schleswig-Holsteinischen Sinfonieorchesters im Orchesterprobenraum anmelden (bei Stephanie Schmitz-Hansen im Orchesterbüro unter Telefon 0461 / 141 00 42).

: theaterpädagogik

Anything Goes – Alles ist möglich!

Gibt es einen lebendigeren Ort als das Theater? „Gerade jetzt empfinde ich Trauer, “

Glück, Wut, Liebe, Schuld, Freude, Scham und ein bisschen lachen muss ich auch (Mathilde, 16 Jahre)

An kaum einem anderen Ort als auf der Bühne kann man diese Bandbreite der Gefühle an ein und demselben Tag aus- und erleben. In kaum einem and eren Medium ist man so nah am Geschehen wie im Theater: in der Ballett- oder Tanz- theatervorstellung kann es passieren, dass man von einem Tropfen Schweiß er- wischt wird – die Sängerinnen und Sänger der Oper lassen uns durch ihre Stimmen eine Gänsehaut bekommen – das Orchester nimmt uns mit in andere Welten. Die Blicke der Schauspieler treffen uns direkt, müssen nicht durch die Kamera auf die Leinwand übertragen werden. Und auch für den Zuschauer gelten andere Rahmen- bedingungen. Popcorn und Nachos während der Vorstellung gibt es nicht. Dafür kann man sich – wenn man mag – richtig chic machen. Das Theater bietet aber viel mehr als nur Abendunterhaltung. Folgende Theater- Luft-Schnupper-Angebote halten wir für Euch parat: besucht eine Probe und schaut zu, wie eine Szene entsteht, übernehmt eine Klassenpatenschaft für eine Inszenierung und seid damit ganz nah am Geschehen, werft einen Blick hinter die Kulissen und führt dabei Gespräche mit den Mitarbeitern des Theaters: Dazu zählen nicht nur die, die auf der Bühne stehen, sondern auch all die anderen, die das Theatererlebnis erst möglich machen – vom Maskenbildner über den Bühnen- techniker bis hin zur Garderobiere. Wir kommen auch zu Euch in die Schule, z.B. zu Vor- und Nachbereitungsgesprächen über die Inszenierungen, wir gestalten für und mit Euch Workshops zu einzelnen Themen und wir spielen Theater bei Euch im Klassenzimmer. Und natürlich gibt es auch die Möglichkeit, selbst auf der Bühne zu stehen. Als Mitglied des Theater- JugendClubs in Schleswig oder Rendsburg könnt Ihr hautnah, live und in Farbe erleben: Anything Goes – Alles ist möglich! Auf der Bühne wie auch im Leben!

Lasst Euch überraschen – ich freue mich auf Euch!

Janina Wolf

Theaterpädagogin

TERMINE: für die Pädagogentreffen mit anschließendem Probenbesuch im September 2012: Donnerstag, 6. in Flensburg / Freitag, 7. in Schleswig / Mittwoch, 12. in Rendsburg. Weitere Informationen zu unserem theaterpädagogischen Angebot und News- letteranmeldung unter janina.wolf@sh-landestheater.de – Tel: 04621 / 96 70 34

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puppentheater
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puppentheater

puppentheater Sven Stäcker 68 Sonja Langmack Der glückliche Schmetterling Puppenspiel nach Irena Jurgielewicz von Sven
puppentheater Sven Stäcker 68 Sonja Langmack Der glückliche Schmetterling Puppenspiel nach Irena Jurgielewicz von Sven

Sven Stäcker

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puppentheater Sven Stäcker 68 Sonja Langmack Der glückliche Schmetterling Puppenspiel nach Irena Jurgielewicz von Sven

Sonja Langmack puppentheater Sven Stäcker 68 Der glückliche Schmetterling Puppenspiel nach Irena Jurgielewicz von Sven Stäcker

puppentheater Sven Stäcker 68 Sonja Langmack Der glückliche Schmetterling Puppenspiel nach Irena Jurgielewicz von Sven
puppentheater Sven Stäcker 68 Sonja Langmack Der glückliche Schmetterling Puppenspiel nach Irena Jurgielewicz von Sven

Der glückliche Schmetterling

Stäcker 68 Sonja Langmack Der glückliche Schmetterling Puppenspiel nach Irena Jurgielewicz von Sven Stäcker

Puppenspiel nach Irena Jurgielewicz von Sven Stäcker Premiere: 7. Oktober 2012, TraumInsel, Schleswig

Stäcker Premiere: 7. Oktober 2012, TraumInsel, Schleswig Ein lustig-glücklicher Maler von lustig-glücklichen

Ein lustig-glücklicher Maler von lustig-glücklichen Kinderbüchern, wohnt mit seiner Handpuppe aus lustig-glücklichen Kinderzeiten, einem lustig-glücklichen Clown, auf einem witzigen, winzigen Dachboden. Der lustig-glückliche Clown hat mal wieder Geburtstag und deshalb wünscht er sich vom lustig-glücklichen Maler ein gemaltes Bild. Ein Bild von einem lustig-glücklichen Schmetterling. Doch der lustig-glückliche Schmetterling ist gar nicht lustig-glücklich. Der lustig-glück- liche Maler und der lustig-glückliche Clown erfinden nun malerisch eine neue, bunte, lustig-glückliche Welt um den Schmetterling herum…

bunte, lustig-glückliche Welt um den Schmetterling herum… Frau Holle Puppenspiel nach den Brüdern Grimm von Sven
bunte, lustig-glückliche Welt um den Schmetterling herum… Frau Holle Puppenspiel nach den Brüdern Grimm von Sven
bunte, lustig-glückliche Welt um den Schmetterling herum… Frau Holle Puppenspiel nach den Brüdern Grimm von Sven
bunte, lustig-glückliche Welt um den Schmetterling herum… Frau Holle Puppenspiel nach den Brüdern Grimm von Sven

Frau Holle

Puppenspiel nach den Brüdern Grimm von Sven Stäcker Premiere: 25. November 2012, TraumInsel, Schleswig

Stäcker Premiere: 25. November 2012, TraumInsel, Schleswig Frau Holle ist voll genervt. Sie will nur in
Stäcker Premiere: 25. November 2012, TraumInsel, Schleswig Frau Holle ist voll genervt. Sie will nur in

Frau Holle ist voll genervt. Sie will nur in aller Ruhe ihre Hollebetten ausschütteln, damit es auf der Erde mal wieder schneit, aber der Lärm ist unerträglich. Da gibt es unten auf der Erde einen Hof, dort wohnt die ungerechte Mutter mit dem geliebten Mariechen und der ungeliebten Marie. Die arme, ungeliebte Marie muss Tag und Nacht für die ungerechte Mutter und das geliebte Mariechen arbeiten. Doch nie macht sie es der ungerechten Mutter und dem geliebten Mariechen recht. Tag und Nacht wird die ungeliebte Marie von den Beiden lautstark ausgeschimpft und angebrüllt. Frau Holle muss etwas tun, muss der Marie helfen…

Frau Holle muss etwas tun, muss der Marie helfen… Zar Wasserwirbel Puppenspiel nach Jewgenij Schwarz von
Frau Holle muss etwas tun, muss der Marie helfen… Zar Wasserwirbel Puppenspiel nach Jewgenij Schwarz von
Frau Holle muss etwas tun, muss der Marie helfen… Zar Wasserwirbel Puppenspiel nach Jewgenij Schwarz von

Zar Wasserwirbel

Puppenspiel nach Jewgenij Schwarz von Sven Stäcker Premiere: 10. Februar 2013, TraumInsel, Schleswig

Stäcker Premiere: 10. Februar 2013, TraumInsel, Schleswig Der Soldat, aus der Armee entlassen, stiefelt nach Hause,
Stäcker Premiere: 10. Februar 2013, TraumInsel, Schleswig Der Soldat, aus der Armee entlassen, stiefelt nach Hause,
Stäcker Premiere: 10. Februar 2013, TraumInsel, Schleswig Der Soldat, aus der Armee entlassen, stiefelt nach Hause,

Der Soldat, aus der Armee entlassen, stiefelt nach Hause, um dort Sonnenblumen zu pflanzen und um ganz viel Tee zu trinken. Doch der Soldat kommt nie zu Hause an. Weil er ein gutes Herz hat, geht er an keinem Unrecht und keiner bösen Tat vorbei, ohne zu helfen. Eines Tages trifft der Soldat auf den Jungen Wanja, dessen Mutter Marja vom wäßrig-bösen Zaren Wasserwirbel geklaut wurde. Der Soldat und Wanja steigen hinab in das gefährliche Unterwasserreich, um Marja zu befreien…

geklaut wurde. Der Soldat und Wanja steigen hinab in das gefährliche Unterwasserreich, um Marja zu befreien…
geklaut wurde. Der Soldat und Wanja steigen hinab in das gefährliche Unterwasserreich, um Marja zu befreien…
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geklaut wurde. Der Soldat und Wanja steigen hinab in das gefährliche Unterwasserreich, um Marja zu befreien…
Das schöne Biest und die biestige Schöne Puppenspiel nach Jeanne-Marie Leprince de Beaumont von Sven

Das schöne Biest und die biestige Schöne

Das schöne Biest und die biestige Schöne Puppenspiel nach Jeanne-Marie Leprince de Beaumont von Sven Stäcker

Puppenspiel nach Jeanne-Marie Leprince de Beaumont von Sven Stäcker Premiere: 7. April 2013, TraumInsel, Schleswig

Wer hat nicht auch schon mal ein Monster im Schrank oder unter dem Bett gehabt? Ein Monster, das es voll doof findet, ein Monster zu sein und rummonstern zu müssen. Doch so schrecklich ist das Monster nun auch wieder nicht. Es legt immer in der Nacht Dinkelkekse auf die Türschwellen der Menschen. Das Monster sieht halt nur wie ein Monster aus, wie ein Biest. Aber es ist ein innerlich schönes Biest. Da gibt es auch ein liebes und schönes Mädchen. Das Biest ist total verknallt in das liebe und schöne Mädchen. Aber vielleicht ist das Mädchen gar nicht so lieb und schön? Vielleicht ist das Mädchen auch ein Biest? Eine Geschichte vom Guten und vom Bösen. Eine Geschichte von Liebe!

vom Guten und vom Bösen. Eine Geschichte von Liebe! Die Gänsemagd Puppenspiel nach den Brüdern Grimm
vom Guten und vom Bösen. Eine Geschichte von Liebe! Die Gänsemagd Puppenspiel nach den Brüdern Grimm
vom Guten und vom Bösen. Eine Geschichte von Liebe! Die Gänsemagd Puppenspiel nach den Brüdern Grimm

Die Gänsemagd

Puppenspiel nach den Brüdern Grimm von Sven Stäcker Premiere: 2. Juni 2013, TraumInsel, Schleswig

Vor gar langer Zeit, als die Pferde noch sprechen und steppen konnten, mussten Prinzessinnen Prinzen und Prinzen Prinzessinnen heiraten. So machte sich die Königstochter mit ihrem lieben Pferd Fallada und ihrer gemeinen Magd auf den Weg, um einen ihr völlig unbekannten Prinzen zu heiraten. Doch die gemeine Magd der Königstochter war neidisch, denn sie wollte auch endlich mal heiraten und wenn es ein völlig unbekannter Prinz sein müsste. Deshalb zwingt die gemeine Magd mit einem heißen Eierkuchen die Königstochter, mit ihr die Kleider zu tau- schen. Ab sofort ist die gemeine Magd die Königstochter, die den fremden Prinzen heiraten will…

die Königstochter, die den fremden Prinzen heiraten will… : wiederaufnahmen Alle Mäuse mögen Käse Dornröschen /
die Königstochter, die den fremden Prinzen heiraten will… : wiederaufnahmen Alle Mäuse mögen Käse Dornröschen /

: wiederaufnahmen

die den fremden Prinzen heiraten will… : wiederaufnahmen Alle Mäuse mögen Käse Dornröschen / Rumpelstilzchen
die den fremden Prinzen heiraten will… : wiederaufnahmen Alle Mäuse mögen Käse Dornröschen / Rumpelstilzchen

Alle Mäuse mögen Käse Dornröschen / Rumpelstilzchen Zwerg Nase / Vom Fischer und seiner Frau Kurt im Schrank

Zwerg Nase / Vom Fischer und seiner Frau Kurt im Schrank Ohne Theater würden viele Menschen

Ohne Theater würden viele Menschen einen Nussknacker für eine Holzfigur halten. Der Nussknacker

Jürgen Böhm

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ensemble LEITUNG Peter Grisebach Generalintendant und Geschäftsführer N.N. Verwaltungsdirektor/in Peter Sommerer

ensemble

LEITUNG

Peter Grisebach

Generalintendant und

Geschäftsführer

N.N.

Verwaltungsdirektor/in

Peter Sommerer

Generalmusikdirektor

Wolfram Apprich

Schauspieldirektor

Markus Hertel

Operndirektor

Katharina Torwesten

Ballettdirektorin

Sekretariate

Imke Männel

Mitarbeiterin des

Generalintendanten

Elke Peters

Sekretärin des

Verwaltungsdirektors

Dramaturgie und

Öffentlichkeitsarbeit

Andreas Strähnz

Chefdramaturg und Leiter Öffentlichkeitsarbeit / Werbung

Karin Heckermann

Musikdramaturgin

Bettina Schuster

Schauspieldramaturgin

Janina Wolf

Theaterpädagogin

Angela Möller

Leitende Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und Grafik

Michael Westphal

Mitarbeiter für Öffentlichkeits- arbeit und Abstecherbetreuung

N.N.

Verwaltungsangestellte/r

Walter Kröber

Außendienstmitarbeiter

Disposition

Dietmar Goergen

Chefdisponent

Leiterinnen der Künstlerischen Betriebsbüros Heike Adler Rendsburg Erika Krüger Schleswig Veronika Röser Flensburg

Ausstattung

Martin Fischer

Ausstattungsleiter

Martina Lüpke

Bühnen- und Kostümbildnerin

Swana Gutke

Ausstattungsassistentin

Mirjam Benkner

Esther Criado

Sabine Mader

Cornelia Kraske

Sibylle Meyer

Heike Mirbach

Indra Nauck

Ariane Salzbrunn

Anja Wendler

Erwin Bode

Kai Cassuben

Eckhard Reschat

Ausstatter

MUSIKTHEATER

Peter Sommerer

Generalmusikdirektor

Anna Skryleva

1. Kapellmeister und stellv. GMD

Theo Saye

Studienleiter und stellv. 1. Kapellmeister

Peter Geilich

Solorepetitor und Kapellmeister

Rebecca Anne Hicks

Solorepetitorin mit

Dirigierverpflichtung

Stefan Diederich

Gastdirigent

Regie

Markus Hertel

Operndirektor

Reinhard Göber

Peter Grisebach

Ensemble Brigitte Bayer Anna Schoeck Sarah Schütz Svitlana Slyvia Kai-Moritz von Blanckenburg Junghwan Choi Joa Helgesson Ansgar Hüning Panos Jabuldakis Jorge Martinez Mendoza Jin-Hak Mok Markus Wessiack

Regieassistenz/ Inspizienz / Soufflage Venita Gliesche Erika Gomolzig Ralf Paul Knäpper Larsen Partzsch Christian Raschke

BALLETT

Katharina Torwesten

Ballettdirektorin

Miguel Cartagena

Trainingsmeister und Assisstent der Ballettdirektorin

Lisa Remmers

Gastchoreografin

Tatiana Mokhova

Ballettrepetitorin

Ensemble Tanja Djuric Anja Herm Natalie Holzinger Tanja Probst Adriana Rodrigues de Souza Li Tan Timo-Felix Bartels Arsen Chraghyan Evgeny Gorbachev Nikolay Boyanov Iliev Vinicius Menezes da Silva Svetoslav Velinov

OPERNCHOR

Bernd Stepputtis

Chordirektor und Kapellmeister

Sopran

Polina Ivanova Lizzi Krogh Rhonda Lynn Lehmann Viktoria Loutskaja Sünne Ohlen Emma Victoria Stern

Alt

Nike Schmitka

Uschi Menzel

Gudrun Nielsen

Oxana Sevostianova

Tenor

Ionel Arghire

Octavian Georgescu

Alexej Lykov

Il-Du Na

Kazimierz Osowski

Wojciech Zyffert

Rouben Sevostianov

Bass

Lucian-Nicolaie

Cristiniuc

Gerald Geiling

In-Tack Liem

Karol Malinowski

Dmitri Metkin

Krzysztof Wakarezi

SCHAUSPIEL

Regie

Wolfram Apprich

Schauspieldirektor

Marie Bues

Ilona Januschewski

Angelika Zacek

Henning Bock

Max Claessen

Dennis Green

Peter Dorsch

Reinhard Göber

Andreas Kloos

Ingo Putz

Markus Röhling

Ensemble Rendsburg Yevgenia Korolov Ingeborg Losch Wiebke Wackermann Johannes Fast Stefan Hufschmidt Michael Kientzle Nicolas Menze Felix Ströbel

Schleswig Friederike Butzengeiger Nina Mohr Annett Kruschke* Katrin Schlomm Maria Steurich Jürgen Böhm Tobias Bode Uwe Kramer René Rollin Reiner Schleberger

Schauspielmusik

Dietrich Bartsch

Leiter der Schauspielmusik

Regieassistenz/

Inspizienz/ Soufflage

Mareike Block

Saskia Kaufmann

Stephanie Taubert

Katja Weppler

Bernhard Henning

Konrad Schulze

PUPPENTHEATER

Sven Stäcker

Leitung, Regie,

Bühne, Puppenspieler

Sonja Langmack

Puppenspielerin

Gabriele Thormann

Technische Unterstützung

VERWALTUNG

Jana Urhammer

Finanz-Controlling

Harro Adler

Werner Steinmeier

Produktionsstättenleitung

Personal- und Lohnbüro Inken Dunker

Leiterin

Birgit Ulrich

Sven Ewers

Personalsachbearbeiter

Finanzbuchhaltung Gerd-Peter Schönbeck

Bilanzbuchhalter

Ilse Paulig

Sachbearbeiterin

Zentrale

Jutta Jepsen

Verwaltungsangestellte

Allgemeine Verwaltung Klaudia Heppner

Verwaltungsangestellte

Kasse/Abonnementbüro Flensburg Birte Starke Heike Friedrichsen Meike Mielke Wiebke Wagner Rendsburg Gesine Böhm Karin Thur Schleswig Jutta Funk Monika Lehmann Andrea Schulz

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TECHNIK

Technische Leitung Heinz-Dieter Riekhoff

Technischer Leiter/

Musiktheater

Joachim Sprung

Assistent des TL Musiktheater

Lily Schlesinger

Mitarbeiterin des

TL Musiktheater

Dieter Linowski

Technischer Leiter / Schauspiel

Ingo Matzen

Assistent des TL Schauspiel

Nicole Eiben

Leiterin des technischen Betriebsbüros Schauspiel

Beleuchtung

Flensburg

Lutz Moritz

Beleuchtungsmeister

Volker Pachnicke

Manfred Wintschel

Stellwerkbeleuchter

Stefan Breitel

Sönke Clausen

Beleuchter

Dirk Köpke

Beleuchter/VfV

Rendsburg

Michael Krüger

Beleuchtungsmeister

Stephan Drews

Stellwerkbeleuchter/ VfV

Stefan Otto

Beleuchter/ VfV

Schleswig

Jürgen Dormann

Beleuchtungsmeister

Ingo Hermann

Stellwerkbeleuchter

Jürgen Borth

Beleuchter/ Tontechniker

Tontechnik

Requisite

Jörg Linke

Flensburg

Leitung/ Tonmeister

Michael Goldammer

Rainer Dettmer

Andreas Plonski

Tontechniker/ VfV

Rendsburg

Frank König

Christa Lauenroth

Tontechniker/ Beleuchter

Rainer Hasenbein

Thorsten Löschenkohl

Schleswig

Desirée Schubert

Tontechniker/ Beleuchter/ VfV

Bühnentechnik

Zbigniew Czerniak

Flensburg

ZENTRALWERKSTATT

Sören Hansen

Theatermeister

Helge Busch

Bühnentechniker/VfV

Sven Hansen

Leitung

Karl Heinz Carmanns

Schlosserei

Fuat Celik

Volker Pettersen

Torger Gellert

Vorstand

Heino Hansen

Torsten Negel

Ulrich Juhl Stephan Müller

Malsaal

Matthias Petersen

Norbert Drossel

Norbert Schaumberg

Vorstand

Bühnentechniker

Dirk Carstensen

Christian Brieger-Entrich

Maler

Haustechniker

Sylvia Franke

Thurid Mai

Rendsburg

Horst-Dieter Wesse

Theatermeister

Sven-Owe Eggert-Harmsen

Bühnentechniker/VfV

Theaterplastikerinnen

Britta Deepen

Kara Stephan

Theatermalerinnen

Sabine Steinke

Auszubildende

Peter Callsen Thorsten Pekron Hans-Joachim Holfoth

Bühnentechniker

Tischlerei

Werner Kaczmarczyk

Martin Hansen

Wolfgang Kruse

Vorstand

Frank Lottermoser Rüdiger Schliter

Torsten Hänsgen Dirk Hauschild Mark-Oliver Neumann

Schleswig

Hans-W. Sadewasser

Walter Puklowski

Theatermeister

Johannes Simonsen

Bühnentechniker/VfV

Abdol Mohammed Giv Hans-Peter Klissing Wolfgang Knauer Frank Mölders Björn Schulz Kay-Uwe Urban Sven Urban

Polsterei und Dekoration Gregor Seidel

Dekorateur u. Polsterer

Monika Schröder

Schneiderin

Bühnentechniker

SCHNEIDEREI

Rendsburg

Fuhrpark

Flensburg

Sabine Nossenheim-Kuhfuss

Wolfgang Kunte

Corinna Hewert

Gabriela Kunte

Fahrdienstleiter

Leitung Herrenschneiderei

Corinna Klein

Heike Reimers

Schleswig

Silke Schlief

Leitung Damenschneiderei

Martina Hermann-Berendes

Christian Kiersch

Finja Bade

Gabriele Rollin-Jurczyk

Kraftfahrer

Birgit Bartholomé

Marion Büchert

HAUSPERSONAL

Foyer-Gastronomie

Gyde Entrich

Flensburg

Nina Iwersen

Einlass und Garderobe

Susanne Hoffmann

Helga Juritsch

Flensburg

Bettina Obenaus

Renate Nemcic

Regina Mell

Rendsburg

Britta Noruschat

Roswitha Zameit

Klaus Schapinski

Andrea Rottschäfer

Hausinspektorinnen

Schleswig

Larissa Velder

Renate Ganzel

Diana Bracanov

N.N.

Birgit Herbst

Rendsburg

Silke Hinrichsen Silja Hoffmann

Pforte Flensburg

Simone Fröhlich

Helga Rolapp

Doris Herford

Leitung

Thorsten Rottschäfer

Viola Preuß

Monika Callsen

N.N.

Dieter Hennig

Erika Jäckel-Frahm

Rendsburg

Monika Gatzke

Rendsburg

Christel Vincent Genod

Kathrin Hanno

Swantje Nissen

Lisa Richter

Angela Moch

Katja Zedler

Hausinspektorinnen

Bianca Gill Katja Zedler

Ingrid Schmidt

Betriebsrat

Schleswig

N.N.

Rainer Dettmer

Hannelore Schmidt-Thomsen

Gesamtbetriebsratsvorsitzender

Leitung

Schleswig

Martina von Assel

Ursula Giering

Heiko Constien

Karin Hoffmann

Elisabeth Voget

Monika Callsen

Birthe Klomfaß

Hausinspektorinnen

Erika Krüger

Traute Seidel-Meyer

Eva Pohlmann

Betriebsratsvorsitzende

Christina Sieboldt

Karin Hansen-Kruse

Gisa Strauß Marcus Vogt

Margit Zimmer

VfV = Verantwortlich für Veranstaltungstechnik

SchneiderInnnen

Raumpflege

Flensburg

* Teilspielzeit

MASKENBILDNEREI

Ayten Celik

Sina Kriews

Flensburg

Angelika Ruser

Kathrin Lück

 

Noreen Becker

Chefmaskenbildnerin

Rendsburg

Hanim Altinok

Karen Wollmann

Kerstin Gehrig

Heidi Bessert

Ilka Ivette Stelter

Ingeborg Kompanik

Kathleen Urban

Schleswig

Birgit Erichsen

Nadia Giv

Harrislee

Barbara Rickertsen

74 75
74
75

Ohne Theater könnte der Figaro nur seine Kunden über den Löffel barbieren. Der Barbier von Sevilla

Joa Helgesson

Ohne Theater würde man nicht erfahren, dass Morden im Norden ausschließlich Frauensache ist. Die acht Frauen

Katrin Schlomm

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: abonnement flensburg

Dienstag-abo F (& Nord-schleswig)

Freitag-abo J (stadt)

3

x Musiktheater / 2 x schauspiel /

3

x Musiktheater / 4 x schauspiel /

1

x ballett

1

x ballett

Di

25.09.2012 Die Glasmenagerie

Fr

12.10.2012 Die Glasmenagerie

Di

06.11.2012 Der Nussknacker

Fr

09.11.2012 Der Barbier von Sevilla

Di

18.12.2012 La Bohème

Fr

07.12.2012 Tartuffe

Di

08.01.2013 Beate U.

Fr

04.01.2013 Beate U.

Di

12.03.2013 Anything Goes

Fr

15.02.2013 Der Nussknacker

Di

Fr

08.03.2013 Macbeth

23.04.2013 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Beginn 19.30 Uhr im Theater Flensburg

Fr

26.04.2013 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Abo-Preis für 6 Vorstellungen:

Fr

31.05. 2013 Don Quichotte

Dienstag-abo a (stadt)

 

Donnerstag-abo c (stadt)

 

124,- / 111,50 / 95,- / 67,-

 

Beginn 19.30 Uhr im Theater Flensburg Abo-Preis für 8 Vorstellungen:

5

x Musiktheater / 1 x ballett

3 x Musiktheater / 4 x schauspiel /

 

Di

11.09.2012 My Fair Lady

 

1 x ballett

 

158,- / 142,- / 120,- / 82,-

 

Di

23.10.2012 Der Nussknacker

Do 20.09.2012 Die Glasmenagerie Do 11.10.2012 My Fair Lady Do 29.11.2012 Der Barbier von Sevilla Do 03.01.2013 Was ihr wollt Do 07.02.2013 Anything Goes Do 07.03.2013 Stella Do 11.04.2013 Die acht Frauen

Dienstag-abo G (stadt)

 

Di

04.12.2012 La Bohème

 

7

x schauspiel

Di

05.02.2013 Anything Goes

Di

02.10.2012 Bauern, Bonzen u. Bomben

abo K (land)

 

Di

02.04.2013 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Di

30.10.2012 Die Glasmenagerie

 

3 x Musiktheater / 4 x schauspiel /

Di

11.12.2012 Tartuffe

1 x ballett

 

Di

28.05.2013 Don Quichotte

Di

12.02.2013 Beate U.

Sa

15.09.2012 Die Glasmenagerie

Beginn 19.30 Uhr im Theater Flensburg Abo-Preis für 6 Vorstellungen:

Di

16.04.2013 Stella

Sa

13.10.2012 Bauern, Bonzen und Bomben

Do 30.05.2013 Mythos Carmen Beginn 19.30 Uhr im Theater Flensburg Abo-Preis für 8 Vorstellungen:

Di

14.05.2013 Macbeth

133,- / 119,- / 104,- / 76,-

 

Di

18.06.2013 Die acht Frauen

 

So

18.11.2012 My Fair Lady

 

Beginn 19.30 Uhr im Theater Flensburg Abo-Preis für 7 Vorstellungen:

Fr

21.12.2012 La Bohème

162,- / 147,- / 122,- / 86,-

Do

10.01.2013 Al son del Tango

 

126,- / 115,50 / 91,- / 59,50

 

Di

26.02.2013 Beate U.

Mittwoch-abo b (stadt)

 

Freitag-abo D (stadt)

 

Sa

06.04.2013 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

 

3 x Musiktheater / 4 x schauspiel /

3

x Musiktheater / 4 x schauspiel /

 

Fr

17.05.2013 Die acht Frauen

1 x ballett

 

1

x ballett 28.09.2012 Der Barbier von Sevilla (WA) 26.10.2012 Bauern, Bonzen u. Bomben 30.11.2012 Was ihr wollt 28.12.2012 La Bohème 25.01.2013 Al son del Tango 01.03.2013 Anything Goes

sonnabend-Premieren-abo h (stadt)

Beginn 19.30 Uhr (an Sonn- und Feier-

Mi

17.10.2012

Der Barbier von Sevilla

Fr

5

x Musiktheater / 1 x ballett

 

tagen um 19.00 Uhr) im Theater Flensburg Abo-Preis für 8 Vorstellungen:

Mi

07.11.2012 Tartuffe

 

Fr

Sa

08.09.2012 My Fair Lady

Mi

05.12.2012 Der Nussknacker

Fr

Sa

20.10.2012 Der Nussknacker

 

155,- / 140,50 / 117,- / 80,-

 

Mi

02.01.2013 Die Glasmenagerie

Fr

Sa

24.11.2012 La Bohème

Mi

13.02.2013 La Bohème

 

Fr

Sa

02.02.2013 Anything Goes

Mi

03.04.2013 Beate U.

Fr

Sa

30.03.2013 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

 

Mi

24.04.2013 Anything Goes

Fr 12.04.2013 Stella

 

Mi

29.05.2013 Macbeth

 

Fr

24.05.2013 Die acht Frauen

Sa

25.05.2013 Don Quichotte

Beginn 19.30 Uhr im Theater Flensburg Abo-Preis für 8 Vorstellungen:

€ 160,- / 144,50 / 121,- / 84,-

Beginn 19.30 Uhr im Theater Flensburg Abo-Preis für 8 Vorstellungen:

€ 160,- / 144,50 / 121,- / 84,-

Beginn 19.30 im Theater Flensburg Abo-Preis für 6 Vorstellungen:

€ 171,- / 156,50 / 128,- / 109,-

78 79
78
79

abo l (land)

4 x Musiktheater / 3 x schauspiel /

Konzert-abo sK (stadt & land) 8 Konzerte

1 x ballett

Mi

19.09.2012 1. Sinfoniekonzert

Sa 29.09.2012 Bauern, Bonzen u. Bomben So 21.10.2012 Die Glasmenagerie Do 15.11.2012 My Fair Lady Fr 14.12.2012 Al son del Tango Sa 19.01.2013 Beate U. So 17.02.2013 La Bohème Sa 13.04.2013 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny Sa 01.06.2013 Die acht Frauen Beginn 19.30 Uhr (an Sonn- und Feier- tagen 19.00 Uhr) im Theater Flensburg Abo-Preis für 8 Vorstellungen:

Mi

31.10.2012 2. Sinfoniekonzert

Mi

12.12.2012 3. Sinfoniekonzert

Mi

09.01.2013 4. Sinfoniekonzert

Mi

20.02.2013 5. Sinfoniekonzert

Mi

10.04.2013 6. Sinfoniekonzert

Mi