Sie sind auf Seite 1von 2
Seite I Lokalaugenschein in Unterpremstitter Keine Entwarnung ~ weder fir Kiufer und Verkiiufe noch fiir die Umwelt - brachte ein Lokalaugenschei bei einer ,,wilden Deponie* in Unterpremstiitten, die Zuge eines geplanten Hausbaus zu Tage gefordert wur de. Noch in dieser Woche sollen neue Gutachten vorli gen. Vor allem das Wasser umliegender Brune Soll auf Schwermetallbelastungen untersucht werden Veronika Puchmann wirft das Handtuch und schlieBt ihr Geschaift Die wichtigste Frage da- bei ist, ob das Grundsttick in Unterpremstitten saniert werden muss oder ob man die gefundenen Lederreste - sie tragen die Aufschrift der Schuhfirma Humanic — in der Erde lagern lassen kann, Im 2weiteren Falle kénnte Grundkiufer Leopold ‘Schmalegger, der sogar eine Internetseite’ www.unter- premstaetten.com _einge- Tichtet hat seinen Traum noch erfiillen. Das Ferti teilhaus ist bereits bestellt, die Wohnung in Graz per Jahresende gekiindigt. Ver stiindlich also der Wunsch dass sich diese traurig Angelegenheit nicht jibe Monate hinziehen soll. Fest steht mittlerweile al lerdings, dass zumindes zwei Drittel des Grundsti ckes als wilde Deponie ge nutzt wurden. Im Falle ei ner notwendigen Sanierunj wiirden die Kosten somi mehrere _hunderttausen Euro betragen, Bine Sum me, die weder Schmalegge noch der ~ méglicherweis haftbare - Verkaufer zahlet MariahilferstraBe als ,,Rotlicht-Geisterviertel* @ Wieder schlieBen zwei Betriebe Geschiiftssterben geht weiter! Aufbruchstimmung herrscht zwar schon im Bereich um den neu gestalteten Lendplatz — allerdings nicht ganz so wie es sich die Grazer Stadtviiter vorgestellt haben. Ein Unternehmen nach dem anderen verlie8 in den vergangenen Jahren das Viertel, jetzt sperren zwei weitere Betriebe in der MariahilferstraBe zu... 53 Jahre lang gibt es in der MariahilferstraBe 24 sehon das Uhren-_ und Schmuckgeschiift Macho yon Erika Brunnader. Das 54, Jahr wird Brunnader aber in Seiersberg als Jahr 1 ihres Neuanfangs begehen. Ab 1. Marz werde ich dort im neuen Einkaufszentrum VON WALTER MOCNIK sein.“ Bis Jahresende liuft noch der Abyerkauf in der MariahilferstraBe. Dann ist cendgiiltig Schluss. Das Um- feld habe einfach nicht mehr gepasst, kein Mensch komme hierher, wenn er schon von weitem die wu- chernde Rotlicht-Industrie sieht. Versuche, das Traditions- unternehmen fiir den Lend zu retten, gab es geniigend, versichert Brunnader. Das Interesse der Politik hatte aber zu wiinschen iibrig ge- lassen. Und flir die Innen- stadt sieht die Unternehme- rin auch schwarz. Man braucht sich ja nur einmal die Herrengasse anschauen. Und jetzt sperrt der Ferch am Hauptplatz ja auch 7." Die negative Entwicklung kann Noch-Nachbarin Ve- ronika Puchmann nur be- tigen. Vor sechs Jahren erdffnete die Grazerin ihr Antiquititen-Geschaft in der Hoffnung, dass das Viertel aufgewertet wird. Die Laufkundschaft sei aber immer mehr ausgeblieben. In drei Tagen sperre ich zu, und ich hére ganz auf. Ein guter Ersatzstandort war nicht zu finden, Und die schlechten werden in Graz offenbar nie mehr gut. See ohne Ergebnis @ Brunnen werden nochmals untersucht Uher .,wilde D k6énnen. »Diesbeziiglich Taufen aber auch Gespriiche mit Humanic*, wei An- walt Manfred Rath, der mit Spannung auf die neuen Gutachten, _ insbesondere iiber die Schwermetallbelas- tung der Brunnen, wartet. Mlegale Milthalden in Graz-Umgebung hiiufig Wilde Deponien sind im Grazer Umland allerdings gar nicht so selten. In den 60-er-Jahren zahl- reiche Gruben aufgefiillt*. Bei en geraten die Sinden dann ans Tageslicht — wie etwa 1994 in Feldkirchen, als ein Unternehmer in Flugplatznahe ein Grund- stick kaufte, bauen wollte und nur Mallaushob .. WALTER MOCNIK Das Ehepaar Schmlegger (st angesichts des Deponie Ausmades XXXLutz: Gartenmébel | entsetzt - zwei Drittel des Grundes wurden mit Lederresten befulle, jetzt stark reduziert Zehn Prozent mehr Warme-Leistung als geplant ae |, Grazer Mega-Solaraniage mit kraftigem Energie-Plus erwarten Sie vier Tage lang zahireiche Nach- eee 4 : eee ind Tos Preise Die Hitzeperiode macht nicht nur den Betreibern der E Bader Freude, sondern auch den Initiatoren der grdBten Der XxXLutz startet von Solaranlage Osterreichs am Dach der Schwarzenegger- 31. Juli bis 3. August in der Skatinghaile in Graz. Die Anlage hatte laut Plan im anced Stelennaticuid in ersten Monat 82.000 Kilowattstunden Energie liefern sol- alee ese sated len, iibertraf diesen Wert aber um mehr als zehn Prozent. Gartenmdbelabverkauf. So Etwas mehr als 40.000 Ba- zulegen zu kénnen.* Nicht werden unzahlige Ausstel- dewannen kénnten durch nur die Gré8e der Anlage, lungs- und Einzelstiicke so- * = diese Energiemenge mit war- auch die Linspeisetechnik wie Sonderposten um bis MINUS 15 % AUF ALLE| mem Wasser gefiillt werden, der Energie ins Fernwiirme- zu 55 % reduziert. Feinste LAMPEN (auBer Werbe- 250 Tonnen Kohlenstoffdi- system st68t tibrigens auf in- Teak-Gartenmébel erhal- und reduzierte Ware) ge- ‘oxid-Aussto® hilft die um-_ ternationales Interesse. ten Sie um minus 35 %. wahrt der XXXLutz am| Weltfreundliche Energiequel- x le pro Jahr .cinzusparen*, Den absolut besten Preis 2. und 3. August! A an gibtsz8.beieiner Rollen- mM Beim XXLutz-11 malin | Mindestensallerdings, wie A 3 0 liege, klappbar in weiSem threr Nahe: in Graz, Gleis- Kunststoff, statt um 35,54 dorf, Feldbach, Leibnitz,| Die vielen sonnenreichen Euro um supergiinstige Lieboch, Kéflach, Ober| Tage im Juli sind uns nat 29,- Euro! Die Seele bau- aich, Niklasdorf, Knitte-| lich zugute gekommen", mein lassen kénnenSiemit eld, Liezen u. Unterwart. | wei Geschiiftsftihrer Chris: tevschon geschon sb 33, PMPRLSUCROMDONT | versichick such wen Euro! Dorr Ce aac kommenden Monaten gegen- iiber der Planrechnung noch OR