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So wirkt eine Impfung

Durch eine Impfung gelangen ungefhrlich gemachte Krankheitserreger - abgettete oder abgeschwchte Keime - in den Krper. Der Krper wird dadurch "aufgefordert", Abwehrstoffe gegen diese Eindringlinge zu bilden. Diese Abwehrstoffe, so genannte Antikrper, verhindern bei einem tatschlichen Kontakt mit dem Krankheitserreger die Erkrankung oder sie bewirken einen leichten und unkomplizierten Verlauf. Impfungen werden in der Regel gut vertragen. In seltenen Fllen knnen Nebenwirkungen auftreten, die aber meist nur wenige Tage dauern. Am ehesten kommt es zu lokalen Reaktionen rund um die Einstichstelle (Rtung, Schwellung), eventuell auch zu Fieber und allgemeinem Krankheitsgefhl. Schwerwiegende Nebenwirkungen sind selten und - verglichen mit einem Krankheitsverlauf ohne Impfung - unbedeutend.

Impfen im Kampf gegen schwere Infektionskrankheiten


Durch Impfungen sind viele Infektionskrankheiten, die mit schweren Komplikationen einhergehen, zu Dauerschden fhren oder sogar tdlich enden knnen, vermeidbar. So wurde in Wien seit Einfhrung der Schluckimpfung (1961) die Kinderlhmung praktisch ausgerottet. Auch Diphtherie ist seit 1977 nicht mehr aufgetreten. Die Zahl der Keuchhustenerkrankungen ist drastisch gesunken, im Jahr 2000 wurden nur noch zehn Erkrankungen gemeldet.