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Vorbemrkung

Die Angst ist ein komplexes Phnomen. Dass Angst und Schrecken (oder einer seiner
Analogiebegriffe wie "das !se"" das "#egati$e"" das "%ssliche"" das "&rausame"" das
"'nheimliche" etc.( als Abbild" als )iktion" euphemistisch ausgedr*ckt" breites +nteresse
erregt" ist besonders heute in gleichem ,a-e Allgemeingut wie Anlass .u unendlichen
Diskussionen.
Sigmund )reud selbst hat auf die umgangssprachliche Verschiedenheit wie auch auf das
/hnliche $on Angst" )urcht und Schreck hingewiesen0
Angst bezieht sich auf den Zustand und sieht vom Objekt ab, whrend Furcht die
Aufmerksamkeit gerade auf das Objekt richtet. Schreck scheint hingegen einen
besonderen Sinn zu haben, nmlich die irkung einer !efahr hervorzuheben,
welche nicht von einer Angstbereitschaft em"fangen wird. So dass man sagen
k#nnte, der $ensch sch%tze sich durch die Angst vor dem Schreck. Sie gewisse
&ieldeutigkeit im !ebrauche des ortes 'Angst' wird (hnen nicht entgangen sein.
Zumeist versteht man unter Angst den subjektiven Zustand, in den man durch die
ahrnehmung der 'Angstentwicklung' gert, und hei)t diesen einen Affekt.
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Die 1unst und ihre massenhaften modernen medialen 2rweiterungen hat $on ihrem uns
fassbaren eginn an immer auch das Schreckliche thematisiert. +nsofern beinhaltet die
%erstellung und $or allem die 3e.eption $on 1unst (und ihrer 2rweiterungen( auch "ein
%andeln mit der Angst". ,an muss gar nicht so weit gehen wie #iet.sche mit seinem
ber*hmten Diktum" dass "die 4elt nur als sthetische gerechtfertigt ist"
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" um die .entrale
edeutung des /sthetischen f*r unsere 6ebenswelt heraus.ustreichen. 7brigens geh!rt
#iet.sche auch .u den ersten Denkern" die die edeutung des !sen f*r das &ute" 4ahre
und Sch!ne" der traditionellen Domne der /sthetik betont hat" wenn er feststellt" dass oft
&utes aus !sem folge und umgekehrt
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S. )reud" Vorlesungen .ur 2inf*hrung in die Ps:choanal:se" )rankfurt 5;;<" S. 8==f
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