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Foucault –

Gouvernementalität I
V o r l e s u n g I – 1 1 . J a n u a r 1 9 7 8 ( S . 1 3 - 5 1 )

Allgemeine Perspektive der Vorlesung:

D i e U n t e r s u c h u n g d e r B i o - M a c h t .

1. Rechtssystem
2. Disziplinarmechanismen
3. Sicherheitsdispositive

i. Die Bestrafung des Diebstahls


ii. Die Behandlung von Lepra, Pest und Pocken.

Allgemeine Züge der Sicherheitsdispositive

b. Sicherheitsräume (Drei Beispiele der Gestaltung des städtischen Raums


im 16. und 17. Jahrhundert)

i. Die Métropolitée von Alexandre Le Maitre (1682)


ii. die Stadt Richelieus
iii. Nantes

V o r l e s u n g I I – 1 8 . J a n u a r 1 9 7 8 ( S . 5 2 - 8 6 )

c. Das Verhältnis zum Ereignis (Die Kunst des Regierens und die
Behandlung des Aleatorischen.)

i. Das Problem des Nahrungsmangels im 17. u. 18. Jh.


ii. Von den Merkantilisten zu den Physiokraten
iii. Unterschiede zwischen Sicherheitsdispositiv und
Disziplinarmechanismus in der Art, das Ereignis zu behandeln.
iv. Die neue gouvernementale Rationalität und die Emergenz der
„Bevölkerung“.
v. Schlussfolgerung zum Liberalismus: Die Freiheit als Ideologie und
Regierungstechnik

V o r l e s u n g I I I – 2 5 . J a n u a r 1 9 7 8 ( S . 8 7 - 1 3 3 )

d. Die Normalisierung (Normation [normation] und Normalisierung.)

i. Epidemie (die Pocken) und die Impfkampagnen im 18. Jahrhundert.


ii. Begriffe: Fall, Risiko, Gefahr und Krise
iii. Normalisierungsformen in der Disziplin und in den
Sicherheitsmechanismen
iv. Neue politische Technologie: Das Problem der Bevölkerung
v. Das Problem der Bevölkerung bei den Merkantilisten/Physiokraten
vi. Die Bevölkerung als Operator von Transformationen in den
Wissensarten:
1. Von der Analyse der Reichtümer zur politischen Ökonomie
2. Von der Naturgeschichte zur Biologie
3. Von der allgemeinen Grammatik zur historischen Philologie.
1973/74 (V) Macht der Psychiatrie
1975 (V) Anormalen
1975 (B) Überwachen und Strafen
1976 (B) Sexualität und Wahrheit: Der Wille zum Wissen (1.Bd)
1976 (V) Verteidigung der Gesellschaft
1978 (V) Geschichte der Gouvernementalität I – Sicherheit, Territorium,
Bevölkerung
1979 (V) Gouvernementalität II
Begriffe:

M a c h t t y p e n

Juridisch-Negative-Machtkonzeptionen (diskursiv) (Der Wille zum Wissen,


S.102ff)
(Die juridisch diskursive Machtkonzeption entwickelt Foucault in Überwachen und Strafen)

• Rechtlich-ökonomisch
• Kategorien | Ausschließung | Verstellung | Verbot
• Macht als Besitz
• Gekoppelt | Feudale Gesellschaft

Überwachen und Strafen

• Feudal souveräner Machtbegriff (Ancien Régime) (S.48) [Souveränitätsmacht]

o Charakterisierung
 Terrorisierung (S.65)
 Geheime Gerichtsverhandlungen
 Willkür bei der Bestrafung (S.48)
o Methode
 Große Marter
 Vollkommene Zerstörung des Körpers (S.9f)
o Ziel/Funktion
 Wiederherstellung der verletzen Souveränität (S.64)
o Durchführung
 Öffentliches Spektakel; Schmerzenfest (S.75)

• Neue Politik des Körpers (18. Jhd.) (Reformjuristen) (S.113f)

o Charakterisierung
 Zeichensetzung durch Bestrafung
 Vergehen und Strafe müssen durch das Gesetzbuch in einem
nachvollziehbaren Zusammenhang stehen. (S.125)
o Methode
 Die Vorstellung der Strafe soll in der Stelle des Zuschauers als
Hemmzeichen verankert werden. (S.166)
o Ziel/Funktion
 Wiederherstellung eines Rechtssubjekts innerhalb des
Gesellschaftsvertrages (S.167)
o Durchführung
 Öffentliche Hinrichtung mit ernstem Charakter
 Man trennt sich von einem gefallenen Mitbürger (S.142)

• Disziplinarmacht (Die Macht der milden Mittel) (S.173)

o Charakterisierung
 Reformatorische Besserungsstrafe
 Institutionelle Basis ist das Gefängnis (S.166)
o Methode
 Dressur des Körpers durch Übungen
 Stundenpläne
 Regelmäßige Tätigkeiten (S.167)
o Ziel/Funktion
 Wiederherstellung eines gehorsames Subjekts (S.166)
o Durchführung
 Nicht öffentlich
 Ab 1810 herrscht die Haftstrafe (S.148)

Strategisch-Positive-Machtkonzeptionen mit produktivem Charakter (Der


Wille zum Wissen, S.113f)

• Politisch-kriegerisch
• Kategorien | Krieg | Konfrontation | Kampf
• Eigenschaften | Macht als Beziehung (keine Substanz) |Nicht zentralisiert (Keine
Klasse od. Gruppe hat die Macht inne) | Machtprozesse sind kein Ausdruck einer
„tiefer liegenden“ Realität.
• Gekoppelt | Bürgerliche Gesellschaft

• Panoptismus (verallgemeinerte Disziplinmacht S.251f)


o Charakterisierung
 Dauerüberwachung durch permanente Beobachtbarkeit
 Gesellschaft als Wahrnehmungsfeld (S.275)
o Methode
 Überwachungsarchitektur
 Modell des Panopticons von Bentham (S.279)
o Ziel/Funktion
 Formierung der Disziplinargesellschaft (S.279)
o Durchführung
 Automatisierung der Macht in einer Apparatur der Sichtbarkeit
(S.259)

Gouvernementalität I

• Pastoralmacht (ab dem 2. Jhd. N. Chr., christlich geprägt (GG I, S.218)


o Charakterisierung
 Geschichte der Individaualisierungsprozeduren durch Unterwerfung
 Vorform der Gouvernementalität
o Methode
 Geständnistechnologie
 Reine Gehorsamkeit durch Willensverzicht (GG I, S.254)
o Ziel/Funktion
 Lenkung der Herde (GG I, S.188)
 Sicherung des Seelenheils bei jedem Einzelnen
o Durchführung
 Geheim
 Beichtstuhl
 Therapeutische Praxis (Anormalen S.230f, 238)

• Sicherheitsdispositive - Bio-Macht ab dem 18. Jhd. (GG I, S.162)

o Charakterisierung
 Wissenschaftlich
 Scientia sexualis mit der Biomasse der Bevölkerung als Gegenstand
(WzW S.68f.)
o Methode
 Produktion der Sexualität (WzW S.127f) mittels „wahrer“ Diskurse
über den Sex (WzW S.87)
o Ziel/Funktion
 Geburtenkontrolle (WzW S.71)
 Öffentliche Gesundheitsfürsorge (WzW S.70)
o Durchführung
 Statistik
 Demographie
 Sexualhygiene (WzW S.140/152)

• Gouvernementalität (S.162)

o Charakterisierung
 Verhaltenssteuerung der Bevölkerung (DeE III, S.820)
o Methode
 Bio-Politik als Verwaltung biosoziologischer Prozesse
 Statistik (S.93/157/398)
o Ziel/Funktion
 Wirtschaftswachstum (GG II, S.205)
o Durchführung
 Technisches Instrument: Sicherheitsdispositive (S.162)

Vorlesung I

In der Vorlesung geht es ganz allgemein um das Thema der Bio-Macht. Bio-Macht
begreift Foucault als ein „Ensemble von Mechanismen“ die als politisch, strategisches
Moment zur Ausbildung der grundlegenden biologischen Züge der menschlichen Art
dienen und als eine allgemeine Machtstrategie verstanden werden kann.

Fünf Vorannahmen

1. Foucaults Analyse der Machtmechanismen will nicht erklären was die Macht ist,
sondern will zeigen wie die Macht wirkt. Foucault geht es ganz genau darum aufzuzeigen
wie sich etwas ereignet, wie es sich entwickelt und zwischen wem es sich ereignet,
welche Verfahren angewandt wurden und welche Wirkung es zeigte. (Beziehungen)

2. Die Machtmechanismen sind intrinsischer Bestandteil von allen Beziehungen. Die


Macht kommt nicht von außen zu den Beziehungen hinzu.

3. Foucault geht es die Politik der Wahrheit zu zeigen, welches sind die Wirkungen des
Wissens, die in unserer Gesellschaft hervorgehen und sich aus den Kämpfen,
Konfrontationen und Gefechten etc. speisen und aus den Taktiken der Macht, die die
Elemente dieses Kampfes sind.

4. Diskurs – Wir müssen wissen, auf welchen Feldern wirklicher Kräfte man sich
zurechtfindet, um eine Analyse zu machen, die in taktischen Begriffen wirksam wäre.

5. Beziehung zwischen Kampf und Wahrheit – foucausche Imperativ: „Niemals Politik


machen.“

Sicherheit
Thema der ersten und zweiten Vorlesung ist die Frage was man unter Sicherheit
verstehen kann.

Moduliertes Beispiel in 3 Stufen

• Juridischer Mechanismus - Strafgesetz mit Imperativen: „Du darfst nicht stehlen


etc.“
• Disziplinarmechanismen - Modulation: Kontrollen und Überwachungen (Es
werden Mechanismen eingesetzt, die bevor etwas passiert eingreifen sollen) +
Modulation: Übungen und Arbeiten  Moralisierung und Besserungsarbeit
• Sicherheitsdispositive – Wahrscheinlichkeit des Eintritts von Ereignissen |
Einbettung in eine Kostenkalkulation | Mittelwert

Foucaults Warnung: Die drei Mechanismen die Foucault in seinen Arbeiten beschreibt und
die sich vom 17. Jahrhundert (Juridisch) über das 18. Jahrhundert (Disziplin) bis zu Heute
(Sicherheit) sind nicht so zu verstehen, dass es in der Zeit nur die eine Form gegeben
hätte oder das im 17. Jahrhundert nicht auch schon Sicherheitsdispositive gegeben hätte.

Ziel der Arbeit ist es, zu untersuchen ob es eine Art Geschichte der
Sicherheitstechnologien gegeben hat und wenn ja, ob man die Gegenwärtige Gesellschaft
als eine Sicherheitsgesellschaft bezeichnen könnte.

Allgemeine Züge der Sicherheitsdispositive

1. Raum | Sicherheitsräume
2. Ereignis | Problem der Behandlung des Aleatorischen
3. Norm | Normalisierungsformen
4. Bevölkerung | Korrelation zwischen Sicherheitstechnik und der Bevölkerung
(Bevölkerung als Objekt u. Subjekt)

S t a d t – N a h r u n g s m i t t e l – E p i d e m i e
1 | Räume (S.27)

(Schematisch, aber so einfach ist es nicht: Souveränität – Grenzen eines Territoriums |


Disziplin – Körper des Individuums | Sicherheit – Gesamtheit einer Bevölkerung)

Problem der Mulitiplizitäten?

Die unterschiedlichen Behandlungen des Raums durch die Souveränität, der Disziplin und
der Sicherheit

Beispiel der Stadt | juristische Besonderheit zu anderen Bezirken | Einschließung durch


Ummauerung | Heterogenität im Verhältnis zum Land

Problem | Entwicklung des Verwaltungsstaats | Handel und Wachstum brachen das


Problem der Einschließung im Inneren auf |

• La métropolitée (Mitte 17. Jh.) | Souverän |

• Richelieu| Städtebau nach Form des Römischen Feldlagers | Disziplin | Erbauung


im leeren – künstlichen Raum |

• Nantes | Zirkulation | 1. Achsen – 4 Funktion | Hygiene | Binnenhandel |


Straßennetz mit dem Umland unter Berücksichtigung der Zollkontrollen |
Organisation der Zirkulation „Die Stadt nicht sich selbst wahr, als in Entwicklung
begriffen“

Sicherheit

• Bearbeitung des Gegebenen | Es wird in eine gegebene Struktur hineingebaut


• Positive Elemente maximieren und fördern | Negative Elemente minimieren |
Wahrscheinlichkeit
• Infrastruktur als Notwendigkeit der Prosperität | Gleichzeitige Vergrößerung
negativer Einflüsse
• Städteplanung antizipiert das was kommen kann und berücksichtigt dies in ihrer
Planung | Verwaltung der offenen Serien ( x Fuhrwerke, y Passanten, z Schiffe) |
Schätzung der Wahrscheinlichkeit

Zusammenfassend:

• Die Souveränität kapitalisiert ein Territorium mit dem Hauptproblem des


Regierungssitzes
• Die Disziplin gestaltet den Raum architektonisch und hat zum Hauptproblem eine
hierarchische und funktionelle Aufteilung der Elemente.
• Sicherheit versucht ein Milieu aufzubauen das im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Serien von Ereignissen zu gestalten ist.

Sicherheitsraum | Verweis auf: zeitliches und aleatorisches | Milieu |

2 | Ereignis | Problembehandlung des Aleatorischen | (S.53)

Fragestellung: Wie müssen die Dinge angeordnet werden, damit das Ereignis XYZ nicht
eintritt?

Die Beziehung der Regierung zum Ereignis | Ereignis: Beispiel - Das Problem des
Nahrungsmangel |Nahrungsmangel | Preisanstieg | Knappheit eher in der Stadt |
Revolte |
Konzepte der Erklärung | alt antike, griechisch-lateinisch: Glück/Unglück |
philosophisch-moralisch: Böse Natur des Menschen [Gewinnsucht/Hamstern] | 17. u. 18.
Jh. juridisch-disziplinarische Eingriffe zur Verhinderung des Nahrungsmangels durch:
Legalitätssystem u. Verordnungssystem |

Physiokratische Lehre | Prinzip der ökonomischen Regierung | Freiheit des Handelns


und des Kornumlaufs | Bäuerliche Produkt als Quelle des Nationalen Ertrags | Arbeit im
Element der Wirklichkeit | Steigerung des Kornpreis zulassen | Lagerungsverbote
aufheben | Liberale Lösung |  Wachstum | Preisanstieg – mehr Anbau – geringere
Wahrscheinlichkeit bei einer Missernte Nahrungsmangel zu leiden.

Analyse-Planung | Ausweitung der Analyse | Produktion | Marktzyklus |


Gewinnmaximum | Weltmarkt | Protagonisten | Handeln | Kalkül | homo oeconomicus |

Laisser faire | laisser passer | Phänomenebene | Kollektivebene/Individualebene |


Bevölkerung als politisches Subjekt

Volk vs. Bevölkerung

Disziplin | zentripetal | Raum isoliert | Segment bestimmt | konzentrieren | zentrieren


und einschließen |  Die Disziplin regelt alles | Ordnung folgt aus dem was aus den
Verboten übrig bleibt.  negatives Denken | Klosterleben |

Sicherheitsdispositive | zentrifugal | Tendenz der Ausdehnung | Integrieren von


Elementen/Produktion/Psychologie etc. | Integration von Welthandel | Organisation oder
entwickeln lassen von immer größeren Kreisläufen |  Das Sicherheitsdispositiv folgt der
Regel des laisser faire | Steuerung der Elemente

3 | Normalisierung
Kelsen | Beziehung zwischen Gesetz und Norm | Jedes Gesetzessystem bezieht sich auf
Normen |

Normativität | intrinsisch in jedem Gesetzesimperativ gegeben | ???

Beispiel: Disziplin | Disziplin normalisiert | „Die disziplinarische Normalisierung besteht


darin, zunächst ein Modell, ein optimales Modell zu setzen, das in bezug, auf ein
bestimmtes Resultat konstruiert ist, und der Vorgang der disziplinarischen Normalisierung
besteht darin, zu versuchen, die Leute, die Gesten, die Akte mit diesem Modell
übereinstimmen zu lassen, wobei das Normale genau das ist, was in der Lage ist, sich
dieser Norm zu fügen, und das Anormale ist das was dazu nicht in der Lage ist.“ S.89f.| 
Grundlage der Normalisierung ist die Norm und nicht das Normale oder Anormale. |
„Normation“

Beispiel: Dispositive | Bsp.: „Pocken“ | 2/3 der Kinder Ansteckungsrisiko – Bevölkerung


1:7,782 | intensive epidemische Ausbrüche | Impfung/Variolation/Vakzination : präventiv –
zuverlässig – geringe Kosten (ohne Theoretischen Hintergrund funktionierte die Impfung
allein aufgrund ihrer Zuverlässigkeit in der Praxis.)

Wie schrieb sich die Praxis der Impfung in so was ein, dass als medizinische Polizei
bezeichnet werden könnte?

Medizinische Polizei | Wahrscheinlichkeitsrechnung | ??? |

Elemente | Fall | Risiko (Bestimmung für Individuum/Gruppe etc.) | Gefahr | Krise |

Normalität | Statistik/Rate: Das eintreffen eines Ereignisses auf Grundlage der


gesamten Bevölkerung (arithmetisches Mittel und die Standardabweichung) | Ungünstige
Fälle zur Normalverteilung werden auf diese zu bringen versucht. Differenzial-
Normalitäten | Prävention | Normalisierung

Gemeinsamkeiten | Problem der Zirkulation | Gehorsamsverhältnis | Aufhebung der


Phänomene durch die Phänomene selbst | Schranke anstatt Gesetz |

„Relevanzebene für das Handeln einer Regierung ist nicht die tatsächliche, Punkt für
Punkt-Totalität der Untertanen, sondern die Bevölkerung mit ihren eigenen Phänomenen
und Vorgängen.“ S.102

Machtökonomie des Sicherheitsdispositiv | Ent-völkerung - Be-völkerung | England –


Mortalitätstabellen (negativ) | positive Bedeutung des Bevölkerungsbegriff  große
Bevölkerung – Gehorsam/Eifer || (traditionelle Sicher)

Bevölkerung als Macht des Staates | [17.Jh.] | Bevölkerung ist ein grundlegendes
Element im Staat | Bevölkerung ist Quell der Arbeitsamkeit (Landwirtschaft) | Garantiert
billige Preise |  Bevölkerung als Basis der Macht und des Reichtums |[18.Jh.] | Nur unter
der Bedingung der Rahmung / Verordnungen … z.B. Förderung der Natalität (siehe
aktuelles Beispiel: Akademikakinder) | Bevölkerung als produktive Kraft |

Ab 18Jh. bis Heute |