Sie sind auf Seite 1von 4

Rita Vuia

damals Hamburg - heute Arad


Rumaenien

Prof. Capitan I. Gheorge


Cartier Micalaca
Str. Abrud - Bl. 131, Ap. 5

RO - 310274 Arad
Rumänien

Hamburg, den 07.11.05

Herr Capitan!
Eigentlich wollte ich auf Ihr Pamphlet in “Ihrer” Zeitung, die sich “ASTRA”
nennt und mit der Zeitung, die Tiberiu und Ovidiu Vuia verbunden waren,
nichts mehr zu tun hat, nicht mehr reagieren, denn es ist einfach zu primitiv.
Ich möchte Sie warnen, sollten Sie noch ein einziges Wort in dieser
Richtung verbreiten, werden wir uns vor Gericht wieder sehen.

Ich verlange von Ihnen das Dokument zurück, daß Sie für die Beisetzung der
Urne erhalten haben, es gehört der Familie. Sie haben in Ihrem Artikel nicht
geschrieben, dass Sie 50 Euro für diese Tätigkeit erhalten haben. Für 50
Euro hätte das jeder andere Friedhofsangestellte auch erledigt, der Familie
die Unterlagen ausgehändigt und sich nicht in der Zeitung damit “gebrüstet”,
dass er die Urne beigesetzt hätte. Ich hatte schon angezweifelt, ob Sie die
Urne überhaupt beigesetzt haben, da wir keinen Nachweis bekommen haben.

Sie haben sich schuldig gemacht in der Unterschlagung der Bücher von
Ovidiu Vuia und der Unterlagen der Urnenbeisetzung. Ich habe noch die
Rechnung von Herrn Constantinescu über die 23 Exemplare von “Mihai
Eminescu 1889-1989” in der Höhe von 258 Euro. In diesem Buch können
Sie auf Seite 2 lesen: Editura Coresi, N. Constantinescu, Via alla Roggia
32, CH-6962 Viganello

Von diesen Büchern habe ich ein einziges Exemplar, was Ovidiu noch
persönlich korrigiert hat. Den Rest haben Sie. Nur alleine dieses Buch, wo
ich den Wert nachweisen kann, haben Sie die Familie betrogen und jetzt
haben Sie sogar in Ihrem “Pamphlet” zugegeben, dass Sie die Bücher an
“ASTRA”-Büros angeblich weitergeschickt haben. Mit welchem Recht
verschicken Sie Bücher, die der Familie Vuia gehören ??? Sie hätten uns
fragen müssen, ob wir Ihnen Exemplare überlassen und wir wären die
letzten gewesen, die nein gesagt hätten. Sie nehmen sich einfach, was Sie
wollen, ohne zu fragen und lügen dann noch. Ich glaube Ihnen kein Wort
mehr ob gesprochen oder geschrieben. Ich habe sie 3 mal aufgefordert, mir
die Liste mit den Adressen zu geben, damit ich das Verschicken der Bücher
nachprüfen kann und die neuen Bücher, die ich tatsächlich zu Hunderten im
Regal habe, aber eben nur die neuen, die von “ALMAROM” gedruckt
wurden, hinschicken kann. Sie haben behauptet, unter Zeugen wie mein
Sohn Alexander mit Frau und Familie Bixa, daß sie 40 Astra-Büros
aufgesucht hätten und die Bücher verteilt hätten. Es gibt keine 40 Astra-
Büros!!! Sie sind ein Lügner und Betrüger und benutzen Ovidius Namen nur
um sich zu präsentieren.

Wenn Sie ein wirklicher Freund von Ovidiu gewesen wären, hätten Sie die
Urne ohne Geld zu nehmen beigesetzt, es wäre Ihnen eine Ehre gewesen,
das für Ihren “Freund” zu tun und hätten das Geld abgelehnt. Sie hätten
längst in “Ihrer” Zeitung ein Portrait über Ovidiu gebracht, damit die Stadt
ihn kennen lernt. Sie hätten das Symposium, das Ovidiu gewidmet war nicht
zu einer Festveranstaltung für sich selbst gemacht und hätten Gedichte von
Ovidiu vortragen lassen und nicht von Eminescu. Ovidiu hat selbst genug
wunderschöne Gedichte geschrieben, die man hätte vortragen können. Und
dann der Gipfel mit dem Gesang. Ein Symposium mit Musik??? Noch dazu
2 Jahre nach der Ermordung von Ovidiu, in Anwesenheit seines Sohnes, der
ihm die letzte Ehre erweisen wollte mit seinem Vortrag, da haben Sie eine
Zirkusveranstaltung daraus gemacht und geradezu gefeiert, daß Ovidiu tot
ist.

Sie haben eine erneute Büste anfertigen lassen, obwohl ich ausdrücklich
gesagt hatte, daß ich nicht noch eine 2. Büste brauche, die erste haben wir
schon nicht gebraucht. Dann habe ich die Familie Bixa bei Ihnen anrufen
lassen, damit sie Ihnen auf korrektem rumänisch sagen, daß die Familie
keine Büste mehr braucht damit Sie hinterher nicht sagen können, Sie hätten
mich falsch verstanden. Bei der ersten Büste haben sie zuerst 8.000 Euro
verlangt, als Sie merkten, daß ich das nicht bezahlen will, haben Sie am
nächsten Tag Ihre Frau zu mir geschickt und gesagt, ich hätte das falsch
verstanden, nicht 8000 Euro sondern 800 Euro. Ich habe zugesagt, damit ich
meine Ruhe habe. Als ich die Büste sah, habe ich es sehr bereut, denn ich
habe zwar aus Höflichkeit gesagt, daß sie schön ist, sie ist aber furchtbar, der
Kopf ist viel zu klein und sieht Ovidiu überhaupt nicht ähnlich. In der
Bibliothek erfüllt sie dennoch ihren Zweck, weil zum Glück kaum jemand
Ovidiu persönlich kannte und nicht weiß, daß sie ihm nicht ähnlich sieht, so
kennt man dann wenigstens seinen Namen.

Sie waren von Anfang an nur an den Euro der Familie interessiert. Wenn ich
Sie nicht gestoppt hätte, was hätten sie im nächsten Jahr gemacht??
Hauptsache, Frau Vuia bezahlt.

Wir waren schon vor dem Symposium böse. Sie hatten die Einladungen
nicht verteilt, obwohl sie 6 Wochen vor dem Symposium bei Ihnen waren.
Sie haben die Büste anfertigen lassen, die ich nicht bestellt hatte, sie haben
eine Zirkusveranstaltung aus dem Symposium gemacht und wir haben schon
in der Hälfte des Symposiums den Raum verlassen und Sie schreiben, daß
wir wegen 10 oder 15 Minuten Verspätung verärgert gewesen wären.
Sie sind instinkt- und pietätlos!! So verhält sich ein Freund ??? Sie fragen
sich, warum wir böse auf Sie sind??? Sie tun mir leid und ich wäre
glücklich, wenn es in Arad auch nur einen Menschen geben würde, der
Ihnen die Wahrheit ins Gesicht sagt was alle anderen hinter Ihrem Rücken
reden: “Prof. Capitan ist ein seniler Psychopath (so auch die gesamte
Redaktion von “Adevarul” im Büro der Redaktionssekretärin, wo alle dann
herzhaft gelacht haben) und die vielen anderen Menschen in Arad. ASTRA
wird geleitet von einem senilen Psychopath, der andere ist Alkoholiker und
der dritte ein unseriöser Journalist. Das sagen und denken die Leute über Sie
und Ihre Redaktion. Wenn Herr Bodea ein seriöser Journalist wäre, hätte er
den Episkop gefragt, er hätte die Wahrheit erfahren und auch, daß das
Gespräch in deutscher Sprache geführt wurde. Der Episkopap Timotei kann
perfekt deutsch so wie der Mitropolit Nicolaie auch. Ein seriöser Journalist
hätte auch mich interviewt!!

Sie wollen angeblich Gedenktafeln für Ovidiu anbringen lassen, ich habe bei
allen Stellen darum gebeten, das auf gar keinen Fall zu tun. Wenn der
Bürgermeister oder der Direktor des Lyzeums es für nötig halten, dieses zu
tun, dann brauchen sie bestimmt nicht Prof. Capitan dazu.

Die Kinder von Ovidiu Vuia schämen sich inzwischen ihrer rumänischen
Abstammung. Was haben sie kennen gelernt? Lügner, Betrüger und
Menschen, die nur an ihrem eigenen Vorteil interessiert sind. Für die Familie
Vuia ist nur wichtig, daß die Bücher von Ovidiu Vuia in sämtlichen
Bibliotheken von Rumänien zu lesen sind, daß man sie in Bücherein kaufen
kann und im Internet weltweit an wirklich interessierte Menschen verkauft
werden können.

Zum Glück sind wir darauf gestoßen, daß Ovidius letztes Buch
“SUB ZODIA CARTII şI A STUDIULUI”
(Cu Pamfil şeicaru în Exil) Vol. I-III
eine furchtbare Verfälschung ist mit schrecklich vielen Fehlern und mit Text-
und Namensveränderungen. Das Buch wird neu gedruckt. Und da durch Ihre
Mithilfe die Familie Vuia nur noch über wenige Exemplare von Ovidius
Werken verfügt, wird nun eine komplett neue Gesamtausgabe mit allen
Werken von Ovidiu herausgegeben, so auch die korrigierte Fassung seines
letzten Buches. Sollten Sie es noch nicht erfahren haben, so teile ich Ihnen
mit, daß Sie mit dem Buch “SUB Zodia ..., Vol. I-III” Ihren Ofen heizen
können, es ist wertlos und sollte eine Blamage für Ovidiu werden, wenn ich
es nicht entdeckt hätte. Das haben die Kinder bis jetzt von Rumänien
erfahren, wie gesagt, sie schämen sich für ihre rumänische Abstammung.

Die Intriganten werden irgendwann sterben, aber Ovidius Bücher und


Gedichte wird es in hundert Jahren und mehr noch geben. Und wenn nach
hundert Jahren jemand meint, daß eine Straße in Arad nach ihm benannt
werden sollte, dann ist immer noch Zeit dazu, erst muss man die Arbeit eines
Menschen kennen, um sie zu würdigen, aber dafür wird die Familie Vuia
sorgen, Prof. Capitan brauchen wir dazu bestimmt nicht, das wäre eine sehr
schlechte Reklame. Und noch ein Beweis für Ihre Lügen: Sie schreiben in
Ihrem Pamphlet, daß Sie mit Semlac gesprochen hätten um eine Tafel für
Tiberiu Vuia anzubringen, weil Tiberiu Vuia dort geboren wäre. Wenn es war
wäre hätte man Ihnen gesagt, daß Tiberiu Vuia nicht in Semlac geboren ist.

Diese 4 Seiten sind die reine Wahrheit. Die Menschen, die ich kenne und
die mir wichtig sind, die wissen, was ich für Ovidiu getan habe und noch tun
werde, aber natürlich auch alles für Mihai und Alexandru und für mich aus
großem Respekt, Dankbarkeit und Liebe zu Ovidiu. Rita Vuia

Das könnte Ihnen auch gefallen