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Bezirksamt Hamburg-Mitte - Fachamt für Stadt- und Landschaftsplanung

Aktive Stadtteilentwicklung und Städtebauliche Sanierung - Verfügungsfonds


Entwicklungsquartier St. Georg-Mitte

Antrag auf Mittel aus dem Verfügungsfonds


Die Mittel aus dem Verfügungsfonds stehen den Bürgerinnen und Bürgern, Organisationen und Initiativen
für kleinere Projekte und Aktionen zur Verfügung, die den Zielen des Hamburgischen Programms
„Aktive Stadtteilentwicklung 2005-2008“ oder der Städtebaulichen Sanierung entsprechen.
Hierzu gehören Projekte, die die Selbsthilfe und Eigenverantwortung fördern, nachbarschaftliche Kontakte
stärken, Stadtteilkultur beleben, Begegnungen ermöglichen, das Bürgerschaftliche Engagement
und Beschäftigung fördern.

Antrag Nr. 014 / 2009


An den Stadtteilbeirat St. Georg-Mitte
c/o ASK Hassenstein + Pfadt GmbH Telefon: 040 – 280 878 0
Lange Reihe 29 (für Rückfragen)
20099 Hamburg
Hamburg, 04.11.2009

Namen und Anschrift des Antragstellers/ der Antragstellerin:


Kulturladen St.Georg e.V.
Alexanderstr.16
20099 Hamburg

(Rechtsform bitte angeben: z.B. e.V., Genossenschaft, Privatperson etc.)


Telefonisch erreichbar unter _040 _28054862____________________________________________________

Hiermit beantrage ich/beantragen wir Fördermittel


aus dem Verfügungsfonds St. Georg-Mitte in Höhe von Euro 1.800,-

für folgendes Projekt : Angebote für Senioren

(Kurzbezeichnung)
Die voraussichtlichen Gesamtkosten betragen Euro 1.800,00 EUR

Die Finanzierung erfolgt über:


Eigenmittel / Arbeitsleistung 0,00 EUR

Drittmittel (Fachbehörden, Bezirksdienststellen, Ausschussgelder, …) 0,00 EUR

Sonstiges / Spenden 0,00 EUR

beantragte Mittel aus dem Verfügungsfonds 1.800,00 EUR

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Aktive Stadtteilentwicklung und Städtebauliche Sanierung - Verfügungsfonds
Entwicklungsquartier St. Georg-Mitte

Nachfolgende Fragen bitte vollständig beantworten:

Hat es dieses Projekt schon einmal in diesem Fördergebiet gegeben? Im Herbst 2008
haben wir mit dem Projekt begonnen.

Wenn ja, wann?

Wie wurde es damals finanziert? Zuschuss der Stiftung St.Georg und Eigenmittel

Wurden für dieses Projekt bereits Fördermittel beantragt? nein

Wenn ja, wo? (Fachbehörde, Bezirkssondermittel, Verfügungsfonds, …) __________

In welcher Höhe wurden diese bewilligt? Euro ___________________


Bzw.
Warum wurde es seinerzeit abgelehnt? ____________________________________

Besteht auf Seiten des Antragstellers eine Vorsteuerabzugsberechtigung


nach § 15 des Umsatzsteuergesetzes (UStG)? nein

Kurzbeschreibung des Projektes (Anlass, Ziel, Ort, Zeitpunkt, Inhalte, Beteiligte);


- ggf. Anlage -

Da der Kulturladen St.Georg e.V. sich seit seinem Umzug in die Alexanderstr. in
unmittelbarer Nachbarschaft verschiedener Senioren- und Pflegeeinrichtungen befindet,
wollten wir unser Angebot auf diese Zielgruppe erweitern. Wir gründeten:

• 1. den wöchentlich stattfindenden Golden Sixties Chor- ein kostenloses Chorangebot


für eher jüngere Senioren (z.Zt. ca. 15 Teilnehmer), die Lust auf ein fetziges
Repertoire bei Bewegung und Rhythmusübungen haben ,
• 2. das Nachbarschaftscafé, jeden Monat einmal, mit kostenlosen interessanten
Filmvorführungen bei Kaffee und Kuchen – es kommen mittlerweile tatsächlich die
älteren Senioren (ca. 10 bis 20) aus den umliegenden Einrichtungen, wie auch
• 3. Veranstaltungsangebote (Konzert, Theater, Lesungen) mit deutlich reduzierten
Eintrittspreisen für Senioren, die sporadisch etwa dreimal im Jahr stattfinden.

Gerne möchten wir das Angebot noch um ein Fotoprojekt, in dem die Senioren eine
Fotostory entwickeln (Thema Diebstahlprävention) und mit Praktikanten und Fotografen
umsetzen, erweitern.

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Entwicklungsquartier St. Georg-Mitte

Begründung des Projektes (Zielvorstellungen für das Quartier sowie gesonderte


Erläuterung, falls Honorarmittel beantragt werden)

Nachdem wir mit Mitteln ausgestattet waren, um das oben beschriebene Angebot zu
beginnen, haben wir es in den letzten Monaten aus Eigenmitteln weiterfinanziert, da wir
die Wichtigkeit und Notwendigkeit für die Zielgruppe in der Praxis feststellen konnten.
Die Älteren sind nicht mehr in der Lage Angebote in weiterer Entfernung
wahrzunehmen, aber wiederum kommt ein Besuch im Kulturladen für sie einem Ausflug
gleich und erhöht die Lebensqualität und Abwechslung in ihrem Alltag deutlich.

Auch der Chor, der professionell angeleitet wird, ermöglicht neue Kontakte, positive
Auswirkungen auf die Gesundheit, durch das sehr lebendige Repertoire einen großen
Spaßfaktor und für die Zukunft auch Auftrittsmöglichkeiten im Stadtteil, was die
TeilnehmerInnen schon jetzt beflügelt.

Allerdings verfügen die BesucherInnen und TeilnehmerInnen nur über geringe


Einkommen, so dass eine Kostenbeteiligung schwierig ist.

Da wir wegen der gestiegenen Nachfrage in 2010 die Räume des Kulturladens durch
einen Aufbau erweitern wollen und damit einer besonderen finanziellen Belastung
ausgesetzt sind, ist es im nächsten Haushaltsjahr nicht möglich, dieses wichtige, gut
angenommene Angebot aus dem Kulturladenetat zu finanzieren. Langfristig (2011)
gehen wir aber davon aus, dass es uns zumindest wieder möglich sein wird, da wir dem
Angebot hohe Priorität beimessen.
Auch werden die zusätzlichen Räume von den Seniorenprojekten mit genutzt werden.

Der Betrag von € 1.800 setzt sich zusammen aus


• 9 Monate Golden Sixtie Chor Honorar (monatlich ca. 150,- €) 1.250,00 EUR
• 10 Monate Filmvorführungen: DVD Ausleihkosten, GEMA Gebühren 100,00 EUR
• Fotoprojekt: Honorar Fotograf, Foto-& Kopierkosten 500,00 EUR
Gesamtkosten: 1.800,00 EUR

Als Eigenmittel werden von uns die Räume, Nutzung der Technik sowie die personellen
Ressourcen für Verwaltungsaufwand u.ä. gestellt.

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Aktive Stadtteilentwicklung und Städtebauliche Sanierung - Verfügungsfonds
Entwicklungsquartier St. Georg-Mitte

Antragsteller: Kulturladen St.Georg e.V.

Ansprechpartner/in: Christiane Orhan, Renée Steenbock

Straße: Alexanderstr.16

PLZ/Wohnort: 20099 Hamburg

Telefon/Fax/Email: 040-28054862, Fax: 28054863, email: info@kulturladen.com

Wir bitten, den Betrag auf folgendes Konto zu überweisen:

Kontoinhaber/in: Kulturladen St.Georg e.V.

Kontonummer: 1230/120071

Bank / Bankleitzahl: Hamburger Sparkasse – 200 505 50

Hamburg, den 10.11.2009


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Ort / Datum Unterschrift des/der Antragstellers/in