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Versuch 5 ! Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung

- Verfahren der zerstörungsfreien Prüfung eher Werkstückprüfung als Werstoffprüfung !

- zum Bestimmen von !

- Fehlstellen der Oberfläche !

- Fehlstellen im Inneren !

- Größe !

- Lage !

- meist keine exakte bzw quantitative Fehleranalyse -> Erfahrung des Prüfer in Interpretation + Bewertung !

- vier Hauptgruppen !

- Oberlfächenorientierte Verfahren !

- Eindringprüfung !

- magnetische + magnetische Prüfung !

- Volumenorientierte Verfahren !

- Ultraschallprüfung !

- Durchstrahlprüfung !

Volumenorientierte Verfahren

Durchstrahlprüfung!

- für innenliegende Fehlstellen Röntgen- und Gammastrahlen in KeV + MeV !

- Röntgenstrahlung

!
!

- hochevakuierte Röntgenröhre !

- Elektronen an der Kathode beschleunigtan der Anode abgebremmst!

- kinetische Energie -> Wärme + Brems/Röntgenstrahlung !

- Gamastrahlung !

- natürlicher Kernzerfall !

- massive Abschirmung wichtig!!unkontrollierbare Strahlung !

- geringere Absorbtionkontrast aber größere Durchdringungfähigkeit als Röntgenstrahlung !

- bei Grobstruckturuntersuchung:!

- Poren !

- Lunker !

- Dopplungen + Risse !

- fehlerfreies Material

I 1 = I 0 * e µ 1 d

!

- fehlerhaftes Material

Dicke = d

In ten sitä t = I

S ta rt = I 0

µ 1 , µ 2 = S ch wä ch u n g sko effizien ten

I 2 = I 0 * e µ 1 ( d x )µ 2 x

!

- Kontrast (Grad der Schwärzung) sinkt mit abnehmender Wellenlänge -> harte, kurzwellige Strahlung = wenig Streuung +Abosrption -> günstige Wellenlänge mittlerer Bereich und abhängig von Prüfkörperdichte !

Ultraschallprüfung!

- Schallschwingung mit Frequenz oberhalb der Hörgrenze 20.000Hz !

- höhere Frequenz -> gradliniger + gebündelter !

- Fehler nur wenn Querabmessung mindestens halb so groß wie Wellenlänge

d krit =

v 2 * f = λ 2
v
2 * f = λ 2

v = S ch a l lg esch win d ig keit in m s

f = S ch a llfreq u en z in Hz

λ = Wellen lä n g e in m

= S ch a llfreq u en z in Hz λ = Wellen lä n g

!

- Wahl der Frequenz richtet sich nach Größe des gesuchten Fehlers => bei Metall: 0.5 und 10 MHz !

- Schallwiderstand:Dichte * Schallgeschwindigkeit!

- Kopplungsmedien zwischen Schallgeber + Werkstück Gel, Öl, Wasser !

- Schallgeber = Normal- Senkrecht- oder Winkelprüfköpfe !

- reflektierte Welle gehorcht Reflexionsgesetz !

- durchgehende Welle gehorcht Brechungsgesetz

sin α sin β = c 1

c

2

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- Problem Winkelprüfkopf: kritische Winkel -> 27,5° und 57°! Fehlertypen !

!
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Implus-Echo-Verfahren!

- Prüfkopf sendet Schalimpuls aus !

- Werkstückwand + Fehlstelle reflektieren !

- Echos werden vom Empfangskopf aufgefangen !

- erscheinen als Peaks Höhe = Intensität und Lage !

- Vorteile:hohe Genauigkeiteinseitige Ankopplung Tiefenlage der Fehlstelle feststellbar !

Durchschallungsverfahren!

- Intensitätsvergleichsmessung !

- hohe Abhängigkeit von der Ankopplung !

- häufige Verwendung:heterogene Werkstücke geringer Dichte !

Oberflächenorientierte Verfahren

Farbeneindringungsverfahren (Dye-Check-Verfahren) !

- beruht auf Eigenschaft bestimmter Flüssigkeiten in Hohlräume einzudringen Kapillarwirkung !

- Oberfläche reinigen !

- mit Eindringmittel benetzen !

- reinigen !

- restliches Eindringmittel mit Entwickler an der Oberfläche sichtbar machen !

- 2 Bedingungen:

1. Werkstoff nicht porös

2. Fehlstellen zur Oberfläche offen !

Magnetpulververfahren!

- nur ferromagnetische Werkstoffe !

- beruht auf Feldverdrängung durch !

- Risse !

- Fehlstellen !

- Lunker !

- Schlackezeilen !

- und andere !

- auftretende Kraftlinien werden durch Eisenoxidpulver sichtbar gemacht-> enthält Farb- oder Floureszenzstoffe !

Wirbelstromverfahren!

- Werkstück mit hochfrequentierten Wechselströmen induzieren !

- Unterschied zwischen Durchlaufverfahren Innenverfahren Tastverfahren Gabelspulenverfahren -> GemeinsamkeitPrüfkörper mit gegebener elektrischer LeitfähigkeitPermeabilitätAbmessung in Wirkungsbereichen einer Wechselstrom durchflossenen Prüfspule !

- im Prüfkörper entsteht ein magnetisches Wechselfeld entgegengesetzt der Prüfspule