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3 Das Bildverarbeitungssystem
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Ein Bildverarbeitungssystem (Abb. 3.1) besteht aus einer Beleuchtungsanlage, um den
gewnschten Bildbereich auszuleuchten, einem Sensorsystem (in der Regel eine CCD -
Kamera) fr die Bildaufnahme und einem Interface zwischen Sensorsystem und Com-
puter, in welchem durch eine Analog - Digital - Wandlung das Bild in ein dem Rechner
verstndliches Datenformat umgesetzt wird. Letzteres geschieht in einer speziellen
Beleuchtung Kamera
Ausgabe-
gert
Frame -
grabber
Host
3.1: Die Komponenten eines Bildverarbeitungssystems
Hardware, der Bildaufnahmekarte oder dem Frame - Grabber, der das Bild im Bild-
speicher ablegt. Ist diese Karte zustzlich mit speziellen Signalprozessoren ausgestat-
tet, so knnen besonders rechenintensive Teile eines Bildverarbeitungsprogramms sehr
zeitefzient direkt auf der Karte ablaufen. In der Regel wird mit einer Bildaufnahme-
karte eine Programmbibliothek an gngigen Routinen mitgeliefert, die man innerhalb
eines eigenen Programms aufrufen kann. ber eine oder mehrere I/O - Karten und dem
Bildschirm sowie den blichen Ausgabegerten (Drucker, Laufwerke usw.) teilt das
Bildverarbeitungssystem dem Anwender seine Resultate mit.
Die klassische Konguration eines Bildverarbeitungssystems ist alleine nicht arbeits-
fhig, sondern sie greift auf die Infrastruktur eines Hostrechners zurck (Host: engl.
Gastgeber). Neuere Entwicklungen integrieren jedoch bereits das gesamte Bildverar-
beitungssystem in der Kamera.
In diesem Kapitel werden die einzelnen Hardware - Komponenten von Bildverarbei-
tungssystemen behandelt. Sie erhalten die fachlichen Grundlagen fr die Konzeption
Copyright 2000 A. Erhardt-Ferron