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SAE Institute Hamburg

Informationen zur Theoretischen Facharbeit

überarbeitete Version – Sept. 2011 – B.M.

In Kürze

Die theoretische Facharbeit

dient der Übung: Informationen zu beschaffen, aufzubereiten und daraus neues Wissen zu generieren. Sie ergänzt damit das Lernen am Equipment um einen wichtigen Teil der späteren beruflichen Arbeit: Die eigenständige Weiterbildung.

Umfang: 5000 bis 10000 Wörter (+/- 10% Spielraum).

Format: PDF auf Datenträger

Gewichtung in der Endnote: 6%

Für die Erteilung des Diploms mit mindestens 70% zu bewerten

Warum?

Unsere Branche zeichnet sich durch kurze Technologie- und damit auch Lernzyklen aus: Man muss ständig „am Ball“ bleiben, um nicht den Anschluss zu verlieren. Was heute moderne Kenntnisse sind, kann morgen schon veraltet sein. SAE setzt also aus gutem Grund auf eine intensive praktische Ausbildung und hält den theoretischen Anteil gering. Aber: Deshalb endet das Lernen mit dem SAE-Studium nicht! Im Gegenteil: Auftrag- und Arbeitgeber erwarten heutzutage, dass sich Mitarbeiter flexibel und schnell in immer wieder neue Projektanforderungen einarbeiten. Dazu gehört auch, selbstständig neue fachliche Informationen zusammenzutragen, für die eigenen Zwecke aufzubereiten und so zu organisieren, dass man darauf ein zweites Mal zugreifen kann. Das muss man üben, um damit im Bedarfsfall nicht plötzlich überfordert zu sein!

Ziel

Die theoretische Facharbeit simuliert einen solchen typischen Fall, in dem man sich rasch in einen neuen Aspekt eines Themas einarbeiten muss:

Dafür wird Wissen, das im Unterricht behandelt wurde, als Basis genommen. Die Herausforderung besteht nun darin, über den Unterricht hinausgehendes Wissen sinnvoll zu ergänzen. Sinnvoll bedeutet: So viel wie nötig, so aussagekräftig und zum Thema passend wie möglich. Die theoretische Facharbeit soll das neue Wissen auf den Punkt bringen, damit es schnell verfügbar ist! Ihr zeigt damit, dass ihr euch nach dem SAE-Studium selbstständig weiterbilden könnt und euren Horizont ohne großen Aufwand, aber nicht laienhaft erweitern werdet.

Themenwahl

Das Thema ist mit dem betreuenden Dozenten abzusprechen, bevor ihr mit dem Schreiben beginnt! Im Zweifel wie ihr an die Wahl des Themas herangeht, wendet Euch an Euren jeweiligen Head Instructor Geeignet sind vertiefende Themen zu allen Inhalte der Diplomstufe. Ideal sind solche, die in der späteren Berufspraxis auftauchen können, z.B. während eines Projekts. Sinnvoll ist es natürlich auch, die geplante eigene weitere Ausrichtung zu berücksichtigen – das Thema soll für euch selbst interessant sein! Das Thema sollte möglichst spezifisch formuliert werden. Zu umfassend formulierte Themen verursachen Stress, weil bei der Recherche zu viele Aspekte auftauchen werden. Es wird dann schwer, sich zu entscheiden, welche man im Rahmen der Arbeit vertiefen kann und welche nicht. Ein Lexikonartikel ist ja nicht gefragt! Zu spezialisiert sollte ein Thema andererseits deswegen nicht sein, weil man sonst zu sehr in die „Tiefe“ gehen muss, um Details dazu zu finden. Manches kann fachlich so anspruchsvoll sein, dass es im Rahmen der theoretischen Facharbeit nur überfordert.

Länge und Gewichtung

Inhalt

Länge/Anteil des Gesamtumfangs

mögliches Beispiel einer Arbeit von 21 Seiten

Titelblatt

1 Seite

1 Seite

Inhaltsverzeichnis

1 Seite

1 Seite

1. Einleitung (mit der Fragestellung)

ca. 10 %

1,5 Seiten

2. [Aufbereitung des Themas: Die Kapitel]

ca. 50 %

10 Seiten

2.1 [Unterkapitel

]

   

2.2

   

2.3

   

usw.

   

3. Ergebnisse und Diskussion

ca. 25 %

4 Seiten

4. Zusammenfassung

ca. 10 %

1,5 Seiten

Literatur- und Abbildungsverzeichnis

1 bis 2 Seiten

2 Seiten

Anhang

(variabel)

(variabel)

Formatierungs-Vorgaben Kapitel-Überschriften werden in einer fetten und größeren Schrift mit geringem Abstand nach oben und unten in den Text gesetzt. Sie sollten möglichst niemals auf die letzte Zeile eines Blattes gelangen.

 

o

Schriftfarbe Schwarz; 12 Punkt Helvetica, Arial oder Times New Roman

(für Fußnoten 10

Punkt)

o

1,5-facher Zeilenabstand; Blocksatz mit Silbentrennung

o

Hochformat; Einzug 2 cm jeweils oben, unten, links und rechts

o

Seitenzahlen durchlaufend mit Ausnahme vom Titelblatt; Titelblatt zählt aber als „1“.

Bewertungssystem

Es müssen mindestens 70% erfüllt sein, um zu bestehen.

100% erfüllt

sehr gut (1)

90

% erfüllt

gut (2)

80

% erfüllt

befriedigend (3)

70

% erfüllt

ausreichend (4)

60

% erfüllt

nicht ausreichend (5)

50

% erfüllt

nicht ausreichend (6)

Beurteilungskriterien

Kriterium

 

Anteil an der Note

1.

Inhalt

60

%

Aufgabenstellung

   

o

Aufgabenstellung wurde verstanden

o

alle wesentlichen Aspekte erfasst

o

der fachlich übergeordnete Zusammenhang wird klar

thematische Eingrenzung

o

angemessene eigene Zielsetzung, angemessene Hypothesen

o

angemessenes Spektrum an Thesen, Aspekten usw. abgedeckt

o

erkennbare, wohlbegründete Abgrenzung zu nicht behandelten Aspekten

o

gute Auswertung von Literatur bzw. Material

o

eigene Zielsetzung wurde erkennbar eingehalten (s. Einleitung)

Argumentation

 

o

objektive Argumentation statt bloße Beschreibung

o

klare Entwicklung des Gedankengangs

o

Belege und ausgearbeitete Thesen statt Mutmaßungen

Selbständiges Urteil

o

kritische Abwägung statt bloßes Zusammentragen von Informationen

o

eigene Beobachtungen und Erfahrungen verwendet und als solche gekennzeichnet

o

Fachkenntnisse werden deutlich

2.

Form

20

%

Aufbau

 

o

übersichtliche Gliederung

o

Einhaltung des empfohlenen Kapitel-Umfangs

o

angemessen gewichtete Behandlung der Haupt- und Unterpunkte

Darstellung

 

o

eigene Formulierungen statt bloßes Zitieren

o

Veranschaulichung durch Beispiele, Schaubilder o.ä.

o

Verweis auf alle Quellen, Zitate, fremde Meinungen usw.

o

Beschriftung und Auflistung von Abbildungen usw.

o

Einhaltung der formalen Vorgaben (Abgabetermin, Formatierung, Deckblatt usw.)

3.

Sprache

10

%

Ausdrucksweise

   
 

o

klar, leicht verständlich (kurze Sätze, Aktiv statt Passiv usw.)

o

kein übertriebener oder umgangssprachlicher Stil

o

fachlich korrekte Ausdrücke

Form

 

o

korrekte Rechtschreibung (Zeichensetzung, Groß- und Kleinschreibung usw.)

o

korrekte Grammatik

4.

Ergänzendes

 

10

%

Gesamteindruck

   

besondere Qualität der Ergebnisse

o

erschöpfende Behandlung des eingegrenzten Themas

o

qualitativ hochwertige Quellen benutzt

o

herausragendes eigenes Gedankengut, neue Erkenntnisse

individuelle Pluspunkte

o

besonders gute Beispiele

o

kreative Ideen in der Präsentation